Monogamie, Loyalität und der Untergang des Abendlandes

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in der letzten Zeit sind einige Threads ausgeartet und es hat sich eine Grundsatzdiskussion zum Thema Monogamie entwickelt. Deswegen habe ich mal einen separaten Thread zum Thema erstellt. Dieser soll die Fortführung der Diskussion ermöglichen, ohne das die Threads mit Praxisbezug gesprengt werden. 

In den Threads gab es einmal gesundheitliche Gründe die den Sex verhinderten, in einem anderen Fall hatte sich die Partnerin in die Mutterrolle zurückgezogen und sich somit aus dem Sexleben genommen. Ich habe in beiden Fällen das Fremdgehen befürwortet, da mMn. neben der Verantwortung meinem Partner gegenüber, auch eine Verantwortung mir gegenüber besteht. Mein Partner gehört nicht mir und ich nicht ihm/ihr.

Die Vereinbarung der Exklusivität wird getroffen wenn beide Partner mit dem Sexleben in der Beziehung zufrieden sind.
Was aber wenn dieser Zustand sich ändert? 
Und Wenn Gespräche keine Verbesserung bringen?
Bin ich dann verpflichtet mich aus dem Spiel zu nehmen um dem moralischen Anstand Rechnung zu tragen?
Rede ich offen darüber mit meinem Partner / aka öffne ich die Beziehung, was wenn er das nicht will?
Ist es okay eine langjährige und ansonsten gut funktionierende Beziehung zu beenden, weil einer der Partner gerade andere Prioritäten im Leben setzt? 

Ich persönlich finde das nicht und ich möchte es auch gar nicht wissen wenn meine Partnerin mich betrügt. Mein Leben ist schön, solange ich von diesen Dinge nichts weiß. Erfahre ich davon, beeinflussen sie mein Leben und das Verhältnis zu meinem Partner negativ. Ich nehme also lieber die blaue Pille als die rote.

Nun sind die meisten Menschen nicht so wie ich. Viele wollen es lieber wissen wenn ihr Partner fremdgeht.
Warum ist das so?
Was ist der Mehrwert?
Bereichert diese Information mein Leben? 
Wie belastbar ist das Vertrauen in einer Beziehung?
Kann/darf ich überhaupt erwarten, das ein Mensch sich immer so verhält wie es vor langer Zeit mal abgesprochen war?

Ich habe für mich entschieden das es nicht geht. Wir Menschen sind zu vielen äußeren Einflüssen ausgesetzt und verändern uns ständig. Deswegen ist bei mir das Fremdgehen immer schon eingepreist. Das sage ich auch offen beim Beginn der Beziehung. Mach was du willst - ich will es nur nicht mitbekommen. Das befreit mich davon Hrinfick zu schieben da ich ja eh damit rechne das ich irgendwann hintergangen werde. Ich für mich empfinde das als Befreiung. 

Ich bin gespannt auf euren Input und die daraus resultierende Diskussion.  

bearbeitet von Sam Stage
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Monogamie-Diskussion im PUF. Das ist ja wie wenn die im Vatikan über den Orgasmus diskutieren. 😂

Erstmal denke ich, kommt das auf die Situation PU Ficken ODER Frische Beziehung an. Wenn einer in der Kennenlernphase deutlich macht, dass er gerne Poly fährt, dann sollten da beide auf demselben Level sein.

Ansonsten kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen. Seitdem ich beim Daten von Anfang an klar sage, dass ich über Monogamie hinaus bin, eine Offene Beziehung führe und den HB auch ausdrücklich diese Freiheit ans Herz lege, fliegen mir die HB nur so zu. Moderne Frauen schätzen diese Freiheit und finden es anscheinend gut, wenn man da klare Kante zeigt. Auf gleicher Augenhöhe. Ganz im Sinne der Gleichberechtigung. Leben und Leben lassen.

Treue beginnt und endet nicht im Bett.

bearbeitet von Sloggy
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@Sam Stage - ist evtl gut in „PU-Thema des Monats“ aufgehoben, @jon29 betreut den Thread.

Ausserdem wärs gut, die Fragestellung genauer zu definieren. Ist wenig aussagekräftig so.

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Unterscheiden wir hier auch von sexueller und emotionaler Monogamie oder gehört das zusammen?
Wenn man mit einem Menschen Monogamie vereinbart, dann sollte man sich auch daran halten. Wenn man es nicht kann, dann soll man es sagen.
Wenn es nach einer bestimmten Zeit nicht mehr monogam geht, dann soll man es ebenfalls sagen.

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Gerade eben, botte schrieb:

@Sam Stage - ist evtl gut in „PU-Thema des Monats“ aufgehoben, @jon29 betreut den Thread.

Ausserdem wärs gut, die Fragestellung genauer zu definieren. Ist wenig aussagekräftig so.

Wenn @jon29 das für sinnvoll hält kann der Thread gerne verschoben werden.
Eine konkrete Fragestellung gibt es in dem Sinne nicht, ich wollte nur der Diskussion in den Praxis-Threads eine eigene Plattform geben.

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Meine Meinung:

Die Vereinbarung der Exklusivität wird getroffen wenn beide Partner mit dem Sexleben in der Beziehung zufrieden sind. 
Das ist mir neu. Ich kenne niemanden, in dessen Beziehung Treue-Versprechungen an Bedingungen geknüpft sind. 

Bin ich dann verpflichtet mich aus dem Spiel zu nehmen um dem moralischen Anstand Rechnung zu tragen?
Verpflichtet vor dir selbst und vielleicht Gott. Aber ich für meinen Teil bleibe gerade und wenn es sein muss, muss es sein - ich beende die Beziehung. Punkt. Dafür sollte jeder Mann; vor allem Mr. Alpha; die scheiß Eier in der Hose haben. 


Was aber wenn dieser Zustand sich ändert? 
Und Wenn Gespräche keine Verbesserung bringen?
Rede ich offen darüber mit meinem Partner / aka öffne ich die Beziehung, was wenn er das nicht will?
Ist es okay eine langjährige und ansonsten gut funktionierende Beziehung zu beenden, weil einer der Partner gerade andere Prioritäten im Leben setzt? 

Ja es ist in Ordnung. Wenn du die Frau nicht mehr liebst, dann machst du auch "einfach" Schluss. Wenn Alles nichts bringt, dann liegt die Antwort auf der Hand. 😉 

 

Ich persönlich finde das nicht und ich möchte es auch gar nicht wissen wenn meine Partnerin mich betrügt. Mein Leben ist schön, solange ich von diesen Dinge nichts weiß. Erfahre ich davon, beeinflussen sie mein Leben und das Verhältnis zu meinem Partner negativ. Ich nehme also lieber die blaue Pille als die rote.
Du empfiehlst also jemanden fremdzugehen, weil du es dort befürwortest und wenn deine Freundin dir fremdgeht, willst du es nicht wissen, weil... du selber weißt, dass es dich verletzen könnte? Komische Logik! Oder Doppelstandard? 

Wer unehrlich ist, ist dass meistens nicht nur in einem Lebensbereich! Scheiß mal auf das Vögeln - das ist eine Prinzip-Sache. Und auf wirklich unehrliche Menschen verzichte ich gerne 🙂 

 

Nun sind die meisten Menschen nicht so wie ich. Viele wollen es lieber wissen wenn ihr Partner fremdgeht.
Warum ist das so?

Weil es ein Vertrauensbruch ist --> und dann wird entsprechend reagiert/gehandelt. 
Sorry, not Sorry. Aber in was für Kreisen bewegst du dich? Ich kenne Leute, deren Vertrauen missbrauchst du einmal und danach liegst ne' Woche im Krankenhaus oder gar unter der Erde. Dafür ist dort absoluter Verlass aufeinander. Und sowas ähnliches ist für mich inzwischen selbstverständlich. 


Was ist der Mehrwert?
Das unehrliche Menschen direkt aussortiert werden können. 


Bereichert diese Information mein Leben? 
Nein. Aber muss ja auch nicht immer Alles schön sein oder? 


Wie belastbar ist das Vertrauen in einer Beziehung?
Am besten so belastbar, dass man mit seinem Partner über solche Fragen offen reden kann 🙂 


Kann/darf ich überhaupt erwarten, das ein Mensch sich immer so verhält wie es vor langer Zeit mal abgesprochen war?
Erwarte nichts, was du nicht selber geben kannst. Und gestehe den Menschen zu, was du selber gerne hättest. Damit fahre ich gut! (und erwarte ich dann auch vom Gegenüber) Und wenn ich Treue verspreche, werde ich dies auch halten. Ganz einfach. Wenn es (gravierende) Probleme für mich mit einem Versprechen gibt, dann verspreche ich es erst gar nicht oder muss damit Leben, dass es Konsequenzen haben kann wenn ich daran etwas ändern möchte. 

Ein Mann ein Wort oder nicht? Altmodisch? Klappt bei mir mit 25 hervorragend... und rate mal, was meine Freunde an mir schätzen und was für Leute meine Freunde sind...? 😄 

 

Grundsätzlich kann man hier eine riesen Diskussion auf drölf Ebenen genieren....

Emotional, sexuell, wie, was..... etc pp 

vor 11 Stunden, Sam Stage schrieb:

Deswegen ist bei mir das Fremdgehen immer schon eingepreist. Das sage ich auch offen beim Beginn der Beziehung.

Sehr gut. Damit ist das in meinen Augen auch korrekt gelöst. 🙂 Wenn "Sie" damit nicht konform geht, wird halt keine Beziehung draus. 

 

vor 11 Stunden, Sam Stage schrieb:

da ich ja eh damit rechne das ich irgendwann hintergangen werde

Mit der Einstellung, kann man eine echte, tiefgehende, vertraute, emotionale Verbindung zu einem Menschen eingehen? Krass... 

Es heißt gerne: Gleich und Gleich gesellt sich. Du empfiehlst Leuten unehrliche Handlungen (=Andere Hintergehen) und erwartest selber Hintergangen zu werden (=vermutlich schon passiert). Vielleicht ändert sich das, wenn du dein Mindset änderst? 

 

Um auch einen direkten Beitrag zur Diskussion zu geben: Ich mag monogame Beziehungen >> ich habe in meinen Beziehungen noch nicht den Punkt erreicht, wo ich jemand anderes vögeln wollte << aber gefreit bin ich davor vielleicht auch nicht. Daher ist meine Devise 'Reden'! Sollte sich die Einstellung von mir oder meiner Partnerin ändern, spricht man darüber und findet eine Lösung oder trennt sich halt. Hat meine Ex dann auch irgendwann mal angesprochen und man fand eine Lösung die 'befriedigend' war 😄 für beide. 
Die Variante von @AloeVera ist mir auch sympathisch 🙂 

BTW. Habe ich bis jetzt keine einzige Frau getroffen, die offene Beziehungen toll fand oder Eine geführt hat... also ich weiß nicht, wo ihr die immer findet 😅🤷‍♂️  

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vor 8 Stunden, k.s.por schrieb:

Aber in was für Kreisen bewegst du dich? 

Über diesen Satz bin ich jetzt ein paar mal gestolpert. Und du bist da nicht der erste der das fragt.

Die Antwort die ich dir geben kann: HSE Frauen - also wenn wir HSE so definieren das der Mensch sein Leben gut auf die Kette bekommt, beruflich erfolgreich ist und in der Lage ist, langjährige Beziehungen (20 Jahre +) zu führen. In meinem Fall Akademikerinnen aus dem medizinischen Bereich. Keine Ahnung warum das so ist - ich suche die nicht speziell und arbeite auch in einem ganz anderen Bereich.

Ich hau jetzt Mal ne sehr steile These raus:

Sich innerhalb einer langjährigen Beziehung mit dem nötigen zu versorgen, ist ein HSE Merkmal. Jedenfalls für Menschen so ab 40. 

bearbeitet von Sam Stage

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vor 6 Minuten, Sam Stage schrieb:

Ich hau jetzt Mal ne sehr steile These raus:

Sich innerhalb einer langjährigen Beziehung mit dem nötigen zu versorgen, ist ein HSE Merkmal. Jedenfalls für Menschen so ab 40. 

Ist mir zu steil. Mal stark zugespitzt (und nur um der Argumentation willen, ich will Dir da nicht an den Karren): das könnte ein Junkie auch so formulieren. Sich mit dem Nötigen versorgen.

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Gut - hast du eine bessere Formulierung? Ich hab's nur schnell beim Frühstück runtergetippt damit ich's nicht vergesse.

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vor 22 Stunden, jezebel schrieb:

Unterscheiden wir hier auch von sexueller und emotionaler Monogamie oder gehört das zusammen?

Das ist ein sehr interessanter Aspekt!

Ich hatte beim erstellen des Threads nur die sexuelle Monogamie im Blick.

Emotionale Treue (was ich darunter verstehe) habe ich schon bei einigen Frauen erlebt. Die würden für nix in der Welt ihren Mann verlassen. Aber wenn der gerade den Fokus ausschließlich auf die Karriere legt, sie total untervögelt ist und alles reden nichts hilft...

bearbeitet von Sam Stage

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vor 20 Stunden, AloeVera schrieb:

Wäre genauso, wenn er 2000 Euro Urlaubskasse ohne Absprache in ne Party versenkt. Oder die Katze einfach ins Tierheim gibt.

Das ist absolut richtig.

Allerdings:

"Schatz - ich der Urlaub fällt in diesem Jahre leider flach, weil ich ne Sause mit den Mädels gemacht hab."

oder 

"Schatz - ich hab mich heute so richtig hart ficken lassen, weil du's gerade nicht bringst und nur deine Firma im Kopp hast."

Fühlt sich bei mir jeweils etwas anders an.

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Ich habe mal in einem spannenden Diskussionsfaden von @Firster zum Thema "Fremdgehen" schon etwas längeres dazu geschrieben. 

Bei nem ONS würde ichs definitiv nicht wissen wollen und für den äußerst unwahrscheinlichen Fall, das mir sowas mal passiert - ich würde die Klappe halten. Für beide Fälle gilt: Warum etwas Unbedeutendem eine Bedeutung geben und damit Himmel und Hölle in Bewegung setzen. 
Prinzipiell ist aber auch hier immer im Hintergrund zu beachten, dass man nicht plötzlich seinen Schwanz in der Pussy hatte, oder auf die Banane ausgerutscht ist - Fremdgehen passiert nie einfach so" - es sind immer sehr, sehr viele Schritte, die man gehen muss, jeder weitere Schritt eine Entscheidung, eine Entscheidung gegen die Beziehung. 

Passiert sowas öfter, würde ich mir von meinem Partner wünschen, dass er mit mir spricht. 

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vor 8 Minuten, Sam Stage schrieb:

Das ist absolut richtig.

Allerdings:

"Schatz - ich der Urlaub fällt in diesem Jahre leider flach, weil ich ne Sause mit den Mädels gemacht hab."

oder 

"Schatz - ich hab mich heute so richtig hart ficken lassen, weil du's gerade nicht bringst und nur deine Firma im Kopp hast."

Fühlt sich bei mir jeweils etwas anders an. 

ja, mein beispiel war flach. geb ich zu. sich fiktive katastrophenszenarien von männlein und weiblein im abendglanz des westens auszudenken, ist mehr so enigmas ding.

 

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vor 57 Minuten, Sam Stage schrieb:

Über diesen Satz bin ich jetzt ein paar mal gestolpert. Und du bist da nicht der erste der das fragt.

Die Antwort die ich dir geben kann: HSE Frauen

Ich meinte da eher den/die Freundeskreis/e 😄  

Die Kreise in denen ich Mädels kennenlerne, haben mich nur marginal geprägt. 

 

vor einer Stunde, Sam Stage schrieb:

Mensch sein Leben gut auf die Kette bekommt, beruflich erfolgreich ist und in der Lage ist, langjährige Beziehungen (20 Jahre +) zu führen. In meinem Fall Akademikerinnen

Gut... ich bin noch zu jung um 20 Jahre+ Beziehungen gut erlebt zu haben. Allerdings hab ich dazu die Beobachtung, dass einige/viele "Karriere-Menschen" sehr spitzfindig sind um ihren Erfolg zu steigern... und mMn. auch über kleine Leichen gehen. Erfolgreich; ja. Moralisch toll; mehh. Ich will das nicht pauschalisieren 😉 Es wundert mich aber auch nicht, dass ausgerechnet erfolgreiche Akademiker zum eigenen Vorteil den Partner hintergehen. 

Und meine These dazu: Unehrlich bleibt unehrlich... das ist für mich ein Widerspruch zu HSE. 

 

 

vor 48 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Einerseits ist es HSE nicht zu jammern, sondern zu machen. Die Alternative a sich mit einem nicht existenten Sexleben nicht abzufinden sondern darunter zu leiden und dennoch beim Partner zu bleiben ist definitiv LSE.

[...]

Kommen mehrere Einzelfälle zusammen würde ich aber mal davon ausgehen dass das keine Einzelfälle mehr sind sondern da was grundlegend schief läuft. Und Ehrlichkeit natürlich beidseitig laufen muss. Hat man einen partner der notorisch lügt und man ist cool damit, dann macht es auch nichts kaputt selber zu lügen. Dann ist eh schon alles hinüber was Ehrlichkeit angeht. 

Shit, du sprichst mir aus der Seele. Kann nur zustimmen! ❤️ 

 

 

Eine HSE Persönlichkeit, sollte in der Lage sein alle wichtigen Bereiche gleichermaßen zu betüdeln... oder sich dann konsequent von einem zu trennen. 

Ich selber würde in einem Angestellten-Verhältnis niemals 60h+/Wochen schieben. Das ist mir der Aufwand einfach nicht wert, wenn ich aufwiege wie stark meine persönlichen Bereiche leiden würden. Und was bringt mir das mehr Geld wenn ich keine Zeit und keine Kraft mehr habe sie auszugeben? Oder oder oder oder oder... 😄 Ich hab dann zwar keine Zeit und Kraft mit meiner Süßen zu bumsen, aber die Edelnutte lutscht mir auf dem Heimweg einen in der S-Klasse..? Hmm 🤣 

Dann kann man noch lieber viel Zeit in eine aussichtsreiche Selbstständigkeit stecken. Aber darum geht's ja nicht. 

 

Ehrliche Treue ODER ehrliche Untreue erfordern Charakter und Willensstärke. >>> Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe. 

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vor 22 Minuten, AloeVera schrieb:

fiktive katastrophenszenarien von männlein und weiblein im abendglanz des westens

😂

Ich hol' schon Mal den Aluhut. 🤪

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Am 20.11.2019 um 11:52 , Sam Stage schrieb:

Die Vereinbarung der Exklusivität wird getroffen wenn beide Partner mit dem Sexleben in der Beziehung zufrieden sind.
Was aber wenn dieser Zustand sich ändert? 
Und Wenn Gespräche keine Verbesserung bringen?
Bin ich dann verpflichtet mich aus dem Spiel zu nehmen um dem moralischen Anstand Rechnung zu tragen?
Rede ich offen darüber mit meinem Partner / aka öffne ich die Beziehung, was wenn er das nicht will?
Ist es okay eine langjährige und ansonsten gut funktionierende Beziehung zu beenden, weil einer der Partner gerade andere Prioritäten im Leben setzt? 

Du hast eine Sache vergessen, nämlich den Coolidge-Effekt.

Das ist bei mir sehr stark ausgeprägt und meistens ist das der Grund, warum ich fremdgehe.

Ich glaube, das ist bei sehr vielen Männern auch meistens der Grund, warum sie fremdgehen.

Also man hat eine feste Beziehung, aber wenn sich der Coolidge-Effekt meldet, geht man halt fremd und dann ist alles wieder gut.

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Mal von der moralischen, ethischen und Frage der Verantwortung abgesehen...

Ich persönlich denke nicht, dass du oder deine Partnerin langfristig nicht merken würden wenn einer von euch beiden fremdgeht. Sehe das eher wie @capitalcat - eine einmalige Sache die "passiert", okay... Klappe halten, reflektieren, die Ursachen ändern damit es nicht mehr passiert.

Aber dauerhaftes Fremdgehen, eventuell mit derselben Affäre, das macht doch emotional etwas mit dem Menschen. Da muss man, denke ich, schon sehr gut "nicht hinschauen" können.

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vor 16 Minuten, DarkTriad schrieb:

wenn sich der Coolidge-Effekt meldet, geht man halt fremd und dann ist alles wieder gut.

Was heisst, dann ist alles wieder gut? Wie habe ich mir das vorzustellen, dass der Coolidge-Effekt  sich MELDET?

 

Du hast regelmässig Sex mit deiner LTR. Plötzlich bekommst  du Appetit auf fremde Haut, machst dann Fremdfick-ONS und dann ist wieder alles gut. Du fickst dann ganz normal ein halbes Jahr lang jeden Abend wieder deine LTR wie es sich für einen braven Ehemann gehört, und kein Bedarf nach fremder Haut. Und dann plötzlich hast du wieder genug von deiner Herzens liebsten.

 

Erzähl doch mal.

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”Having sex with the same person is like eating at the same restaurant everyday.  Sure you can try different things on the menu but eventually you will want to eat at a new restaurant.“

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Gerade eben, wernerd schrieb:

Was heisst, dann ist alles wieder gut? Wie habe ich mir das vorzustellen, dass der Coolidge-Effekt  sich MELDET?

Man kann es sich so vorstellen, daß man ja auch nicht jeden Tag Nudeln essen mag.

Selbst wenn man sein Lieblingsessen jeden Tag essen muss, ist es einem bald über.

Und dann muss man erstmal was anderes essen, damit man wieder Nudeln oder sein Lieblingsessen mag.

Gerade eben, wernerd schrieb:

Du hast regelmässig Sex mit deiner LTR. Plötzlich bekommst  du Appetit auf fremde Haut, machst dann Fremdfick-ONS und dann ist wieder alles gut. Du fickst dann ganz normal ein halbes Jahr lang jeden Abend wieder deine LTR wie es sich für einen braven Ehemann gehört, und kein Bedarf nach fremder Haut. Und dann plötzlich hast du wieder genug von deiner Herzens liebsten.

Das beschreibt es ganz gut.

Ich hab eine zeitlang Sex mit der festen Freundin, aber nach einiger Zeit ist sie mir über.

Dann muss ich Sex mit einer anderen Frau haben und dann ist alles wieder gut.

Dann mag ich wieder Sex mit der festen Freundin haben.

Es ist wie mit den Spaghetti.

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vor 7 Stunden, capitalcat schrieb:

Bei nem ONS würde ichs definitiv nicht wissen wollen und für den äußerst unwahrscheinlichen Fall, das mir sowas mal passiert - ich würde die Klappe halten. Für beide Fälle gilt: Warum etwas Unbedeutendem eine Bedeutung geben und damit Himmel und Hölle in Bewegung setzen. ^

Was willst du uns mit diesem Scheuklappen Mindset bzgl. des Themas sagen? Dass ein ONS ein "Ausrutscher" ist, der nicht zählt? Man also trotzdem noch monogam ist? Oder nur die Frau?

vor 7 Stunden, capitalcat schrieb:

"Fremdgehen passiert nie einfach so" - es sind immer sehr, sehr viele Schritte, die man gehen muss, jeder weitere Schritt eine Entscheidung, eine Entscheidung gegen die Beziehung. 

Passiert sowas öfter, würde ich mir von meinem Partner wünschen, dass er mit mir spricht. 

Sehr widersprüchlich. Also jetzt doch Bedeutung. Sogar gleich Beziehung gefährdet im selben Satz. Und wieso Entscheidung gegen die Beziehung? Kann ich so nicht bestätigen. Coolidge-Effekt spricht auch dagegen.

Wenn das nie einfach so passiert, warum dann erst drüber sprechen wenn das öfter passiert?

Also wie war das nochmal mit dem Unbedeutendem? 😄

bearbeitet von Sloggy
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Zitat

Dann muss ich Sex mit einer anderen Frau haben und dann ist alles wieder gut.

Dann mag ich wieder Sex mit der festen Freundin haben.

Wenn du das mit deiner Freundin so vereinbart hast dann ist doch alles cool.

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vor 7 Minuten, DarkTriad schrieb:

Man kann es sich so vorstellen, daß man ja auch nicht jeden Tag Nudeln essen mag.

Selbst wenn man sein Lieblingsessen jeden Tag essen muss, ist es einem bald über.

Und dann muss man erstmal was anderes essen, damit man wieder Nudeln oder sein Lieblingsessen mag.

Das beschreibt es ganz gut.

Ich hab eine zeitlang Sex mit der festen Freundin, aber nach einiger Zeit ist sie mir über.

Dann muss ich Sex mit einer anderen Frau haben und dann ist alles wieder gut.

Dann mag ich wieder Sex mit der festen Freundin haben.

Es ist wie mit den Spaghetti.

Genauso ist es. Hat schon mal jemand vor Jahren geschrieben. Wenn du mit ner 10 zusammen bist brauchst du ab und zu den fremdfick auch wenn’s nur ne 4 ist (fiktives Beispiel). Es ist zumindest bei mir so egal wie hübsch ne LTR ist irgendwann brauch ich mal Abwechslung auch wenn diese dann weit schlechter aussieht. 
 

das belebt die LTR und man kann dann nochmal paar Wochen oder Monate drauf verzichten und mit seiner LTR glücklich sein 

ich wüsste auch nicht wie sonst Ehen möglich sein sollen die über Jahrzehnte halten. 
 

Und das ist auch das was Kapital Kitty oben meint- kenne mittlerweile einige die einfach die Einstellung haben ”komm was ich nicht weis etc, wenn er/sie paar mal im Jahr auf n Festival fährt oder whatever und da dann Vögelt dann sei es so. Man bekommt nix davon mit und gut ist“

 

bearbeitet von Bud_Fox
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