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Mein Alter: 29

Sein Alter: 33

Anzahl Dates: mehrere

Etappe der Verführung: FC

Beschreibung des Problems: siehe unten

Ich habe lange darüber nachgedacht ein Thema hier zu erstellen, aber vermutlich brauche ich eine Kopfwäsche.

[Joa, mein Problem gehört auch in Anfänger der Verführung, in den Ex-back Thread, sowie auch in die Persönlichkeitsentwicklung, mal schauen, wann Pmaximus hier zu macht.]

Also das Problem liegt darin, dass ich womöglich eine Oneitis habe, aber mal langsam von vorne an:

Ich habe auf Tinder einen Typen kennengelernt im November. Der Chat war super, hatten sofort einen guten Vibe, wobei er mir sofort mitgeteilt hat, dass er im Jänner für zwei Jahre nach China gehen wird.

(Ich erzähle detailliert von den ersten Dates, weil ich glaube, dass es Rückschüsse auf das Problem ziehen lässt)

Zwei Wochen später folgte das erste Date. Er hat mich abgeholt daheim und wir fuhren zu einem Weihnachtsmarkt 40km entfernt. Im Auto war das Gespräch super, auch am Markt war alles gut, der KC beim ersten Date wurde von mir eingeleitet. Daheim wieder angelangt, habe ich ihn noch mit zu mir rein gebeten auf einen Kaffee. Dieses Angebot hat er angenommen, wobei er tatsächlich nur einen Kaffee wollte, und er mir hierbei das erste Mal auf den Schlips getreten ist (Avancen gingen mehr als eindeutig von mir aus)

Das zweite Date war bei ihm daheim zum Netflix schauen - Joa. Für mich war es klar, worauf es rauslaufen wird. Dem war nicht so. Avancen wieder von meiner Seite und er hat mich wiedermal gebremst. Trockenfick aber ansonsten nichts. Whatsapp Nachricht drauffolgend: "Auch wenn ich mir Sex jetzt wohl in die Haare schmieren kann, ich schlafe nicht mit Frauen, bei den ersten Treffen, die ich respektiere" - Wft, dachte ich mir, aber ok, ich fand ihn echt cool, und wollte ihn wiedersehen.

Beim dritten Date gingen wir Bowlen, wo ich eine Wette ins Leben gerufen habe, wo der der Verlierer ein Lebkuchenhaus backen sollte - welches wir beim vierten Treffen realisierten - zu zweit und dort gab es doch tatsächlich zum ersten Mal Sex bei mir daheim.

Drei Tage später ging er mit mir Essen, und überreichte mir anschließend mein Weihnachtsgeschenk (ich hatte nichts für ihn). Joa. weitere paar Tage gingen ins Land bis zum Heiligen Abend. Ich öffnete das Geschenk und es war ein Buch über eins meiner Hobbies sowie eine Karte, wo er mich zu sich nach Berlin eingeladen hat um Silvester mit ihm zu feiern.

Eine Woche drauf habe ich mich ins Flugzeug gesetzt um ihn zu sehen. Wir waren Trabbi fahren in Berlin, waren schick essen, haben uns Sehenswürdigkeiten angesehen, er hat mich seinen Großeltern (die in Berlin wohnen, woher er auch ursprünglich ist) vorgestellt. Wir waren in den vier Tagen in Berlin sogar viermal bei seinen Großeltern daheim, musste mir Homevideos von vergangenen Urlauben reinziehen, er streichelte dabei offensichtlich für die Verwandtschaft meinen Rücken, und wurde vom Opa heimlich für die Oma in Stuttgart fotografiert. (Also um ein Gefühl für euch zu vermitteln, dass ich nicht nur als Random-Freundin vorgestellt wurde)

Nach diesen drei Tagen in Berlin fuhren wir mit dem Auto wieder nach Graz. Er flog paar Tage später daraufhin das erste Mal nach China. Zwei Wochen später war er wieder im Lande und hat angefangen sein Haus auszuräumen, weil er den Mietvertrag dafür natürlich aufgelöst hatte. Dabei habe ich ihm natürlich geholfen. 

Ein Teil seines Hab und Guts kam in eine Lagerhalle, der Rest zu mir nach Hause. - Wir kannten uns zwar noch nicht so gut, aber ich hatte einfach ein riesiges Haus mit viel Fläche und es hat sich einfach angeboten, dass er in der Zwischenzeit zu mir zieht und nicht ins Hotel, bevor er tatsächlich auswandert.

Wir waren gemeinsam in der Therme, es war wirklich schön. Die Gespräche, die Blicke, Berührungen - ihr wisst, was ich meine. Und dann kam das große Gespräch nach einem Saunagang von ihm: "Was ist das zwischen uns? Wenn du willst, können wir das fixieren..." - Meine Reaktion drauf - "Ich mag dich unheimlich gerne, aber eine klassische Beziehung will ich nach so kurzer Zeit nicht eingehen. Ich mag dich, ohne Frage, aber du gehst ins Ausland, ich kann dir keine Exklusivität versprechen." - Daraufhin brauchte er eine Nacht Schlaf, weil er einfach noch nie eine offene Beziehung gelebt hatte, aber am nächsten Morgen befürwortete er meinen Vorschlag mit den Worten: "Mir wäre eine klassische Beziehung lieber, aber ich kann dich verstehen, wobei ich mir wünsche, dass wenn ich im Land bin, dass ich deine Priorität bin." - Das war für mich ohnehin klar.

Tage gingen ins Land. Er wohnte bei mir. Ich ging arbeiten, er auch und wir lebten irgendwie nach so kurzer Zeit ein LTR-Leben. Es war schön, für ihn bestimmt auch, aber mir fehlte die Leidenschaft und der Sex. Wir teilten vielleicht einmal in der Woche Intimitäten, was ok wäre, wenn es eine Beziehung gewesen wäre, aber es war einfach noch die Anfangszeit und nennt mich disney-verliebt, aber da sollte man sich noch in jeder freien Sekunde das Leben rausvögeln! Leider war es viel mehr: "Er lebt derzeit hier, weil er ansonsten im Hotel wäre, ich steh auf ihn, er auf mich, ich will Sex, er anscheinend nicht"

Weitere Tage vergingen, und ich war tatsächlich Kopf über in ihn verknallt, dass ich ihn sogar meinen Eltern vorgestellt habe. Er hat sich toll gemeistert, sogar mein Stiefvater mochte ihn. 

Und dann begannen die Probleme. Er ist ein Mensch, der für sich lebt. Keine Abmachung wurde eingehalten. Er kam immer später nach Hause, obwohl er wusste, dass ich für uns gekocht hatte etc.

Ich stellte ihn zur Rede, erklärte ihm meine Gefühlslage, dass ich mir mehr Sex wünschen würde, dass ich es nicht verstehe, dass er sich nicht an Abmachungen halten kann, etc...

Daraufhin hat er mir zugestimmt unter Tränen, dass es ihm Leid tue und am nächsten Tag kam er wieder nicht heim...

Joa. Dann kam meine Impulsivität ans Tageslicht und ich schrieb ihm einen Zettel, welchen ich am Küchentisch liegen gelassen habe:

"Bitte pack deine Sachen bis spätestens morgen Mittag, ich kann so nicht leben."

Er ist in der gleichen Nacht ausgezogen und schrieb mir auf einem Zettel retour: "Jemanden von heute auf morgen ein Zuhause zu nehmen ist das eine, das andere ist dass ich immer wertschätzen werden, was du mir hier gegeben hast. In Liebe XXXX."

Daraufhin bin ich mal komplett zusammen gebrochen. Ich schrieb ihm zwei Tage später per Mail:

"Hi XXX,

wie sehr es schmerzt dich gehen zu lassen nach dieser kurzen Zeit, erschreckt mich selbst ein bisschen. Du bist genau wie ich mir einen Mann an meiner Seite wünsche, aber ich bin nicht die Person die stark genug ist für dich. Ich kann deine Unabhängigkeit nicht händeln.

Mir ist klar, dass dich der „Rauswurf“ sehr getroffen hat, aber ich gebe dir zu bedenken, dass wir bereits am Vortag drüber gesprochen haben, dass ich mich nicht wohl fühle und außerdem stand mein Angebot, dass du die Nacht von Freitag auf Samstag noch bleiben hättest können. Ich hab dir somit kein „Zuhause“ weggenommen. Man kann nichts verlieren, was man noch gar nicht hatte.

Ich denke wirklich, dass du mich richtig gerne magst, aber ich habe es nicht gefühlt. Das Gefühl von Begehren, Leidenschaft und Zärtlichkeit hat mir gefehlt und ich denke, das würde sich auch nicht mehr einstellen bei uns. Ich muss akzeptieren, dass ich nicht die richtige Frau für dich bin. Niemals in deiner Prioritäten-Liste in der oberen Reihe mitspielen werde und dafür bin ich mir zu schade. Ich bin keine Frau, die daheim auf ihren Mann wartet mit dem Topflappen in der Hand.

Die Tatsache, dass du nicht jede freie Sekunde mit mir verbringen willst (gerade jetzt am Anfang und im Angesicht dessen, wie lange du jetzt wieder weg bist), zeigt mir einfach, dass ich nicht das bin, was du brauchst und du mir niemals das geben kannst, was ich im Gegenzug brauche.

Es hat sich für mich angefühlt, als ob ich bereits selbstverständlich für dich bin. Ich bin aber nicht deine Langzeitfreundin, die bei deinen Heimataufenthalten dich bekocht und neben dir „herwohnen“ möchte. Ich will begehrt, verführt und geliebt werden. Das Gefühl vermittelt bekommen, dass ich zu dir gehöre.

Vielleicht kennst du Beziehungen nur „so“ und es hat für dich gut gepasst, was anderes fällt mir dazu nicht ein. Umso trauriger, dass unser Gespräch von Donnerstag am Abend so wenig gefruchtet hat, dass du am Freitag tatsächlich erst um halb zehn gekommen bist. Damit hast du mich wirklich enttäuscht, dass ich gar nicht anders konnte, als abzuhauen. Ich hätte nicht daheim auf dich warten können, ungewiss ob du überhaupt noch kommst. Wartend ob ich jetzt noch für uns kochen soll, ob du für Samstag jetzt auch noch was geplant hast, oder ob ich dich tatsächlich mal ein paar Stunden für mich haben werde…

Du hast mir geschrieben, dass du mir die Distanz nicht weiter zumuten möchtest. Es stimmt, ich bin kein Typ für eine Fernbeziehung, und trotzdem war es nicht die Entfernung, was uns auseinander getrieben hat, sondern dass du bei deinen Aufenthalten in Österreich nicht für mich greifbar warst.

Irgendwann hast du mich mal gefragt, ob meine Ehe kaputt gegangen ist, weil ich vielleicht zu hohe Ansprüche habe. Ja, vielleicht ist es so. Ich habe den Anspruch an den Mann an meiner Seite, dass er mich liebt und begehrt – Mit weniger will ich mich nicht zufrieden geben.

xxx, ich bewundere dich für so viele Dinge. Deinen Mut ins Ausland zu gehen, deine berufliche Zielstrebigkeit, deine Gelassenheit in manchen Dingen. Außerdem liebe ich deinen scharfsinnigen Humor und für dein spitzbübisches Lächeln könnte ich töten. Du bist souverän, eloquent und reflektiert. Du hast so viele tolle Eigenschaften, nach denen ich mich sehne und deshalb schmerzt es auch so sehr. Aber ich brauch jemanden, der mich liebt und gerade jetzt in dieser Lebensphase einmal öfter in den Arm nimmt.

Es tut mir wirklich Leid, wie es gelaufen ist.

Du wirst immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben, ich werde dich niemals vergessen und deinen Fikkus in Ehren halten.

In Liebe, XXX."

Fucking drei Wochen später bekam ich folgende Antwort per Mail:

"Liebe xxx,

es sind nun schon einige Tage ins Land gezogen und da du den Mut hattest,mir deine Sicht der Dinge zu erklären, was mich inhaltlich mitgenommen hat, habe ich das Bedürfnis, auch ein paar Dinge los zu werden. 

Meine Absicht war es nie, jemanden zu haben, bei dem ich unterkommen kann. Das ist moralisch überhaupt nicht vertretbar für mich. 

Viel mehr habe ich einen Anker gesucht, jemanden mit dem ich zwar einen schwierigen Start habe, aufgrund meiner Zeit in China, aber danach unbedingt mehr aufbauen kann, denn zusammen durch gestandenes bindet stärker oder in diesem Fall auch nicht.

Warum ich mich auf dich eingelassen habe vor China, war mein anfängliches Gefühl, dass du noch eine andere Phase deines Lebens abschließt und innerlich noch gar nicht dich voll auf eine neue Beziehung einlassen kannst. Ich habe wirklich geglaubt, dass es dir wenig bis nichts ausmacht, wenn ich in China bin- zumindest hatte ich manche Signale von dir dahin gehend interpretiert. Wie das so kommt, waren dann doch schnell mehr Gefühle da und ein gewisser Besitzanspruch machte dich furios. Wie du gemerkt hast, war ich selber noch gar nicht bereit für eine Beziehung und zu sehr mit den wechselnden Umständen beschäftigt, womit ich dich zusätzlich verletzt habe. 

Nach nun drei Wochen verstehe ich dich besser und denke, dass ich wohl ähnlich reagiert hätte, wäre ich du.

Ich habe nun innerlich meine Verbindungen gekappt , wenn ich privat in Österreich sein werde, komme ich in einer Pension unter, wie ein Tourist. Österreich / Steiermark ist ein Land mit Freunden und Geschichte für mich, aber kein „zuhause“ mehr. Vielleicht werde ich nach China auch wieder nach Deutschland gehen. 

Ich bin stolz auf die Zeit, die wir zusammen erlebt haben, besonders Berlin und werde dich definitiv nie vergessen.

Du hast klare Vorstellungen, was du von einem Mann erwartest, du kannst es kommunizieren und du weißt, was du zu bieten hast- ich bin sicher, dass du bald glücklicher sein wirst als mit mir.

In Liebe, XXX"

Daraufhin war wieder Funkstille, einen Monat später folgte eine Geburtstags-Whatsapp von ihm, worauf ich neutral geantwortet habe. Das ist nun wieder fast ein Monat her.

Es vergeht kein fucking einzelner Tag, wo ich nicht an ihn denke. Er ist einfach Kryptonit für mich.

Meine Frage:

Soll ich über meinen Schatten springen? Ich wäre an der Reihe, aber ich weiß nicht so Recht. 

Was vielleicht noch interessant zu wissen ist, sind die Meinungen aus meinem Umfeld:

Mama: "Nein, lass ihn ziehen, du warst jahrelang die Nummer zwei, es gibt jemanden dort draußen, wo du die Nummer eins bist."
Stiefpapa: "Schreib ihm," (er ist kein Mann der großen Worte 😂)
Opa: "Nimm dir einen Landesbuben, warum immer einen aus dem Ausland?" (nicht meine erste Fernbeziehung)
Omi: "Nimm Gelegenheiten beim Schopf und entschuldige dich."
beste Freundin: "Schreib ihm, was hast du zu verlieren?"
andere Freundin: "Lass den Trottel, er hat dich nicht verdient"
Cousin: "Fuck, zieh mich da nicht rein, lass es mich wissen, wenn ich eine Leiche verschwinden lassen muss."

 

Also nochmal meine Fragen:

Soll ich ihm schreiben und über meinen Schatten springen? Oder soll ich ihn ziehen lassen, weil er einfach nur eine Projektion meiner Bedürfnisse ist?

  • IM ERNST? 1

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vor 18 Minuten, buena_lea schrieb:

Soll ich ihm schreiben und über meinen Schatten springen? 

Natürlich! Das musst Du tun!

 

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Weil in der Liebe alles erlaubt ist. Auch über den eigenen Schatten springen

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vor einer Stunde, buena_lea schrieb:

Du hast klare Vorstellungen, was du von einem Mann erwartest, du kannst es kommunizieren und du weißt, was du zu bieten hast- ich bin sicher, dass du bald glücklicher sein wirst als mit mir.

= Adios.

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Wenn ich das lese schätze ich das so ein, dass Eure Erwartungen an einander größer sind, als die Bereitschaft den Anderen kennen zu lernen. Und zwar so, wie er/Du (b)ist, nicht so wie Ihr das gegenseitig voneinander erwartet.

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Um als erstes deine Frage zu beantworten, nein eine LTR mit einem solchen Menschen wäre für mich undenkbar. Ich will einen Menschen der mich körperlich begehrt und mir das auch zeigt, ausserdem möchte ich das Gefühl haben das wir zusammen einen Weg gehen, wo auch immer der am Ende hinführen mag. 

Ich glaube der war nur so semi begeistert von dir, sonst hätte er dir bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Kleidung vom Leib gerissen und dir das Hirn rausgevögelt. Also das wäre für mich ein sicherer Indikator, für eine funktionierende Beziehung egal ob monogam / bigam /oder was auch immer. 

Ich würde wie meine Vorredner schon erwähnt haben mal in mich gehen an deiner Stelle und schauen warum er dich mit halbgarem Sex und bissl Händchenhalten so triggern konnte. Auch wenn allein sein schwer ist, es ist ein super Test für dich um zu schauen was du bereit bist zu tun damit sowas hoffentlich nie wieder vorkommt. 

LG 

ps. Er ist ein Idiot.... 

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Sorry, ich wollte was Konstruktives schreiben, bekomme es aber nicht hin. Hab echt ne Gänsehaut beim Lesen gehabt...

Das ist soooo CREEPY! OMG!

Ich vögle keine Frauen die ich respektiere - echt jetzt? Den würde ich als Mann noch nichtmal in meiner Nähe haben wollen. Red Flag hoch 10.

Ich möchte Leuten wie dir ja eigentlich am liebsten sanft mit einem Hammer auf den Kopf schlagen:

Wenn man in den ersten Wochen schon merkt, dass man in vielen Bereichen so gar nicht harmonisiert, dann ist das nichts woran man arbeiten und zusammen wachsen kann - das ist dann halt eindeutig ein LTR-Red-Flag. Da braucht es keine Diskussion und Beteuerungen, dass man sich ändert. (Btw unter Tränen? :-D )

Die Antwort auf die Frage ob du es nochmal versuchen sollst, spare ich mir mal.

sorry für den etwas aggressiven Ton, fand deine Posts meistens ziemlich gut und ärgere mich einfach sowas lesen zu müssen. Kotz die Schmetterlinge aus und mach weiter. ;-)

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vor 8 Stunden, buena_lea schrieb:

Landesbuben

Opa hat recht!

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Du hast eindeutig eine OneItIs, die dir dein Hirn vernebelt. Es paßt nicht. Fühlst dich nicht begehrt und geliebt, kommst nicht mit seiner Unabhängigkeit zurecht, bist kein Fernbeziehungstyp, wirfst ihn raus, zu wenig Zärtlichkeit, Leidenschaft, Sex! Zuviel Probleme und das in der Anfangsverliebtheitszeit.  Bist needy, machst immer den ersten Schritt, nimmst seine Sachen auf. Du brauchst dringend Alternativen. Zusammengefaßt: Next!

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Liebe TE,

Sprechen sich die zwei Ansätze einender nicht wieder, die du in deiner angehenden Beziehung vertretten hast?

Einerseits, sagst du dem Mann, dass du ihm keine Exklusivität versprechen kannst und die Situation (aufgrund gegebener Bedingungen) locker nehmen möchtest. Andererseits, soll er dich mit ''Haut und Haaren'' begehren, verführen, lieben; jede freie Minute mit dir verbringen und dich in die oberste Reihe seiner Prioritäten einstuffen wollen, das Gefühl der Zusammengehörigkeit vermitteln.

Du wirst von bösen Gefühlen beherrscht, sobald sein Freiheitsbedürfnis das, von dir für ihn vorgesehenes, übersteigt und kannst ihn überhaupt nicht als Person wahrnehmen, geschweige denn, annehmen. Viel eher werden die Nutzen bedacht, abgewogen, die aus ihm zu ziehen sind. Natürlich, ist eine Beziehung ein Geben und Nehmen, aber Verstehen und Wertschätzung der Eigenschaften und Persönlichkeitsmerkmalen von beiden Verliebten ist ja erst der Sinn solcher Bekanntschaften. von BEIDEN Verliebten... 

Warum versuchst du einen Mann zurückzuholen, dessen Art dich so stört?

Der für ihn geschriebene Brief ist... wie soll man sagen... einfach aus einer Ex-zurück-Lehranleitung abgeschriebenes  (mit euren Eckdaten ersetztes) Zeug. Solche Briefe kennt mittlerweile fast jeder und ein solches Schreiben enthält nichts an persönlichem Sichdiemühegeben, hingerissener Gedanken-, sowie Gefühlsregung u.s.w.  Und war das nicht genau das, was du von ihm erwartest hast?

 

 

 

 

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vor 8 Stunden, buena_lea schrieb:

Danke erstmals fürs Lesen dieses ganzen Romans. 

Danke, dass Du ihn teilst.

vor 8 Stunden, buena_lea schrieb:

Wie kommst du auf diese Meinung? 

Weil Du die Frage stellst. Mehr Grund braucht es nicht, wenn es in der Liebe überhaupt Gründe braucht.

Alles, was an rationalen Antworten gegeben wurde (und ganz sicher noch gegeben werden wird), ist richtig. @Calara nennt die red flags, @botte analysiert sie zutreffend, @scheinheilige und @ToTheTop treffen exakt den Punkt. Mir gehen aber zwei Dinge durch den Kopf.

Erstens: Möchtest Du rational entscheiden? Ich glaube nicht. Denn alles, was rational gegen diesen Mann spricht, weißt Du schon. Nur hilft es anscheinend nicht weiter. Das kann man Oneitis nennen oder Triggern und in PU-Kategorien einteilen. Man kann auch die PU-Kategorien weglassen und sich andere machen. Es ist ja nicht so, als hätte ich diese Art von rationaler Abwägung in Beziehungsdingen nicht schon von mehr als einer Frau gehört. Man kann das aber auch Verliebtsein nennen und sich daran freuen, dass es dieses Gefühl gibt.

Zweitens: Kannst Du rational entscheiden? Ich glaube nicht. Denn was Du mir zu suchen scheinst, ist Klarheit. Angetrieben wirst Du von ein wenig Hoffnung. Die kann enttäuscht werden. Ob sie es wird, findest Du aber nicht durch Nachdenken heraus.

Es gibt immer gute rationale Gründe, eine Beziehung zu beenden. Und ich glaube, genau wie einige der anderen, dass Du da noch ein wenig aus Deiner Vergangenheit mit Dir herumträgst (was, btw, ziemlich trivial ist, denn das tun wir alle). Du bist 29 und hast eine Ehe hinter Dir - das ist ziemlich jung, also vermute ich, dass da eine etwas turbulente Zeit hinter Dir liegt. Viel Inhalt in wenig Zeit meine ich damit. Er scheint mir ein ähnlicher Kandidat zu sein. Zelte abbrechen, sich nicht auf sein Mädchen stürzen, gleichzeitig Bindung aufbauen. Du knallst ihm Deine Bindungsangst vor den Kopf (und schreist damit aus meiner Sicht Deinen Wunsch hinaus, festgehalten zu werden, verbunden mit dem harten Test, ob er das denn kann). Er erschreckt sich tief und kommt doch wieder vor die Höhle, in der der Drache sitzt und traurig auf die Rußspuren des selbstgespuckten Feuers schaut. Vielleicht passt das gar nicht so schlecht zusammen, wie es auf den ersten Blick aussieht?

Wird es einfacher, wenn Du ihm schreibst? Vermutlich nicht. Wirst Du mit dem Mann eine Beziehung führen? Ich weiß es nicht. Wird es eine glückliche Beziehung? Kann ich Dir nicht sagen. Aber klar ist, was alles nicht passiert, wenn Du Deine Gefühle jetzt einschließt und zu vergessen versuchst.

Das Bild vom eigenen Schatten ist interessant, über den man springen muss. Weil es zu der Frage führt, worüber man da eigentlich springt.

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Drama Baby Drama, ich hatt im Sommer ein ähnlich komplizierte Gspusi und es gab Drama Drama Drama, unerfüllte Bedürfnisse, Diskussionen usw. Und diese ganze Gequatsche und Diskutiere überwog das Schöne, das Sexuelle.

Als es dann zu Ende war, war ich auch richtig getriggert und konnts nicht fassen, dachte auch an eine Kryptonitperson.

Und dann kommen die Fragen im Inneren. Da war was, jetzt isser weg, was wäre, wenn die Umstände anders gewesen wären? War ich nicht verständnisvoll genug? Das sisasüße Himmelhochjauchzend-zu Tode betrübt in der Kennenlernphase triggert bei uns Mädels immer nen ganz wilden Hormoncocktail.

Frag dich mal, ob du süchtig nach dem Cocktail bist, den dir der Typ durch seine NäheDistanzspielchen verpassst hat, oder ob ER wirklich so ne coole Sau ist.

Rein objektiv passt ihr nämlich garnicht zusammen. Du bist ein viel sexuellerer Mensch als er, gleichzeitig habt ihr unterschiedliche Vorstellungen von Absprachen und ich glaube ganz im Geheimen treibt dich doch nur die Frage um, warum erst alles so toll, aber dann doch so unsexuell war und warum er dann einfach wegbleibt obwohl er dir auf anderer Seite so viele LTR-Türen geöffnet hat.

TLDR: scheiß auf den Typen, du bist nicht scharf auf ihn, sondern auf die emotionale Achterbahnfahrt, die er dir verpasst hat. Da mal ansetzen, warum dich die Achterbahnfahrt so gekickt hat

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vor 9 Stunden, buena_lea schrieb:

aber vermutlich brauche ich eine Kopfwäsche.

Ach, und übrigens: Wenn Du über Deinen Schatten nachdenkst, dann ist ein schöner Anfang die Frage, was Dich zu diesen Annahme bringt.

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vor 1 Minute, AloeVera schrieb:

TLDR: scheiß auf den Typen, du bist nicht scharf auf ihn, sondern auf die emotionale Achterbahnfahrt, die er dir verpasst hat. Da mal ansetzen, warum dich die Achterbahnfahrt so gekickt hat

Und noch ne Ergänzung, weil die Wüstenpflanze auch Recht hat mit dem, was sie schreibt: @buena_lea, hier gibt es irgendwo einen guten Thread zu diesem Thema emotionale Achterbahnfahrt.

Die Gegenperspektive wäre: Geht es nicht darum, eine Weile Achterbahn zu fahren? Weiß man vorher, dass nach der Achterbahn nichts kommt? Oder, um auf den bewussten Thread Bezug zu nehmen, ist ewiges Tretbootfahren wirklich die bessere Alternative oder nicht doch genauso getriggerte Kompensation (wenn man es denn psychologisieren will)?

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Cooler Typ, klassischer Hauptgewinn. Wahrscheinlich reich, unabhängig, wahrscheinlich gutaussehend, mit Zielen im Leben.

Standardrat: F... ten other losers.

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vor 41 Minuten, capitalcat schrieb:

Die Eingangsfrage ist "LTR noch erstrebenswert?"

Definitiv nicht. Das sollte jetzt klar sein.

vor 10 Stunden, buena_lea schrieb:

Soll ich über meinen Schatten springen?

Musst du. Aber nicht so, wie du meinst: Mit allen Mitteln versuchen, ihn zurückzuholen.

vor 10 Stunden, buena_lea schrieb:

drei Wochen später bekam ich folgende Antwort per Mail:

Und damit ist doch alles klar. Und ich weiß auch, wie schwer es ist, das einzusehen. Aber da musst du drüber weg, sonst machst du dich kaputt.

vor 10 Stunden, buena_lea schrieb:

einen Monat später folgte eine Geburtstags-Whatsapp von ihm

Das war allerdings nicht fein von ihm. Soll er dich doch in Ruhe lassen!

vor 41 Minuten, capitalcat schrieb:


Du weißt vermeintlich was du von einem Mann willst, was du in einem Mann suchst und was du bieten kannst - und doch schmeißt du das alles über Bord, nur um wieder nicht alleine zu sein. 

Eben. Übrigens ein Kardinalfehler, den viele machen.

vor 41 Minuten, capitalcat schrieb:

und doch weiß ich, dass es nichts ist, was über wenige Monate verarbeitet werden kann. 

Kommt ganz drauf an. Zum Beispiel auf den nächsten, sag ich mal. ;-)

bearbeitet von aokbdm

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vor 10 Stunden, buena_lea schrieb:

Cousin: "Fuck, zieh mich da nicht rein, lass es mich wissen, wenn ich eine Leiche verschwinden lassen muss."

Das nennt man wohl "schwarzer Humor". :rolleyes:

vor 10 Stunden, buena_lea schrieb:

Stiefpapa: "Schreib ihm,"
Omi: "Nimm Gelegenheiten beim Schopf und entschuldige dich."
beste Freundin: "Schreib ihm, was hast du zu verlieren?"

Schmarrn. Wofür solltest du dich entschuldigen? Und klar - du hast nichts zu verlieren außer dir selber. Ha ha.

vor 10 Stunden, buena_lea schrieb:

Opa: "Nimm dir einen Landesbuben, warum immer einen aus dem Ausland?" (nicht meine erste Fernbeziehung)

Da ist zumindest was dran.

vor 10 Stunden, buena_lea schrieb:

Mama: "Nein, lass ihn ziehen, du warst jahrelang die Nummer zwei, es gibt jemanden dort draußen, wo du die Nummer eins bist."

Eben.

bearbeitet von aokbdm

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vor 9 Stunden, Metronom schrieb:

Du sagst Ihm direkt ins Gesicht: wenn du nicht da bist, werde ich natürlich mit anderen Kerlen ficken. Welch ein Mann möchte so was von der Freundin denn hören?

Vielleicht jeder, der nicht gerne betrogen wird? Ich meine bei 2 Jahre Fernbeziehung (er in China) und die beiden um die 30, da kannst du von ausgehen, dass da fremdgefickt wird. Ist nur ehrlich das so auch abzumachen und nicht den Partner zu betrügen.

Daher: Ich bin so ein Mann, der das in der Situation gerne hören würde, da es das Offensichtliche ist. Zumal sie ihm damit auch freistellt seinen Spaß in China zu haben. Hätte das an ihrer Stelle auch so gehandelt und an seiner Stelle die Frage gar nicht erst gestellt. Sehe das Problem nicht.

EDIT:

@TE: Wie die anderen schon erwähnt haben, passt es bei euch vorne und hinten nicht. Exemplarisch nehme ich mal die Sexhäufigkeit und sein Hang Sachen zu versprechen, die er nicht einhält bzw. gar nicht erst einhalten will. Beides fette RedFlags, wo man sich überlegen muss, ob man jetzt für immer deutlich zu wenig Sex haben und mit einem sehr unzuverlässigen Menschen zusammen leben will. So wird es nämlich bleiben.

bearbeitet von XOR2
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vor 10 Stunden, buena_lea schrieb:

Soll ich ihm schreiben und über meinen Schatten springen? Oder soll ich ihn ziehen lassen, weil er einfach nur eine Projektion meiner Bedürfnisse ist?

Er und du mögt euch auf bestimmten Ebenen, aber auf anderen versteht ihr euch überhaupt nicht. Ihr passt in meinen Augen nicht zusammen. Er ist, wie du schon sagtest, unabhängig und will sich nicht komplett auf dich einlassen. 

Ich weiß nicht wie lange das Problem mit der Sexualität besteht und wann du ihm gesagt hast, dass Exklusivität nicht klar geht. WENN er jedoch dir unter Tränen sagt, dass es ihm leid tut und danach GENAU das macht, was dich so aufregt. Ja Mädel, dann musste ihn gehen lassen. 

Denn egal, ob deine Ansprüche hoch sind oder seine niedrig, er versteht dich offensichtlich nicht. Sonst würde er sowas nicht machen. Sein Verständnis =/= deinem. 

Ich denke nicht, dass du Angst hast sowas wie ihn nicht wiederzufinden. Wenn doch, bist du noch zu krass in der Oneitis und brauchst ZEIT. 

Such dir lieber wen der in deinem Land ist, Opa hat den MVP Ratschlag. Du bist 29, du bist smart, siehst wahrscheinlich gut aus.

Ich würde dir raten: Lerne selbst was unabhängig zu sein, lass dich nicht zu SCHNELL emotional auf alles ein. Check erstmal bestimmte Kriterien ab. Ich warne dich aus eigener Erfahrung vor emotionalen Achterbahnfahrten. Das wird dich nur noch länger von einer langen gesunden Beziehung abhalten imo.

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