Guadalupe

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  1. Ich halte mich nicht für "fast perfekt", aber mein Leben ist solide aufgebaut. Mich weiter "zu optimieren" würde ad absurdum führen. Also lasse ich das jetzt mal bei Seite...
  2. Das Problem ist: Ich habe mich bereits weitgehend optimiert! Ich wüsste nicht, wo ich mich weiterhin optimieren soll. Meine Ex-Freundin meinte oft "der letzte Schliff fehlt bei dir". So sehe ich das selbst. Die Frage ist: "Was ist der letzte Schliff?" Ich denke, ich bin aus dem Alter heraus, wo es mir um bloßes Numbers Game, schnelle Befriedigung meiner Bedürfnisse oder um Selbstbestätigung geht. Ich suche schon nach Tiefe und nach Sinn. Ich denke dann oft an die Vergangenheit zurück, schließlich liegen 13 Jahre PU hinter mir und denke daran, was geklappt hat und was nicht. Warum soll ich mir den Arsch ausreißen für Dinge, die andere schon in die Wiege gelegt bekamen? Ist sozialer Aufstieg überhaupt (valide) möglich? Und was bedeutet das dann, wenn man "ganz oben" angekommen ist? Ich kann mich erinnern an Clubnächte, viele Clubnächte, in denen ich (trotz gutes Game) alleine nach Hause gegangen bin usw. diverse Beispiele. Weil es nie um das Game ging, sondern auf die Gesamterscheinung, das Wesen, die Gene etc. ankommt. Ich würde partou auch nicht pauschal sagen, dass "Größe" bei Männern nicht ist und es auf viele andere wichtigere Attribute ankommt. Scheinbar sieht die Realität aber anders aus. Und ja, Körpergröße und Geld sind die wichtigsten, erfolgsversprechensten, weitumfassensten Faktoren. So ist das leider. Daran halte ich auch fest und ich denke, die Story vom sozialen Aufstieg usw. ist teilweise ein Mär.
  3. Ich glaube zZ wird das ganze noch etwas verstärkt, weil eben Dating überwiegend nur über Tinder, Facebook, Bumble und co. möglich ist, wo sich die ganzen selbst-inszinierten Instagrammodels herumtreiben. Und um was geht es dort bzw. was ist ausschlaggebend, um dort Erfolg zu haben? Richtig! Aussehen und Grundgegebenheiten. Der Vibe, Humor, Charakter, Wesenszüge spielen keine und wenn, nur eine untergeordnete Rolle. Das macht es sehr viel schwieriger... Kleiner Exkurs: Ich habe es die letzte Zeit (die letzten Monate) immer mal wieder mit O-Dating versucht, möchte es aber nicht mehr. Ich finde es höchst abstrus, dass meist eine ganze Stufe des Kennenlernens übersprungen wird und das Dating insziniert und konstruiert wirkt. Einfach unnatürlich. Zum anderen ist die Ausschussrate extrem hoch (für beide Teile), da man ja die Katze aus dem Sack trifft. Es gibt mir auch keine Befriedigung jemanden via O-Dating kennenzulernen, da witzlos und stillos, wie ich es finde. Naja. Was ich suche: Es ist mir relativ egal ob LTR oder einfach nur wertvolle, gewinnbringende Affären. Aber irgendetwas sollte es halt schon sein... Der persönliche Bezug oder persönliche Ebene zu einem Menschen ist mir wichtig. Sie sollte schon für beide Seiten sinnvoll bzw. lukrativ und sachdienlich sein. Ich denke, anders als im realen Leben jemanden kennenzulernen, ist das auch gar nicht möglich. Da (wie bereits oben beschrieben) die persönlichen Faktoren beim Online-Dating größtenteils ausgeklammert oder übersprungen werden. Zudem finde ich schon, dass ein Mann sich durchaus durch andere Qualitäten auszeichnet, als nur "Körpergröße" und "hübsches Aussehen". Viele, die ihre Selbstdarstellung quasi zur Mission machen, finde ich hochgradig unmännlich, wenn nicht sogar peinlich. Aber das sind wiederum persönliche Präferenzen...
  4. Nein, mich wundert auch nichts mehr - wenn alles was an Lösungen präsentiert ist, heißt: Geh zum Psychologen, du brauchst nur ein besseres Mindset. Lern ein paar Mädls kennen etc. dann wird das schon wieder. Es sind ja hier auch sinnvolle Beiträge hier vertreten, aber immer der selbe monotone PU-Quatsch von vor 10 Jahren, das bringt halt niemanden was. Natürlich bin ich offen für Diskussionen und neue Ansätze - Dann sollten es auch welche sein.
  5. Ich würde nicht mal unterstellen, dass dahinter nur Gewinnabsichten standen. Vielmehr glaube ich, dass es eine allgemein geglaubte Illusion oder Hoffnung der PU-Community war, alles sei vllt für jeden zu jeder Zeit möglich. Dies ist aber schlicht nicht der Fall - leider! Realitätsbewusst fehlt dieser Community und dieser ideologischen Bewegung deutlich. Standdessen wird alles mit dem "richtigen Mindset" und ausreichend "Field Gaming" glatt gebügelt.
  6. Das ist der Punkt - "Die Genetik entscheidet (...) wie weit man nach oben kommt". Das ist eben genau die Frage. Ein erfülltes Sexleben vielleicht. Doch in welchem Umfang und in welcher Qualität ist die Frage. viele Mädls bleiben wohl dauerhaft unerreichbar bzw. für LTR dauerhaft absolut unverfügbar. Solange man coped um jemandem zu gefallen bewegt man sich auf dünnem Eis. Behaupte ich mal.
  7. Hi Cornelia, Danke für den guten Post! Das hat mir auch einmal was gutes vorgeführt. Das war tatsächlich einflussreich. Ich musste mir das auch einmal wieder bewusst machen. Zum Thread: Es geht eher darum, dass man nur einen bestimmten Grad in seinem Leben beeinflussen kann. In dem Alter ab 30 ist man halt schon ein Stück weit wo angekommen und "dümpelt" nicht mehr so in der Weltgeschichte herum. Die ersten Ergebnisse seines Lebens der letzten 10 - 15 oder mehr Jahre Anstrengung und Bestreben sind deutlich spürbar und auch sichtbar. Pick Up gibt vor mit genug Mittel, Mühe und die richtigen Tools alles erreichen zu können. JEDER kann ein Playboy werden - nur mit dem richtigen Mindset! Und mit genug Übung versteht sich. Dies ist aber schlicht falsch, da man entweder zum "Playboy" oder "Chad Thundercock" geboren wird, oder eben nicht. Da gibt es nicht so viel zu beeinflussen. Jeder kann eine passende / richtige Frau finden, ja! Klar, kann er. Aber nicht jeder wird den Playboy-Lifestyle so leben wie die PU Bücher predigen. Trotz Übung, Fleiß, Mut, Entschlossenheit, Mindset etc. So wie nicht jeder zum Model oder zum Filmstar taugt. Das ist einfach Fakt. Gegen Selbstoptimierung bis zu einem gewissen Grad gibt es natürlich nichts einzuwenden. Das ist gesund und sinnvoll. Solange man es nicht übertreibt damit.
  8. Ja, das ist ja das was ich auch sage, dass Karriere etc. sowas nicht löst. Aber auch hängt nicht alles von einem Mindset ab, das sich die Welt "schöndichtet".
  9. Das stimmt wohl. Der Werteverfall findet gerade statt oder ist bereits gut fortgeschritten. Siehe Politik - ist gut sichtbar. Aber auch in der Gesellschaft. Werte wie Rücksicht, Nächstenliebe, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, respektvollen Auftreten etc. zählen nichts mehr, sondern sind nur noch Relikte vergangener Zeiten - Stattdessen: Friss oder Stirb! Schau wo du bleibst oder werd von den anderen abgehängt. Gnadenlos. Geschenkt bekommt heute nichts mehr. Prost
  10. Totaler Schmarn mit dem Mindset. Das kaputte Mindset kommt von Problemen aus der Umwelt. Sind die Probleme weg verbessert sich auch das Mindset. Hört doch mal auf, das Mindset als den "heiligen Gral" hochzureden, als wäre er allem anderen überlegen. Das ist nur Hirnwichserei. Natürlich gibt's Probleme diesbezüglich. In den meisten Fällen sind diese aber realen Lebensbedingungen zuzuordnen und entstehen nicht "irgendwoher".
  11. @Creapy-kuku Marktwert hin oder her. Das hat mehr was mit "Attraktivität" oder den jeweiligen Use Cases zu tun. Du könntest auch ein Filmstar sein, reich geboren sein etc. trotzdem hast du nicht die körperlichen Voraussetzungen. Mädls die (nur) Sex wollen suchen sich natürlich Typen, die das bedienen können - Playboys, Chads etc. Das hat man oder hat man nicht. Kannst auch aus den indischen Slums kommen, bist aber 2m mit nem rießen Dong, dann sieht's wieder anders aus.
  12. Hallo together, Ich wache jeden Morgen schweißgebadet und blass auf aufgrund folgendem Gedanken: Ich kann nichts, ich bin nicht genug, alle anderen sind besser als ich usw. Das hat nicht mal mit meinen Lebensumständen an sich zu tun, die sind völlig ok und valide. Aber eher hat es mit dem Thema Frauen zu tun. Durch Pornos, Tinder, Social Media (Lockdown inkl.) habe ich ein gewisses, strenges "Red Pill Mindset" entwickelt, das es für mich nicht einfach macht. Ich bin 170 groß und wohne in einer Großstadt. Mein Job ist gut, bin sportlich, hab ne eigene Wohnung, coole Hobbies etc. Aber von Frauen lasse ich mittlerweile die Finger. Warum? Wenn ich daran denke, oder nur sehe, dass da draußen X-beliebige Typen rumlaufen, die einen guten Schritt besser sind als ich, in jeder Hinsicht, vergeht mir die Suche und die Lust. 2m Typen mit 22cm in der Hose, dicke Luxuskarren, 18-21 jährige Bubis die im Penthouse von Mama und Papa wohnen und was weiß ich was für Parties feiern, Richkids, Halb-Adelige, Models, Superstars etc... da vergeht es einem und ich werde das Gefühl nicht los, als Typ im oberen Durchschnitt, eigentlich zum unteren Durchschnitt zu gehören. Oder besser gesagt, außerhalb des Durchschnitts zu sein... Das macht es natürlich beim Thema Frauen unheimlich schwierig. Was ich so mitbekomme, stehen Frauen nur noch auf Rockstars, Playboys und Pornstars. Entweder du bist mit 20cm und 2,1x m Körpergröße geboren, oder du kannst es vollkommen vergessen! Das Durchschnittsmaß hier wurde einfach rapide nach oben gehoben. Ich kenne viele Stories von Männern, die nichts auf dem Kasten haben, nichts tun müssen, keine Eigenleistung zeigen und einfach reihenweise von Mädels abgeschleppt, angeschrieben, aufgerissen werden etc. ob wechselnde Partner, 3er Stories, alles dabei. Weil sie halt einfach "sehr" gut bestückt sind oder das Mindestmaß an Körpergröße-Kriterien erfüllen. Ja, und da gibt es ja doch einige... selbst die Mädls sagen nix anderes. Ja, und wie kann man da noch Lust haben auf Frauen. Es ist nicht mal mein Problem, nicht an Frauen heranzukommen. Irgendwas findet sich ja immer, wenn man will. Aber dieses bedürftige Leben zu führen, das nehmen zu müssen, was übrig bleibt. Immer um Aufmerksamkeit buhlen zu müssen, ein "game" wuppen zu müssen bevor es endlich weiter geht... und selbst dann nur die zweite oder dritte Wahl zu sein, wo einem die Frau permanent latent spüren lässt, dass man eig. nicht in ihrer Liga spielt und man ja eig. nur froh sein sollte, dass eine überhaupt mit einem was anfängt. Das lass ich lieber sein und erzeugt am Ende nur viel mehr Leid... Ganz zu schweigen, sind die super Mädls für einen ehh komplett gestrichen. Es geht nur noch darum herzuzeigen was man hat und möglichst Glück zu haben, möglichst reicht und previligiert geboren zu sein. Alles andere ist und bleibt überflüssig... Daher halte ich mich jetzt aus dem Game heraus. Ich weiß nicht mehr viel damit anzufangen. Ihr könnt ja gerne mal Eure Eindrücke und Meinungen schildern. Vllt. gibt es ja doch noch Hoffnung für mich... LG
  13. Dinge "realistisch" zu betrachten hat folgenden Hintergrund: Es macht natürlich Sinn sich an realistische Vorstellungen und erreichbaren Ziele heranzuhangeln und nicht an unerreichbarem endlos festzuklammern. Jeder weiß, die Realitätsklatsche kommt früher oder später sowieso. Alles holt mich irgendwann ein. Vielleicht ist so eine Traumwelt mal ganz schön für 2, 3 Jahre, wenn ich meine Illusionen aufrecht erhalten kann, aber früher oder später wird die Realität durchbrechen und dann um so dicker! Wenn ich bspw. dick bin, bin ich dick und nicht dünn. Wenn ich 30 bin, bin ich 30 und nicht 20. Ich kann mir nicht endlos Dinge einreden, die nicht existieren. Ich finde wenig schlimmer als Menschen die endlos in ihrer eigenen Traumwelt festhängen und ihren Blick bzw. ihre Wahrnehmung für ihre Umwelt verlieren. Jedes Leben resoniert mit seiner Umgebung und natürlich seinen Mitmenschen. Nur auf sich selbst zu schauen, sich selbst zu betrachten, damit ist es im Leben leider nicht getan. In jeder Verhaltenstherapie, bei jeder Veränderung lerne ich zuerst den Grundsatz "akzeptiere den Ist-Zustand". Dies kann ich nicht, wenn ich mich wegducke und mich selbst belüge. Nur so kann sinnvolle, langfristige Änderung funktionieren.
  14. Ich wiederspruche dem zum Teil. Der Glaube erschafft noch lange keine Realität, sondern Ereignisse tun dies. Wer so lebt, wie vorhin beschrieben, lebt in seiner eigenen Traumwelt. Wenn ich glaube der geilste zu sein usw. aber mich meine Umwelt vollkommen gegenteilig behandelt und ich bei Frauen trotzdem ablose, ist die Realität deutlich eine andere. Realität ist was passiert, nicht das was ich glaube was passiert. Wenn wir zum Thread zurückkehren, können wir es aber dennoch so festmünzen (wie die ganzen Red Piller predigen), dass das meiste durchaus von körperlichen, genetischen, angeborenen Faktoren abhängt. Schön und gut, mal ein paar Erfolge zu haben, wenn es aber das PU-Ziel ist ein großer Stecher zu werden, wird das schwieriger funktionieren, wenn es überhaupt funktioniert. Der Weg dadurch ist deutlich schwieriger und länger, andere haben deutlich Vorsprung usw. Also an diesem Hindernis kommt keiner vorbei. Und meiner Meinung nach eine bittere Pille.
  15. Stimme dem allem nicht ganz zu. Änderungen sollten überlegt sein und Änderungen brauchen immer Zeit. Schon gelesen? Habe meinen Job gekündigt. Natürlich ist es jedem seine Wahl, aber dann entscheide ich mich auch dafür, meine Miete nicht zahlen zu können, auszuziehen, meinen Lebensstandard massiv zurück zu schrauben, eine neue Bleibe zu finden - ggf. zurück zu den Eltern? Da hängt ein Rattenschwanz dran, das sollte überlegt sein. Zu deiner These "Tu es sofort und schiebe es nicht auf". Das ist genau der Punkt. Es ist nicht möglich ALLES von dem was man tun will in 10 Jahren Lebenszeit zu quetschen. Das ist der Knackpunkt. Du kannst nicht Leben wie ein Kaiser in Thailand, Reisen, Studium machen, Berufserfahrung sammeln, Hobbies ausleben usw. irgendwo ist die Grenze oder - du vergisst zu leben und zu genießen weil alles sein MUSS, wie die ganzen Instagram Kiddies. Hinfallen und aufstehen benötigt genau so: Zeit und Energie. Und bringt dich gelinde gesagt nicht immer vorwärts. Ich hoffe du verstehst den Punkt. Und sorry für die konträre Meinung.