Jeder sechste Student ist psychisch krank

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Der Artikel hat nicht einmal die Studie verlinkt.

https://www.barmer.de/blob/144368/08f7b513fdb6f06703c6e9765ee9375f/data/dl-barmer-arztreport-2018.pdf

Hier ist sie. Ich habe jetzt nur kurz reingeschaut aber keine Definition gefunden, was alles unter psychisch krank fällt. Vielleicht ist die Zahl auch durch mehr Hinzunahme was alles als ''krank'' gilt gestiegen. Genau wie bei diesen ''jede zweite Frau war Opfer von sexueller Belästigung'' Studien bei denen dann z.B. einvernehmlicher Sex unter Alkoholeinfluss miteingerechnet wird.

 

bearbeitet von J.Peterson

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vor 12 Stunden, TriiaZ schrieb:

ich bin über folgenden Artikel gestoßen und war etwas schockiert. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/barmer-arztreport-jeder-sechste-student-ist-psychisch-krank/20988536.html Ist die Zahl tatsächlich so hoch ?!

Die Studenten werden jahrelang mit dummen Zeug indoktriniert.

Erst auf dem Gymnasium, dann auf der Universität.

Kein Wunder, daß sie krank werden.

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vor 11 Stunden, TriiaZ schrieb:

Ist die Zahl tatsächlich so hoch ?!

Kommt drauf an. In der Überschrift steht "psychisch krank", im Vorspann "psychische Störungen - und im Text werden stationäre Aufenthalte genannt. Genau genommen, sind das jeweils verschiedene Sachen.

Wahrscheinlich soll der Artikel aber nicht genau sein, also keine tatsächliche Zahl nennen, sondern dem Leser einen schnellen Überblick vermitteln.

 

vor 11 Stunden, TriiaZ schrieb:

War das früher vor 20, 30, 40 Jahren genauso...?

Naheliegend ist, dass es einerseits schlimmer war - und es andererseits weniger Leute gemerkt haben. Wenn du mal 100 Jahre zurückdenkst, dann gabs diese Kategorien aus dem Artikel damals gar nicht. Psychisch krank bedeutete da, dass du entweder weggeschlossen wurdest - oder der Dorfdepp warst. Das nach heutigen Standards möglicherweise die Hälfte vom Dorf traumatisiert und alkoholaphängig war, war Normalität. Und wurde nicht als krank oder gestört registriert.

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vor 7 Stunden, DarkTriad schrieb:

Die Studenten werden jahrelang mit dummen Zeug indoktriniert.

Erst auf dem Gymnasium, dann auf der Universität.

Kein Wunder, daß sie krank werden.

 

Problem ist dass das was danach kommt schlimmer ist... :)

Die Arbeitswelt ist auch nicht chilliger geworden insbesodere wenn man voran kommen will.

----

Aber wie gesagt... der Artikel sagt ja nicht, dass alles am Studium liegt.

 

bearbeitet von MrJack

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Gast El Rapero
vor 7 Stunden, DarkTriad schrieb:

Die Studenten werden jahrelang mit dummen Zeug indoktriniert.

Erst auf dem Gymnasium, dann auf der Universität.

Kein Wunder, daß sie krank werden.

hahaha auf den Punkt getroffen.

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vor 34 Minuten, El Rapero schrieb:

hahaha auf den Punkt getroffen.

Fairerweise muss man sagen die Nichtstudierten bekommen ja nun auch nicht grad die Weisheit von Sokrates in Sachen Leben geflüstert :)

bearbeitet von MrJack

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vor 15 Minuten, Virez schrieb:

Die Studenten werden stark desillusioniert innerhalb des Studiums. Vor einigen Jahrzehnten war es noch so, dass jemand, der es im Studium gepackt hat, auch durchaus einen gewissen karrierentechnischen Erfolg hat. Heute ist der Abschluss an sich schon Standard. Die Unternehmen fordern mittlerweile schon beim Berufseinstieg einen Lebenslauf, welchen man kaum erfüllen kann - einfach weil das Angebot an Studenten so riesig ist. Man muss also nicht nur den Abschluss haben und ein paar Praktika sondern flüssig Englisch sprechen, idealerweise eine dritte Sprache, 6 Monate Auslandserfahrung haben, Target Uni auf dem Zeugnis und am besten noch 3 Jahre Berufserfahrung. Ein Azubi findet heute relativ einfach eine Lehrstelle, macht sich zumeist auch weniger Gedanken. Die Studenten befinden sich aber immer mehr in einer Zwischenwelt von "Ich will Leistung bringen und auch was erreichen" und "Wie soll ich in der Masse von Anforderungen überhaupt noch herausstechen?". Ein großer Teil der Studierenden in meinem Umkreis hat Zukunftsängste. Träume wurden aufgegeben. Partnerschaften wurden in den ersten Semestern noch geschlossen, während man mittlerweile von allen hört "bleib mir weg mit einem Partner, für sowas hab ich keinen Kopf".

Ich glaube, dass der Leistungsdruck heute größer ist und die Uni nicht mehr der Platz von früher ist, wo Feiern, Reisen und Weiterentwicklung noch feste Bestandteile waren. Eher sowas wie "Geh hin, baller dir in 6 Semestern schnell so viel Infos wie möglich in den Kopf und schau dann, ob du einen Einstieg findest". Das in Kombi mit der größeren Unsicherheit und resultierenden Ängsten dürfte schnell zu einer hohen psychischen Belastung führen.  

Das geht im Beruf halt weiter.  Will man nur etwas voran kommen.. International arbeiten. 50H+ Woche und Druck und Verantwortung. Reisen etc..
Wobei Reisezeiten natütlich MAX. 50 %  zählen. Wo kämen wir denn da hin... Das schluckt sogar die Gewerkschaft so.

Das alles zu nem Lohn der unter dem meines Vaters (auch Akad.) bei seinen 37h mit relativ wenig Verantwortung und Stress liegt..
der wurde damals noch im Hilton mit Gold Fimenvisakarte einquartiert, wenn er mal ab und zu unterwegs war (Messen oder so).
MIt Spesen fast unbegrenzt  frei.

Ich bekomme ein max.75 Euro Zimmer und 24 Euro Spesen am Tag :-p Ein Schelm wer böses denkt :-p

Will mich da jetzt net beklagen mir gehts noch gut im Leben.

ABER

wir werden als Generation insgesammt eben böse verarscht. In allen Bereichen. Auch Gesellschaftlich. Aber die nach uns auch.

---

Logischerweise wird das vielen klar. Auch schon immerhalb des Studiums.

Das Triggert mit Sicherheit viel an Depression und Co.

---

Und du hast absolut Recht. Bei uns ist es auch so. Wer nicht fließend Englisch spricht und nicht auch Abends mal arbeitet hat keinerlei Chance.
Wir arbeiten komplett Englisch als deutsche Firma. Unser Kunde auch. Denn unsere Projekte sind eben mit Entwicklen auf der ganzen Welt bestückt...
Mehr Geld gibts dafür natürlich nicht. Weil ist ja alles normal.

Das fängt schon beim Absolventen an der eigentlich nur "entwickeln" wollte. Da schicken wir jetzt einen 3  Monate nach China...
der is grad mal 5 Wochen mit  dem Studium fertig...

bearbeitet von MrJack
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vor 1 Minute, MrJack schrieb:

Das geht im Beruf halt weiter.  International arbeiten. 50H+ Woche und Druck und Verantwortung. Reisen etc..

Das alles zu nem Lohn der unter dem meines Vaters bei seinen 37h mit relativ wenig Verantwortung und Stress liegt..

Ein Schelm wer böses denkt :-p

 

Sehe das auch nicht nur aufs Studium beschränkt. Nur beginnt diese Desillusionierung im Studium. Viel stärker als bei jemandem mit Ausbildung - weil da ein anderer Antrieb hintendran steckt. Was für Studenten zusätzlich dabei ist, ist die Offenheit danach. Theoretisch sind die Möglichkeiten so groß wie nie zu vor. Mir stehen viel mehr Türen "theoretisch" offen, als meinem Vater vor 30 Jahren. Aber gleichzeitig hatte man damals viel häufiger einen halbwegs vorgeebneten Weg. Dagegen gibt es heute so viele Türen und Wege, dass die Leute "den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen". 

Sehr schönes Video dazu:

Ich wollte damit nicht sagen, dass das im Arbeitsleben aufhört @MrJack - nur, warum es die heutigen Studenten so stark betrifft. Ich bin übrigens auch wenig neidisch auf meinen Dad, der mit einem Hauptschulabschluss heute Filialleiter ist, einen vergleichsweise entspannten Job in einem Kleinunternehmen hat und mit einem heutigen "normalen" Gehalt noch ordentlichen Vermögensaufbau betreiben konnte ;)

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Die Studienmacher haben aber auch darauf hingewiesen, dass der Anstieg auch mit der Enttabuisierung von Therapien etc. zu  tun hat. Früher ging man nur zum Psychologen, wenn eine chronische Störung vorlag, heute auch bei normalen Lebenskrisen. Was positiv ist, da die Leute ihre Probleme so bewältigen.

Edit:

Bei Nicht Akademikern ist die Schwelle noch höher. So würden einige Problemkids in prekären Verhältnissen niemals zum Psychologen gehen ("bin doch kein Vollopfer"), obwohl sie ernstere Probleme haben, als ihre Altersgenossen an der Uni.

bearbeitet von jon29
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vor 41 Minuten, MrJack schrieb:

...der wurde damals noch im Hilton mit Gold Fimenvisakarte einquartiert, wenn er mal ab und zu unterwegs war (Messen oder so).
MIt Spesen fast unbegrenzt  frei.

Ich bekomme ein max.75 Euro Zimmer und 24 Euro Spesen am Tag

Abzüglich der Frühstückspauschale, von der man sich drei Einkaufswägen Brötchen kaufen könnte (irgendson Steuerzauber, ich weiß nimmer genau: Wenn kein Frühstück im Zimmerpreis ausgewiesen ist, wird ein Mondpreis angenommen.  Wenn der Hotelier den Mondpreis ausweist, wird er wiederum nicht übernommen, weil er ja viel zu hoch ist.)

vor 41 Minuten, MrJack schrieb:

wir werden als Generation insgesammt eben böse verarscht. In allen Bereichen. Auch Gesellschaftlich. Aber die nach uns auch.

---

Logischerweise wird das vielen klar. Auch schon immerhalb des Studiums.

Das Triggert mit Sicherheit viel an Depression und Co.

Zu meiner Zeit mußte man die erste Prüfung nach einem Jahr ablegen. Nach drei Jahren mußte man die Scheine und Prüfungen fürs Vordiplom gesammelt haben. Danach kam das Land wo Milch und Honig fließen. Gab also genug Zeit zur Selbstorganisation. Halbes Jahr für Zimmersuche usw. verbrauchen, kein Problem. Heute steht man da wahrscheinlich kurz vor der Exmatrikulation

Außerdem gibts in den Mensen immer mehr Tofu und andere Tiermastabfälle anstatt vernünftigem Essen. Wie soll man da dauerhaft erhöhte geistige Leistungen erbringen?

 

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vor 4 Stunden, jon29 schrieb:

Die Studienmacher haben aber auch darauf hingewiesen, dass der Anstieg auch mit der Enttabuisierung von Therapien etc. zu  tun hat. Früher ging man nur zum Psychologen, wenn eine chronische Störung vorlag, heute auch bei normalen Lebenskrisen. Was positiv ist, da die Leute ihre Probleme so bewältigen.

das ist überhaupt nicht positiv, weil es viel zu wenige Therapeuten gibt und die "wirklich" Kranken dann monatelang auf einen Platz warten müssen

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vor 12 Minuten, Nachtzug schrieb:

das ist überhaupt nicht positiv, weil es viel zu wenige Therapeuten gibt und die "wirklich" Kranken dann monatelang auf einen Platz warten müssen

Du gehst auch nur zum Arzt, wenn du im sterben liegst?

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vor 22 Stunden, MrJack schrieb:

 

Das fängt schon beim Absolventen an der eigentlich nur "entwickeln" wollte. Da schicken wir jetzt einen 3  Monate nach China...
der is grad mal 5 Wochen mit  dem Studium fertig...

Freundin von mir wurde  gerade von BMW nach Indien geschickt. 6 Monate. Als Praktikantin. Ist seit 1 1/2 Jahren nach Studienabschluss Praktikantin dort. Hofft auf eine Festanstellung. Kranke Welt, in der das Unternehmen 5- 6k im Monat für einen Auslandseinsatz einer Praktikantin blecht, sie aber anscheinend nicht für wichtig genug für eine Anstellung hält. 

bearbeitet von Virez

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vor 1 Stunde, Virez schrieb:

Freundin von mir wurde  gerade von BMW nach Indien geschickt. 6 Monate. Als Praktikantin. Ist seit 1 1/2 Jahren nach Studienabschluss Praktikantin dort. Hofft auf eine Festanstellung. Kranke Welt, in der das Unternehmen 5- 6k im Monat für einen Auslandseinsatz einer Praktikantin blecht, sie aber anscheinend nicht für wichtig genug für eine Anstellung hält. 

Man muss es halt auch machen. Würde ich nicht.

Ist aber der IT Branche Luxus kein Praktikant spielen zu müssen.

Ich weiss andere Berufsfelder sind da anders. Aber ein Unternehmen wie BMW... Ohne Worte.

 

---- Fakten im Folgenden sind extra verändert, aber so in etwa ist es: ---

Ich soll jetzt auch ein extrem schwieriges Projekt übernehmen... 55 Mann, zerstritten, 6 Standorte, Kunde schlimm (auch zerstritten und 20 Ansprechpartner die sich untereinander nicht grün sind...). Alter Projektleiter Burn Out in Stationärer Behandlung..Was Einsatz genug ist.... sowas überhaupt sich evtl. anzutun.... Aber nun wurde mir eröffnet 12h am Tag wären nötig + Sonntags so kritisch wie alles ist und keine Übergabe weil der alte Leiter ja weg ist. Ich kann aber natürlich nur 10h buchen wegen Betriebsrat und Gesetz. Natürlich müsste ich irgendwie mein altes Projekt noch übergeben... haha

Werde ich ablehnen.

Wieso sollte ich das ohne Instant deutlich mehr Gehalt tun. Und selbst dann..was nicht so sein wird..  Wieso ?

Anderersetis würden viele totzdem annehmen, weil der Vorstand sich selbst drum kümmert wegen Wichtigkeit.. Das ist das Problem.

bearbeitet von MrJack
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Ich glaube nicht, dass nur jeder 6. Student irgendwie psychisch belastet ist.

Wenn man so guckt, wieviele Leute begeisternd jubelnd und klatschend Despoten folgen, unter Jubel all jene Freiheiten abgeben, für die früher blutig gemetzelt wurde, dann würde ich sagen, dass nicht nur jeder 6. Student psychisch angeknackst ist, sondern jeder 6. Mensch. Oder sogar noch sehr viel mehr.

 

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Gast El Rapero

Leute bleibt doch mal auf dem Boden.  Wenn Es demnach geht, wäre man am Besten beraten, entweder den Staat zu stürzen und einen neuen zu gründen, also eine Revolution oder 2. Independent zu werden. Also nciht Independent im Sinne von Musiklabel, sondern im Sinne von "angewiesen auf den Job, den man von einem anderen bekommt". Im Grunde also seine eigenen Jobs kreieren, ein eigenes Geschäft aufziehen, statt sich anstellen zu lassen.

MIt allen Pros und Contras die dazugehören.

 

Klar hat man früher  mehr Speßen bekommen, hatte weniger Druck im Studium, nicht so viele Möglichkeiten, dass Es einen beinahe erschlägt etc. Aber Zeiten ändern sich nun mal.

Die Entwicklung war abzusehen und die Zukunft sieht in der Hinsicht ( und auch in einigen Anderen ) noch deutlich weniger rosig aus, als Sie es jetzt ist. Wir haben es praktisch noch "gut". Schaut euch mal an wie die Rente mittlerweile geregelt wird. Ich kann davon ausgehen, dass mir meine Rente in 40-50 Jahren ( je nachdem wo das Alter dann liegt ) absolut gar nichts bringt, weil selbst heutige Rentner teilweise kaum ohne Pfandflaschen über die Runden kommen. In Zukunft wird das eher immer schlechter als imnmer besser. Im Grunde kann ich also genauso gut auf die Rente scheißen und das Geld verpulvern.

Wir sind nun mal mittlerweile in einem Zeitalter, in dem die Devise "Jeder ist sich selbst am Nächsten" wirklich pures Gold wert ist. Jeder muss gucken wo er bleibt und die, die am wenigsten drauf achten, wie es anderen dabei geht, kommen am weitesten ( ist nicht als Anstiftung gemeint ). Heut muss jeder in gewisser Weise ein Jay Z, Bill Gates whatever sein, von absolut nichts starten und am Ende am besten ein handgemachtes Vermögen und Busisness in der Hand halten. Wer sich darauf verlässt, dass man mit einem Arbeitgeber gut leben kann, wird halt bis zu seinem lebensende enttäuscht.

Man kann sich von Mir aus gerne beschweren, tut manchmal richtig gut. Ich kann all die Beiträge vollkommen nachvollziehen.

Am Ende bleibt aber dann die Wahl zwischen 1. "Ich ertrag Es irgendwie und beschwer mich weiter" oder 2. "Ich setz alles auf eine Karte und versuche, mein eigenes Vermögen zu scheffeln". Entweder wird man Arbeitgeber ( reicht ja schon,w enn man für sich selbst der Arbeitgeber ist ) oder man bleibt weiterhin Arbeitnehmer.

 

Der Vater von einem Freund hat auch einen Vertrag, von dem selbst die besten Uni Absolventen oder größten Lichter in der Ausbildung nur träumen können. Der fährt einen Audi A 8 auf Firmenkosten, reist um die ganze Welt und kann praktisch Spesen verballern, wie Er lustig ist ( außer er bestellt Champagner und Nutten für Alle und sprengt den finanziellen Rahmen der Firma, auch wenn das schwer wird ).

So soll es dann eben sein. Mich freut das für den Vater und es macht mir Sorgen für meine eigene Zukunft. Am Ende, wenn ich unter der Erde liege, sind all diese Gedanken aber verschwendete Zeit.

 

Also bitte nicht falsch verstehen, ich würde eure Beiträge so unterstreichen und verstehe genau, was Ihr meint. Mir geht Es oft auch so.
Aber im Grunde muss man sich halt damit abfinden und seinen Weg gehen.

 

Früher ist man halt mit 14 arbeiten gegangen und hatte eine Bildung, die aus heutiger Sicht lachhaft ist. Wenn die Leute nochmal die Chance hätten, würden Sie all das, worüber wir uns heute beschweren, dankend annehmen. Manchmal merkt man einfach nicht mehr, wie gut Es einem eigentlich geht.

Natürlich ist Es oft erdrückend, unfair und was einem sonst so für adjektive einfallen. Den Stress macht man sich aber selbst.

 

Ich hab z.B. einen Kollegen, der war der selbsternannte Meister in diesem Gemecker. Grade sein Chef durfte für viele Tiraden herhalten.
Man muss dazu sagen, Er ist nicht der intelligenteste, gebildetste, aber ein "Überlebenskünstler", wie man so schön sagt. Irgendwie wurstelt der sich immer durch die miesesten Lagen und kommt am Ende mit einer besseren Ausgangslage davon.

So kam Es auch, dass er vor 1 Jahr einfach seinen Job geschmissen hat und anfing, seine eigene Firma aufzubauen.

Ganz ehrlich: Ich hab nicht dran geglaubt, dass Er das packt. Also ich mag den Typen, aber man würde Es ihm einfach nicht zutrauen. Ihr kennt bestimmt solche Leute ;)

Und was ist? Heut beschwert Er sich,w enn ein Kunde mal nicht rechtzeitig zahlt. Nach dem mehr als schwierigen Anlauf kann Er jetzt getrost behaupten, dass er sein eigener Chef ist und sein Leben so plant, wie es Ihm passt. Zwar verdient Er noch nicht so viel wie damals in der Festanstellung, ist aber auf einem guten Weg, dass im Laufe dieses Jahres einzuholen. Und ganz ehrlich: Wenn der das schafft, schaffen das auch so einige andere Leute. Ohne Spaß.

 

Man wählt am Ende doch immer nur aus dem geringsten Übel: Will ich mir lieber den Stress machen, bei heutigen Bedingungen überhaupt einen Job zu finden, eine angemessene Bezahlung und Arbeitszeit zu haben etc. oder mach ich mir lieber den Streß, selbst Geld zu generieren?? Ist ne simple Entscheidung, nur gibt es keinen Zwischenweg. Außer man möchte sein Leben lang so ein "mitten im Leben" Hartz 4 Empfänger sein, aber davon gehe ich mal nicht aus ^^ Geld brauchen wir auf jeden Fall alle, solange man nicht auf einer Insel oder in Alaska wohnt und Selbstversorger ist.

 

Ich bin wirklcih der Letzte, der die heutigen Bedingungen verteidigen oder gutheißen möchte, aber Es könnte viel schlimmer sein und außerdem hat jede Generation ihre Probleme, mit denen die Einzelnen klar kommen müssen. Manche schaffens nicht, bleiben auf der Strecke, der Andere lebt sein normales Arbeiterleben und kommt iwie durch ( während er sich über die Arbeit beschwert ) und der ganz Andere hats halt geschafft und baut eine Kette wie Aldi oder ein Business wie Microsoft auf. Und wieder Andere sind zufrieden mit dem Arbeiterleben und beschweren sich nict über ihren Chef, weil Sie den Job lieben.

 

Ich persönlich freu mich über die Desillusionierung jedes einzelnen Studenten ^^ Manche haben nämlich ziemlich verkehrte Vorstellungen von dem, wie Sie durch das Leben kommen und wie Sie ihre Träume erfüllen werden ( oder viel eher wollen, die Meisten werden wohl Träume bleiben ). Ich kann Jedem nur raten, erst eine Ausbildung zu machen und DANN zu studieren, nicht anders herum.

Genauso freue ich mich über jeden, der sich an seiner Arbeit erfreuen kann. Über jeden, der sein eigenes Ding macht und auf den Arbeitsmarkt scheißt. Über Jeden, der seinen Traumberuf findet und wirklich zufrieden mit seinem Leben ist etc.

Aber, das wisst Ihr doch am Besten, meckern bringt am Ende rein gar nichts. Wir können Uns noch so beschweren, dass die Bedingungen kacke sind, aber solange Wir Es selbst nicht ändern, wird Es eben immer so bleiben.

 

Im Grunde hab ich jetzt soviel Bullshit geschrieben, dass ich nichtmal mehr weiß, wo mein Beitrag ursprünglich hinführen sollte ^^ Sorry dafür.

 

 

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Ich glaube der Unterschied ist, dass man damals ganz anders mit so einer Lage umgegangen ist. Würde mal behaupten in der Nachkriegszeit gabs mehr Leute die ihr Päckchen zu tragen hatten als heute. Heutzutage wird das "Opfer von etwas sein" aber von vielen belohnt, fast schon als wäre das irgendeine nennenswerte Leistung. Man kann sich in seiner Opferrolle suhlen, dabei total übertreiben, und letztendlich mit einem persönlichen Vorteil aus der Sache rausgehen. Hatte in der Oberstufe einige solcher Fälle in denen diverse Schüler mehr oder weniger permanent eine Sonderbehandlung auf Grund ihrer ach so schlimmen Problemchen gefordert haben. Haben sie natürlich meistens auch bekommen, deswegen gings immer so weiter. Andere hatten ähnliche oder viel größere Probleme und wären nicht im Traum drauf gekommen das zu nutzen um ne bessere Note, das Privileg zu kommen und gehen zu dürfen wann man will oder ähnliches abzugreifen.

Ich hatte auch eine die meinte sie wäre jetzt ein Junge und wirklich permanent wegen irgendetwas geheult hat. Meistens weil jemand sie angeguckt hat, oder weil irgendwer (der nichts von der ganzen Sache wissen konnte) "sie" zu ihr gesagt hat. Das hat sie psychisch angeblich so belastet dass sie dies und jenes und sonst etwas jetzt brauchte und ne bessere Note natürlich auch und da noch was und hier und das will sie auch noch und und und... mittlerweile ist sie übrigens wieder ein Mädchen und das ganze Theater die zwei Jahre lang war komplett überflüssig.

Jedenfalls ist genau dieser Umgang in meinen Augen die Ursache. Wenn Leute (gerade junge Leute) merken dass sie alles bekommen was sie wollen wenn sie einfach einen auf psychisch kaputt machen, nutzen die das gnadenlos aus und auf einmal ist jeder zweite angeblich ein psychisches Wrack und braucht ne Sonderbehandlung in allen Lebenslagen.

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Kann mir einer erklären, warum ein Praktikum im Ausland scheiße ist? Ist doch ne coole Sache, gerade wenn man jung ist.

 

Und liebe Leute vergesst nicht, wie die Arbeitsbedingungen früher waren. Es hat schon seinen Grund, warum die Leute noch vor wenigen Jahrzehnten früher starben,viel öfter Alkis waren und sich öfter umbrachten. 

 

Ich will nix bagatellisieren, aber man muss die Probleme  von heute schon in Bezug setzen. Früher war mitnichten alles besser und den Uniabsolventen gehts nicht wirklich schlecht. Man kann immer noch zwischen soliden Job und Karriere wählen.

bearbeitet von jon29

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vor einer Stunde, jon29 schrieb:

Kann mir einer erklären, warum ein Praktikum im Ausland scheiße ist? Ist doch ne coole Sache, gerade wenn man jung ist.

Und liebe Leute vergesst nicht, wie die Arbeitsbedingungen früher waren. Es hat schon seinen Grund, warum die Leute noch vor wenigen Jahrzehnten früher starben,viel öfter Alkis waren und sich öfter umbrachten.

Ich will nix bagatellisieren, aber man muss die Probleme  von heute schon in Bezug setzen. Früher war mitnichten alles besser und den Uniabsolventen gehts nicht wirklich schlecht. Man kann immer noch zwischen soliden Job und Karriere wählen.

Weil man 1 Jahr nach dem Studium Geld verdienen sollte und muss.

Ein abgeschlosses Studium aber Praktikant ist defakto Ausbeutung.

Und ja dass Leute das freiwillig mitmachen ist genau so schlimm wie dass es die Firmen machen !

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Als ob hier irgendjemand wüsste, wie es war vor 40 Jahren zu studieren. Keiner hat eine Ahnung. Wer weiß wie der Druck im Elternhaus war, im Freundeskreis, in der abgeranzten Bib wo man froh sein konnte, wenn es ein Telefon hab. Kein Wlan, google, keine Zusammenfassung, kein Folien vom Prof. , die man downloaden kann. Oder es war wirklich sehr gechillt, wer weiß das schon. Aber wer sich heutzutage den Stress gibt und sich von der Hysterie anstecken lässt, nach 6 Semestern die Eierlegendewollmilchsau zu werden, ist selbst Schuld. Und wenn man irgendwas studiert, das schlechtere Ausgangschancen auf dem Arbeitsmarkt hat wie Sprachen ohne Lehramt oder Geisteswissenschaften, der muss dann etwas anderes zusätzlich leisten, ja, aber hat er sich das selbst ausgesucht, trägt die Verantwortung und hat kein Recht sich zu beschweren.

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Am 23.2.2018 um 15:48 , Virez schrieb:

Die Studenten befinden sich aber immer mehr in einer Zwischenwelt von "Ich will Leistung bringen und auch was erreichen" und "Wie soll ich in der Masse von Anforderungen überhaupt noch herausstechen?". Ein großer Teil der Studierenden in meinem Umkreis hat Zukunftsängste. Träume wurden aufgegeben. Partnerschaften wurden in den ersten Semestern noch geschlossen, während man mittlerweile von allen hört "bleib mir weg mit einem Partner, für sowas hab ich keinen Kopf".

Ich glaube, dass der Leistungsdruck heute größer ist und die Uni nicht mehr der Platz von früher ist, wo Feiern, Reisen und Weiterentwicklung noch feste Bestandteile waren. Eher sowas wie "Geh hin, baller dir in 6 Semestern schnell so viel Infos wie möglich in den Kopf und schau dann, ob du einen Einstieg findest". Das in Kombi mit der größeren Unsicherheit und resultierenden Ängsten dürfte schnell zu einer hohen psychischen Belastung führen.  

Dieses "keine Zeit für Partnerschaften" finde ich sehr interessant. Denn es erinnert mich sehr an meine Vergangenheit.

Mit sozialen Baustellen und ohne Frauenerfahrung bis in weite Strecken des Studiums hinein - halte ich hier meine Credo hoch, dass aus negativer Erfahrung positive Konsequenzen resultieren, die ohne diese Erfahrung nicht passiert wären. Zb habe ich mich vor Enteckung von PU sehr viel um mich selbst gekümmert, etwa jeden Abend 2 Stunden Klavier gespielt und gleichzeitig top Streber im Studienfach... Ich hatte (und ich mag dieses Wort) sehr viel "Fokus": Ziele, an denen ich konsequent und diszipliniert dran war. Kamen Frauen in mein Leben, wurde alles sehr viel "verwässerter", denn jetzt musste ich nicht nur Zeit aufwenden, sondern hatte ständig andere Menchen im Hinterkopf, die mich ablenkten. Aber das Verblüffende für mich: Subtrahiert man die Frustration der sexuellen Unerfahrenheit weg, war ich echt happy. Ich hatte einen Drive, und klare Vorstellungen, wo es hin gehen soll. Sind plötzlich Frauen in meinem Leben, geht viel von dieser Klarheit verloren, weil die Unberechenbarkeit anderer Menschen dazukommt. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie sich die eigenen Ziele ändern, wenn man mit einem Partner zusammenwohnt.

Deshalb schaue ich gar nicht so schlecht auf meine Vergangenheit zurück, sondern halte mir vor Augen, dass sie mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin.

And that being said, kann ich es verstehen, wenn Menschen ihre sozialen Valenzen einem Studium opfern. Als Student macht man sinnvollerweise eine Rechnung im Kopf: Wieviel Energie muss ich für welche Leistung aufwenden. Und oft geht es sich ein Partner einfach nicht aus. Das muss nicht zwangsläufig ein Nachteil sein - es sei denn, man bleibt in diesem Tunnelblick gefangen.

Ich glaube aber, bei den meisten geht diese "Rechnung" nicht auf oder sie verrechnen sich. Man will alles auf einmal: Studium, Nebenjob, Partner, Zeit mir Freunden und Familie, Sport. Bis es einfach zuviel wird und das System dekompensiert - auf die eine Weise oder die andere.

bearbeitet von Lodan
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Am 23.2.2018 um 20:42 , jon29 schrieb:

Du gehst auch nur zum Arzt, wenn du im sterben liegst?

Was @Nachtzug schreibt, ist ein echtes Problem. Den meisten Leuten die Therapien machen, wäre genauso gut, wenn nicht sogar besser geholfen, wenn sie sich einen funktionierenden Freundeskreis zulegen würden. Gleichzeitig können die Therapeuten sie aber auch nicht wegschicken, weil sich dann -so wie du sagst- die Probleme vergrößern können. 

...böse Zungen sagen auch, dass man als Therapeut mit leichten Fällen ohne große Mühe sein Honorar gesichert bekommt. Viermal am Tag je eine Stunde von einer Midlifecrisis zu hören, dass der Chef ein Arsch ist, aber man ja nicht kündigen kann, weil man sonst den Schwiegereltern nicht die Raten fürs Häuslebauen zurückzahlen kann, usw. Ist halt leichter als abzuwägen ob und wann die arme Sau mit den psychotischen Episoden stationär besser aufgehoben wäre.

So gesehen realativieren sich auch die Zahlen der psychisch kranken Studenten. Zwischen chronisch frustriert und psychisch krank gibts ne sehr ausgedehnte Grauzone mit ner Menge Schattierungen. Alte Freundin hat schon im Studium nen Fön bekommen, wenn sie an der Suizidhotline saß - und nächtelang nur Leute anriefen, die sich ausheulen wollten. Und die damit tatsächlich Gefährdeten die Möglichkeit blockierten.

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Ist ein interessanter Thread. Ich betrachte das von einer etwas anderen Seite, bin Mitte 40 und mein Abschluss an der Uni knapp 20 Jahre her. Die Antwort auf die Frage hat in der Tat mehrere Ebenen, die hier auch schon weitgehend angesprochen worden sind.

Ist das beschriebene Problem wirklich real? Zuerst mal würde ich die zugrunde liegende Studie wirklich gerne mal lesen. Hat da einer einen Link zur 'Vollversion'? Wie akkurat ist diese Studie? Was wird dort als 'psychisch krank' definiert? Was mich wirklich skeptisch macht ist, das in den Artikeln derart auf Studenten abgehoben wird, obwohl im Kleintext darauf hingewiesen wird, dass die entsprechende Altersspange in der Gesamtbevölkerung einen noch höheren Anteil an psychisch kranken hat. Riecht für mich durchaus nach einer 'Story'. Wobei ich die absoluten Zahlen durchaus plausibel finde. Nachdem ich selbst mal auf Grund gelaufen war in einigen Dingen, habe ich mich wirklich mal offen im Bekanntenkreis umgehört, wer allein in Sachen Burnout schon mal irgendwo in Behandlung war. Wenn man mit offenen Karten spielt und privat fragt, dann outen sich da überraschend viele. Zugegebenermassen waren das eher Leute Ende 30, Anfang 40, aber auch in dem Alter haben viele da ja schon einen Vorlauf gehabt.  

Ist es schlimmer geworden? Gibt's da longitudinales, repräsentatives und entsprechend qualifiziertes Zahlenmaterial? Und selbst wenn die Zahl der bekannten in Behandlung befindlichen angestiegen sein sollte - was sagt uns das? Der Umgang mit solchen Erkrankungen ist über die letzten 10, 20, 30 Jahre ein anderer, offenerer und selbstverständlicherer geworden. Da kann man sagen 'Gott sei Dank', sich aber genauso auch fragen, ob's da nicht vielleicht auch viele Leute gibt, die Trittbrett fahren. Ihre Befindlichkeiten kultivieren. Ich hab echt keine Gefühl dafür, ob vor dem Hintergrund dieses 'jeder sechste' wirklich irgendeine Aussage trifft. Der TE war schockiert. Aber muss man darüber wirklich schockiert sein? 

Falls ja, was können die Gründe sein? War früher wirklich alles besser? Ich hab 2000 meinen Abschluss gemacht in einer Naturwissenschaft. War es da leichter? Wohl kaum. Es wurde deutlich heftiger gesiebt (Stand 1990 140 Erstsemester auf ca. 45 Praktikumsplätze an einer renommierten Uni, derzeit etwa 50), das Studium war weniger modular, sondern linear, heisst man musste sich jedes Semester über Scheine fürs nächste 'qualifizieren'. Und im Anschluss an die Promotion haben lediglich etwa 20% der Leute mit ihrer erworbenen Qualifikation Arbeit gefunden, der Rest hat sich als Unternehmensberater oder IT-Willi durchgeschlagen. Klar ist das ein Einzelfall, anekdotisch, aber ich betreue inzwischen Promotionsstudenten und sehe nicht, dass die Dinge grundsätzlich härter oder intensiver geworden wären. Was aber zugenommen hat meiner Erfahrung nach: die Wahrnehmung von Studenten, in einem extrem kompetitiven Umfeld zu stecken, wo man ohne Auslandssemester, Tagungsvorträge und mehrere Nature-Paper nicht mehr arbeitsmarkttauglich zu sein glaubt. Schaffen immer noch sehr wenige, aber sehr viele orientieren sich daran. Korreliert für mich so ein bischen mit dem Drang zur Selbstoptimierung, den man auch hier im Forum, im Fitti oder auf Instagram beobachten kann. Unter dem perfekten Studium, der perfekten Promotion, der perfekten Beziehung und dem perfekten Hintern läuft halt gefühlt nix mehr. Ist das ständige Sich-Vergleichen intensiver geworden ? Ich kann's nicht belegen, denke aber: deutlich ja. Ist auch und sehr dem ständigen Abgleich mit dem SC und der Öffentlichkeit über elektronische Medien geschuldet.

Das sind mal so ein paar Gedanken. Keine Fakten, vieles subjektiv, aber nicht so weit ab vom Schuss, glaube ich.  

bearbeitet von botte
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