24 Beiträge in diesem Thema

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Hey Leute!

Ich plane mit meinem Master Maschinenbau in die Unternehmensberatung zu gehen.

Kann mir jemand, der beispielsweise Erfahrung mit BCG hat, ein paar Eindrücke vermitteln? Was muss man im Studium lernen um einen Job bei BCG zu bekommen? Sollte man eher klein anfangen und versuchen so viel wie möglich zu lernen? Oder neben dem Beruf einen MBA machen?

Ich habe einen Kumpel, der war bei einer mittleren Firma und wurde von einem Head-Hunter zu BCG geholt. Wie wird man von einem Head-Hunter gefunden?

 

Besten Dank vorab.

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Gute Noten, Lebenslauf vorzeigbar (Ansichtssache), bewerben. 

Während und nach dem Studium. Alle kochen die nur mit Wasser. Da kommen laufend neue Sachen rein, die halt ja auch mal erledigt werden müssen. Nicht jeder ist da die große Nummer. Gibt da - wie überall auch - eine gewisse Staffelung. Partner holt rein, jemand muss es erledigen. 

Tausende Maschinenbauer bewerben sich außerdem nun auch nicht da. Also mal nicht denken, dass quasi von jeder Hochschule/Uni bzw. TU reihenweise im Jahrgang plus minus einige Jahre sich überhaupt da in dieser Welt bewerben. 

 

Freue dich schon auf die tollen ganzen Telefonkonferenzen, wo man während der Arbeit mal mitlauschen darf, während einer von seinen Eindrücken in New York quatscht, das Gelaber über Strategy und Corporate Identity und das wirklich krasse Intranet, wo man zugeballert wird, wie toll der Laden ist. Da scheinen Leute nur damit beschäftigt zu sein, die Leute damit zu bespaßen bzw. bei der Stange zu halten. :-) 

  • OH NEIN 1

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Headhunter sind teuer. Viel teurer als Dich in ein Assessment Center zu bekommen, habmal was von 2/3 Deines Brutto-Jahresgehalts gehört. Und werden deswegen gesucht, um Einzelstücke zu finden mit Qualifikationen, die sich die Firma nicht zeitnah selbst heran züchten kann. Werden deswegen für Profis geschaltet mit nachgewiesener(!) Berufserfahrung in einem nicht zu verbreiteten Gebiet, die zu haben sein könnten. Also arbeite mal 3-4 Jahre, spezialisiere Dich und mach Dich sichtbar (Networking, Vorträge, Linkedin). Wenn Du Glück hast und Dein Thema attraktiv ist, kommen Headhunter. Aber nicht immerfür die Firma, zu der Du willst.

Das Gute: mit etwas Berufserfahrung sinkt meist die Gefahr, einer Oneitis für einen bestimmten Arbeitgeber zu erliegen. Alternativen und so.

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Wieso willst du als Maschinenbaumaster in die Unternehmensberatung? Was ist da schief gelaufen? Wieso willst du nicht zu einem Maschinenbauer und da tolle Maschinen bauen, die den Weltmarkt aufrollen?

  • TOP 1

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Um bei McK, BCG oder Bain auch nur zum Interview eingeladen zu werden, brauchst du schlicht ein herausragendens CV. Angefangen beim Abi und deinen Noten während des Studiums bis zu Auslandsaufenthalten und Praktika bei renommierten Arbeitgebern. Gehör einfach überall zu den besten 10%. Aber das findest du alles 100fach durchgekaut im Internet. 

Weiß nicht, was das mit der Frage zu tun hat, aber MBA bezahlen die dir während des Leaves. Um die konkrete Ausgestaltung würde ich mir aber erst Gedanken machen, wenn du ein Offer hast.

Einstieg als experienced hire wie dein Kumpel setzt vermutlich Erfahrung in einem gerade dringend gesuchten Gebiet voraus.

bearbeitet von Maandag
  • TOP 1

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Machine learning dürfte gerade laufen. Ist ja fast Machine bau *DaDumm*

Red mal mit tatsächlichen UBs und frag dich, ob du so leben willst. Klingt bißchen, als ob du begeistert von nem YT-Video oder Selbsthilfebuch kommst..

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Bei Goldman Sachs gabs mal ein internes Memo, dass man bevorzugt Leute einstellen sollte, die als Kind gemobbt wurden. Weil die wollen mit beruflichem Überehrgeiz es ihren "Peinigern" von damals jetzt zeigen: Seht her, ihr schraubt jetzt Autos zusammen - und ich lege ne Superkarriere hin und verdiene Kohle ohne Ende, das habt ihr jetzt davon, dass ihr meinen Kopf damals ins Klo gesteckt habt.

Würde wetten, in den UBs wird auch so gedacht.

 

 

bearbeitet von Nachtzug

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Also vielleicht bin ich naiv, aber was spricht denn gegen ein Praktikum? So hat man das zumindest früher gemacht, um eine Branche kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Ist das irgendwie out mittlerweile, dass man dafür jetzt Headhunter braucht und in Foren fragen muss? 

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In Bezug zum Head-Hunter habt ihr mich falsch verstanden glaube ich. Natürlich kann ich mich auch initiativ bewerben und erstmal ein Praktikum absolvieren um dann irgendwo genommen zu werden. Mich hat nur interesiert, warum gerade er gesucht wurde, da er zu dem Zeitpunkt erst etwas mehr als ein Jahr gearbeitet hat.

Ich dachte auch, dass es hier im Forum Leute gibt, die eben auch woanders gearbeitet haben und eine kleine Einschätzung abgeben können.

Und wieso soll man als Maschbauer nur Maschinen bauen? Wir haben auch andere Fähigkeiten.

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vor 17 Minuten, Minou schrieb:

Ist das irgendwie out mittlerweile, dass man dafür jetzt Headhunter braucht und in Foren fragen muss? 

Letzteres liegt daran, dass die Jugend von heute seit 2000 Jahren nichts mehr taugt ;). Aber die heutige besonders unselbständig scheint.

Zu ersterem:

vor 13 Stunden, Tiger_Durden schrieb:

Wie wird man von einem Head-Hunter gefunden?

Das ist für Dich als Berufseinsteiger nicht relevant. Zunehmend versuchen Headhunter (bzw. als Jobplattformen getarnte Headhunter) bereits den Zugriff auf Berufseinsteiger zu bekommen. Das Geld verdienen sie damit, Unternehmen hohe Fangprämien abzuknöpfen. Wie @botte schon erwähnte. Du machst Dich bei BCG und allen anderen am beliebtesten, wenn Du Dich selbst und initiativ bewirbst. Dazu kann @Morgain aber sicher auch etwas sagen.

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vor 35 Minuten, Tiger_Durden schrieb:

Mich hat nur interesiert, warum gerade er gesucht wurde, da er zu dem Zeitpunkt erst etwas mehr als ein Jahr gearbeitet hat.

Dann hatte die Personalabteilung bei BCG offensichtlich gerade großen Druck, ein Thema zu besetzen. Entweder extern ('Großkunde will dringend XYZ') oder intern (Firmenleitung gibt strategische Initiative XYZ aus'). Und der Markt an Leuten, die schon gezeigt haben, dass sie was können (3-4 Jahre Berufserfahrung) ist abgefischt. Da rekrutiert man dann die, die vielleicht in 1-3 Jahren was können könnten, aber das Richtige auf dem Zeugnis stehen haben (Frischlinge mit 0-2 Jahren Berufserfahrung). Kann Dein Kumpel irgendwas besonderes?

Vorsicht aber: diese Themen laufen nicht ewig, und auf einen fahrenden Zug springt man nie allein. In ein oder zwei Jahren kommt wieder das nächste heisse Ding daher.

bearbeitet von botte
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vor 35 Minuten, Tiger_Durden schrieb:

In Bezug zum Head-Hunter habt ihr mich falsch verstanden glaube ich. Natürlich kann ich mich auch initiativ bewerben und erstmal ein Praktikum absolvieren um dann irgendwo genommen zu werden. Mich hat nur interesiert, warum gerade er gesucht wurde, da er zu dem Zeitpunkt erst etwas mehr als ein Jahr gearbeitet hat.

Ich dachte auch, dass es hier im Forum Leute gibt, die eben auch woanders gearbeitet haben und eine kleine Einschätzung abgeben können.

Und wieso soll man als Maschbauer nur Maschinen bauen? Wir haben auch andere Fähigkeiten.

Ja dann frage doch deinen Bekannten/Kumpel was der gemacht hat, wie der den BCG-Mann kennengelernt hat und gut ist? Sozial, aber nicht aufdringlich, sein gehört zum Geschäft dazu

Die Standorte von den ganzen Beratungen sind ja auch unterschiedlich aufgestellt. Jeder Standort möchte ja auch herausragend sein. Viele wollen da auch echt gerne der neue Mitarbeiter des Jahres werden in irgendeiner Hinscht und abgefeiert werden im Intranet und aufm Flur. Das ist echt so, dass man da laufend im Intranet liest, wer da gerade total erfolgreich war mit schönen Fotos und Texten. Welchen Award man irgendwo in Kalifornien gewonnen hat...

Hast du denn als Maschinenbauer die Fähigkeit beispielsweise mit einem Autozulieferer über die Zukunftsfähigkeit von Kupplungen zu sprechen? Oder womit kennst du dich denn als Maschinenbauer gut aus?

Unterschätze das auch nicht, was du da alles an Kram schreiben und darstellen musst... Am Ende gibt es da einen schönen Stapel bedrucktes Papier und wird das von irgendwem präsentiert.  

Für manche ist das weniger Stress über Getriebe oder Regelungstechnik zu schreiben als nach einem Besuch im Unternehmen mit deren ganzen Unternehmenszahlen, einem Blick für die Märkte, Mitbewerber etc. pp. irgendeine Dienstleistung zu erbringen für TEURES Geld, also da muss dann auch etwas bei rumkommen! Man muss dann auch schon wissen, dass man mal Phasen hat, wo es nicht so gut läuft, welche Stellen in Unternehmen wie zu gewichten sind usw. usf. Da sollte man schon Mitte 30 für sein und da mal gewesen sein.

ODER Du bist einfach da der Typ für die, der den ganzen Tag nur schaut, für wie viel Geld man irgendwelche Maschinen noch irgendwo aufm Weltmarkt verticken kann bzw. wie die gehandelt werden - nur um mal ein Beispiel zu nennen. Sachen raussuchen, damit andere die wissen. Dafür ist man dann auf einem gewissen Gebiet der Profi und interne Ansprechpartner. Solche schönen Sachen gibt es da ja auch ohne Ende. Für solche Jobs kriegste auch keinen Top 10% Naturwissenschaftler, der das mit Begeisterung macht rumzutelefonieren oder das Internet abzugrasen. Vielleicht macht dein Kumpel, nachdem der eine Auftrag durch ist, ja sowas? Kannste keinen BWLer machen lassen. Der versteht ja nix von Maschinen im Grunde. Also mal nicht denken, dass da jeder Tesla zur Not eilt.

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McK akquiriert auch Studenten aus unterschiedlichen Studienfächern. Teils bezahlt, teils als Associate oder Analytiker eingestellt. Steht zB alles auf der McK Seite. Einfach mal ne Bewerbung abschicken und nachfragen. 

Aber bei McK gibt es ne ziemlich harte Aufnahmeprüfung. Für die kann man zwar lernen, aber die Dropout Rate ist schon am Anfang sehr hoch und später fungiert das "Up or out" Prinzip um nur die Besten Mitarbeiter heraus zu filtern. Überlegs dir gut, ob du das machen möchtest. 

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Das Aufnahmeprocedere bei Praktikanten und Associates unterscheidet sich maximal um eine zusätzliche Runde Partnerinterview. Die Idee sich das mal eben anzuschauen, ist mithin gar nicht so leicht umzusetzen. Aber ich kenne natürlich den Werdegang des TE nicht.

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Headhunter sind nun lange nicht mehr so selten, wie das vor 15 Jahren der Fall war. Ganz im Gegenteil. Headhunter und der damit verbundene Geschäftszweig ist eine harte Branche, die in etwa ein ähnliches Renommee hat, wie Callcenter, weil im Prinzip werden genau auf diesem Wege die Kunden (Unternehmen die Mitarbeiter suchen) akquiriert. Klar, gibt es da auch mal etabliertere und "renommiertere" und weniger tolle, aber im Endeffekt, ist das System immer ähnlich. 

Wirklich stolz kann man sein, wenn man von einem Unternehmen direkt angeschrieben wird, das passiert auf Xing und LinkedIn nämlich auch immer häufiger. Sprich: Man leistet sich einen Inhouse-Headhunter.

Jedenfalls ist es wichtig, die richtigen "Buzzwords" auf Xing und LinkedIn stehen zu haben um gefunden zu werden: Diverse Softwareskills, Zertifikate usw. sollte man alles sammeln und Verschlagworten, denn genauso funktioniert die Headsuche: Headhunter wählt sich auf der Recruiter-Oberfläche ein, selektiert nach Schlagwörtern, Erfahrung und Region und schreibt alle Treffer mit einem zumeist der standardisierten Email an. Qualität erkennst du schon an der Art der Formulierung der Anfrage und dem Detailgrad in dem der Job beschrieben wird. Das ist natürlich auch immer etwas branchenabhängig, aber ich als IT-Berater, erwarte, dass der Headhunter die wichtigsten Schlagworte rund um meine Tätigkeit kennt und weiß was das ist.
Da die Berufserfahrung ein wichtiges Kriterium ist, hilft alle Praktika und praktischen Erfahrungen anzugeben. Wenn du z.b. über 3 Jahre jeden Sommer als Ferialpraktikant in der Produktion gearbeitet hast, gib das an "2015-2018" in der Beschreibung schreibst du natürlich, dass es nicht am Stück war, aber für den Algorithmus  hast du erst einmal 3 Jahre praktischer Erfahrung und du wirst mit angezeigt.
Ich habe jetzt nicht einmal ganz ein Jahr praktische Berufserfahrung im SAP-Umfeld und bekomme im Schnitt alle 2-4 Wochen eine Anfrage auf Xing. Hinzu kommen ein paar Rekruiter die aufs Profil schauen und kein Angebot hinterlassen. Heißt: Mit etwas Profilpflege und der richtigen Spezialisierung kann man sich den Job aussuchen.


Wie hoch die Möglichkeiten sind in den Topberatungen als Quereinsteiger Fuß zu fassen, dazu kann ich nichts sagen, jedoch ist es schon für Spezialisten heftig. Evtl. macht es mehr Sinn, sich eine Beratung zu suchen die in ihrer Nische ein guter Player ist und aufgrund von Größe und Renommee auch auf berufsunerfahrene Quereinsteiger oder Praktikanten setzt. 
Aus der IT-Beratung kann ich dir sagen, dass es einen derart eklatanten Fachkräftemangel gibt, dass Firmen dazu übergehen die Schüler direkt vom Gynmasium abzufischen und sie mit derart lukrativen Praktika zu halten, dass die Kids schon vor der Studienwahl einen sicheren Arbeitsplatz haben, bzw das Studium, so es überhaupt wahrgenommen wird, berufsbegleitend erfolgt.
Sprich: Je größer der Bewerbermangel desto größer die Bereitschaft nach Quereinsteigern zu suchen. Faktisch bist du bei Beratungen eh gut aufgehoben, wen du interdisziplinäre Fertigkeiten und Aufgabenfelder kombinieren möchtest. Das wissen auch die großen Beratungsfirmen, jedoch werden diese eher einen Quereinsteiger mit Berufserfahrung nehmen um genau diese Punkte abzudecken als ein unbeschriebenes Blatt.

 

Leider hast du ja genau einen Zweizeiler formuliert und es weiß eigentlich niemand hier, was du tust, was du kannst und was du möchtest. Dafür sind die Antworten eh recht ausführlich, aber vielleicht möchtest du uns ja dennoch etwas erleuchten.

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Sorry für den Delay, ich war sehr beschäftigt. Ich glaube meine Frage war echt unglücklich gestellt oder zu inkonkret.

Mich interessiert lediglich, welche Fähigkeiten und/oder Qualifikationen ich mitbringen muss um beispiielsweise bei BCG gut zu werden. IT? Kundengespräche? Linux? SPS? Office Programme?

Und ja, meine zweite Frage war, wie es sein kann, dass jemand mit einem Jahr Berufgserfahrung schon weggefischt werden kann. Aber die Frage wurde ja mittlerweile beantwortet. Ich habe zuerst Elektrotechnik studiert, dann nebenbei Mechatronik und bin jetzt im Master Maschinenbau gelandet (14. Semester) in Richtung Produktionslogistik. Also groß gearbeitet habe ich bisher noch nicht. Allerdings bin ich nun mit meinen 28 Jahren an den Punkt angelangt, dass ich mich nicht so gut vorbereitet fühle, weil ich eben nur Maschinenbau studiere und kein IT. Ich kann lediglich etwas C/C++.

ich habe noch zwei Semester vor mir, davon ein Semester Praktikum inkl. Masterarbeit. In diesem kommenden Semester, was im Oktober startet, muss ich lediglich einige Klausuren noch nachholen, da ich im Ausland war und würde gerne wissen, wie ich mein Semester noch voll bekomme mit Soft Skills oder Ähnliches.

Ich hoffe das war von meiner Seite aus jetzt etwas detallierter. Sorry für die Verwirrung am Anfang. Es muss nicht direkt BCG sein, andere Unternehmensberatungsfirmen wären auch gut für mich.

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An „harten“ Skills musst du eigentlich nur MS Office mitbringen, insbesondere Excel und PowerPoint. Das ist dein Brot und Wasser als Strategieberater. 

Allerdings, und da du nichts von herausragenden Noten, ehrenamtlichen Tätigkeiten und Auslandssemester erwähnt hast (und dir weiterhin relevante Praktika fehlen), kannst du dir alles aus der Top-Riege (McKinsey, BCG, Bain) sowie eine Stufe drunter (Berger, ATK, OW etc.) abschminken. Die nehmen sich nicht allzu viel. 

Versuchen kannst du es bei den Big 4 oder einem Hidden Champion. Robotic Automation, Prozess- oder Produktionsberatung kann ich mir gut bei dir vorstellen..

bearbeitet von suchti.
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vor 22 Stunden, Tiger_Durden schrieb:

Sorry für den Delay, ich war sehr beschäftigt. Ich glaube meine Frage war echt unglücklich gestellt oder zu inkonkret.

Mich interessiert lediglich, welche Fähigkeiten und/oder Qualifikationen ich mitbringen muss um beispiielsweise bei BCG gut zu werden. IT? Kundengespräche? Linux? SPS? Office Programme?

Und ja, meine zweite Frage war, wie es sein kann, dass jemand mit einem Jahr Berufgserfahrung schon weggefischt werden kann. Aber die Frage wurde ja mittlerweile beantwortet. Ich habe zuerst Elektrotechnik studiert, dann nebenbei Mechatronik und bin jetzt im Master Maschinenbau gelandet (14. Semester) in Richtung Produktionslogistik. Also groß gearbeitet habe ich bisher noch nicht. Allerdings bin ich nun mit meinen 28 Jahren an den Punkt angelangt, dass ich mich nicht so gut vorbereitet fühle, weil ich eben nur Maschinenbau studiere und kein IT. Ich kann lediglich etwas C/C++.

ich habe noch zwei Semester vor mir, davon ein Semester Praktikum inkl. Masterarbeit. In diesem kommenden Semester, was im Oktober startet, muss ich lediglich einige Klausuren noch nachholen, da ich im Ausland war und würde gerne wissen, wie ich mein Semester noch voll bekomme mit Soft Skills oder Ähnliches.

Ich hoffe das war von meiner Seite aus jetzt etwas detallierter. Sorry für die Verwirrung am Anfang. Es muss nicht direkt BCG sein, andere Unternehmensberatungsfirmen wären auch gut für mich.

Ich schließe mich meinem Vorredner an. Alles was Rang und Namen fliegt bei dir raus. Mit 16! Semestern Studienzeit brauchst du über Strategie Beratungen nicht einmal nachdenken. Wenn du dahin willst, wären 9 Semester ne gute Sache gewesen. 
Außerdem mal ehrlich, du bist 28 Jahre alt, bist fast mit deinem Master durch und bist nicht in der Lage selber mit 3 klicks zu googeln was für Anforderungen es Bedarf. Mit so wenig Einsatz bist du da eh falsch aufgehoben. 

 

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Die Softskills, die du für BCG, McK, RB usw mitbringen solltest:

Problemlösungs-Skills:
Die richtigen Fragen stellen, daraus akzeptable Antworten ableiten

Belastbarkeit:
60 Stunden Arbeit pro Woche sind Minimum und gehören zu den ruhigeren Wochen. Du verbringst deine Woche bei Auftraggebern (meistens im Ausland) und damit in Hotels. Freitags ist traditionell oftmals "Homeoffice"-Tag, wobei das auch unterschiedlich ist.

Selbständigkeit:
Souveränes arbeiten in unsicherem Umfeld. Der Kunde weiß nicht was er will, du musst es herausfinden und ihm zeigen. Geht stark mit den Problemlösungs-Skills einher.

Selbstsicherheit:
Ellenbogentechnik wird vorausgesetzt, genauso ein gewisses Maß an Arroganz, aber gepaart mit einem gewinnenden Auftreten. Der Kunde muss zu dir Vertrauen haben, dass du weißt was du tust.

 

 

Im Endeffekt würde ich mir die Frage stellen warum du dorthin möchtest. Ja, es macht sich im Lebenslauf ziemlich gut mal dort gewesen zu sein. Das Gehalt ist auch üppig, wenn man aber den Stundenlohn errechnet eigentlich ein schlechter Scherz. Die Fluktuation bei Unternehmensberatern ist enorm und beträgt im Durchschnitt von 5 Jahren knapp 90%. Ich hab mir das einmal angetan und würde jedem nur davon abraten, der sein Leben nicht 100% der Arbeit verschrieben hat. Ein Privatleben (außerhalb von ein paar Wochen Urlaub) gibt es nämlich quasi nicht. Ich habe im Umkreis auch nur zwei Personen, die eine langfristige Beziehung geführt haben - miteinander, sonst wird's ziemlich schwierig.

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Versuche mal rauszufinden, warum du überhaupt zu BCG oder allgemein zu Unternehmungsberatung willst?

Ist es das Prestige, das mit dem Job verbunden ist? Oder etwa das Gehalt? Und hinterfrage bzw. versuche herauszufinden, ob sich das mit deiner Lebensvision deckt

Da ich direkt nach dem Studium auch für ca. 3 Jahre in der Unternehmsberatung tätig war (nicht BCG, aber bei einem anderem Großen, auch als Ing.), kann ich sagen, dass, was man dort lernen kann ist doch recht überschaubar... und je nach Bereich auch viel zuviel BlaBlaBla.

Wenn du tatsächlich das Ing-Gen in dir drin hast, kann es sein, dass dich die dortige Arbeit nicht unbedingt „glücklich“ machen wird. Als Sprungbrett ganz gut, aber ohne die gewisse Leidenschaft dahinter werden dir 40-60h/Woche (phasenweise auch mal gerne mehr) sehr lange vorkommen. Und das Gehalt steigt nun auch dort nur mit vielen Jahren auf attraktive Ebenen, 50k-100k kann man als Ing. auch sehr gut im Mittelstand nach paar Jahren verdienen und hat durchaus mehr Freizeit bzw Freiheiten

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Kurz zum generellen Verständnis:

Gibt Beratungen und Kanzleien mit prominentem Namen, da haste die Partner, die untereinander geregelt haben, dass 1/3 in die eigene Tasche und 2/3 vom Umsatz in die Sozietät, Kanzlei, Gesellschaft etc.pp. geht.

Also 500.000 aufs Konto, eine Million in die Kanzlei bzw. Beratung.

+ / - alles in entsprechenden Kategorien 

 

In Abhängigkeit vom Standort und den Personen, die mehr oder weniger umtriebig sind, gibt es da teilweise einfach nur eine übersichtliche Anzahl von Partnern, die quasi in überschaubaren Teams halt coole Städte wie Regensburg übernehmen oder Standorte à la Düsseldorf/Frankfurt/New York PwC so groß wie der Landtag und Beratung, Audit, Tax-Legal, Cyber, SAP, Verrechnungspreise ... DAAAA geht was ab in der Hütte.

DA leistet man sich den ein oder anderen Spezi Ing mit wirtschaftlichem Fingerspitzengefühl....

 

Kleinere Standorte werden übernommen von einer übersichtlichen Truppe und die ist schon entsprechend zusammengestellt.

 

Die Absolventen kannst an großen  Standorten für alle quasi arbeiten lassen, aber an kleineren Standorten zieht man dann eher den Überflieger-Ing vor mit einigen Jahren Berufserfahrung plus Kontakten in einigen Firmen, der noch einen MBA machen möchte und total auf Big4 oder so steht....

Generell einfach vor Augen haben, dass da intern voll die Post abgeht, sich gegenseitig die Umsätze madig machen, geht nicht so einfach eben klar ... Da arbeiten schon Leute, die das BuiZzzz checken und reagieren, wenn die Umsätze nicht passen.

Sich da gegenseitig auszuspielen, gehört dazu.

 

Aber das kommt es alles nur infrage, wenn halt ausm CV deutlich wird, dass man intelligent schreiben bzw. darstellen kann. Labern und verkaufen übernehmen andere anfangs.

Intelligent den Maschbau erklären in seinen Details und Auswirkungen können halt nur wenige in einer Form, dass man dafür ernsthaft  €€€ verlangen kann.

Da ins Team zu passen, ist auch so eine Sache... Im Grunde braucht man dafür nur wenig abklopfen, aber naja ~~~

bearbeitet von OrangUtan

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vor 17 Stunden, OrangUtan schrieb:

Kurz zum generellen Verständnis:

Gibt Beratungen und Kanzleien mit prominentem Namen, da haste die Partner, die untereinander geregelt haben, dass 1/3 in die eigene Tasche und 2/3 vom Umsatz in die Sozietät, Kanzlei, Gesellschaft etc.pp. geht.

Also 500.000 aufs Konto, eine Million in die Kanzlei bzw. Beratung.

+ / - alles in entsprechenden Kategorien 

 

In Abhängigkeit vom Standort und den Personen, die mehr oder weniger umtriebig sind, gibt es da teilweise einfach nur eine übersichtliche Anzahl von Partnern, die quasi in überschaubaren Teams halt coole Städte wie Regensburg übernehmen oder Standorte à la Düsseldorf/Frankfurt/New York PwC so groß wie der Landtag und Beratung, Audit, Tax-Legal, Cyber, SAP, Verrechnungspreise ... DAAAA geht was ab in der Hütte.

DA leistet man sich den ein oder anderen Spezi Ing mit wirtschaftlichem Fingerspitzengefühl....

 

Kleinere Standorte werden übernommen von einer übersichtlichen Truppe und die ist schon entsprechend zusammengestellt.

 

Die Absolventen kannst an großen  Standorten für alle quasi arbeiten lassen, aber an kleineren Standorten zieht man dann eher den Überflieger-Ing vor mit einigen Jahren Berufserfahrung plus Kontakten in einigen Firmen, der noch einen MBA machen möchte und total auf Big4 oder so steht....

Generell einfach vor Augen haben, dass da intern voll die Post abgeht, sich gegenseitig die Umsätze madig machen, geht nicht so einfach eben klar ... Da arbeiten schon Leute, die das BuiZzzz checken und reagieren, wenn die Umsätze nicht passen.

Sich da gegenseitig auszuspielen, gehört dazu.

 

Aber das kommt es alles nur infrage, wenn halt ausm CV deutlich wird, dass man intelligent schreiben bzw. darstellen kann. Labern und verkaufen übernehmen andere anfangs.

Intelligent den Maschbau erklären in seinen Details und Auswirkungen können halt nur wenige in einer Form, dass man dafür ernsthaft  €€€ verlangen kann.

Da ins Team zu passen, ist auch so eine Sache... Im Grunde braucht man dafür nur wenig abklopfen, aber naja ~~~

Bro, bitte schreibe nur über Themen, mit denen Du Dich auch wirklich auskennst. 

@TE: Willst Du Beratung wirklich? Montag bis Donnerstag beim Kunden irgendwo im Hotel. Bis Mitternacht und länger arbeiten. Manchmal auch am Wochenende. Excel-Analysen fahren und PowerPoint-Folien malen. Um reinzukommen solltest Du ein Top-Abitur haben, Top-Praktika, Auslandssemester und gute Uni im Lebenslauf haben –die Anforderungen sind sehr hoch, insbesondere bei MBB, aber natürlich auch bei T2 wie Berger, Kearney, Strategy& oder OW. Und dann geht es durch ein (Praktikum) oder zwei (Festeinstieg) Case-Runden. Die sind auch nicht ohne. 

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