anotherthing

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  1. @Gandora IV, ich denke nicht, dass jemand hier diesen Roman in mehreren Bändern vollständig lesen wird. Ich bin bis zu ihrer Therapie gekommen: Was ist denn zumindest ungefähr ihre Diagnose? Bist du bereit, als ihr Partner mit diesem Störungsbild im schlimmsten Fall dein ganzes Leben lang zu leben? Wenn nicht, dann musst du einen sauberen Cut machen - du sparst euch beiden Lebenszeit dadurch. Zum Thema Partnersuche/Sargen in Dorf vs. Stadt gibt es hier im Forum jede Menge Informationen, guck sie dir einfach an.
  2. Tut mir leid, dass ich dich kognitiv überfordert habe. @brokeboy & Co. kamen mit meiner Ergänzung gut zurecht.
  3. Witzig, dass du dir auch grob das Doppelte davon wünschst, was du aktuell hast. 😇 Für den Moment und für dich persönlich mag die Summe so stimmen. Wenn du z. B. 10 Jahre brauchst, um auf dein gewünschtes Einkommensniveau zu kommen, brauchst du vermutlich inflationsbedingt deutlich mehr Kohle für die gleiche Kaufkraft oder wenn du altersbedingt nicht mehr in einer Großstadt leben willst ggf. etwas weniger. Die Zukunft ist schwer vorhersehbar. Echt traurig, aber in vielen Fällen ist es eher ein Ausgabe- als ein Einkommensproblem. Meine Worte sind übrigens kein Plädoyer dafür, die Füße hochzulegen. Im Gegenteil, ich persönlich finde es insbesondere heutzutage wichtig, sein Einkommen (natürlich im legalen Rahmen) zu steigern. Es ist nur aus meiner Sicht nicht empfehlenswert, Einkommenssteigerung eins zu eins in den materiellen Konsum zu übersetzen. Meiner Beobachtung nach gehen zu viele Menschen völlig unreflektiert diesen Weg, weil sie zu stark von Social Media, Werbung & Co. in diese Richtung beeinflusst werden. Ich persönlich bin nicht stark konsumorientiert. Bei Gehaltsverhandlungen lass ich mich dennoch nicht über den Tisch ziehen, weil ich recht genau weiß, was ich alles kann und mache. Meine Ausgaben sind über die Jahre immer langsamer als mein Einkommen gestiegen und solange die äußeren Umstände es zulassen, würde ich genau so weitermachen.
  4. Die Frage macht in dieser Formulierung wenig Sinn. Es gibt einfach unterschiedliche „Ideale“ je nach Sinus-Milieu (nicht nur optisch, sondern auch bzgl. anderer Merkmale). Das sehen wir sehr oft im Forum: Die einen wollen um jeden Preis eine durchoperierte Frau mit Plastiknägeln und -wimpern und einem IQ unter 80, die anderen finden eine „naturbelassene“, wenn auch gepflegte, Akademikerin mit einem IQ über 100, gutem Allgemeinwissen und stabilem Einkommen attraktiv. Wenn die jeweilige „Idealfrau“ zufällig in ein völlig anderes Sinus-Milieu gerät, wird sie dort als unattraktiv angesehen.
  5. Das ist jetzt wieder komplett Off Topic, aber da der TE sich nicht mehr meldet, gehe ich mal davon aus, dass es ihn nicht stört. Wer sagt, „Das Leben beginnt ab X EUR/Monat“, vertritt ganz klar eine konsumorientierte Einstellung. Der konkrete Betrag ist dabei völlig egal. Im Durchschnitt behaupten Menschen unabhängig von ihrem Verdienst, dass wenn sie netto das Doppelte davon bekommen würden, was sie jetzt bekommen, all ihre Probleme (finanzielle wie emotionale, z. B. psychologische Sicherheit) verschwinden würden. In aller Regel ist es eine Illusion: man gewöhnt sich schnell an das neue Verdienstniveau und erfindet neue Probleme. (Über-)Konsumorientierung ist in der ersten Welt recht verbreitet, jedoch ist sie weder gottgegeben noch ist sie die einzig mögliche Einstellung zum Leben noch ist es der kürzeste/zuverlässigste Weg zum Glück. Viel mehr ist es ein Merkmal des Sinus-Milieus, zu dem man gehört. Viele unnötig hitzige Diskussionen hier im Forum sind darauf zurückzuführen, dass Vertreter verschiedener Sinus-Milieus ihre eigene Einstellung für die einzig wahre halten, während sie am Ende nur im eigenen Milieu + Überschneidungsräumen von Bedeutung ist.
  6. Ja, die besten „Ansprecher“ im Day Game in meiner Erfahrung machen entweder ein Kompliment oder fragen je nach Situation aufrichtig interessiert „Hey, wie geht es dir?“ Bei Veranstaltungen im Freundeskreis gibt es natürlich einfachere Möglichkeiten, an den sozialen Kontext anzuknüpfen: „Woher kennst du den Gastgeber?“ Ich finde, es braucht kein Hexenwerk.
  7. Ne, die Realität war, dass eine feine Lady wie Rose lebenslang trainiert wurde, Jacks dieser Welt nicht als Menschen, sondern höchstens als Arbeitstiere zu sehen. Jack hat sich ungefähr 2x pro Leben geduscht und hat entsprechend bestialisch gestunken, hatte Läuse/Flöhe, seine Klamotten waren dreckig etc., von Bildungsunterschieden (und dadurch bedingtem Sprachgebrauch z. B.) zwischen den beiden ganz zu schweigen. Sie hätten sich in real life genauso wenig verständigen können wie Aliens aus verschiedenen Zivilisationen. Ganz egal, ob Jack Rose hübsch oder nicht fand, hatte er berechtigte Angst, dass wenn er sie auch nur mit einem Finger berührt, das Rechtssystem aus ihm einen Gewalttäter macht. In der Realität gab es solche Affären kaum.
  8. Ich fürchte, ihr überschätzt das Phänomen. Klar, es gibt Frauen, die warum auch immer im Privaten bis ans Lebensende nicht glücklich geworden sind und für immer und ewig irgendeinen random Typen idealisieren, den sie kaum gekannt haben. Für die allermeisten Menschen sind solche Storys einfach ein Teil ihrer Lebensgeschichte , eine nette Erinnerung an ihre Jugend, mehr auch nicht. Sprich, man erinnert sich an die erste „dahin fantasierte“ Liebe genauso wie an die erste Lehrerin in der Schule, an Omas Plätzchen an Weihnachten oder an ein Festival-Wochenende vor 15 Jahren. Genauso habe ich es bei Rose auch gesehen, nur dass in ihrem Fall die erste Love Story mit extrem traumatisierenden Ereignissen zusammenfiel. Ist doch klar, dass man es nicht einfach mal vergisst.
  9. Hier z. B. ein paar Infos von einer Organisation, die per Definition finanzielles Interesse an Verringerung der Krebserkrankungsraten hat: https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/haut-und-allergie/solarium-und-hautkrebs-so-riskant-ist-ein-besuch/ Wenn ich mich korrekt erinnere (bin zu faul zu googlen jetzt), kommt Hautkrebs eher so nach 20-30 Jahren, weil gesundheitlich relevante negative Effekte kumuliert werden. Wenn man also mit 60 anfängt, ins Solarium zu gehen, ist es nicht so kritisch, weil man ggf. altersbedingt stirbt, noch bevor man Hautkrebs bekommt. Und selbst wenn man an Hautkrebs mit 80 sterben sollte, ist es nicht gerade ein tragisch früher Tod. Abgesehen von Krebsrisiko beschleunigt die Exposition Hautalterung. Ich wüsste also nicht, warum man dafür zahlen sollte.
  10. Dieser konkrete Thread ist nun mal im Bereich „Beziehungen“ zu finden, daher meine Nachfrage.
  11. Nie was anderes behauptet. Solche Schlussfolgerungen gelten immer auf Gruppenniveau, womit viele hier ein riesengroßes Problem haben. Dir würde ich aber unterstellen, das du den Unterschied zwischen Einzelfall und Gruppe verstehst. Im Durchschnitt findet man das Modell „x Kinder von x verschiedenen Vätern, keiner beteiligt sich an der Erziehung und man kennt ihre Namen nur ganz ungefähr“ eher im Präkariat als unter Professorinnen. Klassismus wäre es, wenn ich eine Klasse der anderen vorziehen würde oder behaupten würde, dass Menschen aus Klasse X per Definition immer besser sind als Menschen aus Klasse Y. Nichts liegt mir ferner. Meine Aussagen sind wertneutral, die Wertung wird durch den Leser reingebracht. Soziales Milieu/Klasse/sozioökonomischer Status ist einfach ein wichtiger Faktor bei den meisten Diskussionen hier, den man mitberücksichtigen muss. “Ein Faktor“, nicht „der einzige“ oder „der entscheidende“.
  12. Die Frage ist, wofür die Empfehlung ausgesprochen wird. Für die Lays? Dann mag es so stimmen. Für LTR? Muss jeder selber wissen, ich würde da aber niemandem empfehlen, sich zu blauäugig in dieses Abenteuer zu stürzen. Am Ende ist es (nicht nur, sondern auch) ein Stück weit eine Frage des sozialen Milieus. In sozial schwächeren Milieus ist es nichts ungewöhnliches, x Kinder von x verschiedenen Männern zu bekommen und mit keinem von denen mehr zusammen zu sein. Wenn in einem Umfeld alle das so machen, stört es entsprechend weder Mann noch Frau bei der Partnersuche.
  13. @kre0, bitte hör nicht darauf. Eine Erkrankung macht dich nicht zu einem „minderwertigen“ Menschen. Sie ist vielmehr ein Belastungsfaktor für dich und deine Mitmenschen, genauso, wie es z. B. bei Krebspatienten der Fall ist (oder was auch immer für Schicksalsschläge einem einfallen können). Manche Betroffene und Angehörige können damit besser umgehen, andere schlechter, manche erlernen den Umgang „on the way“.
  14. Ok, solche Informationen wären im Eingangspost hilfreich. Ich gehe davon aus, dass dein Leidensdruck jahrelang vor der Therapie bestand, einfach weil es schwer ist, an die Therapieplätze zu kommen. Dass es nicht auf dein Familienleben „abgefärbt“ hat, ist ziemlich ausgeschlossen. Und erklärt für mich, wie gesagt, das „bemutternde“ Verhalten deiner Frau. Wenn sie den Eindruck hat, dass sie einem kranken Menschen helfen musst, klar, motiviert sie dich, vor die Tür zu gehen und zu flirten. Das würde sie auch für eine Freundin tun, als anständiger Mensch. Klar, weil du vermutlich komplett angstgeleitet lebst. Im Privaten hast du Angst, Leute abzustoßen und bist deshalb extremst harmoniesüchtig, im Job hast du Angst, deine hart erkämpfte „King of the Hill“ Position zu verlieren, deshalb schlägst du lieber zu viele als zu wenige Schädel ein. Im Privaten wie im Beruflichen würde man mit einer differenzierteren Vorgehensweise bessere Ergebnisse erzielen/glücklicher leben, aber dafür müsste man die Angst unter Kontrolle bringen.
  15. Auch sein Verhalten, da hast du recht. Nein, ich habe auch direkt erwähnt, dass es keine Rechtfertigung, aber ggf. eine Erklärung sei. Mit einem langzeiterkrankten Partner zu leben (+ ein kleines Kind großzuziehen) ist objektiv gesehen eine große Belastung. Gleichzeitig ist es moralisch verpönt, sich von jemandem zu trennen, nur, weil die Person seit Jahren krank ist (außer Alkoholismus/Drogensucht vielleicht). Ggf. hat seine Ehefrau unbewusst nach einer Exit-Strategie gesucht und da ist ein Narrativ wie „Gefühle für jmd anders“ etwas dankbarer als „Ich kann nicht mehr deinen gesundheitlichen Zustand ertragen und will mich dadurch nicht mehr bei meiner Lebensplanung einschränken“. Die Frau steht nun mal auch nicht kurz vor der Rente und will wahrscheinlich noch was vom Leben haben. Aber das ist sehr spekulativ, weil wir noch nicht TE‘s Antworten kennen.
  16. @kre0, seit wann bist du in Psychotherapie und warum? Also mir geht es nicht um deine Diagnose, sondern eher darum, ob du dir lange vor/direkt nach dem Ehebruch in Behandlung begeben hast und ob es da eine Connection gab. Vielleicht habe ich es überlesen, aber ich meine, dass du vorher deine Therapie nicht erwähnt hast. Wenn die Geschichte so aussieht, dass du z. B. seit Jahren unter einer schweren Zwangsstörung, Depression, was auch immer leidest, dann rückt es das Verhalten deiner Frau in ein ganz anderes Licht für mich. Und nein, es wäre keine Rechtfertigung und sicherlich nichts, was man schön reden sollte, aber es wäre doch nachvollziehbar. Genauso wie ihr „mercy“ Verhalten in der aktuellen Situation.
  17. Es ist ja nicht meine Meinung, sondern eine literarische Aufarbeitung der Reaktion der mir bekannten „Landeier“. „Schampus“, ich bitte dich! 🧐 🎩 ☝️
  18. @Red Side 1795, es wirkt nicht bei allen, aber bei vielen: Beta-Carotin-reichhaltige Nahrungsmittel wie z. B. Möhrensaft oder Grünkohl in der entsprechenden regelmäßigen Dosierung. Neben dem rein optischen Effekt ist die antioxidative Wirkung für den ganzen Körper top.
  19. Für dich und für mich. Der TE hat dagegen geschrieben, dass er bloß nicht „in einem Schuhkarton“ leben will, vermutlich auch nicht für einen Test.
  20. Dann ist dein Nickname maximal irreführend. 😂 Aber das wäre vermutlich eine Einzimmerwohnung. Mir bekannte Leute aus tiefsten Dörfern, die fürs Studium/für die Arbeit in eine Großstadt gezogen sind, kommen mit dem Konzept des stark begrenzten Wohnraums nicht klar. Daraus entstehen völlig absurde Konstrukte wie 20-jährige Studis, die sich 2-Zimmerwohnungen 40 Autominuten von der Uni nehmen. Auf die Frage, ob man denn als Single-Studi wirklich 60 qm + Auto braucht, kommt ein zutiefst erschrockener Blick, als ob es sich bei Ein-Zimmer-Wohnungen um eine grobe Menschenrechtsverletzung handelt. Im nächsten Schritt wird man vollgeheult, wie teuer das alles ist.
  21. Andere Sportarten haben auch schöne Trainer. 🥰
  22. @kre0, dein Bestreben, ihn bei jeder Gelegenheit schlecht zu reden, zeugt nur von deiner Unsicherheit. Fakt ist: Der Typ hat deine Frau gelayed, ohne, dass du davon wusstest. Du hast dagegen quasi eine schriftliche Erlaubnis von deiner Frau, herumzuhuren, und hast immer noch keinen Lay hinbekommen, 8 Wochen hin oder her. Die Tatsache, dass deine Frau dich dazu motivieren muss (bzw. das Gefühl hat, dass sie es muss), zeugt davon, dass sie dir auch nicht wirklich zutraut, eine andere Frau abzukriegen. Du willst es nur nicht so sehen, das verstehe ich, aber wir sind her nun mal dafür da, dir eine andere Perspektive aufzuzeigen.
  23. Wer in einem Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen um sich werfen. Der Typ hat es ohne große Anstrengung geschafft, fremde Ehefrau zu verführen - du tust dich dagegen anscheinend selbst mit Single-Frauen schwer. Da er seine Ehe nicht auflösen will, ist es nur weise von ihm, die Geschichte mit seiner Affäre wieder „abzumoderieren“ und sich bei Bedarf die nächste suchen. „Wenn ich groß werde, werde ich Sankt Martin“. Can‘t wait. No comment.
  24. @nonvaluer, nochmal: Was genau versprichst du dir von einer Uni-Stadt? Dass 20-jährige Studentinnen dich ununterbrochen bespringen? Ich formuliere es mal vorsichtig: das wird kein Selbstläufer, gerade wenn es in deinem Dorf nicht läuft.
  25. Es ist individuell. Ich persönlich wusste immer, dass für mich kein Mann mit Kindern von einer Ex-LTR in Frage kommt. Als Erwachsene will ich meine Freizeit ganz anders gestalten als unbezahlt (!) fremde Kinder zu babysitten. Niemand wird dir „Danke“ dafür sagen. Wenn du dich vom Partner wieder trennst, vergisst das Kind (je nach Alter natürlich) schnell, wie du aussiehst, und grüßt dann nicht mehr auf der Straße. Es gibt Angenehmeres. Darüber hinaus spielt je nach Fall noch „erweiterte Familie“ eine Rolle, z. B. dass die Ex-Schwiegermutter des Partners dir erzählt, wie man nun mal das geliebte Enkelkindchen zu erziehen hat. Oder, dass sie alle bei jedem Fest von Geburtstag über Weihnachten bis hin zur Hochzeit eines Cousins dritten Grades alle auf „happy family“ tun, während du wie ein Hund zu Hause bleiben darfst. Gleichzeitig fände ich es grundfalsch, mich zwischen die Kinder und ihren Vater zu stellen. Je mehr sich ein Vater um seine Kinder kümmert, umso besser, nur eben ohne mich.