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vor 47 Minuten, TriiaZ schrieb:

Du lässt die Person los => Richtig. Funktioniert aber auch nur, wenn du diese Person niemals richtig geliebt hast. Wenn dir diese Person etwas bedeutet und du rational einfach loslassen kannst, dann ist es keine liebe capitalcat. Liebe und Schmerz bewegen sich auf einer Waage. Je größer die Liebe, umso schmerzvoller die Trennung beim loslassen. 

Nicht ganz richtig. Niemand hat gesagt dass Trennungen nicht schmerzhaft sein können. Du MUSST aber loslassen wenn Dinge vorfallen, die nicht mit dir und deinen Prinzipien vereinbar sind. Oder würdest du zB eine Frau behalten wollen die dir fremdgeht, obwohl das für dich ein Dealbreaker ist, "nur" weil du sie liebst?

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3 hours ago, TriiaZ said:

Ich muss auch zugeben, wenn mir ein Mann erzählt, dass er seine Frau nebenbei von einem anderen Typen vögelt lässt, denke ich mir immer: Du bist einfach so ein Lappen. Ein anderer ****** ist gerade in der Mumu deiner Frau. Ich bemitleide dich.

Ist dir schon mal aufgefallen dass du sehr viel danach bewertest (dich selbst, andere Männer, andere Frauen, deine Freundin... also eh alle Menschen) wer mit wem wo Sex hat, Sex haben könnte, Sex haben wollen würde etc.? Genaugenommen könnte man vermuten: Du bewertest denjenigen (egal ob Mann oder Frau) am höchsten der am besten den Sex kontrollieren kann.

Was gibt's in deiner Welt für andere Qualitäten die einen Menschen liebenswert machen außer Sex? Ich mein, mal Hardcore: Wir hatten hier im Forum unlängst ein Post von einem Kerl der mit jungen 24 ein Schwellkörperimplantant braucht. Mit dem Risiko das er irgendwann gar keinen normalen Sex mehr haben wird. Der hat so unheimlich viel von meinem Respekt weil er sein Leben offenbar trotzdem gut derpackt und sich wertschätzt.

Wenn dir der Schwanz abfällt morgen, was bist du dann noch? Nicht sarkastisch sondern ernsthaft gefragt.

51 minutes ago, TriiaZ said:

An alle Polygamie Befürworter hier - Habt ihr eigentlich schon immer so gedacht ? Also auch bevor ihr auf Persönlichkeitsentwicklung gestoßen seid ?

Mein erster Knackpunkt war als ich eine bildhübsche und sehr versaute Frau die ich nach drei Dates wegen Anzeichen von Borderline aussortiert hatte, dann in meinem Stammlokal mit einem anderen Kerl aufgetaucht ist. Dann war ich kurz neidig. Und habe die Gelegenheit genutzt zu reflektieren warum ich auf etwas neidig bin dass ich selbst freiwillig abgeschossen hatte. Und bin dann draufgekommen dass in dem Dorf wo ich herkomme die Typen in meinem Freundeskreis alle gleich waren. Ähnliche Jobs, ähnliche Ausbildung, ähnliche Hobbies. Der einzige Statusunterschied bzw. Profilierungsansatz war Auto, Motorrad und Freundin. Also wer die geilere Alte hat. Genauso sind sie mit den Mädels teilweise auch umgegangen - wie mit ihren Autos.

Hab dann festgestellt dass ich es nicht nötig habe mich - so wie diese Leute die ich längst hinter mir gelassen hatte - über den "Besitz" einer Frau zu definieren.

Mein zweites und endgültiges Erlebnis war als ich mitbekommen habe wie eine wirklich tolle - leider vergebene - Frau wirklich verliebt war in ihren Freund. Und trotzdem auch zu mir echte Gefühle entwickelt hatte. Und die Forderung dass sie sich für einen von beiden entscheiden müsste, und die Gefühle "töten" für den anderen, eigentlich total kindisch, übergriffig und für sie sehr schmerzhaft gewesen wäre. Weil wir uns Gefühle nicht aussuchen. Und jeder Mensch der uns in Liebe begegnet ein wahnsinniges Geschenk ist. Und da wurde mir klar, da ich ja schon erkannt hatte niemand besitzen zu müssen, dass ich diesen tollen Menschen nicht mit einer solchen Forderung quälen muss nur wegen meinem eigenen Ego. Dass ich nicht schuld dran sein will wenn sie innerlich zerrissen ist. Weil es mir selber wehtut das zu sehen.

Drum is es für mich so absurd wenn du behauptest wer Poly könnte der kann nicht lieben. Ich hab gelernt loszulassen weil ich geliebt habe. Und ich lass heute noch Freiheit weil ich die Menschen die ich liebe nicht in innere Konflikte werfen will. Weil's mir selber wehtut.

Hat einen extrem geilen Bonuseffekt: Eine Frau die frei ist, und trotzdem gerne immer wieder zu mir zurückkommt. Die kommt zu mir weil sie es möchte. Nicht weil sie nicht anders kann. Und das fühlt sich so dermaßen großartig an.

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23 minutes ago, hanju said:

Niemand hat gesagt, dass Loslassen leicht ist. Auch sie nicht. Ich gehe auch davon aus, dass bei ihr ein natürlicher Trauerprozess dann in Gange kommt.

Ich verstehe deinen Einwand jedoch. Das geht nie an einem spurlos vorbei. Vielleicht gibt es aber Menschen, die damit souveräner umgehen können. Das setzt natürlich voraus, dass sie das schon einmal durchlebt haben und wissen, wie sich das anfühlt bzw. anfühlen kann. Bei meinem ersten richtigen relevanten und echten Liebeskummer hätte ich etwas darum gegeben, hätte ich alle meine Gefühle und Gedanken von jetzt auf gleich abstellen können. Die einzige Erkenntnis, die ich damals hatte, war, dass ich tatsächlich nicht tot umfalle und einfach weiterlebe: Ich bin ja schließlich immer wieder aufgewacht, obwohl ich zeitweise dachte, das man sowas doch nicht überleben kann. Klingt bescheuert, aber manche können diesen Gedanken vielleicht nachvollziehen. Und erst später fiel mir auf, dass es auch mit der Zeit langsam besser ging. Das ist eben Trauern. Heute würde es mich mind. ähnlich, jenachdem u.U. sogar mehr schmerzen, und doch würde ich eventuell anders damit umgehen, es anders verarbeiten.

Allerdings weiß ich zum Beispiel nicht, warum das explizit auf Eifersucht bezogen wird (Der Satz kam ja davor). Denn wenn einer geht (fremdverliebt und es beendet), und der andere noch dahinter steht, ist das Gefühl der Eifersucht, das u.U. immer mal wieder aufflammt, zwar sicherlich bei den meisten ganz oben in der Liste der Gefühle, aber daneben auch ganz viele andere. Anders formuliert: Nur weil man kein eifersüchtiger Mensch ist, ist eine gescheiterte Beziehung nicht etwas zum Abnicken, weil da eben noch ganz andere Gefühle und Gedanken mit reinspielen. Der Zusammenhang leuchtet mir überhaupt nicht ein.

Jemanden aber gehen lassen zu können und dies schnell zu akzeptieren, bedeutet nicht, dass keine Liebe gefühlt wird/wurde. Vielleicht einfach nur, dass man sich schnellstmöglich allen potentiellen Trigger Situationen entzieht. Ist ja auch nicht die schlechteste Herangehensweise.

Genau diesen Schmerz meine ich. Und wie du weißt, kann es ein sehr langer Prozess sein - ich hatte es zwei mal in meinem Leben, alle anderen Trennungen waren Abfallprodukte und nach 'ner Woche war alles okay. 

Eine gesunde Eifersucht entsteht ja eigentlich im Verlauf der Beziehung - Ich glaube, wenn ich das Gefühl nicht an einem Punkt hätte, so wäre mir dieser Mensch nicht wichtig. Und genau das ist der Punkt: Würde in der Polygamie dieser besondere Mensch sich in eine andere Person verlieben, dann würde es mich umso heftiger treffen als wenn es am Arbeitsplatz geschieht, obgleich das Ergebnis genau dasselbe ist.

Ich glaube, wenn du jemanden einfach gehen lassen kannst dann war es entweder keine Liebe ODER du verdrängst es, aber irgendwann holt es dich dann doch ein.

20 minutes ago, TheWomanizer said:

Ich hab vorher wie Du gedacht. Habe mich dann aber mit mir auseinander gesetzt, mir die Fragen gestellt was eigentlich
Liebe für mich bedeutet. Was Eifersucht ist, wieso ich doch keine Kinder möchte usw. - und ich bin froh das mir, dank des
Forums, die Möglichkeit gegeben wurde mich selber zu hinterfragen. Wäre so wohl nie auf den Gedanken gekommen mich,
bzw. bestimmte Glaubenssätze in Frage zu stellen.

Du hast es halt nicht wirklich ausprobiert. Offene Beziehung oder Polyamorös zu leben bedeutet nicht das man jedes Wochenende
wen anders hat. Man wählt diese Form nicht damit man auf 20 Frauen im Monat kommen kann. Du siehst das etwas zu  einseitig.
Es ist sicherlich auch ein Aspekt, aber nicht der einzige. Es ist einfach unmöglich das eine Person alle meine Bedürfnisse
befriedigen kann (und ich rede hier nicht vom sexuellen Aspekt). Du denkst dir halt: Offene Beziehung? Sie fickt jetzt einfach alles
und jeden. Weit gefehlt! Ich screene genau so wie vorher auch und hebe die Messlatte sehr hoch - nur Aussehen reicht für mich
nicht um mal eben einen wegstecken zu können. Darauf achte ich auch bei meinen Partnerinnen. Wenn sie nicht Selektiert oder
vernünftig screent -> Ausschluss Kriterium. Im übrigen auch was den Social Circle angeht, da kann ich dir nur dringendst empfehlen
sorgfältig zu screenen - egal ob Monogam oder Polyamorös.

Genau dieses Phänomen habe ich auch auf Lairs beobachtet - und ich war in 10 Jahren auf einigen Lairs. Die Leute wechseln m.M.n extrem in die andere Richtung. 

Erfolg im PickUp hängt durchaus mit vielen Glaubenssätzen zusammen, welche man abwerfen muss. Aber ich glaube, Polygamie und Monogamie sind persé keine Glaubenssätze. Eifersucht ist eine Emotion und diese hat eben ihre Daseinsberechtigung - Ich glaube eher, man lernt diese auszublenden. Und ich weiß, dass Polygamie nicht bedeutet, jedes Wochenende eine andere, aber was passiert wenn deine Freundin dir sagt, sie würde gerne einfach von einem großen, muskolösen Typen mit Glatze und Tattoos gevögelt werden. Es würde sie einfach anturnen - würdest du sie nexten, weil das ihre Bedürfnisse sind?

Und zum Thema Screening:

Mir gefällt so - grob geschätzt - 1 von 100 Frauen, die ich wirklich als sehr anziehend betrachte. Wenn diese Frau auch noch Humorvoll, Intelligent, liebevoll ist, wird es 1 von 400. Wenn sie dann noch eine makellose Vergangenheit haben sollte, einen sehr guten SC, im Kopf normal sein, Lebenseinstellungen passen, dann ist es ja 1 von 2000. Und dazu auch noch Single und Polygam liebend und dann musst du auch noch bei ihr laden können - Puh, da wird die Auswahl selbst in einer Großstadt wie Köln (und ich kenne Köln sehr gut ;)) sehr knapp werden. Irgendwo wirst du immer Abstriche machen müssen. ;-)

Ich hasse einfach diese Idealisten die immer, auch auf Lairs "Screening, Screening, Screening ist alles" schreien, aber dann mit Mülltonnen um die Ecke kommen. Das werfe ich dir überhaupt nicht vor - auf deinem Profil Pic scheinst du ein smarter Typ zu sein, aber Foren Realität und echte Realität geht bei den meisten Leuten dann doch echt gut auseinander.

 

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10 minutes ago, Elisa_Day said:

Nicht ganz richtig. Niemand hat gesagt dass Trennungen nicht schmerzhaft sein können. Du MUSST aber loslassen wenn Dinge vorfallen, die nicht mit dir und deinen Prinzipien vereinbar sind. Oder würdest du zB eine Frau behalten wollen die dir fremdgeht, obwohl das für dich ein Dealbreaker ist, "nur" weil du sie liebst?

Das meine ich. Ist diese Regel gebrochen, kann sie die Koffer packen, auch wenn ich leide wie ein Hund danach. Aber ich weiß, dass sie fremdging, dann reicht es auch nicht aus, sich unter Tränen zu entschuldigen. Wobei ich auch ehrlich bin - je nachdem wie sehr mir diese Frau am Herzen liegt und wie lange ich sie kenne, würde ich sogar Prinzipien brechen. Man sagt das immer so locker, flockig heraus "Ja, bricht sie die Regel, mache ich Schluss", aber die Realität ist doch härter. Ich glaube, ich würde auch eine andere weghooken, ihr die Hand reichen und den Counter auf 0 stellen. Sollte sie es noch einmal machen, ist definitiv Schluss. Aber eventuell auch beim ersten mal - großspurig was von Prinzipien quasseln, kann man im Vorfeld immer, in der Realität, wie du dich dann fühlst, ist oftmals eine andere.

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15 minutes ago, TriiaZ said:

Mir gefällt so - grob geschätzt - 1 von 100 Frauen, die ich wirklich als sehr anziehend betrachte.

Redest du da jetzt rein von der Optik? Weil du ja die anderen Eigenschaften erst nacher erwähnst.

15 minutes ago, TriiaZ said:

aber dann mit Mülltonnen um die Ecke kommen

Es is mir eigentlich egal ob du Poly oder Mono sein willst, aber die Art wie du über andere Menschen sprichst geht gar net.

bearbeitet von Helmut

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23 minutes ago, Helmut said:

Ist dir schon mal aufgefallen dass du sehr viel danach bewertest (dich selbst, andere Männer, andere Frauen, deine Freundin... also eh alle Menschen) wer mit wem wo Sex hat, Sex haben könnte, Sex haben wollen würde etc.? Genaugenommen könnte man vermuten: Du bewertest denjenigen (egal ob Mann oder Frau) am höchsten der am besten den Sex kontrollieren kann.

Was gibt's in deiner Welt für andere Qualitäten die einen Menschen liebenswert machen außer Sex? Ich mein, mal Hardcore: Wir hatten hier im Forum unlängst ein Post von einem Kerl der mit jungen 24 ein Schwellkörperimplantant braucht. Mit dem Risiko das er irgendwann gar keinen normalen Sex mehr haben wird. Der hat so unheimlich viel von meinem Respekt weil er sein Leben offenbar trotzdem gut derpackt und sich wertschätzt.

Wenn dir der Schwanz abfällt morgen, was bist du dann noch? Nicht sarkastisch sondern ernsthaft gefragt.

Mein erster Knackpunkt war als ich eine bildhübsche und sehr versaute Frau die ich nach drei Dates wegen Anzeichen von Borderline aussortiert hatte, dann in meinem Stammlokal mit einem anderen Kerl aufgetaucht ist. Dann war ich kurz neidig. Und habe die Gelegenheit genutzt zu reflektieren warum ich auf etwas neidig bin dass ich selbst freiwillig abgeschossen hatte. Und bin dann draufgekommen dass in dem Dorf wo ich herkomme die Typen in meinem Freundeskreis alle gleich waren. Ähnliche Jobs, ähnliche Ausbildung, ähnliche Hobbies. Der einzige Statusunterschied bzw. Profilierungsansatz war Auto, Motorrad und Freundin. Also wer die geilere Alte hat. Genauso sind sie mit den Mädels teilweise auch umgegangen - wie mit ihren Autos.

Hab dann festgestellt dass ich es nicht nötig habe mich - so wie diese Leute die ich längst hinter mir gelassen hatte - über den "Besitz" einer Frau zu definieren.

Mein zweites und endgültiges Erlebnis war als ich mitbekommen habe wie eine wirklich tolle - leider vergebene - Frau wirklich verliebt war in ihren Freund. Und trotzdem auch zu mir echte Gefühle entwickelt hatte. Und die Forderung dass sie sich für einen von beiden entscheiden müsste, und die Gefühle "töten" für den anderen, eigentlich total kindisch, übergriffig und für sie sehr schmerzhaft gewesen wäre. Weil wir uns Gefühle nicht aussuchen. Und jeder Mensch der uns in Liebe begegnet ein wahnsinniges Geschenk ist. Und da wurde mir klar, da ich ja schon erkannt hatte niemand besitzen zu müssen, dass ich diesen tollen Menschen nicht mit einer solchen Forderung quälen muss nur wegen meinem eigenen Ego. Dass ich nicht schuld dran sein will wenn sie innerlich zerrissen ist. Weil es mir selber wehtut das zu sehen.

Drum is es für mich so absurd wenn du behauptest wer Poly könnte der kann nicht lieben. Ich hab gelernt loszulassen weil ich geliebt habe. Und ich lass heute noch Freiheit weil ich die Menschen die ich liebe nicht in innere Konflikte werfen will. Weil's mir selber wehtut.

Hat einen extrem geilen Bonuseffekt: Eine Frau die frei ist, und trotzdem gerne immer wieder zu mir zurückkommt. Die kommt zu mir weil sie es möchte. Nicht weil sie nicht anders kann. Und das fühlt sich so dermaßen großartig an.

Erst einmal definiere ich nicht alles über Sex, aber über Sex wird viel definiert. Ist der Sex vorbei, geht i.d.R. auch die Beziehung für eine Frau zugrunde. Nicht gibt es da auch ein Sprichwort. Sex ist das was deine Freundin von deiner besten Freundin unterscheidet. Deiner besten Freundin wird ihr Freund auch immer wichtiger sein als du - weil sie mit ihm schläft und mit dir nicht.

Wenn mir morgen der Schwanz abfällt, dann wäre es traurig und ich würde wohl bei einem Psychologen enden, aber ich würde versuchen das Leben anders zu gestalten. Für eine sexuell aktive und Sex liebende Frau wäre ich aus dem Rennen raus.

Zum Thema Borderline: Nach 3 Dates kannst du Borderline diagnostizieren ? Wow, das schaffen nicht einmal Psychologen in mehreren Sitzungen. Unseriös. 

Des Weiteren: Stell dich nicht immer mit dem erhobenen Zeigefinger über andere Menschen, nur weil dein Lebensentwurf anders aussieht. Deine Kumpels haben dann ähnliche Jobs, Hobbies und profilieren sich wer die geilste Alte hat - na, und? Wenn die doch so glücklich sind, who cares? Vielleicht haben sich andere Leute noch weiter als du entwickelt und haben dich längst hinter sich gelassen? Hör auf zu Reden, als ob du die Weisheit mit Löffeln gegessen hättest, so kommst du nämlich häufig rüber. Eventuell sind die anderen ja doch weiter als du und sogar glücklicher als du weil diese sich viel weniger Gedanken machen ? Die haben ihre Jobs, ihre Hobbies, vllt. ihr Haus und ihre monogame Frau und sind damit glücklicher als du. Kannst du dir das vorstellen?

Nehmen wir nun an, dass die von dir beschriebene Frau sich Polygam geöffnet hätte. Sie wäre weiter mit ihrem Freund zusammen geblieben und hätte mit dir geschlafen - glaubst du, das hätte bis in die Puppen funktioniert ? 

bearbeitet von TriiaZ

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5 minutes ago, Helmut said:

Redest du da jetzt rein von der Optik? Weil du ja die anderen Eigenschaften erst nacher erwähnst.

Es is mir eigentlich egal ob du Poly oder Mono sein willst, aber die Art wie du über andere Menschen sprichst geht gar net.

Sehr attraktiv - damit meine ich erst einmal die Optik. Ist ja auch das erste was du siehst.

Zum zweiten Punkt: Das war doch gar nicht die Quint Essenz des Postings. Ich finde es geht auch gar nicht, wie du dich über andere Erhaben fühlst (s. Posting vorher). Überspitzung ist übrigens Trumpf!

Wenn es dir egal ist, dann ist doch alles prima ? Wieso diskutieren wir dann noch miteinander?

bearbeitet von TriiaZ

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29 minutes ago, TriiaZ said:

Deine Kumpels haben dann ähnliche Jobs, Hobbies und profilieren sich wer die geilste Alte hat - na, und?

Du meinst also Frauen als Objekte zu benutzen über die der Mann seinen Status definiert is eh leiwand? Hmm, stimmt, du hast ja anderswo geschrieben dass du es selber so machst. Also die Frau verwendest um dich selbst aufzuputzen mit ihr. Ich persönlich finde ja das Frauen meistens auch Menschen sind. Und andere Menschen nicht irgendwelche Dinge die man "abgibt" oder "besitzt" oder die dafür dienen mir selbst was zu beweisen.

War die Trennung von dieser besitzergreifenden, unselbstständigen Dramaqueen eigentlich eine der beiden Trennungen die dir wirklich weh getan hat? Okay, ih gebe zu das war jetzt eine rethorische Frage.

25 minutes ago, TriiaZ said:

Sehr attraktiv - damit meine ich erst einmal die Optik. Ist ja auch das erste was du siehst.

Okay, also wenn du 99 von 100 Frauen aussortierst wegen Aussehen, dann ist das für mich ein extrem überzogener Fokus auf einen von vielen Aspekten der einen Menschen ausmachen. Wahrscheinlich weil - siehe oben.

29 minutes ago, TriiaZ said:

Die haben ihre Jobs, ihre Hobbies, vllt. ihr Haus und ihre monogame Frau und sind damit glücklicher als du. Kannst du dir das vorstellen?

Da ich weiß wie viele dieser Beziehungen und Ehen dann in Drama enden, in Betrug, unter Lügen exstieren - nö, kann ich mir nicht vorstellen.

25 minutes ago, TriiaZ said:

Zum zweiten Punkt: Das war doch gar nicht die Quint Essenz des Postings.

Alter, mal ehrlich. Irgendwelche andere Menschen, die dir nix getan haben, als "Mülltonnen" zu bezeichnen nur weil sie deinem Bild einer Traumfrau nicht entsprechen -  das is einfach nur unter aller Sau.

25 minutes ago, TriiaZ said:

Wieso diskutieren wir dann noch miteinander?

Weil du mich verlinkt hast und eine Frage gestellt. Auf die ich dir geantwortet habe. Die Antwort hast du aber nicht weiter angeschaut sondern dich darauf beschränkt mir persönliche Vorwürfe zu machen.

Allerdings habe ich ehrlich keine Lust mehr mit jemand über Aspekte der Liebe zu sprechen der andere Menschen, speziell Frauen, so gnadenlos abwertet wenn es nicht grad die "1 von 400" ist. Das zieht sich durch deine ganzen Postings durch - entweder sind Frauen "Snacks" einfach nur zum "weghooken" und Trennungen von denen sind eh nur "Abfallprodukte", wenn sie nicht entsprechen sind sie gleich "Mistkübel" - oder aber sie sind die Göttin und Mutter deiner Kinder. Net bös sein, aber das is MWC in Reinkultur.

Es gibt wirklich gute Gründe monogam leben zu wollen. Verlustangst dass die schönste Armpuppe mit nem anderen Kerl abhaut weil er der bessere Stecher ist, und du wieder nur "Snacks" findest gehört da aber nicht dazu.

Schönen Abend, und verlink mich bitte nicht mehr.

bearbeitet von Helmut
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vor einer Stunde, TriiaZ schrieb:

Du lässt die Person los => Richtig. Funktioniert aber auch nur, wenn du diese Person niemals richtig geliebt hast. Wenn dir diese Person etwas bedeutet und du rational einfach loslassen kannst, dann ist es keine liebe capitalcat. Liebe und Schmerz bewegen sich auf einer Waage. Je größer die Liebe, umso schmerzvoller die Trennung beim loslassen. ;-)

Und was machst, du wenn dein Partner irgendwann eine andere mal durchschnackern möchte ? Lässt du ihn dann auch los ?

Lieber Triiaz,

es liegt nicht in deinem Ermessen zu beurteilen, ob es richtige Liebe ist oder nicht. 

Keiner hat behauptet, dass der Verlust einer geliebten Person nicht schmerzhaft ist. Aber es wäre für mich genau so schmerzhaft, wie zu wissen, dass ich eine Person in der Beziehung halte, obwohl sie mit dem Kopf anderst wo ist. 

Möchte mein Partner zu einem Zeitpunkt X Sex mit einer anderen Person, werde ich mir zum Zeitpunkt X darüber Gedanken machen. Steht zu diesem Zeitpunkt Sex außerhalb der Beziehung entgegen meinen Prinzipien etc., dann müsste ich mich trennen. Eine solche Trennung wäre aber mit sehr viel Reflektion verbunden und würde selbstverständlich nicht leicht vom Herzen gehen. Mein Partner etwas verbieten, kann ich jedoch nicht, nur meine Einstellung dazu ändern und wenn dies nicht Möglich ist meine Konsequenzen daraus ziehen. 

vor 4 Stunden, TriiaZ schrieb:

Natürlich hat das etwas mit Verlustangst zu tun - Ich würde es auch nicht cool finden, wenn die Frau, welche ich Liebe einen Ballermann Urlaub machen würde mit ihren Bitch Freundinnen. Ich würde es ihr nicht verbieten, auch keine Filme schieben, aber sie würde wissen, dass wenn sie sich dort durchnehmen lässt, dann kann sie ihre Koffer packen und gehen. 

Mit diesem Mindset hat übrigens dein Partner und du so oder so verloren. Ist dein Partner mehr oder weniger rational, kann einen Betrug im Urlaub verschweigen, da er ja die Konsequenzen kennt, hast du verloren. Hat dein Partner dich nicht betrogen, der Gedanke ist aber bereits bei dir, mangels fehlendem Vertrauen, eingepflanzt - so wirst du immer mit der Ungewissheit leben, dass er dich ja hätte betrügen können, ohne dass du je diese Gewissheit erlangen wirst. Das Misstrauen zieht sich durch die Beziehung durch.

Mein EX hat ständig vor einem längeren Auslandsaufenthalt von mir Anspielungen gemacht, darüber dass ich ihn dort ja betrügen könnte, werde etc. Nach dem Aufenthalt hat er noch vier Jahre später Anspielungen gemacht und mich gefragt, ob da nicht doch etwas gelaufen ist. Wenn man so etwas ohne Grund in den Raum wirft, noch bevor es überhaupt passiert ist, hat es m.M. nach nur mit extrem mangelndem Vertrauen zu tun. Das zeigt sich ja auch bei anderen Themen bei dir. 

Anstatt das man sich für den Partner freut, drehen sich deine Gedanken um den Verrat, der ja eintreten könnte. So eine Situation wirst du aber nie vorhersagen können und solltest du auch nicht.

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Am 12.1.2018 um 13:36 , TriiaZ schrieb:

Nachdem das Auslandssemester vorbei war und ich weg fuhr, hat mein Kumpel sie 3 Tage später zerhackt und mir ein Snapchat davon geschickt. Ich gab ihm ein High Five für Aktion

Hier fing´s schon steil an und hat sich im Verlaufe des Threads, insbesondere der letzten Seiten, immer mehr verdichtet.
- "Ihre Bitch Freundinnen.",
- "was interessieren mich ihre Freundinnen" (W! T! F!)
- etc pp

Dabei ist mir deine herbe Sprache wurst. Rede ebenso gern mal derb daher (geht aber auch ohne Abwertung).

Mir dämmert gerade schwer, warum du so ne Angst hast, "die Eine Top Frau" zu verlieren. Du kommst an die nicht ran, oder?
Also. An die schönen und intelligenten, die auch integer sind.
Die bumsen nämlich keine Schwachmaten, die sowas wie in dem Zitat abziehen, abfeiern, oder auch nur als normal empfinden. Sowas kommt ja nicht gänzlich aus der Kalten, wenn man nicht bis vor 3 Tagen im Keller gehalten wurde.
 

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56 minutes ago, Helmut said:

Du meinst also Frauen als Objekte zu benutzen über die der Mann seinen Status definiert is eh leiwand? Hmm, stimmt, du hast ja anderswo geschrieben dass du es selber so machst. Also die Frau verwendest um dich selbst aufzuputzen mit ihr. Ich persönlich finde ja das Frauen meistens auch Menschen sind. Und andere Menschen nicht irgendwelche Dinge die man "abgibt" oder "besitzt" oder die dafür dienen mir selbst was zu beweisen.

War die Trennung von dieser besitzergreifenden, unselbstständigen Dramaqueen eigentlich eine der beiden Trennungen die dir wirklich weh getan hat? Okay, ih gebe zu das war jetzt eine rethorische Frage.

Okay, also wenn du 99 von 100 Frauen aussortierst wegen Aussehen, dann ist das für mich ein extrem überzogener Fokus auf einen von vielen Aspekten der einen Menschen ausmachen. Wahrscheinlich weil - siehe oben.

Da ich weiß wie viele dieser Beziehungen und Ehen dann in Drama enden, in Betrug, unter Lügen exstieren - nö, kann ich mir nicht vorstellen.

Alter, mal ehrlich. Irgendwelche andere Menschen, die dir nix getan haben, als "Mülltonnen" zu bezeichnen nur weil sie deinem Bild einer Traumfrau nicht entsprechen -  das is einfach nur unter aller Sau.

Weil du mich verlinkt hast und eine Frage gestellt. Auf die ich dir geantwortet habe. Die Antwort hast du aber nicht weiter angeschaut sondern dich darauf beschränkt mir persönliche Vorwürfe zu machen.

Allerdings habe ich ehrlich keine Lust mehr mit jemand über Aspekte der Liebe zu sprechen der andere Menschen, speziell Frauen, so gnadenlos abwertet wenn es nicht grad die "1 von 400" ist. Das zieht sich durch deine ganzen Postings durch - entweder sind Frauen "Snacks" einfach nur zum "weghooken" und Trennungen von denen sind eh nur "Abfallprodukte", wenn sie nicht entsprechen sind sie gleich "Mistkübel" - oder aber sie sind die Göttin und Mutter deiner Kinder. Net bös sein, aber das is MWC in Reinkultur.

Es gibt wirklich gute Gründe monogam leben zu wollen. Verlustangst dass die schönste Armpuppe mit nem anderen Kerl abhaut weil er der bessere Stecher ist, und du wieder nur "Snacks" findest gehört da aber nicht dazu.

Schönen Abend, und verlink mich bitte nicht mehr.

Schau mal Helmut, ich definiere Frauen nicht als Objekte. Es sind für mich wundervolle Wesen. Jeder Mann hat gerne eine hübsche Frau an seiner Seite, genauso wie auch Mode Magazine vorwiegend hübsche Frauen drucken. Ich sprach extra von "sehr attraktiv", es gibt auch genug einfach nur "attraktive". Aber als Mann liebe ich es sowieso mich einmal durchzuprobieren - als Single natürlich.

Welche Antwort genau meinst du ? Kann sein, dass es mir entgangen ist. 

Ich kann mir gut vorstellen, dass du in deinem Leben durch ein tiefes Tal der Tränen gegangen bist und dich jetzt als unglaublich weiter empfindest als der Rest der Gesellschaft (jedenfalls habe ich das Gefühl, dass du es so siehst) - diese Leute lerne ich häufig kennen, wenn ich mal in Rock oder Metal Schuppen gehe. Fakt ist, du bist es meiner Meinung nach nicht. 

Ich kann - wie du an den meisten Postings sehen kannst - ziemlich akkurat schreiben. Wenn ich Begriffe wie "weghooken", "wegflanken" etc. verwende, dann um es a.) zu überspitzen und b.) ich keine Lust habe mir bei den langen Texten immer akkurate Wörter zu überlegen. Ich werde hier nicht für die Diskussion bezahlt.

Ich wünsche dir wirklich und ohne Ironie, das Beste weiterhin. Wenn du für dich glücklich bist und ich für mich glücklich bin, so haben wir beide schon viel gewonnen.

Das war's jedenfalls an dich meinerseits. Viel Spaß noch. ;-)

Und für was steht MWC ? Sorry, war lange nicht mehr im Forum. 

 

54 minutes ago, capitalcat said:

Lieber Triiaz,

es liegt nicht in deinem Ermessen zu beurteilen, ob es richtige Liebe ist oder nicht. 

Keiner hat behauptet, dass der Verlust einer geliebten Person nicht schmerzhaft ist. Aber es wäre für mich genau so schmerzhaft, wie zu wissen, dass ich eine Person in der Beziehung halte, obwohl sie mit dem Kopf anderst wo ist. 

Möchte mein Partner zu einem Zeitpunkt X Sex mit einer anderen Person, werde ich mir zum Zeitpunkt X darüber Gedanken machen. Steht zu diesem Zeitpunkt Sex außerhalb der Beziehung entgegen meinen Prinzipien etc., dann müsste ich mich trennen. Eine solche Trennung wäre aber mit sehr viel Reflektion verbunden und würde selbstverständlich nicht leicht vom Herzen gehen. Mein Partner etwas verbieten, kann ich jedoch nicht, nur meine Einstellung dazu ändern und wenn dies nicht Möglich ist meine Konsequenzen daraus ziehen. 

Mit diesem Mindset hat übrigens dein Partner und du so oder so verloren. Ist dein Partner mehr oder weniger rational, kann einen Betrug im Urlaub verschweigen, da er ja die Konsequenzen kennt, hast du verloren. Hat dein Partner dich nicht betrogen, der Gedanke ist aber bereits bei dir, mangels fehlendem Vertrauen, eingepflanzt - so wirst du immer mit der Ungewissheit leben, dass er dich ja hätte betrügen können, ohne dass du je diese Gewissheit erlangen wirst. Das Misstrauen zieht sich durch die Beziehung durch.

Mein EX hat ständig vor einem längeren Auslandsaufenthalt von mir Anspielungen gemacht, darüber dass ich ihn dort ja betrügen könnte, werde etc. Nach dem Aufenthalt hat er noch vier Jahre später Anspielungen gemacht und mich gefragt, ob da nicht doch etwas gelaufen ist. Wenn man so etwas ohne Grund in den Raum wirft, noch bevor es überhaupt passiert ist, hat es m.M. nach nur mit extrem mangelndem Vertrauen zu tun. Das zeigt sich ja auch bei anderen Themen bei dir. 

Anstatt das man sich für den Partner freut, drehen sich deine Gedanken um den Verrat, der ja eintreten könnte. So eine Situation wirst du aber nie vorhersagen können und solltest du auch nicht.

Ich gebe dir grundsätzlich recht - aber ich vertraue meiner Partnerin blind. Jede Partnerin genießt ein Maximum an Vertrauen im Vorfeld, egal was sie macht. Ich kann dir wirklich sagen - ich weiß, dass viele Männer es machen - ich habe jedoch niemals Kopfkino, wenn meine Freundin alleine in Urlaub ist oder mit Freunden unterwegs im Club ist. Das habe ich einfach nicht. Ich würde auch meiner Freundin nie irgendwelche Szenen spielen - Ich glaube, ich bin dahingehend ein sehr pflegeleichter Mann.

Aber trotzdem ist für mich einfach die Grenze, dass ich meine Partnerin nicht in das Bett eines anderen lassen wollen würde. Das widerspricht mir einfach komplett. Ich glaube, wenn dein Partner mit dem Kopf wo anders ist d.h. emotional, dann stimmt die Beziehung nicht. Als Mann wirst du aber immer das Bedürfnis haben rein körperlich auch mal eine andere Frau zu probieren. Und da muss ich mich selbst einfach bremsen, weil ich mich selbst kenne - Gelegenheit macht mich zum Dieb. Und wenn ich weiß, ich verletzte meine Freundin damit, dann tue ich es auch nicht. Hoch und Heilig versprechen kann ich es nicht - Wenn es doch passiert, werde ich aber mit den Konsequenzen leben müssen.

bearbeitet von TriiaZ

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vor 8 Minuten, capitalcat schrieb:

Möchte mein Partner zu einem Zeitpunkt X Sex mit einer anderen Person, werde ich mir zum Zeitpunkt X darüber Gedanken machen. Steht zu diesem Zeitpunkt Sex außerhalb der Beziehung entgegen meinen Prinzipien etc., dann müsste ich mich trennen. Eine solche Trennung wäre aber mit sehr viel Reflektion verbunden und würde selbstverständlich nicht leicht vom Herzen gehen. Mein Partner etwas verbieten, kann ich jedoch nicht, nur meine Einstellung dazu ändern und wenn dies nicht Möglich ist meine Konsequenzen daraus ziehen.

Das ist m.E. auch die beste Einstellung / Herangehensweise. Manche Dinge kann man eben nicht im Vorfeld bewerten, und viele Prinzipien und Vorstellungen, von einem selbst und/oder dem Partner, die man ganz im „Jetzt“ verfolgt und lebt, können sich im Laufe der Zeit ändern. Auf manche Dinge kann man tatsächlich nur in den Momenten, in denen sie geschehen, reagieren. 

Monogamie ist auch das was ich wähle. Ich kann mir - jetzt -  nicht vorstellen einen Partner zu teilen. Wenn ich aber mit diesem Menschen schon eine lange gemeinsame Zeit habe und eine wirklich echte  vertrauensvolle Ebene erreicht hätte, könnte ich das vielleicht, wenn offen kommuniziert, und vor allem plausibel. Und letzteres hat ja auch sehr viel mit einem selbst zu tun. In vielen Fällen kann ein Gedanken-Karussell in Gang gesetzt werden, etwa mit „genüge ich nicht“, „ist etwas an mir falsch“ usw. In meiner Vorstellung, ich kenne es ja nun nicht, müssen Menschen, die so eine Beziehungsform leben, oder aber ab und an sich sexuell auf andere Menschen offen einlassen, auch sehr mit sich selbst im Reinen sein und gleichzeitig eine wirklich bedeutende und echte Vertrautheit und Verbundenheit mit dem Partner (er)leben. So zumindest in meiner Vorstellung. Vielleicht ist es aber auch nur eine Typfrage. 

Trotzdem finde ich es sehr erstrebenswert und gut, wenn man miteinander wirklich eine Ebene erreichen könnte, in der die Partner sich auch trauen das offen zu kommunizieren, anstatt einander zu hintergehen und/oder sich voneinander zu entfernen. So echte und starke Verbindungen erlebt man wahrscheinlich, weil man Risiken eingeht. Was aber nicht bedeutet, dass man entgegen seiner Bedürfnisse handeln soll.

Und @TriiaZ , der Party-Urlaub, der kann vielleicht mal so ein paar Gedanken heraufbeschwören, und dafür würde ich mich beispielsweise nicht mal verteufeln - wir sind Menschen, wir denken, wir haben Vorstellungskraft - aber da kommt es schlicht weg auf die Itensität an. Wie du sagst...Vertrauensvorschuss gibts immer, sonst würden wir Menschen nicht einander kennenlernen können. Vertrauen an sich entwickelt sich und hat, für mich erstmal nichts direkt mit Liebe / romantischen Gefühlen zu tun, beides existiert auch voneinander losgelöst. Vertrauen ist aber auch nichts was einfach so in jedem Fall besteht, sondern verkümmert, wenn sich der Gegenpart nicht vertrauenswürdig verhält. 

vor 9 Minuten, TriiaZ schrieb:

Aber trotzdem ist für mich einfach die Grenze, dass ich meine Partnerin nicht in das Bett eines anderen lassen wollen würde. Das widerspricht mir einfach komplett. Ich glaube, wenn dein Partner mit dem Kopf wo anders ist d.h. emotional, dann stimmt die Beziehung nicht. Als Mann wirst du aber immer das Bedürfnis haben rein körperlich auch mal eine andere Frau zu probieren. Und da muss ich mich selbst einfach bremsen, weil ich mich selbst kenne - Gelegenheit macht mich zum Dieb. Und wenn ich weiß, ich verletzte meine Freundin damit, dann tue ich es auch nicht. Hoch und Heilig versprechen kann ich es nicht - Wenn es doch passiert, werde ich aber mit den Konsequenzen leben müssen.

Und doch ist es vielleicht möglich, um den Bogen wieder zum eingangs gesagten zu spannen, eventuell auch eine Beziehung anzustreben, in der Bedürfnisse zumindest offen kommuniziert werden können. Bei dir ist das Kind schon oft in den Brunnen gefallen. Auch eine Frau, und das ganz sicher, kann sich nach neuer Haut sehnen (mal salopp formuliert), ohne emotional abzudriften, also rein körperlich, wie du. Über Betrug usw. rede ich hier gar nicht, das ist klar, und akzeptabel seine Konsequenzen zu ziehen. Vielmehr die Frage, und da kommt man zu vielem gesagten schon zurück, klappt das einfach nicht in deiner Vorstellung, passt das nicht zu deinem Bild deiner Partnerin bzw. Frau, einfach weil sie es trennen könnte, und das würde wiederum deine Ansprüche verletzen?

 

 

 

 

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2 minutes ago, hanju said:

Trotzdem finde ich es sehr erstrebenswert und gut, wenn man miteinander wirklich eine Ebene erreichen könnte, in der die Partner sich auch trauen das offen zu kommunizieren, anstatt einander zu hintergehen und/oder sich voneinander zu entfernen. So echte und starke Verbindungen erlebt man wahrscheinlich, weil man Risiken eingeht. Was aber nicht bedeutet, dass man entgegen seiner Bedürfnisse handeln soll.

Und @TriiaZ , der Party-Urlaub, der kann vielleicht mal so ein paar Gedanken heraufbeschwören, und dafür würde ich mich beispielsweise nicht mal verteufeln - wir sind Menschen, wir denken, wir haben Vorstellungskraft - aber da kommt es schlicht weg auf die Itensität an. Wie du sagst...Vertrauensvorschuss gibts immer, sonst würden wir Menschen nicht einander kennenlernen können. Vertrauen an sich entwickelt sich und hat, für mich erstmal nichts direkt mit Liebe / romantischen Gefühlen zu tun, beides existiert auch voneinander losgelöst. Vertrauen ist aber auch nichts was einfach so in jedem Fall besteht, sondern verkümmert, wenn sich der Gegenpart nicht vertrauenswürdig verhält. 

Und doch ist es vielleicht möglich, um den Bogen wieder zum eingangs gesagten zu spannen, eventuell auch eine Beziehung anzustreben, in der Bedürfnisse zumindest offen kommuniziert werden können. Bei dir ist das Kind schon oft in den Brunnen gefallen. Auch eine Frau, und das ganz sicher, kann sich nach neuer Haut sehnen (mal salopp formuliert), ohne emotional abzudriften, also rein körperlich, wie du. Über Betrug usw. rede ich hier gar nicht, das ist klar, und akzeptabel seine Konsequenzen zu ziehen. Vielmehr die Frage, und da kommt man zu vielem gesagten schon zurück, klappt das einfach nicht in deiner Vorstellung, passt das nicht zu deinem Bild deiner Partnerin bzw. Frau, einfach weil sie es trennen könnte, und das würde wiederum deine Ansprüche verletzen?

 

 

 

 

Hey hanju, danke für deinen Post. Ich finde den klasse. Zum Thema Vertrauen: Ich hatte noch nie Probleme mit dem Vertrauen. Allgemein bin ich eher ein Typ, welcher viel zu sehr beschäftigt ist mit anderen Dingen, um mir darüber großartig Gedanken zu machen - Fakt ist: Dinge, die ich einfach nicht wissen kann, über diese mache ich mir auch einfach keine Gedanken. Wenn meine Freundin in Urlaub ist, muss ich einfach ihr Vertrauen, dass sie mir dir Wahrheit sagt - Aber egal wie man es dreht und wendet, erfahren werde ich es nie, da ich nicht dabei war. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Ich finde es auch wichtig darüber reden. Und bevor die Beziehung deswegen endet, würde ich ja auch eher mit ihr in den Swinger Club gehen, aber eben nicht sie alleine mit einem Typen lassen. Aber auch dafür müsste ich mich sicherlich erst überwinden. Das geht mir einfach nicht in den Kopf rein. Eventuell ändert sich diese Einstellung mit den Jahren - aber aktuell,  würde es einfach nicht gehen, weil es nicht in mein Bild einer Partnerin passt.

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Gast ulbert

Die Prinzessinnen wollen also ordentlich saufen, herumhuren, sich den Körper mit Tatoo und Piercing dekorieren und dennoch nicht die Konsequenzen von so einem Verhalten tragen.

Tja aber Männer müssen den ersten Schritt machen und können sich entscheiden, welche Dame sie approachen.

Übergewichtige Singlemama mit Raucherlunge, Fettleber, Piercing, Tattoo und gewalttätigen Exfreunden wird halt eher nicht die neue Gemahlin des Chefarztes Chirurgie. 

Ich frage mich gerade, ob es so eine Diskussion auch gäbe, wenn hier ein Artikel aus der bunten Welt der Frauenzeitungen gepostet würde, in dem ähnliche Erwägungen über die Beziehungsfähigkeit von Ex-Häftlingen, Ex-Junkies oder Computernerds angestellt würden. Ich würde sagen, sicher nicht, denn der feminine Imperativ ist nun mal Gesellschaftsdoktrin

 

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vor 37 Minuten, ulbert schrieb:

Die Prinzessinnen wollen also ordentlich saufen, herumhuren, sich den Körper mit Tatoo und Piercing dekorieren und dennoch nicht die Konsequenzen von so einem Verhalten tragen.

Tja aber Männer müssen den ersten Schritt machen und können sich entscheiden, welche Dame sie approachen.

Übergewichtige Singlemama mit Raucherlunge, Fettleber, Piercing, Tattoo und gewalttätigen Exfreunden wird halt eher nicht die neue Gemahlin des Chefarztes Chirurgie. 

Ich frage mich gerade, ob es so eine Diskussion auch gäbe, wenn hier ein Artikel aus der bunten Welt der Frauenzeitungen gepostet würde, in dem ähnliche Erwägungen über die Beziehungsfähigkeit von Ex-Häftlingen, Ex-Junkies oder Computernerds angestellt würden. Ich würde sagen, sicher nicht, denn der feminine Imperativ ist nun mal Gesellschaftsdoktrin

 

Wow, es muss ein sein einfaches Leben in der Schwarzweiß Welt sein.

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Ne, ist klar. Würden Frauen Texte darüber schreiben, dass sie keine Männer mit kleinem Schwanz , lichtem Haar und ohne Geld mögen, eine Frau sich lieber von alleinerziehenden Vätern fernhalten und wegrennen soll, wenn  ein Mann über Missbrauchserfahrungen spricht - das darauf folgende hysterische Geheule und Gezeter wäre bis nach Australien zu hören. 

bearbeitet von Nubes
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vor 14 Stunden, TriiaZ schrieb:

Schau mal Helmut, ich definiere Frauen nicht als Objekte. Es sind für mich wundervolle Wesen. Jeder Mann hat gerne eine hübsche Frau an seiner Seite, genauso wie auch Mode Magazine vorwiegend hübsche Frauen drucken ...

Meine Frau braucht keinen Schmuck. Sie schmückt sich mit mir.

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vor einer Stunde, Nubes schrieb:

eine Frau sich lieber von alleinerziehenden Vätern fernhalten und wegrennen soll

vs

Am 17.1.2018 um 09:08 , Elisa_Day schrieb:

Kenne ich umgekehrt aber auch. Nach ein bisschen nett schreiben der Hinweis, dass man(n) bereits ein Kind hat. Ich war ehrlich gesagt immer froh darüber und habe das nie als Rechtfertigung gesehen sondern als Info, auf was ich mich im Fall der Fälle einlassen müsste. Da ich dazu nicht bereit war, kam dieser Hinweis für mich immer zur rechten Zeit, um dann an der Stelle abzubrechen. 

Darfst gern den "Aufschrei"" suchen in dem Thread. Gab keinen.

 

 

vor einer Stunde, Nubes schrieb:

wenn  ein Mann über Missbrauchserfahrungen spricht

In dem Text geht´s um das Kennenlernen in einer Bar. Jede Frau wär sehr gut beraten, vor einem Mann, der ihr in diesem Kontext ungefragt seine Mißbrauchserfahrungen zumutet, sehr schnell, sehr weit wegzulaufen.
Thema ist hier hauptsächlich die Distanzlosigkeit, nicht der Mißbrauch an sich.
Weitere Sache ist, dass Mädels, die einem das (früh!) vorlatzen, sich (wie bewusst auch immer) gern als Opfer präsentieren, um gewisse Männer anzuziehen, die Opfer suchen. Denn mit dieser Info sagt die dem Mann nicht "bitte sei zart zu mir. ich hab schlimmes gesehen." Die gibt ihm die Info, auf Blocks, blöde Fragen und Bullshit ihrerseits (der fast garantiert noch kommen wird in dieser Nacht, um ihn wütend und aggressiver zu machen) bitte gediegen zu scheißen und sie so zu zerficken, dass sie es übermorgen noch beim Treppen steigen merkt.
Das. ist. Fledermausland.

Wer stabil, sowie blickig ist und meint, da heute Bock drauf zu haben, kann das schonmal mitnehmen. Aber dann besser keine Telefonnummern, nicht in seiner Wohnung etc. Der normale Dude von nebenan sollte rennen!

bearbeitet von Easy Peasy

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Ne,  sie hat auch lediglich gesagt, ein alleinerziehender Vater ist nichts für sie - aber sie hat sich nicht darüber ausgelassen, dass alleinerziehende Väter generell abstoßende Versager sind, die ihre Frau nicht halten konnte und wahrscheinlich jeden Abend nur verzweifelt und degeneriert mit der Buddel auf der Treppe sitzen und sich bloß keine Hoffnungen auf eine neue Frau machen sollen, denn sie verdienen keine. Das wäre dann schon eher dem Artikel nahe gekommen. 

Und was du da mit den Missbrauchserfahrungen zusammenfabulierst ist auch irgendwie sonderbar. Ob man über negative Erfahrungen beim ersten Date sprechen will muss man selbst wissen. Ich persönlich bin der Meinung als erwachsener Mensch sollte man zumindest ehrlich sein können, auch mit Erfahrungen die nicht in eine fröhliche Ponywelt passen. Und vermutlich wollen sie ihr Date einfach wissen lassen, dass es mit ihnen schwieriger werden könne - nicht muss wohlgemerkt - und das ist vielleicht sogar fairer als nichts zu sagen und es dich dann fühlen zu lassen. So normale Menschen gehen ja auch davon aus, dass im Gegenüber ein bisschen Empathie vorhanden ist, denk ich mal. Dass es den anderen "aggressiv" macht von Missbrauch zu hören und er sich dann denkt eine Person mit Trauma kommt nur für einen ONS in Frage - darauf muss man ja erstmal kommen. 

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Beim ersten geb ich dir teilweise recht.

Zum 2. Nochmal lesen. Die Info macht nicht aggressiv. Warum auch?
So ne Frau wird, wenn´s zur Isolation kommt und es ihr nicht schnell genug zur Sache geht, aber für Aggression im Raum sorgen. Oder es versuchen.
Mit Bullshit, den sich keiner ausdenken kann.
und naja.. wie kommt ein Mann wohl darauf, dass Frauen so sein können. Vielleicht weil er es schon einige male gesehen hat?^^ Knapp 20 Jahre Technoszene beim Endgegner. Da kriegst´n Auge für die (aktuell) Ver-rückt-en.

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Gast ulbert
Am 20.1.2018 um 12:35 , SimoneB schrieb:

Wow, es muss ein sein einfaches Leben in der Schwarzweiß Welt sein.

Im zugrundeliegenden Artikel gibt es 21 Shades of Grey, Frau Pickup-Cat

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Wollte hier eigentlich gar nicht mehr über Monogamie oder nicht diskutieren, weil es tatsächlich nix bringt und es mir außerdem wie andere Leute ihre Beziehung leben. Jeder soll es so machen wie es ihn glücklich macht. Ich denke zwar dass man sich durch die Monogamie einige Probleme schafft, die man ohne nicht hätte, aber das muss jeder selber wissen.

Schade finde ich nach wie vor, dass Du (also TriiaZ) denkst zu richtiger Liebe gehört Monogamie. Ja Du akzeptierst, dass andere nicht monogam leben sagst aber gleichzeitig dann wäre nur die Liebe nicht groß genug. Weißt Du ein Mensch mit Höhenangst kann sich wahrscheinlich auch nicht vorstellen, dass man auch keine haben kann. Trotzdem sagen die nicht: Ja bislang warst Du nur einfach nicht auf einem richtig hohem Berg, sonst würdest Du das gleiche fühlen wie ich. (ich weiß das Beispiel ist nicht besonders gut). Ich behaupte ja auch nicht, dass monogame Menschen nicht genug lieben, weil sie aus eigener Angst (oder welche Motive auch immer), den anderen einschränken und ihm Dinge verbieten, die er gerne machen würde.

Aber um Deine Fragen zu beantworten:

Am 19.1.2018 um 20:26 , TriiaZ schrieb:

An alle Polygamie Befürworter hier - Habt ihr eigentlich schon immer so gedacht ? Also auch bevor ihr auf Persönlichkeitsentwicklung gestoßen seid ? Hättet ihr immer eure Freundin mit anderen Männern teilen können bzw. wart ihr auch mal eifersüchtig ? Oder kam der Klick Moment durch PickUp und Persönlichkeitsentwicklung ?

Ja habe ich schon immer. Ja konnte ich und nein irgendwie war ich noch nie so richtig eifersüchtig. Zumindest nicht so wie ich mir vorstelle, dass andere Leute das sind. Keine Ahnung woran das liegt, vielleicht is auch tatsächlich was mit mir verkehrt.

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On 22.1.2018 at 8:24 AM, AMR said:

Schade finde ich nach wie vor, dass Du (also TriiaZ) denkst zu richtiger Liebe gehört Monogamie. Ja Du akzeptierst, dass andere nicht monogam leben sagst aber gleichzeitig dann wäre nur die Liebe nicht groß genug. Weißt Du ein Mensch mit Höhenangst kann sich wahrscheinlich auch nicht vorstellen, dass man auch keine haben kann. Trotzdem sagen die nicht: Ja bislang warst Du nur einfach nicht auf einem richtig hohem Berg, sonst würdest Du das gleiche fühlen wie ich. (ich weiß das Beispiel ist nicht besonders gut). Ich behaupte ja auch nicht, dass monogame Menschen nicht genug lieben, weil sie aus eigener Angst (oder welche Motive auch immer), den anderen einschränken und ihm Dinge verbieten, die er gerne machen würde.

Aber um Deine Fragen zu beantworten:

Ja habe ich schon immer. Ja konnte ich und nein irgendwie war ich noch nie so richtig eifersüchtig. Zumindest nicht so wie ich mir vorstelle, dass andere Leute das sind. Keine Ahnung woran das liegt, vielleicht is auch tatsächlich was mit mir verkehrt.

Nein, also - es war halt meine Erfahrung. Wenn mir eine Frau wichtig war, so kam es für mich emotional nicht mehr in die Tüte. Aber jedem das seine.

Wenn du nie richtig eifersüchtig warst, dann solltest du dich hinterfragen weshalb nicht. Ich glaube in gewissen Maßen ist das vollkommen ok und normal, da dir ein Mensch eben wichtig wird in deinem Leben und du diesen nicht mehr missen möchtest. Aber jeder Jeck ist auch anders.

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vor einer Stunde, TriiaZ schrieb:

Wenn du nie richtig eifersüchtig warst, dann solltest du dich hinterfragen weshalb nicht.

Evtl. war er nie richtig eifersüchtig weil er mit sich im Reinen ist, weil er mit sich und seinem Leben zufrieden ist und er sein Lebensglück nicht von einem einzigen Menschen abhängig macht.

Frau, Kirsche auf dem Törtchen und so. Wenn die Frau das komplette Törtchen ist dann wird´s problematisch.

Ich kenne beide Seiten. Also mit viel Eifersucht und mit fast keiner Eifersucht leben. Der Grund hierfür lag definitiv an mir und meinen damaligen inneren Mängeln. Mit der anderen  Person hatte das relativ wenig bis nix zu tun.

Von dem her macht "hinterfragen weshalb man nicht eifersüchtig ist" genau soviel Sinn wie "Hinterfragen weshalb man keine Oneitis hat". Man könnte sich auch hinterfragen weshalb man nicht unglücklich ist usw...

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Doc Dingo hat das schon recht gut zusammengefasst. 

Wobei ich noch dazu sagen möchte, dass einem in der Regel die Familie/Eltern auch wichtig sind. Trotzdem ist man da doch auch nicht eifersüchtig. Die Sorge, dass manche Personen irgendwann nicht mehr Teil meines Lebens sind, kenne ich schon. Auch die Traurigkeit, wenn es passiert ist. Ich sehe da aber keinen Zusammenhang zu dem was man für gewöhnlich als Eifersucht bezeichnet.

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