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vor 2 Minuten, capitalcat schrieb:

und mich in der Zeit komplett alleine finanziert. Ist alles möglich.

Prostitution zählt aber nicht, ne. ^^

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Leute. Würdet ihr bitte mal auf den Threadtitel schauen? Macht nen allgemeinen Plauderthread auf, wenn ihr über so ein Zeug diskutieren wollt.

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vor 56 Minuten, capitalcat schrieb:

Nein, das ist nicht richtig.

Kosten für Nahverkehr schon mal angeschaut? Daran wird die Rechnung schon scheitern.
 

Als junge Studentin kannst du ja täglich 50km mit dem Fahrrad fahren. ;-)

PS:

Sorry, @Virez. Habe deinen Einwand nicht absichtlich ignoriert, haben nur fast zeitgleich gepostet, so dass ich ihn erst nach dem Abschicken gelesen habe.

 

Ab jetzt zurück zum Thema.

bearbeitet von Kaiserludi

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vor 13 Minuten, Kaiserludi schrieb:

Wie oben bereits geschrieben ist in dem genannten Bafög Betrag die Wohnpauschale noch nicht berücksiichtigt. Insgesamt kommst du bei voller Berechtigung auf über 800 und in etwa auf den gleichen Betrag wie ein alleinstehender Hartz 4 Empfänger.

Nein, eben nicht. Als Student hat man keinen Anspruch auf Wohngeld. Der BAföG Höchstsatz liegt bei 835€. Mit Hartz 4 bekommste ne Wohnung mit bis zu 700-800€ mit finanziert je nach Stadt von daher kommen Hartz4-Empfänger deutlich besser weg. Aber ist jetzt auch egal. Mich hat halt nur aufgeregt, dass man über eine H4-Aufstockung nachdenkt, aber über eine BAföG -Aufstockung nicht..

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Gibt es eigentlich irgendwo Stellen, die den aktuellen Stand der Erkenntnisse über Corona zusammenfassen?

Ich finde nur Seiten, die gefühlt seit 2 Monaten unverändert sind. Oder *ist* das bereits der aktuelle Stand der Forschung?

Themen z.B.:

-Tröpfchen vs. Ärosol.

Alle Politclowns und Dummjournalisten labern gebetsmühlenartig die von irgendwem aus dem Arsch gezogenen 1,5 Meter Abstand runter. So als ob bei 1,49 m jedes Virus tot zu Boden fällt. Immer. Unter allen Umständen.

Vor ein paar Tagen ging mal kurz am Rande eine Studie rum, daß die Tröpfchenwolken von schnellen Fußgängern eher 5 Meter, Joggern 10 und Radlern 20 m weit reichen, besonders im Windschatten. Verschwand sofort wieder in der Versenkung und jeder labert weiter von 1,5 Meter. Von Wind (bei dem ich eine Reichweitenerhöhung von Faktor 5 für durchaus realistisch halten würde. Wer schonmal eine unverdünnte Rauchwolke 10m neben einem Raucher in die Lunge bekommen hat, weiß was ich meine) oder stehender Luft (8 Stunden im ungelüfteten Zweierbüro?) Und da greifen sich alle Viren trotzdem nach 1,49 m ans Herz und brechen zusammen?

-Masken

Laut RKI sind ja alle Masken immer total unwirksam. Außer wenn 10 Ärzte und Minister beim Kekswichsen in einem 2 qm großen Aufzug stehen. Dann kann sich keiner infizieren, denn die tragen ja alle Masken! So ähnlich wie "Ich kann mir nicht mehr den Arm brechen, selbst wenn ich vom Balkon springe, denn ich bin versichert!"

In einem Bericht aus einer Coronastation heute wurde das Personal gezeigt, das mit einfachem Mundschutz auf den Fluren rumläuft, bei offenen Türen der Intensivzimmer. Ein Arzt oder Pfleger erklärte, daß man damit auch in das Zimmer gehen kann und erst für Tätigkeiten in unmittelbarer Patientennähe Vollschutz braucht.

So. Wenn so ein Papierfetzen also auf einer Coronastation mit nem Dutzen Schwerkranker bei täglicher 12-Stunden-Exposition zuverlässig vor der *Ansteckung* des Trägers schützt (und nicht nur vor der vielbelaberten Weitergabe durch einen infizierten Träger), wie gut schützt so eine Maske dann erst im Alltag! Genauer "?", weil ich nicht weiß, wie alt der Beitrag war und das Krankenhaus selbst für die Wahl der Vorschrift ja auch einfach gewürfelt haben kann, ohne daß dies ein Beleg für die Sinnhaftigkeit sein muß.

Bei drei Apotheken in ein paar 100 m Abstand voneinander  habe ich vor ein paar Wochen vorgefunden: a) Gar nix,  b) FFP3 und c) Duschvorhang (Klarsichtfolie). Jede von einem studierten Apotheker betrieben, der die gleichen Informationen hat.

 

-Infektionszahlen und Dunkelziffer

Aktuell infizieren sich 3000 Leute am Tag neu. Heißt das, es sind z.B. eigentlich 30000, weil man ja nur die testet, die dabei umfallen und ins Krankenhaus kommen? Oder wieviel sind es denn nun in echt?

Wenn es 3000 sind, bei 60000 aktiv Infizierten und dieses R0-Dings bei 1-2 liegt, dann bedeutet das, daß immer noch am Tag 3000/(60000/80 Mio)= 2-4 Millionen infektionsrelevante Kontakte stattfinden? Bei geschlossenem Alles? Sind da deutschlandweit Gangbang-Partys auf jedem Stockwerk und in jedem Stadtteil außer in meinem? Oder bedeutet das, daß ein Infizierter zwei Wochen lang unbemerkt auf dem Weg zur Arbeit 200 Leute ansteckt und es einfach keiner blickt, wie ultrahochinfektiös das Virus ist?

 

Gibt noch so einige andere Fragen, die schon im Februar oder März aufkamen, und in China schon im letzten Jahr, wo ich seit Wochen immer nur dasselbe lese, aber nie was neues.

bearbeitet von HerrRossi

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vor einer Stunde, HerrRossi schrieb:

Gibt es eigentlich irgendwo Stellen, die den aktuellen Stand der Erkenntnisse über Corona zusammenfassen?

Ich finde nur Seiten, die gefühlt seit 2 Monaten unverändert sind. Oder *ist* das bereits der aktuelle Stand der Forschung?

Was verstehst du unter aktuellem Stand der Erkenntnisse? Die Seiten des RKI oder auch des CDC oder der WHO werden ständig aktualisiert. Aber leider ist es nunmal so, dass die Ergebnisse der Forschung oft nicht so schwarz-weiß sind, wie man sich das eben gerne wünscht. Und bei einem quasi völlig neuen Forschungsgegenstand wie SARS-CoV-2 hast du die "normalen" Unschärfen noch mal in potenzierter Form. Es erscheinen quasi im Minutentakt neue Paper, aber die müssen auch erst mal von der Wissenschafts-Community gesichtet, bewertet, eingeordnet werden. Praktisch jede Studie kommt mit gewissen Limitierungen, manche auch mit - teils erheblichen - methodischen Schwächen daher. Deshalb ist es in meinen Augen mehr als verständlich, dass die Gesundheitsbehörden nicht mit jeder neuen Studie gleich ihre kompletten Empfehlungen über den Haufen werfen. Zumal sie eben auch eine gewisse Spagatfunktion erfüllen müssen zwischen Aktualität/Vollständigkeit und dem Anspruch vertrauenswürdige (d. h. zu einem gewissen Grad auch beständige), unalarmistische und vor allem auch praktikable Empfehlungen abzugeben.

Themen z.B.:

-Tröpfchen vs. Ärosol.

Alle Politclowns und Dummjournalisten Stammtisch, Baby! labern gebetsmühlenartig die von irgendwem aus dem Arsch gezogenen 1,5 Meter Abstand runter. So als ob bei 1,49 m jedes Virus tot zu Boden fällt. Viren leben nicht und sind sowieso immer "tot". Immer. Unter allen Umständen.

Vor ein paar Tagen ging mal kurz am Rande eine Studie rum, daß die Tröpfchenwolken von schnellen Fußgängern eher 5 Meter, Joggern 10 und Radlern 20 m weit reichen, besonders im Windschatten. Verschwand sofort wieder in der Versenkung und jeder labert weiter von 1,5 Meter. Von Wind (bei dem ich eine Reichweitenerhöhung von Faktor 5 für durchaus realistisch halten würde. Wer schonmal eine unverdünnte Rauchwolke 10m neben einem Raucher in die Lunge bekommen hat, weiß was ich meine) oder stehender Luft (8 Stunden im ungelüfteten Zweierbüro?) Und da greifen sich alle Viren trotzdem nach 1,49 m ans Herz und brechen zusammen? In der Regel ist von MINDESTENS 1,5 Meter Abstand die Regel. Dir ist klar, was dieses Wort bedeutet oder? Ich glaube auch kaum, dass sich jemand diesen Abstand "aus dem Arsch gezogen" hat, sondern da werden sich schon ein paar kluge Menschen ihre Köpfe drüber zerbrochen haben. Bedeutet die Empfehlung, dass man bei 1,5 Meter Abstand immer und in jedem Fall sicher ist? Nein. Ist sie auf ewig in Stein gemeißelt? Nein. Es geht hier um allgemeine und praktikable Empfehlungen, die - unter Berücksichtigung des gegenwärtigen Kenntnisstandes - vor allem aus epidemiologischer Sicht heraus Sinn machen, d. h. um die Ausbreitung des Virus in der Bevölkerung (also im großen Maßstab) zu verlangsamen. Es geht hierbei nicht darum, garantiert jeden Einzelnen in jedem erdenklichen Spezialszenario unter Berücksichtigung von Wind- und Sonnenfleckaktivität abzusichern. Wenn du zu einer Risikogruppe gehörst oder dir unabhängig davon große Sorgen machst, dann meide Kontakte besser ganz. Und ja: Wenn es möglich ist, sind 2 (3, 4, 5, 15, 20) Meter Abstand im Zweifel besser als 1,5m. Längere Aufenthalte in geschlossenen, möglicherweise noch schlecht durchlüfteten Räumen zusammen mit einer (potenziell) infektiösen Person sind ebenfalls unabhängig vom Abstand wenig empfehlenswert, sofern es sich vermeiden lässt (symptomfreie Haushaltsangehörige ausgeschlossen).

Ganz eindeutig lässt sich das alles aber im Moment nunmal nicht sagen, dafür ist die Daten- bzw. Studienlage noch zu unsicher. Aktuell werden ja z. B. auch wieder Aerosole vermehrt als möglicher Infektionsweg diskutiert. Welche Relevanz dieser Übertragungsweg im Alltag hat, ist dann jedoch noch einmal ein anderes Thema. Im Moment geht man jedenfalls nach wie vor davon aus, dass Tröpfchenübertragung  der hauptsächliche Übertragungsweg ist. Zu deiner genannten Studie: Nehmen wir mal an, sie kommt zu richtigen Schlüssen hinsichtlich der maximalen Tröpfchenreichweite - heißt das dann, dass nach 20m immer noch ausreichend infektiöses Virus vorhanden ist, damit man sich anstecken kann? Wie hoch muss die Viruslast dabei überhaupt sein, um sich anzustecken? Wie realistisch bzw. wie häufig sind solche Infektionsszenarien im Alltag? Wenn entsprechende Infektionen nur sehr selten vorkommen (wovon aktuell wohl ausgegangen wird), wäre es dann verhältnismäßig, die Abstands-Empfehlung auf 20m auszuweiten - wohlwissend, dass das quasi einem ECHTEN Lockdown gleichkäme oder schlichtweg nicht durchsetzbar wäre? Im Übrigen hat der Autor der beschriebenen Studie selbst hervorgehoben, dass die zentrale Erkenntnis aus seiner Studie sei, nicht im direkten Windschatten von anderen zu laufen, sondern besser seitlich versetzt. Es geht ihm also gar nicht darum, die Abstandsregeln grundsätzlich in Frage zu stellen.

-Masken

Laut RKI sind ja alle Masken immer total unwirksam. Falsch.

Zitat

Mehrlagiger medizinischer (chirurgischer) Mund-Nasen-Schutz (MNS) und medizinische Atemschutzmasken, z.B. FFP-Masken, müssen medizinischem und pflegerischem Personal vorbehalten bleiben. Der Schutz des Fachpersonals ist von gesamtgesellschaftlich großem Interesse.

Für die Bevölkerung empfiehlt das RKI das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (textile Barriere im Sinne eines MNS) in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum. Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung kann ein zusätzlicher Baustein sein, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 in der Bevölkerung zu reduzieren – allerdings nur, wenn weiterhin Abstand (mind. 1,5 Meter) von anderen Personen, Husten- und Niesregeln und eine gute Händehygiene eingehalten werden.

[---]

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Leben kann dazu beitragen, die Ausbreitung von COVID-19 in der Bevölkerung zu verlangsamen und Risikogruppen vor Infektionen zu schützen. Das gilt insbesondere für Situationen, in denen mehrere Menschen in geschlossenem Räumen zusammentreffen und sich dort länger aufhalten (z.B. Arbeitsplatz) oder der Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann (z.B. in Geschäften, in öffentlichen Verkehrsmitteln). Voraussetzung dafür ist, dass genügend Menschen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und richtig mit der Mund-Nasen-Bedeckung umgehen: die Bedeckung muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Hinweise zur Handhabung und Pflege von Mund-Nasen-Bedeckungen gibt auch das BfArM.

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html?nn=13490888

Außer wenn 10 Ärzte und Minister beim Kekswichsen in einem 2 qm großen Aufzug stehen. Dann kann sich keiner infizieren, denn die tragen ja alle Masken! So ähnlich wie "Ich kann mir nicht mehr den Arm brechen, selbst wenn ich vom Balkon springe, denn ich bin versichert!"

In einem Bericht aus einer Coronastation heute wurde das Personal gezeigt, das mit einfachem Mundschutz auf den Fluren rumläuft, bei offenen Türen der Intensivzimmer. Ein Arzt oder Pfleger erklärte, daß man damit auch in das Zimmer gehen kann und erst für Tätigkeiten in unmittelbarer Patientennähe Vollschutz braucht.

So. Wenn so ein Papierfetzen also auf einer Coronastation mit nem Dutzen Schwerkranker bei täglicher 12-Stunden-Exposition zuverlässig vor der *Ansteckung* des Trägers schützt (und nicht nur vor der vielbelaberten Weitergabe durch einen infizierten Träger), wie gut schützt so eine Maske dann erst im Alltag! Genauer "?", weil ich nicht weiß, wie alt der Beitrag war und das Krankenhaus selbst für die Wahl der Vorschrift ja auch einfach gewürfelt haben kann, ohne daß dies ein Beleg für die Sinnhaftigkeit sein muß.

Bei drei Apotheken in ein paar 100 m Abstand voneinander  habe ich vor ein paar Wochen vorgefunden: a) Gar nix,  b) FFP3 und c) Duschvorhang (Klarsichtfolie). Jede von einem studierten Apotheker betrieben, der die gleichen Informationen hat.

Was für eine Antwort erwartest du denn hier und was erhoffst du dir von deiner Polemik? Eine hohe Evidenz hinsichtlich einer Schutzwirkung existiert nunmal nur für FFP2/FFP3-Masken (die aber äußerst knapp sind und daher dem medizinischen Sektor vorbehalten sein sollten). OP-Masken bzw. selbstgenähte Masken werden vermutlich schon einen leichten situativen Schutzeffekt haben - insbesondere beim Sprechen/Niesen/Husten, aber dabei dienen sie vornehmlich dem Fremdschutz. In der Masse (d. h. wenn wir eine Maskenpflicht einführen würden) könnte das aus epidemiologischer Betrachtung aber schon einen spürbaren Nutzen bringen, weil sich der leichte Schutzeffekt eben summiert.

-Infektionszahlen und Dunkelziffer

Aktuell infizieren sich 3000 Leute am Tag neu. Heißt das, es sind z.B. eigentlich 30000, weil man ja nur die testet, die dabei umfallen und ins Krankenhaus kommen? Oder wieviel sind es denn nun in echt?

Weiß man nicht genau, aber es laufen aktuell mehrere größere Studien, die uns ein klareres Bild davon geben sollen. Ende des Monats werden wir hoffentlich mehr wissen.

Wenn es 3000 sind, bei 60000 aktiv Infizierten und dieses R0-Dings bei 1-2 liegt, dann bedeutet das, daß immer noch am Tag 3000/(60000/80 Mio)= 2-4 Millionen infektionsrelevante Kontakte stattfinden? Bei geschlossenem Alles? Sind da deutschlandweit Gangbang-Partys auf jedem Stockwerk und in jedem Stadtteil außer in meinem? Oder bedeutet das, daß ein Infizierter zwei Wochen lang unbemerkt auf dem Weg zur Arbeit 200 Leute ansteckt und es einfach keiner blickt, wie ultrahochinfektiös das Virus ist?

R0 liegt hierzulande zwischen 2 und 3. Das wird sich auch nicht ändern, da es quasi die maximale Reproduktionszahl in einer gegebenen Population beschreibt. R (bzw.Rt bzw. Reff) liegt aktuell im Bereich von 1 (jeder Infizierte steckt in etwa eine weitere Person an). "Eine Person" heißt dabei allerdings insgesamt, d. h. innerhalb des Zeitraums der Infektiösität (können im Einzelfall durchaus 10 Tage und mehr sein) - NICHT eine Person am Tag. Keine Ahnung, was du da berechnet haben willst, aber es ergibt in meinen Augen keinen Sinn.

Was heißt außerdem "bei geschlossenem Alles"? Es ist längst nicht alles geschlossen. Aktuell haben bspw. Bewohner von Pflegeeinrichtungen sowie Mitarbeiter in den Gesundheits-/Pflegeberufen ein ganz erhebliches Infektionsrisiko. Aber es wird ja auch in vielen anderen Bereichen weiterhin gearbeitet, Leute gehen einkaufen, fahren Bahn, gehen spazieren. Superspreader gibt es mit Sicherheit, aber wohl kaum in der Dimension, die du beschreibst (einer infiziert 200 andere). Warum sollten wenige Leute ganz extrem infektiös sein und alle anderen praktisch gar nicht? Oder willst du darauf hinaus, dass bereits vor den Kontaktbeschränkungen die halbe Bevölkerung infiziert gewesen sein könnte ohne dass wir es wissen? Ist extrem unrealistisch. Das wäre bereits in Ländern wie Südkorea, Island oder auch Deutschland aufgefallen, wo im internationalen Vgl. extrem viel getestet wird. Selbst der erste größere Antikörpertest in DE kam für Gangelt, das ja nun ein absoluter Covid-19-Hotspot war, "nur" auf ca. 15%...

Gibt noch so einige andere Fragen, die schon im Februar oder März aufkamen, und in China schon im letzten Jahr, wo ich seit Wochen immer nur dasselbe lese, aber nie was neues.

 

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vor 6 Stunden, HerrRossi schrieb:

In einem Bericht aus einer Coronastation heute wurde das Personal gezeigt, das mit einfachem Mundschutz auf den Fluren rumläuft, bei offenen Türen der Intensivzimmer. Ein Arzt oder Pfleger erklärte, daß man damit auch in das Zimmer gehen kann und erst für Tätigkeiten in unmittelbarer Patientennähe Vollschutz braucht.

 

Intensivzimmer können vom üblichen Überdruckbetrieb auf Unterdruckbetrieb umgeschaltet werden. Der Normalfall ist, dass man in den Zimmern einen leichten Überdruck hat, damit die Patienten vor den Keimen von Besuchern und Personal besser geschützt sind. Bei infektiösen Patienten schaltet man das um und die Belüftungsanlage zieht die Luft aus den Zimmern und diese fließt über die Flure nach. 
Trotzdem sind Ärzte und medizinisches Personal besonders gefährdet. Die Vorschriften die wir damals beim Roten Kreuz bei Infektionspatienten hatten waren um einiges strenger. Ich schätze mal, dass man in dieser Gruppe tatsächlich eher eine kontrollierte Durchsuchung im Sinn hat. 
 

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Meanwhile in Sweden:

https://www.n-tv.de/panorama/Hat-Schweden-am-Ende-recht-gehabt-article21716911.html?utm_source=pocket-newtab

"Sollte dies zutreffen, könnten Schwedens Regierungschef Stefan Löfven und der stets zuversichtliche Chef-Epidemiologe der Gesundheitsbehörde, Anders Tegnell, sich in ihrem Kurs bestätigt fühlen. Denn sie stehen für Schwedens vermeintlich lockere Handhabung der Corona-Krise, die sie - auch gegen massive Kritik von Experten innerhalb des Landes - konsequent durchgezogen haben. Statt auf Verbote wie in Deutschland zu setzen, wurde an die Vernunft und Eigenverantwortung der Bürger appelliert.

Dabei haben die Schweden genau genommen nicht viel anders gemacht als andere Länder Europas. Die Empfehlungen der Nationalen Schwedischen Gesundheitsbehörde lauteten unter anderem: Wer sich krank fühlt, älter als 70 Jahre alt ist oder Vorerkrankungen hat, soll zu Hause bleiben. Zudem wurden die Schweden von ihrer Gesundheitsbehörde zum Arbeiten im Homeoffice und zum Abstandhalten aufgefordert, vor allem beim Einkaufen. Alles beruhte jedoch auf Freiwilligkeit.

Dahinter steckt Kalkül: Epidemiologe Tegnell etwa geht davon aus, dass das Coronavirus ohnehin nicht aufzuhalten ist. Und er ist auch der Überzeugung, dass die Kurve flach gehalten werden müsse, um Krankenhäuser nicht zu überlasten. Doch Tegnell hatte von Anfang an auch die sozialen Folgen im Blick: Die Einschränkungen sollten nicht zu streng sein, damit Menschen auch bereit sind, diese über Monate zu akzeptieren. Zudem hofft er darauf, dass auf diese Weise genug widerstandsfähige Menschen an Covid-19 erkranken, um eine Immunität gegen den Erreger zu entwickeln."

 

bearbeitet von El Borracho
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Schweden hat ein Drittel der Todesfälle von Deutschland (1200 -> 3500) gegenüber ein Achtel der Bevölkerung (10 Millionen-> 83 Millionen)...... hochgerechnet auf die Einwohner Deutschlands wären das 10.000 Todesfälle...... 🤔🤷🏻‍♂️

bearbeitet von Loki81
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vor 2 Stunden, Loki81 schrieb:

Schweden hat ein Drittel der Todesfälle von Deutschland (1200 -> 3500) gegenüber ein Achtel der Bevölkerung (10 Millionen-> 83 Millionen)...... hochgerechnet auf die Einwohner Deutschlands wären das 10.000 Todesfälle...... 🤔🤷🏻‍♂️

Die Vergleiche mit Deutschland empfinde ich nicht als hilfreich, um hier einmal die Schweden zu verteidigen. Deutschland hat, so oder so, eine absolute Sonderstellung. Wir sind ein statistischer Ausreißer. Und haben bisher sehr viel Glück gehabt. Also, im Vergleich zu Deutschland zieht praktisch jedes Land mit einer signfikanten Anzahl an Infektionen den Kürzeren. 

Wenn wir Schweden mit anderen Ländern vergleichen, dann zeichnet sich da schon ein etwas anderes Bild ab. Pro eine Million Einwohner gilt:

Schweden - 119 Todesfälle

Spanien - 402 Todesfälle

Italien - 358 Todesfälle

Frankreich - 263 Todesfälle

UK - 190 Todesfälle

USA - 86 Todesfälle

Klar, in Spanien, Italien oder Frankreich grassiert der Virus schon länger, dementsprechend muss hier eine zeitliche Verzögerung mit einkalkuliert werden, aber es sieht aktuell nicht danach aus, als würde Schweden dort noch erheblich aufholen. Und ja, es stimmt, dass Schweden die höchste Anzahl an Infektionen am 8. / 9. April vermeldet hat:

https://www.worldometers.info/coronavirus/country/sweden/

Demnach sollten wir dort in den kommenden Tagen einen weiteren Anstieg der Todesfälle, danach aber einen kontinuierlichen Abstieg wahrnehmen können. Fraglich ist für mich nach wie vor, ob Modelle wie diese 

https://covid19.healthdata.org/sweden

halbwegs der Realität entsprechen können. Ein kontinuierlicher Anstieg der Todesfälle wäre in Anbetracht der sinkenden Infektionszahlen in den letzten Tagen eigentlich eher ungewöhnlich, oder? 

 

 

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124 Facepalms? Da haben meine treuen Fans, allen voran saschaaa & Zeeke (sind die eigentlich dasselbe?), ja ganze Arbeit geleistet.

Danke, danke, danke ❤️

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vor 17 Stunden, Kaiserludi schrieb:

Ursprung des Virus is wohl ein Labor-Unfall in einem in Wuhan ansässigen Forschungslabor, welches mit dem Ziel der Vorbeugung gegen die Übertragung von auf Fledermäusen vorkommende Coronaviren

Also da habe ich meine Zweifel, weil das schon sehr nach der Ecke aus Verschwörungstheorie klingty und die Story so super ist, dass sie jeder anschreibt. Klingt halt wie aus nem Hollywood Film und die Chinesen sind schön böse.

Nur weil ein Forschungslabor in der Nähe ist, heißt das noch nichts. Und wenn wir uns dieage anschauen, ist eine Übertragung auf dem Markt wahrscheinlicher. Das ist auch der eigentliche Skandal, denn vor dieser Gefahr hat man schon vor Jahren oft gewarnt, aber die Chinesen haben keine Maßnahmen ergriffen.

 

Wolfram Weimer ist oft ein ziemlichernSchwätzer, der es mit Vereinfachungen für griffige Thesen nicht so genau nimmt.

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vor 17 Stunden, spirou schrieb:

Ernsthwaft?! Dachte alle Experten auf dem Gebiet waren sich sicher, dass es nicht aus einem Labor stammen kann? Hat doch auch @Shao in seinem Video so dargelegt. Wenn das wirklich so ist, sollte man sich nicht mehr wundern, wenn Verschwörungsideologien sich immer weiter verbreiten.

Nö, aber die Warnungen und Maßnahmen  der WHO vor Schweine und Vogelgrippe wurden in der Vergangenheit auch als "Hysterie" und Geschäftemacherei der "Pharmaindustrie" hingestellt. Dabei hätten diese ebenso fatal sein können wie Corona. Das Ergebnis: Alle Vorschläge der WHO und Epidomologen zur Epidemie Gefahr wurden im Westen ignoriert, weil "stecken mit Pharmaindustrie" unter einer Decke. Politiker könnten gegen diesen Widerstand nicht diese Vorsichtsmaßnahmen durchführen.

Fazit: Aluhüte sind nicht nur in obskuren Ecken des Netzes verbreitet.

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Sehr interessant an dieser Stelle ist im Übrigen der neue Bericht des RKI, der jetzt zusätzlich eine Aufschlüsselung über die Entwicklung des Reproduktionsfaktors mit angibt:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/17_20_SARS-CoV2_vorab.pdf?__blob=publicationFile

Unbenannt.PNG.1991e30101127af08b54847239b49589.PNG

Ziemlich überraschend ist, dass der Reproduktionsfaktor noch vor Einführung des Kontaktverbots bereits auf < 1 gefallen ist und sich seitdem konstant in diesem Bereich aufhält. Und das RKI vermutet sogar, dass der Reproduktionsfaktor aktuell ein wenig überschätzt wird.

Zitat

Ein Grund dafür, dass der Rückgang der Neuerkrankungen trotz der gravierenden Maßnahmen nur relativ langsam passiert, ist, dass sich das Virus nach dem 18. März stärker auch unter älteren Menschen ausbreitet und wir zunehmend auch Ausbrüche in Pflegeheimen und Krankenhäusern beobachten. Ein weiterer Aspekt ist aber auch, dass in Deutschland die Testkapazitäten deutlich erhöht worden sind und durch stärkeres Testen ein insgesamt größerer Teil der Infektionen sichtbar wird. Dieser strukturelle Effekt und der dadurch bedingte Anstieg der Meldezahlen, kann dazu führen dass der aktuelle R-Wert das reale Geschehen etwas überschätzt. Eine Adjustierung für die höheren Testraten ist nicht ohne weiteres möglich, da keine ausreichend differenzierten Testdaten vorliegen

Sprich: obwohl wir immer mehr testen und immer mehr Fälle aufdecken, bleibt der Reproduktionsfaktor (der eben diese getesteten Fälle heranzieht) weitgehend konstant. Er ist also, bereinigt um den Faktor der erhöhten Testkapazitäten (was praktisch aber nicht durchführbar ist) sogar noch geringer. 

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Ich möchte euch mal dieses bescheuerte Unwort "Verschwörungstheorie" aus dem Wortschatz brennen. 

Leider ist es gang und gebe unliebsame Meinungen oder Nachforschungen als Verschwörungstheorie abzutun.

Daher hier ein Beispiel, dass eine Verschwörungstheorie nichts schlimmes ist, bzw. ihr froh sein könnt, dass es Menschen gibt die über eurem eingeschränkten Horizont stehen und nicht alles fressen was man ihnen vorsetzt:

https://www.focus.de/gesundheit/news/verschwoerungstheorie-endgueltig-widerlegt-nicht-aus-dem-labor-forscher-beweisen-dass-sars-cov-2-natuerlich-entstanden-ist_id_11801624.html

Leider wurde aus diesem Artikel schon das Labor in Wuhan (ich glaub ich habe damals einen Screenshot gemacht, suche ich noch) gestrichen aber ich habe einen anderen Artikel gefunden der ins selbe Horn geblasen hat:

"Bereits zu Beginn der Coronavirus-Pandemie machte eine wilde Verschwörungstheorie die Runde. So sei das Virus demnach in einem Labor in China, genauer gesagt in Wuhan, gezüchtet worden. Denn, wie es der Zufall so will, befindet sich dort das nationale Labor für Biosicherheit – das “Wuhan Disease Control and Prevention Center”. Und weil das Coronavirus in der Millionenmetropole ihren Ursprung hat, sind Verschwörungstheoretiker überzeugt davon, dass chinesische Forscher das Virus in diesem Labor entwickelten. 

Natürlich alles Blödsinn. Denn unzählige Forscher und Wissenschaftler meldeten sich dazu bereits zu Wort und verurteilen diese Verschwörungstheorie."

Heute und teilweise auch schon vor 1-2 Tagen heisst es dann in den Zeitungen:

https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/china-unter-verdacht-kam-das-virus-aus-dem-labor-von-wuhan-70067966.bild.html

Bereits zwei Jahre vor Ausbruch der Pandemie warnten amerikanische Diplomaten vor massiven Sicherheitsrisiken in einem Forschungslabor im chinesischen Wuhan, dem Epizentrum der Corona-Seuche.

Was das „Wuhan Institute for Virology“ (WIV) damals erforschte: Corona-Viren bei Fledermäusen und ihre mögliche Übertragung auf den Menschen!

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Leider musste ich die Bildzeitung zitieren da andere Zeitungen noch nicht so detailreich auf die "neuen Erkenntnisse" eingegangen sind. 

Das Beispiel zeigt aber schön wie Informationskrieg betrieben wird und unliebsame Meinungen mit dem Totschlagwort Verschwörungstheorie belegt werden.

Und im übrigen. Das Virus ist in China ausgebrochen. Es wurde durch China verschwiegen und so in die Welt verteilt.

Warum sollte man die Chinesen dafür nicht verantwortlich machen?

Soll ich lieber zusehen wie sie sich weiter an deutschen Firmen bedienen während wir in ein Wirtschafttstief stolpern?

Außerdem ist China eine Einheitspartei-Diktatur. Wüsste nicht warum man denen die Welt überlassen sollte, was, wirtschaftlich gesehen, schon das letzte Jahrzehnt passiert ist. 

 

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vor 24 Minuten, Greyback123 schrieb:

Leider musste ich die Bildzeitung zitieren da andere Zeitungen noch nicht so detailreich auf die "neuen Erkenntnisse" eingegangen sind. 

Das Beispiel zeigt aber schön wie Informationskrieg betrieben wird und unliebsame Meinungen mit dem Totschlagwort Verschwörungstheorie belegt werden.

Und im übrigen. Das Virus ist in China ausgebrochen. Es wurde durch China verschwiegen und so in die Welt verteilt. 

Warum sollte man die Chinesen dafür nicht verantwortlich machen?

Soll ich lieber zusehen wie sie sich weiter an deutschen Firmen bedienen während wir in ein Wirtschafttstief stolpern?

Außerdem ist China eine Einheitspartei-Diktatur. Wüsste nicht warum man denen die Welt überlassen sollte, was, wirtschaftlich gesehen, schon das letzte Jahrzehnt passiert ist. 

 

Worüber man nicht reden kann, darüber soll man schweigen.

Die Verschwörungstheorien bestanden darin, dass das Virus vom Menschen entwickelt worden sei und/oder gar absichtlich in die Welt gesetzt worden wäre. Und exakt das gilt noch immer als Verschwörungstheorie. Es gibt verschiedene Indizien, die dagegen sprechen, etwa die Struktur der Spike-Proteine, die hohe genetische Ähnlichkeit zu bereits natürlich vorkommenden Virusstämmen etc. Informier dich halt, wenn es dich wirklich interessieren sollte.

Aktuell (wieder) diskutiert wird lediglich die Möglichkeit, dass das Virus im Rahmen (wohlwollender) Forschung an Coronaviren versehentlich aus dem Labor entkommen sein könnte bzw. im Rahmen der Forschung auf den Menschen übergesprungen sein könnte. Bewiesen ist das freilich nicht. Es ist eine unter verschiedenen Hypothesen, die aber lediglich den Verbreitungsort betrifft. Nicht die Frage, ob das Virus natürlich entstanden oder "im Labor entwickelt" worden ist.

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vor 13 Minuten, IronM schrieb:

Das UBI-Geld muss erst verdient werden.

Versteh ich´s recht, gehst du hier davon, dass dann keiner mehr hustlet?
Glaub ich eben nicht. Benz fahrn. Haus bauen. Urlaub fliegen. Essen gehen. Wird alles weiterhin attraktiv bleiben.

 

Arbeitskraft und Lohn sind übrigens schon lange entkoppelt. Sonst würde ein einfacher Techniker in bestimmten Branchen 30k im Monat machen.
"Wir" verdienen das Geld dafür schon. Es hat "uns" nur noch keiner gesagt. ^^

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vor 21 Minuten, tonystark schrieb:

Worüber man nicht reden kann, darüber soll man schweigen.

Spekulation wird es immer geben. Spekulationen werden aber mittlerweile ständig als "Verschwörungstheorien" gebrandmarkt um eine Diskussion nicht weiter führen zu müssen und sich selbst zu schützen - weil was VT ist ist böse und kann und darf nicht stimmen. 

Menschen die immer alles als VT abtun hätten ganz gut in die DDR gepasst.

vor 23 Minuten, tonystark schrieb:

Die Verschwörungstheorien bestanden darin, dass das Virus vom Menschen entwickelt worden sei und/oder gar absichtlich in die Welt gesetzt worden wäre.

Sinngemäß stand in dem Artikel, "VTler behaupten das Virus entstamme aus einem Labor in Wuhan. Das Labor gibt es zwar aber das Virus sei zu vielseitig um von Menschen geschaffen worden zu sein und daher kann das Virus nicht aus dem Labor kommen."

Ich bin kein Biologe und Maße mir nicht an etwas auf dem Gebiet zu verstehen.

Aber eher daran zu glauben, dass das Virus nicht von Menschen (wie auch immer) freigesetzt wurde ist doch bei der Faktenlage viel hanebüchener als daran zu glauben? 

Außerdem, wenn ich an einem Virus arbeite, welches aus der Natur entstammt, und es dann so verändere dass es auch auf Menschen überspringt (rein theoretisch) hat doch dann nicht zur Folge, dass das Virus danach als menschengemacht erkennbar ist bzw die Spike Proteine dann grundlegend anders aussehen. Im Endeffekt sieht es dann doch aus als ob es aus der Natur kam - nur "leicht" verändert (falls es nicht vorher schon auf den Menschen übertragbar war). 

Von daher wird von den Leuten die mit dem Wort VT rumwerfen doch die völlig falsche Frage gestellt bzw lässt man sich mit Nonsense abspeisen.

 

 

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Schweizer Team könnte mit ein bisschen Glück schon im Herbst die ganze Schweiz impfen. Bin gespannt, aber ehrlich gesagt skeptisch.

https://www.blick.ch/news/immunologe-martin-bachmann-52-macht-hoffnung-unser-impfstoff-soll-im-oktober-bereit-sein-id15847294.html

Btw es wird ja behauptet, dass eine zweite Welle viel schlimmer sein sollte. Klar das war bei der spanischen Grippe der Fall aber ich verstehe nicht, wieso dies auch bei Covid passieren könnte. Wir sind ja viel besser vorbereitet und in erhöhter Alarmbereitschaft. Was meint ihr dazu?

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Ich meine das man sich ohne Not nicht impfen lassen sollte wenn der Impfstoff in nem beschleunigten Verfahren durch geprügelt wurde. Wird genug Leute geben die da keine Wahl haben und den Impfstoff bekommen. Quasi Laborfeldversuch. Wenn es denen nach zwei drei Jahren noch gut geht spricht wenig gegen eine Impfung. 

 

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vor 54 Minuten, farfalla schrieb:

Btw es wird ja behauptet, dass eine zweite Welle viel schlimmer sein sollte. Klar das war bei der spanischen Grippe der Fall aber ich verstehe nicht, wieso dies auch bei Covid passieren könnte. Wir sind ja viel besser vorbereitet und in erhöhter Alarmbereitschaft. Was meint ihr dazu?

Wer behauptet das? Grundsätzlich habe ich es auch so verstanden, dass die zweite Welle insoweit weniger schlimm wird, als dass wir mittlerweile besser reagieren können. Ich glaube, in diesem Fall kommen da andere Faktoren hinzu, wie zum Beispiel, dass die zweite Welle für den Herbst erwartet wird, also zeitgleich mit der üblichen Grippesaison und sonstigen Wehleiden kollidiert, die man eben primär in den kälteren Jahreszeiten hat. Aber dass der Virus als solches spontan gefährlicher wird, habe ich bisher nicht vernommen. 

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vor 1 Stunde, Rudelfuchs schrieb:

Ich meine das man sich ohne Not nicht impfen lassen sollte wenn der Impfstoff in nem beschleunigten Verfahren durch geprügelt wurde. Wird genug Leute geben die da keine Wahl haben und den Impfstoff bekommen. Quasi Laborfeldversuch. Wenn es denen nach zwei drei Jahren noch gut geht spricht wenig gegen eine Impfung. 

 

Also die Schweizer als Versuchskaninchen? 🐰😈

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