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vor 1 Minute, TriiaZ schrieb:

Das war überspitzt - es reicht aus zu Wissen, dass sie gerade aus dem Bett eines anderen kommt.

Genau. Und es zeigt deine Baustelle auf. Dieser Gedankengang...

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4 minutes ago, TheWomanizer said:

Nun ja, so dramatisch würde das mir auch nie eine Frau erzählen. Ausserdem hätte ich ja vielleicht auch etwas zu erzählen? Du malst
dir halt immer so Horrorszenarien aus - etwas, dass so nie passieren würde. Das hat ja auch nichts mit heiligem Gral zu tun, es ist mehr
eine persönliche Entwicklung die man erlebt. Du definierst Liebe halt wirklich mit Besitztum, Treue = Liebesbeweis. 

Das war überspitzt formuliert. Aber schau mal - ich habe ja auch lange Zeit so gedacht. Und ich meine, jeder kann es sehen wie er /sie es will. 

Die Frage ist aber:

- Würdest du an einem Punkt die Grenze setzen ? Beispielsweise, wenn sie mit bei weitem mehr Männern schläft als du mit Frauen? Würdest du generell eine Grenze ziehen?

bearbeitet von TriiaZ

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8 minutes ago, TriiaZ said:

sorge dich um eine Frau mal langfristig, bring Zeit, Geld und Emotionen ein, zeuge mit der Frau ein Kind und lass diese dann aus der Tür gehen und sich von einem anderen knallen lassen. Empfang sie anschließend mit einem Tee und geh mit ihr Sushi essen. Wenn es soweit ist, informiere mich gerne wie du dich dabei gefühlt hast.

Wennst magst kann ich einen guten Freund fragen, den Sänger meiner ehemaligen Band. Die haben nämlich ein Kind und schon seit vorher eine offene Ehe. Letztens als ich beide zusammen gesehen habe waren sie jedenfalls ziemlich verknallt ineinander. Nach über 10 Jahren Beziehung.

Lustigerweise geht unser ehemaliger Gitarrist auch immer in die gleichen Lokale. Und dort kann ich ihm zusehen wie er heimlich fremde Frauen angräbt obwohl er daheim auch schon Frau und Kind hat. Und deren Ehe zunehmend schlechter läuft.

Wir drei sind gleich alt. Ich denke der einzige bei dem es frustriert mit den Mädels läuft ist der Gitarrist.

Ich find's halt spannend wie du deinen Satz formuliert hast. Könnte man versehentlich ganz leicht lesen als "Ich sorge mich, investiere, bringe ein. Dann geht sie raus und gibt einem anderen das was eigentlich nur ich verdient haben sollte weil ich ja schon viel länger in ihren Topf einzahle." Also der Besitzanspruch dass ihre Sexualität ja nur dir gehören darf, weil du ja der bist der "sorgt, sich einbringt und investiert".

bearbeitet von Helmut

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Klar ist Eifersucht natürlich. Für mich ist es eher ein Zeichen niedrigen Selbstbewusstseins jede Gefühlsregung rational zu hinterfragen und dann teilweise auch gegen die eigenen Impulse zu leben. Polygamie ist für Menschen nicht unbedingt natürlich und deswegen leben sie auch seit Jahrhunderten dieses Konzept nicht, weil es biologisch gesehen für die Aufzucht gesunden Nachwuchses keinen Sinn macht bzw. keinen Sinn gemacht hat. Nur die allerwenigsten halten es wohl problemlos aus auf der Couch zu sitzen während der Partner auf der Pirsch ist. Da kann man sich noch so lange "es juckt mich nicht" in die Tasche lügen, irgendwann wird sich der konstant erhöhte Stresslevel auf verschiedene Art bemerkbar machen. 

Männer sind es gewohnt, dass Frauen stärker binden, deswegen fühlen sie sich diesbezüglich auf der sicheren Seite. Aber wenn die gesellschaftliche Entwicklung so wie im Moment gerade weiter voranschreitet und Frauen ihre romantische Indoktrination verlieren sowie den Glauben an "den Einen" könnte das für Männer auch äußerst unangenehm werden. Denn auch wenn sie selber gerne fremdpoppen, legen sie sich doch auch gerne in einen gemachtes Nest aus Liebe und Sicherheit. Sobald Frauen anfangen Bindungen zu verweigern und das wird bei zunehmenden offenen Beziehungen irgendwann der Fall sein, denn eine Bindung verspricht keine Sicherheit und Wunscherfüllung mehr, wird es spannend. Das werden die Männer schlecht aushalten. 

Das sieht man doch auch an diesen ganzen Redpill-Kaspern, wie zum Beispiel auch dem Verfasser dieses Bullshit-Artikels. Da wird ein Frauenbild propagiert wie bei Hitlers Frauenminister, oberflächlich und aggressiv, für sie selbst gilt allerdings vögeln bis die Schwarte kracht. Gleichzeitig wird ein ambivalentes Bild projiziert,  einerseits soll die Olle bloß schnell die Beine breitmachen, sonst ist sie verklemmt, anderseits bloß nicht aus der Reihe fallen, selbst bunte Haare sind den Herren zuviel.  

Diese Respekt- und Emotionslosigkeit läuft momentan ganz gut für die Männer, da sie in der heutigen Zeit zum ersten Mal teilweise in der Lage sind Beziehungen und Bindungsverhalten emotional zu dominieren, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es da innerhalb der nächsten zehn Jahre ein gewaltiges Backfire geben wird, das ihnen auf die Füße fällt. 

bearbeitet von Nubes

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1 minute ago, Nubes said:

Denn auch wenn sie selber gerne fremdpoppen, legen sie sich doch auch gerne in einen gemachtes Nest aus Liebe und Sicherheit.

Findest du den Widerspruch in deiner Denkweise...?

bearbeitet von Helmut

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Die Grenze bei mir wäre der Vertrauensbruch. Wenns heimlich geschehen würde. So ein Konzept funktioniert in 
meinen Augen nur wenn alle Beteiligten absolut ehrlich miteinander umgehen. Die Anzahl macht gar nichts aus,
warum auch? Wer weiß was vor mir gewesen ist? Oder nach mir passieren wird? Interessiert mich null. Das wertet
den Menschen für mich nicht auf oder ab.

Das von dir oben beschriebene ist natürlich auch so ne' Sache des Verlangens. Ich hatte bis jetzt zwei mal ne'
offene Beziehung und bei beiden malen war das nie so, dass es jede Woche ne neue gab. Ich fände es allerdings
abstoßend wenn meine Partnerin null Selektion / Ansprüche hätte - sowas screent man aber vorher. Wenn die
Männer (oder auch Frauen) alle Stil, Niveau und auch so in Ordnung sind - ist alles cool. Es war mal einer dabei
der mich auf biegen und brechen abservieren wollte, bzw. wollte er sie dazu bringen. Das sind dann natürlich
No-Go's - und da Frauen i.d.R. sehr viel Empathie besitzen, merken die sowas auch schnell und servieren ihn
dann ab. War bei mir jedenfalls so.

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Sehe da keinen Widerspruch @Helmut. Das ist doch wohl das Konzept der Polygamie. Ich will weiter vögeln, während eine andere Person mir gleichzeitig Liebe und Nestwärme geben soll. 

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Wollte auf folgendes hinaus:

In deinem Satz setzt du "fremdpoppen" (ich nehme an, gemeint ist einvernehmlich/offen?) mit "Liebe und Sicherheit" in Gegensatz.

Warum is das ein Gegensatz? Warum is Liebe und Sicherheit weg wenn jemand einvernehmlich offen Sex mit wem anderen hat?

Dazu nochmal meine Frage von vorher:

23 minutes ago, Helmut said:

Gibt aber Leute die können keinen Sex miteinander haben. Und sind trotzdem verheiratet. Wegen was sind/bleiben die dann verheiratet?

bearbeitet von Helmut

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vor 7 Minuten, Nubes schrieb:

Klar ist Eifersucht natürlich. Für mich ist es eher ein Zeichen niedrigen Selbstbewusstseins jede Gefühlsregung rational zu hinterfragen und dann teilweise auch gegen die eigenen Impulse zu leben. Polygamie ist für Menschen nicht unbedingt natürlich und deswegen leben sie auch seit Jahrhunderten dieses Konzept nicht, weil es biologisch gesehen für die Aufzucht gesunden Nachwuchses keinen Sinn macht bzw. keinen Sinn gemacht hat. Nur die allerwenigsten halten es wohl problemlos aus auf der Couch zu sitzen während der Partner auf der Pirsch ist. Da kann man sich noch so lange "es juckt mich nicht" in die Tasche lügen, irgendwann wird sich der konstant erhöhte Stresslevel auf verschiedene Art bemerkbar machen. 

Welches Leben ist denn entspannter?

Das, wo ich ständig Angst haben muss sie geht heimlich fremd. Muss das Handy kontrollieren,
generell ein Auge offen halten das sie bloß nicht mit wem anders anbändelt, sie ständig dran
erinnern zu müssen das ich der einzige bin usw..

oder:

Wenn sie wen anders haben will, ok. Kommt sie danach ohne minimalste Druckausübung zu
mir freiwillig zurück, super! Wenn ich sie allerdings jedesmal dazu zwingen muss, sie dran
erinnern muss, kontrollieren muss das sie auch ja zurück kommt... boah ne, zu viel Stress! :D

Kommt sie nicht freiwillig zurück, was hab ich dann verloren?

Das hat nichts mit "sich in die Tasche lügen" zu tun. Ist ne' reine Einstellungssache! Ich mag 
niemanden dazu zwingen, manipulieren o.Ä. , nur damit sie bei mir bleibt. In einer Monogamen
Beziehung läuft das aber meist immer darauf hinaus, ob bewusst oder unbewusst. Das Forum
ist voll mit solchen alltäglichen Problemen. 

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8 minutes ago, TheWomanizer said:

Die Grenze bei mir wäre der Vertrauensbruch. Wenns heimlich geschehen würde. So ein Konzept funktioniert in 
meinen Augen nur wenn alle Beteiligten absolut ehrlich miteinander umgehen. Die Anzahl macht gar nichts aus,
warum auch? Wer weiß was vor mir gewesen ist? Oder nach mir passieren wird? Interessiert mich null. Das wertet
den Menschen für mich nicht auf oder ab.

Das von dir oben beschriebene ist natürlich auch so ne' Sache des Verlangens. Ich hatte bis jetzt zwei mal ne'
offene Beziehung und bei beiden malen war das nie so, dass es jede Woche ne neue gab. Ich fände es allerdings
abstoßend wenn meine Partnerin null Selektion / Ansprüche hätte - sowas screent man aber vorher. Wenn die
Männer (oder auch Frauen) alle Stil, Niveau und auch so in Ordnung sind - ist alles cool. Es war mal einer dabei
der mich auf biegen und brechen abservieren wollte, bzw. wollte er sie dazu bringen. Das sind dann natürlich
No-Go's - und da Frauen i.d.R. sehr viel Empathie besitzen, merken die sowas auch schnell und servieren ihn
dann ab. War bei mir jedenfalls so.

So habe ich es auch erlebt. Ich gehe sogar 'ne Stufe weiter - selbst wenn es meine Partnerin gemacht hätte d.h. heimlich, dann wäre es für mich ok. Ich wäre dann rausgegangen, hätte mir eine andere gekrallt und ihr anschließend eine offene Beziehung vorgeschlagen.

Wir reden hier immer von so einem Idealkonzept- die perfekte Frau, sie serviert ihn ab, sie verliebt sich nicht in ihn. Aber was glaubst du, wenn du diese top Frau richtig liebst, also auf Biegen und Brechen, mit ihr soviel erlebt hast und sie verliebt sich in ihn ? Oder du hast Kids mit der? Wie würdest du dich fühlen? Frauen sind emotional - das wissen wir hier mittlerweile alle im Forum, wenn da die Emotionen überspringen ? 

Aber wie gesagt hier geraten Standpunkte aneinander - bei einer halbgaren Beziehung die ich eingehe um konstanten Sex und Zeitvertreib zu haben geht es für mich ohne Probleme. Bin ich richtig in die Frau investiert und ich weiß, dass sie wirklich 1 von 100.000 ist, dann geht es für mich persönlich nicht mehr so einfach.

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Du weißt ja gar nicht ob sie jedesmal tatsächlich zurückkommt und dann läuft es wieder auf das gleiche hinaus - Stress. Grundsätzlich kann man solche Beziehungsformen schon leben, ich habe allerdings den Eindruck, dass da viele Menschen in der Theorie glücklicher mit sind als in der Realität und sich was zurecht rationalisieren, was eigentlich gegen ihre Instinkte arbeitet. 

Und auch nochmal zu Helmut: Sie bleiben verheiratet, weil sie gerne in einem Netz aus Liebe und Sicherheit liegen, während andere Menschen für die sexuellen Bedürfnisse und das Entertainment herhalten sollen. Ob das in Ordnung ist muss wohl jeder selber entscheiden, mir gefällt das Menschenbild dahinter allerdings nicht. 

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4 minutes ago, TheWomanizer said:

Welches Leben ist denn entspannter?

Das, wo ich ständig Angst haben muss sie geht heimlich fremd. Muss das Handy kontrollieren,
generell ein Auge offen halten das sie bloß nicht mit wem anders anbändelt, sie ständig dran
erinnern zu müssen das ich der einzige bin usw..

oder:

Wenn sie wen anders haben will, ok. Kommt sie danach ohne minimalste Druckausübung zu
mir freiwillig zurück, super! Wenn ich sie allerdings jedesmal dazu zwingen muss, sie dran
erinnern muss, kontrollieren muss das sie auch ja zurück kommt... boah ne, zu viel Stress! :D

Kommt sie nicht freiwillig zurück, was hab ich dann verloren?

Das hat nichts mit "sich in die Tasche lügen" zu tun. Ist ne' reine Einstellungssache! Ich mag 
niemanden dazu zwingen, manipulieren o.Ä. , nur damit sie bei mir bleibt. In einer Monogamen
Beziehung läuft das aber meist immer darauf hinaus, ob bewusst oder unbewusst. Das Forum
ist voll mit solchen alltäglichen Problemen. 

Wenn du erstes machen musst, dann bist du ein Lappen und wirst schneller als du schauen kannst abserviert.

Aber wie gesagt Womanizer, ich kenne deinen Beziehungsstand nicht, aber hast du eine deiner Frauen so richtig geliebt? Eine Top Frau, top Aussehen, top Charakter - alles passt. Ich kann das bei halbgaren Dingen ohne Probleme durchziehen, aber halt nicht bei einer Top Frau. Da bleibt mir nur eins: Vertrauen. Und wenn ich trotzdem ständig grübele was sie macht, dann muss ich tatsächlich an meiner Einstellung arbeiten.

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12 minutes ago, TriiaZ said:

Aber was glaubst du, wenn du diese top Frau richtig liebst, also auf Biegen und Brechen, mit ihr soviel erlebt hast und sie verliebt sich in ihn ?

Is ja auch spannend von der Idee her.

Meine Erfahrung ist: Lieben kann ich nur auf Gegenseitigkeit. Wer mich nicht liebt, den kann ich nicht lieben. Den kann ich vielleicht begehren, toll finden, für's Ego als Freundin haben wollen. Aber nicht ernsthaft lieben.

Wenn du also "auf Biegen und Brechen"  eine Frau liebst, tut sie das auch? Also, deiner Meinung nach? Weil dann kann sie sich natürlich trotzdem in einen anderen verlieben. Aber wird dich deswegen nicht ent-lieben.

Oder ist der andere eventuell nur der Punkt an dem du erkennst dass was du so liebst, dich nicht liebt? Und du eher eine Illusion geliebt hast?

 

10 minutes ago, Nubes said:

Sie bleiben verheiratet, weil sie gerne in einem Netz aus Liebe und Sicherheit liegen, während andere Menschen für die sexuellen Bedürfnisse und das Entertainment herhalten sollen.

Wieso "herhalten sollen"? Wieso ist die Idee für dich so verletzend dass nicht ein Partner für alle Bedürfnisse die du hast aufkommen muss, und das wohl auch gar nicht kann? Wenn du gerne schachspielst, muss der Partner dann auch gut schachspielen können?

Von der philosophischen Seite her:

Es gibt denke ich einen forenweiten Konsens dass wir mit jemand Sex haben können ohne dafür auch exklusiv geliebt werden du müssen. Liebe muss da gar nicht sein.

Aber gleichzeitig könnten wir keine Liebe haben ohne exklusiven Sex?

Geht sich ja rein von den Begrifflichkeiten nicht aus.

bearbeitet von Helmut
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3 minutes ago, Nubes said:

Du weißt ja gar nicht ob sie jedesmal tatsächlich zurückkommt und dann läuft es wieder auf das gleiche hinaus - Stress. Grundsätzlich kann man solche Beziehungsformen schon leben, ich habe allerdings den Eindruck, dass da viele Menschen in der Theorie glücklicher mit sind als in der Realität und sich was zurecht rationalisieren, was eigentlich gegen ihre Instinkte arbeitet. 

Und auch nochmal zu Helmut: Sie bleiben verheiratet, weil sie gerne in einem Netz aus Liebe und Sicherheit liegen, während andere Menschen für die sexuellen Bedürfnisse und das Entertainment herhalten sollen. Ob das in Ordnung ist muss wohl jeder selber entscheiden, mir gefällt das Menschenbild dahinter allerdings nicht. 

Endlich jemand der mich hier versteht. Wobei auch hier Differenzierung notwendig ist - es ist eben eine Frage des Investments. Bedeutet mir eine Frau sehr viel, weil ich wirklich weiß, dass sie Seltenheitswert besitzt, dann funktioniert es auch leider wieder mehr in der Theorie als in der Realität. Und auch das deckt sich mit meinen realen Überschneidungen - alles funktioniert bis eben diese Art von Frau in das Leben eines Mannes tritt. Dann denken diese Männer anders.

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vor einer Stunde, TriiaZ schrieb:

1.) Weil ich glaube, dass die tollen PUA Konzepte wie Polygamie, fremdficken etc. nur funktionieren wenn es entweder keine ernsthafte Beziehung ist bzw. es nicht auf Kinder oder Heirat hinauslaufen wird. Ich weiß, dass wird im PUA immer anders gepredigt wird und die Leute es wie Roboter 1:1 runterbeten "LSE zieht LSE an", "Monogamie ist was für Leute mit geringem Selbstwertgefühl, weil die Angst besteht, dass man jm. unterlegen ist". Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass wenn du mit der Frau ein Kind hast und dir diese fremdfickt mit anderen Typen, dass du definitiv nicht so locker bleiben würdest mit einem Kind im Schlepptau. Deswegen - falls es mal passieren sollte - würde ich einfach gerne wissen, wie du dich in diesem Moment gefühlt hast, wenn es dir offenbart worden ist. 

Emotionen wie Eifersucht hat Mutter Natur schon aus einem guten Grund in uns reingepflanzt. 

2.) Ich meine wie eure Beziehungsform aussah bevor ihr ein Kind bekommen habt, ob es auch schon der polygamen Form entsprach.

Hat er überhaupt irgendwo geschrieben, dass es eine offene Beziehung ist/war? 

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3 minutes ago, Helmut said:

Is ja auch spannend von der Idee her.

Meine Erfahrung ist: Lieben kann ich nur auf Gegenseitigkeit. Wer mich nicht liebt, den kann ich nicht lieben. Den kann ich vielleicht begehren, toll finden, für's Ego als Freundin haben wollen. Aber nicht ernsthaft lieben.

Wenn du also "auf Biegen und Brechen"  eine Frau liebst, tut sie das auch? Also, deiner Meinung nach? Weil dann kann sie sich natürlich trotzdem in einen anderen verlieben. Aber wird dich deswegen nicht ent-lieben.

Oder ist der andere eventuell nur der Punkt an dem du erkennst dass was du so liebst, dich nicht liebt? Und du eher eine Illusion geliebt hast?

Liebe ist etwas abstraktes - es kann kommen und wieder gehen. Und es ist meiner Meinung nach immer ziel gerichtet - du kannst nur eine Person lieben, niemals zwei gleichzeitig. Selbst wenn du sagst das geht, eine Person wird immer einen gewissen Vorrang haben. Und das wird die Person sein, die du dann wirklich liebst.

Ich verstehe deine ganzen Fragen ehrlich gesagt nicht richtig - wir gehen davon aus, beide Personen lieben sich sehr. Aber Liebe kommt und geht und in einer Polyamie befeuerst du da Ganze einfach. Ich habe gedanklich ein großes Problem damit zu wissen, dass die Frau die ich liebe, für dich evtl. sogar finanziell teilweise aufkomme (in Form von höhere Mietzahlungen, Lebensmittel etc) und sie schläft mit einem anderen oder schlimmer offenbart mir nach jahrelangem Support, dass sie nun jemanden anderen liebt.

Wie gesagt - in der Theorie alles schön, in der Praxis umso komplizierter. 

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5 minutes ago, Elisa_Day said:

Hat er überhaupt irgendwo geschrieben, dass es eine offene Beziehung ist/war? 

Deswegen auch die zweite Frage.

Ich habe keine Kinder und bin nicht verheiratet. Ich würde mich super darüber freuen, wenn hier ein Forum User seine eigenen Erfahrungen niederschreiben könnte, welche er gesammelt hat in einer offenen Beziehung mit einer Person, mit welcher er ein Kind bekam. 

Ich würde einfach gerne wissen, wie er sich gefühlt hat, wenn seine Frau ihm offenbart hat, dass sie soeben von einem "Date" nach Hause kam während er das Kind gehütet hat. Ich würde gerne wissen, was genau in diesem Moment in ihm vorging.

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17 minutes ago, TriiaZ said:

Und es ist meiner Meinung nach immer ziel gerichtet - du kannst nur eine Person lieben, niemals zwei gleichzeitig.

Also, sei dir versichert, das geht.

17 minutes ago, TriiaZ said:

Selbst wenn du sagst das geht, eine Person wird immer einen gewissen Vorrang haben.

Ja, mag sein. Schlafen werde ich in der Regel immer im gleichen Bett - persönlich denke ich nicht das es zwei polyarmore "Hauptbeziehungen" geben kann, allein schon wegen Fragen des Alltags.

Aber deshalb liebe ich die andere Person ja nicht "schlechter", nur anders bzw. auf eine andere Art. Was du sagst ist ja in der Art: Wenn sie jemand anders lieben darf, bin ich ja eventuell nur mehr der nachrangige Teilnehmer. Der, der weniger starke Emotionen hervorruft.

Aber wenn du nur mehr schwache Emotionen hervorrufst, dann bist du in einer Mono-Beziehung auch am Ende. Du zögerst dieses Ende maximal länger hinaus.

Versuch mal diesen Satz wirklich tief drin zu verstehen: Eine Frau bleibt nicht bei dir weil sie keine Alternativen hat. Sondern weil sie bei dir bleiben will!

17 minutes ago, TriiaZ said:

Ich habe gedanklich ein großes Problem damit zu wissen, dass die Frau die ich liebe, für dich evtl. sogar finanziell teilweise aufkomme (in Form von höhere Mietzahlungen, Lebensmittel etc) und sie schläft mit einem anderen oder schlimmer offenbart mir nach jahrelangem Support, dass sie nun jemanden anderen liebt.

Es tut mir leid, aber wie weiter oben schon geschrieben: Für mich liest sich das als ob du Angst hättest jemand anderer casht dein Sparkonto ab.

Wenn du eine Frau unterstützt, zb. durch höhere Mietzahlungen, warum tust du das denn? Sei dir bewusst dass sie dir dafür nix schuldig ist. Schon gar keine Treue.

13 minutes ago, TriiaZ said:

Ich würde einfach gerne wissen, wie er sich gefühlt hat, wenn seine Frau ihm offenbart hat, dass sie soeben von einem "Date" nach Hause kam während er das Kind gehütet hat.

Du hast da echt eine seltsame Vorstellung von Kommunikation.

Mein Kumpel in der offenen Ehe weiß wenn seine Frau fortgeht. Und dass sie sich dabei eventuell mit einem ihrer Lover trifft. Die muss ihm nix "offenbaren" wenn sie wieder heimkommt.

Kenn ein Pärchen sehr gut, da weiß ihr Freund wann sie den anderen Kerl trifft. Weil der dann oft bei den beiden in der Wohnung übernachtet. Im gleichen Bett. Und?

bearbeitet von Helmut

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46 minutes ago, Nubes said:

Polygamie ist für Menschen nicht unbedingt natürlich und deswegen leben sie auch seit Jahrhunderten dieses Konzept nicht, weil es biologisch gesehen für die Aufzucht gesunden Nachwuchses keinen Sinn macht bzw. keinen Sinn gemacht hat.

Richtig, das "natürliche" Konzept im biologischen Sinne für Menschen ist die serielle Monogamie (bspw. ableitbar über sexual Dimorphism). Die "natürliche" Rollenverteilung bei der Erziehung von Kindern ist jedoch auch, dass die Frau diese wahrnimmt und nicht der Mann. Würdest du du also behaupten, dass wir dieses biologisch natürliche und seit Jahrtausenden gelebte Muster mit Mutti am Herd ebenfalls beibehalten sollten?

Oder direkter formuliert: Wenn wir in unser modernen Gesellschaft altgediente Muster mehr und mehr ablehnen oder zumindest hinterfragen, weil wir bspw. Männer mehr in die Kindeserziehung integrieren, Frauen eine freiere Sexualität erlauben etc, dann macht es auch Sinn dieses Argument auf andere Bereiche anzuwenden und diese genauso zu hinterfragen. Serielle Monogamie ist zwar die übliche Beziehungsform beim Menschen, aber das bedeutet nicht, dass sie im ethischen Sinne richtig ist oder wir sie zwangsläufig beibehalten wollen. U. A. auch weil zusätzlich zum biologischen Aspekt (genauso wie bspw. die Rolle der Frau in der Gesellschaft) Monogamie  gesellschaftlich verstärkt wurde. Und das lohnt es sich für jeden reflektierten Menschen mal zu hinterfragen. 

46 minutes ago, Nubes said:

Männer sind es gewohnt, dass Frauen stärker binden, deswegen fühlen sie sich diesbezüglich auf der sicheren Seite. Aber wenn die gesellschaftliche Entwicklung so wie im Moment gerade weiter voranschreitet und Frauen ihre romantische Indoktrination verlieren sowie den Glauben an "den Einen" könnte das für Männer auch äußerst unangenehm werden. Denn auch wenn sie selber gerne fremdpoppen, legen sie sich doch auch gerne in einen gemachtes Nest aus Liebe und Sicherheit. Sobald Frauen anfangen Bindungen zu verweigern und das wird bei zunehmenden offenen Beziehungen irgendwann der Fall sein, denn eine Bindung verspricht keine Sicherheit und Wunscherfüllung mehr, wird es spannend. Das werden die Männer schlecht aushalten. 

Das sieht man doch auch an diesen ganzen Redpill-Kaspern, wie zum Beispiel auch dem Verfasser dieses Bullshit-Artikels. Da wird ein Frauenbild propagiert wie bei Hitlers Frauenminister, oberflächlich und aggressiv, für sie selbst gilt allerdings vögeln bis die Schwarte kracht. Gleichzeitig wird ein ambivalentes Bild projiziert,  einerseits soll die Olle bloß schnell die Beine breitmachen, sonst ist sie verklemmt, anderseits bloß nicht aus der Reihe fallen, selbst bunte Haare sind den Herren zuviel.  

Dein Post (wie auch einige andere, die ich von dir hier im Forum gelesen habe) klingt allerdings genauso frustriert wie die der Redpill-Kasper. Und ich lese bei dir genau die gleiche "Mann gegen Frau"-Denkweise heraus, die Redpill, MGTOW etc. oft zeigen. 

Daher rate ich dir auch das gleiche wie denen: Schau woher deine Frustration und negative Wahrnehmung kommt, arbeite daran und pass auf, dass das nicht irgendwann in einem Hass auf das andere Geschlecht endet.

bearbeitet von Patrick B
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vor 11 Minuten, TriiaZ schrieb:

Liebe ist etwas abstraktes - es kann kommen und wieder gehen. Und es ist meiner Meinung nach immer ziel gerichtet - du kannst nur eine Person lieben, niemals zwei gleichzeitig. Selbst wenn du sagst das geht, eine Person wird immer einen gewissen Vorrang haben. Und das wird die Person sein, die du dann wirklich liebst.

Natürlich kannst Du das. Siehe deine Familie. Oder liebst Du nur deinen Vater?
Die Frage ist eher, willst Du dass? Du bestätigst das aber schon wieder:
Liebe = Besitztum. Das ist das, was es für dich ausmacht. Exklusivität. 
Aber Liebe ist das nicht wirklich. 

Ich kann dir auch ne Gegenfrage stellen: 

Was wäre, wenn deine 1 von 100.000 dir offenbare würde, dass sie doch gerne
mal jemand neues ausprobieren würde? Würde die "Liebe" dann sofort verschwinden?
Oder ermöglichst Du ihr diesen speziellen Wunsch, eben weil Du sie liebst?
 

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4 minutes ago, TheWomanizer said:

Natürlich kannst Du das. Siehe deine Familie. Oder liebst Du nur deinen Vater?
Die Frage ist eher, willst Du dass? Du bestätigst das aber schon wieder:
Liebe = Besitztum. Das ist das, was es für dich ausmacht. Exklusivität. 
Aber Liebe ist das nicht wirklich. 

Ich kann dir auch ne Gegenfrage stellen: 

Was wäre, wenn deine 1 von 100.000 dir offenbare würde, dass sie doch gerne
mal jemand neues ausprobieren würde? Würde die "Liebe" dann sofort verschwinden?
Oder ermöglichst Du ihr diesen speziellen Wunsch, eben weil Du sie liebst?
 

Wenn ich mit ihr keiner Kinder habe, wahrscheinlich schon.  Aber eher würde ich einen Kompromiss versuchen zu schließen - Swinger Club oder so.

Wenn ich mit ihr Kinder habe, nein.

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12 minutes ago, Helmut said:

Also, sei dir versichert, das geht.

Ja, mag sein. Schlafen werde ich in der Regel immer im gleichen Bett - persönlich denke ich nicht das es zwei polyarmore "Hauptbeziehungen" geben kann, allein schon wegen Fragen des Alltags.

Aber deshalb liebe ich die andere Person ja nicht "schlechter", nur anders bzw. auf eine andere Art. Was du sagst ist ja in der Art: Wenn sie jemand anders lieben darf, bin ich ja eventuell nur mehr der nachrangige Teilnehmer. Der, der weniger starke Emotionen hervorruft.

Aber wenn du nur mehr schwache Emotionen hervorrufst, dann bist du in einer Mono-Beziehung auch am Ende. Du zögerst dieses Ende maximal länger hinaus.

Es tut mir leid, aber wie weiter oben schon geschrieben: Für mich liest sich das als ob du Angst hättest jemand anderer casht dein Sparkonto ab.

Wenn du eine Frau unterstützt, zb. durch höhere Mietzahlungen, warum tust du das denn? Sei dir bewusst dass sie dir dafür nix schuldig ist. Schon gar keine Treue.

 

Hast du es denn schon einmal probiert mit zwei Frauen gleichzeitig?

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1 minute ago, Helmut said:

Jo.

Und wie ist der aktuelle Status bzw. wie ist es verlaufen?

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Hab mit beiden noch guten Kontakt, aber da ich mich sehr verändert habe passts für eine Beziehung nicht mehr.

Wieviele Mädels haben dir eigentlich schon mal einen Dreier angeboten? Also, so von sich heraus. Ohne dass du was tun musstest.

bearbeitet von Helmut

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