Partner will kein Sex

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vor 30 Minuten, Sam Stage schrieb:

Ich bin so ein Kümmerer, ich bin glücklich wenn ich mich um andere Menschen kümmern kann. Meine Freundin ist ein Kümmerling, sie braucht jemanden wie mich um sich geliebt zu fühlen. Wir haben beide einen kompatiblen Dachschaden, deswegen funktionieren wir so gut zusammen.

Vielleicht lehnst du den Teil deiner Beziehung ab, weil's gesellschaftlich gerade nicht anerkannt ist, oder du von dir selbst ein anderes Bild hast. Dein Eingangsthread hat bei mir nicht den Eindruck hinterlassen das du unglücklich bist. Eure Beziehung hat für dich gut funktioniert, nur untervögelt warste.

Ja du hast das gut erkannt. Er hat keine Welle gemacht wenn ich ausgegangen bin. Er ist halt zurückgezogen, was mir andererseits auch Raum verschafft. Ich kümmer mich auch gerne, hatte aber vorher Partner die Mutterverhalten gesucht haben und ich muss mich da auch abgrenzen, dass ich denen nicht Verantwortung abnehme. Ich rutsche da oft hinein und es ist am gesündesten für mich, wenn ich das wieder da lasse wo es hin soll. 

Und das mit dem Sex stimmt. Ich bin sehr leidenschaftlich. Und wahrscheinlich war bei mir auch iwie die Lust weg weil es ein Teufelskreis war. Mein Kopf sagte, das muss doch anders sein. Jetzt habe ich kapiert, dass es sich nicht erzwingen lässt und ich mich nicht mehr verbiege. 

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vor 3 Stunden, PrettyWoman17 schrieb:

Ich kümmer mich auch gerne, hatte aber vorher Partner die Mutterverhalten gesucht haben und ich muss mich da auch abgrenzen, dass ich denen nicht Verantwortung abnehme. Ich rutsche da oft hinein und es ist am gesündesten für mich, wenn ich das wieder da lasse wo es hin soll. 

Sehr wichtig, wenn man ein Kümmerer ist.

Zitat

Und das mit dem Sex stimmt. Ich bin sehr leidenschaftlich. Und wahrscheinlich war bei mir auch iwie die Lust weg weil es ein Teufelskreis war. Mein Kopf sagte, das muss doch anders sein. Jetzt habe ich kapiert, dass es sich nicht erzwingen lässt und ich mich nicht mehr verbiege. 

Kommt alles wieder, glaub mir das einfach mal. Vielleicht hilft es wenn ihr euren Alltagstrott mal ein wenig modifiziert. Mal für eine Länge Zeit euch sehr wenig seht. Ich weiß das das mit einer gemeinsamen Wohnung nicht so einfach ist. Wichtig ist das der Partner wieder neu und spannend wird. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit das ihr mal eure Rollen tauscht, du wieder arbeiten gehst und er in Elternzeit (hab allerdings keine Kinder und weiß nicht ob das möglich ist).

Ich denke mal das die - in deinen Augen perfekte Beziehung - in der letzten Zeit ein paar Fehlstellen bekommen hat. Nichts ist perfekt - das weißt du ja. Ich finde solange man in einer Beziehung im wesentlichen glücklich ist, sollte man bleiben. Kippt das irgendwann, sollte man zeitnah die Konsequenzen ziehen und sich trennen. Das sehe ich aber bei euch beiden (noch) nicht...

bearbeitet von Sam Stage

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vor 47 Minuten, Sam Stage schrieb:

Sehr wichtig, wenn man ein Kümmerer ist.

Kommt alles wieder, glaub mir das einfach mal. Vielleicht hilft es wenn ihr euren Alltagstrott mal ein wenig modifiziert. Mal für eine Länge Zeit euch sehr wenig seht. Ich weiß das das mit einer gemeinsamen Wohnung nicht so einfach ist. Wichtig ist das der Partner wieder neu und spannend wird. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit das ihr mal eure Tollen tauscht, du wieder arbeiten gehst und er in Elternzeit (hab allerdings keine Kinder und weiß nicht ob das möglich ist).

Ich denke mal das die - in deinen Augen perfekte Beziehung - in der letzten Zeit ein paar Fehlstellen bekommen hat. Nichts ist perfekt - das weißt du ja. Ich finde solange man in einer Beziehung im wesentlichen glücklich ist, sollte man bleiben. Kippt das irgendwann, sollte man zeitnah die Konsequenzen ziehen und sich trennen. Das sehe ich aber bei euch beiden (noch) nicht...

Ja bis auf Sex und dass ich mich irgendwie um alles kümmer (wofür ich ja verantwortlich bin, das zu ändern) sind wir glücklich. 

Ich kenne es auch wenn Beziehungen richtig gestört sind. Das was wir haben würde ich sogar als gewöhnliche Probleme in Langzeitbez. ansehen. Trotzdem dachte ich hier würde ich vllt mega moves finden um das iwie anzuheizen im Bett (ohne mich zu verbiegen)

Ich denke Rückzug ist das beste und erst wieder auf ihn zugehen wenn es sich für mich richtig und gut anfühlt. 

Ja man sollte ja eigentlich das tun was man möchte. Ich kuschel halt total gerne. Aber es ist frustrierend wenn der andere das selten macht zb. Von sich aus. 

Ob das schon unter 'sich verstellen fällt' wer weiß. 

Meiner Meinung nach wechseln dynamiken automatisch in Beziehungen. Entweder stagniert es dann oder beide entwickeln sich...wir werden sehen. 

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vor 7 Stunden, PrettyWoman17 schrieb:

 

Ich denke Rückzug ist das beste und erst wieder auf ihn zugehen wenn es sich für mich richtig und gut anfühlt. 

 

Handle ich gerade auch so, wohl oder übel. 😐 

Manchmal geht es einfach nicht mehr. Achte einfach auf dich das es Dir dabei gut geht. 

 

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vor 2 Minuten, AntoniaLia schrieb:

Handle ich gerade auch so, wohl oder übel.

Anstatt, dass du bestehende Threads enterst weil du offensichtlich über deine eigene Problematik sprechen möchtest, könntest du auch einfach nen eigenen Thread aufmachen, in dem du die Situation schilderst.

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vor 6 Stunden, willian_07 schrieb:

Anstatt, dass du bestehende Threads enterst weil du offensichtlich über deine eigene Problematik sprechen möchtest, könntest du auch einfach nen eigenen Thread aufmachen, in dem du die Situation schilderst.

Ja wäre auch interessant:)

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Wird Aldous teilweise nicht gefallen

Aber mal zugehört die Damen, was die Frau dazu sagt, warum sie einen Mann "braucht".
Nach meiner Erfahrung braucht ne Frau dabei den (richtigen) Sex, um dieses "containment from a man" zu erleben.

Nicht täglich. Nicht zwingend 2x die Woche (gibt ja auch stressige Phasen). Aber die Gewissheit, dass es wieder passiert, sollte bestehen.
Kriegt sie das so gar nicht, baut sich bös Frust auf, der sich mittelfristig zu schlimmerem aufschichtet.

Soll heißen. Läuft´s so gar nicht in der Kiste, man ist jedoch trotzdem langfristig auf ein gutes Miteinander angewiesen (weil Kind), darf der Point of no return nicht verpasst werden. Sonst kann´s richtig hässlich werden.
 

Hell hath no fury like a woman scorned.

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Am 27.9.2019 um 12:21 , PrettyWoman17 schrieb:

An psychologische Tricks habe ich gedacht...

Ich hätte da was im Angebot.

Es hat mal jemand gesagt: Those who wont fuck, wont fight.

Also wer nicht ficken will, will auch nicht kämpfen.

Das bedeutet umgekehrt, wer kämpft, der fickt oder will ficken.

Also könnte er einen ordentlichen Kampfsport betreiben, Boxen oder etwas in der Richtung.

Lege ihm das mal nahe.

Das könnte auch den 2. Vorteil haben, daß er dann zuhause keine Erniedrigung mehr haben will.

Denn wenn er sich beim Sport mit Gewalt auseinander setzt und auch mal ordentlich auf die Fresse kriegt, braucht er das vielleicht zuhause nicht mehr.

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vor 46 Minuten, DarkTriad schrieb:

Ich hätte da was im Angebot.

Es hat mal jemand gesagt: Those who wont fuck, wont fight.

Also wer nicht ficken will, will auch nicht kämpfen.

Das bedeutet umgekehrt, wer kämpft, der fickt oder will ficken.

Also könnte er einen ordentlichen Kampfsport betreiben, Boxen oder etwas in der Richtung.

Lege ihm das mal nahe.

Das könnte auch den 2. Vorteil haben, daß er dann zuhause keine Erniedrigung mehr haben will.

Denn wenn er sich beim Sport mit Gewalt auseinander setzt und auch mal ordentlich auf die Fresse kriegt, braucht er das vielleicht zuhause nicht mehr.

Wenn ich das vorschlage wäre ich wieder in der Mutter Rolle, oder nicht? 

Es ist nicht so als hätte ich ihm nicht gesagt er solle mal wieder was für sich tun. Er bleibt lieber beim Fußball schauen.

Ich habe ihn zum Studiun abschluss eine Gitarre geschenkt. Er macht noch nichts damit obwohl er die Vorstellung soooo liebt.

Aber wer kämpft der fickt...jedes mal wenn ich ihm sage wie ich mich fühle wird er 'stark' und positioniert sich. Er fährt ja oft so einen Schlendrian, hört nicht zu oder vergisst viel. Sobald ich mich distanziere und ganz klar sage was stört, habe ich zumindest das Gefühl, dass er kämpft...

Trotzdem hält es nur 1-2 Tage. Es mangelt mir das weiter durchzuziehen sobald er bisschen mehr gibt. Da werde ich schwach und er fährt sofort wieder runter. Nervt mich. 

Ich habe ihm Mittwoch ganz klar gesagt dass wir irgendwie uns ziemlich entfernt haben und ich keine Lust mehr habe zu rätseln und so weiter.

Dann hat er gesagt wir denken zu viel und wir hatten Sex. Zwar habe ich am Vorabend vorgeschlagen, uns dafür an einem Abend zu verabreden sobald baby im Bett ist...und letztlich hat er nur verbal angedeutet und ich habe dann das grüne Licht gegeben. Aber es hat mir gefallen.

Nur es ist wie @Easy Peasy schreibt, ich habe keine Ahnung wann und ob ich das nächste mal Sex habe und das fuckt mich schon wieder so ab. 

 

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vor 1 Stunde, PrettyWoman17 schrieb:

Wenn ich das vorschlage wäre ich wieder in der Mutter Rolle, oder nicht?

Nein.

vor 1 Stunde, PrettyWoman17 schrieb:

Es ist nicht so als hätte ich ihm nicht gesagt er solle mal wieder was für sich tun.

Er soll ja nicht nur was für sich tun, sondern Gewalt erleben, kämpfen und spüren, daß er lebt.

Natürlich im legalen Rahmen.

Und das wäre dann eine ordentliche Kampfsportart.

vor 1 Stunde, PrettyWoman17 schrieb:

jedes mal wenn ich ihm sage wie ich mich fühle wird er 'stark' und positioniert sich. Er fährt ja oft so einen Schlendrian, hört nicht zu oder vergisst viel. Sobald ich mich distanziere und ganz klar sage was stört, habe ich zumindest das Gefühl, dass er kämpft...

Ich meine doch richtiges kämpfen.

vor 1 Stunde, PrettyWoman17 schrieb:

Ich habe ihn zum Studiun abschluss eine Gitarre geschenkt.

Schenk ihm mal Boxhandschuhe.

Aber dann musst du ihn auch dafür begeistern, damit er es macht.

Wenn er erstmal auf den Geschmack gekommen ist, kommt der Rest von alleine.

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vor 38 Minuten, DarkTriad schrieb:

Nein.

Er soll ja nicht nur was für sich tun, sondern Gewalt erleben, kämpfen und spüren, daß er lebt.

Natürlich im legalen Rahmen.

Und das wäre dann eine ordentliche Kampfsportart.

Ich meine doch richtiges kämpfen.

Schenk ihm mal Boxhandschuhe.

Aber dann musst du ihn auch dafür begeistern, damit er es macht.

Wenn er erstmal auf den Geschmack gekommen ist, kommt der Rest von alleine.

Ich fühle mich irgendwie als müsse ich ihn für alles begeistern. Ka ob das hier rüber kam, ich begeister ihn für paaraktivitäten und diese einzuplanen, ich versuche ihn mit in meine Ernährungsumstellung mit einzubinden, ich versuche iwie an Sex zu kommen. Ich versuche ihn zu motivieren mal wieder Sport zu machen...

Ich komme mir einfach nur noch entkräftet vor. Wie gegen Windmühlen. 

Ursprünglich war mein Plan jetzt alles zurück zu fahren. Er möchte gerne so weiter machen. Für ihn ist offenbar alles ok.

Er nimmt sich alles vor und am Ende sitzt er doch wieder vor dem Fernseher. Das ist ja eigentlich auch nicht meine Angelegenheit. 

 

 

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vor 4 Minuten, PrettyWoman17 schrieb:

Ich fühle mich irgendwie als müsse ich ihn für alles begeistern.

Du möchtest mit ihm zusammen bleiben und du möchtest Sex mit ihm.

Und du hast nach einem psychologischen Trick gefragt.

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Sex und Gewalt:

Wer kämpft, der fickt oder will ficken.

Also musst du ihn für die Gewalt begeistern, damit er sich für den Sex begeistern kann.

Gewalt ist in dem Fall also die Lösung.

 

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vor 4 Minuten, DarkTriad schrieb:

Du möchtest mit ihm zusammen bleiben und du möchtest Sex mit ihm.

Und du hast nach einem psychologischen Trick gefragt.

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Sex und Gewalt:

Wer kämpft, der fickt oder will ficken.

Also musst du ihn für die Gewalt begeistern, damit er sich für den Sex begeistern kann.

Gewalt ist in dem Fall also die Lösung.

 

Ok. Ich werde den Rat mal ausprobieren und ihm sagen, dass es ihm vllt gut täte. 

Wut zeigt er schon oft. Und macht was kaputt. Nur im Bett hat er total Schiss, iwas zu tun was ich nicht möchte. 

Da hält der auf jeden Fall auch iwas zurück. 

Nur wenn er Gewalt nicht ausleben möchte ist halt eben so. 

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vor einer Stunde, DarkTriad schrieb:
vor 3 Stunden, PrettyWoman17 schrieb:

Wenn ich das vorschlage wäre ich wieder in der Mutter Rolle, oder nicht?

Nein.

Aber hallo. 

Der Spruch ist von Patton, oder? Von seiner Rede, wo er seine Jungs auf die Invasion in der Normandie einstimmt?

Ist ne coole Sache. Als Reaktion auf ne defizitäre Klamotte. Dann, wenn grad irgendwelche LSE-Heinis halb Europa in Schutt und Asche gelegt haben, weil sie sich ein paar Paranoia haben einreden lassen, dass sie ihr Land verteidigen müssten. Darum müssen jetzt die Jungs von Patton ran und ihr Land verteidigen.

Wie gesagt coole Sache. Dann, wenns so nen Task gibt. Gibts den Task allerdings nicht - dann wirds schnell zur Ausrede. Man zieht furchtlos in den Kampf - um sich von dem abzulenken, wovor man sich noch mehr fürchtet. Nämlich der Erkenntnis, dass man heilosen Schiss hat vor emotionaler Verantwortung.

tldr: Wenn die Russen kommen, dann passt das wieder. Jetzt allerdings, wo es uns so gut geht, wie selten. Da ist der eigentliche Task, sich den eigenen Themen zu stellen. Sich sportlich aufs Maul hauen gehört da unbedingt mit dazu. Und zwar als Entspannung am Rande.

 

vor 3 Stunden, PrettyWoman17 schrieb:

jedes mal wenn ich ihm sage wie ich mich fühle wird er 'stark' und positioniert sich. Er fährt ja oft so einen Schlendrian, hört nicht zu oder vergisst viel. Sobald ich mich distanziere und ganz klar sage was stört, habe ich zumindest das Gefühl, dass er kämpft...

Trotzdem hält es nur 1-2 Tage. Es mangelt mir das weiter durchzuziehen sobald er bisschen mehr gibt. Da werde ich schwach und er fährt sofort wieder runter. Nervt mich. 

An deiner Stelle würde ich sowas übrigens nicht unterschätzen. Leute unter Druck setzen geht regelmäßig nach hinten los. Einerseits, weils beide Seiten ne Menge Energie kostet. Andererseits, weils noch regelmäßiger natürlich nicht die erhoffte Wirkung zeigt.

Angenommen, dein Typ ist überfordert -was in seiner Situation normal ist- und zieht sich darum zurück. Guckt Fußball und verarbeitet dabei seinen Stress. In kleinen Minischritten. Und dann kommst du um die Ecke, und rupfst ihn da raus. Läßt ihn kämpfen. Damit er das macht, was du willst.

Einigermaßen klar, warum dir das mit Schwung auf die Füße fallen kann?

 

Das ist das eine. Das andere ist, dass Überforderung ansteckend ist. Nach der oben geschilderten Dynamik. Ihr hängt beide in den Seilen und erwaret natürlich Unterstützung von dem jeweils anderen. Der blöderweise ebenfalls in den Seilen hängt. So zieht ihr euch gegenseitig runter. Ist ne typische Spirale in die Depression. Überforderung führt zu Isolation, das zum Wegfall von Reselienzen, das zu noch mehr Überforderung. Usw.

Raus kommt man da  nur, indem man sich selbst an den Haaren aus dem Sumpf zieht. Also genau eben das tut, was einen in die Situation gebracht hat - und was man natürlich nicht kann. Also in einer schwierigen Situation, in der man wenige Ressourcen hat und darum Hilfe von Außen gebrauchen kann, Ressourcen findet um sich selbst zu helfen.

Ist ne ausgesprochen unfaire Situation. Ist aber so. Prinzipiell gibts dafür jedes Menge Hilfsangebote. Therapie, Erziehungsberatung, Kuren, Sommerfest im Kindegarten, usw. Weil das Problem nix besonderes ist, sondern so ziemlich alle Eltern betrifft. Die Schwierigkeit ist meist allerdings, dass die Angebote nicht ankommen. Also man nicht den Therapeuten, Erziehungsberater, usw.  findet, zu dem man einen vertrauensvollen Drath aufbauen kann.

Teil des Problems ist so gut wie immer, dass man erst spät nach Hilfe sucht. Dann, wenn man schon keine Ressorcen mehr hat, um Hilfe zu finden. Darum machts Sinn, sich schon frühzeitig gute Unterstützung zu suchen.

Das Gute daran ist, dass man dadurch ne Menge dazu lernt. Was in den meisten Fällen auch zu mehr Lebensqualität führt. Und genau dadurch unterstützt man auch sein Umfeld. Also seinen Typen, der vorm Fernseher hängt, weil er genau weiss, dass er sich um die Wünsche seiner unzufriedenen Kleinen kümmern muss, sobald er sich nicht mehr verkriecht. Und seine eigenen Wünsche dabei noch mehr auf der Strecke bleiben und er sich danach noch mehr verkriechen muss.

Klar, was gemeint ist? In euer Situation habt ihr beide nen Tunnelblick. Was legitim ist. Euch aber gleichzeitig die Handlungsoptionen ausblendet, die es rechts und links vom Tunnelblick gibt. Darum ist dein Task, dich selbst aufzupäppeln. Damit deine Gelassenheit als Seiteneffekt auch ihm mehr Gelassenheit ermöglicht. Und sich auf der Basis sich euer Kind sorglos entwickeln kann.

Darum würd ich hier weniger nach psychologischen Tricks fragen. Weil die bekommste hier nicht. Sondern frag nach den dreckigen Tricks, wie du dich selbst befriedigender durchs Laken jagen läßt. Und find für die psychologischen Klamotten nen guten Fachmann. Oder mehrere. Je nachdem.

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Sie brauch das:

vor 3 Stunden, DarkTriad schrieb:

spüren, daß er lebt.

Nur läuft das nicht darüber, dass er sich spürt. Sondern sie darf selbst damit anfangen. Sie darf spüren, das sie lebt.

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Gast

Ich muss gestehen, dass ich echt Schwierigkeiten habe dich zu verstehen. Vielleicht bin ich einfach nur zu dumm, aber ist super anstrengend irgendwie ^^

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Betaisierung kennste? Er glaubt, sie müsste was machen, damit es ihm gut geht. Gehört zu jeder Beziehung dazu - und zwar nur zu nem gewissen Teil. Übertreibt man es, wirds doof.

Lösung ist dann, dass er sich emotional wieder mehr auf eigene Füße stellt. Sich selbst spüren, bedeutet genau das.

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vor einer Stunde, Aldous schrieb:

Sondern frag nach den dreckigen Tricks, wie du dich selbst befriedigender durchs Laken jagen läßt. Und find für die psychologischen Klamotten nen guten Fachmann. Oder mehrere. Je nachdem.

Ich habe doch schon fachmänmer...

Was soll ich sagen. Hier wurde ja schon diskutiert dass es einer Kastration gleich kommt hier irgend eine Form von Beratung an den Mann zu bringen. Deshalb mach ich alleine was für mich. Habe den Eindruck ich feder schon viel ab in der Beziehung und auch wenn viele sagen, dass es feige sei.... aber wo bitte soll ich mich mit so einem Klotz am Bein lebendig fühlen. Und damit meine ich nicht meine kleine Tochter. 

Ich kümmer mich um mich. Das Ding ist trotzdem, dass mein Partner sich raus zieht. Im wahrsten Sinne. Und für meinen Kopf ist es mega entspannt wenn ich ihm ganz klar eine Grenze ziehe und sage, dass bei uns erstmal nichts mehr läuft und jeder erstmal sich um sich kümmert und ich natürlich um das baby. 

Damit verbunden eine Distanz aufbaue zu meinem Partner wo jeder mal wieder Raum bekommt. Besser als Trennung momentan. 

 

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vor 1 Minute, Aldous schrieb:

Betaisierung kennste? Er glaubt, sie müsste was machen, damit es ihm gut geht. Gehört zu jeder Beziehung dazu - und zwar nur zu nem gewissen Teil. Übertreibt man es, wirds doof.

Lösung ist dann, dass er sich emotional wieder mehr auf eigene Füße stellt. Sich selbst spüren, bedeutet genau das.

Und das tut er meistens wenn ich mich abgrenze und nichts mehr entscheide und ihm auch die kalte Schulter zeige ohne ne flappe zu ziehen, sondern einfach weil es mir besser damit geht. 

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Gerade eben, PrettyWoman17 schrieb:

Und das tut er meistens wenn ich mich abgrenze und nichts mehr entscheide und ihm auch die kalte Schulter zeige ohne ne flappe zu ziehen, sondern einfach weil es mir besser damit geht. 

Aber ich schaffe das nicht durchweg. Meine Energie geht meistens durch den Schlafentzug momentan flöten.

Ich will mich gerade nicht um die Beziehung und ein zweites Mann-Kond kümmern. 

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vor 2 Minuten, PrettyWoman17 schrieb:

wo bitte soll ich mich mit so einem Klotz am Bein lebendig fühlen. Und damit meine ich nicht meine kleine Tochter. 

Gut erkannt. Problem ist, dass du dann zwei Kinder hast.

Also an sich ist es kein Problem. Weil so ne Beziehung kann man natürlich so führen. Wenn man will. Zu nem Problem wirds erst dann, wenn einer von beiden sich damit nicht mehr gut fühlt.

Der Weg da raus ist, ihm zuzutrauen, dass er alleine klar kommt. Also emotional. Weil klar ist dabei eins: So nen Klotz am Bein, den gibts nur wenn beide mitspielen. Er untergeordnet - und in erster Linie du selbst. Du bindest dir den Klotz selbst ans Bein. Indem du dich für ihn verantwortlich fühlst - und dich dadurch blockiert fühlst. Also seine Mutter bist. Gleichzeitig wird er sich durch dich bevormundet fühlen.

Ist typischerweise was, was beide unbewusst wollen - und gleichzeitig auch nicht. Darum isses leicht gesagt, dass du was anders machen sollst. Und für dich ausgesprochen schwer umzusetzen. Gleichzeitig ist die Gefahr dabei, dass die Beziehung auseinanderfliegt, sobald sich die gewohnte Beziehungsdynamik verändert.

Darum isses gut, alles in möglichst kleinen Schritten anzugehen. Sowohl die eigene Entwicklung, als auch die Veränderung der Beziehungsdynamik.

Grobe Richtung ist dabei - wie schon gesagt- nicht ihn oder die Beziehung verändern zu wollen. Weil das weiterhin die gewohnte Symbiotik ist. Also das Mindset, dass es dir schlecht ginge, weil du ihn als Klotz am Bein hast. Was ja -um es mal was direkter zu sagen- ne Ausrede ist. Ne Ausrede dafür, dass du es dir selbst nicht erlaubst, es dir gut gehen zu lassen. Genauso, wie er sich die Ausrede zulegt, dass er dich bräuchte, damit es ihm gut geht.

Was übrigens nicht bedeutet, dass die Ausreden was Schlechtes wären. Im Gegenteil. Ist nen Bindungsmodell. Und damit ne nützliche und wichtige Kompetenz von euch beiden. Nur isses damit genauso, wie mit allen anderen Kompetenzen auch. Man muss sie situationsangemessen einsetzen. Wenn er nen Durchhänger hat, und du betüdelst ihn, dann wird das eure Bindung stärken. Genauso wirste mit der gleichen Kompetenz die Bindung zu eurem Baby ausbauen. Ist also nix, wovon man sich befreien müsste.

Gleichzeitig kannste -in kleinen Schritten- lernen, deine persönliche Autonomie auszubauen. Indem du noch besser lernst, eigenständig zufrieden zu sein. Und dadurch genau das auch zutrauen kannst.

Dazu gehört übrigens auch -und ich weiss nicht, ob du das schon mal probliert hast- zu eigenen Schwächen zu stehen. Und die Schwächen auch zu zeigen. Ich mein, so wie ihr beiden rüberkommt, seit ihr nen ganz normales Pärchen mit ganz normalen Paarproblemen. Bedeutet, ihr bekommt beide euer Leben und eure Beziehung auf die Reihe. Ihr könnt also für euch selbst sorgen. Gibt also keine Gefahr. Also keine reale. Darum kannste drauf vertrauen, dass du klarkommst - und er auch. Und darum kannste ihm durchaus mal zeigen, dass du auch schwach bist. Also ohne große Erwartungen an ihn. Und dann guckste, was passiert.

Wird im PU als Ying-Manipulation von HSe-Frauen gehandelt. Also wertschätzend und akzeptierend Führen.

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vor 11 Minuten, Aldous schrieb:

Und darum kannste ihm durchaus mal zeigen, dass du auch schwach bist. Also ohne große Erwartungen an ihn. Und dann guckste, was passiert.

Wird im PU als Ying-Manipulation von HSe-Frauen gehandelt. Also wertschätzend und akzeptierend Führen.

Wie genau zeigen? Ich sage hin und wieder wie platt ich bin. Momentan ist mir eher zum heulen und ich bin nur genervt von ihm. Will am liebsten Rückzug und in Ruhe gelassen werden. Nichts klären. 

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vor 2 Stunden, Aldous schrieb:

Sondern frag nach den dreckigen Tricks, wie du dich selbst befriedigender durchs Laken jagen läßt

Das wäre für mich was...gibt es da heiße Tipps? 

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Gerade eben, PrettyWoman17 schrieb:

Das wäre für mich was...gibt es da heiße Tipps? 

Verstell dich sexuell nicht in der Kennenlernphase, um ihn in ne Beziehung zu manipulieren.
Bleib bei nem Typen, der nice ist und gern die Schlampe in dir weghaut.
zynisch.. ich weiß


Das is u.a. dieses sich um sich selbst kümmern, das Aldous hier so schön predigt.
Du fragst leider ein gutes Jahr zu spät. Sexuelle Kompatibilität ist nicht verhandelbar.
Da haste ähnlich gute Chancen wie ein schwuler Freund von ihm, der in nem Forum fragt, wie er den Max umgedreht kriegt.

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