irgendjemand4
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Das finde ich einen ziemlich interessanten Gesichtspunkt. Man wünscht sich natürlich, dass jeder Inhaber einer Machtposition fehlerfrei handelt, weil eine falsche Entscheidung große Konsequenzen haben kann. In der Realität sind das auch nur Menschen, die Fehler machen. Die Frage ist, wie geht man mit diesen Fehlern um: Man könnte entweder als Vorbild dienen und den Fehler zugeben, oder versuchen den Anschein zu erwecken, dass man alles unter Kontrolle hat. Auch wenn sich zweiteres ziemlich schlecht anhört, kann das durchaus produktiv wirken. Stellt euch z.B. ein Start-Up vor. Wenn die Mitarbeiter den Eindruck haben, der Chef steuert auf den Abgrund zu, machen sie Dienst nach Vorschrift und bewerben sich gleichzeitig woanders. Wenn sie stattdessen das Gefühl haben, dass sie gerade den Beginn etwas Großen miterleben, werden sie sich ordentlich reinhängen. Ich denke ein guter Kompromiss ist nach außen Zielsicherheit auszustrahlen, nach innen sehr selbstreflektiert sein und zu erkennen, wo die Grenzen des eigenen Wissens sind. Für Entscheidungen darüber hinaus kann man sich ja beraten lassen. Off-Topic: Wie gesagt, ich habe alles probegelesen. Logikfehler hab ich keine gefunden, dafür aber ein paar redundante oder inhaltslose Sätze gestrichen. Als stilistischen Kontext habe ich "Pickup-Forum -> Persönlichkeitsentwicklung" angegeben. Kann natürlich sein, dass dem LLM nicht allzu viel Trainingsmaterial aus dieser Nische gefüttert wurde. Ich glaube, dass ein Großteil des Eindrucks von minderer Qualität daher kommt, dass man heutzutage ständig mit KI-generierten Texten konfrontiert wird. Und die sind leider oft billig generierte Massenware, die dadurch entstanden ist, dass ein kurzer Prompt durch die KI zu einem langen Text aufgebläht (und eventuell noch Suchmaschinen-optimiert) wurde. Ein konkretes Beispiel, was mich jedes mal nervt, ist Sortiraparis.com, wo man die gesuchten Inhalte irgendwo zwischen Flavortext und Werbung herausfischen muss. Was ich auf jeden Fall in Zukunft versuchen werde, ist konkrete Stile zu verlangen, wie die Tipps von Wolf Schneider.
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Das hab ich mir schon gedacht, dass so ein Einwand kommt. Dann sollte wohl hinzufügen, dass ich bei mir selbst auch nicht mit anderem Maßstab messe. Ich habe meine Ursprungs-Version von ChatGPT formatieren lassen und nach Feedback für die Reihenfolge der Argumente gefragt. Den letzten Absatz hatte ich ursprünglich im ersten angefügt, aber letztendlich hat mir der Vorschlag mit konstruktiven Ansätzen zu enden besser gefallen. Ein paar Änderungen an Formulierungen, die mir ChatGPT vorgeschlagen hat, habe ich verworfen, andere übernommen. Was ich damit sagen will, der Beitrag ist ernst gemeint und kein low-Effort Copy&Paste von einem LLM generierter Aufsatz zu einem 1-Liner Prompt.
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irgendjemand4 hat jetzt Monogame Beziehung einseitig öffnen, Die wichtigste Qualifikation im (Arbeits-)Leben: Unsinn detektieren, Eure besten Daygame Anekdoten und und 6 andere Mitglieder abonniert
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Die wichtigste Qualifikation im (Arbeits-)Leben: Unsinn detektieren
irgendjemand4 hat ein Thema erstellt in Persönlichkeitsentwicklung
Eine Fähigkeit, die meiner Meinung nach im Studium viel zu wenig vermittelt wird und im Berufsleben enorm wichtig ist, ist die Fähigkeit, Unsinn zu erkennen. Damit meine ich nicht nur offensichtlichen Blödsinn. Es geht um etwas viel Allgemeineres: Wie gut kann ich einschätzen, ob ein Ergebnis plausibel ist? Weiß ich, was ich weiß und was ich nicht weiß? Erkenne ich, wenn ich bei einem Problem irgendwo falsch abgebogen bin? Und vor allem: Wie sicher bin ich mir eigentlich, dass das, was ich gerade behaupte, tatsächlich stimmt? Ich habe den Eindruck, dass gerade Leute, die frisch von der Uni kommen, hier teilweise eine ziemlich falsche Vorstellung davon haben, was „gute Arbeit“ bedeutet. 80 % richtig ist nicht unbedingt ein gutes Ergebnis In der Uni kann man sich erstaunlich viele Fehler erlauben. Wenn man beispielsweise bei einer längeren Rechnung am Anfang einen Faktor vergisst und anschließend alles konsequent mit diesem falschen Faktor weiterrechnet, bekommt man für die folgenden Schritte häufig noch einen erheblichen Teil der Punkte. Das ist als Lern- und Prüfungsformat durchaus sinnvoll. Es zeigt, dass man die Methode verstanden hat. In der Arbeitswelt ist das allerdings etwas anderes. Wenn am Ende herauskommt, dass die Temperatur einer Tasse Kaffee -2000 kg ist, hilft es mir wenig, dass 80 % der einzelnen Rechenschritte korrekt waren. Noch problematischer wird es, wenn mir jemand dieses Ergebnis mit hundertprozentiger Sicherheit präsentiert. Mit jemandem, der seine eigenen Ergebnisse nicht auf Plausibilität prüfen kann, kann man nur sehr eingeschränkt arbeiten. Und insbesondere kann man ihm keine Verantwortung übertragen, wenn man nicht darauf vertrauen kann, dass er bei einem absurden Ergebnis irgendwann innehält und sagt: „Moment. Das kann doch nicht stimmen.“ Fehler zu machen ist völlig normal. Nicht zu bemerken, dass man einen Fehler gemacht hat, und trotzdem mit großer Sicherheit weiterzumachen, ist das eigentliche Problem. KI macht diese Fähigkeit noch wichtiger Das Ganze wird durch KI meiner Meinung nach nicht weniger, sondern deutlich wichtiger. Es gibt beispielsweise eine interessante Metrik von METR, die sogenannte „Task-Completion Time Horizon“. Vereinfacht gesagt wird dabei untersucht, wie lange Menschen für bestimmte Aufgaben brauchen und bei welcher Aufgabendauer ein KI-System diese Aufgaben mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit noch zuverlässig erledigen kann. METR betrachtet unter anderem eine 50-%- und eine 80-%-Erfolgswahrscheinlichkeit. Das finde ich als Denkmodell ziemlich interessant: Eine KI kann heute vielleicht schon eine Aufgabe erledigen, für die ein Mensch eine Stunde braucht. Wenn sie dabei aber nur in 50 % der Fälle richtig liegt, ist das etwas völlig anderes, als wenn sie dieselbe Aufgabe in 95 % der Fälle zuverlässig erledigt. Und genau deshalb glaube ich, dass eine der wichtigsten Fähigkeiten der nächsten Jahre darin bestehen wird, längere und komplexere Aufgaben zuverlässig zu Ende zu bringen und die eigenen Fehler zu erkennen. Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass man keine Fehler machen darf. Niemand kann alles wissen. Niemand fällt als fertiger Meister vom Himmel. Wichtig ist vielmehr, wie man mit den eigenen Grenzen umgeht. Wenn ich etwas nicht weiß, frage ich nach. Wenn ich ein Ergebnis bekomme, frage ich mich, ob es überhaupt plausibel ist. Wenn ich eine längere Rechnung oder Implementierung gemacht habe, überlege ich, an welchen Stellen ich mir sicher bin und an welchen Stellen ich möglicherweise nur geraten habe. Und wenn ich bei einem Ergebnis ein ungutes Gefühl habe, gehe ich der Sache nach, anstatt das ungute Gefühl zu ignorieren. Ein Beispiel aus meinem Arbeitsalltag Ein Beispiel, das ich in ähnlicher Form immer wieder sehe: Ein Doktorand soll eine Simulation implementieren, die eine bestimmte Pulssequenz durchspielt. Der klassische Weg, den ich ihm vorschlage, ist ungefähr folgender: Zunächst einfache Beispiele mit der Simulationsbibliothek simulieren, bei denen man genau weiß, was herauskommen muss. Dann das System Schritt für Schritt komplexer machen. Erst einen Effekt hinzufügen, dessen Einfluss verstehen, dann den nächsten, und so weiter, bis man schlussendlich bei der realistischen Simulation angekommen ist. Geschätzte Dauer: vielleicht zwei Tage. Der eigentliche Lerngewinn ist dabei enorm: Man lernt die Bibliothek kennen, versteht das grundlegende Modell, lernt die einzelnen Effekte kennen und bekommt ein Gefühl dafür, welche Größenordnung die jeweiligen Effekte haben sollten. Was dann in der Realität passiert: Aufgabe in ChatGPT eingeben, Code kopieren, ausführen. „Wow. Komplexe Aufgabe in fünf Minuten gelöst.“ Nur funktioniert die Simulation dann möglicherweise in genau einem Beispiel. Und wenn bei einer Änderung der Parameter ein falsches Ergebnis herauskommt, beginnt die Fehlersuche. Und dann steht man vor hunderten Zeilen Code, die man selbst nicht wirklich versteht. Das Problem ist dann nicht nur, dass die Fehlersuche zwei Wochen dauert. Der viel größere Schaden ist, dass man irgendwann nicht mehr weiß, welchen Ergebnissen man überhaupt noch vertrauen kann. Und damit sind wir wieder beim eigentlichen Thema: Verantwortung. „Dann nehme ich eben KI zur Fehlersuche“ Jetzt wird vermutlich jemand sagen: „Dann lässt man eben die KI den Code überprüfen.“ Das kann natürlich funktionieren. Aber auch hier sollte man nicht die eigene Plausibilitätsprüfung an die KI delegieren. Sprachmodelle neigen gerne mal dazu, ihrem Gegenüber zunächst einmal Recht zu geben. „Ja, du hast vollkommen Recht, da habe ich einen Fehler gemacht.“ Und dann stellt sich heraus, dass überhaupt kein Fehler vorlag. Oder es wird ein vermeintlicher Fehler an der falschen Stelle korrigiert. Oder umgekehrt: Man diskutiert eine halbe Stunde mit dem Modell und versucht ihm zu erklären, dass es einen Fehler gemacht hat, während es mit großer Überzeugung immer neue Begründungen produziert, warum seine ursprüngliche Antwort doch richtig gewesen sein soll. Das eigentliche Problem ist nicht Unwissen, sondern falsche Sicherheit Ich will jetzt gar nicht in das typische „Was ist nur mit der Jugend los?“ abdriften, aber habe den Eindruck, dass solche Beispiele nur die Spitze des Eisbergs sind. Ich habe den Eindruck, dass es einen allgemeinen Trend gibt, bei dem Menschen ihre Behauptungen mit einer deutlich höheren Sicherheit vortragen, als es ihr tatsächliches Wissen rechtfertigt. Und das ist langfristig ein ziemlich großes Problem. Ein Beispiel: Jemand behauptete einmal, Sterne würden funkeln, weil Licht aus Photonen besteht und uns immer nur einzelne Photonen ins Auge treffen. Das ist allerdings etliche Größenordnungen von der Realität entfernt. Ein anderes Mal wurde steif und fest behauptet, jemand sei an einem vermeintlichen Steinpilz gestorben, weil dieser mit einem anderen Pilz verwechselt worden sei, den man am Anschneiden hätte erkennen können, weil er sich blau verfärbt. Gemeint war der Maronenröhrling – ein ganz normaler Speisepilz. Was mich an solchen Geschichten eigentlich weniger stört, ist, dass jemand schlecht recherchiert hat. Das kann passieren. Was mich stört, ist die Art, wie solche Dinge vorgetragen werden. „Ich habe mal etwas gelesen, das ungefähr so ging. Aber nehmt mich bitte nicht beim Wort.“ wäre vielen Leuten zu wenig selbstsicher. Stattdessen wird eine Behauptung mit einer Sicherheit präsentiert, die durch das vorhandene Wissen überhaupt nicht gedeckt ist. Im ersten Fall endete eine lange Diskussion irgendwann sogar in einer Wette um 50 €. Der andere hat die Gelegenheit genutzt, sich aus der Wette zurückzuziehen als ich angefangen habe konkret nachzurechnen und niemand vom Mittagstisch mehr dabei war. Im zweiten Fall wurde nach dem Vorzeigen des Wikipedia-Artikels nicht etwa gesagt: „Okay, dann lag ich wohl falsch.“ Stattdessen wurde sinngemäß argumentiert, es müsse dann eben einen anderen Pilz geben, der sich in allen relevanten Punkten genauso wie der Maronenröhrling verhält, aber tödlich giftig ist. Das eigentlich Beunruhigende daran ist nicht einmal die einzelne falsche Aussage. Es ist die fehlende Verbindung zwischen Sicherheit und Evidenz. Wenn ich jemanden einmal beim offensichtlichen Lügen oder beim hartnäckigen Vertreten einer nachweislich falschen Behauptung erwische, habe ich ein Problem: Ich kann seine anderen Aussagen nicht mehr einfach so als verlässlich betrachten. Vielleicht sind 95 % davon richtig. Aber ich weiß nicht, welche 5 % falsch sind. Was diese Diskussionskultur langfristig mit der Gesellschaft macht, kann ich nicht genau abschätzen, aber sicher nichts Gutes. Verantwortung bedeutet, die eigene Unsicherheit mitzudenken Damit wären wir wieder beim Thema Verantwortung: Stellen wir uns mal vor, die Diskussion wäre andersherum – jemand behauptet sehr selbstsicher, ein bestimmter Pilz sei essbar, obwohl er sich eigentlich nur zu 80 % sicher ist. Würde er ihn selbst essen? Und würde er das Pilzgericht auch seinen Freunden und seiner Familie vorsetzen und damit die Verantwortung für sein und deren Leben übernehmen? Der Pilz ist natürlich ein Extrembeispiel. Im Berufsleben geht es normalerweise nicht um Leben und Tod, aber das Grundprinzip ist dasselbe. Es gibt ständig Situationen, in denen meine Entscheidung Konsequenzen für andere Menschen hat. Und sehr häufig führt ein Fehler nicht sofort zur Katastrophe. Ein falscher Wert landet in einer Tabelle. Die Tabelle landet in einer Präsentation. Die Präsentation landet bei einem Kunden. Der Kunde trifft aufgrund dieser Information eine Entscheidung. Und zwei Monate später stellt jemand fest, dass die ursprüngliche Zahl falsch war. Die Verantwortung für den Fehler liegt dann möglicherweise längst bei mehreren Personen – und keiner von ihnen kann mehr genau sagen, wo eigentlich die ursprüngliche Unsicherheit verloren gegangen ist. Deshalb halte ich eine Fähigkeit für extrem wertvoll: Zu wissen, wie sicher man sich bei einer Aussage tatsächlich ist. Nicht nur „richtig oder falsch“, sondern: Das weiß ich. Das glaube ich. Das vermute ich. Das habe ich irgendwo gelesen. Das habe ich selbst überprüft. Hier bin ich mir zu 99 % sicher. Hier bin ich mir zu 60 % sicher. Und hier habe ich eigentlich überhaupt keine Ahnung. Das ist keine Schwäche. Im Gegenteil: Für mich ist das eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass ich jemandem Verantwortung übertragen kann. Was sollte man daraus lernen? Wenn ihr begehrte Mitarbeiter und angenehme Mitmenschen sein wollt, würde ich deshalb sagen: Lernt Verantwortung zu übernehmen. Und Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, immer Recht zu haben. Es bedeutet: Eigene Fehler möglichst früh zu erkennen. Ergebnisse auf Plausibilität zu prüfen. Die eigene Sicherheit nicht größer darzustellen, als sie tatsächlich ist. Zu wissen, was man nicht weiß. Bei Wissenslücken gezielt nachzufragen. Bei wichtigen Ergebnissen unabhängige Kontrollmöglichkeiten zu suchen. Nicht nur einzelne Arbeitsschritte korrekt auszuführen, sondern die gesamte Kette bis zum Endergebnis zu verstehen. Wenn man merkt, dass man falsch lag, das Ergebnis nicht durch immer neue Ausreden zu retten, sondern den Fehler offen zu korrigieren. Der letzte Punkt ist vielleicht der wichtigste. Ein Mitarbeiter, der mir sagt: ist für mich wesentlich wertvoller als jemand, der mir mit hundertprozentiger Überzeugung die falsche Antwort gibt. Und was müsste sich an Schule und Universität ändern? Ich frage mich deshalb auch, ob wir Menschen nicht anders ausbilden müssten. Ein Teil des Problems liegt vielleicht in unserem Prüfungssystem. Wir trainieren Menschen häufig darauf, möglichst viele einzelne Aufgaben richtig zu lösen. Dabei werden Folgefehler oft noch mit Punkten belohnt: Wenn am Anfang ein Fehler passiert ist, bekommt man für die darauf aufbauenden Schritte trotzdem einen großen Teil der Punkte. Vielleicht müsste man zumindest bei bestimmten Prüfungsformen stärker testen, ob jemand ein Problem als Ganzes lösen kann. Zum Beispiel könnte man eine komplexe Aufgabe stellen, bei der Bücher, Internet, Taschenrechner und meinetwegen auch KI ausdrücklich erlaubt sind – aber am Ende gibt es nur dann die volle Punktzahl, wenn das Gesamtergebnis stimmt und begründet werden kann. Oder, weniger radikal, man könnte fehlerfreie Lösungen deutlich stärker belohnen. Ein Professor von mir hat beispielsweise einmal saftige Bonuspunkte für vollständig fehlerfreie Aufgaben vergeben. Ich habe damals lange mit ihm diskutiert, weil ich dachte, damit fördere man nur Scheuklappendenken. Wir hatten im Studium viele (leicht) autistische Leute, die bei bestimmten Aufgaben brillant waren, bei anderen aber nach 30 Sekunden aufgegeben haben. Rückblickend finde ich die Idee deutlich interessanter. Im (Berufs-)Leben ist häufig nicht derjenige am wertvollsten, der eine bestimmte Aufgabe besonders brillant lösen kann, sondern derjenige, dem man eine schwierige Aufgabe geben kann und bei dem man zwei Tage später weiß: Wenn er sagt, dass es funktioniert, dann funktioniert es wahrscheinlich wirklich. Und wenn es nicht funktioniert, kommt er nicht mit einer Ausrede zurück, sondern mit: „Ich habe einen Fehler gefunden. Hier ist er. Ich weiß jetzt, warum er passiert ist und wie wir verhindern, dass er noch einmal passiert.“ Das ist für mich eine der wichtigsten Formen von Kompetenz. Vielleicht sogar die wichtigste. Oder, frei nach Richard Feynman: Die erste Pflicht besteht darin, sich selbst nicht zu täuschen – und selbst ist man derjenige, den man am leichtesten täuschen kann. Bin mal auf euer Feedback gespannt und ob ihr das auch so wahrnehmt.- 6 Antworten
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Ich hab auf Seite 18 angefangen den Thread zu lesen, weil er ständig oben in der Liste der aktiven Threads ist. Ich glaub das war wirklich der schlechteste Einstiegspunkt, weil ab dort nur noch Meta-Analysen, Analysen der Analysten, Kritiken an den Analysen der Analysten etc. kamen. Das Verhältnis von Theorie zu Praxis ist ziemlich unpassend für einen Field-Report-Thread. Während der Thread für viele nur noch interessant ist, weil man sich auf persönlicher Ebene duellieren will, gibt es vermutlich deutlich mehr stille Mitleser, die mehr Fokus auf Field-Reports wollen 🍿 Was für mich neu war, ist dass man @Xatrix nur lange genug provozieren muss, um ihn mal live beim Daygame erleben zu können. Sollte ich auch mal versuchen. Da kann ich sicher mehr dabei lernen als von meinen Bluepill- und Incel-Freunden zusammen.
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Beziehung sinnvoll? Was ist für euch Liebe?
irgendjemand4 antwortete auf Andreas89's Thema in Anfänger der Verführung
Von außen betrachtet ist Liebe eine Hysterese in der Bewertung von (potentiellen) Lebenspartnern mit dem Ziel stabile Bedigungen für den Nachwuchs zu schaffen. Aus der Perspektive der Beteiligten zeigt sich Liebe darin, dass man eine Person wertvoller für's eigene Leben einschätzt, je mehr Zeit/Geld/Aufwand man investiert hat. Ein ähnlicher Mechanismus mit leicht anderem evolutionären Grund existiert auch für Liebe zu Geld/Besitz/Job. Für dich persönlich stellt sich also die Frage, ob du eine Person kennst, die du für investierenswert hältst. Sei es wegen Nachwuchs, tiefer Freundschaft oder Altersvorsorge. -
Wie in den Wegmach-Modus kommen?
irgendjemand4 antwortete auf FUEVERYBODY's Thema in Anfänger der Verführung
Weniger Pornos, notfalls mehr schönsaufen. -
Beziehungskrise bzw. Er braucht Abstand
irgendjemand4 antwortete auf Alina Kawanowski's Thema in Beziehungen
Klingt als würde deinem Freund ein höherer Testosteronspiegel gut tun. Vielleicht kannst du ein bisschen an seiner Ernährung drehen oder ihn zu mehr sportlichen Aktivitäten motivieren. Sowas wie "Hey komm, wir gehen heute mal in den Hochseilgarten/Schwimmbad/Lasertag spielen."- 62 Antworten
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- beziehungskrise
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Wenn du aus Sicht der Männer schreiben würdest, könntest du hier in allerlei Field Reports a.k.a. Wichsfantasien der User fündig werden.
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Bediene dich deines eigenen Verstandes, trotz chatgpt. ;)
irgendjemand4 antwortete auf Felm's Thema in Persönlichkeitsentwicklung
Das hast du schön von ChatGPT analysieren lassen 😄 Ich finde es prinzipiell gut, dass man sich dieser potenziell verzerrenden Effekte bewusst ist, aber die beschriebenen Grundzüge wirst du nicht so leicht loswerden, weil sie sich auch außerhalb des Forums, z.B. in der Politik zeigen. Wenn dir was nicht passt, kannst du ja konkrete Verbesserungsvorschläge machen. Die renommierten Autoren sind diejenigen, die das Forum über Jahre geprägt haben und dementsprechend auf den aktuellen Zustand des Forums hingearbeitet haben. Sie haben damit auf natürliche Weise definiert, was im Forum diskutiert wird und welches Mindset die Community hat. In einer Partei sind die Altmitglieder diejenigen, die über viele Jahre die Entwicklung mitgetragen haben und dementsprechend auch diejenigen, bei denen sich andere Rat holen. Es ist eine in vielen Aspekten des Lebens hilfreiche Fähigkeit inhaltslose Strategiebeiträge als solche zu erkennen. Ich kann jedem User empfehlen, sich dahingehend zu sensibilisieren. Und für die Qualität der Diskussionen hier wäre es ein Gutes, wenn solche Beiträge nicht hervorgehoben werden oder wenn man nachbohrt. Die Leute sind letztendlich auch zur Unterhaltung hier. Ich bin für mehr erfolgreiche Scherze. -
Wie hoffnungslos ist es?
irgendjemand4 antwortete auf misterfragwuerdig's Thema in Anfänger der Verführung
Ich würde, wie andere schon, mangelnde soziale Intelligenz als das Hauptproblem identifizieren. Das kann man trainieren, aber hauptsächlich durch Praxis und nur sehr begrenzt durch Theorie. Du schreibst, dass du dich als sehr rational-logischen Menschen siehst. Dann würde ich dich zur Motivation auffordern, dass du in Interaktionen mit anderen Leuten (nicht nur Frauen) mal versuchst, die theoretischen Konstrukte wiederzuerkennen. Gehe erlebte Interaktionen noch mal im Kopf durch und frage dich: Was kam besonders sympathisch/unsympathisch rüber? Warum? Bei sympatischem Verhalten: Kann ich mir vorstellen, das selbst so oder ähnlich umzusetzen? Auf diese Weise identifizierst du konkrete Beispiele, wie du dich selbst verhalten kannst. Wenn es um deine sozialen Fähigkeiten so schlimm bestellt ist wie von dir beschrieben, sind die Basics, die du hierbei lernst, schon ein entscheidender Schritt, der dich beim Flirten voranbringt. Ich würde dir aber davon abraten, dich nur auf Frauen zu fokussieren, sondern ein paar Schritte vorher, bei der Persönlichkeitsentwicklung anfangen. Sonst wirst du ein "nerd with techniques" (Zitat Robert Glover, Dating Essentials for Men). Challenge: Wie viel nonverbale Kommunikation kannst du mit der Theorie matchen? Kannst du das vorm Spiegel 1:1 nachmachen, ohne dir dabei komisch vorzukommen? Wenn du zusätzlich ein bisschen darüber Buch führst, wie viel verbale und nonverbale Sympathie-Aktionen du in einem Gespräch indentifizieren kannst, wirst du sehen wie du mit der Zeit besser wirst. Und wundere dich nicht, wenn du auch in Interaktionen mit anderen Männern Push&Pull oder Cocky&Funny wiederfindest. Das kannst du dann auch in dein alltägliches Verhalten übernehmen. Hier der 5-Punkte-Plan für dich: Such dir Hobbys, bei denen du mit anderen Leuten in Kontakt kommst. Konkrete persönliche Empfehlungen: Bouldern ("Hast du nen Tipp wie man hier weiterkommt?"); Tanzkurse, bei denen man sich einzeln anmelden kann ("Kann ich mir das bei dir/euch nochmal anschauen?"), Sportvereine ("Hat jemand Lust, nachher noch was trinken zu gehen?"). Intensiviere die Beziehungen zu Leuten, die du sympathisch findest. Das geht von alleine, wenn du dich für diese Leute interessierst und sie nach ihrem Leben fragst ("Ah, du magst auch Sci-Fi Filme? Hättest du Lust demnächst mal in XYZ zu gehen, sobald der rauskommt?", "Bisher hab ich nicht viel von Krimidinnern gehalten, aber was du erzählst, klingt echt unterhaltsam. Da fällt mir ein, ich hab noch ein Spieleset ungeöffnet zuhause rumliegen, das mir vor Jahren mal einer geschenkt hat.", "Du bist auch im Gym SoUndSo? Wann gehst du immer?"). Das, was sich hier entwickelt, nennt man Freundschaft. Davon hast du sicher schon gelesen. Du kannst dann über deine Freunde weitere Leute kennenlernen und dich für sie interessieren. Die Königsdisziplin ist, selbst so viele Leute zu kennen, dass du als Kontaktknüpfer fungierst. Dann wollen die Leute mit dir befreundet sein, weil du ihnen neue Kontakte bieten kannst. Vorher ist es noch relativ viel Arbeit auserhalb der Komfortzone, aber ab hier wird es einfacher. Parallel zu 3. und den aufblühenden sozialen Fähigkeiten kannst du jetzt verstärkt auf Frauen gehen. Aus dem Vortext im Thread schließe ich, dass du dich beim Flirten eher unnatürlich verhälst oder unwohl fühlst. Das kann natürlich aus Misserfolgen in der Vergangenheit herrühren, aber du bist jetzt ein besserer Mensch. Sollte es trotzdem noch schwierig sein, mit Frauen zu reden, fang erst mal damit an, sie wie normale Menschen zu behandeln. Du findest in deinem Social Circle bestimmt noch andere, die gerade Single sind, mit denen du abends weggehen kannst. Sobald du mit Frauen entspannt reden kannst, wird die Schwierigkeit gesteigert. Im letzten Schritt geht es darum, die Frauen eben nicht mehr wie neutrale Menschen zu behandeln, sondern zu eskalieren. Bis dahin werden wir vermutlich eh noch einige Threads von dir sehen. Das hier fand ich auch noch thematisch passend:- 142 Antworten
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Feministin jagd angeblichen PUA und macht Fotos von ihm
irgendjemand4 antwortete auf Shadow_Game's Thema in Anfänger der Verführung
Über das Video hab ich mich erst mal aufgeregt. Da ist einfach nur ein normaler leicht unsicherer Typ zu sehen, der mit einem Standard-Opener anfängt und nach stark abweisenden Verhaltens der Feministin aufgibt. Das wird dann von der Feministin als maximal weltfremd, aggressiv und bedrohlich dargestellt und ihr "passiert das andauernd". "Man kann als Frau ja nirgendwo mehr hingehen.", "Ich zittere am ganzen Körper." etc.. Man darf im echten Leben keine Frauen mehr anschreiben. Das soll gefälligst alles über Tinder, Insta & Co. stattfinden, da ist es für Frauen leichter sich über dem Marktwert zu verkaufen oder Männer aus dem Katalog auszusuchen. Was mich dann beruhigt hat: Die Kommentare sind keine reine Echokammer. Da gibt es einige Leute, die ihr z.B. klar machen, dass der Typ nichts illegales getan hat, sie aber schon (fremde Leute filmen und veröffentlichen). Oder jemand, der fragt, inwiefern sich der Typ von jemandem unterscheidet, der einfach nur ehrliches Interesse an ihr hat. Das Highlight ist der hier, einfach mal die Realität ins Gesicht gesagt: Mal schauen, wie lange der Kommentar bleibt. 🍿 -
Das ist natürlich auch sehenswert 🤤
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Ich find's witzig, wie hier alle aneinander vorbei reden. Nachdem @DirtyRabbit ein Video von einer Profi-Aufführung gepostet hat, scheint die Hälfte der Diskussionsteilnehmer zu denken, dass es beim Salsa-Tanzen darum geht "die Genitalien aneinander zu reiben". Wäre das so, hätten wir das Thema schon auf der ersten Seite abschließen können. Die Leute mit anderen Ansichten, "Lass sie doch, ist auch nur ein Hobby.", sind vermutlich diejenigen, die selbst schon mal auf so einer Veranstaltung waren. Hier is ein Beispiel, wie es in echt zugeht: Wenn du das machst, dann spielst du ihr Spiel mit. Und das soll ja nicht sein. Ein HG mit Optionen VERLÄSST SOFORT eine Frau die mit anderen Männern tanzt oder tanzen möchte, weil er ja Optionen hat. Mein Tipp: Geht einfach mal persönlich auf so eine Social Dance Veranstaltung. Zählt, wie viele Leute sich da aneinander reiben. Solltet ihr jemanden finden, beobachtet weiter. Sind die beiden ein festes Paar? Das wäre z.B. zu erkennen, weil sie nicht viel durchtauschen, ihre Jacken an nebeneinanderliegenden Plätzen haben, etc.. Außer natürlich ihr seid zu Alpha, um euch selbst ein Bild vom Hobby eurer LTR zu machen und stattdessen lieber auf die Meinung von Forenmitgliedern hört, deren Meinung ihr auch gekannt hättet, wenn sie nichts geschrieben hätten.
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- ltr
- eifersucht
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Schöne Strategie zur Selbstmotivation. Jetzt wo ich es lese, merke ich, dass ich diese Strategie schon in einzelnen Teilbereichen meines Lebens angewandt habe, ohne konkret drüber nachzudenken. Wenn auf Arbeit mal ein Projekt richtig gut läuft, gebe ich gleich doppelt Gas. Wenn ich beim Bouldern besonders gut am Überhang bin, probiere ich immer dort zuerst die schwierigen Strecken aus statt an der Balance-Wand. Das passiert aber auch nur, wenn man sich das Ziel setzt besser im Masturbieren zu werden. Auch darüber muss man sich keine Sorgen machen. Den meisten Fortschritt macht man immer am Anfang. Irgendwann kommen die Diminishing Returns.
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Durch dritte von Lügen erfahren
irgendjemand4 antwortete auf Eliteuser's Thema in Persönlichkeitsentwicklung
Wenn du Person K voll vertrauen kannst, dann einfach Kontakt zu B abbrechen. Wenn nicht, ist die Situation komplizierter. Dann stellt sich die Frage, warum K dir B's Lügen offenbart. Will K bewusst einen Keil zwischen dich und B treiben? Will K einfach nur nett sein? Ohne genauere Informationen ist das schwer zu beurteilen. B zur Rede zu stellen sollte doch auch irgendwie möglich sein ohne direkte Rückschlüsse auf K zuzulassen. Da du ja weißt, worüber B dich belogen hat, kannst du gezielt nachbohren. In dem Fall mit der Veranstaltung, auf die du nicht eingeladen wurdest, kannst du bei Gelegenheit erwähnen, dass du es schade fandest nicht dabei gewesen zu sein. Frag nach, wer denn Leute eingeladen hat. Dann kannst du dich ja erst mal über die einladende Person empören, um dann von dieser Person zu erfahren, dass B sich gegen deine Einladung ausgesprochen hat. Wenn man das Ende vom Krimi kennt, weiß man wie man den Mörder am leichtesten überführt.
