Gibt es ein Leben nach dem Tod?

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Diese Frage hat mich früher beschäftigt.

Bin zufällig auf folgenden Artikel gestoßen u. dachte mir, was wohl die Leute hier im Forum darüber denken (vor allem Shao, Dreamcatcher, Satsang, aber auch alle Andern hier, die sich schon mal darüber Gedanken gemacht haben).

http://www.shortnews.de/id/988892/US-Forscher-behauptet-dass-es-ein-Leben-nach-dem-Tod-gibt

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Einem Neurochirurgen müsste eigentlich bewusst sein, dass Wahrnehmungen jeglicher Art im Kopf beginnen und enden?

Wenn man die modernen Erkenntnisse, oder Deutungen, der Physik und Chemie annimmt, tauscht man sie leider gegen die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Wo sind die 14 Trilliarden Seelen jetzt eigentlich? Hoffentlich nicht dort, wo die Erde war, als sie starben. Stelle ich mir unglaublich öde vor. So eine unendlkiche Existenz im leeren Raum.

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ist doch egal ob es das gibt. Das Universum ist sowieso unerklärlich. Es könnte also genauso möglich sein, dass es auch ein Leben nach dem Tod gibt! :)

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ist doch egal ob es das gibt. Das Universum ist sowieso unerklärlich.

Was genau?

Bei den ersten hunderdtausend Jahren fischt man noch etwas im Trüben. Aber beim Rest sind wir schon einigermaßen im Bilde.

Der Spruch klingt schmerzhaft dumm, sorry. Womit ich nicht sagen möchte, dass du dumm bist. Es ist wohl eher Ignoranz, der solch dümmliche Aussagen entspringen.

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ist doch egal ob es das gibt. Das Universum ist sowieso unerklärlich.

Was genau?

Bei den ersten hunderdtausend Jahren fischt man noch etwas im Trüben. Aber beim Rest sind wir schon einigermaßen im Bilde.

Der Spruch klingt schmerzhaft dumm, sorry. Womit ich nicht sagen möchte, dass du dumm bist. Es ist wohl eher Ignoranz, der solch dümmliche Aussagen entspringen.

Aso, okay und warum gibt es das Universum und wer hat es erschaffen? Und ist es Unendlich? Und wenn nein, was ist nach dem Universum? Das einzige was du weißt ist vielleicht wie sich Sterne gebildet haben und dass es einen Urknall gab. Schau mal über deinen schmalen Horizont drüber hinaus und du wirst drauf kommen dass du eigentlich garnichts weißt. - so wie wir alle!

Ahja, noch etwas zum Nachdenken: Wenn sich bei unseren Computern, so wie es zurzeit der Fall ist, weiterhin ihre Geschwindigkeit von Jahr zu Jahr verdoppeln, werden wir in 20 Jahren eine solche Rechenleistung haben, dass wir selbst unser eigenes Universum in einem Computersystem erschaffen könnten und dann könnte man nochmals weiterdenken und sich die Frage stellen:

"Was ist wenn wir womöglich eine Simulation sind?" - Was würde dagegen sprechen. NICHTS!

schönen tag noch

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ist doch egal ob es das gibt. Das Universum ist sowieso unerklärlich. Es könnte also genauso möglich sein, dass es auch ein Leben nach dem Tod gibt! :)

Was ist das denn für ein Diskussionsbeitrag? Erstmal ein plumpes, fatalistisches Totschlagargument mit angetäuschter Erkenntnistheorie?!

bearbeitet von dextro86

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Da ist noch viel zu lernen. Natürlich. Aber überlege doch einmal, seit wann ernsthafte Astronomie betrieben wird.

Ist dir zum Beispiel geläufig, dass erst 1932 entdeckt wurde, dass es außerirdische Radioquellen gibt?

Dementsprechend baut man erst seit knapp 70 Jahren überhaupt Detektoren für einen der wichtigsten Bereiche des Spektrums überhaupt, um Beobachtungen zu machen und daraus Erkenntnisse abzuleiten.

Wir haben auch noch immer keinen vernünftigen Detektor für Infrarotstrahlung im All.

usw..

It´s still a long way to go. Aber mit deiner Einstellung wären wir noch nicht einmal los gelaufen.

bearbeitet von Easy Peasy

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Da ist noch viel zu lernen. Natürlich. Aber überlege doch einmal, seit wann ernsthafte Astronomie betrieben wird.

Ist dir zum Beispiel geläufig, dass erst 1932 entdeckt wurde, dass es außerirdische Radioquellen gibt?

Dementsprechend baut man erst seit knapp 70 Jahren überhaupt Detektoren für einen der wichtigsten Bereiche des Spektrums überhaupt, um Beobachtungen zu machen und daraus Erkenntnisse abzuleiten.

Wir haben auch noch immer keinen vernünftigen Detektor für Infrarotstrahlung im All.

usw..

It´s still a long way to go. Aber mit deiner Einstellung wären wir noch nicht einmal los gelaufen.

Meine Einstellung stammt von wissenschaftlichen Berichten von BBC exclusive. kannst dir gerne auf kino*.to ansehen. Sollte für jedermann zugänglich sein.

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Meine Einstellung stammt von wissenschaftlichen Berichten von BBC exclusive. kannst dir gerne auf kino*.to ansehen.

okay und warum gibt es das Universum und wer hat es erschaffen?

Das nennst du wissenschaftlich?!

Kannste auch fragen, wie lang der Bart von Väterchen Frost ist. Die Fragen implizieren nämlich Tatsachen, die man erst einmal beweisen müsste. Sind so daher gar nicht zulässig.

Wir sollten das hier und jetzt lieber beenden.

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Meine Einstellung stammt von wissenschaftlichen Berichten von BBC exclusive. kannst dir gerne auf kino*.to ansehen.

okay und warum gibt es das Universum und wer hat es erschaffen?

Das nennst du wissenschaftlich?!

Kannste auch fragen, wie lang der Bart von Väterchen Frost ist. Die Fragen implizieren nämlich Tatsachen, die man erst einmal beweisen müsste. Sind so daher gar nicht zulässig.

Wir sollten das hier und jetzt lieber beenden.

ja, bevor noch mehr offtopic geschrieben wird.

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Was genau?

Bei den ersten hunderdtausend Jahren fischt man noch etwas im Trüben. Aber beim Rest sind wir schon einigermaßen im Bilde.

Spontan würden mir da jetzt Quantenphänomene einfallen. Wenn man das Kausalitätsprinzip mal sieht, dann ist überhaupt eine Frage an sich, ob wir wissen was wir wissen, mal als Denkanstoss:

http://www.youtube.com/watch?v=WRYB7F_smbY

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Einem Neurochirurgen müsste eigentlich bewusst sein, dass Wahrnehmungen jeglicher Art im Kopf beginnen und enden?

Wenn man die modernen Erkenntnisse, oder Deutungen, der Physik und Chemie annimmt, tauscht man sie leider gegen die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod.

So einfach ist es dann doch nicht. ;-)

Um an Talmuts Beitrag anzuknüpfen: Vor einiger Zeit beobachteten einige Neurobiologen, dass während des Phänomens der Wahrnehmung im Gehirn einige Prozesse laufen und erkannten Regelmässigkeiten darin. Aufgrund dessen aber zu behaupten man wisse wie die Wahrnehmung selbst funktioniert, ist meiner Meinung dann doch ein wenig übertrieben.

Denn sogar wenn diese Vorgänge im Gehirn wirklich die Ursache des Empfindens der Wahrnehmungen ist, braucht es noch eine Schnittstelle in der Kausalkette zwischen "Bilologische Vorgänge im Gehirn => Empfinden", die das Wie dieser Relation erklärt. Ansonsten ist das ein Bisschen, wie wenn sich ein Kind mit der Erklärung eines Kaugummiautomaten im Stil von "Ich werfe eine Münze ein => Der Automat gibt mir einen Kaugummi" zufrieden gibt ohne die Mechanik dahinter zu verstehen. Die Aussage ist nicht wirklich falsch. Bloss unvollständig.

Was die Frage nach Leben nach dem Tod angeht: Eigentlich ist diese Aussage ja ein Widerspruch in sich. Vielleicht würde man besser nach Wahrnehmung nach dem Tod Fragen.

Wenn man das so überlegt, brauchen wir meiner Meinung nach gar keine Angst vor dem Tod zu haben denn so lange wir noch empfinden "leben" wir ja noch in einer gewissen Weise. Sollten wir hingegen aufhören Wahrzunehmen und "entgültig sterben", würden wir es ja gar nicht merken.

peace

Growth

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Zwar hat jeder Mensch eine Würde und einen Wert, beides ist nicht infrage zu stellen und kann nicht verleugnet werden, dennoch glaube ich, dass viele Menschen gar nicht wirklich leben, sondern einfach nur existieren. Ausgelöschte Existenzen betrauert keiner und man fragt sich auch nicht, was dann passiert. Kommt allerdings eine Bedeutung, eine emotionale Bindung, mit ins Spiel, dann erscheint es mir als naheliegende Reaktion auf die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, dass man nicht mit Trübseligkeit, Wehmut, Resignation und Panik reagiert und sich das Leben so ausquetscht, dass man möglichst luxeriös durchkommt, was jedoch durch gewisse Parameter eingeschränkt ist. Zum Beispiel die Verteilung von Macht in der Gesellschaft. und natürlich das eigene Selbst.

Meine Erfahrung ist, dass die Menschen, die sich selbst sehr wichtig nehmen und ihrem Selbst wie ein Heiligtum begegnen, das starke Bedürfnis haben zumindest mal von eine Existenz nach dem Tod auszugehen.

Warum das hier nun naturwissenschaftlich aufgebröselt wird, ist mir schleierhaft. Da sind doch überhaupt keine Erkenntnisse zu erwarten, die die Frage nach einem Leben nach dem Tode beantworten könnte. Total paradox mit Naturwissenschaft aufzuwarten in der Diskussion. Naturwissenschaften können doch nur Ergebnisse innerhalb unserer Erkenntnisrahmens liefern oder selbst das nicht.

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Ob es ein Leben nach dem Tod gibt weiss ich natürlich nicht und hab ich für mich selbst auch nicht "festgelegt" (damit meine ich was ich persönlich glaube).

Meine Meinung ist aber dass es eigentlich egal ist, denn wenn es eins gibt schön und gut,

wenn nicht bekommen wir das sowiso nicht mit.

Ist dann eben so wie vor unserer Geburt.

Der Tod ist meiner Ansicht nach aber nichts schlimmes, das merke ich jetzt auch immer öfter wenn bekannte oder prominente Menschen von denen ich was halte sterben.

Sie alle gehen diesen Weg und auch wir werden ihn gehen.

Was mich allerdings stört ist folgendes:

Der Mensch an sich ist so von sich überzeugt dass er etwas besonderes ist dass es da etwas geben "muss".In uns gipfelt ja schließlich die evolution und bla bla bla...

Aber sehen wir uns z.B. die Tierwelt an:

Ihr sprechen wir ein Leben nach dem Tod ab, obwohl meiner Meinung nach Tiere mehr "Wert"

sind als viele Menschen.

Ein Tier wird dich immer gleich behandeln, kennt keinen Hass, Wut,Neid,Rache etc...

Und wenn ich mir die Welt so ansehe frag ich mich manchmal ob der Mensch nicht das grösste unheil ist dass die Erde je erlebt hat.

Jeder ist natürlich etwas besonderes, aber ich würde das eher auf Lebewesen allgemein beziehen und nicht auf die Art von Lebewesen.

Auf der einen Seite ist alles natür lich erklärbar, also Entstehung von Leben etc...

Dass würde aber auch bedeuten dass Leben Energie ist und Energie kann nicht verschwinden sondern nur umgewandelt werden.

Unter der Annahme dass die Religion recht hat (worauf ich mich ebenso wenig festgelegt habe)

wäre die einzig logische Erklärung für mich dass das Leben eine Art Test ist um zu erkennen wie wir in gewissen Situationen handeln um uns nach dem Leben eine "höhere" geeignete Aufgabe zu geben.

So oder so ,wir wissen es nicht, und ich glaube das ist auch gut so.

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Warum das hier nun naturwissenschaftlich aufgebröselt wird, ist mir schleierhaft. Da sind doch überhaupt keine Erkenntnisse zu erwarten, die die Frage nach einem Leben nach dem Tode beantworten könnte. Total paradox mit Naturwissenschaft aufzuwarten in der Diskussion. Naturwissenschaften können doch nur Ergebnisse innerhalb unserer Erkenntnisrahmens liefern oder selbst das nicht.

Es gibt überraschende Übereinstimmungen zwischen dem, was in der Theologie als Ewigkeit definiert wird (z.b. bei Wolfhart Pannenberg, bei Ratzinger als er in den 60er Jahren Prof in Tübingen war sowie im mystischen Bereich bei Meister Eckhart) und dem, was man in der Quantenphysik als zeitliche Nichtlokalität (siehe http://vimeo.com/38508798 ) bezeichnet

Auch zwischen der speziellen Relativitätstheorie, Ewigkeit und Nahtoderfahrungen gibt es überraschende Übereinstimmungen. Hierzu gibt es ein interessantes Interview mit dem Inhaber eines Physiklehrstuhles (rechts oben auf Audio runterlasen gehen ).

http://www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/-/id=1895042/nid=1895042/did=3228120/47y549/index.html

Von daher hat es schon seine Berechtigung das ganze auch unter naturwissenschaftlichen Aspekten zu betrachten.

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Also ich bin fest davon überzeugt dass es ein Leben bzw. eine (Weiter)Existenz der Seele nach dem Tod gibt bzw. glaube ich an Wiedergeburt.

Denn schauen wir doch mal, was in unseren Körper abläuft:

Die Gedanken sorgen dafür dass wir das tun was wir grad tun. Einiges wie der Herzschlag passiert unbewusst und damit automatisch. Anderes wie das Schreiben dieses Posts passiert bewusst.

Darum bin ich überzeugt dass das Leben wie wir es kennen nur eine Dimension von vielen weiteren Dimensionen ist wo unsere Seele existieren kann.

Im Übrigen glaube ich genauso wie es eine weitere Existenz unserer Seele nach Tode in weiteren Dimensionen bzw. anderen (Tier/Pflanzen)Körpern kann; kann es auch Außerirdische geben.

Denn genauso wie die Existenz von Außerirdischen ist auch die Existenz nach dem Tod weder belegt noch widerbelegt.

Im Prinzip verhält es sich hier wie mit PU:

Man kann es entweder ohne zu hinterfragen hinnehmen und entsprechend leben oder aber es hinterfragen und dabei durch das Grübeln und Nachdenken auf kein Punkt zu kommen.

Was wäre denn z.B. wenn irgend Etwas oder irgend Jemand das Leben auf der Erde bestimmt?

Er oder es sieht die Entwicklung dass die Frauen immer stärker werden und die Männer im schwächer werden und dies nicht in seinem Sinne ist.

Was ist wenn er oder es darum dafür gesorgt hat dass Jemand auf die Idee mit PU gekommen ist, um dies wieder ins Gleichgewicht zu bringen?

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Leben nach dem Tod?

Will wiedergeboren werden als Amöbe.

Nö bräin, nö päin.

Wobei: Als besonders intelligente Amöbe, die zusätzlich zum üblichen Evolutionsprogramm ein Schild mit "FUUUUUUU!!!!" hochhält, bevor ihr die entsprechende Hirnzelle wegbrennt.

Da blieben mir die widerlichen Wichser dieser Welt immerhin erspart.

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"The universe is big, its vast and complicated, and ridiculous. And sometimes, very rarely, impossible things just happen and we call them miracles. And that's the theory. Nine hundred years, never seen one yet, but this would do me."

Wie sieht ein Atom aus? Wir wissen es nicht. Wir haben Atommodelle die aber schon an der Welle-Teilchen-Dualität versagen.

Woraus besteht dunkle Materie (23% Materieanteil im Universum), was macht die? Und was ist dunkle Energie (72% Materieanteil im Universum)? Bleiben letztendlich knapp 5% Materie wie man sie aus der Schule kennt.

Das Universum ist ein gigantisches Wunder. Vielen Menschen reicht das nicht und in einer Art kollektiven Narzissmus wird vermutet, dass aus irgendeinem Grund wir als Menschen und Individuen 'ewig' existieren würden. Gerettet von Gott oder vom All, irgendwo anders hin, einmal "Beam my brain up, Scotty", bei näherer Betrachtung völlig absurd, dass unsere Individualität irgendwie magisch aus der Gehirnmasse extrahiert wird und dann in eine neue Dimension fliegt. Die Angst, nicht mehr da zu sein, alles ausgelöscht, das gesamte, eigene, fürts Universum völlig belanglose Leben.

Man stelle sich nur mal vor, in ein paar hundert Jahren, kein Mensch muss mehr an Altersschwäche sterben. Man schaut in die Geschichtsbücher, einige der nachdenklicheren werden wehleidig an uns denken: Diese armen Schweine, mussten noch sterben, klammerten sich in ihrer Verzweiflung an einen wahnwitzigen Gedanken oder daran, dass ewiges Leben hier im Universum sowieso nicht erstrebenswert sei. Diese armen, zurückgebliebenen Tölpel.

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Die Frage muss unbeantwortet bleiben. Das ist ganz einfach das Theodizee-Problem: Wir wissen nicht, ob das Leid (inkl. Tod) einen Sinn hat oder nicht. Mit anderen Worten: Wir kleinen Spackos hier werden keine Antwort auf die Frage erhalten, ob unser erzkatholisches Leben uns wirklich in den Himmel befördert oder nicht.

Welche ethischen Konsequenzen daraus zu ziehen sind, gehört gar nicht in die Frage und damit auch nicht in den Thread.

Es gibt Leben nach dem Tod, nur "uns" gibt es dann nicht mehr. Was hier schon häufig durchklang und mit "sich selbst sehr ernst nehmen" bezeichnet wurde, ist nichts anderes als der urmenschliche Wille, seine Form zu erhalten. Das kann überwunden werden. Die Bibel lehrt uns nicht, dass wir Jesu Ideologie folgen sollen, sondern das wir selbst etwas Göttliches in uns tragen. (Jede Religion lehrt das "eigentlich") Unsere Essenz, die Bestandteile unseres Körpers, die ganz rein zufällig "Mensch" genannt werden und uns Bewusstsein geben, sind aus der Natur. Wenn ein Blatt auf den Boden fällt, wird es zu Humus und der Baum wird aus dem Humus wieder Blätter und Früchte machen. Wir essen Früchte. Wir nehmen das Blatt, das den Weg über den Humus gegangen ist, in uns auf.

Wenn wir sterben, wird unser Körper wieder Teil der Natur, der er entspringt. Ist ganz einfach so. Hat nichts mit esoterischem Unsinn oder so zu tun. Unsere hübschen blauen Augen werden von Maden und Würmern gefressen. Bakterien zersetzen uns ganz langsam. Der Kreislauf besteht ewig weiter. Irgendwann wird vielleicht ein Teil eines Menschen wieder von einem anderen Menschen aufgenommen. Aber das "Göttliche" bleibt. Die Form ist sozusagen egal, der Zyklus geht weiter. Es gibt Leben nach dem Tod. Es ist immer Leben. Leben "füttert" sich aus Tod. Es ist alles eine Substanz.

Ethische Konsequenzen daraus obligen dem Einzelnen. Ein Thread dazu wäre aber ziemlich unnötig, weil sowieso jeder seinen Weg dort hinstellen wird, egal ob Christ, Jude, Islam, Zen, Zoroaster, Nationalsozialismus, Nihilismus, Sozialismus oder Humanismus.

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Das ist aber eher New Age, vielleicht Pantheismus, weniger abendländische Religion, soweit ich sie kenne.

Vor allem aber ist es Wortklaubereri. Mag ja sein, dass im Zehennagel, den ich mir gerade abgeschnitten habe etwas göttliches ist und das irgendwann über Umwege im nächsten Döner landet und damit im Speckpolster des nächsten Studenten... ;D. Aber das ist klarerweise nicht gemeint wenn jemand von '*Leben* nach dem Tod' spricht.

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