Mindset Probleme nach Beziehungsende

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Hallo zusammen,

nachdem meine Beziehung vor einigen Wochen ihrerseids beendet wurde, werde ich dieses Wochenende erstmal so richtig damit konfrontiert. Beruflich war ich sehr viel unterwegs,hatte viel um die Ohren und war dadurch bestens abgelenkt und konnte nicht den Kopf in den Sand stecken.

Nun, wo ich ein freies langes Wochenende habe macht sich aber bemerkbar, dass das nur ein verschobenes Problem ist. Denn jetzt wo ich alleine bin, bricht erst so richtig die Trauer aus mir heraus. Keine Kollegen die einen ablenken, niemand mit dem man drüber reden kann.

Mich plagt oft das Gefühl, dass ich jemanden an meiner Seite brauche. Ich kann nicht alleine sein und brauche jemanden der mich durchs Leben führt. Umso trauriger macht es mich, dass ich jetzt Freitag Mittag nicht wie gewohnt Zeit mit meiner Ex verbringe, sondern alleine Zuhause sitze. Mich plagt oft der Gedanke, dass ich niemanden mehr finden werde, der mich so liebt wie ich bin, der genauso süß zu mir ist und vorallem langfristig Interesse hat. Nach dem Ende einer Beziehung frage ich mich oft, wie ich jemand neues finde. Jemanden der genauso cool, lässig, hübsch und interessant ist wie die Ex. Ich hatte bisher nur 2 Beziehungen von jeweils etwas über 1 Jahr. Natürlich kann man sagen ,,ach junge du findest schon jemanden". Aber ich bin beruflich viel unterwegs, der Freundeskreis löst sich auf, da viele ihr Studium beenden und weg ziehen oder ins Ausland gehen. Lovoo und Tinder sind absolut nicht meins.

Bei mir steht beruflich demnächst ein Wechsel an. Ich werde umziehen und nun habe ich Angst, dass ich völlig alleine in einer neuen Stadt sein werde, niemanden kenne, niemanden habe und einsam bin. Sonst hätte meine Ex mich begeleitet und und und. Nun bin ich auf mich gestellt. Sicher... irgendwie findet man schon einen neuen Freundeskreis, aber die Stadt in die ich ziehe hat nicht mehr 100k Einwohner. Ich habe irrsinnige Angst davor alleine zu sein. Ich habe das Bedürfnis jemanden an meiner Seite zu haben, Sicherheit zu haben und jemanden der mich nicht verlässt. Kann man das psychologisch erklären, woher dieses Bedürfnis kommt?

Andere nutzen das als neue Chance, aber ich bin eher jemand der lieber auf Sicherheit geht, in seiner gewohnten Umgebung bleibt. Wieso verletzt es mich so stark, wenn ich von meiner Ex verlassen werde. Woher kommt mein Bedürfnis nach dieser Sicherheit? Ist das einfach mein Charakter? Ich möchte eigentlich auch nicht anders sein, aber es kann ja auch nicht normal sein, dass mich sowas so stark mitnimmt. Das ich da dieses Bedürfnis nach jemandem habe, der zu mir hält, mich liebt für immer und ewig. Wie es bei unseren Großeltern war, ohne Trennung.

Ich weiß, ich müsste jetzt nicht zuhause rum sitzen und über den Sinn meines Lebens nachdenken, aber immer davor weg zu laufen und sich abzulenken ist wie gesagt nur ein verschobenes Problem. Weiß da jemand, wie man mir am besten helfen kann, bzw wie ICH mir am besten helfen kann? Andere Frauen helfen mir gerade auch nur so semi. Lenken zwar zum Teil ab, aber dafür ist es noch zu früh und ich kann daran momentan nicht denken.

bearbeitet von Slatro

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vor 11 Minuten, Slatro schrieb:

Mich plagt oft das Gefühl, dass ich jemanden an meiner Seite brauche. Ich kann nicht alleine sein und brauche jemanden der mich durchs Leben führt. Umso trauriger macht es mich, dass ich jetzt Freitag Mittag nicht wie gewohnt Zeit mit meiner Ex verbringe, sondern alleine Zuhause sitze. Mich plagt oft der Gedanke, dass ich niemanden mehr finden werde, der mich so liebt wie ich bin, der genauso süß zu mir ist und vorallem langfristig Interesse hat. Nach dem Ende einer Beziehung frage ich mich oft, wie ich jemand neues finde. Jemanden der genauso cool, lässig, hübsch und interessant ist wie die Ex. Ich hatte bisher nur 2 Beziehungen von jeweils etwas über 1 Jahr. Natürlich kann man sagen ,,ach junge du findest schon jemanden". Aber ich bin beruflich viel unterwegs, der Freundeskreis löst sich auf, da viele ihr Studium beenden und weg ziehen oder ins Ausland gehen. Lovoo und Tinder sind absolut nicht meins.

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, bist ja neu hier:

Das oben zitierte basiert auf einem Selbstwertproblem deinerseits. Lies mal "6 Säulen des Selbstwertgefühls" o.ä.

Darüber hinaus klingt deine Beschreibung von Liebe und Beziehung ziemlich Disney-mäßig. Frauen und Männer lieben unterschiedlich, das musst du akzeptieren, dann wirst du auch weniger enttäuschung erleben.

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Ist das innere Kind, dass Sicherheit braucht. Gib deinem Kind das, was es braucht.

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vor 6 Minuten, willian_07 schrieb:

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, bist ja neu hier:

Das oben zitierte basiert auf einem Selbstwertproblem deinerseits. Lies mal "6 Säulen des Selbstwertgefühls" o.ä.

Darüber hinaus klingt deine Beschreibung von Liebe und Beziehung ziemlich Disney-mäßig. Frauen und Männer lieben unterschiedlich, das musst du akzeptieren, dann wirst du auch weniger enttäuschung erleben.

Du trittst mir nicht zu nahe.

Ich glaube dir dass es ein Selbstwertproblem sein könnte, aber ich weiß nicht damit umzugehen. Noch habe ich ja Freunde, geiles Hobbys. Ich bin nicht der Nerd, der nicht mit Menschen reden kann, der nicht mit Frauen umgehen kann oder nur Zuhause vorm PC WoW zockt - absolut nicht. Ich weiß nicht was ich ändern soll.

Und wie meinst du, dass Frauen und Männer unterschiedlich lieben.

Und klar kann ich mein Selbstbewusstsein pushen, aber ich empfinde mich in Gesellschaft nicht als Person ohne Selbstbewusstsein. Und ich denke, wenn man sich selbst bewusst ist, dann gehört dazu auch zu wissen, dass man die o.g. Schwierigkeiten hat. Ich habe einen geilen Job, coole Freunde, verdiene genug Geld und und und.

 

@TheCreat0r, inwiefern soll ich das ernst nehmen? Ganz grob gesagt hast du Recht, dass ich Sicherheit brauche, mich nur dann wohlfühle usw. Also soll ich in die nächste Beziehung, damit mein Bedürfnis gestillt ist?

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Nein, was ich meine ist, dass dein inneres Kind (Programme, die du dir in deiner Kindheit angeeignet hast) Sicherheit braucht und nicht du. Du bist ein erwachsener Mann. Du kannst eigenständig für dich sorgen. Also bist du auch für deine Emotionen etc. verantwortlich und nicht eine Frau, die dir mal über den Weg läuft.

Lies das Buch, was oben empfohlen wurde.

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vor 33 Minuten, Slatro schrieb:

Ich habe das Bedürfnis jemanden an meiner Seite zu haben, Sicherheit zu haben und jemanden der mich nicht verlässt. Kann man das psychologisch erklären, woher dieses Bedürfnis kommt?

Anonyme Foren sind mMn der falsche Schauplatz eines Seelenstriptease, aber wie schauts um das Verhältnis mit deiner Mutter aus. Bzw deine Eltern untereinander? War dein Vater für die Familie da?

Will bei dir hier keine Steine ins Rollen bringen, nur mal ein Ansatz zum tieferen Überlegen.

Für alles andere gilt: Willst du idealistische Liebe, geh zu Mutti oder Omi. Frauen können dir das nicht geben. Akzeptierte dass eine Frau opportunistisch liebt. Deine Emotionen und Gefühle sind sekundär. Sicherheit geben tut eine Frau nicht. Deine Aufgabe ist es deinen Weg zu gehen, und gewisse Trigger aus deiner Vergangenheit ggf. aufarbeiten und nicht mit "viel auf Arbeit zu tun bro" zu kompensieren. 

Dein "nicht allein sein können" in der neuen Kleinstadt, riecht da nach den selben Zwiebeln übrigens. 

To do: PU erstmal einstellen, Selbstreflexion betreiben. 

bearbeitet von Max_well
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vor 6 Minuten, Max_well schrieb:

Anonyme Foren sind mMn der falsche Schauplatz eines Seelenstriptease, aber wie schauts um das Verhältnis mit deiner Mutter aus. Bzw deine Eltern untereinander? War dein Vater für die Familie da?

Will bei dir hier keine Steine ins Rollen bringen, nur mal ein Ansatz zum tieferen Überlegen.

Für alles andere gilt: Willst du idealistische Liebe, geh zu Mutti oder Omi. Frauen können dir das nicht geben. Akzeptierte dass eine Frau opportunistisch liebt. Deine Emotionen und Gefühle sind sekundär. Sicherheit geben tut eine Frau nicht. Deine Aufgabe ist es deinen Weg zu gehen, und gewisse Trigger aus deiner Vergangenheit ggf. aufarbeiten und nicht mit "viel auf Arbeit zu tun bro" zu kompensieren. 

Dein "nicht allein sein können" in der neuen Kleinstadt, riecht da nach den selben Zwiebeln übrigens. 

To do: PU erstmal einstellen, Selbstreflexion betreiben. 

 

Mein Vater war der, der das Geld nachhause gebracht hat, dementsprechend weniger Zuhause war und auch der strengere von beiden gewesen ist. Meine Mom. hat sich viel um uns gekümmert, ist eine super liebe, liebenswerte und absolut bemühte Mom gewesen. Ich habe auch schon überlegt, ob es damit zusammenhängt. Bin an der Stelle aber nicht weiter gekommen.

Es gibt aber genug Paare die ich kenne, die genauso verliebt sind wie am ersten Tag. Die jung heiraten, sich verloben und perfekt scheinen.

Was ich versuche ist meine Trigger aufzuarbeiten, nur bin ich alleine nicht weiter gekommen. Deswegen der ,,Seelenstripease" hier. Ich will nicht rumheulen. Ich fühle, dass ich irgendwas aufarbeiten muss, weiß aber nicht genau was.

Das eine Frau diese Gefühle nicht geben kann bezweifel ich. Dafür führt man eine Beziehung. Weil man sich vertraut, liebt und füreinander da sein möchte. Darum heiratet man auch.

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vor 7 Minuten, Slatro schrieb:

Mich plagt oft der Gedanke, dass ich niemanden mehr finden werde, der mich so liebt wie ich bin, der genauso süß zu mir ist und vorallem langfristig Interesse hat.

Diese Gedanken sind völlig normal...gibt sich mit der Zeit wieder

vor 8 Minuten, Slatro schrieb:

Nach dem Ende einer Beziehung frage ich mich oft, wie ich jemand neues finde. Jemanden der genauso cool, lässig, hübsch und interessant ist wie die Ex. Ich hatte bisher nur 2 Beziehungen von jeweils etwas über 1 Jahr. Natürlich kann man sagen ,,ach junge du findest schon jemanden". Aber ich bin beruflich viel unterwegs, der Freundeskreis löst sich auf, da viele ihr Studium beenden und weg ziehen oder ins Ausland gehen.

Verarbeite die Trennung erst einmal richtig, bevor du dich wieder ins (Un)-Glück stürzt. Du kannst jetzt erst mal nur im hier und jetzt leben, was in Zukunft passiert weißt du nicht.

Ich habe mir die Frage nach der Trennung auch oft gestellt, weil ich meine Ex früher leider auf ein zu hohes Podest gestellt habe. Allerdings habe ich nach einiger Zeit begonnen mit damit auseinanderzusetzen und festgestellt, dass sie nicht der Mittelpunkt in meinem Leben war und ich auf einmal Dinge herausgefunden habe, über mich und über sie, sodass ich jetzt froh bin, dass es auseinander gegangen ist. Ich habe mich ausgeheult, auch bei meinen Freunden und der Familie, viele Sachen für mich gemacht, mir etwas gegönnt, die Ruhe genossen, neue verrücktesten Sachen ausprobiert. Letztendlich konnte ich so (vor allem wenn ich dann irgendwo alleine in Ruhe war) diese Beziehung reflektieren.

Mittlerweile bin ich mit der tollsten Frau der Welt zusammen.

vor 25 Minuten, Slatro schrieb:

Bei mir steht beruflich demnächst ein Wechsel an. Ich werde umziehen und nun habe ich Angst, dass ich völlig alleine in einer neuen Stadt sein werde, niemanden kenne, niemanden habe und einsam bin. Sonst hätte meine Ex mich begeleitet und und und. Nun bin ich auf mich gestellt. Sicher... irgendwie findet man schon einen neuen Freundeskreis, aber die Stadt in die ich ziehe hat nicht mehr 100k Einwohner. Ich habe irrsinnige Angst davor alleine zu sein. Ich habe das Bedürfnis jemanden an meiner Seite zu haben, Sicherheit zu haben und jemanden der mich nicht verlässt. Kann man das psychologisch erklären, woher dieses Bedürfnis kommt?

Ja, kann man. Mutterkomplex nennt sich das Ganze und ist nicht ganz ungewöhnlich.

Die Angst kannst du dir selbst nehmen, indem du an deinem Selbstwert arbeitest und erkennst. Und alleine sein kann man auch lernen.

vor 29 Minuten, Slatro schrieb:

Andere nutzen das als neue Chance, aber ich bin eher jemand der lieber auf Sicherheit geht, in seiner gewohnten Umgebung bleibt. Wieso verletzt es mich so stark, wenn ich von meiner Ex verlassen werde. Woher kommt mein Bedürfnis nach dieser Sicherheit? Ist das einfach mein Charakter? Ich möchte eigentlich auch nicht anders sein, aber es kann ja auch nicht normal sein, dass mich sowas so stark mitnimmt. Das ich da dieses Bedürfnis nach jemandem habe, der zu mir hält, mich liebt für immer und ewig. Wie es bei unseren Großeltern war, ohne Trennung.

Na, da hast du dir die Frage ja schon fast selbst beantwortet. Dein Charakter wird größtenteils durch deine Kindheit gebildet und geprägt. Du kannst versuchen eine Verhaltenstherapie zu machen, indem du deine Kindheit aufarbeitest, um Klarheit zu bekommen.

vor 33 Minuten, Slatro schrieb:

Ich weiß, ich müsste jetzt nicht zuhause rum sitzen und über den Sinn meines Lebens nachdenken, aber immer davor weg zu laufen und sich abzulenken ist wie gesagt nur ein verschobenes Problem. Weiß da jemand, wie man mir am besten helfen kann, bzw wie ICH mir am besten helfen kann? Andere Frauen helfen mir gerade auch nur so semi. Lenken zwar zum Teil ab, aber dafür ist es noch zu früh und ich kann daran momentan nicht denken.

Grübeln bringt dich nicht weiter...stimmt. Ablenkung ist schon mal eine gute Idee. Musik zum Beispiel so schnulzig wie es geht und dabei heulen wie ein Schlosshund und das immer wenn dir danach zumute ist kann helfen. Pack dir Sachen ein, geh irgendwo zelten, fahre an die See, gehe Berg steigen. Irgendwas, womit du dich zum einen ablenkst und zum anderen über dich und auch deine Beziehung reflektieren kannst. Falls du wieder mal ins grübeln kommst, mache Achtsamkeitsübungen.

Gib dir dafür Zeit und versuche zu lernen mit Geduld umzugehen...das wird schon!

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vor 7 Minuten, Slatro schrieb:

Es gibt aber genug Paare die ich kenne, die genauso verliebt sind wie am ersten Tag. Die jung heiraten, sich verloben und perfekt scheinen.

Vergleiche dich niemals mit anderen. Da geht es dann auch schon los mit dem geringen Selbstwert...

Das was zu siehst oder zu sehen glaubst, ist nicht immer die Realität. Du solltest mehr hinterfragen. Kennst du den Spruch "Nichts ist so, wie es scheint"? Da ist was Wahres dran...

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vor 12 Minuten, Slatro schrieb:

Ich fühle, dass ich irgendwas aufarbeiten muss, weiß aber nicht genau was.

Wie THECREATOR auch schon angemerkt hat...Deine Kindheit!!!

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vor 42 Minuten, Slatro schrieb:

Das eine Frau diese Gefühle nicht geben kann bezweifel ich. Dafür führt man eine Beziehung. Weil man sich vertraut, liebt und füreinander da sein möchte. Darum heiratet man auch.

Klar, dieses Gefühl kann einem sicherlich auch eine Beziehung geben. Es hat nur in der Regel ein Verfallsdatum. Wie schon richtig gesagt wurde lieben Frauen tendenziell eher opportunistisch, wir Männer dagegen eher idealistisch. Deine Gedanken versprühen daher tatsächlich einen Hauch von Disney. ;-) 

Ist aber nicht schlimm. Ich denke, die meisten hier haben einst so gedacht, weil es auch irgendwo im Programm unser gesellschaftlichen Kultivierung verankert ist. Aber Fakt ist nun einmal, dass sich früher oder später jeder Mensch auf die ein oder andere Weise aus Deinem Leben verabschieden wird. Hier man ein Zitat, dass zwar in einem anderen Zusammenhang steht, jedoch meiner Ansicht nach durchaus passend ist.

Am 14.12.2012 um 20:45 , Vice! schrieb:

Man sollte sich grundsätzlich im Leben vor Augen führen, dass alles menschliche auf Gottes Erdboden nicht von Dauer ist. So ist das nun mal. Seien es Familienmitglieder, Freunde oder die Dame deines Herzens. Es wird enden, irgendwann endet alles. Selbst wenn immer schöne Gefühle mit betreffenden Personen verbunden sein werden, verabschiedet sich früher oder später jeder Mensch aus deinem Leben. Der Fall, dass du vorher sterben wirst mal ausgenommen. Das ist alles mit negativen Gefühlen verbunden, wofür dir ganz sicher niemand einen Vorwurf machen möchte. Wenn du merkst, dass sich ein Ende abzeichnet, dann darfst du trauern, gerne auch weinen oder wie du auch immer Trauer verarbeitest.

Muss man Trennungen denn ausschließlich mit negativen Gefühlen verknüpfen? Klar, es tut weh jemanden oder etwas zu verlieren, insbesondere dann wenn man - wie Du - ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnis hat. Monate oder Jahre später beurteilen wir die Situation dann aber häufig ganz anders. Wir erkennen, dass viele neue Türen aufgegangen sind, durch die wir nur gehen konnten, weil sich andere plötzlich geschlossen haben. Großartige Erfahrungen, ganze Lebenswege enstehen auf diese Weise. Wir werde nie erfahren was besser gewesen wäre, aber zumindest sieht man, dass das Leben voller Möglichkeiten, Menschen (Frauen!), Erlebnisse ist, die wir wertschätzen sollten. Oder trauerst Du umgekehrt auch den vielen Türen hinterher, durch die Du nicht gehen konntest, weil Du in der Beziehung mit der Ex warst, in Deinem Job fest hingst usw.? Eher nicht. 

Insofern: Trauere! Wisse aber auch, dass tausende Möglichkeiten und viele unterschiedliche Leben darauf warten gelebt zu werden. Trauere nicht um die, die Du nicht (mehr) leben kannst, sondern erfreue Dich an den vielen, aus denen Du noch wählen kannst.

 

Kopf hoch!

Ariello

bearbeitet von ariello
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Ich werde mich gleich mal über den Mutter-Komplex informieren.

Mit der Verhaltenstherpie klingt das auch sehr reizend, jedoch bin ich Beamter auf Probe bei der Berufsfeuerwehr/Rettungsdienst. Ich könnte mir vorstellen, dass das Probleme geben könnte, da so eine Therapie den Ansprüchen die an einen Beamten gestellt werden, nicht entsprochen wird. Damit meine ich, dass so etwas meist sehr schlecht ausgelegt wird von den Chefs und ich keine Lust auf Innendienst habe 😉

Ich versuche mich wie du schon sagst, auch auf das positive zu konzentrieren und zu erkennen, dass mir neue Türen offen stehen. Leider habe ich nur extrem viel Angst vor eben diesen Türen. Und nunja: Eine Disney Beziehung finde ich schon erstrebenswert. Keiner wird verletzt, man liebt sich wie man ist, jeder ist sich der Liebe des anderen bewusst, man braucht nicht eifersüchtig zu sein usw.  ,,Disney Beziehung" ist vielleicht etwas überspitzt dargestellt.

Ich meine natürlich hast du Recht und ich mag das Zitat, aber mein Anspruch an eine Beziehung ist nicht, daran zu denken, dass diese ein Verfallsdatum hat. Sondern eben eher, dass wir glücklich miteinander sind und uns etwas zusammen aufbauen. Vielleicht heiraten, Kinder bekommen und zusammen alt werden. Das ist für mich persönlich mein Traum und mein Ziel. Ich weiß, andere schmunzeln darüber und sagen ,,stoß dir erstmal die Hörner ab", aber ich brauche das nicht. Ich will einfach ein zufriedenes Leben führen, ohne Verletzungen oder ständig wechselnde Partnerinnen.

Ablenkung funktioniert jetzt zwar am Wochenende, unter der Woche bleibt mir die Möglichkeit aber eher bregrenzt während einer 12h Schicht. Da steht man auf, geht zur Arbeit und anschließend freut man sich idR. auf sein Bett. Einfach mal Wandern gehen, oder ausreißen um über sein Leben nachzudenken geht also leider auch nicht so einfach. Somit bleibt mir nur an mir zu arbeiten. Mir bewusst zu werden was ich will und was nicht. Was ich als erstes Will ist zu verstehen, wieso ich diesen Drang zur Sicherheit habe und jemanden brauche, der mich begleitet und manchmal auch führt, also eine Partnerin. Und wieso ich so tief verletzt bin, wenn eben so eine Person die sagt, dass sie mich liebt geht.

Bei mir ist es immer so, dass ich ziemlich stark liebe und Gefühle empfinde. Wenn ich jemanden Liebe, dann Liebe ich diese Frau auch. Und ich würde alles für sie tun. Das ist mein Anspruch. Nur habe ich den Eindruck, dass diesen Anspruch wohl nicht jede Frau teilt, zumindest nicht auf Dauer. Am Anfang empfinden sie genauso, doch irgendwann wird es weniger bis das Feuer ganz erlischt. Und wenn ich empfinde, dass ich für eine Frau alles tun würde, sie aber scheinbar nicht so denkt und mich verlässt, dann bin ich enttäuscht. Weil jemand der mir sehr wichtig ist, anders empfindet und mich aus seinem Leben streichen möchte. Vielleicht hängt es damit zusammen.

Nun bin ich mich erstmal ablenken mit Kollegen in der Stadt. Vielen Dank für die ersten Antworten und Hilfreichen Tipps!

bearbeitet von Slatro
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Deida schreibt, wenn mich jetzt nicht alles täuscht, dass du als Mann so leben solltest, als ob dein Vater bereits tot wäre. In unseren verweiblichten Gesellschaft spielen die Mütter allerdings eine wesentlich größere Rolle. Von daher - lebe so, als ob deine Mutter bereits tot wäre. 

Soll heißen, lerne zu verstehen, dass dich keine Frau jemals wieder so bedingungslos lieben wird wie deine Mutter. Sie ist die einzige Frau im Leben eines Mannes, die ihn außschließlich seines Wesens willen liebt. 
Partnerinnen lieben den Mann immer opportunistisch. Sie lieben ihn rein für das, was er in ihnen emotional auslöst. Sie lieben ihn gewissermaßen für den 'Lifestyle' (nicht rein ökonomisch Verstehen) bzw. die 'Welt',  in den bzw. die ihr sie zieht. Eine Frau wird dich trösten, wenn du traurig bist. Unterbewusst wird sie aber auch bewerten, wie du mit deiner Trauer und deinem Rückschlag umgehst. Selbst in deiner größten Not wird in ihrem Kopf, freilich ungewollt, eine egoistisch anmutende Beurteilung ablaufen. Sie kann dir nicht das geben, was dein inneres Kind vlt.- erfahren durch deine Mutter - unterbewusst noch sucht: 100% Zuneigung, Treue und Loyalität bis zum Tod. Eine Frau liebt dich "nur" als Mann und nicht als Mensch. Als Mann hast du, biologisch bedingt, eine gewisse Aufgabe zu erfüllen. Und die wird eine jede Frau bedinungslos, ebenfalls biologisch bedingt, einfordern - und nein es geht nicht per se um Kinder.

Männer hingegen liebe anders. Sie lieben idealistisch. Von daher erwarte dir niemals, dass dir eine Frau das geben soll, was du ihr gibst. Dazu ist sie schlichtweg nicht in der Lage. 

Demzufolge akzeptiere, dass abseits deiner Mutter nur noch eine Person dir gegenüber die bedingungslose Liebe entgegenbringen kann. Und zwar du selbst. 
 





 

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vor 13 Stunden, Slatro schrieb:

Ich werde mich gleich mal über den Mutter-Komplex informieren.

Mit der Verhaltenstherpie klingt das auch sehr reizend, jedoch bin ich Beamter auf Probe bei der Berufsfeuerwehr/Rettungsdienst. Ich könnte mir vorstellen, dass das Probleme geben könnte, da so eine Therapie den Ansprüchen die an einen Beamten gestellt werden, nicht entsprochen wird. Damit meine ich, dass so etwas meist sehr schlecht ausgelegt wird von den Chefs und ich keine Lust auf Innendienst habe 😉

Ich versuche mich wie du schon sagst, auch auf das positive zu konzentrieren und zu erkennen, dass mir neue Türen offen stehen. Leider habe ich nur extrem viel Angst vor eben diesen Türen. Und nunja: Eine Disney Beziehung finde ich schon erstrebenswert. Keiner wird verletzt, man liebt sich wie man ist, jeder ist sich der Liebe des anderen bewusst, man braucht nicht eifersüchtig zu sein usw.  ,,Disney Beziehung" ist vielleicht etwas überspitzt dargestellt.

Ich meine natürlich hast du Recht und ich mag das Zitat, aber mein Anspruch an eine Beziehung ist nicht, daran zu denken, dass diese ein Verfallsdatum hat. Sondern eben eher, dass wir glücklich miteinander sind und uns etwas zusammen aufbauen. Vielleicht heiraten, Kinder bekommen und zusammen alt werden. Das ist für mich persönlich mein Traum und mein Ziel. Ich weiß, andere schmunzeln darüber und sagen ,,stoß dir erstmal die Hörner ab", aber ich brauche das nicht. Ich will einfach ein zufriedenes Leben führen, ohne Verletzungen oder ständig wechselnde Partnerinnen.

Ablenkung funktioniert jetzt zwar am Wochenende, unter der Woche bleibt mir die Möglichkeit aber eher bregrenzt während einer 12h Schicht. Da steht man auf, geht zur Arbeit und anschließend freut man sich idR. auf sein Bett. Einfach mal Wandern gehen, oder ausreißen um über sein Leben nachzudenken geht also leider auch nicht so einfach. Somit bleibt mir nur an mir zu arbeiten. Mir bewusst zu werden was ich will und was nicht. Was ich als erstes Will ist zu verstehen, wieso ich diesen Drang zur Sicherheit habe und jemanden brauche, der mich begleitet und manchmal auch führt, also eine Partnerin. Und wieso ich so tief verletzt bin, wenn eben so eine Person die sagt, dass sie mich liebt geht.

Bei mir ist es immer so, dass ich ziemlich stark liebe und Gefühle empfinde. Wenn ich jemanden Liebe, dann Liebe ich diese Frau auch. Und ich würde alles für sie tun. Das ist mein Anspruch. Nur habe ich den Eindruck, dass diesen Anspruch wohl nicht jede Frau teilt, zumindest nicht auf Dauer. Am Anfang empfinden sie genauso, doch irgendwann wird es weniger bis das Feuer ganz erlischt. Und wenn ich empfinde, dass ich für eine Frau alles tun würde, sie aber scheinbar nicht so denkt und mich verlässt, dann bin ich enttäuscht. Weil jemand der mir sehr wichtig ist, anders empfindet und mich aus seinem Leben streichen möchte. Vielleicht hängt es damit zusammen.

Nun bin ich mich erstmal ablenken mit Kollegen in der Stadt. Vielen Dank für die ersten Antworten und Hilfreichen Tipps!

Alternativ zu einer Therapie gibt es aber auch Coachings, welche man selbst zahlt - ist in den meisten Fällen auch schneller erfolgreich. 

Deine Vorstellungen von Liebe und Partnerschaft lesen sich für mich wie absolute Abhängigkeit von anderen und dem Wunsch nach emotionaler Rundumversorgung. Kein anderer Mensch kann dir nährend geben, was innerlich nicht schon selbst vorhanden ist und niemand kompensiert, was die fehlt. 
 

Ich denke eine selbstgezahlte Kurzzeittherapie ist ein guter Ansatz. Dir wird es bald besser gehen, Kopf hoch! 

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Du machst schon den ersten richtigen Schritt, indem du erkennst, dass du hier ein Problem hast. Irgendwann steht ein jeder vor der Situation, sich mit sich selbst auseinander setzen zu müssen und das solltest du nun auch tun und nicht verdrängen.

vor 14 Stunden, Slatro schrieb:

Mich plagt oft das Gefühl, dass ich jemanden an meiner Seite brauche. Ich kann nicht alleine sein und brauche jemanden der mich durchs Leben führt.

Ich kenn dich zwar nicht, aber ich erkenne mich in früher darin wieder. Die kurze Antwort: DU selbst bist es, den du brauchst und der dich durchs Leben führt. Du hast bisher dein persönliches Wohlbefinden und dein vermeintliches Glück ausgelagert und von externen Quellen abhängig gemacht. Das funktioniert nur so lange, bis diese Quelle versiegt. Von heute auf morgen verschwindet dein Glück, dein Mut, deine Freude, usw. Du knüpfst deine Zufriedenheit mit dir selbst an jemanden, der in deinen Augen die Macht hat, dir das zu geben. Das ist gelinde gesagt Selbstmord auf Raten.

Was du tun musst: Setze dich mit dir selbst auseinander und lass mal diese negativen Gefühle komplett auf dich wirken. Heul von mir aus. Lass das einfach mal zu. Und dann musst du daran arbeiten, alleine sein zu können. Nur mit dir selbst.

vor 15 Stunden, Slatro schrieb:

Ich habe das Bedürfnis jemanden an meiner Seite zu haben, Sicherheit zu haben und jemanden der mich nicht verlässt. Kann man das psychologisch erklären, woher dieses Bedürfnis kommt?

Du wirst hier nur persönliche Erfahrungen zu hören bekommen, da hier wohl keine Psychologen unterwegs sind. Für mich hört sich das danach an, dass du dich nie wirklich von deiner Mutter / von deinem Elternhaus abgenabelt hast. Ich tippe mal ins Blaue und denke mir, dass du in einem behüteten Elternhaus aufgewachsen bist, wo alles seine gewohnten Bahnen lief. Dort hattest du eben diese Sicherheit und du konntest darauf vertrauen, dass dich niemand verlässt. Vielleicht ist das auch heute noch so, was an sich ne sehr schöne Sache ist. Nur darfst du nicht den Fehler machen, dieses Bedürfnis auf alle anderen Beziehungen in deinem Leben zu übertragen. Seien es nun Freunde, Kollegen, Frauen, etc. Das spielt keine Rolle. NICHTS ist für immer. Gar nichts. Menschen in deinem Leben kommen und gehen. Und genau aus diesem Grund ist es nicht ratsam, sein komplettes Seelenheil von anderen abhängig zu machen. Wenn du das Ganze mal nur mit dir selbst betrachtest, kommst du vielleicht sogar zu dem Schluss, dass du eigentlich immer jemanden hast, der dir Sicherheit gibt und dich nicht verlässt: DU. Du verlässt dich selbst nie. Du bist ständig bei dir. Und du gibst dir selbst Sicherheit. Das sollte dein Ziel sein.

 

vor 15 Stunden, Slatro schrieb:

Wieso verletzt es mich so stark, wenn ich von meiner Ex verlassen werde. Woher kommt mein Bedürfnis nach dieser Sicherheit? Ist das einfach mein Charakter? Ich möchte eigentlich auch nicht anders sein, aber es kann ja auch nicht normal sein, dass mich sowas so stark mitnimmt. Das ich da dieses Bedürfnis nach jemandem habe, der zu mir hält, mich liebt für immer und ewig. Wie es bei unseren Großeltern war, ohne Trennung.

Weil du diese besagte Ex zu einem Teil von dir werden hast lassen und sie auf ein Podest gehoben hast. Du gibst ja nun auch nicht wirklich Preis, was zu der Trennung geführt hat. Aber ich kann mir denken, dass es mit deinem Sicherheitsbedürfnis zu tun hatte. Du hast Erwartungen an sie gestellt, die sie gar nicht erfüllen KANN. Kein Mensch auf dieser Welt ausser dir selbst kann dafür verantwortlich gemacht werden, wie es dir geht oder wie sicher du dich fühlst. Du trittst diese Verantwortung durch deine Erwartungshaltung an (in diesem Fall) deine Ex ab. Stell dir doch mal vor, was das für eine Bürde ist, die du da jemandem auferlegst. Hast du nen Funken Empathie, dann versetz dich mal für nen kleinen Moment in die Lage deiner Ex in diesem Konstrukt. Dafür braucht es kein PU oder sonst was. Dreh das Ganze mal um und stell dir vor, du müsstest ständig überlegen, was du sagst, was du tust, wie du handelst weil du diese Bürde hast, einen anderen Menschen glücklich zu machen. Anstrengend oder? Und was, wenn du es mal nicht schaffst? Bist du dann Schuld, dass es dem anderen schlecht geht? Weil du versagt hast, ihn glücklich zu machen? Dann kommen zu der eh schon großen Last auch noch Schuldgefühle dazu. Und das wird wahrscheinlich auch dazu geführt haben, dass sie ausgebrochen ist. Ist einfach mal so eine Vermutung.

Vergiss mal den Vergleich mit deinen Großeltern. Das liegt einfach mal grob 70 Jahre in der Vergangenheit. Die Bedingungen sind heute ganz andere.

vor 13 Stunden, Slatro schrieb:

Was ich als erstes Will ist zu verstehen, wieso ich diesen Drang zur Sicherheit habe und jemanden brauche, der mich begleitet und manchmal auch führt, also eine Partnerin.

Du steuerst hier einfach gegen die Natur an. Du sehnst dich hier blöd gesagt nach deiner Mutter. Das kann aber eine Frau in einer Beziehung mit dir NIEMALS sein. In einer Beziehung bist auch du derjenige, der zu führen hat. Nicht sie. Du kannst einer Frau nicht so eine riesige Verantwortung auferlegen und erwarten, dass dann alles von selbst läuft. Da bricht dir irgendwann jede aus und befreit sich aus diesen Zwängen wieder. Nochmal: Lerne, dir selbst zu genügen.

 

vor 13 Stunden, Slatro schrieb:

Wenn ich jemanden Liebe, dann Liebe ich diese Frau auch. Und ich würde alles für sie tun. Das ist mein Anspruch. Nur habe ich den Eindruck, dass diesen Anspruch wohl nicht jede Frau teilt, zumindest nicht auf Dauer. Am Anfang empfinden sie genauso, doch irgendwann wird es weniger bis das Feuer ganz erlischt. Und wenn ich empfinde, dass ich für eine Frau alles tun würde, sie aber scheinbar nicht so denkt und mich verlässt, dann bin ich enttäuscht.

Diesem Anspruch, den du da an dich selbst hast, wirst du nie gerecht werden können. Alles für sie tun? Warum? Weil sie sonst böse wird, wenn du nicht springst, wenn sie pfeift? Für mich passt hier alles in ein Bild. Und die einzige logische Konsequenz lautet: Lerne, dein Glück aus dir selbst zu ziehen. Mach es nicht von anderen abhängig.

Du bist wirklich sehr in deiner heilen Disney-Welt gefangen. Was dir vielleicht hilft, zu verstehen, dass es einfach anders zugeht, sind evtl. ein paar Sachen von Coach Micha. Such ihn auf Youtube und hör dir seine Sachen an. Einiges treibt auch er auf die Spitze aber im Kern hat er schon recht. Letzten Endes läuft alles darauf hinaus, dass du dich aus dir selbst heraus stärkst und du auch mit dir selbst alleine mal was anfangen kannst. Ohne Mama.

Hau rein!

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Ich kann momentan nicht daran denken eine neue Frau kennen zu lernen oder zu daten. Ich habe nichtmal ein besonders gutes Verhältnis zu meiner Mutter, aber ich weiß dass sie mich bedingungslos liebt, wertschätzt und ich immer kommen kann. Und das ist für mich auch die Einstellung die man in einer Beziehung haben sollte. Und ich kenne es von all meinen Freunden eigentlich genauso. Dafür führt man ja eine Beziehung.

Meine Ex hat Schluss gemacht, weil sie keine Gefühle mehr für mich hatte. Dabei war sie am Anfang schockverliebt, hat mir die schönsten Sachen gesagt und ich dachte diese Beziehung würde niemals von ihrer Seite aus beendet werden. Falsch gedacht.

Und bisher war es immer so, dass ich nach dem Beziehungsende mich auf mich selber konzentriert habe. Gemacht habe was mir Spaß bringt, aber wenn dann eine Frau in mein Leben kam, habe ich alles andere hinten runter fallen lassen und mich eher auf sie konzentriert - was ja auch klar ist. Man will dann ja auch was am Wochenende zusammen unternehmen. Und so war das bisher ein Teufelskreis. Ich bin nach einer Trennung oder Enttäuschung abgestürzt, habe mich aufgebaut, war zufrieden und erfolgreich bis eine Frau in mein Leben kam. Da war ich zwar immer noch zufrieden, aber habe halt weniger mit Freunden gemacht oder mich auf meine Hobbys konzentriert. Kenne ich von Freunden aber genauso. Wenn man eine Partnerin hat, ist es bei den meisten so, dass man weniger Zeit für andere Dinge hat.

Wieso ich alles für sie tun würde? Weil, wenn ich jemanden liebe, alles für diese Person tun würde. Nicht weil sie zickig oder böse wird, sondern weil mir die Person extrem wichtig ist.

Das Angebot mit dem Coaching klingt gut, da werde ich mal gucken inwiefern sich das umsetzen lässt hier.

Ja Menschen kommen und gehen, aber soll ich mich jetzt in jeder Beziehung darauf fokussieren, dass die Person eh wieder gehen wird? Ich bin dann meist einfach extrem enttäuscht, wenn ich so stark für jemanden empfinde, es aber andersrum nicht so ist und ich verlassen werde. Ich würde das mit eigenen Kindern vergleichen. Die liebt man einfach endlos egal was ist und wenn die dich dann verlassen und dir noch irgendwas an den Kopf werfen, ist man sehr enttäuscht. Weil sie das wichtigste, größte und schönste sind in deinem Leben.

Ich höre immer von Freunden, dass ich der liebe, nette Typ sei den sich jedes Mädchen wünscht. Ich bin der perfekte Schwiegersohn, weil ich halt eben so bin wie ich bin. Und die erste Zeit sind meine Ex-Freundinnen bis über beide Ohren in mich verliebt gewesen, doch irgendwann lässt die Anziehung nach. Jeder sagt mir, dass ich eigentlich perfekt sei, aber scheinbar ist so ein ,,normaler" Typ dann auf Dauer zu langweilig. Ich habe meine Ex-Freundinnen verwöhnt, sie waren die Prinzessinnen und ich hätte wie gesagt viel für sie getan. Ich will kein ,,Arschloch" sein, der seine Frau scheisse behandelt, mit anderen Frauen flirtet, oder oder. So bin ich einfach nicht.

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vor 32 Minuten, Slatro schrieb:

Und bisher war es immer so, dass ich nach dem Beziehungsende mich auf mich selber konzentriert habe. Gemacht habe was mir Spaß bringt, aber wenn dann eine Frau in mein Leben kam, habe ich alles andere hinten runter fallen lassen und mich eher auf sie konzentriert - was ja auch klar ist. Man will dann ja auch was am Wochenende zusammen unternehmen. Und so war das bisher ein Teufelskreis. Ich bin nach einer Trennung oder Enttäuschung abgestürzt, habe mich aufgebaut, war zufrieden und erfolgreich bis eine Frau in mein Leben kam. Da war ich zwar immer noch zufrieden, aber habe halt weniger mit Freunden gemacht oder mich auf meine Hobbys konzentriert. Kenne ich von Freunden aber genauso. Wenn man eine Partnerin hat, ist es bei den meisten so, dass man weniger Zeit für andere Dinge hat.

Da kommst du raus, in dem du dein eigenes Leben (inkl. Hobbies, Freunde, Leidenschaft) weiterführst, auch wenn du in einer Beziehung bist. Da muss man sich die Zeit für diese Dinge nun mal nehmen, und das bedeutet hier und da auch Konflikt, aber es ist der beste Weg, vor allem auch für eine lange, erfüllte Beziehung. Keine Frau will, dass du sie in das Zentrum deiner Welt stellst. Sie wollen gerne das zweitwichtigste in deinem Leben sein, aber sobald du sie an Platz 1 stellst, wirst du ihnen zu viel. Sie lieben es, dich zu vermissen, und hassen es, von dir genervt zu sein. Stell sie nicht auf ein Podest, sondern halte sie auf Zehenspitzen, so dass sie sich strecken muss, um dich zu behalten.

 

vor 36 Minuten, Slatro schrieb:

Ich höre immer von Freunden, dass ich der liebe, nette Typ sei den sich jedes Mädchen wünscht. Ich bin der perfekte Schwiegersohn, weil ich halt eben so bin wie ich bin. Und die erste Zeit sind meine Ex-Freundinnen bis über beide Ohren in mich verliebt gewesen, doch irgendwann lässt die Anziehung nach. Jeder sagt mir, dass ich eigentlich perfekt sei, aber scheinbar ist so ein ,,normaler" Typ dann auf Dauer zu langweilig. Ich habe meine Ex-Freundinnen verwöhnt, sie waren die Prinzessinnen und ich hätte wie gesagt viel für sie getan. Ich will kein ,,Arschloch" sein, der seine Frau scheisse behandelt, mit anderen Frauen flirtet, oder oder. So bin ich einfach nicht.

Und da hab ich direkt den nächsten, und vielleicht wichtigsten Buchtipp für dich: "No more Mr. Nice Guy"

Das was du als "Arschloch" empfindest, ist im Prinzip kein negatives Verhalten. Der Freundin in den Hintern kriechen und und sie wie die Prinzessin auf der Erbse durchs Leben tragen wollen hingegen schon.

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Es zwingt dich auch niemand dazu, auf Teufel komm raus jetzt neue Frauen zu daten. Im Gegenteil: Es wäre jetzt besser, erst mal auf sich selbst zu schauen und deine Muster zu durchbrechen bevor du wieder etwas neues mit einer Frau anfängst.

vor 36 Minuten, Slatro schrieb:

aber ich weiß dass sie mich bedingungslos liebt, wertschätzt und ich immer kommen kann. Und das ist für mich auch die Einstellung die man in einer Beziehung haben sollte. Und ich kenne es von all meinen Freunden eigentlich genauso. Dafür führt man ja eine Beziehung.

Unterm Strich sagst du hier folgendes: Du brauchst eine Beziehung, damit dich jemand liebt, damit dich jemand wertschätzt und damit du jemanden hast, zu dem du kommen kannst. Und das ist ziemlich bedürftig. Überspitzt ausgedrückt versuchst du mit einer Beziehung, deine eigene Unzulänglichkeit und die Leere in dir zu stopfen. Es ist ein Unterschied, ob man eine Beziehung wegen der Frau führt oder ob man eine Beziehung der Beziehung wegen führt. Mit dieser Bedürftigkeit wirst du immer wieder gegen eine Wand rennen.

 

vor 39 Minuten, Slatro schrieb:

Dabei war sie am Anfang schockverliebt, hat mir die schönsten Sachen gesagt und ich dachte diese Beziehung würde niemals von ihrer Seite aus beendet werden.

Solche extremen Höhenflüge zu Beginn sind in der Regel immer ein Anzeichen dafür, dass hier viel Projektion, gegenseitiges Spiegeln und Idealisierung stattfindet. Zwei leere Seelen, die sich gegenseitig mehr oder weniger aussaugen. Geht ne Zeit lang und dann liegen beide wie zwei getretene Hunde am Boden. Wenn das bisher immer so lief, dann solltest du dich fragen, woran das liegt.

 

vor 43 Minuten, Slatro schrieb:

Und bisher war es immer so, dass ich nach dem Beziehungsende mich auf mich selber konzentriert habe. Gemacht habe was mir Spaß bringt, aber wenn dann eine Frau in mein Leben kam, habe ich alles andere hinten runter fallen lassen und mich eher auf sie konzentriert - was ja auch klar ist. Man will dann ja auch was am Wochenende zusammen unternehmen. Und so war das bisher ein Teufelskreis. Ich bin nach einer Trennung oder Enttäuschung abgestürzt, habe mich aufgebaut, war zufrieden und erfolgreich bis eine Frau in mein Leben kam. Da war ich zwar immer noch zufrieden, aber habe halt weniger mit Freunden gemacht oder mich auf meine Hobbys konzentriert. Kenne ich von Freunden aber genauso. Wenn man eine Partnerin hat, ist es bei den meisten so, dass man weniger Zeit für andere Dinge hat.

Da dreht sich das Rad immer wieder von vorne. Ich glaube, du denkst etwas zu sehr schwarz/weiß. Entweder du bist alleine und baust dich auf, oder aber du hast eine Beziehung und verfällst in Selbstaufgabe. Es gibt auch etwas dazwischen und keine Frau ist es Wert, dass du dich selbst und dein immer noch vorhandenes EIGENES Leben auf Null runterfährst. Des Weiteren ist es extrem ungesund, sich permanent mit anderen zu vergleichen. Zuerst der Vergleich mit den Großeltern und nun mit Freunden, die dies und jenes so und so handhaben. Das ist doch für dich selbst komplett ohne Mehrwert, was andere tun. Zumindest sollte das so sein.

 

vor 47 Minuten, Slatro schrieb:

Wieso ich alles für sie tun würde? Weil, wenn ich jemanden liebe, alles für diese Person tun würde. Nicht weil sie zickig oder böse wird, sondern weil mir die Person extrem wichtig ist.

Ehrbar, führt aber nicht zum Ziel. Wenn du innerhalb einer Beziehung deine eigenen Interessen komplett hinten anstellst, dich aufgibst und nur noch das Schoßhündchen spielst, ist es kein Wunder, dass die Frau irgendwann abhaut. Das ist einfach unsexy. Ne Frau kann heutzutage selbst für sich sorgen. Du musst ihr nicht mehr den Arsch hinterhertragen, wie das vielleicht noch bei Oma und Opa gewesen ist.

 

vor 51 Minuten, Slatro schrieb:

a Menschen kommen und gehen, aber soll ich mich jetzt in jeder Beziehung darauf fokussieren, dass die Person eh wieder gehen wird? Ich bin dann meist einfach extrem enttäuscht, wenn ich so stark für jemanden empfinde, es aber andersrum nicht so ist und ich verlassen werde. Ich würde das mit eigenen Kindern vergleichen. Die liebt man einfach endlos egal was ist und wenn die dich dann verlassen und dir noch irgendwas an den Kopf werfen, ist man sehr enttäuscht. Weil sie das wichtigste, größte und schönste sind in deinem Leben.

Nein, du sollst dich in erster Linie auf dich selbst fokussieren und auf das Hier und Jetzt. Du kannst es eh nicht beeinflussen, ob und wann wer geht oder nicht. Das ist nicht deine Entscheidung. Du kannst nur dafür sorgen, dass ihr ne geile Zeit zusammen habt. Wenn sie bleibt, bleibt sie. Wenn sie geht, geht sie. Das darf dich aber nicht komplett aus der Bahn werfen. Die gleiche Entscheidungsfreiheit hast du selbst übrigens auch. Eine Frau, mit der du eine Beziehung führst, mit eigenen Kindern zu vergleichen ist jetzt schon etwas seltsam. Wenn du dein eigenes Kind auf ein Podest hebst, ist das die eine Sache (welche auch nicht unbedingt förderlich ist). Das aber bei einer Frau so zu tun, kastriert dich auf kurz oder lang. Welche Frau will denn von seinem Partner wie ein Kind geliebt werden?

 

vor 56 Minuten, Slatro schrieb:

Ich höre immer von Freunden, dass ich der liebe, nette Typ sei den sich jedes Mädchen wünscht. Ich bin der perfekte Schwiegersohn, weil ich halt eben so bin wie ich bin. Und die erste Zeit sind meine Ex-Freundinnen bis über beide Ohren in mich verliebt gewesen, doch irgendwann lässt die Anziehung nach. Jeder sagt mir, dass ich eigentlich perfekt sei, aber scheinbar ist so ein ,,normaler" Typ dann auf Dauer zu langweilig. Ich habe meine Ex-Freundinnen verwöhnt, sie waren die Prinzessinnen und ich hätte wie gesagt viel für sie getan. Ich will kein ,,Arschloch" sein, der seine Frau scheisse behandelt, mit anderen Frauen flirtet, oder oder. So bin ich einfach nicht.

Jaja der liebe nette Schwiegersohn. Dann frag dich doch mal, warum es nicht klappt. Hier wieder das Schwarz Weiß denken. Lieb und nett oder Arschloch. Eins von beiden. Selbstbewusst eine Beziehung führen schließt lieb und nett sein nicht aus. Es geht hier nicht darum, dass du eine Frau scheisse behandeln sollst. Sondern, dass du nicht in Selbstaufgabe verfallen sollst, alles hinten anstellst wegen einer Frau und sie auf ein Podest hebst und ihr den Arsch sauber wischt.

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vor 18 Stunden, Masterminder schrieb:

Diese Gedanken sind völlig normal

 

vor 3 Stunden, Next-Time schrieb:

Ich kenn dich zwar nicht, aber ich erkenne mich in früher darin wieder.

Schau dir mal an wieviel Resonanz dein Thread zieht, das kommt daher weil sich viele in deiner Geschichte wiedererkannt haben. 

 

vor 2 Stunden, Slatro schrieb:

Meine Ex hat Schluss gemacht, weil sie keine Gefühle mehr für mich hatte. Dabei war sie am Anfang schockverliebt

 

vor 17 Stunden, Slatro schrieb:

Bei mir ist es immer so, dass ich ziemlich stark liebe und Gefühle empfinde.

Eine schön beschriebene Red Flag, Zumindest aus Sicht einer Beziehung. Gefühle vergehen immer auf kurz oder lang bzw. wandeln sie sich im besten Fall. Du hättest also ebenso Schluss gemacht wie sie, wenn du nichts mehr gespürt hättest. Wenn nur Gefühle die Basis für eine Beziehung sind, halten diese halt meist nur 2 Jahre. 

vor 19 Stunden, Slatro schrieb:

Ich habe irrsinnige Angst davor alleine zu sein. Ich habe das Bedürfnis jemanden an meiner Seite zu haben, Sicherheit zu haben und jemanden der mich nicht verlässt.

Das ist ein ganz normales Gefühl und ich halte es grundsätzlich für falsch es sofort zu pathologisieren. Menschen sind und werden immer einsamer in der heutigen Zeit. Die Statistik der Single Haushalte und der Scheidungen befinden sich auf einen Rekord hoch und das obwohl der Mensch zwingend soziale Kontakte für´s eigene Wohlbefinden benötigt. Weshalb sind grade SocialMedia Apps wie Facebook, Twitter und Co so erfolgreich? Genau, weil Menschen Kontakt, Austausch und Bindung zu anderen Menschen suchen eben weil sie sich einsam fühlen. Das gilt es erstmal zu erkennen und es anzunehmen. Siehe Buchtipps in diesem Thread.

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Ja ich weiß, dass ich meine Hobbys in einer Beziehung nicht vernachlässigen sollte. Aber ich habe bisher immer die Erfahrung gemacht, dass sie sich dann jemand anderen gesucht haben mit dem sie etwas machen, manchmal auch Kerle die sich angeschrieben haben. Getreu dem Motto : ,,Wenn du keine Zeit hast, ja dann treffe ich mich halt mit Lukas, der mich letztens angeschrieben hat der ist auch sehr nett und wollte mal was mit mir machen". Und das ist kein Blöff, sondern hat sie einmal wirklich so durchgezogen. Und das war bei beiden Ex-Freundinnen so.

Daher habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich eben keine Zeit für die Freundin nimmt, sie sich um jemand anderes bemüht, der ihr Aufmerksamkeit gibt und das Interesse weckt.

Wieso ist es bedüftig eine Beziehung zu führen, weil man Liebe bekommt und immer jemanden an der Seite hat? Ich kann auch mit Freundinnen oder Kumpels quatschen, aber das ist nunmal nicht das Selbe. Ich finde das nicht bedürftig.

Ich möchte mein eigenes Leben nicht auf 0 herunterfahren. Aber wenn ich die Wahl hätte zwischen meinem Hobby nachgehen und meiner Freundin, würde ich vermutlich meine Freundin vorziehen. Einfach weil ich gerne an ihrer Seite bin, gerne was mit ihr unternehme usw.

Auf das hier und jetzt zu konzentrieren fällt mir sehr schwer, da ich halt längerfristig denke und mir eine Zukunft ausmale. Und wen wirft es denn nicht aus der Bahn, wenn ein geliebter Mensch geht? Wer ist denn so Eiskalt und sagt ,,ja war eine schöne Zeit aber ist jetzt halt um ist halt so". Wenn man jemanden wirklich liebt, dann ist man doch getroffen und traurig und aus der Bahn geworfen. Alles andere ist doch sonst keine wirkliche liebe, wenn einen das kalt lässt.

Im großen und ganzen verstehe ich es ja. Ich habe meine Hobbys an 2. Stelle gesetzt und sie an die 1. Aber halt aus angst sie sonst zu verlieren wie weiter oben geschrieben. Mir macht es halt mindestens genauso viel Spaß Zeit mit ihr zu verbringen wie mit meinem Hobby oder Freunden. Und wenn sie dann gerne was mit mir am Wochenende machen möchte, sage ich natürlich nicht nein, sondern freue mich.

Und nein ich hätte nicht Schluss gemacht, wenn ich nichts mehr gespürt hätte. Weil ich weiß, dass die Verliebtheit irgendwann verschwindet. Das ist ein normaler Prozess. Ich habe sie geliebt und das hat weniger etwas mit Gefühlen zu tun. Das ist eher eine Entscheidung.

 

Zitat

Das ist ein ganz normales Gefühl und ich halte es grundsätzlich für falsch es sofort zu pathologisieren. Menschen sind und werden immer einsamer in der heutigen Zeit. Die Statistik der Single Haushalte und der Scheidungen befinden sich auf einen Rekord hoch und das obwohl der Mensch zwingend soziale Kontakte für´s eigene Wohlbefinden benötigt. Weshalb sind grade SocialMedia Apps wie Facebook, Twitter und Co so erfolgreich? Genau, weil Menschen Kontakt, Austausch und Bindung zu anderen Menschen suchen eben weil sie sich einsam fühlen. Das gilt es erstmal zu erkennen und es anzunehmen. Siehe Buchtipps in diesem Thread.

Und genau so etwas macht mir angst. Ich möchte mich weder scheiden lassen, noch Single sein. So etwas zu lesen macht mir Angst, dass mir eben das auch passiert. Ich will nicht einsam enden, oder alleine sterben. Ich wünsche mir jemanden, der mich in voller gänze liebt und dieses Gefühl nicht nach einem Jahr wieder schwindet. Ich möchte mich von jemandem angenommen fühlen und geliebt und gebraucht. Meine Gefühle machen sich extrem davon abhängig, ob ich eben Single bin oder eine Freundin habe. In einer Partnerschaft bin ich viel glücklicher, zufriedender und erfüllter. Ich weiß, dass das nicht gesund zu sein scheind. Aber ich kriege dieses Gefühl weder von meinen Eltern, Freunden oder meinen Hobbys so sehr wie in einer Partnerschaft. Deswegen habe ich das Gefühl, dass es mir nicht hilft, wenn mir jemand sagt baue deinen Freundeskreis aus, suche dir neue Hobbys, geh Wandern. Das alles erfüllt mich nicht so sehr, wie eine Partnerschaft es tun würde. Spätestens, wenn sich dann wieder eine Partnerschaft anbahnen würde, würde das ganze Drama wohl von vorne los gehen.

Bezüglich der Coaches habe ich mich mal informiert, finde aber eher Business Coaches die Beratungen für Geschäftsleute geben. Gibt es da spezielle Bezeichnungen oä.? Sind die mit Therapeuten vergleichbar? Ich meine: Ein Therapeut studiert etliche Jahre und Coach kann ja jeder werden, oder? Ich habe etwas angst, dass wenn ich zu einem Coach gehe mich das eher noch mehr runter zieht, weil mir das bewusst macht, dass mit mir etwas nicht stimmt und das selbstbewusstsein darunter eher mehr leidet.

 

bearbeitet von Slatro

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Und es ist tatsächlich so, dass es in meinen Augen merkwürdig ist alleine zu sein. Ich sitze jetzt Zuhause, denke über alles nach wobei ich sonst etwas mit meiner Partnerin unternehmen würde. Aber alleine macht es nur halb so viel Spaß, ebenso mit Freunden. Ich sitze am Laptop und weiß nichts mit mir anzufangen.

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vor 22 Stunden, Slatro schrieb:

 

Mit der Verhaltenstherpie klingt das auch sehr reizend, jedoch bin ich Beamter auf Probe bei der Berufsfeuerwehr/Rettungsdienst. Ich könnte mir vorstellen, dass das Probleme geben könnte,

Ne, kann es nicht. 

 

Legst die Kohle in bar auf den Therapeutentisch. 

Mein Name ist " Hitcher der Highwaykiller" oder "Bugs Bunny" , suchen Sie es sich aus...  und ich habe folgendes Problem."

 

Ich rate das im übrigen jedem. 

Sie Dir mal die Gesundheitsfragen von privaten Versicherern an.

"Sind oder waren Sie in Psy. Behandlung?" 

 

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vor 21 Minuten, Slatro schrieb:

Und es ist tatsächlich so, dass es in meinen Augen merkwürdig ist alleine zu sein. Ich sitze jetzt Zuhause, denke über alles nach wobei ich sonst etwas mit meiner Partnerin unternehmen würde. Aber alleine macht es nur halb so viel Spaß, ebenso mit Freunden. Ich sitze am Laptop und weiß nichts mit mir anzufangen.

Ich kann systemische Therapie/Beratung empfehlen. 
Dass es für dich merkwürdig ist, kann ich gut verstehen. Jedoch sollte der Partner immer der Bonus zum Vorhandenen sein und nicht der Inhalt von allem 🤗

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vor 2 Minuten, PaulPanzer79 schrieb:

Ne, kann es nicht. 

 

Legst die Kohle in bar auf den Therapeutentisch. 

Mein Name ist " Hitcher der Highwaykiller" oder "Bugs Bunny" , suchen Sie es sich aus...  und ich habe folgendes Problem."

 

Ich rate das im übrigen jedem. 

Sie Dir mal die Gesundheitsfragen von privaten Versicherern an.

"Sind oder waren Sie in Psy. Behandlung?" 

 

Du meinst ich soll das nicht über die Krankenkasse des Arbeitgebers laufen lassen, sondern einfach Bar bezahlen, so dass dieser nichts davon mitbekommt?

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