Minou

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  1. Ich fordere das nicht verbal ein, warum auch, es ist seine Aufgabe, mir zu zeigen, dass er ordentlich führen kann. Zudem ist es erst einmal mein Blick auf die Situation. Der TE sieht sich hier ja in der (unverschuldeten) Schuld. Überhaupt mal zu kapieren, wer sich den Fuck up gerade wirklich leistet, senkt das eigene Stresslevel erheblich. Und sowas spüren die anderen meist auch. Wie man dann in der Situation agiert, kommt auf den Einzelfall an. In der hier geschilderten würde ich zum Beispiel eher dem Chef die Chance geben, das Gespräch zu suchen und diese zu bereinigen. Das wäre mir bereits Zeichen genug, dass er um seinen Fehler weiß und dafür Verantwortung übernimmt. Wenn da nichts kommt, mach ich mich halt auf die Socken und finde eine Lösung. Nur verliert er dabei wieder, weil ich seine Aufgabe übernehme. Für ihn ist das natürlich nicht gut. Ansonsten ist das Schöne im Beruf, dass man immer auf einen professionellen Umgang bestehen kann. Weiß ja schließlich jeder, dass der verliert, der als erster schreit. Und wenn er das tut, dann sagt man ihm eben, dass Kritik an der Sache grundsätzlich erwünscht ist, aber eben in einem angemessenen Tonfall. Und so gibt es echt genügend Möglichkeiten, Cheffchen eiskalt auszubremsen und Grenzen zu ziehen. Und das tu ich dann auch, wenn von der anderen Seite nur Quatsch kommt. Klar, das eröffnet einem je nach Laden nicht unbedingt goldene Karrieremöglichkeiten, aber mir ist mein Selbstrespekt da wirklich wichtiger als irgendein Bonuspaket, für das ich Speichel lecken soll.
  2. Ich seh das aus ner anderen Perspektive. In einer solchen Situation, wie du sie schilderst, verliert der Chef meinen Respekt, nicht anders herum. Nach oben kuschen, nach unten treten und das alles vor versammelter Mannschaft und so eine Flachpfeife soll mich führen? Da muss er sich aber ganz schnell berappeln und zeigen, dass er mehr drauf hat als nur Zahnbelag.
  3. Sind se auf Tinder ja auch. Da verbergen sie es nur geschickt.
  4. Da muss man halt mit ein bissle Fingerspitzengefühl ran. Sollte Frau aber sowieso an den Tag legen, wenn sie einen Mann dazu bringen will, seine Ressourcen mit ihr großzügig zu teilen.
  5. Es gibt doch aber auch zig andere Möglichkeiten, Leute kennenzulernen, auch online. Klar, da ist der Fokus nicht direkt beim Dating, aber den kann man ja mit ein paar Strategien durchaus dahin lenken. Ich versteh zum Beispiel nicht warum eine Frau, der Beruf und Gehalt des Typen wichtig ist, rumtindert anstatt sich die Jungs bei LinkedIn oder Xing klar zu machen. Da hat man doch viel bessere Infos, um danach auszuwählen. Schniekes Foto gibt’s gleich mit. Oder jemand mit Spezialinteresse sucht sich halt ein passendes Forum und schreibt da mit. Die organisieren doch sowieso häufig eh schon Treffen, dann hängt man sich da an. Gut, ist dann auch oft optisch die Katze im Sack, aber zur Not verbringt man halt einfach nen Tag mit jemandem, der zumindest dasselbe Hobby hat. Und wiederum vielleicht jemanden kennt, der attraktiver ist. Oder man socialized bei meetup oder spontacts. Da gibt’s ja nun tausend Aktionen, wenn man in nem größeren Einzugsgebiet lebt, und da tummeln sich Männlein und Weiblein jeden Alters und Kategorie. Einfach mal außerhalb der Flirt-App-Bubble gucken und das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden. Dann endet man auch nicht mit nem Wischdaumen und Nervenzusammenbruch im Tinder-Notaufnahme-Thread.
  6. Du sollst hier ja auch nix darüber erzählen und klar, mit deiner Vorgeschichte hast du da noch mal nen anderen Blick drauf. Aber weißt, ich hab die Geschichte vom irren Ex-Partner einfach so oft gehört, und wenn man dann mal ein bisschen gräbt, kam da oft genug ein sehr viel komplexeres Geflecht zum Vorschein mit dicken Gedächtnislücken das eigene schräge Verhalten betreffend. Aber ich will da jetzt auch nicht drauf rumreiten, gerade wenn du selbst in so ner Konstellation steckst. Für mich ist das wie gesagt, halt eines der dicksten Warnzeichen, wenn sich da solche Tragödien mit Kindern im Hintergrund abspielen. Da schaue ich sehr genau hin.
  7. Ich würd jetzt mal abwarten wie sich die nächsten Wochen entwickeln. Vielleicht revanchiert er sich ja noch im größeren Stil. Vielleicht ändert sich auch nix. Wird man dann sehen. Was mich allerdings viel mehr irritieren würde, wäre die Nummer mit seinem Sohn. Zu so nem Knatsch auf Kosten des Kindes gehören immer zwei. Ich achte sehr darauf bei solchen Konstellationen, ob die Ex-Partner es schaffen, am selben Strang zu ziehen. Es muss nicht die pure Harmonie herrschen, aber der Wille zum Wohle des Kindes muss für mich auf beiden Seiten im Handeln klar erkennbar sein. Wenn es da so sehr hakt, ist das für mich definitiv ein Warnzeichen.
  8. Minou

    Wie es weiterging

    Ok, dann noch ne weitere Runde auf dem Karussell. Ich weiß jetzt nicht wie ich das formulieren soll ohne verletzend zu sein, aber: Wenn es nur um dich ginge, hätt ich jetzt gesagt, ok. Du schadest Dir zwar, aber du bist erwachsen und es liegt in deiner Verantwortung was du mit Dir selbst machst und machen lässt. Aber du bist eben nicht allein. Du hast ein Kind, das jetzt genau die gleiche Scheiße, die ihm als Liebe verkauft wird, von Dir lernt. Vergiss das bitte bei deinen Entscheidungen nicht.
  9. Entschuldige, aber LOL. Mann, Mann, Mann, man kann sich das Leben echt auch schwer machen. Mach mal weniger „Rationalität“ (als ob Porno irgendwas mit der Realität zu tun hätte :facepalm: / was Männer so unter Rationalität verstehen) und fühl mal ein bisschen mehr in dich rein. Dann findest du auch raus, was du wirklich willst und nicht was Porno und vermeintlicher gesellschaftlicher Status (sprich Marketing, hatten wir ja schon mal anderer Stelle) Dir diktieren. Dann wird auch endlich vieles leichter im Leben.
  10. Minou

    Wie es weiterging

    Und jetzt? Hat er reagiert? Und noch viel wichtiger, hast du einen Schluss aus diesem Gespräch gezogen? Wenn ja, welchen? Du brichst deinen Text genau an der Stelle ab, wo es um die Konsequenzen geht... weil du keine ziehst?
  11. Also ich weiß nicht, was da genau hintersteckt, aber es gibt ein psychologisches Phänomen, ich nenns jetzt mal Aufmerksamkeit durch Unberechenbarkeit und das geht so: Wenn ich will, dass sich jemand mit etwas beschäftigt und dafür sehr viel Zeit und Energie investiert, dann muss es sich am besten um eine Kombi aus (letztendlich unlösbarem) Problem und Belohnung (Dopaminausstoß) handeln. Auf keine Fall aber darf eine echte Kontrolle oder gar Routine einkehren. Das wird langweilig und ist damit fatal. Also gibt man dem Affen was zu tun, lässt ihn Knöpfe drücken und belohnt ihn zu Beginn entsprechend, sodass er ein Erfolgserlebnis hat und natürlich mehr will. Dann irgendwann nehm ich ihm die Belohnung weg. Er ist irritiert und versucht mehr von dem, was doch bisher so gut funktioniert hat. Frust soll sich aufbauen und tut es auch. Hier wird’s dann bissle knifflig, weil man den Bogen nicht überspannen darf, andererseits soll der Affe schon ein sehr schlechtes Gefühl bekommen, so richtig schöne Spannung muss in der Luft liegen. Und dann, am besten kurz vor knapp, wird er endlich erlöst und bekommt wieder eine Belohnung. Und die fühlt sich dann nach der Durststrecke so richtig gut an. Und außerdem hat man ja was geleistet, durchgehalten, einen echten Erfolg erlebt. Und schwupps, ohne es zu merken, hat man erstens viel mehr Zeit und Energie in die App investiert als gewollt und zweitens wurde die Bindung daran noch erhöht. Wir sind einfach sehr simpel gestrickte Tiere. Aber merken es noch nicht mal und versuchen mittels Tabellen und „realistischen Zahlen“ den Automaten zu knacken. Der das Prinzip kennt, gnadenlos ausnutzt und letzten Endes zu Geld macht. Ob Tinder wohl auch so drauf ist? Millionen Affen vor den Bildschirmen können doch einem Algorithmus nicht so auf den Leim gehen, oder?
  12. Wahrscheinlich ein ziemlich realistisches.
  13. Wenn sie erregt wird durch Petting, ist das sehr wahrscheinlich kein (ausschließlich) hormonelles Problem, sondern die übliche Kontrollfreak-Problematik von ehemals Mager- und jetzt Sportsüchtigen. Ist ein ziemlicher Klassiker. Ich denke, Therapie wäre hilfreicher als zu glauben, eine Pille könnte es allein richten. Aber das muss sie schon selbst wollen. Ansonsten gibt es nun mal Menschen da draußen, die keine Orgasmen haben. Sex ist aber auch mehr als das. Es würde sicherlich schon helfen, wenn du diese Ziel, sie unbedingt zum Orgasmus bringen zu wollen, mal beiseite liessest. Vor allem, wenn der Wunsch eher aus deinem Ego stammt, der Mann zu sein, bei dem sie endlich kommt. Auf jeden Fall hilft, den Druck rauszunehmen und sich auch mit dem Gedanken anzufreunden, dass es durchaus sein kann, dass dieses Problem sehr langwierig ist oder vielleicht auch gar nicht gelöst werden kann (vor allem, wenn sie nicht wirklich will).
  14. Minou

    Wie es weiterging

    Wenn du das als Abschluss brauchst, dann gib dir halt noch mal ein Gespräch. Aber mach dir bitte eines vorher ganz klar: Der ändert sich nicht und wird sich nie ändern, egal, was er dir erzählt. Bitte erstick jedes kleinste bisschen Hoffnung auf eine wundersame Verwandlung im Keim, denn ansonsten wird er diesen Punkt finden und gnadenlos den Hebel ansetzen, bis du dich wieder in die unmöglichste Position verbogen hast, nur um diese "Beziehung" zu retten. Mach nen Punkt und schmeiss ihn komplett aus deinem Leben. Wenn schon nicht für dich, dann für dein Kind. So ne Scheiße willst du ihm doch echt nicht vorleben.
  15. Wenn du Ärger kriegen willst, dann ist das der Königsweg, ja.
  16. Du studierst und gehst nicht auf den Schneckenhof oder eine der anderen vielen Studentenpartys in der Region, wo‘s praktisch von selbst läuft? Warum nicht? 🧐
  17. Wir können jetzt hier lang spekulieren, ob der Abend an sich angenehm war für alle Beteiligten oder nicht. Fakt ist einfach, dass man in solchen Situationen sehr klar sehen kann wie der Andere tickt. Ob er sich um seinen Gast kümmert oder lieber ins kalte Wasser wirft. Ob massive Shittests mit Orbitern und „hach, ich bin ja so begehrt“-Spielchen abgezogen werden oder nicht. Ob sich jemand, der Besuch hat, komplett abschießt bis die Mittelfinger fliegen oder eben nicht. Insofern sind solche Einladungen hoch interessant. Welche Rückschlüsse man daraus zieht und was für einen ok ist und was nicht, ist dann durchaus auch ne individuelle Sache. Davon ab, will der TE ja jetzt eigentlich wissen, ob er die FB weiter führen kann. Und da würd ich sagen, klar, warum nicht. Er weiß jetzt wie sie tickt. Wenn er damit klarkommst, dann macht er einfach weiter, so wie bisher auch. Ich glaube nicht, dass da noch die Klatsche hinterher kommt. Wird wahrscheins eher unter „normalem Weinfest“ abgehakt. Da findet so ein Quatsch doch ständig statt, wenn nur genug Alkohol geflossen ist. Nicht groß drüber reden, abhaken und weiter im Programm.
  18. Naja, ist ja nun mal auch PU-Ideologie, Drama mit Sex aufzulösen. Insofern hat er ja nur nach den Regeln gehandelt. Mir persönlich vergeht‘s halt komplett bei solchem Getue.
  19. Mag vielleicht die weibliche Sicht auf das Thema sein, aber ich belohne schlechtes Verhalten nicht mit Nähe oder gar Sex. Aber wenn es für dich so ok ist, dann ist das so.
  20. Wobei es schon was anderes ist, wenn ich jemanden in eine Gruppe mitnehme, in der er niemanden kennt, aber mein absolutes Revier ist, und ihn dann gepflegt ignoriere bzw. ihn sich praktisch selbst überlasse. Das ist schon mal extrem unhöflich. Aber wenn ich dann auch noch nen Koller kriege, wenn sich mein Besuch dann eben selbst Unterhaltung sucht, dann ist echt das Maß voll. Geht gar nicht, sowas. Ich hätt echt keinen Bock auf so eine verzogene Göre und hätte morgens meine Sachen gepackt und wär gefahren.
  21. Und wer heutzutage in der Moskauer U-Bahn ein Lächeln riskiert, spielt dafür mit seinem Leben. Kulturen finden unterschiedliche Lösungen für die immer selben Probleme. Was gute Erziehung ist, hängt deshalb immer vom kulturellen Kontext ab.
  22. Die Sekundärquelle wäre insofern höchst interessant, weil man klar sähe wer da diese These wie in Szene setzt. Sowas ist natürlich höchst aufschlussreich. Aber da @dgbrtduck sich ja seit dem ersten Beitrag nicht mehr gemeldet hast, werden wir wohl nie erfahren, aus welcher yt-Schleuder das stammt.
  23. Ob fehlende Medienkompetenz auch was damit zu tun hat, dass Papa sich aus dem Staub gemacht hat?
  24. Das sind deine Geister, die du riefst, Digga...