holywater

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  1. Das liest sich einfach nur tragisch. Du warst auf einem richtig guten Weg und dann knickst du wieder ein, wie ein dürres Ästchen beim kleinsten Windstoß. Genau dieses Muster zieht sich bei dir durch alles durch und sie spürt das natürlich bis ins Mark. Der einzige positive Punkt an der Geschichte ist, dass du überhaupt eine eigene Mission hast. Deine Bastelwerkstatt ist Gold wert, weil sie zeigt, dass du grundsätzlich ein eigenes Leben hast und nicht permanent auf ihr emotionales Pingpong reagierst. Das ist die Richtung, in die du gehen müsstest. Was dann passiert ist, ist allerdings ein kompletter Rückfall. Dass sie sich mit einem Reserveschlüssel einfach Zutritt zu deiner Wohnung verschafft, ist absolut nicht okay. Das ist bereits an der Grenze zur Übergriffigkeit. Du musst diesen Schlüssel sofort entfernen oder an einen Ort bringen, den sie nicht kennt. Und ja, du solltest ihr klar und ruhig sagen, dass so ein Verhalten für dich nicht akzeptabel ist und dass es Konsequenzen hätte, wenn sie das nochmal bringt. Das nächste Problem ist, dass du wieder ihre emotionale Müllhalde wirst. Wenn es ihr schlecht geht, dann ist das ihr Thema. Sie soll sich professionelle Hilfe holen, einen Arzt, einen Therapeuten, irgendwas. Du bist weder ihr Therapeut noch ihr Notfallpflaster. Sie einfach über Nacht bei dir einziehen zu lassen, weil sie gerade Angst hat oder nicht schlafen kann, ist kein Mitgefühl, das ist Selbstverrat. Du hättest ihr genauso gut ein Taxi rufen können. Dass du das nicht getan hast, zeigt, wie weich dein Frame in diesem Moment war. Und ganz wichtig: Es ist völlig egal, dass sie es „unbedingt nochmal probieren will“. Darum geht es nicht. Die entscheidende Frage ist, ob du es willst. Und rational weißt du eigentlich längst, dass diese Sache für dich durch ist. Sie kann poetische Sätze sagen, auf Wolken sitzen wollen und dir das Herz ausschütten, das ändert nichts an der kaputten Dynamik, die zwischen euch herrscht. Zu deiner Kernfrage: Nein, bleiben ohne Selbstverrat ist nicht möglich. Nicht mit dieser Frau und nicht nach dieser Vorgeschichte. Wenn du jetzt nachgibst, ist dein Frame endgültig zerstört. Eigentlich ist er es schon. Du reagierst wieder nur auf sie, auf ihre Stimmung, auf ihre Tränen, auf ihre Angst. Du agierst nicht, du reagierst. Sie macht die Regeln, du tanzt danach wie ein Tanzbär. Das ist genau die Schublade, in der du bei ihr gelandet bist. Hör auch auf, dir den Kopf über „sexuelle Erwartungen“ zu zerbrechen. Das ist komplett am Thema vorbei. Das Problem ist nicht Sex, das Problem ist diese Frau und die Dynamik, die sie immer wieder mit dir aufzieht. Sie wickelt dich ein, zieht sich zurück, kommt wieder angekrochen, sobald sie merkt, dass sie dich verlieren könnte, und du fällst jedes einzelne Mal darauf rein. Wenn dir jemand immer wieder eine reinhaut, gehst du doch auch nicht freiwillig zurück, um dir die nächste abzuholen. Genau diesen Eindruck machst du gerade. Der Cut ist nicht dazu da, alles auf Null zu setzen und romantisch „von vorne anzufangen“. Das ist eine Illusion. Bei dieser Frau wirst du immer der Mann bleiben, der einknickt, der verfügbar ist, der rettet, der trägt. Die Polarität ist tot. Das Begehren ist tot. Und das kommt auch nicht zurück, nur weil sie ein paar Nächte verzweifelt ist. Der Cut ist dazu da, diese Geschichte ein für alle Mal zu beenden. Nicht zu pausieren, nicht neu zu verhandeln, sondern zu beenden. Du hängst gedanklich immer noch komplett in dieser Beziehung fest und ich habe das Gefühl, du hast noch gar nicht wirklich verstanden, worum es hier geht. Es geht nicht darum, sie zu retten oder zu stabilisieren, sondern darum, dich selbst zu schützen.
  2. Dass du Sex kaum vermisst und auch selten daran denkst, ist für einen gesunden Mann tatsächlich untypisch. Die meisten Männer denken mehrmals pro Tag/Woche an Sex und sorgen zumindest über SB für einen Ausgleich, wenn gerade keine Frau am Start ist. Das heißt aber nicht zwingend, dass „etwas kaputt“ ist. Entscheidend ist der Leidensdruck. Wenn du völlig fein damit wärst, kaum sexuelles Verlangen zu haben und es dich nicht beschäftigen würde, dann gäbe es auch keinen akuten Handlungsbedarf. Der Punkt ist nur: Du schreibst diesen Thread. Das heißt, es beschäftigt dich schon. Sehr wahrscheinlich spielen deine alten Baustellen da massiv rein. Dauerstress in der Kindheit, Streit der Eltern, Mobbing, wenig soziale Sicherheit, alles Dinge, die Nähe, Intimität und Verletzlichkeit unbewusst mit Gefahr verknüpfen. Sex ist die ultimative Form von Nähe. Wenn dein Nervensystem gelernt hat, dass Nähe Stress bedeutet, dann ist es inzwischen fehlprogrammiert. Das kann sich wie LD oder Asexualität anfühlen, ist aber eine Schutzstrategie. Auch dein Fokus darauf, primär die Frau befriedigen zu wollen, ist ein Hinweis. Das klingt weniger nach entspannter männlicher Sexualität und mehr nach einem Gefallen-wollen-Frame. Also erst schauen, ob sie happy ist, ob sie zufrieden ist, ob alles passt und dabei die eigenen Impulse und Bedürfnisse hinten anstellen. Das ist kein stabiler, maskuliner Frame und wird langfristig auch keine qualitative Frau begeistern. Gleichzeitig würde ich aufpassen, dir vorschnell ein Label wie asexuell oder demisexuell überzustülpen. Viele Männer greifen zu solchen Begriffen, um innere Blockaden erklärbar und kontrollierbar zu machen. Kann stimmen, muss aber nicht. Die Frage ist eher: Vergleichst du dich stark mit anderen, Social Media, Dating-Narrativen und hast das Gefühl, „so müsste ich doch eigentlich sein“? Oder spürst du wirklich innerlich, dass dir etwas fehlt und du da ran willst? Zu den Lösungsansätzen: Ein Therapeut oder Psychologe kann sehr sinnvoll sein, gerade wenn es um Bindungsstil, Nervensystem und alte Muster geht. Und nein, das sind nicht einfach Leute, die ein paar Bücher gelesen haben. Eine gute therapeutische Begleitung kann dir helfen, überhaupt erst wieder Zugang zu deinem Körper und deinen Impulsen zu bekommen. Parallel dazu ist es trotzdem sinnvoll, weiter Erfahrung mit Frauen zu sammeln. Flirten, Dates, Nähe zulassen, auch mal scheitern. Nicht mit dem Ziel „jetzt muss Sex passieren“, sondern um Sicherheit aufzubauen. Hilfsmittel oder Druck nach dem Motto „jetzt löse ich die Blockade mit Gewalt“ halte ich für eher kontraproduktiv. Dein Thema ist nicht Technik, sondern innere Entspannung. Es wirkt weniger so, als wärst du einfach asexuell, und mehr so, als hättest du dir über Jahre die Libido abtrainiert, um dich zu schützen. Das ist reversibel, aber nicht mit Brechstange und nicht über Nacht. Und ja, dass du dich damit beschäftigst, zeigt, dass da etwas in dir wieder lebendig werden will.
  3. Das ist halt der Punkt den viele nicht sehen (wollen). Männer und Frauen sind verschieden in der Sexualität und der Sexualstrategie. Wenn in einer LTR der Mann anderweitig Knick-Knack hat ist das anders zu bewerten als wenn ein HB in einer LTR anderweitig Knick-Knack hat. Der Mann braucht vielleicht einfach mal Abwechslung und sein HB beherzigt die Tipps vom Propheten zu wenig: Das HB auf der anderen Seite wird erst dann ausserhalb der LTR Knick-Knack haben, wenn die Attraction so weit gesunken ist, dass sie ihren Typen nicht mehr respektiert und die BL schon lange tot ist.
  4. Ist ne valide und erwachsene Ansicht. Die meisten Leute beichten auch nicht weil sie so einsichtig oder integer sind, sondern weil es für sie ein Ventil ist, die Schuld loszuwerden, sie jemand anderem aufzubürden. Und wenn jemand z.B. auf Geschäftsreise mal etwas Abwechslung hatte, es eine einmalige Sache war und vielleicht sogar aufgezeigt hat, dass es zuhause einfach am schönsten ist, kann so eine Erfahrung nicht sogar einen positiven Nebeneffekt haben? Dann muss man diese Geschichte auch nicht dem Partner unter die Nase binden sondern kann sie als wichtige Lektion für sich im Herzen behalten.
  5. Ich war auch schon an solchen Kink-Parties, aber wie von dir beschrieben als Mainstream-Normalo und nicht wie jemand wie @Stichwort der tief in der Szene drin ist. War ne interessante Erfahrung und gab auch das eine oder andere zu sehen und meiner Partnerin hat es auch gefallen. (Die Action gab es dann Zuhause im eigenen Bett und nicht im Dark Room, falls ihr euch fragt, ihr Lüstlinge) Meiner Erfahrung nach haben diese Kink-Parties den Vorteil, dass man unter dem Deckmäntelchen "Gleichberechtigung" eine annähernde 50/50 Mann-Frau-Verteilung erreicht was die Teilnehmer angeht. Und das wirkt sich einfach unglaublich positiv auf die Party selbst aus. Es ist alles sehr gesittet und freundlich und nicht vergleichbar mit "normalen" Clubs die Würstchenparties gleichen mit 80% durstigen & aggressiven Typen und 20% HBs. Dazu kommt noch der Dresscode dazu, der auch dafür sorgt, dass die Party eine gewisse *Würze* und Konformität erhält. Auch wenn der Grat zwischen BDSM und Karneval wirklich sehr schmal zu sein scheint. Irgendwodurch findet doch immer eine "Mainstreamisierung eines Randthemas" statt, sei es Gaming, das früher nur für die Nerds war oder Comic-/Superhelden die dank Marvel im Mainstream angekommen sind. Und BDSM ist da keine Ausnahme, seit 50Shades das Thema für die Breite Masse zugänglich gemacht hat. (Das Buch ist ne echte Katastrophe vom Schreibstil her)
  6. Ich poste dazu nur ein Bild: Bei einigen Leuten schaltet die Rosarote Verliebtheits-Brille scheinbar das Gehirn aus. Anders kann ich es mir nicht erklären, wie sorglos Partner hintergangen werden. Oder natürlich Alkohol. @kissandra_streetcat306 haha "Markus Arbeit" - aber auch irgendwie blauäugig zu hoffen, dass sowas nicht auffliegt. Wieso ruft die überhaupt an? Wusste sie, dass dein Partner in einer LTR war?
  7. Also dir würde es reichen, dass du weisst, dass DU nie fremdgegangen bist oder dass du weisst, dass dein Partner nie fremdgegangen ist?
  8. Also wenn mich die Geschichte jemals etwas gelehrt hat, dann dass sie nicht umkehrbar ist. Wenn die Büchse der Pandora mal offen ist, dann kriegst du sie nicht mehr zu. Ganz egal ob das jetzt der Wandel von der Kutsche zum Auto ist oder das Internet, oder dass Frauen auch arbeiten und abstimmen dürfen. Wir können uns jeweils nur mit der neuen Realität arrangieren und müssen als Gesellschaft allfällige Konsequenzen tragen die daraus erwachsen. z.B. die erhöhte Umweltverschmutzung durch das Auto, oder Abnahme zwischenmenschlicher Beziehunge aufgrund des Internets oder verzögerte Familiengründung & sinkende Geburtenraten durch unabhängigere Frauen. Der Prozess, dass weniger Bücher gelesen werden ist imho unumkehrbar. Mann müsste direkt selbst gegensteuern, in dem man bewusst das Handy weglegt und dafür ein gutes Buch in die Hand nimmt. Aber wie oft sieht man so jemanden in der Bahn oder sonstwo, der anstatt des Smartphones noch ein Buch in den Händen hält?
  9. Sehr guter Punkt. Es geht also weniger darum, dass man gar nicht Fremdgeht, sondern viel mehr, "dass man es dem Partner nicht zumuten möchte", also dass er davon in keinster Weise tangiert wird. Weder indem er es selbst herausfindet, noch über Dritte damit konfrontiert wird. Denn auch in diesem Fall leidet der Ruf, weil plötzlich für Aussenstehende ersichtlich ist, dass eine Ehe z.B. gar nicht so perfekt ist, wie sie von dem betreffenden Ehepaar vorgespielt wird. Wenn jemand die absolute Sicherheit hätte, dass ein Fremdgehen nicht bekannt würde, er würde es mit grosser Wahrscheinlichkeit tun.
  10. Ich glaube da sollte man noch anmerken, dass du auch in sehr "amourösen" Kreisen unterwegs warst. Bei der überwiegenden Mehrheit der HBs findet man sowas definitiv nicht.
  11. Als geübter männlicher Trinker sind 1-2 Drinks oft nicht gross spürbar. Aber besonders für ein HB kann von "keine Auswirkungen" nicht die Rede sein: Nicht ohne Grund wird Alkohol als "soziales Schmiermittel" bezeichnet. Es dürfte @JayMuc also schon ganz gut in die Karten spielen, wenn er jeweils in ne Bar geht und nicht in ein Kaffeehaus. Und ich sage das absolut nicht urteilend. Ich bin einem guten Drink auch nicht abgeneigt.
  12. Absolut. Den Königsweg sehe ich auch ganz klar in einer stabilen LTR mit Familiengründung. Das ist für viele Männer am Ende das erfüllendste Modell. Aber es ist gleichzeitig auch der längste, steinigste und anspruchsvollste Weg, den man gehen kann. Und genau deshalb würde ich ihn nicht jedem Mann pauschal empfehlen. Eine funktionierende LTR über Jahre hinweg verlangt Fähigkeiten, die man sich nicht einfach anliest. Frame halten über lange Zeit, emotionale Führung ohne Kontrolle, Grenzen setzen ohne kalt zu werden, Verantwortung tragen ohne sich selbst aufzugeben. Dazu kommt Frustrationstoleranz, Konfliktfähigkeit und die Bereitschaft, auch durch fordernde Phasen zu gehen, ohne direkt zu NEXTEen. Wer das nicht mitbringt oder nicht entwickeln will, wird in diesem Modell eher leiden als wachsen. Genauso wenig verurteile ich Männer, die diesen Weg bewusst nicht gehen. Manche finden schlicht kein passendes HB, andere sehen sich nicht in der Vaterrolle oder wollen ihr Leben anders gestalten. Das ist legitim. Problematisch wird es erst dann, wenn man ein Modell lebt, das eigentlich nicht zu einem passt, nur weil man glaubt, es „so machen zu müssen“.
  13. Die Fallhöhe ist primär der Faktor der Familie und "jede Woche ne FB flachzulegen" voneinander unterscheidet. Wenn mal etwas nicht so läuft wie es sollte, kann man ein FB problemlos NEXTen und sich neuen Projekten zuwenden. Wenn es in einer LTR mal nicht läuft, besonders wenn Kinder im Spiel sind, dann ist ein schnelles NEXTen in den meisten Fällen weder möglich noch einfach. Anspruchsvoll ist jedenfalls beides. Entweder man hat den Aufwand eine geölte Rotation am Laufen zu halten oder aber man hat den Aufwand eine geölte LTR am Laufen zu halten. Man muss einfach für sich selbst entscheiden welchen Weg man einschlagen möchte und diesen dann mit Überzeugung gehen.
  14. Von Aussterben kann nicht die Rede sein, wir hatten erst am 1.5.2025 einen Benutzerrekord von 30'825 Benutzern online. Aber die Nutzung von Internetforen im Allgemeinen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Foren sind im Kern textlastig, hierarchisch aufgebaut und für längere, ruhige Sessions gedacht. Man setzt sich hin, liest einen Thread, denkt nach und schreibt im Zweifel einen längeren Beitrag. Genau das passt aber immer schlechter zu „Mobile First“ das in den letzten Jahren aufgekommen ist. Smartphones fördern Scrollen, Reaktionen und Konsum. Man liest schnell mit, vergibt vielleicht ein Like oder gar nichts und ist wieder weg. Dieses „Ich lese, schreibe aber nicht“ führt dazu, dass es immer mehr Lurker gibt, aber immer weniger Leute, die wirklich Diskussionen starten oder am Laufen halten. Die Foren werden rege besucht, aber in den Threads ist weniger los, weil weniger Leute ausführlich antworten. Dazu kommt ein soziologischer Wandel. Früher waren Foren echte Lernräume. Es gab viele Anfänger, viele Wiederholungen der gleichen Fragen und vor allem viel Geduld. Heute googeln die meisten zuerst oder fragen direkt eine KI. Wer überhaupt noch postet, erwartet schnelle, möglichst eindeutige Antworten und hat oft wenig Lust auf lange Diskussionen oder unterschiedliche Meinungen. Dadurch verlieren Foren diesen Charakter als Ort, an dem man gemeinsam denkt, ausprobiert und sich langsam weiterentwickelt. Ein weiterer Punkt ist die Verschiebung von Status und Motivation. Früher war der eigene Nickname Identität. Man hat sich über Beiträge, Wissen und Hilfsbereitschaft einen Ruf aufgebaut und der hatte innerhalb des Forums Gewicht. Heute läuft Status über Reichweite: Likes, Follower, Sichtbarkeit. Foren-Status ist nicht portabel. Warum also eine Stunde in einen gut durchdachten Post investieren, wenn der kaum Sichtbarkeit bekommt und außerhalb des Forums praktisch unsichtbar bleibt? Und dann ist da noch der Generationeneffekt. Viele der „alten“ User aus den 2000ern oder frühen 2010ern sind inzwischen einfach weniger aktiv, weil sie viel um die Ohren haben mit Beruf, Familie etc. Gleichzeitig kommen kaum neue nach, weil Gen Z und Gen Alpha direkt auf Social Media, Discord, Reddit oder YouTube landen. Foren sind für viele junge Nutzer gar nicht mehr der natürliche erste Anlaufpunkt. Es wird in Foren also weniger partizipiert, aber sie dienen immer noch sehr vielen Leuten als Nachschlagewerk und natürlich auch die KI bedient sich grösstenteils an Inhalten aus Foren. Ihre Wichtigkeit ist also weiterhin hoch.
  15. @scheinheilige hat einfach einen anderen Lebensentwurfs als wir. Wenn man als reife Frau kinderlos ist, ist man sozusagen vogelfrei. Keinerlei Verantwortung aber dafür genügend liquide Mittel um seinem hedonistischen Lebensstil zu frönen. Kann jeder seine eigene Meinung dazu haben, aber wir leben in der freisten Zeit die es jemals für ein Individuum gab. Wohin uns das als Gesellschaft schlussendlich führt, das dürfen dann unsere Kinder herausfinden.
  16. Genau darin unterscheidet sich die Sexualstrategie und das Sexualverhalten von Mann und Frau. Mann Frau Dynamik aus dem Lehrbuch. Ein Mann will von Natur aus seinen Samen möglichst weit streuen. Eine Frau will einfach nur nach der Hypergamie mit dem bestmöglichen Mann zusammenkommen. Und nur mit dem. Ich erwarte ehrlich gesagt auch gar nicht, dass eine Frau diesen Grundsatz wirklich versteht oder akzeptiert. Aber jeder Mann weiss was damit gemeint ist. Und schlussendlich ist genau das auch die Triebfeder, die unsere Gesellschaft auf Trab hält. Das immer mehr, höher und weiter. Sich nie mit dem Status Quo zufrieden geben, sondern die Grenzen zu testen und zu überschreiben. So typische Männerdinge halt.
  17. "Attraction is not a choice" Die Anziehung von stabilen, tüchtigen HBs kann ich ja noch verstehen. Also Lehrerinnen, Zahnärztin etc. Aber wenn es dann in Richtung progressiv bzw. 3./4. Welle Feminismus (Themen wie Fokus auf Diversity, Queer-Theorie, Postfeminismus und Kritik an der "weißen, heterosexuellen" Dominanz der 2. Welle) geht, dann beisst sich das doch ziemlich mit der natürlichen Mann Frau Dynamik. Also auch wenn das HB ganz bewusst hart Karriere machen und hoch hinaus will. (Führungsposition etc.) Du selbst willst keine Kinder haben?
  18. Das tönt irgendwie hart nach überkompensieren. 😂 "Vom Saulus zum Paulus"
  19. Bin da auch Fraktion @DirtyRabbit Selbst in eine LTR, bzw. erst Recht in einer LTR darf man sich nie gehen lassen und muss für das andere Geschlecht weiterhin interessant und attraktiv bleiben. Denn dann bleibt man auch für den LTR-Partner attraktiv. Was im Umkehrschluss auch immer bedeutet, dass man in der LTR weiterhin Signale von anderen HBs erhält. Was einem die Bestätigung gibt, immer noch einen respektablen SMV zu haben. Vielleicht ist es das, was dir aktuell fehlt? Die subtilen Hinweise von HBs, dass sie grundsätzlich an dir interessiert wären? Vielleicht hast du dich etwas zu stark in den "sicheren Hafen" deiner LTR zurückgezogen? Vielleicht bringt es was, einfach mal wieder einen Männerabend zu machen und raus zu gehen um Spass zu haben und zu schauen was man für Reaktionen erhält?
  20. Früher waren die Menschen unwissend, weil sie zu wenig / zensierte Kanäle hatten um ihre Informationen zu beziehen. Heute sind die Menschen unwissend, weil es zu viele Kanäle gibt, die das komplette Spektrum an Informationen (Von Wahrheit bis Fake) abdecken. Oder um es mit Orwell und Huxley zu beschreiben: Wir sind inzwischen zu 100% bei Huxley angekommen und werden von morgens bis abends mit "Informationen" berieselt. Und selbst als gut (aus-)gebildeter Bürger ist es unglaublich schwierig geworden, diese vielen Informationen korrekt zu filtern.
  21. Der Altersgap von 14 Jahren ist auf der einen Seite natürlich ein Kompliment, auf der anderen aber auch eine massive Challenge. So ein Gap funktioniert langfristig nur, wenn der Mann klar overperformt: körperlich, mental, vom Frame her, vom Lebensdrive. Sobald der Mann ins Reagieren, Absichern oder Nachgeben rutscht, kippt das Machtgefüge extrem schnell. Und genau das scheint bei euch passiert zu sein. Spätestens mit Geburt der Tochter. Was mir in deinem Text fehlt (und das ist wichtig): Wer hat die Beziehung faktisch beendet und warum? Gab es schleichenden Attraction-Verlust, Sexflaute, Respektverlust, Streit, emotionale Distanz? Dass sie heulend vor deiner Tür steht, sobald sie merkt, dass du Optionen hast und dein Leben weitergeht, ist wenig überraschend. Gekränkter Stolz, Verlustangst, die Hypergamie meldet sich. Aber genau deshalb ist das Wiederaufwärmen auch ein Fehler. Die brennende Leidenschaft war da schon tot. Das war kein echtes „Ich will dich“, sondern ein „Ich will den bequemen Status Quo nicht verlieren“. Großer Unterschied. Dass du eingeknickt bist, hat dir leider direkt den Frame zerrissen. Du warst emotional schon einen Schritt weiter, sie nicht. Du gehst wieder rein, investierst Hoffnung, sie testet kurz und sobald sie merkt, dass sie dich wieder sicher hat, ist die Spannung weg. Dass nach 1,5 Wochen wieder alles vorbei ist, überrascht deshalb null. Der andere Typ? Ebenfalls wenig überraschend. Natürlich ist da ein anderer. Vielleicht schon länger, vielleicht mehrere. Sie checkt Optionen, vergleicht, schaut, wo sie besser fährt. Mal bist du interessant, dann wieder nicht. Das ist weibliche Hypergamie und Monkey Branching in Reinform, besonders nach einer Trennung. Der wichtigste Punkt für dich jetzt: Diese Frau ist eine Sackgasse. Ihre Leidenschaft für dich ist weg. Ob sie jemals wirklich da war oder ob du primär der nützliche Beta-Versorger warst (Haus, Stabilität, Kind), ist im Ergebnis egal. Fakt ist: Zukunft gibt es da keine mehr. Was du jetzt tun solltest: Akzeptiere, dass das Kapitel abgeschlossen ist. Nicht „vielleicht irgendwann“, nicht „wenn sie merkt was sie verloren hat“. Nein. Zu. Fertig. Klappe zu, Affe tot. Regel den Kontakt auf das absolute Minimum, das wegen eurer Tochter nötig ist. Höflich, freundlich, ungerührt. Keine Extras, keine Gespräche über Gefühle, keine nächtlichen Nachrichten, kein „wie geht’s dir“. Nicht aus Rache sondern aus Selbstschutz. Ja, das ist ein verdammt schwieriger Spagat, weil sie die Mutter deines Kindes ist und du sie nicht komplett aus deinem Leben verbannen kannst. Aber emotional musst du genau das tun. Sonst bleibst du in dieser Schleife hängen. Und dann: Fokus auf dich. Weiter abnehmen, weiter Sport, weiter Struktur reinbringen. Freunde, Hobbys, im Job performen. Dating wieder aufnehmen. Nicht um sie zu ersetzen, sondern um dein eigenes Leben wieder zu fühlen. Irgendwann kommt wieder Alltag, und irgendwann kommt auch wieder Selbstvertrauen zurück. Die kreisenden Gedanken zum neuen Typen sind gekränkter Stolz, mehr nicht. Die bringen dir exakt null Mehrwert. Jedes Mal, wenn du merkst, dass du da reinrutschst: Stopp. Fokuswechsel. Körperlich bewegen, rausgehen, irgendwas Aktives. Du bist gerade in einer Übergangsphase. Die fühlt sich scheiße an, aber sie ist temporär. Wichtig ist nur, dass du jetzt keine weiteren Fehler machst, die dich emotional noch tiefer reinziehen.
  22. Ich hätte wohl Angst um meine Organe bei solchen Geschichten 🤣 Aber grundsätzlich stimmt schon: wenn eine Geschichte zu gut erscheint, dann ist in 99% aller Fälle etwas faul daran. Mir wäre ehrlich gesagt die Zeit zu schade, solche schrägen Spielchen mitzuspielen. Entweder sie kommt auf den Punkt, was sie eigentlich will oder sie kann abziehen.
  23. Deine Wahrnehmung wird jedenfalls nicht durch Daten gestützt, siehe Zitat unten. Und ganz ehrlich gesagt, bin ich davon selbst etwas überrascht, da ich auch eine Art "Idiocracy" erwartet hätte. Aber scheinbar war das früher nicht anders und vielleicht erhält man diesen Blickwinkel auch deshalb, weil man selbst eine gewisse Flughöhe hat und von so weit oben ein Grossteil der Mitbürger als "ungebildet" erscheinen. Da schwingt doch auch ein bisschen unschöne Hybris mit, muss ich zugeben.