saian

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  1. So sehe ich das auch. Ich denke, dass man 99% der Sachen, die man erreichen will, mit viel harter Arbeit erreichen kann. Das restliche 1% ist dann "Ich bin 1,60m groß und 73 Jahre alt und möchte NBA Champion werden.". Das Fenster ist halt sehr wahrscheinlich schon zu.
  2. Mark Manson hat dazu etwas sehr Spannendes geschrieben: Compatibility and Chemistry in Relationships | Mark Manson "The most important aspect is understanding what you want — what makes a person compatible to you, what personality traits have chemistry with you? The first question you should ask yourself is “What do I want?” It’s crucial you know. You need to know what you like and what you want in a partner." Du findest Tiefe in Gesprächen wichtig, sie kann das aktuell (mit DIR?) nicht. Also tu was dafür, um herauszufinden, ob es sich verbessern kann. Wenn nicht, dann passt ihr eben nicht zusammen.
  3. @xyz19 Mach es dir doch einfach: Einen Screenshot, bei dem man den Verlauf Nov16 bis Aug17 sieht. Ansonsten weißt du ja selbst, dass jeder davon ausgeht, dass das nur heiße Luft ist.
  4. Das Problem hast du ja immer. Bei 8h hast du einen Effizienzverlust, weil am Anfang langsam gemacht wird ("Hab ja noch 8h Zeit") und am Ende die Müdigkeit da ist. Du bezahlst also 8h und hast nur 3-4h wirklich geleistete Arbeit. Bei 4h bekommst du keine Vollzeitleute, weil sie mehr Geld pro Woche/Monat wollen. Und du musst mehr in die Suche der Leute stecken, weil du mehr Leute benötigst.
  5. Lass dich auf das Leben ein. Immer und überall kannst du etwas kaputt machen. Immer und überall kannst du ersetzt werden. Hast du noch Kontakt zu all den Kindern aus dem Sandkasten? Nein, du wurdest ersetzt! Hast du noch Kontakt zu all deinen Grundschulfreunden? Nein, du wurdest ersetzt! Hast du noch Kontakt zu all deinen anderen Freunden, die du jemals hattest? Nein, du wurdest ersetzt! Du wurdest vor Heute Millionen Male ersetzt und du wirst es nach Heute auch noch Millionen Male. Warst du jedes Mal deshalb traurig oder hattest Angst? War die Angst begründet? Hast du überhaupt mitbekommen, dass du in jedem dieser Fälle ersetzt wurdest? Du hast also das Bedürfnis, komplett offen zu reden. Aber dann Angst vor seiner Reaktion. Frag dich, wem du am meisten damit schadest, wenn du es unterdrückst. Dir selbst. Deiner Verbindung zu dir selbst. Ist es deine Vorstellung einer hervorragenden menschlichen Verbindung, dass du Dinge zurückhalten musst, weil du Angst vor der Reaktion hast? Ist solche eine Verbindung deine Energie wert? Bist du dir selbst nur eine halbpassende Verbindung wert, weil du eben sonst niemand anderen aktuell hast? Die Situation ist doch so: Du fühlst dich momentan unsicher. Und nun fragst du dich, ob du diesen Fakt jemandem ehrlich sagen darfst oder ob du die Welt belügen willst.
  6. Lies hier mal die Summary, speziell die 3 Faktoren. Und dann frage dich, wie hoch diese 3 Faktoren bei deinem aktuellen Schaffen sind. https://en.wikipedia.org/wiki/Drive:_The_Surprising_Truth_About_What_Motivates_Us Ja, klar. Dein Gehirn (und damit deine Motivation) baut im Endeffekt auf deiner Ernährung auf. Wenn essentielle Stoffe fehlen, fehlt die Grundbasis. Favoriten: Vitamin D, Magnesium, Zink.
  7. Der beste Tipp von GLL ist #1 TAKE ACTION. Und speziell für dich: Mach deinen scheiß Computer aus. Das ist auch einer der Gründe, weshalb GLL nichts mehr bloggt. Weil er in der Realität Business macht.
  8. Ich frage mich bei solchen Vorgehen immer, ob es irgendwo einen 60kg Hans gibt, der an seinem ersten Trainingstag im Studio zur Kniebeuge geht, 300kg auflegt und dann wieder weinend nachhause geht, weil er es nicht geschafft hat. Kurz: Wenn du erkennst, dass du etwas trainieren willst, die aktuelle Anforderung jedoch zu hoch ist, dann schraub die Anforderung herunter. Praktisch: In der Disco schminken sich alle Frauen, sehen gut aus und sind in Gruppen unterwegs. Tausend andere Typen sind auch unterwegs. Die Drucksituation ist groß, es gibt aber keine wirklichen negativen Sanktionen. --> schlechte Situation zum Lernen Such dir eine Situation, die so aussieht: - Frau alleine unterwegs - Frau muss nett sein (Verkäuferin, Bäckerei etc.) - keine Drucksituation Du musst dort anfangen, wo es für dich Sinn macht und nicht dort, wo andere schon sind.
  9. Das ist ja eines der Spezialthemen von Tony Robbins, das oft total untergeht. Allein die innere Verwandlung, wenn man bspw. von "Ich bin Raucher, aber versuche aufzuhören" hin zu "Ich bin Nichtraucher" geht, ist schon phänomenal. Sobald man "Ich bin (ein) x" sagt, ist man darin gefangen, egal ob positiv oder negativ. Das kann man sich zu Nutze machen. Absolut, danke.
  10. Klingt nach Stuttgart. Ich würde immer zuerst auf die Wege schauen, die ich oft nehmen muss. Disco 1-2mal pro Monat für (nicht stattfindende) SNL als Kriterium, really? Arbeit ist dann wohl #1. 25min per Bike sind dann 10min mit Bus/Bahn, kann man an schlechten Tagen ja einstreuen.
  11. Also gehen wir das einfach mal an. Prinzipiell unterscheide ich nach den wiederkehrenden, wichtigen Tasks und den einmaligen Aufgaben. Ziel 1 passt ja so schon, wenn das für dich funktioniert. Ich würde für mich 2-3 feste Essen einplanen, die dann die Kalorien erreichen. Ziel 2: schon spannender. Ich erkenne noch keinen Prozess. Habe also mehr als genug Zeit" ist ein Killer für die Installation eines Prozesses. Ich würde hier fertig werden wollen, anstatt jeden Tag mental bei der Thesis sein zu wollen. Ich sehe da zig Prozesse, die geil und produktiv wären. Täglicher ca. 3maliger Kalendereintrag (jeweils 1,5-2h) wäre bei mir "Masterthesis mit Bestnote beenden: [Task x]". Dazwischen natürlich Spaß oder andere Belohnungen (Essen, Serien, Bewegung, Frauen anquatschen etc.) Task x wäre aktuell "Entscheidung treffen zwischen [Thema a] und [Thema b]". Deadline wäre HEUTE. Du schreibst ja, dass es fast fix ist, worüber denkst du da noch 2 Monate nach? Die ewige Deadline existiert, damit sich danach kein Hanswurst beschwert, dass die Deadline zu kurz war. Heißt niemals, dass man die Zeit wirklich benötigt. Parkinson's Law. Gleichzeitig schaltest du damit die zweite Raketenstufe gestartet und hast den Druck, dass du jetzt performen darfst. --> neue Motivation Dann würde sich Task x bei mir so lesen "KLAREN Step by Step Prozess aufmalen und einzelne Steps extrahieren". Dann jeden dieser Schritte in logischer Reihenfolge in die 3 Kalendereinträge täglich einfügen. Ich mache das jeden Tag neu, da sich Dinge eben verschieben. Mir ist eines in der letzten Zeit klar geworden: Nein, ich hab keine Zeit. So viele in meinem Leben sind NICHT passiert, weil ich gewartet habe. Abgabefrist in zwei Monaten bedeutet, dass man bis dahin absichtlich auf die Bremse steigt und sich darüber auch noch freut. Das einzige Ergebnis ist, dass man eine "Ich hab doch Zeit"-Atttitüde entwickelt, die sich in jedem Teil des Lebens zeigt. "Oh, da ist ein nette Frau, aber ich sprech sie erst in der passenden Situation an." Bam, siehst du nie wieder. Speed as a habit Es wäre doch total geil, wenn du morgen mit deiner Thesis starten würdest, paar Monate extrem fokussiert 5-6h am Tag reinhaust (--> 10h Freizeit!) und dann 3 Monate Reisen kannst, während die, die nach "Plan" arbeiten, noch 3 Monate am Schreibtisch sitzen. Ich hab meine Bachelorthesis damals in 8 Tagen geschrieben. War eine reine Theoriearbeit, dafür hab ich fokussiert reingehauen. Blieb mir aber nichts anderes übrig, weil Deadline. Unbewusst habe ich einfach die unwichtigen Sachen weggeschnitten. Mittlerweile arbeite ich eben nicht mehr fokussiert direkt vor der Deadline, sondern von Anfang an. Ziel 3: Lösung für mich easy, weil es bei mir mit Beachvolleyball genau gleich aussah. Meine "Standard"-Gruppe spielte nur einmal die Woche. Also habe ich mich aufs Fahrrad gesetzt und bin jeden Tag auf den Platz gefahren, Rush Hour 18-20 Uhr. Ich bin um 18 Uhr runter, meine Fußballgruppe startet um 19 Uhr, also easy 45min Beachvolleyball. Oder eben mit den Leuten quatschen. Ergebnis waren ~2 Wochen Beachvolleyball am Stück in den Pfingstferien, als Fußball oft ausfiel. Und zwei heiße FBs vom Beachvolleyball. Kurz: Einfach bei anderen Gruppen mitspielen.
  12. Das Witzige ist, dass ich mich ungemein stressfrei fühle und auch von meinen Mitmenschen so wahrgenommen werde. Ich bin tiefenentspannt, selten krank (2013 oder so mal 3 Tage eine Rotznase) und geistig und körperlich topfit. So sehr, dass Menschen mich darauf ansprechen. "Voll krass, dass du bei sowas entspannt sein kannst, würde mich extrem aufregen/ankotzen/fertig machen." Das war nicht immer so. Mein Abstand ist, dass ich 6h am Tag ans Arbeiten denke (und zwar unglaublich positiv), 2-3h an Sport und Freunde/Bekannte (mit denen ich Sport mache) und den Rest Lazy Time habe. Mit meinem normalen Framework davor dachte ich von abends ~21 Uhr ("Ah, Wecker einstellen, hoffentlich verpenn ich nicht!"), über 7 Uhr ("Einmal umdrehen geht noch!"), bis 17 Uhr daran ("Gleich Feierabend, endlich Freizeit!"). Also eher so 11-12h (meist weniger positiv als ich das jetzt mache), und in der restlichen Zeit numbed man sich weg, weil das Gehirn zu nichts mehr fähig ist, Level "Kann mich abends nicht mehr zu Sport motivieren und liege am liebsten auf dem Sofa". Meine Willenskraft abends ist noch so riesig, dass ich den Alkoholkonsum komplett einstellen konnte. Ich bin ja auch null gestresst, ich arbeite 6h wie ich will, treffe mich 2-3h mit coolen Leuten zum Kicken und, das ist das Tollste daran, sehe, dass ich es kann und Fortschritte dabei erziele. Mittlerweile habe ich bspw. die Lust am Konsum total verloren. Ich war jahrelang ein Mensch, der gerne anderen beim Leben zugeschaut hat: Dienstag Champions League, Mittwoch Champions League, Samstag Bundesliga, Sonntag Bundesliga an den anderen Abenden einen Film, dazwischen Pornos. Leben aus zweiter Hand, einfach um meinem Gehirn die Neurotransmitter zu schießen, damit ich mich so fühle, als wäre ich die Hauptperson. Reizt mich nicht mehr, mache ich alles lieber selbst. Einzig Serien mit interessanten Charakteren schaue ich hin und wieder an, wie Sherlock Holmes, Elementary, Perception. Thema Urlaub sehe ich so: WIE und nicht WAS. Ich habe trainiert, die Schönheit in den Dingen zu sehen. Dafür muss ich nicht in den Urlaub. Fokus bekommt man durch Training und Methodik. Methodik: Smartphone/Internet sperren, eine fokussierte Aufgabe, Accountability Partner, starke Belohnungen. Starke Belohnungen sind für mich, dass ich um 14 Uhr Whatsapp öffne und sehe, dass mir wichtige Menschen geschrieben haben und ich ihnen berichten kann, dass ich heute fokussiert gearbeitet habe und dann ein Herzchen oder einen Daumen hoch dafür bekomme. Oder so viel Stück Schokolade, wie ich Pomodoros geschafft habe. (Steht auf dem Plan, werde ich testen.) Training: so lange perfekt einüben, bis es sitzt. Ganz passend dazu: Are You a Self-Interrupter? Distraction in the technology age. Im Endeffekt leistet meine Arbeitsweise zwei Benefits: Fokus schneidet die hinteren, ineffizienten Minuten/Stunden der Arbeitszeit ab. Diminishing Returns. Fokus sortiert die Tasks, da Pareto und Deadline. Kreativität gibt es durchs Programmieren genug. Im Fußball wird sie auch trainiert. Darüber hinaus schreibe ich jeden Tag in mein Tagebuch 3 (nonsense) Businessideen. Ein Avatargenerator, der die Postings eines User hier analysiert und ein Bild aus den drei am häufigst genutzten, zeichenbaren Objekten erstellt. Dazu trainiere ich viel Storytelling als Vortrag in meinen Pausen. Vielen Dank für den Input
  13. 7 Tage mache ich seit Anfang Mai. Davor habe ich mir eingeredet, dass ich mich am Wochenende erholen muss. Dann ist mir klar geworden, dass diese Zeit zum Erholen im Grunde nur aus zwei Gründen existieren kann: a) ich erhole mich unter der Woche nicht, was aber bei 30h Programmieren und 10h Sport als junger Mensch nicht sein kann (wenn Ernährung, Bewegung, Schlaf und geistige Erholung (!) passen) b) ich will aus den Tätigkeiten der Woche "flüchten". Es war b), ich fand meine langen, täglichen Tasks gut/okay, aber nicht geil. Also angepasst. Bspw. aus 30min Krafttraining täglich (sau langweilig, aber "muss" halt sein) 15min gemacht, dafür Supersätze eingeführt. Von 3 Mannschaftssportarten zwei gestrichen und dafür die geilste mehr eingeführt. Beruht wieder auf einer Sache: FOCUSED.
  14. Heute war ein wunderbarer Freitagmittag. Zeit fürs Rumtexten hier hatte ihr ja. Wieviele Frauen habt ihr heute aktiv angesprochen?