FallenOne

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  1. Ich kann deine Gefühle sehr gut nachvollziehen, da ich letztes Jahr durch eine sehr ähnliche Situation gegangen bin. Höre auf die Tipps hier. Schreibe ihr nicht, schicke ihr keine Bilder und fahre erst recht nicht bei ihr vorbei. Auch wenn es sich so anfühlt, als müsstest du jetzt schnell was unternehmen damit es nicht zu spät ist, erreichst du damit das komplette Gegenteil. Die EINZIGE Chance, dass es noch was werden KÖNNTE, ist dich von ihr zu distanzieren und ihr überhaupt erstmal die Möglichkeit zu geben, dich vermissen zu können. Das wird sie nicht, wenn du ihr jetzt hinterherrennst. Da helfen auch keine Appelle an ihre (ehemaligen) Gefühle oder hollywoodreife Liebesbekundungen, wie gesagt treibst du sie damit nur noch weiter von dir weg. Ich musste genau diese Erfahrung machen. Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering. Akzeptiere, dass es zum jetzigen Zeitpunkt schon zu spät ist und ihr getrennt bleibt. Konzentriere dich auf dich, mach Sport, triff Freunde und Familie, sei nicht alleine und kontaktiere sie nicht! Du würdest es anschließend sofort bereuen. Momentan spielt da auch zu einem sehr großen Teil die Gewohnheit mit. Ich hatte mit meiner Ex sechs Jahre zusammen gewohnt, wir waren zusammen im Homeoffice, es war immer jemand da und plötzlich ist man alleine, niemand da wenn man nach Hause kommt, niemand da zum Reden, keine Nachrichten, die gemeinsamen Rituale sind plötzlich über den Haufen geworfen... Das dauert eine Weile damit zurecht zu kommen. Aber die Distanz hilft auch dir und es wird mit der Zeit besser. Damals habe ich - auch durch das Forum hier - gelernt, dass Frauen bereits viel früher schon mental Schluss machen. Das hat mir die Augen geöffnet und rückblickend viele Dinge klarer sehen lassen. Du hattest ja selbst den Eindruck, dass von ihr schon nicht mehr viel kam. Sie hat das Ganze also höchstwahrscheinlich schon viel länger emotional verarbeitet und hat diese Phase in der du gerade steckst schon zum größten Teil hinter sich.
  2. Hey zusammen, will nicht extra einen neuen Thread aufmachen und probiere es mal hier: Vor einigen Jahren hatte ich Hodenkrebs, eine Seite wurde entfernt und ich habe mich gegen ein Implantat entschieden. Es ist also recht offensichtlich, dass was fehlt. Spätestens natürlich beim Ertasten. 😉 Habe bislang noch keinen perfekten Weg gefunden wie ich damit umgehen soll, bevor es das erste Mal mit einer Frau zur Sache geht. Eine kleine Vorwarnung fühlt sich richtig an, erst recht wenn es was Ernsteres werden soll. Kurz vorher kann aber auch ein ziemlicher Stimmungskiller sein. Im Besten Fall weiß sie es schon, aber seltenst hat man dann solche Themen bereits besprochen. Ich kann mit großer Sicherheit sagen, dass ich mich deswegen nicht schäme oder sowas. Einfach nichts zu sagen fühlt sich trotzdem so an, wie die Dame "ins offene Messer laufen zu lassen". Ist das vielleicht der Denkfehler?! Ist evtl. etwas schwieriger das nachzuvollziehen. Aber vielleicht hat ja trotzdem jemand einen guten Ratschlag oder hat die Erfahrung sogar selbst machen müssen.
  3. Sehr gut war es, danach haben noch zwei Weitere stattgefunden und das nächste ist für Mittwoch angesetzt. Die Abstände werden deutlich kürzer. Habe jedes Mal etwas weiter eskaliert bis zuletzt zum KC und heavy makeout. Für die meisten hier ist das gemessen an der Date Anzahl wohl sehr wenig, die langsamere Steigerung fühlt sich für mich aber besser an und so scheint es auch für sie gut zu passen (recht schüchtern, Nähe nicht gewohnt etc.). Sie taut zunehmends auf und scheint sich in meiner Wohnung und Gesellschaft sehr wohl zu fühlen. Für sie kann ich "seeeehr gut küssen". Hört man gern und ist natürlich das perfekte IOI, macht es fast leicht. Sie sagt mir was sie mag. Wir scheinen in vielen Punkten ähnlich zu ticken und können sehr offen über alles sprechen. Sie investiert von sich aus ziemlich viel. Zwar nicht am Handy - worum es ja im Eingangspost auch ging - aber das ist natürlich unwichtig im Vergleich zum Treffen selbst. Insgesamt läuft es sehr gut. Fühle mich ebenfalls sehr wohl mit ihr, grundsätzlich könnte es in Richtung LTR laufen. Dafür muss man sich natürlich noch deutlich mehr und länger kennenlernen. Jetzt heißt es nur weiterhin locker bleiben und nicht noch in AFC Verhalten abdriften. Kleine Anekdote: Vor dem letzten Treffen stand noch nicht fest zu wem wir gehen. Meine Nachricht von morgens kam den ganzen Tag nicht an, mein Stunden späterer Anruf ging nicht durch. Hirnfick lässt grüßen, hatte mich schon fast damit abgefunden geghostet zu werden und wollte raus was essen. Bin gerade auf der Straße, da kommt sie angefahren. Handy war total Schrott, kam nicht mehr rein, nicht mehr an meine Nummer und nicht mehr an meine genau Adresse (war schon einmal bei mir). Hat sich einfach mal auf gut Glück ne halbe Stunde ins Auto gesetzt und auch noch wie ursprünglich fürs Treffen ausgemacht Waffeleisen und -teig mitgebracht. Ich war beeindruckt. Der Hirnfick weggeblasen, hätte man sich sparen können. Hatte mit nix mehr gerechnet und war dann in ner Art natural Flow. Wäre der doch immer da.
  4. Geht um die Frau von einem guten Freund. Lege es daher selbstverständlich auf nichts an, aber wir kennen uns schon recht lange, verstehen uns echt gut und das gelegentliche Flirten mit ihr macht Spaß. Die letzte Nachricht liest sich etwas dramatisch, ist für mich und so wie ich sie kenne aber noch voll im Game. Trotzdem will mir gerade keine kurze, schlagfertige Antwort einfallen. Wohlgemerkt ohne eine gewisse Grenze zu überschreiten, möchte aber noch keinen Rückzieher machen. Jemand eine gute Idee? Dachte daran einfach selbst "😘" zu schicken... Sie: 😘 Ich: Na hör mal, du bist eine "verheiratete Frau" 😁 Sie: Und? Ich: Hatte angenommen die verteilen nicht so freigiebig Küsse Sie: Möchtest Du sagen, dass ich nuttig unterwegs bin😳 Ich: Herzlich würde ich sagen 😉 Sie: Dafür muss Dir schon noch mehr einfallen😜 Sie: Ich weiß auch gar nicht, wie Du darauf schließt, wenn ich Dir einen schicke, dass ich damit freigiebig umgehe Ich: Verstehe, du spielst auf unsere Connection an und ich bin was ganz besonderes. Tut mir Leid dich zu enttäuschen, aber ich bin keiner von den Männern die du mit etwas Honig ums Maul um den Finger wickeln kannst… Sie: Ach FallenOne…ich glaube, Du verstehst da was falsch…denn wie Du oben schon richtig erwähnt hast bin ich eine verheiratete Frau (sogar ohne Anführungszeichen) und ich brauche Dich nicht um den Finger zu wickeln🤷‍♀ Und es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn ich jemanden den ich mag einen herzlichen Kussi sende. Aber tut mir wirklich leid, wenn Du dafür noch nicht bereit warst. Ich werde mich in Zukunft etwas zurücknehmen!
  5. Alles soweit richtig. Bin da etwas langsamer unterwegs. Auch weil ich eben merke, dass es bei ihr noch extremer ist. Tatsächlich gab es ja eine (zu kleine) Steigerung vom 1. zum 2. Date. Grundsätzliches Interesse scheint da zu sein, sonst hätte sie kein nächstes Treffen ausmachen wollen. Werde dabei sofort eskalieren mit dem Ziel mindestens zum Kuss zu kommen. Sonst muss ich mir wirklich vorwerfen zu lange abgewartet zu haben. Für Euch ist das ja jetzt schon der Fall. Witzigerweise ist sie nicht so die Schreiberin. In diesem Fall nervt mich das, weil ich überhaupt nicht weiß wo ich dran bin. Und drei Wochen wären zu lang um gar keinen Kontakt zu haben. Objektiv gesehen wohl auch kein gutes Zeichen und das Problem mit dem Zeit haben sehe ich auch. Ich sollte wirklich den Fokus von ihr lösen. Achja, mit "Berührungen Klasse 2" hab ich mich auf die Eskalationsleiter bezogen. Zu viel Theorie ist wohl auch nicht gut.
  6. Danke euch für die Antworten! Die Aussage von wegen "Nähe nicht gewohnt" fiel halt im Gespräch und nicht als "Block" beim eskalieren. Vielleicht ist sie einfach schon recht lang alleine. Insgesamt wirkt sie sehr unsicher und zurückhaltend auf mich. Habe das Gefühl es wäre für sie schön zu hören, dass ich sie eher wiedersehen will und genau das nochmal probiere. Zunächst wollte sie das Treffen bereits auf nächste Woche legen. Im Eifer des Gefechts passte das aber irgendwie nicht, habe leider auch nicht gut reagiert. Im Zweifel kann man mit so einer Ansage aber wohl mehr kaputt machen, daher lasse ich es vielleicht doch lieber. Will ihr beim nächsten Mal zumindest klar zu verstehen geben, was meine Intention ist. Werde mich dabei an die Eskalationsleiter halten. Bis dahin beginnt nur wieder das Spiel mit Textgame/Telefonieren von vorne. Seit dem Date war kein Kontakt und ich merke der Hirnfick geht wieder langsam los...
  7. Kurzes Update: Date hat stattgefunden. Bin diesmal bis offensichtliche Berührungen Klasse 2 eskaliert. Sie hat nichts wirklich abgeblockt, wenn ich ihre Hand genommen habe hatte ich jedoch das Gefühl (!), dass sie diese schnell wieder lösen wollte. Scheint mir grundsätzlich im Umgang mit Anderen / Fremden recht schüchtern. War auch beim Suchen von Körperkontakt mit mir sehrzurückhaltend. Ist im Verlauf etwas aufgetaut. Habe das Thema irgendwann auf Kuscheln gelenkt. Dabei fiel relativ schnell die Aussage, dass sie "Nähe nicht so gewohnt" sei. Was das genau heißt weiß ich nicht, wollte das Thema (Ex-)Beziehungen grundsätzlich nicht anschneiden. Vor dem Abschied hat sie von sich aus direkt ein nächstes Treffen vereinbaren wollen. Stand jetzt leider erst in 3 Wochen. Will sie nach wie vor weiter kennenlernen, merke aber dass mein Interesse schwindet wenn da so gar nichts von ihr kommt. Ist vielleicht besser statt Hirnfick. Will beim nächsten Date auf jeden Fall bis zum KC eskalieren. Dann habe ich es zumindest versucht und nicht ggf. die Chance verstreichen lassen. Kann momentan nicht ganz einschätzen worauf das ihrerseits hinauslaufen soll. Vielleicht habt ihr nochmal den ein oder anderen Hinweis: - Wirkt es needy wenn ich sie in 2-3 Tagen nochmal anrufe und sage "Drei Wochen sind mir zu lang, ich will dich eher wiedersehen"? Natürlich mit konkreten Vorschlägen. - Irgendwelche Tipps zum Thema "Nähe nicht gewohnt"? Einfach ignorieren und in meinem Tempo eskalieren? - Kuss auf die Wange ist zu freundschaftlich oder? Dachte daran sie beim nächsten Mal so zu begrüßen. Wäre natürlich ein Sprung auf der Eskalationsleiter und vielleicht zu krass im Hinblick auf den vorherigen Punkt.
  8. Nur mal Interesse halber da ich kürzlich auch ein Date mit einer Erzieherin hatte: Wie genau äußert sich das Eurer Erfahrung nach?
  9. Ist was dran. Habe dieses Jahr nach 7,5 Jahren Beziehung eine Trennung hinter mir. Ich denke das war jetzt für mich so der erste Augenblick in dem es sich wieder richtig gut angefühlt hat und ich mich auch grundsätzlich bereit für was Neues sehe. Unterbewusst haben sich da wohl direkt die dollsten Erwartungen entwickelt und ich mache mir viel zu viel Druck und damit auch ihr. Objektiv gesehen natürlich Schwachsinn, erst recht nach einem ersten Treffen. Werde mich auf mich fokussieren, einen kleinen Freeze einlegen und versuchen das Ganze möglichst locker zu sehen. Urlaub steht ja zum Glück auch vor der Tür. Dann wird sich zeigen ob (noch) Interesse bei ihr vorhanden ist oder eben nicht.
  10. Danke dir für die prompte Antwort. Für das Date selbst leuchtet mir das ein. Aber wie sieht es in der Zwischenzeit aus im Telefon- bzw. Textgame? Edit: Puh muss mich gerade echt zurück halten ihr nicht zu schreiben. Weiß genau ich würde es danach vermutlich bereuen. So ein hin und her Geplänkel ist m. E. der totale Attraction Killer. Was soll ich auch schreiben, "Na, gut erholt nach dem Nachmittagsschlaf?". Bin ja auch kein Alleinunterhalter, ein bisschen müsste schon auch von ihr kommen. Ist wohl der Hirnfick weil ich heute Abend nix vor habe...
  11. 1. Mein Alter: 31 2. Alter der Frau: 30 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: 1 4. Etappe der Verführung: Leichte / Unabsichtliche Berührungen 5. Beschreibung des Problems: Zweites Date vereinbart, findet jedoch erst in 2 Wochen statt. Nachrichten von ihr driften zunehmends hin zu Alltagssachen, wenige Fragen. 6. Frage/n: Wie sollte ich mich konkret verhalten / kommunizieren bis zum zweiten Date? ________ Seid gegrüßt, ich fasse mal bis zur jetzigen Situation zusammen: Bekannte von früher per App wiederentdeckt, Match, bisschen geschrieben und Date ausgemacht. Fand letzten Samstag statt, waren essen und was trinken, haben ca. 6 Stunden zusammen verbracht. Die Zeit ist wie im Flug vergangen, nur wenig über belangloses Alltagszeug gequatscht, viel geflirtet, geneckt usw. Rückblickend jedoch leider deutlich zu wenig Kino. Würde es jetzt auf die Tischplatte zwischen uns schieben, war aber wohl einfach zu feige und ziemlich aus der Übung. Immerhin paar Berührungen an Arm und Händen (auch von ihr aus) und Einhaken beim zum Auto bringen, von mir initiiert. Trotzdem zu wenig. Umarmung zur Begrüßung und Abschied. Kein KC-Versuch, hätte in dem Moment nicht gepasst zum vorherigen Verlauf. Habe ihr gesagt, dass es ein schöner Abend war, sie gut nach Hause kommen soll und mich mit einem Streicheln am Rücken (wurde erwiedert) verabschiedet. Kein weiteres Treffen angesprochen. Auf der Rückfahrt habe ich darüber nachgedacht, ob wir uns einfach nur sehr gut verstanden haben jedoch keine Attraction vorhanden ist. Zu Hause angekommen hatte ich schon eine Nachricht von ihr, sie ist gut angekommen und ich solle mich auch melden wenn ich zu Hause sei. Hab ihr dann auch kurz geschrieben und ihr eine gute Nacht gewünscht. Am nächsten Abend kam wieder eine Nachricht von ihr wie es mir geht und wie mein Tag war. Kurz hin und her geschrieben. Habe dann bewusst Pause gemacht und Dienstag Abend angerufen. Sie konnte gerade nicht, hat mir geschrieben dass sie sich gleich meldet. Haben insgesamt 2,5 Stunden telefoniert. War vermutlich zu lang, aber die Zeit ist wieder wie im Fluge vergangen. Viel gelacht, wieder geneckt, Rollenspiele gemacht etc. Sie ist überall drauf eingestiegen, hat es weitergeführt und obwohl sie am nächsten Tag früh arbeiten musste das Telefonat nicht beendet. Ich meinte recht früh im Telefonat es sei spaßig mit ihr beim Treffen gewesen, lass uns das doch einfach wiederholen. Hat sofort zugesagt, nur leider scheint der frühest mögliche Zeitpunkt erst in zwei Wochen zu sein. Hätte sie gern eher wieder gesehen und schnell "weitergemacht". Versuche mir nicht den Kopf darüber zu zerbrechen wieso es erst dann möglich wäre. Sie hat Schichtdienst, teilweise folgt Tages- auf Nachtschicht und es ist nicht selbst planbar. Ist bestimmt auch sehr anstrengend, dann soll es halt vorerst nur an freien Tagen sein. Wobei die zweite Woche sogar urlaubsbedingt auf meine Kappe geht. Tag steht, was wir machen wollen steht. Seit dem Telefonat Dienstag haben wir täglich so 1-3 Nachrichten ausgetauscht und auch wenn ich recht schnell auf andere Themen gelenkt habe kam von ihr häufig immer wieder was zur Arbeit und dass es gerade recht anstrengend sei, sie sehr kaputt sei etc. Glaube ich auch. Aber ich möchte natürlich möglichst vermeiden das jetzt täglich weiterzuführen, nur noch über den jeweiligen Tag zu schreiben oder gar sie zu bemitleiden, weil sie viel Stress hat. Zumal von ihr auch recht wenig Fragen kamen. Das wäre so schon Gift, erst recht über den "langen" Zeitraum bis zum Date. Bis dahin wäre vermutlich alles eingeschlafen. Wie sollte ich mich also fortan verhalten ohne unhöflich zu wirken? Ich denke ich sollte jetzt die Kommunikation (insb. das Schreiben) auf ein Minimum reduzieren und warten bis/ob was von ihr kommt und sie ggf. auch mal anruft. Kurz und knapp antworten wenn sie mich was fragt. Bin nicht sicher ob ich dann zurück fragen sollte wie bspw. ihr Tag war oder lieber direkt auf andere Themen kommen bzw. sogar gar nichts zurückfragen sollte voererst? Ihr von den tollen Dingen berichten die ich im Urlaub erleben? Wenn mir danach ist in ein paar Tagen nochmal anrufen aber das Gespräch kurz halten? An sich habe ich ja keinen Anlass dazu außer "Zeit zu verbringen". Das Date steht. Bin grundsätzlich offen/auf der Suche nach ner LTR und habe definitiv Interesse sie weiter kennenzulernen. Beim Schreiben dieses Beitrags kam mir der Verdacht, dass ich selbst ihr eher freundschafltiche Signale gesendet habe (zu wenig Kino) und mich nervt, dass ich es erst in 2 Wochen besser machen kann. Falls es nicht schon zu spät ist. Wenn ich mal davon ausgehe, dass doch etwas Attraction vorhanden ist, wie könnte ich diese jetzt möglichst halten? Komme mir gerade vor wie 12 und unwissend wie man sozial interagiert. Vielleicht kann mich jemand kurz wachrütteln. Danke für's Lesen.
  12. Ich bin selbst sehr gut darin solchen Hirnfick zu betreiben. Habe das Ganze bis vor Kurzem aufgrund einer Trennung auch monatelang intensivst betrieben, mit ständigen Auf und Abs. Selbst jetzt gibt es noch Momente da kommen ein paar Dinge wieder hoch. Nicht schlafen können, schlecht träumen und tausend unbeantwortete (zumeist hypothetische und sinnlose) Fragen sind mir sehr wohl bekannt. Was wirklich hilft ist Zeit und Abstand. Konzentriere dich auf dich selbst, probiere neue Dinge aus (neue Sportarten, Angelschein, Musikinstrument, irgendwas) und frage dich was du langfristig willst im Leben und arbeite daran. Versuche das ganze mal objektiv zu betrachten. Wenn dir ein Kumpel das oben von dir Geschriebene erzählen würde, was würdest du ihm raten? Wäre das wirklich ein Mensch gegenüber dem sich der Kumpel verletzlich zeigen sollte? Dem er hinterhertrauern sollte? Dem er so viel Zeit widmen sollte um über irgendwelche Hintergründe zu bestimmten Taten zu grübeln? Vermutlich würdest du ihm eher raten den Menschen schleunigst zu vergessen. Wofür sollte solch ein Verhalten auch die Basis sein? Da ist es auch egal wieso sie es gemacht hat, nochmal macht oder dann nicht zurückschreibt. Getan hat sie es schließlich und das sollte Grund genug sein nichts mehr darauf zu geben. Könntest du ihr so je nochmal dein Vertrauen schenken? Ich weiß nicht was da genau mit dem Fake Account gelaufen ist und ob man sich wirklich nicht davor "schützen" kann. Aber spätestens wenn du es herausfindest sollte dein Mindset wie oben geschrieben sein. Maximal kurz sachlich reagieren, besser noch gar nicht und Nachrichten etc. löschen.
  13. Danke Euch für die Antworten! Tja, wie befürchtet wohl ein klassischer Rückfall, vermutlich ausgelöst durch die neue Wohnsituation alleine. Scheiß Gefühl nochmal dadurch zu müssen, aber ich weiß ja, dass es vor einigen Wochen auch schon besser geworden ist. Hoffe das passiert jetzt wieder und das möglichst schnell. Mir ist auch nach wie vor bewusst, dass es nicht mehr funktionieren und ich selbst das auch gar nicht mehr wollen würde. Spätestens nach kurzer Zeit käme wohl die Erkenntnis, dass die Realität doch anders aussieht als mein aktuelles Schwelgen in den positiven Erinnerungen... Bis dahin heißt es wohl (mal wieder) die Stimmen in meinem Kopf zum Schweigen zu bringen, die denken es wäre eine gute Idee nochmal Kontakt aufzunehmen oder ein Klärungsgespräch anzustreben. Ein Teil von mir kann sie halt verstehen und hat Mitleid. Traum vom Heiraten, Familie, Eigenheim geplatzt, nach vielen Jahren von vorn anfangen. Genau das fällt halt in die Kategorie was wäre wenn und lässt mich wünschen die Dinge anders gemacht zu haben. Und das nicht zu können fühlt sich scheiße an. Die andere Seite der Medaille, nämlich die Dinge die mich selbst gestört/mir gefehlt haben und dass diese auch ein Grund dafür waren, dass das o. g. alles nicht so geklappt hat, blendet mein Kopf gerade aus. Das kenne ich zwar schon, lässt sich aber auch beim zweiten Mal nur schwer ertragen. Also weiter ablenken und an mir arbeiten. Wird schon! Klingt jetzt etwas motiviertera ls ich mich gerade fühle. 😂
  14. Schönen Sonntag zusammen, vielleicht kann mir hier nochmal jemand einen kleinen Schups in die richtige Richtung geben. Hatte vor einigen Wochen ein paar mal gepostet, versuche es nochmal zusammenzufassen: Nach 7,5 Jahren hat sie (30) mich (31) Anfang Mai verlassen. Zusammen gewohnt, Eigentrum, Heiraten und Kinder waren ein Thema, zunächst mehr und längere Zeit forciert von ihr. Schließlich hab ich mich selbst für letzteres bereit gefühlt, schien zunächst schnell geklappt zu haben, hatte es dann aber leider doch nicht. Von da an ging es bergab. Corona, Isolation, beide Stress auf der Arbeit, beide im Homeoffice. Als es lockerer wurde ist sie ständig aus der Wohnung "geflüchtet", ich nicht so, hab mich zugegeben auch was gehen lassen. Haben uns total auseinander und eher nebenher gelebt. Trotzdem war die Trennung in ihrer Art und Weise und Konsequenz erstmal ein Schock für mich. Sie war paar Tage eine Freundin in Berlin besuchen, kam Sonntag wieder und abends kam dann das Thema auf. Kein drüber reden, kein irgendwas versuchen mehr, strikt Schluss. Habe ihr klar gemacht dass ich das nicht will, aber ihre Entscheidung akzeptieren werde und muss. Mittlerweile weiß ich, nicht zuletzt dank der Hilfe hier, dass es deutliche Anzeichen im Vorfeld gab. Rückblickend hätte ich gern einige Dinge anders gemacht, weiß aber auch, dass sie ebenfalls ihren Anteil daran hatte und ich ehrlicherweise auch nicht mehr glücklich war, mir das aber nicht eingestanden habe. Der Kontakt hat sich ausschließlich auf sachliche Dinge (Wohnung) beschränkt. Hab mich abgelenkt, bin wieder zum Sport gegangen und war gefühlt schon auf einem guten Weg. Hab sogar besser geschlafen als zuvor. Vor drei Wochen war die Wohnungsübergabe an der wir uns wiedergesehen haben. War für mich sehr positiv, da ich gefühlt ein deutlich besseres "Bild" als sie abgegeben habe. Kommt zwar nicht darauf an, hat mich aber weiter gepusht. Sie war frech, teilweise unverschämt, wirkte mit sich und der Welt unzufrieden und irgendwie angestrengt/gestresst. Die Stimmung war fast etwas feindselig, was irgendwie nicht dazu passte, dass sien och meinte sie hofft, dass wir weiterhin normal miteinander umgehen können. Im Nachhinein hat sie mir fast Leid getan. In der ganzen Zeit kam es beidseitig zu keinem Versuch wieder aufeinander zuzugehen und das Wiedersehen hat mich davon überzeugt, dass es so wohl auch besser ist. Seit einer Woche wohne ich nun in meiner neuen Wohnung. Leider hat sich da einiges verschoben soldass es relativ lange gedauert hat, in der Zwischenzeit konnte ich im Haus meiner Eltern unterkommen. Seit ich hier bin geht wieder der Hirnfick los. Ich zweifele an meinen Entscheidungen, selbst zur besagten neuen Wohnung. Frage mich was ich anders hätte machen können. Wie es ihr geht, was sie macht, ob sie überhaupt noch darüber nachdenkt (vermutlich nicht). Hätte es etwas gebracht wenn ich vielleicht gekämpft hätte, hätte sie das von mir erwartet? Hätte ich das überhaupt sollen? Schwelge in den positiven Erinnerungen, verdränge die unerfreulichen. Denke daran was alles hätte sein können, was man sich schon aufgebaut hatte. Werde durch alles mögliche an die gemeinsame Zeit erinnert. Ich schlafe wieder schlecht, bin unmotiviert. Hinterfrage ihr Verhalten. Wir hatten ein neues Esszimmer bestellt welches ankam, als sie ihren Kurztrip nach Berlin angetreten ist. Sie hat mich das noch aufbauen lassen, Kartons entsorgen etc.. Ich hab nochmal unseren Chatverlauf aus diesen Tagen durchgelesen. Ja, ein großer Fehler. Der war eigentlich entspannt, liebevoll. Haben teilweise noch Dinge für die anstehende Woche abgesprochen. Und Sonntag kommt sie zurück und macht Schluss, wieso macht man sowas? Nach so langer Zeit? All diese Dinge und Fragen hatte ich schon zig mal durchgekaut, teilweise auch hier, und ich dachte dass alles schon hinter mir zu haben. Ich will keine Schuld zuweisen, ich weiß auch, dass es nicht mehr funktionieren könnte. Wieso kommt das jetzt alles wieder auf? Eine Ursache dafür vermute ich darin, dass ich zuvor noch nie alleine gewohnt habe sondern wir diekt zusammengezogen sind. Eigentlich konnte ich immer sehr gut alleine sein und brauche das auch zwischendurch. Habe mich auch jetzt sehr darauf gefreut. Es ist aber doch was anderes, wenn immer eine Bezugsperson da ist. Man von draußen kommt und sich mit jemandem über den Tag austauschen kann. Man spontan Essen, shoppen gehen kann etc. Gemeinsam die Wohnung einzurichten würde mir auch mehr Spaß machen als alleine. Ich vermute, dass mich tatsächlich gerade das Alleinsein stört, ich vielleicht Angst davor habe wie lange es dauert jemanden zu finden, vielleicht sogar ob überhaupt. Und deswegen wandern meine Gedanken wieder mehr zu ihr hin, weil es nun mal eine lange Zeit war und die Erinnerungen sind noch frisch. Macht das Sinn? SC ist aktuell leider noch relativ mau, die meisten Freunde wohnen nicht mehr in der Stadt/können nur am Wochenende oder haben schon Nachwuchs. Ich denke daran muss ich noch irgendwie arbeiten. Irgendwelche Ratschläge, Tipps? Kennt jemand die Situation? Wie kann ich mich wieder erden, ich will möglichst nicht den Fortschritt der letzten Monate wieder verlieren... In jedem Fall, besten Dank!
  15. Huhu zusammen, ich hoffe Ihr könnt mir nochmal den Kopf gerade rücken. Vor einigen Wochen hatte ich hier meine Situation geschildert: Die genauen Hintergründe sind eigentlich gar nicht so entscheidend. Sie hat sich Anfang Mai getrennt. Mittlerweile bin ich schon gut weiter gekommen, habe eine neue Wohnung gefunden, richte diese gerade ein, gehe regelmäßig zum Sport und brauche auch nicht mehr 24/7 Ablenkung um klar zu kommen. Bis auf ein paar sachliche Punkte die wegen der alten, gemeinsamen Mietswohnung geklärt werden mussten gab es kein Kontakt. Ich will sie auch definitiv nicht zurück, das würde nichts bringen mit uns und ich würde nicht glücklich werden. Hundertprozentig verarbeitet ist es dennoch leider noch immer nicht. Das hat mir erst kürzlich ein von ihr geposteter Whatsapp-Status ins Gedächtnis gerufen (schon der zweite seit der Trennung, hat sie vorher interessanterweise nie gemacht). Instagram bin ich bereits entfolgt, sie folgt mir noch. Worum es aber eigentlich geht ist ein Gedanke der sich in den letzten Tagen immer wieder in meinen Kopf schleicht. Mir ist klar, dass Trennungen immer mies sind. Vielleicht ist es meine Innensicht die zugegeben nicht ganz objektiv sein kann, dennoch habe ich die Art und Weise wie sie die Trennung "abgezogen" hat als ziemlich unwürdig und anstandslos empfunden und tue es noch. Angesichts der Dauer von 7,5 Jahren, dass wir über Heirat gesprochen haben, Eigentum kaufen wollten, sogar fast Eltern geworden wären fühle ich mich unfassbar verletzt durch das Wie der Trennung. Im Nachhinein gut dass das alles nicht geklappt hat. Darum geht es mir auch gar nicht. Ich denke nur man sollte einen Menschen den man geliebt hat und mit dem man sich solche Dinge vorstellen konnte nicht so behandeln. Sie hat sich zwar sehr stark verändert in den letzten Monaten, dennoch war sie nie "böse" oder so und irgendwie passt das nicht so richtig zu ihr. So zumindest mein Eindruck. Ich fühle mich als hätte sie mich absichtlich ins Messer laufen lassen und hätte hinterher nochmal zugestochen. Während ich ihr vertraut habe. Ähnliche Reaktionen habe ich von meinem Umfeld erhalten. Zum Teil ist das wohl auch nicht objektiv, es war aber auch eine von einer völlig außenstehenden Person dabei. Es nagt aus irgend einem Grund an mir, dass ihr vielleicht gar nicht so bewusst ist dass ihr Verhalten so scheiße war. Vielleicht denkt sie alles richtig gemacht zu haben und dass wir beide jetzt glücklicher sind, weil ich mich ja auch nicht mehr versucht habe anzunähern. In mir regt sich das Bedürfnis ihr meine o. g. Gefühle darüber mitzuteilen. Ich habe darüber nachgedacht einen Brief zu schreiben. Ich erwarte nicht mal eine Antwort sondern will einfach wissen, dass sie weiß "was sie getan hat und das niemals wieder gut gemacht werden kann und sie fortan damit leben müsse". Das hat zwar überhaupt nichts mit der Konzentration auf mich selbt zu tun, dennoch fühlt es sich irgendwie so an als bräuchte ich das um abzuschließen. Ich will mir nicht irgendwann selbst vorwerfen müssen ihr das nie mitgeteilt zu haben. Zeitgleich misstraue ich meinen eigenen Gefühlen und frage mich, ob ich ihr damit nicht doch einfach nur ein schlechtes Gewissen machen möchte. Ich fürchte ausschließen kann ich das nicht. Ein kleiner, rationaler Teil in meinem Kopf hat ein komisches Gefühl dabei. Zum einen lässt sich sowas natürlich nicht mehr zurücknehmen. Zum anderen würde sie sich davon vermutlich nicht mal was annehmen und der Eindruck, dass ich ihr einfach noch einen reinwürgen will, ist zugegeben sehr naheliegend. Und das wäre wohl sehr unvernünftig und irgendwie kindisch. Wahrscheinlich kenne ich die Antwort bereits, dennoch würde ich mich sehr über Eure Meinungen freuen. Wie denkt ihr darüber? Vielen Dank im Voraus.