Verbittert, frustriert, deprimiert

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Hey

Hab drei Bier getrunken und schon kreisen meine Gedanken wieder um meine Ex, mir der es vor sieben Jahren auseinander gegangen ist. Seitdem ist mein Leben ziemlich durchwachsen verlaufen, am schlimmsten ist aber der Fakt,  dass ich meine alte Lebensfreude nicht mehr spüren. 

Mein sex drive ist, auch arbeitsbedingt, im Keller. Mein Single Leben fühlt sich fad und Sinnlos an. Ich lerne Frauen kennen, aber keine die mich berührt, keine, die den Versuch wert wäre. Mein Leben zieht so an mir vorbei, Bar jeder Bedeutung. Und wenn ich nicht so viel arbeiten würde, würde sich wohl ganz schnell die Sinn-Frage stellen. 

Ich weiß echt bald nicht mehr, was ich noch machen soll. Ich investiere so viel in meine Arbeit, meinen Wissensstand, mein Aussehen, mein Styling, mein Standi g ganz allgemein. Und ja,ich habe viel vorzuweisen, wirklich. Aber ich stoße so oft auf Ablehnung, dass es mir echt ankotzt. Ich bekomme einfach nicht mehr den Dreh raus, bin mal mehr, mal weniger aus der Bahn, aber schon lange nicht mehr glücklich. Was mir am meisten fehlt, was mich echt krank macht, ist das fehlende Gefühl des geliebt-seins und des liebens. ich Funktioniere einfach so, aber es läuft einfach nicht. 

Hat ijemamd ähnliche Erfahrungen gemacht? Und falls ja: wie um alles in der Welt hat er das überstanden? Manchmal habe ich echt das Gefühl durchzudrehen 

Gruß,  b

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Mal versucht dich zu erden, bei den absoluten Grundlagen angefangen? Du bist okay, du magst dich, Gefühle zulassen, nicht zu verdrängen? Dann Verbundenheit zur Familie leben, Kontakt zu Eltern, Geschwistern? Einfach aus  dem Self-improvement Karussell aussteigen. Keinen Fokus auf Verbesserung legen, auch die vermeintlich schlechten, faulen Seiten an dir zulassen?

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vor 4 Stunden, nils_in_vegas schrieb:

Mal versucht dich zu erden, bei den absoluten Grundlagen angefangen? Du bist okay, du magst dich, Gefühle zulassen, nicht zu verdrängen? Dann Verbundenheit zur Familie leben, Kontakt zu Eltern, Geschwistern? Einfach aus  dem Self-improvement Karussell aussteigen. Keinen Fokus auf Verbesserung legen, auch die vermeintlich schlechten, faulen Seiten an dir zulassen?

Hört sich gut an, bin ich komplett bei dir. 

Nur: WIE???

Der "Leistungsgedanke" hat sich tief in mich hineingefressen. Mehr performen, besser aussehen, mehr Sport... Ich tippe ganz arg darauf, dass die Trennung von damals und die damit entstandenen Gefühle des "nicht gut genug zu sein" genau dadurch überkompensiert worden und werden. 

Nebenbei führt Alkohol bei mir dazu, dass mein Gedankenkarussell sich eher noch schneller dreht, umwelteindrücke noch intensiver wahrgenommen werden. Grundsätzlich fühle ich mich dauernd angespannt, unter Strom. 

Deswegen wünsche ich mir auch eine Beziehung, damit zumindest diese grundanspannung wegfällt. 

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Bondig! Paar Jahre her. Thermo etc. gepackt? Biste jetzt Wirtschaftsingenieur?

PS: 

vor 35 Minuten, Bondig schrieb:

Nebenbei führt Alkohol bei mir dazu, dass mein Gedankenkarussell sich eher noch schneller dreht, umwelteindrücke noch intensiver wahrgenommen werden. Grundsätzlich fühle ich mich dauernd angespannt, unter Strom. 

Deswegen wünsche ich mir auch eine Beziehung, damit zumindest diese grundanspannung wegfällt. 

Genau da werden wir ansetzen. Diesen Gedanken haben viele: „Hätte ich nur erstmal ein tolles Mädchen, DANN (....).“ 

Das funktioniert leider nicht. Erst musst du dich selbst auf Reihe kriegen. „Eine gute Frau ist die Belohnung für den Mann, der über eine gefestigt Existenz verfügt.“ (aus LDS)

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Ich hatte vor zwei Jahren nach meiner Trennung eine ähnliche Phase. Beruflich unzufrieden, mies getrennt, Trümmerhaufen um mich rum, finanziell eng, gesundheitlich angeschlagen, 20kg Übergewicht) und SC nicht vorhanden. 

Bin damals umgezogen, hab mir ein neues Leben aufgebaut und parallel professionelle Hilfe in Anspruch genommen (hat sich gelohnt. Hab ca. 1 Jahr gebraucht, bis es bergauf ging. Seit sechs Monaten bin ich recht zufrieden. 

Mir hat geholfen mich mit mir selber auseinanderzusetzen, Probleme die ich schon länger hatte anzugehen (das waren mitnichten die Mädels, sondern ein Arsch voll Muster und komischer Sichtweisen auf mich und die Welt). Dazu habe ich viele neue Hobbies ausprobiert und schlussendlich ein altes Hobby wieder reaktiviert. Parallel war beruflich der Wiedereinstieg angesagt.

Ich hab alles was mich gestört hat aufgeschrieben und war von dann an auf einer Mission: meiner Mission. 

Die Gedanken, dass ich nur mit Partnerin glücklich werden kann hatte ich auch. Hab mich dann mit Selbtsliebe/Selbstakzeptanz beschäftigt und angefangen in mich zu investieren. Die Erkenntnis, dass ich keine gute Beziehung haben kann solange ich beziehungsneedy bin hat mir sehr geholfen. 

Alkohol habe weggelassen. (Hatte auch die emotionalen Einbrüche)

 

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vor 18 Minuten, apu2014 schrieb:

Bondig! Paar Jahre her. Thermo etc. gepackt? Biste jetzt Wirtschaftsingenieur?

PS: 

Genau da werden wir ansetzen. Diesen Gedanken haben viele: „Hätte ich nur erstmal ein tolles Mädchen, DANN (....).“ 

Das funktioniert leider nicht. Erst musst du dich selbst auf Reihe kriegen. „Eine gute Frau ist die Belohnung für den Mann, der über eine gefestigt Existenz verfügt.“ (aus LDS)

Sers

Bachelor und Master sind durch, mittlerweile bin ich im dritten Job, die ersten beiden waren ziemlicher Reinfall. Aber danke der Nachfrage! Ich hoffe bei dir läuft's

Zu deiner Aussage: die gefestigte Existenz sollte ja gegeben sein, eigene Wohnung, fodernder aber guter Job usw. 

Aber die Muße für die Frauen ist einfach nicht mehr so da wie früher... Ich power immer noch viel durch und finde es auch klasse, was ich machen darf. Aber abschalten, rauskommen fällt mir schwer. Und da ist dann natürlich noch der "sanfte" Druck von der obersten Heeresleitung, zu liefern... 

Alles nicht so einfach, aber sicherlich irgendwie machbar 

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vor 20 Minuten, Sam Stage schrieb:

Das ist ja nur ein Teil davon was mit gefestigter Existenz gemeint ist. Wir Männer neigen oft dazu uns vorwiegend/nur über materielle und physische Dinge wie Sport und Aussehen zu definieren. Aber die eigene Psyche ist genauso wichtig.

Es ist nicht immer nötig ganz vorn mit dabei zu sein. Viel wichtiger ist zu wissen wo man steht und damit auch wirklich okay zu sein. Wenn das nicht gegeben ist, rennt man im Hamsterrad und brennt langsam aus, weil man nicht merkt wann es genug ist. 

Was machst du um dich zu belohnen? Was wolltest du schon immer mal im Leben machen und hast es bis jetzt aufgeschoben (bei mir war es Segeln). Ich hab derzeit ne Partnerin, die mit mir ein ganzes Wochenende im Bett verbringt ohne das uns das langweilig wird. Das brauche ich/wir beide um mal richtig runterzukommen.

Frag dich mal ernsthaft was DU für DICH tun kannst damit es DIR gut geht.

Da frage ich mich mal wieder warum ich solange abstinent vom Forum war... 

Ja, jede Aussage ein Treffer ins Schwarze! Ich treibe Sport mit dem Ziel gut auszusehen und auch weil es Spaß macht. Ich lese viel und beschäftige mich mit Kunst, Mode, Design usw um immer Städte of the Art zu bleiben. Ich habe einen Job, der relativ früh viel Verantwortung fordert und beiße mich, trotz etlicher Rückschläge, durch - oft zu Lasten meiner Selbst. 

Wenn du mich fragst, was ich mir gönnen könnte, dann wäre meine Antwort: 

Ich hab es vergessen, keine Ahnung. Ich will um jeden Preis erfolgreich sein, vor allem weil mir früher so viele Leute einzureden versucht haben, dass ich dieses nicht kann und jenes nicht. 

Aber mir fehlt irgendwie die tiefere Sinn, eine emotionale Basis, die Lebensfreude. 

Ich wüsste nicht, was ich mir "gönnen" sollte. Im großen und ganzen läuft es auf die Arbeit hinaus, karriere usw. Dafür stecke ich auch gerne zurück keine Frage. Aber mein alten laissez-faire Leben ist Geschichte. Ich bekomme das Mindset dazu einfach nicht mehr hin. 

 

Daher die Hoffnung, dass eine Frau diesen permanenten inneren Druck, dieses sich ständig unter Strom fühlen, abbauen kann. 

bearbeitet von Bondig

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vor 8 Minuten, Bondig schrieb:

Ich wüsste nicht, was ich mir "gönnen" sollte. Im großen und ganzen läuft es auf die Arbeit hinaus, karriere usw. Dafür stecke ich auch gerne zurück keine Frage. Aber mein alten laissez-faire Leben ist Geschichte. Ich bekomme das Mindset dazu einfach nicht mehr hin. 

Keine Sorge - das kommt mit der Zeit wieder, wenn du anfängst dich mit dir selbst zu beschäftigen. 

vor 8 Minuten, Bondig schrieb:

Daher die Hoffnung, dass eine Frau diesen permanenten inneren Druck, dieses sich ständig unter Strom fühlen, abbauen kann.

So eine Frau wird kommen wenn du es selber für dich geschafft hast. Sie wird dich dabei aber nur ergänzen.

Wichtig ist das du für dich diese Mechanismen findest, einrichtest und regelmäßig nutzt. Du musst es dir Wert sein das du dich um dich kümmerst.

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Ich habe die Erfahrungen mit Frauen die dringend jemanden gebraucht haben zweimal gemacht, eine Beziehung auf Augenhöhe war das nie, dafür am Ende viel Theater, menschliche Abgründe und ein Trümmerfeld als Überrest. Rückwirkend betrachtet würde ich das nicht nochmal machen, ganz einfach, weil diese Art von Beziehung davon lebt, dass Du überinvestierst. Eine wirklich gewinnbringende Partnerin wird auch erst kommen, wenn Du selber bei Dir aufgeräumt hast. Ich hab das damals als Aufgabe gesehen, war manchmal nicht einfach, hat aber auch phasenweise echt Spaß gemacht, weil ich irgendwann Ergebnisse gesehen habe.
Meine Frequenz was Frauen angeht ist mittlerweile mit Sicherheit geringer als früher, dafür hab ich mir die vermeintlichen HB's damals teuer erkauft und danach auch mal die ein oder andere semiattraktive Tinderella "gegamet". Im hier und jetzt treffe ich immer mehr die Frauen, die mich tatsächlich interessieren. Und irgendwann ist halt mal eine dabei wo es klickt macht. Bis dahin mach ich mir ein schönes Leben, gerne auch ohne LTR. Vielleicht wär das ja ein Weg für Dich? So eine hohe Lebensqualität wie jetzt hatte ich schon lange nichtmehr, vielleicht sogar noch nie. Und das ganz ohne LTR, ständiges verkrampftes Gamen usw. Die Handnummern und Dates fliegen mir dafür gerade quasi von alleine zu. Ich mach dafür noch nichtmal großartig was. Und ich geh da getrost hin ohne Druck zu closen. Entweder es passt oder eben nicht.

bearbeitet von trommelpeter
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Am 15.6.2019 um 21:33 , trommelpeter schrieb:

Ich habe die Erfahrungen mit Frauen die dringend jemanden gebraucht haben zweimal gemacht, eine Beziehung auf Augenhöhe war das nie, dafür am Ende viel Theater, menschliche Abgründe und ein Trümmerfeld als Überrest. Rückwirkend betrachtet würde ich das nicht nochmal machen, ganz einfach, weil diese Art von Beziehung davon lebt, dass Du überinvestierst. Eine wirklich gewinnbringende Partnerin wird auch erst kommen, wenn Du selber bei Dir aufgeräumt hast. Ich hab das damals als Aufgabe gesehen, war manchmal nicht einfach, hat aber auch phasenweise echt Spaß gemacht, weil ich irgendwann Ergebnisse gesehen habe.
Meine Frequenz was Frauen angeht ist mittlerweile mit Sicherheit geringer als früher, dafür hab ich mir die vermeintlichen HB's damals teuer erkauft und danach auch mal die ein oder andere semiattraktive Tinderella "gegamet". Im hier und jetzt treffe ich immer mehr die Frauen, die mich tatsächlich interessieren. Und irgendwann ist halt mal eine dabei wo es klickt macht. Bis dahin mach ich mir ein schönes Leben, gerne auch ohne LTR. Vielleicht wär das ja ein Weg für Dich? So eine hohe Lebensqualität wie jetzt hatte ich schon lange nichtmehr, vielleicht sogar noch nie. Und das ganz ohne LTR, ständiges verkrampftes Gamen usw. Die Handnummern und Dates fliegen mir dafür gerade quasi von alleine zu. Ich mach dafür noch nichtmal großartig was. Und ich geh da getrost hin ohne Druck zu closen. Entweder es passt oder eben nicht.

Um ehrlich zu sein nähere ich mich immer mehr meinem persönlichen Null-Punkt an. Erst neulich hatte ich den Fall, dass es mit einer Dame recht gut lief, sie hat bei mir, ich bei ihr übernachtet. Davor ist alles nach Bilderbuch abgelaufen: Ansprechen, Date im Kino, Date zum Essengehen, sie schläft bei mir, ich schlafe bei ihr... Schien gut zu laufen und dann - keine Meldung mehr. Nichts mehr. Nach einer Woche habe ich mich mal gerührt. Ergebnis: Nichts. Wenn sie einen anderen besser findet, wäre das für mich i.O. - ich bin keine 16 mehr. Aber so eine Nummer abzuziehen ist einfach stillos. Solche Erlebnisse ziehen sich durch meine Vita wie ein roter Faden. Betrogen, belogen, lächerlich gemacht.

Ich kann Frauen einfach nicht mehr idealisiert betrachten. Jahrelang habe ich es probiert, mir versucht einzureden, dass es die eine gibt. Die Denke ist bei mir mittlerweile durch. Den Aufwand ist keine Frau wert, sry

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vor 8 Minuten, Bondig schrieb:

Ich kann Frauen einfach nicht mehr idealisiert betrachten. Jahrelang habe ich es probiert, mir versucht einzureden, dass es die eine gibt. Die Denke ist bei mir mittlerweile durch. Den Aufwand ist keine Frau wert, sry

Ich glaube es ist wichtig sich von dem eigenem Idealbild gründlich zu verabschieden und Frauen so zu sehen wie sie sind. 

Es sind keine Schlampen oder arrogante Bitches usw. Jeder Mensch wird durch sein Umfeld geprägt. Wenn man mit 14 oder 15 plötzlich einen Körper wie Lara Croft entwickelt und dann nur noch als Titten auf Beinen gesehen wird, dann prägt das einen Menschen. Es sind die Erfahrungen die Menschen zu dem werden lassen, was sie später sind.

Schau mal bei dir selber welche Erfahrungen dein Verhalten maßgeblich beeinflussen. Ich denke man wird erstaunt sein, was alles zum Vorschein kommt wenn man sein eigenes Verhalten mal ehrlich hinterfragt. 
Mit diesem Wissen, wird man dann wahrscheinlich auch das Verhalten von anderen Menschen besser bewerten können.

 

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vor 54 Minuten, Patrick B schrieb:

Wie wäre es sie als ganz normale Menschen zu betrachten und nicht an die Disney Movie Liebe zu glauben? Ja, sie lügen manchmal und sie betrügen manchmal. Machen Männer genauso. Ist also kein Grund für Frauenhass. Manchmal machen Menschen das aus Gehässigkeit, aber meistens aufgrund von Unsicherheit, Angst etc. Ist also auch kein Grund für Menschenhass. 

Zum konkreten Fall:

ja, ist eine scheiß Aktion - ganz ohne Frage! Vermutlich hat sie nicht die Eier, direkt zu sein, oder weiß nicht, wie sie es machen soll. Hattet ihr Sex bei euren Übernachtungsdates? Außerdem: ich würde generell keine Dates im Kino machen zu Beginn. Essen gehen nur, wenn es nicht zu förmlich ist. 

Ach, der Kino-Abend war ganz witzig, weil wir im Nachgang noch gemütlich was trinken gegangen sind und uns über den Film unterhalten haben. Beim ersten Übernachten hat sie mir einen geblasen, so long... Natürlich hasse ich Frauen deswegen nicht - aber mir fehlt noch immer die richtige, gesunde Einstellung. Ich nehme die Aktion nicht wirklich persönlich, aber frustrierend ist es schon, zumal ich zum ersten Mal mal wieder das Gefühl hatte, dass ich mich auf jemanden (sie) freuen kann.

Ich finde das Verhalten einfach nur unanständig. Und Frauen zu verstehen wird mir mittlerweile auch zu anstrengend.Bei 45h-50h Woche fehlt mir dazu echt die Energie.

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@Bondig Wie sieht dein SocialCircle aus? Gibt es Freunde in deinem Leben?
Ich gehe stark davon aus, dass genau das ist was dir am meisten fehlt. Du idealisierst es mit der richtigen Frau, mit genau der einen.

Leider sehe ich nicht, wo du her kommst und bei der Wingsuche möchtest du auch nicht teilnehmen. Ein Lair oder ein Wingman sind doch ein guter Anfang?
Oder doch etwas, was du schon immer lernen wolltest neben der Arbeit? Ein Töpferkurs, so banal es sich anhört, wäre das ein erster Schritt? Gleichzeitig musst du "wieder" lernen, mit Menschen außerhalb der Arbeit zu interagieren. Nummern auszutauschen, gemeinsam Kaffee trinken zu gehen mit dem Ziel, eine nette ungezwungene Unterhaltung zu führen, mit Freunden.

Und erst dann (so wurde es oben schon geschildert), wenn du mit dir alleine und deinem Leben glücklich bist, wirst du diese Frau finden, die du willst. Diese Frau mit dieser Aura um sich herum, die jeden in den Bann zieht, welcher sich in ihren funkelnden Augen verliert. Daneben steht aber aktuell ein durchtrainierter, aber farblos und triste wirkender Bondig, in dessen Leben es nichts positives gibt, außer das Funktionieren?

HOPP HOPP, HINTERN HOCH UND SC AUFBAUEN. 

PS: Wo kommst du her?

 

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Am 15.6.2019 um 00:47 , Bondig schrieb:

Hat ijemamd ähnliche Erfahrungen gemacht? Und falls ja: wie um alles in der Welt hat er das überstanden? Manchmal habe ich echt das Gefühl durchzudrehen 

 

Ich kenne das Gefühl.

Der beste Tipp, den ich je bekommen habe, lautet: Gib Liebe, dann bekommst du Liebe zurück.

Was du aussendest, das empfängst du auch.

Es klingt trivial, aber es hat sich immer wieder in meinem Leben bewahrheitet.

 

Das muss gar nicht einmal in Bezug auf Hb`s sein. Einfach mal der alten Omi die Tüten hochtragen,

jemandem die Tür aufhalten, der Schwangeren den Platz im Bus anbieten... sowas halt. Ein kleines

Lächeln des Gegenübers kann einem schon den Tag versüßen.

Wichtig ist auch, den Kopf mal auszuschalten und ins Handeln zu kommen. Ich bin selbst

ein absoluter Kopfmensch, der alles zu Tode analysiert. Macht halt leider nur wenig Spaß und dient nicht wirklich

der Lebensfreude... Jetzt im Sommer gibt es so viele Möglichkeiten, um einen guten Tag zu haben.

Strandbar, Open Air Kino, Straßenfeste...

Neue Leute kannst du über Facebook Stammtische oder Spontacts kennenlernen.

Und dann Bierchen in die Hand und ab dafür. Die Ex ist lange Vergangenheit, schau nach vorne.

 

 

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Wenn man verbittert, frustriert und deprimiert ist, dann ist "Liebe geben!" so als würde man einem Biggest Loser-Teilnehmer dazu raten, den nächsten Iron Man zu gewinnen. Je länger man schon so down ist, desto schwerer ist es, "menschlich weich" zu sein. Ich weiss, wovon ich spreche. Man denkt bewusst oder unterbewusst, dass die Welt gegen einen ist. Da liebt man die Welt nicht mal eben so. Das geht noch als Kind, das geht noch als junger Mensch. Aber wenn wie bei mir das Leben so gut wie nie Seelenfutter zurück gegeben hat, dann ist das Maximum dessen, was du leisten kannst, niemanden (und vor allem dich selbst) nicht zu ermorden.

Wenn du das geschafft hast, ist das schon mal eine Hausnummer.

So. Und als nächstes heisst es dann erstmal entspannen und sich abfinden. Abfinden damit, dass man die Vergangenheit nicht mehr ändern kann. Loslassen. Und je länger du schon hoffst, krampfst und leidest, desto schwerer und langsamer geht dieses Loslassen.

Nächster Schritt: Unter Menschen gehen. Und dann erkennen und sich damit abfinden, dass zwischenmenschliche Beziehungen gerade hier und heute nicht das Gruppenkuscheln sind, das sie früher vielleicht mal waren. Hier ist Deutschland, hier ist 2019, hier ist Wettkampf, Neid und Verdrängung. Von 50 Menschen, die du triffst, sind vielleicht 10 an dir interessiert. Maximal drei davon werden Freunde, einer oder zwei vielleicht ein guter Freund.

Und wenn du dann immer noch entspannt bleibst und dein Leben in den Flow gekommen ist und du auch ab und an mal lächelnd durch die Stadt gehst oder nichts vermisst, wenn dein Smartphone mal drei Tage lang nicht piept. DANN... Dann kannst du mal gaaaaaaaaanz vorsichtig schauen, ob irgendwo eine Frau herumläuft, die dich anders und länger anschaut als die anderen Frauen. Und dann musst du entscheiden, ob sie dir gefällt, nicht andersherum (denn du gefällst ihr ja wahrscheinlich eh schon).

Is´n verdammter scheiss Job. Aber du musst ihn wohl machen. Und ich auch.

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vor einer Stunde, James Wheeler schrieb:

Aber wenn wie bei mir das Leben so gut wie nie Seelenfutter zurück gegeben hat, dann ist das Maximum dessen, was du leisten kannst, niemanden (und vor allem dich selbst) nicht zu ermorden

Wenn das schon soweit ist, sollte man sich professionelle Hilfe geholt haben.

Soweit ist der TE (hoffentlich) noch nicht.

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vor 2 Stunden, Female_M schrieb:

Ich kenne das Gefühl.

Der beste Tipp, den ich je bekommen habe, lautet: Gib Liebe, dann bekommst du Liebe zurück.

Was du aussendest, das empfängst du auch.

Es klingt trivial, aber es hat sich immer wieder in meinem Leben bewahrheitet.

 

Das muss gar nicht einmal in Bezug auf Hb`s sein. Einfach mal der alten Omi die Tüten hochtragen,

jemandem die Tür aufhalten, der Schwangeren den Platz im Bus anbieten... sowas halt. Ein kleines

Lächeln des Gegenübers kann einem schon den Tag versüßen.

Wichtig ist auch, den Kopf mal auszuschalten und ins Handeln zu kommen. Ich bin selbst

ein absoluter Kopfmensch, der alles zu Tode analysiert. Macht halt leider nur wenig Spaß und dient nicht wirklich

der Lebensfreude... Jetzt im Sommer gibt es so viele Möglichkeiten, um einen guten Tag zu haben.

Strandbar, Open Air Kino, Straßenfeste...

Neue Leute kannst du über Facebook Stammtische oder Spontacts kennenlernen.

Und dann Bierchen in die Hand und ab dafür. Die Ex ist lange Vergangenheit, schau nach vorne.

 

 

Sehr gut Madeleine, du hast das Geheimnis gelüftet.  :)

Der Tipp, den du da beschreibst, ist im Grunde die Essenz aus "The Secret" und "The Power" von Rhonda Byrne.

@Bondig 

Aus deinen älteren Beiträgen ist unschwer herauszulesen, dass du ein ziemlich verkopfter Mensch bist und gern liest. Deswegen würde ich dir "The Power" mal als leichte Lektüre ans Herz legen, "The Secrect" fand ich ein bisschen sperrig.

Im Grunde geht´s darum, dass du im Alltag mindestens 51% Liebe aussendest, bei allen Dingen, und höchstens 49% Negativität, möchte behaupten, dein Eingangspost hier im thread ist weit davon entfernt. ;)

Hab das Buch damals von einer coolen, spirituellen Kollegin ausgeborgt bekommen und mich diszipliniert, das Mindset in mein Leben/ meinen Alltag zu integrieren. Finanziell reich bin ich damit noch nicht geworden, aber auf anderen Ebenen. Du glaubst ja nicht, was sich alles aus einer anderen Perspektive betrachten lässt und sich ändert, z. B. haben viele der versteckten Konflikte auf der Arbeit einfach in Wohlgefallen aufgelöst.   

Give it a try.

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vor 11 Minuten, Polysix schrieb:

Der Tipp, den du da beschreibst, ist im Grunde die Essenz aus "The Secret" und "The Power" von Rhonda Byrne.

 

Das mag sein, beide Bücher habe ich vor ewigen Zeiten mal gelesen.

Kleiner Nachtrag: Positivität ist im Alltag nicht immer zu 100% lebbar. Manchmal hat man einfach einen miesen Tag, schiebt Drama, heult. Da darf man sich dann auch mal gerne bemitleiden, eine Runde heulen und seinen SC nerven.

 

Wichtig ist nur, sich innerhalb von 1, 2 Wochen wieder auf die Reihe zu kriegen. Mit einer negativen Haltung schadet

man primär einer Person- sich selbst. Man tut sich einfach selbst die ganze Zeit weh und wenn man das einfach nicht mehr möchte, ja dann fängt man an, nach Handlungsalternativen zu suchen.

Ich nenne das immer meinen "Werkzeugkoffer". Ich habe eine ganze Reihe an Ritualen, die ich exerziere, wenn es mir nicht gut geht. Sport, Freunde, Netflix, Spazieren gehen, Feiern gehen oder sich auch mal zu Hause verkriechen.

Dann geht es nach einer Woche meistens wieder bergauf.

bearbeitet von Female_M
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Man kann auch aus etwas Negativem etwas Positives formen. Nicht immer gleich "alles Scheisse" denken, wenn mal etwas beschissen anfängt.

Das hört sich erstmal ziemlich trivial und blabla an, ist aber sehr effektiv. Mein Tag fing heute sehr depressiv und beschissen an. Aber ich weiss ja mittlerweile, dass ich solche Tage nun einmal habe und mir vielleicht einfach etwas Zeit gebe, bis die negativen Vibes abflachen. Und so fluchte und grämte ich mich heute durch den Vormittag.

Und dann las ich hier in der Timeline rechts auf der Startseite den Eintrag mit der perversen Google Übersetzung und musste plötzlich lachen. 

Und dann kloppte ich mir eine Dose Monster Energy in den Kopf, damit mein Organismus in Gang kommt (hat geklappt).

Und dann folgte mir meine schnucklige Praktikantin wider meiner depressiv geprägten Erwartung ("die braucht mich jetzt nicht mehr, die macht eh nicht mehr mit mir Pause") in die Mittagspause und wollte alles über mein Wochenende wissen.

So.

Ich habe jetzt einen guten Tag.

Also: Ein beschissenes Gefühl kann sich von allein erledigen, wenn man ihm die Chance dazu gibt.

bearbeitet von James Wheeler
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vor 2 Stunden, Miguelino schrieb:

 

@Bondig Wie sieht dein SocialCircle aus? Gibt es Freunde in deinem Leben?
Ich gehe stark davon aus, dass genau das ist was dir am meisten fehlt. Du idealisierst es mit der richtigen Frau, mit genau der einen.

Leider sehe ich nicht, wo du her kommst und bei der Wingsuche möchtest du auch nicht teilnehmen. Ein Lair oder ein Wingman sind doch ein guter Anfang?
Oder doch etwas, was du schon immer lernen wolltest neben der Arbeit? Ein Töpferkurs, so banal es sich anhört, wäre das ein erster Schritt? Gleichzeitig musst du "wieder" lernen, mit Menschen außerhalb der Arbeit zu interagieren. Nummern auszutauschen, gemeinsam Kaffee trinken zu gehen mit dem Ziel, eine nette ungezwungene Unterhaltung zu führen, mit Freunden.

Und erst dann (so wurde es oben schon geschildert), wenn du mit dir alleine und deinem Leben glücklich bist, wirst du diese Frau finden, die du willst. Diese Frau mit dieser Aura um sich herum, die jeden in den Bann zieht, welcher sich in ihren funkelnden Augen verliert. Daneben steht aber aktuell ein durchtrainierter, aber farblos und triste wirkender Bondig, in dessen Leben es nichts positives gibt, außer das Funktionieren?

HOPP HOPP, HINTERN HOCH UND SC AUFBAUEN. 

PS: Wo kommst du her?

 

SC habe ich schon, aber es sind einfach noch nicht die passende Leute dabei. Die meisten sind schon im Paar-Modus und auch was das Thema "Weggehen"  anbelangt sind die Schnittmengen eher rar.  Dass es besser geht, zeigen mir meine eigenen Erfahrungen aus der Vergangenheit. Es zählt halt auch immer ein wenig Glück dazu. Und neben der Arbeit bin ich meist einfach zu platt, als dass ich jede Woche neue Leute kennenlernen kann. Auf Arbeit ist leider auch niemand in meinem Alter, am Ende des Tages bleibt wirklich nur die Arbeit und Sport, wo ich mich "entfalten" kann.

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