Mit Anfang 30 noch Jungfrau

761 Beiträge in diesem Thema

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Aber ich sehe schon, dass wohl kein Weg an einer Therapie vorbeiführen wird, sofern ich nicht in fünf Jahren noch sexlos sein will. 

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Gast
vor 2 Minuten, SportyGuy schrieb:

Eine genaue Zahl kann ich nicht nennen, aber über die Jahre waren es nicht viele. Im Alltag sowieso nicht, und wenn ich mal in Clubs unterwegs bin (in letzter Zeit seltener) schaffe ich es auch nicht. Flirten beruht ja auf Gegenseitigkeit, ich kann sie zwar anschauen, aber wenn es keine oder irgendwelche abweisenden Reaktionen gibt hat dies mit Flirten nichts zu tun. Meist verschwinden die Frauen auch schnell, wenn ich sie mein Interesse wittern. Eventuell mache ich auch gravierende Fehler, die mir selbst nicht auffallen. Ich habe ja wie du selbst schreibst nur meine stark gefilterte Sicht auf die Dinge.

Ich habe nicht alle Beiträge mitverfolgt, aber wenn ich so überlege, wie flirten bei mir zustande kommt und es kommt ja doch häufiger mal vor, auch im Alltag oder auf der Arbeit, dann ist es auch immer die Ausstrahlung, die jemand hat. 
Wie ich verstanden habe, siehst du etwas „hart“ aus, wenn ich dann noch deine Einstellung zu dir selbst dazu addiere, dann kann deine Ausstrahlung keine gute sein. Wenn du von vorn herein denkst, dass die Frau mit dir sowieso nicht flirten will und wird, dann ist das eine selbsterfüllende Prophezeiung. 
Du musst nicht deinem Idealbild ähnlich sein, zumal dein Idealbild von einem Mann subjektiv ist und nicht dem Idealbild der Frauen entsprechen muss, aber wenn du von vornherein verkrampft bist, kann es auch nichts werden, selbst wenn du aussiehst, wie Brad Pitt. 

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vor 13 Minuten, SportyGuy schrieb:

Eine genaue Zahl kann ich nicht nennen, aber über die Jahre waren es nicht viele. Im Alltag sowieso nicht, und wenn ich mal in Clubs unterwegs bin (in letzter Zeit seltener) schaffe ich es auch nicht.

So...

Wenn du willst, kannst du mal was ausprobieren.

Schreib dir das oben in einem kurzen Satz auf einen A4-Zettel. "Ich schaffe es selten bis gar nicht, zu flirten und mein Interesse zu zeigen." Oder wie immer es deiner Formulierung entspricht. Jedenfalls schön deutlich-konkret.

Dann nimm den Zettel in beide Hände, oder setzt dich an einen Tisch und leg die Hände auf den Zettel vor dir, so das du es schön präsent hast. Und dann sag dir nochmal:

" Bisher akzeptiert mich keine Frau so wie ich bin."

Und dann achte mal darauf, ob sich beim letzteren Satz was ändert.

bearbeitet von Helmut
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vor 13 Stunden, SportyGuy schrieb:

Aber ich sehe schon, dass wohl kein Weg an einer Therapie vorbeiführen wird, sofern ich nicht in fünf Jahren noch sexlos sein will. 

Mach das auf jeden Fall! 
 

habe es selbst letztes Jahr gemacht und es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Habe Frauen immer in zwei Kategorien gepackt: 1. nur Sexobjekt 2. die absolute Traumfrau auf ein unendlich hohes Podest gestellt. 
 

Die Ursachen hierfür wurden mir erst in der Therapie bewusst und meine Lebenseinstellung ist seitdem eine ganz andere geworden.  Neben deinem Hauptaugenmerk ziehst du aus einer Theraphie noch sehr viel positiven „Beifang“. Ist gerade zu Beginn manchmal echt krass, die Therapeutin kann mit wenigen Worten Emotionen in dir Triggern, die echt heftig sind. Hatte dort die heftigsten Heulanfälle meines Lebens aber das gehört dazu und ist gut. Lange Rede kurzer Sinn, mach das auf jeden Fall 👍

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Eine Therapie kann gute Einsichten bringen, mach das. Sei aber auch gleichzeitig aktiv. Was machst du diese Woche, um Frauen kennenzulernen und mit ihnen zu üben?
Du bist doch aus Hannover?
Schau mal da rein: https://www.feinfuehlraum.de/kalender/

3.3.20

Di

Offener Tantrakreis

Licht, Meditation und berührende Momente

19:30 - 22:00 Uhr

Ein tantrischer Abend im Heilort am Fluss,

Fischerstraße 13, Hannover

 

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Bei meinem Spaziergang in der heutigen Mittagspause habe ich es mir mal zur Übung gemacht, beim Vorbeigehen ein paar Mädels eindeutiger anzuschauen. Vereinzelt kam es sogar zu kurzem Blickkontakt :-). Für viele hier wahrscheinlich nichts besonders, für mich hingegen schon. Diese Übung versuche ich jetzt in jede Mittagspause einzubauen und systematisch sowie möglichst neutral die Reaktionen zu beobachten.

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Am 26.2.2020 um 14:20 , SportyGuy schrieb:

Bei meinem Spaziergang in der heutigen Mittagspause habe ich es mir mal zur Übung gemacht, beim Vorbeigehen ein paar Mädels eindeutiger anzuschauen. Vereinzelt kam es sogar zu kurzem Blickkontakt :-). Für viele hier wahrscheinlich nichts besonders, für mich hingegen schon. Diese Übung versuche ich jetzt in jede Mittagspause einzubauen und systematisch sowie möglichst neutral die Reaktionen zu beobachten.

Das ist eine gute Übung und bringt dich auf jeden Fall weiter. Habe ich auch gemacht.

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Am 26.2.2020 um 14:20 , SportyGuy schrieb:

Bei meinem Spaziergang in der heutigen Mittagspause habe ich es mir mal zur Übung gemacht, beim Vorbeigehen ein paar Mädels eindeutiger anzuschauen. Vereinzelt kam es sogar zu kurzem Blickkontakt :-). Für viele hier wahrscheinlich nichts besonders, für mich hingegen schon. Diese Übung versuche ich jetzt in jede Mittagspause einzubauen und systematisch sowie möglichst neutral die Reaktionen zu beobachten.

Und an dieser Stelle kann ich dir nochmals das DJBC (Don Juan Bootcamp, lässt sich frei verfügbar mit Google finden) nahelegen. Blickkontakt zu fremden Menschen aufbauen ist da auch direkt die Übung für die erste Woche. Mit der Zeit steigern sich dann die Übungen, weil "nur gucken" dich nichtmal in die Nähe einer Pussy bringt. Insgesamt bringt das DJBC ein gutes Verhältnis zwischen Theorie und Praxis mit. Und lass dich nicht von einem 6 Wochen Intensivprogramm abschrecken. Es kontrolliert keiner, ob du länger brauchst. Wenns mal nicht so gut läuft, kannst du auch eine Woche einfach wiederholen oder auch einen Schritt zurrück machen. Solange du weiter arbeitest, gehts auch weiter.

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Am 12.8.2019 um 22:12 , nonvaluer schrieb:

Hallo zusammen. 

 

Der Titel sagt schon alles. Ich habe ein sehr großes Problem. Ich bin jetzt Anfang 30 und bin immer noch Jungfrau. Ich weiß nicht was ich dagegen machen soll. 

Ficken.

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Am 26.2.2020 um 08:31 , W0rldTrav3l3r schrieb:

Mach das auf jeden Fall! 
 

habe es selbst letztes Jahr gemacht und es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Habe Frauen immer in zwei Kategorien gepackt: 1. nur Sexobjekt 2. die absolute Traumfrau auf ein unendlich hohes Podest gestellt. 
 

Die Ursachen hierfür wurden mir erst in der Therapie bewusst und meine Lebenseinstellung ist seitdem eine ganz andere geworden.  Neben deinem Hauptaugenmerk ziehst du aus einer Theraphie noch sehr viel positiven „Beifang“. Ist gerade zu Beginn manchmal echt krass, die Therapeutin kann mit wenigen Worten Emotionen in dir Triggern, die echt heftig sind. Hatte dort die heftigsten Heulanfälle meines Lebens aber das gehört dazu und ist gut. Lange Rede kurzer Sinn, mach das auf jeden Fall 👍

Ohne dir zu Nahe treten zu wollen,

aber kannst du mir deine Ursachen dafür nennen? Mir geht es, deiner Beschreibung nach, total gleich 

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vor 2 Stunden, Cheesuz_Crisp schrieb:

Ohne dir zu Nahe treten zu wollen,

aber kannst du mir deine Ursachen dafür nennen? Mir geht es, deiner Beschreibung nach, total gleich 

Klar, als 7-jähriger ist meine Mutter fast an Krebs gestorben, während sie in Behandlung war hat mein Stiefvater es hinbekommen, dass wir sie bzw sie uns nicht sehen konnte. All die Jahre hatten meine Schwester und ich Au Pair Mädchen, die die Mutterrolle eingenommen haben aber auch immer nach einem Jahr wieder weg waren. Hierdurch hat sich in meinem Kopf verfestigt, dass Frauen zu denen ich eine starke Bindung habe, immer wieder durch externe Faktoren, auf die ich keinen Einfluss habe, von mir getrennt wurden. Mit den Jahren hat sich der Irrglaube eingestellt, dass wenn ich über alles Bescheid weiß diese externen Faktoren kontrollieren kann und somit vermeide, dass sich die Frau aus meinem Leben verabschiedet. Ein weiterer Faktor war, so glaubte ich, alles richtig machen zu wollen, Podestdenken, sodass sollte ich die externen Faktoren nicht kontrollieren können, die Frau von sich aus entscheidet bei mir zu bleiben. Schon ziemlich verquer alles aber so hat es sich nun mal in meinem Kopf entwickelt. 
 

Nachdem meine erste große Liebe mich betrogen hatte nach 3,5 Jahren Beziehung, habe ich einen Hass gegen manche Frauen entwickelt bzw mir eine emotionale Mauer aufgebaut, wodurch ich sie nur noch als Sexobjekte sah. 
Manche wollten das auch, alles gut, die aber mehr wollten, für die war es schwierig. 
 

Und alle paar Jahre lernte ich Frauen kennen, 3 in 10 Jahren, die mich so berührt hatten, dass ich in alte Verhaltensmuster zurück fiel. 
 

Das ist es in Kürze. Und in der Therapie wurde mir das erst mal so richtig bewusst, ich lernte mit diesem Teil meines Ichs umzugehen, ihn auszutricksen und andere Verhaltensmuster und Sichtweisen mir anzueignen. Die wohl beste Analogie ist das Leben repräsentiert durch eine Torte, und eine Partnerin, die nur die Kirsche auf dieser ist. Die Torte schmeckt mit, aber auch ohne Kirsche. 😉

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Laut Therapeut soll ich erstmal ganz und gar mit mir selbst zufrieden und im Reinen sein, dies ist dann das Fundament, auf dem alles andere aufbaut (auch das Flirten). Die Therapie werde ich nun fortsetzen.

Zudem war ich letzte Woche beim Vereinsschwimmen und werde da auch häufiger hingehen, habe es allerdings noch nicht geschafft, mit den Frauen dort in Kontakt zu kommen. Da sehe ich auch mein Kernproblem: Egal wo ich hingehe (Clubs, Vereine, Veranstaltung etc.), mit Frauen komme ich nicht annährend in Kontakt, da befindet sich so eine Art unsichtbare Barriere oder ich selbst bin zu unsichtbar. Hier soll dann auch die Verhaltenstherapie ansetzen, Frauen sollen mich als sexuelles Wesen wahrnehmen, bisher bin ich entweder Luft für sie oder eher nervig. 

Im Alltag versuche ich nun wo immer möglich Blickkontakt mit Frauen zu suchen, natürlich gehen nur wenige (ca. 10 %) darauf ein, aber hilft ja nichts. Wie das einige hier mit dem Ansprechen hinbekommen ist mir allerdings weiterhin ein Rätsel. Bei mir ergeben sich noch keine zufälligen Situationen, in denen ich sie ansprechen könnte, auch wenn ich häufiger einkaufe oder Bahn fahre. Aber wie gesagt ist Inner Game erstmal das Wichtigste, allein schon um meine Ausstrahlung zu verbessern. Aber wenn ich ehe, wie viele Männer ne Freundin haben, muss ich das doch auch hinbekommen. 

Ich habe allerdings auch bemerkt, dass ich im rein beruflichen Kontext besser mit Frauen klarkomme, die einen akademischen Background haben. Die wirken häufig nicht so arrogant und mit mir viel mehr auf einer Wellenlänge bzw. ich kann mich mit ihnen besser unterhalten. 

 

bearbeitet von SportyGuy

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Glaube du kannst gut bei deinem Styling ansetzen + gutes Deo ... dann wirst du positives Feedback bekommen darauf kannst du aufbauen

bearbeitet von Fussballfan123

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vor 3 Stunden, SportyGuy schrieb:

Frauen sollen mich als sexuelles Wesen wahrnehmen, bisher bin ich entweder Luft für sie oder eher nervig. 

Ich denke du denkst hier zu früh ans superlativ. Frauen sollten dich erstmal überhaupt als netten Typen wahrnehmen mit dem man normal reden und spaß haben kann. Frauen als Freunde zu haben wird dir helfen dein Podestdenken abzustellen sobald du merkst, dass das auch nur normale Menschen sind.

Hast du im Verein schon Kontakte mit anderen Typen herstellen können ? Unter Männern kommt man total easy ins Gespräch, und ebenso locker sollte man das bei Frauen auch nehmen.

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vor 6 Minuten, Fussballfan123 schrieb:

Glaube du kannst gut bei deinem Styling ansetzen + gutes Deo ... dann wirst du positives Feedback bekommen darauf kannst du aufbauen

Zu Optimieren gibt es beim Styling sicherlich noch etwas, ist allerdings die Frage, was mir steht. Kohle wäre da, aber ich möchte nicht hunderte € in Klamotten investieren und dann feststellen, dass es mit Frauen trotzdem nicht läuft. Ein gutes Deo benutze ich natürlich auch schon. Allerdings sehe ich täglich viele durchschnittlich gestylte Jungs mit Freundin, da stellt sich mir natürlich die Frage, wie viel das Styling im Endeffekt wirklich ausmacht. 

Aber zu diesem Thema gibt es hier ja sehr unterschiedliche Ansichten. Die einen meinen, man solle seine Looks maximieren, andere wiederum sagen, man müsse überhaupt erstmal aktiv werden und an seinem Inner Game arbeiten. 

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vor 6 Minuten, antanaro schrieb:

Ich denke du denkst hier zu früh ans superlativ. Frauen sollten dich erstmal überhaupt als netten Typen wahrnehmen mit dem man normal reden und spaß haben kann. Frauen als Freunde zu haben wird dir helfen dein Podestdenken abzustellen sobald du merkst, dass das auch nur normale Menschen sind.

Das stimmt natürlich, aber dafür müssen sie mich auch kennen lernen wollen.

vor 6 Minuten, antanaro schrieb:

Hast du im Verein schon Kontakte mit anderen Typen herstellen können ? Unter Männern kommt man total easy ins Gespräch, und ebenso locker sollte man das bei Frauen auch nehmen.

Ne, ist für mich ziemlich schwierig. Auch mit Typen komme ich nicht in den Kumpelmodus, es bleibt alles sehr distanziert. Da es mir aber oft so geht, wird es wohl eher an mir liegen. Nur woran genau, das ist eben die Frage. 

bearbeitet von SportyGuy

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@Sportyguy

Wie wäre es,  wenn du dir professionelle Hilfe zum Thema Dating holst? Am besten ein Live-Coaching. Kostet zwar etwas, damit erreichst du aber vermutlich schneller etwas. Gibt genug kommerzielle Anbieter, die auch wirklich was drauf haben. Einfach mal darüber informieren.

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vor 13 Minuten, luffy123 schrieb:

Wie wäre es,  wenn du dir professionelle Hilfe zum Thema Dating holst? Am besten ein Live-Coaching. Kostet zwar etwas, damit erreichst du aber vermutlich schneller etwas. Gibt genug kommerzielle Anbieter, die auch wirklich was drauf haben. Einfach mal darüber informieren.

Momentan besuche ich bereits einen Therapeuten, um mein Selbstwertproblem in den Griff zu bekommen und die eingefahrenen negativen Denkmuster in positive Denkmuster umzuprogrammieren. Darauf soll dann die Verhaltenstherapie aufbauen, hier wird er mir sicherlich helfen, Gesprächsroutinen für den Umgang mit Frauen und allgemein fremden Menschen einzuüben. 

Ein Dating-Coach würde dann darauf aufbauen. Das bringt mir allerdings nur etwas, wenn ich meine Ansprechangst überwinden kann, ansonsten bleibt das alles Theorie. Ich müsste also regelmäßig fremde Frauen ansprechen, um das erlernte Flirtwissen auch anwenden zu können. Würde mich solch ein Live-Coach denn dabei begleiten und mir Feedback zu den Approaches geben?

bearbeitet von SportyGuy

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vor 4 Stunden, SportyGuy schrieb:

Laut Therapeut soll ich erstmal ganz und gar mit mir selbst zufrieden und im Reinen sein, dies ist dann das Fundament, auf dem alles andere aufbaut

Würde mich interessieren:

1) Sagt er dir solche Sätze geraderaus auf den Kopf, oder erarbeitet ihr das gemeinsam?

2) Meint er damit, dass du vorher nicht flirten sollst, oder war das unabhängig davon zu verstehen?

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Nochmal eine Warnung von mir bzgl. deiner Erwartung bezogen auf eine Therapie: Mit Psychologie kriegst Du i.d.R. tausende "nutzlose" Fragen gestellt und eierst wochenlang mit Terminen rum - nur damit dann am Ende rauskommt, dass Du eh alle Entwicklungsschritte selber gehen musst. (Ausnahme: Schwere Erkrankungen, die Medikamentiert werden können/wo Medikamente eine große Rolle spielen). Das klingt jetzt hart, aber letztendlich ist ein Therapeut nur sowas wie ein Trainer, der dich etwas observiert und dich auf Dummheiten hinweist. Das kann schon ordentlich was bringen, wenn deine Kognitionen bzw. dein generelles Weltbild umgestaltet wird, aber letztendlich muss du dir klar werden, dass du allein für deinen Fortschritt verantwortlich bist.

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vor 3 Minuten, RyanStecken schrieb:

Nochmal eine Warnung von mir bzgl. deiner Erwartung bezogen auf eine Therapie: Mit Psychologie kriegst Du i.d.R. tausende "nutzlose" Fragen gestellt und eierst wochenlang mit Terminen rum - nur damit dann am Ende rauskommt, dass Du eh alle Entwicklungsschritte selber gehen musst. (Ausnahme: Schwere Erkrankungen, die Medikamentiert werden können/wo Medikamente eine große Rolle spielen). Das klingt jetzt hart, aber letztendlich ist ein Therapeut nur sowas wie ein Trainer, der dich etwas observiert und dich auf Dummheiten hinweist. Das kann schon ordentlich was bringen, wenn deine Kognitionen bzw. dein generelles Weltbild umgestaltet wird, aber letztendlich muss du dir klar werden, dass du allein für deinen Fortschritt verantwortlich bist.

Cool, in wie vielen Sitzungen warst du denn und was sind deine Referenzen diesbezüglich, die dich zu dieser Annahme verleiten?

Psychologen haben schon einigen Leuten geholfen, bleib am Ball und versuch auch immer eigenen Input reinzubrigen.

kopf hoch

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vor 5 Minuten, Helmut schrieb:

Würde mich interessieren:

1) Sagt er dir solche Sätze geraderaus auf den Kopf, oder erarbeitet ihr das gemeinsam?

2) Meint er damit, dass du vorher nicht flirten sollst, oder war das unabhängig davon zu verstehen?

Zu Deiner ersten Frage: Das war einer seiner ersten Sätze, konkret meint er damit, ich soll zu dem stehen, was ich bin und mir immer wieder sagen, dass ich gut bin so wie ich derzeit bin (Selbstakzeptanz). Ich muss auch sagen, dass ich mich tatsächlich etwas besser fühle, wenn ich mir das immer wieder ins Gedächtnis rufe, scheint also etwas dran zu sein

Zu 2: Das war zwar unabhängig davon zu verstehen, aber die Selbstakzeptanz bildet erstmal das Fundament, auf welchem alles andere aufbaut

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Okay, finde ich eine wichtige Nuance.

100% mit sich selbst zufrieden ist meiner Wahrnehmung nach kaum jemand. Mir fallen sofort zehn (naja, zumindest fünf) Dinge ein, die ich an mir ändern würde, wenn die gute Fee vorbeikäme und Wünsche verteilt. Und genauso für jeden in meinem Umfeld.

ABER: Sich selbst zu akzeptieren, inklusive der Dinge die wir nicht ändern können, aller unserer Schwächen, aller unserer Schattenseiten - das ist meiner Meinung nach ein Ticket zu einem sehr erfüllten Leben.

bearbeitet von Helmut
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vor 2 Minuten, Helmut schrieb:

ABER: Sich selbst zu akzeptieren, inklusive der Dinge die wir nicht ändern können, aller unserer Schwächen, aller unserer Schattenseiten - das ist meiner Meinung nach ein Ticket zu einem sehr erfüllten Leben.

Ja, so meint er es auch. Er hat schon in der ersten Sitzung gemerkt, dass ich unzufrieden bin mit mir selbst bin und mir deshalb dazu geraten.

Meine Unzufriedenheit mit mir selbst schwingt in der Interaktion mit anderen Menschen und v.a. Frauen mit, und da soll ich nun zunächst ansetzen. Gerade Frauen reagieren sehr sensibel darauf und Selbstzufriedenheit lässt einen Mann deutlich attraktiver erscheinen. 

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