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Hallo liebe Community,

erst einmal ein paar Eckdaten zu mir, damit die Geschichte und Frage hier überhaupt einen Sinn ergibt:

Alter: 23/ in 4 Monaten 24
 

Ausbildung und bisheriger Beruf: Realschulabschluss (Durchschnitt: 2,3), eine abgebrochene Ausbildung als Industriemechaniker, Fachlagerist (Ausbildungsabschluss) arbeite aber als Fachkraft für Lagerlogistik, da Arbeitgeber sehr zufrieden mit mir sind (wurde so gesagt - instant befördert);
 

Wohnsituation & Soziales: Freundin (2 Jahre Beziehung/ bald 3) in einer Großstadt; KEINE FREUNDE
 

Derzeitiger Lebensgang: mit 16 – 19 das Leben verträumt (Drogen, Games etc.), mit 20 – 21 geackert um aus dem Elternhaus rauszukommen und ein leichtes Selbstwertgefühl aufzubauen (Sport, vieeeele Bücher lesen mit Hauptthema Börse/Investment/Finanzen) und mit 22 endlich Ziele gesetzt. und ja ich bin komplett clean: d.h. seit ende des 19. Lebensjahres kein Gras und Kräutermische mehr.


Nun jetzt bin ich bald 24 und ein wenig unzufrieden mit meinem beruflichen Werdegang. Ich habe mir drei Ziele gesteckt, die ich bis zum 34. Lebensjahr erreichen will:

-           Ein Vermögen von min. 500‘000€ (Investor sein) Vermögen heißt NICHT EINKOMMEN!

-           5 Bücher veröffentlicht haben (Autor sein)

-           Selbstständig sein (Unternehmer bzw. Unternehmensbesitzer sein)

Was das „Autor werden“ angeht, bin ich bereits auf gutem Wege, da ich auf meiner Festplatte bereits 2 Bücher fertiggeschrieben habe, diese müssen nur noch auf Herz und Niere geprüft werden (Rechtschreibung, Grammatik etc.).

Was das „Vermögen“ angeht, so habe ich 2000€ in Aktien angelegt, die ich selbst mittels Fundamentalanalyse ausgewählt habe.
(Keine Kommentare alá „Öhhh das ist zu wenig Kapital blabla“ bitte, ich möchte Erfahrungen sammeln und nur so wird man Aktiv und kommt ins Handeln statt nur darüber zu fantasieren).
Zudem habe ich seit Anfang des Jahres ein Aktiensparplan (100€ p. Monat) + ETF- Sparplan (100€ p. Monat). Alles in allem läuft es bei diesem Bereich sehr gut.

Was das „Selbstständig werden“ angeht, sitze ich Tag und Nacht daran mir Ideen einfallen zu lassen, mit was ich mich den Selbstständig machen könnte, doch außer Finanzberater und Autor, fällt mir leider nichts ein und nun kommen wir zu meinem eigentlichen Hauptproblem.

Ich weiß leider überhaupt nicht, was ich beruflich machen könnte. Wie im Lager, Kisten von A nach B zu bringen, erfüllt mich leider nicht. Ich mach es nur, um mir etwas anzusparen, meine Miete zu zahlen und damit ich mit meiner Freundin hier und da mal was gönnen kann. Meine einzigen Interessen begrenzen sich auf die Börse und Aktien, sowie das Schreiben (also Geschichten ausdenken usw.).

Derzeit bin ich am überlegen, ob ich eine Ausbildung als Bankkaufmann, Steuerfachberater oder Industriekaufmann antreten sollte, doch innerlich muss ich zugeben: Ich habe Angst, dass ich meine Zeit vergeude, da ich erst mit 28 fertig wäre. Zudem sind diese Berufe teilweise vom Aussterben bedroht, da die Technologie sich diese Branchenbereiche einverleibt. (Online- Banking; Online- Versicherungen etc.) Den einzigen Vorteil an einer Ausbildung sehe ich im Wissen, das mir darin vermittelt wird. Zudem ist mein Berufschulzeugnis als auch Realschulzeugnis von einer schlechten Mathezensur (3) und Wirtschaftszensur (3) geprägt. Damals wusste ich eben nicht, dass mir diese zwei Bereiche unglaublich wichtig werden.

 

Was meint ihr zu meiner Lage? Was würdet ihr mir empfehlen? Sollte ich noch eine Ausbildung machen oder habt ihr vielleicht eine kreative Idee, wie ich besser an meine Ziele komme?

 

Anmerkung: Mir ist klar, dass meine Ziele äußert hochgesteckt sind. Allerdings denke ich, dass die eigene Persönlichkeit nur an großen Aufgaben und Zielen wachsen kann.

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vor 3 Stunden, Thecapitalist schrieb:

Nun jetzt bin ich bald 24 und ein wenig unzufrieden mit meinem beruflichen Werdegang. Ich habe mir drei Ziele gesteckt, die ich bis zum 34. Lebensjahr erreichen will:

-           Ein Vermögen von min. 500‘000€ (Investor sein) Vermögen heißt NICHT EINKOMMEN!

Ich kanns nicht mehr hören.

 

Und was deine Bücher angeht: hat die schon mal ein Lektor gesehen? Rechtschreibung und Grammatik ist das geringste Problem beim Bücherschreiben.

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Ich muss gestehen die Nummer mit dem "Investor sein" kann ich auch nicht mehr hören. 

Die 3 genannten Berufe werden dich deinen Zielen allesamt nicht näher bringen. Du wirst auch da rumnörgeln, weil es langweilig ist und schlecht bezahlt. 
Du musst für dich deine Ziele mal mit einer Priorität einordnen. Autor werden nun gut, das kann jeder an einem Wochenende, bei den beiden anderen Zielen sieht es schon anders aus. 

Die sind schon beide gut machbar - aber wie willst du das machen? 
Ich meine du hast ein schlechten Realschulabschlus und eine Lagerausbildung. Du hast von Wirtschaft keinen Plan, du kannst dich zwar selbstständig machen, fliegst aber sofort auf die Fresse weil du nicht mal weißt, was eine BWA ist. 
Man sollte schon wissen wie Unternehmen aufgebaut sind, wie Buchhaltung funktioniert, wie steuerliche Effekte genutzt werden können, welche Rechtsformen anzustreben sind usw. usw. 
Da tut sich der Großteil der Akademiker ja schon schwer. 


Wenn du wenigstens eine handwerkliche Ausbildung hättest, könnte man über eine Unternehmensnachfolge nachdenken. Das ist ein Bereich mit dem man noch richtig gutes Geld verdienen kann bei überschaubarem Risiko, aber dafür bist du derzeit auch raus. 
Also überlege dir mal lieber wie viel du bereit bist für deine Ziele zu geben. Wenn du das wirklich willst - dann ist der Weg doch klar. 

1.) Abi auf der Abendschule im schnellsten Programm durchlaufen.
2.) Studium in Regelzeit durchhauen.
3.) Mit 28 stehen dir viele Türen offen (beruflich irgendwas mit Aktien / Börse ist für dich erledigt, daran brauchst du mit dem Lebenslauf nicht mal im Traum denken). 

Abschließend: egal was du tust, werde bitte bloß nicht, nicht in 100 Jahren Finanzberater!

1.) Die verdienen im Regelfall scheiße wenig Geld, auch wenn die das auf Insta mit ihrem geleasten Benz anders aussehen lassen. 
2.) Du hast absolut null komma null Plan von Finanzen und jemanden beraten zu wollen in einem Bereich von dem man keine Ahnung hat ist zum scheitern verurteilt. (Nein, deine Fundamentalanalyse macht dich nicht zum Börsenpropheten). 

 

Fazit: Wenn du es unbedingt willst, kennst du jetzt den Weg. Aber ob du bock darauf hast die nächsten 4-6 Jahre so richtig viel scheiße zu fressen, musst du schon selber wissen. 

 

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Der Buchmarkt ist heutzutage überschwemmt mit Fiction-Literatur, weshalb man am ehesten mit Non-Fiction Erfolgt hat. Es ist extrem schwer, einen Verlag oder (noch besser) einen Literatur-Agenten zu finden, der sich für einen interessiert. Selbst wenn ein Buch es schafft, veröffentlicht zu werden, dann bekommt der Autor in der Regel einen Vorschuss, das Buch wird beworben, aber nach einem Jahr muss es Platz machen für andere Bücher eines Verlags. So kommt es, dass ein Buch einmal gehyped wird, und dann niemanden mehr interessiert. Ein Ausweg ist self-publishing, aber da obliegt einem die Aufgabe des Korrektorats und Lektorats, der Cover-Gestaltung, sowie der Vermarktung. Im Endeffekt führt das zur Veröffentlichung einer gigantischen Menge an minderwertigen Büchern, die niemanden interessieren und die nicht gekauft werden.

Das Lektorat eines Buches ist der einzig wirklich sinnvolle und konstruktive Weg, eine zweite Meinung zum eigenen Werk zu bekommen. Er hilft gegen die "Betriebsblindheit" des Autors und schafft Objektivität. So müssen unter Umständen ganze Kapitel gestrichen werden, die nicht in den Text passen, oder der Handlungsbogen neu gestaltet oder inhaltlich etwas nachgebessert werden. Darüber hinaus werden Schachtelsätze entschachtelt und der Stil korrigiert. Ein Lektor ist bei Fiction-Literatur nach allen gängigen Empfehlungen Pflicht. Self-Publisher leisten sich meist kein Lektorat, was eben deren Qualität mindert.

"5 Bücher" ist auch ein sehr interessantes Ziel. Da frage ich mich, wo das herkommt. Es gibt durchaus Strategien, mit Masse an Sachbuch-E-Books Geld zu verdienen. Ich finde aber nicht, dass die Anzahl an veröffentlichten Büchern darüber entscheidet, ob man sich "Autor" nennen kann. Im Endeffekt kann sich jeder so nennen. Ist genauso, wie wenn jemand Klavier spielt: Ab wann kann man sich denn "Pianist" nennen? Mein Vorschlag ist eher, dass du es anstrebst, zunächst ein einziges Buch zu veröffentlichen und dich damit erprobst. Das ist schon schwierig genug, je nachdem, wie du veröffentlichen willst.

Aber in conclusio bleibt leider die Feststellung: Schreiben wollen viele. Mit ihrer Literatur bekannt werden und Geld verdienen tun die wenigsten. Autoren haben einen erschreckend niedrigen Stundenlohn auf ihre Arbeit, selbst wenn sie mit ihren Büchern Geld verdienen. Deshalb nutzen viele Autoren ihr Talent letztlich im Journalismus-Bereich oder als Übersetzer. Deshalb stellt sich auch die Frage, warum du unbedingt 5 Bücher veröffentlicht haben willst, und ob du glücklich wärst, wenn es 5 Bücher von dir gäbe, die sich alle nicht verkaufen. Wenn du tatsächlich das Schreiben zum Brotberuf machen möchtest, so gibt es Wege, diese liegen aber am ehesten nicht in der eigenständigen Veröffentlichung von Fiction-Literatur.

bearbeitet von Lodan
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@LODAN
Das Ziel 5 Bücher entstand durch meine Deutschlehrerin in der Mittelschule. Da schrieb ich bereits meine erste Geschichte (112 Seiten) und gab ihr das kleine Heft aus Interesse von ihrer Seite her. (Meine Mum erzählte ihr, dass ich gerne schreibe)
Sie meinte ich hätte ein Talent und sollte das öfter machen, sollte aber auch auf die Qualität achten. (Nicht nach dem Motto: So 100 Seiten und fertig)
Zudem untermauerte sie diesen Rat mit dem Fakt, das ein guter Roman mindestens 1 - 2 Jahre Herstellungszeit brauche + Nachprüfungen, Lektor usw. Das Autorenziel ist auch weniger beruflich gemeint, sondern nach dem Motto: " Ich will was hinterlassen, wenn ich sterbe.", Schreiben ist eher ein Hobby von mir.
Es ist wie Meditation für mich.

 

@ARTHUR_SPOONER
Ausgezeichnetes Beispiel von einem Rat, den man hätte sein lassen können. 

Ich habe mal 3 Fragen an dich:

1. Ich würde gerne einmal wissen, was du unter "schlecht bezahlt" verstehst?
2000€- 2800€ Netto sehe ich schon als gut an, da ich maximal 700€ brauche um zu leben. Weiß ja nicht, was du für teure Hobbys hast und wie viel Geld du von deinem Lohn zur Seite legst. Derzeit verdiene ich 1200€/netto und läge die Hälfte monatlich an.

2. Als Investor wird jemand bezeichnet, der seinen Lebensunterhalt mit den Gewinnen und Dividenden seiner Wertpapiere LEBEN kann. Natürlich ist da immer viel Interpretationsfreiraum im Spiel, aber so definiere ich das und so definieren es auch viele Investoren. Warum also, sollte das bitteschön nicht möglich sein? Selbst Community-Mitglieder des Wallstreet-Online-Forums meinen, dass das machbar ist, selbst ohne jeglichen Abschluss und Studium.
Wie kommst du also bitteschön darauf, dass sich das Thema Börse/ Aktien sich für mich erledigt hätte?
Die Börse ist ein Gebiet das Logik, Glück und Intuition miteinander vereint. Logischerweise könnte selbst mein Vater noch ein anerkannter Börsianer werden, wenn er das nötige Geschick mitbringt.

3. Als Unternehmer muss man nicht zwingend Abitur gemacht und BWL studiert haben. Eine betriebswirtschaftliche Auswertung, Buchhaltung als auch die Akquise. Das kann man alles lernen und begreifen. Du unterschätzt hier anscheinend das Potenzial, das ein Mensch haben kann. Ich lese nicht umsonst jeden Abend Geschäftsberichte, analysiere sie und mach dann weiter mit einer Kennzahlenanalyse. Zudem kenne ich einige BWLer, die nicht mal wissen was ROI, Value-Spread, ein Free-Cashflow-Yield, Gearing, Gesamthebel etc. ist und trotzdem leben die noch und machen ihr Ding gut. Zudem hatte mein Vater in den 2000ern auch ein Unternehmen gegründet (Spedition) und ja er ist auf die Fresse geflogen (nach 7 Jahren). Aber nicht, weil er nicht wusste was eine BWA ist oder wie Buchhaltung funktioniert, sondern weil er einfach zu viele Aufträge hatte und niemanden eingestellt hatte, mit dem er die Arbeitslast teilen konnte. Randnotiz: Er hatte einen Hauptschulabschluss. Mir ist schon klar, dass es deutlich leichter fällt, wenn man diese Dinge bereits vorher weiß und nicht mittendrin erlernen muss, allerdings frage ich mich, wie du zu der Schlussfolgerung kommst, dass man unbedingt Abitur und Studium braucht? Weil es leichter fällt? Das Risiko auf die Fresse zu fallen, ist bei Akademikern genauso hoch. 

Ziehe hier mal den Schlussstrich und stelle eine Vermutung auf: Du bist ein BWL-Student, evtl. schon abgeschlossen, und weißt selbst nicht was du machen sollst nach dem Studium. Nebenbei fuchtelst du mit Fachbegriffen um dich, damit du untermauern kannst, dass man ein Studium unbedingt braucht, den sonst stellst du fest, dass du jetzt 4 Jahre umsonst studiert hast, da du dir das Wissen auch privat aneignen hättest können. 

Das muss ich mir nicht bieten lassen. Wenn du denkst, ich wäre nicht bereit Scheiße zu fressen, dann irrst du dich gewaltig. Ich glaube, dass 8 Stunden Arbeit, + 3 Stunden Börsenanalyse und + 3 Stunden Wissen aneignen in verschiedenen Bereichen (Finanzen; Unternehmertum; Verkauf). Vielleicht liegt meine heutige Aggression an der Übermüdung aber solche Ratschläge brauche ich nicht!

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Am 25.3.2019 um 18:47 , Thecapitalist schrieb:

Steuerfachberater

Steuerfachangestellter meinst du. 

Die Idee finde ich ganz gut. Ist ein sehr gefragter Bereich mit vielen Optionen. 

Wenn du mal richtig den Arsch hoch bekommst, hast du hier viele Möglichkeiten (auch ohne Studium).

Informiere dich über diesen Bereich !

Kannst in dem Bereich auch selbstständig angreifen, Lohnsteuer zum Beispiel. 

vor 4 Stunden, Thecapitalist schrieb:

Ich glaube, dass 8 Stunden Arbeit, + 3 Stunden Börsenanalyse und + 3 Stunden Wissen aneignen in verschiedenen Bereichen

Da hat wohl einer zu viel Kris Stelljes gesehen. Hör auf, dich selber zu verarschen.  

Von Investment hast du keine Ahnung. Das beste Beispiel dafür ist deine bisherige Ausbildung. Die ist nämlich ein eher schlechtes Investment in deine Zukunft gewesen. 

 

Mach dir mal einen realistischen Plan. Steuerfachangestellter finde ich sehr sinnvoll. 

Akzeptiere die Regeln des Spiels, das du spielen möchtest. Und dann bau eine solide Basis auf. 

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vor 20 Stunden, Arthur_Spooner schrieb:

Ich muss gestehen die Nummer mit dem "Investor sein" kann ich auch nicht mehr hören. 

ist halt die männliche Variante von "ich will Insta-Model und Influencerin werden"

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@Thecapitalist Lass dich bitte nicht von den Nein-Sagern und Pessimisten herunterziehen. Du hast eine Vision? Verfolge sie. Sie wurde dir geschenkt und andere Menschen werden sie nicht sehen können. Nur du. Nun handle.

Viel Erfolg!

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Am ‎25‎.‎03‎.‎2019 um 18:47 , Thecapitalist schrieb:

eine abgebrochene Ausbildung als Industriemechaniker, Fachlagerist

Wie kams vom Industriemechaniker zum Fachlagerist? 

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Neice hat doch immer gepredigt, auch die Krankenschwester mit 1.300 netto kann reich werden, wenn sie dauerhaft lebt wie ein Hartz-4-Empfänger und so 500 Euro im Monat spart zum Anlegen. Dann ist sie bei X Rendite in Y Jahren auch Millionärin.

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vor 20 Stunden, ToTheTop schrieb:

Spooners Wortwahl ist zwar nicht so wirklich konstruktiv aber vieles davon im Kern richtig.

Wenn du dann noch hier raushaust, dass du Fachlagerist bist und in 10 Jahren ne halbe Mio auf dem Konto haben willst, dann triggert das auch einige Leute.  Musste mit leben.

Das Langfristige Ziel find ich gut. Deine Überlegungen wie du dahin kommen willst, sind aber noch deutlich ausbaufähig. Deine gewählten Ausbildungsberufe bringen dir keine Basis um wirklich Kohle zu machen. Eher weitere Frustration. Die Frage sollte eher sein, was du tun kannst um möglichst schnell Kapital aufzubauen oder welche Qualifikationen dir den Weg erleichtern.

Ich kenne nur einen Bereich wirklich gut, die IT. Programmieren kannst du neben deinem normalen Job von Zuhause aus lernen. Gefühlt sind eh über 50% aller Programmierer Quereinsteiger. Wenn du dich da mal 6-12 Monate wirklich auf den Arsch setzt kannst du schon mehr als die meisten Uniabsolventen die als Junior Developer einsteigen. Musst halt versuchen dir ein gutes Netzwerk aufzubauen um so an eine erste Stelle zu kommen. Oder als Freelancer irgendwelche kleinen Projekte zu bekommen, damit du schnell erste Referenzen bekommst. Mit 3-4 Jahren Erfahrung kannste als Freelancer dann schon locker Projekte bekommen wo du deine 130k im Jahr verdienen kannst. Vorausgesetzt die Wirtschaft und Nachfrage bleibt auf dem aktuellen Level. Betriebsausgaben sind minimal. Rechner wird dir in großen Projekten gestellt und Ausgaben betreffen lediglich Steuerberater (oder du machst das selbst), Telefonkosten und Versicherungen. Bei günstigem Lebenstil kannste damit locker im Jahr deine 40k Beiseite legen. Das machste dann deine 5-10 Jahre und parallel versuchste halt das Geld vernünftig arbeiten zu lassen. Wie gesagt, wenn’s so weitergeht wie aktuell...

Fully agree und ich rate dir darüber nachzudenken @Thecapitalist. Vorausgesetzt du bist der Thematik nicht abgeneigt, kannst du mit dem Fleiß, den du derzeit in die Finanz- und Buchthemen investierst, in 6 - 12 Monaten definitiv auf ein ausreichend gutes Level kommen, um als Junior Programmierer eingestellt zu werden. In dem Bereich zählen nur Skills, der Uniabschluss ist zweitrangig. Des Weiteren öffnen sich immer mehr Unternehmen (zum Teil auch gezwungenermaßen aufgrund der derzeitigen Engpässe im Jobmarkt) Programmierern mit fachfremden Hintergrund. Wenn dir das Thema Spaß macht, du dich entsprechend reinhängst und einigermaßen kommunikativ bist (was dein größtes Verkaufsargument ggüber Arbeitgebern sein muss), dann stehen dir einige Türen in Zukunft offen. 

Kauf dir einfach einen 10€ Kurs auf Udemy, dann siehst du, ob dir das Thema liegt. Alternativ gibt es noch Coding-Bootcamps, wo du in 2-3 Monaten fit gemacht wirst. Danach zeitig anfangen eigene Projekte zu machen und auf deiner Portfolio-Website bewerben. Ein weiterer Vorteil ist, dass du durch das Programmieren auch in der Lage bist, deine zukünftigen Geschäftsideen teilweise eigenständig umzusetzen. 

Viel Erfolg!

bearbeitet von suchti.
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@HYPERSENSIBEL nein mach ich schon nicht. Ich kenn das schon ausreichend von meiner Familie. Auf die habe ich auch zu lange gehört. Was geschehen ist, sieht man ja an meinem bisherigen beruflichen Werdegang.

@DOC DINGO den Industriekaufmann habe ich direkt nach dem Realschulabschluss angefangen, auf Druck meines Vaters hin. Ich hatte da ein sehr geringes Selbstbewusstsein. Er meinte ich solle was "ordentliches" Lernen. Wurde dann von den anderen Azubis gemobbt, aufgrund meines Graskonsums und weil ich grottenschlecht war in dem Beruf. Nachdem ich abgebrochen hatte, hat meine Mutter mir sofort den Ausbildungsplatz zum Fachlageristen verschafft. (Sie kannte die Chefin, welche mir gleich nen Vertrag unter die Nase rieb) Wollte ich eigentlich auch nicht, aber hab mich kleinkriegen lassen. Nachdem ich den Fachlageristen hatte, hatte ich die Schnauze voll, mir von meiner Familie dauernd reinreden zu lassen. Hab nach dem Entzug eine Arbeit gesucht und bin sofort ausgezogen. Durch meinen Onkel habe ich dann meine Faszination für die Börse entdeckt. Falls jemand den Tipp hat, ich solle ihn als Mentor nehmen: Er ist leider letztes Jahr verstorben. 

@SUCHTI. Klingt schon einmal interessant, müsste mich aber in das Themengebiet genauer einlesen. Steht jetzt mit auf der Liste.

 

Ich danke euch jedenfalls für die Tipps. Da sich viele hier aufregen über die halbe Mille: Kommen wir mal davon weg und sagen wir mal, dass ich mit 34 Jahren einen Beruf haben will, der sich mit meinem wirtschaftlichen Interesse paart. Ich habe letzte Nacht mal gegrübelt und aufgrund des Rats, meine Ziele genauer zu definieren, mich rangesetzt. Bei Wallstreet:Online bekam ich den Vorschlag, ich solle mir mal die Weiterbildungen Wirtschaftsfachwirt und Investmentfachwirt anschauen. Die klingen beide sehr interessant und sind bis zum 34 LJ. ein machbares Ziel. 

Deshalb habe ich mir diesen Plan erstellt:

 

Variante I:

Kaufmänn. Ausbildung machen (3 Jahre) (Vorraussetzung für WFW o. IFW Ausbildungsabschluss + 2 Jahre Berufspraxis)

-           Industriekaufmann

-           Bankkaufmann

-           Bürokaufmann

-           Medienkaufmann

-           Kaufmann f. Versicherung und Finanzen

-           Gestalter für visuelles Marketing

-           Investmentfondkaufmann (wahrscheinlich in meiner Stadt nicht verfügbar)

dann Wirtschaftsfachwirt oder
Investmentfachwirt

Variante II:

5 Jahre Arbeiten  (Vorraussetzung für WFW o. IFW sind dann 5 Jahre Berufspraxis)

-           Vorher erkundigen ob Lagerist tatsächlich kaufmännisch ist

-           Wenn Ja: Als Lagerarbeiter weiterarbeiten

-           Wenn Nein: Spätestens mit Ende 24 einen kaufmännischen Beruf (z.B Verkäufer) bekommen und diesen
            5 Jahre lang arbeiten (Quereinstieg)

Dann Wirtschaftsfachwirt oder
Investmentfachwirt

 

Falls jemand fragt, wie ich den auf die Idee käme als Quereinsteiger in den Verkauf zu gehen: Mein Chef hat mich mal als Ersatzverkäufer genommen, da es viele Krankheitsfälle gab und ich hab mich nicht schlecht angestellt, dafür das ich diesen Beruf nicht gelernt habe. 

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Jo, geh zu AWD & Co. und verkauf "Finanzprodukte", mit dem richtigen Mindset kannst da gut Asche machen - Skrupel und Moral aber vorher an der Garderobe abgeben

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vor 1 Stunde, Thecapitalist schrieb:

@DOC DINGO den Industriekaufmann habe ich direkt nach dem Realschulabschluss angefangen

Im Eröffnungspost war es noch der "Industriemechaniker". Was nun?

Am ‎25‎.‎03‎.‎2019 um 18:47 , Thecapitalist schrieb:

Wohnsituation & Soziales: Freundin (2 Jahre Beziehung/ bald 3) in einer Großstadt; KEINE FREUNDE

Wundert mich, dass hierzu noch kein Kommentar kam. Möchtest du mehr darüber sagen? Wie läuft die Beziehung, weshalb aktuell keine Freundschaften?

 

Ich würde mich nicht zu sehr darauf beschränken beruflich auf "Finanzen" zu beschränken. Löblich, dass du dich privat mit der Börse und mit Investments auseinander setzt. Finde aber die Lernkurve nimmt bald ab und man weiß das nötigste als Privatanleger. Lieber darauf konzentrieren etwas zu finden, dass die unabhängig von diesem Hobby langfristig Spaß bringt und im Idealfall auch gut Einkommen abwirft.

Du schreibst dass dein Vater eine eigene Spedition hatte. Du bist gelernter Lagerist. Wäre es denkbar sich in Richtung "operatives Geschäft" weiter zu entwickeln. Wenn deine Firma gut dasteht und du einen guten Draht zum Chef hast, evtl. in Richtung Disponent, Logistikplanung etc... evtl. auch auf dem kurzen Dienstweg, ohne erneut drei Jahre Ausbildung zu absolvieren.

 

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Gast

Mach das auf was du Lust hast... Wenn du die Möglichkeit hast, ein Studium nachzuholen und du denkst es bringt dir was, dann tu es einfach. Gibt kein "richtig" oder "falsch". Alle, die dir den perfekten Lebenslauf hier vorgaukeln und sagen, dass du zu alt bist oder ähnliches, haben nur diesen vermeintlich perfekten Werdegang im Kopf. Du wirst nicht in jedes Unternehmen rein kommen, aber trotzdem deinen Weg machen, wenn du was findest, was dir Spaß macht oder dich auf Dauer motiviert.

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DIET-PROPHET sry, ich meinte natürlich den Industriemechaniker. ^^ Die Beziehung läuft richtig gut. In diesem Bereich bin ich sehr glücklich und es gibt keine Probleme. 

Freunde habe ich keine, da mein letzter Freundeskreis ein Haufen voller Drogenabhängiger war. Die, die übrig geblieben waren, schnorrten ständig nach Geld und wollten nur vor der PS4 und PC zocken. Zudem besaßen diese das Mindset, dass der Staat für alles Schuld sei, man eh nicht reich bzw. wohlhabend werden kann und das man schon irgendwie so durchs Leben kommt. Deshalb hab ich die letzten drei Freundschaften ebenfalls verlassen. Da ich derzeit meine berufliche Zukunft planen will und das nachholen will, was ich verpasst bzw. verlernt habe, bleibe ich erstmal ohne Freundeskreis. Mir fehlt dieser auch nicht wirklich. Bin sogar der Meinung das ich ohne schneller vorankomme als mit. Ab und an gehe ich vllt mal (ca. 1x aller 2 Monate) mit Arbeitskollegen ein Bierchen trinken, aber die würde ich jetzt nicht als Freunde bezeichnen. In den Freundeskreis meiner Freundin bin ich gut integriert, allerdings sehen wir diese auch nicht allzu oft. Vllt. 1x im Monat. 

 

 

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Du hast Dich in sehr jungem Alter von Drogen und einem Freundeskreis gelöst, der Drogen konsumiert. Das ist klug und eine großartige Leistung, die Entscheidungsstärke, Willenskraft und Durchhaltevermögen erfordert. Du hast meine volle Bewunderung. Die genannten Eigenschaften manifestieren sich auch in Deinem heutigen workload und mindset.

Ich bin mir sicher, Du kannst alle Dir gesetzten Ziele erreichen.

Daher nur Eines: Wähle Deine Ziele weise.

Wenn das, was Du im Eingangspost geschrieben hast, nach reiflicher Überlegung Deine Ziele sind, dann go for it und relativiere sie nicht gleich wieder, sondern überlege Dir, wie Du sie erreichen kannst.

Ich bin ein großer Freund von mir selbst gesteckten Zielen, die schriftlich formuliert sind und auf die ich mit 10-Jahres-/5-Jahres-/1-Jahres-/6-Monats-/1-Monats-/Wochen-/Tageszielen hinarbeite.

Man überschätzt, was man in einem Jahr erreichen kann, aber man unterschätzt, was man in 10 Jahren erreichen kann.

Informiere Dich intensiv darüber, wie Du Dir selbst gesetzte Ziele erreichen kannst. Dazu gibt es insbesondere im englischsprachigen Bereich sehr gute Literatur.

 

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Am 26.3.2019 um 15:17 , Thecapitalist schrieb:

@ARTHUR_SPOONER
Ausgezeichnetes Beispiel von einem Rat, den man hätte sein lassen können. 

Wenn du ihn nicht willst, ist das okay - deine Entscheidung ob du auf die "Ja-Sager" hier hörst, oder dich auch mit Kritik auseinander setzen kannst. 

Zitat

Ich habe mal 3 Fragen an dich:

1. Ich würde gerne einmal wissen, was du unter "schlecht bezahlt" verstehst?
2000€- 2800€ Netto sehe ich schon als gut an, da ich maximal 700€ brauche um zu leben. Weiß ja nicht, was du für teure Hobbys hast und wie viel Geld du von deinem Lohn zur Seite legst. Derzeit verdiene ich 1200€/netto und läge die Hälfte monatlich an.

Hier passt halt was nicht. Ich finde es gut, dass du mit 2000-2800€ Netto happy bist - völlig ernstgemeint, daran gibt es auch nichts zu meckern und ja das ist realistisch.
Im Eingangspost hast du geschrieben dass du in 10 Jahren TEUR 500 an Vermögen haben möchtest. Die Rechnung musst du mir dann aber mal erklären, das funktioniert einfach nicht. Nichtmal ansatzweise. Von deinem derzeitigem Stanpunkt mit 1.200 Netto bis zu deinen 2.000-2.800€ vergeht schon mal einiges an Zeit und selbst wenn du heute schon 1.000/Monat anlegen könntest sind das in 10 Jahren vor Zinsen (und Steuern) 120.000. Und bei dem Gehalt bist du noch nicht mal ansatzweise. 

Zitat

2. Als Investor wird jemand bezeichnet, der seinen Lebensunterhalt mit den Gewinnen und Dividenden seiner Wertpapiere LEBEN kann. Natürlich ist da immer viel Interpretationsfreiraum im Spiel, aber so definiere ich das und so definieren es auch viele Investoren. Warum also, sollte das bitteschön nicht möglich sein? Selbst Community-Mitglieder des Wallstreet-Online-Forums meinen, dass das machbar ist, selbst ohne jeglichen Abschluss und Studium.
Wie kommst du also bitteschön darauf, dass sich das Thema Börse/ Aktien sich für mich erledigt hätte?
Die Börse ist ein Gebiet das Logik, Glück und Intuition miteinander vereint. Logischerweise könnte selbst mein Vater noch ein anerkannter Börsianer werden, wenn er das nötige Geschick mitbringt.

Du möchtest Investor sein und nach deiner Definition heißt das, dass du von deinen Gewinnen und Dividenden leben kannst. Ich habe für mich mal ausgerechnet, dass ich ca. 2.000.000-3.000.000€ benötige um wirklich passiv von den Dividenden leben zu können. 
Vielleicht traust du dir auch zu von etwas weniger leben zu können, was ja okay ist. Aber 500.000€ sind hierfür halt lächerlich. Das bedeutet du brauchst noch mehr Kapital als 500.000€ und die zeitnah zu erreichen sehe ich halt bei dir schon nicht. 

Zitat

3. Als Unternehmer muss man nicht zwingend Abitur gemacht und BWL studiert haben. Eine betriebswirtschaftliche Auswertung, Buchhaltung als auch die Akquise. Das kann man alles lernen und begreifen. Du unterschätzt hier anscheinend das Potenzial, das ein Mensch haben kann. Ich lese nicht umsonst jeden Abend Geschäftsberichte, analysiere sie und mach dann weiter mit einer Kennzahlenanalyse. Zudem kenne ich einige BWLer, die nicht mal wissen was ROI, Value-Spread, ein Free-Cashflow-Yield, Gearing, Gesamthebel etc. ist und trotzdem leben die noch und machen ihr Ding gut. Zudem hatte mein Vater in den 2000ern auch ein Unternehmen gegründet (Spedition) und ja er ist auf die Fresse geflogen (nach 7 Jahren). Aber nicht, weil er nicht wusste was eine BWA ist oder wie Buchhaltung funktioniert, sondern weil er einfach zu viele Aufträge hatte und niemanden eingestellt hatte, mit dem er die Arbeitslast teilen konnte. Randnotiz: Er hatte einen Hauptschulabschluss. Mir ist schon klar, dass es deutlich leichter fällt, wenn man diese Dinge bereits vorher weiß und nicht mittendrin erlernen muss, allerdings frage ich mich, wie du zu der Schlussfolgerung kommst, dass man unbedingt Abitur und Studium braucht? Weil es leichter fällt? Das Risiko auf die Fresse zu fallen, ist bei Akademikern genauso hoch. 

Wo habe ich geschrieben, dass man unbedingt Abitur und Studium braucht? Natürlich braucht man kein Studium. Strenggenommen muss man nicht mal den Kindergarten besucht haben und man kann es trotzdem schaffen. Aber darum geht es nicht. Es geht darum sich selber einen seriösen und ernstzunehmenden Plan zu machen. Gerade als Unternehmer ist Verantwortung das Wichtigste. 

Warum ein Studium fucking sinnvoll ist? Weil du einfach lernst, wie man Prioritäten setzt. Weil du lernst, was du selber machen solltest, was du anderen überlässt. Weil du zwischenmenschliche Kontakte lernst. Weil du lernst wie man Dinge effizient angeht. Weil du dich mit anderen Akademikern und Professoren umgibst und automatisch übernimmst wie diese sich zum Teil verhalten. Ich sage dir ein guter Bankberater erkennt in einem Gespräch ob jemand studiert ist, oder nicht. Und der soll / muss dir ggf. Geld geben für Investitionen. Da ist entsprechendes Auftreten einfach unabdingbar. Das sind Themen die lernst du nicht auf der Realschule und auch nicht im Lager. Lass es dir gesagt sein. 

Zitat

Ziehe hier mal den Schlussstrich und stelle eine Vermutung auf: Du bist ein BWL-Student, evtl. schon abgeschlossen, und weißt selbst nicht was du machen sollst nach dem Studium. Nebenbei fuchtelst du mit Fachbegriffen um dich, damit du untermauern kannst, dass man ein Studium unbedingt braucht, den sonst stellst du fest, dass du jetzt 4 Jahre umsonst studiert hast, da du dir das Wissen auch privat aneignen hättest können. 

Studierter BWLer bin ich in der Tat, allerdings weiß ich sehr wohl was ich tue (und bin deinem Ziel im übrigen wesentlich näher als du, kann natürlich auch Zufall sein). Vielleicht noch eins zu dem Thema "das hätte man sich auch privat aneignen können". 
Bin ich bei dir, die wirklich relevanten Themen habe ich nicht durch die Inhalte im Studium gelernt, sehr wohl aber viele Dinge die man zwischen den Zeilen benötigt. Ich habe übrigens auch eine Ausbildung vorher gemacht und kenne daher Lageristen. Das ist schon ein ganz anderer Schlag Mensch als Akademiker (was keine Wertung darstellt, ich halte Lagerist für einen ehrbaren Beruf). 

 

Am 27.3.2019 um 07:58 , Hypersensibel schrieb:

@Thecapitalist Lass dich bitte nicht von den Nein-Sagern und Pessimisten herunterziehen. Du hast eine Vision? Verfolge sie. Sie wurde dir geschenkt und andere Menschen werden sie nicht sehen können. Nur du. Nun handle.

Viel Erfolg!

Die Kommentaren nerven mich tatsächlich am meisten.

"Nur du. Nun handle." 

Bist du irgendwie Youtube Speaker? Null Inhalt, aber "mindset" verkaufen..

bearbeitet von Arthur_Spooner
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wenn alle reich werden und von Dividenden leben wollen, wer erwirtschaftet dann eigentlich noch die Dividenden?

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@ARTHUR_SPOONER deine zweite Antwort ist schon allein von der Ausdrucksweise her besser, als dein erster Post. Das ich von Ja-Sagern allein nicht weiterkomme ist mir klar und genau deshalb hier der Post. Es bringt allerdings auch nichts, alles pessimistisch und negativ zu sehen. 
Von den 500'000€ bin ich erst einmal weggekommen. Man kann es zwar schaffen (meine Meinung), aber das ist eher Glückssache. (gelungene Spekulation; glückliche Fügung, richtige Geschäftsidee zur richtigen Zeit mit den richtigen Leuten etc.).
In der Hinsicht hat deine Kritik schon geholfen, da ich mir einen realistischeren Plan gemacht habe. Siehe meine Antwort mit meinen zwei Varianten. (Zu diesen Varianten sei gesagt, dass ich dabei davon ausgehe, dass alles nach Plan läuft. Das geht es bekanntlich ja nie.)

vor 18 Stunden, Arthur_Spooner schrieb:

Bin ich bei dir, die wirklich relevanten Themen habe ich nicht durch die Inhalte im Studium gelernt, sehr wohl aber viele Dinge die man zwischen den Zeilen benötigt. Ich habe übrigens auch eine Ausbildung vorher gemacht und kenne daher Lageristen. Das ist schon ein ganz anderer Schlag Mensch als Akademiker (was keine Wertung darstellt, ich halte Lagerist für einen ehrbaren Beruf). 

Meine Zustimmung. Deshalb fühle ich mich in diesem Beruf auch unwohl. Einem Studium wäre ich nicht abgeneigt, so sollte das nicht rüberkommen.

Jedenfalls danke ich für deine zweite Antwort. Diese hat mir mehr geholfen und aufgezeigt.

 

vor 18 Stunden, Arthur_Spooner schrieb:

Warum ein Studium fucking sinnvoll ist? Weil du einfach lernst, wie man Prioritäten setzt. Weil du lernst, was du selber machen solltest, was du anderen überlässt. Weil du zwischenmenschliche Kontakte lernst. Weil du lernst wie man Dinge effizient angeht. Weil du dich mit anderen Akademikern und Professoren umgibst und automatisch übernimmst wie diese sich zum Teil verhalten. Ich sage dir ein guter Bankberater erkennt in einem Gespräch ob jemand studiert ist, oder nicht. Und der soll / muss dir ggf. Geld geben für Investitionen. Da ist entsprechendes Auftreten einfach unabdingbar. Das sind Themen die lernst du nicht auf der Realschule und auch nicht im Lager. Lass es dir gesagt sein. 

Frage hierzu wäre: Du stellst das Studium mit seinen Lehrinhalten sehr paradiesisch dar. Meine Freundin studiert auch (Lehramt) und meint, dass dies nur bedingt zutreffe. Die Professoren geben meist alles vor, Arbeit wird abgenommen. Alles was sie tun muss, ist eigentlich auswendig lernen und vereinzelt mal darüber zu philosophieren. Einzig allein mit dem zwischenmenschlichen Kontakten und den Prioritäten hättest du recht. Weiß ja jetzt nicht wie es beim BWL-Studium ist. Äpfel soll man ja nicht mit Birnen vergleichen. Das soll jetzt auch kein Angriff sein, aber diese von dir beschriebenen Inhalte kann man doch auch anderweitig erlernen?. z.B durch Seminare, Weiterbildungen, Mentor etc. 

 

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Lehramt... :-D

ach sorry, nix für ungut.

 

Find den Teil von Spooner echt gelungen, wie er das Studium reflektiert. 

Ich war auf einem Gymnasium, habe danach direkt studiert und hatte nie in meinem Leben Nicht-Akademiker als Freunde. Hab mich gar nicht bewusst dagegen entschieden, aber richtige Freundschaften kamen halt nie zustande. Die einzigen Nicht-Akademiker in meinem Leben sind meine Eltern und die sind halt mit ihrer Sicht aufs Leben extrem weit von meiner Welt entfernt.

Auch die Uni und die Softskills die ich da mitgenommen habe, hatte ich immer als normalen Werdegang angesehen. Schon krass wenn man mal so drüber nachdenkt wie sehr die Laufbahn Gymnasium-Studium-Job als Akademiker geprägt hat.

Volle Zustimmung zu Spooners Post, da steckt viel Wahrheit drin!

bearbeitet von ToTheTop
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Am 27.3.2019 um 20:58 , Thecapitalist schrieb:

Variante I:

Kaufmänn. Ausbildung machen (3 Jahre) (Vorraussetzung für WFW o. IFW Ausbildungsabschluss + 2 Jahre Berufspraxis)

-           Industriekaufmann

-           Bankkaufmann

-           Bürokaufmann

-           Medienkaufmann

-           Kaufmann f. Versicherung und Finanzen

-           Gestalter für visuelles Marketing

-           Investmentfondkaufmann (wahrscheinlich in meiner Stadt nicht verfügbar)

dann Wirtschaftsfachwirt oder
Investmentfachwirt

Variante II:

5 Jahre Arbeiten  (Vorraussetzung für WFW o. IFW sind dann 5 Jahre Berufspraxis)

-           Vorher erkundigen ob Lagerist tatsächlich kaufmännisch ist

-           Wenn Ja: Als Lagerarbeiter weiterarbeiten

-           Wenn Nein: Spätestens mit Ende 24 einen kaufmännischen Beruf (z.B Verkäufer) bekommen und diesen
            5 Jahre lang arbeiten (Quereinstieg)

Dann Wirtschaftsfachwirt oder
Investmentfachwirt

 

Falls jemand fragt, wie ich den auf die Idee käme als Quereinsteiger in den Verkauf zu gehen: Mein Chef hat mich mal als Ersatzverkäufer genommen, da es viele Krankheitsfälle gab und ich hab mich nicht schlecht angestellt, dafür das ich diesen Beruf nicht gelernt habe. 

Hier gibt es jetzt nochmal Kritik. Die Auswahl ist doch Käse. Vom Industriekfm und Bankkfm. hin zum Gestalter für visuelles Marketing und dem Bürokfm. Die Jobs liegen meilenweit auseinander - oder gar Verkäufer. 

Mach dir einen Kopf wo du hin willst, was ist dein Traumjob. Und dann guck dir Lebensläufe an von Lueten die da sind und  prüfe ob das für dich eine Option ist. Das ist zielstrebig. Wenn du dann auf dem Weg einen Job findest den du cooler findest, sollte der in der Nähe liegen. 

Dein Beispiel mit dem Investmendfondkaufmann (Investmentfachwirt ist der gleiche Schrott) passt da am Besten. Was soll das? Was machst du nach der Ausbildung? Diese Ausbildung ist so unnötig, es gibt einfach kaum einen Job den man danach entsprechend ausüben kann. Klingt geil, ist aber eine leere Hülle. Du musst schon wissen wo du hin willst um zu wissen, welchen Weg du einschlagen willst. Sonst rennst du planlos los und das Endprodukt ist Zufall. So läuft das nicht als angehender Investor. 

 

Am 29.3.2019 um 15:27 , Thecapitalist schrieb:

@ARTHUR_SPOONER deine zweite Antwort ist schon allein von der Ausdrucksweise her besser, als dein erster Post. Das ich von Ja-Sagern allein nicht weiterkomme ist mir klar und genau deshalb hier der Post. Es bringt allerdings auch nichts, alles pessimistisch und negativ zu sehen. 


Frage hierzu wäre: Du stellst das Studium mit seinen Lehrinhalten sehr paradiesisch dar. Meine Freundin studiert auch (Lehramt) und meint, dass dies nur bedingt zutreffe. Die Professoren geben meist alles vor, Arbeit wird abgenommen. Alles was sie tun muss, ist eigentlich auswendig lernen und vereinzelt mal darüber zu philosophieren. Einzig allein mit dem zwischenmenschlichen Kontakten und den Prioritäten hättest du recht. Weiß ja jetzt nicht wie es beim BWL-Studium ist. Äpfel soll man ja nicht mit Birnen vergleichen. Das soll jetzt auch kein Angriff sein, aber diese von dir beschriebenen Inhalte kann man doch auch anderweitig erlernen?. z.B durch Seminare, Weiterbildungen, Mentor etc. 

 

Die Wortwahl war bewusst so. Ich gebe Nachtzug schon recht. Es ist so nervig immer diese Wunschvorstellungen von Anfang 20 Jährigen zu hören, die de facto einfach nur Geld wollen und noch gar nichts anbieten können.
Lehramt ist halt auch in den meisten Fächern easy going - außerdem hast du bei einem Lehramt Studium ja auch gar nicht diesen Typ Mensch den ich meine. Der Großteil der Lehramt Studenten sind links/grüne Sozialisten. Da entsteht auch kein Spirit, da entsteht gar nichts. "Seminare, Weiterbildungen, Mentoren" - was bedeutet das genau? Bin ich auch kein Freund von. Auf den meisten "Seminaren" rennen nämlich auch nur Leute rum die das schnelle Geld suchen und fachlich nichts auf der Kiste haben. Da fährt die Hälfte mit nem geleasten Benz vor und die andere Hälfte ist von denen beeindruckt. Da ist keine Qualität.

In einem ordentlichen BWL Studium geben dir die Profs sicher nicht alles vor. Das ist keine Raketenwissenschaft, aber jemand der da mit einem 1,x Schnitt rausgeht hat schon richtig was in der Birne. 

Was ich sagen will: Das richtige Mindset kommt, wenn du dich mit Leuten umgibst, die clever sind und ehrgeizig. Von Büchern wie Rich Dad Poor Dad ist noch niemand reich geworden. 

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vor 8 Minuten, Arthur_Spooner schrieb:

Von Büchern wie Rich Dad Poor Dad ist noch niemand reich geworden. 

doch, die Autoren

  • HAHA 1

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Hallo thecapitalist

Also ich habe mir mal die Mühe gemacht, dein wallstreet:online Thema zu suchen, falls es die anderen interessiert.

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1300676-1-10/ausbildung-24

Da du Selbstständigkeit als Wunsch angesprochen hast, würde ich dir raten, diesen Weg weiter zu erkunden, und nach Möglichkeiten zu suchen, dich selbstständig zu machen. Alles, was du bisher geplant hast, hat ja überhaupt gar nichts damit zu tun. Mach etwas, bevor die Idee wieder aus dem Fokus gerät. Wichtig wäre es hier, einfach einmal mit einer Idee anzufangen und zu machen. Konkret werden. Lieber probieren und scheitern, als gar nicht erst versuchen. Da du dich sowieso gerne mit Literatur zum Thema Finance beschäftigst, kauf dir am besten Grundlagen-Bücher zu BWL.

Außerdem würde ich dich zumindest noch einmal in die Richtung Abitur+Studium stupsen und empfehlen, dass du das für dich nocheinmal überlegst. Es ist nie zuspät, ein Studium anzufangen, und ein Abitur kann man auch berufsbegleitend nachholen. Ein nachgeholtes Abitur neben dem Beruf kannst du auch gut im Lebenslauf verkaufen, denn damit beweist du, dass du bereit bist, große Mühen auf dich zu nehmen und für deine Ziele zu kämpfen. Irgendeine kaufmännische Ausbildung (wo du erstmal einen Platz bekommen musst), macht man schnell mal, und verdient auch noch schlecht dabei. Nebenbei aber 20 Stunden pro Woche eine Abendschule über 3 Jahre zu besuchen, das beweist Disziplin.

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