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Kennt ihr das? Ich habe das Problem, dass ich mich teilweise nicht richtig gehen lassen kann, weil ich meine "tierische Natur" nicht einfach so loslassen kann. Mir kommen dann Gedanken, dass ich ziemlich viel Schaden anrichten könnte, die Kontrolle über mich selbst verliere und ich nicht mehr ich selbst bin. Darunter auch, dass meine Vertrauten sich von mir abwenden, grade weil ich in meiner Jugend ziemlich viel Scheiße damit angerichtet habe.

Aber ich merke auch, dass es meine Sexualkraft ziemlich einschränkt. Ich weiß, dass die soziale/gesellschaftliche Konditionierung den größten Teil dazu beigetragen hat, aber ich weiß nicht, wie ich mich so davon lösen kann, dass ich konstruktiv damit umgehe und dabei ich selbst bleibe. Auch die Wut, die ich dabei unterdrücke (meistens unbegründet, hat es was mit dem Sexualtrieb zu tun?) bringt mich dabei in eine Zwickmühle.

Jemand mal in einer ähnlichen Situation gewesen? Ich wurde so erzogen, dass ich sehr höflich mit meinen Mitmenschen umgehe etc. / Typisches Nice Guy Syndrom.

Der einzige Platz wo ich mich austoben kann und dabei wohlfühle ist das Gym oder Zocken. Beim Sex jedoch erst nach den ersten paar Ficks. Mein Ziel ist es, das "Tier" quasi richtig ins Leben zu integrieren, so dass ich die Hemmungen verliere und dabei positiv auf andere zugehen bzw. mit ihnen umgehen kann. Lektüren darüber nehme ich gerne an!

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vor 52 Minuten, hankch schrieb:

Wie oft hattest du schon Sex?

Schon öfters aber nicht regelmäßig, außerhalb von Beziehungen eher sporadisch. Letzte mal vor 2 Wochen. Da habe ich auch fest gestellt, wie schlecht ich mich eigentlich bei einer neuen Person gehen lassen kann, wenn man sich kaum kennt. Vielleicht liegt es auch einfach an der unregelmäßigkeit. 

bearbeitet von TheCreat0r

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Hey, ich kenne das Problem teilweise und möchte dir nun sagen wie ich gelernt habe damit umzugehen und mein wirkliches Selbst zu leben.

First of all musst du lernen einen Fick auf deine Konditionierungen zu geben. Jeder hat uns über Jahre hinweg suggeriert wer  wir sind oder sein sollen sodass wir uns irgendwann alle dieser Gesellschaftlichen Kraft gebeugt haben. Es ist enorm wichtig das du lernst ein 'Rebell' zu sein wenn du es loswerden willst (Ich habe es als Rebellenhaftes verhalten angesehen.) In meiner speziellen Situation hieS es habe ich es lieben gelernt gegen den Strom zu schwimmen. Es macht wirklich Spaß wenn du erstmal bemerkst wie die Leute dich angucken und du weißt das sie wissen das du ein besonderer Typ bist. Das fand ich wirklich super damals!

Ich trage zum Beispiel gerne auffällige Kleidung (vor allem auffälig gutaussehende) oder ich laufe auch einfachmal barfuß durch die Stadt. Das finden die meisten kurios. Viele Menschen stören sich an anders artige Menschen und genau darum geht es.

Um jetzt mal etwas praktischer zu werden heißt das für dich: Mach dir exakt klar was für ein Typ du sein willst, aber nicht im Sinne von was du erreichen willst. Finde eher heraus welche Charaktereigenschaften dich tief beeinflussen und dich schon als Kind inspiriert haben. Ein Blick in die Kindheit ist immer ein guter Ansatz um das wahre Selbst zu finden. Ich zum beispiel war schon als Kind ein großer Philosoph und Denker, also habe ich es auch nach außen hin gelebt. Auch wenn bestimmt viele mich für jemanden hielten der maybe ein paar Drogen zu viel genommen hat habe ich es geliebt weil: 1. Es mein wahres Ich war, ich mich dadurch also selbst inspiriert habe und 2. Ich denn Leuten zeigen konnte das es mir absolut scheiß egal war was sie denken. Außerdem wusste ich das ich Recht hatte und habe mich darüber hinaus auch noch wie ein 'besserer' Mensch gefühlt.

Ich weiß nicht ganz ob dir das hilft. Du müsstest vielleicht ein wenig konkreter werden wer du bist, wie du denkst. Lerne deinen eigenen Rebellen kenne, das schafft meiner Meinung nach Inspiration und Lebenskraft. Ich denke das ist der fehlende Part warum dein Selbst sich nicht entfaltet. Im Gym oder beim Zocken wirst du bestimmt Adrenalin und Testosteron spüren. Diese Stoffe sind der Grund warum du dich lebendig fühlst. Du musst wissen was dich genau an gegebenen Situationen reizt und versuche dann genau diese Reize in anderen Situationen wiederzufinden. Sie werden nie exakt gleich sein aber mit der Zeit wirst du Parallelen finden und die fehlenden Puzzelteile einsetzen können.

Wenn es um Sexualtiät und Frauen geht lege ich dir das Buch 'Der Weg des wahren Mannes' von David Deida ans Herzen. Dieses Buch verschaffte mir eine ganz andere Sichtweise auf dieses Thema, es hat mir quasi meine Inspiration und mein tierisches Ich verstärkt. So konnte ich zum Teil auch diese besagten Parallelen wieder finden.

Ich hoffe ich konnte dir zumindest ein wenig weiter helfen! Und sag mir ruhig was du denkst. :)

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vor 3 Stunden, AkulaNr1 schrieb:

Hey, ich kenne das Problem teilweise und möchte dir nun sagen wie ich gelernt habe damit umzugehen und mein wirkliches Selbst zu leben.

First of all musst du lernen einen Fick auf deine Konditionierungen zu geben. Jeder hat uns über Jahre hinweg suggeriert wer  wir sind oder sein sollen sodass wir uns irgendwann alle dieser Gesellschaftlichen Kraft gebeugt haben. Es ist enorm wichtig das du lernst ein 'Rebell' zu sein wenn du es loswerden willst (Ich habe es als Rebellenhaftes verhalten angesehen.) In meiner speziellen Situation hieS es habe ich es lieben gelernt gegen den Strom zu schwimmen. Es macht wirklich Spaß wenn du erstmal bemerkst wie die Leute dich angucken und du weißt das sie wissen das du ein besonderer Typ bist. Das fand ich wirklich super damals!

Ich trage zum Beispiel gerne auffällige Kleidung (vor allem auffälig gutaussehende) oder ich laufe auch einfachmal barfuß durch die Stadt. Das finden die meisten kurios. Viele Menschen stören sich an anders artige Menschen und genau darum geht es.

Um jetzt mal etwas praktischer zu werden heißt das für dich: Mach dir exakt klar was für ein Typ du sein willst, aber nicht im Sinne von was du erreichen willst. Finde eher heraus welche Charaktereigenschaften dich tief beeinflussen und dich schon als Kind inspiriert haben. Ein Blick in die Kindheit ist immer ein guter Ansatz um das wahre Selbst zu finden. Ich zum beispiel war schon als Kind ein großer Philosoph und Denker, also habe ich es auch nach außen hin gelebt. Auch wenn bestimmt viele mich für jemanden hielten der maybe ein paar Drogen zu viel genommen hat habe ich es geliebt weil: 1. Es mein wahres Ich war, ich mich dadurch also selbst inspiriert habe und 2. Ich denn Leuten zeigen konnte das es mir absolut scheiß egal war was sie denken. Außerdem wusste ich das ich Recht hatte und habe mich darüber hinaus auch noch wie ein 'besserer' Mensch gefühlt.

Ich weiß nicht ganz ob dir das hilft. Du müsstest vielleicht ein wenig konkreter werden wer du bist, wie du denkst. Lerne deinen eigenen Rebellen kenne, das schafft meiner Meinung nach Inspiration und Lebenskraft. Ich denke das ist der fehlende Part warum dein Selbst sich nicht entfaltet. Im Gym oder beim Zocken wirst du bestimmt Adrenalin und Testosteron spüren. Diese Stoffe sind der Grund warum du dich lebendig fühlst. Du musst wissen was dich genau an gegebenen Situationen reizt und versuche dann genau diese Reize in anderen Situationen wiederzufinden. Sie werden nie exakt gleich sein aber mit der Zeit wirst du Parallelen finden und die fehlenden Puzzelteile einsetzen können.

Wenn es um Sexualtiät und Frauen geht lege ich dir das Buch 'Der Weg des wahren Mannes' von David Deida ans Herzen. Dieses Buch verschaffte mir eine ganz andere Sichtweise auf dieses Thema, es hat mir quasi meine Inspiration und mein tierisches Ich verstärkt. So konnte ich zum Teil auch diese besagten Parallelen wieder finden.

Ich hoffe ich konnte dir zumindest ein wenig weiter helfen! Und sag mir ruhig was du denkst. 🙂

Danke für deine aufschlussreiche Antwort und erstmal großen Respekt, dass du das durchziehst. Die meisten sind zu sehr abhängig von der Meinung anderer. So wie du das beschreibst, würde ich mich auch als "Rebell" bezeichnen, da es mein Ziel ist, in Freiheit zu leben und das Leben so intensiv wie möglich zu leben. Ist ja mein einziges. 😄 Das Problem ist, dass ich als Kind bis in die Jugend sehr zurückhaltend war, aufgrund von Erziehung, Schule etc. In mir brodelt aber dieses aktive, das sagt: Mach was aus deinem Leben und so ein Kram, weshalb ich auch auf Pick Up gestoßen bin, mittlerweile regelmäßig Frauen anspreche und meine Träume jage.

Das Problem ist halt, dass über die Jahrzente hinweg, diese Gedanken & Verhaltensmuster so enorm sind, dass ich quasi gegen mich selbst kämpfen muss und ich mich gar nicht richtig gehen lassen will, wie ich kann. Ich kann nicht das Potential schöpfen, dass möglich ist aufgrund der Konditionierung und daraus resultierenden Ängste, die mich hemmen. Wenn ich könnte, möchte ich es am liebsten ganz ablegen.

Der Beitrag von dir hat auf jeden Fall sehr geholfen und inspiriert und das Buch "Der Weg des wahren Mannes" hab ich vor langer Zeit gelesen und werde ich glaub ich wieder tun.

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vor 22 Stunden, TheCreat0r schrieb:

Kennt ihr das? Ich habe das Problem, dass ich mich teilweise nicht richtig gehen lassen kann, weil ich meine "tierische Natur" nicht einfach so loslassen kann. Mir kommen dann Gedanken, dass ich ziemlich viel Schaden anrichten könnte, die Kontrolle über mich selbst verliere und ich nicht mehr ich selbst bin. Darunter auch, dass meine Vertrauten sich von mir abwenden, grade weil ich in meiner Jugend ziemlich viel Scheiße damit angerichtet habe.

Aber ich merke auch, dass es meine Sexualkraft ziemlich einschränkt. Ich weiß, dass die soziale/gesellschaftliche Konditionierung den größten Teil dazu beigetragen hat, aber ich weiß nicht, wie ich mich so davon lösen kann, dass ich konstruktiv damit umgehe und dabei ich selbst bleibe. Auch die Wut, die ich dabei unterdrücke (meistens unbegründet, hat es was mit dem Sexualtrieb zu tun?) bringt mich dabei in eine Zwickmühle.

Jemand mal in einer ähnlichen Situation gewesen? Ich wurde so erzogen, dass ich sehr höflich mit meinen Mitmenschen umgehe etc. / Typisches Nice Guy Syndrom.

Der einzige Platz wo ich mich austoben kann und dabei wohlfühle ist das Gym oder Zocken. Beim Sex jedoch erst nach den ersten paar Ficks. Mein Ziel ist es, das "Tier" quasi richtig ins Leben zu integrieren, so dass ich die Hemmungen verliere und dabei positiv auf andere zugehen bzw. mit ihnen umgehen kann. Lektüren darüber nehme ich gerne an!

Was genau wäre denn schlimm daran, wenn du dich austoben würdest? 

Was mir geholfen hat, war alleine für 3 Wochen in den Urlaub zu gehen. Dabei bist du nur für dich und merkst, dass es nicht so schlimm ist, mal alleine zu sein und dass die Welt davon nicht untergeht und niemand dich verlässt. Eine andere Variante davon ist, zwei bis drei Tage komplettes Smartphone-Verbot resp. überhaupt kein Internet nutzen. Dabei merkst du schnell, weshalb du diese Wut in dir hast und wie du damit umgehen kannst, ohne dich zu verstellen/verbiegen.

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Bitte schildere mal detaillierter, wovor du dich fürchtest? Daste mal der Frau den Arsch spankst beim Doggy, oder dich an kleinen Kindern vergreifst?

Isn gewaltiger Unterschied.

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vor 22 Stunden, TheCreat0r schrieb:

weil ich in meiner Jugend ziemlich viel Scheiße damit angerichtet habe.

nämlich?

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War bestimmt Schriftsteller.

  • HAHA 3

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vor einer Stunde, Noodle schrieb:

Bitte schildere mal detaillierter, wovor du dich fürchtest? Daste mal der Frau den Arsch spankst beim Doggy, oder dich an kleinen Kindern vergreifst?

Isn gewaltiger Unterschied.

 

 

vor einer Stunde, endless enigma schrieb:

nämlich

Dass ich mich zu sehr gehen lasse, sobald ich aggressiver werde. Es ist einfach so, als ob ich die Kontrolle über mich selbst verliere und Dinge tu, die am Ende destruktiv sind. Ich bin nicht stolz drauf, aber es ist immer wieder in der Jugend vorgekommen, dass ich gewaltätig geworden bin. In der Beziehung, bei Leuten die mich provoziert haben etc. Und keine Ahnung wieso, aber es hat sich einfach gut und natürlich angefühlt. Dieser Drang ist irgendwie sehr oft da, was ich versuche zu unterdrücken, da es wie gesagt destruktiv ist und ich merke, dass es auch sehr mein Sexleben einschränkt. 

Ich muss zugeben, dass in der Familie auch Gewalt vorgekommen ist, für mich jedoch ein Grund war, Konflikte anders zu lösen Und ich mich deshalb auch stark mit effektiver Kommunikation beschäftigte. 

Nur finde ich keine Lösung, diese Aggressionen konstruktiv in mein Leben zu integrieren, so dass ich im Einklang damit bin. 

bearbeitet von TheCreat0r

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Werd konkreter. Was sind deine Fantasien?

bearbeitet von Noodle

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jeder mann trägt aggressionen mit sich rum. wir sind historisch schläger, vergewaltiger, killer! ob wir diese aggressionen in ein kulturleben integrieren können, hängt sehr mit erziehung zusammen. du sagst ja, dass du mit gewalt aufgewachsen bist.

klingt wie ein witz, wenn ich das sage, aber hast du mal über eine psychotherapie nachgedacht?

bearbeitet von endless enigma

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vor 13 Minuten, Noodle schrieb:

Werd konkreter. Was sind deine Fantasien?

Ich bin schon gerne sehr dominant beim Sex und erst dann wird er richtig gut. Ich hab jetzt SM und so ein Kram nicht ausprobiert, aber wenn ich mit der Frau machen kann, 2as ich will ist das schon sehr befriedigend. Jedoch halte ich mich beim ersten Lay stark zurück, aus Angst sie deshalb zu vergraulen oder so. 

Im Prinzip will ich nur diesen Drang stillen, Gewalt auszuüben. 

bearbeitet von TheCreat0r

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vor 6 Minuten, endless enigma schrieb:

jeder mann trägt aggressionen mit sich rum. wir sind historisch schläger, vergewaltiger, killer! ob wir diese aggressionen in ein kulturleben integrieren können, hängt sehr mit erziehung zusammen. du sagst ja, dass du mit gewalt aufgewachsen bist.

klingt wie ein witz, wenn ich das sage, aber hast du mal über eine psychotherapie nachgedacht?

Ja, tatsächlich hab ich schon mehrmals drüber nach gedacht. Aber die Plätze scheinen so voll zu sein, dass ich es einfach nach den paar Versuchen sein gelassen habe und selbst damit versuche, klar zu kommen. 

 

Es ist aber beruhigend zu wissen, dass es auch bei anderen verankert zu sein scheint. Bin ich wohl doch nicht so krank. 😄

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vor 19 Minuten, TheCreat0r schrieb:

Aber die Plätze scheinen so voll zu sein

dann kanns net so schlimm sein was du bis jetzt angestellt hast xD

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Zitat

Im Prinzip will ich nur diesen Drang stillen, Gewalt auszuüben.

Willste die Frau Grün und Blau schlagen?

Junge, werd fuckin konkret... 

Ner Frau beim Ficken ne Backpfeife geben is für manche durchaus ok und anregend, für andere is schon das Wort "Schlampe" im Bett schon Körperverletzung.

bearbeitet von Noodle

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vor 11 Minuten, Noodle schrieb:

Willste die Frau Grün und Blau schlagen?

Junge, werd fuckin konkret... 

Ner Frau beim Ficken ne Backpfeife geben is für manche durchaus ok und anregend, für andere is schon das Wort "Schlampe" im Bett schon Körperverletzung.

Darf ich auch die Backpfeife nehmen, das Wort aber nicht? 

Lieber TE, ich finde, es ist ein Unterschied, ob du im Alltag einfach unabhängiger und mehr du selbst sein möchtest, oder ob du dich trauen möchtest, die rohe Aggression beim Sex raus zu lassen. Dass die Aggression da ist, ist nicht krank, sondern natürlich. Aggression ist eine Form, auf die Welt zu zu gehen und das eigene Überleben zu sichern, das ist tief im Menschen angelegt und genauso nötig wie gesund. Wenn das bei dir stark mit einer sexuellen Komponente verflochten ist, ist das auch eher normal, und es gibt ja reichlich Möglichkeiten, das sozial verträglich auszuleben. 

vor einer Stunde, TheCreat0r schrieb:

Ich bin schon gerne sehr dominant beim Sex und erst dann wird er richtig gut. Ich hab jetzt SM und so ein Kram nicht ausprobiert, aber wenn ich mit der Frau machen kann, 2as ich will ist das schon sehr befriedigend. Jedoch halte ich mich beim ersten Lay stark zurück, aus Angst sie deshalb zu vergraulen oder so. 

Im Prinzip will ich nur diesen Drang stillen, Gewalt auszuüben. 

Dich beim ersten Sex oder bei den ersten Paarmal zurück zu halten, ist gut und richtig. Solltest du auch garnicht ändern wollen. Wenn du dich danach mehr auslassen willst, taste dich doch nach und nach ran. Guck mal in Richtung BDSM, such nach Frauen, die das ausdrücklich möchten, und kläre das mit denen ab - wenn ihr euch etwas kennt und die Vorbereitung passt, wirst du vermutlich auch genug Comfort haben, um dich fallen zu lassen. Und genau darum geht es ja.

Nebenbei: Wo grade dieser Hundethread aktuell ist, hab ich beim Threadtitel schon fast gedacht, hier kommt jetzt die Fortsetzung davon... 

bearbeitet von Nahilaa
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vor 5 Minuten, Nahilaa schrieb:

Darf ich auch die Backpfeife nehmen, das Wort aber nicht? 

Ich weiß nicht. Du kannst auch n P kaufen und lösen?

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vor 26 Minuten, Noodle schrieb:

Junge, werd fuckin konkret...

Ich denke, der TE versucht gerade selbst herauszufinden, ob er mit seinen Fantasien noch im SM-Ratgeber unterwegs ist oder doch schon im StGB.

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vor 22 Minuten, Noodle schrieb:

Willste die Frau Grün und Blau schlagen?

Junge, werd fuckin konkret... 

Ner Frau beim Ficken ne Backpfeife geben is für manche durchaus ok und anregend, für andere is schon das Wort "Schlampe" im Bett schon Körperverletzung.

Mehr als würgen beim Sex, auf den Arsch hauen, die ein oder andere leichte Schelle ist bisher nicht so drin gewesen. Das Problem ist halt, dass es bei jeder Frau individuell ist und die eine beim Arsch versohlen schon schmerzen empfindet und das gar nicht mag, während die andere darauf abfährt. Wie soll ich mich da ausleben können ohne das rechtliche Konsequenzen mit sich ziehen? Heutzutage gilt ja alles als sexuelle Belästigung oder Körperverletzung. Es kommt halt immer situativ, manchmal hab ich aber Bock, auch die ein oder andere härtere Schelle zu verpassen oder ihr dabei zuzusehen wie sie schmerzen empfindet und ihr das gefällt. Turnt mich halt gewisser weise auch an. 

Aber als Mann in der heutigen Gesellschaft ist man doch fucked up oder nicht, wenn viele bei männlicher Aggressivität empfindlich reagieren? 

Ich weiß einfach nicht wie ich gesund damit umgehen soll. 

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vor 2 Minuten, Gerry schrieb:

Ich denke, der TE versucht gerade selbst herauszufinden, ob er mit seinen Fantasien noch im SM-Ratgeber unterwegs ist oder doch schon im StGB.

Du bringst es auf den Punkt. 😄

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vor 2 Minuten, TheCreat0r schrieb:

Aber als Mann in der heutigen Gesellschaft ist man doch fucked up oder nicht, wenn viele bei männlicher Aggressivität empfindlich reagieren?

Als Mann ist man zumindest dahingehend angeschissen, wenn Frau sich (gerne auch Monate später) dazu entschließt, dass es für sie doch nicht einvernehmlich war. Die feministisch geprägte "Name and Shame"-Kultur macht leider keinen Unterschied ob SM-Ratgeber oder StGB, sondern der Schuldige steht realtiv schnell fest, auch ohne gerichtliches Verfahren. Selbst wenn letzteres die Unschuld feststellt, ist der Schaden bereits angerichtet und damit der Ruf beschädigt. Siehe Kachelmann, siehe Spacey, als prominente Beispiele.

Ehrlich gesagt, befasse ich mich mit der Thematik auch gerade, nur nicht umbedingt im Hinblick auf sexuelle Agression, sondern generell mit der Umgehensweise mit Frauenwelt was einvernehmlichen Sex angeht. Zwar liegt die Beweislast (soweit mir bekannt) im Fall eines Vorwurfs zu nicht einvernehmlichem Sex bei der Anklage, ist aber in der heutigen Zeit außergerichtlich erstmal unerheblich, zumindest aus sozialer Sicht (siehe oben).

Leider wird schneller "Metoo" geschrien als "Due process."

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vor 2 Stunden, Gerry schrieb:

Als Mann ist man zumindest dahingehend angeschissen, wenn Frau sich (gerne auch Monate später) dazu entschließt, dass es für sie doch nicht einvernehmlich war. Die feministisch geprägte "Name and Shame"-Kultur macht leider keinen Unterschied ob SM-Ratgeber oder StGB, sondern der Schuldige steht realtiv schnell fest, auch ohne gerichtliches Verfahren. Selbst wenn letzteres die Unschuld feststellt, ist der Schaden bereits angerichtet und damit der Ruf beschädigt. Siehe Kachelmann, siehe Spacey, als prominente Beispiele.

Ehrlich gesagt, befasse ich mich mit der Thematik auch gerade, nur nicht umbedingt im Hinblick auf sexuelle Agression, sondern generell mit der Umgehensweise mit Frauenwelt was einvernehmlichen Sex angeht. Zwar liegt die Beweislast (soweit mir bekannt) im Fall eines Vorwurfs zu nicht einvernehmlichem Sex bei der Anklage, ist aber in der heutigen Zeit außergerichtlich erstmal unerheblich, zumindest aus sozialer Sicht (siehe oben).

Leider wird schneller "Metoo" geschrien als "Due process."

Hast du vielleicht ne passende Literatur oder gute Quellen aus dem Internet über dieses Thema? Es ist schon gut zu wissen wo man steht. Hab mich leider zu wenig damit beschäftigt. 

 

Vor kurzem gab es auch ne ähnliche Situation beim Arbeitskollegen. Wir haben was getrunken, er hat nen Weib verführt und am Morgen danach hat sie ihn beschuldigt, sie sexuell misshandelt zu haben, obwohl sie voll Bock auf ihn hatte. Definitiv LSE. Er hat ne Anklage bekommen, musste vor Gericht etc. Und hat mich verzweifelt gefragt, was er falsch gemacht habe oder ob er das alles missinterpretiert hat. 

Da überlegt man sich zwei mal, was man macht, auch wenn es auf die Kosten der eigenen Bedürfnisse geht, auch wenn ich das nicht besonders gut finde. 😄 Reinster Abfuck. 

Danke trotzdem für die Antwort. 

 

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Es hört sich für mich an, als hättest du eine sadistische Seite. Ich weiß sowas an Männern sehr zu schätzen, weil es gut zu meiner Neigung passt, aber leider eher selten zu finden ist... Wenn es dir drum geht, dass du unterschwellig ein schlechtes Gewissen hast, können wir uns gern mal per PN austauschen - vielleicht hilft es dir, mal die andere Seite zu hören, um dein Gewissen zu zähmen. 

Wenn es dir um die rechtliche Frage geht, dann hat das (wie hier ja schon erwähnt wurde) leider wenig damit zu tun, was du tatsächlich tust, is ist mehr eine Frage dessen, wie die Frau sich hinterher verhält. Das wirst du aber halt nur absichern können, indem du mit etwas Menschenkenntnis Frauen raussuchst, die halt nicht solche Psychos sind - never stick your dick in crazy!

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Das Ding ist: Wer sich nicht unter Kontrolle hat sollte den Kram bleiben lassen. 

Korrigiere mich wenn ich falsch liege, aber du hast in deinen Beziehungen auch mal zugelangt, so dass es nicht einvernehmlich war? 

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