Der cheating-loop-error: "Wenn sie mit dir fremdgeht..dann wird sie auch dir fremdgehen."-Irrtum

207 Beiträge in diesem Thema

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Gast aplt01

Werter Kip und Diskutierende

Ich finde solche Threads spannend, da sie polarisieren.

Spannend ist es, dass allein der Begriff "Fremdgehen" in den meisten Beiträgen mit Vertrauensverlust, mit Betrug an der Beziehung, oder Lüge oder sonst was gleich gesetzt wird.

Das passiert in meiner Betrachtung immer dann, wenn man eine x-beliebige Sache zu etwas überdimensional wichtiges hochstilisiert.

Nur, warum?

Am Ende geht es hier um Sex. Einfach nur Sex. Nicht mehr.

Warum also wird darum immer so ein Trara gemacht? Weil wir es gesellschaftlich so gelernt haben. Mit Sex wird eine Beziehung eingegangen, mit Sex gefestigt, mit Fremdsex gebrochen.

So lang man dem gemeinen Fick eine aussergewöhnlich gewichtige Rolle zuschreibt, so lang ist man anfällig für Verlustangst und Konkurrenzgedanken.

Würde man nun -in einem Gedankenexperiment- Sex durch Kaffee trinken gehen ersetzen, und Fremdsex durch Kaffee trinken mit Dritten, wird einem gewahr wie abstrus die damit in Verbindung gebrachten Themen Vertrauensbruch, Lüge, Beziehung gefährdend sind.

Dem nach, zumindest ist es mein Dafürhalten, ist die Frage ob Fremdsex ein Go, oder No Go sei irrelevant, bzw. nicht wichtiger als jene Kaffee trinken Gehens.

PS: Ist im übrigen auch spannend zu sehen, dass man gar nicht auf den Gedanken kommt, das ein neuer Input im sexuellen eine Beziehungsbereicherung sein kann.

LeDe

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bearbeitet von aplt01

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Werter Kip und Diskutierende

Ich finde solche Threads spannend, da sie polarisieren.

Spannend ist es, dass allein der Begriff "Fremdgehen" in den meisten Beiträgen mit Vertrauensverlust, mit Betrug an der Beziehung, oder Lüge oder sonst was gleich gesetzt wird.

Das passiert in meiner Betrachtung immer dann, wenn man eine x-beliebige Sache zu etwas überdimensional wichtiges hochstilisiert.

Nur, warum?

Am Ende geht es hier um Sex. Einfach nur Sex. Nicht mehr.

Warum also wird darum immer so ein Trara gemacht? Weil wir es gesellschaftlich so gelernt haben. Mit Sex wird eine Beziehung eingegangen, mit Sex gefestigt, mit Fremdsex gebrochen.

So lang man dem gemeinen Fick eine aussergewöhnlich gewichtige Rolle zuschreibt, so lang ist man anfällig für Verlustangst und Konkurrenzgedanken.

Würde man nun -in einem Gedankenexperiment- Sex durch Kaffee trinken gehen ersetzen, und Fremdsex durch Kaffee trinken mit Dritten, wird einem gewahr wie abstrus die damit in Verbindung gebrachten Themen Vertrauensbruch, Lüge, Beziehung gefährdend sind.

Dem nach, zumindest ist es mein Dafürhalten, ist die Frage ob Fremdsex ein Go, oder No Go sei irrelevant, bzw. nicht wichtiger als jene Kaffee trinken Gehens.

PS: Ist im übrigen auch spannend zu sehen, dass man gar nicht auf den Gedanken kommt, das ein neuer Input im sexuellen eine Beziehungsbereicherung sein kann.

LeDe

Nicht ganz. Wenn explizit Monogamie vereinbart ist, dann sollte das auch gelebt werden. Und genau dann ist Fremdficken eben schon ein Betrug am Partner. Damit stilisiere ich sexuelle Treue auch zu nichts überdimensional Wichtigem hoch - es ist einfach vereinbart.

Damit wll ich übrigens weder Dir noch irgendjemand anders die Lockerheit innerhalb eurer Beziehungen nehmen. Gibt ja die verschiedensten Konstrukte. Wenn Ihr für Euch festmacht, dass auch mal andere geknallt werden können - passt doch. Aber richtig fair ist's meiner Meinung nach nur, wenn im Vorfeld der klare Rahmen umrissen wird und sich dann auch daran gehalten wird.

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Werter Kip und Diskutierende

Ich finde solche Threads spannend, da sie polarisieren.

Spannend ist es, dass allein der Begriff "Fremdgehen" in den meisten Beiträgen mit Vertrauensverlust, mit Betrug an der Beziehung, oder Lüge oder sonst was gleich gesetzt wird.

Das passiert in meiner Betrachtung immer dann, wenn man eine x-beliebige Sache zu etwas überdimensional wichtiges hochstilisiert.

Nur, warum?

Am Ende geht es hier um Sex. Einfach nur Sex. Nicht mehr.

Warum also wird darum immer so ein Trara gemacht? Weil wir es gesellschaftlich so gelernt haben. Mit Sex wird eine Beziehung eingegangen, mit Sex gefestigt, mit Fremdsex gebrochen.

So lang man dem gemeinen Fick eine aussergewöhnlich gewichtige Rolle zuschreibt, so lang ist man anfällig für Verlustangst und Konkurrenzgedanken.

Würde man nun -in einem Gedankenexperiment- Sex durch Kaffee trinken gehen ersetzen, und Fremdsex durch Kaffee trinken mit Dritten, wird einem gewahr wie abstrus die damit in Verbindung gebrachten Themen Vertrauensbruch, Lüge, Beziehung gefährdend sind.

Dem nach, zumindest ist es mein Dafürhalten, ist die Frage ob Fremdsex ein Go, oder No Go sei irrelevant, bzw. nicht wichtiger als jene Kaffee trinken Gehens.

PS: Ist im übrigen auch spannend zu sehen, dass man gar nicht auf den Gedanken kommt, das ein neuer Input im sexuellen eine Beziehungsbereicherung sein kann.

LeDe

Nicht ganz. Wenn explizit Monogamie vereinbart ist, dann sollte das auch gelebt werden. Und genau dann ist Fremdficken eben schon ein Betrug am Partner. Damit stilisiere ich sexuelle Treue auch zu nichts überdimensional Wichtigem hoch - es ist einfach vereinbart.

Damit wll ich übrigens weder Dir noch irgendjemand anders die Lockerheit innerhalb eurer Beziehungen nehmen. Gibt ja die verschiedensten Konstrukte. Wenn Ihr für Euch festmacht, dass auch mal andere geknallt werden können - passt doch. Aber richtig fair ist's meiner Meinung nach nur, wenn im Vorfeld der klare Rahmen umrissen wird und sich dann auch daran gehalten wird.

Klar, an das, was in der Beziehung vereinbart ist, sollte man sich halten, sonst ist das Vertrauen weg.

Die Frage ist nur, warum man

a) unbedingt Monogamie vereinbaren muss

und warum

b) ein (möglicher, theoretischer) Verstoß speziell gegen diese Vereinbarung solche Panik- und Hirnfickattacken auslöst.

Wenn ich mit meinem Freund vereinbare, dass er einmal die Wochen das Bad putzt, und er tut es nicht, dann ärgert mich das. Aber überwiegend (wenn auch nicht ausschließlich), weil ich es sonst machen muss. Jedenfalls aber schiebe ich nicht riesen Drama und werfe ihn raus und bin verletzt.

Gleichwohl ist es sicher ein guter Indikator, sich mal anzuschauen, wie das Bad in seiner Singlewohnung so aussieht, wenn ich in unserer gemeinsamen Wohnung nicht die einzige sein will, die putzt. (Und ggf. das Risiko bewusst einzugehen, wenn er statt dessen zumindest gut kocht oder andere Qulitäten hat..).

Vielleicht sieht sein Singlebad aber auch nur deswegen gut aus, weil er ne Putzfrau hat.

Wenn er mir in unserer Pärchenwohnung verspricht, das Bad zu putzen, und es nicht tut. Das aber nicht auffällt, weil es statt dessen eine Putzfrau macht, während ich unterwegs bin. Und das dann eines Tages raus kommt. Dann ist das irgendwie doof, weil er ja gelogen hat. Aber es gibt einfach Schlimmeres. (dreckige Badezimmer, eine klauende Putzfrau, Kinder zeugen bei ONS, Geschlechtskrankheiten...Da setze ich bei meinem Partner ein gewisses Differenzierungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein voraus, und darauf bezieht sich mein Vertrauen)

bearbeitet von cutie
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man sollte dem Thema Sex schon die emotionale Bedeutung einräumen, die es für zumindest die Meisten außerhalb dieses Forums nach wie vor hat.

Genau!!11

Weil...? :huh:

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Sagt der mann der gerne vergebene frauen bügelt weil die ja nicht so emotional werden beim ficken.

Ach macht euren scheiss doch alleine. aber aus der scheisse ra!us auf andere hinabgucken funktioniert nicht so wirklich.

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Sagt der mann der gerne vergebene frauen bügelt weil die ja nicht so emotional werden beim ficken.

Ach macht euren scheiss doch alleine. aber aus der scheisse ra!us auf andere hinabgucken funktioniert nicht so wirklich.

Wieso herab schauen? Wenn ich in einer Beziehung bin, vögel ich nicht fremd sondern nehme meine LTR ernst. Vögel ich vergebene Frauen, nehmen die Ihre LTR nicht ernst. Wenn ich eine monogame LTR möchte, dann wähle ich doch eine Frau, die vom Grundsatz her LTRs ernst nimmt und nicht eine, von der ich selbst zu 100% weiß, dass es bei ihr nicht so ist, weil sie mir den Gegenbeweis bereits erbracht hat. Natürlich wird die Mehrheit der Frauen emotional beim Sex, das liegt in der Natur der Dinge. Ich vögel halt gern die, die Ihre Bedürfnisse auch außerhalb der LTR befriedigen möchten ohne großartig emotional zu werden. Klar kann man sowas nicht zu 100% vorher screenen, aber man wird mit der Zeit besser. Und wenns in die falsche Richtung geht, kann mans immernoch beenden/nachjustieren.

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Klar, schlüssiges Argument. Man kann auch Mord mit Kaffeetrinken ersetzen, dann wird einem gewahr, wie abstrus das Strafgesetzbuch ist.

Grandios!

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Offenbar für manche nicht nachvollziehbar da sie anders ticken, aber meist hat das mit mehr als nur Sex zu tun. Für die meisten Frauen ist der emotionale Betrug schlimmer.

Ein Bekannter von mir hat sich in seine Kollegin verliebt. Haben sich über zwei Jahre heimlich getroffen, es gab alles außer Sex. Seine Ehe ist fast daran zerbrochen.

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Prinzipiell ist das Fremdficken an sich nicht das Problem. Es ist mehr das Problem das dadurch ein Vertrauensbruch entsteht.

Man räumt der Dame auch einen gewissen Kredit ein in dem man ihr Vertraut - so wie sie es auch mir tut.

Durch den Vertrauensbruch entsteht ein schmerz weil man selbst so naiv war und einer Frau dieses Vertrauen geschenkt hat.

Im Kern ist es auch mehr ein tiefliegendes Problem.

Meiner monogam vereinbarten LTR (wenn ich eine hätte) würde ich am liebsten sagen:

"Pass auf, wenn du Fremdficken willst dann tue das, kein Ding. Tue mir nur den Gefallen und schreib mir davor eine SMS mit dem Inhalt 'Ich werde dich gleich betrügen und fremdficken'"

Nichts desto trotz, meine aller erste LTR (wir waren 7 Jahre zusammen und haben zusammen ein Kind) hat mich glaube ich 3 - 4 mal Betrogen, wenn nicht sogar öfters. Ich Köter habe ihr damals verziehen. Mit dem letzten mit dem sie mich Betrogen hat ist sie nun seit 3 oder 4 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder. Tja so spielt das Leben manchmal.

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Klar, an das, was in der Beziehung vereinbart ist, sollte man sich halten, sonst ist das Vertrauen weg.

Die Frage ist nur, warum man

a) unbedingt Monogamie vereinbaren muss

und warum

b) ein (möglicher, theoretischer) Verstoß speziell gegen diese Vereinbarung solche Panik- und Hirnfickattacken auslöst.

Ja, da sind wir doch gut beieinander. Manch Einer/m ist das eben wichtig, Anderen erscheint Monogamie unnatürlich. Wichtig ist halt, dass sich Frau und Mann darüber einig sein, welches Modell sie leben. Die Welt ist bunt und jeder soll so machen, wie sie/er meint.

Dabei sollten sich beide Lager in Toleranz üben und nicht den allgemeingültigen Anspruch darauf erheben, dass ihr Weg der einzig wahre ist.

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Werter Dogmatiker

Werter Kip und Diskutierende

Ich finde solche Threads spannend, da sie polarisieren.

Spannend ist es, dass allein der Begriff "Fremdgehen" in den meisten Beiträgen mit Vertrauensverlust, mit Betrug an der Beziehung, oder Lüge oder sonst was gleich gesetzt wird.

Das passiert in meiner Betrachtung immer dann, wenn man eine x-beliebige Sache zu etwas überdimensional wichtiges hochstilisiert.

Nur, warum?

Am Ende geht es hier um Sex. Einfach nur Sex. Nicht mehr.

Warum also wird darum immer so ein Trara gemacht? Weil wir es gesellschaftlich so gelernt haben. Mit Sex wird eine Beziehung eingegangen, mit Sex gefestigt, mit Fremdsex gebrochen.

So lang man dem gemeinen Fick eine aussergewöhnlich gewichtige Rolle zuschreibt, so lang ist man anfällig für Verlustangst und Konkurrenzgedanken.

Würde man nun -in einem Gedankenexperiment- Sex durch Kaffee trinken gehen ersetzen, und Fremdsex durch Kaffee trinken mit Dritten, wird einem gewahr wie abstrus die damit in Verbindung gebrachten Themen Vertrauensbruch, Lüge, Beziehung gefährdend sind.

Dem nach, zumindest ist es mein Dafürhalten, ist die Frage ob Fremdsex ein Go, oder No Go sei irrelevant, bzw. nicht wichtiger als jene Kaffee trinken Gehens.

PS: Ist im übrigen auch spannend zu sehen, dass man gar nicht auf den Gedanken kommt, das ein neuer Input im sexuellen eine Beziehungsbereicherung sein kann.

LeDe

Nicht ganz. Wenn explizit Monogamie vereinbart ist, dann sollte das auch gelebt werden. Und genau dann ist Fremdficken eben schon ein Betrug am Partner. Damit stilisiere ich sexuelle Treue auch zu nichts überdimensional Wichtigem hoch - es ist einfach vereinbart.

Damit wll ich übrigens weder Dir noch irgendjemand anders die Lockerheit innerhalb eurer Beziehungen nehmen. Gibt ja die verschiedensten Konstrukte. Wenn Ihr für Euch festmacht, dass auch mal andere geknallt werden können - passt doch. Aber richtig fair ist's meiner Meinung nach nur, wenn im Vorfeld der klare Rahmen umrissen wird und sich dann auch daran gehalten wird.

Cutie nahm mir einen Gedanken vorweg.

Warum wird Monogamie vereinbart? Was ist der Mehrwert? Was ist der Grund sich und seinen Partner in seiner Freiheit (ob nun ausgelebt, oder nicht steht auf einem völlig anderen Papier) gegenseitig zu beschränken?

Ich denke das geht mit dem Gedanken einher, dass eine Beziehung ein gewisses Mass an Sicherheit suggeriert, bzw. oftmals beobachtet, der Glaube, wenn man sich in einer Beziehung befände müsse man sich nicht mehr so anstrengen, man könne sein handeln bezüglich der Verführung des Partners zurückfahren, denn passieren kann ja nichts, wurde per Vertrag ausgeschlossen.

Warum ich dies in diesem Zusammenhang erwähne ist klar. Es impliziert ein sich Verstellen um des Partners in spe Verführung willen.

Man brezelt sich mehr auf als üblich.

Hört genauer zu als gewöhnlich, ist ausgelassener als im Alltag, nimmt seine Meinung weniger wichtig als man es täte, würde die Beziehung bereits 2 Jahr bestehen usw.

Genau dieses Verstellen, ist die Grundlage der Angst, der Partner könnte bald herausfinden, dass man nicht ganz so toll ist, wie man es vorgab zu sein und wittert eben genau deshalb in jedem Menschen, welcher sich so verhält wie man selbst vorgab zu sein einen Konkurrenten

Das ist die Kausalität, welche -wie gesagt nach meinem Dafürhalten- den Motor in die Verbotsspirale am laufen hält. Man möchte die Gefahren per Absprache ausschliessen, fern halten.

Dass hier Sex zum einen mit "Kaffee trinken", zum anderen mit "Bad putzen" gleich gestellt wird, zeigt eigentlich nur, wie abgefuckt manche mit dem Thema umgehen. Ich bin alles andere als prüde, aber man sollte dem Thema Sex schon die emotionale Bedeutung einräumen, die es für zumindest die Meisten außerhalb dieses Forums nach wie vor hat.

Innig verbundenen Freunden kommt ebenfalls eine tiefe emotionale Bedeutung zu, nur würde niemand die Freundschaft in Frage stellen, nur weil dieser weitere Freunde hat.

Also was ist der Betrug am Partner?

Was ist beim Sex das überhöht Aussergewöhnliche, ob gleich es doch widersprüchlich immer heisst eine Beziehung basiere aus so viel mehr als nur Sex?

LeDe

bearbeitet von LeDe
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Gast

Hey Leute.
Ums Fremdficken geht es mir hier nicht.
Da gibt es sicherlich auch dutzende Threads zu.

Hier geht es explizit um das Phänomen, dass eine vergebene HB die mit dem Verführer anbandelt, später für diesen kein LTR-Potenzial darstellt, da die Frau ihre charakterliche Unzulänglichkeit in Punkto Treue dem Verführer bewiesen haben soll.
Ich bin der Meinung: Ein Seitensprung gegenüber dem Ex-Partner sagt nichts darüber aus, wie sich eine mögliche eigene LTR mit dieser Person entwickelt und stellt daher nicht per se ein Beziehungshindernis dar.
Bitte das Thema konkret abhandeln, hat auf den ersten 3 Seiten ja ganz gut funktioniert.
:)

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Hey Leute.

Ums Fremdficken geht es mir hier nicht.

Da gibt es sicherlich auch dutzende Threads zu.

Hier geht es explizit um das Phänomen, dass eine vergebene HB die mit dem Verführer anbandelt, später für diesen kein LTR-Potenzial darstellt, da die Frau ihre charakterliche Unzulänglichkeit in Punkto Treue dem Verführer bewiesen haben soll.

Ich bin der Meinung: Ein Seitensprung gegenüber dem Ex-Partner sagt nichts darüber aus, wie sich eine mögliche eigene LTR mit dieser Person entwickelt und stellt daher nicht per se ein Beziehungshindernis dar.

Bitte das Thema konkret abhandeln, hat auf den ersten 3 Seiten ja ganz gut funktioniert.

:)

Eben.

Bringt nichts das Phänomen zu behandeln, wenn man den Kern des Phänomens -den Fremdsex- nicht betrachtet, bzw. die dahinter liegende Doppelmoral:

Während der Verführung ist eine partnerschaftliche Verbindung des Targets egal, bzw. dessen Problem, nach der Verführung ist die Lockerheit, die entspannte, eben noch für toll befundene, Sexualität des Targets auf einmal ein Problem. Wie schon erwähnt ein klassischer MWC.

Wenn man dieses Thema gelöst bekommt, stellt sich die Frage nach der LTR-Tauglichkeit nicht mehr. Ist dann nämlich egal.

LeDe

bearbeitet von LeDe

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Damit stilisiere ich sexuelle Treue auch zu nichts überdimensional Wichtigem hoch - es ist einfach vereinbart.

Daher ja mein Beispiel mit dem Bad putzen. Das war auch vereinbart.

Kann man sagen "Du Du Du! Da warst du aber nicht ganz ehrlich!"

Wenn du sexuelle Treue deutlich darüber aufhängst, stilisierst du es eben doch zu etwas überdimensional Wichtigem hoch. Deine Entscheidung, aber wenn du beides massiv unterschiedlich einordnest, stimmt dein Satz einfach nicht.

Das hat auch nichts mit Intoleranz zu tun, wenn sich einfach gerade ein Gespräch darum dreht, insbesondere darum wie man es zu bewerten hat, wenn eine Frau in ihrer LTR fremdgeht und viele offenbar ein Problem haben, das in ihrem Weltbild unterzubringen und ihr Handeln darauf anzupassen (sonst gäbe es ja keine zigtausend Diskussionen dazu und Männer, die sich fragen, ob sie es nicht doch versuchen sollen).

Und wie das dazu passt, dass gerade Männer sich sonst gerne auf die Bedeutungslosigkeit eines schnellen Ficks mit der nächsten verfügbaren HB 5 berufen, deren Namen sie sich nicht merken wollen können, das frage ich mich allerdings auch. In einer Beziehung ist dann plötzlich jede sexuelle Interaktion mit einem Dritten ein riesen Problem und bedeutet total viel. Und zwar in der Sache! Mein Beispiel mit dem Bad putzen zeigt nämlich sehr deutlich, dass es den Leuten NICHT um die Lüge an sich geht, sondern dass eigentlich das Fremdficken das Problem ist (Verlustangst, Besitzdenken, Eifersucht etc), das will sich nur keiner eingestehen, und deswegen wird immer auf Lügen und Vertrauen herumgeritten. Obwohl die meisten Menschen eben sehr wohl danach differenzieren, ob sie bei etwas vermeintlich wichtigem oder unwichtigem angelogen werden, und ob es sie betrifft oder nicht.

Wenn man so anfängt, und darauf hinweist dass geschützer GV mit Dritten die Beziehung und den Partner eben nicht betrifft, und dass man auch zu engen Freunden eine emotionale Bindung hat, die durch andere freundschaftliche Beziehungen nicht gefährdet wird, dann kommt einfach sofort gar nichts mehr an sinnvollen Diskussionsbeiträgen, sondern nur noch "mimimi, ich will aber nicht!".

Und um den Bogen zum Thread zurückzuschlagen: Wenn die Menschen sich mal mit den Ursachen Ihrer Eifersucht und Verlustangst auseinandersetzen würden, ihrer gefühlten Austauschbarkeit, und der Angst davor, dass der Partner Alternativen haben könnte und nicht nur deswegen mit mir zusammen ist, weil er keine andere Wahl hat, dann ergibt sich der Rest auch von allein.

bearbeitet von cutie
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Gast Idioteque
Wenn man so anfängt, und darauf hinweist dass geschützer GV mit Dritten die Beziehung und den Partner eben nicht betrifft,

Ja sicher.

Männer, die nicht eifersüchtig werden und fremdficken tolerieren gibts es einfach kaum. Warum? Weil sie "gecuckt" worden sind und die Selektion nicht überlebt haben.

Und wie das dazu passt, dass gerade Männer sich sonst gerne auf die Bedeutungslosigkeit eines schnellen Ficks mit der nächsten verfügbaren HB 5 berufen, deren Namen sie sich nicht merken wollen können, das frage ich mich allerdings auch. In einer Beziehung ist dann plötzlich jede sexuelle Interaktion mit einem Dritten ein riesen Problem und bedeutet total viel.

Tja du versuchst gleiche Maßstäbe für etwas anzulegen, was nicht gleich ist. Ich behaupte auch dass das Fremdficken einer Frau auch mehr eine Instabilität der LTR aufzeigt als das Fremdficken eines Mannes. Die sexuelle Treue hat bei der Frau einen anderen Stellenwert als beim Mann. Siehe:

Offenbar für manche nicht nachvollziehbar da sie anders ticken, aber meist hat das mit mehr als nur Sex zu tun. Für die meisten Frauen ist der emotionale Betrug schlimmer.

Solche Ansichten entstehen auch nicht wirklich aus objektiven Gedanken, es geht nur darum das Verhalten zu propagieren, was für ein selbst den maximalen Nutzen bringt. Wenn du als Frau sexuelle Treue banalisierst, dann beispielsweise um deinen persönlichen Zugriff auf AlphaFucks/BetaBucks zu optimieren. (Ob das wirklich so ist keine Ahnung.)

bearbeitet von Idioteque

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Wieso arbeitet ihr nicht drauf hin, dass Euch der Gedanke(!) an ein Fremdgehen der Partnerin nicht mehr so Angst macht. Ich finde diesen Ansatz dieses Threads irgendwie falsch, weil es darum gehen soll, nur seinen eigenen Hirnfick und die Fremdgeh-Paranoia mit Gründen zu besänftigen. Wenn es soweit kommt, dann reagiere ich entsprechend, aber diese Reichsbedenkenträger-Nummer über die Pussy der Freudin ist nichts für Kerle in meinen Augen.

Und Nein, keine Angst vorm Fremdgehen der Freundin zu haben bedeutet nicht, sie nicht riiiichtig zu lieben, es bedeutet nur, dass ich mir über so einen Scheiß keine Gedanken mache. Und vor allem bedeutet es, dass ich nicht irgendwo rum sitze und mir ausmale, wie meine Freundin gerade andere Schwänze in der Hand hat. und das ist entscheidend.

Es geht hier ja nur um die Theorie(!) der fremdgehenden Freundin und den Umgang mit dieser Theorie - finde ich falsch. Ist so ne Anleitung zum guten Hirnfick. Wartet bis es jemals akut wird, alles andere ist Verschwendung. Alles kein Untergang.

Grüße,

PP

Wozu dann überhaupt noch screenen?

Ich meine dann ist das total überflüssig. Man sollte einfach alles mal auf sich zukommen lassen, bevor man sich über Dinge wie ihre Wertvorstellung etc. Gedanken macht. Das halte ich persönlich für extrem fahrlässig. Bei einer FB ist so etwas egal. Bei meiner LTR nicht.

Es geht hier nicht darum einen Hirnfick zu schieben und sich täglich damit auseinanderzusetzen wann/ob Carlos deine Freundin wegflankt, sondern darum das vorherige Verhaltensmuster sich nicht ohne irgendeinen Grund in Luft auflösen (warum sollten sie auch?).

Es geht auch nicht darum, dass betrogen werden das absolut schlimmste ist was einem passieren kann oder man darüber niemals hinwegkommen kann. Es geht darum, dass man sich bei einer Person (egal ob Mann oder Frau) die "Lug und Trug" als legitimes Mittel nutzt um schwierige Situationen (das Beenden der Beziehung/Problemlösung) zu umgehen. Das ist halt einfach eine Red Flag für manche Kerle (inklusive mir).

Jemandes Vertrauen so zu missbrauchen ist imho einfach charakterschwach. Das gilt für mich persönlich genau so. Ich habe genug Chicks um mich rum die sicherlich kein Problem mit einem diskreten Seitensprung hätten. Der Grund weshalb auch in den schwierigsten Zeiten nicht das Mittel der Wahl ist, ist das Ehrlichkeit (mir und ihr gegenüber) einfach dazu gehört. Das ist quasi mein Frame. Das sie das genau so sieht, ist für eine gemeinsame Beziehungsgrundlage - zumindest in einer exklusiven Beziehung - unabdingbar.

Ich persönlich habe übrigens absolut 0,0 Angst davor betrogen zu werden. Das ist nichts worüber ich die Kontrolle habe und mein Leben würde weiter gehen. Aber deshalb ins offene Messer zu rennen und mich dann im Nachhinein darüber zu wundern, dass sie in alte Muster verfällt erscheint mehr mehr als dämlich.

@cutie:

Ich bin mir sicher, dass du Dir eine Beziehung mit einem Kerl der seine Ex-Freundin geschlagen hat auch noch einmal durch den Kopf gehen lässt, oder? Dabei könnte es sein, dass er es nie wieder tut. Die Frage ist: Wenn er wieder genau so wütend wird wie damals, wie reagiert er dann? Jetzt könntest du sagen "Das ist was anderes!" aber Sicherheit ist ein genau so elementarer Grundpfeiler wie Ehrlichkeit/Vertrauen. Finde ich zumindest.

Warum jemand Monogamie vereinbaren "muss" ist völlig unerheblich für die Frage hier. Fakt ist, dass monogam nunmal den Sex mit einer dritten Person ausschließt. Dies zu ignorieren und jemand anderem in dem Irrglauben zu lassen die Partnerschaft sei weiterhin exklusiv ist schwach. Man kann jederzeit zu seinem Partner gehen und die Kiste beenden wenn es einem nicht taugt, oder?

@Kip:

Ist schon klar. Es hängt auch von der Situation ab. Aber es ist für mich ganz simpel: Wenn ihr Ehrlichkeit und Treue genau so wichtig wäre wie mir, hätte sie das nicht gemacht. Egal wie gut sie verführt wurde. Deshalb (weil sie mit Problemen anders umgeht als ich es mir wünsche) passt sie nicht zu mir. Das kann im Einzelfall natürlich anders bewertet werden. Überspitzt gesagt: Es macht einen Unterschied ob Clara im Schullandheim 7. Klasse mit Frederik rumgeschnullt hat obwohl sie mit Max zusammen war, oder ob Clara ihre Familie und Kinder stehen lässt für Carlos den Tauchlehrer.

Wenn ich mit einer Frau in der Kiste lande, die mir daraufhin sagt, dass sie in einer 3 jährigen Beziehung steckt, ist sie für mich kein "LTR Material" mehr. Wieso sollte es denn bei mir anders ablaufen?

@ LeDe

Während der Verführung ist eine partnerschaftliche Verbindung des Targets egal, bzw. dessen Problem, nach der Verführung ist die Lockerheit, die entspannte, eben noch für toll befundene, Sexualität des Targets auf einmal ein Problem. Wie schon erwähnt ein klassischer MWC.

Nein, denn es geht eben nicht darum die Sexualität zu kritisieren. Sondern die Moralvorstellung im Bezug auf Ehrlichkeit/Treue/Vertrauen. Es geht auch nicht darum, dass man mit ihr nicht in die Kiste springen kann, sondern darum das eben keine exklusive Beziehung mit jemandem eingegangen wird der (wenn man das Verhalten deutet) nicht viel von Exklusivität hält.

Wenn ich eine exklusive Beziehung führe, dann zu 100 %. Meine Partnerin wähle ich dementsprechend sorgfältig aus. Denke das ist nur vernünftig. Wer sich bei Unzufriedenheit dazu entscheidet, die Beziehung weiter zu führen / die Probleme zu ignorieren und über die "Vereinbarung" hinweg mit anderen Menschen intim wird, ist für mich persönlich halt noch nicht so weit für eine monogame Beziehung mit mir.

bearbeitet von Jimmy Beam
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Das Problem mit Prinzipien ist, dass sie von Menschen gemacht wurden. Jeder Prinzip (Bsp: Ich halte mich an eine Vereinbarung und stehe zu meinem Wort), jedes Gesetz etc. wurde und wird irgendwann mal gebrochen. Dann sagen wir zwar immer, dass die Situation eine besondere war, und rechtfertigen es damit, was ja ok ist, weil es menschlich ist. Ich dachte auch lange Zeit, dass Ehrlichkeit somit die wichtigste Säule in einer LTR ist, aber es gibt noch viele weitere. Soll kein Excuse zum fremdgehen sein, aber eine gute LTR fußt auf mehr als auf einem künstlichen erdachten Prinzip, welches meist von anderen übernommen wurde. Man sollte diese Fehler, wenn man es solche sehen möchte, nicht dramatisieren, da die essentielle Basis der Zweisamkeit nicht nur auf dieser Säule lebt. Meist ist aber schon diese Basis lange nicht mehr Intakt, und das Fremdgehen ein Symptom dafür.

Kip hat im Grunde recht, dass die Logik "wer einmal sowas macht, macht immer wieder sowas" keine ist, da Menschen theoretisch in der Lage sind zu lernen. Daher ist der Ansatz einfach nur logisch und viel konstruktiver, in dem man jeden Menschen neue und individuell behandelt und bewertet.

Dennoch und das hat beutelding ja auch gut aufm Punkt gebracht, ist die Frage auch eine andere. Hat die Person daraus gelernt, oder schiebt sie nur ihre Probleme auf und stürzt sich im fliegenden Wechsel in eine neue Beziehung, anstatt an sich zu arbeiten. Beides schließt sich zwar nicht unbedingt aus, ist aber in der Praxis wohl eher schwierig. Stichwort Hormone. Die Erfahrung zeigt, dass Menschen die von LTR zu LTR über Nacht hüpfen viele Baustellen haben, und alles andere als gewillt sind daran aktiv auch was zu machen. Es ist dann schon verständlich, wenn sich eine gewisse Skepsis breit macht, und man nicht unbedingt zu viel an Emotion darin investiert.

Das Thema ist sehr vielschichtig, da auch glückliche Paare beispielsweise fremdgehen und kein Problem damit haben. Sie tun es, u,a aus neugier und dem sexuellen Reiz. Eben genanntes wäre somit hinfällig, da es nichts zum lernen gibt und jeder zufrieden mit sich ist.

Etwas aus einem Mangel heraus zu kompensieren, oder etwas aus einem Mehrwert heraus zu geben, sind in ihrer Intention Grundlegend verschieden, können aber das komplett gleiche im Handeln sein.

bearbeitet von Todi

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Werter Dogmatiker

Cutie nahm mir einen Gedanken vorweg.

Warum wird Monogamie vereinbart? Was ist der Mehrwert? Was ist der Grund sich und seinen Partner in seiner Freiheit (ob nun ausgelebt, oder nicht steht auf einem völlig anderen Papier) gegenseitig zu beschränken?

Ich denke das geht mit dem Gedanken einher, dass eine Beziehung ein gewisses Mass an Sicherheit suggeriert, bzw. oftmals beobachtet, der Glaube, wenn man sich in einer Beziehung befände müsse man sich nicht mehr so anstrengen, man könne sein handeln bezüglich der Verführung des Partners zurückfahren, denn passieren kann ja nichts, wurde per Vertrag ausgeschlossen.

Warum ich dies in diesem Zusammenhang erwähne ist klar. Es impliziert ein sich Verstellen um des Partners in spe Verführung willen.

Man brezelt sich mehr auf als üblich.

Hört genauer zu als gewöhnlich, ist ausgelassener als im Alltag, nimmt seine Meinung weniger wichtig als man es täte, würde die Beziehung bereits 2 Jahr bestehen usw.

Genau dieses Verstellen, ist die Grundlage der Angst, der Partner könnte bald herausfinden, dass man nicht ganz so toll ist, wie man es vorgab zu sein und wittert eben genau deshalb in jedem Menschen, welcher sich so verhält wie man selbst vorgab zu sein einen Konkurrenten

Das ist die Kausalität, welche -wie gesagt nach meinem Dafürhalten- den Motor in die Verbotsspirale am laufen hält. Man möchte die Gefahren per Absprache ausschliessen, fern halten.

LeDe

Geschätzter LeDe,

was Du als beschränkend empfindest, ist für manch Einen vielleicht eher bereichernd. Im Wesentlichen habe ich in den vorherigen Posts meinen Standpunkt hinreichend dargelegt. Polyamory - klar, wenn es Euch taugt. Monogamie - sicher, kann ich auch irgendwo nachvollziehen.

Worum es mir eben ging, ist dieser Versuch der sachlichen Begründung, was 'besser' ist. Das läuft einfach ins Leere. Gut ist, was gut tut - und das ist eben höchst individuell.

So,

und jetzt widmen wir uns wieder Kip's Thema. Meine Meinung dazu ist ebenfalls bekannt (#20).

Beste Grüße!

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Das Thema ist sehr vielschichtig, da auch glückliche Paare beispielsweise fremdgehen und kein Problem damit haben. Sie tun es, u,a aus neugier und dem sexuellen Reiz.

So lange mit offenen Karten gespielt wird, ist es auch völlig okay. Jemand anderen in dem Glauben zu lassen, dass die Vereinbarung der Monogamie weiterhin besteht und ihm - sofern er eine ehrliche Haut ist - die Möglichkeit zu nehmen, selbst auf Tour durch die Betten zu gehen. Ist uncool.

Basiert übrigens häufig darauf, dass Menschen die fremdgehen selbst nicht betrogen werden wollen. Das Inner Game Problem liegt also nicht bei dem der verarscht wurde oder dem der sagt "mir ist Monogamie wichtig" sondern bei derjenigen Person die untreu ist.

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@cutie:

Ich bin mir sicher, dass du Dir eine Beziehung mit einem Kerl der seine Ex-Freundin geschlagen hat auch noch einmal durch den Kopf gehen lässt, oder? Dabei könnte es sein, dass er es nie wieder tut. Die Frage ist: Wenn er wieder genau so wütend wird wie damals, wie reagiert er dann? Jetzt könntest du sagen "Das ist was anderes!" aber Sicherheit ist ein genau so elementarer Grundpfeiler wie Ehrlichkeit/Vertrauen. Finde ich zumindest.

Warum jemand Monogamie vereinbaren "muss" ist völlig unerheblich für die Frage hier. Fakt ist, dass monogam nunmal den Sex mit einer dritten Person ausschließt. Dies zu ignorieren und jemand anderem in dem Irrglauben zu lassen die Partnerschaft sei weiterhin exklusiv ist schwach. Man kann jederzeit zu seinem Partner gehen und die Kiste beenden wenn es einem nicht taugt, oder?

Ja, würde ich. Weil es mich direkt betrifft und mir schadet.

Außerdem hast du hier meinen Post entweder nicht gelesen oder nicht verstanden - dass Vorverhalten Grundlage für eine Einschätzung sein kann, habe ich ja auch gesagt. Sinnloser Nebenkriegsschauplatz.

Und ja, klar ist Ehrlichkeit besser. Habe ich auch gesagt. Es geht hier ja aber nicht (nur) um Untreue im Allgemeinen. Sondern (auch), wie man als Partner damit umgeht. Nicht was der andere macht. Sondern ich und meine Ängste. Und da ist eben doch die relevante Frage, warum ich Monogamie denn unbedingt brauche.

Und was das "dem Partner durch Unehrlichkeit die Möglichkeit nehmen, auch durch andere Betten zu toben" betrifft:

Man könnte alternativ auch einfach für sich selbst entscheiden, ob es einem wichtig ist, mit anderen Sex zu haben, oder ob man monogam sein möchte. Und das dann durchziehen, und nicht davon abhängig machen was der andere tut. Statt darauf zu verzichten weil der andere das will obwohl man eigentlich was anderes lieber möchte, aber monogam ist, weil der andere sonst Verlustangst hat oder - noch schlimmer - eventuell auch Sex mit anderen haben könnte.

Satsang hat mal irgendwo geschrieben, Treue ist ein Geschenk, und nichts was man einfordern kann.

Kann man auch doof finden, und sich ganz fürchterlich aufregen und verletzt sein, wenn sich der andere nicht dran hält, die Frage ist nur, ob einen das weiter bringt.

bearbeitet von cutie

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Wieso sollte man sich dahin entwickeln wollen das es einem egal ist ob der Partner fremd geht? Ist es die Lösung sich alles an Gefühl abzutrainieren bis einem alles egal wird? Wozu dann Beziehungen und Freundschaften? Wird dann nicht alles vollkommen beliebig?

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Wieso sollte man sich dahin entwickeln wollen das es einem egal ist ob der Partner fremd geht? Ist es die Lösung sich alles an Gefühl abzutrainieren bis einem alles egal wird? Wozu dann Beziehungen und Freundschaften? Wird dann nicht alles vollkommen beliebig? Für mich basieren Liebe und Freundschaft darauf das man sich Leute sucht, die ein sehr ähnliches Wertesystesystem haben wie man selbst. Dann muss man seine Persönlichkeit nicht kastrieren!

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[......]

ich würde mal versuchen die MItte zu treffen.

->

Ja eine Frau kann einmal fremd gegangen + gewechselt sein und ihre Lektion gelernt haben.

Bei einer Frau die schon 3 mal fremdging und wechselte könnte man aber durchaus berechtigt annehmen, dass dies ihre normale Problemlösungsstrategie ist.

genau das habe ich in meinem ersten Beitrag verdeutlicht, in der ich die 3 groben Lager versucht habe zu definieren. sehe ich genauso.

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