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Glaube, das mit der ewigen Liebe ist einfach ne Kompetenz, also Veranlagung.
Schaffen nach meiner Beobachtung am ehesten Menschen, die sich ein Stück weit das Kind  in sich bewahren.. und die, die sich vom Leben nicht verhärmen lassen. Mit dem Humor stirbt auch das Lieben können, weil die Anwesenheit humorloser, negativer Menschen mittelfristig keinen Mehrwert bietet.

Kann btw nicht bestätigen, dass der Sex zwingend nachlässt mit den Jahren. Jedenfalls nicht solang man hormonell noch im Saft steht. Meine erste Beziehung hielt, mit Halbzeitpause, über ein Jahrzehnt. Eher im Gegenteil. Als es sich gegen Ende etwas hohl nudelte, wurde gefickt, dass die Schwarte kracht. Echt. Wie die Blöden. Wohl unbewusst beide gemerkt, dass es hier gerade irgendwie wegknickt und darüber kompensiert.

 

Gewisse Empathie und Grundsentimalität spielen auch mit rein, glaub ich. Bild ich mir zumindest manchmal ein, wenn so bestimmte Songs im Radio erklingen. Wo man so ab der 3-5. Zeile automatisch aufhorcht und die Pace etwas runter fährt. Genreübergreifend. Weil die so viel transportieren,  was man gerade mal aufsaugen muss, um bissl Gänsehaut zu kriegen, oder debil vor sich hin zu schmunzeln. Wie ein Lagerfeuer im Raum.
Dann schaut man sich um und bei einigen regt sich da null. Nada. Auf dieser Saite schwingt genau nichts bei denen.
weiß nicht, was denen fehlt. Aber irgendwas fehlt da.

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Gast KillEmAll
2 hours ago, scheinheilige said:

@TriiaZ aber genau das ist doch die Büchse der Pandora.

Schau mal:

Man trifft sich, liebt sich über alles, baut ein Haus, bekommt Kinder. So auf Jahre gesehen.  Und dann steht man da. Alles da. Familie. Geld. Sicherheit. 

Aber man kennt seine Frau. Hat sie gerne. Auch ohne rosarote Brille. Die ist nämlich weg. Und ab und an zickt sie rum. So sind se halt,  die Weiber. Sex gibt's noch, aber nicht mehr allzu oft. Coolidge Effekt und so. Ist ja auch normal nach vielen gemeinsamen Jahren. Die Kinder sind Zucker, aber sie kosten auch Kraft. Das Haus ist schön aber es ist auch finanzielle Verantwortung. Jeder Tag ist gleich. Haus abzahlen, Kinder versorgen, Frau meckert weil der Müll nicht rausgebracht wurde. Die Kinder quengelig. So ist es eben. 

Und plötzlich denkt er wieder an die alte Freiheit. Er war Student und so frei. Seine kleine Bude, Kumpels und 2 Bier. Mehr als die nächste Party planen brauchte es nicht zum glücklich sein. Und dann traf er sie, kleine Bar, enges Rotes. Er wollte sie mehr als alles. Heißer Sex, ewige Nächte, tolle Partys, berauschende Urlaube. Alles ein ewiger Rausch. Könnte das Leben schöner sein? 

Und plötzlich kommt ihm der Alltag kalt und grau vor. Er fühlt sich einsam. Und dann geht er abends in diese kleine Bar. Und dort auf dem Hocker sitzt sie, Mandy, die Sekretärin.... 

Und das Drama nimmt seinen Lauf. 

 

Die ewige Frage der Menschheit wie Liebe und Anziehung auf Dauer aufrecht erhalten werden kann. Die meisten Ehepaare können sich iwann nicht mehr leiden. Sind nur noch  zusammen wegen dem aufgebauten Druck, der aus Verantwortung für Haus und Kindern besteht. Die Atmosphäre ist kühl. 

 Attraction für immer aufrecht erhalten? Iwann ist der Hintern des Nachbarn verführerischer als deiner. Das ist der Lauf der Dinge. Und die Monogamie wird zur Last. 

Wie Mensch das löst, weiß ich nicht. 

 

Die einzige Lösung ist:

- Eigenes Leben

- Ähnliche Werte und Lebensansichten

- Knapp bemessene Zeit (Amis nennen das Quality Time)

- Gegenseitiger Support in allen Belangen (ausgeglichen bis auf die Kleinkinder-Erziehung: Job der Frau)

- Akzeptanz, dass jahrelange Monogamie nicht funktioniert

- Respekt, Achtung und ausgeglichener Invest

 

Ist aber nahezu eine Utopie. Wer so eine Beziehung hat, sollte sich glücklich schätzen.

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Eine auf Logik aufgebaute Argumentation macht in der menschlichen Gefühlswelt ohnehin keinen Sinn. "Irgendwann scheitert die Beziehung sowieso, deshalb lieber gleich polygam" kann nicht funktionieren, wenn nur kleiner Implus in dir dagegen blinkt und das dürfte bei fast allen Menschen der Fall sein. Reine Rationalität kann auch nicht mit Selbstbewusstsein gleichgesetzt werden, wie das die Befürworter der Polygamie oft tun, denn die menschliche Psyche ist dann doch bisschen komplexer. Männer sind seit Jahrhunderten die Teilung in Hure und Heilige gewohnt. Das ziehen sie eisern durch und wollen es jetzt eben nicht mehr heimlich tun, sondern gesellschaftliche Legitmation. Die eine Frau für die Nestwärme und Liebe und die anderen als Spaßobjekte. Frauen tun sich mit dieser Teilung schwerer, allein schon aus biologischen und hormonellen Gründen, passen sich aber immer mehr an, was dann den Männern meistens auch nicht so gefällt. Die Heilige soll ja nicht zur Hure werden. Und keine bunten Haare. Und bloß nicht aus der Reihe fallen und so. Möglich, dass ältere Männer wechselnde Sexualpartner ihrer Frau gelassener nehmen können, aber jüngere und emotionaler wohl auch kaum. 

So wird dieses Konzept eifrig für alle propagiert, wobei es wahrscheinlich nur für die wenigsten tatsächlich kompatibel ist und Benefits aufweist. Ziemlich sinnlos...

 

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vor einer Stunde, Nubes schrieb:

Die eine Frau für die Nestwärme und Liebe und die anderen als Spaßobjekte.

Weißte, was nervt an deinen Posts. Die aus allen Poren triefende Submissivität dem vermeintlich repressiven Patriarchat gegenüber. Frauen müssen, weil Männer.

Nen Scheiß müsst ihr.
Du darfst dir alle Psychosen dieser Welt halten.
Du als Frau kannst dich stylen, wie du willst. Du kannst ne Glatze tragen, dir ne bunt schillernde Svastika draufstechen lassen und jedem erklären, es sei das hinduistische Glückssymbol.
Du kannst auch aus Protest den Terrorbusch des Todes kultivieren und auf Beine rasieren verzichten.
Und wenn du Bock hast, regelmäßig mit Dirty Mike und seinen Boyz in fremder Leute Karren Gangbangs abzuhalten, ist auch das dein gutes Re.. ne wadde.
Naja jedenfalls. Du weißt, was ich mein.


Gewisse Optik, Gemütszustände und Verhaltensweisen sind im Schnitt halt attraktiver, als andere. Ja. Isso. Wer da allzu sehr aus der Norm sticht, hat eben geringere Trefferquote und Auswahl bei der Partnersuche.
Männer, die gespiegelt analoge Posts zu deinen verfassen ("Hyyypergamie wää wää"), werden hier regelmäßig als Jammerlappen abgekanzelt und zurück an Muddis Abendbrotstisch geschickt.

Aber Frauen wie du wollen alles. Alle Rechte. Alle Freiheiten. Alle Vorteile... und Männer müssen das plain alles gut finden, was ihr damit so anstellt. Fällt denen auch ein, sich ne eigene Meinung zu gewissen Themen zu bewahren.
Weißte was?
Nen Scheiß müssen wir.


Wahllosigkeit steht übrigens bei keinem Geschlecht hoch im Kurs. Bei euch heißt das für Männer nur anders.

in diesem Sinne. Feuer frei, Mike

 

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4 minutes ago, Easy Peasy said:

Weißte, was nervt an deinen Posts. Die aus allen Poren triefende Submissivität dem vermeintlich repressiven Patriarchat gegenüber. Frauen müssen, weil Männer.

Nen Scheiß müsst ihr.
Du darfst dir alle Psychosen dieser Welt halten.
Du als Frau kannst dich stylen, wie du willst. Du kannst ne Glatze tragen, dir ne bunt schillernde Svastika draufstechen lassen und jedem erklären, es sei das hinduistische Glückssymbol.
Du kannst auch aus Protest den Terrorbusch des Todes kultivieren und auf Beine rasieren verzichten.
Und wenn du Bock hast, regelmäßig mit Dirty Mike und seinen Boyz in fremder Leute Karren Gangbangs abzuhalten, ist auch das dein gutes Re.. ne wadde.
Naja jedenfalls. Du weißt, was ich mein.


Gewisse Optik, Gemütszustände und Verhaltensweisen sind im Schnitt halt attraktiver, als andere. Ja. Isso. Wer da allzu sehr aus der Norm sticht, hat eben geringere Trefferquote und Auswahl bei der Partnersuche.
Männer, die gespiegelt analoge Posts zu deinen verfassen ("Hyyypergamie wää wää"), werden hier regelmäßig als Jammerlappen abgekanzelt und zurück an Muddis Abendbrotstisch geschickt.

Aber Frauen wie du wollen alles. Alle Rechte. Alle Freiheiten. Alle Vorteile... und Männer müssen das plain alles gut finden, was ihr damit so anstellt. Fällt denen auch ein, sich ne eigene Meinung zu gewissen Themen zu bewahren.
Weißte was?
Nen Scheiß müssen wir.


Wahllosigkeit steht übrigens bei keinem Geschlecht hoch im Kurs. Bei euch heißt das für Männer nur anders.

in diesem Sinne. Feuer frei, Mike

 

Ich verstehe den Post leider überhaupt nicht. Kannst du ihn mir übersetzen?

@Rest: Auf Euch gehe ich morgen ein. Bin gerade einfach zu faul einen riesen Text zu tippen.

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vor 1 Minute, TriiaZ schrieb:

Ich verstehe den Post leider überhaupt nicht. Kannst du ihn mir übersetzen?

Ne. Ist einigermaßen sauberes Hochdeutsch.

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6 minutes ago, Easy Peasy said:

Ne. Ist einigermaßen sauberes Hochdeutsch.

Ich verstehe den Zusammenhang nicht zwischen ihrem Post und deinem. So wie es schrieb, ist es doch akkurat ? Na, klar möchte und wollte jeder Mann 'ne gute Dame für das Haus und eine Hure für zwischendurch im Bett. ??

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vor 1 Minute, TriiaZ schrieb:

Na, klar möchte und wollte jeder Mann 'ne gute Dame für das Haus und eine Hure für zwischendurch im Bett. ??

So ungefähr 5% der Männer wollen schonmal Männer ficken. Das zu "alle Männer". Dass z.B. ich auch gewisse Ansprüche an meine FBs stelle, haben wir bereits besprochen.. und ich bin nu keine Singularität.

Zu der Sexobjekt Sache. Nach meiner Erfahrung haben auch Frauen Sexobjekte. "Männer wollen nur ficken"(böse und egoistisch) und "Frauen wollen nur binden"(scheinbar gut und zum Wohle aller), ist einfach mal hahnebüchen.
Seh ich z.B. regelmäßig in Clubs, die auch internationales Publikum anziehen. Frauen aus aller Welt. Vornehmlich Europa und USA, klar. Unser Kulturkreis halt. Die wollen dich garantiert nicht binden, wenn sie versuchen, dich abzuschleppen.^^

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9 hours ago, TriiaZ said:

Na, klar möchte und wollte jeder Mann 'ne gute Dame für das Haus und eine Hure für zwischendurch im Bett. ??

Geht sich doch wunderbar in der gleichen Person aus, oder?

11 hours ago, Nubes said:

Männer sind seit Jahrhunderten die Teilung in Hure und Heilige gewohnt. Das ziehen sie eisern durch und wollen es jetzt eben nicht mehr heimlich tun, sondern gesellschaftliche Legitmation. Die eine Frau für die Nestwärme und Liebe und die anderen als Spaßobjekte.

Wieso gibt's dann viele Poly-Pärchen wo er keine anderen Frauen will, und sie die Möglichkeit mit anderen Männern nutzt?

11 hours ago, Nubes said:

So wird dieses Konzept eifrig für alle propagiert, wobei es wahrscheinlich nur für die wenigsten tatsächlich kompatibel ist und Benefits aufweist. Ziemlich sinnlos...

"Für alle... für die wenigsten"... haste da belastbare Fakten/Studien/Untersuchungen? Oder verallgemeinerst du einfach grade deinen persönlichen Eindruck?

Bin da bissl beim Peasy. Dein Ton is in vielen Posts so... getrieben von dem was die bösen Männer machen.

bearbeitet von Helmut

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On 17.1.2018 at 7:08 PM, Nubes said:

 Hier ist ein sexistisches Frauenbild sowie die Objektifizierng von Frauen, oder Menschen generell, extrem weit verbreitet und ich sehe nicht, warum ich nicht dagegen argumentieren sollte.

Darum geht es mir nicht. Ich argumentiere auch gegen Sexismus. Sowohl hier als auch im RL. Das kannst und solltest du gerne tun. Aber du argumentierst nicht nur gegen latenten Frauenhass, sondern propagierst selber latenten Männerhass. Du tust genau das, was du andererseits bei Redpillern & Co kritisierst. Und letztlich tust du damit auch nichts gegen latenten Frauenhass. Denn wenn du selber diese "Mann gegen Frau"-Dynamik fütterst durch deinen latenten Männerhass, unterstützt du wiederum die sexistischen Denkweisen, die sich gegen Frauen richten - weil du von weiblicher Seite aus die Sicht der Redpiller unterstützt, dass Männer und Frauen in einer Art Krieg seien. Bloß dass für dich die Männer die bösen sind und für die anderen die Frauen. 

Es wird zwar auch in anderen Lebensbereichen gerade wieder en Voge gesellschaftliche Spaltung bis hin zu Hass voranzutreiben (vgl. bspw. Trump, AfD usw), aber dass du dich in diese Denkweisen einreihst mit dem Argument, dass dich diese stören, finde ich ziemlich absurd.  

 

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vor 2 Stunden, Patrick B schrieb:

Darum geht es mir nicht. Ich argumentiere auch gegen Sexismus. Sowohl hier als auch im RL. Das kannst und solltest du gerne tun. Aber du argumentierst nicht nur gegen latenten Frauenhass, sondern propagierst selber latenten Männerhass. Du tust genau das, was du andererseits bei Redpillern & Co kritisierst. Und letztlich tust du damit auch nichts gegen latenten Frauenhass. Denn wenn du selber diese "Mann gegen Frau"-Dynamik fütterst durch deinen latenten Männerhass, unterstützt du wiederum die sexistischen Denkweisen, die sich gegen Frauen richten - weil du von weiblicher Seite aus die Sicht der Redpiller unterstützt, dass Männer und Frauen in einer Art Krieg seien. Bloß dass für dich die Männer die bösen sind und für die anderen die Frauen. 

Es wird zwar auch in anderen Lebensbereichen gerade wieder en Voge gesellschaftliche Spaltung bis hin zu Hass voranzutreiben (vgl. bspw. Trump, AfD usw), aber dass du dich in diese Denkweisen einreihst mit dem Argument, dass dich diese stören, finde ich ziemlich absurd.  

 

 

Ich sehe das nicht so. Wenn irgendwo "Hass" auftaucht, dann muss man nach der Ursache forschen, denn es gibt immer einen Grund. Das sehe ich bei Afd und Trump so und auch bei Redpillern sowie bei Männerhass. Dann wenn man einfach die Augen davor verschließt und einen künstlichen Frieden herstellen will, wo es eigentlich keinen gibt, wird die Blase immer größer und irgendwann platzt sie. Vor der Wahl von Trump herumzukreischen: "Hört auf mit dem Unsinn und wählt ihn nicht, ihr doofen Proleten!" hat ja nicht besonders viel gebracht. Besser wäre es wohl gewesen sich anzuschauen, ob irgendwelche  Punkte valide sind und von Tatsachen (heißt Statistiken etc.) untermalt und dann zu separieren: Was läuft wirklich schief und kann geändert werden, woher kommt die Wut und auf was beruht sie und was ist einfach nur primitiver Hass auf Menschen anderer Hautfarbe oder Muslime usw. 

Wenn es Frauenhass in Redpill,Pickup etc Bewegungen gibt, dann sollen sie mit der Sprache rausrücken, aber dann bitte mit dem wahren Grund dahinter. Wenn der Hass auf tatsächlichen  Erfahrungen mit negativer Gruppendynamik basiert, wie beispielsweise Benachteiligung von Jungen in der Schule, dann kann man das betrachten und schauen, ob man eine Lösung findet und das System anpasst. Ungerechtigkeiten ansprechen ist keine Spaltung und einfach "Augen zu, dann gibts das nicht" funktioniert nicht.

Aber wenn der Hass in Redpill Foren hauptsächlich darauf beruht (und diesen Eindruck habe ich), dass man nicht attraktiv genug ist die Ballkönigin zu bangen und nicht in der Lage ist casual Sex zu bekommen, trotzdem aber gleichzeitig der Meinung ist es würde einem eigentlich zustehen und man hätte ein Art Grundrecht darauf, dann ist das keine echte Ungerechtigkeit. Und ganz besonders, wenn dieser dumpfe Hass dann noch mit schmierigen Artikeln wie diesem unterlegt wird, der Frauen diskreditieren soll, um sich mit der eigenen Unzulänglichkeit besser zu fühlen. 

Und bei was immer so Männerhass konstatiert wird finde ich sowieso mehr als sonderbar. Da berichten Frauen z.B bei Metoo über Missbrauchserfahrungen und vielen Männern und auch Frauen fällt nichts besseres ein als darüber herzuziehen und zu versuchen, die Frauen mundtot zu machen, statt einfach mal darüber nachzudenken, ob vielleicht nicht doch irgendwie was schief läuft, wenn Millionen von Frauen von Belästigung und Vergewaltigung berichten können. 

Wir konzentrieren uns in der heutigen Zeit sehr aufs Individuum. Läuft irgendwas nicht, dann muss man wohl selber Schuld sein und soll sich gefälligst am Riemen reißen und den Mund halten. Das muss aber ganz und gar nicht der Fall sein und es ist kontraproduktiv für Veränderungen und Umschwünge zum gesamtgesellschaftlich Besseren.

 

bearbeitet von Nubes

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Gast El Rapero
vor 40 Minuten, Nubes schrieb:

 

Ich sehe das nicht so. Wenn irgendwo "Hass" auftaucht, dann muss man nach der Ursache forschen, denn es gibt immer einen Grund. Das sehe ich bei Afd und Trump so und auch bei Redpillern sowie bei Männerhass. Dann wenn man einfach die Augen davor verschließt und einen künstlichen Frieden herstellen will, wo es eigentlich keinen gibt, wird die Blase immer größer und irgendwann platzt sie. Vor der Wahl von Trump herumzukreischen: "Hört auf mit dem Unsinn und wählt ihn nicht, ihr doofen Proleten!" hat ja nicht besonders viel gebracht. Besser wäre es wohl gewesen sich anzuschauen, ob irgendwelche  Punkte valide sind und von Tatsachen (heißt Statistiken etc.) untermalt und dann zu separieren: Was läuft wirklich schief und kann geändert werden, woher kommt die Wut und auf was beruht sie und was ist einfach nur primitiver Hass auf Menschen anderer Hautfarbe oder Muslime usw. 

 

Also ich lobe wirklich deine Intention und deinen Gedankengang!!! Ist so ca. das, was ich mir mit 16 für die ganze Welt gewünscht habe, dass die Leute Es mal einsehen und sich zum Positiven ändern, weil Ja jetzt klar ist, wo der Hass herkommt, wie man ihn bekämpft und wie Wir unseren Frieden finden.

1-2 Jahre habe ich festgestellt, dass es zwar ein ehrenwerter Wunsch, eine ehrenwerte Ansicht/meinung ist, aber ebenso naiv und utopisch.

Würden die Menschen wirklcih so reflektiert denken, also in der großen Masse, dann hätten WIr all die Kriege und Probleme nicht. Hätte man satistisch belegt, dass Trumps Aussagen Bullshit sind ( wie auch immer das gehen soll , zumal ja von Plänen und nicht von abgeschlossenen Taten gesprochen wird ), wäre Er jetzt trotzdem Präsident. Das hätte vllt 10-20 Leuten einen RUck gegeben, darüber nachzudenken, ob Sie wirklcih Trump wählen wollen, aber das Ergebniss wäre das gleiche geblieben.

 

PS: Sorry, aber das Beispiel mit der Ballkönigin und dem hässlichen Vogel ist doch bischen extrem, oder? Würde ja z.B. heißen, dass ein Obdachloser kein Grundrecht auf Essen hat, nur weil Er kein Geld und keine Arbeit hat, um sich welches zu kaufen. Außerdem: Ist Es denn gerecht, dass sich Hartz 4 Empfänger den Magen vollschlagen und der Obdachlose hungern muss??? Oder ist das streng genommen dann auch keine Ungerechtigkeit, weil der Obdachlose ja selbst schuld ist, kein Geld zu haben ???

 

Ich kann deinen Standpunkt völlig verstehen, aber meiner Meinung nach fehlen da die Graustufen und Es ist viel zu sehr in dieses Schwarz Weiß Muster gepresst.

Ich habe auf jeden Fall gelernt, dass man aufpassen sollte, über wen man wie urteilt. Man könnte selber mal so werrden oder in so eine Situation kommen, auch wenn man das vorher für VÖLLIG unmöglich hält. Hätte ich auch nie geglaubt, bis Es mir passiert ist.

 

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On 18.1.2018 at 4:33 PM, scheinheilige said:

@TriiaZ aber genau das ist doch die Büchse der Pandora.

Schau mal:

Man trifft sich, liebt sich über alles, baut ein Haus, bekommt Kinder. So auf Jahre gesehen.  Und dann steht man da. Alles da. Familie. Geld. Sicherheit. 

Aber man kennt seine Frau. Hat sie gerne. Auch ohne rosarote Brille. Die ist nämlich weg. Und ab und an zickt sie rum. So sind se halt,  die Weiber. Sex gibt's noch, aber nicht mehr allzu oft. Coolidge Effekt und so. Ist ja auch normal nach vielen gemeinsamen Jahren. Die Kinder sind Zucker, aber sie kosten auch Kraft. Das Haus ist schön aber es ist auch finanzielle Verantwortung. Jeder Tag ist gleich. Haus abzahlen, Kinder versorgen, Frau meckert weil der Müll nicht rausgebracht wurde. Die Kinder quengelig. So ist es eben. 

Und plötzlich denkt er wieder an die alte Freiheit. Er war Student und so frei. Seine kleine Bude, Kumpels und 2 Bier. Mehr als die nächste Party planen brauchte es nicht zum glücklich sein. Und dann traf er sie, kleine Bar, enges Rotes. Er wollte sie mehr als alles. Heißer Sex, ewige Nächte, tolle Partys, berauschende Urlaube. Alles ein ewiger Rausch. Könnte das Leben schöner sein? 

Und plötzlich kommt ihm der Alltag kalt und grau vor. Er fühlt sich einsam. Und dann geht er abends in diese kleine Bar. Und dort auf dem Hocker sitzt sie, Mandy, die Sekretärin.... 

Und das Drama nimmt seinen Lauf. 

 

Die ewige Frage der Menschheit wie Liebe und Anziehung auf Dauer aufrecht erhalten werden kann. Die meisten Ehepaare können sich iwann nicht mehr leiden. Sind nur noch  zusammen wegen dem aufgebauten Druck, der aus Verantwortung für Haus und Kindern besteht. Die Atmosphäre ist kühl. 

 Attraction für immer aufrecht erhalten? Iwann ist der Hintern des Nachbarn verführerischer als deiner. Das ist der Lauf der Dinge. Und die Monogamie wird zur Last. 

Wie Mensch das löst, weiß ich nicht. 

 

 

Darüber denke ich aber erst nach, wenn die Beziehung / Ehe langsam eingeschlafen ist und ich glaube, da kann einiges an Zeit vergehen. Ich glaube, ich würde keine Frau kennen lernen und mit ihr nach 5 Monaten die Polygamie übergehen. Niemals! 

Ich muss auch zugeben, wenn mir ein Mann erzählt, dass er seine Frau nebenbei von einem anderen Typen vögelt lässt, denke ich mir immer: Du bist einfach so ein Lappen. Ein anderer ****** ist gerade in der Mumu deiner Frau. Ich bemitleide dich.  Und falls er am Ende heulen sollte, dass seine Frau weg ist, dann bemitleide ich ihn noch mehr. Eventuell irgendwann ja - wenn ich älter bin, alles gefestigt ist. Aber in meiner aktuellen Phase nicht.

Aber das ist meine Einstellung. Wie bereits erwähnt, wenn ich dich kennen lernen würde und würde sagen "Joa, die Scheinheilige ist ganz nett - aber ein Leben kann ich mir mit dir nicht vorstellen", dann würde ich dich evtl. trotzdem zur LTR nehmen und dir auch die Polygamie anbieten. 

Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich aber auch niemanden, welcher - wenn er die Frau sehr liebt - mit ihr Polygam lebt. Wenn es einfach nur ein "Snack" war, dann hingegen schon. Ich bleibe der Überzeugung - Wenn es echte Liebe ist (was extrem selten ist!!), dann wird ein Mann seine Frau wahrscheinlich nicht erlauben Polygam zu leben und die Frau nicht ihren Mann.

Ich versuche später mal den Erfahrungsbericht rauszukramen, den ich mal gelesen habe. Da hat eine Frau gepostet, dass sie mit einem Mann Polygam gelebt hat, aber ihn jetzt einfach so sehr liebt, dass sie einfach nicht möchte, dass er mit anderen Frauen schläft. Der Mann will es jedoch weiterhin durchziehen und sie wusste nicht, was sie nun machen soll. Ich suche mal später.

 

On 18.1.2018 at 2:27 PM, AMR said:

Ok jetzt verstehe ich das besser. Du hast eigentlich also eher nie wirklich so gedacht. Deckt sich auch mehr mit meiner Erfahrung, dass sich eine nicht monogame Einstellung mit dem Alter eher nicht in Richtung Monogamie entwickelt.

Ist bei Dir offensichtlich vor allem von Verlustangst getrieben (ohne Wertung oder bei Dir was triggern zu wollen). Ist alles völlig legitim. Teilweise hast Du ja auch durchaus Recht mit der Argumentation, dass das Risiko die Person zu verlieren mit steigenden Freiheiten größer werden kann. Ich denke nicht unbedingt, dass Sex oder nicht Sex hier entscheidend sind, aber is auch egal. Durch mehr Auswahl/mehr Vergleich/mehr Möglichkeiten kann man besser feststellen ob es mit jemand anderen besser passt. Für mich ist das aber was positives. Umso sicherer kann ich sein, dass derjenige wirklich mit mir zusammen sein will und wirklich mich liebt.

Könnte da jetzt lange diskutieren, aber das würde nix bringen. Ich habe festgestellt, dass die Einstellung zur Monogamie unglaublich fest verankert ist (hab schon das Gefühl es muss genetisch sein). So sehr, dass man sich nicht mal vorstellen kann, dass irgendjemand völlig anders fühlt und denkt. Darum hat es mich so gewundert, dass sich Deine Einstellung geändert haben soll. 

Obwohl ich das weiß finde ich es trotzdem schade, dass Du so absolut argumentierst und keine andere Einstellung gelten lässt.

Das stimmt einfach nicht. Auch wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst. Ich kann Deine Einstellung auch nicht nachvollziehen. Trotzdem sag ich nicht, dass was mit Dir nicht stimmt.

Natürlich hat das etwas mit Verlustangst zu tun - Ich würde es auch nicht cool finden, wenn die Frau, welche ich Liebe einen Ballermann Urlaub machen würde mit ihren Bitch Freundinnen. Ich würde es ihr nicht verbieten, auch keine Filme schieben, aber sie würde wissen, dass wenn sie sich dort durchnehmen lässt, dann kann sie ihre Koffer packen und gehen. 

20 hours ago, capitalcat said:

Wenn man seine Beziehung und die Bindung zum Partner nur(!) durch den sexuellen Aspekt definiert, dann ist deine Angst durch einen besseren Stecher ersetzt zu werden durchaus gerecht. Nun definiert sich eine gesunde LTR durch mehrere Aspekte, die nicht durch, von dir unbeaufsichtigten, Sex mit einer anderen Person einfach vergessen werden.

Verstehe auch nicht deinen Cut mit "Frau mit der ich verheiratet bin", "Frau mit Kind" etc. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Im Endeffekt, kann sich auch deine Frau in einen anderen Mann verlieben und dich, trotz Kind verlassen. So etwas kannst du nicht kontrollieren. Du schaffst dir irgendwelche fiktiven Sicherheiten, in dem du zum Beispiel Swinger Clubs okay findest, da du ja anwesend bist:

Aus dem Satz hier, kommt doch dein Kontrollzwang und Besitzdenken extrem raus. So lange Frauchen in einer von dir kontrollierbaren Umgebung fremdvögelt ist es okay, macht sie es ohne deine Anwesenheit kriegst du Angst. Was ändert den die Tatsache, das sie im Swinger Club, mit einem anderen schläft, kann sich da genau so in einen anderen vergucken.

Ich persönlich sehe die Form der Polygamie überhaupt nicht als Konstrukt an, dass für mich in Betracht kommen würde, denke jedoch das deine Argumentation in dieser Hinsicht komplett falsch ist und durch die Angst, nicht genug zu sein und durch jmd. besseres ersetzt zu werden sowie durch deinen Kontrollzwang geleitet ist.

 

Natürlich besteht eine Beziehung aus verschiedensten Facetten - aber eine nicht kleine Komponente ist eben auch der Sex. Vor allem wenn eine Beziehung auch mal bröckeln sollte - es läuft ja nicht immer Ideal, spielst du deine Frau / Mann in die Karten einer anderen. Vor allem dir als Cat sei gesagt - Männer haben schon oft ihre guten Frauen wegen einer jüngeren, besser aussehenden verlassen. Und wenn er schon einmal in einer anderen drin ist, ist der Sprung da glaube ich nicht weit. Vor allem wenn es sonst mal hakt. 

Und natürlich hat es auch mit Kindern zu tun - Schließlich übernimmst du auch Verantwortung für deinen Kind. Ich würde ungerne als allein erziehender Mann enden. Und ja, sie kann sich in einen anderen verlieben - aber wie bereits gesagt, du spielst ihr viel mehr in die Karten und wie auch gesagt - Gelegenheit macht Diebe. Die Attraction und damit der Funke kann einfach rüberspringen und wir wissen alle, wie mächtig Attraction ist. ;-)

Und natürlich stehst du in Konkurrenz zu anderen Männern genauso wie meine Frau in Konkurrenz zu anderen Frauen steht. Dabei bleibe ich auch. Wenn du keine Verlustangst um deinen Partner hast, niemals eifersüchtig bist, dann ist er dieser schlichtweg nicht wichtig genug. Lass eine Person Dir wichtig sein und wirst diese ekelige Emotion zumindest im Ansatz verspüren - Es ist nämlich eine sehr sehr menschliche Emotion. Sollte diese Emotion jedoch zu extrem ausgeprägt sein, so sollte man sich wirklich um sein Selbstwertgefühl Gedanken machen.

Ich habe keinen Kontrollzwang - Ich kontrolliere nicht wohin sie geht, mit wem sie schreibt, mit wem sie sich trifft oder wie sie sich kleidet. Aber das intimste - den Sex - den teilen eben nur wir gemeinsam. Das macht eine Beziehung für mich aus. 

Aber wieso kommt das Prinzip der Polygamie für dich nicht in Betracht ?

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Gast KillEmAll

 

10 minutes ago, TriiaZ said:

Natürlich hat das etwas mit Verlustangst zu tun - Ich würde es auch nicht cool finden, wenn die Frau, welche ich Liebe einen Ballermann Urlaub machen würde mit ihren Bitch Freundinnen. Ich würde es ihr nicht verbieten, auch keine Filme schieben, aber sie würde wissen, dass wenn sie sich dort durchnehmen lässt, dann kann sie ihre Koffer packen und gehen. 

Wenn ich das schon lese "Ballermann Urlaub mit ihren Bitch Freundinnen". Welche Frau mit gesundem Selbstwertgefühl würde mit so einem Typen zusammensein wollen? 

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9 minutes ago, KillEmAll said:

 

Wenn ich das schon lese "Ballermann Urlaub mit ihren Bitch Freundinnen". Welche Frau mit gesundem Selbstwertgefühl würde mit so einem Typen zusammensein wollen? 

Verstehe ich nicht. Die Frau macht Urlaub, nicht der Mann. ?

Falls Ballerman Urlaub mit ihren Bitch Freundinnen zu nievaulos klingt, können wir es auch ersetzen durch "Spring Break Urlaub in den USA" oder "Party Urlaub in Cancun, Mexiko".

bearbeitet von TriiaZ

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vor 59 Minuten, TriiaZ schrieb:

Natürlich hat das etwas mit Verlustangst zu tun - Ich würde es auch nicht cool finden, wenn die Frau, welche ich Liebe einen Ballermann Urlaub machen würde mit ihren Bitch Freundinnen. Ich würde es ihr nicht verbieten, auch keine Filme schieben, aber sie würde wissen, dass wenn sie sich dort durchnehmen lässt, dann kann sie ihre Koffer packen und gehen. 

Ach so. Du hättest schon ne klare Idee, was in so 'nem Urlaub alles passieren kann, aber Filme schieben würdest Du natürlich nicht. Und Deine Freundin/Frau wäre selbstverständlich ehrlich mit Dir. Is recht. Und noch etwas anderes. Die Frau, die Du liebst - ist das die mit den vielen guten Eigenschaften? Wieso hat sie dann 'Bitches' als Freundinnen? Und wenn ihr Euch doch alles ausser der Kleinkindererziehung pari teilt, wieso kannst Du sie dann mal eben rausschmeissen, wenn Dir was nicht passt (kann sie ihre Koffer packen)?

Irgendwie hört sich das für mich so etwas an wie die Vorstellung, die sich ein Macker von einer LTR oder Ehe macht - theoretisch. Ich denke, wir sollten uns in  5 oder 10 Jahren nochmal sprechen.  

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3 minutes ago, botte said:

Ach so. Du hättest schon ne klare Idee, was in so 'nem Urlaub alles passieren kann, aber Filme schieben würdest Du natürlich nicht. Und Deine Freundin/Frau wäre selbstverständlich ehrlich mit Dir. Is recht. Und noch etwas anderes. Die Frau, die Du liebst - ist das die mit den vielen guten Eigenschaften? Wieso hat sie dann 'Bitches' als Freundinnen? Und wenn ihr Euch doch alles ausser der Kleinkindererziehung pari teilt, wieso kannst Du sie dann mal eben rausschmeissen, wenn Dir was nicht passt (kann sie ihre Koffer packen)?

Irgendwie hört sich das für mich so etwas an wie die Vorstellung, die sich ein Macker von einer LTR oder Ehe macht - theoretisch. Ich denke, wir sollten uns in  5 oder 10 Jahren nochmal sprechen.  

Freundinnen kann sie ja haben welche sie will - wo ist das Problem ? Soll ich nun auch ihren Social Circle screenen ? Und wenn der nicht passt, ist sie raus? Was gehen mich ihre Freundinnen an?

Nein, würde ich nicht - weil ändern kann ich es sowieso nicht. Wenn ich nun den ganzen Tag rumsitze "Oh mein Gott, sie kann dir fremdgehen", dann treibe ich mich damit selbst in den Wahnsinn. Und selbst wenn sie etwas dort hat - was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. So einfach.

Der andere Punkt ist, dass sie gegen Regeln verstoßen würde - sie erwartet treue von mir, also erwarte ich auch treue von ihr. Wenn sie gegen diese Regeln verstößt, verliert sie eben sehr viel. Und sie hat die Beziehung auf dem Gewissen - damit wird sie leben müssen.

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vor 48 Minuten, TriiaZ schrieb:

Freundinnen kann sie ja haben welche sie will - wo ist das Problem ? Soll ich nun auch ihren Social Circle screenen ? Und wenn der nicht passt, ist sie raus? Was gehen mich ihre Freundinnen an?

Aber sicher. Jim Rohn, Average of Five und so. Du wärst sogar sehr gut beraten, Dich mal für die Freunde einer Frau zu interessieren, bevor Du Dich auf etwas längeres einlässt. 'Deine Freunde sind mir egal' ist eine eher unübliche Herangehensweise an Paarbeziehungen, um es mal so zu sagen.

 

vor 48 Minuten, TriiaZ schrieb:

Der andere Punkt ist, dass sie gegen Regeln verstoßen würde - sie erwartet treue von mir, also erwarte ich auch treue von ihr. Wenn sie gegen diese Regeln verstößt, verliert sie eben sehr viel. Und sie hat die Beziehung auf dem Gewissen - damit wird sie leben müssen.

Eine gescheiterte Liebesbeziehung hat so gut wie niemals nur einer von beiden 'auf dem Gewissen' - lernt man mit der Zeit. Nimm mal lieber den Konjunktiv für solche Statements, die offensichtlich nicht der Erfahrung entspringen. 

bearbeitet von botte

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52 minutes ago, botte said:

Aber sicher. Jim Rohn, Average of Five und so. Du wärst sogar sehr gut beraten, Dich mal für die Freunde einer Frau zu interessieren, bevor Du Dich auf etwas längeres einlässt. 'Deine Freunde sind mir egal' ist eine eher unübliche Herangehensweise an Paarbeziehungen, um es mal so zu sagen.

 

Eine gescheiterte Liebesbeziehung hat so gut wie niemals nur einer von beiden 'auf dem Gewissen' - lernt man mit der Zeit. Nimm mal lieber den Konjunktiv für solche Statements, die offensichtlich nicht der Erfahrung entspringen. 

Also, wenn das Mädchen in ihrer Vergangenheit viele ONS hatte, sollte ich sie lieber meiden ? 

Also, ich glaube du lebst in einer Utopie - kein Mensch ist ohne makeln. Sie muss also: Hübsch, Intelligent, Humorvoll, Tiefgründig, Gute Freundinnen haben, keine Psychosen, keine Red Flags, ein Engel, gut im Bett etc. -> Haha. Träum weiter.

Punkt 2: Wenn jemand fremdgeht, muss er / sie halt mit den Konsequenzen rechnen. Dann hat die Person es durchaus auf dem Gewissen. 

Leb weiter in deiner Traumwelt.

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vor 4 Minuten, TriiaZ schrieb:

Also, wenn das Mädchen in ihrer Vergangenheit viele ONS hatte, sollte ich sie lieber meiden ? 

Also, ich glaube du lebst in einer Utopie - kein Mensch ist ohne makeln. Sie muss also: Hübsch, Intelligent, Humorvoll, Tiefgründig, Gute Freundinnen haben, keine Psychosen, keine Red Flags, ein Engel, gut im Bett etc. -> Haha. Träum weiter.

Punkt 2: Wenn jemand fremdgeht, muss er / sie halt mit den Konsequenzen rechnen. Dann hat die Person es durchaus auf dem Gewissen. 

Leb weiter in deiner Traumwelt.

Was Du da ‚zitierst‘, ist nicht das, was ich gesagt habe; und das, was ich gesagt habe, hast Du offensichtlich nicht verstanden. Schade, aber lassen wir es ruhen.

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vor einer Stunde, TriiaZ schrieb:

Und natürlich stehst du in Konkurrenz zu anderen Männern genauso wie meine Frau in Konkurrenz zu anderen Frauen steht. Dabei bleibe ich auch. Wenn du keine Verlustangst um deinen Partner hast, niemals eifersüchtig bist, dann ist er dieser schlichtweg nicht wichtig genug. Lass eine Person Dir wichtig sein und wirst diese ekelige Emotion zumindest im Ansatz verspüren - Es ist nämlich eine sehr sehr menschliche Emotion.

Also ich bin persönlich überhaupt nicht eifersüchtig. Ich hatte in meiner Ex-LTR den Grundsatz, sollte sich mein Partner in eine andere Person verlieben lasse ich ihn los. 

Ich bin im Gegensatz zu dir, zwar der Meinung, dass man zwei Menschen gleichzeitig lieben kann, meine Einstellung hängt jedoch mit u.g. Frage zusammen: Ich mag nicht teilen. 

vor einer Stunde, TriiaZ schrieb:

Aber wieso kommt das Prinzip der Polygamie für dich nicht in Betracht ?

Ist in dem Fall natürlich sehr egoistischer Natur. 
Ich selbst habe in einer Beziehung nicht das Verlangen mit einer anderen Person zu schlafen. Eine Anziehung ggü. anderen Männern kann natürlich ab und an vorhanden sein, ich flirte auch mal gerne. Das darüberhinausgehende ist für mich jedoch nicht interessant, da ich zu Hause bereits eine Person habe mit der ich mir den Rest holen kann. Ich treffe also täglich die Entscheidung zurück zu meinem Partner zu kommen, auch wenn es durchaus Alternativen in meiner Welt gibt. 

vor einer Stunde, TriiaZ schrieb:

Vor allem wenn eine Beziehung auch mal bröckeln sollte - es läuft ja nicht immer Ideal, spielst du deine Frau / Mann in die Karten einer anderen. Vor allem dir als Cat sei gesagt - Männer haben schon oft ihre guten Frauen wegen einer jüngeren, besser aussehenden verlassen. Und wenn er schon einmal in einer anderen drin ist, ist der Sprung da glaube ich nicht weit. Vor allem wenn es sonst mal hakt. 

Du sprichst hier zwei mal vom Aspekt des Bröckeln, der Probleme in der Beziehung. Erstens halte ich es für eine ungesunde Denkweise, erheblichen Problemen und ggf. dem Ende einer Beziehung durch übermäßige Kontrolle des Partners zu überspielen und in die Länge zu ziehen. Du kannst Gefühle nicht kontrollieren. Ist es um die Beziehung so schlecht, dass sich der Partner in einen anderen verliebt und(!) dich als Folge dessen verlassen will, ist es m.M. das Beste für deine Partnerin und für dich. Auch mache ich mir als Frau keine Sorgen "wenn es sonst mal hackt", dass der Kerl mir mal eben davonläuft. Ist das der Fall, habe ich falsch gescreent. Die LTR sollte in dem Fall erst gar nicht zusammenkommen, des Verhalten in Problemsituationen merkt man glaub ich früh genug.

vor 57 Minuten, TriiaZ schrieb:

Freundinnen kann sie ja haben welche sie will - wo ist das Problem ? Soll ich nun auch ihren Social Circle screenen ? Und wenn der nicht passt, ist sie raus? Was gehen mich ihre Freundinnen an?

Also ich denke, dass die Menschen mit denen man sich umgibst sehr viel über einen aussagen. Dementsprechend macht es durchaus Sinn bis zu einen gewissen Grad darauf zu screenen. 

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36 minutes ago, capitalcat said:

Also ich bin persönlich überhaupt nicht eifersüchtig. Ich hatte in meiner Ex-LTR den Grundsatz, sollte sich mein Partner in eine andere Person verlieben lasse ich ihn los. 

Ich bin im Gegensatz zu dir, zwar der Meinung, dass man zwei Menschen gleichzeitig lieben kann, meine Einstellung hängt jedoch mit u.g. Frage zusammen: Ich mag nicht teilen. 

Ist in dem Fall natürlich sehr egoistischer Natur. 
Ich selbst habe in einer Beziehung nicht das Verlangen mit einer anderen Person zu schlafen. Eine Anziehung ggü. anderen Männern kann natürlich ab und an vorhanden sein, ich flirte auch mal gerne. Das darüberhinausgehende ist für mich jedoch nicht interessant, da ich zu Hause bereits eine Person habe mit der ich mir den Rest holen kann. Ich treffe also täglich die Entscheidung zurück zu meinem Partner zu kommen, auch wenn es durchaus Alternativen in meiner Welt gibt. 

Du sprichst hier zwei mal vom Aspekt des Bröckeln, der Probleme in der Beziehung. Erstens halte ich es für eine ungesunde Denkweise, erheblichen Problemen und ggf. dem Ende einer Beziehung durch übermäßige Kontrolle des Partners zu überspielen und in die Länge zu ziehen. Du kannst Gefühle nicht kontrollieren. Ist es um die Beziehung so schlecht, dass sich der Partner in einen anderen verliebt und(!) dich als Folge dessen verlassen will, ist es m.M. das Beste für deine Partnerin und für dich. Auch mache ich mir als Frau keine Sorgen "wenn es sonst mal hackt", dass der Kerl mir mal eben davonläuft. Ist das der Fall, habe ich falsch gescreent. Die LTR sollte in dem Fall erst gar nicht zusammenkommen, des Verhalten in Problemsituationen merkt man glaub ich früh genug.

Also ich denke, dass die Menschen mit denen man sich umgibst sehr viel über einen aussagen. Dementsprechend macht es durchaus Sinn bis zu einen gewissen Grad darauf zu screenen. 

Du lässt die Person los => Richtig. Funktioniert aber auch nur, wenn du diese Person niemals richtig geliebt hast. Wenn dir diese Person etwas bedeutet und du rational einfach loslassen kannst, dann ist es keine liebe capitalcat. Liebe und Schmerz bewegen sich auf einer Waage. Je größer die Liebe, umso schmerzvoller die Trennung beim loslassen. ;-)

Und was machst, du wenn dein Partner irgendwann eine andere mal durchschnackern möchte ? Lässt du ihn dann auch los ?

EDIT:

@KillEmAll

@Helmut

An alle Polygamie Befürworter hier - Habt ihr eigentlich schon immer so gedacht ? Also auch bevor ihr auf Persönlichkeitsentwicklung gestoßen seid ? Hättet ihr immer eure Freundin mit anderen Männern teilen können bzw. wart ihr auch mal eifersüchtig ? Oder kam der Klick Moment durch PickUp und Persönlichkeitsentwicklung ?

bearbeitet von TriiaZ

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vor 12 Minuten, TriiaZ schrieb:

Du lässt die Person los => Richtig. Funktioniert aber auch nur, wenn du diese Person niemals richtig geliebt hast. Wenn dir diese Person etwas bedeutet und du rational einfach loslassen kannst, dann ist es keine liebe capitalcat.

Niemand hat gesagt, dass Loslassen leicht ist. Auch sie nicht. Ich gehe auch davon aus, dass bei ihr ein natürlicher Trauerprozess dann in Gange kommt.

Ich verstehe deinen Einwand jedoch. Das geht nie an einem spurlos vorbei. Vielleicht gibt es aber Menschen, die damit souveräner umgehen können. Das setzt natürlich voraus, dass sie das schon einmal durchlebt haben und wissen, wie sich das anfühlt bzw. anfühlen kann. Bei meinem ersten richtigen relevanten und echten Liebeskummer hätte ich etwas darum gegeben, hätte ich alle meine Gefühle und Gedanken von jetzt auf gleich abstellen können. Die einzige Erkenntnis, die ich damals hatte, war, dass ich tatsächlich nicht tot umfalle und einfach weiterlebe: Ich bin ja schließlich immer wieder aufgewacht, obwohl ich zeitweise dachte, das man sowas doch nicht überleben kann. Klingt bescheuert, aber manche können diesen Gedanken vielleicht nachvollziehen. Und erst später fiel mir auf, dass es auch mit der Zeit langsam besser ging. Das ist eben Trauern. Heute würde es mich mind. ähnlich, jenachdem u.U. sogar mehr schmerzen, und doch würde ich eventuell anders damit umgehen, es anders verarbeiten.

Allerdings weiß ich zum Beispiel nicht, warum das explizit auf Eifersucht bezogen wird (Der Satz kam ja davor). Denn wenn einer geht (fremdverliebt und es beendet), und der andere noch dahinter steht, ist das Gefühl der Eifersucht, das u.U. immer mal wieder aufflammt, zwar sicherlich bei den meisten ganz oben in der Liste der Gefühle, aber daneben auch ganz viele andere. Anders formuliert: Nur weil man kein eifersüchtiger Mensch ist, ist eine gescheiterte Beziehung nicht etwas zum Abnicken, weil da eben noch ganz andere Gefühle und Gedanken mit reinspielen. Der Zusammenhang leuchtet mir überhaupt nicht ein.

Jemanden aber gehen lassen zu können und dies schnell zu akzeptieren, bedeutet nicht, dass keine Liebe gefühlt wird/wurde. Vielleicht einfach nur, dass man sich schnellstmöglich allen potentiellen Trigger Situationen entzieht. Ist ja auch nicht die schlechteste Herangehensweise.

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vor 33 Minuten, TriiaZ schrieb:

An alle Polygamie Befürworter hier - Habt ihr eigentlich schon immer so gedacht ? Also auch bevor ihr auf Persönlichkeitsentwicklung gestoßen seid ? Hättet ihr immer eure Freundin mit anderen Männern teilen können bzw. wart ihr auch mal eifersüchtig ? Oder kam der Klick Moment durch PickUp und Persönlichkeitsentwicklung ?

Ich hab vorher wie Du gedacht. Habe mich dann aber mit mir auseinander gesetzt, mir die Fragen gestellt was eigentlich
Liebe für mich bedeutet. Was Eifersucht ist, wieso ich doch keine Kinder möchte usw. - und ich bin froh das mir, dank des
Forums, die Möglichkeit gegeben wurde mich selber zu hinterfragen. Wäre so wohl nie auf den Gedanken gekommen mich,
bzw. bestimmte Glaubenssätze in Frage zu stellen.

Du hast es halt nicht wirklich ausprobiert. Offene Beziehung oder Polyamorös zu leben bedeutet nicht das man jedes Wochenende
wen anders hat. Man wählt diese Form nicht damit man auf 20 Frauen im Monat kommen kann. Du siehst das etwas zu  einseitig.
Es ist sicherlich auch ein Aspekt, aber nicht der einzige. Es ist einfach unmöglich das eine Person alle meine Bedürfnisse
befriedigen kann (und ich rede hier nicht vom sexuellen Aspekt). Du denkst dir halt: Offene Beziehung? Sie fickt jetzt einfach alles
und jeden. Weit gefehlt! Ich screene genau so wie vorher auch und hebe die Messlatte sehr hoch - nur Aussehen reicht für mich
nicht um mal eben einen wegstecken zu können. Darauf achte ich auch bei meinen Partnerinnen. Wenn sie nicht Selektiert oder
vernünftig screent -> Ausschluss Kriterium. Im übrigen auch was den Social Circle angeht, da kann ich dir nur dringendst empfehlen
sorgfältig zu screenen - egal ob Monogam oder Polyamorös.

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