Somnambulin

User
  • Inhalte

    67
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Coins

     404

Ansehen in der Community

17 Neutral

Über Somnambulin

  • Rang
    Herumtreiber
  • Geburtstag 25.11.1980

Profilinformation

  • Geschlecht
    Weiblich
  • Aufenthaltsort
    Süden
  • Interessen
    Tanzen, lesen, schreiben, schwimmen, einfach sich entspannen, Körper pflegen, u.s.w.

Wingsuche

  • Teilnahme im zukünftigen Wingmen-Suche Modul
    Nein

Letzte Besucher des Profils

460 Profilansichten
  1. Ich freue mich, wenn du mich verstehst : ) Ich war selbst in Situation, in der wir beide liebten, aber aus den erwähnten Gründen es zur Trennung kam. Danach lag ich über ein Jahr in Burnout und folgende drei Jahre versuchte zu lernten, wie man `normal`wird, geschweige darüber, dass mich nicht auf jemanden einlassen konnte. Obwohl viele neue Dinge im Leben hatte, mich den Sachen zuwendete, mit denen vorher nur im Gedanken spielte, tauchte er immer wieder in meinen Träumen auf und ich stand morgens weinend auf, sowie nicht selten auf der Straße durch Trennen und Traurigkeit überfallen wurde. Weiss nicht, ob so lange, aber er hatte auch schwere Depression. Auf seine Kontaktversuche bin ich nicht eingegangen, weil sie mir aufgrund meiner schweren Verletzungen nicht bemüht genug erschienen (er, unter von mir beschriebenem Mißcocktail, hat das, natürlich, nicht einschätzen können) und ihm wurde, vielleicht, ebenfalls eingeredet (sowie vorgekommen), dass `Frauen halt opportunistisch lieben und bei dem Erstbesten du vergessen wirst`, aber das war ja so fern von der Wirklichkeit... Mich schaudert´s, wenn ich an die Trennungen denke, bei welchen den Partnern, oder einem das Herz herausgerissen wird und sie durch unpersönliche Ratschläge und ganze (unpersönliche) Vorstellungssysteme ein vollkommen falsches Bild von dem Geschehenen bekommen. Und es gibt tatsächlich mehr solche Fälle, als manche sich vorstellen, oder sogar manche sich anmerken können.
  2. Der Mann wird wegen dem geliebt, wer er ist - ich schrieb genau das gleiche. Viele wissen nicht, wer sie sind und was sie möchten - wählen die Partnerinnen dementsprechend und handeln auch danch. Der Mann selbst hat in einer solchen Kondition keine Ruhe, weiß nicht, was er macht, nimmt die Situation verschwommen wahr, weiß nicht mal ob er selbst die Partnerin liebt und nicht glaubt/schlägt oft ihre Liebe einfach ab (bis sie nicht endgültig weg ist). Ist von Anfang an nicht ehrlich und zeigt sich verstellt oder gar nicht, obwohl er seinetwegen geliebt werden möchte. Gerät in der Auseinandersetzung zu sich selbst und wird durch Angst und Verzweiflung gesteuert. Das alles ist nichts schlimmes und unorganisches als rein Menschliche, ABER führt oft zu UNGEWOLLTEN Handlungen und KONFLIKTEN, derer Lösung mit jedem Mal schwieriger wird und am Ende ist alles so verflochten, dass man es gar nicht mehr wiedergutmachen kann, EGAL WIE GROß DIE LIEBE UND DER WUNSCH IST. Aber, das passiert nicht, weil Frauen so und so lieben, im Gegensatz zum anderen Geschlecht, sondern weil einer, oder beide in der Beziehung nicht imstande waren, miteinander auszukommen, bis einer schliesslich ausgestiegen ist. Egal, auch wen dieser jemand derjenige war, der vorher mehr geliebt hat und sogar immer noch liebt. Deswegen rege ich mich so auf, wenn man, im allgemeinen, einem anderen die Verantwortun überlässt und sagt: Frauen/Männer sind generell (!) so und so. Weil der Schwerpunkt (ich muss mich nochmal und nochmal wiederholen) des Problems nicht darin liegt, auf welche Weise man (im allgemeinen!) liebt, sondern vor allem, darin, dass man sich oft sehr wohl bedingungslos liebt, aber aus dem eigenen Chaos heraus die Beziehung so sabotiert und zerstört, dass sie für immer verloren geht. UND DANN, ohne den VOLLEN Umfang des Kreislaufs zu erkennen, beginnt man an sich zu arbeiten unter dem falschen Gesichtspunkt: Frauen würden opportunistisch lieben und IN ERSTER LINIE SOLLTE man ES berücksichtigen. Aber, meiner Meinung nach, ist es vor allem, sich zum ERSCHRECKENDEN UMFANG der Eigenverantwortung zu bekennen. Das gleiche gilt, natürlich, auch für Frauen.
  3. Bud_Fox, mal ehrlich, Glaubst du, ein Mann, der eher Erfahrung gemacht hat, dass Frauen ihn wegen das liebten, was er ist und dem, aufrichtige Liebe von einer Frau zu bekommen, nicht fremd ist, würde eine Überzeugung pflegen, dass: Frauen opportunistisch, forsichtig, nicht genug, oder wie auch immer, lieben (und es eher hoffnungslos wäre, etwas anderes von ihnen zu erwarten)? Mich würde deine Antwort wirklich aufrichtig interessieren.
  4. Und du merkst nicht den Antagonismus dieser zweier Sätze : ) )))
  5. So ein Quatsch : ) So was zu verallgemeinern: ) Eher die Einstellung eines verbitterten Mannes, dem es schwer fällt eine frau für sich zu gewinnen und zu halten und denkt, es hänge mehr von ihm unabhängigen faktoren, als eher von ihm selbst ab. Klar, ist ja viel easier, eigene Entwicklung innerhalb eingeschmälerten Rahmenvorstellungen durchzuziehen, als den vollen Umfang eigener Verantwortung und Verbesserungsbedarfs zu erkennen und sich zu gestehen, wie viel komplizierter in der Tat alles ist und was für einen weiten, harten, für viele unmöglichen Weg man vor sich hat. Denn, erkennt (!) und ist man wirklich aufrichtig derjenige (immer weiter einen solchen Ziel verfolgend), den man sein möchte, dann gibt es immer seltener bis äußerst selten Frauen, die dich opportunistisch lieben und immer mehr und mehr die, die nicht anders können, als von dir so stark angezogen zu werden, dass du sie schwer loswerden würdest, selbst wenn du es wolltest. Ich kenne mehr Frauen, die idealistisch lieben, als umgekehrt. Und meiste Menschen werden idealistisch lieben, egal welche Einstellung sie vorher hatten, wenn sie jemanden treffen, von dem sie wirklich getroffen sind. Vielleicht ,sollte man aufmerksamer zu den Beispielen werden, in denen die Frauen, die einen vorher opportunistisch liebten, bei einem anderen seiden sind. Die, die eine starke Persönlichkeit haben und wahrhaftig an sich arbeiten, werden ihren Weg so oder so erkennen und finden, aber es gibt dijenige, die vollkommen ratlos hier reinschauen, felsenfest gemeinte veralgemeinerte `Weisheiten` lesen, glauben und, was am traurigsten ist, leben - weil, wie gesagt, für viele ist es einfacher, schon vorgegebene Rezepte zu befolgen, als sich ernsthaft anzustrengen. Glaubst du, der wahre Berater ist der, der dich in die Wahrheit nur im engeren Sinne einweihen kann, was du dann noch lange Zeit mitnimmst und in der nächsten Situation, die nicht durch allgemeine Anleitung zu lösen ist, genauso ratlos dahstehst und nach nächstbesten allgemeinheilmitteln suchst (weil du dich auf die eigene Fähigkeit, Situationen (sei es selbst radikal ungewöhnlich; rein auf deine, spezifische Art) zu lösen verzichtet hast), oder jemand, der imstande ist, dir das ganze Bild, den sachverhalt aus weitem Sicht zu vermitteln um dir deine Position (egal, wie hoffnungslos im Moment) erkennbar zu machen? Wenn man aus subjektiver Sicht schreibt, sollte man es auch deutlich so ausdrucken und das wäre einfach fairer in Bezug auf dijenige, die ganz am Anfang stehen... Wenn immer mehr etwas sehr relatives als feste Überzeugung behaupten und es anderen auf noch aufdrängen, ändert es irgendwann (und schon, wie ich sehe) gravitativ die Sachverhälte selbst.
  6. Ich finde es total traurig und hoffnungslos, wenn man solche Behauptungen als Rezept verbreitet und langsam zu einer kollektiven Einstellung werden lässt. Nein, nein und nochmals nein! Eine Frau kann sich auch trennen (außer der obengenannten Konstellation), weil sie die Situation (mangelnde Wertschätzung, Kälte und Unaufmerksamkeit des Mannes, Verlust seiner Feinfühligkeit, Beziehung als selbstverständlich nehmen u.s.w.) nicht mehr ertragen und auch nicht mehr verbessern kann. Sie machte, vielleicht, Andeutungen, oder klare Ansagen - je nach Charakter, versuchte und hoffte, aber weder sie, noch er haben richtige Taten und Worte gefunden, um die Trennung zu vermeiden. Das kenne ich von mir selbst. Große Liebe, wahnsinnige Gefühle zueinender, unglaubliche Momente und Facetten der Bekanntschaft, die ich vorher nicht mal vermutet hätte, aber später immer wieder Mißverständnisse, Eifersucht; `vernünftige`Taktiken und Anwendung allgemeiner `Heilmittel`für Beziehungen und so gelangten wir zu dem Punkt, wo ich den Mut zur Ehrlichkeit und sich authentisch zeigens noch größtenteils behalten habe, er aber immer bockiger und zickiger wurde. Meine mangelnde Bereitschaft, ihn zu verlieren, hat ihn, gewiß, sehr provoziert. Irgendwann habe ich Geduld und Hoffnung verloren und bin gegangen. Ich zweifelte keine Minute, dass er noch starke Gefühle für mich hatte, aber wir hatten Zugang zueinender verloren und gemeinsame Sprache wiederzufinden schien unmöglich zu sein. Jeder gute Wille von mir wurde mir abgeschlagen. Danach versuchte er mich mehrmals auf dezente Weise zu erreichen, aber diese (wie sie mir vorkamen) schwache Versuche vervielfachten meine Traurigkeit ins Unermäßliche. Ich ärgerte mich, warum er glaubte, dass die Mauer meines Schmerzens (die er mir gebracht hat und nicht in der Lage war dessen Maß zu erkennen) mit solch sanften Mitteln zu überwinden war. Wäre er richtig aus allgemein geglaubter Variante der Ex-back-Strategie ausgebrochen und seiner Natur gefolgt (wie ich ihn kannte), hätte er ehrlich gezeigt, was er fühlte, wäre ich ihm entgegengekommen, weil ich mir auch nichts sehnlichster wünschte, aber als Antwort auf seine Vorsicht, bin ich auf keinerkei Kontakt zu ihm eingegangen, obwohl ich danach wirklich sehr lange Zeit nicht darüber weg kam, mich nicht mehr verlieben und niemandem anzunähern konnte. Er hat ebenfalls schwere Depression durchgemacht. Daher: jeder kann schreiben und behaupten, was er weiß, glaubt und erfahren hat, ABER, BITTE, nicht unter dem Siegel der einzigsten, unumstrittenen, objektiven Wahrheit !
  7. Lieber TE, Zur Männlichkeit gehört, vor allem, sich nicht nur mit Stärken, sondern auch mit den Schwächen anzunehmen. Und sogar, vor allem, mit Schwächen. Sogenannte bad boys, die oft nicht mal einen anständigen Job, Aussehen, oder gar vernünftigen Lebensplan haben, behalten ihre Partnerinnen oft selbst in den Kriesenphasen an ihrer Seite und durch mein betrachten bringen sie es dadurch zustande, dass sie sich in erster linie akzeptieren und treu bleiben, egal, wie gesagt, in welcher Lebenslage sie sich befinden. Sie verstehen sich vollkommen und lassen sich von niemandem durch dessen Ansichten und Erwartungen unterkriegen. Klar, ist mein Beispiel grob ausgeführt und ich fordere dich nicht auf, dich in einen egoistischen Macho zu verwandeln, aber selbst diese Position wäre für eine Frau weit anziehender, als die, die du gerade beziehst: Sofort weiche Knie bekommen und bist bereit dich für deine menschliche Eigenschaften auszupeitschen, dich selbst nur durch die schmale Röhre ihrer Vorstellungen und Interessen zu betrachten. Wo bleiben deine Bedürfnisse und Wünsche? Ehrlich, möchtest du auf längere Sicht eine Partnerin an deiner Seite, bei der du nicht mal traust du selbst zu sein? Nicht darfst deine (unvermeidliche) menschliche Seiten zu zeigen? Vielleicht solltest du dich mit der Frage konfrontieren, was eine Beziehung für dich bedeutet? Und, vielleicht, sollte man immer bedenken: Bestünde die echte Interesse an die Person des Partners, würde man ihn so schnell wegen Jobverlust und daraus resultierendem Unbehagen abschreiben? Und, und... wäre die Situation durch solche einfache Mitteln, wie einen besseren Job zu finden und sich dadurch zu stärken zu kitten?
  8. Und als Ex back verstehe ich den Wunsch, ex zurückzugewinnen, samt mit entsprechenden Handlungen/Nichthandlungen. Alle Strategien sind, meiner Meinung nach, Empfehlungen, wie es besser zu funktionieren hat, aber keine universelle Vorgehensweisen. Daher wäre es einfach zu einfältig, wertvolle Ratschläge zu befolgen, ohne in erster Linie individuelle Natur des Partners, Spezifik der Beziehung zu berücksichtigen und in einem solchen Fall muss man sich aber selbst die Mühe geben, eigener Intuition zu folgen und sich anzustrengen menschliche Natur nicht als solches wahrzunehmen, was sich immer für Massen klar formuliertes System unterjagen lässt. Das ist überhaupt nicht leicht und lohnt sich auch nicht, wenn jemandem, wie in dem Fall vom TE, Ex nicht allzu viel bedeutet und bedeutet hat, jedoch passiert es nicht selten, dass zwei sich wirklich geliebt haben und es immer noch tun, aber aufgrund der Fehler, die sie gemacht haben und nicht besser wussten, sowie der Verwirrung nach der Trennung und, sagen wir, Geradelinigkeit, dass mach sich z.B. verbreitetem Rat nach, nach schweren, extiefverletzenden Fehlern sich nur einmal dezent melden und danach es der/dem Ex überlassen soll, dass alles wieder gut wird, gar nichts erreicht - ich meine, nicht darin, den geliebten Menschen zurückzugewinnen, aber vielleicht, oder sogar bestimmt darin, sturer und unempfindlicher zu werden, emotionelle Scheinsuveränität zu gewinnen und sich (sei es auch nur subjektiv) als Gewinner (wenigstens nicht als Verlierer) zu empfinden. Und das ist einfach traurig...
  9. Wie wäre es, sich an die Eigenschaft zu gewöhnen, sich den Frauen anzunähern, die dir etwas bedeuten - zu denen du Anziehung, Leidenschaft oder etwas empfindest, was dich auf irgendeine Weise berührt?
  10. Wartet er nicht, dass sie sich meldet? Ich dachte, ködern meint auch den Fall, wenn man den Köder des Nichtmeldens auswirft...
  11. Eigentlich, hat der gleiche Couch Videos auch darüber, dass man nicht nur lernen sollte, die harte Nuss nach der Trennung zu werden, sondern warmherzig, vertrauenswürdig und liebevoll zu sein, wenn die Freundin noch da ist; sie nicht zu vernachlässigen. Wenn die letztere Bedingung nicht da war und man die Frau obendrauf noch selbst verlassen (oder sie dazu bewegt) hat, ist es einfach komisch zu erwarten, dass sie sich von sich aus meldet und um den Mann bemüht. Ich glaube nicht, dass da ködern und warten was bringt. Wenn sie ihm wirklich was wert ist, dann sollte er eher eine andere Vorgehensweise erarbeiten, aber nicht einfach sie anrufen und mitteilen, dass er mit ihr weiter in Kontakt bleiben möchte. Da sind viel raffiniertere Gedanken und deren Vollstreckung angesagt. Er hat ja nichts mehr zu verlieren. Warum sollte er sich nicht zu etwas phantasievollerem ermutigen?
  12. Danke, Couch Micha : )
  13. Du hast zwei Schritte zurück gemacht und sie ist gleich Hunderte zurückgesprungen. Vielleicht hat sie kein vertrauen mehr an dich. Sie ist die ganze Zeit bei dir geblieben, obwohl die Beziehung viel besser sein könnte, was davon zeugt, dass sie Gefühle für dich hatte und ihr die Trennung doch nicht so leicht gefallen ist, wie sie gezeigt hat. Aber als sie sah, dass du selbst von deinem geringen Invest gelangweilt warst und weg wolltest, hat sie jegliche Hoffnung aufgegeben und in deinen Kontaktversuchen einfach nur verantwortungslosen Egoismus gesehen, was wahrscheinlich auch der Fall war. Deswegen glaube ich nicht, dass sie von ihrer Seite aus auf dich zukommt, selbst wenn ihre Haltung gespielt ist. In diesem, sowie in anderem Fall, wird eher deine richtige Aktivität erwartet, aber welche Handlungen richtig sein könnten, scheint keine leichte Entscheidung zu sein.
  14. Entschuldigung, aber: Was für eine tolle frau! : )
  15. Sehe Groszügigkeit des Partners tatsächlich als Voraussetzung für eine Beziehung und das hängt nicht davon ab, wie reich oder arm er ist, sondern lediglich von der Einstellung, dass ein Mann kein Problem damit hat, seiner Partnerin etwas zu gönnen - ohne Schmerz und Krampf. Vorausgesetzt, dass er nicht aus Angst vor Alleinsein, wegen sozialem Muster, aus Unsicherheit oder aus sonst was mit der Frau zusammen ist, sondern weil sich zwei wirklich zueinander gefunden haben.