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621 Beiträge in diesem Thema

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vor 58 Minuten, Alibi schrieb:

"Good Omens" ist eine tolle Serie. Beide Schauspieler sind großartig! Ich denke Pratchett hätte die Coop von Amazon und Netflix gegen verquere Christen begrüßt.

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Ich war ein bißchen traurig lesen zu müssen, dass ein Wortschmied wie Pratchett viele Lebensjahre unter Alzheimer litt.

 

Die Serie ist wirklich fantastisch und ich verstehe gut, dass es eine Art letzter Wunsch von Terry Pratchett war dieses Buch endlich zu verfilmen ❤️

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Gast

Die Streaming-Dienste können sich in dem Bereich quasi zum Nulltarif hochklassigen Content sichern. Netflix bringt bald den Hexer raus mit Henry Caville. Ich hoffe die Fans geben der Serie eine Chance. Sapkowski war nie ein guter Autor wenn es um Szenen geht, wohl aber bei Szenen und deren Nuancen. (Caville ist ein toller Superman, btw.)

Der Ausverkauf der Serien hat mit GoT begonnen und meine Hoffnung ist, dass alle Mitarbeiter sich das Fiasko von Staffel 8 angeschaut haben und nicht soooo enden wollen.

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Vor kurzem beendet: MIlan Kundera - Die Unsterblichkeit
Nicht ansatzweise so anrührend wie "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins", aber sehr viel raffinierter. Typisch für Kundera ist dieser Tanz zwischen ironischer Leichtigkeit und sanfter Melancholie. Ach ja und es gibt diverse erotische Episoden (inkl. Anleitung wie man (Zitat) "sie spritzen lassen kann wie einen Geysir")). Erotik und Verführung sind ein Dauerthema für Kundera. Interessant auch wie er versucht, Emotionen und Einstellungen intellektuell zu verstehen. Das hat schon tiefenpsychologische Ausmaße teilweise.

Jetzt aktuell: Stendhal - Rot und Schwarz
Junger Mann aus der Provinz will im Frankreich der Nach-Napoleon-Zeit den gesellschaftlichen Aufstieg. Dazu soll ihm eine Liebesbeziehung zu einer Adligen verhelfen und da tobt sich Stendhal so richtig aus: Jede Reaktion auf jede noch so kleine Geste und jedes Wort in diesem Verführungsspiel wird in Gänze beschrieben. Für Leute, die in der PU-Terminologie bewandert sind, ist das eine unterhaltsame Fallstudie. Stendhal kann's halt. Die ironisch-witzige Distanz den "ach so großen Gefühlen" seiner Figuren gegenüber wird gepaart mit einer hellsichtigen, teils sehr ernsten Einsicht in das Seelen- und Gesellschaftsleben. "Geistreich" meinte Nietzsche seiner Zeit dazu. Und wenn's jemand wissen muss, dann Nietzsche^^

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Gast

Was soll ich sagen, Milan Kundera... ich hoffe er geht nicht in der Reibung zwischen Ost und West verloren. Im Osten war "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" in Klasse 10 Pflicht. Es ist ein wunderbares Buch. Wer Kundera mag, wird ihn lieben, wenn er Haruki Murakami kennt. Den man auch lieben sollte. Also Liebe ist prinzipiell gut, wenn man gerne liest.

bearbeitet von Gast

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vor 5 Stunden, Alibi schrieb:

"Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins"

Guter Film (Buch noch nicht gelesen).

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vor 9 Stunden, Bud_Fox schrieb:

bin grad Rollo Tomassis Preventive Medicine am lesen

Wie findest du es bis jetzt?

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vor 10 Stunden, Bud_Fox schrieb:

Noch ausführlicher wie Robert Greene?? Wie soll das bitte gehen? Dem seine Bücher Sind doch im hohen Maße abstrakt und ausführlich 

Sorry ich meinte das Buch "48 laws of power" von ihm, nicht die anderen. Bin mit Macchiavelli und Macht etc. durcheinander gekommen.
Ausführlicher wäre mehr als 48 Gesetze ;). Greene hat doch das Buch häufig referenziert.

vor 10 Stunden, Bud_Fox schrieb:

ich les Machiavelli lieber auf deutsch

Für mich geht es darum, dass ich eine Übersetzung aus dem Original habe, die für mich am leichtesten verständlich ist. Da ist Tim Parks für mich der einfachste. Alles unter der Voraussetzung, dass man das Englisch gut versteht. 

bearbeitet von smallPUA

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vor 5 Stunden, spirou schrieb:

Esther Vilar - Der dressierte Mann

Ah ja, das neue Testament der MGTOWers. Ist das Buch so tendenziös, dass es die Haltung der MGTOWs nahelegt oder lässt es auch andere Schlüsse und Ansichten zu? Und überhaupt: Ist es lesenswert?

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vor 18 Stunden, Fluid schrieb:

Ah ja, das neue Testament der MGTOWers. Ist das Buch so tendenziös, dass es die Haltung der MGTOWs nahelegt oder lässt es auch andere Schlüsse und Ansichten zu? Und überhaupt: Ist es lesenswert?

Echt? 😮 @General Beta hat es mal hier als sehr lesenswert und augenöffnend bezeichnet und deshalb habe ich es mir zugelegt. Auch, weil es @Fastlane mal hier im Forum empfohlen hat. Bin noch sehr am Anfang, aber bis jetzt ist sehr gut und wirklich augenöffnend. Man sollte sich eben bewusst sein, dass es polemisch ist. Die Männer kommen da aber auch nicht gut weg. Ich denke, es ist eine Sache, was man daraus macht. Es gibt da aber echt Sachen, die einem wie die Schuppen von den Augen fallen. Wenn man nicht hasserfüllt ist, kann man daraus mMn sehr viel mitnehmen und damit auch sein Fokus sehr viel besser setzen. Es ist auch m. E. sehr nützlich, wenn es um Verführung geht, da eben auch sehr viel dazu aufgezeigt wird. 

Spezielle Gruppen nehmen/picken sich oft nur teile von Sachen heraus, die ihre Argumente unterstützten und „verbrennen“ dann diese Sachen dann für andere Menschen, indem sie diese Sachen zu ihrem Symbol o. ä. machen. Schade! Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen.

Demnach zitierte ich mal Kant: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ 😉

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Heute wird endlich Chilli gekocht

 

bearbeitet von Bud_Fox
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Am 06/26/2019 um 17:44 , spirou schrieb:

Esther Vilar - Der dressierte Mann

Ist aber so, dass sich das  buch auf Verhältnisse vor 40 Jahren bezieht. Wo Frauen noch so waren, wie heute Ostbräute :angel:. Bleiben daheim, aber betaisieren dich, wenn du keine Leistung und kein Geld bringst. So sah es jedenfalls die liebe Esther

.

Seit Anfang der 70er hat sich doch so vieles verändert, dass es gar nicht mehr "augenöffnend" sein kann. Sondern höchstens ein Blick zurück.

 

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vor 13 Stunden, jon29 schrieb:

Ist aber so, dass sich das  buch auf Verhältnisse vor 40 Jahren bezieht. Wo Frauen noch so waren, wie heute Ostbräute :angel:. Bleiben daheim, aber betaisieren dich, wenn du keine Leistung und kein Geld bringst. So sah es jedenfalls die liebe Esther

.

Seit Anfang der 70er hat sich doch so vieles verändert, dass es gar nicht mehr "augenöffnend" sein kann. Sondern höchstens ein Blick zurück.

 

Da gebe ich dir schon recht. Und das berücksichtigte ich beim lesen auch, also dass es aus den 70ern ist. Trotzdem findet man dort mMn einige Sachen, die ich auch heute noch sehr gut beobachten kann. Nicht immer in dieser Intensität/Schärfe wie im Buch beschrieben, dafür aber oft mindestens in Tendenzen. Ob die Gesellschaftliche Entwicklung noch braucht oder es einfach die „Natur“ der Frau ist, so zu handeln und es eben nicht ganz unterdrückt werden kann, werden wir in Zukunft sehen. Ich denke (ohne jetzt aktuelle wissenschaftliche Publikationen dazu gelesen zu haben), dass es natürliches Verhalten ist, was auch Sinn ergeben würde, da wir - plump gesprochen - für die Natur dafür da sind, zu überleben und uns zu reproduzieren. Und dieser evolutionäre Prozess sehr viel mehr Vorsprung hat. Dass es aber nicht völlig unmöglich ist und man Tendenzen in Industrieländern sieht, dürfte jedem auffallen (sinkende Geburtenrate etc.).

Aber um nicht ganz abzuschweifen, finde ich, dass das Frau-Mann-Verhältnis recht gut dargestellt wird. Es fällt dadurch auch leichter, viele Sachen einfach zu akzeptieren; so geht es mir jedenfalls.

Da gibt es z. B. die Aussage, dass Frauen bei Männern das für männlich halten, was ihnen nützt und für weiblich, was ihnen nicht nützt.

Habe dazu auch eine persönliche Geschichte: Mädel sind die Scheinwerfer am Auto ausgebrannt. Fragt damals, bevor ich sogar das Forum kannte, ob ich ihr die wechseln kann. Wollte ich damals sogar machen 😅 Nur war - wie bei neuen Autos üblich - der ganze Motor davor, so dass man nicht rankam. Ich sagte, sie muss zur Werkstatt. Sie meinte dann, dass ein echter Mann das gekonnt hätte. Zwar mit einem kleinen Lächeln, aber einen gewissen Unterton hat man doch deutlich rausgehört … danach verflüchtigte sich auch der Kontakt. Habe damals doch sehr darüber gegrübelt und sah den Fehler nur bei mir. Erst damals durch das Forum konnte ich die Situation rückblickend anderes betrachten und die Aussage von Ester erklärt es nochmal, was mir erlaubte, noch mehr eine Scheißdrauf-Haltung einzunehmen. Es hat mir damit auch geholfen, Frauen rauszuscreenen, die nicht zu mir passen. Nicht immer weiter zu versuchen und zu versuchen, sondern sich selbst mal zu fragen, ob ich das Mädel und ihr Verhalten wirklich mag.

Oder das Beispiel, dass ein Mann nur ein Mann ist, wenn er die Rechnung übernimmt … kam ja oft hier im Forum vor.

Wie gesagt, nehme ich aus dem Buch Dinge raus, die mit helfen, zufriedener im Umgang mit Frauen zu werden. Ich denke auch, dass das die Metaebene ist, die Ester angestrebt hat (umhüllt in Polemik). Mir ist auch klar, dass man nicht alles benutzten kann. Ist aber bei einigen Werken der Weltliteratur ja nicht anderes. Gerade bei denen, die die Gesellschaft skizzieren. Trotzdem kann und sollte man davon vielen mitnehmen, weil es eben auch noch auf die heutige Zeit passt.

Auch das Beispiel bzw. ihre persönlichen Erfahrungen, dass man Frauen (mir ist auch klar, dass es nicht auf alle Frauen zutrifft; nicht, dass das hier wieder von jemandem unterstellt wird 😉) nur hinter vorgehaltener Hand kritisieren darf, stimmt mit meinen Erfahrungen überein. Habe mir damals in der Schule paar Feindinnen gemacht, als ich diese öffentlichen kritisiert habe 😅😁😂

Es gibt schon einige Sachen, die mir erst nach dem lesen klar geworden sind. Die ich davor überhaupt nicht wahrgenommen habe. Und das meine ich mit augenöffnend. Dinge, die etwas mehr Klarheit in dieses verrückte und für mich kompliziert und komplexe Mann-Frau-Ding bringen. So dass ich eben darin besser werde, um eben mehr Zufriedenheit zu erlangen.

Es hilft darüber hinaus auch sehr gut, Männer zu verstehen und warum sie Dinge tun, die sie tun. Es hilft, mich besser zu verstehen und mich besser kennenzulernen.

So sehe ich es jedenfalls. Vielleicht irre ich mich damit und bin auch völlig auf dem falschen Dampfer. Aber gerade weil es bei mir nicht wirklich gut bei den Mädels läuft, will ich jede Chance nutzen, um dies zu ändern! Natürlich in der Hoffnung, dass es mir nicht schadet 😅

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vor 21 Stunden, Bud_Fox schrieb:

Heute wird endlich Chilli gekocht

@endless enigma Wo finde ich denn das Rezept? 😢 Bei mir ist keins drin, wenn ich es nicht übersehen habe 😕

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Kollegah - Das ist Alpha!

 

Ja lol, oder? "Hör auf den Boss, du untrainierter, unterfickter Lauch." - oder so ähnlich.
Hab nie auch nur einen Song von dem Typen gehört und mir war auch nicht bewusst, dass er in dieses ganze Echo-Holocaust-Auschwitz-Drama verwickelt war. Dass er Gangsta-Rapper ist, habe ich gerade so auf dem Schirm. Hatte in der Buchhandlung nur kurz reingesehen (der Titel triggert halt) und fand die Aufmachung sehr mutig.
Die Selbstdarstellung hat teils schon Masturbationscharakter und die zahlreichen "bosshaften" Bilder sind klar auf Pin Up stilisiert (also Wichsvorlagen). Der Typ feiert sich und seinen Way of Life ohne Ende ab. Kann man machen.
Mit den - sagen wir mal - für Selbsthilfeliteratur unüblichen Formulierungen bietet er zusammen mit seinem Boss-Gehabe und -Gepose den Kritikern Angriffsfläche für ein mindestens genauso langes Buch. Kann man machen, braucht aber eine Menge Mut. Den hat er und er kann sich das auch leisten.
Dann sind da noch seine Ansichten zu Frauen und für den Mainstream bietet Kollegah auch dort reichlich Reibung. "Frauen wollen geführt werden". "Bitches (womit "Gold Digger) gemeint sind) wollen deine Kohle, um selber nicht arbeiten gehen zu müssen", aber auch "Guten Frauen begegnet man als Gentleman, inkl. Türen aufhalten und so". Undifferenziert könnte man sagen, das sei sehr konservativ und rückständig und damit die weitere Auseinandersetzung beenden. Das ist allerdings zu oberflächlich. An mehr als einer Stelle betont er (und es ist KEIN Verführungsratgeber), dass die eigenen Ziele wichtiger sein sollen als Frauen.

Und damit kann man dann anfangen, die vielen Stärken des Buches zu nennen. Für junge Männer, die noch recht orientierungslos durch's Leben laufen oder gerade ihren post-pubertären narzistischen Höhepunkt haben, außer ihrer großen Klappe sonst aber nichts vorweisen können, ist das Buch ein guter Einstieg. Felix Blume liefert ein Wertesystem, das zwar kritisch betrachtet werden muss und sicherlich an vielen Stellen auch sehr konservativ ist, im Kern aber (nur) aussagt: "Geb dich nicht mit Scheiß zufrieden, sondern sieh zu, dass Du das Beste aus Dir machst". Zufriedenheit ist der Feind, den sich der Lauch zur Maxime gesetzt hat.
Der Rundumschlag, den er da mit seinen 10 Boss-Geboten raushaut, ist nicht von schlechten Eltern: Einführung in Geld- und Finanzwesen, Kleidungs- und Stilhinweise und Grundzüge der Trainingslehre treffen auf Persönlichkeitsideale und Charaktereigenschaften guter Vorbilder. Größte Kritik überhaupt an dem recht kurzen Buch: Es ist fast immer zu oberflächlich, also (wie im Gym) geht's voll in die Breite und wenig in die Tiefe.

Klar kann man sich am Sprachstil aufhängen und Blume Arroganz vorwerfen. Das verfängt allerdings nicht wirklich, weil er a.) sich durchaus bewusst ist, dass seine Inszenierung die Grenze zur Arroganz beizeiten absichtlich überschreitet, b.) er sich das auch herausnehmen kann, c.) das Teil des Gangsta-Rap-Stils ist und d.) er sehr glaubwürdig und mit viel Spaß  Ironie einsetzt. Er stilisiert sich nun mal bewusst übertrieben und das macht sowohl ihm als auch dem Leser (sofern er denn offen dafür ist) extrem Laune.
Diese Geisteshaltung "Ich bin Boss, hab meine Ziele fest im Blick, weiß was mir wichtig ist und kann es mir leisten, über meine kleinen Stereotypen zu lachen" ist das Beste, was man aus dem Buch mitnehmen kann. Das große Ass im Ärmel ist eben die Authentizität und man darf nie den Fehler machen, Blume für bildungsfern, dumm oder einen Nixkönner zu halten. Der Typ ist ein Original und genau das macht ihn so interessant. Ob man das nun alles gut findet oder nicht - drauf geschissen. Er bietet dem langweiligen Einheitsmainstream eine kontroverse klare Kante. Er ist der Typ, der im Museum an einem Gemälde von Ödipus vorbeikommt und daneben "original motherfucker" schreibt.

P: S. Bei "quer" im BR (satirisch-intellektuelle Wochensendung) wurde das Buch verrissen und zwar auf billigste Art und Weise. Da wurde sich wesentlich über die Inszenierung lustig gemacht und der Inhalt als "neoliberal" abgetan. Das ist schon krass. Mit dem Kampfbegriff "neoliberal" kann man sich scheinbar gegen jedwede Kritik oder Auseinandersetzung immunisieren. Und wenn man Persönlichkeitsentwicklung als etwas Schlechtes framed, dann ist man genau das, was Kollegah ganz am Anfang des Buches kritisiert: Ein Lauch, der sich mit Mittelmäßigkeiten zufrieden gibt.
Der Begriff "Boss" ist natürlich schwierig, aber nirgends geht's darum seine Arbeiter auszubeuten oder so. Überhaupt ist der Ansatz des Buches kein übergreifend wirtschaftlicher, obwohl das Thema "Geld" schon recht stark gemacht wird. Zudem wird kein Führerkult eingeführt. Viel zu ironisch das Ganze. Es gibt ein YouTube-Video das quasi als Trailer zum Buch fungiert, in dem sich Kollegah mächtig auf die Schippe nimmt und seine Person beinahe der Lächerlichkeit preisgibt.


Für Leute, die schon viel an Persönlichkeitsentwicklung gelesen haben, ist das Buch höchstens noch unterhaltsam, viel mitnehmen werden sie aber nicht mehr. Dafür ist der Preis von 22 Euromark schon recht hoch. Vor allem für Leute, die die bosshaften Bilder nicht so in Wallung bringen. Die Musik mag ich immer noch nicht, aber meinen Respekt hat er.

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Tucker Max - Arschlöcher kommen immer zuerst 

 

(wer ihn nicht kennt und richtig was zu lachen haben will - holt euch sein erstes Buch ”Und in der Hölle mach ich weiter“)

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