D00mster

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  1. Klasse Auflistung. Trifft lustigerweise tatsächlich alles auf meine momentane Flamme zu. Ich persönlich würde noch ganz allgemein ergänzen (meine Meinung): die "Eine" sollte... - ein intaktes Familienleben und eine gute Beziehung zu Eltern/Geschwistern pflegen - keine körperlichen/psychischen Süchte haben (Drogen, Alkohol etc.); Rauchen und Wochenendalkoholkonsum mal ausgeklammert - Selbstbewusst sein (echtes (!), nicht übersteigert a la LSE) - sich an kleinen Dingen erfreuen können (kein materialistisches Denken, Back-Packerin statt 5-Sterne-Hotel..., Picknick im Grünen statt Luxus-Restaurant) - tierlieb sein - hoher Sexualtrieb - einen eigenen großen und echten Freundeskreis pflegen (meine Flamme ist z.B. noch net mal mehr auf Facebook, weil ihr das nicht "echt" genug und nervig ist) - kann ihr Leben allein bestreiten und auch Zeit mit sich alleine verbringen Was ich noch festgestellt habe (ok, einige politisch Korrekten mögen mich dafür vielleicht steinigen...): - sie sollte stets auf der Attraktivitätsskala UNTER dem Mann stehen. Viele sehen dies vielleicht kritisch, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass dieser ausgeglichene Invest und die lockere Harmonie als Paar besser zu erreichen ist, wenn sie vielleicht kein HB 10 ist. Ich meine damit natürlich nicht, dass man ausschließlich nach dem Charakter gehen sollte und die optik egal ist, aus dieser Walt Disney-Scheisse sind wir zum Glück raus. Aber wenn man eine Frau getroffen hat, die einen charakterlich flasht, dann sollte man sich meiner Meinung nach nicht davon abbringen lassen, wenn sie vielleicht "nur" eine 6 oder 7 ist und nicht den perfekten Model-Körper hat. Eigenes persönliches Beispiel: Meine derzeitige Flamme (30) lernte ich im Club kennen. Optisch nicht mein Typ nach den langen Jahren PU und der Rumvögelei mit heißen HBs. Sie ist zwar hübsch und sexuell attraktiv, aber eben keine "10" und von Außen betrachtet bin ich vermutlich der attraktivere Part (jetzt ohne selbstverliebt klingen zu wollen...) von uns beiden. Angesprochen hätte ich sie im Club wohl von mir aus nicht, zumindest nicht mit der Absicht sie zu gamen. Da hätte ich eher die hübscheren HBs angesprochen. Dann kamen wir ins Gespräch (habe sie dann doch angesprochen, aber wie gesagt ohne Game-Absicht)...sie flirtete stark und bombardierte mich mit IOIs. Wir stellten im Gespräch krasse (!) Übereinstimmungen in Weltanschauung/Einstellung/Vorlieben fest und es lag etwas in der Luft was man nicht definieren kann...und das ab der ersten Minute Gespräch. Selbst mein Kumpel meinte am Ende des Abends zu mir, dass zwischen uns was war, was man ganz deutlich als Außenstehender wahrnehmen konnte, er umschrieb es als eine Art Schwingung, aber nicht "nur" eine sexuelle. Sie zwang mir im Club regelrecht ihre Handynummer auf. Inzwischen haben wir das harmonischste, sexreichste und intimste Verhältnis was ich in meiner Single-Zeit (FBs inklusive) bislang hatte. Selbst in meinen LTR hatte ich nie ein so gutes Bauchgefühl bei einer Dame. Sie stellte mich bereits ihrem Freundeskreis vor, ich sie dem meinen. Wir sind derzeit in einer Art unausgesprochenen Beziehung ("Probezeit") und fahren als Bewährungsprobe erstmal zusammen in Urlaub. Alles läuft völlig frei von Drama, Manipulation, Shittests und dem ganzen Kram ab. Wir sehen uns sehr oft (ca. 2-3 mal pro Woche mit jeweils Übernachtung bei ihr oder mir), jeder hat aber seine eigene Wohnung und Job bzw. sein eigenes Leben. Sie hat einen eigenen gut bezahlten Job, wohnt mietfrei und hat einen großen Freundeskreis, um den sie sich auch sehr warmherzig kümmert, ohne jedoch sich selbst aufzuopfern. Einen Beta-Provider braucht sie also nicht. Für uns beide ist die gegenseitige freie Entfaltung sehr wichtig (Hobbies, Persönlichkeit...), aber es muss auch stets ein "Gemeinsames" vorhanden sein. Bei ihr ist gegenseitige Monogamie und strikte Ehrlichkeit ein absolutes Muss. Nun, wie bewerte ich die Sache? Nach den langen Jahren des Rumvögelns und Gamens ist da plötzlich eine, bei der wie von Geisterhand alles fließt und in Harmonie wie von selbst läuft. Der gegenseitige Invest ist auf eigenartige Weise fast wie eine Waage ausgeglichen, tendentiell investiert sie aber leicht mehr, wofür ich sie dann auch verbal und nonverbal belohne. Sie kocht mir sehr häufig die tollsten Gerichte, umsorgt mich, neckt und unterstützt mich, das Gleiche tue ich für sie ohne dass es "Arbeit" oder anstrengend für mich ist. Die Führung der Beziehung habe ich und das weiß sie auch sehr zu schätzen. Es kam mehrfach der allseitsbeliebte Satz "bei dir kann ich mich ganz als Frau fühlen und mich fallen lassen". Der Sex ist Wahnsinn und sie kommt jedes (!) Mal mehrfach bei mir, was bei ihr mit dieser Regelmäßigkeit sonst auch noch nie vorkam und sie ganz besonders zu schätzen weiß. Sex findet bei jedem unserer Treffen statt, stets mehrere Runden. Wenn sie ihre Tage hat, krieg ich einen geblasen, also läuft. Ich selbst fahre auch total auf sie ab, weil sie sexuell sehr offen ist, auch in Bezug auf miteinander neue Dinge ausprobieren. Und natürlich...mir gefällt sie auch optisch. Sie selbst hat sich die letzten Jahre in ihrer Single-Zeit gehörig die Hörner abgestoßen, lustigerweise dauerte unsere Single-Zeit gleich lang (3 Jahre). Inzwischen sucht sie aber etwas Festes und Ehrliches mit der Begründung, dass man ihrer Meinung nach durch das pure Rumgeficke innerlich mit der Zeit abstirbt. Sie kann sehr gut alleine ihr Leben managen. Keine Ahnung ob es sowas wie "die Richtige" oder eine Seelenverwandte gibt. Aber ich denke ich bin auf einem guten weg (auch dank PU), um zumindest mal "die falschen" (von denen es natürlich stets immer mehr gibt als "richtige") verlässlich auszusieben. Egal wie lange meine Beziehung mit dem aktuellen HB noch geht, alleine die Erfahrung wie eine Partnerschaft sein KANN und sich anfühlen kann, hat mir schon viel von diesem Beziehungspessimismus, der ebenfalls durch PU aufkam, genommen.
  2. DER KLASSIKER schlechthin. Mädel bricht in Tränen aus und der Mann macht mit, nimmt ihr Verhalten ernst und kauft ihr die Show auch noch ab. Und der Gipfel: Er macht nach der Trennung needy as fuck weiter und hält den Kontakt per Texterei... TE, ich befürchte du musst dir darüber klar werden, dass ihre Show einzig und alleine den Zweck hatte, IHR EIGENES Gewissen zu erleichtern. Daher schweigt sie auch zu deiner Frage ob es ihr lieber gewesen wäre, wenn du nicht ins Ausland gehst. Ihr Kopf: "Oh kacke...wenn ich jetzt das Falsche sage, bleibt er womöglich wegen mir hier, dabei hab ich doch gar kein Interesse mehr an dem Kerl". Du gehst ihr am Arsch vorbei!!! Sie setzte sich vermutlich in ihr Auto, drehte das Radio laut auf und nach 2 Kilometern und ihrem aktuellen Lieblingssong war sie die innerlich freiste und glücklichste Person der Welt! Alles selbst schon erlebt, nimm den Mädels ihre Show nicht ab, sondern rette deine noch halbwegs vorhandene Männlichkeit und beende das konsequent (!). Sie hat es innerlich schon längst. Und nach dem Besuch und der Tatsache dass ihr darüber geredet und geweint habt, hast du es auch akzeptiert. Also wieso noch schreiben?! Und jetzt komm nicht mit "sie ist halt so eine tolle, für eine LTR geeignete, Frau mit der man sich gut unterhalten kann". Das sind tausende Mädels auf dieser Welt... Und nein: Die Kleine ist nicht verliebt in den TE. Wenn sie es wäre, dann sind ein Auslandssemester und andere "rationale Gründe" und Hindernisse bedeutungslos. Verliebte Mädels lieben chaotische, aussichtslose und nicht ganz "normal verlaufende" Situationen, vor allem in Bezug auf ihr Liebesleben. Wir Männer ticken da nunmal anders, da wird alles rational abgewogen und aufgebaut, bei Mädels regiert da oft Chaos und Drama in der eigenen Gefühlswelt. TE, ich kann dir nur raten, dein Studium mit Ausland durchzuziehen, dort heiße Chickas zu knallen und die Kleine zu vergessen...so wie du seit dem Treffen bei ihr in Vergessenheit geraten bist. Von deiner selbst gewählten Orbiter-Rolle als Schreiberling mal abgesehen... Sorry, aber du wolltest doch zerfetzt werden
  3. Hallo NBG, Dein Problem wie das mit Mann und Frau in Beziehungen überhaupt laufen soll, war mir anfangs theoretisch auch noch nicht klar. Was mir dabei geholfen hat, eher in Richtung "gesunde" Beziehungen mit Frauen zu kommen ist, für mich selbst meine Ziele in einer Beziehung zu definieren und mich von den althergebrachten oder medial vermittelten Beziehungsbildern zu lösen. Viele Beziehungen entwickeln sich meiner Meinung nach oft in zwei Extrema (welche meiner Ansicht nach beide ungesund sind und in der heutigen Zeit über Kurz oder Lang scheitern werden): - Klammerbeziehung: Man macht nur noch Dinge zusammen als Pärchen, baut sich also zusammen etwas auf. Man vernachlässigt den eigenen Freundeskreis, die eigenen Hobbies und fokusiert sich in allen Punkten nur noch auf seinen Partner. "Schatz, darf ich heute mit den Jungs Fußball gucken?" Wenn es sich darauf beschränkt, geht die Beziehung kaputt, weil sich Mann oder Frau selbst aufopfern und in der Beziehung verlieren. Als Mann verlierst du deinen dominanten Frame (Attraction) und als Frau fühlst du dich dann nicht mehr in einer Gefühlsachterbahn mit deinem Partner, sondern in einem Riesenrad (Gefahr des Fremdgehens steigt rapide, Carlos freut sich). Es wird ihr einfach langweilig und sie verliert den Respekt vor dir als Mann bzw. du den Respekt von der Frau als Klammeräffchen, die kein eigenes Leben hat. - Zweckbeziehung: Jeder zieht sein Ding aus der Single-Zeit kompromisslos weiter durch. ER geht mit Kumpels saufen und Party machen, sie ebenfalls mit ihren Mädels. Jeder verfolgt weiter kompromisslos seine Karriere, Hobbies und Ziele und plant unabhängig vom anderen. Das kann für mich auch kein Ideal einer gesunden Beziehung sein. Der Partner wird in solchen Beziehungen ebenfalls leichter ersetzbar, weil die verbindende Grundlage und das GEMEINSAME fehlen. Anhand deiner Schilderungen erkenne ich bei dir eher das Muster einer Klammerbeziehung (inklusive deiner Selbstaufgabe), aber du bist clever genug, die reine Zweckbeziehung (zu Recht) zu fürchten. Aber wie könnte es nun anders gehen? FÜR MICH habe ich das Dilemma so gelöst, dass ich eine LTR mit einer Frau eher als eine zeitweilige Lebenspartnerschaft betrachte. Man hat einen geliebten Begleiter im Leben, mit dem zusammen man gemeinsam wächst, Probleme löst und eine schöne Zeit verbringt, unabhängig davon wie lange die Beziehung hält (tendenziell wird so eine richtig gesunde Beziehung eher länger anhalten). Also kein Stillstand bei einem Partner zulasten/zuliebe des anderen, sondern eine gemeinsame, im Idealfall parallel verlaufende (Weiter)Entwicklung INNERHALB der Beziehnung. Jeder pflegt trotzdem seine Hobbies, Freunde und Vorlieben und verteidigt diese bei Bedarf auch mal gegenüber dem Partner. Offenheit und Ehrlichkeit ("du ich gehe heute Nacht mit den Kumpels/Mädels aus, morgen machen wir dafür was zu zweit"). Will mal eine Frau sehen, die damit nicht zurecht käme und ihre Attraction verliert...im Gegenteil, das zeigt dass der Partner weiß was er braucht und sich das auch zu nehmen wagt (Dominanz). ZUSÄTZLICH zum eigenen Leben hat man aber auch etwas Gemeinsames, welches man nur mit dem Partner teilt. Man baut sich etwas auf (gemeinsame Urlaube, Zusammenziehen, Ehe, Haus....), tiefe emotionale Verbindung (aka Liebe) wo dann aber auch beide Partner dahinterstehen. Nun aber der Haken an der Sache: Solch eine Beziehung findet man wenn überhaupt nur nach ausgiebigem Testen des anderen Geschlechts und nach ausgiebiger Phase des Sich-Selbst-Findens. Die wenigsten Beziehungen heutzutage erfüllen wohl dieses Ideal. Ausgiebige Selektion/Screening erhöht hier aber auf jeden Fall enorm die Wahrscheinlichkeit.
  4. Will dir nicht zu nahe treten, aber a) wie alt bist du?, b) wie lange hält denn deine funktionierende Monogamie schon und c) habt ihr schon geheiratet und das vor mehr als 2 Jahren? Kann deine Ansicht leider nur dann wirklich für voll nehmen, wenn du a) mit "mindestens 28", b) mit "mindestens 5 Jahren" und c) mit "ja" beantwortest. Sorry, aber alles darunter ist noch Schmetterlingsgeflatter und Idealismus eines durch Medien/Kirche/Gesellschaft indoktrinierten Bluepillers. Nichts gegen dich, aber in dieser Sachlage sollten die zahlreichen Erfahrungen von Menschen, die das alles schonmal in obigem Sinne beantworten konnten und es nicht funktioniert hat nicht als "negatives Geschwätz von unglücklichen Dauersingles bzw. Pickuppern" abgetan werden (geht Richtung peterpan81). Wenn deine Monogamie dauerhaft hält, kann ich dich aus reinem Herzen und ernsthaft beglückwünschen, dann gehörst du vielleicht tatsächlich zu den WAHRHAFT glücklichen 2% der Beziehungen. Aber laufe mal mit offenen Augen durch die Straßen. Die Realität der 98% sieht nunmal anders aus, äußerer Schein nach Außen hin oder her. Ergo: Eigene Erfahrungen machen, bewusst und kompromisslos screenen und zumindest eine Grund-Awareness bewahren. Und im Zweifelsfalle dann eben lieber Single bleiben, als sich zu früh auf was Ungesundes einzulassen. Alles andere regelt ohnehin das Schicksal....oder eben Carlos
  5. Dadurch, dass auch meine Aussagen (die aus Erfahrung und Beobachtung sehr sehr nahe bei Carver liegen) im Eingangspost zitiert wurden, hier noch eine nette Anekdote von vor 2 Tagen: Ich saß mit einem älteren Arbeitskollegen (55 Jahre alt) nach Feierabend noch auf ein paar Bier zusammen. Wir haben uns dort über das Thema Beziehungen ausgetauscht. Auch mein Kollege meinte, dass er mich in meiner Situation mit den heutigen Social-Media-Attention-Whore-Mirstehtdieganzeweltoffen-Ichschreibmit5Typenparallel-Mädels nicht gerade beneidet. Er beobachte das Straßenbild, seine eigenen Töchter, seine Frau, die Medien, seine Kumpels mit ihren Partnerinnen und die gesellschaftlichen Tendenzen, alles Weibliche in den Himmel zu loben und alles Männliche zu verdammen. Ob dies tatsächlich so ist, lassen wir mal dahingestellt. Zu seiner Zeit sei es noch sehr viel einfacher gewesen,einen Partner zu finden und zu halten. Dieser Arbeitskollege hat 2 Kinder und ist seit ca. 25 Jahren verheiratet. Und dann klappte mir das Kinn herunter: Selbst er sagte, dass er im Prinzip nur noch wegen der Kinder mit seiner Frau zusammenlebt, weil für beide die Beziehung im Grunde tot ist. Er ist aufgrund seiner streng katholischen Erziehung aber der Meinung, dass eine Scheidung der Eltern auch erwachsene Kinder noch psychisch negativ beeinflussen, daher bleibt er bei seiner Frau, um das den Kindern zu ersparen. Er hält also diesen Schein in vorbildlich katholischer Selbst-Kasteiung nach Außen hin aufrecht, ohne dabei seinen eigenen Bedürfnissen nachzugehen. Und die hat er und das bricht auch ab und zu deutlich bei ihm durch, vor allem wenn Alkohol fließt und weibliche Personen mit anwesend sind. Dazu muss man sagen, dass der Arbeitskollege ein absoluter natural Alpha ist wie er im Buche steht. Sehr dominant, sportlich gebaut und hoch begehrt in der Damenwelt ist (er hatte vor 2 Jahren eine Affäre mit einer 35-Jährigen). Er hat das dann noch etwas ausgeführt und ich konnte ihm am Ende fast nur zustimmen. Allerdings habe ich ihm auch meine Sichtweise in Bezug auf die Kinder mitgeteilt, die eine völlig andere ist. Ich bin nämlich der Meinung, dass es sehr viel vernünftiger ist, eine tote Ehe in beidseitigem Einverständnis sauber und konsequent zu beenden. Ich habe ihm als Gedanken mitgegeben, dass meiner Meinung nach Kinder (auch erwachsene Kinder) sehr feine Antennen haben und spüren, wenn bei ihren Eltern die Luft raus ist und man nur noch als Zweckgemeinschaft zusammen wohnt. Das schwingt in der Luft mit. Genau wie in der Luft mitschwingt, wenn es bei den eigenen Eltern noch prickelt. Wenn diese Eltern nun beieinander bleiben, schädigt dies meiner Ansicht nach die Kinder und deren Verständnis von Beziehung mehr, als wenn die Elternteile getrennte Wege gehen und neue Partner finden (serielle Monogamie), ihren zweiten Frühling erleben und umso unbeschwerter im Umgang mit ihren Kindern sind. Dann sind auch Themen wie Midlife-Crisis oder Suizid denke ich mal kein Thema. Wenn die Elternteile dann noch einen positiven Umgang nach der Trennung miteinander pflegen, ohne die Kinder gegeneinander auszuspielen, dann denke ich, dass dem Nachwuchs mehr geholfen ist als in Variante A mit all den Durchhalteparolen, die unterm Strich nur Lippenbekenntnisse sind. Und hier noch ein Gedanke für die ganzen Beziehungsromantiker (insbesondere die weiblichen becar und katzee): Woher wollt ihr eigentlich wissen, dass die langjährigen Beziehungen, die ihr in eurem Umkreis als so mustergültig harmonisch wahrnehmt WIRKLICH glücklich sind? Ich meine so richtig? Schaut ihr regelmäßig beim Sex in die Schlafzimmer? Habt ihr beide Parteien immer im Blick, ob sie nicht doch mal fremdficken und den anderen verarschen? Erlebt ihr sie nur bei sozialen Anlässen wie Familienfeiern, wo gelebte Fassade das A und O ist? Als Außenstehender kann man das Funktionieren einer Beziehung in meinen Augen schwerer abschätzen als das Nicht-Funktionieren. Wie mein oberes Beispiel nur zu exemplarisch zeigt, sind die schauspielerischen Fähigkeiten von Menschen, deren Beziehungen de facto schon tot sind, enorm. Ich selbst habe so ein Musterpärchen (beide Ende 20) erlebt, die als Gäste bei einer Hochzeit (auf der ich auch Gast war) noch ein ein Herz und eine Seele waren (Schmetterlinge hoch zehn)...das Ende vom Lied: in den folgenden Wochen nach 5 gemeinsamen Jahren getrennt, zack. Grund: Natürlich die Frau, die sich plötzlich "ihrer Gefühle nicht mehr sicher war" und sich einem anderen zugewandt hat. Die Hochzeit des befreundeten Pärchens hat in diesem Fall zum Glück dazu beigetragen, dass die Fassade zusammengestürzt ist und man sich bevor es richtig ernst wurde getrennt hat. Ich kann nur davor warnen, eine Beziehung danach zu bemessen, wie sie nach Außen präsentiert wird (vor allem die gemeinsamen Bildchen und öffentlichen Liebesbekundungen auf Facebook etc.). Im Kern sind Langzeitbeziehungen heute (leider) oftmals tief zerrüttet und werden meiner Meinung nach nur noch teils aufgrund gesellschaftlicher Konventionen (Generation ü50) oder aus Furcht vor den Konsequenzen einer Trennung (jüngere Generationen) aufrecht erhalten. Ich spreche hier aber auch ausdrücklich nicht von den geschätzt ca. 2 Prozent der Langzeitbeziehungen, die tatsächlich Potential haben, nach bewusstem und ausgiebigem Screening tatsächlich vielleicht sogar DAUERHAFT zu funktionieren. Will ich nicht ausschließen und glaube eigentlich auch daran, dass es möglich sein kann in der Theorie. Aber diese Art der tiefen, innigen, haltbaren Beziehung findet man -wenn überhaupt- sicher nicht in seinen 20ern oder direkt nach der Schule oder in Diskos. Vermutlich sogar gar nicht und das ist dann auch ok so. Falsche Kompromisse aus Torschlusspanik wären hier in meinen Augen schädlich und kommen doch leider so oft vor, mit teils tragischen Konsequenzen für Mann und Frau. Steinigt mich, aber in meiner Welt ist das so (was übrigens keine negtive Wertung, sondern eine Feststellung ist). Und an diese Welt sollte man sich tunlichst als Mann und als Frau anpassen. Auch wenn dies bedeutet stets nur serielle monogame Beziehungen zu führen und mit einer ganz guten Partie das Abenteuer Kinder zu wagen. Dann aber bitte ohne juristische Ehe...
  6. D00mster

    Ehekrise

    @Hejsan: In vielen Punkten kann ich dir beipflichten. Aber in der Sache mit dem Rebound Guy liegst du meiner Einschätzung nach nicht richtig. Zumindest nicht in deiner generalisierten Form. Habe auch eine 9 jährige Beziehung inklusive Ehe hinter mir. Carlos kam hinzu, sie wollte Abstand. Hat sie gekriegt, sie hat sich eine eigene Wohnung genommen. Die folgende Woche hat sie ihre Möbel schon zu Carlos geschleppt, sie war nicht mal ne Zeit lang Single, um alles zu verarbeiten. Ende vom Lied, der Rebound-Carlos ist jetzt 3 Jahre später noch ihr neuer Macker und sie ist von ihm schwanger. Rebound geht eigentlich anders... Aber nun zum TE: So schwer es mir fällt zu schreiben, aber das Ding ist durch. In der PU-Theorie ist das immer schnell zu schreiben mit diesem "werde wieder der Alte spannende Typ", aber in der Realität ist dies kaum möglich. Zum einen kann sich ihr Charakter auch dahingehend geändert haben, dass ihr dein altes "Ich" einfach nicht mehr zuspricht. Sie möchte vielleicht frischen Wind, Spannung, Schmetterlinge mit einem NEUEN, auch wenn vielleicht konkret noch keiner auf der Matte steht. Nach einer langen Beziehung wie eurer ist es für mich ein Mythos der PU-Industrie, dass du ihr dies auf authentische Art und Weise in nächster Zeit zurückgeben kannst, denn: 1. jede Veränderung die du jetzt zum Positiven in ihren Augen machst (Alternativen haben, geheimnisvoll und unabhängig sein, unterwegs sein, Hobbies und Freunde stärker gewichten) wird sie momentan stets im Schatten eurer aktuellen "Situation" betrachten. Sie wird also denken, dass du das FÜR SIE machst, um sie zu überzeugen. Sie denkt, dass du nichts weiter als ein Schauspieler bist. Überleg mal, sie kennt dich 14 Jahre (!!!) besser als jeder andere Mensch, dich selbst vielleicht eingeschlossen. Und nun kriselt es und du wirst plötzlich alpha?! Come on, ich würde dir das auch nicht abnehmen. Deine VEränderung schießt dich aktuell noch stärker ins Aus, da es aus oben genanntem Grund needy wirkt (auch wenn deine Veränderung "real" sein sollte). So eine Veränderung funktioniert in meinen Augen nur, bzw. KANN funktionieren, wenn die Beziehung schon beendet wurde, eine räumliche Trennung mit Freez besteht und sie vielleicht über gemeinsame Freunde, Familie oder sonstiges von deinem neuen geilen Leben mitbekommt, aber OHNE es auf sich selbst als Grund hierfür zu projezieren. Dann und nur dann wirst du in ihren Augen wieder interessant. Ob sie deshalb zu dir zurück will? Möglich, aber die Chancen halte ich auch für eher gering. 2. in Zeiten von sozialen Medien hat sie so viel Ablenkung und Alternativen, dass du bei einer solchen "Pause" ruckzuck aus dem Spiel bist. Gemeinsames Kind hin oder her, jeder weiß doch, dass solche rationalen Argumente bei Frauen nicht ziehen. Da kommt der aufregende Charlie Sheen als Arbeitskollege und vögelt sie durch. Da zieht sie mit ihren Freundinnen um die Häuser und geht auf Männerjagd, während der Sohnemann bei dir hockt. Nicht nur Männer genießen ihr Single-Dasein nach einer so langen Zeit... Hätte dir gerne positiveres geraten und dir mehr Hoffnung gemacht, aber ich befürchte das Ding ist gelaufen und du kannst momentan nur versuchen, die Sache souverän auslaufen zu lassen ohne dich zum tanzenden Affen zu machen. Dazu würde ich dir auch raten, weil es auch für euer gemeinsames Kind sehr wichtig ist, einen "gesunden" souveränen Vater in einer gesunden souveränen Vaterrolle zu erleben. Wie schon manche Vorposter geschrieben haben, auch geschiedene Eltern können tolle Eltern sein.
  7. D00mster

    Erledigt....

    100% vertrauen kannst du nur dir selbst. Dann kommt erstmal ne ganze Weile nichts...dann Familie (je nach Einzelfall) und richtig gute (langjährige) Kumpels, wenn ihr untereinander den "Bro-Code" in Bezug auf Frauen einhaltet (in diesem Fall wurde er nicht eingehalten). Deine LTR kommt auf der Vertrauensskala leider erst danach...aber Ende mit Offtopic. In deinem Falle hätte sich die Dame für mich als Beziehungsmaterial erledigt. Lügen und Unehrlichkeit gehen gar nicht. Und egal was sie dir sagt: Sie hat mit ihm fast sicher schon gefickt (ja, sieh es ein, es ist so...). Ich hatte mit einer Ex eine 9-jährige Beziehung und das Ende war eingeleitet, als sie angefangen hat zu lügen (systematisch und hinterhältig). Ende vom Lied: Das mit dem Neuen ging schon eine ganze Weile. Überlege dir für dich, ob du so eine Frau dauerhaft an deiner Seite haben willst (vor allem wenn ihr durch Ehe/Kinder auch noch wirtschaftlich und juristisch aneinandergekoppelt seid. Der andere Typ sollte dir egal sein. Sieh es mal so, es gab damals auch einen Trennungsgrund für die beiden und einen Grund warum du (noch) den Wanderpokal hast. Wenn du sie abschießt und sie zu ihm zurück geht...was denkst du wie lange er dann noch "spannend" weil verboten für sie ist?! Also: - An der Eifersucht arbeiten - ihren Ex aus deiner Welt streichen (er existiert einfach gar nicht, weil er unter deinem Niveau ist und keine Rolle in deinem Leben spielen darf, weder eine positive noch eine negative) - das Haus FÜR DICH bauen (hoffenlich mit vermietbarer Einliegerwohnung, weil dann hast in deinen jungen Jahren schon fast ausgesorgt...) - rechne aber nicht groß damit, dass ihr zusammen alt werdet...
  8. Bequem kann man das nennen. Aber ich bitte eines noch zu bedenken: In einer längeren Beziehung schaltet "Mann" nach einer gewissen Zeit oft vom "Jagd-/Eroberungsmodus" in den "Nestbau-Modus". Er spart Kohle, weil als nächstes das gemeinsame Haus auf der Agenda steht, die Kinder in Planung sind, das Auto abbezahlt werden muss etc. Ihm läuft ein kalter Schauer über den Rücken wenn er sich ausmalt, das alles mit seinem Gehalt während die Frau zuhause bleibt (Elternzeit) stemmen zu müssen. Unbewusste (und ungesunde) Folge: Er zieht sich auf die Couch zurück, wird weniger aktiv und spart Geld. Und das schlimmste: In seiner Vorstellung ist das absolut korrekt, da er es ja für die Beziehung macht. Zu Beginn der Beziehung in der Date- und Verliebtheitsphase sind das alles Nebensächlichkeiten, die keine Rolle spielen. Da zählen nur die zwei Menschen. Der Mann bleibt Verführer im weitesten Sinne. Nun zur Frau: Sie fühlt sich attracted von dem Mann im Jagdmodus. Sie fühlt sich wohl und geborgen. Dann wechselt er in den Nestbaumodus. Die Frau fängt an zu gähnen und denkt sich "Langweiler" (was er de facto ja auch ist). Seine Hobbies fährt er zurück (teuer), mit Kumpels geht er seltener weg (teuer) und auch mit seiner Frau unternimmt er seltener Sachen (teuer). Klar, dass sie das anödet. Dann kommt Carlos im Jagdmodus um die Ecke, hat ein Gehalt für sich allein und Eigenheim/Kinder/Rente sind noch in soooo weiter Ferne. Das strahlt Carlos aus. Die Frau interpretiert: Coole Sau, dem kann das Leben nix --> Attraction steigt ins Unendliche. Carlos denkt sich: Die is schmucke, nehm ich mal mit --> Sex/Affäre. Das Spiel geht so lange weiter, bis sich die Frau voll und Ganz Carlos zuwendet, bis dieser in den "Nestbaumodus" wechselt...and so on and so on.... Ich habe für mich und meine zukünftigen Beziehungen daraus gelernt: NIEMALS, während einer Beziehung das Leben, Freundeskreis, Hobbies usw. vernachlässigen. Niemals "bequem" werden. Sich oftmals auch ZWINGEN, Dinge zu unternehmen (im Endeffekt stellt es sich fast immer als lohnend heraus), vor allem wenn Frau schon von sich aus äußert, was machen zu wollen. HEY, dann will sie dich an ihrer Seite!!! Is doch scheiß egal, ob es Kino, Theater, dreckig Disco oder peruanischer Ausdruckstanz in der nächst besten alternativen Bar ist. DU sollst ihr Begleiter sein, also SEI es auch. Denke nicht an das gemeinsame Haus, an gemeinsame Kinder und vor allem fange nicht an, für diese Luftschlösser zu sparen. Ich sag jetzt nicht, sei arm aber sexy, aber am falschen Ende zu sparen "der Beziehung zuliebe" ist fatal. Wenn man das alles beachtet und sich stets selbst hinterfragt, ob man noch in Spur läuft, dann KANN es auch mit einer längeren Beziehung funktionieren...wie gesagt, kann. P.S.: In diesem Zusammenhang kann ich euch den Film "American Beauty" empfehlen. Der ist gerade was dieses Thema betrifft geradezu entlarvend genial...obwohl es natürlich nur Fiktion ist. Da wechselt der Mann vom Nestbaumodus in den Jagdmodus zurück und fängt wieder an, für seine Frau attraktiv zu werden...naja...das Ende verrate ich mal lieber nicht.
  9. Nein, habt ihr nicht.
  10. Screening ist kein Hexenwerkt. Man redet mit den Frauen, lernt sie kenne, lernt wie sie ticken usw. Mit bissl Menschenverstand und Erfahrung weiß man irgendwann, das man sich von gewissen Frauen fernhält. Zumindest was Beziehungen angeht. Du, son "Archetyp" Frau, von dem du hier gerade erzählst, son "schnell verwirrtes" Weibchen, ist hier nicht neu.. Zig mal behandelt. Es gibt Frauen, die ganz relaxed an Beziehungen rangehen, den Kerl abchecken, hier und da andere treffen usw. und es gibt welche, die wollen alles sofort Dingfesthaben, weil der Typ ja soooo geil ist. Kann man diese Frauen sieben? Klar. Völlig richtig. Was aber wenn der jeweilige Typus Frau NACH DEM AUSSIEBEN sich (z.B. nach 3-8 Jahren) in die genau entgegengesetzte Richtung entwickelt? In eine solche Richung wie du sie niemals gesteckt hättest charakterlich. Und noch schlimmer: Du dann mit ihr wirtschaftlich, finanziell, territorial, familiär und sonstwie verbandelt bist? Da sag ich nur Hut ab. Das wünsche ich keinem. Aber ich will jetzt hier auch keinen Eindruck von "Opfer" usw. machen. Finde es wie gesagt gut wie es gelaufen ist, weil nur durch NIederlagen kommt man weiter im Leben. Ich gebe nur meine Erfahrungen weiter mit einer sanften Warnung. Thats it.
  11. Na was denn noch deiner Meinung nach? Screening ist nur ein Faktor ja. Habe meinen vorigen Beitrag etwas präzisiert. Was außer Screening noch eine Rolle spielt? Die auf emotionaler "Verwirrung" basierende völlige Charakterveränderung eines Menschen, welche du vorher einfach nicht vorhersehen kannst. So bei mir geschehen, siehe Post davor.
  12. Sorry, aber da machst du es dir in meinen Augen etwas zu leicht, wenn du es nur auf falsches Screening schiebst. Natürlich kommt ein falsches Screening oftmals noch dazu, aber nicht immer. In meinem Beispiel hat sich meine Ex-Frau innerhalb von 1,5 Monaten um 180 Grad verändert. Ungelogen. Ich habe ihr natürlich dann auch meine Meinung zu ihrem Lebenswandel mitgeteilt und ihre Familie ebenso, was aber unterm Strich nur Reaktanz verursacht hat und sie noch krasser wurde. Aber der Grund dafür war im Grunde nur der neue Typ (ich nenne es das Bonnie und Clyde-Syndrom, sie und ihr Neuer gegen die Welt und iab ins Paradies) und es hatte nichts direkt mit unserer Beziehung zu tun. Es war einfach die kuriose Eigenschaft mancher Frauen, sich dem Neuen dann sowas von krass anzupassen, weil er ihr ja das eigene Leben so viel besser macht usw. Du kannst also bei mir tatsächlich sagen, dass sie 8 Jahre lang die liebste, treuste, liebevollste und tollste Person war. Wir waren wie Pech und Schwefel, sowohl für den Freundeskreis wie auch unsere Familien. Zwischen uns hätte emotional kein Blatt Papier gepasst. Dann kam der Neue und sie änderte sich dermaßen stark von Heute auf Morgen (mir läuft noch immer ein Schauer den Rücken runter wenn ich dran denke wie krass dieser Schwenk war), dass sie sogar noch heute (Trennung ist nun 3 Jahre her) Stress mit ihrer eigenen Familie hat wegen dem wie sehr sie sich in der Trennungszeit zum Negativen verändert hat und bla. Um dieses Verhalten einzuschätzen hätte ich wirklich Hellseher sein müssen. Tja, das bin ich nunmal nicht. Ich warne nur davor, es immer aufs Screening zu schieben. Selbst die am besten gescreente Frau kann so eine Drehung hinlegen, wenn die Motivation (durch den Neuen) stimmt. Sieh es mal lieber so: Prinzipiell scheitern die meisten LTR früher oder später, vor allem die ersten oder zweiten im Leben. Bei neu geschlossenen Ehen scheitern 2/3 heute. Würdest du eine Geldanlage abschließen, bei der deine Gewinnwahrscheinlichkeit lediglich 1/3 beträgt und du im Gegenteil mit einer Wahrscheinlichkeit von 2/3 Verlust machst? Also ich nicht mehr...das Thema ist durch.
  13. Das hat nichts damit zu tun, der Frau die "Schuld" für irgendwas zu geben. Oft ist auch der Mann "schuld" weil er sich betaisieren lässt. Eine Frau betaisiert einen Mann nicht. Der Mann betaisiert sich selber.Wie ein Mann sich u. a. betaisiert hat pMaximus schon erwähnt. Er wird träge, hängt nur noch auf der Couch rum und "lebt" nicht mehr, sondern gammelt nur noch vor sich hin. Genauso kann sich eine Frau auch betaisieren, wenn sie solche Eigenschaften in einer Beziehung entwickelt und wird vom selbstbewussten Mann abgeschossen. Und wenn die Frau dann abgeschossen wird, läuft es vom Mann aus genauso wie eine Frau es macht. Er geht auf die Suche, lernt eine kennen und findet wieder gefallen daran von einer Frau begehrt zu werden. Irgendwann kommt der Punkt an dem der Mann sich trennt und die Frau aus allen Wolken fällt, weil sie dachte "läuft ja" und die Zeichen vorher nicht erkannt hat. Manche Männer fangen dann mit der Neuen schon während der Beziehung etwas an (gehen fremd) und manche beenden ihre Beziehung vorher, kurz bevor es mit der Neuen ordentlich zur Sache geht. Ich wurde auch nach 5,5 Jahren ausgetauscht (wurde vorher monatelang beschissen) und hab in der ersten Zeit meine Ex dafür verantwortlich gemacht. Mit der Zeit habe ich das ganze reflektiert und bin zum Ergebnis gekommen, dass ich einen großen Teil dazu beigetragen habe, dass sie sich von mir getrennt hat. Ich wurde in der Zeit wirklich zum Lappen, aber das war nicht ihre Schuld, sondern meine. @Riddik Ich gebe dir ja prinzipiell Recht. Klar ist es meistens der Mann selbst, der sich die Suppe einbrockt. Aber: Frauen machen doch immer so einen auf "lass uns drüber reden". Also ich weiß nicht wie es bei dir war. Meine Ex kam nie zu mir nach dem Motto "du ich muss mit dir reden, mich stört XY an deinem Verhalten.....". Da wird still und heimlich beschissen und du daheim ahnst nichtmal was davon. Dass man einen langweiligen Partner abschießt ist völlig klar. Da packe ich mich auch an die (damals in LTR unerfahrene) Nase. Aber unabhängig davon: Einen Menschen nach 7 Jahren (TE), 5,5 Jahren (bei dir) oder 9 Jahren (bei mir), per warmem Wechsel zu nexten, halte ich für allerunterste Schublade. Vor allem wenn man den Menschen geliebt und geheiratet hat. Und nein, ich glaube nicht, dass das die Männer in genauso großem Umfang machen wie die Frauen. Wäre es nicht fair, dass die Frau vorher mal ein paar Warnschüsse verbaler Art abgibt und dann, wenn es für sie tatsächlich nicht mehr läuft, einfach sauber Schluss macht bevor ein Neuer ran darf? Sollte doch für erwahcsene Menschen nicht so schwer sein. Wo ist denn bei diesem Punkt die Forums-Fraktion "kommuniziert über alles", "geht zum Paartherapeuten", "arbeitet an eurer Beziehung" usw.? Ein warmer Wechsel ist in meinen Augen das feigste, hinterhältigste und übelste Verhalten überhaupt. Das zeugt weder von Rückgrad wenn es Männer machen, noch wenn es Frauen machen. P.S.: Nichtsdestotrotz war die Trennung wahrscheinlich mit das Beste, was mir im Leben passiert ist. Anders wäre ich vermutlich nie "aufgewacht". Kurios aber Fakt Nur die Art der Trennung (wie auch hier im Thread) prangere ich aufs Schärfste an. Und genau diese Kaltherzigkeit, die ich nicht glaubte dass sie bei einer Person überhaupt existieren kann, mit der man ein Drittel seines Lebens intensiv verbracht hat und auch geliebt hat, hat mich nun Vorsicht gelehrt. Dazu dann halt noch die allesamt ähnlichen Erfahrungen meines Bekanntenkreises, Kollegen, Freunden und nicht zuletzt hier im Forum.
  14. @ Axel: Eheverträge gibt es klar. Aber du kannst beispielsweise mittels Vertrag niemals den Versorgungsausgleich im Falle einer Scheidung von Beginn an ausschließen. Der Vertrag wäre dann nämlich "sittenwidrig" bzw. würde die Frau zu sehr "benachteiligen" ergo würde vor Gericht nicht standhalten. Deine Exfrau kann nur bei der Scheidung per Notarvertrag auf den VErsorgungsausgleich verzichten. Rat mal, wie oft Frauen das wohl machen . Am Ende zahlst du dann halt doch...je nach Ehedauer bis zum Ende ihres Lebens bzw. ab ihrem Eintritt in die Rente. Ehevertrag mit Gütertrennung sollte sowieso selbstverständlich sein, wenn man sich eine entsprechende Frau gewissenhaft gescreent hat. Aber mal ganz ehrlich, wenn du als Mann einer Frau so kommst, dann hat das schon so ein Geschmack für die Frau a la "Vertraust du mir etwa noch nicht mal zu Beginn der Ehe?", oder "einen Vertrag brauchen wir nicht". Klar, dass sie das sagt...
  15. @pMaximus: Ich verstehe was du meinst und deinen Standpunkt. Ich kann und will hier auch nicht auf jeden deiner Punkte eingehen (auch wenn ich da einiges dazu zu sagen hätte). Aber lass mich dir trotzdem noch paar Gedanken mit auf deinen Weg geben: Wenn du meine Einstellung als Frauen-Bashing brandmarkst, dann tust du mir unrecht. Ich liebe Frauen und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass bislang auch jede Frau die gemeinsame Zeit mit mir genossen hat und mehr als gut behandelt wurde. Aber das sind einfach meine bisherigen eigenen Erfahrungen und die Erfahrungen meines Freundes- und Bekanntenkreises. Dieser ist zwischen Anfang 20 und Mitte/Ende 30. Wenn du nun dein Musterpärchen jenseits der 50 anführst, ist das leider am Thema vorbei. Ich habe in meinen Postings immer auf Beziehungen der Generation Y Bezug genommen. Daher auch mein Ratschlag "...Jungs, lasst euch nicht auf ne Ehe mit Frauen in der heutigen Zeit ein..." Ist vielleicht missverständlich, weil auch ü50er in der heutigen Zeit leben, zugegeben. Aber ich meine Pärchen zwischen 20 und 35, die zueinander finden und heiraten wollen. Die die mit Whatsapp Facebook usw. groß geworden sind. Immerhin sind DAS die Ehen, die nach ca. 3 Jahren geschieden werden. Die anderen Ehen bestehen ja idR länger. Pärchen ü50 sind einfach anders sozialisiert und erzogen worden. Will nicht en Detail drauf eingehen, aber da gehörte eine Ehe oftmals zum Guten Ton und war für Frauen zur wirtschaftlichen Absicherung mehr als notwendig. Es gab schlicht keine Alternative wenn man dauerhaft zusammenleben wollte. Zudem wollte man damals ja auch keine "Bastarde" in die Welt setzen. Lacht ruhig, aber ich kenne viele Paare meiner Elterngeneration, die extra wegen Nachwuchses geheiratet haben, um nicht sozial gebranntmarkt zu werden. Das Umfeld, die Familie, die Kirche und Gemeinde hat es tunlichst verstanden, genau da Druck aufzubauen, weshalb Ehen aus der Zeit tatsächlich längeren Bestand haben. Aber in meinen Augen sind das auch nur noch bessere Zweckgemeinschaften, wenn man ganz genau hinsieht. Von deiner propagierten "emotionalen, ja fast spirituellen Bestimmung" ist da oftmals nicht mehr viel übrig. Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich in letzter Zeit immer mehr Männer 45 Plus das Leben nehmen (Midlife-Crisis). Habe einen Bekannten bei der Polizei und der schneidet die armen Kerle regelmäßig von den Bäumen bzw. kratzt sie unter Brücken oder Zügen hervor. Er erzählt mir dann oft was die Gründe waren. Zum Beispiel wenn ein Abschiedsbrief gefunden wurde. Ich sags euch hier aus erster Hand: Grund 1: Die Frau will sich trennen, weil sie nen neuen hat und der Mann (Provider) sieht keinen anderen Ausweg mehr, weil er seine Existenz flöten gehen sieht Grund 2 (sehr viel seltener): unheilbare Krankheit diagnostiziert Daher glaube ich, dass die Scheidungswelle gerade auch auf die Generation ü50 zurollt. Du kannst natürlich nun spekulieren wie du willst. Für mich liegt aber der Verdacht nahe, dass auch die älteren Frauen ihre sozialen Zwänge abstreifen und Alternativen suchen und Männer ebenfalls ihre Ehe hinterfragen. Nenn es Midlife-Crisis, Aufwachen, die Matrix sehen oder sonst wie...irgendwas muss ja der Grund dafür sein. Vielleicht hat ja auch nur irgendein Depp den Frauen ü50 Whatsapp und Facebook aufs IPhone geschmissen...who knows. Zum Abschluss noch zu deiner Anmerkung mit der Gestaltung der Beziehung: Ich bin auch kein Freund dessen, dass manche Typen sich dermaßen gehen lassen in Beziehungen und ihr eigenes Leben teilweise aufgeben. Denen gehört es nicht anders. Was aber im Gegenzug auch nicht angehen kann, dass man sich 24/7 für die eigene Ehefrau den Arsch aufreißt, um die Attraction hochzuhalten, nur um gegen die (teils auch virtuellen) Verlockungen von Carlos anzukämpfen. Das kostet ohne Ende Energie und auch als Mann möchte man sich doch mal "fallen lassen" können. Da läuft doch dann was gewaltig schief. Ist zwar sehr populistisch, aber ich bringe es mal mit einem Beispiel aus dem Tierreich, das so ziemlich meine Erfahrungen widerspiegelt: Der Mann ist eher ein Hund, die Frau eine Katze was die Loyalität betrifft. Der Hund ist ein treuer Begleiter (ja ja schreit nur, ich glaube dennoch, dass Frauen öfters bescheissen...sich aber cleverer im Vertuschen anstellen), der sich zur Not mit seinem Leben für sein Herrchen opfert. Die Frau ist eher wie eine Katze. Hat ihren eigenen (Dick)Kopf, hat Stimmungsschwankungen, würde sich selbst nie für Herrchen bzw. Frauchen opfern. Solange du sie fütterst, streichelst und unterhältst bist du ihr Held. Wenn das alles, - nur auch kurzzeitig - wegfällt, geht sie zum Nachbarn, der den Futternapf vor die Türe stellt und frisst dort. Natürlich sehr überspitzt dargestellt und man kann das auch nicht generalisieren wie immer. Aber ICH persönlich würde dann doch lieber einen weiblichen Hund nehmen