TriiaZ

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  1. Nochmal etwas zum Thema coding: Vorweg wird es nie die Eierlegende Wollmilch Sau geben. Auch ein SWE wird "ML" nicht einfach so nebenbei aufschnappen (und will es vielleicht auch gar nicht). In einem Projekt kam ich zufällig auch stark mit SWE in Berührung (bin sozusagen in das Projekt reingerutscht) hatte jedoch schon einige Python Skils, wenn auch nicht die Denkweise eines SWEs. Somit habe ich mir die fehlenden Konzepte peu-à-peu on the Job angeeignet bzw. wurde von den Kollegen eingearbeitet. Ich weiß, dass ich niemals ein Vollblut SWE werde, aber um mit zu entwickeln reicht es allemal. Statt sein Skillset als etwas starres zu sehen, würde ich es als eine Art Flow sehen und lebenslanges lernen. Das wichtige ist eher, in einer Domäne den Eintstiegspunkt zu finden und dich dann sukzessiv vorzuarbeiten. Des Weiteren sind die PMs / Leute in den Projekten meist sehr locker und supporten dich schon, wenn du dich lernfähig zeigst.
  2. Hi, ja klar. Ich bille aktuell 100 EUR / Stunde, wobei auch 120-130 EUR im Bereich durchaus kein Problem sein sollten. Wie es für Data Science / ML ist. Auf jeden Fall kann man mehr verdienen, als viele Leute in gehobenen Führungspositionen und hat durchaus mehr Freiheiten (6 Monate arbeiten, 6 Monate frei, Teilzeit, 30h Woche etc. ). In Anbetracht des Alters würde ich nicht unbedingt nochmal eine Schleife über eine Beratung o.ä. machen sondern Dir einfach mal ein Profil auf den üblichen Seiten erstellen (freelance.de / freelancemap) und schauen, was für Anfragen reinkommen. Darüber wurde ich meistens gefunden und dann in die Kartei aufgenommen.
  3. Schwierige Kiste. Auf der einen Seite spielst du scheinbar auf extrem hohen Niveau - das können nur die aller, aller, aller wenigsten. Dafür braucht es eine Menge Talent - hut ab dafür. Ich glaube sogar, wenn du es in die Top Adressen schaffst à la Deepmind oder OpenAI, dann winken doch sogar 7-stellige Gehälter. "Die Entwicklergruppe startete Anfang Januar 2016 mit einem Team aus neun Forschern. Peter Lee von Microsoft erwähnte, dass die Kosten für einen Spitzenforscher im Bereich der Erforschung von künstlicher Intelligenz die Kosten eines NFL Quarterbacks überträfen." Ich kann mal aus der Wirtschaft sprechen - ich habe mehrere Jahre BE im Data Bereich und bin nun als Freelancer tätig. Der Stundensatz ist üppig und WLB ist gut (Home Office, 40h). Es ist halt nur die Frage, inwiefern solche Kenntnisse wie du sie hast in der Praxis gewürgt werden - i.d.R. geht es eher darum, dass Problem zu verstehen und einen passenden Algorithmus rauszusuchen. Deine Flugebene ist ja nochmal paar Etagen höher.
  4. Na, das klingt doch im großen ganzen nach einem sehr guten Leben. Wunderhübsche Frau, keine finanzielle Sorgen, 10 - 13 enge Freunde - alleine das haben ja nicht sehr viele. Es kann auch so aussehen: Keine Frau, stressiger Job (55h) bei mieser Bezahlung, kaum Freunde und kaum Zeit an sich zu arbeiten. Kannst du und deine Frau remote arbeiten ? Eventuell hilft ja auch einfach mal ein Tapetenwechsel, neue Impulse reinbringen - du satest ja selbst, das Reisen hat dir viel gegeben. Zum Thema Vergleich: Auch wenn der Foren Konsens ist, sich nicht zu vergleichen, fakt ist: Man tut es, auch wenn unbewusst. Wenn der Mensch diesen Mechanismus nicht hätte (+ Evolutionsantrieb), dann wären wir nicht aus der Steinzeit rausgekommen. Nicht umsonst sieht man gewisse Evolutionssteps: Früher war Geld ein Hauptmotivator um Karriere zu machen (und Status zu erlangen) und sich damit von anderen abzugrenzen. Nun haben wir hier in D verhältnismäßig viel Cash und es rücken andere Faktoren in den Vordergrund: Reisen, Fitness, Erlebnisse statt Porsche & Co. -> Nicht umsonst sind immer weniger junge Menschen bereit mehr als eine 40h Woche zu arbeiten. Somit ist es okay, sich zu vergleichen und Inspirationen einzuholen, jedoch nicht okay sich davon runterziehen zu lassen. So wie es sich bei dir liest, ist es eine Kombo aus zu wenig Bettgeflüster, langweiligen Job, vermeintlicher Vergleich mit dem besseren Leben anderer -> Ich glaube, hier helfen wirklich neue Impulse.
  5. Sozusagen "toxic" behaviour classification ? Das wäre möglich, jeder würde das auf viele false / positives hinauslaufen, weil Sachen ironisch gemeint sein könnten, aber je nach Schreibweise und dem Gesamtkontext der Unterhaltung entweder ironisch / toxisch sein könnte. Das wäre zu fein graduiert. Ein möglicher Use Case wäre - falls es das noch nicht gibt - das sich Menschen über ein Device z.B. sagen "Erstelle mir eine Zusammenfassung von Wikipedia Artikel X,Y" und die Zusammenfassung wird vorgelesen. Das wäre z.B. hilfreich für Menschen mit Behinderungen die z.B. einen Computer nicht bedienen können und sich somit die Zusammenfassung vorlesen lassen.
  6. Hallo zusammen, ich arbeite in der IT bei einem Partnerunternehmen eines großen Big Tech Konzerns. In diesem Zusammenhang habe ich auch immer wieder Zugriffe auf state-of-the-art Technologien. Eine dieser Technologien ist GPT-3, welches von Microsoft für 1 Milliarde lizensiert worden ist. Der Clou, wenn man im IT Bereich arbeitet ist zwar, dass man Zugang hat zu mächtiger Technologie, jedoch häufig nicht die entsprechenden Use Cases kennt, die man damit lösen kann. Hier die Wikipedia Definition zu GPT-3: Generative Pre-trained Transformer 3 (GPT-3) is an autoregressive language model that uses deep learning to produce human-like text. It is the third-generation language prediction model in the GPT-n series (and the successor to GPT-2) created by OpenAI, a San Francisco-based artificial intelligence research laboratory. GPT-3 ist in der Lage Kontext aus Text zu erkennen. Dabei gibt man dem Algorithmus immer einen gewissen Kontext mit d.h. die erste Frage und die erste Antwort stammen von mir. Der Clou ist: Der Algorithmus ist in der Lage Assoziationen zu erkennen d.h. ich gebe ihm Information A & Information B mit und dieser in der Lage einen Output C zu erzeugen. GPT-3 Input / Output: Q: Lisa has five eggs and Paul has 3 eggs. Lisa gives Paul five of her eggs. How many eggs does Paul now have? A: Paul has 8 eggs now. Q: Lisa has five eggs and Paul has 10 eggs. Lisa gives Paul five of her eggs. How many eggs does Paul now have? A: Paul has 15 eggs now. Q: Lisa has hundred butterflies and Paul has 5 butterflies. Lisa gives Paul 80 butterflies. How many butterflies does Paul now have? A: Paul has 85 butterflies now. Bei einem anderen Case wurde GPT-3 beigebracht aus natürlicher Sprache Code zu erzeugen. Eine spontane Idee wäre bsp. gemeinschaftlich einen Pickup Bot zu bauen. Dann könnte jeder User ein Q and A beisteuern und ich würde diese in das System einpflegen. Alternativ könnt ihr auch einfach mal eure Ideen posten!:)
  7. Ich finde, dass mit dem Job ist ein wirklich ein guter Vergleich. Das ist auch der Grund, weshalb auch Luftpumpen - zumindest in etablierten Unternehmen mit guten Cash Flows - relativ weit kommen. Die wahrgenommene Kompetenz bzw. die "vorgeheuchelte" > "echte" Kompetenz. Wenn diese Leute also blenden und zumindest in Teilen abliefen um gerade so nicht gefeuert zu werden, so können sie sich halten. Aber diese Leute kamen erst an die Position durch entsprechendes Verhalten, weil Menschen auf Reize anspringen. Der Nice Guy macht ja auch nicht alles verkehrt - er verkackt es einfach nur an entscheidenden Stellen aufgrund seiner Sozialisierung.
  8. Na, kann ja auch erstmal hobby mäßig sein, man kann so etwas ja einfach starten und laufen lassen. Ist ja nicht so als ob man seinen Job o.ä. direkt hinschmeißt, aber einfach mal die Fühler ausstrecken und einfach mal etwas ausprobieren.
  9. Was spricht dagegen einen Shop aufzubauen mit einer printable Nische und dann Werbung auf social media auszuspielen ? Selbst wenn es x hundert andere Shops gibt - bevor jemand einen 30 EUR Artikel kauft, macht er ja keine ausführliche Due Diligence. Er kauft es einfach. Gibt es bei diesem Gedankengang einen Denkfehler und wenn ja, welchen ?
  10. Dann mach das doch. Den Plan scheinst du ja zu haben. Aber das genau validiert meine These - du machst Dinge X,Y nicht aus Herzblut sondern agierst ganz präzise und klar um deinen Umsatz zu steigern.
  11. Genau, heißt ja aber nicht, dass eine andere Herangehensweise nicht sogar noch schneller erfolgreich ist oder du vllt. sogar an einem anderen Punkt hättest sein können. Mir geht nur dieses mies-reden von Dingen mit einem überschaubarem Aufwand im Vorhinein ziemlich auf die Eier, weil das einfach gesellschaftlicher Blödsinn ist. Die Erfahrung die man aus so einer Expedition zieht ist aber auf jeden Fall wertvoll.
  12. Siehst du - dafür sind halt Foren super. Das mit Printful war auch nur eine Idee für eine bestimmte Nische d.h. Druck von bestimmten Nischenprodukten. Aber wie gesagt - aktueller Zeitmangel. 3D Druck hört sich doch super an. Was kann man cooles machen ? Was gibt es schon ? Und wo würdest du Marktpotentiale sehen mit deinem Wissen status-quo ?
  13. Ein sehr legitimer Ansatz. Ich habe auch eine coole Idee einen Printful Job aufzusetzen, bin jedoch mit anderen Projekten gerade super ausgelastet. Aber genau das wäre der Weg.
  14. Richtig, aber die Beratung bieten die halt eben an um entsprechend am Markt zu bleiben. Ich war mal in einem eCommerce Laden mit Millionen Umsätzen - für den Inhaber ist das Produkt nur noch eine Zahl. Er ist maximal 1-2 Jahr in der Produktion um zu sehen, ob die Prozesse glatt laufen. Das Produkt an sich ist ihm aber egal - er verdient damit sein Geld.
  15. Mit Karl Ess hast du sogar das Gegenteil genannt. Der Typ springt auf alles an, was er zu Geld machen kann und das war früher auch nicht anders. Es mag sein, dass die Leute mal just 4 fun mit YouTube angefangen haben bevor diese gesehen haben, dass man damit Geld verdienen kann. Aber spätestens wenn du mit etwas Geld verdienst - sei es auch nur aus Zufall - probierst du dein Business wegen des Geldes zu skalieren, nicht weil du das Produkt oder Dienstleistung so schätzt. Das ist auch vollkommen klar - die Leute müssen ihre Bills bezahlen und wollen sich ein schönes Leben ermöglichen. Herzblut hört da auf, sobald es an Kommerzialisierung und Skalierung geht - denn danach steht Profit streben über der Herzblut Hobby Angelegenheit.