Um dem Chaos zu entkommen, muss man sich dem Chaos stellen

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Hi liebe PU-Gemeinde, 

vorhin habe ich dieses Video hier gefunden, das mich sehr zum Nachdenken gebracht hat: 
Hier sagt Jordan Peterson sinngemäß, dass man dem Chaos des Lebens nur entkommen kann, indem man sich ihm stellt, was erstmal unintuitiv ist, aber wenn man länger drüber nachdenkt macht es extrem Sinn. Und dieser Gedankengang lässt sich auch auf PU übertragen. Ich denke mal der Großteil der angemeldeten Mitglieder hier im Forum erlebt eine gewisse Art von "Chaos" bzw. "Unglück" in seinem Leben durch die Schwierigkeit mit Frauen richtig umzugehen (sonst wären wir ja nicht hier, wenn alles glatt laufen würde).

Was ist jetzt die Lösung für dieses Problem?
Man kann sich jetzt, wie MGTOW (in den stärkeren Ausprägungen) Frauen komplett entziehen und sagen "scheiß drauf, ich geh jetzt einfach den "Monk-way", also garkeinen Sex mehr mit Frauen haben oder nur noch mit Prostituierten). Das "löst" das Problem zwar irgendwie, aber verschenkt das ganze Wachstumspotenzial, das dieses "Problem" für das Leben bereithält. Ich kann euch nämlich versprechen PU hat deutlich mehr Implikationen in eurem Leben, als nur besser mit Frauen zu werden. Hier ein paar Bereiche, die sich damit ebenfalls teils dratisch verbessern (je nach eurem Ausgangslevel natürlich): 
- Soziale Interaktion
- Verhandlung
- Verkaufen
- Durchhaltevermögen
- Selbstvertrauen

Ich persönlich finde es nach langjähriger Erfahrung auch extrem wichtig PU zu beherrschen, wenn man sich dann entschließt eine Beziehung einzugehen, denn wie Jordan Peterson auch mal in einem anderen Video sagt, kann man mit jemand Anderem nur wirklich verhandeln, wenn man auch bereit ist das Angebot abzulehnen, wenn die Konditionen nicht stimmen. Andernfalls bettelt man den Anderen an und das ist keine Verhandlung! Eine Beziehung ist aber nichts Anderes, als ein stetiges Verhandeln und ich kenne in meinem Freundeskreis wirklich sehr viele Männer, die nicht mit ihrer Freundin verhandeln, sondern nur "betteln", weil die Angst die "sichere Freundin/sicheren Sex zu verlieren" und sich wieder "auf die Jagd begeben zu müssen" zu groß ist, um ganz klar seine eigenen Bedürfnisse gegenüber der Freundin zu äußern und gegebenenfalls auch einen Streit oder eine Trennung zu riskieren.

Hier folgt dann die Betaisierung --> Attraction nimmt ab --> mehr Angst die Freundin zu verlieren --> mehr Betaisierung (Teufelskreis beginnt)

Für die Anfänger: Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie heftig PU am Anfang ist, aber es gibt einfach keine Alternative als sich durchzubeißen (übrigens: Keine Sorge es wird nicht wirklich leichter, man lernt nur besser mit dem Chaos umzugehen 😅)

Mir ist bewusst, dass dieser Thread keine neuen raketenwissenschaftlichen Erkenntnisse bereithält, aber er trägt zu einer gesteigerten Motivation/Durchhaltevermögen bei und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie hart das Game sein kann und da kann man jede Form von Motivation wirklich gut brauchen! 

Ich bin raus für heut, peace out,

Ambizious

 

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vor 7 Minuten, Ambizious schrieb:

Eine Beziehung ist aber nichts Anderes, als ein stetiges Verhandeln und ich kenne in meinem Freundeskreis wirklich sehr viele Männer, die nicht mit ihrer Freundin verhandeln, sondern nur "betteln", weil die Angst die "sichere Freundin/sicheren Sex zu verlieren" und sich wieder "auf die Jagd begeben zu müssen" zu groß ist, um ganz klar seine eigenen Bedürfnisse gegenüber der Freundin zu äußern und gegebenenfalls auch einen Streit oder eine Trennung zu riskieren.

Das sollte sich jeder der eine Beziehung will ganz groß ausgedruckt, an einen Ort hängen an dem er es jeden Tag ließt.

Beziehung ist nur am Anfang leicht und easy, irgendwann kommt der Punkt wo jede Beziehung echte, harte Arbeit wird. Man ist permanent gezwungen sich zu hinterfragen. Das ist wirklich anstrengend.

Die Frage ob sich der Aufwand noch lohnt und ob das eigene Leben nicht ohne LTR ausgeglichener und befriedigender ist, sollte man sich ruhig auch mal stellen.

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vor 1 Stunde, Ambizious schrieb:

Man kann sich jetzt, wie MGTOW (in den stärkeren Ausprägungen) Frauen komplett entziehen und sagen "scheiß drauf, ich geh jetzt einfach den "Monk-way", also garkeinen Sex mehr mit Frauen haben oder nur noch mit Prostituierten). Das "löst" das Problem zwar irgendwie, aber verschenkt das ganze Wachstumspotenzial, das dieses "Problem" für das Leben bereithält.

Ich weiß nicht wer es gesagt hat aber dieses MGTOW kann auch nen netter Ort sein um mal Urlaub da zu machen. Nur Leben will man nicht dort.

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vor 17 Minuten, Danisol schrieb:

Dieses "Harte Arbeit" ist meist eher ein Zeichen dafür dass es lange Zeit eine Fehlentwicklung gab die dann nur mit nem Haufen Aufwand wieder grade gebogen werden kann. Ist auch bei anderen Dingen so. Wenn du sehr viel Geld beispielsweise in die Hand nehmen muss um etwas uzu korrigieren ist das quasi in sicheres Zeichen dafür dass du einfach zu lange gepennt hat und eine Fehlentwicklung wo sie noch mit wenig Aufwand zu korrigieren gewesen wäre nicht gesehen hast oder sogar absichtlich die Augen vor verschlossen hast. Am Anfang braucht es nur ne kleine Korrektur um wieder auf dem rechten Weg zu gelangen. Später hingegen musste nen komplett anderen Kurs einschlagen.

Möglich, kann aber auch einfach sein, dass die Frau und du sich in eine andere Richtung entwickelt haben. Meine erste Exfreundin ist von der Bankerin plötzlich zum Hippie geworden, was logischerweise schwierig ist, wenn ich diesen Schritt nicht mitgehen möchte 

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Ich finde generell, dass in PU der Aspekt, wie kriegt man eine Frau in die Beziehung ABSOLUT unterrepräsentiert ist! Werde dazu morgen oder die Tage einen Thread eröffnen

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vor 4 Stunden, Ambizious schrieb:

Ich finde generell, dass in PU der Aspekt, wie kriegt man eine Frau in die Beziehung ABSOLUT unterrepräsentiert ist! Werde dazu morgen oder die Tage einen Thread eröffnen

Der Aspekt ist nicht unterrepräsentiert, weil PU auf "Mann verführt, Frau bindet" aufbaut. 
Freue mich schon auf deinen Thread.

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Danke @botte für diesen sehr guten Beitrag. Das hab ich aktuell verkackt.

Beziehung führen ist also wie Segeln, das Schiff immer schön mit kleinen Korrekturen am Wind halten. Check

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vor 2 Stunden, capitalcat schrieb:

Der Aspekt ist nicht unterrepräsentiert, weil PU auf "Mann verführt, Frau bindet" aufbaut. 

Jein, bei PU geht es darum jemand zu werden, den Frau gerne (be-)halten will. Jedenfalls in meinem Verständnis.

Vor allem weil langfristig ein "Fake it, till you make it" hier nicht funktioniert. Denn so ne Maske fällt unweigerlich früher oder später wenn man viel Zeit miteinander verbringt. Und wenn dann der wahre Mensch zum Vorschein kommt, dann ist es sehr vorteilhaft nicht mehr der unsichere, kleine Junge zu sein.

bearbeitet von Hexer
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vor 10 Minuten, Hexer schrieb:

Jein, bei PU geht es darum jemand zu werden, den Frau gerne (be-)halten will. Jedenfalls in meinem Verständnis.

Vor allem weil langfristig ein "Fake it, till you make it" hier nicht funktioniert. Denn so ne Maske fällt unweigerlich früher oder später wenn man viel Zeit miteinander verbringt. Und wenn dann der wahre Mensch zum Vorschein kommt, dann ist es sehr vorteilhaft nicht mehr der unsichere, kleine Junge zu sein.

Ich gebe dir Recht, verstehe aber nicht wirklich in wie weit sich dein Beitrag auf meinen bezieht bzw. an welcher Stelle ich etwas anderes behauptet hätte 🙂 

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Wirklich toller Beitrag! Danke fürs Teilen! @Ambizious

vor 10 Stunden, Sam Stage schrieb:

Beziehung ist nur am Anfang leicht und easy, irgendwann kommt der Punkt wo jede Beziehung echte, harte Arbeit wird. Man ist permanent gezwungen sich zu hinterfragen. Das ist wirklich anstrengend.

 

vor 8 Stunden, botte schrieb:

Stimme hier überhaupt nicht zu. "Harte" Arbeit wird's eigentlich nur, wenn man es über längere Zeit schleifen lässt, also nicht mehr auf ein ausgewogenes Nähe/Distanz-Verhältnis und gelegentliche Spannungsspitzen geachtet hat. [...]

 

vor 3 Stunden, Sam Stage schrieb:

Danke @botte für diesen sehr guten Beitrag. Das hab ich aktuell verkackt.

Beziehung führen ist also wie Segeln, das Schiff immer schön mit kleinen Korrekturen am Wind halten. Check

Alleine zu lesen, dass hier auch die Advanced Members bereit sind, sich untereinander ehrlich und respektvoll auszutauschen, und sich auch ihre "Fehlinterpretationen" eingestehen können, zeigt, dass dieses Forum eine Zukunft hat.

Die Pickup Community ist derzeit stark am Wachsen und ich bin froh, dass zurzeit so viele Männer aufwachen und merken, dass es Zeit ist, das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Baustellen mit Frauen oder generell Innergame Baustellen in Angriff zu nehmen, ist eine so wertvolle Sache. Ich bin gerne Teil dieser Community.

bearbeitet von Kalter Kakao
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vor 7 Stunden, Ambizious schrieb:

Ich finde generell, dass in PU der Aspekt, wie kriegt man eine Frau in die Beziehung ABSOLUT unterrepräsentiert ist! Werde dazu morgen oder die Tage einen Thread eröffnen

Warum denkst du, dass es ein erstrebenswertes Ziel sein sollte, eine Frau in eine Beziehung zu kriegen? 

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vor 27 Minuten, capitalcat schrieb:

Ich gebe dir Recht, verstehe aber nicht wirklich in wie weit sich dein Beitrag auf meinen bezieht bzw. an welcher Stelle ich etwas anderes behauptet hätte 🙂 

ich finde halt PU baut nicht auf "Mann verführt, Frau bindet" auf. Sondern auf: überwinde Deine Grenzen und wachse an Deinen Erfahrungen.

Keine Sorge, hab Dich immer noch lieb!

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vor einer Stunde, spirou schrieb:

Warum denkst du, dass es ein erstrebenswertes Ziel sein sollte, eine Frau in eine Beziehung zu kriegen? 

Ohne @Ambizious hier vorgreifen zu wollen - ich begreife PU nach wie vor als Werkzeugkasten, und nicht als Dogma. Heisst: wenn ein Mann eine Partnerin für ne LTR sucht, dann wird ihm PU dabei helfen. Wenn er stattdessen nur Frauen zum Rumvögeln sucht, sollte es ihm dabei ebenfalls helfen. Die Entscheidung, ob man es als Werkzeug oder als Lifestyle betrachtet, ist eine sehr individuelle.

Ich bin vor ein paar Jahren zum beispiel hier eingestiegen mit dem Ziel, besser mit Frauen zu werden. Um mir genug Auswahl zu schaffen, wieder eine geeignete Kandidatin für eine LTR zu finden. Und die dann auch mit einiger Wahrscheinlichkeit so weit für mich interessieren zu können, dass sie mich binden will. Habe ich Stand jetzt auch geschafft. Das heisst aber nicht, dass das hier DAS Ziel für jeden hier im Forum sein sollte. Ist vielleicht sogar eher die Ausnahme - aber alles legitim, denke ich.

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vor 5 Stunden, capitalcat schrieb:

Der Aspekt ist nicht unterrepräsentiert, weil PU auf "Mann verführt, Frau bindet" aufbaut. 
Freue mich schon auf deinen Thread.

Ja, aber diese Grundthese ist schlicht falsch.

Beweis: Es ist definitiv nicht so (kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen und kenne genug andere Männer), dass jede Frau nach dem Sex sofort eine Beziehung mit dem Mann will. Und wenn Mann dann eine Beziehung mit dieser Frau eingehen will, gibt es dazu einfach mal fast 0 Pick Up Literatur, die sich mit diesem Thema beschäftigt, wie man das am besten bewerkstelligt. Für mich eine "krasse Forschungslücke"

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vor 10 Minuten, botte schrieb:

Ohne @Ambizious hier vorgreifen zu wollen - ich begreife PU nach wie vor als Werkzeugkasten, und nicht als Dogma. Heisst: wenn ein Mann eine Partnerin für ne LTR sucht, dann wird ihm PU dabei helfen. Wenn er stattdessen nur Frauen zum Rumvögeln sucht, sollte es ihm dabei ebenfalls helfen. Die Entscheidung, ob man es als Werkzeug oder als Lifestyle betrachtet, ist eine sehr individuelle

Mir geht es bei meiner Frage nicht darum, PU metaphysisch zu betrachten. Darüber hinaus stelle ich mich gegen Dogmen, weil dies jede Art von Kritik im Keim erstickt.

vor 15 Minuten, botte schrieb:

Ist vielleicht sogar eher die Ausnahme - aber alles legitim, denke ich.

Finde ich persönlich und aus eigener Erfahrung nicht legitim. Es ist ein Ziel, welches nicht die Zufriedenheit fördert und dem Selbstwertgefühl systematisch schadet. Ziele sollten immer SMART sein, d. h. vollkommen von einem selbst beeinflussbar. Deshalb ist auch das Ziel, mit 100 Frauen zu schlafen schlecht, weil du nicht alleine dafür verantwortlich bist und es zu sehr starkem Frust führen kann. Besser ist es, sich das Ziel zu setzen, 10 Frauen anzusprechen, weil vollkommen beeinflussbar.

Wer sich nämlich falsche Ziele setzt, verschwendet sehr viel Zeit, ihnen nachzujagen, obwohl es nicht zufrieden macht. Was bringt es, das Ziel zu haben, mit 100 Frauen zu schlafen, wenn es austauschbare Frauen sind, die man nicht mal wirklich mag, nicht so wirklich attraktiv findet und an ihnen keine Freude hat; im schlimmsten Fall sogar verachten? Nur um eine Zahl vorzuweisen? Nur, um diesen „Erfolg“ Rechnung zu tragen? Die Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl sind aber fatal: Wer mit Frauen schläft, die er nicht attraktiv findet, nicht mag und die ihm keine Freude bereiten, sieht sich bald selbst als nicht-genug an, weil es leere Beziehungen (im weiteren Sinne) sind und man es automatisch auf sich selbst überträgt. Analogie: Wer sich immer wie ein Obdachloser anzieht und sich nicht pflegt, wird sich früher oder später wie ein Obdachloser fühlen. Wie wir mit uns selbst umgehen, bestimmt, wie wir uns sehen! Und wer immer leeren Beziehungen (im weiteren Sinne) akzeptiert, weil Erfolg an einer Zahl gemessen wird, wird sich früher oder später auch leer fühlen. Sich so fühlen, als sei man für tiefe Verbindungen nicht gut genug oder, dass man es nicht verdient habe usw. „Wie kann es denn sonst sein, dass ich immer auf die gleichen Frauen treffe, die ich selbst gar nicht mag und nicht wirklich attraktiv findet?“, wird man sich denken hören. „Der gemeinsame Nenner bin doch ich!“, kommt im Anschluss. Und damit hat derjenige auch recht. Er bzw. seine Ziele sind der gemeinsame Nenner!

Dies lässt sich auch wunderbar auf das Thema Beziehung (im engeren Sinne) übertragen: Wer als Ziel eine Beziehung hat, geht viel zu starke Kompromisse ein, um diese zu bekommen. Man nimmt Mädels, die man nicht wirklich attraktiv findet; Mädels, die langweilig sind; Mädels, die man gar nicht so sehr mag; Mädels, die einen selbst nicht so mögen und das gleiche Ziel haben etc. pp. Ihr wisst schon, eben genauso bei oben beschrieben. Es geht also wirklich um die emotionale Gesundheit und deshalb muss man niemandem etwas beweisen, man muss nicht liiert oder verheiratet sein, man darf zurückgewiesen werden, die Freundin des Freundes darf attraktiver sein, man muss sich nicht mit viele Frauen treffen, man muss keine Frau haben, die dem Schönheitsideal oder der Vorstellung der Familie oder der Feinden entspricht. Qualität geht hier vor Quantität! Es ist kein fucking Wettbewerb!

Und indem wir uns andere Ziele, bessere Zeile setzen, die für unsere Zufriedenheit und unser Selbstwertgefühl förderlich sind, entgehen wir diesen negativen Eingriffen in unser Leben. Der Fokus liegt dann auf einmal bei uns selbst und nicht mehr bei Dritten. Deshalb ist ein Ziel, sich nur mit Menschen zu umgeben, die man wirklich mag, die einen selbst mögen, mit denen man Spaß hat, mit denen man Werte teilt, die man wirklich attraktiv findet (im Falle von Frauen, man keine Freundschaft will) etc. sehr viel besser für unsere geistige Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Cheers 

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vor einer Stunde, botte schrieb:

Ohne @Ambizious hier vorgreifen zu wollen - ich begreife PU nach wie vor als Werkzeugkasten, und nicht als Dogma. Heisst: wenn ein Mann eine Partnerin für ne LTR sucht, dann wird ihm PU dabei helfen. Wenn er stattdessen nur Frauen zum Rumvögeln sucht, sollte es ihm dabei ebenfalls helfen. Die Entscheidung, ob man es als Werkzeug oder als Lifestyle betrachtet, ist eine sehr individuelle.

Ich bin vor ein paar Jahren zum beispiel hier eingestiegen mit dem Ziel, besser mit Frauen zu werden. Um mir genug Auswahl zu schaffen, wieder eine geeignete Kandidatin für eine LTR zu finden. Und die dann auch mit einiger Wahrscheinlichkeit so weit für mich interessieren zu können, dass sie mich binden will. Habe ich Stand jetzt auch geschafft. Das heisst aber nicht, dass das hier DAS Ziel für jeden hier im Forum sein sollte. Ist vielleicht sogar eher die Ausnahme - aber alles legitim, denke ich.

Yes, genau das hätte ich hierzu auch geschrieben 🙂

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vor 18 Minuten, Ambizious schrieb:

gibt es dazu einfach mal fast 0 Pick Up Literatur, die sich mit diesem Thema beschäftigt, wie man das am besten bewerkstelligt.

Gibt hier im Forum doch genug Material dazu. Ansonsten halte ich es persönlich für unnötig, wie man es "am besten bewerkstelligen" soll. Eine Beziehung ist keine Performance-Veranstaltung und es gehören auch hierbei immer zwei dazu. Da gibt es kein "Königsweg"; kein "Idealbild", an dem man sich orientieren kann oder sollte. Ein gutes Innergame ist hierbei die Wahl. Man muss zu einem Mann werden und kein Junge bleiben. Mit einer guten und starken Persönlichkeit sehe ich auch nicht das kleinste Risiko, betaisiert zu werden bzw. sich zu betaisieren. Ist das, was @Hexer schon erwähnte: "Vor allem weil langfristig ein "Fake it, till you make it" hier nicht funktioniert. Denn so ne Maske fällt unweigerlich früher oder später wenn man viel Zeit miteinander verbringt. Und wenn dann der wahre Mensch zum Vorschein kommt, dann ist es sehr vorteilhaft nicht mehr der unsichere, kleine Junge zu sein."

Im Grunde funktionieren Beziehungen doch deshalb nicht, weil man als Bedürftigkeit eine eingeht. Weil nichts besseres da ist, man unbedingt eine Beziehung will (aus den verschiedensten und absurdesten Gründen) und die Person, mit der man eine Eingeht, quasi egal ist bzw. oberflächliche Argumente ausschlaggebend sind. Ist ein Partnerteil bedürftig, ist das Fundament nicht stabil. Gilt übrigens auch für das "normale" Game.

Wenn es läuft, dann läuft es. Dafür und gerade für Beziehungen, braucht man keine Anleitung oder ein How-To. Es ist nämlich kein Wettbewerb, wie ich schon zuvor erwähnte. Es ist ein forschen, ob es passt oder nicht und wie lange. Es ist ein geben und nehmen. Eine Symbiose, in der man sich gegenseitig fördert. Und dafür ist ein gutes Innergame von ausschlaggebender Bedeutung, da sonst Yin und Yang nicht im Gleichgewicht sind, um es mal esoterisch auszudrücken.

Fazit: Eine Anleitung braucht man nur, wenn man "Fake it, till you make it" spielen will. Wovon ich aber im Sinne der geistigen Gesundheit stark abrate!

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vor 35 Minuten, spirou schrieb:

Mir geht es bei meiner Frage nicht darum, PU metaphysisch zu betrachten. Darüber hinaus stelle ich mich gegen Dogmen, weil dies jede Art von Kritik im Keim erstickt.

Finde ich persönlich und aus eigener Erfahrung nicht legitim. Es ist ein Ziel, welches nicht die Zufriedenheit fördert und dem Selbstwertgefühl systematisch schadet. Ziele sollten immer SMART sein, d. h. vollkommen von einem selbst beeinflussbar. Deshalb ist auch das Ziel, mit 100 Frauen zu schlafen schlecht, weil du nicht alleine dafür verantwortlich bist und es zu sehr starkem Frust führen kann. Besser ist es, sich das Ziel zu setzen, 10 Frauen anzusprechen, weil vollkommen beeinflussbar.

Wer sich nämlich falsche Ziele setzt, verschwendet sehr viel Zeit, ihnen nachzujagen, obwohl es nicht zufrieden macht. Was bringt es, das Ziel zu haben, mit 100 Frauen zu schlafen, wenn es austauschbare Frauen sind, die man nicht mal wirklich mag, nicht so wirklich attraktiv findet und an ihnen keine Freude hat; im schlimmsten Fall sogar verachten? Nur um eine Zahl vorzuweisen? Nur, um diesen „Erfolg“ Rechnung zu tragen? Die Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl sind aber fatal: Wer mit Frauen schläft, die er nicht attraktiv findet, nicht mag und die ihm keine Freude bereiten, sieht sich bald selbst als nicht-genug an, weil es leere Beziehungen (im weiteren Sinne) sind und man es automatisch auf sich selbst überträgt. Analogie: Wer sich immer wie ein Obdachloser anzieht und sich nicht pflegt, wird sich früher oder später wie ein Obdachloser fühlen. Wie wir mit uns selbst umgehen, bestimmt, wie wir uns sehen! Und wer immer leeren Beziehungen (im weiteren Sinne) akzeptiert, weil Erfolg an einer Zahl gemessen wird, wird sich früher oder später auch leer fühlen. Sich so fühlen, als sei man für tiefe Verbindungen nicht gut genug oder, dass man es nicht verdient habe usw. „Wie kann es denn sonst sein, dass ich immer auf die gleichen Frauen treffe, die ich selbst gar nicht mag und nicht wirklich attraktiv findet?“, wird man sich denken hören. „Der gemeinsame Nenner bin doch ich!“, kommt im Anschluss. Und damit hat derjenige auch recht. Er bzw. seine Ziele sind der gemeinsame Nenner!

Dies lässt sich auch wunderbar auf das Thema Beziehung (im engeren Sinne) übertragen: Wer als Ziel eine Beziehung hat, geht viel zu starke Kompromisse ein, um diese zu bekommen. Man nimmt Mädels, die man nicht wirklich attraktiv findet; Mädels, die langweilig sind; Mädels, die man gar nicht so sehr mag; Mädels, die einen selbst nicht so mögen und das gleiche Ziel haben etc. pp. Ihr wisst schon, eben genauso bei oben beschrieben. Es geht also wirklich um die emotionale Gesundheit und deshalb muss man niemandem etwas beweisen, man muss nicht liiert oder verheiratet sein, man darf zurückgewiesen werden, die Freundin des Freundes darf attraktiver sein, man muss sich nicht mit viele Frauen treffen, man muss keine Frau haben, die dem Schönheitsideal oder der Vorstellung der Familie oder der Feinden entspricht. Qualität geht hier vor Quantität! Es ist kein fucking Wettbewerb!

Und indem wir uns andere Ziele, bessere Zeile setzen, die für unsere Zufriedenheit und unser Selbstwertgefühl förderlich sind, entgehen wir diesen negativen Eingriffen in unser Leben. Der Fokus liegt dann auf einmal bei uns selbst und nicht mehr bei Dritten. Deshalb ist ein Ziel, sich nur mit Menschen zu umgeben, die man wirklich mag, die einen selbst mögen, mit denen man Spaß hat, mit denen man Werte teilt, die man wirklich attraktiv findet (im Falle von Frauen, man keine Freundschaft will) etc. sehr viel besser für unsere geistige Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Cheers 

Ich verstehe was du meinst und gebe dir auch Recht. Aber ich glaube du siehst das statischer als es von @botte gemeint war. Es ist ein Unterschied ob man sagt "ich will jetzt sofort eine Beziehung egal mit wem" oder "ich will besser mit Frauen werden um somit eine gute Partnerin zu finden". Also überspitzt formuliert.

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vor 24 Minuten, Doc Dingo schrieb:

Aber ich glaube du siehst das statischer als es von @botte gemeint war.

Was lässt dich das glauben?

vor 24 Minuten, Doc Dingo schrieb:

Es ist ein Unterschied ob man sagt "ich will jetzt sofort eine Beziehung egal mit wem" oder "ich will besser mit Frauen werden um somit eine gute Partnerin zu finden".

Sehe ich nicht so. Es läuft nämlich auf das Gleiche hinaus: Bedürftigkeit. Das "warum" habe ich ja ausführlich dargelegt. Zusätzlich zitiere ich mich einfach mal dreist:

vor 3 Stunden, spirou schrieb:

Warum denkst du, dass es ein erstrebenswertes Ziel sein sollte, eine Frau in eine Beziehung zu kriegen? 

Hat schon seinen Sinn, warum hier immer wieder gesagt wird, dass eine Frau nur das i-Tüpfelchen ist. Es ist einfach ein scheiß Ziel.

Und wenn ihr mir nicht glaubt, fragt @Fastlane:

Am 22.2.2018 um 23:23 , Fastlane schrieb:

Die wichtigste Erkenntnis in der Pickup-Wissenschaft ist, dass Pickup nicht wichtig ist. Das verwirrt Euch? Zu Recht.

Die Existenz der Community und das Perfektionisieren der Theorien ist ein Paradoxon. Denn wir sind uns alle einig darüber, dass Frauen niemals das Zentrum des männlichen Denken und Handelns sein sollten, bauen aber gleichzeitig eine Community auf und entwickeln Theorien, die nichts anderes zur Folge haben, als dass sich doch alles um die Frauen dreht.

Ich bin kein "PUA", was immer damit gemeint ist. Ich will es auch nicht sein. Das "A" in PUA steht für Artist, Künstler, von englisch Arts, also Künste. Ich will kein Künstler sein im Umgang mit Frauen. Ich will glücklich sein und meinen Spaß haben im Leben. Frauen sind nur ein kleiner Teil davon. Nichts, in das ich übermässig viel Energie stecken möchte. Nichts, was alleine über mein Wohlergehen entscheidet. Sondern nur ein kleiner Teil von mir, neben vielen anderen Interessen. Vielleicht bin ich deswegen so erfolgreich im Umgang mit Mädchen.

Das macht mir übrigens die Betreiber dieses Forums und der Workshops so sympathisch: sie gerieren sich nicht als die Ausbilder einer neuen "PUA"-Generation. Sie wollen den jungen Männern lediglich das Rüstzeug mitgeben, damit sie in einem erfüllten Leben auch in dem Teilgebiet "Frauen" Erfüllung finden. Andere schreiben auf ihrer Seite "XY hat über 10.000 Frauen angesprochen" "Hatte über 1.000 Lays" - ja, haben die nichts anderes zu tun in ihrem Leben? Klingt seltsam für mich.

Sollte ich morgen Hodenkrebs bekommen und kann nicht mehr ficken, dann werde ich die freie Zeit nutzen, um mich mehr dem Sport zu widmen. Sollte ich morgen im Rollstuhl sitzen, dann werde ich viel mehr lesen, vielleicht noch was studieren. Sollte ich blind werden, dann erfülle ich mir einen Traum und werde Parfümeur. Das Leben hat so viel zu bieten. Pickup ist nur ein kleiner Teil des Lebens. Lasst ihn nicht zum Wichtigsten werden.

Nachtrag: Bin hier aber nun raus. Habe gesagt, was ich sagen wollte. Keine Lust/Zeit, mich hier im Kreis zu drehen ^_^ Wer will, nimmt was mit, wer nicht will, nicht :-)

bearbeitet von spirou
Nachtrag ergänzt

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vor einer Stunde, spirou schrieb:

Gibt hier im Forum doch genug Material dazu. Ansonsten halte ich es persönlich für unnötig, wie man es "am besten bewerkstelligen" soll. Eine Beziehung ist keine Performance-Veranstaltung und es gehören auch hierbei immer zwei dazu. Da gibt es kein "Königsweg"; kein "Idealbild", an dem man sich orientieren kann oder sollte. Ein gutes Innergame ist hierbei die Wahl. Man muss zu einem Mann werden und kein Junge bleiben. Mit einer guten und starken Persönlichkeit sehe ich auch nicht das kleinste Risiko, betaisiert zu werden bzw. sich zu betaisieren. Ist das, was @Hexer schon erwähnte: "Vor allem weil langfristig ein "Fake it, till you make it" hier nicht funktioniert. Denn so ne Maske fällt unweigerlich früher oder später wenn man viel Zeit miteinander verbringt. Und wenn dann der wahre Mensch zum Vorschein kommt, dann ist es sehr vorteilhaft nicht mehr der unsichere, kleine Junge zu sein."

Im Grunde funktionieren Beziehungen doch deshalb nicht, weil man als Bedürftigkeit eine eingeht. Weil nichts besseres da ist, man unbedingt eine Beziehung will (aus den verschiedensten und absurdesten Gründen) und die Person, mit der man eine Eingeht, quasi egal ist bzw. oberflächliche Argumente ausschlaggebend sind. Ist ein Partnerteil bedürftig, ist das Fundament nicht stabil. Gilt übrigens auch für das "normale" Game.

Wenn es läuft, dann läuft es. Dafür und gerade für Beziehungen, braucht man keine Anleitung oder ein How-To. Es ist nämlich kein Wettbewerb, wie ich schon zuvor erwähnte. Es ist ein forschen, ob es passt oder nicht und wie lange. Es ist ein geben und nehmen. Eine Symbiose, in der man sich gegenseitig fördert. Und dafür ist ein gutes Innergame von ausschlaggebender Bedeutung, da sonst Yin und Yang nicht im Gleichgewicht sind, um es mal esoterisch auszudrücken.

Fazit: Eine Anleitung braucht man nur, wenn man "Fake it, till you make it" spielen will. Wovon ich aber im Sinne der geistigen Gesundheit stark abrate!

vor 1 Stunde, spirou schrieb:

Mir geht es bei meiner Frage nicht darum, PU metaphysisch zu betrachten. Darüber hinaus stelle ich mich gegen Dogmen, weil dies jede Art von Kritik im Keim erstickt.

Finde ich persönlich und aus eigener Erfahrung nicht legitim. Es ist ein Ziel, welches nicht die Zufriedenheit fördert und dem Selbstwertgefühl systematisch schadet. Ziele sollten immer SMART sein, d. h. vollkommen von einem selbst beeinflussbar. Deshalb ist auch das Ziel, mit 100 Frauen zu schlafen schlecht, weil du nicht alleine dafür verantwortlich bist und es zu sehr starkem Frust führen kann. Besser ist es, sich das Ziel zu setzen, 10 Frauen anzusprechen, weil vollkommen beeinflussbar.

Wer sich nämlich falsche Ziele setzt, verschwendet sehr viel Zeit, ihnen nachzujagen, obwohl es nicht zufrieden macht. Was bringt es, das Ziel zu haben, mit 100 Frauen zu schlafen, wenn es austauschbare Frauen sind, die man nicht mal wirklich mag, nicht so wirklich attraktiv findet und an ihnen keine Freude hat; im schlimmsten Fall sogar verachten? Nur um eine Zahl vorzuweisen? Nur, um diesen „Erfolg“ Rechnung zu tragen? Die Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl sind aber fatal: Wer mit Frauen schläft, die er nicht attraktiv findet, nicht mag und die ihm keine Freude bereiten, sieht sich bald selbst als nicht-genug an, weil es leere Beziehungen (im weiteren Sinne) sind und man es automatisch auf sich selbst überträgt. Analogie: Wer sich immer wie ein Obdachloser anzieht und sich nicht pflegt, wird sich früher oder später wie ein Obdachloser fühlen. Wie wir mit uns selbst umgehen, bestimmt, wie wir uns sehen! Und wer immer leeren Beziehungen (im weiteren Sinne) akzeptiert, weil Erfolg an einer Zahl gemessen wird, wird sich früher oder später auch leer fühlen. Sich so fühlen, als sei man für tiefe Verbindungen nicht gut genug oder, dass man es nicht verdient habe usw. „Wie kann es denn sonst sein, dass ich immer auf die gleichen Frauen treffe, die ich selbst gar nicht mag und nicht wirklich attraktiv findet?“, wird man sich denken hören. „Der gemeinsame Nenner bin doch ich!“, kommt im Anschluss. Und damit hat derjenige auch recht. Er bzw. seine Ziele sind der gemeinsame Nenner!

Dies lässt sich auch wunderbar auf das Thema Beziehung (im engeren Sinne) übertragen: Wer als Ziel eine Beziehung hat, geht viel zu starke Kompromisse ein, um diese zu bekommen. Man nimmt Mädels, die man nicht wirklich attraktiv findet; Mädels, die langweilig sind; Mädels, die man gar nicht so sehr mag; Mädels, die einen selbst nicht so mögen und das gleiche Ziel haben etc. pp. Ihr wisst schon, eben genauso bei oben beschrieben. Es geht also wirklich um die emotionale Gesundheit und deshalb muss man niemandem etwas beweisen, man muss nicht liiert oder verheiratet sein, man darf zurückgewiesen werden, die Freundin des Freundes darf attraktiver sein, man muss sich nicht mit viele Frauen treffen, man muss keine Frau haben, die dem Schönheitsideal oder der Vorstellung der Familie oder der Feinden entspricht. Qualität geht hier vor Quantität! Es ist kein fucking Wettbewerb!

Und indem wir uns andere Ziele, bessere Zeile setzen, die für unsere Zufriedenheit und unser Selbstwertgefühl förderlich sind, entgehen wir diesen negativen Eingriffen in unser Leben. Der Fokus liegt dann auf einmal bei uns selbst und nicht mehr bei Dritten. Deshalb ist ein Ziel, sich nur mit Menschen zu umgeben, die man wirklich mag, die einen selbst mögen, mit denen man Spaß hat, mit denen man Werte teilt, die man wirklich attraktiv findet (im Falle von Frauen, man keine Freundschaft will) etc. sehr viel besser für unsere geistige Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Cheers 

Ich verstehe, was du meinst, sehe das aber absolut nicht so. Deiner Argumentation nach würden auch PU-"Techniken" zum Layen keinen Sinn mache und in einer idealen Welt wäre es auch so. In dieser Realität ist es aber so, dass die Frau nur einen Teil deiner Persönlichkeit kennenlernt (egal, wie lang man zusammen ist). Es wird immer nur eine Ansammlung von Momentaufnahmen bleiben und jetzt ist es halt die Aufgabe von PU dir beizubringen, wie du deine echte Persönlichkeit auch zeigst ohne dich zu verstellen, dies aber trotzdem in einem sozialen Rahmen zu machen. Jeder spielt andauernd eine soziale Rolle (Notlügen, etc. als kleines Beispiel). Ich wüsste deswegen nicht warum plötzlich nach dem Sex gestoppt werden sollte und man sagt: Hey also zu Beginn haben wir dir gezeigt, wie du deine Charakter gut darstelltst, jetzt nach dem Sex bist du auf dich alleine gestellt  

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...mir ist der Bezug zu dem Video gerade unklar. "Chaos" ist bei ihm zwar durchaus etwas Negatives (etwas, woran man leidet), aber nicht alles Negative ist Chaos. Es geht um "Believe-Systems", um persönliche Paradigmen, um Ordnungen, die erschüttert werden (Katastrophen) und so Krisen auslösen. Die Frage ist, wie man damit umgeht: sucht man sich ein neues Paradigma, dem man folgt (d.h. ist man mit dem Umstand, dass in der Welt einiges unklar ist dermaßen überfordert, dass man sich vermeintliche Sicherheit in einem anderen Weltbild sucht. Das muss nicht einmal ein destruktives Weltbild sein, aber die unbedingt Unterwerfung wäre für einen selbst destruktiv) oder verliert man den Glauben an Ordnung und wird zum Nihilist. Was das bei ihm genau bedeutet und wie das destruktiv ist, ist mir unklar - aber im Grunde bedeutet es die Akzeptanz der absoluten Orientierungslosigkeit des eigenen Daseins und handelns, und damit die Sinnlosigkeit des Lebens. Das ist etwas, worunter Menschen - seiner Ansicht nach - leiden.

Ich bin und war nie ein großer Fan von Peterson, aber dieser Denkfigur geb' ich soweit Recht; nicht nur für das individuelle Dasein, sondern auch für die Kultur. Wenn eine Kultur in ihrem Selbstverständnis erschüttert wird ist es weder sinnvoll, blind einer neuen Ordnung zu folgen, noch ist es sinnvoll, sich der Anarchie hinzugeben. Die Lösung, die es für dieses Dilemma anbietet hab' ich jetzt nicht mehr am Schirm, wahrscheinlich weil mich das Problem mehr interessier als die Lösung. 🤠 Aber was das mit Beziehungen und Verhandlungen zu tun hat, weiß ich nicht.

vor 2 Stunden, botte schrieb:

Ich begreife PU nach wie vor als Werkzeugkasten, und nicht als Dogma. Heisst: wenn ein Mann eine Partnerin für ne LTR sucht, dann wird ihm PU dabei helfen. Wenn er stattdessen nur Frauen zum Rumvögeln sucht, sollte es ihm dabei ebenfalls helfen. Die Entscheidung, ob man es als Werkzeug oder als Lifestyle betrachtet, ist eine sehr individuelle.

...die Ablehnung des Dogmas ist - welche Überraschung - etwas, das ich gut teilen kann. Aber der Pragmatische Umgang und die Vorstellung, dass es sich ausschließlich um Werkzeuge handelt, halte ich für naiv. Hinter der Konstruktion von Werkzeugen steckt eine ganze Menge, die man sich miteinkauft. Ich gebe einmal ein Beispiel aus der Technik: ein Handy ist nicht einfach nur ein Werkzeug, das ich in die Hand nehme oder weglegen kann, und das nichts mit mir und meinem Dasein zu tun hat. Sowie ich es nutze, können mich Menschen nicht nur erreichen, sondern sie erwarten geradezu von mir erreichbar zu sein. Sowie ich es nutze, kann ich geortet werden, es verändert meine Art mit Menschen zu kommunizieren und sicher noch ein paar Sachen mehr. Deutlicher wird das mit Technologien des Human Enhancement (dazu habe ich meine Masterthesis geschrieben und in ein paar Monaten eienn Vortrag, Yey!), die ja eine komplette Gesellschaft in den Körper einbauen. Ein Chip in meinem Körper, der meine Körperdaten misst und automatisch an den Arzt kontaktiert, wenn was nicht passt bindet das Internet, das Stromnetz und das Konzept des "Arztes" an mich.

Techniken des Pick Up zu lernen ist der Versuch, die Kontrolle über soziale Interaktionen zu übernehmen, meinetwegen nennt es "Führung". Alleine die Möglichkeit, diese Techniken zu nutzen oder nicht zu nutzen bedeutet Kontrolle, also eine andere Erfahrung von Unsicherheit. Bestimmte Erfahrungen kann man einfach nicht mehr machen, wenn man das Wissen um Techniken hat und weiß, wie man sie einsetzt. Ebenso kann man andere Erfahrungen machen, die ohne diese Techniken nicht möglich sind, und damit meine ich nicht nur Erfolgserfahrungen: wenn man mit all seinen Pick Up Techniken scheitert, ist das eine andere Erfahrung, als wenn man ohne Wissen und wahnung scheitert, weil man sowieso nie das Gefühl von Kontrolle hatte. Das Erlernen von Techniken ist einwenig wie der Verlust der Jungfräulichkeit. Die Unschuld und Naivität bekommt man nicht mehr zurück.

...ist nicht so, als wäre das etwas Schlechtes, auch wenn ich mir durchaus manchmal meine Jungfräulichkeit zurückwünsche. 😄 Aber es ist halt schon mehr als ein Werkzeug. Ob man genau wissen muss, was man sich damit einkauft, weiß ich nicht. Ob man sich selbst so transparent sein soll, weiß ich nicht. Aber darum geht's in meiner Argumentation auch nicht.

 

vor 36 Minuten, spirou schrieb:

Im Grunde funktionieren Beziehungen doch deshalb nicht, weil man als Bedürftigkeit eine eingeht. Weil nichts besseres da ist, man unbedingt eine Beziehung will (aus den verschiedensten und absurdesten Gründen) und die Person, mit der man eine Eingeht, quasi egal ist bzw. oberflächliche Argumente ausschlaggebend sind. Ist ein Partnerteil bedürftig, ist das Fundament nicht stabil.

Ich weiß mit der Einstellung steh' ich relativ alleine da, aber ich denke, dass man mit fast jedem eine funktionierende Beziehung eingehen könnte, wenn nicht andere Menschen existieren würden. Wenn du es ablehnst, eine Beziehung einzugehen, weil "nichts besseres da ist", das meint du ja gleichzeitig, dass man nur mit Menschen eine Beziehung eingehen sollte, die es wert sind, dass man "alle anderen Menschen" für sie aufgibt (also zumindest hinsichtlich Beziehungsoptionen). Und da wird's tricky, weil das natürlich ein großer Schritt ist. Was, wenn es jemand besseren gäbe? Was wenn diese bessere Person sogar auftaucht?

Eine brutal ausgedrückte These: ich glaub', zwei Menschen, die so scheiße sind, dass keiner mit ihnen zusammen sein will und die aus Bedürftigkeit und Alternativenlosigkeit zusammen sind, können eine wirklich hervorragende Beziehung führen, sofern es keine anderebn Probleme gibt (Alkoholismus, Gewalt, whatever). Und das selbst dann, wenn sie sich nicht "lieben", wenn sich jeder denkt: "Täglich seh' ich tausend Menschen, die mir lieber wären."

Ich glaub' auch, dass Beziehungen, die nicht auf Augenhöhe sind, funktionieren können, sofern der Gedanke, einer Partnerin/einem Partner einen Wert zuzuschreiben und Beziehungen als Wettbewerb zu sehen, in den Mülleimer geschmissen wird. Schon die rationale Beurteilung des (Mehr-)werts eine Beziehung ist zumindest für das Funktionieren einer Beziehung destruktiv.

 

Soll insgesamt heißen: Ja, ich glaube, dass Beziehungen in konservativen Wertesystemen (Gesellschaft, in der die Monogamie als Regel angesehen wird) besser funktionieren, und ja, ich glaube, dass arrangierte Ehen besser funktionieren als aktuelle Bezieheungen. Aber ... diese Formen haben natürlich sehr große Nachteile. 'ne Beziehung soll einen ja zumindest irgendwie glücklich(er) machen. Halt nicht das einzige, aber wenn man darunter leidet, dann lieber doch keine.

---

 

Ein kleiner Versuch, die Aussage/die Bproblembeschreibung des Videos auf das Diskussionsthema zu beziehen: ich denk', was sich mit Peterson zur Problematik sagen lässt ist: wenn eine Beziehung scheitert, dann scheitert ja ein Glaubenssystem: "Laura und ich, wir werden auf ewig zusammenbleiben; wir lieben uns, wir werdn Kinder bekommen..." Und auf dieses Scheitern hin gibt es zwei destruktive Zugänge. Einer ist, das Konzept von "Beziehungen", von "Liebe" und dergleichen aufzugeben (zumindest ist es dann problematisch, wenn man darunter leidet, und das ist unterstellt, wenn man dieses Verhalten als "Chaos" bezeichnet würde). Die zweite destruktive Variante wäre es, sofort zu Anja zu gehen, und nun Anja als die große Liebe anzusehen. Anja, das Zentrum meiner Welt, der Sinn meines Daseins, mein absoluter Fixpunkt.

Das Ding is' - ich bin mit dieser Beschreibung nicht ganz zufrieden, weil ich denke, dass das Aufgeben des Beziehungskonzepts genausowenig notwendigerweise zu Leid führt, wie die Beziehung zu Anja. beides kann gut klappen. Also ... geb' ich Peterson damit nicht Recht (?) bzw. denke ich, dass sein Konzept bei Beziehungsfragen nicht geeignet ist (?). Evtl. verknüpfe ich hier nicht passend. Aber wie gesagt: sein Lösungsansatz für das Problem des Scheiterns ist mir nicht ganz klar/ich hab' nciht genau zugehört/ich hab' ihn nciht verstanden/ich hab' ihn vergessen (irgendsoeine Mischung davon).

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vor 7 Stunden, Hexer schrieb:

ich finde halt PU baut nicht auf "Mann verführt, Frau bindet" auf. Sondern auf: überwinde Deine Grenzen und wachse an Deinen Erfahrungen.

Keine Sorge, hab Dich immer noch lieb!

Ja. Ist aber immernoch an meinem Beitrag vorbei, weil ich mich explizit auf den Satz "wie als Mann Frauen zu einer Beziehung bekommen?" bezogen habe. 
Alternativ hätte ich wohl schreiben sollen, dass sei einer der Grundpfeiler, aber es war früh morgens und ich hatte wenig Zeit, noch die Energie mehr als das zu schrieben. Hätte aber nie im Leben gedacht, das man das falsch verstehen könnte. 

Ich denke dennoch, dass du mir zustimmst, dass es einfach einer DER Basics ist. Das was du schreibst mit Grenzen und Erfahrungen und pipapo ist für mich eher die Quintessenz als ein Pfeiler, in dem Kontext jedoch auch total egal, weil für meinen Beitrag irrelevant. 

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vor 9 Stunden, spirou schrieb:

Was lässt dich das glauben?

 Is einfach meine Wahrnehmung.

vor 9 Stunden, spirou schrieb:
vor 9 Stunden, Doc Dingo schrieb:

Es ist ein Unterschied ob man sagt "ich will jetzt sofort eine Beziehung egal mit wem" oder "ich will besser mit Frauen werden um somit eine gute Partnerin zu finden".

Sehe ich nicht so. Es läuft nämlich auf das Gleiche hinaus: Bedürftigkeit.

Auch da seh ich nen Unterschied. Wenn man mal durch zig Betten gehüpft is hat man´s irgendwann gesehen. Da is es normal dass sich dann mal wieder n Beziehungswunsch breit macht. Is halt nur die Frage wieviel Raum ich diesem Wunsch gebe. Ob ich die erste nehme die nicht bei drei auf´m Baum ist, oder ob ich sorgfältig danach screene und auswähle.

Für zweiteres sollte man halt gut mit Frauen umgehen können und in der Lage sein sich nen Pool zu schaffen der Auswahl überhaupt erst möglich macht. Und das dann als Zielsetzung zu nehmen finde ich legit.

Was hab ich? Was brauch ich? Wo will ich hin?

vor 9 Stunden, spirou schrieb:

Hat schon seinen Sinn, warum hier immer wieder gesagt wird, dass eine Frau nur das i-Tüpfelchen ist.

Is auch ok, gehe ich damit konform. Wenn man aber das "i" schon hat, kann man auf das "Tüpfelchen" hin arbeiten. Wenn man das möchte. Und natürlich sollte man deswegen sein restliches Leben nicht vernachlässigen.

vor 9 Stunden, spirou schrieb:

Nachtrag: Bin hier aber nun raus. Habe gesagt, was ich sagen wollte. Keine Lust/Zeit, mich hier im Kreis zu drehen ^_^

DREH DICH UND TANZ FÜR MICH!!! :girl_devil:

😘

Ich denke wir reden leicht aneinander vorbei. Kommt vor im Textgame 😉

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