Die Existenz der Liebe
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16 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

Ich wollte Mal ein Thema aufgreifen, welches mich in letzter Zeit etwas beschäftigt.

Ich wurde letztes Jahr von meiner LTR nach 11 Jahren Beziehung verlassen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich sie noch bedingungslos geliebt. Ich wäre auch nicht auf die Idee gekommen mich zu trennen. Ich habe sie nach der Trennung gehen lassen, meinen Schmerz versucht zu verarbeiten und mich meinem Leben gewidmet.

Seit ca. Mitte diesen Jahres, nachdem ich knapp ein Jahr bis auf Dates und 2 kisscloses nichts mit Frauen hatte, befinde ich mich wieder in einer Beziehung.

Diese Frau ist wirklich super. Wir passen meiner Meinung nach gut zusammen und verstehen und ergänzen uns gut.

Objektiv passt sie deutlich besser zu mir als meine Ex. Soweit so gut.

Für mich existiert nur folgendes Problem: bedingt durch die Tatsache, dass mich die letzte Trennung echt emotional und mental durch die Hölle gehen ließ führt dazu, dass ich aktuell Probleme habe tiefere Gefühle zuzulassen.

Da ich ab und an hier im Forum unterwegs war und mir öfter das emotional distanzierte Verhalten einiger User zu ihren LTRs aufgefallen ist drängt mir folgende Frage auf: 

Ist es, bedingt durch die Tatsache, dass man sich mit Pickup Strategien und der Dynamiken zwischen Mann und Frau bewusst ist schwerer Gefühle zuzulassen?

Ich muss gestehen, dass ich mir vor der Beschäftigung mit Pickup keiner Shittests bewusst war, kein Alpha und AFC, Nice Guy etc und auch Attraction kein Begriff war.

Stirb die Liebe mit der Theoretisierung der Beziehung zwischen Mann und Frau? 

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Für mich klingt das vor allem so, als hättest du dich wieder gebunden, bevor du die letzte Bezeihung vollständig verarbeitet hattest.

vor 22 Minuten, die_Macht_des_Knack schrieb:

Für mich existiert nur folgendes Problem: bedingt durch die Tatsache, dass mich die letzte Trennung echt emotional und mental durch die Hölle gehen ließ führt dazu, dass ich aktuell Probleme habe tiefere Gefühle zuzulassen.

Das ist nach Schmerzhaften Trennungen absolut normal und ganz klassisch. Hast du diese Angst noch, dann bist du noch nicht drüber weg.

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vor 3 Minuten, Herzdame schrieb:

Für mich klingt das vor allem so, als hättest du dich wieder gebunden, bevor du die letzte Bezeihung vollständig verarbeitet hattest.

Das ist nach Schmerzhaften Trennungen absolut normal und ganz klassisch. Hast du diese Angst noch, dann bist du noch nicht drüber weg.

Sehe ich auch so, und ich sehe da PU-Strategien nicht als Grund. 

Mal zum Vergleich: Es hat nach meiner Trennung (die nicht wirklich überraschend kam) mehr als ein Jahr gedauert, bis ich überhaupt wieder bereit war, wirklich Gefühle wachsen zu lassen. Danach dauerte es nochmal fast so lang, bis da wirklich wieder genug war, um sich wie eine Beziehung anzufühlen... Und ich glaube, dass das da noch relativ schnell ging, dank viel Reflexion und Arbeit an mir selbst. 

Ich denke also, da liegt der Hase im Pfeffer. Das ist schade für deine Beziehung jetzt, aber ich denke, das Einzige, was da helfen kann, ist Zeit. 

 

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1 Jahr Single ist nach 11 Jahren Beziehung halt auch echt kurz.
Gerade nach dem Setting was du beschreibst mit vollen Gefühlen zum Zeitpunkt der Trennung.

Ich hab beim letzten mal nach nur 3 Jahren Beziehung und Trennung von mir ausgehend gut 2 Jahre gebraucht, bis ich wirklich bereit für was neues war. Und das hat sich dann auch nicht sofort ergeben.

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vor 38 Minuten, die_Macht_des_Knack schrieb:

 

Ist es, bedingt durch die Tatsache, dass man sich mit Pickup Strategien und der Dynamiken zwischen Mann und Frau bewusst ist schwerer Gefühle zuzulassen?

Ich muss gestehen, dass ich mir vor der Beschäftigung mit Pickup keiner Shittests bewusst war, kein Alpha und AFC, Nice Guy etc und auch Attraction kein Begriff war.

Stirb die Liebe mit der Theoretisierung der Beziehung zwischen Mann und Frau? 

Hey TS, ich will mal versuchen, deine Fragen zu beantworten.

Im Gegenteil eigentlich. Durch dieses neue Bewusstsein zu den Dynamiken zwischen Mann und Frau kann man eine viel tiefere Bindung zum anderen Geschlecht aufbauen. Man weiss oder kann zumindest verstehen, weshalb er oder sie sooderso gehandelt hat und besser darauf eingehen. Jeder hat andere Ziele, welche er/sie mit Pickup erreichen will. Finde du deinen Weg. 

 

Des Weiteren kann ich meinen Vorpostern nur zustimmen. Lass dir Zeit, das wird schon wieder. 

Gruss

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Ich versuche bedingungslos zu lieben. Ich glaube nicht an die bedingungslose Liebe, aber ich versuche nicht nachzutragen, loszulassen, meine Liebe nicht von einem Fehltritt eingrenzen zu lassen. Es ist alles nur ein MindGame und du bist der Spieler. Reflektion hilft. Ich bin impulsiv und weiß es, also nehme ich mich bewusst zurück und reagiere mit Verzögerung. Und Liebe.

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Bedingungslos liebt man nur seine Kinder. Liebe zwischen erwachsenen Menschen sollte nicht bedingungslos sein und es ist auch OK nicht danach zu streben.

Ich denke man kann Beziehungen nicht direkt vergleichen. In einer so langen Beziehung macht man viele Erfahrungen gemeinsam, erlebt Dinge zum ersten Mal, geht zusammen durch wichtige Lebensphasen. Wenn man jünger ist stürzt man sich auch einfach rein, probiert. Wenn man mehr Erfahrung hat weiß man besser was passt aber ein Teil der Unbeschwertheit geht vielleicht verloren. Hat nicht unbedingt was mit PU zu tun.

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vor 5 Stunden, die_Macht_des_Knack schrieb:

Stirb die Liebe mit der Theoretisierung der Beziehung zwischen Mann und Frau? 

Wenn du das zusammenfassen willst, dann würde ich sagen: ja. 

Die frage ist halt auch was Liebe überhaupt ist. Ein Hormonkoktail? Selbsthypnose? Ein Geschenk?
Ist ja auch egal. 

Du musst dich ja auch nicht mit mehr Theorie beschäftigen, sondern mit Praxis.
 

vor 5 Stunden, die_Macht_des_Knack schrieb:

Seit ca. Mitte diesen Jahres, nachdem ich knapp ein Jahr bis auf Dates und 2 kisscloses nichts mit Frauen hatte, befinde ich mich wieder in einer Beziehung.

 

 

vor 5 Stunden, die_Macht_des_Knack schrieb:

Für mich existiert nur folgendes Problem: bedingt durch die Tatsache, dass mich die letzte Trennung echt emotional und mental durch die Hölle gehen ließ führt dazu, dass ich aktuell Probleme habe tiefere Gefühle zuzulassen.

 

Ist doch ein normales Verhalten. Du wurdest verletzt und jetzt schützt du dich davor. Macht ja auch irgendwie Sinn. 



Schau mal wenn sogar alle Frauen über mir dir sagen, dass es dir etwas an Erfahrung fehlt, dann wird da wohl etwas dran sein. 



Sieht für mich eher so aus als würdest du den gleichen Fehler nochmal machen. Schau dich doch erstmal ein wenig um auf der Welt was es so alles gibt und mit wem du alles eine Bindung eingehen kannst, bevor du mit 0 Erfahrung dir gleich wieder in die nächste LTR schlitterst.

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vor 8 Stunden, SimoneB schrieb:

Bedingungslos liebt man nur seine Kinder. Liebe zwischen erwachsenen Menschen sollte nicht bedingungslos sein und es ist auch OK nicht danach zu streben.

Es gibt keine bedingungslose Liebe. Auch Kinder liebt man nicht bedingungslos. 

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Ich denke schon das viel verlorengeht, wenn man mit der Pu Brille die Sache angeht. Vorallem zu theoretisch. Es scheint schon so zu sein, das Pua distanzierter sind unemotionaler. Hier in diesem Forum fällt schon die Abneigung zu Kindern und generell Bindung auf. Nun ist die Frage zieht Pu solche Leute an, oder wird man so wegen Pu. 

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vor einer Stunde, Individualchaotin schrieb:

Es gibt keine bedingungslose Liebe. Auch Kinder liebt man nicht bedingungslos. 

Stimmt. Und mir geht es genau so wie dem TE.

Früher, in meiner Ehe, da habe ich bedingungslos, bis zur Selbstaufgabe, geliebt. Heute kann ich das nicht mehr. Es ist nun über 3 Jahre her und ich führe eine durchaus gute und glückliche Beziehung, wenn man die alltäglichen Reibereien mal als "normal" abtut, was sie auch sind. Aber das Wissen um PU Dynamiken, das psychologische Hintergrundwissen um "die Frau" (sind ja nicht alle gleich), das macht diese "Magie" irgendwie kaputt. Früher hatte ich Emotionen, Hoffnungen, Wünsche was meine Ehe anging. Aber ich hatte keine Ahnung, wie ich das kriege. Und das war nicht gut.

Heute habe ich all das, was ich damals so verzweifelt gesucht hatte aber es fühlt sich anders an. Es ist schwer, das zu beschreiben. Es ist wie ein Zaubertrick. Der Zauberer steht auf der Bühne und *simsalabim* erscheint das Kaninchen. Das Publikum ist völlig fasziniert und hingerissen. Wenn Du dann 1 Jahr später im Fernsehen (es gab mal so eine Serie, die Zaubertricks enthüllt hatte) siehst, WIE es funktioniert, dann denkst Du Dir: DAS war alles ? Nicht mehr ? Nur diese kleine Voraussetzung ist notwendig, damit dieses Ergebnis entsteht ?!? Boah, kann ja wohl nicht sein.

So ähnlich geht es mir mit PU. Ich bin nicht unglücklich mit meiner Beziehung, keinesfalls. Aber die "Magie der Liebe", tja, die ist irgendwie weg.

Ist das jetzt schlecht ? Naja, nein, eigentlich ist es nicht schlecht. Vielleicht bin ich einfach nur erwachsener und klüger geworden dadurch. Desillusionierter, auf jeden Fall.

 

Aber, mal ehrlich, eigentlich wollen wir doch alle wissen, wie dieser Zaubertrick funktioniert, oder ?!?

 

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Liegt nicht an PU, sondern am Alter und der Erfahrung.

Es dauert viel laenger und die Frau muss viel mehr Aufwand betreiben, damit ich meinen Willen verliere und ihr total verfalle :-)

 

 

 

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Liebe wird viel zu häufig mit Verliebtheit verwechselt. Der Hormononenrausch, der einem Schmetterlinge in den Bauch setzt, weil man eine andere Person mag und anziehend findet, ist mit starken Gefühlen verbunden und so ist es auch nichts seltenes, dass sich junge Menschen (oder ältere unerfahrene) nach zwei Wochen sagen, dass sie sich lieben. Ich denke das Gefühl von Verliebtheit kann sehr schnell einsetzen. Manchmal sogar "auf den ersten Blick", wenn man so geflasht ist vom Äußeren und dann eine Unterhaltung zeigt, dass die andere Person einem auch charackterlich gefällt.

Ich denke auch, wie einige Vorposter, dass durch PU ein bisschen die "Magie" der Liebe verloren geht. Man beginnt das ganze besser zu verstehen und dieses Verwischen von Verliebtheit und Liebe gedanklich zu trennen (so wars bei mir zumindest). Früher hatte ich keinen Plan was Liebe überhaupt sein soll. Mittlerweile habe ich da so oft drüber nachgedacht, dass ich für mich eine Antwort gefunden habe, die jedoch noch nicht endgültig ist. Vielleicht ändert sich ja auch die eigene Definition von Liebe im Laufe des Lebens. Auf jeden Fall ist bei mir die Liebe rationaler geworden. Als Kind wird einem die Liebe mehr gefühlsorientiert verkauft habe ich den Eindruck. Und dabei spielt mMn genau die Verwechslung zur Verliebtheit eine Rolle.

Ich glaube jedoch auch, dass Liebe für jeden anders ausgedrückt wird. Bei einigen ist die Liebe mehr durch Gefühle gesteuert (Gefühle wie in der Verliebtheitsphase) und bei anderen rationaler. Ich versuche mal meine Definition, die ich erst durch PU konkretisieren konnte, zu erläutern:

Liebe ist im Gegensatz zur Verliebtheit etwas bewusstes. Es spielen auch Gefühle eine Rolle, aber diese entstehen durch Erfahrungen und Erlebnisse mit der anderen Person. Ich freue mich, wenn ich die Person sehe, ich vermisse sie, wenn ich sie nicht sehe und ich denke (oft/zwischendurch) an sie, weil ich mit ihr viel und sehr schöne Zeit verbringe. Ich habe hier im Forum mal den Satz gelesen "Liebe ist in erster Linie ein Verb". Jemanden lieben. Liebe fällt nicht vom Himmel. Man entscheidet sich bewusst für eine tiefere Bindung mit einer Person. Aber ab wann liebt man die andere Person? Wie lange muss man zusammensein, um sowas sagen zu können? Ich denke man kann erst sagen, ob man eine Person liebt, wenn man sie sehr gut kennt, die nicht so tollen Dinge, die Verhaltensweisen in bestimmten Situationen, die Streitkultur und natürlich alles Positive. Für mich ist Liebe so ein mächtiger Begriff, den ich nur einer Person zuschreiben kann, die ich (fast) komplett kenne und in ihrer Gesamtheit gut zu mir passend finde. Gegenseitigkeit spielt da auch eine Rolle. Für mich gehört zur Liebe auch, dass mich die andere Person auch liebt.

Denke auch dieses Erklären wollen des Liebe-Begriffs wird durch PU etwas bestärkt, da das ja ein wesentlicher Teil der Dynamik zwischen Mann und Frau in einer Beziehung ist und damit auch die Rationalisierung. Aber wie gesagt denke ich auch, dass jeder etwas andere Vorstellungen von Liebe hat, bzw. andere Gefühle damit in Verbindung setzt.

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Ich glaube dass wir in Zeiten in denen Liebe ein vermarktetes Produkt von beispielsweise Single-Börsen geworden in ein auferlegtes Konstrukt gedrängt werden. Danach entscheiden wir anhand bestimmter Krititerien ob das was wir gerade fühlen Liebe sein kann. 3 Monate rum: Oh da passt was nicht, weiter wischen, es geht bestimmt noch besser.

Für mich bedeutet Liebe den Menschen voll und ganz zu akzeptieren, wertzuschätzen dass es ihn gibt und mich ihm hingeben zu können, ohne mich verstellen zu müssen. Dabei geht es vor allem um gegenseitigen Respekt.

Außerdem brauch genau das Zeit, weshalb die Rede von Liebe meines Erachtens auch nach Monaten oder Jahren möglich sein kann. Da schließe ich mich meinem Vorschreiber an (Unterschied: Verknallt/Liebe)

Liebe ist meiner Partnerin alles Glück der Welt zu gönnen ohne jemals Neid zu empfinden, da Liebe für mich zugleich bedeutet alles zu teilen. So kitschig es klingt: In guten wie in schlechten Tagen.

PU hat mir persönlich geholfen mich meiner Partnerin hingeben zu können, ohne mich selbst aufzugeben ((hoffentlich) nie wieder Oneitis!). Ich glaube früher war für mich Oneitis = Liebe. Somit bin ich froh ein bisschen Zauber aufgegeben und mehr Sicherheit vor einem Absturz zu haben.

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Am 14.11.2017 um 17:47 , die_Macht_des_Knack schrieb:

Für mich existiert nur folgendes Problem: bedingt durch die Tatsache, dass mich die letzte Trennung echt emotional und mental durch die Hölle gehen ließ führt dazu, dass ich aktuell Probleme habe tiefere Gefühle zuzulassen.

Da ich ab und an hier im Forum unterwegs war und mir öfter das emotional distanzierte Verhalten einiger User zu ihren LTRs aufgefallen ist drängt mir folgende Frage auf: 

Ist es, bedingt durch die Tatsache, dass man sich mit Pickup Strategien und der Dynamiken zwischen Mann und Frau bewusst ist schwerer Gefühle zuzulassen?

Stirb die Liebe mit der Theoretisierung der Beziehung zwischen Mann und Frau? 

Sehr gute Fragen. Ich habe in meinen letzten 2-3 Postings einige entscheidende Glaubensansätze und Mindsets in Frage gestellt, welche genau dazu führen. Ich habe also Kritik am Forum an sich geübt aber genau an den Minsets die hier verbreitet werden und zu diesem Verhalten führen. Und daher habe ich einige Sperrungen erhalten. Und ich habe mich genau so reflektiert ausgedrückt wie ich es jetzt mache. Wahrscheinlich verschwindet dieses Posting ebenso, deshalb habe ich es dir noch als persönliche Nachricht geschickt.

Ich kenne Pickup seit 2008 und war auch lange Zeit aktiv in meinem Lair und habe einiges gesehen und erlebt. Und deine Frage trifft genau ins Schwarze. 

Um so mehr du dich in das Thema einarbeitest, um so schwieriger wird es für dich, Gefühle zuzulassen. Ich habe zwar gelernt wie ich Frauen aller HB Kategorien haben kann, ich habe andere unterrichtet darin, ich habe mich selbst weiterentwickelt ich wurde zu einer viel interessanteren Person, beruflich erfolgreich, privat erfolgreich, angesehen, Alpha, Gruppenführer und und und. Um so stärker und besser ich wurde in all dem, um so schwieriger ist es mir gefallen echte Gefühle zuzulassen. Weil genau das macht dich wieder verwundbar. Den ganzen Erfolg den du erreicht hast, du bist nicht mehr so einfach bereit zu riskieren, nur für eine HB die eigentlich sowieso jederzeit austauschbar ist...  Meistens noch durch eine bessere, weil dein Game ständig besser wird...

Es gibt ja den Spruch, du bist was du isst. Was für deinen Körper gilt, gilt um so mehr für deinen Geist. Gefühle finden nicht auf der logisch rationalen Ebene statt sondern auf der Emotionalen und genau diese musst du für dich wieder stärker aktivieren. Überlege also gut, welche Inhalt du dir deinem Gehirn geben möchtest und zu was dies führt. Und wohin dich dies in deinem Leben bringt.... 

Du rationalisiert deine jetzige Beziehung enorm stark. Indem du sagst das deine neue Partnerin objektiv besser zu dir passt. Wenn du dich ihr nicht öffnen kannst, ist sie nicht die richtige oder der Zeitpunkt ist nicht der richtige. Es ist noch zu früh.

 

Zusammenfassend gebe ich dir folgende Ratschläge mit den den Weg:

- Achte sehr genau darauf, mit welchen Inhalten du dein Hirn füttern möchtest

- Verinnerliche nur noch die wichtigsten Dinge und konzentriere dich darauf, sei ein Leader, sei du selbst, werde zu einem besseren Version deiner selbst. Ausdrücke wie AFC etc sind reiner Brainfuck und bringen dich nicht weiter!

- Riskiere etwas, stelle dich deinen Ängsten, stelle dich der Angst dich zu öffnen und verwundbar zu sein, gehe All-In mit vollem Risiko nur so entwickelst du dich als Person weiter und auch wenn du harte Zeiten erleben wirst, du kommst immer stärker daraus hervor!

 

 

 

 

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