Schatztruhe-Wiederbelebung: Vorschläge
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136 Beiträge in diesem Thema

@C_h_o_p_i_n

Persönlichkeitsstile sind so eine Sache. Da gibt es kein gut oder schlecht. Nur ein "passt oder passt nicht". Vieles davon lernen wir im Zuge unseres Lebens. Passt zu uns eher ein Fels in der Brandung oder ein eher emotionaler Parter? Passt zu uns jemand, der unabhängig ist, oder jemand, der eher engere Bindungen bevorzugt. Jemand, der sehr ordnetlich und strukturiert ist? Oder eher kreatives Chaos?

All das lässt sich ja am Ende auf Persönlichkeitsstile zurückführen. Und die spüre ich am Menschen selbst - in der Interaktion. Eltern interessieren mich da absolut nicht. Ex-Partner nehme ich spät im Kennenlernen manchmal dazu, um meine Hypothesen abzugleichen. Aber auch die sind nicht wichtig. Klar, das kann Hinweise geben. Aber auch das sind am Ende nur Dinge, die gewisse Wahrscheinlichkeiten erhöhen. Und ich habe doch das Untersuchungsobjekt vor mir. Gibt keinen Grund, es sich schwieriger zu machen als nötig. Gerade weil auch Eltern und Ex-Partner immer einen Stand vor X Jahren abbilden. Weiterentwicklung bleibt da dann völlig außen vor - das halte ich für unzuverlässig.

Ich wähle zum Beispiel heute auch vollkommen andere Partner als vor 5 Jahren. Fragst du mich nach meinen Ex-Partnern baust du ein Bild zusammen, dass mit mir heute nur noch wenig gemeinsam hat.

Schau dir an, wie dein Gegenüber interagiert, schau, was er dir auf die normalen Comfort-Themen antwortet. Das beinhaltet alles, was man wissen muss. Ich habe schlaue Begriffe dafür. Aber nach den Merkmalen screent jeder, der halbwegs Erfarhung mit dem anderen Geschlecht hatte sowieso.

Um dir mal ein paar Eckpunkte zu nennen, worauf man achten könnte, wenn es einem wichtig ist:
Wie emotional ist jemand? Und wie sieht diese Emotion bei ihm genau aus?
Wie steht er dazu Aufmerksamkeit zu bekommen / im Mittelpunkt zu stehen?
Wie empathisch ist jemand? Ist er eher emotional Empathisch ("mitfühlend") oder rational Empathisch ("versteht auf kognitiver Ebene") ?
Wie unabhängig ist jemand? Fühlt er sich eher im gesellschaftlichen Rahmen wohl oder gibt er einen Scheiß auf die Regeln und macht sein eigenes Ding?

Das wären so typische Cluster B-Fragen. Die stelle ich mir aber gar nicht bewusst.

Persönlichkeitsstil sagt aus

Wonach suchst du?
Was treibt dich an?
Wie verhälst du dich? und
Wie führst du Beziehungen?

All das kannst du direkt am Menschen herausfinden und auch ohne Studium bewerten, ob das zu dir passt.

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geschrieben (bearbeitet)

@Herzdame

vor 14 Stunden, Herzdame schrieb:

Das wären so typische Cluster B-Fragen. Die stelle ich mir aber gar nicht bewusst.

Persönlichkeitsstil sagt aus

Wonach suchst du?
Was treibt dich an?
Wie verhälst du dich? und
Wie führst du Beziehungen?

Da musst Du aber auch Hintergrundwissen besitzen um "Antworten" aus einem Date in geeigneter Weise zu verorten und aus der Summen der Informationen entsprechende Hypothesen zu bilden. 

Zum Thema Persönlichkeit:
http://www.spiegel.de/karriere/persoenlichkeitsentwicklung-wie-sich-der-mensch-mit-der-zeit-veraendert-a-915309.html

Ich möchte in den Raum stellen,  dass nicht jeder so selbstreflektiert ist, wie Du es vermutlich bist - und viele sich möglicherweise in einem Umfeld bewegen,  dass weniger darauf bedacht ist in seiner Persönlichkeit zu wachsen.

Fehlen entsprechende Impulse,  darf man erwarten, dass eine Persönlichkeit mit Ihrer ggf.  auffälligen bzw. problematischen Akzentuierung also entsprechend stabil ist. 

Von daher hatte ich eher an eine "Sammlung" von statistisch gehäuft beobachtbaren Merkmalen gedacht. 

Auch wenn es Plakativ vereinfacht ist - und man Schubladendenken vermeiden soll - z.B.:
Eifersucht -> wenig ausgeprägte Selbstwert und/oder Selbstwirksamkeitserfahrung im interpersonellen Bereich - oder schlechte Erfahrung.
"Ich bin der Kumpeltyp" -> geschlechtsspezifisches Rollenverhalten zum Geschlecht passend ?!
Trophäenbildung z.B.  (Jmd. auf Podest stellen)  -> Selbstwert-Themen  mit Akzentuierungen aus dem Bereich narzisstischer PS.
usw ... 

Oder ist das zu sehr vereinfacht und zu undifferenziert? 

bearbeitet von C_h_o_p_i_n
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vor 24 Minuten, C_h_o_p_i_n schrieb:

Von daher hatte ich eher an eine "Sammlung" von statistisch gehäuft beobachtbaren Merkmalen gedacht. 

Auch wenn es Plakativ vereinfacht ist - und man Schubladendenken vermeiden soll - z.B.:
Eifersucht -> wenig ausgeprägte Selbstwert und/oder Selbstwirksamkeitserfahrung im interpersonellen Bereich - oder schlechte Erfahrung.
"Ich bin der Kumpeltyp" -> geschlechtsspezifisches Rollenverhalten zum Geschlecht passend ?!
Trophäenbildung z.B.  (Jmd. auf Podest stellen)  -> Selbstwert-Themen  mit Akzentuierungen aus dem Bereich narzisstischer PS.
usw ... 

Oder ist das zu sehr vereinfacht und zu undifferenziert? 

Ist zu sehr vereinfacht, führt nur zu Vorurteilen und hat mit der Realität nix zu tun.

Kleines Beispiel: Mann vergewaltigt Frau.  Dann gibts ne Hand voll Tätertypen, die das alle aus völlig unterschiedlichen Motiven tun und mit denen man unterschiedlich umgehen muss.

Bei Eifersucht hat das Legally hot mal ansatzweise versucht zu zerlegen:

Zitat

Er nennt das jetzt Eifersucht. Das ist ein sehr schwammiger Begriff, für den es keine einheitliche Deutung gibt.

Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten:

- die Situation stört ihn, weil er befürchtet, einer der anderen Männer könnte ihm die Freundin ausspannen. Daraus ergeben sich direkt weitere Fragen:

*...weil er selbst sich eigentlich als ihrer gar nicht würdig wahrnimmt und den anderen Männern bessere Chancen ausrechnet?

**...weil er ihr Zusammensein mit ihm nicht auf individuelle Anziehung zurückführt, sondern auf etwas Austauschbares, das ein andrer auch liefern könnte oder sogar besser? (Geld, Aussehn, Sex)

***...weil er der Zuneigung seiner Freundin eigentlich nicht über den Weg traut und ihr latent unterstellt, sie würde sofort auf ein vermeintlich besseres Angebot einsteigen und ihn fallen lassen?

****...weil er seiner Freundin die Fähigkeit abspricht, sich gegen gekonnte Flirt- und Baggerversuche "zu wehren" und glaubt, wenn einer auftaucht, der "gut genug gamed", ist sie weg, ob sie will oder nicht?

u.s.w.

- die Situation stört ihn, weil er es als Angriff auf seinen sozialen Status empfindet, wenn "seine" Freundin in seiner Gegenwart und/oder vor den Augen andrer mit anderen Männern in engeren Kontakt kommt. Daraus ergäbe sich:

*...weil er eigentlich erwartet, dass seine Freundin ausschließlich ihm demonstrativ Aufmerksamkeit schenkt, um damit seinen eigenen Status zu pushen und er den Umstand, dass sie das nicht tut, als "Verrat" empfindet?

**...weil er es als unverschämt und provokativ von den anderen Männern empfindet, mit ihr zu tanzen, obschon denen klar sein muss, dass sie mit ihm gekommen ist?

***...weil er befürchtet, Freunde oder Bekannte im Club könnten denken, er hat "das" respektive "sie" nicht unter Kontrolle?

u.s.w.

Und diese Liste ist bei weitem nicht vollständig.

Du siehst also: Schon Eifersucht = Selbstwert oder Erfahrungen funktioniert absolut nicht.

Und so könnte man auch all die anderen Dinge auflösen. Der Psychologe sagt nicht "Oh er hat A gemacht, das sagt alles aus". Der fängt an mit "Warum hat er denn A gemacht?" Und er kann dann auch nicht aus A alleine Dinge ableiten, sondern nimmt sich immer eine viel größere Menge an Beobachtungen. Das funktioniert also für den Laien einfach nicht. Und es ist eben auch nicht notwendig.

Wer sich dazu aber ein bisschen mehr belesen will, der kann mal in meinen Buchtip schauen. Da gibts zu jedem Stil mindestens 20 Seiten zu lesen.

---

Zum Veränderungsthema:

vor 32 Minuten, C_h_o_p_i_n schrieb:

Ich möchte in den Raum stellen,  dass nicht jeder so selbstreflektiert ist, wie Du es vermutlich bist - und viele sich möglicherweise in einem Umfeld bewegen,  dass weniger darauf bedacht ist in seiner Persönlichkeit zu wachsen.

Fehlen entsprechende Impulse,  darf man erwarten, dass eine Persönlichkeit mit Ihrer ggf.  auffälligen bzw. problematischen Akzentuierung also entsprechend stabil ist. 

Du vergisst hier einen ganz entscheidenden Punkt. Die Hauptzielgruppe von PU sind Menschen zwischen 15 und 30. Und gerade in der Zeit passiert wahnsinnig viel mit der Persönlichkeit. Da liegt sowohl die Pubertät drin als auch der große Entwicklungsschub in den 20ern. Und da verändern sich alle Menschen - unabhängig ob sie reflektiert sind oder nicht.

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vor 3 Minuten, Herzdame schrieb:

Bei Eifersucht hat das Legally hot mal ansatzweise versucht zu zerlegen:

Zitat

Er nennt das jetzt Eifersucht. Das ist ein sehr schwammiger Begriff, für den es keine einheitliche Deutung gibt.

Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten:

- die Situation stört ihn, weil er befürchtet, einer der anderen Männer könnte ihm die Freundin ausspannen. Daraus ergeben sich direkt weitere Fragen:

*...weil er selbst sich eigentlich als ihrer gar nicht würdig wahrnimmt und den anderen Männern bessere Chancen ausrechnet?

**...weil er ihr Zusammensein mit ihm nicht auf individuelle Anziehung zurückführt, sondern auf etwas Austauschbares, das ein andrer auch liefern könnte oder sogar besser? (Geld, Aussehn, Sex)

***...weil er der Zuneigung seiner Freundin eigentlich nicht über den Weg traut und ihr latent unterstellt, sie würde sofort auf ein vermeintlich besseres Angebot einsteigen und ihn fallen lassen?

****...weil er seiner Freundin die Fähigkeit abspricht, sich gegen gekonnte Flirt- und Baggerversuche "zu wehren" und glaubt, wenn einer auftaucht, der "gut genug gamed", ist sie weg, ob sie will oder nicht?

u.s.w.

- die Situation stört ihn, weil er es als Angriff auf seinen sozialen Status empfindet, wenn "seine" Freundin in seiner Gegenwart und/oder vor den Augen andrer mit anderen Männern in engeren Kontakt kommt. Daraus ergäbe sich:

*...weil er eigentlich erwartet, dass seine Freundin ausschließlich ihm demonstrativ Aufmerksamkeit schenkt, um damit seinen eigenen Status zu pushen und er den Umstand, dass sie das nicht tut, als "Verrat" empfindet?

**...weil er es als unverschämt und provokativ von den anderen Männern empfindet, mit ihr zu tanzen, obschon denen klar sein muss, dass sie mit ihm gekommen ist?

***...weil er befürchtet, Freunde oder Bekannte im Club könnten denken, er hat "das" respektive "sie" nicht unter Kontrolle?

u.s.w.

Und diese Liste ist bei weitem nicht vollständig.

Du siehst also: Schon Eifersucht = Selbstwert oder Erfahrungen funktioniert absolut nicht.

Ich nehme das genau anders herum wahr - ich hab mal die Keywords Fett hinterlegt.

Die überwiegende Menge der Aussagen oben sind - bitte korrigiere mich - mit Zweifel an Wert ( "gut genug"/Status ok?) und  Selbstwirksamkeit "Kontrolle d. Situation"  belegt.  =>  Eifersucht  entsteht aus der Sorge, nicht "gut genug" zu sein - der Aspekt der Existenz einer bedingungslosen Liebe findet zu wenig Berücksichtigung.

Sicher ist es falsch aus einem Einzelereignis eine Kausalität abzuleiten.  Aber auch der Laie kann die Summe der Einzelpunkte betrachten - letztendlich kommt es doch auch so zu "ganz normalen" Trennungen - als  Summe von vielen kleinen Unzufriedenheiten, die irgendwann eine kritische Schwelle überschreiten .

----------------

Sicher verändern sich die Menschen auch zwischen 15 und 30 - vor allem die, die in PU hinein schnuppern - aber auch hier sind grundlegenden Glaubenssysteme und Bindungsschemata doch erst mal geprägt - Modelllernen an Eltern & Peergroup.  Und wenn das zunächst falsche Grundannahmen vorherrschen ... - Ich habe kürzlich irgendwo gelesen dass Leichsenring davon ausgeht, dass es ca.  zwei Jahre dauert eine BPS zu therapieren.  Ok - nicht jeder hat ne BPS - aber auch nicht jeder ist in der Tiefe reflektiert. 

Und hier springen aus meiner Sicht schon überproportional viele herum, die einen Veränderungsbedarf erkannt haben. Weil es eben mit dem anderen Geschlecht nicht so geklappt hat ...  

-----------------

Riemann - Grundformen der Angst - fand ich auch ganz spannend. Deine Buchempfehlung werde ich mir aber auf alle Fälle anschauen. 

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vor 9 Minuten, C_h_o_p_i_n schrieb:

Die überwiegende Menge der Aussagen oben sind - bitte korrigiere mich - mit Zweifel an Wert ( "gut genug"/Status ok?) und  Selbstwirksamkeit "Kontrolle d. Situation"  belegt.  =>  Eifersucht  entsteht aus der Sorge, nicht "gut genug" zu sein - der Aspekt der Existenz einer bedingungslosen Liebe findet zu wenig Berücksichtigung.

Sicher ist es falsch aus einem Einzelereignis eine Kausalität abzuleiten.  Aber auch der Laie kann die Summe der Einzelpunkte betrachten - letztendlich kommt es doch auch so zu "ganz normalen" Trennungen - als  Summe von vielen kleinen Unzufriedenheiten, die irgendwann eine kritische Schwelle überschreiten .

Die Aussagen weisen aber alle auf völlig unterschiedliche Persönlichkeitsstrukturen hin.

Und irgendwie implizierst du mit deiner Denkweise, dass ein völlig eifersuchtsfreier Mensch das Optimum sei. Was ich grundsätzlich schon mal in Frage stellen würde. Da gibts ja auch bei weitem nicht nur "null Eifersucht" und "absolut paranoider Kontrollfreak".

Es gibt keinen perfekten "durschnittlichen" Menschen. Wir haben alle Tendenzen hin zu gewissen Persönlichkeitsstilen. Und jeder Stil hat seine Schwächen. Jeden Menschen mit Schwächen herauszuscreenen kann also nicht das Ziel sein. Und Dinge, die für eine Person halt gut sind, sind für die nächste als Partner schlecht. Jemand, der eher unsicher ist, freut sich vielleicht sogar über ein moderates Maß an Eifersucht, weil es ihm Sicherheit gibt. Jemand anders, der offene Beziehungen führen will und viel Freiheit braucht für den ist das tatsächlich schlecht als Partner. Für jemanden, der mehr Nähe will, wäre das vielleicht zu wenig Eifersucht. Und dann muss auch noch der Typ der Eifersucht halt stimmen.

Insgesamt hast du da einen Haken drin. Du wertest.

Um bei dem Beispiel Eifersucht zu bleiben. Du hast für dich beschlossen null Eifersucht ist optimal. vielleicht weil es dir hier eingeredet wurde - vielleicht, weil es wirklich am besten zu dir passt.

Jetzt haben wir jemanden, der einnen histrionischen / dramatischen Stil hat und über Aufmerksamkeit funktioniert. Der eifersüchtig ist, wenn seine Partnerin ihm nicht genug Aufmerksamkeit gibt. Und der sucht sich nun die passende Partnerin. Vielleicht eine, die so ist wie er. Mit der er gemeinsam tolle Kostüme entwickelt und auf entsprechende Veranstaltungen geht, wo beide gemeinsam die Aufmerksamkeit bekommen, die sie wollen.
Oder er sucht sich eine Frau, die eher dependent ist. Die glücklich ist, wenn sie zu ihm aufblicken kann. Wenn sie jemanden hat, den sie anhimmeln darf. Um den sie sich kümmern darf.

Beide Paarungen funktioniere für beide Beteiligten gut. Auch mit Eifersucht.

Dazu kommt die alte Frage, ob es überhaupt möglich ist, völlig Eifersuchtsfrei zu sein. Wenn die eigenen Bedürfnisse nicht gedeckt sind - und der Partner sich jemand anderem zuwendet und mit diesem genau das Bedürfnis deckt - wer da so gar nicht eifersüchtig ist... da würde ich eher mal Richtung Stabilität der Beziehung und Gefühlsverminderung gucken.

Darüber haben aber schon viele Foren tausende Seiten drüber diskutiert. Ist so alt wie die Frage, ob es überhaupt einen freien Willen gibt. Ich halte ihn aus psychologischer Sicht für längst nicht so frei, wie wir alle glauben.

 

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vor 33 Minuten, Herzdame schrieb:

Um bei dem Beispiel Eifersucht zu bleiben. Du hast für dich beschlossen null Eifersucht ist optimal. vielleicht weil es dir hier eingeredet wurde - vielleicht, weil es wirklich am besten zu dir passt.

Nein - mir sind die Graustufen schon bewusst - und auch ich mag es - wie Du es beschreibst, wenn meine Partnerin ein klein bisschen eifersüchtig ist.  

Vielleicht bin ich zu polarisierend in der Darstellung (gebe das morphogenetische Felde, dass ich wirklich nicht so schwarz-weiß denke :-)

 

vor 33 Minuten, Herzdame schrieb:

.... Ist so alt wie die Frage, ob es überhaupt einen freien Willen gibt. Ich halte ihn aus psychologischer Sicht für längst nicht so frei, wie wir alle glauben.

Dem kann ich nur zustimmen.
Meiner Meinung nach hat das "Diktat" der Triebe (= Gene)  einen weitaus höheren Einfluss auf das Leben als der "zivilisierte" Mensch zugeben mag. 

bearbeitet von C_h_o_p_i_n
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Eventuell sollte man die Schatztruhe einfach mal alle fünf Jahre komplett löschen.

Das Wissen und seine Anwendung sollte immer aktuell sein. Mit einem Handkuss von 1917 wird man 2017 nicht mehr weit kommen.

Witzig wäre das aber nur, wenn die größten Kritiker von AMA, Schatztruhe usw. nicht die chronischen Nichtficker wären.

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vor 14 Minuten, Alibi schrieb:

Eventuell sollte man die Schatztruhe einfach mal alle fünf Jahre komplett löschen.

Die Schatztruhe wird sporadisch überarbeitet. Du findest da einen Thread in der AM Area. 
Wenn Du der Meinung bist, dass da Artikel nicht mehr passen, kannst Du sie dort gerne vorschlagen. 

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Ach so hier schlägt man vor. Der Thread ist gut, weil er sehr praxisbezogen, was man von vielen anderen Schatztruhenthreads nich behaupten kann. Natürlich kann man psychologische Themen schwer in einen How to Format übersetzen......nicht. Siehe Verhaltenstherapie. Deswegen der Appell an alle zukünftigen Schatztruhenschreiber,

versucht euren Thread so alltagsbezogen wie möglich zu halten, oder fügt praktische Übungen am Ende hinzu, whatever.

 

 

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Ich würde mir ein Text in der Schatztruhe wünschen im Sinne von "Dating in Zeiten der ständigen Erreichbarkeit" oder so ähnlich. Diese kontinuierliche Möglichkeit des Einzelnen, über Smartphone/Internet sich der Welt mitzuteilen, Pornos jederzeit in HD. Nachrichten kosten keine 19 Cent mehr, man redet, aber aneinander vorbei. 

Ich hab vor ein paar Tagen mal wieder ein paar FRs in Kunst der Verführung gelesen und mir an den Kopf gefasst: vieles ist einfach so, ja so 2000! Dieses pseudo Alpha Verhalten und degradieren der Frau. Frauen sind heute anders, mehr selbstbewusst und dickköpfig...Schau ich mir viele Pick up Texte an, dann helfen die Newbies definitiv nicht weiter, sie basieren auf einer alten Denkstruktur.

Überspitzt gesagt: im Jeanshemd und dem selbstgekauften Opel Manta an der Tanke den Motor aufheulen zu lassen, die blonde Kassiererin auf ne Spritztour einzuladen...natürlich funktioniert das, aber halt in Zeiten zwischen 1985-1995.

Sehnsucht nach Sex, Nähe liegt noch immer in uns Menschen, die Frage ist halt - wie immer: Wie umwerbe (im pu Slang verführe) ich einen Menschen dass er Lust auf mich bekommt?

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vor 26 Minuten, cooperx schrieb:

Ich hab vor ein paar Tagen mal wieder ein paar FRs in Kunst der Verführung gelesen und mir an den Kopf gefasst: vieles ist einfach so, ja so 2000! Dieses pseudo Alpha Verhalten und degradieren der Frau. Frauen sind heute anders, mehr selbstbewusst und dickköpfig...Schau ich mir viele Pick up Texte an, dann helfen die Newbies definitiv nicht weiter, sie basieren auf einer alten Denkstruktur.

Schreib doch mal einen Text :). 

 

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