Beeinflusst Pornographie unsere Sexualität?

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vor 22 Stunden, Carda schrieb:

Vielleicht ein paar Dinge zur Klärung: 

Die Fragen, die gestellt werden, repräsentieren nicht meine eigene Meinung, sondern sind Teil von wissenschaftlichen Instrumenten. Sie spiegeln bestimmte Einstellungen wider, denen man persönlich zustimmen kann oder die man ablehnen kann. Da meine Arbeit auch begutachtet wird, kann ich keine Ergebnisse in irgendeine Richtung lenken. Ich muss alles im Rahmen anderer Forschungsergebnisse interpretieren und dabei erläutern, was für die eine Interpretation spricht und was für die andere.

Die Fragen sind bewusst so formuliert, dass einige Menschen hier zustimmen und einige eben ablehnen (man hat ja immer die Möglichkeit "ich stimme nicht zu" anzuklicken). 

Auch möchte ich nicht beweisen, dass etwas so und so ist, sondern ich möchte untersuchen, ob es sich so verhält. Ich kann die Skepsis jedoch verstehen, immerhin geht es hier um einen sensiblen Bereich. Ich danke also jeder und jedem, die/der dennoch teilnimmt.

 

Kritik nicht verstanden, sechs, Hintern wird versohlt.

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Manche Männer entdecken durch Pornos, dass sie bisexuell sind. Und/oder auch mal mit ner Transe würden. Oder dass sie auf Asiatinnen oder schwarze Frauen stehen und werden dadurch viel weltoffener. Das passt aber natürlich nicht ins Weltbild "Durch Pornos wird der eh schon ekelhafte rassistische und frauenverachtende weiße heterosexuelle Mann noch ekelhafter, rassistischer und frauenverachtender". 

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Am 13.12.2018 um 13:17 , Carda schrieb:

Die Umfrage ist selbstverständlich anonym und dauert bloß 15 Minuten. 

https://www.sozialpsychologie-potsdam.de/limesurvey4/index.php/673988?lang=de



Selten einen so wirren und voreingenommen Fragebogen gesehen. Das Thema verdient durchaus eine Untersuchung auf wissenschaftlichem Niveau. Aber das sind dann komplett andere Fragen. Da starre ich liebe 15 Minuten die Wand an. 

bearbeitet von Bernd-das-Brot
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vor 2 Stunden, Bernd-das-Brot schrieb:

Aber das sind dann komplett andere Fragen.

Zumal man ja nicht nur sexistische Fragen stellen müsste, sondern auch welche, die einen Kausalzusammenhang aufzeigen. Oder nach dem Umfang des Pornokonsums fragen. Oder kommt das gegen Ende des Fragebogens? Ich habe den nach den ersten beiden Seiten nicht mehr gelesen.

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Mir lag wissenschaftliches Arbeiten ja nicht so, aber das war wirklich großer Müll. 

undifferenziertes Vokabular / Kommatafehler / Umgangssprache etc. 

Zudem merkt man, dass die Fragen auf ein bestimmtes Ergebnis abzielen, nämlich, dass Männer mit hohem Pornographie-Konsum Frauen öfter zu Objekten degradieren und ihre Grenzen nicht wahren. Polemik pur. 

Für eine Masterarbeit ziemlich schwach. 

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Am ‎13‎.‎12‎.‎2018 um 13:17 , Carda schrieb:

Liebe PickUp-Community,

eure Meinung zu einem wichtigen Thema ist gefragt: Beeinflusst der Konsum von Pornographie unsere Einstellungen zu sexuellen Beziehungen? Mit dieser Frage möchte ich mich in meiner Masterarbeit wissenschaftlich auseinandersetzen. Dazu suche ich noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 18-29 Jahren, die bei meiner Online-Umfrage mitmachen möchten. Zum Teilnehmen einfach auf den unten stehenden Link klicken. Die Umfrage ist selbstverständlich anonym und dauert bloß 15 Minuten. Alles Wichtige zum Datenschutz erfahrt ihr noch einmal bevor die Umfrage beginnt. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich unterstützen würdet. 

https://www.sozialpsychologie-potsdam.de/limesurvey4/index.php/673988?lang=de

Vielen Dank für eure Hilfe!

 

In der Umfrage unter dem Link geht es doch gar nicht um Pornographie?
Ich sehe nur Thesen zum Thema Sexualpsychologie der Frau.

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Am 13.12.2018 um 17:32 , Carda schrieb:

Da meine Arbeit auch begutachtet wird, kann ich keine Ergebnisse in irgendeine Richtung lenken.

Klar kannst du das. Auch dein/e Professor/in kann durch die Auswahl der Fragen das Ergebnis in eine (gewünschte) Richtung lenken.

Das ist für eine Masterarbeit auch völlig OK... wird teilweise auch auf Diss-Level noch so gemacht... hat aber mit ehrlicher Forschung nichts zu tun.

Trotzdem viel Erfolg.

 

PS.: Studien über die Auswirkungen von Pornokonsum z. B. auf die Sexualität (nimmt ab, da eine Mann und Frau im wirklichen Leben fast nicht das leisten können, was man dort sieht) gibt es schon reichlich.

bearbeitet von feinesüße

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Auf Youtube gibt es eine Art Referat eines Typen bezüglich Porno. Welche Auswirkungen Porno auf die Gesellschaft hat. Zufall oder nicht, aber genau nach dem Porno-Boom ist die Scheidungsrate explodiert. 

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Und ich dachte wegen mehr Frauenrechten und Feminismus.

Man lern immer wieder was Neues

 

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vor 1 Minute, Noodle schrieb:

 

Und ich dachte wegen mehr Frauenrechten und Feminismus.

Man lern immer wieder was Neues

 

Feminismus ist hier so ein heikles Thema.. Ich sag lieber nix mehr dazu. Sonst verpasst mir die Leder-Luder noch eine Sperrzeit 😅

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Klingt wie von einem Genderinnen-Lehrstuhl erdacht. Was hat Bologna bloß aus den deutschen Universitäten gemacht?

 

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Am Thursday, December 27, 2018 um 23:34 , TimComeOn schrieb:

Auf Youtube gibt es eine Art Referat eines Typen bezüglich Porno. Welche Auswirkungen Porno auf die Gesellschaft hat. Zufall oder nicht, aber genau nach dem Porno-Boom ist die Scheidungsrate explodiert. 

Hängt wohl eher mit der allgemeine Liberalisierung der Gesellschaft zusammen. Das ist nämlich die Zeit, wo Scheidungen nicht mehr in den breiten Gesellwchaftsschichten geächtet war,also man sich scheiden lassen konnte.

 

Die Ehen waren früher genauso gut / beschissen wie heute, nur hatte man keine Wahl.

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Am Friday, December 28, 2018 um 14:03 , HerrRossi schrieb:

Klingt wie von einem Genderinnen-Lehrstuhl erdacht. Was hat Bologna bloß aus den deutschen Universitäten gemacht?

 

Das ist gewiss keine Folge von Bologna. Gender ist in Mode, das hat wenig mit dem Bachelorsystem zu tun, welches die Abschlüsse egalisiert, nicht die Inhalte.

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[1] Diese politische Korrektheit ist der letzte Müll genauso wie die Unterform Gender-mainstraming-sonstwas... alle heucheln es vor weil es "richtig" ist aber innerlich alle selbstsüchtig.

[2] Nein ich glaube nicht das Pornos der Grund für die Scheidung sind, eher sind Scheidungen und mangelnder Sex der Grund warum Leute zu Pornos greifen.

[3] Gleichberechtigung ist was gutes, aber die Frauen überspannen den Bogen. Gibt man jemanden die Hand wollen sie gleich den ganzen Arm. Anstand mal friedlich miteinander zu leben, sich hinzusetzen und die Probleme mit Rente, Mann und Frau, etc... zu lösen. Nö. Selbst nichts reißen und auch andere mit runterziehen. Wisst ihr warum Menschen früher versucht haben mit einander klar zu kommen? Weil es damals wenig Produkte gab. man konnte nicht einfach ein Gerät ersetzten oder alleine überleben, man musst etwas reparieren da Geld fehlte oder man alleine nicht an genug zu Essen kam. Heute wo man bei dem kleinsten Problem aufn Samrtphone direkt ein neues von Den Eltern bekommt, erzieht nicht dazu Probleme selbst zu lösen. Bei dem kleinsten Streit oder Uneinigkeit trennen sich die Menschen. "Da draußen gibt es Millionen, irgendeiner ist perfekt, warum dann noch mit dem abgeben, der hat schon mal was gesagt, dass ich falsch verstanden habe".... so in der Art. Leute wissen das Leben erst zu schätzen, wenn sie darum fürchten müssen.

 

So Shitstorm ist vorbei, könnt wieder rauskommen :D

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Puh,… ich bin wohl einer der Menschen, denen man am wenigsten Vorwirft, Frauenverachtend zu sein, aber die Fragen sind sprachlich wirklich extrem unpräzise.

…wenn eine Frau eine Beziehung mit einem Mann eingeht, muss sie damit rechnen, dass dieser Sex "einfordert" (so in etwa war die Formulierung). Was heißt: "Einfordern"? Sagen: "Hey, wir sind zusammen, ich steh' auch Sex; und honestly, wenn wir keinen Sex haben, werde ich diese Beziehung beenden." Eine Beziehung zu beenden, ist das gute Recht eines jeden Menschen. Oder heißt "einfordern", dass er sich über ihre Ablehnung hinweg setzt und sie vergewaltigt, physisch zwingt oder mit anderen Druckmitteln, psychischer Gewalt etc. dazu zwingt?

…und was heißt ständig wieder Formulierung "müssen Frauen damit rechnen" oder "sollen Frauen damit rechnen"? Ist der Begriff "sollen" hier als Imperativ gemeint, im Sinne eines: "Es soll so sein, dass Männer dies und das tun"? Oder im Sinne eines "Es ist so, dass Männer dies und das tun - empirisch - und Frauen tun gut daran, damit zu rechnen"? Das sind komplett unterschiedliche Dinge; und eine Frage (keine Ahnung mehr welche) hab' ich letztlich gar nicht verstanden.

…und btw. "Wissenschaftstheorie" und Methodologie gehören zu meinen Schwerpunkten auf der Uni; is' also nicht so, als wär' ich bloß zu dumm, um die Wissenschaftlichkeit dahinter zu verstehen oder zu dumm um die Fragen zu verstehen.

…also wenn sogar ich - als mehr oder weniger erklärter Feminist - über die Fragen empört bin, dann will das echt was heißen.

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vor 14 Stunden, endless enigma schrieb:

doubt

Möglicherweise ist es ja auch andersrum, und nach Anstieg der Scheidungen ist der Pornokonsum gestiegen.

#korrelationistnichtkausalität

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