CycruX

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  1. Ganz klar, da hast du völlig recht und ich bin auch wieder am planen, wie es demnächst weitergeht. Ich habe vor, sobald ich meine Erkältung überwunden habe wieder aktiv mit dem trainieren anzufangen und zusätzlich einem Wing Tsun Kurs zu besuchen - schadet ja nicht. Außerdem versuche ich den Kontakt zu alten Freunden wieder herzustellen, um den SC etwas zu pushen... der ist in letzter Zeit leider auch arg geschrumpft, was aber mit allerlei Konflikten zutun hatte, weniger mit Ihr. Das Blöde ist eben, ich bin zwar nicht wirklich introvertiert und wirke auch bisweilen ziemlich gut auf andere Leute, bin dafür aber eher der Einzelgänger - ich habe eben lieber bei einem guten Buch oder einem guten Spiel ein wenig meine Ruhe, als auf Krampf permanent etwas zu unternehmen. Kurze Frage dazu: Könnte es kurzfristig trotzdem lohnen, sich selten zu machen? Heißt, weniger zu schreiben, bewusst spät und distanziert zu antworten? Oder geht das eher am Ziel vorbei? Das Schlimmste daran ist, dass Sie sich merh oder minder durch den heftigen Verlust des Vaters emotional für Ihre Mutter verantwortlich fühlt. Mit Ihr über das Thema zu reden bringt ebenfalls nichts und es läuft quasi immer darauf hinaus, dass Sie sich selbst hinten anstellt und versucht zwischen Mutter, Schwester und Mir die Waage zu finden. Dass jeder irgendwie zufrieden ist. In Sachen Screening war das tatsächlich ungünstig gewählt. Man muss aber dazu sagen, dass Sie, wie bereits beschrieben an sich eine sehr liebe und verständnisvolle Person ist - in vielerlei Hinsicht kann man sich da eben nicht viel mehr wünschen. Das machte es eben auch so verdammt schwer, mich von Ihr damals zu distanzieren. Inzwischen läuft ja auch alles recht harmlos ab - die Mutter kauft für mich schon zu Weihnachten ein, usw. Zukunft ist eben das Thema, wo es mir auch am meisten graut. Ich hoffe eben darauf, dass, wenn es in ein paar Jahren (ich schließe erstmal an meine Ausbildung noch ein Studium an) dazu kommen sollte, dass wir mehr wollen (heißt zusammenziehen), uns die ganzen Sachen nicht im Weg stehen werden. Sie sagt zwar, wie auch Ihre Mutter, dass das alles kein Problem wird, aber ich sehe da ja schon noch so einige Steine im Weg. Nun, momentan etwas rückläufig. Ich war mal eine ganze Zeit besser drauf, allerdings zehren mir die Schwierigkeiten zur Zeit und meine Ausbildung (mit der ich absolut unzufrieden bin, aber die ich zum Glück bald beende) sehr an den Nerven. Dazu kam, dass ich seit Monaten aufgrund von wiederkehrender körperlicher Einschränkungen keinen Sport mehr machen kann, den ich sonst 4-5 mal die Woche betrieben habe. Die Rede ist hier von Ausdauer- und Kraftsport. Die Angststörung ist ja eher unaufhörliches Grübeln, was halt ab und an mal zu kleinen Angstattacken eskaliert. Das Ganze beschränkt mich nicht zu sehr, aber es ist eben doch immer wieder ein großer Faktor und die Psychologengespräche haben bisher auch keine wirkliche Wirkung gezeigt... Es läuft eben immer wieder aufs Gleiche hinaus - Achtsamkeit. Und das weiß ich durch Bücher schon seit Jahren, bekomme es aber nach wie vor nicht wirklich umgesetzt. Und ja. Gut geraten. Bei mir muss irgendwie immer alles im Leben perfekt laufen. Sieht man ja an der ganzen Sache am besten. Läuft alles gut und sie ist "anhänglich", mache ich mir Gedanken, dass ich Sie nicht recht liebe. Ist Sie abweisender, wie zur Zeit, kommt sofort die Verlustangst. Sind die rosaroten Gefühle des Anfangs verschwunden zweifle ich gleich an der Beziehung. Übrigens ist das auch in anderen Gebieten der Fall - mach ich am Wochenende was mit Freunden, denke ich mir, hättest du dir lieber mal einen ruhigen Abend gemacht und bisschen gezockt. Zocke ich, denke ich mir, scheiße, du solltest lieber rausgehen. So ist das in so ziemlich jedem Bereich. Irgendwie komme ich mir vor, als wäre etwas in mir unersättlich. Ich weiß ja auch theoretisch, wo das Problem liegt, aber ich kann's einfach nicht praktisch angehen und beheben.
  2. Erstmal vielen Dank auch an euch. Kurzes Update zum Anfang... Hatte heute ein Gespräch mit Ihr und sie meinte im sehr lieben Ton, dass das alles nicht böse gemeint ist und Sie einfach mal ein wenig Freiraum braucht - dass ich Sie mit meinem Sorgen-Gemache und Allem etwas einenge, im Moment. Ist wohl an sich ganz vernünftig, jetzt muss ich die ganze Sache nur noch umzusetzen lernen. Du hast vollkommen recht, Problemkind. Es ist nicht so, dass ich abseits von Ihr kein Leben habe. Ich habe einen kleinen (mir aber mittlerweile absolut ausreichenden) Freundeskreis, eine wunderbare Familie, mache gern und viel Sport (was allersings seit Wochen ausfallen musste, durch immer und immer wiederkehrende Krankheiten und zocke auch leidenschaftlich gern. Allerdings muss ich auch zugeben, dass gerade der Freundekreis in letzter Zeit ins Hinterrücken geraten ist, da ich so oft bei Ihr bin oder alleine was mache. Die Idee mit dem Spruch mit dem aufreizender anziehen finde ich übrigens klasse - merk ich mir. 😄 Okay, also meinst du, ich sollte da erstmal aktiv nichts unternehmen? Lieber abwarten und auf andere Dinge fokussieren? Ich merke momentan, dass die Abhängigkeit wohl doch schon massiv ist. Ihr nicht zu schreiben, fällt schwer. Ich muss da wohl definitiv was tun.
  3. Erstmal vielen Dank für deine Antwort. Finde ich sehr gut, dass man hier ehrliche Antworten erhält, sie auch mal weh tun können. 😉 Die Sache mit Ihrer Mutter war tatsächlich verstrickter als man im ersten Moment denkt. Sie klebt regelrecht an Ihren Töchtern und lässt beiden kaum Freiheiten. Noch dazu ist Sie finaziell von den Töchtern abhängig. Wird sowieso schwierig in Zukunft, das weiß ich. Emotional projeziert Sie aber momentan auf die Schwester, nicht auf meine Freundin - von daher ist das ganz erträglich. Ich komme ja auch gut mit der Familie aus. Das Buch habe ich tatsächlich (wie die meiste Literatur in diese Richtung) schonmal gelesen - trotzdem danke für den Tipp, ich werd's mir nochmal zu Gemüte führen, ist nämlich auch schon ein paar Jährchen her. 😉 Auch mit LSE - HD liegt's du absolut richtig. Sie hat eben auch durch die wirklich dramatischen Ereignisse in Ihrer Kindheit nie wirklich Selbstbewusstsein erlangen können, wurde zuhause emotional gebunden und ist abgesehen von Schule und Kirchgemeinde (sie ist schwer christlich, ich nicht) nie rausgekommen. Wirklich nie. Hat natürlich jede Menge Nachteile, aber Sie ist eben trotz ihrer Probleme, die sich vorallem auf ihre Figur beziehen (die im Übrigen absolut nicht schlecht ist, aber mal war - sie hat krampfhaft 30 kg abgenommen), eine sehr zugängliche, offene und verständnisvolle Person - ein ganz liebes Mädel also, was man ungern hergibt. Zur Sache mit der Eifersucht: Ehrlich gesagt weiß ich nicht so Recht, ob sie da bei mir nicht doch einen versteckten wunden Punkt getroffen hat. Ich bin keinesfalls wegen jedem Mist eifersüchtig und weiß Gott nicht in der Situation (warum denn auch!?), aber ab und an fühle ich mich eben doch etwas unsicher, wenn sie Kontakt zu anderen Männern hat. Garnichts Tragisches, ich würde Ihr das auch nie verbieten und vertraue Ihr auch, dass da alles seinen Gang geht, aber ein "Unwohlsein" ist trotzdem ab und an mit dabei. Keine Ahnung, wäre es komplett aus der Luft gegriffen; würde ich mich dann drüber aufregen? Und zum Nexten, was du ansprichst: Zja.... Womöglich oder wahrscheinlich liegts du da vollkommen richtig, aber als mir damals nach 3 monatiger Beziehung vom Ex Back abgeraten wurde habe ich es trotzdem getan und es sind 9 schöne Monate entstanden, die weit besser als unsere erste Beziehung waren. Also klar, ich weiß durchaus, dass es nicht optimal ist, aber ich möchte es eben momentan auch nicht aufgeben. Dafür ist sie mir, wie bereits genannt einfach zu wichtig und ein zu gutes Mädel. In der Hinsicht gibt mir auch so ziemlich jeder Bekannte recht. Kaum Zickereien, Kein Feiern (und somit keine "Sorgen"), kein Nörgeln und wenn ich was mit den Jungs machen will, hat Sie absolut nichts dagegen. Alles in Allem also ziemlich umgänglich und einfach, außer eben in oben genannter Situation, welche mich eben schon sehr verunsichert. Was wohl auf jeden Fall noch zu erwähnen ist: Sie ist und war meine erste Freundin und Ich Ihr erster Freund. 😉 Sie schreibt momentan übrigens wieder ganz normal, allerdings wollen wir uns dieses WE nur einen Tag sehen, da sie am zweiten teils was vor hat. (bzgl Kirche, usw.) Kann ich auch verstehen, aber früher war Sie deswegen "wenigstens" noch etwas gedrückt - heute spüre ich das kaum noch. Was meint Ihr? Invest ein wenig zurückfahren? EDIT: Achja, klar haben damals noch andere Faktoren mit reingespielt. Fakt ist auch; ich habe zu viel Geklammert. Dahingehend habe ich schon einiges reflektiert und auch das Oneitis-Problem ist inzwischen nicht mehr so stark vorhanden. Kann mir also durchaus auch andere Frauen als Partnerinnen vorstellen. Möchte es eben nur trotz allem ungern, da wir doch in vielerlei Dingen sehr gut zusammen passen - so mein Eindruck. Sehe das aber insgesamt schon um einiges lockerer als noch in der ersten Beziehung bzw. nach der Trennung. 😉
  4. 1. 23 2. 19 3. monogam 4. 9 Monate 5. Zusammen mit vorheriger Beziehung etwa 1 Jahr 6. Gut, 2-4 Mal pro Woche 7. Nein 8. Betaisierung, Mindfuck Hey Leute, Ich melde mich seit Langem mal wieder hier im Forum, da es in meiner Beziehung nun nach einem erfolgreichen Ex-Back und vielen guten Monaten doch zumindest ein wenig kriselt. Ganz kurz zur Vorgeschichte: Wir sind nach einem Jahr wieder zusammengekommen, nach dem Sie Schluss gemacht hatte, wobei sie Gründe nannte wie fehlende Liebe, Anhänglichkeit, usw. Sie kommt zudem aus einer sehr religiösen Familie und hat in sehr jungen Jahren ihren Vater verloren, was dazu führt, dass die Mutter bei Ihr und Ihrer Schwester sehr anhänglich wurde - was letztendlich auch der Grund für unsere Trennung war, wie sie mir später, als wir wieder zusammen waren, gestand. Ich selbst bin 23 Jahre alt und leide an einer leichten Angststörung und bin auch deswegen bereits in Behandlung - mit mäßigem Erfolg. Ich mache mir einfach über alles stundenlang Gedanken und male mir die schlimmsten Geschichten aus. Da reicht es schon, wenn einer meine Freundin anschreibt oder wenn meine Eltern 15 Minuten später von der Arbeit kommen. Heißt, das bezieht sich nicht nur auf die Beziehung, sondern ist eher generalisiert. So kam es auch dazu, dass ich mir oftmals einbildete, dass ich sie nicht mehr lieben könnte und somit die Beziehung beenden müsste, was mich regelrecht in Panik versetzt hat. Abhilfe schafften mir hier vorallem Gespräche mir Ihr (die immer sehr verständnisvoll war) und meinen Eltern bzw. meinem besten Kumpel. Das Ganze trat vor Allem immer dann auf, wenn sonst alles einwandfrei lief - was ja momentan nicht so hundertprozentig der Fall ist. Wir führen seit nunmehr wieder 9 Monaten eine sehr innige Beziehung, kommen wunderbar mit den Familien des Anderen klar und auch das Vertrauen ist sehr hoch - wir haben uns eigentlich alles erzählt, egal um was es sich handelte. Wir haben seither auch jeden Tag, wenn wir uns nicht gesehen haben miteinander geschrieben und auch wenn man mal nicht mehr allzu viel zu sagen/schreiben wusste, so war dennoch immer ein gewisses Bemühen auf beiden Seiten zu erkennen. Das Ganze haben wir deshalb so gemacht, weil beide ein ziemlich massives Sicherheitsbedürfnis haben (bei mir aus oben genannten Gründen) und bei Ihr deshalb, weil sie selbst nicht allzu viel von sich hält, die Sache mit dem Schlussmachen damals immer und immer wieder bereut hat und sich auch selbst schnell Gedanken macht, wenn Ich ihr mal nicht antworte oder "komisch" bin. Naja, soweit, so gut. (oder auch nicht) Seit einiger Zeit merke ich aber nun, dass Ihr Invest immermehr sinkt, sie schreibt weniger und es gibt öfter Zoff. So auch letztes Wochenende, als ich Ihr zum Geburtstag ein Romantikwochenende in einem kleinen Hotel schenkte. Während des Essens und auch danach stritten wir recht viel. Der Sex ist nach wie vor ziemlich gut und häufig - da scheint also alles im Lot zu sein. Nun ist sie auf der Arbeit in einer neuen Abteilung. (Wir arbeiten im gleichen Betrieb) Als sie vor einiger Zeit schonmal im Rahmen Ihrer Ausbildung dort war schrieb Ihr der Chef einen Zettel, ob sie denn nicht mal mit Ihm spazieren gehen wolle (er ist über 40, verheiratet, sie ist 19), was sie ihm sofort per SMS verneinte. Sie fand überhaupt nichts an Ihm und wollte das absolut nicht. Leider ist das genau die Abteilung, in die Sie nach der Lehre einsteigen möchte. Ich finde das nicht unbedingt berauschend, aber ich akzeptiere es und sie hat auch mein vollstes Vertrauen - fremd gehen würde sie eh niemals, dafür ist sie überhaupt nicht der Typ. Da wir uns, wenn es von den Schichten her passt, nun immer in den Pausen gesehen haben und auch vor Feierabend nochmal Tschüss gesagt haben, kam es dazu, dass sie gestern nicht nochmal vorbei kam, also dachte ich mir vor Feierabend, sie wird wohl zutun haben und ich gehe einfach mal rüber (die Abteilung ist direkt nebenan) und sage fix Tschüss. Da stand sie gerade mit Ihrem Chef, der Ihr was zeigte, ich ging hin, umarmte sie fix und ging wieder - habe mir dabei nichts Böses gedacht. Später sagte sie mir dann am Telefon, dass es Ihr Leid tue, dass sie so blöd reagiert hat usw. (wovon ich garnichts gemerkt habe)... und dann hieß es "Du darfst mir das jetzt nicht übel nehmen aber wenn es mal zu Eifersüchteleien kommt, dann klär das bitte mit mir anders". Ich fühlte mich erstmal ziemlich vor den Kopf gestoßen udn fragte sie, wie sie auf so einen Unsinn kommt und sie entschuldigte sich, meinte sie hätte es nicht sagen sollen und es wäre auch garnicht auf Ihn bezogen gewesen. Man muss dazu sagen, vor 1 Woche war sie noch enttäuscht, dass ich sie nie dort besuchen komme. Seitdem schreibt sie selten, wirkt etwas distanzierter und die obligatorische Gute Nacht Nachricht blieb auch aus. Rein objektiv ist das ja nicht schlimm, sie sah sich gestern Abend einen Film an und ist heute mit Ihrer Familie unterwegs - trotzdem wirkt es ungewohnt. Steigere ich mich also nur wieder rein? Seit der Trennung damals (sie kam wirklich aus dem Nichts von einen auf den anderen Tag) sehe ich oftmals bei Kleinigkeiten schwarz und die Beziehung am Ende. Oder ist da wirklich etwas? Wie sollte ich mich verhalten? Für Hinweise und Tipps bedanke ich mich schonmal im Voraus.
  5. Vielen Dank, werde ich mir heute Abend direkt mal durchlesen. Das kam womöglich etwas falsch rüber. Sie ist eine wundervolle Frau und ich möchte sie auf keinen Fall verlieren. Im Grunde genommen kann ich mir mehr nicht wünschen, was das anbelangt... Und grad da, wo alles so unglaublich perfekt schien, kamen die Zweifel. Völlig aus dem Nichts. Quasi so, als ob mir mein Hirn einfach alles Schöne schlecht reden will. Hab das Problem teils auch bei Unternehmungen mit Freunden, beim Zocken oder bei anderen Sachen. Ich kann da einfach nichts so wirklich genießen. Weil ich sofort ins Grübeln komme. Ist das jetzt alles gut so? Sollte ich nicht lieber was anderes machen als zocken? Ist die Unternehmung wirklich das Richtige? Usw. usf. Aber das ist dann definitiv ein Fall für die Therapie, wo ich letztens den ersten Termin gehabt hätte... Nur leider hatte ich genau an dem Tag einen Unfall... Soll zu Zeit wohl nicht sein. 😑 Jap, du beschreibst ziemlich perfekt, wie die ganze Sache bei mir abläuft. Gerade bei deiner Frage oben hab ich innerlich sofort "Genau!" geschrien.. 😀 Danke für deine Tipps, ich bin momentan noch dazu in einer Ausbildung, die eine absolute Fehlentscheidung meinerseits war - bin allerdings nächsten Februar fertig und will die Sache zu Ende bringen. Danach gibt's dann Richtungswechsel und duales Studium. Auch meinem Sport kann ich derzeit kaum noch nachgehen wegen 2 Verletzungen und dann gab's noch einen schweren Krankheitsfall in der Familie. Vllt. kam da einfach ein bisschen viel zusammen in letzter Zeit. Noch dazu neige ich - wie oben beschrieben ja auch massiv zum Hirnfick. Ich werd' mein bestes geben und die Sache nicht versauen. Vielen Dank! 😉
  6. Danke dir! Hab' ich mir direkt mal auf die Liste gesetzt und werd's mir die Tage mal zulegen. 😀 Hast du einen groben Ansatzpunkt, wo ich anfangen sollte an mir zu arbeiten oder mit welchen Mitteln?
  7. 1. 22 2. 18 3. monogam 4. 4 Monate 5. Vor erster Beziehung etwa 1 Monat, dieses Mal wenige Tage, Beziehungspause 7 Monate 6. Sehr häufig, 1-4 Mal am Tag, wenn man sich sieht (2-3 Mal die Woche) 7. Keine Gemeinsame Wohnung 8. Hallo liebe Forengemeinde, Um ehrlich zu sein, weiß ich garnicht so zu 100%, ob ich hier mit meinem Thema überhaupt richtig bin, aber da ich momentan Tipps und Ratschläge auf jeden Fall gebrauchen kann, poste ich das ganze hier mal; gerade, weil mir hier schon so einiges enorm weitergeholfen hat und das Thema ja, abgesehen von der psychischen Komponente ja doch irgendwie hier reinpasst. Ich war mit meiner Freundin bereits vor einem Jahr 3 Monate zusammen, das Ganze war unsere erste Beziehung (Für beide) und lief anfangs sehr sehr gut. Allerdings kam es dann zu kleineren Problemen und Meinungsverschiedenheiten, sie ist schwer religiös, ich garnicht. Sie hängt extrem an Ihrer Mutter (Vater als sie 9 war tragisch verstorben) und auch sonst fiel so langsam die rosarote Brille - zumindest für Sie. Sie distanzierte sich, ich klammerte. Nach einer Familienhochzeit von Ihr war dann ganz plötzlich Schluss und ich stand vor dem Nichts. Da es meine erste Beziehung war, war ich natürlich auch ziemlich am Ende, habe mich dann aber viel mit PickUp, ExBack und Inner Game beschäftigt, habe in einem Jahr 10 kg abgenommen, Muskelmasse aufgebaut und da wir zusammen arbeiten, kam es (nach einigen Widerständen - vorallem von der Mutter) doch noch dazu, dass Sie zu mir zurückkam. Ich habe die ganze Geschichte in einem anderen Forum damals im Sinne von "ExBack" auch schonmal ausgeführt - sind hier Links von Fremdforen erlaubt? Dann Würde ich das Ganze mal verlinken. Ansonsten soviel zur Vorgeschichte. Noch eine kurze Notiz am Rande: Ich hatte vor etwa 2 1/2 Jahren mit leichten bis mittelschweren Depressionen zu kämpfen, die damals durch den unliebsamen Übergang von Schule zu Arbeit und dem Verlust meines damaligen Freundeskreises zutun hatte. Dazu kamen Angstzustände und leichte Panikattacken. (Jedoch mit geringen körperlichen Symptomen) Wir waren also wieder zusammen und es lief dieses Mal alles hervorragend. Ich hatte aus meinen massiven Fehlern gelernt, war selbstbewusster geworden und dieses Mal war Sie es, die mich dauernd vermisste. Der Sex lief immer besser, sie sagte mir oft, wie sehr sie mich liebe und ich ihr auch. Nun waren wir Anfang April gemeinsam für 3 Tag im Urlaub, in Hamburg. Die Reise dorthin verlief recht stressig und auch am Abend zuvor habe ich nicht viel und nur schlecht geschlafen. Und dadurch kam es wohl auch zu dem Rückfall... Irgendwie kam mir - völlig aus dem Nichts der Gedanke, ob ich sie denn überhaupt noch so richtig liebe. Also so richtig. Und da habe ich mich dann völlig reingesteigert, mir vorgestellt, wie es wäre wenn ich mir Ihr Schluss mache, wie sehr sie enttäuscht wäre - gerade auch im Urlaub, wo sie ja auch unglaublich glücklich war über alles. Richtig üble Zwangsgedanken, die mich zu dem Zeitpunkt fast wie gelähmt haben. Das ganze kam phasenweise - also nicht permanent. (Hab dann mal gegoogelt - ROCD ist wohl die richtige Bezeichnung für den Mist) Naja, dann tat sie mir Leid, was mich noch weiter runter gezogen hat und ich musste es ihr dann auch sagen, was mir durch den Kopf geht, da ich kurzzeitig vorm Nervenzusammenbruch stand. Sie hat das überraschenderweise UNFASSBAR gut aufgenommen, hat Verständnis gezeigt und mir enorm geholfen. Ist ja nicht gerade selbstverständlich, wenn man gesagt bekommt, dass man darüber nachdenkt, ob die Gefühle noch da sind. Sie meinte dann auch, dass das wohl auch damit zusammenhängen könnte, weil ja nach unserem letzten "Urlaub" (damals eine Familienhochzeit bei Ihr) Schluss war. Naja. Auf jeden Fall war es dann nach dem Urlaub nochmal richtig schlimm, sodass ich dann letztendlich heulend in Ihren Armen lag. Zuhause musste Sie dann auch nochmal weinen.... Zja... Das Abartige an solchen Gedankenspiralen ist, dass man, wenn man so angespannt ist, tatsächlich keine Liebe mehr verspüren kann. Dann macht man sich noch mehr Gedanken. Ein Teufelskreis. Dazu kommt dann noch, dass Sie immer anhänglicher wird - klar, sie will mich ja auch nicht verlieren. Mein Hausarzt (gleichzeitig ausgebildeter Psychotherapeut) meinte auf die ganze Sache dann, dass ich grundlegend einen hohen Drang zum Perfektionismus hege... dass ich sofort in Panik gerate, wenn es mal nicht alles so läuft, wie ich es mir vorstelle. Zudem meint er, dass ich da wohl eine gewisse Verlustangst in mir trage, da damals so plötzlich Schluss war und ich die Trennung noch nicht verarbeitet habe. Dadurch drehe ich die ganze Sache jetzt wohl um und versuche sie mir unterbewusst schlecht zu reden. Zudem sollen wir auf ein ausgewogenes Nähe-Distanz Verhältnis achten. Seither ist es ein immer und immer wiederkehrender Prozess... Ist sie nicht da, vermisse ich sie. Wenn ich daran denke, dass sie Kontakt mit anderen haben könnte (hatte sie damals in unserer Trennungszeit), wird mir unwohl - ich mag mir garnicht vorstellen, wie sie mit wem anders zusammen ist. Generell habe ich hier die typische Symptomatik von Verlustangst... Ich werde unruhig wenn sie: - lange nicht/kurz angebunden zurückschreibt - mit anderen Typen quatscht und lacht - sie mich in irgendeiner Art kritisiert habe ich das Bedürfnis, es wieder gut zu machen - sie mal schlecht gelaunt ist Und dann, in den eigentlich schönen Momenten fühle ich mich unwohl... Reden wir nicht miteinander, denke ich, ob sie nicht die Falsche ist, da wir nicht immer Gesprächsthemen haben... Ich fand' sie immer attraktiv - nun sehe ich sie an und suche nach Kleinigkeiten, die mir nicht gefallen - z.B. ihre Nase, oder dass sie etwas übergewichtig ist. (was mich früher nie gestört hat!) Wenn wir mit Freunden unterwegs sind, und sie mal einen unpassenden Kommentar bringt, schäme ich mich fast etwas dafür - obwohl es doch völlig irrelevant ist und - eigentlich - garnicht schlimm. Auch wenn ich Mal einen Tag habe, wo ich nicht so zu hundertprozent Lust auf Sex habe, denke ich sofort, ich finde sie nicht mehr anziehend. Andererseits habe ich sofort Verlustangst, wenn sie mal nicht möchte. Ihr seht also, wie verworren das in meiner Rübe zugeht. 😂 Seltsam ist auch, dass, wenn sie dann schreibt und sehr innig und liebevoll wird, ich ein schlechtes Gewissen bekomme, wenn ich ihr zum Beispiel "Ich liebe dich" schreibe. Auch nicht immer, aber ab und an. Manchmal hab ich auch das absolute Bedürfnis ihr eben das zu schreiben und weiß garnicht, wie ich es "intensiv" genug ausdrücken kann, damit es passt. Total bescheuert. Zja... und dann kommt es eben zu den für ROCD üblichen Gedankenschleifen. Liebe ich sie tatsächlich nicht mehr? Oder ist es die Bindungsangst? Überbewerte ich einfach völlig, dass die Anfangsphase der Verliebtheit nun mal nachlässt? Das ganze mündet dann in richtige panikartige Zustände. Ich habe Angst sie zu verlieren und gleichzeitig Angst, die Kontrolle zu verlieren und Schluss zu machen. Völlig verrückt. Seltsam ist es auch, wenn ich mir Ihr und Freunden weggehe... Da sorge ich mich dann, ob es ihr auch gefällt, ob sie sich wohl fühlt usw, usf. Ich gebe mir also wirklich permanenten Hirnfick übelster Kanone. Dann gibt es aber auch wieder gute Momente, wenn wir zusammen sind... Wo alles gut ist und wir zusammengekuschelt im Bett liegen. Ein ständiges Hin und Her. Sie weiß von alledem (abgesehen von einigen Details, die ja auch wenig relevant sind) und ist extrem verständnisvoll... Es läuft ja auch alles gut. Ich kann es nur nicht genießen... Obwohl ich es so gerne würde. Schließlich war der Kampf dafür lang genug und die letzte Zeit so wunderschön... Bis ich mich dann in so einen Müll reingesteigert habe. Ich habe es ihr erzählt, mache das Ganze aber nicht mehr zum Thema. Sie ist auch immernoch extrem attracted - da ist also alles im Lot. Ich musste das nur besprechen, da es mir unmöglich war, die Anfälle und Stimmungsschwankungen vor Ihr zu verbergen. Mittlerweile habe ich auch AD's bekommen, Paroxetin in 10 mg Dosierung, als Einstieg. Bisher mit minmaler Besserung. Zudem habe ich in ein paar Tagen einen Einstiegstermin bei Psychotherapeuten, wo ich dann wohl auch in Therapie gehe - in dieser Hinsicht ist also alles bereits am anlaufen - ich will ja schließlich auch, dass es unbedingt besser wird und möchte die eigentlich tolle Beziehung nicht riskieren. Hört sich jetzt alles vllt. schlimmer an als es ist. Wir haben weiterhin sehr sehr schöne Momente, aber es wird eben immerwieder dadurch getrübt. Ich will auch auf keinen Fall die Beziehung aufgeben. Es läuft alles hervorragend und ich weiß, dass das nur mein Kopf ist, der mir da was einzureden versucht. 9. Habt ihr Tipps? Oder ähnliche Erfahrungen? Ich wäre für alle Ratschläge und Erfahrungen dankbar. Nicht nur zur Psyche, sondern auch zur Beziehungsdynamik... Was kann ich verbessern? Wo sollte ich aufpassen?