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Zeigt Inhalte mit der höchsten Reputation am 01/26/26 in Beiträge an

  1. 1 Punkt
    Hallo Leute, ich war schonmal vor über 10 Jahren hier im Forum aktiv, leider nicht allzu lange, aber es hat mir damals schon sehr viel gebracht. Ich hatte ein paar richtig gute Jahre, bis ich leider 2019 geheiratet habe. Da ging es steil bergab, ich war nicht mehr ich selbst, ich war ein Waschlappen. Da begann das spießige Leben wie aus dem Bilderbuch. Wir haben ein Kind bekommen; mein junge ist natürlich ganz toll und für ihn will ich auch nur das Beste - aber die Trennung von der Frau war nun ein MUSS! Vor 3 Wochen bin ich ausgezogen und es war die beste Entscheidung seit Jahren. Es muss natürlich noch viel geklärt werden, wir hatten ein Haus gebaut, Kredit, Scheidung usw., das volle Programm halt. Aber ich bin nun erstmal bei einem Kumpel untergekommen, natürlich keine Dauerlösung, aber ich suche nun eine neue Wohnung. Vielleicht sollte ich mich erstmal vorstellen: 46 Jahre alt, echt alt geworden...in den letzten 6 Jahren bin ich locker 10 Jahre gealtert; zuviel Stress und Ärger mit der Frau. Trotzdem habe ich noch das große Glück, etwas jünger auszusehen. Und auch deshalb will ich nun nochmal durchstarten und einen Neuanfang wagen. In den letzten 2 Wochen war ich oft alleine unterwegs und hab mir die Welt angeschaut, bin wieder mit offenen Augen durch die Stadt gegangen, bin alleine ins Restaurant gegangen und hab es mir gut gehen lassen (Anfang war das auch eine Überwindung für mich alleine ins Restaurant zu gehen, mittlerweile gar kein Problem mehr). Außerdem viele neue Klamotten, Schuhe, einfach was für mich selbst getan. Heute hatte ich z.B. einen Termin für eine Wohnungsbesichtigung. Die Immobilienmaklerin hat mich übrigens erstmal umgehauen, die war total süß, also genau mein Beuteschema. Leider war in nicht mehr so im Pick Up Game drin, dass ich sie direkt geklärt hätte, aber auch darum bin ich hier, wieder was zu lernen, was ich über die Jahre einfach verlernt hab. Übung gehört ja auch dazu. Früher war es z.B. total mein Ding in der Disco die Frauen kennenzulernen, irgendwann hatte ich den Dreh raus und es lief ziemlich gut. Ob ich da heute mit 46 Jahren noch im Stande bin?! Vorgenommen habe ich mir demnächst auf Ü30 Partys zu gehen. Ich tanze gerne und vielleicht komme ich so wieder ins Game rein... Tinder habe ich mir auch wieder auf's Handy geladen, aber da ist bis jetzt 0 Resonanz. Mal abwarten. Tja und Daygame sollte ich vielleicht auch mal starten, wobei mir das auf jeden Fall noch Probleme bereitet. - Aber ich will ja anfangen und fortschreiten! Gerne höre ich von "meinen Leidensgenossen" Ü40, was ihr so geschafft habe, gerne Tipps und vielleicht auch wie man schneller ans Ziel kommt. Eins weiss ich jedoch sicher: nie mehr heiraten, kein weiteres Kind mehr und auch keine Freundin in die eigene Wohnung komplett einziehen lassen. 😉 LG Neuanfang2026
  2. 1 Punkt
    Hallo zusammen, nettes Forum. Bin mittlerweile 49. Ich versuche mal meine Entwicklung hier zu beschreiben und bin auf Gedanken von euch gespannt. Meine Teenager-Zeit und die frühen 20er waren eine Katastrophe. Keine Beziehung, kein Sex, nichts. War dann damals in so genannten AB-Foren (Absolute Beginners) aktiv und habe gemerkt wie blue gepillt ich war. Ab Mitte 20 wurde es dann Schritt für Schritt besser durch mehr und mehr Redpill-Wissen. "Überraschenderweise" kam der Durchbruch bei Frauen als ich mit dem Studium fertig war und gleich recht gut verdient habe. Habe mich so ab Anfang 30 entgegen der herrschenden Auffassung in der Red Pill-Commuity auf Alleinerziehende "spezialisiert." Diese bieten viele Vorteile: Viel jünger und hübscher als die Frauen ohne Kinder, die sich für mich interessiert haben, viel weniger auf dem typischen "Ehemann, Haus, Hund"-Trip und viel schneller ins Bett zu bekommen; ich hatte keine Alleinerziehende, die nicht spätestens im 2. Date mit mir Sex hatte. Mit den Frauen ohne Kind war das teilweise eine Katastrophe. Ich habe die Beziehungen aber meist so nach ca. 6 Monaten beendet, weil das immer so der Zeitpunkt war, in dem die Frauen mich als Provider und Ersatzvater binden wollten. Seit Anfang 40 habe ich diese Spezialisierung wieder aufgegeben. Je älter Frauen werden, desto geringer ihr Nachteil auf dem Beziehungsmarkt mit Kind. Die Frauen oben waren alle Anfang/Mitte 20. Ab den frühen 30ern stellen Alleinerziehende fast die gleichen Ansprüche wie Single-Frauen bei abnehmender Optik. Nunmehr bin ich auf dem "Passport Bro"-Trip. Allerdings bin ich weder ein "Sextourist", der durch irgendwelche Gogo-Bars tourt, noch einer, der eine Braut sucht. Ich nutze die üblichen Dating-Apps, um mir Sugar-Girls zu suchen, mit denen ich dann einige Zeit verbringe. Typische Ziele waren und sind die Philippinen, Kolumbien, Brasilien und Dubai. Hatte aber auch Frauen aus China und Taiwan. Im Moment habe ich zwei lockere Freudinnen aus Kolumbien und den Philippinen. Die Kolumbianerin ist Anfang 20, die Filipina Ende 20. Beides 9er oder 10er und gut drauf. Ich bin nett zu ihnen, aber es gibt keine monatlichen Überweisungen oder ähnlichen Unsinn. In Deutschland habe ich das Sugar-Daddy Spiel auch schon versucht, ist aber mühselig. Hatte eine Ukrainerin Mitte 20, die zwar gut aussah, aber wirklich extreme finanzielle Ansprüche gestellt hat. Dann eine deutsche Studentin, 27, die war weniger "teuer", aber optisch längerfristig nicht ganz mein Fall. Mir ist wichtig: Keine langfristige Beziehung, kein Zusammenziehen, keine Kinder, keine emotionale Bindung. Finanziell belastet mich das ganze übrigens deutlich weniger im Vergleich zu den Milf-Ehefrauen meiner Freunde und Bekannten.
  3. 1 Punkt
    So muss es gemacht werden: Hallo zusammen Hier ein Report von einem Date, dass ich gestern Abend hatte. Verlief wunderbar und genau nach Plan. Aber lest selbst: R. und ich hatten zwischen Weihnachten und Silvester ein Match auf Bumble. Kurz geschrieben, für gut befunden und dann habe ich ein Date-Vorschlag gesendet. Sie meinte, dass sie zuerst FaceTimen möchte, da sie schon einige Dates hatte, bei denen es nicht gepasst hat und sie sich die Zeit sparen möchte. Fairer Punkt, denn auch ich hatte in der Vergangenheit schon einige Dates, bei denen die Frau nicht meinen Erwartungen entsprochen hatte. Also haben wir gefacetimed und uns so kennengelernt. Der Vibe war gut und nach einigen Minuten meinte ich, dass ich jetzt los müsse, sie mir aber schreiben soll, wann es ihr für ein Date passt. Sie meinte, dass das Gespräch sehr schön war und sie sich melden würde. Das tat sie auch und schicke kurze Zeit später ein paar Vorschläge. (Sie ging am nächsten Tag in den Urlaub, weshalb ich ihr die Vorschläge für die Daten überliess). Leider passte keiner der Vorschläge und da ich in der Woche, in der sie wieder zurück kam, Prüfungen hatte, teilte ich ihr mit, dass ich mich nach den Prüfungen melden würde. Sie meinte, dass es okay sei und so vergingen die Wochen. Ich muss noch dazu sagen, dass sie etwas weiter weg wohnt, ca. 1h 15min mit dem Auto. Nach meinen Prüfungen schrieb ich sie vergangenen Dienstag wieder an und meinte, dass ich am Samstag in ihrer Region zum Skifahren sei. Sie soll sich den Abend freihalten, dann können wir unser Date nachholen, wenn ich sowieso schon in der Region bin. Sie antwortete, dass sie sich sehr freue, dass ich mich gemeldet habe, jedoch nicht mehr damit rechnete haha. Sie musst noch ein paar Dinge umorganisieren aber Samstag Abend würde passen. Da ich mich in der Region gar nicht auskenne schlug sie vor, in einer ruhigen Bar einen Tisch zu reservieren. Das passt für mich und so hatten wir das Date für 19.00 Uhr ausgemacht. Im Anschluss noch die wichtigsten Logistischen Punkte geklärt und das Date am Samstag nochmals bestätigen lassen. Der Skitag war von meinem Arbeitgeber organisiert und ein extrem gelungener Event. Eine HB aus einer anderen Abteilung und ich hatte eine wirklich gute Zeit. Sie erzählte mir, dass sie seit kurzem wieder Single sei und sich nach längerer Zeit von ihrem Freund trennte. Ich denke, da könnte noch was gehen. Kommenden Freitag haben wir einen Event von unseren beiden Abteilungen. Mal sehen, ob ich da in die Offensive gehe. Habe schon gute, aber auch schlechte Erfahrungen mit Frauen aus dem gleichen Unternehmen gemacht. Aber nun zurück zur Story. Nach dem Skifahren bin ich noch kurz in ein Spa gegangen, zum erholen, aber primär um zu duschen und mich frisch zu machen. Ich fuhr dann im Anschluss zur besagten Bar, wo die HB einen Tisch reservierte. Als sie ankam begrüssten wir uns mit einer Umarmung und gingen in die Bar. Wir sassen uns gegenüber, was nicht ganz optimal war. Die Gespräche verliefen aber gut. Da ich bereits Tagsüber mit der HB vom Geschäft kontakt hatte, war ich schon etwas warmgelaufen und C&F funktionierte wie geschmiert. Sie lachte ununterbrochen und hatte eine wirklich gute Zeit. Irgendwann kamen wir aufs Thema Sex zu sprechen und was wir so mögen. Sie sagte mir auch, dass sie seit knapp einem Jahr kein Sex mehr hatte. Von da an intensivierte sich das Gespräch und nahm fahrt auf. Da ich mich aber zunehmend am Setting störte, schlug ich vor, die Bar zu wechseln, wo etwas mehr los wäre. Sie stimmte zu und meinte, dass sie eine Bar kenne, in der sie auch schon viel geschäftlich unterwegs war. Die Bar war super und wir hatten unsere Plätze direkt nebeneinander. So konnte ich mit Berührungen beginnen. Alle Angestellten in der Bar kannten sie und begrüssten sie beim Namen. Ich erkannte, dass der Besitzer schwul war uns sprach sie darauf an. Sie meinte, dass sie erstaunt sei, dass ich das erkannt habe. Sie selbst sehe es bei schwulen immer in den Augen, da sie einen "glänzenden" Blick hätten. (Wird später nochmals relevant). Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir nur Mocktails getrunken, da wir noch fahren mussten. Aber auf Empfehlung der Barkeeperin gönnten wir uns ein Glas Weisswein. Wir unterhielten uns weiter und ich merkte, wie mich der Besitzer und die Bar Crew (auch alle schwul) anstarrten. Daraufhin ergab sich folgender Dialog: Ich: Du hast Konkurrenz bekommen. Ich werde von denen, mit dem glänzenden Blick gemustert. HB: Du hast recht! Die sollen ihre Augen schon bei sich lassen. Das nächste mal werfe ich ihnen einen bösen Blick zu. Ich: Weisst Du, wenn Du hier nicht alle von der Arbeit kennen würdest, würde ich Dich jetzt küssen, damit sie checken, wie ich gepolt bin. HB: Was? Das würde ich niemals zulassen. Wir kennen uns gar nicht und so etwas mache ich sicher nicht beim ersten Date. Ich: Meine Hand auf Deinem Bein sagt aber etwas anderes. 😉 HB: Oh Mann... Ich gehe bei Dir wirklich schon weiter als ich möchte, aber hier ist dann wirklich auch die Grenze. Küssen gibts nicht. Vielleicht beim nächsten Date. Das Gespräch und die Berührungen wurden intensiver und die Zeit schritt voran. Die Gläser sind in der Zwischenzeit leer geworden und es stand die Frage im Raum, ob wir nochmals eine Runde nehmen würden. Ich: Ich hätte schon Lust auf ein zweites Glas, aber mein Heimweg ist sehr lang, ich denke ich bleibe bei alkoholfreiem. HB: Hmm, ich hätte schon noch Lust auf eine Runde, aber nur wenn Du auch eine nimmst. Ich: Ein Hotel nehme ich aber sicher nicht und wie gesagt, der Heimweg ist noch lang. HB: Ich weiss worauf Du hinauswillst, aber in meine Wohnung kommt bestimmt niemand so schnell. Die ist mein Heiligtum und da braucht es schon viele Dates, bis ich dich reinlassen würde. 😉 Ich: Haha naja, dann gibt's jetzt noch ein Mocktail und dann gehe ich nach Hause. HB: Also ich könnte eine Ausnahme machen und Dich auf der Couch schlafen lassen. Aber wirklich nur auf der Couch. Ich: Nein danke. Wenn ich zu Dir komme und nicht in Deinem Bett schlafe, dann wache ich morgen früh mit einem glänzenden Blick auf und kann mich direkt hier bewerben. Wenn ich bei einer Frau in der Wohnung schlafe und es keinen Sex gibt, bin ich sicher schwul. HB: Hahahaha du machst mich fertig. (Klopft mir auf die Schulter und legt ihre Hand auf mein Bein) Ohne etwas zu sagen bestelle ich dann zwei Cocktails. Sie schaute mich mit einem leicht verwirrten und leicht geilen Blick an. Da wusste ich, dass es heute gut gehen würde. Etwa in der Hälfte der Cocktails zog ich sie am Hals zu mir rüber und meinte. "Ich habe mittlerweile echt mühe dich nicht zu küssen." Sie schaute mich an und flüsterte: "Wir müssen jetzt sofort gehen." Nach den Drinks bezahlten wir die Rechnung, bestellten ein Uber und gingen direkt zu ihr nach Hause. Bis wir bei ihr zuhause ankamen, hatten wir uns noch nicht mal geküsst. Ich fand es spannend, dass wir beide so geil aufeinander waren, dass wir wussten, dass wir Sex wollten, obwohl es ausser Berührungen der Stufe zwei noch keinen Kontakt gab. Dort angekommen ging es dann ziemlich schnell los. Der Sex war gut, auch wenn ich jeweils etwas schlechter performe, wenn ich mehr als ein Glas getrunken habe. Ich schlief dann in ihrem Bett und wurde heute Morgen mit einem Blowjob verabschiedet. Im Anschluss fuhr ich nach Hause. Fazit: HB meinte zu mir, dass sie mich extrem unterhaltsam fand und mein Selbstvertrauen bewunderte. Sie hätte noch nie einen ONS / Sex beim ersten Date gehabt, aber sie wollte die Chance mit mir eben nicht verpassen. Das passt auch wieder wunderbar zu der Ansicht von @DirtyRabbit, dass jede Frau ihre Regeln bricht, wenn der richtige Mann vor ihr steht. Und gestern war ich definitiv der richtige Mann. Ich war ruhig, gelassen, extrem C&F sowie voller Selbstbewusstsein. Das hat ihr so gut gefallen, dass sie eben auch gegen ihre Prinzipen verstiess und ihre Regeln brach. Sie sprach auch davon, dass es für sie etwas mit Selbstwert zu tun hat, dass man eben nicht beim ersten Date Sex hat. Trotz der fest verankerten Ansicht war ich in ihren Augen so toll, dass sie alles über Bord warf. Ein Dank geht auch an die schwulen in der Bar. Die haben meinen Wert nochmals gesteigert. Haha. Schönen Sonntag und wie immer danke fürs lesen!
  4. 1 Punkt
    Ja, absolut, aber... So kommt's dann manchmal. Waren mitunter die besten tits, die ich je kennenlernen durfte.
  5. 1 Punkt
    Berlin ist die Hauptstadt von jeder Scheiße....: - viele Frauen bizarr und unsexy, bi und linksgrün - auf der Warschauer Brücke siehts jeden tag aus wie auf ner 1. Mai Demo - neben Köln haben wir hier auch die meisten Primaten, Primatenfrauen sind natürlich genau der gleiche Ausschuß - das alles macht es natürlich ungleich einfacher wenn Du a) bisschen Status hast (selbst linksgrüne Studenrten glotzen ner gr0ßen Karre hinterher) und b) kein Primat (Berliner Frauen hassen Primaten wie die Pest - ürbigens ander s als in Köln wo die deutlich arivierter sind und Türsteher und so)
  6. 1 Punkt
    Ist bei mir ähnlich. Meistens weiß man das schon an der Art wie sie dich anlacht.
  7. 1 Punkt
    Bis nahezu unmöglich. Ne Frau die Dich will, macht es Dir leicht. Die grinst bereits bei der Begrüßung. Gibt ne innige Umarmung. Die ist plötzlich richtig gut drauf, auch wenn ihre Woche eher scheiße lief. Die Lacht selbst über schlechte Witze, die findet alles "spannend&interessant" was Du erzählst. Die sorgt dafür, dass keine Gesprächspausen entstehen. Redet selbst viel. Versucht sich spannend zu machen, Dich zu überzeugen. Die passt sich auch Deiner Meinung an: Du bist Malle-Fan... sie eigentlich "Malle auf gar keinen Fall". Auf dem Date dann "joa, gibt auf jeden Fall schon nen paar schöne Ecken dort" Hatte mal nen Date zum Sushi eingeladen (obwohl sie, wie sich nachher rausstellte, Sushi eigentlich hasst). Hat dann ganz brav nen paar vegetarische Rollen gegessen und mich für die tolle Wahl des Restaurants gelobt. Die passt sich auch Deinem Game Stil an: Du hoher drive, stark sexuelles Auftreten. Sex beim ersten date. Du eher introvertiert nen Bisschen Disney geprägt. Sie spielt das Spiel mit und macht es spannend, spielt die Rolle "hard2get - der will erobern - kein Sex vorm dritten date" perfekt. Natürlich nicht alle Frauen – aber wenn echtes Interesse da ist, sieht man oft genau dieses Muster. Auf der anderen Seite: ne Frau die Dich nicht will, die keinen Bock auf Dich hat Wird Dich schon bei der Begrüßung schief angucken. Die wird "flirten" nicht zulassen. Die sorgt dafür, dass ne emotionale Distanz bestehen bleibt und nen guter vibe gar nicht erst aufkommt. Die wird Dir nicht tief in die Augen schauen und dabei lächeln, weil die weiß, was das bei Dir auslöst und wohin das führen wird. Selbst wenn sie das, was Du erzählst, eigentlich ganz interessant findet, wird sie Dir kein positives Feedback geben. Die wird selbst kleinste Meinungsverschiedenheiten als Chance nutzen, um Differenzen aufzuzeigen und Distanz aufzubauen. Die spiegelt Dich nicht, ist eher passiv. Die schaut parallel ständig aufs Handy. Die wirkt gelangweilt und hat wenig Zeit... auf jeden Fall noch nen Termin heute Abend. Alles natürlich sehr überspitzt formuliert! Also ich habe bei online Dates selten "Grauzonen" erlebt. Meist konnte ich innerhalb der ersten 3 Minuten (häufig schon bei der Begrüßung) sagen, in welche Richtung das geht.
  8. 1 Punkt
    Grundlegend ja, nur halt gut kalibriert bleiben wenn man weiter pusht. Situationen in denen Mann ggf. dominant/hart eskaliert obwohl die Signale unklar sind, bieten halt auch ne menge Potenzial dass es dann grenzwertig wird. Bewege mich durch meine Hobbies ja sehr oft in diesem Zwiespalt und man sollte Frauen schon halbwegs gut lesen können, je dominanter man das Thema Sexualität angeht. Hatte eine handvoll Situationen die für mich tatsächlich schwer zu lesen waren und in dem Moment definitiv im Graubereich waren. Auch wenn sich alle Situationen in Wohlgefallen aufgelöst haben, muss man halt reflektieren wo man ggf. eben zu wenig verstanden hat was zuvor passiert war. Mein Workaround um sowas zu vermeiden, ist dass ich bereits vorher das Thema Safewords und halt meine Art von Sexualität am Rande kommuniziere. Sprich ich versuche den Frauen die an sehr dominanter Sexualität kein interesse haben, die Chance zu geben eben nicht mit zu mir nachhause zu kommen. Wird dann eine Situation unklar, kannst halt nachfragen "Du hast die Safewords noch im Kopf?". Das bietet natürlich wiederum potenzial dass etwas die Luft rausgeht, aber besser die Situation verkacken als am Ende irgendwie als Vergewaltiger dar zu stehen. Das ist aus meiner Sicht bei Männern die eher normale Sexualität leben, im Grunde genommen schwieriger, da es klar wenig Sinn macht vorher irgendwie dort indirekt Consent abzufragen, für etwas das am Ende eigentlich nichts wildes ist. TL:DR Dominanter sein ist gut, aber man sollte die Ohren und Augen schon sehr offen halten.
  9. 1 Punkt
    Zu den Löschmöglichkeiten wirst du sicher noch etwas von den Moderatoren erfahren. Aber wie meinst du das mit dem Abschließen? Ein Löschen der Geschichte aus einem Online-Forum hier hilft dir sicher nicht dabei. Der Thread hier wird ohnehin im Äther des Forums verschwinden, wenn keiner mehr schreibt. Und: Wir - also zumindest ich - halte jetzt wegen deiner Zettel-Aktion auch nicht weniger von dir.. Was aber recht oft passiert: Es wächst Gras über die Sache, du wirst besser mit den Ladies und schreibst hier in 3 Jahren amüsiert nochmal in diesen Thread. Positiv unterstreichen möchte ich aber auch nochmal an der Stelle, dass du dich überhaupt etwas getraut hast. Viele Typen wagen ja gerade bei solchen Kontakten gar keinen Schritt. Und beim nächsten Mal wählst du dann einen, der selbstbewusst-männlicher ist. Das war jetzt halt dein Learning oder ggf. dein Wake Up-Call.
  10. 1 Punkt
    Die Kommentare kommen in diesem Thread und im Forum ja immer wieder. Wer mal etwas gräbt, der findet den TAZ-Artikel über mich. Ich habe damals viel "Inner Game" gemacht. Bei mir und bei anderen. Aber an der Stelle stoßen wir an einen Punkt, an dem ich mir manchmal an den Kopf fasse und denke "was machst du dir denn vor?!" Hier gibt es Typen, die Hight Increasing Shoes tragen, die Turkish HAirlines fliegen oder Bart und Frisur so verändern, dass sie mehr Facial Features unterstreicht und kaschiert. Da sind meine Hinweise mit dem Stereotyping noch vergleichsweise minimal invasiv und weit weniger Fake. Und das mit Schnappatmung herausgepresste Fake ist auch immer so ein Reflex von vielen Typen in der Community. An der Stelle schmunzel ich dann aber, denn manche Typen verbringen hier 2 Stunden pro Tag, um sich in das Thema Frauen einzulesen - wo zieht man dort die Grenze. Wenn ich eines in meiner "Karriere" gelernt habe, dann dass es eine sehr ausgezeichnete Eigenschaft ist, sich weniger ernst zu nehmen und flexibler zu sein. Ich habe mir alles angeschaut: Vom alternativen Laden, in dem gepogt wird (Underground Köln), über illegale Raves, über gechillte Elektro-Partys in Berlin Rummelsburg bis hin zu absoluten Edel-Clubs in Deutschland, Europa, Nordamerika, Asien... Und in allen Venues konnte ich lernen und beobachten. Inzwischen bin ich zwar 40 und würde nicht mehr alles mitmachen, aber immer wieder gedanklich offen sein und mich in einen neuen Kontext begeben, gibt mir sehr viel und ich wachse noch immer daran.
  11. 1 Punkt
    @teedler Ich wollte dir noch 2-3 generelle Themen und Gedanken mitgeben: 1.) Diese Ehe ist ja in deinen Augen gescheitert und es schmerzt dich verständlicherweise sehr, da die gemeinsame, ausgemalte Zukunft inklusive des Aufwachsens deines Kinds in einer Ehe oder Partnerschaft nicht wie ursprünglich geplant funktioniert. Ich habe betont, dass dein Trauern gerechtfertigt ist und Zeit braucht, aber gleichzeitig ist es wichtig, dass du aus deinem fatalistischem und Worst-Case-Denken rauskommst. Es gibt ausreichend Kinder, die trotz der Scheidung/Trennung der Eltern vergleichsweise normal aufwachsen und eine normale Charakterbildung vollziehen. Da liegt zum einen natürlich viel an euch, also daran, dass ihr die Kinder nicht als Machtpfand nutzt, nicht das andere Elternteil beständig schlecht macht und redet und dass die Übergaben und die Kommunikation dazu möglichst stressfrei und wenig vergiftet für euer Kind verläuft. Und vergiss an der Stelle nicht die Resilienz von Kindern. Die stecken gezwungenermaßen oft mehr weg als man denkt. Und sollte bei deinem Kind doch trotz aller Vorkehrungen eine Art von Verlustangst entstehen, dann hast du ja schon ein passendes Forum, wie dieser hier, um das zu bearbeiten (das ist keine Ironie, sondern nur prophylaktisch gemeint). Und letztere kann man (wie ich damals) auch ohne getrennte Eltern entwickeln, von daher kannst du dich an der Stelle auch mehr zurücklehnen - du bist nicht für absolut alles verantwortlich oder der kausale Grund, warum es sich gut oder schlecht entwickelt. 2.) Deine neuen Beiträge lesen sich jetzt „anpackender“, aber vieles davor liest sich wie eine dauerhafte Verabschiedung von der Idee je wieder eine Partnerschaft mit Kind zu haben. Du bist noch jung genug, um ausreichend Zeit zu haben, das hier sauber zu beenden, dich zu reflektieren und zu wachsen und dann eine passendere Partnerin zu finden, mit der du dann eine neue Familie gründest. Zumindest so lange du das willst. Patchwork ist heute ja ein Konstrukt, das ziemlich normal geworden ist. Vor 40 oder 70 Jahren war man zumindest auf dem Dorf damit noch in vielen Fällen Außenseiter. 3.) Nutze die Zeit und betreibe Psychoedukation. Du kannst manchen deiner aktuellen Gedanken mehr vertrauen als anderen, vor allem, wenn es um deine langfristige Zukunft geht. Lies dich mal in das Thema Anpassungsstörung ein. Die wird von einem externen Ereignis ausgelöst und hat schwächere und andere Symptome als eine "klassische" depressive Episode, aber einiges von dem, was du so geschrieben hast, klang sehr danach. Auch frühere Konstrukte der Psychologie wie z.B. Katharsis können dir Einblicke in deine jetzige Phase geben.
  12. 1 Punkt
    Noch hinzu kommt wie immer folgendes @Amyus Nach dem Sex sollte sich das Blatt wenden. DU hast die Insel bereits erobert, nun muss DIE INSEL (Die Frau) DICH davon überzeugen auch zu bleiben (binden). Diesen bindungsprozess bringts du kommplett durcheinander da DU mehr binden willst als sie.
  13. 1 Punkt
    Sehe ich komplett anders. Wenn sie von lustigen Date-Fails redet, redet sie ja nicht von ihrem Traummann. Sondern macht sich über andere Typen mit dir lustig.
  14. 1 Punkt
    Hast du schon wieder einen neuen Account und trotzdem postest du immer noch den gleichen Quatsch. @DoItAgain Kommt dir auch bekannt vor, oder?
  15. 1 Punkt
    Sie hat Dich genommen, weil sie ähnlich kaputt wie Du war. Niemand mit Selbstwertgefühl nimmt einen Alkie neu als LTR… Seitdem hast Du Dich weiterentwickelt und verbessert. Sie nicht. Next.
  16. 1 Punkt
    Erstens: Warum eigentlich eine ältere HB? War das eine bewusste Entscheidung oder einfach passiert? Rein praktisch und biologisch ergeben 0–3 Jahre jünger als du die besten Partnerinnen. Nächster Punkt: Bumble. Online Game. OG ist grundsätzlich eine Red Flag. Nicht, weil Online-Dating per se böse ist, sondern weil du davon ausgehen musst, dass sie parallel mit mehreren Typen schreibt und sich auch trifft. Die Frage ist nicht ob, sondern wie viele. Wenn du glaubst, du bist da exklusiv unterwegs, machst du dir was vor. Hat sie Red Flags? Unklare Vergangenheit, lange Single-Phase, „weiß noch nicht so recht was ich will“? Sehr oft geht’s da weniger um Beziehung und mehr um Gurkenkarussell mit Vorauswahl. Zu Frage 1: „Wie krieg ich sie rum?“ Ganz ehrlich: gar nicht anders als bei jeder anderen Frau auch. Hör auf, sie gedanklich auf ein Podest zu stellen. Schema F. eskalieren. Und vor allem: komm runter von dieser „wir suchen beide eine langfristige Beziehung“-Schiene. Das ist viel zu früh und killt Spannung. Ihr trefft euch, habt Spaß, schaut ob es vibed. Emotional und sexuell. Ohne Sex brauchst du über Beziehung überhaupt nicht nachdenken. Zu Frage 2: Qualifizieren. Drch Value. Sie muss merken, dass du ein Mann bist, der Optionen hat, Erfahrung hat, sein Leben im Griff hat. Dann kickt Hypergamie automatisch. Wenn sie spürt, dass sie nicht selbstverständlich in deinem Leben ist, fängt sie an, sich anzustrengen. Wenn du hingegen rüberkommst wie „bitte wähl mich für eine LTR“, passiert exakt gar nichts. Zu Frage 3: Kissclose. Du hast nichts falsch gemacht. Im Gegenteil. Immer auf den Close gehen. Kiss- und Fuck-Close. Wenn du das nicht machst, landest du in der Friendzone. Kein Close-Versuch = kein Mann-Frau-Vibe. Jetzt noch zu deinem Bild von ihr: Dieses „anständige Frau, macht sowas nicht“-Narrativ kannst du dir sparen. Sie ist auf OG. Punkt. Sie ist eine ganz normale Frau mit Regeln und für den richtigen Typen zur richtigen Zeit fliegen diese Regeln so schnell über Bord wie ihre Klamotten auf die Rückbank. Mach dir da nichts vor und idealisiere sie nicht. Und zum Schluss: Ja, der Korb passt 1:1 ins Bild. Sie fährt mehrgleisig, du konntest bei ihr nicht genug Attraction aufbauen, also wirst du aussortiert. Trotz „du bist attraktiv“. Klassiker. Sometimes you win, sometimes you learn. Nimm’s als Erfahrung, justier dein Mindset, weniger Kopfkino, weniger LTR-Gelaber am Anfang, mehr Lockerheit, mehr Führung. Und weitermachen.
  17. 1 Punkt
    Gibt es einige und auch ein paar gute Serien. James Bond Californication Peaky Blinders - weniger Umgang mit Frauen, aber kann man sich viel zu Führung usw. abschauen Entourage - Ari Gold & Vince Chase. Vince ist mehr der Natural, Ari mehr der Alpha Alfie Rules of Attraction Spread Van Wilder Bond Girls are Forever (Doku) - Kannst du viel mitnehmen, was Frauen über Männer wie Bond denken Monaco Franze Swingers Roger Dodger
  18. 1 Punkt
    private Käufer haben im Regelfall 10 Jahre finanziert. Teilweise sogar 15 od. 20 Jahre. Die Immobilienpreise sind in den letzten 10 Jahren trotz Zinsanstieg so stark gestiegen, da wird kaum jemand Probleme bekommen. Auf nachgebende Preise würde ich nicht setzen. Bei gleich bleibendem Zinsniveau sollten wir den Boden erreicht haben. Für ETW wird in vielen Märkten für nächstes Jahr ein neues Alltime high erwartet. Um das mit konkreten Zahlen zu untermauern: Haus 2015 für 300k gekauft. Heute vermutlich 500k wert. Im Regelfall finanzieren private nur 80-90%. Wir nehmen trotzdem mal 100% an. 2% Zins und 2% Tilgung. Annuität pa also 12k. Restschuld nach 10 Jahren 240k. Jetzt erfolgt die Prolongation zu 4% Zins und 2% Tilgung = 14,4k pa. Die 2,4k Mehrbelastung pro Jahr wird jeder abfedern können. Löhne sind ja auch stark gestiegen. Bei vermieteten ETW siehts ähnlich aus. Hier wird die Mietentwicklung auch nahezu alles abdecken.
  19. 1 Punkt
    Grundsätzlich: Mann verführt, Frau bindet. Deine Aufgabe ist es zunächst immer (egal ob LTR oder Affäre), die Frau lang zu machen. Betthäschen hältst du dir, indem du sie nach dem Sex nicht (häufig) bei dir schlafen lässt und grundsätzlich keine (oder nicht viele) Aktivitäten außerhalb des Bettes mit ihr unternimmst. Du triffst dich hauptsächlich zum Sex und gut ist. Jetzt gibt es Frauen, die spielen das Spiel mit und wissen auch, dass es bei dir nicht mehr zu holen gibt. Und es gibt Frauen die wollen mehr als das und lassen sich gar nicht erst auf sowas ein und/oder entwickeln währenddessen Gefühle und beenden es dann. Abgesehen davon haben die meisten Affären so oder so ein Ablaufdatum.
  20. 1 Punkt
    Moin ihr Harlunken. Das wird eine lange und heftige Story über das Ende meiner Ehe. Eine harte Scheiße, sag ich euch. Zuerst das Wesentliche: 40 32 LDR/Ehe 13 Jahre 2 Wochen? Bis einen Tag vor ihrer Ansprache, mich zu verlassen. Mehrmals die Woche. Sehr guter Sex. Ja, gemeinsames Miethaus - überaus günstig und toll gelegen. Das wird später nochmal wichtig. Sie verlässt mich, nachdem ich eine Pechsträhne hatte und parallel dazu eine depressive Phase erleben durfte Die ergeben sich aus dem Text. Wenn überhaupt: Wie würdet ihr damit umgehen? Als wir im Studienort 2012 bei der studentischen Stadtrallye aufeinandergetroffen sind, hatten wir keine Ahnung, dass es so lang gehen würde. Das studentische Leben mit all seinen Vorzügen habe ich bis dahin sehr genossen, war recht aktiv im PU und habe meine Erfahrungen gemacht. Sie war in der Ersti-Woche, gerade aus einer toxischen Beziehung in der Heimat, und so war es mir ein Leichtes, sie schnell zu mir zu leiten. Das war auch nicht sonderlich manipulativ, ich hatte einfach große Lust auf sie. Sie war eigentlich ein typisches Mäuschen. Jung, eher verschlossen, liebeswürdig, hatte einen großen Rucksack zu tragen, weil ihr Vater einige Jahre vorher an Krebs gestorben ist, und sie war froh über unsere Lebensfreude, meinen riesigen Freundeskreis und alle Annehmlichkeiten, die damit kamen. Kein Low Drive, wie ich anfangs vermutete, sondern offen und häufig an Sex interessiert. Ich war schon immer eher der konfrontative Typ, nicht wirklich extrovertiert, aber immer nah an den Menschen, bestimmend in Diskussionen und so, wie es PU mir irgendwo auch nahegelegt hatte. Ich habe die Beziehung gut geführt und wir hatten wundervolle Zeiten. Tollen Sex, der bis zum Ende anhielt, und eine klare Vision, die sich nach drei Jahren bereits herauskristallisiert hatte. Familie, am besten gehobener Mittelstand, Freunde, Kind, Hund, Natur. Mein Traum wurde wahr. Immer mal wieder haben wir feststellen müssen, dass wir doch manchmal unterschiedlich sind. Sie mochte Ed Sheeran und 90er-Jahre-Partys – aber selten. Ich mochte Kneipenabende, Kickern, Zocken, Feiern mit dem Freundeskreis und exzessiv Sport. Über die Jahre wurde es ruhiger, weil, wie in jeder Studienstadt, die Freundeskreise dünn werden, da alle in ihre jeweilige Heimat zurückkehrten. Es war bis zuletzt okay, wir hatten jeweils unsere 4–5 festen Freunde, und eine gute Schnittmenge dazwischen. Doch ruhiger wurde es dennoch spürbar und damit vielleicht auch die Last des „Aufeinanderherumhängens“. Dann kam Corona und ich spürte, wie meine berufliche Laufbahn ins Schwanken kam. Den Master hatte ich zugunsten einer Nebentätigkeit im Bloggen auf Eis gelegt und damit gutes Geld verdient, das wir beide liebten. Wir holten einen großen Hund und mein Plan war fortan Homeoffice. Sie war in der Pädagogik und fuhr, obwohl sie den Hund wollte, nach draußen und arbeitete im Umland. Im Marketing wurden die Jobs rar und die Wirtschaftskrise hatte auch an meinem Stuhl gesägt. Ich war eine Zeit lang ohne Aufträge und ich lebte vom Ersparten, was ging, weil es für unsere studentischen Verhältnisse reichlich war. Es gab also nie dezidierte Geldprobleme. Natürlich waren wir bereits seit 8 Jahren ein gemeinsamer Haushalt und ein eingespieltes, vielleicht auch eingerostetes Team. Dann begannen meine Panikattacken. Resultierend aus dem Druck der stagnierenden Karriere, wenig Freunden und den bekackten Lockdowns. Ich habe zwischenzeitlich versucht, ein Startup zu gründen, um gestrandete Studenten zueinander zu führen und das Homeoffice zu verlassen, doch unerwarteterweise kam ein zweiter Lockdown und zusätzlich wurde sie schwanger. Ein Schock. Positiv, negativ? Wir wussten es nicht. Aber wir waren bemüht, es anzunehmen, auch in schwierigen Corona-Tagen. Dann begann die Pechsträhne. Zuerst hatte ich einen konservativen Job gesucht und gefunden und reichlich verdient. Wir waren happy. Dort starb recht unvermittelt der Chef und neue Aufträge blieben ebenso aus – ich musste trotz toller Leistung und 1er-Arbeitszeugnis betriebsbedingt gekündigt werden. Meine Panikattacken waren nun regelmäßiger. Einige Monate Suche wurden beendet und wir zogen zurück in meine Heimatstadt, weil meine Eltern da waren und uns mit unserem Sohn helfen konnten. Ich fand eine neue Arbeitsstelle, Homeoffice, mit der Bedingung, dass ich keine Vaterschaftspause einlegte. Ich musste einwilligen. Die Stelle war auf 65 % begrenzt und somit auch das Gehalt nur bei knapp 1.550 €. Wir konnten mit ihrem Beitrag den Haushalt gut stemmen und hatten weiterhin einen Puffer, aber Luftsprünge waren nie drin. Beide liefen lange auf Sparflamme und meine Panikattacken verschlimmerten sich, sodass ich eine Therapie begann. Seltsamerweise hatte ich enorm viele psychosomatische Probleme, die sich völlig zufällig zeigten, und niemand, vor allem ich nicht, wusste, was das war. Bei den kleinsten Anstrengungen war ich überfordert. Einkaufen? Panikattacke, Migräne, Bauchweh. Hier habe ich ihr aus Hoffnung einen Antrag gemacht, denn wir hatten ein tolles Haus gefunden mit riesigem Garten und ich war tatsächlich zeitweise gut drauf und dachte: Endlich geht’s jetzt los. Sie bejahte und wir heirateten 3 Monate später, weil wir das ganze Steuerjahr noch mitnehmen wollten. Gott, war ich happy. Endlich ein Licht. Nach ihrem Mutterschutz ging sie in eine neue Arbeitsstelle und der Kleine zu einer Tagesmutter. Ich war weiterhin in der Homeoffice-Stelle gefangen und suchte wie wild, fand aber nichts. Zu allem Überfluss an Problemen drehten die Panikattacken jetzt richtig durch. Mein Psychologe meinte: Verlust von Freunden, Corona, Angst vor finanziellem Ruin, Belastung durch den Jungen. Ich habe eine Angststörung, die sich Platz macht. Blöd war nur, sie zeigte sich auch dadurch, dass ich sie hatte, wenn meine LTR nach Hause kam. Alleine das genügte. Mein Psychologe meinte: Verbesser deine Umstände, dann geht die Störung langsam weg. Viel Schlaf, Sport, Freunde, Ernährung. Ich ging mit und nahm 10 Kilo ab. Ich wollte so sehr alles schaffen. Dann bekam ich unvermittelt Corona, weil ein Kollege krank zu meiner Geburtstagsparty kam. Mich hat’s vollends umgehauen. 16 Tage Vollgas. Nicht weiter schlimm, hatte man ja schon mal gehört. Leider war das nicht das Ende. Ich bekam eine Post-Covid-Reaktion. Rheuma. Ich war invalide, für Wochen. Nur hochdosiertes Prednisolon, also eine Cortisonabwandlung, half, doch brachte heftige Nebenwirkungen und 17 Kilo mehr. Die Angst wurde immer größer und irgendwann war ich gebrochen. Oneitis, keinen Mut mehr, Angst vor meinem Leben, dem Schicksal, und ich konnte nicht mal meine Freunde treffen, bei denen alles zu laufen schien. 200.000 € Erbe, Partys, Reisen mit Ehefrau und Freunden, tolles Haus. Wir dagegen: unterer Mittelstand und sie mit psychisch und physisch krankem Ehemann: alles schien fürchterlich. Sie half, wo sie konnte, ich hatte Angst und begann ein Buch zu schreiben, weil ich dachte: Vielleicht bleibe ich immer so. Ich muss irgendwas machen! Zeitgleich noch die Halbtagsarbeit und den Rest des Tages im Bett, wegen Schmerzen. Fast Forward letzten Januar. Das Buch war veröffentlicht und lief gut! Ein Toller Moment. Dann: Mein Chef sendete mir unvermittelt einen Zoom-Invite. Ich nahm an. Er sagte: Hey, es tut mir unendlich leid wegen deiner Situation, aber heute Morgen haben deine beiden Hauptkunden angerufen und uns jegliche Folgeaufträge abgedreht, weil sie im Marketing sparen müssen. Ich muss dir kündigen. Ein weiterer Schock. Er betonte stets, wie toll meine Arbeit war, aber er wüsste nicht weiter. Als ich das meiner Frau steckte, war sie völlig am Ende. Das Ersparte war noch unberührt und wir hatten keine finanziellen Sorgen, aber die Pläne waren dahin und ich nicht mehr der Mann, den sie kennengelernt hatte. Zudem sprach sie nie darüber, aus Angst, mir weiter Druck zu machen. Sie war totunglücklich. Ich ließ mich krankschreiben, weil das mehr Geld gab als das Arbeitslosengeld, und sagte, dass wir das schon schaffen. Ich suche sofort, doch ich konnte nicht. Der Arbeitsmarkt war nicht gut, Trump hatte die Märkte voller Angst angestachelt, und ich hatte meine Probleme. Zu allem Überfluss wurde das Rheuma durch den Schock heftiger, eine Stressreaktion. Ich war kurz davor, den Strick zu nehmen. Dann wurde die Krankheit gegen jede Einschätzung weniger und war: weg! Komplett weg! Ich war so happy. Ich hatte mir geschworen, dass ich nun loslege. Ich suchte mir ohne Ende Jobs außerhalb des Homeoffices und bewarb mich. Wir hatten mehrmals die Woche Sex und sie war so into it. Kam mehrmals, hat alles mitgemacht. Das war das letzte Mal. Am nächsten Morgen brachte ich den Jungen in die Kita, fragte auf dem Rückweg, ob ich ihr vom Bäcker etwas mitbringen soll. Sie sagte: „Ein Schokobrötchen wäre gut.“ Als ich zur Haustür kam, saß sie auf der Couch. Sie sagte: „Komm mal her, setz dich. Wir müssen reden.“ Ich: „So schlimm?“ Sie: „Ja.“ Ich setzte mich und erwartete Krebs oder dass irgendwer gestorben ist. „Ich verlasse dich und lasse mich scheiden.“ Katatonie. Ich habe keinen Mucks herausbekommen. Sie: Ich liebe dich nicht mehr. Keine Träne ihrerseits, keine Trauer, keine Empathie. Vollkommen kalt und kalkuliert. Sie: „Jetzt, wo die Krankheit weg ist, wollte ich es dir sagen. Es war immer alles so schwer mit dir und wir tun uns nicht mehr gut. Du tust mir nicht mehr gut“ Ich: „Ich bin gerade gesund und habe meinen Job wieder unverschuldet verloren: Jetzt soll ein guter Zeitpunkt sein? Ist das dein Ernst? Wir haben gerade das Haus, ein Jahr Ehe, den kleinen Mann, unseren Hund! Es kann ein Paradies werden!“ Sie: „Nein. Ich kann es nicht. Ich liebe dich nicht mehr. Schon lange nicht mehr.“ Das war der Moment, als ich an weniger schöne Dinge denken musste, die meine Probleme wohl endgültig machen würden, auf Zugschienen. Traumatische Momente, die ich so schnell nicht aus den Knochen bekomme. Das war vor drei Wochen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt 106 Kilo vom Kortison, eine fürchterliche Psyche, keine Hoffnung. Heute, ich mach’s ab jetzt kurz und schreibe dann später weiter: Zwei tolle, super bezahlte Jobs in der Umgebung in Aussicht, - nächste Woche entscheidet es sich, aber es gibt wohl keine Konkurrenz - ein Buch (Thriller) auf dem Markt, was sich ganz ordentlich verkauft, 94,5 Kilo (in drei Wochen über 11 Kilo!!!). Gehe jeden Morgen um 5:15 joggen. Akzeptiere die Realität, sorge mich so gut es geht um den Kleinen. Lasse mir nichts zu Schulden kommen und nichts anmerken. Ich schlafe unten, in eigenem Zimmer und behellige sie nicht. Ich rede nicht mehr über Gefühle. Ich habe es drei Tage versucht und hab einmal geheult wie ein Wasserfall, aber vergebens. Dann kam die Erleuchtung. Ab jetzt Glück für mich und dadurch für den Sohn. Entweder geht es so wieder und sie erkennt mich wieder an, oder ich werde zur Maschine und erschaffe mir eine neue Familie. Es gibt kein Gestern und ich kann für vieles nichts. Ich will das schaffen und ich will im Zeifel eine neue Frau kennenlernen, Familie ist mir alles. Ich habe eine Diagnose vom Psychologen: somatisierte Anpassungsstörung mit depressiver Phase. Ergo: Es war alles zu viel, ich konnte es nicht ertragen und verarbeiten. Mein Körper hat es dann körperlich gemacht. Das Rheuma ist vollends weg und ich mache jeden Tag mehrmals 40 Liegestütze, 4 Kilometer joggen, oder wie heute, 10 km auf dem Hometrainer-Bike, weil mein Hintern gezerrt ist. Ab jetzt nur noch mein Inner Game und dann nächste Woche ein Anwalt für alle Ungereimtheiten, die sie mir in den Weg werfen kann. Ich habe ihr bereits vor einer Woche gesagt, dass sie Sex haben kann, mit wem sie will. Damit kann ich wenigstens abschließen. Aber natürlich fände ich es fürchterlich - aber das ist nun mal der Weg. Mit der neuen Arbeit kann ich das Haus alleine halten und sie zieht im August aus. Ich kann sogar noch gut sparen, behalte dem Kleinen einen Teil seiner Heimat und meinem Hund den riesigen Garten. Wenn ich 80 Kilo wiege, gehe ich auf die Pirsch. Bis dahin ist ausschließlich Inner Game angesagt. Letztes Jahr, zwischen der ganzen Scheiße, hat sich ein Freund von mir umgebracht. Der vielleicht schönste und erfolgreichste Kerl, den ich kannte. Ein goldener Ficker. Konnte es nicht ertragen, dass er gekündigt wurde – zack, durchgedreht, für immer weg. Eine Zäsur. Doch das ist nicht mein Weg. Nicht mit mir. Nicht mit mir! Ich gehe weiterhin zu meinem Psychologen, baue mich auf, freue mich auf die neuen Arbeitskollegen und Kolleginnen und ziehe durch. Und ich danke dem lieben Gott tatsächlich häufig, dass ich mich gerade so fühle. Noch ein weiter Weg, aber ich gehe es an. Jeder Tag ist besser als der letzte. Gemeinsame Dinge für den Sohn machen wir noch immer. Da lege ich wert drauf, und er weiß es noch nicht. Er ist 3 und er bekommt es erst gesteckt, kurz bevor sie ausziehen. (50/50 Sorgerecht, aber er ist bei ihr hauptgemeldet) Heute fahren wir Tretboot. Letzte Woche waren wir gemeinsam bei tabaluga und nächstes Wochenende gehen wir wieder raus. Sie sagt, sie erkennt mich garnicht wider. Tjo. So ist das, ohne Pechsträhne. Aber ich glaube nicht, dass sie sich umentscheiden wird. Und ich baue nicht drauf. Ich würde mich freuen die Familie zu retten, doch die Entscheidung hatte ich nie so richtig. Soll nicht klingen, als wäre ich manisch, aber ich ändere gerade diszipliniert und ohne Kompromiss mein Leben. Davon wollte ich berichten. Nehme gerne Tipps, was ich besser machen kann, oder was echt dumm war. Danke fürs Lesen.
  21. 1 Punkt
    Fuck gerade kacke ich etwas ab. Ich komme nach Hause und sie ist von der Arbeit zurück und ist vollkommen kalt. Behandelt mich wie ein Handwerker im Haus. Es ist echt zermürbend. Wie geht man damit in Akutphasen um, also mit meinem Seelenleben?
  22. 1 Punkt
    Unglaubliche Geschichte. Danke, dass du sie geteilt hast. Du bist auf einem guten Weg! Es gibt aber wirklich keinen Ex-Back. Keine Chance. Eure Aufgabe ist es jetzt, dem Kind gute Eltern zu sein.
  23. 1 Punkt
    + + Lass sie gehen, sie ist es nicht Wert. Sei froh das sie dich verlassen hat, so kannst du wenigstens mal anfangen deine Selbstachtung wieder zu finden. Wenn du ernsthaft darauf wartest das so eine Person wieder zu dir zurückkehrt, musst du dringend an deinen Selbstwert arbeiten. Wenn Menschen, egal ob LTR/Ehe/Freunde, in einer dir schwierigen Zeit kein verständnis dafür haben, dich links liegen lassen und oder die Freundschaft/LTR/Ehe als belastend sehen, dann scheiß auf solche Menschen und verbanne sie aus deinem Leben.
  24. 1 Punkt
    ÜbEL….dürfte aber bei vielen ähnlich verlaufen sie sich im Studium oder Ähnliches kennengelernt haben. Hack sie ab und konzentriere dich auf deinen kleinen und bau dir ein eigenes Leben um ihn auf. Sie ist nur da weil er seine Mutter braucht . Sie ist jetzt ein sexloses Wesen für dich 🧐
  25. 1 Punkt
    Hallo, ich finde die Antworten von Eminenz sehr wertvoll, benutze sie sehr oft und habe mir mal die Mühe gemacht, sie zu sammeln. Der Inhalt stammt von Eminenz und wurde nicht verändert. Es steht in keinem Kontext, es sind die reinen SMS-Vorschläge. Viel Spaß und Erfolg damit! ,>
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