52 Beiträge in diesem Thema

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Viele der Posts hier geben mir grad echt Mut, danke schön und ich glaube echt dieses corona Problem hat das Fass einfach zum Überlaufen gebracht, und untergründig brodelt da noch viel mehr..

vor 24 Minuten, hannoX schrieb:

Man muss hier vieles klarstellen.

Du hast bedingt durch dein neues Umfeld in der Abitur-Klasse frische Luft geschnuppert. D.h. dort gibt es andere Kerle die dir gefallen und auf einmal willst du dich ausleben und nimmst die jetztige Beziehung nur als Vorwand um sie darstellen zu lassen. Das ist so hinterhältig und unloyal. Natürlich wagst du den Schritt nicht zu 100 % da es Risiken mit sich bringen könnte.

 

Die Ansicht kann ich in gewisser Weise nachvollziehen, kann gut sein das es sich so liest aber ich würde mich selbst nicht unbedingt als hinterhältig und unloyal bezeichnen.. ich bin perfektionistisch, habe gerne recht, oft zu impulsiv, möchte oft das letzte Wort haben..  das sind Dinge die lasse ich mir ankreiden und an denen ich selbst auch versuche zu arbeiten.. ich will mich aber nicht im Bezug auf Männer ausleben und tatsächlich liegt es auch nicht am anderen Geschlecht das ich das jetzt alles in Frage stelle, viel mehr ist es eine Suche nach dem wahren Ich. Ich war noch nie wirklich alleine, wir sind sehr früh zusammen gezogen.. ich bin grad, bestimmt durch die neuen Lebensumstände, auf eine Suche nach meinem wahren Ich gelandet und hab das Gefühl ich kann mich nur finden und neu definieren wenn ich auf mich allein gestellt bin.

bearbeitet von Letitbee

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vor 31 Minuten, hannoX schrieb:

Man muss hier vieles klarstellen.

Du hast bedingt durch dein neues Umfeld in der Abitur-Klasse frische Luft geschnuppert. D.h. dort gibt es andere Kerle die dir gefallen und auf einmal willst du dich ausleben und nimmst die jetztige Beziehung nur als Vorwand um sie darstellen zu lassen. Das ist so hinterhältig und unloyal. Natürlich wagst du den Schritt nicht zu 100 % da es Risiken mit sich bringen könnte.

 

Und was den Verschwörungstheorien angeht: es gibt halt viele Idioten hier die glauben dem Vater Staat alles. Vieles deutet darauf hin das dieses Virus eben doch keine so einfache Sache ist wie sie im TV dargestellt wird. Viele Experten und Ärzte kommen gar nicht erst zu Wort und werden zensiert. Du rennst mit deiner Filterblase aus dem Abitur der Mainstream Meinung hinterher. Er hat schon nicht ganz unrecht wenn er behauptet die Schule formt dich System komform um.

Überdenke das alles.

 

Es ist immer wieder interessant, wie Menschen deren ureigenen Ängste getriggert werden, ihre Übergriffe auf andere mit diesem Kausalzusammenhang indirekt rechtfertigen...

Bei Verschwörungstheorien handelt es sich wohl sehr oft um Projektionen des eigenen Selbst - eventuell mit Einbezug der dunklen Triade - auf ein gesellschaftliches probateres Modell. Sprich: Man will seine dunkle Seite in einer gesellschaftlich akzeptierten Form ausdrücken.

 

@Letitbee

Eine Beziehung soll mMn zum gegenseitigen Wachstum verhelfen...bei dir stehen wohl bald Entscheidungen an und das ist gut so, denn das ist ebenfalls ein Teil dieses Wachstums. Du musst entscheiden, ob du noch mit deinem Freund wachsen kannst. Du hast Angst vor dem Unbekannten, was verständlich ist, doch du wirst auch damit klarkommen in dem Moment, wo du dich entschieden hast. Alles Gute.

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vor 38 Minuten, hannoX schrieb:

Man muss hier vieles klarstellen.

Du hast bedingt durch dein neues Umfeld in der Abitur-Klasse frische Luft geschnuppert. D.h. dort gibt es andere Kerle die dir gefallen und auf einmal willst du dich ausleben und nimmst die jetztige Beziehung nur als Vorwand um sie darstellen zu lassen. Das ist so hinterhältig und unloyal. Natürlich wagst du den Schritt nicht zu 100 % da es Risiken mit sich bringen könnte.

 

Und was den Verschwörungstheorien angeht: es gibt halt viele Idioten hier die glauben dem Vater Staat alles. Vieles deutet darauf hin das dieses Virus eben doch keine so einfache Sache ist wie sie im TV dargestellt wird. Viele Experten und Ärzte kommen gar nicht erst zu Wort und werden zensiert. Du rennst mit deiner Filterblase aus dem Abitur der Mainstream Meinung hinterher. Er hat schon nicht ganz unrecht wenn er behauptet die Schule formt dich System komform um.

Überdenke das alles.

Dankeschön.

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vor 54 Minuten, hannoX schrieb:

Man muss hier vieles klarstellen.

Du hast bedingt durch dein neues Umfeld in der Abitur-Klasse frische Luft geschnuppert. D.h. dort gibt es andere Kerle die dir gefallen und auf einmal willst du dich ausleben und nimmst die jetztige Beziehung nur als Vorwand um sie darstellen zu lassen. Das ist so hinterhältig und unloyal. Natürlich wagst du den Schritt nicht zu 100 % da es Risiken mit sich bringen könnte.

 

Und was den Verschwörungstheorien angeht: es gibt halt viele Idioten hier die glauben dem Vater Staat alles. Vieles deutet darauf hin das dieses Virus eben doch keine so einfache Sache ist wie sie im TV dargestellt wird. Viele Experten und Ärzte kommen gar nicht erst zu Wort und werden zensiert. Du rennst mit deiner Filterblase aus dem Abitur der Mainstream Meinung hinterher. Er hat schon nicht ganz unrecht wenn er behauptet die Schule formt dich System komform um.

Überdenke das alles.

OT: Was sagt denn der "Vater Staat"? Und welche TV-Sender meinst du, wenn du sagt, dass das Geschehen als einfach dargestellt wird? Welche Experten und Ärzte (Ärzte sind nicht unbedingt gleich Experten) kommen denn nicht zu Wort? Was ist denn die Mainstream-Meinung? Und wie kommst du darauf, dass die Schule einen "systemkonform" erzieht? Woran machst du das fest? Und welches System meinst du genau? Und wenn du von Zensur spricht, wie definierst du das? Und wer zensiert? 

Liebe TE,

mach deinen Weg und lass dir nichts einreden.:) 

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Ja, schade, dass sich Partner so unterschiedlich entwickeln können.

Aber es ist Zeit ihn gehen zu lassen. Du wirst das schon schaffen. Das wird langfristig das beste für dich sein. Vielleicht könnt ihr nach einiger Zeit Freunde bleiben, wenn keiner sich mehr Hoffnung macht.

Überlege dir deine Zeit kurz nach der Trennung und dann Erkläre ihne einfach warum du dich trennst und dann zieh es durch. 

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25 Jahre alt und seit 6 1/2 Jahren zusammen.

Du entwickelst dich gerade weiter und merkst, dass der nicht der Vater deiner Kinder sein soll. 
Verschwörungstheorien hin oder her, denn du hast einfach Bock auf was neues. 

Denke man kann das Kind beim Namen nennen und das nennt sich Schwanzkarussell. Ist vollkommen legitim und dafür wird dir hier niemand einen Vorwurf machen. Ausleben und zu sich selber finden. 

1000x schon hier gelesen. 
Neue Schule/Studium, alles total spannend. Der Typ zu hause ist total langweilig. Das kann es doch noch nicht gewesen sein ! 

 

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Hab jetz nicht alle Posts gelesen. Ab dem Zitat eines Psychopathen über Liebe war ich raus 😂

@Letitbee Ich sehe das wie einige Andere hier - und als Frau noch mit mehr Hormonen behaftet. Du hast dir deine Antwort bereits gegeben. Im Grunde muss man ein "Entlieben" nicht rechtfertigen, das geschieht, das kannst du nicht beeinflussen, auch wenn du es wollen würdest. Die finanzielle Situation bekommst du auch in den Griff, du hast auch vor der Beziehung exisitiert. Meistens hilft es, wenn man mit Freunden oder Familie darüber spricht, viele bieten hier auch Hilfe an, sei es eine Unterkunt bis du eine Wohnung hast etc.

Unglücklich in der Beziehung oder auf lange Sicht glücklich mit dir Selbst - diese Entscheidung sollte nicht von Geld geprägt sein. Den Katzen wird es auch bei deinem Partner gut gehen.

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Ich lese: Eigentlich will ich mich trennen. Ich scheue jedoch die möglichen Konsequenzen (Katzen, WG etc.). Daraus schließe ich, dass Du Dich innerlich längst von Deinem Freund verabschiedet hast und jetzt auf die nächstbeste Gelegenheit zum Absprung wartest. Ich kann Dein opportunistisches Verhalten natürlich irgendwo nachvollziehen, geradlinig und fair ist es aber sicherlich nicht. 

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Ich habe das hier gelesen und halte alle Posts für Käse. Naja, ne Antwort kann immer nur so gut sein, wie die Frage, die gestellt wurde... 

Kommt mit vor, wie wenn Blinde nen Regenbogen beschreiben. Was fragt man in einer Rumfickercommunity danach, wie man Langzeitbeziehungen führt.

"An dich, der du vollkommen fertig bist vom Ehekrach

Die Frage ist nicht, wer von euch Recht hat. Ihr seht die Dinge einfach in verschiedenen Rahmen.

Hör auf zu sein, während du so bleibst, wie du bist: Feuerpause. Sitz einfach!

Es beginnt damit, dass du „ich“ sagst: Alles, was danach kommt, ist Illusion."

von Kodo Sawaki Roshi

Viel Spass auf Deiner Suche nach dem "wahren Ich"

;) 

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vor 22 Minuten, perfect10 schrieb:

habe das hier gelesen und halte alle Posts für Käse. Naja, ne Antwort kann immer nur so gut sein, wie die Frage, die gestellt wurde... 

Dafür, dass du so erleuchtet bist, ist dein Beitrag ziemlich wirr und unverständlich verfasst.

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vor 18 Minuten, jon29 schrieb:

Dafür, dass du so erleuchtet bist, ist dein Beitrag ziemlich wirr und unverständlich verfasst.

Personen können keine Erleuchtung erlangen. Das Erlebbare ist nichts Besonderes. Ein Weg zum "wahrhaften Ich" geht genauso fehl wie angsterfülltes oder begehrendes Anklammern. 

Ob jemand versteht, klatscht, buht oder ignoriert, ist diesem Post egal. Er ist einfach. 

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vor einer Stunde, perfect10 schrieb:

Ich habe das hier gelesen und halte alle Posts für Käse. Naja, ne Antwort kann immer nur so gut sein, wie die Frage, die gestellt wurde... 

Kommt mit vor, wie wenn Blinde nen Regenbogen beschreiben. Was fragt man in einer Rumfickercommunity danach, wie man Langzeitbeziehungen führt.

"An dich, der du vollkommen fertig bist vom Ehekrach

Die Frage ist nicht, wer von euch Recht hat. Ihr seht die Dinge einfach in verschiedenen Rahmen.

Hör auf zu sein, während du so bleibst, wie du bist: Feuerpause. Sitz einfach!

Es beginnt damit, dass du „ich“ sagst: Alles, was danach kommt, ist Illusion."

von Kodo Sawaki Roshi

Viel Spass auf Deiner Suche nach dem "wahren Ich"

😉

Verbesserung: was genau ist denn dein Lösungsvorschlag und worin unterscheidet sich der von den anderen? 

bearbeitet von becar

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vor 5 Stunden, perfect10 schrieb:

Personen können keine Erleuchtung erlangen. Das Erlebbare ist nichts Besonderes. Ein Weg zum "wahrhaften Ich" geht genauso fehl wie angsterfülltes oder begehrendes Anklammern. 

Ob jemand versteht, klatscht, buht oder ignoriert, ist diesem Post egal. Er ist einfach. 

Da hat jemand ein Grundkurs im Buddhismus besucht.

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vor 6 Stunden, becar schrieb:

Verbesserung: was genau ist denn dein Lösungsvorschlag und worin unterscheidet sich der von den anderen? 

Der genannte "Lösungsvorschlag" ist lediglich eine Anregung. Ich bin mir im Klaren, dass die TE höchstwahrscheinlich nichts damit anfangen kann. Aber das Mitgefühl in mir kann nicht anders, sei die Chance auch noch so klein. 

Die Schwierigkeit, die Lösung zu erkennen, liegt darin, dass wir so viele Dinge bereits als gesichert und richtig annehmen, wenn wir eine Sache beurteilen wollen. Das wird Präsupposition bzw. Vorannahme genannt. So verstellen wir uns selbst den Blick auf die Lösung.  Wir sind zu tief im Thema und glauben, die Lösung läge im tiefen Verständnis einer komplexen Sache. Dabei sind Dinge oft sehr simpel, aber radikal anders als wir annehmen. So ist es auch mit dem Glücklichsein. Es ist völlig unabhängig davon, ob sie mit ihm zusammen bleibt oder sich trennt, obwohl es oberflächlich anders wirkt. 

Haben die Leute Probleme in der Beziehung, sind sie plötzlich glücklicher im Job, mit Freunden oder Familie. Ist der Job gerade mies, erscheint die Partnerschaft plötzlich ganz toll. Und ist Job und Partnerschaft Mist, ist man für Freunde extrem dankbar. Und ist wirklich alles im Leben gerade Scheiße, weiß man erst wirklich das frühere Glück zu schätzen und schwelgt oft in Erinnerungen. Und ist der Mist dann vorbei, ist man viel glücklicher. Aber das hält immer nur temporär an, aber man denkt, man habe sich im Partner getäuscht, den falschen Job gewählt oder sonstwas. Das sind alles nur Wellen, die durch einen Pool an emotionaler Soße schwappen, mal ist das toll, mal das andere... Eliminiert man das Unglück in einem Bereich des Lebens, ist man auch bald über die anderen Dinge weniger glücklich. 

So lange man nicht versteht, wie man selbst funktioniert, dreht man sich nur im Kreis und attribuiert mal das eine, mal das andere als verantwortlich für das eigene Unglück und ist die ganze Zeit ganz beschäftigt, immer irgendwas umzukrempeln. Wilder Aktionismus eben, der einem ein vermeintliche Gefühl der Kontrolle gibt, weil sich für einige kurze Momente was tut. 

Was auch immer da draußen geschieht, die Bewertung erfolgt durch einen selbst. Und wenn man nicht sinnvoll bewerten kann, irrt man immer im Kreis. 

bearbeitet von perfect10

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vor einer Stunde, Branx schrieb:

Da hat jemand ein Grundkurs im Buddhismus besucht.

Ja. Gleichzeitig steckt die Essenz, denke ich, in den Schulen aller Zeiten. 

bearbeitet von perfect10

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vor 33 Minuten, perfect10 schrieb:

Dabei sind Dinge oft sehr simpel, aber radikal anders als wir annehmen

Sie hat kein Bock auf ein Lappen, der von Verschwörungstheorien labert während sie gleichzeitig Abi macht, Karriere macht und neue coole Leute trifft, die das selbe machen, während er wie es aussieht karrieretechnisch und monitär stagniert.

bearbeitet von Branx
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vor 19 Minuten, Branx schrieb:

Sie hat kein Bock auf ein Lappen, der von Verschwörungstheorien labert während sie gleichzeitig Abi macht, Karriere macht und neue coole Leute trifft, die das selbe machen, während er wie es aussieht karrieretechnisch und monitär stagniert.

Sie redet vom Finden des "wahren ich". Das ist der einzige Grund, warum ich hier was schreibe. 

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vor 6 Stunden, perfect10 schrieb:

Der genannte "Lösungsvorschlag" ist lediglich eine Anregung. Ich bin mir im Klaren, dass die TE höchstwahrscheinlich nichts damit anfangen kann. Aber das Mitgefühl in mir kann nicht anders, sei die Chance auch noch so klein. 

Die Schwierigkeit, die Lösung zu erkennen, liegt darin, dass wir so viele Dinge bereits als gesichert und richtig annehmen, wenn wir eine Sache beurteilen wollen. Das wird Präsupposition bzw. Vorannahme genannt. So verstellen wir uns selbst den Blick auf die Lösung.  Wir sind zu tief im Thema und glauben, die Lösung läge im tiefen Verständnis einer komplexen Sache. Dabei sind Dinge oft sehr simpel, aber radikal anders als wir annehmen. So ist es auch mit dem Glücklichsein. Es ist völlig unabhängig davon, ob sie mit ihm zusammen bleibt oder sich trennt, obwohl es oberflächlich anders wirkt. 

Haben die Leute Probleme in der Beziehung, sind sie plötzlich glücklicher im Job, mit Freunden oder Familie. Ist der Job gerade mies, erscheint die Partnerschaft plötzlich ganz toll. Und ist Job und Partnerschaft Mist, ist man für Freunde extrem dankbar. Und ist wirklich alles im Leben gerade Scheiße, weiß man erst wirklich das frühere Glück zu schätzen und schwelgt oft in Erinnerungen. Und ist der Mist dann vorbei, ist man viel glücklicher. Aber das hält immer nur temporär an, aber man denkt, man habe sich im Partner getäuscht, den falschen Job gewählt oder sonstwas. Das sind alles nur Wellen, die durch einen Pool an emotionaler Soße schwappen, mal ist das toll, mal das andere... Eliminiert man das Unglück in einem Bereich des Lebens, ist man auch bald über die anderen Dinge weniger glücklich. 

So lange man nicht versteht, wie man selbst funktioniert, dreht man sich nur im Kreis und attribuiert mal das eine, mal das andere als verantwortlich für das eigene Unglück und ist die ganze Zeit ganz beschäftigt, immer irgendwas umzukrempeln. Wilder Aktionismus eben, der einem ein vermeintliche Gefühl der Kontrolle gibt, weil sich für einige kurze Momente was tut. 

Was auch immer da draußen geschieht, die Bewertung erfolgt durch einen selbst. Und wenn man nicht sinnvoll bewerten kann, irrt man immer im Kreis. 

Okay, aber 1. Vorannahmen sind unabdingbar um eine Lösung zu finden. 2. Du triffst selber Vorannahmen, um ihr eine Lösung zu bieten. 3. Du triffst nur zum Teil nachvollziehbare Vorannahmen. 

Was du als Welle beschreibst, muss eben nicht auf jeden Menschen, auf jedes Leben zutreffen. Gibt genug, die 'Glück' nie erfahren, weil es auch nicht ihr Ziel im Leben ist. Und es ist wohl manchmal so, dass Menschen, die im Job unzufrieden sind, auch mit der Beziehung unzufrieden werden, weil sie ihre Unzufriedenheit mit in die Beziehung nehmen. Aristoteles meint, dass alles Streben dem Glück gilt, da es das höchste aller Güter ist. Dazu gehört auch, dass man sich aus unzufriedenen Situationen löst. Und die TE ist unzufrieden mit der Beziehung zu ihrem Partner. 

Und das Finden des 'wahren' Ichs impliziert immer, dass es ein 'falsches' Ich gibt und das 'wahre' Ich schon existiert und einfach nur noch gefunden werden muss. Ist es aber nicht eher so, dass das Ich einfach Ich ist. Man entwickelt sich weiter (was die TE ja gerade macht), das bedeutet aber nicht, dass sie vorher ein 'falsches' Ich war und nu auf dem Weg zum 'wahren' Ich ist, sondern dass sich ihr Ich einfach nur entwickelt. Das ist aber auch schon alles. Und wenn sie dabei feststellt, dass der Partner an Ihrer Seite nicht mehr zu ihr passt, dann ist das in Ordnung und ein Schritt in dieser Entwicklung. Die Konsequenz ist, dass man sich im Guten trennt und jeder sich entsprechend entwickeln kann. Ob das zum Glück führt ist erstmal völlig unabhängig davon, denn es geht vielmehr bei ihr um das Abstellen von negativen Emotionen, welche sie in ihrer Entwicklung belasten. 

Ohne dir zu Nahe treten zu wollen, habe ich das Gefühl, dass du viel erzählst – besonders gerne um den heißen Brei –ohne konkret zu werden und die Stolpersteine deiner 'Weisheit' zu erkennen. 

P.s. In diesem 'Vielfickerforum' halten sich auch Menschen auf, die jahrzehntelaange Erfahrung mit Beziehunen haben. Wieder eine Vorannahme die du triffst, dass hier Menschen keine Ahnung von Beziehung hätten. 

bearbeitet von becar

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vor 59 Minuten, becar schrieb:

Okay, aber 1. Vorannahmen sind unabdingbar um eine Lösung zu finden. 2. Du triffst selber Vorannahmen, um ihr eine Lösung zu bieten. 3. Du triffst nur zum Teil nachvollziehbare Vorannahmen.

1. Ja. Meine Posts dienen einfach nur dem Hinweis an die TE, dass sie diese für sich (!) überprüfen sollte. 

2. Ich treffe selber Vorannahmen. Ich bemühe mich, diese für mich zu hinterfragen. Ich biete keine Lösung, nur einen Hinweis. Deswegen habe ich auch keinen Anspruch, Dich zu überzeugen. Auch diese Antwort soll nur der TE als Hinweis dienen. Den habe ich jetzt gegeben. Vielleicht mag sie den oder auch nicht. Das ist jetzt ihr Ding, ihre Entsxheidung. Und die ist richtig für sie, wie auch immer diese ausfällt. Deswegen brauch ich nicht mehr sagen. 

3. Ich habe nicht vor, mein Weltbild zu erläutern, weil ich nicht der Meinung bin, dass man das einfach kopieren kann oder sollte. Das soll bitte jeder für sich entscheiden. 

Am Rande: In Deinem zweiten Absatz meine ich einen Widerspruch zu entdecken (nicht alle streben nach Glück vs. Aristoteles Aussage), aber vielleicht passt das auch für Dich. Dann ist mir das gleich. Du hast ja keinen Post eröffnet. Cheers. 

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vor 36 Minuten, perfect10 schrieb:

1. Ja. Meine Posts dienen einfach nur dem Hinweis an die TE, dass sie diese für sich (!) überprüfen sollte. 

2. Ich treffe selber Vorannahmen. Ich bemühe mich, diese für mich zu hinterfragen. Ich biete keine Lösung, nur einen Hinweis. Deswegen habe ich auch keinen Anspruch, Dich zu überzeugen. Auch diese Antwort soll nur der TE als Hinweis dienen. Den habe ich jetzt gegeben. Vielleicht mag sie den oder auch nicht. Das ist jetzt ihr Ding, ihre Entsxheidung. Und die ist richtig für sie, wie auch immer diese ausfällt. Deswegen brauch ich nicht mehr sagen. 

3. Ich habe nicht vor, mein Weltbild zu erläutern, weil ich nicht der Meinung bin, dass man das einfach kopieren kann oder sollte. Das soll bitte jeder für sich entscheiden. 

Am Rande: In Deinem zweiten Absatz meine ich einen Widerspruch zu entdecken (nicht alle streben nach Glück vs. Aristoteles Aussage), aber vielleicht passt das auch für Dich. Dann ist mir das gleich. Du hast ja keinen Post eröffnet. Cheers. 

Ja habe vergessen zu erläutern, dass ich das zwar nicht so sehe (das Streben nach Glück), aber es so in deine Richtung läuft. Damit wollte ich nur eine Grundlage schaffen, die ich halbwegs nachvollziehen kann, um dich zu verstehen. 

Im Prinzip sagst du also nichts wirklich aus, aber maßt dir an zu schreiben, dass alle anderen Ratschläge nicht gut wären? Na herzlichen Glückwunsch. 

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hallo 🙂

die letzten Tage waren ziemlich turbulent, ich brauchte viel Zeit zum Nachdenken und habe mich deshalb hier nicht gemeldet. Danke an alle weiteren Antworten die dazu gekommen sind, ich habe sie definitiv gelesen und freue mich über so viel Input. 
Zur aktuellen Situation: ich habe gestern Abend dann das Gespräch gesucht, wir haben beide geweint, unsere Beziehung reflektiert und einvernehmlich entschieden das es das beste ist das Ganze zu beenden. Es hat niemand die Schuld, der eine hat das falsch gemacht, der andere das, aber letztendlich, wie es hier auch genannt wurde, passen unsere Lebensentwürfe einfach nicht zusammen. Er wird irgendwann eine Frau brauchen; die zu ihm aufschaut, ihn bewundert, die Hausfrau spielt und das werde ich (Gott sei dank!) niemals sein und das ist auch nicht schlimm. Ich werde ihm niemals geben was ich brauche, er mir nicht. Wir sind wirklich im guten auseinander gegangen. Ich habe jetzt alle Zeit der Welt mir in der Stadt ein nettes Wg Zimmer zu suchen.. ich könnte auch hier bleiben, werde aber zumindest mal die nächste Woche bei einer Freundin verbringen und schon mal etwas ins wg Leben dort hineinschnuppern können. Ich weiß nicht ob es das sein wird was mich glücklich bzw. Zufriedener macht, aber ich weiß das meine Situation, wie sie bisher war, mich unzufrieden und unglücklich gemacht hat. Von daher, ist es jetzt wirklich an der Zeit neue Wege einzuschlagen und tatsächlich bin ich jetzt schon etwas erleichtert. Es ist Als wäre einem eine Last von den Schultern genommen worden weil die Beziehung gegen Ende wirklich wie das Leben eines Vogels im goldenen Käfig war und das nicht nur für mich, sondern für uns beide. Aneinander sind wir unglaublich gewachsen, ich bereue nichts aber ich denke es ist gut so wie es ist und bedanke mich recht herzlich bei euch allen für die Anteilnahme 🙂 

 

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vor 8 Stunden, perfect10 schrieb:

Sie redet vom Finden des "wahren ich". Das ist der einzige Grund, warum ich hier was schreibe. 

Genau genommen redet sie davon herauszufinden wer sie ist, wenn sie nicht in einer Beziehung steckt. Hat sich dabei nur nicht so deutlich ausgedrückt, weil ihr nicht bewusst war wie kleinteilig manche Menschen ein einziges Wort bewerten. 😉 
 

Liebe TE, ich kann deine Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen. Letztendlich wirst du all das nur herausfinden, wenn du (wie hier schon oft erwähnt) mutig bist und deinen eigenen Weg gehst. Das ist am Anfang sehr hart, weil out of your comfort zone. Aber aus „unbequemen“ Zeiten kannst du das größte Wachstumspotenzial ziehen. Und glaub mir, wenn das erste Down überwunden ist, weil du dich an das neue erstmal gewöhnen musst, dann wirst du dich gut fühlen. Und du wirst daraus lernen, dass du auch alleine klar kommst und unabhängig bist. Das gibt dir wiederum Sicherheit für deine Zukunft. 
 

Wovor hast du Angst? 

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vor 1 Minute, Letitbee schrieb:

hallo 🙂

die letzten Tage waren ziemlich turbulent, ich brauchte viel Zeit zum Nachdenken und habe mich deshalb hier nicht gemeldet. Danke an alle weiteren Antworten die dazu gekommen sind, ich habe sie definitiv gelesen und freue mich über so viel Input. 
Zur aktuellen Situation: ich habe gestern Abend dann das Gespräch gesucht, wir haben beide geweint, unsere Beziehung reflektiert und einvernehmlich entschieden das es das beste ist das Ganze zu beenden. Es hat niemand die Schuld, der eine hat das falsch gemacht, der andere das, aber letztendlich, wie es hier auch genannt wurde, passen unsere Lebensentwürfe einfach nicht zusammen. Er wird irgendwann eine Frau brauchen; die zu ihm aufschaut, ihn bewundert, die Hausfrau spielt und das werde ich (Gott sei dank!) niemals sein und das ist auch nicht schlimm. Ich werde ihm niemals geben was ich brauche, er mir nicht. Wir sind wirklich im guten auseinander gegangen. Ich habe jetzt alle Zeit der Welt mir in der Stadt ein nettes Wg Zimmer zu suchen.. ich könnte auch hier bleiben, werde aber zumindest mal die nächste Woche bei einer Freundin verbringen und schon mal etwas ins wg Leben dort hineinschnuppern können. Ich weiß nicht ob es das sein wird was mich glücklich bzw. Zufriedener macht, aber ich weiß das meine Situation, wie sie bisher war, mich unzufrieden und unglücklich gemacht hat. Von daher, ist es jetzt wirklich an der Zeit neue Wege einzuschlagen und tatsächlich bin ich jetzt schon etwas erleichtert. Es ist Als wäre einem eine Last von den Schultern genommen worden weil die Beziehung gegen Ende wirklich wie das Leben eines Vogels im goldenen Käfig war und das nicht nur für mich, sondern für uns beide. Aneinander sind wir unglaublich gewachsen, ich bereue nichts aber ich denke es ist gut so wie es ist und bedanke mich recht herzlich bei euch allen für die Anteilnahme 🙂 

 

Oh. Umsonst geantwortet. Fühl dich geliked. Zeugt von Charakterstärke 🙂

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