Alleine in Disco?
86 86

1.618 Beiträge in diesem Thema

hab nicht alles detailliert gelesen, was aber raus sticht ist der Teil, wo man keine Freunde hat, wenn man alleine unterwegs ist, so what?

ich geh zu 90 % alleine raus (abends), und selbst wenn ich nicht alleine rausgeh, zieh ich nach 1-2 Getränken lieber alleine weiter, und komme später (eventuell) zurück. Ist ja ein großer Unterschied, ob ich Menschen kennen lernen will oder mich mit bereits bekannten Menschen unterhalten will (das kann ich daheim auch und da sind die Getränke meist auch günstiger).

Vor ein paar Wochen hab ich sogar einen männlichen Menschen so angequatscht "Na, hast du auch keine Freunde, weil du alleine da bist". Schade, dass er nur optisch gut war.

Sollte mich mal jemand fragen, ob ich keine Freunde hab, dann kann ich doch einfach sagen "ja, stimmt, siehst du doch, willst du mit mir drüber reden?" oder "Warum glaubst du trinke ich" oder "Nur weil du sie nicht sehen kannst, bedeutet das nicht, dass sie nicht da sind" oder "ist das schlimm für dich, möchtest du drüber reden", usw, je nachdem wie das Gegenüber drauf ist

  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
On 27.11.2017 at 8:58 PM, Peterbesamer said:

Wollte noch sagen es ist doch so, dass sich Stresss selten auszahlt, im dümmsten Fall wird man selber rausgeworfen

 

bist du der peter der gerne besamt, oder besamst du gerne Peter? frage für einen Freund.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hab mir jetzt ein paar Reports aus dem THread gegeben und bin etwas enttäuscht. Mir ist schon klar, dass die meisten User hier nix reißen, aber was macht man bitte alleine in einem Club, wenn man nicht mindestens 5 Frauen approacht? Vor allem ist es nur soziale Konditionierung, wenn man regelmäßig alleine feiern geht, ist das irgendwann völlig normal. Als ich das erste Mal in Clubs war und das erste mal Alkohol getrunken hab, habe ich mich immer von meiner Gruppe getrennt und irgendwelche Menschen angelabbert, hat immer funktioniert. Wenn man betrunken ist, gibt man einfach keine Fucks und handelt einfach.

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich gehe schon seit Ewigkeiten nicht mehr wirklich in Clubs.

Was ich allerdings ein paar Mal gemacht habe war folgendes.

Ich hänge im Sommer gerne in Openairbars ab. Mit guter Aussicht, guter Atmosphäre, nicht zu lauter Musik, chillig halt. Wo man sich gut unterhalten und ausgezeichnet flirten kann.

Teilweise war ich lange dar, weil das einfach immer Spaß gemacht hat. 10000 Mal leichter da völlig ungestört und bei nicht zu lauter Musik mit allen möglichen und vielen Frauen ins Gespräch zu kommen. Ich habe da einen erheblichen Teil aller kurzen oder längeren Sachen in den letzten Jahren kennengelernt.

Am Ende, wenn es teilweise schon etwas später war, bin ich in einen Club reingegangen, habe mir 2 - 3 Frauen ausgesucht, sie sofort angesprochen und mir so jedes zweite Mal eine Nummer geholt und mich dann später am We - wieder in den Openairbars - mit denen getroffen.

Also, du gehst in den Club, zum snipern. Ich bin nur da reingegangen um direkt Frauen anszusprechen. Einmal sogar die Kartenverkäuferin. Sie war die erste, die ich gesehen habe, fand sie süß, wir haben Nummern getauscht und ich bin sofort wieder abgehauen. Zu eng in Clubs. Zu viele schwitzende Typen. I cant really talk. Und ich bin viel, vieeeel zu faul um laut zu schreien. Und tanzen würde ich nur, wenn ich Platz habe und mit wirklich lustigen Leuten, Männern und Frauen auf einer Privatparty bin.

Irgendwelche schwitzenden, dicken Typen, die mich nonstop berühren? haha no way.

Warum. Geht viel leichter anderswo.

Aber man sieht so eine ganze Reihe Frauen in einem winzigen Raum.

Das war das einzige gute an den meisten Clubs.

Also bin ich 5 - 10 min rein. Direkt approached. Sofort wieder raus. Das waren auch oft Clubs wo man keinen EIntritt bezahlen muss. So kleinere Clubs.

Kohle hätte ich dafür nicht bezahlt. Die müssten mich bezahlen, damit ich in einen Club mit viel zu vielen Männern gehe. Wären da nur Frauen. Also vielleicht ein oder zwei coole Typen dich ich lustig finde, die ich mir aussuche, dann würde ich da hingehen um da abzuhängen. Anosnten müssten die mich bezahlen. 100 € damit ich da zwischen schwitzenden Typen stehe.

Aber dafür sind Clubs ganz gut. Du siehst halt eine Reihe Frauen in meist zu kleine Räume gequescht. You go right over and approach as soon as you enter. Then you leave hehe.

Ich glaube das habe ich so 10 Mal gemacht innerhalb von 3 Jahren. Vielleicht etwas häufiger oder seltener. Aber ich war so kurz da drin, dass ich das nicht wirklich Clubbesuch nennen würde. All I wanted is to hit on girls. That was the only interest I had in clubs.

  • LIKE 4

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Keinen interessiert es. Ich habe mich vor paar stunden alleine auf dem Weg zu einem Club gemacht mit dem Wissen dass da meine "Freunde" sind. Bin in den Club reinmaschiert und hab mich ganz komfortabel und nicht alleine gefühlt weil ich wusste paar Leute die ich kenne sind irgendwo im Club. Ist alles ne Kopfsache wie man sich fühlt, ich war auch nüchtern. Ich habe das Ding mit dem alleine rausgehen allerdings  früher oft gemacht um die comfortzone zu verlassen. Ich glaub je älter man wird, desto weniger gibt man einen fuck was andere denken und desto mehr respektiert man sich selbst. Soweit  kommt es noch dass ich Angst hätte was irgendwelche Furze im Club über mich denken. Bin was die Körpergröße angeht, der größte Furz drinnen aber gehöre im Club wohl mit 26 zu den eher älteren. Mit Freunden im Club ist auch komisch. Dann chill ich doch lieber mit denen irgendwo wo es ruhig ist anstatt über scheisse zu reden und sich gegenseitig anzuschreien oder anzutanzen. ich tanze dann auch net nur um zu sagen "fake it till you make it!" to make what?  fuck them!  Lol, Leute die auf der tanzfläche untertauchen wollen wenn sie alleine sind...als wär man irgendein undercoveragent oder Flüchtling. Die können meinetwegen alle da tanzen und ich bin der einzige an der Bar und stehe wie ein scheiss Felsen. Ich bin alleine, seht her. Sollen die mich alle sehen, ist doch besser so. Someones gotta fucking do it. Das ganze rumgezappel auf der tanzfläche sind bloße Wellen die gegen mich abprallen. Meinetwegen bin ich auch alleine im Raum und koste den Moment aus. Hab  auch Spaß,  einfach an der Bar rumzu stehen und ab und an mit Leuten zu quatschen.

Der club war net meins, hab mich dann abgekapselt um in einen anderen club zu gehen. bin da aber net mehr reingekommen weil die Tür schon zugemacht hat. Jetzt bereue ich, dass ich net direkt dahin gegangen bin und somit mein Geld verschwendet hab. 


Aber wenigstens habe ich eine Erkenntnis gewonnen die sich nun noch tiefer ins Hirn hat eingebrannt und viel mehr mehr wert ist als der Eintritt in den Club:

 

1. Wir sind alle allein

 2.  Niemand ist allein

Alles andere ist Illusion

 

Sind doch eh fast alles Zwecksgemeinschaften da. Keiner will alleine sein und binden sich an die nächstbesten um die Illusion zu haben, dass sie nicht alleine sind. ich hab hier im ausland vielleicht 2 gute freunde wobei ich mir vorstellen kann dass ich sie nach dem Studium nochmal treffen will. der Rest sind Bekanntschaften wo ich weiss, dass ich sie nicht unbedingt wiedersehen muss. Wieso soll ich meine Stimmung von denen abhängig machen? Und unabhängig davon was interessiert mich was irgendein besoffener Depp mir in einer Disko unterstellt von wegen ich hätte keine Freunde? Was weiss der schon über mein Leben? Da bereite ich auch keine Antwort vor. Einfach nix kommt von mir, keine Reaktion oder vllt lache ich einfach  oder sage "Ne". und rede dann normal weiter mit ihm über was anderes oder vllt denk ich mir einfach nur "fuck off" und ziehe weiter falls er es tatsächlich in einem abwertenden Ton sagt. Darüber hinaus sind alle Leute mit sich selbst beschäftigt und stecken in ihrem eigenem Gedankenkarussell fest. Sie denken wie sie rüberkommen, an ihre Vergangenheit, an ihre Zukunft. Du bist nicht wichtig, keiner interessiert sich für dich und keiner ruft die Bullen weil du alleine unterwegs bist. Selbst wenn jemand schaut, vergisst er dich gleich sofort oder am nächsten Tag. Du stirbst irgendwann. Und alle anderen im Club sterben auch samt ihren ach so wichtigen Meinungen über dich. Was gibt irgendeinem ein Recht über irgendjemanden zu urteilen. Wir sind alle im selben Boot. Man macht sich nicht abhängig von einem bloßen Pigment der Vorstellungskraft eines Fremden. Das eigene Wohlbefinden sollte  von den sowohl guten als auch schlechten Meinungen anderer Leute unabhängig sein. Du bist alleine auf die Welt gekommen, und du wirst alleine gehen. Wenn man es weiterbetrachtet, sind wir alle bloße Staubpartikel oder Energiequellen in einem riesigen Universum welche in dieser lächerlichen Disko zusammengespresst sind und  ab und an gegeneinander stoßen und wieder abprallen. du bist in ständiger wechsel mit deiner Umwelt. es ist total latte, welcher staubpartikel nun eine meinung über dich formt. fucking staub..dazu noch betrunkene staubpartikel.

In dieser Scheisskälte bin ich mit dem Rad ne gefühlte Stunde nach Hause gegangen weil ich kein bock hatte aufzuspringen. Und dann als ich endlich vor meiner Haustür war, hauchte ich nur genervt:

"Daygame...."

 

(wenn ich nüchtern bin, lese ich mir den scheiss morgen nochmal durch und schüttel nur den Kopf. hatte doch nur ein Bier, will garnet wissen was ich hier nach zwei Bier verzapfe)

bearbeitet von Wurst91
  • TOP 2
  • VOTE-4-AWARD 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sehe ich genau so. Bin schon immer mal alleine raus. Da kann ich machen was ich voll, abspacken, raus gehen, rein gehen, egal ... geil!

Gleich gehts zu einem Techno-Schuppen, alleine ;-) Ist nicht weit weg, Preise sind human und Musik passt :-D 

Allen anderen die auch raus gehn : Viel Spaß!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 7 Minuten, PiOnEeRReSeArCH schrieb:

Sehe ich genau so. Bin schon immer mal alleine raus. Da kann ich machen was ich voll, abspacken, raus gehen, rein gehen, egal ... geil!

Gleich gehts zu einem Techno-Schuppen, alleine ;-) Ist nicht weit weg, Preise sind human und Musik passt :-D 

Allen anderen die auch raus gehn : Viel Spaß!

ich wohn in nem Dorf mit Kühen und Pferde, viel spaß dir

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Na irgendwas wird ja wohl irgendwo im Umkreis von XX km sein. In dem Fall ruhig etwas später raus, dann schön Spaß
haben und dann wenn es hell wird, fahren auch schon Bahn und Zug.
Wenn man einfach sagt, ich wohn im Dorf, klappt nicht, dann kommst du nie raus! ;-)

Ich habe sowas auch mal gemacht, weil ich mal in eine Großstadt wollte. Recht spät los, in einen Schuppen, abgefeiert und coole Leute kennengelernt.

Morgens meint einer zu mir "Bock auf Afterhour?" und ich so "Klar, aber Kohle ist fast alle. Hab nicht damit gerechnet in Verlängerung zu gehen".
Dann einige so am lachen und einer meint "Nein, nicht in einem Schuppen. Wir gehen zu Verena. Sie hat einen Partykeller, verdunkelt, mit Discolichter etc., da feiern wir noch etwas".

Bingo :-D Nach paar weiteren Stunden, habe ich gesehen das die Clique ziemlich locker und cool drauf ist. Da habe ich das Angebot, mich dort ein paar Stündchen (im Schoß von einem Mädel) aufs Ohr zu legen gerne angenommen. Danach, Nachmittags, habe ich zwei große Pizzen ausgegeben und alle erst mal happy gewesen.

Und am Ende hat mich die Gastgeberin über den halben Weg Heim gefahren, so das ich nur noch eine kurze Heimfahrt im Zug hatte.

Das war so ein geiles Erlebnis ... :-) 

Einfach mal machen. Wie gesagt: Später los, so das Du bis morgens locker durch halten kannst. Dann fahren Busse und Bahn (vorher mal informaieren) und dann kommst auch gut wieder weg. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Minuten, PiOnEeRReSeArCH schrieb:

Na irgendwas wird ja wohl irgendwo im Umkreis von XX km sein. In dem Fall ruhig etwas später raus, dann schön Spaß
haben und dann wenn es hell wird, fahren auch schon Bahn und Zug.
Wenn man einfach sagt, ich wohn im Dorf, klappt nicht, dann kommst du nie raus! ;-)

Ich habe sowas auch mal gemacht, weil ich mal in eine Großstadt wollte. Recht spät los, in einen Schuppen, abgefeiert und coole Leute kennengelernt.

Morgens meint einer zu mir "Bock auf Afterhour?" und ich so "Klar, aber Kohle ist fast alle. Hab nicht damit gerechnet in Verlängerung zu gehen".
Dann einige so am lachen und einer meint "Nein, nicht in einem Schuppen. Wir gehen zu Verena. Sie hat einen Partykeller, verdunkelt, mit Discolichter etc., da feiern wir noch etwas".

Bingo :-D Nach paar weiteren Stunden, habe ich gesehen das die Clique ziemlich locker und cool drauf ist. Da habe ich das Angebot, mich dort ein paar Stündchen (im Schoß von einem Mädel) aufs Ohr zu legen gerne angenommen. Danach, Nachmittags, habe ich zwei große Pizzen ausgegeben und alle erst mal happy gewesen.

Und am Ende hat mich die Gastgeberin über den halben Weg Heim gefahren, so das ich nur noch eine kurze Heimfahrt im Zug hatte.

Das war so ein geiles Erlebnis ... :-) 

Einfach mal machen. Wie gesagt: Später los, so das Du bis morgens locker durch halten kannst. Dann fahren Busse und Bahn (vorher mal informaieren) und dann kommst auch gut wieder weg. 

hab aber nurnoch 10€

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dann reite mit nem' Pferd hin und zurück und der 10er für Eintritt und getrunken wird Kraneberger ;-) Oder lass Dir von den Mädels was ausgeben.

Ja Mensch, ich würde dir ja gerne paar Bitcoins schicken, aber das Geld bissl zusammen zu halten fürs raus gehen, sollte Dein erster Schritt sein :-D

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich verstehe nicht wie es euch Spaß machen kann völlig alleine abends in einen Club zu gehen. Ich habe es ein zwei Male probiert, es ist nicht so dass ich mich nicht trauen würde oder irgendwie Angst hätte. 
Hab mich getraut, das war auch nicht das Problem. Das Problem war einfach dass man dort, wenn man z.B. gerade mal keine Sets macht, es sehr langweilig wird wenn man keinen guten Kumpel hat zum Reden, rumalbern und zum Tanzen.

Wie könnt ihr ohne Kollegen da überhaupt Spaß haben? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 40 Minuten, alphaplayer schrieb:

Ich verstehe nicht wie es euch Spaß machen kann völlig alleine abends in einen Club zu gehen. Ich habe es ein zwei Male probiert, es ist nicht so dass ich mich nicht trauen würde oder irgendwie Angst hätte. 
Hab mich getraut, das war auch nicht das Problem. Das Problem war einfach dass man dort, wenn man z.B. gerade mal keine Sets macht, es sehr langweilig wird wenn man keinen guten Kumpel hat zum Reden, rumalbern und zum Tanzen.

Wie könnt ihr ohne Kollegen da überhaupt Spaß haben? 

ist egal, ob das ein Club, ein Cafe, ein Park, ein Event, Weihnachstmarkt oder was auch immer ist.

Hat jmd den Spaß daran entdeckt neue Leute kennezulernen, dann ist es so ziemlich egal, wo das passiert.

Hat auf der anderen Seite jmd. (noch) nicht so viel Spaß daran oder geht (noch) nicht so gerne auf andere Leute zu, dann wird er oder sie sich da schnell einsam fühlen und vor allem von folgenden Gedanken gefickt:

Ich fühle mich nicht so wohl und alle können sehen, dass ich hier nicht sehr kommunikativ, für mich alleine an meinem Handy sitze. Sicher denken alle ich hätte keine Freunde und bin ein Außenseiter.

Selbstverständlich macht die gedankliche und emotionale Annäherung an so ein Szenario keinen Spaß.

Dass man sich dabei nicht wohl fühlen könnte oder es tatsächlich absolut nicht tut, ist Ausdruck der bisherigen Konditionierungen. Geht man kaum auf fremde Menschen zu, hat Probleme jedewede Art von Interesse selbstverständlich zu kommunizieren, findet es schon seltsam bei scheinbar echt sympathischen Leuten, die direkt neben einem stehen oder sitzen irgendwas zu einem interessanten Thema zu sagen, über das die Leute direkt nebenan reden, weil man denkt dass sei komisch oder seltsam, dann wird so jmd. sich zunächst absolut nicht wohl fühlen in derartigen Kontexten.

Die wenigsten Leute können sich da einfach so selbst in eine entsprechende Schublade stecken, ohne das durch diese konditionierte Brille zu betrachten.

Sie haben nie geguckt und erlebt, wie sich das anfühlt, wenn man keine Angst hat mit anderen und fremden Leuten zu reden und sie einfach so kennenzulernen.

Ich wäre also vorsichtig und absolut kritisch, mich selbst als jmd. zu bezeichnen, der dabei und hierbei keinen Spaß haben kann, so lange ich nicht den Teil in mir erkannt und identifiziert und entlarvt habe, der alle entsprechenden Assoziationen und Emotionen nur aufgrund von Gewöhnung und der damit verbundenen Sicherheit, als Ich und Teil des Ichs versteht.

You gotta walk the walk.

Du kannst nie wissen, ob das etwas für dich ist, so lange du dich nicht gegen diese Konditionierungen behauptest. Und das bedeutet nicht selten, dass man genau das tut, was sich komplett falsch, fremd und überhaupt nicht gut anfühlt. Alle Stimmen in deinem Körper werden sagen: Achtung, Gefahr, das ist creepy, dabei fühle ich mich nicht wohl, das ist seltsam, das ist peinlich, das ist unüblich....das bin nicht ich.

Wir erleben (neue) Stimuli zunächst auf einer rationalen Ebene und erleben sie bewusst.

Alsbald und bei moderater bis intensiver Konfrontation dieser Stimuli, erleben wir diese Eindrücke, Dispositionen und Erlebnisse auf einer emotionalen Ebene.

Ein simples Beispiel wäre etwa ein üblicher, bekannter, gesellschaftlich akzeptierter und absolut vertrauter Handschlag.

Es fühlt sich richtig und völlig normal an, jmd. den man begrüßt die Hand zu geben.

Du hinterfragst dieses Gefühl sehr schnell kaum noch bzw. gar nicht mehr auf einer rationalen Ebene.

Es fühlt sich einfach richtig an, also ist es hier und jetzt (und für uns) richtig. Das sind wir. Das ist Teil von uns. Wir geben Leuten die Hand. We can feel that this is perfectly okay and good and normal.

Genauso verhält es sich mit den so prevalenten negativen Assoziationen etwa beim alleine weggehen.

Was wir fühlen kann noch so irrational sein. But emotions are powerful influences.

Very.

Very powerful. Dont underestimate them. They basically influence our every move. Every day. They even decide if you go over and talk to that lovely girl. Or you dont. Cause your emotions dicate that you cannot do that. And so you wont.

Right then and there it was your emotions controlling you and your life and your agenda. They decided.

Sich schon mal alle 2 Jahre für eine Sekunde davon zu befreien, kann für viele Leute ein erhabenes und ermächtigendes Gefühl sein.

Es gibt wenig Dinge, die sich so gut anfühlen, wie das Gefühl (:P) sich selbst bei den übelsten und tiefsten Blockaden und Ängsten brutal zu behaupten. Als ich das erste Mal in einem Leben eine für mich attraktive Frau einfach so ansprach und erlebte, wie mein Geist und meine Emotionen und sogar mein Körper sich panisch dagegen wehrten und mein Körper auf Notfallprogramm schaltete und Tausende Liter Adrenalin durch meinen Körper pumpten und ich mich trotzdem überwinden konnte....war das eines der besten Gefühle, die ich je in meinen Leben hatte. Weil ich wusste und spürte, dass das was ich gerade getan hatte eine der größten und massivsten Ängste in meinem Leben war.

Das ist der Moment in dem Rekalibration beginnen kann.

Menschen haben diese Fähigkeit. Sie ist bei uns besser und stärker ausgeprägt als bei allen anderen Lebensformen auf diesem Planeten.

Doch selbst unser absolut rational potentes Hirn, hat Schwierigkeiten, sich gegen die stärksten uns innewohnenden Emotionen zu behaupten.

That is the hardest part.

But it is definitely possible.

bearbeitet von lowSubmarino
  • LIKE 4

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke für den sehr ausführlichen Text aber er zieht total an dem vorbei was ich versucht habe zu beschreiben. Es ist eben nicht dieses "Ich bin so einsam was denken nun andere von mir " oder "Oh ich bin so ein seltsamer Creep wenn ich hier allein am Handy rumstehe"
Das ist es gar nicht. Approach Anxiety ist auch relativ niedrig glücklicherweise, es ist einfach trotzdem irgendwo langweilig. Wie gesagt, besonders zwischen den Sets ..man muss ja nicht nonstop pausenlos Leute voll labern damit man keine ruhige Minute mehr zwischen den Sets hat.

Als gesunder normaler und sozialer Mensch ist es doch völlig angemessen dass man Dinge gern in seiner eigenen Peer Group tut und viel lieber Leute bevorzugt, mit denen man sich versteht, die man kennt und mit denen man auf einer Wellenlänge ist. So ein Gefühl kann mir keine Frau und auch kein Kerl geben, die/den ich an dem Abend kennenlerne, das ist einfach so, da braucht man auch nicht irgendwie zu leugnen.

Ich hatte/hab mir das trotzdem mal vorgenommen einfach weil es eine Challenge ist.

Ich habs auch durchgezogen gehabt und es war cool, hatte auch einen KC etc. Trotzdem hätte alles 5x mehr Spaß gemacht wenn ich mit einem sehr sehr guten Kumpel gefeiert hätte.

  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 32 Minuten, alphaplayer schrieb:

Danke für den sehr ausführlichen Text aber er zieht total an dem vorbei was ich versucht habe zu beschreiben. Es ist eben nicht dieses "Ich bin so einsam was denken nun andere von mir " oder "Oh ich bin so ein seltsamer Creep wenn ich hier allein am Handy rumstehe"
Das ist es gar nicht. Approach Anxiety ist auch relativ niedrig glücklicherweise, es ist einfach trotzdem irgendwo langweilig. Wie gesagt, besonders zwischen den Sets ..man muss ja nicht nonstop pausenlos Leute voll labern damit man keine ruhige Minute mehr zwischen den Sets hat.

Als gesunder normaler und sozialer Mensch ist es doch völlig angemessen dass man Dinge gern in seiner eigenen Peer Group tut und viel lieber Leute bevorzugt, mit denen man sich versteht, die man kennt und mit denen man auf einer Wellenlänge ist. So ein Gefühl kann mir keine Frau und auch kein Kerl geben, die/den ich an dem Abend kennenlerne, das ist einfach so, da braucht man auch nicht irgendwie zu leugnen.

Ich hatte/hab mir das trotzdem mal vorgenommen einfach weil es eine Challenge ist.

Ich habs auch durchgezogen gehabt und es war cool, hatte auch einen KC etc. Trotzdem hätte alles 5x mehr Spaß gemacht wenn ich mit einem sehr sehr guten Kumpel gefeiert hätte.

Das war auch nicht zwangsläufig an dich gerichtet. Ich kenne dich gar nicht. könnte nicht einfach so sagen, dass irgendwas davon oder alles auf dich zutreffen könnte. Ich nutzte die du Form um es persönlicher zu formulieren.

Vielleicht ziehst du Gesellschaft von dir bekannten und vertrauten Personen Kontexten in denen du alleine bist dann einfach vor. Vielleicht macht dir das einfach sehr viel mehr Spaß, weil du alles was du so erlebst gerne und meist oder immer mit dir vertrauten Personen teilst.

Ich habe Freunde und Bekannte vor allem am Anfang - vor allem als meine Begeisterung dann bei den ersten Erfolgserlebnissen irgendwann irgendwie explodierte - häufiger mal stehen lassen.

Und da die Zeit vor allem bei guten Sets schneller vergeht als sonst, habe ich Leute mit denen ich eigentlich verabredet war dann wenig sozial alleine gelassen.

Wenn ich Bock auf Flirten habe, dann mag ich es sehr, wenn ich komplett unabhängig bin. ich kann dahin gehen, wo ich hingehen will, so lange ich will.

Mein Rhytmus. Kann einfach so die location wechseln.

Ich hatte damals etwas zu viel Spaß daran gefunden und empfand Leute die dann erwarten dass ich auch bei und mit ihnen präsent und nicht immer irgendwo am appraochen war zunehmend als Balast. Ich hatte keine Lust mich schlecht oder schuldig zu fühlen, weil ich da irgendwen mal eine Weile alleine lasse.

Das ganze ging so weit, dass ich einige Freundschaften fast einschliefen ließ.

Ich hatte eben viel nachzuholen und war eigentlich nur noch an Frauen, Sex und Flirten interessiert.

Wenn ich Zeit hatte, dann war das das Hobby, dass mir ohne Ende Spaß machte.

Eine Reihe meiner Freunde liebt es in einer Männerrunde in Bars oder sonst wo abzuhängen.

An und für sich habe ich nichts dagegen, aber mit Frauen flirten auf die ich stehe....war attraktiver für mich.

Ich habe mich damals zu häufig zu krass gelangweilt. DIeser Teil meines männlichen Scs flirtete zwar mal, aber es kam nicht selten vor, dass da über mehrere Treffen hinweg kaum irgendwas (in meinen Augen und vor allem mit Blick auf die damaligen Prioritäten) wirklich aufregendes passierte.

Hatte das Gefühl ich kann jedes Treffen mit den Boys schon voraussagen. Über was gesprochen wird, über was gelacht wird. Und es gibt wenig Dinge, die mich so langweilen, wie das Gefühl, ich drehe mich immer wieder im Kreis und erlebe mal gar nichts fucking aufregendes.

Das war nichit die Schuld der Leute. Ich mag sie auch heute noch.

Aber ich brauchte mehr Aufregung. Mehr action. Mehr Herzrasen, ich musste neue Sachen erleben und mich mal lebendig fühlen.

Das war der Punkt ab dem ich da sogar etwas hypersensibel wurde, was andere Männer angeht. Eine Weile haben mich quasi alle Männer nur noch gelangweilt. Ich hatte das Gefühl alles was sie jemals tun ist über Fußball reden, Bier trinken und sich vor allem vor anderen Männern zu profilieren.

Auch das war ein subjektiver Eindruck und es war nicht wirklich fair den Leuten gegenüber.

Aber eine Weile ließ ich so ziemlich alle männlichen Kontakte schleifen.

Girls were the humans I was very interested in.

Ich beschreibe das alles also vor allem aus meiner Sicht.

Was ich oben schrieb sollte nicht klingen wie ein Oberstudienrat.

ALles was ich schrieb, habe ich selbst genau so erlebt. Bei mir wirkte so ziemlich alles fremd und ich konnte fremden Leuten nicht mal wirklich in die Augen gucken. Geschweigedenn fremde Leute einfach so und natürlich entsprechend meiner Art anzusprechen.

Wenn du Freunde hast, die du echt am liebsten immer dabei hättest, cause they are awesome ppl....und das fühlt sich auch angstfrei und ohne üble negative Assoziationen beim alleine weggehen, also ohne destruktive und dich kontrollierende Konditionierungen einfach besser an, dann würde ich auch immer Leute mitnehmen. Egal ob flirten, party, in der City im Park abhängen oder was auch immer.

Ich nutzte Freunde und Bekannte vor allem im Nightlife häufig als Schutzschild. Um mich diesen Ängsten nie zu stellen. Ein soziales Sicherheitsnetz. Guckte neugierig in die Runde, fand diese oder jene Leute lustig, hübsch oder interessant, aber traute mich quasi nix. Nur in der Gruppe fühlte ich mich sicher.

Ich beschrieb das oben aus dieser gerade genannten Perspektive.

Trifft all das nicht auf dich zu, dann bist du einfach ein anderer Typ bzw. bevorzugst einfach Gesellschaft und hast da deutlich mehr Spaß dran mit dir vertrauten Leuten unterwegs zu sein.

Dann wird es dir selbstverständlich schwer fallen dir vorzustellen, wie jmd. daran Spaß haben kann.

Ich stehe wie gesagt auf die Freiheit wenn ich im Flirtmodus bin oder gezielt irgendwo hingegangen bin um da Sets zu machen.

Ich weiss nicht, wie oft da ein Tisch voller attraktiver Frauen war und ansonsten war auch alles voll und ich begrüßte alle, fragte ob es okay ist, wenn ich da kurz mein Bier oder Kaffee trinke und dann Stunden da mit denen saß und so auch eine Reihe der Frauen kennenlernte, mit denen ich auch intim wurde und viel Zeit verbrachte.

Ich habe wirklich eine ganze Reihe frauen kennengelernt, als da nur noch ein einziger Platz frei war. Oder ein Platz direkt neben den Mädels.

Ich weiss nicht, wie viele Kontexte und Situationen ich erlebt habe, in denen es hinderlich gewesen wäre, wenn ich auch eine zweite oder dritte Person hätte berücksichtigen müssen.

Wenn ich Bock auf Gesellschaft von Freunden und Bekannten oder KolegInnen habe, dann bin ich zumindest auf dieser Ebene in einem anderen Modus und will dann wirklich vor allem diese Leute treffen und Zeit mit ihnen verbringen. Früher hätte ich dabei die ganze Zeit die Gegend gescannt, weil ich untervögelt war und mich nach diesem Kick und dieser Aufregung sehnte.

Heute nehme ich dann teilweise nicht mal attraktive Frauen ziemlich in der Nähe wahr, weil ich dann auf diese meine Leute konzentriert bin.

Wenn ich flirten und gamen will, macht mit das alleine am meisten Spaß und ich kann Dinge tun oder irgendwo hingehen oder mich hinsetzen, die in Begleitung kaum umzusetzen wären.

Evybody is different.

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast FernandoDerko

Bei Clubs kommts natürlich auf die location an. Es gibt Clubs da finde ichs persönlich zum kennenlernen super anstrengend und schwierig. Musik laut, viel Gruppenbildung, oft hoher bitch shield bei girls, dazu noch hohe und viel Konkurrenz an Typen, vorallem wenns an die guten girls gehen soll. Finds in der Regel super zum weggehen und einfach nen spaßigen Abend zu haben, aber nicht um gezielt zu flirten. Aber an die Sache geht natürlich jeder anders ran.

Ansonsten zum topic selbst. Das kennenlernen fällt mir beim alleine weggehen zb leichter als mit Gruppe.

Ähnlich wie LowSub - Unabhängigkeit ist hier das Stichwort.

Alleine ohne Gruppe find ichs spannender und abenteuerlicher. 

Man ist eher gezwungen neue Leute kennen zu lernen und mit Leuten zu interagieren. Und meistens gehts super flott, dass man plötzlich mit irgendwelchen Leuten im Gespräch ist und sich in neuen, fremden Gruppen wiederfindet. Danach wirds meistens ein reiner Selbstläufer.

Sowas lässt sich vor allem gut kombinieren wenn man alleine in einer anderen Stadt oder in einem anderen Land unterwegs ist. Für wen das was ist, kann das mal ausprobieren. 

 

Und wie bei fast allem. Es ist am Ende einfach eine Sache der eigenen Einstellung. Wenn man selbst damit kein Problem hat allein wegzugehen und aufgeschlossen genug an die Sache rangeht, sehen andere auch kein Problem darin. Zudem kann man immer ein bisschen flunkern "Hab meine Leute hier und da verloren" etc. - Solang es eben Spaß macht

bearbeitet von FernandoDerko

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also mir geht es auch so, dass ich alleine meine besten Partys gefeiert habe. Man ist einfach komplett unabhänig, an niemanden gebunden und muss auf keinen Acht geben. Einmal habe ich sogar eine auf der Toilette gelayed incl. Blowjob. Hierzu empfehle ich sehr Techno raves, da die Menschen dort durch den Drogeneinfluss schon von sich aus relativ offen sind. Berührungsängste gibt es dort eher weniger. Meistens war es bisher auch so, dass ich zuerst die Männer einer Gruppe kennenlernte und dann die Frauen. Man wird auch viel eher in der Gruppe akzeptiert, wenn dich der Alpha einer Gruppe akzepziert. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
86 86