saian

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  1. Vom "ganz hinten hocker" zum "Superstreber"

    1. FOKUSSIEREN Deine Liste hat ca. 37 unwichtige Sachen drin, die halt momentan irgendwie modern und cool sind. Nutzen immens klein, Aufwand groß. Wahrscheinlich benötigst du einen Zettel, um überhaupt zu wissen, was nun dein nächster Schritt sein soll. Das raubt Energie und bricht vielen Leuten dann eher das Genick. Oder mal anderst herum betrachtet: Würdest du deine Mission als erfolgreich ansehen, wenn du alle diese Mikromanagementhabits (Cold Shower, No Fap, kein Gras etc.) schafftst, aber jede Woche nur 5h lernst und dann durch die Klausuren hagelst? Wahrscheinlich nicht. Jeden Tag (7, nicht 5) um 7 Uhr aufstehen, 10 Pomodoros je 30min durchziehen über den Tag verteilt. Dann merkst du sehr schnell, dass du keine Cold Showers mehr benötigst, wenn du durch Lernen rasierst und nicht durch eine verkackte Dusche. Das Geheimnis ist, das WICHTIGE vom Unwichtigen zu unterscheiden und dadurch die Big Wins einzufahren.
  2. Social Circle mit Anfang 30?

    Gruppenführung mache ich sehr selten weil das meistens zu breit und nicht tief genug ist. Dann bekomme ich alle ein bisschen, aber niemanden so richtig. Jemanden richtig zu bekommen bringt mir exponentielle Fortschritte, da ich dadurch auch direkt die 2nd Levels bekomme (Ich verstehe mich mit einer Frau sehr gut, ihr Freund findet mich dann auch direkt cool, obwohl wir nicht viel gesprochen haben.). Ich schaue eigentlich intuitiv nach den kleinen Anführern der häufigsten Gruppen (= Päarchen) und connecte mit der Person, die da die Hosen an hat. Ich schau, was die Leute so interessiert und schaue, was ich davon liefern kann. Geht meistens runter auf Verständnis, Anerkennung, Lob, Ideen für Weiterentwicklung, Bitte um Meinungen. Also 90% emotionale Sachen. Die restlichen 10% dann inhaltliche Sachen. Beispiel: Habe neulich durch eine Freundin ihre Freundin kennengelernt. Sie schreibt gerade Thesis und ich habe ihr meine Hilfe in einer statischen Auswertung angeboten. Sie soll es mir direkt schicken. Eine Stunde investiert. Direkt abgeliefert. Seit knapp zwei Monaten nun fast jedes Wochenenden von ihrem Freund eine Einladung für Fußball/Football/UFC + Bier erhalten. Den einflussreichen Leuten dort helfen, wo sie im Moment nicht weiter kommen = Big Win Ich stehe auf Fußball. Hab Freunde, die Handball super cool finden. Und sonst keine Sportart. Wenn ich jeden Tag jetzt zu denen gehe und sage "Hey, lass mal Fußball spielen. Oder Basketball. Oder Schach!", dann tue ich zwar irgendwas, aber nicht das RICHTIGE. Das meine ich mit zu passiv. Passiv bei "das Richtige tun". Der TE gibt sich Mühe und macht was. Aber eben nicht das, was über 30-Jährige mit Familie abends aus dem Haus lockt. So wie man ein 18-Jähriges instafames Hippstergirl Mitte Juni nicht mit "Hey, lass uns zusammen auf dem Sofa sitzen und Bach anhören" aus dem Haus lockt. Ist halt was gemacht, aber nichts Passendes (= kein Wert für die angesprochene Person). Beispiel: Pub, Volksfest, Grillen. Gemeinsamkeit: Dauert sehr lange, muss man planen, geht bis tief in die Nacht = hoher Zeitbedarf. Problem: hoher Zeitbedarf ist wohl das nervigste für Ü30 mit Familie. Ich fühle wirklich mit JEDEM mit, der das absagt. Wurde in den letzten Wochen 3mal gefragt, ob ich mit auf das Stuttgarter Volksfest komme. Zeitplan: Samstag 14 Uhr los, 23 Uhr zuhause. Hab ich einfach keinen Bock, müsste ich Training, Fußball, Freundin, Hobby ausfallen lassen und hätte am nächsten Tag noch einen Hörsturz. Machen wir es mal ganz einfach: Was er macht, funktioniert nicht. Also gibt es zwei Stellschrauben für mich: 1. Vorschläge austauschen. 2. Leute austauschen. Viel Erfolg.
  3. Social Circle mit Anfang 30?

    Einen lösungsorientierten Ansatz habe ich bisher von dir in diesem Thread noch nicht erkannt. Du schreibst eigentlich nur, was alles blöd ist und das Leben ab 30 anscheinend sozial so schwierig ist. Nö, du kannst nach unten UND nach oben und wirst da ernst genommen. Ich bin älter als du, bin vor knapp 3 Monaten in einen Vorort von Stuttgart mit 5.000 Einwohnern gezogen. Bin zu Google: "[Ortsname] + Vereine". Kam eine Liste mit 30 Vereinen. 25 davon haben mich nicht interessiert. An die anderen 5 habe ich eine Mail geschrieben, was sie so machen und ob ich mal kommen kann. Bin dann überall hin. Ja, sogar in den Obst- und Gartenbauverein bin ich. Waren paar coole, ältere Leute dabei. Gehe ich nur nicht mehr hin, weil sich das mit Fußball überschneidet. Das alles hat ZWEI Wochen gedauert. Bei 2 davon bin ich immer noch. Ca. 50 Leute kennengelernt, 10 davon sind cool, Alter ~20 bis ~60. Mit einem davon (~55) habe ich im Sommer eine Hundehütte gebaut. Würde ich jetzt noch das Interesse haben, 15km weiter zu fahren nach Stuttgart, dann wären es wahrscheinlich 1.000 anstatt 10 coole Leute. Du verhältst dich zu passiv und wartest zu viel.
  4. Social Circle mit Anfang 30?

    2. Es gibt im Internet Seiten wie Facebook und Meetup. Oder du fragst einfach Leute, die du bereits kennst. Ich wäre beim Holzhaus bauen sofort dabei. 3. Das mit dem Alter verstehe ich immer noch nicht. Mit einem 18 Jährigen kannst du doch auch Bier trinken, wenn ihr euch versteht.
  5. Social Circle mit Anfang 30?

    Ja, ist doch einfach, darauf haben die angesprochenen Leute eben dann wohl keine Lust. All diese Sachen wären auch nichts für mich. Entweder was vorschlagen, was die anderen cool finden oder die Leute fragen, die deine Sachen cool finden. Um eines klar zu stellen: Ja, aktiv was vorschlagen bringt oft nichts. Zuhause rumsitzen und auf Einladungen warten bringt noch viel weniger. Für jedes Hobby gibt es passende Leute. Die muss man halt finden. Deine anderen 10 Zeilen sind halt Punkte, warum irgendwas in deinem Leben nicht klappt. Wo ist das Problem, dass andere Leute 18 oder 60 sind? Warum kannst du mit denen keine Hobbies machen? Warum willst du mehrere Gemeinsamkeit mit einer Person, wenn du einfach für jedes Hobby einzelne Personen haben kannst? Ich mache Fußball, Volleyball, Leichtathletik, Fahrrad, Wandern, BJJ. Verteilt auf über 100 Leute. Und mir fallen momentan 2 Personen ein, mit denen ich mehr als eins davon mache. Alter 14 bis ~75. Lösungsvorschläge wurden ja genug geliefert.
  6. Where focus goes, energy flows. Bei dir zu 99% aufs Negative und Limiting Beliefs und sonstwas. Man kann an Probleme denken oder an Lösungen. Und wenn man an Probleme denkt, fühlt man sich schlecht. Und wenn man an Lösungen denkt, fühlt man sich gut. Du musst weder andauernd an Limiting Beliefs denken, noch neue Beliefs auswendig lernen. Du musst es ERLEBEN. Nicht zuhause im Kinderzimmer, indem du ein Worddokument liest und dabei einen Kopfstand machst. Sondern indem du raus gehst und die Reaktion erlebst. "Menschen lieben mich und wollen angesprochen werden" kannst du 1000000000mal wiederholen. Oder du gehst jetzt raus, sagst zu einer Person Hallo und hast es dann wirklich erlebt. Wenn du 7 Tage am Stück jeweils 10 Leute mit einem Hallo ansprichst, dabei lächelst und dann weiter gehst, dann hast du nach dieser Woche in 99% der Fälle nie wieder Ansprechangst. 90% der selbsterkannten Limiting Beliefs sind irrelevant. Kümmer dich um die relevanten, nicht um alle.
  7. Social Circle mit Anfang 30?

    Es ist sowas von vollkommen egal, wo jemand lebt. Bei mir leben 5.000 Menschen. Und ich habe an 7 Tagen eine Abendbeschäftigung in 8 unterschiedlichen Gruppen. Der Großteil in diesen Gruppen ist älter als 25 und fast alle sind liiert oder verheiratet. Zum Teil Unternehmer, Anwälte und paar andere, die 60+h arbeiten und trotzdem dort hin kommen. Wenn du genug Passendes lieferst, will jeder Zeit mit dir verbringen. Leute nehmen sich Zeit, wenn du ihre Zeit wert bist. Rumsitzen und darauf warten, dass man eingeladen wird, trägt nicht dazu bei. Und überall wo ich sonst gewohnt habe, war es genau gleich. Aktiv sein, was starten, was die Leute interessiert, dann läuft das.
  8. Kontaktabbruch - Horrormutter

    Ich denke, dass sich jeder Mensch auf seine bestimmte Weise verhält und niemandem primär etwas Böses will. Sondern sich selbst etwas Gutes, woraus eben dann als Nebeneffekt "Böses" entsteht. Und dieses Verhalten interpretiert man und reagiert darauf. Wenn du Opfer irgendwelcher Mindgames wirst, dann wäre es ratsam, auch an dir selbst zu arbeiten. Mama gibt einem ~ 25-jährigen Akademiker keine Anerkennung. Ich hab null Probleme damit, weil es mir nichts aus macht. Der Rest ist für mich eine Verantwortungssache. Ich habe die Verantwortung für mich selbst und erwarte nicht von anderen Menschen, dass sie mich versorgen, anerkennen oder sonstwas. Auch nicht von meinen Eltern, da ich erwachsen bin. Mein Band zu meiner Familie ist sehr gering. Ich behandle sie als Menschen. Wenn ich einen Menschen sehe, der Hilfe benötigt, dann versuche ich ihm zu helfen. Wenn es jemand ist, dem ich etwas verdanke (meine Existenz, Essen, Ausbildung etc.), dann noch ein Stück mehr. Bevor man einen Weg geht, sollte man sich einfach klar machen, welche Wege existieren. Und diesen Weg habe ich aufgezeigt. Wenn jemand dazu (momentan) nicht fähig ist, dann ist das auch vollkommen in Ordnung. Ich bin psychisch zu einem gebenden, liebevollen Weg fähig, deshalb nehme ich diesen.
  9. Kontaktabbruch - Horrormutter

    Am sinnvollsten wäre es wohl, wenn du deine Energie auf dich selbst fokussierst, anstatt auf einen 14 Punkte Plan, wie scheiße deine Mutter doch ist. Ich hab die gleiche Mutter. Ich geh zu ihr, bin nett zu ihr und höre ihr zu. Und wenn sie böse ist, dann nehme ich es auf. Sie hat sonst niemanden mehr. Muss man halt manchmal durch. Dafür hat sie 15 Jahre für mich gesorgt. Irgendwann ist eben in ihr etwas kaputt gegangen. Da muss ich jetzt nicht noch drauf treten. Und sich natürlich fragen, ob das eigene Verhalten den eigenen moralischen Werten entspricht.
  10. "Reden" vs. Konsequenzen raus ziehen

    Das ist auch nur deine moralische Vorstellung. Es ist wie ein Handwerkskoffer: Wenn ich nur einen Hammer drin habe, dann muss ich die Schraube mit dem Hammer reinschlagen. Ist halt normal für die meisten Menschen, dass es aufwändig ist, die Wand dann kaputt und das Bild unstabil hängt. Man könnte auch lernen, bestimmte Situationen, die andauernd vorkommen (unpünktlich sein, Männer sagen für Frauen ab, jemand hat kein Bock, jemand lügt etc.), etwas lockerer zu nehmen. Das wäre dann die Bohrmaschine des Lebens. Erspart viel negativen Stress, viel Aufwand und viel Energie. Und je nach Situation nutzt man den Hammer oder die Bohrmaschine. Nur weil die Bohrmaschine nicht immer funktioniert (bspw. für einen Nagel), macht es die Bohrmaschine nicht überflüssig. Und ja, natürlich gibt es Verhaltensweisen, die vollkommen normal sind. Bei Stress saufen, fressen, eifersüchtig sein als Beispiele. Das ist normal. Lebensbereichernd aber nicht. Ich sagte ja, dass es bei starren Verabredungen verständlich ist. Zum Rest: Ja, ist halt ein Prinzipiending. Ich verschwende also deine Zeit, wenn du zuhause zusätzliche 10min auf mich wartest und ein Buch lesen kannst. Oder vorm Café eine nette Dame ansprechen kannst? Natürlich verschwendet man selbst seine Zeit, indem man rumsitzt und sich aufregt. Die Entscheidung hat man selbst getroffen, wie man darauf reagiert. Ist für mich halt nur ein Prinzipienherumreiten. Weil man es halt so gelernt hat. Aber nie hinterfragt. Ist aber auch vollkommen egal im Endeffekt. Ich habe deine Meinung wahr genommen und darüber nachgedacht, danke. Wir haben unterschiedliche Ansichten und das ist vollkommen in Ordnung.
  11. "Reden" vs. Konsequenzen raus ziehen

    Ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt: Der Kumpel hing davor mit ihm ab, weil es die beste Nutzung seiner Zeit war, genau zu diesem Zeitpunkt. Cool rumhängen, chillen halt. Und dann hat er eine bessere Sache gefunden, den geilen Job, vielleicht auch neue Leute kennengelernt und das ist ihm jetzt wichtiger. Er will es also gar nicht mehr auf die Reihe bekommen, sondern sieht halt darin nichts mehr. Vollkommen legit. Ich hab vor einigen Jahren auch noch nahezu jeden Abend mit Kumpels gechillt. Jetzt gehe ich lieber schlafen, damit ich früher aufstehen kann. Das Chillen gibt mir halt nichts mehr. Dein ganzer Text dreht sich leider nur um Dinge, auf die du keinen Einfluss hast. Vergeudete Energie. Und nein, natürlich erscheint er beim nächsten Mal auch nicht pünktlich. Weil ihm Pünktlichkeit nicht wichtig ist. Weil er überhaupt kein Mist gebaut hat. Das ist nur deine Meinung und nicht seine. Geh mal wirklich in dich und frag dich selbst, was du denn Schlimmes erleidest, wenn er nicht zu dem Treffen erscheint. Es ist einzig und allein dein gekränkter Stolz und dass du nicht unterhalten wirst. Daraus entsteht dein Problem, dass du deinen Selbstwert davon abhängig machst, wie sehr du anderen wichtig bist. Du benutzt ihn als "Nutzfreundschaft" ("Ich fühle mich unwichtig und nicht respektiert, wenn er unpünktlich ist."), kritisierst ihn aber für genau das gleiche Verhalten ("Wenn er was Besseres findet (Fußball oder Frau), sagt er mir ab."). Ziemliche Doppelmoral.
  12. "Reden" vs. Konsequenzen raus ziehen

    Ich habe Langzeiterfahrung damit, da ich das eigentlich schon seit ~10 Jahren so mache. Dein Leben wird unglaublich entspannter. Absage. Okay. Kann ich weiter meine geilen Sachen machen. Leute wollen keine Kritik hören. Jeder Mensch versucht ja sein Bestes. Ich find meine Unpünktlichkeit nicht schlimm. Wäre ein Nice-To-Have, aber macht für mich keinen Unterschied, ob ich um 19.59 oder um 20.02 in Jogginghose auf der Couch bei meinem Kumpel sitze. Aufwand fürs Lernen wäre zu hoch, meine Energie geht in wichtigere Dinge. Konsequenzen ziehen und die Klappe halten ist top. Wenig Aufwand, null Stress für alle, Sache erledigt. Bei mir kann jeder wieder zurück kommen, wenn er liefert. Nicht sagt, dass er liefern wird, sondern liefert.
  13. "Reden" vs. Konsequenzen raus ziehen

    Das finde ich sehr sinnvoll, so mache ich das auch. "Spaß", "Sport", "Karriere", "emotional reden". Manche Leute fallen in mehrere Kategorien. Du scheinst, in einer ungefestigten Lage zu sein, in der du deinen Selbstwert an Aufmerksamkeit und Respekt von anderen Menschen ausmachst. "Wie kann dieser respektlose Typ bitte mir, dem großen Max, keinen Respekt entgegen bringen?!?" Bei deinem Plan wird Folgendes passieren: Selbst der letzte Mensch wird Mitleid für dich empfinden, dass du so ein Jammerlappen bist und dich wie ein 15-Jähriger verhälst. (Du bist doch schon über 18, oder?) Wenn du wirklich einen riesigen Aufwand gemacht hast, bspw. eine Limousine für 200€ gemietet, die euch abholt, und er sagt dann ab, dann erkläre es sachlich. "Ich finde es sehr ärgerlich, dass ich die Limousine geordert und bezahlt habe und du dann kurzfristig abgesagt hast.". Ohne Ultimatum oder Drohung oder sonstigem Quatsch. Pro Tip: die Kontaktliste deines Smartphones zücken und einen anderen Kumpel anrufen, der die Chance nutzt. Ein Foto mit heißer Lady, Champagnerflasche und Emoji zwischen deinem kleinen Max und ihrem Mund an den absagenden Kumpel schadet auch nicht. Okay, rechnen wir kurz: Zeit mit dir pro Woche: 5-10h? Zeit mit Arbeit pro Woche: 40-60h Du hast dich in ihm nicht geirrt. Er hat nur erkannt, dass euer "Rumhängen" eine schwache Alternative zu einem geilen Job ist, der meist mehr als 70% der gesamten Wachzeit eines Menschen unter der Woche abdeckt. Ich freue mich für meine Freunde, wenn sie geile Jobs finden. Mal die Sicht von einer Person, die immer unpünktlich ist: Wenn ich auf 20 Uhr verabredet bin, dann mache ich davor ja etwas. Meistens ist die Verabredung nicht starr wie die Abfahrt eines Zuges, sondern locker (man trifft sich bei jemandem zuhause). Ich mache also etwas, meistens etwas, das ich sehr spannend finde. Nun bin ich also im Flow und gehe in der Sache auf. Ich schaue also erst gar nicht auf die Uhr oder ich schaue und wäge kurz ab. Vorteile weiter machen und unpünktlich sein: - mehr im Flow State - Fortschritte in meiner Tätigkeit - bessere Laune durch Fortschritte Nachteile: - für mich keine - mein Gegenüber hat zuhause keine (im Prinzip kann er sogar länger in seinem Flow sein) Kurz: Hat für mich nur Vorteile und keine Nachteile. Wenn ich auf jemanden warte, nehme ich immer einen Rätselblock mit, damit ich die Wartezeit mit dieser spaßigen Tätigkeit verbringen kann. Ansonsten spreche ich irgendwelche Leute an.
  14. Von Alphas, Omegas und dem Markt

    So sehe ich das auch. Ich denke, dass man 99% der Sachen, die man erreichen will, mit viel harter Arbeit erreichen kann. Das restliche 1% ist dann "Ich bin 1,60m groß und 73 Jahre alt und möchte NBA Champion werden.". Das Fenster ist halt sehr wahrscheinlich schon zu.
  15. Mark Manson hat dazu etwas sehr Spannendes geschrieben: Compatibility and Chemistry in Relationships | Mark Manson "The most important aspect is understanding what you want — what makes a person compatible to you, what personality traits have chemistry with you? The first question you should ask yourself is “What do I want?” It’s crucial you know. You need to know what you like and what you want in a partner." Du findest Tiefe in Gesprächen wichtig, sie kann das aktuell (mit DIR?) nicht. Also tu was dafür, um herauszufinden, ob es sich verbessern kann. Wenn nicht, dann passt ihr eben nicht zusammen.