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  1. Seid gegrüßt... Ich hoffe echt, dass ihr mir helfen könnt…Bevor ich näheres erläutere, erzähle ich was über mich: Ich bin 21 Jahre alt, habe meine Fachhochschulreife geschafft, mache aktiv Kraftsport (seit fast 3 Jahren) und habe eine Ausbildung zum Chemikanten begonnen und eventuell mache ich danach eine Weiterbildung zum Meister und mein eigenes Auto habe ich auch. Nebenbei habe ich großes Interesse an einige finanzielle Institutionen wie den Börsenmarkt, P2P Krediten und weiteren Sachen gefunden und habe dementsprechend investiert. Und ich habe viele Interessen, die ich eigentlich gerne umsetzen möchte. So weit so gut… Aber ich bedauere vieles was ich in den letzten 10 Jahren gemacht habe oder besser gesagt nichts gemacht habe (nicht gehandelt) …. Alles begann als ich ein paar Jahre alt war. Meine Eltern wollten mich zweisprachig erziehen (russisch-deutsch). Aber sie haben mir immer erzählt, dass ich damals kaum ein Wort gesagt habe oder nicht verstanden habe…Deswegen hatten sie sich dazu entschlossen mich zum Kindergarten zu schicken, damit ich wenigstens einigermaßen deutsch sprechen konnte…aber da war das Problem nicht gelöst worden…Mit 5 Jahren wurde ich zum Logopäden geschickt, damit ich meine Aussprache verbessere… Aber auch das hatte nicht gut geholfen…In der Grundschule war ich dennoch gut aber nur weil meine Mutti mit mir jeden Tag lang gelernt hat und sehr sehr streng zu mir…Dadurch habe ich die Empfehlung zum Gymnasium bekommen und bin da auch hingegangen. Aber schon damals wurde ich in der Grundschule gemobbt, aufgrund meines Namens… Man konnte mich damals sehr leicht provozieren aber habe es niemals meinen Eltern gesagt, weil ich mich schämte und mich dadurch noch viel schwächer fühlte und ich dachte, dass meine Eltern eh nichts tun würden… Schon damals, mit 11 Jahren, war ich ein sehr schüchterner/ verpeilter Mensch und hatte arge Probleme mit der Kommunikation gehabt… Ich habe schon damals beim Reden genuschelt und meine monotone Stimme hat es natürlich nicht besser gemacht oder wusste nicht mit welchen Themen ich mit der anderen Person unterhalten konnte… Und da ich ja zusätzlich noch bei Nervosität kaum etwas aussprechen konnte, hatte man mich schon früh als unfähig, dämlich, irrelevant und komisch abgestempelt…Bis ich das Gymnasium verlassen habe… Deswegen habe ich kaum mit anderen Schülern gesprochen…war immer der Stille, komische, dumme Typ… Ab der 5. Klasse war ich in allen Unterrichtsfächern außer Sport schlecht, weil ich irgendwie nichts gerafft habe, was die Lehrer von mir wollten oder ich mich leicht abgelenkt habe. Ich wäre beinahe von der Schule wegen dem Fach Geschichte geflogen, aber ich habe es durch intensives auswendig Lernen und durch die harte Strenge meiner Mutti dennoch die Kurve gekriegt. Auch wenn ich es ungern zugebe, war der PC oder meine Gedankenwelt das einzige was mich wirklich von meinen Schwächen und Problemen ablenken und mich glücklich machen konnte. Somit habe ich mich immer auf die Schnelle ablenken können und habe mich von der Umwelt abgeschottet und kaum geredet, weil die virtuelle oder die Gedankenwelt sowieso schöner und angenehmer ist und dich niemand hassen oder verabscheuen kann. Dennoch konnte ich ein paar (wenige) Freundschaften schließen und sogar zwei Beziehungen führen. Aber dennoch habe ich immer gespürt, dass ich immer die 2. Klasse oder ungenügend war…Ansonsten wäre ich immer allein in der Schule gestanden… Die zweite Beziehung (ging 1,5 Jahre) war eines der schönsten Phasen meines Lebens. Die Person war wunderschön, intelligent, sportlich, hatte ähnliche Interessen wie ich und war für mich oft da und hat mich bei vielen Sachen unterstützt. Damals war ich 13-14 Jahre alt. Aber sie hat mir ab und zu gesagt, dass ich langweilig sei, weil ich nie wirklich viel geredet habe und schüchtern war… Danach ging sie zum Internat für überintelligente was ich schade fand aber es akzeptiert habe, weil ich wollte, dass sie sich weiterentwickelt und sich nicht von einer Beziehung aufhalten sollte. Und dann haben wir uns auseinandergelebt und sie hat dann mit mir Schluss gemacht… Danach war in mir völlige Leere…ich fühlte mich ohne sie so unerfüllt und hatte gehofft, dass es irgendwann mal wieder was werden könnte… aber dies ist nicht geschehen… So ging es dann mit 14 in der 8. Klasse weiter… mit den Jahren habe ich mich immer unerfüllt und ausgeschlossen gefühlt, immer wenn ich mal versucht habe mit den anderen zu kommunizieren, habe ich es nicht hingekriegt mich richtig zu artikulieren oder es verständlich rüber zubringen…wurde dann irgendwann sogar zum Teil ignoriert, wodurch meine Psyche immens Schaden erlitt. Ich wurde wie ein Mensch 2. Klasse behandelt und bedauerte, dass ich jeden Tag zur Schule musste und war immer glücklich als ich zu Hause war und mich mit meinem PC oder meiner Gedankenwelt ablenken konnte… So vergingen Jahre… bis ich 19 Jahre alt war. Meine Noten haben sich so verschlechtert, dass ich die 12. Klasse nicht geschafft hätte, wenn ich weiter machen würde (ich durfte nur noch einmal Unterpunkten und das würde ich nicht hinkriegen). Ich habe mich damals wirklich geschämt und mich auch wirklich dafür gehasst: „Klasse, schon wieder gescheitert…ist ja nichts neues bei mir.“ Aber „zum Glück“ war ja mein PC da, der konnte mich ja wieder mal ablenken… Meine Mutti war extremst enttäuscht von mir, was sie mir sehr deutlich gezeigt hat…das ich behindert sei, faul sei und nichts auf die Reihe kriege…Und ich will das nicht leugnen…ich habe mir seit fast 10 Jahren gewünscht, dass ich intelligenter und sprachgewandter bin… Aber das bin ich nicht… Was für andere eine Selbstverständlichkeit war, ist bis heute eine zu große Hürde… natürlich habe ich verstanden, dass sich meine Mutti unglaubliche Sorgen um mich macht aber wie? WIE soll ich das nur umsetzen, um diese Probleme zu lösen??? Danach war ich in der Fachoberschule…es ging tatsächlich bergauf, was die Noten angehen… Aber nicht, weil ich mich gebessert habe, sondern weil das für mich nur Wiederholung von der 11. Klasse des Gymnasiums war…so konnte ich ohne großen Aufwand ein 2,3 Durchschnitt im Abschlusszeugnis erwerben… Aber dennoch hat ein Großteil der Klasse mich gemieden…ich hatte nur mit 2 Leuten hauptsächlich Kontakt gehabt… Ich habe mich immer wieder nachdem warum gefragt…Bin ich zu schüchtern/ zu direkt/ zu langweilig? Es sind dieselben Fragen, die ich mir seit der 5. Klasse gestellt habe. Was stimmt nicht mit mir? Tatsächlich konnte ich mein Selbstbewusstsein in der Fachoberschule verbessern, weil ich tatsächlich so dämlich gewesen bin und mir tatsächlich was eingebildet habe, aufgrund meiner Noten… Da ist mir erstmal deutlich aufgefallen, dass ich auch passiv aggressiv bin. Ich habe einen von meinen wenigen Freunden im Unterricht angeschrien, obwohl sie mich nur ein bisschen geärgert hat…und im nach hinein denke ich, dass das früher auch schon so war… Ich hatte in der Zeit eine Fernbeziehung, aber die war nur am Anfang gut (die ersten 2 Monate) die restlichen 12 Monate waren absolut grausam. Während der Zeit in der Fachoberschule habe ich ein Nebenjob gehabt und war mit der Bezahlung zufrieden, aber auch dort wurde ich wie 2. Klasse behandelt… Und einer von den Vorgesetzten hatte es auf mich besonders abgesehen, weil ich am Anfang des Nebenjobs ein paar leichte Fehler begangen habe (ich wurde für 4 h unterrichtet, was ich machen sollte und ich wurde dann ins kalte Wasser geschmissen). Der hatte mich wiederum runter gemacht, beleidigt, dumm gemacht, mehrmals verarscht, mich immer bloßgestellt und hat mir für alles die Schuld gegeben. Aber ich tat das was ich immer, seit ich 11 war, tat…Mit niemandem darüber reden und alles in mir rein fressen. Versteht mich nicht falsch. Wenn mich jemand kritisiert, nehme ich es gerne an…ich will mich ja auch verbessern... Als es dann mit der Fernbeziehung nicht gut lief ( sie hat mich mehrmals betrogen…ich war immer darauf sauer und habe meine Freundin daraufhin runter gemacht und mit ihr gestritten aber ich wollte, dass die Beziehung bestand hält und habe somit alles rein gefressen…ich wollte nicht wieder allein sein…so habe ich gedacht…ich weiß, dass das falsch ist aber es fühlt sich einfach scheiße an permanent in Einsamkeit zu sein und sich nur vom PC ablenken zulassen… ich wusste doch nicht wie ich mich bessern sollte…), wurde ich immer gereizter… Und dann geschah es… (ich war gestresst wegen der Beziehung und wegen meinem Vorgesetzten, der mich immer runtergemacht hat, und meinem allgemeinen Versagen) Der Vorgesetzte beleidigte mich schon wieder und machte mich für alles verantwortlich Ich hatte eine solche Wut auf alles gehabt (Beziehung, Menschheit, Gesellschaft, Einsamkeit, nicht gemocht/ ignoriert werden, nichts einwandfrei/ perfekt können), dass ich meinem Vorgesetzten so laut aus meiner Seele heraus angeschrien habe, dass ich sein folgendes Geschreie auf mich problemlos übertrumpfen konnte. Es tat so gut. Nach all den Jahren habe ich das 1. Mal den Mund aufgekriegt. Ich hätte vor Freude heulen können. Es hat sich so gut angefühlt… Danach hatte ich von allen Mitarbeitern Zustimmung bekommen. Er sei schlecht, faul fett und ein Messi der mit Mitte 30 nichts erreicht hat… Endlich waren alle für mich… Es war ein schönes Gefühl… Es war für mich ein wichtiges Ereignis gewesen, weil mein Unterbewusstsein ein bisschen begriff, dass meine Meinung auch wichtig ist und ich mich anstrengen sollte meine Meinung öfters zu vertreten. Aber meine Beziehung war immer noch scheiße… es folgte dann der Schlussstrich…Wir haben den Kontakt abgebrochen…es folgte Leere in mir. Ich fühlte mich einsam und ungeliebt und anscheinend nur so viel wert war, dass man mich verarscht und mich mit jedem beliebigen Kerl betrügen kann…Ich habe 2 Monate lang geweint…hatte Selbstmord Gedanken, weil mein Leben bis dato sowieso nicht lebenswert war…Was mich zurückgehalten hat war die Angst vor dem Tod und das es egoistisch sei mich umzubringen, weil es meiner Familie schaden würde und vielleicht meinen wenigen Freunden… Nach der Fachoberschule (da war ich schon 20) wollte ich studieren. Das wollten vor allem meine Eltern. Ich habe es aber verkackt…überall durchgefallen…Und habe den Studiengang abgebrochen... Wieder eine Enttäuschung… Ich habe schnell reagiert und eine Ausbildung zum Chemikanten entschieden. Ich wurde angenommen aber musste noch ein paar Monate warten bis es anfing. Währenddessen habe ich den alten Nebenjob erneut begonnen. Ich wollte dort wieder anfangen, weil vielen aufgefallen ist, dass ich für die Firma vieles getan habe und auch sogar einmal vor einem Überfall verteidigt habe. Ich hatte also einen guten Ruf gehabt und es gab dort neue Angestellte. Eine davon war eine 19-Jährige, die ich sehr sympathisch fand und sie mich auch (es war keine Liebe aber mein Interesse an ihr war da). Sie war auch eben hübsch, intelligent, sportlich und anders als die anderen Frauen. Eines Nachts haben wir uns getroffen…sie wollte über ihren Exfreund (er hat sie betrogen und wollte Schluss machen) reden…aber nach ein bisschen Gerede haben wir rum geknutscht und haben uns betoucht…es hat sich gut angefühlt…nach 8 h trennten sich unsere Wege…Ich war wirklich so naiv und dachte es könnte was aus uns werden… Als ich darauf gefragt habe, ob wir uns nicht mal treffen wollen, meinte sie nur, sie würde zurückschreiben…tat sie aber nie…und als ich sie darauf angesprochen habe, hatte sie nur verwundert gemeint, dass es für sie nur eine einmalige Sache gewesen sei… Ich dachte mir alles klar. Bin ich es mal wieder nicht wert… aber als emotionalen Mülleimer missbraucht zu werden aber schon…Es macht mich wütend und rasend, obwohl ich sie nicht geliebt habe…Es tat einfach nur weh, dass ich es einfach nicht wert bin…wie so oft…und wie gesagt, wir waren immer noch Arbeitskollegen und mussten somit öfters zusammenarbeiten… Daraufhin habe ich mir eingeredet, dass ich kein Interesse auf sie mehr habe…aber mein Unterbewusstsein sah es anders…ich habe mit ihr darüber geredet, dass ich kein Interesse mehr an ihr habe…sie fand es toll, weil sie ja wusste, dass es eine unnötige Belastung für uns beide gewesen wäre…Es hat sich daraufhin eine gute Freundschaft herauskristallisiert…dachte ich…Wir haben uns öfters getroffen und unterhalten…Aber seit 2 Monaten hat sie mir kein Wort mehr mit mir gewechselt…War wohl für mich nur eine Freundschaft… Aber ich will nicht egoistisch sein… Vielleicht hat sie in ihrem Studium sehr viel zu tun (sie hat viele andere Vereine) … aber andererseits sollte ich mir nicht so eine Scheiße einreden… Und nun sind wir im HIER und JETZT… Ich habe niemals davon meinen Eltern erzählt, weil sie mir eh nicht helfen können und ich Angst habe, dass sie mich als schwach sehen können und mich ablehnen. Wenn ich zurückblicke, frage ich mich immer warum ich so beschissen gelebt habe. Das war keine Kindheit. Das war eine psychische Belastung. Daraufhin wünsche ich mir, dass ich 11 Jahre alt wäre und noch mal alles richtig machen würde… Ich bin nach wie vor passiv aggressiv, langweilig, kann mich schlecht artikulieren und mich behandeln fast alle wie 2. Klasse und beginne erst mit 21 Jahren eine verdammte Ausbildung…ich spüre so viel Hass/ Selbsthass/ Verbitterung in mir… Obwohl ich mit einigen Frauen schon ein bisschen intim war, bin ich immer noch eine verdammte Jungfrau. Fuck. Ich fühle mich so unfähig. Nicht imstande normale/lange/aufregende Unterhaltungen zu führen oder Freundschaft oder aufregende Beziehungen zu führen. Freundschaften schließen kann ich auch nicht…ich weiß nicht wie man Menschen an sich binden kann…ich weiß einfach den generellen Umgang mit Menschen nicht. Natürlich kann ich nicht jeden Menschen glücklich machen…Es geht darum was viele für selbstverständlich halten…Smalltalk, Freundschaften, Beziehungen, das Erreichen von Zielen, keine Lachnummer mehr zu sein, nicht wie 2. Klasse behandelt zu werden…Ich will das alles nicht…Ich will, dass man mich mag und liebt... Es mag egoistisch und zu 100% dämlich klingen, aber ich bin doch auch nur ein Mensch wie jeder andere auch. Warum sollte es ausgerechnet mir verwehrt sein, diese Erfahrungen zu machen…Ich brauche unbedingt Tipps, um das alles gerade zu biegen… Kraftsport und PC ist das einzige was in mir wirklich was Positives auslöst…ich sehe auch meine Erfolge beim Kraftsport, obwohl ich viel mehr erreichen sollte und will…was das angeht. Ich bin zwar nicht Selbstmord gefährdet aber ein gutes Leben stelle ich mir definitiv anders vor… Ich will endlich leben wie jeder andere auch…ich bitte wirklich darum, dass ihr mir hilft...Und bin für jede Antwort dankbar...
  2. Hallo liebes Forum, dies ist mein erster Post, indem es um meine bisherige Entwicklung, meine aktuelle Situation und am allerwichtigsten um meine zukünftigen Ziele gehen soll. Ich möchte diesen Thread nutzen um meine Entwicklung im Bezug auf diese Ziele zu reflektieren, um mich so zu motivieren diese nicht aus den Augen zu verlieren und konstant daran zu arbeiten. Ich hoffe, dass ich dabei dem ein oder anderen eine anregende Lektüre verschaffen kann, die ihm einen Mehrwert bietet. Gleichzeitig hoffe ich selbstverständlich auch auf Feedback jeder Art, sei es Kritik, Anregungen, Fragen etc. Da wir hier im PU-Forum sind, soll es zu einem großen Teil auch um PU und mein Game gehen, ich möchte jedoch auch die anderen Bereiche meines Lebens beleuchten. Am Anfang kurz ein paar Infos zu mir: 21 Jahre alt, Student eines sozialwissenschaftlichen Studiengangs, nebenbei berufstätig am Wochenende im Logistikbereich und wohnhaft in einer kleineren deutschen Großstadt. Meine bisherige Entwicklung in Sachen Frauen und PU: Bis zu meinen ersten Berührungspunkten mit PU und Game war ich ein AFC und Nice-Guy par excellence. Ich war bis vor gut einem Jahr noch Jungfrau und wusste absolut nichts über Frauen und Verführung. Es war aber noch schlimmer als das. Resultierend daraus hatte ich ein extrem schlechtes Selbstwertgefühl, das durch andere Faktoren noch weiter gemindert wurde. Dies resultierte mit 17 in einer ganz schlimmen Oneitis mit meiner damals besten Freundin. Ich hatte nicht im geringsten das nötige Mindset um diese Situation händeln zu können und so wurde diese Zeit zur Hölle für mich. Mir was es zu dieser Zeit praktisch unmöglich mit Frauen zu flirten und ihnen mein Interesse zu signalisieren. So war es dann natürlich auch mit ihr. Ich fühlte mich absolut machtlos und dachte zu dieser Zeit tatsächlich es wäre mir niemals möglich eine attraktive Frau abzubekommen. Dies löste bei mir das Gefühl aus niemals glücklich werden zu können, weil ich zwar unbedingt Sex und Liebe wollte, aber nicht im Ansatz wusste wie ich mit Frauen interagieren sollte. Ich bin generell ein sehr selbstkritischer Mensch, der selten wirklich zufrieden mit sich selbst ist, sodass diese Situation mich extrem runterzog. In dieser Phase hatte ich auch ausgedehntere depressive Phasen. Nach der Schule und meinem 18.Geburtstag fing ich an öfter mit meinen Freunden in Clubs zu gehen. Dort war ich nun das erste mal in einem sozialen Kontext, in dem Flirten und körperliche Annäherung vollkommen normal waren. Und tatsächlich gelangen mir relativ regelmäßig KCs und Makeouts. Aber das war es dann auch schon. Dadurch, dass ich meist gut angetrunken war, verlor ich meine Hemmungen vor physischer Eskalation mit Frauen. Ich sprach die Frauen nicht an, sondern baute auf dem Dancefloor Eyecontact auf, tanzte die Damen an und eskalierte. Sobald ich dann aber mit den Frauen alleine war und ins Gespräch kam, fiel ich wieder in alte Verhaltensmuster. Ich war extrem schüchtern, traute mich absolut nichts in der Konversation und so kam es auch nie zu einem Lay. Ich verkackte es immer und immer wieder. Das führte bei mir wieder zur Resignation und dem Gefühl der Hilflosigkeit. Ich wusste mir einfach nicht zu helfen. Diese Resignation führte dazu, dass ich mich, wenn ich überhaupt einer sinnvollen Tätigkeit nachging, primär um meine anderen Hobbys kümmerte. Diese waren Sport und Poker. Mit Ausdauer-und Krafttraining fing ich ungefähr mit 15 an, weil ich zu dem Zeitpunkt übergewichtig war und mich dies extrem störte. Zum Poker kam ich mit 17, wie weiß ich nicht mehr so recht. Dadurch litt allerdings mein Studium, in dem ich mich damals befand und schlussendlich auch abbrach. Die Hobbys sind dennoch geblieben und weiterhin fester Bestandteil meines Lebens. Auf diese möchte ich später noch genauer eingehen, wenn es um meine Ziele geht. Nach dem Studienabbruch viel ich erneut in ein tiefes Loch. Ich wusste nicht wie mein Leben weiter gehen soll und was ich in Zukunft mal machen will. Innerlich leer trifft es wahrscheinlich am besten. Ich suchte mir zur Überbrückung einen Vollzeit-Job und nutzte meine Freizeit, um mir darüber klar zu werden, wo ich in meinem Leben mal hin möchte. So genau tat ich es das erste Mal in meinem Leben. Etwas spät, aber besser als nie. Im Laufe dessen wurde ich mir bewusst darüber, was mich tatsächlich interessiert und ich entschied mich ein neues Studium zu beginnen. Jetzt aber zurück zu den Frauen. Es war also Anfang Sommer 2018. Zu diesem Zeitpunkt schrieb ich seit etwa 6(!) Monaten mit einem Mädel die ich übers OG kennengelernt hatte. Mit OG hatte ich schon mit 18 begonnen, aber aufgrund meiner Inkompetenz auch bis dato nie irgendwelche Erfolge. Wir schrieben und sexteten ziemlich viel miteinander, ca. 3-4 mal pro Woche. Ja ihr habt richtig gelesen. Ich als Jungfrau sextete mit einem Mädel ohne es in 6 Monaten auch nur einmal zu treffen. Rückblickend ist das absolut zum Fremdschämen, aber mittlerweile kann ich drüber schmunzeln. Hätte ich meine Situation damals hier im Forum gepostet, ich hätte zu Recht aufs Maul bekommen. Dass es nie zu einem Treffen kam lässt sich relativ kam lässt sich leicht erklären. Unterbewusst hatte ich weiterhin Angst vor Intimität mit Frauen, was der größte Grund gewesen sein dürfte. Erschwerend kam hinzu, dass sie und ich noch bei unseren Eltern gewohnt haben, wo wir uns in deren Anwesenheit nicht treffen wollten. Außerdem war es mir auch irgendwie vollkommen egal ob ich sie treffe oder nicht. Es reichte mir beim sexten selbst Hand anzulegen. Zu dieser Zeit arbeitete ich 5 Tage die Woche Minimum 8h täglich in einem körperlich anstrengenden Job, ging 3-4 mal die Woche ins Gym, achtete krass auf meine Ernährung und machte mir Gedanken über meine berufliche Zukunft. Es mangelte vollkommen an einer Reflexion über meine sexuelle Situation und meine Wünsche dahingehend. Ich war zufrieden mit meinem Onlinekontakt und unternahm nichts anderes um Frauen kennenzulernen. Dann fuhr ich jedoch für eine Woche in den Urlaub und hatte nun mal eine Pause von all den Dingen mit denen ich mich sonst so rumschlug. Im Textverkehr mit meinem Tinder-Mädel ging es in dieser Zeit u.a um unsere bisherigen sexuellen Erfahrungen und Erlebnisse. Ich dachte mir natürlich irgendwas aus, um nicht blöd darzustehen. Ihre Geschichten und Erlebnisse sprengten allerdings mein damaliges Selbstbild. Mir wurde klar, dass all das, was ich mir nur ausdachte, auf der anderen Seite wirklich stattfand und real zu erleben war. Sie war zu diesem Zeitpunkt sehr promisk unterwegs und hatte die eine oder andere "interessante" Geschichte erlebt. Das natürlich auch in der Zeit, in der wir miteinander geschrieben hatten. Mir wurde klar, dass andere Männer all das mit ihr gemacht hatten, was ich mir nur vorgestellt hatte. Sie hatten sie gefickt und das aus normalen Situationen heraus, wie es mir nie möglich gewesen wäre. Ich verglich mich zwangsläufig mit diesen Männern. Mein Selbstwert sank erneut beträchtlich. Ich glaube mir ging es noch schlechter als bei meiner vorherigen Oneitis, obwohl ich zu diesem Mädchen keinerlei persöhnliche Beziehung hatte. Es kommt wie es kommen musste. Ich wurde unglaublich needy, wollte unbedingt ein Treffen forcieren. Dies gelang auch, allerdings versagte ich dort komplett, sodass sie den Kontakt beendete. Da war ich nun. Alles wie immer könnte man meinen. Aber etwas war anders. Dieses Mal war der Schmerz und die Enttäuschung über mich selbst zu groß, als das ich sie mit irgendwas hätte kompensieren können. Ich wusste, ich MUSS etwas verändern. Ich wusste nicht wie ich da rauskommen sollte. Aber ich wusste ich MUSS. Wer sollte mir in meiner Lage helfen? Da ich es nicht besser wusste, bat ich das Internet um Hilfe. Es hatte mich noch nie enttäuscht. Ich weiß nicht mehr wonach konkret ich suchte, aber ich landete bei diversen PU-Artists, hauptsächlich über YT. Deutsch, Englisch, die komplette Bandbreite eben. Ich sog alles auf. Mein Weltbild wandelte sich langsam. Aber nur Theorie reichte mir nicht. Ich wollte die Frauen in der Praxis. Naiv und unwissend wie ich war entschied ich mich für ein Coaching. Mit meinem heutigen Wissen würde ich es wahrscheinlich nicht nochmal machen, aber damals hat es extrem geholfen als Kickstart. In der Vorbereitungsphase auf das Coaching räumte ich mit negativen Glaubenssätzen auf, sah den Prozess der Verführung bald mit anderen Augen und stabilisierte mein Inner Game. Glücklicherweise gelang mir in dieser Zeit über OG auch mein erster Lay mit einer HB5, der sich zu einer FB entwickelte, sodass ich zumindest meine physischen Sexbedürfnisse endlich ausleben konnte. Das Coaching selbst gab mir dann den entscheidenen Kick für mein InnerGame. Mit anderen Männern zu gamen, von Profis zu lernen und ihre Sichtweisen zu übernehmen, drehte mein Weltbild einmal komplett um 180 Grad. Nach der Coachingphase war ich bezogen auf mein sexuelles Selbstbild ein komplett anderer Mensch. Ich war nicht länger hilflos und der Meinung ich würde nie mit schönen Frauen schlafen können. Ich wusste nun welche Denkweisen zum Erfolg führen, was Frauen attraktiv finden und wie ich mit Ihnen in Kontakt komme. Ich hatte Blut geleckt, machte viel Daygame und überarbeitete mein OG. Dadurch konnte ich einige Lays erzielen, aber es war doch hartes Numbers Game und die HBs waren meist im Bereich 4-7. Meine Einstellung und mein InnerGame stimmten, aber ich war mit meinen Sets trotzdem noch zu unzufrieden. Ich machte zu viele Fehler, das merkte ich. Aber ich konnte sie noch nicht genau benennen. Da war ich also wieder. Ich wusste ich muss was verändern, aber noch nicht genau wie. Es war natürlich mein Outer Game. Puh, das war jetzt schon ganz schön viel und hat etwas gedauert. Den Rest schreibe ich morgen Abend nieder. Dort soll es dann auch um meine zuküftigen Ziele gehen, dass worum es mir hiermit im Kern geht.
  3. Hallo liebes Forum, ich schildere euch eine gestern erlebte Situation und bitte um eine Rückmeldung, da ich keinen Dunst habe was da passiert ist. Es handelt sich um keine Verführungs-Situation, sondern eher um ein soziales Zusammenfinden. Glaube dennoch, passende Rückmeldungen von euch bekommen zu können. Ein Paar, eine Bekannte N., meine gute Freundin M, und meine Wenigkeit sind vor einer Bar und schauen das Spiel. (Eine Nebeninfo: M. und ich - wir sind Freunde und sie ist so eine Art Wing für mich, helfen uns gegenseitig, bei jemanden zu landen. Wir werden oft für ein Paar gehalten, obwohl wir uns einig sind, dass wir gute Freunde sind. Seitdem sie Single ist, umarmt sie mich bei passenden Gelegenheiten und sucht meine Aufmerksamkeit.) Im Laufe der zweiten Halbzeit stößt ein 4er-Set hinzu, sie wurden von N. herbestellt. N. stellt M. den Mädels vor. Lässt das Paar und mich jedoch komplett außen vor. Die HBs freunden sich mit M an, machen Selfies und labern alle wie wild gewordene Wasserfälle. Das Spiel ist vorbei und wir gehen zu einem Kiosk, damit sich jeder Bier kaufen kann. Das Paar hat sich mittlerweile verabschiedet und ich bin mit den ganzen Mädels allein unterwegs, was mir nicht passt. Ich äußerte meinen Unmut darüber und eine von den Mädels, ich nenne sie D., holt plötzlich irgendeinen Typen in die Gruppe, der sich wenigstens allen vorstellt. Kurze Zeit später, ich unterhalte mich mit meiner guten Freundin M., die gröhlend durch die Gegend läuft und plötzlich von D. abgefangen wird. Und nun passiert etwas, das der Auslöser für meine darauffolgende Flucht ist. Meine Laune ist sowieso im Keller, mein Mindset also irgendwie abgefuckt. D. fragte M. ob ich überhaupt zu der Gruppe gehöre, obwohl das offensichtlich ist, worauf hin M zu Ihr sagt: "Lass ihn in Ruhe.". Ich beschließe für mich den Abend zu beenden, die Aussage von D. trifft in diesem Fall genau mein Mindset, und bringt mein "inneres Fass" irgendwie zum Überlaufen. Ich bücke mich um meine Bierflasche an einen Mülleimer zu stellen und diese Bitch erdreißtet sich, mich in dieser Haltung auch noch wegzuschubsen. Ich sage zu M "schönen Abend noch" und verschwinde. ----------- Zu meinen konkreten Fragen: 1.) Hat D. versucht mich von der Gruppe abzuspalten? - Bin ich auf einen Shittest reingefallen oder war es richtig zu gehen? Die alte tickt offensichtlich nicht sauber.... 2.) Wie mache ich M. klar, dass es bei Freundschaft bleibt? 3.) Könnt ihr die gesamt Situation beurteilen, ich stehe auf dem Schlauch.
  4. Ehrlichkeit zu sich selbst Dieser kleine Artikel reflektiert meine persönlichen Erfahrungen. Ich sehe meine Meinung in keinster Weise als absolut richtig an, noch kann ich einzelne Tatsachen empirisch beweisen. Es sind Annahmen und sollten auch als solche diskutiert werden. Ich schreibe diesen Artikel, weil ich mich seit geraumer Zeit intensiv mit mir selbst beschäftige und dies mittlerweile als große Chance ansehe, die ich teilen möchte. Ich werde zunächst etwas allgemein auf ein paar Erfahrungen eingehen, ein kleines (wenn auch plakatives) Beispiel geben und am Schluss eine Methode zeigen, die zwar simpel aber durchaus wirkungsvoll ist. Wir sind in der Lage von zwei verschiedenen Perspektiven aus zu lernen. Von außen und von innen. Beispielsweise führen wir uns von außen Informationen zu, indem wir Bücher lesen, Vorlesungen hören und Zeitung lesen. Woran prinzipiell nichts auszusetzen ist wird problematisch, wenn es um uns selbst geht. Unsere Persönlichkeit, unser Selbstwertgefühl, uns als Mensch, kurz gesagt um unser Innerstes. Wir können von außen lernen WIE wir uns in Selbstreflexion üben, allerdings nicht WAS wir selbstreflektieren. Wir gelangen an einen Punkt, an dem es kritisch wird von außen zu lernen. Folgendes Beispiels soll den Sachverhalt verdeutlichen. Er ist bewusst plakativ und ich möchte hier nicht verteufeln auf Ratschläge zu hören. Ich möchte vielmehr dazu anregen, sich mehr mit sich selbst zu beschäftigen. Angenommen wir fühlen uns nicht gut. Wir wissen allerdings nicht warum. War es der Autofahrer, der uns vorhin die Vorfahrt genommen hat? War es der Benzin-Preis, der wieder gestiegen ist oder lag es vielleicht doch an dem Date gestern Abend, das eigentlich gut gelaufen ist? Wir wissen es nicht. In unserem leichten Anflug von Verzweiflung konsultieren wir einen Freund und erzählen ihm, was so alles vorgefallen ist. Der blöde Autofahrer, das überteuerte Benzin und das Date von gestern Abend, das eigentlich prima. Nach einer halben Stunde und zwei Bier später kommen wir gemeinsam zu der vermeintlichen Erkenntnis, dass es ich doch um den Benzin-Preis handeln muss. Wir sind zunächst erfreut die Situation gelöst zu haben und wundern uns ein paar Stunden später, warum das Gefühl immer noch nicht weg ist. Der Freund, der auf uns auf die heiße Spur des überteuerten Benzins gebracht hat, greift auf seine Erfahrungen zurück. Er denkt vielleicht: „Der Kerl hatte ein Date, das prima lief, er muss dahingehend glücklich sein, die Ursache liegt woanders.“ Hier offenbart sich eine kritische Situation. Folgendes ist passiert: Wir haben, in Bezug auf unser Innerstes, auf Erfahrungen von außen zurückgegriffen und nicht auf unsere eigenen Erfahrungen. Woher soll jemand anderes wissen (auch wenn es der gute oder vielleicht der beste Freund ist) wie es wirklich in uns aussieht? Und damit meine ich nicht ein vermeintlich „tiefgründiges“ Gespräch, das dann eigentlich doch nur an der Oberfläche unseres Selbst kratzt. Es ist ab einem gewissen Grad der Tiefgründigkeit, was unser selbst angeht, gefährlich auf Erfahrungen von außen zurück zu greifen. Es mangelt hier nicht nur am Detailgrad sondern auch am Kontext. Unser Freund hat Dinge anders erlebt als wir, er hat Erfahrungen anders gemacht als wir. Jeder Mensch ist hier einzigartig und ich denke, dass es nur möglich ist sich persönlich weiterzuentwickeln, wenn man auf seine eigenen Erfahrungen zurückgreift. Ich habe festgesellt, dass es viele Menschen gibt, die sich nicht wirklich gerne mit sich selbst beschäftigen, mich früher eingeschlossen. Es wird darauf zurückzuführen sein, dass man möglicherweise Sachen ausgräbt, die sehr schmerzlich sein können. Dinge die richtig weh tun, Dinge die uns einen gnadenlosen Spiegel vorhalten. Dinge die uns zeigen, dass wir möglicherweise hinter der glitzernden Fassade einen Scherbenhaufen liegen haben. Daher möchte ich hier anmerken, dass es wichtig ist eine schonungslose Ehrlichkeit zu sich selbst an den Tag zu legen. Bewusst leben heißt aus meiner Sicht auch, dass man Gefühl bewusst wahrnimmt. Positive wie negative. Hierzu zählt, dass man in der Lage ist sich selbst zu reflektieren. (Es gibt sehr gute Artikel hier zu dem Thema, daher möchte ich hier nicht weiter darauf eingehen.) Wie könnte es nun weitergegangen sein mit dem o.g. Beispiel? Angenommen wir haben uns hingesetzt und angefangen zu selbstreflektieren. Vielleicht ist uns dabei zunächst oberflächlich folgendes aufgefallen: · Der Sprit war im Endeffekt doch günstiger als gedacht · Der andere Autofahrer ist uns eigentlich scheiß egal · Unser Date war eigentlich nicht prima sondern mittelmäßig · Es war der dritte Anlauf, dass das Date geklappt hat · Sie hat uns das letzte Mal belogen, als sie uns abgesagt hat und eine wirkliche Entschuldigung gab es auch nicht. Wir haben uns dennoch wieder gemeldet und mit ihr getroffen · Teilweise hören wir ewig nichts von ihr, laufen ihr aber doch hinterher in gewisser Weise hinterher Das sind für unserem Beispiel hier zunächst ein paar oberflächliche Fakten. Angenommen wir graben etwas tiefer uns stoßen langsam zu unserem Wertesystem vor: · Für uns ist Ehrlichkeit sehr wichtig. Wir wurden früher belogen oder haben selbst gelogen und definierten für uns selbst ehrlich zu sein. · Wir legen großen Wert auf Respekt. Jetzt ist die Frage, was machen wir nun mit den gewonnenen Informationen? Wir reflektieren unsere Erfahrungen und Handlungen mit unserem persönlichen Wertesystem. Was fällt dabei auf? Wir wurden belogen, schenken der Person aber dennoch Aufmerksamkeit. Obwohl wir respektlos behandelt wurden und die Person auch noch unehrlich war zu uns, widmen wir ihr Zeit und Energie. Wir handeln inkongruent zu unserem Wertesystem. Es gibt hier einen Zielkonflikt. Anders ausgedrückt. Es mangelt uns an Integrität. Unser Unterbewusstes sendet uns Informationen wie: „Für dich ist Ehrlichkeit wichtig und trotzdem lässt du dich so behandeln? Du bist ja nicht mal ehrlich zu dir selbst.“ Hieraus resultieren schlechte Gefühle bzw. in unserem Beispiel, die schlechte Stimmungslage. Ergänzend hierzu möchte ich auf eine Technik aus dem Qualitätsmanagement eingehen. Es gibt hier die vermeintlich simple Methode so lange „Warum?“ zu fragen, bis man der wahren Ursache des Problems auf den Grund gegangen ist. Im Rahmen des Qualitätsmanagements wird diese Methode z.B. angewendet, wenn Abweichungen in der Produktqualität festgestellt wurden. Z.B. stellt man fest: Harry hat Mist produziert. Wer hier nicht nach der (tatsächlichen) Ursache fragt, schmeißt Harry raus und ersetzt ihn durch Herbert. Zwei Wochen später hat auch Herbert Mist produziert. Spätestens hier ist klar, dass es womöglich nicht nur an Harry lag. Man fragt nun: · Warum hat Harry Mist produziert? o Harry war unkonzentriert. · Warum war Harry unkonzentriert? o Weil er zu wenig Schlaf hatte. · Warum hatte er zu wenig Schlaf? o Weil er gestresst ist. · Warum ist er gestresst? o Weil er ständig Überstunden macht. · Warum macht er ständig Überstunden? o Weil der Personalbestand zu niedrig ist. Man dringt Schrittweise zur eigentlichen Ursache des Problems vor. So einfach diese Methode ist, so wirkungsvoll ist sie auch. Wichtig ist auch hier ehrlich zu sein. Aufbauen auf unserem Beispiel mit dem Date übertragen wir nun diese Methode auf den genannten Sachverhalt. Folgende mögliche Vorgehensweise: · Warum gehen wir eigentlich noch mit dieser Frau aus, obwohl sie überhaupt nicht in unser Wertesystem passt? o Weil wir keine Alternative haben. · Warum haben wir keine Alternative? o Weil wir zu wenig rausgehen. · Warum gehen wir zu wenig raus? o Weil wir zu viel vor der Glotze hängen. · Warum hängen wir vor der Glotze? o Weil wir einen langweiligen Freundeskreis haben und Schiss haben raus zu gehen. · Warum haben wir einen langweiligen Freundeskreis und Schiss raus zu gehen? o Weil wir selber langweilig sind und Ansprechangst haben? Obacht, jetzt wird es spannend… · Warum sind wir so langweilig und haben Ansprechangst? o Weil wir keine Hobbys haben, nicht an uns selbst arbeiten und nicht in der Lage sind unseren inneren Schweinehund zu überwinden. · Warum haben wir keine Hobbys, arbeiten nicht an uns selbst und sind in der Lage unseren Schweinehund zu überwinden? o Weil wir faul sind, passiv und lustlos Man beachte, dass am Anfang nur die Frage im Raum stand, warum wir noch mit der Frau ausgehen. Hand auf Herz: Wer hätte direkt auf die Frage geantwortet mit: „Weil ich faul bin, passiv und lustlos.“ Nun haben wir allerdings eine Ausgangslage geschaffen, mit der wir arbeiten können. Es sei hier angemerkt, dass dies noch recht oberflächlich ist. Wenn man weiter fragt, warum man eigentlich faul, passiv und lustlos ist kann man noch weiter vordringen und tiefer graben. Was hat diese Ausführung nun gezeigt? Es ist eine große Chancen, wenn man sich mit sich selbst beschäftigt. Man kann daraus sehr viel lernen und sich nachhaltig entwickeln. Keiner weiß so gut Bescheid über sich wie man selbst. Es hat aus meiner Sicht ein enormes Potential. Voraussetzung ist eine schonungslose Ehrlichkeit, vor allem zu sich selbst. Ich kann es nur nochmal wiederholen: Man gräbt dort womöglich Sachen aus, die schmerzlich sind und weh tun. Wer sich allerdings davor nicht versteckt oder verschließt und es als Möglichkeit sieht sich weiter zu entwickeln, kann und wird großes Potential entfalten seine Persönlichkeit zu festigen. Viele Grüße Gerry
  5. Vorwort: Da ich mich zur Zeit selbst etwas in einem State der Selbstfindung befinde, habe ich einen uralten Thread von mir aus dem Jahre 2009 ausgepackt. Im Grunde genommen beschreibe ich hier bloß die positive Selbstkalibrierung, um sich vom eigenem Dogma abzuwenden. Der Textauszug hat mir damals persönlich sehr geholfen um ein eigenes "State of instant consciousness" zu erschaffen. Da dieser Text schon leider tief im Archiv versunken ist, reposte ich ihn hier mal für ein paar Neuankömmlinge. Ich hoffe, dass euch dieser Text genauso helfen wird wie einst mir. Die Szenen und Gedankengänge spiegeln rein meine persönlichen Gedanken zum Thema aus dem Jahr 2009 wieder. Auch wurde dabei bewusst die Filmthematik aufgegriffen, welches mir damals erst den Ansporn zum Verfassen dieses Artikels gegeben hat. Der Schreibstil und auch gewisse Züge meiner Persönlichkeit von dem Artikel, weichen von dem meiner jetzigen Art etwas ab. Dies sollte jedoch kein Hindernis sein, den Text als etwas wie einen Enthusiasmusantrieb anzusehen. Einige Textstellen sowie Formulierungen wurden von mir nachbearbeitet. Den Originaltext findet man natürlich noch im Archiv. Wer diesen sucht, möge mir bitte eine PM zukommen lassen. Viel Spaß beim Lesen! PS: Nach gründlicher Überlegung habe ich diesen Artikel diesmal unter der Rubrik "For Beginners" gepostet, da ich denke dass viele Anfänger genau mit dieser Problematik ihre Startschwierigkeiten haben. Oftmals spricht einfach die Unerfahrenheit und Notwendigkeit zum Handeln für ein konsequentes soziales Gefüge, um Frauen erfolgreich anzusprechen oder gar eine Beziehung zu führen/zu retten. Falls mein Thread aber dennoch in der falschen Rubrik gelandet ist, bitte ich dementsprechend die Moderatoren meinen Artikel dann in die Rubrik "Personal Development" zu verschieben. Danke! ################################################################################################################# Good evening Lads & Buds, Ich habe heute etwas Interessantes entdeckt, wenn auch nicht gerade unbedingt neu und unbekannt, aber welches immer wieder in Vergessenheit gerät. Nämlich, "Inwiefern die mentale Einstellung eines einzelnen Individuums und seine daraus resultierende Handlung, sich selbst sowie seine Umgebung beeinflussen und verändern kann." Schlussfolgernd können wir behaupten: "Unser State of Mood and Success" ist daon abhängig, ob je nachdem wir unsere innere Einstellung POSITIV oder NEGATIV kalibrieren. -Einleitung: Nun, wie bin ich auf dieses "Konzept" gekommen? 1.) Was ist "Positive und Negative" Visualisierung? 2.) Wie erschaffe ich diese positive Visualisierung? 3.) Ich habe aber eben manchmal eine negative Visualisierung. Ich KANN NICHT immer motiviert sein...ist das schlimm? 4.) Visualisierung ist gut, doch die Tat ist göttlich. Praxis geht über Theorie: Aus Nichts wird auch Nichts kommen! 5.) Ein paar Beispiele, um es einmal bildlich darzustellen. 6.) Und inwiefern spielt Hollywood eine Rolle? Hollywood und ihre surreal fantastische Welt...nicht immer! Einleitung: - Ich hab mir neulich einen Film angeschaut, einen neugedrehten Film direkt aus dem kitschigen Hollywood Bedtime Stories mit Adam Sandler, als Hauptdarsteller. Manche werden mich jetzt kritisieren und meinen, Hollywood würde die Realität verzerren, und die Surrealität unserer Fantasie wiederspiegeln. Da bin ich aber anderer Meinung. Mehr dazu siehe 6.) Kurzes Resumé zum Inhalt der Story. Wer sich den Film anschauen will, braucht sich keine Sorgen zu machen, da ich keine Spoiler posten werde: "Skeeter (Adam Sandler) ist ein hoffnungsloser Fall. Einst von seinem Vater vererbten Hotel, wurde an einem anderen Geschäftspartner seines Vaters übergeben, und dieser baut sich nun ein rießiges Emperium daraus, während Skeeter nur als "Mädchen für Alles"/Hausmeister für sein eigenes Hotel arbeitet. Auch in Sachen Liebe& Familie ist Skeeter kein Vorzugsschüler und ein richtiger Versager. Jedoch eines Tages, erzählt er seiner Nichte und seinem Neffen eine Gute Nacht Geschichte... In diesen reflektiert und konfrontiert Skeeter die Hauptdarsteller mit seinen eigenen alltäglichen Problemen, und visualisiert sozusagen seine Problematik um diese unbewusst zu bewältigen. Wohl gemerkt, er visualisiert in seinen Erzählungen seine Einstellung in der Position eines Gewinners, und damit erschafft er ein Kontrastbild zu seinem wahren ICH-Leben. Zum Schrecken stellt Skeeter jedoch fest, dass all seine erzählten Geschichten real werden, und er teilweise im echten Leben endlich als Gewinner dasteht (In einer seiner Geschichten rettet er einer Prinzessin das Leben und kriegt die dementsprechende "Belohnung" - Parallel dazu im realen Leben rettet er einer Frau tatsächlich das Leben und bekommt pendant dazu auch die "Belohnung"). Fest im Glauben, es sei die Geschichte, eine höhere Macht, die ihm zum Erfolg brachte, versucht er weiter einen Einfluss auf die Geschichte zu nehmen, als sich lieber einen Einfluss im realen Leben zu erarbeiten..." Im Endeffekt ist es jedoch seine TAT, die Überwindung seiner Angst und die daraus resultierende Handlung von ihm selbst, die ihm den Erfolg brachte. ... 1.)Was ist "Positive und Negative" Visualisierung? a.) Positive Visualisierung: Positive Visualisierung bedeutet Nichts außer, dass ihr mit einer guten, bodenständigen und vor allem motivierten, mentalen Einstellung den Alltag bewältigt. Tretet dem Leben so gegenüber, als sei es eine Herausforderung und keine Hürde. Probleme werden als eine positiv - glückliche Herausforderung wahrgenommen, die euch in eurer Gesamtheit nur stärker und erfahrener macht. Wichtig dabei ist, dass ihr euch selbst Zufriedenheit, Gelassenheit, Inspiration und Glück schenkt. Aber noch wichtiger ist es fast, wenn ihr diese Gefühle teilt. Ja ihr habt mich richtig verstanden. Denn geteilte positive Erlebnisse mit Freunden u. Familie, zeugt immens von moralischer Charakterstärke und agonisiert zusätzlich eure soziale Kompetenz u.a im Umgang mit euren Mitmenschen. Step1 Erst eimal sich selber im Klaren zu sein, warum man diese positive Einstellung hat, und vor allem welch ein herrlich geiles Gefühl dies einem wiederspiegelt. Step2 Nun, da ihr dieses Gefühl habt, teilt diese mit euren Mitmenschen! Nein, schenkt es ihnen! Es ist ein Geschenk von euch, und sie werden es mehr als willkommend annehmen. Sie werden sich freuen, und du wirst dich freuen. Die neue Studie (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/forschung-glueck-ist-ansteckend-1.367683) behauptet nicht umsonst, dass Glück ansteckend sei. Es gibt nichts Schöneres, als wie wenn ihr euren Freunden, Bekannten und Familienangehörigen etwas Gutes tut. Wenn du ihnen etwas gibst, sodass du ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubern kannst und sie dir dafür dankbar sind, dann weißt du, dass du wieder etwas wunderbar Vollkommenes ebracht hast. Diese Freude gebührt dann nicht nur deinen Freunden, sondern sie gehört dann ganz alleine dir! Es sollte nicht immer "Geteiltes Leid ist halbes Leid" heißen (welches viel zu oft hier bei uns in Europa proklamiert wird), sondern eher "Geteilte Freude, Doppelfreude". b.) Negative Visualisierung: Negative Visualisierung ist noch einfacher zu definieren. Stellt euch vor, ihr hattet einen schlechten Tag. Der Wecker hat versagt, und ihr seid zu spät zur Arbeit/Schule/Uni gekommen. Oder ihr hattet in der Früh eine Autopanne. Oder eure Freundin hat heute früh mit euch Schluss gemacht etc. -Euer 'Mood' ist erstmal down, und das um mindestens 5 variable Stufen auf eurer Stimmungsskala... Bei der Arbeit/Schule/Uni angekommen kriegst du erst einmal richtig Ärger. Du bist frustriert, kannst den Wut aber nicht rauslassen. Am nächsten Tag verspätest du dich wieder, weil du den gestrigen Tag erstmal mit viel Alkohol/Hirnfickerei/depressive Phasen verdauen musstest. Den gleiche Mist also am nächsten Tag. Dein Chef/Lehrer/Dozent ist unzufrieden mit dir. Du erbringst keine Erfolge, und du wirst allmählich zum Clown deiner Gesellschaft. Resultat: Deine Confidence sinkt und sinkt. Du bist nicht mehr selbstsicher, dein Selbstbewusstsein ist unter der Gürtellinie. In allem was du machst, wie du auftrittst, erscheinst du extrem unsicher, schüchtern und manchmal sogar zwielichtig. Und da du deine Wut lange nicht rauslassen konntest, wie kann es auch anders kommen, wirst du irgendwann einmal explodieren und all diese dunkle Energie an eine einzige Person auslassen. Meistens ist es der Vorgesetzte oder noch schlimmer, es ist meistens eine Person, die man am meisten schätzt und liebt. Damit verspielt man sich so ziemlich Alles. -Deine Attraction fällt, die Frauen stehen nicht mehr auf dich. Sie sehen wie jämmerlich du dran bist. Du versinkst immer tiefer in deinem selbst erschaffenen Strudel, in welcher Selbstverachtung, Hass und Unsicherheit deine Handlungen dominieren. Du kommst nicht mehr heraus aus deinem selbst erschaffenem Paradigma. Und plötzlich respektierst du dich selbst nicht einmal mehr... DAS ist negative Visualisierung. Gut aufgepasst....eine "Visualisierung", also nicht wirklich echt, nicht materiell... Warum? -Weil es verdammt noch einmal nur eine reine KOPFSACHE ist!!! Es ist dependant von eurer Einstellung gegenüber euch Selbst! Die ganze Situation, eure ganze Umgebung hängt davon ab, wie ihr die Sache angeht! Visualisiert ihr euch die Situation positiv vor, dann wäre Alles sicher anders gekommen! Nicht die Situation macht Mensch, sondern der Mensch macht die Situation! Und es kommt immer drauf an, ob du das Beste aus dir selbst heraus holst! 2.) Nun, wie erschafft man positive Visualisierung? Hier ein Textauszug von einem alten Post (Stand 2008 oder 2009. Ich weiß es nicht mehr genau) von mir zum Thema "Be Easy" Verfasser: PURALESKO, den ich mal vor ein paar Monaten geschrieben habe. Einige von euch werden diesen noch kennen. Ich werde diesem noch etwas beifügen: " __________________________________________________________________________________________________ Ein paar Beispiele, die jeder von uns kennt: 1.) Ein guter Freund stirbt; bedingt durch einen Unfall oder sonstiges. Das Leben rauscht in dem Moment wo mans erfährt einfach vorbei. Man denkt sich: FUCK. Gestern war ich mit ihm noch Kitesurfen/Pizza essen und wir hatten Spaß. Heute...Tot. Das Leben ist zu kurz um es nicht zu genießen. 2.) Variante 1- Ein beschissener Tag!: Man hat verschlafen. Die Frisur sitzt nicht. Man kriegt Anschiss vom Boss/Prof/Lehrer sonstiges. Man ist schlecht drauf, frisst alles in sich hinein und isoliert die Freunde - die Aussenwelt. Variante 2- Ein beschissener Tag?: Man hat verschlafen. Naund? Ist auch egal. Kann passieren. Das nächste mal stell ich meinen Wecker noch früher und reisse mich endlich zusammen nicht noch einmal zu verschlafen. ICH BIN STARK und LASSE MICH VON SO ETWAS NICHT DEN TAG VERDERBEN! -Die Frisur sitzt nicht? Na und? Ich weiß doch, was für eine VERDAMMT GEILE SAU ICH DOCH BIN! -Der Boss/Prof ist wütend wegen der Verspätung? Lass ihn doch, er ist ohnehin BLIND genug um nicht die WAHRE SCHÖNHEIT DIESER WELT zu sehen. Er ist nur wütend auf sich selber, nicht auf dich! Er ist wütend auf diese schöne Welt, die er leider nicht mit uns teilen kann... -In sich hinein fressen und isolieren? WIESO?! Andere sollen Teil haben am Spaß meines Lebens! Sie sollen das sehen können, was ich sehe- Nämlich was für ein herrlicher Tag TODAY doch ist! Das Leben ist zu kurz um sich nicht im klaren zu sein, was für ein schönes Werkzeug wir doch haben und uns den Tag versüßen zu können. 3.) Wir leben in einem Industriestaat: Seien wir ehrlich. Wievielen von uns geht es WIRKLICH beschissen??? Was bedeutet Glück für uns? Fette Autos? Frauen? Geld? Gesundheit? Macht? Familie? Was ist es genau? -Ihr könnt es nicht beantworten? Oder doch? Vielleicht....nein, lasst uns einen kurzen Ausflug machen: Weltweit sterben 1000'e Kinder PRO TAG in Afrika an AIDS! Weltweit verhungern wieder 1000'e Kinder PRO TAG wegen der mangelnden Nahrungszufuhr auf der ganzen Welt! Weltweit sterben 10.000 Menschen an stressbedingten Gesellschaftskrankheiten wie, Herzinfarkt! Schlaganfall! Thrombosen oder AS! Weltweit passieren tödliche Unfälle. Es kann jeden treffen. JEDEN! ->Und da sagt mir einer mal bitte: Was bedeutet nun Glück für dich? Vor allem, WAS würde GLÜCK für die Leute in solchen armen/krankhaften Verhältnissen bedeuten? Denkt doch einmal darüber nach. Das Leben ist zu kurz, um sich jeden Tag zu bemitleiden, und stattessen glücklich darüber zu sein, was einem geschenkt wurde! " __________________________________________________________________________________________________ So nun kommen wir wieder zurück von unserer kleinen, aber effektiven Reise. Versteht ihr was ich meine? "Skeeter, der Hauptcharakter im Film, hofft jeden Tag, dass ihm endlich Glück und Zufriedenheit wiederfährt. Jedoch wartet er vergebens lange..." Ich kenne viel zu viele Menschen, die sich jeden Tag bejammern und sich selbstbemitleiden, und anstatt die Initiative selbst zu ergreifen, suchen diese verzweifelt nach der Liebe, dem Glück und der Ausgelassenheit des Lebens. Wie bekomme ICH nun positive Visualisierung? -Nichts bekommst du umsonst! Alles musst du dir selber hart erarbeiten, und das ist auch gut so! Positive Visualisierung ist harte Arbeit und erfordert einmal einen EIGENARSCHTRITT, sodass man auch etwas für sein eigenes Glück tun muss, man muss dafür arbeiten, darum KÄMPFEN! Positive Visualisierung ist ... Glück ... Leidenschaft ... Eigensinn ... Mut ... Courage ... und vor allem eine Menge (richtiger) Optimismus und die richtige Einstellung dazu! Verstehst du noch immer nicht? Dann lies dir meinen "Be Easy" Beitrag noch 10x mal durch! 3.) Ich habe aber eben manchmal eine negative Visualisierung. Ich KANN NICHT immer motiviert sein...ist das schlimm? Dickes fettes NEIN! Du kannst dir positive Visualisierung nicht erzwingen. Wie ich schon erwähnte, du musst es dir erarbeiten. Jedoch ist "Arbeit" eng verknüpft mit deiner mentalen Einstellung. Deswegen: Natürlich darf ein jeder Mensch auch Tage haben, wo er niedergeschlagen ist, demotiviert und einfach nur auf Faulenzen ist. Natürlich darfst du Tage haben, wo du über die Welt philosophierst, und über dein ganzes Leben nachdenkst, und was du sonst so alles in deinem Leben falsch gemacht hast. Natürlich darfst du einfach mal mies drauf sein, um einfach nur einmal für dich alleine da zu sein. Natürlich darfst du aber auch über die Tage nachdenken, wo du glücklich warst, die Tage an denen du Erfolg hattest, die Tage, die dir vorkamen, als wären es die schönsten Momente deines Lebens gewesen! -> Stichwort: Positive agonistic Recall. ->Nun, wozu gibt es dann all diese positive Visualisierung? #1 Versuche so gut es geht, wann immer es auch nur ansatzweise funktionieren könnte, dich mental auf eine positive Visualisierung vorzubereiten. #2 Diese "negative days" solltest du als Hilfestellung sehen. Als eine Art, "Assistenten". Denn durch diese Tage, wirst du deine Fehler erkennen. Du wirst deine Fehler analysieren und deine fehlerhafte Handlung in Zukunft verbessern. Diese Tage dienen dir der Überlegung, der Analytik und der inneren Ruhe. Mann kann sich nicht immer nur aufpushen. Ruhe ist notwendig. Diese Tagen dienen der Vollauftankung deiner ausgeschöpften Arbeit, der positiven Visualisierung. Deswegen Regel Nummer 3. #3 Übung ist gut. Der Wille noch besser. Aber Pause ist unbezahlbar, nimm Dir Zeit für eine Pause und dann pushe dich wieder weiter. Stück für Stück, Pause, Stück für Stück. 4.) Visualisierung ist gut, doch die Tat ist göttlich. Praxis geht über Theorie: Aus Nichts wird auch Nichts kommen! Mein Vater sagte mir einst als ich noch ein kleiner Junge war, "Aus Nichts wird auch Nichts kommen mein Junge" "Stell dir vor, du baust ein Haus aus Ziegelsteinen. All diese Träume von einem schönen Haus ist harte Arbeit. Man muss immer für seine Belohnung hart arbeiten. Stell dir vor, du bist schon von Anfang an deines Lebens faul und träge. Die Ziegelsteine sind also schon seit der Erbauung (deiner) Grundmauern (Basics) nicht robust und standhaft genug. Was denkst du, mein Junge, werden die oberen Ziegel aussehen, welche auf den unstabilen Ziegeln stehen werden? Genau, alles wird in sich zusammenfallen! All die nachher erarbeitete Arbeit wird zerfallen, und das nur weil du anfangs bei den Grundbausteinen faul warst, um die Standhaftigkeit dessen bzw. deiner Selbst nicht gesichert hast." Ich habe diese Worte meines Vaters in jungen Jahren nie wirklich ernst genommen, bis ich schließlich zu einem Zeitpunkt meines Lebens angekommen bin, wo einfach gar Nichts mehr lief. Die Schule war mies, meine Einstellung mir selbst gegenüber war mies, und ich hatte jeglichen Funken an Selbstvertrauen verloren. Wie das alles passiert ist? Weil ich eben faul war, und mir immer wieder meine Faulheit, und die daraus enstandenen Probleme aus dem Kopf geredet bzw. gelogen habe. Ich habe anstatt die Probleme zu erkennen und daran zu ARBEITEN, lieber mich selbst belogen und gar Nichts getan. Nicht die Deppression macht den Menschen zu faulen Wesen, sondern die Faulheit macht den Menschen manisch deppressiv. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr für harte Arbeit so richtig belohnt wurdet? Sprich, ihr hattet Überstunden auf der Arbeit und die Arbeit war richtig hart. Oder ihr hattet eine wahnsinnig schwere Prüfung vor euch, die ihr aber doch gut überstanden habt, und das nur weil ihr so verdammt fleißig ward? Ihr habt Blut und Schweiß vergossen, doch im Endeffekt war eure Belohnung saftig, und ihr habt euch richtig gefreut? Ihr habt richtig gestrahlt und ihr wusstet, "Yes Mann! Ich bin stolz auf mich selber, ich geile Sau! Ich habs wieder einmal geschafft! Und weil ich eben so verdammt fleißig war und Erfolge erbracht habe, darf ich mich nun selber ohne Gewissensbisse belohnen" Das können dann im Endeffekt Partys, Mädls, Urlaub etc. sein. Und mit Partys meine ich jetzt keine zwanghaften Alkohol Exzess Aktionen aufgrund von Partnerschaftstrennungen oder Jobkündigungen, sondern ich meine FEIERN auf RICHtIGE ART und WEISE, nämlich für einen guten Zweck, für sich selbst, für seine eigene verdammte Coolness, Cleverness und Fleiß, die dir den Erfolg gebracht hat! International bekanntes Sprichwort: "Ohne Fleiß KEIN Preis!" Mir hat auch mal ein USMC Marshall gesagt: "If you quit now, you'll always quit in life!" "...so I jumped in." Denkt mal darüber nach... 5.) Ein paar Beispiele und Erfahrungen von mir, um es einmal bildlich zu sehen. ->Vor meiner PU Zeit ging ich auf Partys ohne jeglichen Drang Mädls anzusprechen oder gar irgendwelche Mädls flachzulegen. Ich war der typische AFC, der davon träumte, eines Tages würde meine Traumfrau schon auftauchen und MICH verführen. Ich wartete also, auf den Partys, alleine, wie ein Loser, und absolut NICHTS passierte. Ich dachte mir immer, "Ich bin zu cool für euch Mädls! Sprecht mich doch an, wenn ihr was von mir wollt". Doch im Inneren wusste ich, dass ich zu schüchtern war. Ich war mir nicht bewusst, wie gut ich aussah. Ganz im Gegenteil, ich fand mich nicht attraktiv. Meine Körpersprache, meine Augenkontakte waren mies. Gott, ich konnte damals nicht einmal für 4 Sekunden Augenkontakt mit einem Menschen halten... Doch jetzt weiß ich, durch PU: ->Was für eine geile Sau ich bin, und IHR da draußen auch!!! Ich bin weder überheblich noch bin ich arrogant. Meine Einstellung ist simple: "Ich bin einfach nur geil, weil die Mädls auf mich abfahren". Wie das jetzt ist? Spätestens nach den ersten Tagen PU durchlesen, veränderte ich mein Inner Game. Ich präsentierte mich öffentlich dominanter, selbstbewusster. Nach und nach erübrigten sich die anderen Probleme meinerseits. Mittlerweile halte ich solange Augenkontakt mit HBs, sodass sie schüchtern wegblicken müssen. Dann in einem unbeobachteten Moment ertappe ich sie dann doch, wie sie mit mir versuchen Eyecontact zu halten oder mir einfach nachgucken. Was denkt ihr, was das für ein gutes Gefühl einem gibt? ->Früher auf Partys tanzte ich nie. Ich wollte ANGETANZT werden von HB's. ->Heute tanze ich von mir aus alleine auf der Bühne! Und genau das ziehe ich auch durch. Wisst ihr was geilste überhaupt ist? Tanzt du erst einmal alleine, selbstbewusst und selbstsicher auf der Bühne, kommen die HB's von alleine zu dir! Frauen sehen dir dein Selbstbewusstsein an! ->Früher bestand mein Freundeskreis nur aus meinen Schulkollegen. Ich erwartete mir immer, dass die anderen die INITIATIVE ergreifen würden/müssten, und mich als Freund zu akzeptieren. ->Heute hab ich so einen rießigen Freundeskreis, weil Ich jetzt eigenständig die Initiative ergreife. JEDE Person ist für mich interessant. Alles was er sagt ist interessant, ich muss ihm nicht zustimmen, jedoch ist mir seine Meinung wichtig. Ich spreche die Leute an, ich komme mit diesen Leuten aus und sie stempeln mich immer als "lässigen, zuverlässigen, coolen" Typen ab. Was denkt ihr, was für einen rießigen Social Proof ich auf Partys habe? Ich könnte noch etliche Erfahrungen von mir posten, doch das hier sollte ein Guide werden und keine Beichte meinerseits ;) 6.) Und inwiefern spielt Hollywood eine Rolle? Hollywood und ihre surreal fantastische Welt...nicht immer! Hollywood. Ich liebe Hollywood!!! Ihr auch? Sehr gut. Wir Europäer kritisieren viel zu viel den Enthusiasmus und Motivation der Amerikaner, und besonders auch ihre Filme... Von wegen Hollywood sei viel zu "kitschig, surreal, das Weltbild verzerrend oder die Realität sähe anders aus etc." Aber genau das ist das Problem liebe Leute! Hollywood schafft es die Menschen in ihren Bann zu ziehen, weil sie eben diese Leidenschaft des Lebens bildlich darstellen können! Hollywood gibt genau diese positive Visualisierung wieder. Sie produzieren Filme, in denen es um Courage, Glück, Mut, Eigensinn, Leidenschaft und Optimismus geht! Hollywood zeigt dir, wie schön das Leben sein kann! Und was machen wir Menschen!?? Wir verleugnen all dies und widmen uns lieber unseren Problemen zu, wie schrecklich die Welt doch sei, anstatt genau diese Lebensenergie zu spüren! Warum kann man nicht nach einem Hollywood Schema leben? Man muss ja nicht Alles wortwörtlich nehmen um sich ein kongruentes Lebensbild zu verschaffen. Eine Adaption im 1:2 Maßstab würde dies auch tun... Aber den Sinn der Geschichte, den Inhalt und die promiske Aussage sollten wir wenigstens verstehen und nachempfinden können!!! Immer müssen wir alles in Frage stellen und kritisieren. Kritik ist gut, jedoch vergessen wir in unserer heutigen Gesellschaft den Stellenwert des Lebens und die damit verbundenen Faktoren. Hollywood mag zwar kitschig und surreal sein. Jedoch ist es genau DAS, was uns Menschen fehlt. Denn etwas Fantasie, Enthusiasmus und Optimismus könnte keinem Menschen schaden...niemals! Hoffe in diesem Sinne auf baldige Kritiken zu meinem Text, und die darauffolgenden Diskussionen! Written by ThePretender