Creal

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  1. Prinzipiell wünsche ich dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben. Aber ich halte es mit Ratschlägen so, die sind auch nichts anderes als nostalgische Erinnerungen aus dem eigenen Leben, welche versucht werden einem anderen Drüberzustülpen. Meisten funktionieren sie nicht. Es ist ja auch nicht so als würde die Person, welche den Ratschlag bekommt, intellektuell an etwas scheitern, sondern meist sind es die Verhaltensmuster. Klar, man kann Verhaltensmuster durchbrechen indem man immer wieder gegen seinen inneren Schweinehund ankämpft, manchmal bleibt einem wahrscheinlich auch gar nichts anderes über. Die meisten Leute die hier in den 70er, 80er, und 90ern geboren wurden, werden den Ausspruch der Eltern "Jetzt reiss dich mal zusammen" oder ähnliches kennen. Meist wird das gesagt wenn gerade geweint wird, getrotzt wird oder ein anderes Drama herrscht. Oft hat es den Hintergrund, dass sich die Eltern für das Kind schämen. Aber was macht ein kleines Kind mit der Aussage "jetzt reiss dich mal zusammen"? Entweder es weint noch heftiger oder es schluckt seinen Ärger/Enttäuschung runter. Das ändert aber nichts daran, dass es sich immer noch verärgert/enttäuscht fühlt. Und genauso ist es mit dem Ratschlag "Lüg für 4 Wochen nicht". Klingt sehr nobel, wirklich. Das was uns das Fernsehen suggeriert, was in der Gesellschaft wichtig ist. Aber tatsächlich hat die Lügerei einen wichtigen Grund. Hier mal ein Zitat aus Wikipedia: Lügen dienen dazu, einen Vorteil zu erlangen, zum Beispiel um einen Fehler oder eine verbotene Handlung zu verdecken und so Kritik oder Strafe zu entgehen. Gelogen wird auch aus Höflichkeit, aus Scham, aus Angst, Furcht, Unsicherheit oder Not („Notlüge“), um die Pläne des Gegenübers zu vereiteln oder zum Schutz der eigenen Person, anderer Personen oder Interessen (z. B. Privatsphäre, Intimsphäre, wirtschaftliche Interessen), zwanghaft/pathologisch oder zum Spaß. So wird die generelle Lüge defniniert. Wenn wir uns nun erwachsene Menschen ansehen, welche immer wieder lügen (zum Beispiel Termine absagen und vorgeben das sie krank sind, statt keinen Bock zu haben), dann gehe ich in der Regel davon aus, dass der Grund der Lüge ist, dass diese Menschen nicht so genommen werden wie sie sind. Wenn meine Eltern in meiner Kindheit ein "Nein" nicht akzeptiert haben, zum Beispiel wenn ich zur Oma musste aber nicht wollte, sondern immer nur auf eine Krankheit reagiert haben, dann kann diese Handlungsweise auch als Erwachsener Folgen haben. Wenn wir den Gedanken ein wenig weiter spinnen (und da wird es für dich konkret), dann kann man bei Menschen, welche notorisch lügen, davon ausgehen das sie in der Kindheit nicht so akzeptiert wurden, wie sie tatsächlich waren, sondern erst wenn sie logen. Wenn wir bei dir davon ausgehen, dass du anderen Leuten erzählst was sie hören wollen, wenn du dich für diese verbiegst, dann ist das ein Anzeichen dafür. Liebe und Zuneigung war in deiner Kindheit nicht bedingungslos, du musstest was dafür leisten. Oft sind das gute Schulnoten, den Teller aufessen oder nicht auffallen. Wenn du dich so verhalten hast, dass deine Eltern damit einen Aufwand hatten (sie mussten dein Drama trösten etc.), dann bekamst du von ihnen keine Zuneigung, sondern du musstest dich ihrem Verhalten anpassen, du musstest dich "zusammen reissen". Dabei handelt es sich um ein Verhaltensmuster, welches in der Kindheit einen großen Sinn hatte. Immerhin warst du auf deine Eltern angewiesen, sowohl finanziell als auch emotional. Ich weiß nicht ob einem Ablehnung tatsächlich egal sein kann. Ich glaube auch nicht das dass Sinn der Übung ist, Schotten dicht und niemanden mehr emotional an dich heranlassen. Vielleicht macht es auch einfach mal Sinn, dass du Ablehnung anders betrachtest. Ich gehe mal davon aus, dass du, meine schon weiter oben beschriebene Verhaltensweise, dass du dich an deiner Eltern angepasst hast, durchgezogen hast. Du hast die Erfahrung gemacht, wie du es auch schreibst, wenn du du selbst bist, dann wirst du abgelehnt. Du darfst nicht du sein. In deiner Jugend und Kindheit wurde dir vielleicht immer wieder beigebracht, du musst mit deinen Gefühlen hinterm Berg bleiben. Du darfst weder trotzen, noch rebellieren, noch schreien oder sonst was. Wenn du das gemacht hast, dann haben sich deine Eltern von dir abgewandt. Wie schon beschrieben war ihre Liebe nicht bedinungslos. Also hast du dein Verhalten so angepasst, dass sie dich nicht ablehnen. Aber, und hier kommt die krux, dafür musstest du dich selbst ein Stück weit aufgeben. Du durftest deine Gefühle nicht ausleben, dir wurde ein Teil deiner Jugend geraubt. Dabei handelt es sich um ein Verhaltensmuster welches so stark war, dass du bis heute darunter leidest. Und offensichtlich fällt es dir schwer es zu ändern. Daher empfindest du Ablehnung einer deiner Verhaltensweise, als eine Ablehnung deiner Person. Was aber nicht stimmt. Wenn du zu mir nach Hause kommst und du ziehst die Schuhe nicht aus, dann ist das ein Verhalten was ich ablehne und ich werde dich (vielleicht sogar ein wenig unfreundlich, da ich es für normal halte das man sich Schuhe beim betreten einer Wohnung auszieht), darauf hinweisen, dass du den Scheiß zu unterlassen hast. Aber das ist keine Ablehnung deiner Person. Du darfst gerne dennoch bei mir bleiben und wir trinken ein Bier. Nun bist du jedoch erwachsen. Du bist nicht mehr auf die Zuneigung deiner Eltern angewiesen. Du überlebst auch wenn sich die Eltern abwenden würden. Du darfst nun so sein wie du sein möchtest, in all deinen Emotionen, Verlangen und Begierden. Wenn du Angst vor Ablehnung hast, dann darfst du sogar lügen. Und allein wenn du dir das zugehstehst, wirst du draufkommen, dass sich die Angst immer weiter reduziert. Du bist am Ende des Tages nur dir selbst rechenschaft schuldig. Nicht deinen Eltern, nicht deiner Freundin. Nur dir. Wenn du nun auch noch eine Portion Geduld aufbringst, deine Verhaltensänderung nicht erzwingst und dir selbst Fehler verzeihst, dann bist du auf einem sehr guten Weg um dich selbst zu akzeptieren. Und nur wenn du dich selbst annimmst, so wie du bist, mit deinen Stärken und Schwächen, dann werden es die anderen ebenfalls tun. Hier noch meine Buchempfehlungen: Das Kind in dir muss Heimat finden: https://www.amazon.de/Das-Kind-muss-Heimat-finden/dp/3424631078/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=6+säulen&qid=1584093434&sr=8-2 6 Säulen des Selbstwertgefühles: https://www.amazon.de/Die-Säulen-Selbstwertgefühls-Erfolgreich-zufrieden/dp/3492263968/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=6+säulen&qid=1584093434&sr=8-1
  2. Sie spielt kein Spiel, sie hat keinen Bock auf dich. Und da du einfach ein penetranter Typ bist, der ihre Grenzen nicht geringsten sieht und offensichtlich kein "Nein" akzeptieren kannst, verhält sie sich so. Ich lese von ihrer seite auch nur Push-Aktion, da war kein einziger Pull dabei. Lass einfach die Finger von der Frau. Sollte sie, was ich stark bezweifle, doch Bock auf dich haben, wird sie sich in ein paar Tagen bei dir melden. Junge, du hast ganz andere Baustellen als diese Frau. Ganz im Ernst.
  3. Wie funktioniert es denn nun richtig zwischen Mann und Frau?! Magst du uns aufklären? Ich nehme ja an du siehst dich dabei in einer Vorreiterrolle, als einer der den Durchblick hat. Also, was muss ich tun, damit ich ein richtiger Mann bin, der eine richtige Frau abbekommt?
  4. Er sagt das Opfer, welches angibt Angstzustände zu haben, soll sich freuen und ich bin das arschloch? Tolle Auffassung.
  5. Wow. Ich Gratuliere. Die Auszeichnung des größten sexisistischen Arschloch welches ich getroffen habe, geht heute an dich. Ps: es geht um frauenfeindlichkeot im Rap. Ich red nicht am Thema vorbei, du siehst nur den Wald vor lauter relativierungrn nicht mehr.
  6. Die "Kampagne" der Frauen geht gegen Frauenfeindlichr Texte im hip hop. https://www.google.com/amp/s/www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_87462972/tid_amp/rapper-fler-entschuldigt-sich-fuer-kopfgeld-forderung.html Kopfgeld Cybbermobbing Drohung Gewalt gegen einen Kameraman Androhung von Prügel bei Widerspruch Eine Entschuldigung bei welcher er sich als Opfer dar stellt Das ist keine freie Meinungsauserung mehr. Das ist strafrechtlich relevant. Das sind Anstiftungen zu Straftaten und Volksvethetzung. Ich find es schon sehr imposant, dass man versucht die Menschen zu denuzieren, denen gedroht wird und die Rapper in Schutz nimmt.
  7. Dem kann ich nur teilweise zustimmen. Klar, deine Freiheit ist es. Aber so sieht die tatsächlich Definition von Freiheit aus: Frei·heit /Freíheit/ Aussprache lernen Substantiv, feminin [die] 1. [ohne Plural] Zustand, in dem jemand frei von bestimmten persönlichen oder gesellschaftlichen, als Zwang oder Last empfundenen Bindungen oder Verpflichtungen, unabhängig ist und sich in seinen Entscheidungen o. Ä. nicht eingeschränkt fühlt "die politische Freiheit Das heißt jedoch, wenn wir von Freiheit sprechen, dann muss die selbstverstandlich für alle gleich gelten (oder widerspricht du mir da?). Dass heisst aber auch, dass ich bestimmte Personengruppen nicht beleidigen darf, da diese in ihrer Freiheit eingeschränkt werden. Wenn du mich als Jude (zum Beispiel in Zeiten des nationalsozialisismus) bezeichnest, dann komm ich ins KZ. Oder als Nigger vor 150 Jahren in den USA. Oder anders gesprochen, wenn mich eine bestimmte Subkultur aufgrund meines Geschlechts oder sexueller Orientierung öffentlich angreift, dann greifen mich auch andere Personen öffentlich an, wenn die Subkultur über genug Macht verfügt. Das heißt, meine Freiheit wird durch Äußerungen von anderen eingeschränkt. Und ab genau diesem Zeitpunkt ist es keine freie meineungsauserung mehr, sondern beleidigung, Nötigung, diskriminierung etc. Wenn einer dieser "Rappers" ein kopfgeld auf eine Frau aussetzt und sie übel beschimpft, und die Anhängerachaft mitmacht, dann ist dass strafrechtlich relevant und nicht freie meinungsauserung.
  8. Wo wird denn deiner Meinung nach die Grenze gezogen? Darf ich einfach "du hurensohn" sagen? Ich mein, ist nur meine Meinung und es gibt ja freie Meinungsauserung. Daher würde mich interessieren wo du die Grenze ziehst und ob du überhaupt eine ziehst.
  9. Nachtrag zu unhatewoman und Frauenrechte: Als bekennender Feminist würde ich auch gerne auf das Thema unhatewoman in Bezug auf gekränkte Männlichkeit eingehen. Meiner Erfahrung nach, ist der gesellschaftliche Konsens bei Feminismus-Diskussionen immer durchzogen, welchen der Geschlechter es nun deutlich schlechter geht. Frauen klagen über den niedrigen Verdienst, Männer über härtere Jobs. Männer müssen (in Österreich) zum Bundesheer/Zivildienst, Frauen werden schwanger. Gerade Aktionen wie unhatewoman werden oft in den Dreck gezogen. Daher möchte ich dazu aufrufen und auffordern, dass „man das Leid der Frauen“ einmal unabhängig vom Leid der Männer betrachtet. Genitalverstümmelung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, häusliche Gewalt, rituelle Opfergaben usw. sind alles Themen die in der Regel Frauen oder homosexuelle Männer betrifft. Sich im gleichen Leid der Frau zu suhlen, bringt den Mann nicht weiter. Ein Team ist immer nur so stark wie sein schwächster Spieler. Die Gesellschaft ist immer nur so stark wie der schwächste Mensch. Erst wenn Männer und Frauen es schaffen, dass Leid des jeweiligen Gegenüber in seinem vollkommenheit zu sehen, ohne wenn und aber, dann wird es möglich sein, auch die Stellung des anderen Geschlecht zu fördern. Es ist nuneinmal ein Faktum dass auch in Deutschland deutlich mehr Frauen von häuslicher Gewalt betroffen sind, als Männer. Klar, da werden nun wieder die Dunkelzifferexperten um die Ecke kommen, aber auch mit eingerechneter Dunkelziffer werden es deutlich mehr Frauen sein. In meiner Auffassung sollte es deutlich mehr Aktionen wie unhatewoman geben. Frauen sind nicht die Feinde der Männer, sie wollen ihnen nichts wegnehmen. Sie wollen nur deren gleichgestellten Partner werden. Und Männer, ich meine wahre Männer und keinen Bubis, sollten ein großes Interesse daran haben. Ein Interesse die Rolle als Mann, Liebender, Vater und Sohn voll ausschöpfen zu können. Und dies wird erst gelingen, wenn alle Beteiligten ihre Rolle voll ausschöpfen können. Der wahre Mann, braucht eine Frau die ihm ebenbürtig in die Augen sieht und umgekehrt.
  10. Also Prinzipiell gibt es den "Rap" oder "den Deutschrap" nicht. Es handelt sich dabei um ein Genre was sich aus vielen unterschiedlichen Künstlern zusammensetzt. Manche davon sind Frauenfeindlich (Bushidoo, Sido, Fler etc.), manche machen Luft gegenüber ihrern Ex-Freundinnen (Prinz Pi, Afrob, etc.) und wieder andere greifen das Thema nicht an (Fettes Brot, Trailerpark). Naja, wir reden hier von einer Subkultur, deren Ursprung die amerikanischen Ghettos sind. Viel Intellekt ist da nicht zu erwarten. Ich persönlich bin auch der Meinung, dass das nichts mit Kunst zu tun hat, sondern einfach die ehrliche Meinung der Leute ist. Ich möchte dazu 2 Dokus ans Herz legen: Aus beiden Dokus sollte hervorgehen, dass hier niemand was spielt. Da gehts um Geschäft. Geld, Mafia und Macht. Wer behauptet, dass sind einige Idioten die nicht wissen was sie tun, der hat es nicht begriffen. Mach One (https://de.wikipedia.org/wiki/Mach_One) wurde einmal in der Öffentlichkeit niedergestochen (Bandenkrieg im Graffiti) und saß aufgrund schwerer Sachbeschädigung. Die Liste der Leute ist lang Atom, Prinz Pi, Pure Hate etc. Oberflächlich geht es da um Sachbeschädigung und Graffiti, wer genauer hinschaut wird Bandenkriege finden. Da gehts um Revier und wahrscheinlich um Geld im Form von Drogenhandel. Meine persönliche Meinung, und ich höre selbst gerne "guten und durchdachten Hip Hop" (Fanta 4, Afrob, Megaloh etc.), dass die Leute die "Gangsta-Rap" hören, einen IQ im zweistelligen Bereich haben. Ich finds zwar immer wieder lustig, als Sido Oliver Pocher live eine auf die Schnauze gehaut hat, aber im großen und ganzen find ich die Musiker, als auch das Publikum extrem entbehrlich. Und wie schon gesagt, meiner Meinung nach ist die Frauenfeindlichkeit nicht gespielt, keine Inszenierung oder Kunstausdruck, sondern einfahch plumpe Ehrlichkeit. Ich bin mir auch nicht sicher in wie weit das freie Meinungsäußerung ist. Die Amis schieben auch Hassreden über White-Power, Faschismus und so weiter auch auf die Meinungsfreiheit. Aber Meinungsfreiheit ist nicht mit Beleidigung und Diskriminierung gleichzusetzen. Aber der Zug ist im Gangsta-Rap schon lange abgefahren, da jetzt noch was auf den Index zu setzen, bringt nichts mehr.
  11. Es gibt sogar das Spiel dazu: Fuck - Marry - Kill Drei Frauen, eine darf man heiraten, die anderen nur knallen und die dritte umlegen. Ich bild mir sogar ein, dass FMK damals der Motivator für Mark Zuckerberg war um Facebook zu erfinden.
  12. Was heißt trotzt Niederlage? Ich hätte noch nie mitbekommen, dass man sich ändert, weil man so erfolgreich ist. Jeder großen Verbesserung geht eine große Niederlage voraus. Verlieren ist nicht schlimmes, es gehört zu Leben dazu. Schau dir mal Profi-Sport an. Die Mannschaft die meister wird, hat in der Regel eine Gewinn-Quote von 50,1% - 55%. Das heißt sie verlieren ca. 45% aller Spiele (deutscher Fußball ausgenommen, ist pay to win). Kommt drauf an. Wenn dein Ziel war mehr Gewichte zu stemmen, dann kann man von Erfolg sprechen, wenn du am Zielgewicht angekommen bist. Bei Persönlichkeitsentwicklung wäre ich aber ebenfalls vorsichtig mit den Worten. Niederlage kann man mit Lernprozess ersetzen, Erfolg mit Glück. Das Problem mit Worten wie Niederlage, Erfolg, Versagen oder Gewinnen ist, dass es im Außen gemessen wird. Ich bin erst glücklich wenn ich gewinne, oder wenn der andere verliert. Optimal wäre es aber, wenn ich Dinge tu, nur um des Glücks-Willen. Ich spiele Fußball weil mich das Spielen glücklich macht, nicht das Gewinnen. Wer Anerkennung im Außen sucht, oder von seinen äußeren Umständen abhängig macht, der wird auf lange Sicht nicht glücklich werden.
  13. You can´t change the people around you. But you can change the people around you. Es gibt im Leben defacto keine Situationen in welchen man keinen Einfluss hat. Irgendeine Option gibt es immer. Und bei dir gibt es sogar mehrere, wie du selbst aufzählst: Du holst dir ne Frau mit großer Familie, du verbringst Zeit mit deiner Familie oder du entscheidest dich dafür allein zu sein. Egal für was du dich entscheidest, es ist immer eine Entscheidung, die Frage ist natürlich nur, wie bewusst du sie triffst. Ob der Freund deiner Mutter deine Mum beschissen hat, ist nicht dein Problem, sondern ihres. Sie ist erwachsen und kann für sich selbst Entscheidungen treffen und ihre Entscheidung war es, dass sie ihn behält. Das ist ihr gutes Recht und ich sehe da auch kein Problem dahinter. Dass du jedoch versucht die moralische Keule zu schwingen und dabei eigentlich 3 Menschen das Leben erschwerst (Deiner Mum, dir und dem Freund deiner Mum), ist jedoch schon eher problematisch. Sollte deine Mutter ein Problem damit haben, dass sie ihr Freund beschissen hat, dann soll sie das selbst austragen. Sie könnte beispielsweise die Beziehung beende. Aber entweder hat sie kein Problem damit, oder sie kann die Beziehung nicht beenden. Beides keine Angelegenheiten die dich als Sohn etwas angehen. Garantiert nicht. Ich komme selbst ebenso aus so einer Familie und kenne viele Menschen die einen ähnlichen Hintergrund haben. Ich kann dir nur auf den Weg mitgeben, dass es 2 Arten von Problemen gibt: 1. Probleme die deine Probleme sind und um die du dich kümmern solltest 2. Probleme der Anderen und die können dir am Arsch vorbei gehen Wie du deine Feiertage verbringst ist deine Geschichte. Wenn du mit deiner F+ gerne im Bett rum kullerst, ist das dein gutes Recht. Genauso wenn du erst deinen Vater und dann deine Mutter besuchst. Oder deinen Bruder oder sonstwen. Es ist auch dein gutes Recht dich in den Feiertagen unglücklich zu fühlen und dich alleine im Bett zu verkriechen, da gibt es auch nichts falsches dran. Was dir aber klar sein sollte, du hast jederzeit die Möglichkeit Situationen in deinem Leben zu ändern. Und zwar immer und überall. Und wenn du aufstehst und gehst, dann hast du schon dein Leben in die Hand genommen. ob es den Anderen passt oder nicht, ist ein Problem der Anderen, du musst dich nicht darum kümmern. Und du hast auch in der jetzigen Situation alle Möglichkeiten sie nach deinen Wünschen zu gestallten, wenn du erstmal eine Entscheidung triffst.
  14. Ich würde da nicht so pauschal damit umgehen. Kann ein Therapeut nur an einer Borderline-Erkrankung arbeiten, wenn er selbst ein (überwunden?) hat? Darf eine Frau sich dann überhaupt von einem heterosexuellen Mann beraten lassen? Wenn ich präventiv mein Burnout bearbeiten möchte, ist es dann sinnvoll zu einem Therapeuten zu gehen der sein 4 Burnout überwunden hat, oder den auszusuchen der noch nie eines hatte? Wer wird die bessere Arbeit in der Prävention leisten? Generell würde ich behaupten, es kommt immer auf die Klienten-Therapeut-Beziehung an. Ist mir wer sympathisch, mag ich den Stil, kann ich mich fallen lassen? Dann sollte ich dabeibleiben. Wenn ich das nicht kann, wenn ich mich in der Therapie unwohl fühle, aufgrund des Therapeuten, dann sollte ich über einen Wechsel nachdenken. In Therapiesitzung geht es oft auch nicht Dinge rational abzuarbeiten. Die meisten Menschen haben verstanden, dass eine Essstörung, Inkontinenz oder Drogensucht keine positiven Eigenschaften sind. Mit solchen Menschen kann man reden was man möchte, wenn sie die Emotion nicht bekommen, wenn man sie nicht in der Kindheit abholt, dort wo das Trauma verursacht wurde, wird sich daran nichts ändern. Und das ist die Gradwanderung mit der ein Therapeut umgehen muss. Ein kleines Beispiel (was sich so tatsächlich zugetragen hat): Ein Mann (Ende 40) wurde in seiner Kindheit schwer von seinem Vater misshandelt. Sowohl psychisch als auch physisch. Aufgrund mehreren unglücklichen Entscheidungen nach der Scheidung seiner Ex-Frau, ist diese Mann wieder auf das Grundstück der Eltern gezogen und lebt mit seinem Vater, welcher ihn weiterhin verbal misshandelt, auf einem Grundstück. Gleichzeitig ist die Mutter des Klienten ein Pflegefall geworden und aufgrund Schuldgefühle ihr gegenüber, kann er nicht wegziehen. Da die Spirale nun schon eine längere Zeit existiert, ist er mittlerweile arbeitslos und kann sich einen Umzug nicht leisten. Grund warum er bei Therapeuten aufschlägt: Er ist seit Monaten/Jahren impotent und würde gerne mal wieder einen Steiffen haben. Der Mann hat sein Leben damit verbracht, sich darin zu üben, dass er nichts mehr fühlen muss. Sowohl körperlich als auch emotional. Dass er keinen mehr Hoch bekommt, ist nur eine weitere Reaktion seines Körpers auf die ständige Entmannung seines Vaters. Gleichzeitig kann er jedoch nicht aus der Situation entfliehen, da seine Schuldgefühle seiner eigenen Mutter gegenüber zu groß sind. Gerade im Sozialsystem (und da arbeite ich und hab daher einen guten Einblick auf den Fall), kommen dann immer wieder Oberschlaumaier daher, die Versprechen, dass sie ihn glücklich machen können, dass er sich nur ein wenig mehr anstrengen muss. Er soll doch nicht so unbedacht durch die Welt gehen, dass Leben ist geil. Aber eigentlich sind wir weit weg von Glück und glücklich. Eigentlich kann man es als Erfolg einstufen, dass sich der Kunde nicht an der Türklinke erhängt, wenn man gerade mal aufs WC geht. Gleichzeitig kostet es dem Mann jedoch enorm viel Kraft nicht an seine Jugend/Kindheit zu denken, wenn der Therapeut das Träume aufreisst, erhängt er sich vielleicht tatsächlich. An dieser Stelle möchte ich jedoch noch einmal daran erinnern, dass der Klient aufgrund Potenzprobleme einen Therapeuten aufgesucht hat. Klar kann dies der Einstieg in eine lange Reise in die Jugend werden, aber es kann auch einfach beendet werden, wenn der Mann wieder einen hochbekommt. Der Klient gibt hier das Tempo und die Richtung vor.
  15. In der Regel gibt es immer einige Wege die zum Ziel führen. Wenn es nicht dein Ding ist in einem bestimmten Setting Frauen anzusprechen, dann ändere einfach das Setting. Es gibt, zumindest für mich, keinen Grund um da unbedingt mit der Brechstange reinfahren zu wollen. Wenn es im Club nicht klappt, so fuckin what? Wie sieht es mit Hobbys, Arbeit, Freundeskreis aus? Alles gute Orte um Menschen kennen zu lernen die wiederrum Freundinnen haben, die wiederum jemanden kennen etc. du verstehst schon. Am besten klappt das meiner Meinung nach, wenn man ein Ziel vor Augen hat. Dann versammeln sich Menschen automatisch um einen herum, mache davon werden ein ähnliches/gleiches Ziel haben. Und die können dann Wegbegleiter werden. Ich leg hier nen 10er aufn Tisch un behaupte 99,9% aller Menschen haben schon einmal in ihrem Leben ihr volles Potential nicht ausschöpfen können, da sie Angst vor der Verurteilung anderer Menschen hatten. "Man" kann, zumindest in meinen Augen, niemals einen 100% Status der absoluten "is mir scheiß egal was andere Menschen von mir denken"-Status erreichen. Da klappt unter Umständen in bestimmten Situationen (Streetgame, Arbeit, Sport, Kino etc.) aber niemals in allen Bereichen. Wäre auch kontraprdouktiv, da der Mensch ein Herdentier ist und damit auf Mitmenschen angewiesen. Das du noch nie jemanden gefunden hast, der ein so komisch gelagertes Problem hatte, wird wohl eher daran liegen, dass die wenigsten Menschen mit ihren Problemen hausieren gehen. Aber das heißt noch lange nicht, dass sie nicht da sind.