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vor 6 Stunden, Shao schrieb:

Wichtig wäre hier: Verhältmässigkeit.

Ja, aber auch Maßhalten. In den gestrigen Nachrichten wurde ein Gastronom interviewed zu den Maßnahmen und der erzählte, er habe ja ein Hygienekonzept und wollte jetzt eigentlich wie jedes Jahr vor Weihnachten 20 Weihnachtsfeiern von Betrieben und Vereinen mit jeweils so 50 bis 60 Leuten machen und jetzt kommt ihm der doofe Lockdown dazwischen (Virus ist natürlich nicht "schuld" sondern die Maßnahmen dagegen). Ich dachte ich höre nicht recht.

Zum einen rein von der Sache her: wer glaubt denn, dass wenn jetzt wie jedes Jahr vor Weihnachten tausende oder hunderttausende Weihnachtsfeiern in irgendwelchen Lokalitäten stattfinden würden, dass da nicht zahlreiche Cluster bzw. Super-Spreader-Events entstehen würden? So gut sind die Hygienekonzepte auch nicht.

Zum anderen die Sache mit der Verhältnismäßigkeit und der Eigenverantwortung: Ich weiß nicht, ob o.g. Beispiel ein Extremfall oder repräsentativ ist. Anderes Beispiel: der Kölner Karneval. So wie ich die Auseinandersetzung um den Kölner Karneval verfolgt habe, gab es zumindest noch im September (m.E. bis Mitte Oktober) viele, die den Straßen- und Kneipenkarneval zur Sessionseröffnung am 11.11. ohne Einschränkungen feiern wollten mit Verweis auf die Hygienekonzepte. Zwar keine zentralen Veranstaltungen, aber in den Veedeln schon. Klar kann man nicht jedem zumuten, Karl Lauterbach auf Facebook oder Twitter zu folgen und das alles zu "glauben", aber dass es ganz klug wäre, die Feierei etwas herunter zu fahren, das wird schon etwas länger kommuniziert.

Viele leiden, weil einige nicht mitziehen. Und bei manchen kommt die Idee, am 11.11. lieber kein Remmidemmi zu veranstalten bzw. die alljährliche Weihnachtsfeier auf der Kegelbahn zu machen wohl erst an, wenn der Staat es verbietet und dann kriegt es der Staat nicht zielgenau hin. Das ist in der Tat bedauerlich.

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vor 18 Stunden, Janoos schrieb:

Von der Moderation entfernt 

Ich habe vor Tagen hier geschrieben, dass die Anzahl tägliche positive PCR-Tests auch ohne den Lockdown wieder runtergeht. Und dass wir zum Ende dieser Woche den Höhepunkt dieser Anzahl erreichen.

Wählt mich 😎.

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vor 6 Minuten, SecretEscape schrieb:

Da muss die Familie schauen, wie sie mit der Situation umgeht. Nicht der Gesetzgeber.

Du hattes aber doch geschrieben:

vor 2 Stunden, SecretEscape schrieb:

Alle Einschränkungen weg, und wer sich schützen möchte, erhält jede mögliche Unterstützung dazu. Was verstehst Du daran nicht?

Das ist ein Widerspruch! Warum verstehst du das nicht? Einerseits "jede mögliche Unterstützung" andererseits "muss die Familie selbst schauen". So lange du diesen Widerspruch nicht aufgelöst bekommst, ist dein "Konzept" kein Konzept.

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vor 20 Minuten, tomatosoup schrieb:

Das ist ein Widerspruch! Warum verstehst du das nicht? Einerseits "jede mögliche Unterstützung" andererseits "muss die Familie selbst schauen". So lange du diesen Widerspruch nicht aufgelöst bekommst, ist dein "Konzept" kein Konzept.

Die Familie muss schauen: Gibt es gefährdete Familienmitglieder?

Falls nicht, könnte die Entscheidung sein: Die Grippe kann ruhig kommen (und danach sind alle durch und für eine Weile immun).
Falls ja, könnte die Entscheidung sein: Alle verhalten sich vorsichtig, um die Infektion von den kranken/ alten Leuten fernzuhalten. ODER Opa sagt: Corona ist mir schnuppe. Nur die Harten kommen in den Garten.

Alles ganz ohne Verordnungen.

bearbeitet von SecretEscape
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vor 14 Minuten, SecretEscape schrieb:

Ich habe vor Tagen hier geschrieben, dass die Anzahl tägliche positive PCR-Tests auch ohne den Lockdown wieder runtergeht.

Yes - und auch Streeck äußert sich kritisch zum Lockdown. 

„Ich halte den Shutdown für zu früh“, monierte Hendrik Streeck und fügte seinem Statement eine Erklärung hinzu: Der Lockdown bringe sicherlich die Corona-Infektionszahlen runter, „aber nach den vier Wochen werden sie wieder steigen, dann geht es von vorne los.“ Mit dieser Strategie gebe man den Menschen keine Perspektive. „Das Virus geht ja nicht weg“, sagte der Wissenschaftler."

darauf bezogen - und vermutlich wird er recht behalten...

"Das Gegenteil von Nachlässigkeit sei sogar der Fall: „Nach meiner Wahrnehmung verhält sich der Großteil der Menschen vorbildlich“, sagte Hendrik Streeck in dem Gespräch. Der Virologe vermutet vielmehr, dass wie bei anderen Coronaviren auch bei Sars-CoV-2 die Saisonalität eine große Rolle spiele. Das bedeutet, dass sich das Infektionsgeschehen mit dem Wechsel der Jahreszeiten verändert."

https://www.fuldaerzeitung.de/fulda/corona-virologe-hendrik-streeck-covid19-fehler-infektionen-zahlen-fehleinschaetzungen-bonn-90089080.html

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Wer vom aktuellen Lockdown betroffen ist, soll 75 % des Umsatzes vom November 2019 als Entschädigung erhalten. Bzw. auf Intervention von Helge Schneider an Olaf (Scholz) per Twitter hin wahlweise auch 75 % aufgrund einer anderen Berechnungsgrundlage, so wie ich es verstanden habe, ein Zwölftel des Jahresumsatzes 2019, weil Helge Schneider sich beklagte, dass er im November 2019 keine Umsätze gehabt habe.

Nur um das ´mal einzuordnen: der Unterschied zwischen "Umsatz" und "Gewinn" ist bekannt. Was "Betriebskosten" und "Wareneinsatz" bedeutet, ebenso. Dass bspw. in der Gastro bei geschlossenem Betrieb der Wareneinsatz gegen Null geht und die Betriebskosten sich reduzieren, sollte klar sein. 75 % vom Umsatz cash auf die Täsch finde ich schon ´ne ordentliche Hausnummer.

Bin mal gespannt, ob die Gastronomen die Unterstützung/Solidarität an ihre 450 Euro Kräfte und Festangestellten weitergeben. Oder ob da auch noch Kurzarbeit und Geld vom Jobcenter beantragt wird.

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vor 55 Minuten, SecretEscape schrieb:

Die Familie muss schauen: Gibt es gefährdete Familienmitglieder?

Wie macht man das? Was sind die Kriterien? Nehmen wir an, Vater und Mutter sind Mitte 40.

vor 57 Minuten, SecretEscape schrieb:

Falls ja, könnte die Entscheidung sein: Alle verhalten sich vorsichtig, um die Infektion von den kranken/ alten Leuten fernzuhalten. ODER Opa sagt: Corona ist mir schnuppe. Nur die Harten kommen in den Garten.

Das klingt etwas schwammig. Mit "wer sich schützen möchte, erhält jede mögliche Unterstützung dazu" hat das nichts zu tun.

Das was du willst ist Privatisierung der Pandemiebekämpfung und im Kern durchlaufen lassen der Pandemie, wobei du Corona für eine Grippe hälst. Und da ist bei mir irgendwo der Punkt, wo ich mich frage, was die Diskussion überhaupt noch soll. Also dir sollte doch klar sein, dass du im Leben nicht normale Leute überzeugt kriegst mit deinem Konzept. Und mir ist klar, dass ich dich im Leben nicht überzeugt bekomme. Unsere Konzepte sind völlig entgegengesetzt, ein Kompromiss ist nicht möglich. Wie gehen wir denn nun damit um? In Zeiten der Pandemie? Oder haben wir vielleicht gar keine Pandemie sondern nur eine normale Grippe?

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Die Bundesregierung gibt den 16 Bundesländern bis zum 10. November Zeit, um zu klären, wie sie Impfstoffe verteilen und Impfungen organisieren wollen. Nach Angaben von den Gesundheitsbehörden der Länder können auch Messehallen und Flughafen-Terminals für die Impfungen genutzt werden. "Die Lieferung der zugelassenen Impfdosen wird aufgrund der besonderen Anforderungen an Lagerung und Transport nur an eine begrenzte Anzahl von Standorten je Bundesland möglich sein", heißt es in einer der Nachrichtenagentur Reuters und dem RedaktionsNetzwerk Deutschland vorliegenden Beschlussvorlage für die Gesundheitsministerkonferenz. Insgesamt werde derzeit von bis zu 60 Standorten ausgegangen.

 

Die Bundesregierung erwartet demnach, dass ein Impfstoff in wenigen Wochen bereitstehen könnte. Firmen wie BioNTech produzieren bereits jetzt Millionen Impfdosen, parallel zu der dritten Testphase der neuen Impfstoffe. Damit soll gewährleistet werden, dass im Falle einer Zulassung sofort sehr große Mengen Impfstoff bereitstehen.

 

"Die verfügbaren Mengen an Impfdosen werden gemäß dem Bevölkerungsanteil an die Länder verteilt", heißt es in der Beschlussvorlage den Berichten zufolge. Logistisch ist die dann folgende Impfung eine Großaufgabe. Weil anfangs nicht genug Impfstoff zur Verfügung stehen dürfte, muss eine Reihenfolge der zu impfenden Personen festgelegt werden. Risikogruppen, aber auch medizinisches Personal dürften wahrscheinlich nach einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission zuerst geimpft werde.

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-10/coronavirus-aktuell-neuinfektionen-covid-19-ausbreitung-live

Soweit bleibt es erst einmal bei der optimistischen Prognose, dass wir noch in diesem Jahr mit den ersten Impfungen starten können. Bauchschmerzen bereitet mir, dass wir das alles wieder den einzelnen Bundesländern überlassen. Ich seh's schon kommen: Ramelow verweigert die Errichtung von Impfzentren, da er lieber mit dem Virus leben will. Söder verhängt einen landesweiten Lockdown, bis ganz Bayern durchgeimpft ist. Und Laschet lässt sich seine Impfstoff-Dosis öffentichkeitswirksam von Streeck höchstpersönlich injizieren. 

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vor einer Stunde, ElCurzo schrieb:

Yes - und auch Streeck äußert sich kritisch zum Lockdown.

Ich könnte ausflippen und beiße behelfsweise in die Tischkante. Wenn selbst der Herr Streeck sich kritisch äußert, dann muss da natürlich etwas Wahres dran sein an der Kritik. Ironie off.

Wenn man die Diskussionen der letzten Monate einigermaßen verfolgt hat, hat man feststellen können, dass unterschiedliche Wissenschaftler unterschiedliche Ansätze und Konzepte vertreten haben. Und die verschiedenen Parteien (im Sinne von politischen Parteien aber auch im Sinne von unterschiedlichen Meinungen) haben im gesellschaftlichen Meinungskampf bestimmte Wissenschaftler präferiert. Gab ja irgendwo/irgendwann ´mal einen Punkt, wo Christian Lindner gefordert hat, die Wissenschaftler müssten sich ´mal einig werden und alle anderen haben ihm dann vorgeworfen, er hätte irgendwie nicht verstanden, was Wissenschaft ist und dann wurde das erfreulicherweise diskutiert, also wie Wissenschaft so funktioniert.

Streeck hat es geschafft, am Tag der Verkündung des Lockdowns einen riesen Aufruf von vielen Ärzteverbänden dagegen zu organisieren bis hin zu der Bild-Schlagzeile "Ärzte gegen Lockdown" so sinngemäß. In den folgenden Tagen haben sich immer mehr Ärzteverbände davon distanziert. Es war wohl so, dass sie ohne Einwilligung als Unterstützer des Aufrufs gelistet wurden. Und selbst der Präsident der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Andreas Gassen, der zuerst bei dem Aufruf mit gemacht hat, hat sich davon distanziert. Keine Ahnung ob Streeck das selbst inittiert hat oder als Galionsfigur missbraucht wurde. Strange war es allemal und ich vermute, auf irgendwelche Regierungs-Pressekonferenzen wird der erstmal nicht eingeladen.

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vor 6 Stunden, ToTheTop schrieb:

Vermutlich würde ich dann in diesem Thread rumheulen, dass der Staat unsere Zukunft verbaut und auf die Politiker schimpfen.

 

vor 5 Stunden, botte schrieb:

Schön langsam. Er kann nicht so gut mit Realität. Wo er doch schon den ganzen Scheiss bezahlen muss hier.

Na gut. Arbeitswoche ist eh rum Ich muss jetzt Abschlussarbeit schreiben und von meinen hoch versteuerten Brötchen zehren. So lange die Impfung bitte brav zügig durchgewunken und dann zum allheilmittel verklärt wird, ist es mir auch egal ob das jetzt noch ein par monate so geht. 

vor 4 Stunden, PornosüchtigImLockdown schrieb:

Konsumiert ihr auch mehr Pornos seit Coronavirus?

Nein, komplett aufgehört. Wenn nicht jetzt, wann dann?

 

vor 3 Stunden, tomatosoup schrieb:

Dass bspw. in der Gastro bei geschlossenem Betrieb der Wareneinsatz gegen Null geht und die Betriebskosten sich reduzieren, sollte klar sein.

...weshalb diese faktoren fein säuberlich rausgerechnet und abgezogen werden. Nach Einreichung aller Steuererklärungen der letzten Jahre sowie einer Erklärung, dass bei selbst vershentlichen falschangaben im auszufüllenden Formularwust das Geld sofort und kräftig verzinst wieder zurückgezahlt werden muss. Olaif weiss schon, wie er die munition in der Bazooka behält...

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vor 1 Minute, Lazy Larry schrieb:
vor 4 Stunden, PornosüchtigImLockdown schrieb:

Konsumiert ihr auch mehr Pornos seit Coronavirus?

Nein, komplett aufgehört. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Das ist stark von dir. Wie das?  Machst du was anderes mehr, z.B. Zigaretten, Alkohol?

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vor 9 Stunden, tomatosoup schrieb:

Das was du willst ist Privatisierung der Pandemiebekämpfung und im Kern durchlaufen lassen der Pandemie, wobei du Corona für eine Grippe hälst. Und da ist bei mir irgendwo der Punkt, wo ich mich frage, was die Diskussion überhaupt noch soll. Also dir sollte doch klar sein, dass du im Leben nicht normale Leute überzeugt kriegst mit deinem Konzept. Und mir ist klar, dass ich dich im Leben nicht überzeugt bekomme. Unsere Konzepte sind völlig entgegengesetzt, ein Kompromiss ist nicht möglich. Wie gehen wir denn nun damit um? In Zeiten der Pandemie?

Wir könnten uns beide einfach darüber freuen, dass es mit Corona trotz „Pandemie“ und bisher fehlender Impfung in Deutschland deutlich weniger schwere Fälle/ Todesopfer gibt, als bei der Grippe-„Epidemie“ vor 2-3 Jahren mit Impfung.

Ich freue mich sehr darüber, dass ganz ohne Lockdown ab vorgestern (der wirkt sich jetzt noch nicht auf die Zahlen aus) scheinbar der Höhepunkt der Anzahl der täglichen positiven PCR-Tests in den nächsten Tagen erreicht ist.

Friede, Freude, Eierkuchen.

bearbeitet von SecretEscape
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+1 @SecretEscape. Bei allem feinen Streit über Masken und Maßnahmen sollte man nicht aus dem Auge verlieren, worum es geh: irgendwann mal wieder über was anderes zu streiten als das Scheiss-Virus 😉

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@botte👍

Ich freue mich auf den Zeitpunkt, an dem die ganzen Einschränkungen wegen dieser Scheiße Geschichte sind, und alle wieder normal daten können.

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vor 38 Minuten, SecretEscape schrieb:

Ich freue mich sehr darüber, dass ganz ohne Lockdown ab vorgestern (der wirkt sich jetzt noch nicht auf die Zahlen aus) scheinbar der Höhepunkt der Anzahl der täglichen positiven PCR-Tests in den nächsten Tagen erreicht ist.

Es ist definitiv gut, dass sich das Infektionsgeschehen aktuell etwas verlangsamt, aber dass das per se nichts mit dem Lockdown zu tun hat, kann man so auch nicht stehen lassen. Denn dass ein solcher kommen wird, ist nun auch schon seit über einer Woche klar, und es ist nicht unwahrscheinlich, dass das schon wie im März zu einem entsprechenden Umdenken bei einigen Teilen der Bevölkerung geführt hat (während einige andere eher noch gehörig die Sau rausgelassen haben). 

Und die Betonung liegt hier wirklich auf etwas verlangsamt. 13.200 Neuinfektionen sind es letzten Dienstag gewesen, 16.300 sind es gestern gewesen. Das sind wir immer noch in einem Reproduktionsbereich von 1,2 - 1,25.

Dass wir das erste Mal seit Wochen (oder Monaten?) beide R-Werte unter 1 drücken konnten, ist natürlich trotzdem prima. 

 

 

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vor 5 Minuten, Janoos schrieb:

Denn dass ein solcher kommen wird, ist nun auch schon seit über einer Woche klar, und es ist nicht unwahrscheinlich, dass das schon wie im März zu einem entsprechenden Umdenken bei einigen Teilen der Bevölkerung geführt hat (während einige andere eher noch gehörig die Sau rausgelassen haben). 

Hab das auf der Arbeit genau so erlebt. Gab vor 2 Wochen ne kleine Feedbackrunde am Morgen. Die Hälfte der Leute hat gesagt, dass sie es nervig finden dass die Zahlen hochgehen und sie sich jetzt auch dreimal vorher überlegen ob sie wirklich ins Büro kommen wollen/ Freunde treffen/etc.

Zusätzlich gibts hier in Köln schon seit 3(?) Wochen ne Maskenpflicht im Freien. Da haste wenig bock durch die Fußgängerzone zu schlendern.

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vor 4 Minuten, Janoos schrieb:

Und die Betonung liegt hier wirklich auf etwas verlangsamt. 13.200 Neuinfektionen sind es letzten Dienstag gewesen, 16.300 sind es gestern gewesen. Das sind wir immer noch in einem Reproduktionsbereich von 1,2 - 1,25.

Dass wir das erste Mal seit Wochen (oder Monaten?) beide R-Werte unter 1 drücken konnten, ist natürlich trotzdem prima. 

Interessant ist für mich in dem Zusammenhang die gestrige Prognose von RKI und dem Bankkaufmann, dass es ohne den aktuellen Lockdown Weihnachten bis zu 400.000 täglich gemeldete Neuinfektionen geben würde.

Das würde selbst bei einer sportlich angenommenen Positiv-Rate von 10% täglich 4 Mio Tests entsprechen, welche never ever machbar wären...

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vor 1 Minute, ToTheTop schrieb:

Hab das auf der Arbeit genau so erlebt. Gab vor 2 Wochen ne kleine Feedbackrunde am Morgen. Die Hälfte der Leute hat gesagt, dass sie es nervig finden dass die Zahlen hochgehen und sie sich jetzt auch dreimal vorher überlegen ob sie wirklich ins Büro kommen wollen/ Freunde treffen/etc.

Zusätzlich gibts hier in Köln schon seit 3(?) Wochen ne Maskenpflicht im Freien. Da haste wenig bock durch die Fußgängerzone zu schlendern.

Bei mir dasselbe in Bezug auf Kneipenbesuche. Bin die letzten Wochen nicht unterwegs gewesen. Weil es sich mit der Sperrstunde beziehungweise der Haushaltsregel auch einfach nicht lohnt. Und weil es auch davor schon super schwierig geworden ist, irgendwo reinzukommen. So betrachtet waren die eher sinnlosen Maßnahmen vielleicht etwas weniger sinnlos als zunächst angenommen.

Wir sollten die nächsten Tage auf die Niederlande blicken:

Niederlande

Die Maßnahmen gelten dort seit dem 14. Oktober, seit 2 Tagen die Trendwende. Und die sind es etwas entspannter angegangen als wir:

https://www.rtl.de/cms/teil-lockdown-niederlande-ergreifen-neue-corona-massnahmen-4630818.html

Allerdings hat man jetzt noch strengere Maßnahmen beschlossen, was entsprechende Vergleichsmöglichkeiten dummerweise in Zukunft wieder etwas schwieriger macht:

https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-weltweit-italien-niederlande-1.5101635

Zumindest haben dort eine geschlossene Gastronomie sowie strikte Kontaktbeschränkungen im Privaten bis hierhin gereicht, um den Anstieg vorerst zu stoppen. Allerdings ist auch da wieder fraglich, inwieweit gewisse allgemeine Verhaltensänderungen der Bevölkerung eine Rolle gespielt haben. Ich habe ja letztens schon geschildert, wie locker-flockig die Niederländer den Sommer über verbracht haben. Eventuell ist es nun doch eine Schockwirkung gewesen, als man angefangen hat, Patienten nach Deutschland zu befördern, weil die Krankenhauskapazitäten an der Belastungsgrenze stehen beziehungsweise gestanden haben. 

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vor 53 Minuten, Shao schrieb:

Sie KANN ABER NICHT einfach so schauen. Wie soll das gehen? 

So nach dem Motto "Oh, scheisse, ich arbeite mit Menschen, ja, da muss ich jetzt wohl kündigen oder meiner Oma mal für drei Monate ne neue Wohnung besorgen, sone kacke aber auch." 

Die Oma als Bestandteil der Familie soll in dem Fall mit entscheiden, was die Familie macht. Nicht jemand Drittes für die Oma!

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vor 9 Minuten, PornosüchtigImLockdown schrieb:

Wie wahrscheinlich ist es, dass während der Coronavirus Pandemie noch zusätzlich ein 2. Virus und somit eine 2. zusätzliche Pandemie auf uns zu kommt?

Nicht unwahrscheinlich. Was sagt man denn zum Video "Tabula Rasa - the Great Reset" von Robert Stein von NuovisoTV (ja, natürlich, außer Schwurbler, Nazi, das Übliche Geblubber). Schauts Euch doch mal komplett an, ich finde das Szenario nicht unwahrscheinlich - im Gegenteil, in Australien werden die KZs ja schon errichtet. https://apnews.com/article/c129280f6ab2a832908b8dcf4888364b

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vor 13 Minuten, PornosüchtigImLockdown schrieb:

Wie wahrscheinlich ist es, dass während der Coronavirus Pandemie noch zusätzlich ein 2. Virus und somit eine 2. zusätzliche Pandemie auf uns zu kommt?

Würde letztendlich keinen Unterschied machen, die Maßnahmen wären wohl ähnlich. 

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