anotherthing

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  1. Warum soll ich mit einem Mann zusammenbleiben, den ich nicht respektiere? Ich würde stattdessen alleine super klarkommen. Ich fürchte, du hast das Gegenteil davon verstanden, was in meinem Post stand. Genau.
  2. Dass ich weiß, dass ich nie fremdgegangen bin. Andersherum genauso: Wenn ich fremdgehen würde, müsste es mein Partner nicht zwingend erfahren - ich würde ja wissen, was ich ihm damit angetan habe. Das ist im Prinzip so, wie wenn man einem reichen Menschen 50 EUR klaut. Selbst wenn der reiche Mensch es weder merkt noch das Geld auch nur annähernd vermisst, hat man ihn beklaut und weiß selber, dass man ein Dieb ist. Ist es eine Todsünde, für die man Leute steinigen sollte? Aus meiner Sicht nicht, aber schön finde ich es auch nicht. Deswegen entscheide ich mich wie oben beschrieben.
  3. Das, was du schreibst, ist sicherlich für viele Leute ein Argument. Ich persönlich lebe weniger „im Außen“, d.h. mir würde reichen, dass ich das weiß. Ich bin nie fremdgegangen, obwohl es die eine oder die andere Versuchung gab.
  4. Bin nicht sicher, ob ich da mitgehe, aber speziell beim Thema potenzielles Fremdgehen denke ich eher an die Empathie mit dem Partner/der Partnerin. Bis auf Asexuelle dürfte sich wohl jeder vergebene Mensch beim Anblick einer attraktiven fremden Person ab und zu gedacht haben: „Boah, mit der hätte ich aber gerne was angestellt“. Auch glücklich vergebene. Aber wenn man daran an die eigene Partnerin/den Partner denkt, weiß man einfach, dass man es ihr nicht zumuten möchte.
  5. @Lupus Solaris, die Sachen wurden 10x an allen möglichen Stellen durchgekaut. Grundsätzlich hast du zwei Optionen: 1. Freelancer -> da informierst du dich am besten über digitale Nomaden. 2. Angestellter in einem deutschen Unternehmen, der remote aus dem EU-Ausland arbeitet. Das ist nur eine begrenzte Zeit am Stück erlaubt, wenn dein Arbeitgeber keinen Standort in deinem Zielland hat, ich meine, das sind 3 Monate. Zu beachten ist der finanzielle Rahmen. Ich nehme mal an, du bist ein durchschnittlicher Experte, was keine Beleidigung, sondern einfach statistisch am wahrscheinlichsten ist. Dann wird die Bezahlung für remote Angstellungen ggf. wenig attraktiv für dich, weil du gehaltstechnisch mit Gegenden mit geringen Lebenshaltungskosten im Inland oder Ausland in Konkurrenz stehst. Denn: Warum soll ein AG einem Deutschen 60 k pro Jahr für eine remote Stelle zahlen, wenn er einem Inder für die gleiche Arbeit 20 k pro Jahr zahlen kann? Zahlen und Orte sind exemplarisch gewählt, kannst das Gleiche mit Brandenburg vs. München durchspielen. Es geht ums Prinzip. Wenn du natürlich ein super gefragter Typ mit einem Namen in deiner Branche bist und so über 150 k EUR/Jahr liegst, dann sieht es anders für dich aus. Aber dann würdest du vermutlich keinen Thread dazu erstellen.
  6. Das sind ja alles coole Sachen, aber vielleicht fehlt dir ein echtes Hobby? Das Leben, das nur aus Pflichten (Arbeit, Studium, Selbständigkeit whatever) und Socializing mit Familie/Freunden besteht, wäre mir persönlich auf Dauer zu eintönig. Da ist klar, dass man anfängt, „Beschäftigung“ jenseits der gekennzeichneten Markierungen zu suchen - in deinem Fall im Flirten/Dating/Pick-up, weil du es gewohnt warst.
  7. @nella, wurdest du zwangsverheiratet mit einem sooo schlimmen Menschen, der keine Probleme sieht und dich auch noch dazu zwingt, Karriere zu machen (schweres, schweres Joch)? 😆
  8. Ich muss gestehen, ich habe nicht die gesamten Romane gelesen. So wie ich es verstanden habe: Die Studi hat einen Freund, den sie offensichtlich geiler als dich findet. Das ist ihr gutes Recht. Du bist nichts anderes als ihr Brieffreund, der meint, mehr von ihr fordern zu dürfen. Warum denn? Euch verbindet gar nichts. Meine Empfehlung: Lass die Gute in Ruhe, sie macht nichts falsch. Und such dir eine Frau (oder mehrere), die auf dich steht/stehen. Andere Mütter haben auch schöne Töchter.
  9. @Anders, sie achtet auf ihre Ernährung und hat gebrannte Mandeln am gleichen Tag an ihre 90-jährige Nachbarin verschenkt, bei der schimmelt dein Geschenk im Küchenregal bis zum nächsten Weihnachtsfest. Dann wundern sich die Enkelkinder der Nachbarin, wer denn ihrer Oma den Hof mache. So ähnlich verfahre ich zumindest mit geschenktem Müll.
  10. Das weiß ich leider auch nicht. Ich fand den Fall von @kre0 interessant, aber ich verstehe vollkommen, falls er keine Lust mehr haben sollte, sich durch zig Seiten Schwurbelei durchzulesen, die Null mit seinem Thema zu tun hat. Super schade.
  11. Es ist völlig ok, traurig zu sein. Es ist aber kein Argument, um nicht das Richtige für dich und deine Ex-Partnerin zu tun. Nein. Bis Juni hast du hoffentlich diese Geschichte vollständig verarbeitet und suchst dir eine passende LTR-Kandidatin ohne 3 Tonnen Probleme im Gepäck. Betrachte es mal aus der Perspektive: Du bist lange erwachsen und psychisch fit, deine Ex-Partnerin hat dagegen eine diagnostizierte psychische Erkrankung. Du trägst in dieser Situation nicht nur dir gegenüber, sondern auch ihr gegenüber die Verantwortung, einen sauberen Cut hinzubekommen. Schenk ihr die Freiheit, ohne dich zurechtzukommen, auf die Beine zu kommen, was nachhaltiges für sich aufzubauen.
  12. Nein, möchtest du nicht. Das letzte, was ein Mensch mit einer diagnostizierten Depression braucht, sind irgendwelche PU-Spielchen deinerseits. Der saubere Weg wäre es, die Sache kurz und respektvoll zu beenden. Ihr hattet eine schöne Zeit zusammen, wollt aber ganz unterschiedliche Dinge: Sie will den Fokus auf ihre Gesundheit und ihr Leben legen, was richtig und wichtig für sie ist. Du willst eine Beziehung, daran ist auch nichts falsch. Diese Widersprüche kann man nicht lösen. Deswegen: Tschüss und alles Gute.
  13. Ne, weil du Commitment scheust und deine Partnerin das weiß. Entsprechend ist sie wenig begeistert davon. Und, bist du glücklich damit? Wenn nicht, kannst du dein Mindset wieder ändern. Wofür brauchst du denn diese Brieffreundinnen? Selbstwertprobleme? Machtspielchen gegenüber deiner Partnerin: „Sieh zu, was ich alles machen kann, was dir aber nicht erlaubt ist“? Wenn alles stimmt, was du hier schreibst, brauchst du keine alte Eisen im Feuer, sondern könntest dir bei Bedarf jederzeit jemand Neues klarmachen. Na ja, vor einem Jahr warst du 42 - auch nicht gerade blutjung fürs Zusammenziehen und Kinderkriegen. Es ist absolut ok, diese Schritte nicht mit dieser Frau oder generell nicht gehen zu wollen. Allerdings sollte man dann für sich die Klarheit über eigene Bedürfnisse und Wünsche gewinnen und im nächsten Schritt der Partnerin transparent kommunizieren. Alles andere ist Selbst- und Fremdbetrug.
  14. Vermutlich nicht. Du scheinst Rebound Guy für sie zu sein. Alle anderen Fragen erübrigen sich.
  15. Top, dann sollte es doch easy für dich sein, weil du ohnehin nicht dem Konsum zum Opfer fällst. Du kannst dich bei deinen Fixkosten z. B. fragen, was davon wirklich zu deiner Lebensqualität beiträgt und was nicht -> beim letzteren kann man gut sparen. Irgendwo wurde Duschgel als Beispiel für Fixkosten angegeben. Du kannst dir z. B. die Ergebnisse von Stiftung Warentest/vom Ökotest ansehen. Oft sind die teuren Produkte nicht die qualitativ Besseren und/oder gesundheitlich Harmlosesten. Ggf. wäre das die Möglichkeit, objektiv bessere Produkte für weniger Geld zu kaufen.
  16. In aller Regel kommt man durchaus in Kontakt mit Menschen aus anderen Milieus, man stempelt sie nur mit einem x-beliebigen negativen Stempel seiner Wahl ab, statt sich des jeweiligen Milieus überhaupt mal bewusst zu werden. Wenn z. B. ein Konsumhedonist vom Flugverzicht einer Person aus dem postmateriellen Milieu hört, denkt er sich mit einer hohen Wahrscheinlichkeit: „Was für ein links-grün versiffter Spinner!!!Elf1 Hätte ich seine Kohle, wäre ich jedes Wochenende nach Dubai geflogen, was für ein Idiot“. Weil er nicht checkt, dass Flugverzicht als solcher ein Statussymbol sein kann, nur eben in einem anderen sozialen Kreis. Genauso versteht z. B. jemand aus postmateriellem Milieu nicht, warum ein Mindestlohnverdiener z. B. unbedingt ein vergleichsweise fettes Auto auf Pump braucht: „Gäbe es nicht viel intelligentere Investitionsstrategien?“ Attraktive, intelligente, fleißige Menschen (könnt jede beliebige Eigenschaft nehmen) gibt es in jeder Schicht und jedem Milieu. Man muss nur wissen, wo man steht bzw. wohin man gerne gehören möchte.
  17. Musst du die hiesigen Konsumhedonisten denn wirklich so hart triggern? 😆
  18. Ich fürchte, du hast meinen Post nicht gelesen oder nicht verstanden. Der Zusammenhang mit Einkommen ist weit weniger linear, als du es hier darstellst: In der Oberschicht/oberer Mittelschicht gibt es z. B. das postmaterielle Milieu und das liegt sicherlich nicht daran, dass diese Menschen am Hungertuch knabbern. Will mich nicht wiederholen, du kannst einfach den verlinkten Post lesen, wenn es dich interessiert. Das habe ich nirgendwo geschrieben. Ist das deine Meinung? Wie schön, wenn jegliche Kritik wieder auf die Person und nicht an die Sache abzielt. Das nenne ich mal eine konstruktive Diskussion.
  19. Diese Gedankenexperimente sind völlig irrelevant, weil es im Leben nie zwei völlig identische Typen geben kann. Selbst wenn man völlig wahnsinnig ist, eineiige Zwillinge zu daten, wird die Datinggeschichte/Beziehung zu jedem Zwilling anders sein. Warum manche Menschen (Männer wie Frauen) beim Anblick solcher Statussymbole wie dicke Autos anfangen, zu sabbern, und andere nicht, habe ich schon 30x in verschiedenen Themen skizziert, z. B.: Du brauchst kein tiny house, um dich mit dem Minimalismus auseinanderzusetzen. Ich habe auch keins (wäre letztendlich auch Besitz). Alles fängt mit deinem Mindset an. Stauraum ist nur die Spitze des Eisbergs. Mit überflüssigen Gegenständen hängen in der Regel massive Schuldgefühle/andere negative Emotionen zusammen, sozusagen „emotional clutter“: „Neee, ich kann diese Tasse nicht wegwerfen, obwohl ich sie hässlich finde, das ist ein Geschenk von Tante Emma“ oder „Waaas, die Jacke war sooo teuer, das Geld gibt mir ja keiner wieder“. Eine gute Lösung ist, solche Sachen tatsächlich nicht wegzuwerfen, sofern intakt, sondern für einen kleinen Preis zu verkaufen oder an die Hilfsorganisationen zu spenden, die es wirklich brauchen (nicht einfach eigenen Müll an die abgeben). So schenken die Gegenstände noch Freude an Menschen, die mit ihnen was anfangen können, und man braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, sondern kann endlich loslassen.
  20. Ich habe noch nie ein Haushaltsbuch geführt, weil ich mir eher zu viele als zu wenige Gedanken über mein Kaufverhalten mache. Ich behalte meine „Sparrate“ (investiere das Geld eher als es zu sparen) grundsätzlich im Blick. 1x pro Jahr gucke ich aus sportlichem Interesse, wie viel ich für den Bereich X ausgebe. Ich habe noch nie erlebt, dass das Ergebnis mich geschockt hat und entsprechend musste ich noch keine Korrekturmaßnahmen einleiten. Menschen, die „leben und sterben, ohne zu Bewusstsein zu kommen“, erleben dagegen oft blaues Wunder, wenn sie sich zum 1. Mal vor Augen führen, wie viel Geld sie monatlich für Müll wie ekligen Kaffee-To-Go o. Ä. ausgeben. Minimalismus wurde schon als Lösung genannt. Ich führe hier einen anderen Aspekt davon auf: Materieller Besitz erfordert Arbeit, die dich wiederum Lebenszeit kostet. Gegenstände wollen irgendwo gelagert, gepflegt/gewartet, bei Umzug hin und hergeschleppt werden und irgendwann wieder einen Weg raus aus deiner Wohnung/deinem Haus finden, z. B. durch Verkaufen/Verschenken/Entsorgen. Wenn du einen Gegenstand gar nicht erst kaufst, hast du all diese Arbeit im Nachheinein nicht und kannst deine wertvollste und nicht erneuerbare Ressource - Lebenszeit - in die Sachen investieren, die dir wirklich wichtig sind. Neben Geld spart man damit auch zig Umweltschäden. Für mich ist das die wahre Freiheit & Lebensqualität. Nachtrag: Scarcity vs. Abundance Mindset ist ein guter Einstieg, wenn man sich vom Überkonsum verabschieden will.
  21. @Pimplegionär, genauso ist es. Ich sehe aber seitens des TE keine klare Kommunikation.
  22. Weil er entweder LSE ist oder kalte Füße vor dem Babybasteln bekommen hat, denn: Wer mit 43 Jahren (näher an die Rente als ans Abi) nach 2,5 Jahren Beziehung immer noch „langsam“ bei den nächsten Schritten ist, ist entweder nicht komplett von der Partnerin überzeugt oder hat einen vermeidenden Bindungsstil. Beides ist nicht das Problem der Partnerin. Die zwei Nachrichten von den Affären passen wunderbar, um sich selbst und die Beziehung zu sabotieren.
  23. Die meisten Leute machen in den jungen Jahren einfach das, „was alle immer schon gemacht haben“: die eigene Oma, die Eltern und der beste Freund, ohne es groß zu hinterfragen. Wählen einen Beruf, den die Eltern/Freunde/Lehrer empfohlen haben, weil „irgendwomit muss ich ja Geld verdienen“. Sind mit einer Person zusammen, die nicht optimal passt, aber „halt besser als nichts“ ist und „alleine ist es halt auch kein Leben“. Bauen ein Haus, „weil man es so macht“ und „Opa das ja auch hinbekommen hat“, obwohl man gar nicht die Kohle dafür hat und der Kredit abbezahlt werden soll, bis man selber 75 ist, etc. Das mag ja alles vor 200 oder 100 Jahren tatsächlich als „Standardmodell“ befriedigend gewesen sein. Damals hatte man wenig Möglichkeiten, soziale Vergleiche „nach oben“ zu ziehen. Die moderne Welt gaukelt einem dagegen vor, dass man ein Looser ist, wenn man nicht mit 15 Jahren schon Millionen als Influencer in Dubai macht. Die Kombination daraus, dass man sich nie mit eigenen Bedürfnissen, Interessen, Talenten, Zielen auseinandergesetzt hat, und den für die Meisten völlig unrealistischen „Lebensentwürfen“ aus Social Media sorgt kumulativ über Jahre für immer mehr Sand im Getriebe.
  24. Sogar mehrere. Es ist natürlich nicht so, dass ich rund um die Uhr zu 100% für jede davon brenne, manchmal tritt eine davon für mehrere Monate/Jahre in den Vordergrund, manchmal eine andere etc. Manche Hobbys stehen für 4-5 Jahre im Mittelpunkt und dann erlischt das Interesse „komplett“ (bin noch nicht gestorben, deshalb weiß ich nicht, ob das jeweilige Interesse irgendwann ggf. wiederkommt). Das hat oft mit äußeren Umständen zu tun (z. B. kein Platz mehr nach dem Umzug etc.). „Good enough“ in unserem Kontext. Ich kenne Menschen, die nicht mal das von sich behaupten können - finde ich super traurig.
  25. Das ist schon mal ein Anfang! Woher kommt diese übertrieben optimistische Einstellung?