Xiberus

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Alle erstellten Inhalte von Xiberus

  1. Ich finde aber, dass es in kleineren Gebieten ohnehin einfacher ist, jemanden zu begrüßen, da es wohl normaler scheint. Passt eher zu den vorherrschenden Konventionen. Auf dem Dorf ist es ohnehin normal, nach meinen Erfahrungen. Und wenn dir keiner in die Augen schaut, dann erzweckst du das mit einem Hallo/Hi. Und zwar in einer selbstbewussten Lautstärke. Da darf man nicht zimperlich sein. Aber auch kein aggressiv-passives Hallo. Da musst du dich ausprobieren. Einfach selbstbestimmt auftreten und dir selber sagen, dass du die Leute Begrüßen willst, weil das zu einer grundsätzlich Freundlichen Attitüde gehört. Deine Welt ist freundlich, in deiner Welt begrüßt du jeden, weil du mit jedem in Kontakt treten möchtest. Hol die Leute aus ihrer Anonymität. Und wenn du nichts zurück bekommst, sei es drum. Du bist deiner Linie treu geblieben. In der Großstadt finde ich es übrigens nicht leichter, sondern schwerer. Man macht sich, wie du schon sagst, mehr Gedanken um andere Menschen und es ist schwerer, sein Ding durchzuziehen. Aber umso besser für dich, weil die "Abhärtung" und die Selbstüberwindung größer ist. Aber hier muss man lernen, nicht so sehr darauf zu achten, was andere von einem Denken. Wichtig ist, was du von dir denkst. Machst du dich da zu sehr von anderen Abhängig und lässt dich dadurch einschüchtern, untergräbst du zum anderen auch deinen Selbstwert und verlierst deine Selbstsicherheit. Es ist deine Welt und in deiner Welt handelst du so, wie du das für richtig hälst. Ganz unabhängig davon, was andere von dir denken. Auf jeden Fall eine Distanz, in der die Menschen die Möglichkeit haben, Augenkontakt aufzunehmen und dich zu Begrüßen. Ist die Distanz sehr groß, musst du dementsprechend deutlich sein. Aber dann wirkt es so, als würdet Ihr euch kennen. Ist die Distanz zu klein, machst du automatisch für dich selbst den Eindruck, nicht Selbstbewusst zu sein und die Leute denken eher, dass du nicht Sie meinst. Da ist der Lerneffekt nicht ganz so groß. Ich denke so 2-4 Meter ist eine ganz gute Distanz, um jemanden zu begrüßen. Lieber ein wenig mehr als zu wenig. Die Menschen sollen realisieren, dass du Sie begrüßt. Gleiche Erfahrung habe ich gemacht. Auf einer viel frequentierten Einkaufsstraße ist es ungemein schwerer, jemanden zu begrüßen, als in einem Park etc. Aber je unangebrachter es sich für dich anfühlt, desto mehr solltest du es tun. Wie unangebracht wirst du es erst finden, jemanden in einer solchen Menschenmenge direkt anzusprechen? Also tue dir selbst den Gefallen, und suche dir speziell die unangenehmsten Situationen heraus. Vor dieser Herausforderung stehe ich jetzt auch. Aber erstmal bin ich krank...Immer dann, wenn man sich was vornimmt 😄
  2. Xiberus

    Die Zeit ist gekommen

    Jojojo, heut ist leider nicht viel gelaufen. Bin relativ abgeschlagen aufgewacht und mit einer dementsprechend miesen Laune durch den Tag. Nach der Arbeit 2 Stunden geschlafen und nichts mehr auf die Kette bekommen. War irgendwie auch sehr anfällig für Negativität. Ich hoffe Morgen gehts wieder besser. Hi/Hallo: 57 Augenkontakt: 45 Bis Dann
  3. Xiberus

    Die Zeit ist gekommen

    So, der Tag heute ist beendet. War 2 1/2 Stunden auf dem Uni-Gelände, in der Stadt und im Park spazieren. Hi/Hallo: 54 Augenkontakt: 41 Noch einen ehemaligen Kollegen in der Uni getroffen und Ihn in ein Deeptalk verwickelt. Interaktionszeit: ca.45 min Thema: Arbeit, Uni, Frauen (wie auch sonst bei dem Wetter :D), erfolg bei Frauen, Nice-Guy, Hirnfick, Eskalation, Feminismus und MeToo-Depatte, Depressionen, Kommunikativität, Kindheit, Gewalterfahrungen. Mittlerweile kann ich mit meiner Lebensgeschichte ziemlich offen Umgehen und nutze die Erfahrung, um Positives für mich und andere daraus zu ziehen. Er war verwundert und dankbar für die Offenheit, die ich diesbezüglich an den Tag lege. Dadurch ist er auch mehr aus sich heraus gekommen und hat mir über seine Therapie Erfahrungen und seine Probleme bezüglich Frauen und Friendzone erzählt. Auch über seine Oneitis. Alles im allem ein gutes Wochenende. Was mir auffällt ist, je Selbstbewusster meine Haltung ist und je wohler ich mich fühle, desto mehr Aufmerksamkeit scheint man auf sich zu ziehen. Auch aus dem Grund, dass ich die Leute ziemlich direkt in die Augen schaue. Da ich die Wochenaufgabe so ziemlich abgeschlossen habe, werde ich die Tage schon Mal in Vorbereitung versuchen, irgendwelche Gespräche anzuleiern und die, die sich ergeben, ein bisschen in die Länge zu ziehen. Man bemerke, dass ich noch nie jemanden großartig gezielt in einen Smalltalk verwickelt habe. Eigentlich habe ich diese Situationen immer wie die Pest gemieden, weil ich mich in diesen Situationen tierisch unwohl und unsicher Gefühlt und das auch vermutlich ausgestrahlt habe, vor allem in der Gegenwart von Frauen. Deswegen ist mein weiblicher Freundeskreis gleich 0. Es gibt zwar die, die mit meinen Freunden in Beziehungen sind, aber die zähle ich nicht direkt dazu, da dass Verhältnis einfach ein anderes ist. Cheers
  4. Xiberus

    Die Zeit ist gekommen

    So, Stadtspaziergang ist durch. heute werde ich nichts mehr machen, weil ich jetzt ein wenig zocken werde. Aktueller Stand Hi/Hallo: 40 Augenkontakt: 25 Im Park noch ein Kampfkunstkollegen getroffen und ca. 1 1/2 Stunden mit ihm über alles mögliche gequatscht. Wäre vor 3 Monaten nicht ansatzweise in meinem dauerbreiten Zustand möglich gewesen. In diesem Sinne: Bis Morgen
  5. Xiberus

    Die Zeit ist gekommen

    Schau mal in die verlinkten Threads von mir, was Vorgeschichte und Probleme angeht. Vor allem der erste Versuch des Bootcamps. Und ob und wie weit diese Probleme noch vorherrschend sind, werde ich hoffentlich im Laufe des Bootcamps herausfinden. Aber ich verstehe das Bootcamp auch nicht zwangsläufig als Problemlöser. Das wäre wohl zu hoch gegriffen. Wie es so schön im DJBC steht: um eine bessere Version meines Selbstes zu werden. Ich meine, mein weiblicher Freundeskreis ist gleich 0. Da wollte ich zb. dran arbeiten. Und warum ich das mache,versuche, will Um mich selber weiter zu entwickeln. Kommunikativer und offener zu werden. Meine Depression zu bearbeiten, die ich seit meine Kindheit habe. Meine erzwungene Introvertiertheit durch Angst und Minderwertigkeitsgefühle los zu werden.
  6. Xiberus

    Die Zeit ist gekommen

    So, kleiner Statusbericht von Gestern. Hi/Hallo: 28 Augenkontakt: 15 Die meisten davon auf dem Weg zur und von der Arbeit Waren noch zwei Gespräche dabei Gespräch 1: Ein Kunde von uns, der alle 2-3 Wochen vorbei kommt Interaktionszeit ca. 15 min. Thema: MCT-Öl, der Umstrittene Vortrag über Kokosöl, Arbeitsmoral, ein ehemaliger Angestellter, Rapsprotein, seine Arbeit, Anwälte, und die Dreistigkeit, die Kunden teilweise an den Tag legen. Auffällig: je weiter ich mich einer Person körperlich zuwende, desto nervöser werde ich. Vor allem, wenn ich auf einen Stuhl sitze und jemand vor mir steht. Scheinbar weil auf mich herabgeschaut wird. Vor allem der Augenkontakt wird aus dieser Position schwerer. Länger als 10 Sec. halte ich da nicht aus, bevor ich mal kurz zur Seite schauen oder kurz an irgendwas rumfummeln muss. Je abgewandter ich stehe, desto leichter fällt mir ein Gespräch. Gespräch 2: Ein Arbeitskollege von meinem Bruder im Kino Interaktionszeit: 20 min. Thema: Seine Kinder, Koffein, Wohnungsmarkt, der Film, Werbung, Vermieter. Noch erwähnenswertes: Badoo heruntergeladen und die Handynummer von einem Mädel bekommen. Will, dass ich ihr bald was vorsinge/spiele... 😄 haben den Tag übe ein wenig lustiges Zeug hin und her geschrieben. Das war es erstmal für den Tag. Ich mach mich jetzt fertig für die nächste Runde.
  7. Also ich bin aus Kassel und würde mich da prinzipiell anschließen. Als Pick up Artist würde ich mich aber nicht bezeichnen, da mein Einstieg nicht sehr lange her ist bzw. grad erst allmählich beginnt. Erfahrungsaustausch ist aber immer gut!
  8. Xiberus

    Das selbe Spiel

    Moin moin. Bin schon lange nicht mehr hier gewesen. Mal das Grobe zu erst. Erstmal was zu Ihrer Person Alter: 27. Wie lange Single: 7 Jahre Wie lange enthaltsam: 2,5 Jahre Zu mir Alter: 27 Single: 9 Monate Enthaltsam: 4 Monate. Küssen, berühren, Sex war alles dabei. Die Geschichte. Habe Sie vor 3 Wochen auf einem Festival vor einer Bühne kennen gelernt. Es hat sich heraus gestellt, dass wir in der gleichen Stadt im selben Viertel leben. Unter 750.000 Leuten, die auf dem Festival waren, schon ein geiler Zufall, von dem wir beide sehr angetan waren. Wir haben uns direkt sehr gut verstanden und ich bin Abends noch mit zu Ihrem Zeltplatz gekommen. Dort haben wir eigentlich nur über Gott und die Welt geredet, sind dort auch zusammen eingeschlafen. Zum Sex kam es da noch nicht. Morgens bin ich dann wieder zu meinen Leuten gegangen. Haben den Tag über sporadisch Kontakt gehalten und den Tag darauf, kam Sie zu meinem Zeltplatz. Wir waren den ganzen Tag zusammen, haben viel Spaß gehabt und viel getrunken. Dort kam es dann auch zum ziemlich intensiven KS mit anschließendem Sex und Übernachtung bei mir. Als das Festival zu Ende war, haben wir Sie noch mitgenommen, da Sie wie gesagt nur um die Ecke gewohnt hat. Auf der Heimfahrt war Sie allerdings schon sehr ruhig und nachdenklich und hat nicht viel gesagt. Ich hatte nur ein Teil des Gespräches mitbekommen, welches Sie mit meinem Kumpel geführt hat, der mit ihr hinten auf der Rückbank saß, mitbekommen. Er Fragte Sie zu mir aus und Sie sagte, dass ich sehr Charismatisch sei. Das ist zumindest das, was ich in meinem verkaterten Kopf aufgeschnappt habe. Naja, die Woche darauf, wollte Sie sich auch direkt wieder treffen. Das haben wir dann auch getan. Dort kam es dann auch wieder nach sehr guten Gesprächen zu einem sehr intensiven KC. Wir haben uns dann beide verabschiedet, da ich am nächsten Tag auch wieder früh raus musste zum Arbeiten. Abends hat Sie dann noch geschrieben, dass es schade war, dass ich nicht noch mit zu Ihr gekommen bin. Meine Reaktion darauf war, dass ich dann wohl noch Müder an der Arbeit wäre. Einen Tag später fuhr Sie dann noch auf ein anderes Festival. Ich hab Ihr in der Zeit auch nicht geschrieben. Als Sie wieder da war, sagte ich Ihr, dass ich Dienstag nach dem Training zu Ihr kommen kann. War sie auch voll einverstanden. Als es dann soweit war, sagte Sie, dass sie schon die ganze Zeit am einschlafen ist und sich auch nicht sehr gut fühlt. Habe ich nachvollziehen können, da ich erst um viertel vor 10 bei Ihr gewesen wäre und Sie wie gesagt 2 Wochen lang nur unterwegs war. Am Nächsten morgen trafen wir uns zum kaffe. Sie wirkte schon sehr Müde und abgeschlagen. nach 20 Minuten quatschen legte ich meine Hand auf Ihr Bein. Alles kein Thema. Zum Abschied küsste ich Sie nochmal. Aber dort hat Sie dann schon sehr versteift auf mich gewirkt. Das war eher widerwillig von Ihrer Seite aus. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, dachte ich mir da. Naja gut. Am Wochenende kam dann noch eine Freundin aus Kolumbien zurück. Ich fragte Sie, ob Sie nicht bock hätte, Sonntag Abend was zu machen. Ihre Antwort darauf war, dass wir das lieber Spontan schauen sollten. Habe ich mich auch drauf eingelassen. Naja, an dem Sonntag schrieb Sie dann folgendes Ansonsten muss ich sagen, dass ich- gerade die letzten Tage - gemerkt habe, dass ich mit dem Herzen noch ziemlich arg an einer anderen Sache hänge, die ich noch nicht aufgearbeitet habe. Du hast ja sicherlich beim letzten Treffen gemerkt, dass ich bei körperlicher Nähe ziemlich versteift wurde nicht so wirklich wusste, wie ich damit umgehen soll... Ich weiß selber, dass das über Whatsapp sehr unpersönlich ist und entschuldige mich auf diesem Weg schon mal dafür... Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass du - im Hinblick auf uns . irgendwie schon ein paar Schrite weiter denkst und damit kann ich zum einen nicht umgehen und zum anderen halte ich es nur für Fair, dir das mit meiner Situation jetzt zu offenbaren. Ich mag dich total gerne und finde die Tatsache, wie wir uns in Polen kennengelernt haben, einfach unglaublich cool. Gleichzeitig merke und fühle ich, dass ich für so ein Beziehungsding Momentan einfach nicht bereit bin und hoffe, dass du mich etwas verstehen kannst. Danach habe ich Ihr geschrieben, dass ich schon etwas in Sie verliebt bin und das ich meine Gefühle vor Ihr nicht verheimlichen werde, da ich dies für grundsätzlich falsch halte. Das dies für mich aber nicht gleichbedeutend ist, Sie unbedingt in einer Beziehung haben zu wollen. Ich habe Ihr dann nur noch geschrieben, dass sie sowas bitte klar kommunizieren soll. Auf meine Frage, ob das jetzt ein Korb ist und ich mir dennoch wünsche, dass der Kontakt nicht abbricht, kamen keine klaren Aussagen. Ich habe Ihr dann nur noch geschrieben, dass ich mir für Sie wünsche, dass Sie zufrieden ist. Ab da an war dann mehr oder weniger Kontaktstille. Die jetzt seit 2 Wochen anhält. Eigentlich würde ich aber dennoch gerne den Kontakt zu halten. Aber Ohne Ihr jetzt irgendwas zu nehmen oder Sie irgendwo rein zu drängen. Aber ich weiß beim besten Willen nicht, wie ich das anstellen soll. Ich habe mich von den ganzen Sachen schon nicht verunsichern lassen und immer weiter gemacht. Aber jetzt denke ich, habe ich das alles dadurch verspielt, dass ich Ihr gesagt habe, dass da irgendwo Gefühle für Sie sind und ich Sie sehr gerne habe. Ich habe auch keine großartige Diskussion angefangen. Ihr nur gesagt, dass es einen ganz bestimmten Augenblick gab, an dem ich mich in Sie verliebt habe. Kann doch nicht falsch sein? Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was genau ich falsch mache. Ob ich zu schnell meine Gefühle und Zuneigung zeige? Was ist daran falsch? Geht irgendwie nicht in meinen Kopf. Euphorie als Verliebt sein fehlinterpretiere und ich den Frauen dann damit auf den Geist gehe? Wenn ich einen Tag glückllich war, habe ich Ihr da schon geschrieben und Ihr gesagt, dass Sie da auch ein Teil mitzutragen hat. Ich schrieb Ihr einmal zum Abschied, dass ich an Sie denke. Ich habe an den Enden meiner Nachrichten schon einmal eine Rose hingeklatscht. Aber das kann doch alles nicht so falsch sein, dass ich damit immer wieder auf die Fresse fliege. Langsam denke ich, dass ich mein ganzen Verhalten und Persönlichkeit über Bord werfen sollte, damit die Geschichten mal länger als einen Monat andauern, bis Frau keinen Bock mehr auf mich hat...Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass das nicht das letzte sein wird, was ich von der Gehört habe und das die mich mit ihren schwammigen Aussagen nur warm halten will. Ich meine, ich bin ansonsten kein unattraktiver Mensch. Ich habe einen festen Job, verdiene gut, mache 4 Mal die Woche kampfsport, trinke kaum bis garnicht, sehe gepflegt aus. Aber dieser sehnsüchtige Romantiker macht mir irgendwie alles wieder kaputt... wenn es denn überhaupt das ist. Ich bin halt nett, öffne mich schnell gegenüber Menschen, die ich mag. Spiele keine spielchen und will auch niemanden verletzten. Aber damit scheine ich immer wieder vor eine Wand zu retten oder mich in diejenigen zu verlieben, die in mir sowas wie Mitleid hervorrufen und meinen Beschützerinstinkt aktivieren. Und mit denen fahre ich meist nie gut. Bei der letzten Lief es auch so. Die hat mich mit Ihren spielchen in den Wahnsinn getrieben und war dann am Ende auch weg, nachdem Sie beim Sex anfing zu heulen und meinte, wenn ich nicht komme, dass das an ihr liegt. Die Davor habe ich auf die Selbe Weise von mir weg gedrückt. Zu schnell zu viel Euphorie, die zeige ich, frau fühlt sich eingeengt, Frau ist weg... Schonmal Besten Dank für die Mühe. Xiberus
  9. Xiberus

    Das selbe Spiel

    Dafür wäre es glaube ich echt mal an der Zeit. Ich habe direkt jemandem geschrieben, der hier vor Ort in der Psychologie arbeitet. Der kann mir da bestimmt weiter helfen und mir was vermitteln. Und danke!
  10. Xiberus

    Das selbe Spiel

    Nein. Ich war immer wieder davor, habe mich dann aber nie wirklich dazu durchringen können. Vermutlich in dem Glauben, dass ich sowas selber hinbekomme.
  11. Xiberus

    Das selbe Spiel

    Sehr lange Geschichte. Das hier wird dir helfen. Auch wenn mir oft vorgeworfen wurde, dass ich da Lüge oder irgendwie Aufmerksamkeit erhaschen will. Ich hab mich da mittlerweile aus sehr viel Scheisse rausgearbeitet. Aber du stellst glaube ich die richtige Frage. Ums kurz zu sagen, aufgrund der Familiären Geschichte hatte ich nie eine Bindung zu meinem Vater und immer eine extreme zugewandtheit zu meiner Mutter. Ich konnte Ihr nie irgendwelche negativen Dinge unterstellen.
  12. Xiberus

    Das selbe Spiel

    Das ist das Problem. Das bin ich auch. Das habe ich erkannt. Ich hab von Anfang an signalisiert, dass ich dafür zu haben bin. Das ich daraus mehr machen will. Das ist schon längere Zeit so. Des Pudels Kern ist irgendwie, dass ich schon eine Beziehung bevorzuge und mich zu schnell emotional auf solche Geschichten einlasse. Das Ende vom Lied ist, dass ich Seit Jahren nicht wirklich zufrieden bin mit den Beziehungen, die ich geführt habe. Selbst, als ich mich auf das Abenteuer offene Beziehung eingelassen habe, war meine Gedanken so bei der einen Frau, dass ich nicht mal den Versuch unternommen habe, dass auszunutzen. Sie sagte mir dann auch sehr ehrlich, dass ich von allen, die sie bisher hatte, am meisten Klammere. Und das nicht mal offensichtlich, sondern eher auf einer subtilen emotionalen Ebene. Da ist irgendwas in mir, was ich bisher noch nicht wegschleifen konnte. Ich weiß ja, wie abturned dieses geklammere ist. Meine allererste LTR verlief genau so, nur das es anders herum war und Sie die ganze Zeit klammerte und mich das im Endeffekt emotional distanziert hat und es mich richtig angenervt hat, dass Sie meinen Freundeskreis übernommen hat. Ich meine, es hat sich in den mehreren gescheiterten Versuchen schon gebessert. Das ist keine Frage. Aber ich werde es irgendwie nicht ganz los. Aber das möchte ich auf jeden Fall ändern, ohne dabei mich selber all zu sehr zu verbiegen. Ist ja nicht so, dass ich extrem erfolglos bei Frauen bin...zumindest am Anfang...dann vergeige ich es ordentlich und merke es nebenbei auch. So eine Art Self-Fullfilling Prophecy. Ich weiß während ich sowas mache, dass es so enden wird, mache aber dennoch weiter damit. Da kommen dann so Ausreden A lá lass dich von Ihrer Reaktion nicht verunsichern, sowas muss von anfang an klappen und wenn keine Resonanz vorhanden, dann ist es halt so...blablabla Absolut. Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Genau das bin ich und genau da möchte ich ansetzen. Ich weiß nicht genau woran das liegt. Vielleicht glaube ich zu viel an die eine große Liebe. Vielleicht bin ich da tatsächlich irgendwie nicht richtig gepolt. Ich glaube schon irgendwie an höhere Dinge in dieser Welt und bin nicht absolut rational und logisch gepolt. Ich habe mich auch immer dagegen gewehrt, die Beziehung zwischen Mann und Frau zu entromantisieren. Die Liebe zu entromantisieren und immer geglaubt, irgendwann kommt die eine. Aber mittlerweile glaube ich, wenn es soetwas geben sollte, dass es mit der genau so laufen wird, eben weil ich die Anfangszeit immer dermaßen verhaue und es erst raffe, wenn es schon vorbei ist und mich später darüber ärgere, dass ich den selben Fehler immer und immer wieder mache. Das ist mir jetzt 3 Mal passiert und noch einmal soll das nicht passieren. Ich meine, ich hab ein cooles Leben, bin auch durchaus zu frieden und da gibt es noch ne Menge luft nach oben. Aber bei einer war ich kurz davor, dass alles hinzuschmeißen und mich Ihren Lebensträumen anzupassen. Ende vom Lied war, dass sie mich abschoss und nach Neuseeland zog....das war mir schon ne krasse Lehre und zurück zu finden war nicht leicht. Das passiert mir so nicht wieder. Hoffe ich...deswegen bin ich hier. Um Hilfe zu finden. Das haben wir! Vor den Goo goo Dolls. Ja, die Alternativen. Die habe ich zur Zeit null komma nichts, da ich mich eigentlich ne Zeit lang erstmal auf mich konzentrieren und mit mir arbeiten wollte, eben damit soetwas nicht noch mal passiert. Aber scheisse gibts. Kaum ist da wieder eine in Reichweite, lasse ich mich extrem schnell emotional auf solche Sachen ein. Mit dem selben Ergebnis. Ich signalisiere, dass sie leichtes Spiel hat, nur kommen und ja sagen muss. Das tut Sie nicht sondern knallt mir ein fettes Nein auf den Tisch. Zu geil 😄 Noch einen Korb kassiert. Langsam werde ich sehr routiniert darin, die Dinger weg zu stecken. Hat auch etwas gutes. Aber ja, ich habe am Anfang des Beitrages geschrieben, woran das liegen könnte bzw. das, was ich für mich herausgefunden habe. Jetzt zählt nur noch, dass auf die Kette zu bekommen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Ja, ich habe es zu diesem Zeitpunkt für ne gute Idee gehalten. War aber ne Scheiss Idee. Das weiß ich jetzt auch. Zu dem Zeitpunkt habe ich es für nichts schlechtes gehalten, mein Herz zu öffnen. Ich werde deinen Rat definitivbeherzigen. Sowas werde ich nicht nochmal machen. Das emotionale Chaos darauf fuckt mich viel zu sehr ab. Und eben dieses emotionale Chaos, welches da entsteht, will ich irgendwie unter Kontrolle bekommen und da sehr viel bedachter an die Sache gehen. Und du wirst es vielleicht vermuten, aber ich habe tatsächlich kurz den Gedanken gehabt, genau so etwas zu machen. Sie versuchen zu überzeugen mit sonem kram. Aber von dem Gedanken bin ich sehr schnell wieder abgesprungen und hab Sie einfach in Ruhe gelassen. Ich werde auch keine Diskussion losbrechen, Sie auf irgendeine Weise mit meinen Gefühlen weiter konfrontieren. Habe ich auch schon durch, bringt nichts. Macht die Sache nur schlimmer und das Leid länger. Ich lerne schon dazu 😄 Das einzige, was es noch zu kontrollieren gilt, ist diese elende Gefühlsduselei am Anfang per SMS und was weiß ich. ich meine, mich würde soetwas auch abschrecken. Hat es auch schon öfters. Aber irgendwie bin ich da immer blind bzw sitze dem glauben auf, dass eine Beziehung von Anfang an funktionieren muss und das sich da nichts entwickeln muss. Aber ich glaube mit der Einstellung werde ich nur solche bekommen, die wie ich in meine jetzigen verfassung sind. Auf der Suche nach einer Beziehung, nur um eine zu haben. Und das geht dann gewaltig nach hinten los, wenn man nicht Masochistisch veranlagt ist. Ich lasse irgendwie zu schnell mit mir Achterbahn fahren. Warte darauf, dass mir ein magerer Knochen hingeschmissen wird, an dem ich mich aufgeilen und hoffnung halten kann. Das nervt mich aber mittlerweile so krass. Ich meine, wenn ich Single bin, bin und war ich immer sehr viel zufriedener als in den Phasen, wo ich mich dann wieder verliebt habe und der scheiss wieder losging. Am Anfang ist alles Toll, keine negativität, und sobald sich da irgendwie meine Gefühle einschleichen, wirds negativ und chaotisch. Weils meistens nur auf einer Seite so ist. Aber das ist ja nicht Sinn der Sache. ich brauch etwas, wo es mir von Anfang an mit gut geht. Nur mit der Einstellung, die ich gerade fahre, wird das wohl nichts. Ich werde lernen!
  13. Guten Abend. Erstmal die Formalitäten Mein Alter: 26 Ihr Alter: 30 Anzahl der Dates: 3 + 2 Mal in größerer Gruppe feiern Etappen der Verführung: Alle Etappen. Erst leicht und unabsichtlich, dann absichtlich, dann Sexuell und anschließend Sex Problem: Aaaalso, erstmal überlegen wie ich Anfange. (Ich versuche es einfach so Detailreich wie möglich, ohne dabei großartig abzuschweifen, weil ich wissen will, welchen Fehler ich begangen habe, um daraus zu lernen) Vor 6 Monaten hat sich meine Ex von mir getrennt. Das habe ich ganz alleine durch extremes Beta-Verhalten vergeigt. Habe ihr alles durchgehen lassen, nie Widerworte gegeben, sie zu auf ein hohes Podest gehoben, der ganze Onitis-scheiss eben. Danach war ich 3 Monate ziemlich heftig am Arsch, weil ich vor dem Nichts stand. Ich habe alle meine Ziele und Träume aufgegeben und habe mich nach ihr gerichtet und alles versucht, um sie nicht zu verlieren (Beschissenes Selbstbewusstsein und nicht vorhandener Selbstwert). Nun gut, 3 Monate voller Selbstreflexionen, depressiven Phasen und wiederaufleben lassen alter Hobby´s und Ziele, dachte ich mir, dass ich wieder bereit bin, mich mit Frauen zu treffen. Gesagt getan. Ich habe mich für meine Verhältnisse in der Zeit danach mit relativ vielen Frauen getroffen. Dann hat ein Familienmitglied gesteckt, das er eine kennt, die einen Freund sucht und irgendwie wollten sie mich mit ihr verkuppelt. Wie Ernst das gemeint war oder nicht, sei mal dahingestellt. (Hier an der Stelle bitte nicht falsch verstehen, ich war nicht direkt auf eine Beziehung aus, da ich noch zu viel aufzuarbeiten hatte und vermutlich immer noch habe). Sie ist gerade mit ihrer Weiterbildung zur Fachärztin fertig geworden. Klang nach jemandem, den ich gerne mal kennen lernen wollte. Dann ging ich mit ein paar Freunden und Bekannten feiern, wo sie auch dabei war. Dort kamen wir uns quasi das Erste mal etwas näher (zufällige Berührungen, bisschen miteinander getanzt und Spaß gehabt). Am Ende des Abends habe ich mir noch ihre Handynummer geholt, weil ich sie nochmal wiedertreffen wollte. Ich rief sie ein paar Tage später an und wir vereinbarten ein Date in einer Cocktailbar. Hier sollte ich erwähnen, dass ich mich nur aus Interesse mit ihr getroffen habe um mir anzuhören, was sie so zu erzählen hat. Sexuelle Dinge waren dort nicht vorhanden, eher intellektuelle. Wir haben viel gequatscht, über Gott und die Welt, über Probleme und über uns. Wir haben uns aus meiner Sicht doch ganz gut verstanden und so kam es dann noch zu einem zweiten und dritten Date in verschiedenen Restaurants (Immer im Abstand von 2-3 Wochen, weil sie scheinbar sehr viel zu tun hat, was ich aufgrund ihrer Arbeit nachvollziehen kann). Beim zweiten Date, welches Kurz nach ´Weihnachten stattfand, schenkte ich ihr ein kleines Notizheft als nachträgliches Geschenk, da sie gerne schreibt und zur Zeit alleine in Deutschland ist und hier niemanden hat. Deswegen dachte ich, dass ich ihr damit ne kleine Freude bereite. Dann kam es dazu, dass wir wieder in einer größeren Gruppe feiern gegangen sind. (Mir wurde gesteckt, dass sie sich nebenbei mit einem anderen trifft und schon nicht kommen wollte, da besagter Nebenbuhler auch in der Feiergruppe war und ihr das unangenehm war). Naja, auf jeden Fall beschloss ich, sie größtenteils zu ignorieren, weil mich dieses Spiel mit dem Nebenbuhler ein wenig abgefuckt hat und das sie nicht hinbekommen hat, mich anständig zu begrüßen) Ich widmete mich also anderen Frauen und bespaßte die Gruppe, ohne sie dabei sehr zu beachten. (Ich hatte sie bei Gelegenheit geschnappt und sie quasi aufgefordert, mich richtig zu begrüßen, was dann auch gut funktionierte). Naja, der Abend nahm so seinen Lauf. Sie machte ihr Ding, ich das meine, manchmal machten wir auch beide zusammen irgendwas. Da sie relativ weit vom Schuss wohnt und nicht die furchteinflößenste ist, beschloss ich, noch ein wenig auf sie acht zu geben. Es kam wie es kommen musste und wir fingen an uns sexuell zu küssen, während wir auf das Taxi warteten. Ende vom Lied ist, dass wir beide zu ihr gefahren sind, Sex hatten und ich bei ihr schlief. Der nächste Morgen war entspannt, sie machte Frühstück, wir unterhielten uns ein paar Stunden und dann fuhr ich heim, nachdem wir uns nochmal länger im Arm hielten und uns geküsst haben. Die nächsten 3 Wochen war kein Treffen drin, da sie am Wochenende nur unterwegs war. Nun gut, während sie Weg war, schrieb ich ihr mal hier und dort ne Sms mit Vorschlägen, was man unternehmen kann. (Essen gehen, gemeinsam was Kochen, Therme) Ich hab sie hie und da mal Prinzessin genannt, weil sie selber sagte, dass sie in manchen Dingen eine Prinzessin ist. Schrieb hier und da mal ein Kusssmiley (Ja, scheiss Smileys, ich kann manchmal nicht die Finger davon lassen). Sie schickte auch mal einen btw. Naja gut, ich machte dann den Vorschlag, dass wir an ihrem nächsten freien Wochenende in die Therme gehen könnten. Diesen Vorschlag fand sie auch gut. Paar Tage später kam die Nachricht, dass es vielleicht doch nicht so gut ist, da sie dort ihre Tage hat. Ich machte dann den Vorschlag, dass wir dann halt was essen gehen können. Darauf hin schrieb sie dann das hier: Sie: XY... Es tut mir leid... ich kann das am Freitag nicht, mir ist alles gerade zu viel... und ich will nicht, dass du falsche Erwartungen hast... ich hoffe du verstehst es...ich brauche erstmal Bisschen Ruhe...:( Oki? (Hier sei zu erwähnen, dass sie Neurologin ist und in der Psychiatrie arbeit. Dort wurde sie Opfer von Gewalt, woraufhin sie in die Therapie ging. Sie sagte mir, dass es ihr auch allgemein schlecht geht, nicht nur wegen des Vorfalls. Sie kommt auch nicht aus Deutschland) Ich: Alles gut XY, Ich verstehe das du in der Situation Ruhe brauchst. Aber was verstehst du unter falschen Erwartungen? Sie: Ah, weiss ich auch nicht was ich meine :).. Irgendwie um klar zu sein, dass ich jetzt nicht beziehungsbereit bin... Alles eher chillig...und relaxed...mehr kann ich nicht....alles sehr durcheinander gerade (was ich ihr auch durchaus abkaufe, da sie gerade in einer Art Existenzkrise steckt und nicht so richtig weiß, wie es weiter geht, da sie kündigen will) Hier habe ich jetzt bei meiner nächsten Antwort vermutlich einen Dicken Fehler gemacht und mich in eine Rechtfertigungsposition manövriert Ich: Der Soziologe in mir musste bei dem Wort "Beziehung" kurz schlucken und skeptisch schauen. Aber keine Sorge, in meinem jetzigen Zustand bin ich auch nicht Beziehungsfähig (Was auch irgendwie stimmt. Eigentlich habe ich gerade Pläne, wo ich eine Psychisch angeknackte Frau nicht gebrauchen kann) Ich würde lügen, wenn sage das ich darüber nicht nachgedacht habe, aber sowas kann ich mir nicht aufladen. Daher bin ich auch ein Fan von Relaxed und Chillig. Hier wird nichts aufgezwungen. Sie: Komischer grinsesmiley und Ok-Zeichen Ich: Aber sag bescheid, wenn du wieder was unternehmen kannst und möchtest. Sie: Mache ich! und danke das du mich verstehst. Ende Was genau jetzt mein Problem ist, was ich gar nicht so genau. Allerdings befürchte ich, eben weil mir diese Sache nicht aus dem Kopf geht und sie mir schon täglich in den Gedanken rumgeistert, dass ich irgendwo doch Gefühle für sie entwickelt habe. Das ist mir schon vorher aufgefallen, allerdings habe ich mich mit einer anderen Frau ablenken können, aber irgendwie funktioniert das nicht mehr. Mich beschleicht das Gefühl, dass das das Letzte war, was ich von ihr gehört habe. Und heute hat mich diese Situation schon stark aggressiv gemacht. Folgendes ging mir als Ideen und als Ausweg durch den Kopf 1. Ich sage ihr, was Phase ist. Hey kleine, ich hab Gefühle für dich entwickelt. Ich finde, dass solltest du wissen. (Ob ich mir was davon verspreche, weiß ich nicht. Allerdings bin ich der Meinung, dass man jemandem sowas sagen kann und sollte, egal wie die Situation ist) 2. Ich sage ihr, dass ich mich von ihr ziemlich verarscht vorkomme und das sie ruhig eher hätte was sagen können. Das sie mir das Gefühl gibt, dass ich ihr am Arsch vorbei gehe und ich auf solche Leute lieber verzichte. Das es mir leid tut, da ich sie sehr sympathisch finde und auch irgendwo gefühle für sie habe und ich genau aus diesem Grund den Kontakt abbreche und mir so eine Art von Verhältnis mit ihr nicht vorstellen kann, da ich kein emotionalen Selbstmord begehen will. (Dann Nummer löschen, Sache vergessen, aufstehen und weitermachen) -> Wenn sie sich daraufhin nochmal meldet, würde ich es vielleicht nochmal versuchen-> Wenn sie investiert. 3. Einfach nichts machen und darauf warten, dass sie sich mal meldet, allerdings hab ich keinen Bock darauf, mich zu einem Köter machen zu lassen. (sie meldet sich nie von selbst, hat sie von Anfang an getan und von ihrer Freundin hab ich selbiges zu hören bekommen, und zwar das es bei ihr wohl Standard ist, dass sie sich nicht von selbst meldet. Ich war auch immer derjenige, der Ort und Zeit des Dates bestimmt hat. Das Ding ist, eigentlich will ich nicht, dass es hier Endet, ich will auch nicht den Kontakt abbrechen. Ich würde sie schon noch gerne weiterhin treffen, mehr über sie erfahren, weil sie eine furchtbar intelligente und, wenn man ihr gegenübersitzt, grundsympathische Frau ist, die einiges in der Birne hat, was mich wie die Motte ins Licht fliegen lässt. Irgendwie kann ich diese Situation an diesen Punkt, an dem wir angelangt sind, nicht einfach stehen lassen. Schon mal Danke für Tipps, Vorschläge und Gedanken Xib
  14. Hi, ich würde mich eher als denjenigen bezeichnen, der die Ader hat, melancholisch romantische Romane zu schreiben. Ist manchmal ganz schön, diese Seite zu besitzen, aber manchmal reißt sie einen in ein sehr tiefes Loch. Ich glaube das Problem liegt daran, dass sie sich zu einer sehr intensiven Oneitis entwickelt hat. Die Beschreibungen treffen eigentlich sogar sehr gut zu. Sie war eine Ablenkung in einer Zeit, in der ich mich weiterentwickeln wollte. Hatte das Bootcamp angefangen. Ich fing an, mich zu analysieren und die Gründe meiner Probleme. Ich habe ihr das Ergebnis meiner Arbeit gezeigt, ihr Herz erobert und dann zu gemütlich geworden. Habe mich nicht mehr selbst weiterentwickelt und daran gearbeitet, mein Leben auf die Reihe zu bekommen. Ich habe ihr denjenigen vorgespielt, der ich sein will, ohne diese Person jemals richtig gefestigt zu haben. Innerhalb der Beziehung wurde ich wieder Faul, vernachlässigte alles. War jederzeit für sie zu erreichen. Sie war meine Ablenkung von dem Weg, den ich eigentlich gehen wollte. Ich fiel wieder in das Muster, dass ich mit meiner LTR davor gelebt habe. Nur rummhängen, nichts tun, das Leben vorüber ziehen lassen. Gab meine Selbstentwicklung zugunsten des Lebens meiner Ex auf, in das ich mich so schön einrichten konnte ohne die Mühe aufzuwenden, mein Leben zu leben. Ich habe erkannt, dass sie eine komplizierte Persönlichkeit besitzt. Nicht in einem negativen Sinn. Ich mag tiefgreifende Gedanken, Konflikte und Auseinandersetzungen mit sich selbst. Ich denke, dass das von Tiefe zeugt und wenig Oberflächlichkeit. Wir haben viel unternommen, doch war irgendwie auch immer das Gefühl da, etwas tun zu müssen, da die knapp bemessene Zeit lohnenswert gestaltet werden müsse. Doch wenn ich daran denke, hat sie immer gewollt, dass ich nach meinen eigenen Überzeugungen lebe und Dinge nicht tue, um ihr zu gefallen. Sie war Veganer, wollte aber nie, dass ich meine Ernährung ihr anpasse, nur um es ihr recht zu machen, sondern weil ich selbst davon überzeugt bin. Hat immer viel gemacht und getan. Mich zum essen und andere Dinge eingeladen. War bescheiden und verdiente ihr eigenes Geld, auch wenn es nie was festes war, sondern immer mal hier und mal dort. War sehr Naturverbunden und sehr empathisch veranlagt und hat einem so gut wie nie etwas vorgespielt. Hat mir kleine Aufmerksamkeiten gebastelt und für mich gekocht, wenn sie hier war. Steht ein für die Ideale, von denen sie überzeugt war. Die Geringschätzung, die sie für sich selber hatte und den fehlenden Selbstwert, der sie öfter überkommen hat, wollten wir zusammen aufarbeiten. Aber das wäre vermutlich eh zu Nervenaufreibend geworden. Sie ist natürlich auch sehr rastlos und nicht leicht einzufangen, auch wenn ich das an ihr geschätzt habe. Ein Ding, was vielleicht noch auf ihre Probleme hinweist ist das fehlen von einem Freundeskreis. Sie hatte nur eine richtige Freundin, die nicht irgendwie in ihre Familienstruktur eingebunden war. Sonst waren alle Menschen, die sie kannte auch irgendwie mit ihrer Mutter verbandelt. Bindungen, die sie als positiv empfand, wurden ohne mit der Wimper zu zucken getrennt, wenn es mal einen Konflikt gab. Alle anderen Kontakte hat sie nie als Freunde bezeichnet. Weiterer Punkt ist, dass sie 1 1/2 Jahre keinen Sex gehabt hat, bevor ich da war. Erzählte mir auch, dass sie gegenüber den meisten Männern sehr arrogant werden kann. Bei mir war das rückblickend nie der Fall. Aber es ist auch nie wirklich eskaliert. Dadurch, dass ich ihr alles habe durchgehen lassen, kam es auch nie dazu. Ich habe immer irgendwie zu ihr aufgeblickt weil sie viele von den Eigenschaften besitzt, die mir fehlen. Ich habe retrospektiv wohl nur die eigene Entwicklung eingetauscht gegen jemanden, der die Dinge schon besitzt und habe dann versucht, möglichst viel an ihrem Leben teilzuhaben. Sollte wohl wirklich nicht sein. Und jetzt rückblickend könnte ich mich mir ganz schön ins Gesicht schlagen für die Fehler, die gemacht wurden. Aber ohne das, hätte ich es wohl nicht mehr erkennen können. Vielleicht gibt das eben geschriebene mehr Einblick. Mir persönlich scheinen tausend Gründe einzufallen, warum ich sie wiederhaben will. Aber werde deinem Rat folgen und versuchen es einfach sein zu lassen. Das wird schon wieder ´:/ Danke für eure Antworten.
  15. Dein Alter: 26 Ihr Alter :27 Dauer der Beziehung: 7 Monate Art der Beziehung: Fernbeziehung Guten Morgen liebe Mitglieder. ich Schreibe euch in einer verdammt schwarzen Stunde. Eigentlich wollte ich alles selber verarbeiten, aber gerade kommt mir das wie ein unüberwindbarer Berg vor. Wer mehr über mich erfahren will, der schaut bitte im Djbc-thread nach. Ich weiß nicht wie ich anfangen soll. Letztes Jahr hat sich meine Ltr nach 4 Jahren von mir getrennt... Keine Liebe mehr... Ich fing das djbc an. Wollte Selbstbewusstsein aufbauen, an mir arbeiten, Attraktiver werden. Ich merkte die Veränderungen in mir und außerhalb von mir. Dann lernte ich sie kennen. Wir trafen uns das erste Mal in Frankfurt 2 Jahr zuvor. Ich arbeitete während meiner Semesterferien in einem Betrieb, in dem sie eine Ausbildung machte. Wir unterhielten uns nie viel, gingen aneinander vorbei. 2 Jahre später schrieb ich sie an, da sie auf FB postete, dass sie jetzt nach Neuseeland geht. Das ist ihr Traum, seit dem sie 14 ist und den sie sich nie erfüllt hat. Wir schrieben immer öfter, tauschten Wissen aus und ich merkte, was für einen wunderbaren Charakter sie hatte. Verurteilte nicht, war intelligent, furchtbar lieb und fürsorglich, Wunderschön... Eigentlich meine persönliche Traumfrau... Um nichts in der Welt würde ich sie jemals verletzen oder scheisse behandeln. Wir verliebten uns ineinander, trafen uns, sprachen über Gott und die Welt und landeten schlussendlich gemeinsam im Bett. Ich erfuhr immer mehr über sie. Ich verliebte mich immer stärker. Wollte keinen Moment mehr ohne sie sein und behandelte sie wie eine Prinzessin. Habe sie auf ein metaphysisches Podest gehoben. Dachte, sie wäre diejenige, die ich mein Leben lang gesucht habe. Diejenige, für die ich diese ganze Scheisse hier mache und auf mich nehme. Ich dachte, sie wäre meine Belohnung für den Weg, den ich gehen musste. Wir bedankten uns bei den Göttern für diese Fügung des Schicksales. Wer auch immer dafür verantwortlich war, dem sei unendlich gedankt. Wir trafen uns immer öfter. Sie fuhr zu mir, da ich keinen Führerschein habe, ich fuhr mit der Bahn zu ihr, sogut wie jedes Wochenende, denn nur 250 Km trennten uns. Ein Katzensprung. Zusammenziehen wollten wir eh. Wir träumten von der Unendlichkeit, die wir gemeinsam ergründen wollen. Wir fuhren 3 Wochen später in den Urlaub. St. Peter Ording. Nur wir und ihr Bus, in dem wir schliefen. Die Zeit war wunderschön. Wir waren glücklich, waren verliebt und liebten uns jeden Tag aufs neue und jeden Tag verführte ich sie wieder und sie mich. Allgemein gesagt die beste Zeit meines Lebens. Ich hatte meine Traumfrau, mein Stern in dieser kalten Nacht. Wir konnten nicht mehr ohne einanderImmer hielt ich ihre Hand und sie die meine. Die Zeit zog ins Land, lernte immer mehr über sie. Sie fühlte sich eklig, kann sich nicht annehmen, wie sie ist, obwohl ihr jeder sagt, wie schön sie ist. Das ist sie wirklich. Sie hat eine wunderbar weibliche Figur, alles saß dort, wo es hingehörte. Sie war jemand, der sich sofort ins langzeitgedächtnis einbrannte, den man nie wieder vergisst. Aber sie war in ihrer Kindheit übergewichtig, ihre Mutter war Alkoholikerin, ihr Vater nie für sie da und sie musste zu verschiedenen Pflegefamilien, da ihre Mutter Schäfereimeisterin ist und viel unterwegs war. Ich durfte sie nicht mal hochheben, da sie sich zu schwer fühlte. Sie saß eingesunken am Strand, wollte nicht ins Wasser, hat sich geschämt. Komplimente konnte sie nicht wirklich annehmen. Ich saß in der Stadt und trank cafffee. Ich schreibe ihr, dass sie die schönste Frau ist, die ich kenne. Sie freute sich darüber. Später in Portugal sagte ich es ihr wieder und bekamt nur ein "hör auf" zurück. Sie versuchte ihre fehlende Selbstakzeptanz mit bissigem Humor zu kaschieren. Aber mich nervte das. Weil ich wusste, wie es um sie stand. Dieser Portugal Urlaub startete so nach 5 Monaten Beziehung. Ein wirklich guter Urlaub. Wir haben viel erlebt, ich hab viel über sie gelernt, sie viel über mich. Doch merkte ich schon dort, dass irgendwas nicht stimmte. Nach diesem Urlaub kam sie dann an. Sie sei nicht mehr verliebt in mich, erwarte mehr Gefühle nach 6 Monaten. Dort ist keine Liebe, wo liebe sein sollte. sie fing an, an der Beziehung zu zweifeln. Sie ist ein sehr verkopfter Mensch. Immer, wenn ich bei ihr war, konnten wir nicht aufhören uns zu küssen. sie wirkte glücklich und zufrieden, keine Zweifel. Sobald ich weg war, fingen die Zweifel an, die Phasen von Selbstkritik. Da sie niemandem etwas vorspielen wollte, bekam ich es sofort mit, wenn ihr Geist mal wieder verdunkelt war. Wir schrieben viel, über Gott und die Welt. Sie konnte sowas nicht lange verheimlichen. Oft gab es dann Situation, wo ich ihr Quasie die Beziehungspistole auf die Brust gesetzt habe. Es war falsch. Doch ich war verzweifelt. Versuchte sie in die Beziehung mehr einzubinden. Wollte sie einfach nicht verlieren. Starrte auf mein Handy und wartete auf Nachricht von ihr... War verstimmt, wenn sie nicht schrieb. Sie war der erste und letzte Gedanke des Tages. Mein Opium. Die Neuseelandkiste fraß natürlich an mir. Hab sie erst auf 3 Monate runtergehandelt. Dann sagte ich, dass ich mein Studium unterbrechen könne und mitkomme... Irgendwann war ich soweit, es abzubrechen und mir Ihr Reisen zu gehen. Gab meine Ziele für sie auf passte mich ihr an. Wohl der größte Fehler, den ich machen konnte. Erst sie einengen, immer da sein, meine Ziele für sie aufgeben, mich ihr anpassen. Ich habe mich selbst betaisiert. Als sie schluss machen wollte, tat es ihr auch weh. Wir einigten uns nach 2 Tagen aus auf eine zweite Chance. Doch viel änderte sich nicht und so kam es wie es kommen musste. Eigentlich wollte sie 2 Wochen zu mir kommen und einen Tag vorher schrieb sie wieder komisch. Ich sprach sie darauf an. Sie sagte, es sei alles so schwer. Sie wolle mich keinesfalls verlieren, doch weiß, dass unsere Beziehung keine Zukunft hat. Ich schrieb, dass sie ihren Kram auf die Reihe bekommen soll und seitdem herrscht funkstille. Kein Wort. Absolute Kontaktsperre. 5 Tage später kam ein Brief von ihr, wo sie sich erklärt und die Situation schilderte. Sie habe das Gefühl, dass wir uns nichts mehr geben, wir profitieren nicht voneinander. Unsere Leben verliefen so unterschiedlich, haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Wir redeten zu oft aneinander vorbei und verstanden uns nicht. Aber sie hoffe, dass wir irgendwann, nach einer Kontaktsperre wieder neu aufeinander zugehen können. Es sei vllt einfach die Falsche Zeit gewesen, an der wir uns trafen. Sie wolle, dass wir vllt Brieffreunde werden und sich noch eine Antwort auf den Brief erhofft. Und nun bin ich seit 3 Wochen in einem endlosen Kreislauf aus Trauer, Gleichgültigkeit, Leere, Selbstkritik, Depression gefangen. Ich schaffe es bei Zeiten mich abzulenken, habe klare Momente und klare Gedanken, doch falle immer wieder in die Hoffnungslosigkeit zurück. Liege auf dem Boden, heule wie ein baby, verkrampfe, bekomme keine Luft. Das alles fühlt sich so falsch an. Ich würde alles tun, um sie zurück zu bekommen. Sie gab mir nie einen Grund, nicht mehr das für sie zu fühlen, was ich fühle. Ich hatte vorher eine ltr, doch die jetzige Trennung stellt alles vorherige in den Schatten. Es tut so unglaublich weh. Und jetzt? Ich hoffe, dass ihr mir fruchtbare Tipps gebt. Ich will wieder auf die Beine kommen, doch weiß nicht wie. Die Kontaktsperre sollte mir helfen klar zu kommen, sie zu vergessen, mich wieder auf mich zu konzentrieren. Aber irgendwie wird es von Loch zu Loch schlimmer. Der Gedanke, sie wieder zurück zu wollen wird immer präsenter und damit auch eine vergebliche Hoffnung, die sich wie Krebs in meinen Verstand frisst. Jeden Tag schaue ich auf ihr Facebookprofil. Ich kann nicht anders. Starre auf ihr Schreibfenster, wenn sie Online ist und hoffe, dass sie etwas tippt. Selbst wenn sie nichts abschickt. Ich weiß nicht wie es ihr geht. Will wieder Teil ihres Lebens sein. Ihre Hand halten, sie Küssen, sie streicheln. Ihr ein Teil ihrer Last nehmen, für sie da sein, wenn sie mich braucht. Verdammt.... Ich weiß nicht mehr weiter. Bitte helft mir............ Namasté
  16. Schönen guten meine Freunde! Ich schreibe euch hier, weil ich endlich mein Leben um 180° drehen muss und will und es auch verdammt nochmal schaffen! Zu meiner Person: Ich bin vor kurzem 25 geworden, studiere Philosophie und hatte bisher recht wenig Erfolg bei Frauen. Jetzt denken sich einige: Wieso das? - Ganz einfach, oder vielleicht auch nicht. Bin in extrem schwierigen Verhältnissen aufgewachsen. Vater war Alkoholiker, Choleriker und hat seinen Willen mit Gewalt durchgesetzt. 5 Geschwister und ich der Jüngste. Jeder von denen hat einen Scheiss auf meine Meinung gegeben. Familiäres Mobbing (wenn man das so nennen kann) war eher die Regel als die Ausnahme. Konsequenz? Ich wurde über die Jahre zu einem unselbstbewussten häufchen Elend erzogen, ohne Selbstwert, ohne glauben an sich selbst. Die Welt wurde dunkler und dunkler. Das Leben plätscherte so vor sich hin in einer Melancholischen Weise und das Schicksal hat mir eine Schelle nach der anderen verpasst. Wir sind oft umgezogen, so ca. alle 2 Jahre. Freunde kamen und gingen, wie im Zeitraffer. Neue Freunde machen wurde mit jedem mal sinnloser und ich habe aus Selbstschutz nicht mehr versucht, obwohl ich immer ganz gut angekommen bin. War wohl eine gewaltige Ziegelsteinwand die ich um mich gezogen haben und daran habe ich mehrere Masken genagelt die ich anderen präsentiert habe. Mit 10 nahm das depressive Chaos seinen lauf denn die Familie ging zu Bruch. Vater prügelte meine Mutter ins Krankenhaus, wir haben zugeschaut. Er war beim SEK und hat uns mit seiner Dienstwaffe bedroht, uns mit der Mafia gedroht und gesagt, er würde uns die Köpfe abhacken. Kann man sich nicht vorstellen welche Synapsen dadurch aktiviert wurden und welche Gedanken es fördert. Meine Mum hatte irgendwann genug und ließ sich scheiden. Wir zogen wieder um, sie nahm die 3 Jüngsten, die 3 ältesten blieben bei meinem Vater. Was nun folgte war gegenseitig aufhetzen der Kinder, Eiskalte Taktik aus Eifersucht und Wut. Vater schlich nachts um unser Haus und schaute durch die Fenster (Hatte sehr lange Albträume von dem Abdruck des Gesichtes an einer der Fenster). Distanz und kälte machte sich breit. Ich fing an in meiner kindlichen Naivität den Schuldberg auf mich zu laden. Was folgte waren Depression mit teilweise suizidalen Gedanken. Heute bin ich froh das ich nicht in einer Statistik über vorpubertäre Suizidversuche gelandet bin, was ich auch nur einem guten Freund zu verdanken hatte, zu dem leider kein Kontakt besteht. Das Leben nahm so seinen Lauf. Habe mich im laufe der nächsten Jahre in die Spiritualität und Esoterik fallen lassen und habe mir mein Weltbild zurechtgezimmert um den ganzen Scheiss zu verarbeiten. Ihr könnt euch vorstellen, dass man mehr mit sich selbst beschäftigt war als auf andere zugehen zu können. Frei nach dem Motto: Nur wenn du dich selber Lieben kannst, kannst du andere Lieben. Habe versucht dem ganzen einen Sinn zu geben, einen Zweck, mit dem ich das alles in einem positiven Gedanken sehen konnte. Gelang mir auch sehr gut. Mittlerweile bin ich froh der zu sein, der ich bin. Ich bin stolz auf das, was ich geworden bin. Ich wurde ins kalte Wasser geschmissen wurde Eiskalt mit den Dunklen Facetten des Lebens konfrontiert möchte diese aber nicht mehr missen. Habe aber meinen Arsch hochbekommen, mein Abitur gemacht und bin nun mit einem sehr guten Schnitt am Studieren. Hatte bis jetzt eine LTR mit einer Onitis. Sie war meine Prinzessin, mein Licht in einer verdammt dunklen und endlosen Nacht. Den ganzen scheiss halt, den man in sowas reinprojeziert. Hoch gelobt, geliebt und abhängig geworden. Waren 4 Jahre zusammen und es lässt sich wie folgt zusammenfassen: Bekifft im Bett liegen und alles mögliche an cineastischen Köstlichkeiten konsumiert. War der nice guy der sich übelst manipulieren ließ. Freunde hart vernachlässigt, uni vernachlässigt. Nur sie hat gezählt. Vor 4 Monaten hat sie schluss gemacht, hat mich aber nicht so hart getroffen wie ich dachte. Wenn sie es nicht gemacht hätte, hätte ich es wohl gemacht, weil mein rebellierendes Inneres mir schon öfter klar gemacht hat, dass es so nicht geht. Darunter haben dann die Gefühle auf beiden Seiten gelitten und das Schicksal nahm seinen Lauf. 2 wochen Später starb mein Vater. Alle Hoffnungen jemals eine Vaterfigur zu finden, die ich mir gewünscht hätte, zerbrachen wie ein Kartenhaus in einem Sturm. Durch meine Vergangenheit habe ich aber gelernt, wie man mit sowas umgeht. Von Anfang an alles ins positive verkehrt und keine negativen Gedanken gepflegt. Dadurch wurden auch viele Ängste genommen, denn er hat immer gesagt, dass das letzte ist, was der machen wird, sich an meiner Mutter zu Rächen. Zum Glück kam es nicht so. "Zum Beispiel ist nichts so groß wie der Respekt vor meiner Mama Ihr Wort ist mein Gesetz, ihr Lächeln ist mein Sieg Ihr Leben heißt Frieden, ihre Tränen heißen Krieg" Mittlerweile habe ich mich gefangen, kann wieder positiv denken und fühle mich gelinde gesagt zurzeit ziemlich Awesome!!! Parallel zu dem DJBC zieh ich grad noch die Nofap-Kiste durch (Tag 28 bricht heute an) und fühle mich seit langer zeit wieder am Leben und das Leben scheint eines zu werden, wie ich es mir immer gewünscht habe. Warum genau das so ist, kann ich selber nicht genau sagen. Es ist multikausal und komplex. Viel Input in letzter Zeit bekommen, neue Menschen kennengelernt und ordentlich die Sau raus gelassen. Habe mit positiver Affirmation begonnen, meditiere, mache viel Musik (Seit 10 Jahren spiele ich Gitarre). Zurzeit bin ich völlig überwältigt von dem, was man selbst aus dem Leben machen kann, wenn man sich entschlossen hat und es verdammt nochmal durchzieht! Was soll passieren? "Aim for the Moon! If you miss you are at least among the Stars!" Warum diese Geschichte? Ich möchte, das andere davon Profitieren, die denken, dass ihre Situation aussichtslos ist und es kein Hoffnungsschimmer mehr gibt. Das ist totaler Quatsch! Die einzige Hoffnung die ihr braucht seid ihr Selber! Glaubt an euch und das Wunder des Lebens wird euch direkt ins Gesicht geschmissen! Und ja, Gestern habe ich das Bootcamp angefangen Schön öfter drüber gelesen aber durch die elende Onitis alles vernachlässigt. (Vielen dank an meinen sehr guten Freund! Ohne dich wäre ich da nicht raus gekommen. Hast mir den richtigen Input zur richtigen Zeit gegeben. Dafür hast du einen gut!) Ich stelle mich allen meinen Ängsten! Und ich werde sie besiegen und sie mir unterwerfen und nicht andersherum! Ich wünsche allen, die mit sich kämpfen allen Mut dieser Welt! Ihr habt die Eier, ihr müsst sie nur finden! Also steht auf und lasst euch nicht unterkriegen! "Behind every fear is a person you want to be. Fear is self-imposed, meaning it doesn't exist. You create it. You can destroy it too. You face your fears and become the person you want to be. You run from your fears, you're not living. You are alive but you not dig in the freedom. You are not running the day, the day is running you. We all fall down in life. The question is: Who get's back up?" In diesem Sinne: Lasst die Spiele beginnen!
  17. Hier geht es zu Woche 2 http://www.pickupforum.de/topic/146010-xiberus-2te-woche/
  18. Xiberus

    Xiberus 2te Woche

    Moin Leute, sorry hat etwas länger gedauert. Studiumstart, Organisation usw. Da blieb wenig Zeit mich aufs DJBC zu konzentrieren. Aber da jetzt mehr oder weniger alles durch ist, kann ich mich wieder diesem thema widmen. So weit so gut. DJBC Woche 2 Tag 1 Habe erst verschlafen und bin dann zu spät zur Arbeit gekommen und war auch demnach die erste Zeit ziemlich fertig. Habe aber dennoch ein ca. 15 minütiges Gespräch mit meinem Kollegen über seine Fahrt nach London auf die Reihe bekommen um einfach die Gewöhnung ein wenig voran zu treiben. (Werde ich aber nicht zählen,da er kein kompletter stranger für mich war.) Die restliche Arbeitszeit habe ich versucht die Leute ganz spontan anzusprechen aber da es eher eine Arbeitsatmosphäre war, ging außer ein paar Späßchen nicht viel mehr. (Obwohl die leichter von der Hand gehen und Augenkontakt sowie Begrüßung sehr viel leichter fällt) Nach der Arbeit war ich noch mehrere Stunden mit einem Freund in der Stadt und haben ein paar Erledigungen gemacht und im Starbucks ein wenig rummgechillt. Danach bestimmt 20 Minuten mit einem Straßenmusiker gequatscht, der uns seine halbe Lebensgeschichte erzählt hat. Obwohl eigentlich er uns angesprochen hat, werte ich das aufgrund der Länge des GEspräches, wo ich auch einiges zu beigetragen habe, als erstes Stranger-Gespräch. Alles in allem ein nettes Gespräch und ein potentieller Musiklehrer für mich, da wir nummern ausgetauscht haben, um evtl mal zusammen etwas zu spielen. Count Donnerstag 1/10 DJBC Woche 2 Tag 2 Freitag war leider sehr Mau. Erst viel zu lange geschlafen und dann Sport gemacht und zum Meeting und danach zum Spätdienst, wo auch nicht viel los war. Das BootCamp geriet ein wenig in Vergessenheit, da ich viel um die Ohren hatte. Der Tag an sich war ziemlich vollgestopft und hatte meine Gedanken leider wo anders. Muss dem Bootcamp wieder mehr meiner Gedanken widmen damit die Motivation wieder kommt. Schleifen lassen möchte ich es nämlich nicht. DJBC Woche 2 Tag 3 Auch Heute eher tote Hose :/ Da ich gestern mit Freunden etwas über den Durst getrunken habe, ging auch heute nicht viel. Keine Motivation da gewesen und ich befürchte, dass Morgen auch nicht viel besser wird, da ich erst Griechisch lernen muss, dann zum Essen eingeladen bin und dann wieder zum Spätdienst muss. Ich hoffe das ich meine 10 GEspräche voll bekomme. Ab Montag sollte wieder mehr Zeit sein und ich wieder unter Menschen, um Gespräche zu führen. Dann aber voll rein um die GEspräche recht schnell voll zu bekommen. Montag, Dienstag und Mittwoch um noch 9 GEspräche zu führen. Sollte zu schaffen sein. Werde mich Montag Abend wieder melden und sagen, wie es gelaufen ist. Bis dahin
  19. Nochmal ein kleines Update von Heute. Augenkontakt geht sehr leicht von der Hand. Selbst in der Uni mit vollgestopften Seminarräumen kein Problem mehr den Leuten länger in die Augen zu schauen als sie mir. Grüßen ist auch kein Problem mehr, selbst bei HB`s recht easy. Ich denke auf den ganzen Tag verteilt waren es ca. 20 grüße und ca. die selbe Anzahl an Augenkontakt. Auf jedenfall denke ich, dass nicht die erreichte Zahl das erklärte Ziel des DJBC ist sondern das man es in die tägliche Routine einbaut und nicht mehr anders handelt, wenn man mit Menschen konfrontiert wird. Es muss so selbstverständlich sein wie der tägliche Gang zu der Toilette. Count. Augenkontakt: 102/50 Gruß: 75/50
  20. Boot Camp Tag 5: No Excuses So Leute, heute war ein verdammt stressiger Tag. Nur unterwegs gewesen und gearbeitet. War schließlich um 19.00 zuhause und war völlig durchnässt, die Nase triefte wie sau und meine Beine waren auch nicht mehr ganz die fittesten. Allerdings habe ich meinen Arsch hochbekommen und bin nochmal in die Stadt gefahren. ich hätte es mir nicht verzeihen können, wenn ich heute leer ausgegangen wäre. Gesagt getan. In ca. 45 Min 24 Menschen gegrüßt, darunter hauptsächlich HB´s die potentiel datefähig waren. Hatte einen guten run und ich denke, dass es die Meditation heute sein Teil dazu beigetragen hat. Allerdings waren die meisten irgendwie auf dem Heimweg und mit ihrem Handy beschäftigt, von daher hab ich mich auf die konzentriert, die mich registriert haben. Die meisten haben auch zurück gegrüßt aber haben sich irgendwas in den schautzer genuschelt oder waren etwas überrascht. Waren 4 2er Sets dabei. Habe aber bemerkt, dass ich sehr viel mehr angeschaut und registriert werde als noch vor einer Woche. Schon sehr gechillt. Habe mich noch mit einem Italiener unterhalten, der nach frankfurt wollte, aber da wir in Kassel waren, konnte ich den Weg schlecht erklären... Haben aber dennoch ca. 5 Minuten gequatscht. Danach habe ich mich noch ein wenig mit einem Punk ausgetauscht, der auch sehr nett war. Feeling Ich weiss nicht ob es die Meditation war oder es am BC liegt oder beides, aber ich habe mich richtig wohl gefühlt. Kaum Ängste gehabt, jemanden zu grüßen, bin sehr Selbstbewusst und aufrecht durch die Stadt gelaufen, habe jeden angeschaut und gegrüßt. Selbst die grimmigen Gestalten. Da es aber Abends war, war das wohl ein wenig unheimlich für die Hb`s, von einem Stranger gegrüßt zu werden. Alles in allem eine spaßige und lehrreiche Woche. In diesem Sinne: Auf gehts nach Woche 2 ;) Ich bin schon gespannt. Die Intensität wird gesteigert und jetzt ist erstmal die Pimpologie-lektüre dran. See you later Alligator Count (mal schauen ob in den nächsten 2 Tagen noch was geht) Augenkontakt: 82/50 Gruß : 55/50 (Wobei ich noch ziemlich am nuscheln bin. Wird sich aber legen mit ein bischen training vorm Spiegel.)
  21. Bootcamp Tag 4: The AFC is strong in this one So, habe heute meine Tour gestartet und ca. 2 Stunden in der Stadt rumgelaufen und versucht Leute zu grüßen. Die Ausbeute war allerdings in meinen Augen eher miserabel als gut. (Sonntag scheint doch eher HB-technisch recht mager zu sein.) Alles in allem habe ich 18 mal geschafft irgendwelche Menschen zu grüßen... hatte mir mehr erhofft. Waren hauptsächlich ältere Menschen, denen ich einen guten Tag gewünscht habe (Ich werde meinen Fokus morgen eher auf gleichaltrige und Frauen legen) und darunter evtl. 3 hübsche Frauen, die entweder mit ihrem Handy beschäftigt waren oder mit der Situation etwas überfordert zu sein schienen. Augenkontakt ging leichter von der Hand, obwohl ich mich darauf nicht konzentriert habe. Allerdings ne Menge über die Mechanismen gelernt, die mich daran gehindert haben. Was auffiel war, dass wenn ich viel darüber nachgedacht habe, dabei nichts herum kam und ich nur recht angespannt durch die Gegend gelaufen bin. Viel einfacher ging es von der Hand, wenn ich darüber nicht nachgedacht habe und einfach die Fresse aufgemacht habe. Das ich sowieso eher der verkopfte Mensch bin macht die Sache nicht viel leichter von daher kann ich mir gut vorstellen, das Meditation in der DJ-Praktik ein sehr machtvolles Instrument sein kann und werde es wieder vermehrt betreiben um einfach die Massen an ablenkenden Gedanken aus dem Kopf zu bekommen. Ich brauche da mehr Spontanität und Selbstvertrauen. Mein Hirn bombardiert mich mit Ängsten, von denen ich weiss, dass sie völlig unbegründeter Natur sind, die mich aber dennoch krass hemmen. Simplifizieren ist da wohl die geeignete Waffe. Was war noch besonderes? Einen Typen vollgequatscht, den ich mit jemand anderem verwechselt habe. Normalerweise wäre ich dieser Situation aus dem Weg gegangen aber in diesem Fall bin ich direkt instinktiv auf ihn zugelaufen und habe nachgehakt. Ich merke regelrecht, wie mich das Bootcamp aus meiner Comfort zone im wahrsten Sinne herausreißt und mich ins kalte Wasser schmeißt. Ich habe dauerhaft ein flaues Gefühl in der Magengegend, Zweifel machen sich breit. Da hat mein Unterbewusstsein definitiv kein Bock drauf, aber ich werde es durchziehen und mich dem stellen. Count Tag 4 Augenkontakt 71/50 Gruß 31/50 Bis Morgen
  22. Update von Heute. DJBC Tag 3: Alles halb so schlimm. War heute ca. 1 1/2 Stunden in der Stadt und habe mich ausschließlich auf Augenkontakt konzentriert und systematisch die Menschenmengen abgescannt und nach Menschen geschaut, die den Kontakt erwiedern. Bevor es losging (ca. 13.30Uhr) Habe ich mich hier irgendwie festgelesen und war ein bischen demotiviert. Zweifel machten sich breit... Welchen Sinn hat es? Kann ich das durchziehen? Was bringt es mir direkt? Habe dann ein wenig die empfohlene Playlist reingehauen und habe doch meinen Arsch hochbekommen trotz das ich mich ein wenig schlecht gefühlt habe. Dann ging ich zur Haltestelle und fuhr mit der Bahn los. Hab mich direkt auf einen platz an der Tür gesetzt um möglichst sichtbar zu sein. Eine HB 6-7 ein und lehnte sich an die wand. Recht abgewandt von mir. Habe sie angeschaut und sie hat es registriert. Habe sie danach nicht weiter großen Blicken gewürdigt allerdings habe ich bemerkt, wie sie ihren Körper danach ca. 30% weiter zu mir gedreht hat und mir körperlich recht offen gegenüberstand. Sie hat dann mehrere male in meine Richtung geschaut. Habe mir aber dennoch ihren Kleidungsstil näher angeschaut und einige interessante Kleinigkeiten entdeckt. Kette und Schuhe in der exakt selben Farbe. Wollte ein Kompliment machen, das genau auf diese Farbwiderkehr gezielt hätte, war aber ne Wurst und hab mich nicht getraut.... In der Stadt war ich sehr sehr entspannt. Aufrecht und Selbstbewusst durch die Mengen geschlendert und habe den Menschen in die Augen geschaut und ein wenig meinen Blick für modische Details an den Frauen geschult. Sehr oft sind es die Schuhe und die Accessoires, die Farblich recht gut übereinstimmen. Teilweise auch die Haarfarbe und die Handtasche. Natürlich gab es auch die sehr extrovertierten, die alles in einer anderen Farbe gehalten haben, wo aber dennoch irgendwie ein Thema hinter stand. (Waldfarben, Erdfarben, Kontraste ect.) Alles im Allem habe ich 43 mal den Augenkontakt länger gehalten. Gab aber auch sehr Selbstbewusste, die mich eindeutig geschlagen haben. (Waren 3) Erwische mich aber, das ich immer angespannter werde, je länger der Augenkontakt besteht und ich merke dann, dass ich anfange böse zu schauen und nicht mehr freundlich und offen. Feeling: Die Ängste und die Anspannung verschwinden langsam. Habe mich wohl gefühlt und war daher recht entspannt. Sonst habe ich meistens auf den Boden geschaut und bin meines Weges gelaufen, aber heute wanderten meine Blicke von einem Gesicht ins nächste und es hat sich tatsächlich gut angefühlt damit so gut wie keine Probleme mehr zu haben. Morgen werde ich jeden in Grund und Boden grüßen! Da ist die Stadt leerer und ich denke da ist es ne Nummer schwerer, da man isolierter ist. Aktuelle Ergebnisse Augenkontakt: 65/50 Gruß: 13/50 Lasst es euch gut gehen!
  23. Ich meine, wenn mir ein grimmiger stämmiger Kerl entgegenkommt, ich dem tief in die Augen schaue und dabei lächel könnte das definitiv die falschen Signale senden. Oder ist das eine Frage der richtigen Kalibrierung? Es gibt ja viele Arten auf eine bestimmte Art zu lächeln. Ich weiß ja nicht. Ein freund von mir erzählte , das es bei ihm 3 sehr brenzlige Situationen gab, wo er froh war, dass er da keine kassiert hat. Es ist ja auch ein dominantes Verhalten jemandem länger in die Augen zu schauen und manchen passt diese Dominanz eventuell nicht weil sie sich für dominanter halten. Ich mutmaße hier nur ob diese Angst begründet ist oder nicht. Ich denke die Chancen bestehen, einem Zeitgenossen über den Weg zu laufen, der einen sehr schlechten Tag hatte oder eine kriminelle Vorgeschichte. Wie geht man damit am besten um? Ist wohl eher Worst-Case, aber es kann nicht Schaden effektive Deeskalationsstrategien zur Hand zu haben
  24. @AltJungfer "Das jemand, der als Polizist beim Sondereinsatzkommando offensichtlich psychisch megastabil sein sollte, die eigenen Kinder angeblich mit der Dienstwaffe bedroht(e) und ihnen mit Enthauptung drohte ... hmmm." Lange Zeit war er das auch (Aber ist schlecht zu beurteilen.) Es war nur in der Endphase so extrem, als klar war, dass meine Mutter sich scheiden lassen wird. Er hat meine Mutter und meiner Schwester mit der Waffe gedroht, als er einen Wutanfall hatte. Hat sie aber offensichtlich nie genutzt, sonst wäre die Geschichte anders ausgegangen. Er hat regelrechte Tagebücher darüber geführt, was meine Mutter tag ein tag aus gemacht hat. So fing es an: Paranoia und Eifersucht. Ob er einen Grund dazu hatte, dass weiß ich nicht. Will ich auch nicht wissen. Und wie du weisst gab es erst in den Medien recht große Fälle, wo Leute, die mega stabil sein sollten, es eben nicht waren. Biographisch zu ihm: Alles was ich davon weiss, habe ich seinen Briefen entnommen, die er mir geschrieben hat. 1941 in Stetin geboren, mehrjährig auf der Flucht gewesen. Landete in Dänemark. Hat ne Ausbildung zum Elektriker gemacht. Ist dann irgendwann zur Polizei. Hat dann das Angebot bekommen, zum SEK zu wechseln, was er auch getan hat. Wie lange er da war, kann ich dir nicht sagen. Hat Schwerverbrecher im Ausland gejagt und ist dann nach seinem SEK dienst Oberkriminalkommisar bei der Berliner Polizei geworden bis er, ich denke mit 50 und ein paar zerquetschte, in den Ruhestand getreten ist. Es gab Zeiten wo es eine heile Familie gab. Das war vor mir und vor der Zeit, bis zu der ich mich erinnern kann. Aus dem Grund ist das Verhältnis in diesem Thema zu meinen GEschwistern sehr angespannt und distanziert und niemand redet gerne drüber, weil das ein Pulverfass ist. "Deine angeblichen biographischen Details wirken auf so groteske Weise extrem, das ich mich frage ... sind das Fake Threads, um quasi Milchbubis davon zu überzeugen, das auch (erfundene) Hardcore Fälle zu PUAs werden können ?" Ob das Grotesk extrem ist, wage ich zu bezweifeln und ich denke nicht, dass das ein Einzelfall ist. Jede Geschichte ist besonders, manche Negativ, manche Positiv. Es geht schlimmer als das, was ich erlebt habe und man hört und sieht es jeden Tag. Familiäre Gewalt, die recht plötzlich ausbricht ist nichts außergewöhnliches. Manche Psychotischen Eigenschaften müssen erst getriggert werden, manche sind latent vorhanden, manche recht offensichtlich. Mach mal ein Praktikum in der Psychiatrie. Ich möchte aber nicht den Psychologen spielen denn davon habe ich zu wenig bis gar keine Ahnung und würde nur ins Blaue hinein raten. Ich versuche hier größtmögliche Offenheit zu bewahren und erzähle das, was ich in Erinnerung habe, nicht mehr, nicht weniger. Ob du mir glaubst oder nicht, ist mir ziemlich Rille und da werden dir die Mods auch nicht weiterhelfen können. Wie auch? Ich habe mich hier im guten Willen angemeldet, weil ich es wichtig finde, dass andere davon profitieren können, wenn sie wollen. Ich werde es definitiv weiter betreiben, solange die Mods keinen Grund haben, mich zu Löschen oder sonst was zu tun. Dann geht halt wertvolle Erfahrung verloren, von denen andere möglicherweise profitieren können. Aber die Augen davor zu verschließen, dass es eben nicht immer heile heile Welt in einer pinken Blase ist, halte ich für recht naiv, sorry. Man muss sich nur in der Welt umschauen. Und zum Thema Härtefall. So ein Härtefall bin ich mittlerweile nicht mehr. Ich habe Jahre gebraucht um all das zu verarbeiten und damit abzuschließen. Ich habe gute Freunde, auch weibliche, ich geh öfter mal Feiern, beteilige mich an den Diskussionen in der uni. Mache regelmäßig Sport. Habe kein Übergewicht und sehe nicht unterdurchschnittlich aus. Arbeite 20 Stunden neben der Uni im Krankenhaus in 2 verschiedenen jobs. Habe ein gutes Verhältnis zu meinen Kollegen und bin kein Creep. Bin dazu in der Lage auch längere und tiefgründige Gespräche zu führen. Erst letztens 3 Stunden mit einer alten Schulfreunden über ihre Probleme gequatscht(jaja, niceguy). Meine Freunde kommen zu mir, wenn sie über etwas sprechen wollen, da ich ein sehr guter Zuhörer bin. Bin 1 Monat nur mit Rucksack durch Frankreich und Spanien getrampt, 2 Jahre davor war ich in Polen und Tschechien Trampen und bin durch die Tatra gewandert. Wenn es sein muss, kann ich mich mittlweile gut mit anderen Sozialisieren und interessante Gespräche führen. Auf den Reisen aber eher als Mittel zum Zweck. So und jetzt mal wieder zum Topic: War 2 Stunden spazieren. Augenkontakt zu anderen hergestellt und andere wiederum gegrüßt Waren ca. 14 mal Augenkontakt den ich länger gehalten habe und ca. 12 Begrüßungen, wovon die meisten im Park stattgefunden haben. Wie ich mich gefühlt habe: Die ganze Zeit ein Recht flaues Gefühl im Magen, hatte schon fast Angstcharakter. Allerdings bin ich nicht drumherum gekommen nach den Kontakten mir recht intensiv einen abzugrinsen. War dann doch ein schönes Gefühl das Lust nach mehr macht! Habe mich mit 2 Straßenmusikern so ca 5 Minuten unterhalten da einer ne Hang Drum hatte und da ich das Ding enorm geil finde, konnte ich nicht anders. War aber leider keine Originale. Hab das Ding auch gleich mal ausprobiert und ist schwerer zu spielen, als ich dachte. Gesamtstand Tag 2 Augenkontakt : 22/50 Begrüßung: 13/50 Allerdings hätte ich ne Frage: Wie geht ihr mit der Angst um ein paar vor die Schnauze zu bekommen? Ich mein durch Augenkontakt dringt man in eine persönliche Sphäre ein und manche Zeitgenossen könnten das doch sehr negativ aufgreifen und aggressiv werden? Habt ihr Deeskalationstrategien, falls es mal soweit kommt? Sortiert ihr die Leute aus? Morgen geht es weiter!
  25. Ich bin nicht hier damit mir jemand glaubt. Nachtrag: Wer mir glauben möchte, der darf dies tun, wer nicht, ist mir auch egal. Fragen werde ich aber zum Wohle anderer gerne beantworten. Lass dir nur eins sagen: Diese Welt kann äußerst grausam sein. Und ja, zum Thema Psycho und Sek sehe ich das wie Nietzsche schon einst: He who fights with monsters might take care lest he thereby become a monster. And when you gaze long into an abyss the abyss also gazes into you.