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vor 2 Minuten, Celica2k schrieb:

Ich brauche aber eine Überweisung vom Hausarzt, damit das kostenlos ist. Ich habe jetzt schon relativ viel Geld ausgegeben für die Sitzungen, sodass ich jetzt gerne einmal Geld sparen würde, indem mich ein Hausarzt dahin überweist. Dann muss man - meines Wissens nach - ja nur einen Anteil bezahlen. So wie bei Physiotherapie quasi.

Wenn ich da jetzt privat anrufe und Termine vereinbare, bezahle ich ja Vollpreis.

Nein, du brauchst keine Überweisung. Die Kasse übernimmt die Kosten in jedem Fall auch so. Wird vom Therapeuten dort eingereicht.

(außer du suchst dir einen privaten Therapeut - dann zahlste aber so oder so aus eigener Tasche)

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vor 36 Minuten, Celica2k schrieb:

Ich habe das Wort Akzeptanz schon gefühlt 100 x gelesen. Ich weiß, dass ich akzeptieren muss. Bisher hat mir aber noch keiner verraten, wie ich wirklich aktiv akzeptiere. Was zur Hölle muss ich denn tun, um zu akzeptieren?!

Das weiß hier niemand. Hab ich auch schon versucht heraus zu finden was das bedeuten soll.

Aber solange du hier angemeldet bist, gilt: Du hast es nicht akzeptiert und bist nicht drüber hinweg.

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vor 8 Minuten, Celica2k schrieb:

Ich brauche aber eine Überweisung vom Hausarzt, damit das kostenlos ist. Ich habe jetzt schon relativ viel Geld ausgegeben für die Sitzungen, sodass ich jetzt gerne einmal Geld sparen würde, indem mich ein Hausarzt dahin überweist. Dann muss man - meines Wissens nach - ja nur einen Anteil bezahlen. So wie bei Physiotherapie quasi.

Wenn ich da jetzt privat anrufe und Termine vereinbare, bezahle ich ja Vollpreis.

Woher kommen deine Informationen?

 

Aus dem Unterpunkt "Wer übernimmt die Kosten für eine Psychotherapie " auf https://www.kv-rlp.de/patienten/psychotherapie/

"

Alle, die in Deutschland gesetzlich krankenversichert ist, haben das Recht darauf, sich psychotherapeutisch behandeln zu lassen.

Die Kosten für eine Psychotherapie übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen – und zwar in allen Fällen, in denen sie zur Behandlung einer psychischen Erkrankung notwendig ist. Eine reine Erziehungs-, Ehe-, Lebens- oder Sexualberatung ist keine Psychotherapie, die die gesetzlichen Krankenkassen daher auch nicht bezahlen. Entsprechende Beratungsstellen bieten diese Maßnahmen aber in der Regel kostenfrei an.

Bei der ambulanten Psychotherapie handelt es sich um eine zuzahlungsfreie Leistung. Eine Überweisung ist nicht erforderlich, die Vorlage der elektronischen Gesundheitskarte reicht aus. Wichtig: Sofern bei Ihnen ein Wechsel der Krankenkasse ansteht, teilen Sie dies frühzeitig der Praxis mit, damit diese die Abrechnung umstellen kann.

"

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vor 14 Minuten, Red Side 1795 schrieb:

Akzeptanz bedeutet, die Sache so zu akzeptieren, wie sie nun mal ist. Die Sache ist over.

Aber ich weiß doch, dass es over ist. Das ist doch der springende Punkt.

vor 14 Minuten, Red Side 1795 schrieb:

...oder einfach mal Eier zeigen und positiv nach vorne schauen. Es ist eine bewusste Entscheidung, die du jederzeit treffen kannst.

Versuche ich doch. Ich treffe jeden Tag bewusste Entscheidungen. Ich gehe zum Sport, halte die KS, lerne neue Leute kennen, lebe mein Leben etc. Ich mache bewusst Dinge, die mir Freude bereiten sollten. Ich versuche mir vorzustellen, dass ich da bald eine Frau auf der Couch liegen haben werde, mit der ich eine gute Zeit habe.

Ja, das gelingt teilweise. Ich fühle mich temporär besser. Aber ihr könnt euch wahrscheinlich auch nicht vorstellen, was für eine Macht diese automatisch wiederkehrenden Bilder/Gedanken haben. Ich denke, dass es gerade mit dieser Optikfixierung unheimlich schwer ist, da ich das selbst schon nicht mehr als normal empfinde mittlerweile.

Ich gehe ja jetzt schon hin und versuche dem neuen HB eine Chance zu geben, indem ich sie weiter treffe, obwohl sie gnadenlos durch mein Optik-Screening gerasselt ist. Vielleicht muss ich Frauen mehr Chancen geben und endlich anfangen, auf den Charakter zu achten und nicht nur auf die Optik. Auch da versuche ich, bewusst nach vorne zu schauen und positiv zu denken.

vor 14 Minuten, Red Side 1795 schrieb:

Was den Psychologen angeht, schlägt dein Ego an der falschen Stelle durch. Wäre mir persönlich scheiß egal, was irgendwelche Arzthelferinnen denken. (Ärztliche Schweigepflicht?!) Wenn ich weiß, es kann mich aus der Situation rausbringen, hätte ich längst den Telefonhörer in der Hand. Auch hier, eine Frage des Wollens.

Hast du Recht, ist wahrscheinlich echt Ego. Wobei mir das halt schon unangenehm ist. Egal ob da jetzt Leute sitzen die ich kenne oder nicht. Das sie mich kennen, macht es nur noch schlimmer.

Aber danke für den Hinweis bzgl. Kostenübernahme ohne Überweisung. Ich werde morgen direkt einmal Anrufe tätigen, um die generelle Verfügbarkeit abzufragen. Wahrscheinlich muss ich lange auf Termine warten.

/edit:

Zitat

Woher kommen deine Informationen?

Sorry, mein Fehler. Ich gehe extrem selten zu Ärzten, eigentlich nie. Ich hatte mir einmal vor zwei Jahren Bänder im Knie gerissen, da wurde ich auch vom Hausarzt überwiesen, zur Physiotherapie. Also er erstellt eine Diagnose und entscheidet das weitere Vorgehen.

Ich war der festen Überzeugung, dass es bei Psychotherapie den gleichen Weg gehen muss. Also sprich, erstmal zum Hausarzt rennen, der stellt einen Behandlungsbedarf fest und der überweist dich dann dahin.

Habe mir schon ein paar Telefonnummern notiert. Viele sind echt um die Ecke. Einer sogar bei mir im Dorf, ist der Vater von einem Kumpel. Da käme ich wahrscheinlich schnell an einen Termin. 😄 

bearbeitet von Celica2k

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vor 23 Minuten, Celica2k schrieb:

 

Habe mir schon ein paar Telefonnummern notiert. Viele sind echt um die Ecke. Einer sogar bei mir im Dorf, ist der Vater von einem Kumpel. Da käme ich wahrscheinlich schnell an einen Termin. 😄 

Vorsicht das es nicht die Runde im Dorf hat der kennt dich schließlich *hust*

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"You don´t forget. You...start to move on."

Schreib dir das irgendwohin, wo du es jeden Tag sehen musst. Und geh langsam los. Lass die Vergangenheit hinter dir und schau auf das was vor dir liegt. Siehst du nur Wüste, weißt du, dass du noch viele Schritte gehen musst.

 

Klingt kitschig. Ist es auch, aber es ist auch wahr. Es ist vorbei.

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vor 9 Stunden, RoyalDutch schrieb:

Vorsicht das es nicht die Runde im Dorf hat der kennt dich schließlich *hust*

 

Bei ihm direkt mache ich mir da keine Sorgen, ich bin aber der Meinung, dass es besser ist, wenn man mit einer Person spricht, der ich absolut neutral gegenübertreten kann und die mich auch absolut neutral, ohne "Vorkenntnisse" o.ä. wahrnimmt und einschätzt. Das halte ich bei Personen, die man persönlich kennt und mit denen man mal ein Bier aufm Dorffest getrunken hat für kritisch.

 

vor 5 Stunden, Hannax schrieb:

"You don´t forget. You...start to move on."

Schreib dir das irgendwohin, wo du es jeden Tag sehen musst. Und geh langsam los. Lass die Vergangenheit hinter dir und schau auf das was vor dir liegt. Siehst du nur Wüste, weißt du, dass du noch viele Schritte gehen musst.

 

Klingt kitschig. Ist es auch, aber es ist auch wahr. Es ist vorbei.

 

Morgens vor der Arbeit ist der Hirnfick immer intensiv. Ich habe heute Morgen die ganze Zeit mit dem roten X bzw. Stopp-Schild gearbeitet. Also wenn Gedanken kamen, direkt daran gedacht. Mir ging es dann auf der Fahrt zur Arbeit auch schon besser, ich war entspannter.

Diese Methode wurde auch schon einmal im Kontext mit der Ex angesprochen, steht hier auf einer der ersten Seiten von diesem Thread. Da hatte ich aber in Erinnerung, dass man Gedanken/Emotionen nicht verdrängen soll, da man so nicht verarbeitet. Ich zitiere mal von der ersten Seite des Threads:

Zitat

Ich stelle mir eine Trennung so vor:
Man setzt sich in sein Auto und der Ex-Partner sitzt noch (gedanklich) auf dem Beifahrersitz.
Irgendwann hat man es verarbeitet und der Ex-Partner steigt aus.
Man kann ohne Ballast weiterfahren.

Mit einer "Gedankensperre" stelle ich es mir so vor:
Man setzt sich in sein Auto und der Ex-Partner sitzt in einen Karton eingesperrt im Kofferraum.
Man fährt gestresst durch die Gegend, weil es aus dem Kofferraum poltert.
Das Auto benötigt auch mehr Sprit, da man hinten im Kofferraum den Ballast eingelagert hat.
Nimmt man einen neuen Mitfahrer mit, gibt es immer noch diese Polterei aus dem Kofferraum,
weil da noch der Karton drin ist.

Diese Sichtweise klingt für mich logisch. Ich habe die Ex weggesperrt, es kam Jana, es passierte der gleiche Shit. Also habe ich die Gedanken/Emotionen bis jetzt zugelassen und habe gedacht, dass das von ganz alleine besser wird. Aber jetzt ist denke ich ein Punkt erreicht, wo das Durchleben der Vergangenheit echt mal reicht. Es bringt mir keine neuen Erkenntnisse und ich löse mich ja nicht langsam davon. Es wird ja auch nicht langsam besser sondern ich trete auf der Stelle bzw. mache Schritte rückwärts..

Es wird aber nochmal schwer werden diesen Monat. Vor ziemlich genau einem Jahr klickte sie mich an. Es jähren sich jetzt also die Ereignisse wie 1st Date, 1st Lay usw. Ich neige dazu, an solchen Tagen dann auch in Erinnerungen zu schwelgen, war bei der Ex schon so. Ich hoffe, dass ich bis zu meinem runden Bday zum Ende des Jahres dann weiter bin. Dieser Tag wird ohnehin eine Challenge werden. Aber bis dahin habe ich ja noch etwas Zeit.

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Akzeptanz bedeutet, deine Gefühle zu Jana, deine Gedanken, dein Schwelgen in der Vergangenheit, zu akzeptieren.

Sie nicht als etwas "böses", als etwas, dass du dir nicht leisten darfst, wahrzunehmen. Sondern zu akzeptieren als das was es ist: Vergangenheit. Dinge die passiert sind, an denen du nichts mehr ändern kannst. Dinge die Teil deines Lebens sind. Dich aber nicht mehr belasten.

In der Meditation lernt man, Gedanken, die aufkommen, wie Wolken zu betrachten. Die tauchen auf, und ziehen langsam weiter. Das ist vollkommen normal. Akzeptiere, dass du diese Gedanken hast, und das diese Gedanken wieder weiterziehen. So platt sich das anhört: Versuche stück für stück im "jetzt" zu sein. Wo keine Gedanken an die Zukunft oder Vergangenes dein Denken beherrschen.

Deine Texte sind generell sehr "Ego"-geprägt. Es geht häufig um gewinnen und verlieren, Stolz, wie du auf andere wirkst, was andere über dich Denken könnten. DAS musst du überwinden. Unter anderem deswegen hatte ich dir Mark Mansons "the subtle art of not giving a fuck" empfohlen. Weil es da genau darum geht. Von welchen Dingen lasse ich mich in meinem Leben wie triggern, und warum? Und wie lege ich das ab?

Mittlerweile halte ich eine Psychoterapheutische Behandlung allerdings auch für ratsam. Du scheinst wirklich einigen Ballast aus deiner Kindheit/Jugend mitzuschleppen. Kam ja in einem deiner letzten Beiträge auf einmal zum vorschein, wie deine eltern über deine erste Beziehung gedacht haben. Und wie dich das beeinflusst.

 

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vor 24 Minuten, willian_07 schrieb:

Akzeptanz bedeutet, deine Gefühle zu Jana, deine Gedanken, dein Schwelgen in der Vergangenheit, zu akzeptieren.

Sie nicht als etwas "böses", als etwas, dass du dir nicht leisten darfst, wahrzunehmen. Sondern zu akzeptieren als das was es ist: Vergangenheit. Dinge die passiert sind, an denen du nichts mehr ändern kannst. Dinge die Teil deines Lebens sind. Dich aber nicht mehr belasten.

Liegt da nicht der Hund begraben? Ich bin mir doch bewusst, dass alles Vergangenheit ist. Ich weiß ja auch, dass es genauso ist wie bei Gedanken rund um die Ex. An die denke ich auch noch, die Gedanken sind aber nicht mehr belastend. Aber wenn diese Gedanken an Jana kommen, sind sie belastend. Ich habe heute genau das, was du beschreibst, mit diesen Wolken, die vorbeiziehen, bei Gedanken an die Ex. Die kommen und sind kurze Zeit später weg, absolut friedlich, es wird keine Emotion ausgelöst. Es ist mir einfach egal.

vor 27 Minuten, willian_07 schrieb:

In der Meditation lernt man, Gedanken, die aufkommen, wie Wolken zu betrachten. Die tauchen auf, und ziehen langsam weiter. Das ist vollkommen normal. Akzeptiere, dass du diese Gedanken hast, und das diese Gedanken wieder weiterziehen. So platt sich das anhört: Versuche stück für stück im "jetzt" zu sein. Wo keine Gedanken an die Zukunft oder Vergangenes dein Denken beherrschen.

Ich meditiere ja regelmäßig. Ich schaffe es auch, den "Anweisungen" des Sprechers/Erzählers zu folgen, also bspw. sich in die Körperregionen zu fühlen. Ich merke auch, dass ich dann voll abschalten kann und keine anderen Gedanken aufkommen. Ich habe es auch einmal geschafft, die aufkommenden Gedanken vorbeiziehen zu lassen, so wie du das beschreibst, also auch Gedanken in Bezug auf Jana. Ich schaffe es auch, wenn ich jetzt diese Stopp-Methode anwende, negative Emotionen abzuwenden, also dieses Gedankenzug erst gar nicht ans laufen zu bekommen. Ich hatte heute bspw. seitdem noch kein Tief, ich fühle mich sogar gut und unbeschwert.

Aber manchmal, je nach Trigger, ist der "Einschlag" so heftig, dass ich mich von jetzt auf gleich schlecht fühle. Da hilft dann kein Stopp, da hilft nicht an was anderes denken. Die Gedanken ziehen dann nicht wie Wolken an mir vorbei, sondern da fegt ein Tornado durch meinen Kopf, um bei dem Vergleich zu bleiben. Klar geht das auch nach einer Zeit dann vorbei, aber es ist halt belastend. Dies geschieht ohne Vorankündigung und kann von jetzt auf gleich, von einer Sekunde auf die andere passieren. Bestes Beispiel ist das Telefonat mit dem Chef in meinem Büro vor einiger Zeit. Ich laufe durchs Büro, voll in mein Gespräch vertieft, plötzlich ballert mir mein Hirn einfach von jetzt auf gleich Jana in Unterwäsche ins Gedächtnis. Ich war von der einen auf die andere Sekunde traurig, hab mich schlecht gefühlt und war kurze Zeit voll aus dem Konzept und hatte einen Brainlagg. Das war nach ner Minute wieder gut, aber sowas passiert halt über den Tag verteilt immer mal wieder. In der Intensität schwankend. Und da fällt es einem dann schwer, dass zu akzeptieren, "dass das halt so ist wie es ist", weil diese Zustände will man ja nicht mehr haben.

vor 38 Minuten, willian_07 schrieb:

Deine Texte sind generell sehr "Ego"-geprägt. Es geht häufig um gewinnen und verlieren, Stolz, wie du auf andere wirkst, was andere über dich Denken könnten. DAS musst du überwinden. Unter anderem deswegen hatte ich dir Mark Mansons "the subtle art of not giving a fuck" empfohlen. Weil es da genau darum geht. Von welchen Dingen lasse ich mich in meinem Leben wie triggern, und warum? Und wie lege ich das ab?

Bei dem Buch bin ich ca. bei der Hälfte. Ich finde viele Stellen echt gut und nachvollziehbar, vor allem die Sache mit den falschen Wertvorstellungen. Er sagt ja auch, dass man die Verantwortung übernehmen muss. Er bringt ja selbst das Beispiel heran, wo er von seiner Exfreundin für den Lehrer verlassen wurde und er meint, dass sie zwar die Schuld hat, aber er in der Verantwortung ist, wie er damit umgeht. Das hört sich logisch an, ist aber in der Umsetzung schwierig, also finde ich. Ich bin verantwortlich dafür, wie ich mit der jetzigen Situation umgehe, korrekt. Aber ich kann doch nicht einfach einen Schalter umlegen. So hört sich das aus dem Buch teilweise an. "Dir ist scheiße passiert, kannst du nichts dran ändern, du hast trotzdem die Verantwortung". Ja top danke. Besser fühle ich mich dann aber nicht von jetzt auf gleich. Ist etwas überspitzt gesagt, aber du weißt sicherlich, wie ich das meine.

Mit einigen Beispielen (bspw. diese Krieger aus Vietnam), kann ich aber auch absolut nichts anfangen. Lässt sich auf meine Situation nicht übertragen/kann ich nicht anwenden.

vor 46 Minuten, willian_07 schrieb:

Mittlerweile halte ich eine Psychoterapheutische Behandlung allerdings auch für ratsam. Du scheinst wirklich einigen Ballast aus deiner Kindheit/Jugend mitzuschleppen. Kam ja in einem deiner letzten Beiträge auf einmal zum vorschein, wie deine eltern über deine erste Beziehung gedacht haben. Und wie dich das beeinflusst.

Ich habe bereits mit dem Coach gesprochen und ich versuche es noch einmal über diese Schiene. Er hat bereits Ideen. Sollte das keine Früchte tragen, werde ich diesen Weg gehen. Aktuell denke ich noch, dass ich das doch so schaffen könnte, wenn ich mich jetzt etwas am Riemen reiße und weiter am Ball bleibe. Ich hatte doch die gleichen Gedanken bei der Ex und es war irgendwann vorbei. Also muss es auch so vorbei gehen.

Die nächste Challenge kommt halt erst, wenn ich auf eine Frau treffe, die ich wieder anziehend finde, die mich flasht und mit der es dann intimer wird. Da werde ich sehen, ob die vielen Sitzungen wirklich was gebracht haben. Die Sitzungen verfolgten ja das Ziel, den Selbstwert aufzubauen. Nicht mehr dieses "ich genüge nicht"-Gefühl zu bekommen, wenn Frau nicht investiert.

Ich konnte das bisher nur über einen kurzen Zeitraum im Umgang mit Sara testen, die mich ja anfangs schon kurz geflasht hatte. Ich hatte ja letztes Jahr im Juni durchaus den Gedanken, nicht gut genug auszusehen, um attraktive Frauen verführen zu können. Sara sah ich beim ersten Treffen, wo sie so zurecht gemacht war mit Highheels und so, wirklich überdurchschnittlich aus und Jana in allen Punkten deutlich überlegen. Aber da hatte ich nicht diesen Gedanken, schlechter zu sein oder so. Oder außerhalb meiner Liga zu fischen. Ich war selbstsicher, was sie mir ja auch so kommuniziert hatte. "Du wirkst selbstsicher und selbstbewusst, so, als könntest du jede Frau haben. Dein Auftreten und Aussehen untersreicht das nochmal". So waren in etwa ihre Worte.

So habe ich mich bei Jana nicht gefühlt, obwohl die ähnliches gesagt hatte. Aber im Gegensatz zu Sara habe ich mich gegenüber Jana minderwertiger gefühlt, also quasi so, als wenn ich außerhalb meiner Liga fischen würde.

Das Mädel, welches ich zuletzt gelayed hatte und die ich so eigentlich echt cool finde (charakterlich), hat jetzt auch mal einen Tag nicht geschrieben, sich aber dann gemeldet. Es hat mich absolut nicht interessiert und es kommen keine negativen Gedanken oder Mindsets. Ich schaue da nicht aufs Handy und gucke, ob sie geschrieben hat. Ich bin hier aber auch nicht emotional involviert, ich empfinde nichts für sie. Diese "Dämonen", kamen aber exakt so bei Jana und Ex hoch. Diese Stimmen, die mir sagen, dass etwas im Argen ist, wenn sich die Frauen nicht melden. Also nur bei Frauen, für die ich Gefühle zu haben scheine. Oder ist der Verlustangst? Ist ja schon seltsam. Es wäre schön, wenn ich diese innere Ruhe und Gleichgültigkeit auch bei den Frauen habe, für die ich Gefühle habe. Das ist mir aber bei den letzten beiden komplett aus dem Ruder gelaufen. Warum?

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vor 22 Minuten, Celica2k schrieb:

Ich weiß ja auch, dass es genauso ist wie bei Gedanken rund um die Ex. An die denke ich auch noch, die Gedanken sind aber nicht mehr belastend. Aber wenn diese Gedanken an Jana kommen, sind sie belastend. Ich habe heute genau das, was du beschreibst, mit diesen Wolken, die vorbeiziehen, bei Gedanken an die Ex. Die kommen und sind kurze Zeit später weg, absolut friedlich, es wird keine Emotion ausgelöst. Es ist mir einfach egal.

Genau DAS ist Akzeptanz. Es ist, wie es ist, aber es ist dir egal. 
 

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vor 8 Minuten, Dig-it-up schrieb:

Genau DAS ist Akzeptanz. Es ist, wie es ist, aber es ist dir egal. 
 

Moment. Mir soll also egal sein, dass ich mich wegen Jana seit nunmehr 9 Monaten schlecht fühle?

Das kann ja nicht der Sinn hinter der Akzeptanz sein. Ich wäre bei dir, wenn es so wäre, wie bei Gedanken um die Ex. Aber die aktuelle Situation kann doch kein Dauerzustand sein.

Das akzeptiere ich nicht.

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vor 14 Minuten, Celica2k schrieb:

Moment. Mir soll also egal sein, dass ich mich wegen Jana seit nunmehr 9 Monaten schlecht fühle?

Das kann ja nicht der Sinn hinter der Akzeptanz sein. Ich wäre bei dir, wenn es so wäre, wie bei Gedanken um die Ex. Aber die aktuelle Situation kann doch kein Dauerzustand sein.

Das akzeptiere ich nicht.

Nicht, dass du dich schlecht fühlst, sollst du akzeptieren, sondern, dass die Dinge so gelaufen sind, wie sie gelaufen sind und dass das Ergebnis so ist, wie es ist. Akzeptanz ist eine Art des Frieden Schließens. Auch Verzeihens. Sich selbst und allem, was irgendwie schuld sein könnte. Einfach nur deine Ruhe finden. Darum geht es. 

Aber ich bin mir sicher, dass wenn du auch die Tatsache akzeptieren würdest, dass du nun seit 9 Monaten leidest, dann wäre das Leiden erträglicher. 
 

Schaue mal, die Benzinpreise sind gestiegen. Du kannst natürlich her gehen und dich täglich darüber aufregen, dass du so viel bezahlen musst. Du kannst aber auch akzeptieren, dass es so ist. Was ist wohl besser für dich und deine Psyche? Kampf oder Akzeptanz?

Du kämpfst nur gegen dich selbst. Und diesen Kampf kannst du nicht gewinnen, weil es keine Gegner gibt. 

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vor einer Stunde, Celica2k schrieb:

Ich habe bereits mit dem Coach gesprochen und ich versuche es noch einmal über diese Schiene. Er hat bereits Ideen. Sollte das keine Früchte tragen, werde ich diesen Weg gehen. Aktuell denke ich noch, dass ich das doch so schaffen könnte, wenn ich mich jetzt etwas am Riemen reiße und weiter am Ball bleibe. Ich hatte doch die gleichen Gedanken bei der Ex und es war irgendwann vorbei. Also muss es auch so vorbei gehen.

Diese Entscheidung würde ich an deiner Stelle nochmal in Ruhe überdenken. Wenn man deine letzten Beiträge liest, ist der Erfolg der Maßnahmen der letzten Wochen doch relativ überschaubar. Ich sehe jedenfalls im Moment keinen erkennbaren Fortschritt. Die Sache fickt dich immer noch so stark, dass du kein "normales" Leben führen kannst.

Jetzt weiter Geld in einen Coach zu investieren (was du gestern für eine Therapie übrigens nicht bereit warst), ist mMn. fahrlässig. Wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich jeden Hebel in Bewegung setzen, um endlich aus dieser Scheiße heraus zu kommen. Ein Therapie mit einem ausgebildeten Psychotherapeuten kann da ein äußerst großer Hebel sein. Zumindest mal für ein Erstgespräch. Kostet nichts, außer ein bisschen deiner Zeit.

Aber der Ball liegt bei dir. Du kennst deine Optionen.

bearbeitet von Red Side 1795
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Gefühle und Emotionen sind vergleichbar mit einem mit Luft gefüllten Ball den du Unterwasser drücken willst... Je mehr du den nach unten drücken willst desto stärker wird er an die Oberfläche drücken und auch durch schlagen!

Daher verstehe ich die Sache mit der Akzeptanz auch so wie oben erwähnt... Dir geht es wegen Jana Scheisse, du weisst es, du nimmst es wahr und lässt es wieder los weil es dir egal ist das du dich in dem Moment so fühlst. 

Mir hat das während meiner harten Trennungsphase sehr geholfen! Auch hilft dieses Denken und handeln immer noch wenn mich das Gedanken Karussell heim sucht, es schnell wieder zu beenden.

Hilft mir auch vor dem Über Analyse Modus und dem was wäre wenn Gegrübel

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vor 27 Minuten, Celica2k schrieb:

Moment. Mir soll also egal sein, dass ich mich wegen Jana seit nunmehr 9 Monaten schlecht fühle?

Das ist hier wieder son Indiz, dass du immer noch da stehst wo du am Anfang schon standest. Der Grund dafür dass du dich schlecht fühlst ist nicht bei Jana zu suchen, sondern bei dir. Oder hat sie dich mit nem Virus infiziert, dir das Bein abgehackt oder einen Zahn ausgeschlagen?

Alles was du fühlst, entsteht in dir. Dafür ist Jana nicht verantwortlich. Jana hat das vielleicht zum Vorschein gebracht, aber der Ursprung liegt in dir. Die Reaktion ist deine, nicht Janas.

Das ist so als würdest du der Achterbahn die Schuld geben, dass dir übel wurde, obwohl du dich dafür entschieden hast, dich in die Achterbahn zu setzen. Passt vielleicht nicht 100%, aber ich denke dass du verstehst, was ich damit sagen will.

 

 

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vor 13 Minuten, Dig-it-up schrieb:

Du kämpfst nur gegen dich selbst. Und diesen Kampf kannst du nicht gewinnen, weil es keine Gegner gibt. 

Das hast du gut zusammengefasst. Wenn man mal einen Strich darunter zieht, versuche ich die ganze Zeit Hinweise zu finden, dass sie ernste Absichten hatte. Das ist ja die zentrale Frage seit dem Kennenlernen: was ging in ihrem Kopf vor? Ich wollte ja um jeden Preis eine verbindliche LTR mit ihr. Das war von Tag 1 an mein Ziel.

Ich finde diese Hinweise in Form von bestimmten Situationen, die real passierten. Diese Erinnerungen kommen und geben mir temporär immer eine gewisse Sicherheit. Ich denke dann "du hattest sie eine gewisse Zeit lang safe, sie hatte eine gewisse Zeit lang ernsthaftes Interesse". Es beruhigt die damaligen Selbstzweifel: ich würde nicht genügen bzw. ich sei nicht gut genug für diese Frau. Es sind ja immer nur noch diese Erinnerungen, die abgespult werden.

Das führt aber zwangsläufig zu dem Gedankengang, dass sie mich zwar wollte, aber ich aufgrund meines Verhaltens versagt habe. Das geht dann auf mein Ego. Ich ärgere mich dann. Ich kann dann also durch diesen Gedanken zwar auf der einen Seite Frieden finden ("Ja, sie wollte dich!"), auf der anderen Seite bewirkt es aber einen Kampf mit mir selbst ("Du hast versagt, obwohl sie dich wollte!").

Deshalb finde ich wahrscheinlich keine Ruhe. Das ist der Teufelskreis. Der umgekehrte Gedankengang, "sie wollte dich nicht" und "egal was du gemacht hättest, es hätte nichts geändert, du hast so gesehen nicht versagt", würde zwar nicht so das vermeintliche "Versagen" befeuern, aber dann wieder die Selbstzweifel hervorrufen -> ich war nicht gut genug.

vor 33 Minuten, Red Side 1795 schrieb:

Aber der Ball liegt bei dir. Du kennst deine Optionen.

Ich werde darüber nachdenken. Jetzt erstmal Urlaub. Neue Eindrücke, neue Erlebnisse, das wird mir gut tun.

vor 33 Minuten, HardballS4 schrieb:

Gefühle und Emotionen sind vergleichbar mit einem mit Luft gefüllten Ball den du Unterwasser drücken willst... Je mehr du den nach unten drücken willst desto stärker wird er an die Oberfläche drücken und auch durch schlagen!

Daher verstehe ich die Sache mit der Akzeptanz auch so wie oben erwähnt... Dir geht es wegen Jana Scheisse, du weisst es, du nimmst es wahr und lässt es wieder los weil es dir egal ist das du dich in dem Moment so fühlst. 

Mir hat das während meiner harten Trennungsphase sehr geholfen! Auch hilft dieses Denken und handeln immer noch wenn mich das Gedanken Karussell heim sucht, es schnell wieder zu beenden.

Hilft mir auch vor dem Über Analyse Modus und dem was wäre wenn Gegrübel

Dazu passt ja auch sehr gut das Beispiel mit der Ex, die man in den Karton packt und in den Kofferraum sperrt. Ich muss mich vielleicht eine Zeit lang schlecht fühlen. Der Weg, das beiseite zu schieben, ist nicht richtig (also ist die Stopp-Methode vielleicht nicht die richtige). Ich verdränge, dann kommt Jana 2.0 und mir fliegt das dann wieder um die Ohren.

Also weiter aushalten.

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vor einer Stunde, Celica2k schrieb:

Ich werde darüber nachdenken. Jetzt erstmal Urlaub. Neue Eindrücke, neue Erlebnisse, das wird mir gut tun.

Jo viel Spaß. Ich wünsche dir eher einen entspannten Urlaub. Vielleicht solltest du zusätzlich meditieren üben und in dich selbst hineinhorchen, statt dich im Urlaub nur mit äußeren (weltlichen) Reizen abzulenken. Genieß bewusst mal für ein paar Tage komplette Stille bzw. irgendwas ganz Monotones. Versuche dein Ego in den Griff zu bekommen und mehr dein wahres Ich bzw. dein Bewusstsein wieder zu ergründen. Dann kannst du später auch leichter die Vergangenheit loslassen. 

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vor 16 Stunden, Red Side 1795 schrieb:

Diese Entscheidung würde ich an deiner Stelle nochmal in Ruhe überdenken. Wenn man deine letzten Beiträge liest, ist der Erfolg der Maßnahmen der letzten Wochen doch relativ überschaubar. Ich sehe jedenfalls im Moment keinen erkennbaren Fortschritt. Die Sache fickt dich immer noch so stark, dass du kein "normales" Leben führen kannst.

Jetzt weiter Geld in einen Coach zu investieren (was du gestern für eine Therapie übrigens nicht bereit warst), ist mMn. fahrlässig. Wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich jeden Hebel in Bewegung setzen, um endlich aus dieser Scheiße heraus zu kommen. Ein Therapie mit einem ausgebildeten Psychotherapeuten kann da ein äußerst großer Hebel sein. Zumindest mal für ein Erstgespräch. Kostet nichts, außer ein bisschen deiner Zeit.

Aber der Ball liegt bei dir. Du kennst deine Optionen.

 

Ich habe darüber noch einmal nachgedacht und habe nun Kontakt mit einem Diplom-Psychologen (Psychologischer Psychotherapeut) aufgenommen und warte auf Rückinfo. Ich denke, ein Erstgespräch ist wirklich sinnvoll, ich kann dann auch etwas entspannter in den Urlaub starten, mit dem Wissen, dass ich nach meinem Urlaub mit einem weiteren Experten face to face sprechen kann, der auch direkt in der nächsten Stadt seine Praxis hat. Bin also schnell dort. 

Denn es stimmt, die Fortschritte sind überschaubar. Bis auf die Einhaltung der KS habe ich nicht viel geschafft, außer dass dieser extrem starke Schmerz, von Anfang Juni, weg ist. Aber so ein dumpfes Hintergrundrauschen ist permanent da und Jana sitzt im Kopf fest.

 

 

vor 14 Stunden, AlphaMX schrieb:

Jo viel Spaß. Ich wünsche dir eher einen entspannten Urlaub. Vielleicht solltest du zusätzlich meditieren üben und in dich selbst hineinhorchen, statt dich im Urlaub nur mit äußeren (weltlichen) Reizen abzulenken. Genieß bewusst mal für ein paar Tage komplette Stille bzw. irgendwas ganz Monotones. Versuche dein Ego in den Griff zu bekommen und mehr dein wahres Ich bzw. dein Bewusstsein wieder zu ergründen. Dann kannst du später auch leichter die Vergangenheit loslassen. 

 

Danke. Da ich überwiegend alleine fahre, kann ich das so umsetzen, wie du schreibst. Ich frage mich aber auch, wie man sein Ego in den Griff bekommen kann, also wie geht das? Dass ich damit Probleme habe, weiß ich, nur kann es ja sein, dass ich das schon ewig habe (auch vor der Sache mit der Ex) und ich gar nicht weiß, wie der Normalzustand ist oder sein sollte.

Zerbreche ich mir jetzt aber nicht weiter den Kopf drüber, ich freue mich auf die Reise und lege den Fokus erstmal darauf. Es tut alleine schon gut, dass ich merke, dass darauf momentan der Fokus liegt und Jana mal nicht die Prio 1 im Kopf belegt. Auch wenn sich immer mal wieder kurz der Gedanke einschleicht, dass ich alleine in den Urlaub fahren (muss) und sie dabei sein könnte, wenn es anders gelaufen wäre. Aber hätte, wäre, könnte... das ist nicht der Istzustand. Ganz alleine reise ich ja nicht. Passt also. Kann auch so eine coole Zeit dort haben.

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vor 18 Stunden, Hannax schrieb:

Alles was du fühlst, entsteht in dir. Dafür ist Jana nicht verantwortlich. Jana hat das vielleicht zum Vorschein gebracht, aber der Ursprung liegt in dir. Die Reaktion ist deine, nicht Janas.

Das seh ich nicht so. Das ist ja genau das, was er die ganze Zeit macht. Er sucht NUR die Schuld bei sich. Ich lese seine Textwalls jetzt nicht komplett durch und hab jetzt nicht alle von den Unmengen an ( auch oft super unwichtigen) Details im Kopf, aber der Tenor ist immer gleiche: Er ist Schuld, er hat Fehler gemacht, seine "Traumfrau" ist weg, die ihn meines WIssens nach hat hart auflaufen lassen, als er ihr seine Gefühle gestanden hat und ihn dann als F+  "genutzt" hat obwohl sie wusste, dass er mehr will. Hat ihn ständig vertröstet, wenn es mal "Ernst" wurde usw.. Ist halt noch das, was da bei so hängen geblieben ist hier.

Es gibt einfach auch Ego-Trullas, die so Sachen dann eben für sich Nutzen. Die wusste halt, dass er verknallt ist und hat das dann eben ausgenutzt. Ende der Geschichte. Und der TE hängt jetzt mit ner Depression und oder Burnout in der Therapie, weil er´s halt mit sich hat machen lassen. Und sucht im i.Ü. immer noch die "Schuld" bei sich. 

bearbeitet von Chris1337
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vor 34 Minuten, Chris1337 schrieb:

Das seh ich nicht so. Das ist ja genau das, was er die ganze Zeit macht. Er sucht NUR die Schuld bei sich. Ich lese seine Textwalls jetzt nicht komplett durch und hab jetzt nicht alle von den Unmengen an ( auch oft super unwichtigen) Details im Kopf, aber der Tenor ist immer gleiche: Er ist Schuld, er hat Fehler gemacht, seine "Traumfrau" ist weg, die ihn meines WIssens nach hat hart auflaufen lassen, als er ihr seine Gefühle gestanden hat und ihn dann als F+  "genutzt" hat obwohl sie wusste, dass er mehr will. Hat ihn ständig vertröstet, wenn es mal "Ernst" wurde usw.. Ist halt noch das, was da bei so hängen geblieben ist hier.

Es gibt einfach auch Ego-Trullas, die so Sachen dann eben für sich Nutzen. Die wusste halt, dass er verknallt ist und hat das dann eben ausgenutzt. Ende der Geschichte. Und der TE hängt jetzt mit ner Depression und oder Burnout in der Therapie, weil er´s halt mit sich hat machen lassen. Und sucht im i.Ü. immer noch die "Schuld" bei sich. 

Ja und genau diese Sichtweise fickt meinen Selbstwert des Todes und zieht mir komplett den Boden unter den Füßen weg.

Denn dann bestätigt sich - wenn ich diese Sichtweise einnehme, dass sie mich ausgenutzt und benutzt hat - mein verankerter Glaubenssatz "ich genüge nicht" bzw. "ich war nicht gut genug".

Daher suche ich die Schuld lieber bei mir und denke mir, dass sie ernstere Absichten hatte, aber ich verkackt habe. Das geht nicht so sehr auf den Selbstwert, da es die negativen Glaubenssätze nicht triggert.

Genau wenn ich mir das versuche einzureden, also dass sie eine Ego-Trulla war/ist, schmerzt es extrem und ich falle in ein tiefes Loch. Ich ziehe mich dann eben daraus, indem ich an die Situationen denke, wo sie Signale gesendet hat, dass sie ernste Absichten hatte (die gab es ja definitiv).

 

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Du tust dir mir diesen ganzen Überlegungen aber eben auch keinen Gefallen. Es ist egal, wer Schuld hat. Es ist egal, ob du Fehler gemacht hast und es ist egal, ob es mit ihr gepasst hätte. Es zählt augenblicklich nur eine Sache -> es ist over!

Du lebst mit deinen Gedanken ausschließlich in der Vergangenheit und das ist vollkommen kontraproduktiv. Solange du das nicht abstellen willst, wird dich die Sache jeden Tag weiter ficken.

Du vergeudest damit wertvolle Zeit deines Lebens. Das krasse ist, du kannst das jederzeit ändern. Du musst einfach nur die Vergangenheit sein lassen, was sie ist, nämlich vergangen und nicht mehr änderbar. Jeder Gedanke daran ist pure Verschwendung.

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Wie viel Zeit bist du bereit, in den nächsten Wochen in Therapie zu investieren? Eine Kurzzeit-Therapie besteht aus 12 Einheiten á 50 Minuten und der Option auf Verlängerung mit weiteren 12x50 Minuten.
Im Endeffekt also nicht mal ein voller Tag, den du dir gestaffeltet über einen längeren Zeitraum freihalten müsstest.
Ich wette mit dir, dass das um Welten effektiver ist als die bisherige Herangehensweise.
Du könntest auch im Urlaubsort versuchen, ein erstes Therapeutengespräch zu machen, weit weg von den ganzen heimischen Gewohnheiten und Triggern.
 

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vor 14 Minuten, Red Side 1795 schrieb:

Du tust dir mir diesen ganzen Überlegungen aber eben auch keinen Gefallen. Es ist egal, wer Schuld hat. Es ist egal, ob du Fehler gemacht hast und es ist egal, ob es mit ihr gepasst hätte. Es zählt augenblicklich nur eine Sache -> es ist over!

Du lebst mit deinen Gedanken ausschließlich in der Vergangenheit und das ist vollkommen kontraproduktiv. Solange du das nicht abstellen willst, wird dich die Sache jeden Tag weiter ficken.

Du vergeudest damit wertvolle Zeit deines Lebens. Das krasse ist, du kannst das jederzeit ändern. Du musst einfach nur die Vergangenheit sein lassen, was sie ist, nämlich vergangen und nicht mehr änderbar. Jeder Gedanke daran ist pure Verschwendung.

Ich suche in der Vergangenheit aber Antworten darauf, ob Jana ernsthaftes Interesse hatte. Denn wenn ich das safe wüsste, könnte ich Frieden finden. Bei Ex gab es das Label LTR offiziell, das beruhigt mich heute. Da kann ich sicher sein, dass ich "gut genug war" und eben nicht ausgenutzt wurde. Da hat es einfach nicht gepasst.

Kann ja nicht sein. Seitdem ich den Beitrag von Chris1337 gelesen habe, geht es mir sofort wieder schlechter. Ich kann/will nicht wahrhaben, dass Jana mich nur benutzt hat. Da dreh ich echt frei und werde zusätzlich noch wütend und sauer auf sie. Fuck.

Mir lässt es einfach keine Ruhe, dass ich nicht weiß, woran ich bei ihr war. Ich will eine Antwort darauf haben, ob es gut gegangen wäre, wenn ich mich anders verhalten hätte oder ob es so oder so gescheitert wäre. Das kann mir aber einfach niemand beantworten und ich kann das unheimlich schwer so hinnehmen. Es macht mich verrückt. Ich kann da keine gesunde Scheiß-egal-Einstellung zu entwickeln. Seit Monaten nicht.

vor 17 Minuten, LLeo schrieb:

Wie viel Zeit bist du bereit, in den nächsten Wochen in Therapie zu investieren? Eine Kurzzeit-Therapie besteht aus 12 Einheiten á 50 Minuten und der Option auf Verlängerung mit weiteren 12x50 Minuten.
Im Endeffekt also nicht mal ein voller Tag, den du dir gestaffeltet über einen längeren Zeitraum freihalten müsstest.
Ich wette mit dir, dass das um Welten effektiver ist als die bisherige Herangehensweise.
Du könntest auch im Urlaubsort versuchen, ein erstes Therapeutengespräch zu machen, weit weg von den ganzen heimischen Gewohnheiten und Triggern.

Wenn sich der Therapeut meldet, werde ich die Zeit investieren. Ich habe ja bereits auch schon Zeit und Geld in den Coach investiert, also nehme ich das Angebot gerne an, wenn es mich bei dem Therapeuten ohnehin nichts kosten würde. Ich will ja etwas ändern. Ich will diese Fragen nicht mehr im Kopf haben.

Sollte sich die Möglichkeit im Urlaub ergeben, bspw. während der Fahrt (wenn der Therapeut zurückruft), dann ist das durchaus möglich, ein Erstgespräch über Telefon zu führen. Allerdigns würde ich es bevorzugen, face to face so ein Gespräch zu führen. FInde ich irgendwie persönlicher, wenn ich mein Gegenüber sehe, allein schon deshalb, um besser einschätzen zu können, ob es mit dem Therapeuten menschlich passt. Das ist ja eh erstmal Grundvoraussetzung.

 

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vor 1 Stunde, Chris1337 schrieb:

Es gibt einfach auch Ego-Trullas, die so Sachen dann eben für sich Nutzen. Die wusste halt, dass er verknallt ist und hat das dann eben ausgenutzt.

Für was soll sie das ausgenutzt haben? Davon mal ab, habe ich von den Gefühlen die er hat gesprochen, nicht davon, wie sich wer verhalten hat. das sind grundsätzlich verschiedene Dinge.

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vor 4 Minuten, Celica2k schrieb:

Ich suche in der Vergangenheit aber Antworten darauf, ob Jana ernsthaftes Interesse hatte. Denn wenn ich das safe wüsste, könnte ich Frieden finden. Bei Ex gab es das Label LTR offiziell, das beruhigt mich heute. Da kann ich sicher sein, dass ich "gut genug war" und eben nicht ausgenutzt wurde. Da hat es einfach nicht gepasst.

Du wirst diese Antworten aber nicht finden. Du wirst niemals herausfinden, ob sie ernsthaftes Interesse an dir hatte.

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