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vor 4 Stunden, pyronoob schrieb:

Und da sind wir beim Plan B.... Wir haben jetzt noch 4 Versuche, wo die Chancen am Besten sind, dass es auf natürlichem Wege klappen könnte. Also bis Mitte Juli.

Was ich nicht verstehe ist, wieso ihr es euch dann da so schwer macht. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass die künstliche Befruchtung euch nicht in eine finanzielle Lotlage bringt. Dann legt doch da los. Wozu jetzt noch vier Monate "auf natürlichem Wege ... "? Macht doch einen Termin und dann los. Ihr sitzt da doch beide nur auf heißen Kohlen und die Zeit verfliegt, wo ihr schon Mitte dreißig seid, die ihr besser nutzen könntet.

Schon über Adoption oder Pflegekinder nachgedacht? Eigentlich ist adoptieren ja sogar die beste Variante Kinder groß zu ziehen.

Ansonsten kenne ich jemanden, der eine Leihmutter im Ostblock hat. Nicht so ein Schnapper, aber möglich.

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vor 7 Stunden, Helmut schrieb:

"Ich will meinen Erfolg kontrollieren können". Wie du selbst sagst - in der Vergangenheit konntest du das (gefühlt) auch immer. Wenn was nicht gepasst hat, haste irgendwo an irgendwelchen Schrauben gedreht, und es passend gemacht.

 

Wie geht's dir so allgemein mit der Idee, dass es im Leben Sachen gibt, die einfach genau so passieren wie sie wollen (oder sollen...?) ohne das du da was tun kannst?

Hast du solche Beispiele im Umfeld, andere Menschen denen Dinge ganz anders passiert sind als geplant?

Wie gehen die damit um? Wie geht's dir damit, wenn du solche Personen siehst und was denen passiert?

Nunja klar, die Menschen und solche Situationen gibt es. Das klingt jetzt hier vielleicht ein bisschen seltsam und würde irgendwann auch in eine vollständige psychologische Analyse abdriften, aber ich bin recht strukturiert und mache mir im Vorwege auch gerne Pläne und Gedanken. Das ist übrigens eine Eigenart, die mich beruflich unwahrscheinlich erfolgreich auf meiner jetzigen Position macht. Was auch grundsätzlich mit fast allem im Leben funktioniert. Bis auf dieses Thema hier. Verrückte Welt ;-)

Es ist in der Tat so, dass ich da an mir arbeiten muss. Lustig, dass sich das jetzt gerade bei so einer Sache deutlich zeigt, aber ich werde mich damit in Zukunft mehr mit mir selbst beschäftigen müssen.

vor 4 Stunden, Goldmariechen schrieb:

Was ich nicht verstehe ist, wieso ihr es euch dann da so schwer macht. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass die künstliche Befruchtung euch nicht in eine finanzielle Lotlage bringt. Dann legt doch da los. Wozu jetzt noch vier Monate "auf natürlichem Wege ... "? Macht doch einen Termin und dann los. Ihr sitzt da doch beide nur auf heißen Kohlen und die Zeit verfliegt, wo ihr schon Mitte dreißig seid, die ihr besser nutzen könntet.

 

Das steht jetzt aber eh in 4 Monaten an - die Zeit bis dahin möchte meine Frau sich jetzt noch einmal nehmen und das finde ich fair, vernünftig kurzfristig und gut für beide planbar. Künstliche Befruchtung ist nicht ohne und kann auch körperlich eine ziemliche Zumutung werden, die meine Frau dann übrigens ganz alleine verdauen muss. Die zuständige Ärztin hat uns eben dieses Zeitfenster aufgegeben mit der Empfehlung, dass innerhalb dieser Zeit auf jeden Fall nochmal selber zu probieren, bevor sie dann sonst im Sommer nachhelfen würde. Finde ich gut und klingt für mich nachvollziehbar. In der Tat werden wir allerdings schon im Juni zum Hörer greifen, wenn es bis dahin nicht geklappt hat, damit der Termin dann auch schnell und bündig stattfinden kann.

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vor einer Stunde, pyronoob schrieb:

Bis auf dieses Thema hier. Verrückte Welt 

Ich hab den Eindruck, bei Männern die ohne große Krisen durch die Jugend gekommen sind, gibt's irgendwo zwischen 30 und 40 sehr häufig den Moment - klingt jetzt pathetisch, aber ist einfach treffend - der Erkenntnis der eigenen Sterblichkeit.

Und damit implizit auch... der eigenen Endlichkeit. Das wir nicht endlos sind, sondern Grenzen unterworfen. Das es Limits gibt dessen, was wir zu schaffen vermögen. Das manche Dinge einfach nicht sein werden, egal was wir tun.

Bei unserem Kampf um den Platz in der Gesellschaft zwischen 20-30 lässt sich das oft noch gut ausblenden. Aber irgendwann erwischt's jeden, und gerade jene die bis dahin strukturiert erfolgreich waren, trifft's oft hart.

Jetzt ist wohl für dich der Moment, dich damit mal auseinanderzusetzen. Hast du da eine Idee dazu, wie du das angehst?

Übrigens: Diese Sichtweise wird dich weder beruflich noch privat schwächer machen. Falls du da Sorgen hättest. Sondern das wir dich reifer machen, und auf eine andere Art sehr wirksam.

 

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Habt ihr die Möglichkeit euch mal 4 Wochen nicht zu sehen und keinen gemeinsamen Alltag zu haben? Ist vielleicht ein ungewöhnlicher Tipp aber ich könnte mir vorstellen das es helfen könnte. 

Ich hab derzeit ne sehr entspannte FB. Wir sehen uns nur alle zwei Wochen und sind dann rattenscharf aufeinander. Die Bereitschaft sich komplett hinzugeben ist riesengroß, weil wir keinen Alltag miteinander teilen müssen. Ist das erste mal das ich ne FB sehr konsequent durchziehe und die Verbindung beim Sex wird immer besser. 

Ich kann das nicht wissenschaftlich begründen aber könnte mir gut vorstellen das so eine Veränderung da was bei euch bewirken kann. Soweit ich das gelesen habe gibt es ja keine körperliche Ursache, deswegen tippe ich mal auf ne psychische Blockade und die könnte man mit sowas vielleicht aushebeln.

bearbeitet von Sam Stage
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vor 12 Stunden, Helmut schrieb:

Ich hab den Eindruck, bei Männern die ohne große Krisen durch die Jugend gekommen sind, gibt's irgendwo zwischen 30 und 40 sehr häufig den Moment - klingt jetzt pathetisch, aber ist einfach treffend - der Erkenntnis der eigenen Sterblichkeit.

Und damit implizit auch... der eigenen Endlichkeit. Das wir nicht endlos sind, sondern Grenzen unterworfen. Das es Limits gibt dessen, was wir zu schaffen vermögen. Das manche Dinge einfach nicht sein werden, egal was wir tun.

Bei unserem Kampf um den Platz in der Gesellschaft zwischen 20-30 lässt sich das oft noch gut ausblenden. Aber irgendwann erwischt's jeden, und gerade jene die bis dahin strukturiert erfolgreich waren, trifft's oft hart.

Jetzt ist wohl für dich der Moment, dich damit mal auseinanderzusetzen. Hast du da eine Idee dazu, wie du das angehst?

Übrigens: Diese Sichtweise wird dich weder beruflich noch privat schwächer machen. Falls du da Sorgen hättest. Sondern das wir dich reifer machen, und auf eine andere Art sehr wirksam.

 

Auch wenn’s Off-topic ist:

Ach Helmut, du erinnerst mich mit deinen Posts immer an einen weisen alten Mann mit langem Bart an nem gemütlichen Lagerfeuer 🤗

Außerdem mag ich deine (zirkulären) Fragen und die wohlwollenden Worte! Du und Sam Stage bereichert das Forum mit euren Werten und Erfahrungen. So, jetzt ist aber Schluss mit Herzchen-Dienstag ☝🏼😋

 

Erstmal gönne ich dir Pyronoob und deiner Frau ein Baby von ganzem Herzen (wunderbare Erfahrung, aber ich bin neidisch auf euren Schlaf 😅)! 
Es kommt immer total blöd, wenn irgendwelche Leute aus irgendwelchen Foren RatSCHLÄGE verteilen.
Aus Erfahrung kann ich berichten, dass in meinem Freundeskreis 2x das gleiche Problem bestand. Beide Paare haben sich in dieser „Idee“ verrannt und es hat einfach nicht geklappt. Ein Paar hat sich getrennt und als die anderen beiden beschlossen hatten sich ne Katze zuzulegen und sich nochmal beruflich umzuorientieren (nur die Frau), war sie plötzlich schwanger. Vor ein paar Wochen erzählte sie noch auf nem Mädelsabend, dass sie dieser Gedanke, nicht zu funktionieren, unendlich gequält und das ganze Leben bestimmt hat. 
Wir als Freunde haben das natürlich gar nicht so intensiv mitbekommen. 
Ich selbst habe mir gedacht, dass es ewig dauert und war sofort schwanger. Das hat ehrlich gesagt auch ne ganz kurzzeitige Überforderung mit sich gebracht. 
Vielleicht ist es Mindset, vielleicht Schicksal. Glaube aber, dass der Leidensdruck vermeidbar ist 

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Manchmal komm ich mir auch vor wie ein alter Mann mit langem Bart... 😉

Danke dir!

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Ahhh, noch weitere Antworten :-)

@Helmut: Keine Sorge, insbesondere meine mittleren Zwanziger waren alles andere als Zuckerschlecken. Ich habe meine Erfahrungen machen dürfen, in vielen Bereichen und das auch gleichzeitig und geballt auf Mal. Über mehrere Jahre hinweg. Die letzten Jahre liefen aber recht easy, das muss man so sagen. Wobei ich da nicht die Bodenhaftung verloren habe, finde ich zumindest. Aber ich habe mich gedanklich damit eingerichtet, dass ich für jedes Problem auch eine Lösung finde. Und das "fällt" mir jetzt in der Tat auf die Füße :-)

@Sam Stage: Klingt spooky, machen wir nicht :-)

@Dina: In der Tat muss man sich im Sommer diesen Jahres dann auch die Frage nach einer gedanklichen Blockade stellen, jawoll. Ich kann da aber in meine Frau nicht reinschauen, merke aber, dass sie das Thema ebenfalls belastet. Insofern kann dann aber nur der richtige Schritt sein, diese ganzen Timing- und Messorgien (hach, Wortwitz....) dann auch zu beenden. Denn gebracht haben wird es dann nach 18 Monaten nichts, insofern darf man den Nutzen dann auch durchaus mal in Frage stellen :-)

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