TriiaZ

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  1. Auch wenn es eine bittere Pille ist - leider dachte ich im Studium ähnlich wie du. Vertrau mir, stehst du im Berufsleben und sei es auch irgendwo in einem "high-class" Beruf wie M&A, wirkst du merken, dasss es alles andere ist als "High Performance". Realität ist eher so, dass du meistens Power Points bastelst und diese vorträgst. Und selbst 54k p.a. ist am Ende nur knapp "über" 2300 EUR oder so. Und Studiengang != IQ. Ein KFZ Mechatroniker könnte genauso gut seinen Teil zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen und "oh, wunder" ich kenne sogar Leute, die noch nie ein PUA Buch gelesen haben, es aber trotzdem mehr drauf haben, als viele "PUAler". Glaub mir, jetzt wo ich im Berufsleben stehe mit einem gut bezahlten Job => Karriere ist nur die Hälfte des Lebens. Glücklich sein, eine gute Partnerin, gute Freunde und schöne Urlaube ist 10000000000 mal mehr wert.
  2. Hey Leute, es gibt im Leben Dinge, von denen man hofft, dass sie einem einer schon früher von erzählt hat. Ein Beispiel wäre Pickup, ein anderes wäre das Berufsleben. Als ich mit 21 Jahren ein duales Studium anfing, war ich hoch motiviert. Nach dem straffen Programm aus Bachelor + Ausbildung, folgte der Master. Ein guter Master sollte es sein und so ging ich an eine gut gerankte FH. Kontinuirlich neben dem Studium Sport getrieben (Fitness), die Jahre über viele Bücher über PE gelesen, neue Leute kennen gelernt. Aber immer straight den Fokus auf die Noten - als BWLer ein Must-have, wenn man einen Platz an der Sonne haben will. Am Ende Master mit 1,7 abgeschlossen und angefangen zu bewerben. Es war ein Mix aus nebenbei coole Studis Jobs, studieren, Kraftsport, Me-Time, Frauen & Freunde. Realitätsschock Nr.1: Trotz gutem Profil war der Berufseinstieg schwieriger als gedacht und ging einem mehr oder weniger schlecht bezahltem Praktikum einher. Realitätsschock Nr.2: Einmal in den Job geschafft, interessiert es keinen mehr, ob Uni oder FH, ob Note 1,3 oder 3,3, ob Bachelor oder Master. Ganz im Gegenteil, in meiner Abteilung arbeiten sogar Leute mit "nur" einer kfm. Ausbildung wie ich sie auch gemacht habe, stehen aber aufgrund der 4 Jahren mehr BE sowohl von der Position als auch finanziell wesentlich besser dar. Und selbst die Bachelor Jungs hatten teilweise einen mega miesen Bachelor, kamen aber einfach rein, weil zu dem Zeitpunkt der Bedarf groß war. Das war eine ziemlich große Ernüchterung: Mein Umfeld, die Kommliitonen, Internet Karriere Foren haben einem immer eingeredet wie wichtig sehr gute Noten, ein zügiges Studium, gute Praktika blabla. Da ist sicherlich etwas dran, aber am Ende spielt vor allem eins rein: Glück. Somit kann man zusammefassen, die ganzen Jahre über gab es Ziele: Abitur, Bachelor, Master, geiler Job. Jetzt stehe ich seit 2 Jahren im Job, er macht mir super viel Spaß, aber irgendwie fehlt mir seitdem ein richtiges Ziel. Gepaart mit dieser großen Ernüchterung, fehlt mir irgendwie der Drive neues anzugehen. Ein paar Beispiele: - Im Kraftsport hat meine Motivation wahnsinnig nachgelessen. Spielt es für mich wirklich eine Rolle noch, ob der Körper nun 8, 12 oder 15% Körperfett hat ? Irgendwie nicht. - Im sozialen Umgang lernt man ständig neue Leute kennen. Aber die Gespräche sind irgendwie immer dieselben, irgendetwas belangloses, Small-Talk, Mal tiefgründigeres aber am Ende des Tages stillt man eher seinen sozialen Hunger und das war's. - Im Umgang mit Frauen: Na gut, dann approacht man halt Frau X. Oh, nix geworden...hmm.egal..zur nächsten, ah Treffer und wieder Schema F. Man verbringt etwas Zeit gemeinsam, erzählt die selben Geschichten wie auch schon die Treffen vorher mit anderen Frauen, philosophiert über dies & jenes, blablabla. Kurz: Es fehlt irgendwie der Grip. Irgendetwas besonderer. Ich weiß nicht ob es einfach nur Ziele sind die mir fehlen, aber irgendwie plätschert das Leben aus Arbeit, Me-Time, Sport & Sozialen Aktivitäten vor sich hin. 2-3 / Jahr etwas Urlaub und schon ist das Jahr vorbei. Das Leben kommt mir irgendwie so plastisch vor, so 2 Dimensional. Hat jemand ähnliches ?
  3. Es passt nicht komplett zum Topic, da ich dir eig. keinen Ratschlag geben kann - wobei - indirekt wohl schon. Ich war in der selben Situation, wohl noch etwas extremer. Vollzeit arbeiten (40h) + Parallel Abschlussarbeit geschrieben + ex-Freundin Umzug organisiert. Übermut gepaart mit Performance Gedanken hat mich noch einige Wochen innerlich gebrochen. Never ever again. Mach sowas nie wieder. Aber ein anderer Punkt, der mir ziemlich wichtig ist: ". Die meisten Menschen in diesem Kollektiv sind nunmal alle mitte 20 und leistungsorientiert und mit nem KFZ Mechatroniker kann ich langfristig keine Zeit verbringen..." Das klingt nach hohem Ross und pass auf, dass du nicht nach dem Studium wie ich und viele meiner Kommlitonen auf den harten Boden der Realtität aufschlagen. Falls das leistungsorientiert sich am Studium misst, dann muss ich dir sagen: Einmal im Berufsleben, interessiert es NIEMANDEN weder wo / was oder mit welchen Noten du studiert hast. Ich habe BA 1.7, MA 1.5 gemacht und mein Senior Projektmanager ist imselben Alter mit BA 2.7 und fetten geilen Urlaubserinnerungen aus dem Bachelor d.h. während ich in der Uni saß, hat er gesurft. Trotzdem steht er nun über mir und hat 3 Jahre mehr BE. Ich finde als Student lebt man in einer Art von "Blase", man glaubt, dass sich die harte Arbeit aus dem Studium 1:1 in der Realität ummünzt: Nein, sie tut es nicht. Man fängt i.d.R. als letzter in der Nahrungskette an und es interessiert wirklich NIEMANDEN was man vorher gemacht hat. Der KFZ Mechatroniker der seit 5 Jahren im Berufsleben steht, Steuern zahlt hat i.d.R. mehr geleistet als ein Student der 5 Jahre BA / MA BWL, Geisteswissenschaften oder andere softige Fächer studiert hat. Deswegen würde ich diesen nicht so abwerten - sein gesellschaftlicher Mehrwert war bisher größer als die eines Theoretikers.
  4. Sympathisch, aber kleider technisch noch was drin. Für OG das erste.
  5. Ich glaube, dem kann man nicht viel hinzufügen. Jedoch hat auch "Helfen" seine Grenzen - du kannst den Weg zeigen, solltest aber nicht immer ihre Probleme für sie lösen. Andererseits - immer die Richtung vorgeben und ein Leben für "zwei" zu führen, kann auch anstrengend sein. Die Frau sollte genug geistige Reife haben um zu wissen, was sie selber möchte. Ich glaube, es verteilt sich bei einer guten Beziehung 50:50. Sie sollte aber das Gefühl haben, dass du an ihrer Seite bist. EDIT: Wie groß bist du eig. ?
  6. Hey Leute, weiß einer von euch, welches Nike Model das folgende ist ?
  7. Kann ich nur zustimmen. Ich habe mich mal damit sehr ausführlich befasst - meine ex-Freundin hatte einen ähnlichen Vater, entsprechend hat sie ihr Verhalten auf die Beziehung projeziert, in eine feminine Art und Weise. Klopf dein gesamtes Leben mal durch und schau, in welcher Hinsicht dir etwas nicht normal vorkommt. Und an diesem Punkt setzt du an.
  8. Manchmal hilft es, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Sachen einfach wirken lassen. Nicht immer muss man performen, nicht immer über sich hinauswachsen. Einfach mal Sachen auch so gut sein lassen, wie sie sind. Dein Leben scheint ja ganz in Ordnung zu sein. Ich glaube, man setzt sich selber viel zu sehr unter Druck. Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber bei einer Lebenserwartung von 85 Jahren, sind es sicherlich noch einige Jahre und viele Tage an denen man vieles machen / tun kann. Hauptsache, man schafft es - und es klingt immer wieder so extrem banal - für sich selber die Mitte zu findden. Klar, das Leben ist geiler wenn alle Bereiche laufen: - Familie - Freunde - Job - Freundin - Hobbies - Sport - Selbstverwirklichung Aber seien wir mal ehrlich - ich kenne niemanden, bei dem alles immer stimmt, mir inklusive. Das Leben ist eher wie ein Bot im Sturm, du musst immer wieder versuchen das Ruder gerade zu halten. Der Versuch alles irgendwie stetig auszubalancieren und seinen Platz zu finden und das versuchen wohl alle Menschen. Ich glaube, vor allem in unserer heutigen Zeit, ist es schwieriger als früher.
  9. Ich kann hier noch eine Story zum besten geben. Ich kenne jemanden - x-facher Multimillionär - mehrere Häuser, teure Autos, Frau, Kinder alles. Der Mann hat es mit mitte 40 geschafft. Ich saß mit ihm für 2 Stündchen zusammen und wir philosophierten über das Leben. Er hat seine Firma verkauft und hat keine richtige Ahnung, wie er seine zweite Lebenshälfte gestalten soll. Er will sein ganzes Leben umkrempeln - zu sich selber finden. Obgleich er vieles erreicht hat - die Innere leere ist geblieben, weil er einfach keine richtige Mission mehr im Leben hat. Während meine Mission es ist, die Karriereleiter aufzusteigen, mich langfristig setteln, bin ich damit beschäftigt. Meinen "Kick" ziehe ich aus den täglichen, kleinen Erfolgserlebnissen, die Herausforderungen die ich überwinde. Ich glaube, nur aus diesem Zusammenspiel aus Schatten & Licht kann Glück entstehen, vor allem in unserer schnell lebigen Welt. Genauso gut, kann ich morgen meinen Job verlieren, die Freundin verlässt einen und die Eltern erkranken. Dann sieht mein Leben wieder ganz anders aus.
  10. Ich glaube auch, wie Vorposter es beschrieben haben - man kann nicht "Dauer glücklich" sein, das existiert schlichtweg nicht und würde uns nur stressen. Es geht darum, eine innere "Zufriedenheit" zu erlangen, welche langfristig ist. Und das schafft weder Geld noch andere materialistische Dinge.
  11. Ich glaube, wir haben uns gar nicht so argh widersprochen. Du hast es gut präzisiert.
  12. Glaubst du nicht, dass es einfach nur Zufall sein kann...? By the Way, ich hätte da noch eine Frage, die mir so im Kopf schwirrt, die ich mir nicht ganz beanworten kann. Du weißt ja sicherlich, gibt es ja eine Attachment Pairing Tabelle d.h. Secure + Secure, Secure + Anxious, Avoidant + Anxious etc. Wenn man immer schreibt, dass "LSE zieht LSE" an, wie können dann Pairings wie Secure + Anxious resultieren oder Secure + Avoidant ? Und diese Pairings KÖNNEN funktionieren. Das ist eine ernstgemeinte Frage, denn eigentlich denke ich immer, dass es sowas doch dann gar nicht gäben könnte..?
  13. Glaubst du nicht, dass wenn "echte" issues dahinter stecken (falls es diese sein sollten..), dass eher der Gang zum Psychologen sinnvoller wäre und keine Hobby Psychologen aus einem PUA Forum. Wenn man sich nahezu alle psychischen Erkrankungen anschaut, so wird einem klar, dass nahezu die meisten aus der Kindheit resultieren infolge von emotionaler, körperlicher Vernachlässigungen. Das weißt du aus den Attachment Stilen sicherlich selber am besten. Und ich glaube, spätestens dann sollte man zu einem Psychologen gehen. Kein Hobby Psychologen Forum, wo die Leute ihr wissen aus irgendwelchen Büchern herhaben. Experten arbeiten jeden Tag mit solchen Menschen. Aber schon witzig - da gerät ein Typ an ein paar nicht ganz normale Frauen und die Leute zeigen mit dem Finger "Ähh, das Problem liegt bei DIR". Nein, es kann einfach Pech gewesen sein. Draußen laufen genug gestörte Frauen rum. Die Wahrscheinlichkeit einer zu Begegnen ist da gar nicht so gering.
  14. Genau, das meine ich. Sie zeichnet sich dadurch als schlecht aus, weil sie dysfunktional ist. Ich gebe dir ein Beispiel: Zwei Personen sind dysfunktional, jedoch greifen diese perfekt ineinander d.h. könnte es funktionieren. Aber das ist eine Vermutung. Gewisserweise sollte man aber auch differenzieren, worin genau die Dyfunktionalität liegt. Ich glaube, die meisten Menschen haben irgendwo ihren "emotionalen Balast", die einen mehr, die anderen weniger.
  15. Meine Güte, dann bist du ja die geborene Psychoanalytikerin - nach 2 Minuten kannst du sagen, ob jemand Narzisstische Tendenzen. Du solltest lieber als FBI Profilerin arbeiten. Spaß Beiseite - dieses Ying Yang Prinzip. Der springende Punkt - vor allem gestörten, attraktiven Frauen - ist, dass diese es unheimlich gut kaschieren können, weil sie sonst unbewusst wissen, dass der Mann schneller weg ist, als sie schauen können. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen: Wenn eine extrem attraktive Frau mit einem Mann zusammen ist, welcher optisch sehr weit unter ihrer Liga spielt, so steckt auch - und dafür lege ich meine Hand ins Feuer - eine wohl stark dysfunktionale Beziehung. Grundsätzlich muss eine dysfunktionale Beziehung nicht einmal schlecht sein - wenn die gegenseitigen Unzulänglichkeiten perfekt ineinander greifen, dann kann es sogar durchaus funktionieren. Hier ganz generell übrigens eine Buchempfehlung: Dangerous Personalities: An FBI Profiler Shows You How to Identify and Protect Yourself from Harmful People