12.928 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

vor 8 Minuten, kleiner pinguin schrieb:

(leider wurde der Beitrag ausgeblendet, Studie aus London)

Es wurde KEIN Beitrag von dir ausgeblendet. Ich kann als Mod die ausgeblendeten Beiträge sehen und da ist keiner von dir dabei.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 13 Minuten, Kaiserludi schrieb:

Es wurde KEIN Beitrag von dir ausgeblendet. Ich kann als Mod die ausgeblendeten Beiträge sehen und da ist keiner von dir dabei.

Entweder ist er wieder da oder ich bin dumm. Das zweite ist sehr wahrscheinlich 😂 

Tut mir leid, hab ich wohl übersehen.

Habe den Beitrag entsprechend korrigiert!

bearbeitet von kleiner pinguin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 13 Minuten, jon29 schrieb:

Es ist ein Wettlauf mit der Zeit:

Die Impfstoffe - wie der von Biontech - sind auf dem Weg und werden wohl ab Januar zur Verfügung stehen. 

Also muss man versuchen es irgendwie noch die nächsten drei Monate zu schaffen.

Eine großflächige Verfügbarkeit, gleich welchen Impfstoffs, wird aber frühstens Mitte nächsten Jahres erwartet. Zumindest ist das mein letzter Stand. Da gilt es deutlich länger durchzuhalten als nur die nächsten 3 Monate. Und das wird wirklich eine verdammt schwierige Aufgabe.

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 18 Minuten, Janoos schrieb:

Eine großflächige Verfügbarkeit, gleich welchen Impfstoffs, wird aber frühstens Mitte nächsten Jahres erwartet. Zumindest ist das mein letzter Stand. Da gilt es deutlich länger durchzuhalten als nur die nächsten 3 Monate. Und das wird wirklich eine verdammt schwierige Aufgabe.

Stimmt nimmer zum Glück:

https://m.focus.de/gesundheit/news/gastbeitrag-von-the-european-biontech-impfstoff-in-finaler-phase-sind-kurz-davor-der-pandemie-ein-ende-zu-bereiten_id_12545165.html

"Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet plötzlich damit, dass die ersten Corona-Impfungen noch in diesem Winter erfolgen könnten, wie er bei einer Videokonferenz "

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Minuten, jon29 schrieb:

Stimmt nimmer zum Glück:

https://m.focus.de/gesundheit/news/gastbeitrag-von-the-european-biontech-impfstoff-in-finaler-phase-sind-kurz-davor-der-pandemie-ein-ende-zu-bereiten_id_12545165.html

"Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet plötzlich damit, dass die ersten Corona-Impfungen noch in diesem Winter erfolgen könnten, wie er bei einer Videokonferenz "

Ich bleibe skeptisch. Natürlich rührt der Hersteller selber ordentlich die Werbetrommel. Haben nicht vor einigen Monaten schon einige Impfstoffhersteller verlautbaren lassen, dass man wahrscheinlich sogar schon im September / Oktober impfen kann? Viel passiert ist nicht seitdem. Ja, "erste Impfungen" können durchaus möglich sein, gerade für medizinisches Personal, Risikopatienten und so weiter, aber für eine großflächige Verfügbarkeit beziehungsweise großflächige Impfung gehört ja doch noch einiges mehr. Selbst wenn der Impfstoff nun in den nächsten Monaten in Massen produziert werden wird, dürfte es noch einmal ein riesiger logistischer Akt werden, diesen deutschlandweit zu verteilen und dann eben auch wirklich einen möglichst großen Teil (eine entsprechende Impfbereitschaft vorausgesetzt) der Bevölkerung zu impfen. Ich gehe hier von deutlich mehr als 3 Monaten aus, aber je schneller, desto besser. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gerade eben, Janoos schrieb:

Natürlich rührt der Hersteller selber ordentlich die Werbetrommel. Haben nicht vor einigen Monaten schon einige Impfstoffhersteller

Das ist ja keine Werbetrommel, wenn konkret.die Produktion hochgefahren wird.und konkrete Zeiträume genannt werden. Oder wenn die Genehmigungsverfahren schon laufen. Das ist ja was anderes als "zuversichtlich, dass bis" oder "vielversprechende Ergebnisse".

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 45 Minuten, Janoos schrieb:

Selbst wenn der Impfstoff nun in den nächsten Monaten in Massen produziert werden wird, dürfte es noch einmal ein riesiger logistischer Akt werden, diesen deutschlandweit zu verteilen

Die Massenproduktion selbst mag je nach Komplexität des Impfstoffes (zeit-)aufwendig sein, aber bei der Logistik sehe ich das Problem nicht. Wir schaffen es doch auch, Nahrungsmittel, etc. für die gesamte Bevölkerung zu verteilen (wovon vieles auch gekühlt transportiert werden muss) oder die ganzen Einkäufe im Onlinehandel und das sind weite größere Mengen sowohl was das Volumen als auch die Masse angeht. Ich sehe nicht, wieso das Monate dauern sollte, wenn man bei den vorhandenen logistischen Kapaziten für andere  Güter, geeignete und nicht zwingend anderweitig nötige Kapazitäten umwidmet.

Wenn morgen ein anderer Staat Deutschland angreifen würde, dann würde die Regierung ja auch nicht sagen "Wir können unsere Soldaten leider erst in 3 Monaten an die Front bringen, weil die Bahn die Tickets für ihre Züge schon an Privatkunden verkauft hat."

bearbeitet von Kaiserludi
  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wie definiert sich denn ein Lockdown? Wenn sich nur zwei Huasstände treffen dürfen, wäre das schon erfüllt oder?

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 3 Minuten, RyanStecken schrieb:

Wie definiert sich denn ein Lockdown? Wenn sich nur zwei Huasstände treffen dürfen, wäre das schon erfüllt oder?

Die Frage ist halt ob das noch reicht oder ob dieses Mal echt der Hammer geschwungen werden muss. Schau mal nach Australien und insbesondere Melbourne. Die hocken dort seit Monaten im quasi Lockdown. Dürfen nur ein paar km vom Haus entfernt sein. Nur eine begrenzte Anzahl an Tagen einkaufen gehen etc. In Italien müssen sie in manchen Regionen überall außerhalb des Hauses Masken tragen. Du bist alleine im Park um 2h in der Früh? Egal du setzt eine Maske auf. Einkaufen nach Anfangsbuchstabe des Nachnamens hätten wir noch als Steigerung und jede Gruppe ist nur einmal die Woche dran. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Stunde, jon29 schrieb:

Stimmt nimmer zum Glück:

https://m.focus.de/gesundheit/news/gastbeitrag-von-the-european-biontech-impfstoff-in-finaler-phase-sind-kurz-davor-der-pandemie-ein-ende-zu-bereiten_id_12545165.html

"Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet plötzlich damit, dass die ersten Corona-Impfungen noch in diesem Winter erfolgen könnten, wie er bei einer Videokonferenz "

Jens sagt auch, dass es genug  Grippeimpfstoff gibt

bearbeitet von Calara

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Im März haben die Maßnahmen gewirkt, bevor sie verkündet bzw. in Kraft waren. Weil die Leute sich von selber dran gehalten haben. Jetzt dagegen werden immer mehr Maßnahmen verkündet, und die Leute halten sich immer weniger selbst an das einfachste vorgeschriebene.

Die Einkaufsstraße sah hier am Samstag aus wie im Advent: Krachvoll, keinerlei Masken oder Abstand. Selbst wenn sich dabei wegen frischer Luft bloß 10 Leute am Tag anstecken, ist das bei 1000 Fußgängerzonen im Land auch ne Menge Holz extra. Die Stadt ist jetzt bei 70 von 100000, die Leute vom Samstag sind dann erst in den Zahlen von Mitte nächster Woche dabei. Bis dahin ist noch locker eine Verdoppelung drin.

Die Leute greifen immer  noch unter jeden Stein, weil in Deutschland ja keine Gefahr besteht, von einer Klapperschlange gebissen zu werden. Daß mittlerweile überall ganze LKW-Ladungen Klapperschlangen ausgesetzt wurden, ignorieren sie geflissentlich.

Läuft alles genauso, wie es Drosten und andere schon vor Monaten als Ausschnitte aus der Einführungsvorlesung in Epidemiologie zitiert haben: Die Ausbrüche kommen bei der zweiten Welle nicht mehr aus einzelnen seltenen Clustern, wo man sie noch nachverfolgen könnte, sondern gleichmäßig in der Fläche verteilt.

  • LIKE 5

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 49 Minuten, Kaiserludi schrieb:

Einen Lockdown hatten wir Deutschland bisher noch gar nicht.

Wir hatten keine bundesweite Ausgangssperre. Wohl aber gab es eine (Teil-)Ausgangssperre in wenigen Gemeinden. Die Leute durften zwar ihre Häuser verlassen aber die Zufahrtsstraßen waren abgeriegelt und bewacht.

Das betraf aber einen wirklich so geringen Teil der Bevölkerung, dass ich der Aussage zustimmen würde.

Wenn ich aber sehe dass dir die üblichen Verdächtigen dafür ein Facepalm geben, kann ich nur den Kopf schütteln - und würde gerne mal ne Begründung hören.

  • LIKE 2
  • OH NEIN 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde, Kaiserludi schrieb:

Wir schaffen es doch auch, Nahrungsmittel, etc. für die gesamte Bevölkerung zu verteilen (wovon vieles auch gekühlt transportiert werden muss) oder die ganzen Einkäufe im Onlinehandel und das sind weite größere Mengen sowohl was das Volumen als auch die Masse angeht. 

 

Ganz so einfach ist das mit der Kühlung bei einigen Impfstoffen wohl nicht: 

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/sorge-um-haltbarkeit-kuehlung-auf-minus-80-grad-corona-impfstoffe-stellen-logistiker-vor-probleme/26210788.html?ticket=ST-972014-uNe5NBgUiTnHnIVexGnk-ap6

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Frankreich meldet 30000 neue Infizierte an einem Tag.

Am 31.März waren es 7578. Am 15.April der „Höchstwert“ von 1438 Toten an einem Tag.

 

Ich kann mir weiterhin gut vorstellen, dass in der ersten Welle die Dunkelziffer extrem viel höher war. Eine Verdoppelung der Neuinfizierten auf entdeckte 60000 pro Tag in Frankreich wäre dann ja durchaus realistisch bei jetzigem Testaufwand. 
 

In Deutschland werden wohl wir ähnliche Zahlen sehen, wie zur Zeit in Frankreich. Trotzdem denke ich, dass diese Welle zur Zeit noch nicht so stark ist, wie die erste. Siehe auch die Werte der positiven Tests.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Stunden, Kaiserludi schrieb:

Die Massenproduktion selbst mag je nach Komplexität des Impfstoffes (zeit-)aufwendig sein, aber bei der Logistik sehe ich das Problem nicht. Wir schaffen es doch auch, Nahrungsmittel, etc. für die gesamte Bevölkerung zu verteilen (wovon vieles auch gekühlt transportiert werden muss) oder die ganzen Einkäufe im Onlinehandel und das sind weite größere Mengen sowohl was das Volumen als auch die Masse angeht. Ich sehe nicht, wieso das Monate dauern sollte, wenn man bei den vorhandenen logistischen Kapaziten für andere  Güter, geeignete und nicht zwingend anderweitig nötige Kapazitäten umwidmet. Wenn morgen ein anderer Staat Deutschland angreifen würde, dann würde die Regierung ja auch nicht sagen "Wir können unsere Soldaten leider erst in 3 Monaten an die Front bringen, weil die Bahn die Tickets für ihre Züge schon an Privatkunden verkauft hat."

So wie mit der Front wird's aber laufen :))

Im Ernst sehe ich die Probleme bei der Verbreitung eines Impfstoffes her auch woanders:

1) Herstellung. Ist nicht so einfach, die Produktion biotechnisch gefertigter und hoch aufgereinigter Impfstoffe mal eben so hochzufahren. Geht bei den Grundstoffen los, setzt sich über die Fertigungsanlagen fort und geht weiter zur Formulierung  und Verpackung. Das ist auf jeder einzelnen Ebene High-Tech. Auch aus diesem Grund wurden im Sommer, als sich verschiedene Zahlen  Kontingente vorab gesichert hatten, Zahlen von einigen 10 Millionen Dosen gesprochen. Alleine Nordamerika und EU haben aber zusammen ~800 Millionen Einwohner. Das auch nur annähernd zu bedienen - zuzüglich China, Indien und Co. - wird eine Sache von Jahren - nicht von Monaten.

2) Compliance. Wenn man jetzt einen Impfstoff auf den Markt bringen würde - also wörtlich morgen - wieviel Prozent der Bevölkerung im Land würden sich den wohl geben lassen? 30%? 40% Da stecken halt keine 15 Jahre Erfahrung dahinter wie bei Masern oder Grippe - und selbst da ist die Compliance erst sehr, sehr langsam aufgebaut worden und schliesslich noch durch ein Impfgesetz abgesichert. Wobei in Sachen Coronaimpfstoff der Anteil sicherlcih noch steigen kann, wenn es mit den Infektionszahlen und vor allem dem Krankenstand entsprechend nochmal deutlich hoch geht. Aber auch vor dem Hintergrund denke ich nicht (das ist jetzt ne wüste Schätzung), dass sich in den nächsten 2 Jahren mehr als die Hälfte der Leute durchimpfen lassen werden. Was reichen wird, um die Dinge deutlich abzukühlen, aber möglicherweise immer noch nicht, um COVID-19 bevölkerungsweit in den Griff zu bekommen. For the record - ich wäre recht frühzeitig dabei, wenn möglich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 5 Minuten, botte schrieb:

2) Compliance. Wenn man jetzt einen Impfstoff auf den Markt bringen würde - also wörtlich morgen - wieviel Prozent der Bevölkerung im Land würden sich den wohl geben lassen? 30%? 40% Da stecken halt keine 15 Jahre Erfahrung dahinter wie bei Masern oder Grippe

ohne genaue Evidenz zu Corona und auch zum künftigen Impfstoff ist die Compliance logischerweise noch relativ gering. Macht für mich mehr als Sinn und das hat auch der Ethikrat bzgl. eines Immunitätsausweises richtigerweise so entschieden. 

https://www.aerztezeitung.de/Politik/Ethikrat-raet-von-Immunitaetsausweis-zum-jetzigen-Zeitpunkt-ab-413065.html

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Minute, ElCurzo schrieb:

ohne genaue Evidenz zu Corona und auch zum künftigen Impfstoff ist die Compliance logischerweise noch relativ gering. Macht für mich mehr als Sinn und das hat auch der Ethikrat bzgl. eines Immunitätsausweises richtigerweise so entschieden. 

https://www.aerztezeitung.de/Politik/Ethikrat-raet-von-Immunitaetsausweis-zum-jetzigen-Zeitpunkt-ab-413065.html

Ja. Liegt aber mit Einverständnis weniger an der Compliance für den Impfstoff als solchem, sondern vor allem auch an rechtlichen Bedenken. Ist eine ähnliche Argumentation wie bei der Verwendung von genetischen Tests oder ähnlichem für die Einstufung in Krankenversicherungen. Aber man kann sich ja auch unabhängig von einem Immunitätsausweis impfen lassen, wenn man es für sinnvoll und sicher hält. Beides in Kombination findste aber derzeit wohl bei weniger als der Hälfte der Bevölkerung. Bin mal gespannt, wie viele jetzt dem Aufruf zur Grippeimpfung folgen - das kann man vielleicht schon als kleinen Testlauf sehen. Denn der Impfstoff ist im großen und ganzen sicher und gut charakterisiert über die Jahre. Bleibt spannend.

Die Evidenz zur Wirksamkeit des Impfstoffs wird übrigens gerade zusammen getragen, und die basiert auf der bekannten Evidenz zu Corona. Ist ja nicht so, dass da irgendwelche Dinge ungetestet auf den Markt geschluedert werden. Bloss Erkenntnisse zur Langzeitsicherheit kann man halt nicht erwarten.

 

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 7 Minuten, botte schrieb:

Die Evidenz zur Wirksamkeit des Impfstoffs wird übrigens gerade zusammen getragen, und die basiert auf der bekannten Evidenz zu Corona.

 "Die SPD hatte betont, ein solcher Nachweis mache nur Sinn, wenn eine Immunität nach einer durchgemachten Coronavirus-Infektion zweifelsfrei wissenschaftlich belegt sei. Derartige Nachweise fehlen aber bislang."

Wäre aber schon etwas verrückt, wenn eine durchgemachte Infektion mit SarsCov2 keine Immunität gewährt, ein Impfstoff hingegen schon. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 9 Minuten, botte schrieb:

Bloss Erkenntnisse zur Langzeitsicherheit kann man halt nicht erwarten.

„Bloss“? 
 

Ich bin ja auch alles andere als ein Impfgegner, aber ich lasse mir garantiert nicht irgendeine Substanz ins Fleisch jagen, die grade mal ein halbes bis ein Jahr erprobt wurde - es also gar keine Langzeitstudien geben kann. Da wiegt meine eigene Gesundheit aber mal deutlich schwerer als die aller anderen. Ist für mich ein NoGo.

Und deine 30-40% „Impfbereite“ halte ich mal für sehr gewagt. Bei der Grippe sind’s die Jahre 10% gewesen. Mal sehen wie es dieses Jahr aussieht.

  • LIKE 2
  • TOP 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 12 Minuten, ElCurzo schrieb:

Wäre aber schon etwas verrückt, wenn eine durchgemachte Infektion mit SarsCov2 keine Immunität gewährt, ein Impfstoff hingegen schon.

Nö, das kann es schon geben. Denk zum Beispiel mal an die Dosierung - vllt. reicht eine schwache Infektion zwar aus, um einen bestimmten Antikörper-Titer zu erzeugen, der aber dann auch wieder abklingt. Einmalige Gabe einer höheren Dosis eines nicht-infektiösen Antigens kann dann sehr wohl eine stärkere und dauerhaftere Immunisierung erzielen. Da lehnt sich Deine SPD in biomedizinischer Hinsicht ziemlich weit aus dem Fenster. Abgesehen davon - wann ist die Immunität 'dauerhaft'? Will man da drei Jahre warten und dann mal gemütlich schauen? Selbst wenn ein Impfstoff "nur" in >95% der Fälle eine längerfristige Immunisierung erzielt, wäre das ein ziemlicher Erfolg. Und die Berichte über Reinfektionen nach Erstinfektion mit Coronavirus sind nach wie vor nur anekdotischer Natur.

@ToTheTop - das meine ich ja. Unabhängig davon, wie man selbst dazu steht, darf man von der Verfügbarkeit eines Impfstoffes keine Wunderdinge erwarten in Bezug auf das Gesamtgeschehen, wenn die Compliance insgesamt begrenzt ist. Ob 10% oder 30% - es wird nicht ausreichen, um COVID-19 allein auf der Schiene in den Griff zu bekommen.

bearbeitet von botte
  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 6 Minuten, botte schrieb:

 Da lehnt sich Deine SPD in biomedizinischer Hinsicht ziemlich weit aus dem Fenster.

Inwiefern?
Sein SPD Zitat geht doch gar nicht auf den Impfstoff ein, sondern sagt, ein Immunitätsausweis aufgrund durchgestandener Infektion (nicht aufgrund von Impfung!) mache nur dann Sinn, wenn eine durchgestandene Infektion auch tatsächlich Immun mache.
Die von dir zitierte Aussage stammt von ihm selbst und gehört nicht mehr zum von ihm zitierten.

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die Frage ist wie weit man geht. Die momentanen Verschärfungen erscheinen mir verhältnismäßig. Bis auf die Beherbungsverbote.

Ich halte die Maskenpflicht im Freiem für Bullshit. Höchstens in sehr überfüllten Orten wie Einkaufsstraßen in Großstädten. 

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 12 Minuten, botte schrieb:

 

@ToTheTop - das meine ich ja. Unabhängig davon, wie man selbst dazu steht, darf man von der Verfügbarkeit eines Impfstoffes keine Wunderdinge erwarten in Bezug auf das Gesamtgeschehen, wenn die Compliance insgesamt begrenzt ist. Ob 10% oder 30% - es wird nicht ausreichen, um COVID-19 allein auf der Schiene in den Griff zu bekommen.

Die Frage ist halt, was man dann macht. Angenommen, wir haben nun Mitte 2021 weiträumig einen Impfstoff am Start, aber nur ein Bruchteil der Bevölkerung ist bereit, sich diesen injizieren zu lassen. Werden wir dann dennoch sämtliche Beschränkungen aufheben, weil sich nun impfen lassen kann, wer will, und wer es nicht tut, hat halt Pech gehabt? Oder werden wir dann sämtliche Beschränkungen Aufrecht erhalten, bis das Virus "von alleine" verschwunden ist?

Irgendwie beides eine ganz merkwürdige Vorstellung. 😄 

Die Grippevergleiche finde ich schwierig, vorrangig deshalb, weil es nicht die Grippe ist, wegen der aktuell der Ausnahmezustand gilt. Corona hat eine komplett andere Präsenz. Möglicherweise erhöht das die Compliance signifikant. Und ich bin, wie botte, auch prinzipiell bereit, mich impfen zu lassen. 

bearbeitet von Janoos

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 3 Minuten, Janoos schrieb:

Werden wir dann dennoch sämtliche Beschränkungen aufheben, weil sich nun impfen lassen kann, wer will, und wer es nicht tut, hat halt Pech gehabt?

Ich erwarte keine Gängelungen für Impfmuffel in Deutschland. Aber ich kann mir vorstellen, dass einige andere Länder mit maroden Gesundheitssystemen nur Geimpfte Touris ins Land lassen werden für die nächsten Jahre(?).

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Mitgliedskonto, oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Mitgliedskonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Mitgliedskonto erstellen

Registriere Dich ganz einfach in unserer Community.

Mitgliedskonto registrieren

Anmelden

Du hast bereits ein Mitgliedskonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden