FallenOne

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  1. Geht um die Frau von einem guten Freund. Lege es daher selbstverständlich auf nichts an, aber wir kennen uns schon recht lange, verstehen uns echt gut und das gelegentliche Flirten mit ihr macht Spaß. Die letzte Nachricht liest sich etwas dramatisch, ist für mich und so wie ich sie kenne aber noch voll im Game. Trotzdem will mir gerade keine kurze, schlagfertige Antwort einfallen. Wohlgemerkt ohne eine gewisse Grenze zu überschreiten, möchte aber noch keinen Rückzieher machen. Jemand eine gute Idee? Dachte daran einfach selbst "😘" zu schicken... Sie: 😘 Ich: Na hör mal, du bist eine "verheiratete Frau" 😁 Sie: Und? Ich: Hatte angenommen die verteilen nicht so freigiebig Küsse Sie: Möchtest Du sagen, dass ich nuttig unterwegs bin😳 Ich: Herzlich würde ich sagen 😉 Sie: Dafür muss Dir schon noch mehr einfallen😜 Sie: Ich weiß auch gar nicht, wie Du darauf schließt, wenn ich Dir einen schicke, dass ich damit freigiebig umgehe Ich: Verstehe, du spielst auf unsere Connection an und ich bin was ganz besonderes. Tut mir Leid dich zu enttäuschen, aber ich bin keiner von den Männern die du mit etwas Honig ums Maul um den Finger wickeln kannst… Sie: Ach FallenOne…ich glaube, Du verstehst da was falsch…denn wie Du oben schon richtig erwähnt hast bin ich eine verheiratete Frau (sogar ohne Anführungszeichen) und ich brauche Dich nicht um den Finger zu wickeln🤷‍♀ Und es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn ich jemanden den ich mag einen herzlichen Kussi sende. Aber tut mir wirklich leid, wenn Du dafür noch nicht bereit warst. Ich werde mich in Zukunft etwas zurücknehmen!
  2. Alles soweit richtig. Bin da etwas langsamer unterwegs. Auch weil ich eben merke, dass es bei ihr noch extremer ist. Tatsächlich gab es ja eine (zu kleine) Steigerung vom 1. zum 2. Date. Grundsätzliches Interesse scheint da zu sein, sonst hätte sie kein nächstes Treffen ausmachen wollen. Werde dabei sofort eskalieren mit dem Ziel mindestens zum Kuss zu kommen. Sonst muss ich mir wirklich vorwerfen zu lange abgewartet zu haben. Für Euch ist das ja jetzt schon der Fall. Witzigerweise ist sie nicht so die Schreiberin. In diesem Fall nervt mich das, weil ich überhaupt nicht weiß wo ich dran bin. Und drei Wochen wären zu lang um gar keinen Kontakt zu haben. Objektiv gesehen wohl auch kein gutes Zeichen und das Problem mit dem Zeit haben sehe ich auch. Ich sollte wirklich den Fokus von ihr lösen. Achja, mit "Berührungen Klasse 2" hab ich mich auf die Eskalationsleiter bezogen. Zu viel Theorie ist wohl auch nicht gut.
  3. Danke euch für die Antworten! Die Aussage von wegen "Nähe nicht gewohnt" fiel halt im Gespräch und nicht als "Block" beim eskalieren. Vielleicht ist sie einfach schon recht lang alleine. Insgesamt wirkt sie sehr unsicher und zurückhaltend auf mich. Habe das Gefühl es wäre für sie schön zu hören, dass ich sie eher wiedersehen will und genau das nochmal probiere. Zunächst wollte sie das Treffen bereits auf nächste Woche legen. Im Eifer des Gefechts passte das aber irgendwie nicht, habe leider auch nicht gut reagiert. Im Zweifel kann man mit so einer Ansage aber wohl mehr kaputt machen, daher lasse ich es vielleicht doch lieber. Will ihr beim nächsten Mal zumindest klar zu verstehen geben, was meine Intention ist. Werde mich dabei an die Eskalationsleiter halten. Bis dahin beginnt nur wieder das Spiel mit Textgame/Telefonieren von vorne. Seit dem Date war kein Kontakt und ich merke der Hirnfick geht wieder langsam los...
  4. Kurzes Update: Date hat stattgefunden. Bin diesmal bis offensichtliche Berührungen Klasse 2 eskaliert. Sie hat nichts wirklich abgeblockt, wenn ich ihre Hand genommen habe hatte ich jedoch das Gefühl (!), dass sie diese schnell wieder lösen wollte. Scheint mir grundsätzlich im Umgang mit Anderen / Fremden recht schüchtern. War auch beim Suchen von Körperkontakt mit mir sehrzurückhaltend. Ist im Verlauf etwas aufgetaut. Habe das Thema irgendwann auf Kuscheln gelenkt. Dabei fiel relativ schnell die Aussage, dass sie "Nähe nicht so gewohnt" sei. Was das genau heißt weiß ich nicht, wollte das Thema (Ex-)Beziehungen grundsätzlich nicht anschneiden. Vor dem Abschied hat sie von sich aus direkt ein nächstes Treffen vereinbaren wollen. Stand jetzt leider erst in 3 Wochen. Will sie nach wie vor weiter kennenlernen, merke aber dass mein Interesse schwindet wenn da so gar nichts von ihr kommt. Ist vielleicht besser statt Hirnfick. Will beim nächsten Date auf jeden Fall bis zum KC eskalieren. Dann habe ich es zumindest versucht und nicht ggf. die Chance verstreichen lassen. Kann momentan nicht ganz einschätzen worauf das ihrerseits hinauslaufen soll. Vielleicht habt ihr nochmal den ein oder anderen Hinweis: - Wirkt es needy wenn ich sie in 2-3 Tagen nochmal anrufe und sage "Drei Wochen sind mir zu lang, ich will dich eher wiedersehen"? Natürlich mit konkreten Vorschlägen. - Irgendwelche Tipps zum Thema "Nähe nicht gewohnt"? Einfach ignorieren und in meinem Tempo eskalieren? - Kuss auf die Wange ist zu freundschaftlich oder? Dachte daran sie beim nächsten Mal so zu begrüßen. Wäre natürlich ein Sprung auf der Eskalationsleiter und vielleicht zu krass im Hinblick auf den vorherigen Punkt.
  5. Nur mal Interesse halber da ich kürzlich auch ein Date mit einer Erzieherin hatte: Wie genau äußert sich das Eurer Erfahrung nach?
  6. Ist was dran. Habe dieses Jahr nach 7,5 Jahren Beziehung eine Trennung hinter mir. Ich denke das war jetzt für mich so der erste Augenblick in dem es sich wieder richtig gut angefühlt hat und ich mich auch grundsätzlich bereit für was Neues sehe. Unterbewusst haben sich da wohl direkt die dollsten Erwartungen entwickelt und ich mache mir viel zu viel Druck und damit auch ihr. Objektiv gesehen natürlich Schwachsinn, erst recht nach einem ersten Treffen. Werde mich auf mich fokussieren, einen kleinen Freeze einlegen und versuchen das Ganze möglichst locker zu sehen. Urlaub steht ja zum Glück auch vor der Tür. Dann wird sich zeigen ob (noch) Interesse bei ihr vorhanden ist oder eben nicht.
  7. Danke dir für die prompte Antwort. Für das Date selbst leuchtet mir das ein. Aber wie sieht es in der Zwischenzeit aus im Telefon- bzw. Textgame? Edit: Puh muss mich gerade echt zurück halten ihr nicht zu schreiben. Weiß genau ich würde es danach vermutlich bereuen. So ein hin und her Geplänkel ist m. E. der totale Attraction Killer. Was soll ich auch schreiben, "Na, gut erholt nach dem Nachmittagsschlaf?". Bin ja auch kein Alleinunterhalter, ein bisschen müsste schon auch von ihr kommen. Ist wohl der Hirnfick weil ich heute Abend nix vor habe...
  8. 1. Mein Alter: 31 2. Alter der Frau: 30 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: 1 4. Etappe der Verführung: Leichte / Unabsichtliche Berührungen 5. Beschreibung des Problems: Zweites Date vereinbart, findet jedoch erst in 2 Wochen statt. Nachrichten von ihr driften zunehmends hin zu Alltagssachen, wenige Fragen. 6. Frage/n: Wie sollte ich mich konkret verhalten / kommunizieren bis zum zweiten Date? ________ Seid gegrüßt, ich fasse mal bis zur jetzigen Situation zusammen: Bekannte von früher per App wiederentdeckt, Match, bisschen geschrieben und Date ausgemacht. Fand letzten Samstag statt, waren essen und was trinken, haben ca. 6 Stunden zusammen verbracht. Die Zeit ist wie im Flug vergangen, nur wenig über belangloses Alltagszeug gequatscht, viel geflirtet, geneckt usw. Rückblickend jedoch leider deutlich zu wenig Kino. Würde es jetzt auf die Tischplatte zwischen uns schieben, war aber wohl einfach zu feige und ziemlich aus der Übung. Immerhin paar Berührungen an Arm und Händen (auch von ihr aus) und Einhaken beim zum Auto bringen, von mir initiiert. Trotzdem zu wenig. Umarmung zur Begrüßung und Abschied. Kein KC-Versuch, hätte in dem Moment nicht gepasst zum vorherigen Verlauf. Habe ihr gesagt, dass es ein schöner Abend war, sie gut nach Hause kommen soll und mich mit einem Streicheln am Rücken (wurde erwiedert) verabschiedet. Kein weiteres Treffen angesprochen. Auf der Rückfahrt habe ich darüber nachgedacht, ob wir uns einfach nur sehr gut verstanden haben jedoch keine Attraction vorhanden ist. Zu Hause angekommen hatte ich schon eine Nachricht von ihr, sie ist gut angekommen und ich solle mich auch melden wenn ich zu Hause sei. Hab ihr dann auch kurz geschrieben und ihr eine gute Nacht gewünscht. Am nächsten Abend kam wieder eine Nachricht von ihr wie es mir geht und wie mein Tag war. Kurz hin und her geschrieben. Habe dann bewusst Pause gemacht und Dienstag Abend angerufen. Sie konnte gerade nicht, hat mir geschrieben dass sie sich gleich meldet. Haben insgesamt 2,5 Stunden telefoniert. War vermutlich zu lang, aber die Zeit ist wieder wie im Fluge vergangen. Viel gelacht, wieder geneckt, Rollenspiele gemacht etc. Sie ist überall drauf eingestiegen, hat es weitergeführt und obwohl sie am nächsten Tag früh arbeiten musste das Telefonat nicht beendet. Ich meinte recht früh im Telefonat es sei spaßig mit ihr beim Treffen gewesen, lass uns das doch einfach wiederholen. Hat sofort zugesagt, nur leider scheint der frühest mögliche Zeitpunkt erst in zwei Wochen zu sein. Hätte sie gern eher wieder gesehen und schnell "weitergemacht". Versuche mir nicht den Kopf darüber zu zerbrechen wieso es erst dann möglich wäre. Sie hat Schichtdienst, teilweise folgt Tages- auf Nachtschicht und es ist nicht selbst planbar. Ist bestimmt auch sehr anstrengend, dann soll es halt vorerst nur an freien Tagen sein. Wobei die zweite Woche sogar urlaubsbedingt auf meine Kappe geht. Tag steht, was wir machen wollen steht. Seit dem Telefonat Dienstag haben wir täglich so 1-3 Nachrichten ausgetauscht und auch wenn ich recht schnell auf andere Themen gelenkt habe kam von ihr häufig immer wieder was zur Arbeit und dass es gerade recht anstrengend sei, sie sehr kaputt sei etc. Glaube ich auch. Aber ich möchte natürlich möglichst vermeiden das jetzt täglich weiterzuführen, nur noch über den jeweiligen Tag zu schreiben oder gar sie zu bemitleiden, weil sie viel Stress hat. Zumal von ihr auch recht wenig Fragen kamen. Das wäre so schon Gift, erst recht über den "langen" Zeitraum bis zum Date. Bis dahin wäre vermutlich alles eingeschlafen. Wie sollte ich mich also fortan verhalten ohne unhöflich zu wirken? Ich denke ich sollte jetzt die Kommunikation (insb. das Schreiben) auf ein Minimum reduzieren und warten bis/ob was von ihr kommt und sie ggf. auch mal anruft. Kurz und knapp antworten wenn sie mich was fragt. Bin nicht sicher ob ich dann zurück fragen sollte wie bspw. ihr Tag war oder lieber direkt auf andere Themen kommen bzw. sogar gar nichts zurückfragen sollte voererst? Ihr von den tollen Dingen berichten die ich im Urlaub erleben? Wenn mir danach ist in ein paar Tagen nochmal anrufen aber das Gespräch kurz halten? An sich habe ich ja keinen Anlass dazu außer "Zeit zu verbringen". Das Date steht. Bin grundsätzlich offen/auf der Suche nach ner LTR und habe definitiv Interesse sie weiter kennenzulernen. Beim Schreiben dieses Beitrags kam mir der Verdacht, dass ich selbst ihr eher freundschafltiche Signale gesendet habe (zu wenig Kino) und mich nervt, dass ich es erst in 2 Wochen besser machen kann. Falls es nicht schon zu spät ist. Wenn ich mal davon ausgehe, dass doch etwas Attraction vorhanden ist, wie könnte ich diese jetzt möglichst halten? Komme mir gerade vor wie 12 und unwissend wie man sozial interagiert. Vielleicht kann mich jemand kurz wachrütteln. Danke für's Lesen.
  9. Ich bin selbst sehr gut darin solchen Hirnfick zu betreiben. Habe das Ganze bis vor Kurzem aufgrund einer Trennung auch monatelang intensivst betrieben, mit ständigen Auf und Abs. Selbst jetzt gibt es noch Momente da kommen ein paar Dinge wieder hoch. Nicht schlafen können, schlecht träumen und tausend unbeantwortete (zumeist hypothetische und sinnlose) Fragen sind mir sehr wohl bekannt. Was wirklich hilft ist Zeit und Abstand. Konzentriere dich auf dich selbst, probiere neue Dinge aus (neue Sportarten, Angelschein, Musikinstrument, irgendwas) und frage dich was du langfristig willst im Leben und arbeite daran. Versuche das ganze mal objektiv zu betrachten. Wenn dir ein Kumpel das oben von dir Geschriebene erzählen würde, was würdest du ihm raten? Wäre das wirklich ein Mensch gegenüber dem sich der Kumpel verletzlich zeigen sollte? Dem er hinterhertrauern sollte? Dem er so viel Zeit widmen sollte um über irgendwelche Hintergründe zu bestimmten Taten zu grübeln? Vermutlich würdest du ihm eher raten den Menschen schleunigst zu vergessen. Wofür sollte solch ein Verhalten auch die Basis sein? Da ist es auch egal wieso sie es gemacht hat, nochmal macht oder dann nicht zurückschreibt. Getan hat sie es schließlich und das sollte Grund genug sein nichts mehr darauf zu geben. Könntest du ihr so je nochmal dein Vertrauen schenken? Ich weiß nicht was da genau mit dem Fake Account gelaufen ist und ob man sich wirklich nicht davor "schützen" kann. Aber spätestens wenn du es herausfindest sollte dein Mindset wie oben geschrieben sein. Maximal kurz sachlich reagieren, besser noch gar nicht und Nachrichten etc. löschen.
  10. Danke Euch für die Antworten! Tja, wie befürchtet wohl ein klassischer Rückfall, vermutlich ausgelöst durch die neue Wohnsituation alleine. Scheiß Gefühl nochmal dadurch zu müssen, aber ich weiß ja, dass es vor einigen Wochen auch schon besser geworden ist. Hoffe das passiert jetzt wieder und das möglichst schnell. Mir ist auch nach wie vor bewusst, dass es nicht mehr funktionieren und ich selbst das auch gar nicht mehr wollen würde. Spätestens nach kurzer Zeit käme wohl die Erkenntnis, dass die Realität doch anders aussieht als mein aktuelles Schwelgen in den positiven Erinnerungen... Bis dahin heißt es wohl (mal wieder) die Stimmen in meinem Kopf zum Schweigen zu bringen, die denken es wäre eine gute Idee nochmal Kontakt aufzunehmen oder ein Klärungsgespräch anzustreben. Ein Teil von mir kann sie halt verstehen und hat Mitleid. Traum vom Heiraten, Familie, Eigenheim geplatzt, nach vielen Jahren von vorn anfangen. Genau das fällt halt in die Kategorie was wäre wenn und lässt mich wünschen die Dinge anders gemacht zu haben. Und das nicht zu können fühlt sich scheiße an. Die andere Seite der Medaille, nämlich die Dinge die mich selbst gestört/mir gefehlt haben und dass diese auch ein Grund dafür waren, dass das o. g. alles nicht so geklappt hat, blendet mein Kopf gerade aus. Das kenne ich zwar schon, lässt sich aber auch beim zweiten Mal nur schwer ertragen. Also weiter ablenken und an mir arbeiten. Wird schon! Klingt jetzt etwas motiviertera ls ich mich gerade fühle. 😂
  11. Schönen Sonntag zusammen, vielleicht kann mir hier nochmal jemand einen kleinen Schups in die richtige Richtung geben. Hatte vor einigen Wochen ein paar mal gepostet, versuche es nochmal zusammenzufassen: Nach 7,5 Jahren hat sie (30) mich (31) Anfang Mai verlassen. Zusammen gewohnt, Eigentrum, Heiraten und Kinder waren ein Thema, zunächst mehr und längere Zeit forciert von ihr. Schließlich hab ich mich selbst für letzteres bereit gefühlt, schien zunächst schnell geklappt zu haben, hatte es dann aber leider doch nicht. Von da an ging es bergab. Corona, Isolation, beide Stress auf der Arbeit, beide im Homeoffice. Als es lockerer wurde ist sie ständig aus der Wohnung "geflüchtet", ich nicht so, hab mich zugegeben auch was gehen lassen. Haben uns total auseinander und eher nebenher gelebt. Trotzdem war die Trennung in ihrer Art und Weise und Konsequenz erstmal ein Schock für mich. Sie war paar Tage eine Freundin in Berlin besuchen, kam Sonntag wieder und abends kam dann das Thema auf. Kein drüber reden, kein irgendwas versuchen mehr, strikt Schluss. Habe ihr klar gemacht dass ich das nicht will, aber ihre Entscheidung akzeptieren werde und muss. Mittlerweile weiß ich, nicht zuletzt dank der Hilfe hier, dass es deutliche Anzeichen im Vorfeld gab. Rückblickend hätte ich gern einige Dinge anders gemacht, weiß aber auch, dass sie ebenfalls ihren Anteil daran hatte und ich ehrlicherweise auch nicht mehr glücklich war, mir das aber nicht eingestanden habe. Der Kontakt hat sich ausschließlich auf sachliche Dinge (Wohnung) beschränkt. Hab mich abgelenkt, bin wieder zum Sport gegangen und war gefühlt schon auf einem guten Weg. Hab sogar besser geschlafen als zuvor. Vor drei Wochen war die Wohnungsübergabe an der wir uns wiedergesehen haben. War für mich sehr positiv, da ich gefühlt ein deutlich besseres "Bild" als sie abgegeben habe. Kommt zwar nicht darauf an, hat mich aber weiter gepusht. Sie war frech, teilweise unverschämt, wirkte mit sich und der Welt unzufrieden und irgendwie angestrengt/gestresst. Die Stimmung war fast etwas feindselig, was irgendwie nicht dazu passte, dass sien och meinte sie hofft, dass wir weiterhin normal miteinander umgehen können. Im Nachhinein hat sie mir fast Leid getan. In der ganzen Zeit kam es beidseitig zu keinem Versuch wieder aufeinander zuzugehen und das Wiedersehen hat mich davon überzeugt, dass es so wohl auch besser ist. Seit einer Woche wohne ich nun in meiner neuen Wohnung. Leider hat sich da einiges verschoben soldass es relativ lange gedauert hat, in der Zwischenzeit konnte ich im Haus meiner Eltern unterkommen. Seit ich hier bin geht wieder der Hirnfick los. Ich zweifele an meinen Entscheidungen, selbst zur besagten neuen Wohnung. Frage mich was ich anders hätte machen können. Wie es ihr geht, was sie macht, ob sie überhaupt noch darüber nachdenkt (vermutlich nicht). Hätte es etwas gebracht wenn ich vielleicht gekämpft hätte, hätte sie das von mir erwartet? Hätte ich das überhaupt sollen? Schwelge in den positiven Erinnerungen, verdränge die unerfreulichen. Denke daran was alles hätte sein können, was man sich schon aufgebaut hatte. Werde durch alles mögliche an die gemeinsame Zeit erinnert. Ich schlafe wieder schlecht, bin unmotiviert. Hinterfrage ihr Verhalten. Wir hatten ein neues Esszimmer bestellt welches ankam, als sie ihren Kurztrip nach Berlin angetreten ist. Sie hat mich das noch aufbauen lassen, Kartons entsorgen etc.. Ich hab nochmal unseren Chatverlauf aus diesen Tagen durchgelesen. Ja, ein großer Fehler. Der war eigentlich entspannt, liebevoll. Haben teilweise noch Dinge für die anstehende Woche abgesprochen. Und Sonntag kommt sie zurück und macht Schluss, wieso macht man sowas? Nach so langer Zeit? All diese Dinge und Fragen hatte ich schon zig mal durchgekaut, teilweise auch hier, und ich dachte dass alles schon hinter mir zu haben. Ich will keine Schuld zuweisen, ich weiß auch, dass es nicht mehr funktionieren könnte. Wieso kommt das jetzt alles wieder auf? Eine Ursache dafür vermute ich darin, dass ich zuvor noch nie alleine gewohnt habe sondern wir diekt zusammengezogen sind. Eigentlich konnte ich immer sehr gut alleine sein und brauche das auch zwischendurch. Habe mich auch jetzt sehr darauf gefreut. Es ist aber doch was anderes, wenn immer eine Bezugsperson da ist. Man von draußen kommt und sich mit jemandem über den Tag austauschen kann. Man spontan Essen, shoppen gehen kann etc. Gemeinsam die Wohnung einzurichten würde mir auch mehr Spaß machen als alleine. Ich vermute, dass mich tatsächlich gerade das Alleinsein stört, ich vielleicht Angst davor habe wie lange es dauert jemanden zu finden, vielleicht sogar ob überhaupt. Und deswegen wandern meine Gedanken wieder mehr zu ihr hin, weil es nun mal eine lange Zeit war und die Erinnerungen sind noch frisch. Macht das Sinn? SC ist aktuell leider noch relativ mau, die meisten Freunde wohnen nicht mehr in der Stadt/können nur am Wochenende oder haben schon Nachwuchs. Ich denke daran muss ich noch irgendwie arbeiten. Irgendwelche Ratschläge, Tipps? Kennt jemand die Situation? Wie kann ich mich wieder erden, ich will möglichst nicht den Fortschritt der letzten Monate wieder verlieren... In jedem Fall, besten Dank!
  12. Huhu zusammen, ich hoffe Ihr könnt mir nochmal den Kopf gerade rücken. Vor einigen Wochen hatte ich hier meine Situation geschildert: Die genauen Hintergründe sind eigentlich gar nicht so entscheidend. Sie hat sich Anfang Mai getrennt. Mittlerweile bin ich schon gut weiter gekommen, habe eine neue Wohnung gefunden, richte diese gerade ein, gehe regelmäßig zum Sport und brauche auch nicht mehr 24/7 Ablenkung um klar zu kommen. Bis auf ein paar sachliche Punkte die wegen der alten, gemeinsamen Mietswohnung geklärt werden mussten gab es kein Kontakt. Ich will sie auch definitiv nicht zurück, das würde nichts bringen mit uns und ich würde nicht glücklich werden. Hundertprozentig verarbeitet ist es dennoch leider noch immer nicht. Das hat mir erst kürzlich ein von ihr geposteter Whatsapp-Status ins Gedächtnis gerufen (schon der zweite seit der Trennung, hat sie vorher interessanterweise nie gemacht). Instagram bin ich bereits entfolgt, sie folgt mir noch. Worum es aber eigentlich geht ist ein Gedanke der sich in den letzten Tagen immer wieder in meinen Kopf schleicht. Mir ist klar, dass Trennungen immer mies sind. Vielleicht ist es meine Innensicht die zugegeben nicht ganz objektiv sein kann, dennoch habe ich die Art und Weise wie sie die Trennung "abgezogen" hat als ziemlich unwürdig und anstandslos empfunden und tue es noch. Angesichts der Dauer von 7,5 Jahren, dass wir über Heirat gesprochen haben, Eigentum kaufen wollten, sogar fast Eltern geworden wären fühle ich mich unfassbar verletzt durch das Wie der Trennung. Im Nachhinein gut dass das alles nicht geklappt hat. Darum geht es mir auch gar nicht. Ich denke nur man sollte einen Menschen den man geliebt hat und mit dem man sich solche Dinge vorstellen konnte nicht so behandeln. Sie hat sich zwar sehr stark verändert in den letzten Monaten, dennoch war sie nie "böse" oder so und irgendwie passt das nicht so richtig zu ihr. So zumindest mein Eindruck. Ich fühle mich als hätte sie mich absichtlich ins Messer laufen lassen und hätte hinterher nochmal zugestochen. Während ich ihr vertraut habe. Ähnliche Reaktionen habe ich von meinem Umfeld erhalten. Zum Teil ist das wohl auch nicht objektiv, es war aber auch eine von einer völlig außenstehenden Person dabei. Es nagt aus irgend einem Grund an mir, dass ihr vielleicht gar nicht so bewusst ist dass ihr Verhalten so scheiße war. Vielleicht denkt sie alles richtig gemacht zu haben und dass wir beide jetzt glücklicher sind, weil ich mich ja auch nicht mehr versucht habe anzunähern. In mir regt sich das Bedürfnis ihr meine o. g. Gefühle darüber mitzuteilen. Ich habe darüber nachgedacht einen Brief zu schreiben. Ich erwarte nicht mal eine Antwort sondern will einfach wissen, dass sie weiß "was sie getan hat und das niemals wieder gut gemacht werden kann und sie fortan damit leben müsse". Das hat zwar überhaupt nichts mit der Konzentration auf mich selbt zu tun, dennoch fühlt es sich irgendwie so an als bräuchte ich das um abzuschließen. Ich will mir nicht irgendwann selbst vorwerfen müssen ihr das nie mitgeteilt zu haben. Zeitgleich misstraue ich meinen eigenen Gefühlen und frage mich, ob ich ihr damit nicht doch einfach nur ein schlechtes Gewissen machen möchte. Ich fürchte ausschließen kann ich das nicht. Ein kleiner, rationaler Teil in meinem Kopf hat ein komisches Gefühl dabei. Zum einen lässt sich sowas natürlich nicht mehr zurücknehmen. Zum anderen würde sie sich davon vermutlich nicht mal was annehmen und der Eindruck, dass ich ihr einfach noch einen reinwürgen will, ist zugegeben sehr naheliegend. Und das wäre wohl sehr unvernünftig und irgendwie kindisch. Wahrscheinlich kenne ich die Antwort bereits, dennoch würde ich mich sehr über Eure Meinungen freuen. Wie denkt ihr darüber? Vielen Dank im Voraus.
  13. Auch wenn es nichts wirklich Neues gibt ist es hoffe ich okay, wenn ich hier ein paar Gedanken mitteile. Allein das Schreiben hat die letzten Male schon gut getan und mit etwas Glück kommt sogar der ein oder andere Ratschlag hinzu... Seit unserem Gespräch herrscht absolute Funkstille. Seit gestern merke ich den stärker werdenden Wunsch in mir aufsteigen mit ihr zu sprechen. Worüber und mit welcher Intention? Ich weiß es ehrlicherweise nicht. Manchmal will ich wissen wie es ihr geht, wie sie klar kommt und was sie macht. Vielleicht in der Hoffnung zu hören, dass es ihr schlecht geht und es mir dadurch besser gehen würde. Manchmal will ich ihr Vorwürfe zur Trennung selbst machen und dass sie nicht mal mehr das Gespräch gesucht sondern uns "weggeworfen" hat. Oder sie fragen, wieso sie noch 3 Tage in der Wohnung geblieben ist und mir damit das Gefühl gegeben hat, dass es noch nicht endgültig ist und wir drüber sprechen können. Auf alle diese Fragen wird es keine zufriedenstellende Antwort geben, das ist mir bewusst. Zudem glaube ich selbst nicht daran, dass es nochmal vernünftig funktionieren würde und will es auch nicht. Zumindest meistens, irgendwo in meinem Kopf sitzt noch eine kleine Stimme die mir sagt "hey, vielleicht muss Du ihr nur ein kleines Zeichen geben dass Du es nochmal willst und sie überlegt es sich nochmal". Ich versuche die Stimme auszublenden. Bisher schaffe ich das. Ein Kumpel mit dem ich mich schon viel zur Trennung ausgetauscht habe hat sie gestern zufällig getroffen, gesprochen und mir davon erzählt. Vermutlich hat das nicht geholfen, auf der einen Seite bin ich verdammt neugierig, auf der anderen Seite denke ich dass es besser ist, wenn ich nichts von ihr erfahre und umgekehrt. Berichte wie "hat nicht den Eindruck gemacht als würde sie es leicht nehmen" und "ist viel unterwegs zur Ablenkung" helfen mir irgendwie nicht. Zudem hat sie ihm erzählt, dass sie für die nächste Zeit erstmal zu ihren Eltern geht. Mir dass sie bei Freunden unterkommt und es bei ihren Eltern nicht geht. Wieso? War das Taktik? Wieso erzählt sie es dann ihm wenn sie davon ausgehen kann, dass wir sprechen? Wieso beschäftigt mich das überhaupt? Vermutlich ist schon aus den vorherigen Posts deutlich geworden, dass ich sehr viel nachdenke, vielleicht ZERdenke. Schade dass man das nicht so einfach ausstellen kann. Da wir aktuell leider nur wenige Straßen auseinander sind und der Ort hier auch nicht allzu riesig ist wird man sich zukünftig zwangsläufig noch häufiger begegnen. Jetzt weiß ich z. B., dass sie Samstag bei einem kleinen Event hier ist, zu dem ein anderer Kumpel und ich auch überlegt hatten zu gehen (Sportspiel). Würdet ihr sie absichtlich meiden oder scheiß drauf und einfach machen worauf ihr Bock habt? So long, danke für's lesen.
  14. Erneut vielen Dank für die Antworten. Da war wieder viel richtiges und augenöffnendes dabei. Wir haben uns heute recht spontan persönlich getroffen. Kurz und schmerzlos, nach nichtmal einer Stunde habe ich mich verabschiedet, weil ich los musste. Grundsätzlich war es sehr sachlich, haben nicht über die Beziehung geredet und ich habe mich nach nichts erkundigt. Sie hat zu Beginn gefragt wie es mir geht. Habe ihr neutral gesagt, dass ich die Trennung sehr schade finde, gleichzeitig aber merke eine Chance erhalten zu haben mein Leben zu ändern, es sich seit langer Zeit wieder so anfühlt als habe ich selbiges wieder im Griff und da auch schon einige Pläne sind, was ich mit meiner neugewonnen Freiheit anstellen möchte. Denke meine Reaktion war okay. Vielleicht noch etwas dick aufgetragen da ich es definitiv noch nicht komplett verarbeitet habe, aber der Weg ist klar und liegt vor mir. Ungefragt hat sie mir noch mitgeteilt, dass es ihr zwar nicht gut geht, sie nicht schlafen kann, sie aber ähnlich fühlt und es noch keine Sekunde bereut hat. Hört man nicht gerne, ich musste kurz schlucken, hat aber auch nicht so weh getan wie befürchtet. Ich habe es nicht kommentiert. Nach der ersten Nervösigkeit war für mich zudem sehr positiv, dass ich gar kein Verlangen verspürt habe es nochmal mit/bei ihr zu versuchen. Im weiteren Gespräch war ich sogar teilweise genervt von ihr. Dennoch ist da so ein komisches Gefühl. Habe ich mich vor zwei Wochen noch über freie Abende gefreut, hätte ich aktuell am liebsten jeden Tag mit jemandem etwas vor. Als würde ich plötzlich etwas verpassen wenn ich zu Hause bin. Außerdem vermisse ich es grundsätzlich eine Bezugsperson zu haben, die doch irgendwie immer da ist, mit der man sich austauschen kann den Alltag regeln usw. Vielleicht habe ich sogar etwas Angst, dass das für sehr lange Zeit nicht mehr der Fall sein wird. Meldet sich da etwa plötzlich meine eigene Torschlusspanik... Der SC muss definitiv noch erweitert werden und auch sonst muss ich wieder auftauen, etwas länger her solche "Probleme". Das Thema bleibt leider ein Problem, sie kann mein Anliegen überhaupt nicht verstehen und besteht darauf nach den zwei Wochen zurückzukommen und will sich nicht auf einen anderen Stichtag einigen. Das hieße ja auch nicht, dass ich dann sämtliche Möbel schon rausholen muss, das könne ich auch später noch. Habe ich bestimmt abgelehnt, wenn ich raus bin dann mit all meinem Zeug. Ich komme nicht wieder und hole irgendwann das nächste. Schließlich sprach sie sogar von zusammen wohnen, wenn es anders nicht geht, was praktisch natürlich nicht funktionieren kann und beide nicht wollen. Vielleicht ein Bluff. Ich merke jedoch sie fühlt sich komplett im Recht. Es kam sogar die Frage was denn meine Freunde dazu sagen würden. Die Antwort war vermutlich uninteressant, damit wollte sie das lediglich als Schwachsinn abstempeln. Ich fühle, dass du mit deiner Aussage recht hast, trotzdem hadere ich noch damit die Unfairness zu schlucken und so einfach das Feld zu räumen. Fühlt sich an wie eine Niederlage die für sie gleichzeitig ziemlich bequem wäre. Sie hat die Entscheidung getroffen und sich scheinbar um diese Konsequenz nicht sehr viele Gedanken gemacht, wieso soll ich in den sauren Apfel beißen. Ich spüre Trotz in mir, denke gleichzeitig aber immer noch, dass mir das die nächste Zeit erheblich erleichtern würde. Vorausgesetzt ich wäre alleine. Ich will aber auch nicht genau das Bild des trotzigen, von dir beschriebenen Mannes hinterlassen. Die o.g. Diskussion heute war vielleicht sogar schon zu viel. Sonntag geht es erstmal in die Wohnung, dann schaue ich wie sich das anfühlt. Vielleicht sollte ich doch einfach alles rausholen, notfalls auch durch eine Spediteursfirma. Dann auch inklusive Küche, die ist nämlich meine, und tschüss das wars sieh zu. Interessanterweise hat sie das trotz ihres starken Wunsches nicht ernsthaft bei sich selbst untersuchen lassen. Angst spielte eine Rolle. Den Rest hast du aus meiner Sicht ziemlich perfekt beschrieben. Ich erinnere mich an eine Aussage im Zuge der Trennungstage, dass sie u. a. nun darüber nachdenken muss, vielleicht niemals Kinder zu bekommen.
  15. Herzlichen Dank für Eure Antworten, das hat mir (zumindet für den Moment) schon sehr geholfen! Auch wenn es emotional noch schwer fällt, habe ich jetzt zumindest einen Plan, wie ich mich verhalten werde. Leider scheint sich das Thema mit der Wohnung als ein kleiner Problem herauszukristallisieren. Sie ist zwar auf meinen Wunsch eingegangen und kann jetzt für ca. 2 Wochen woanders hin, "muss dann aber wieder zurückkommen". Die Zeit reicht natürlich nich annähernd um eine neue Bleibe zu finden. Dass ich noch nicht abschätzen kann, ob ich dann ausziehen kann versteht sie nicht. Vermutlich kommt sie sich noch großzügig vor. Habe echt viel falsch gemacht in der vergangenen Zeit. Habe jetzt das Hin und Her Geschreibe beendet und auf ein persönliches Treffen verwiesen. Jetzt geht es um die Terminfindung, möchte mich da aber auch nicht von ihr herzitieren lassen. Es gilt jetzt standhaft zu sein und an mich zu denken. Auch wenn mich das Verhalten etwas sauer stimmt, will ich Euren Rat beherzigen und bestimmt aber freundlich und neutral bleiben. Das hatte ich tatsächlich noch nicht erwähnt. Ich denke beide von Dir genannte Punkte spielen eine Rolle. Sie hatte stets einen genauen Plan von ihrem Leben: Verheiratet und Kinder vor 30. Wie auch schon beim zusammenziehen war ich hier leider nicht so schnell. Als ich mich dann tatsächlich doch bereit fühlte, hat das Thema Kinder leider beim ersten Mal nicht geklappt. Wir sind anders damit umgegangen und ich denke, dies war der Zeitpunkt ab dem es immer weiter bergab ging und beide Themen schließlich nicht mehr ernsthaft weiterverfolgt wurden. Insgesamt hat ihr Plan nicht funktioniert. Ich kann nur vermuten dass auch hier die Torschlusspanik eine Rolle spielt und sie zu dem Schluss gekommen ist, sie müsse jetzt die Reißleine ziehen, wenn sie noch eine Chance auf ihren Traum haben will. Am zweiten Teil bin ich selbst "schuld". Zusammenfassen kann man es mit "Routine" und "kein eigenes Leben". Ich brauchte immer auch Zeit für mich selbst und konnte gut alleine bzw. zu Hause sein. Das hat sich während Corona, Isolation etc. immer weiter verstärkt. Wie geschrieben habe ich mich echt gehen lassen. Wenn mich keiner gefragt hat habe ich wenig unternommen und selbst dann hatte ich nicht immer Lust und musste mich aufraffen. Sie dagegen hat es rausgezogen, sie hat gemerkt es tut ihr gut, hat es immer häufiger gemacht und ich habe auch hier nicht so mitgezogen wie sie es gerne hätte. Sie hat neue Bekannschaften aufgebaut und dabei festgestellt, dass ihr irgendwas fehlt. Irgendwann war es wohl leider zu spät dagegen zu steuern und auch darüber Sprechen hat nicht mehr geholfen. Leider erst im Nachhinein fällt es mir wie Schuppen von den Augen, dass es eigentlich sehr absehbar war. Währenddessen habe ich gedacht, "ich muss doch machen können was (ich meine was) mir gut tut und wieso soll ich immer Kompromisse eingehen und das machen worauf sie Lust hat? Wieso bleibt sie nicht bei mir wie zuletzt während des Abstandhaltens?". Wie gesagt, einige Dinge würde ich jetzt gern anders machen aber nun ist es müßig sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Ich kann zumindest jetzt mein Leben wieder in den Griff kriegen, habe diverse Freundschaften wiederbelebt und mich zu verschiedenen Probetrainings angemeldet. Anfang des Jahres haben wir noch gemeinsam neue Möbel ausgesucht, neues Esszimmer und ein neues Bett. Ironischerweise kam der erste Schwung aufgrund der Lieferzeiten erst vorletzte Woche an und ich habe diese noch alleine aufgebaut, als sie bei ihrer Freundin war. Auch wenn es nichts mehr ändert, lässt mir die Frage nach einem konkreten Zeitpunkt oder Ereignis, welches sie zu der Entscheidung getrieben hat, keine Ruhe. Es scheint ja erst danach für sie klar geworden zu sein, sonst richtet man sich doch nicht zusammen neu ein. Was ist passiert? War der schleichende Prozess einfach abgeschlossen? Hat sie wen kennengelernt? Hat sie einfach nur Zuspruch von ihrer Freundin bekommen? Scheiß Hirnfick... Muss mich... auf mich konzentrieren...!