HerrPlanlos

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Über HerrPlanlos

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  • Geburtstag 16.08.1992

Profilinformation

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    Berlin
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    Berlin | F-Hain | Backpacking | Trekking | Festivals | Techno & Minimal | Thaiboxen | Kraftsport | Tauchen | Filme & Serien

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  • Teilnahme im zukünftigen Wingmen-Suche Modul
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  1. Ich habe versucht ruhig und ohne Vorwürfe klar zu kommunizieren, dass ich die Verantwortung für meine Gedanken und Gefühle übernehme. Dass ich Sie mit einbezogen habe, weil ich a.) Sie nicht ausschließen wollte, einfach dass sie auch besser meine Handlungen versteht und b.) ich nach all dem was wir schon zusammen erlebt haben, ich auch gehofft habe Unterstützung zu bekommen. Ihre Reaktion war wortwörtlich: Dass sie nicht die Freundin war, die ich gebraucht hätte und sie sein wollte. Dass Wörter jetzt nicht viel Wirkung haben, sie sich trotzdem entschuldigen möchte und dass sie mich liebt und genauso für mich da sein will, wie ich immer für sie da bin. Zur Zeit nehme ich mir jetzt einfach ein bisschen mehr Ruhe und konzentriere mich verstärkt auf mich.
  2. @LT21: Ich habe deinen Rat angenommen. Es geht mir auch wieder wesentlich besser als die letzten Tage. Ich habe versucht radikal ehrlich zu mir zu sein, was ich jetzt brauche und was ich mir geben kann. So habe ich die Kontrolle wieder über mich gefunden (denke durch die vielen negativen Gedanken, kommt das Gefühl von Kontrollverlust am nächsten). Ich habe Sie darauf auch angesprochen und sie hat sehr stark und verständnisvoll reagiert. @Lillith: Danke auch dir. Ist schwer zu erklären. Natürlich gibt es Themen, an denen ich arbeiten möchte. Ich würde gerne neben dem Boxen und Gym mit Tennis anfangen, selber Musik machen, Motorrad-Führerschein... da lähmt mich zur Zeit - gefühlt - die Masterthesis, weil sie einfach immer im Hinterkopf ist und eine "Basis"-Innere Unruhe auslöst. Das heißt meine Angst besteht darin, sich auf der Stelle zu drehen. Aber ich arbeite fast täglich an der Thesis... Das ist aber nur eine Seite. Die andere ist, dass ich seit ich denken kann, sehr analytisch und sensibel auf meine Umwelt reagiere. Normalerweise ziehe ich da Kraft raus, weil ich so schnell Zusammenhänge erkenne, kreativ sein kann und sehr schnell und tief mit meinen Mitmenschen ins Gespräch komme. In Phasen wie jetzt, werden diese sprunghaften Gedanken aber zu einer Spirale, die auf nichts fußt. Ich weiß nicht wie ich das anders erklären kann. Das Sicherheitsbedürfnis hingegen stammt aus meiner Kindheit. Zum einen meine Eltern und zum anderen habe ich sehr weit weg von der Schule gewohnt, so dass ich mich schwierig als fester Teil meines Freundeskreis gefühlt habe und Verlustängste spürte. @Masterminder: Danke. Von ausheulen war nie die Rede, aber ich verstehe was du meinst. Ich werde entsprechend wieder mehr auf mich achten. Ist letzteres das was du unter anders Denken verstehst? Weil darauf bezieht sich mein Grübeln leider nicht nur. Das interessiert mich sehr. @Helmut: Danke dir auch. Ist eine Selbsteinschätzung, aber eigentlich spielt es auch keine Rolle was genau es ist. Wie du schon aus meinen vorherigen Post siehst, ist das nicht das erste mal - aber in der Stärke schon. Liegt leider auch in der Familie, aber solange das bei mir nur einmal im Jahr für eine Woche ist (was ich auch jetzt wieder bestätigt bekommen habe), will ich mir da auch nicht zu viele Gedanken machen. Unterschiede sehe ich, dass ich versucht habe offener zu kommunizieren, aber auch weniger Rückzugsort habe durch die gemeinsame Wohnung.
  3. @PaulPanzer79: Danke für deine Antworten. Hey @LT21, ich übernehme auch die volle Verantwortung für meine Gefühle und Gedanken. Das ist meine Aufgabe, da wieder raus zu kommen. Trotzdem gehofft, dass da mehr Unterstützung und Verständnis kommt. Aber ich kann zur Zeit nichts vorspielen. Hausieren gehe ich damit auch nicht. Also was tun Zuhause? "Nicht allzu viele Gedanken machen" - versteh mich nicht falsch - aber das ist so, als gehe ich zu 'nem stark Übergewichtigen und sag: "mach mehr Sport". Du beschreibst das "Was" - das kenne ich. Vielleicht hast du noch einen Tipp für das "Wie" - da verzweifel ich dran. Wie schaffe ich es mir weniger Gedanken zu machen.
  4. 1. Dein Alter: 27 2. Ihr Alter: 26 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 1 1/2 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: zu Cronona-Zeiten bisschen festgefahren, letzte zwei Wochen wieder sehr gut / ca.: 3 - 4 mal die Woche 7. Gemeinsame Wohnung: Ja 8. Probleme, um die es sich handelt: Hallo zusammen, seit Mittwoch verspüre ich eine wahnsinnige Traurigkeit und den kompletten Verlust meines Selbstwertes (ich saß einfach gerade auf Klo auf Arbeit und hab geheult... das letzte mal als ich geweint hab ist 10 Jahre her). Zurückführen tue ich das auf den sehr hohen Stress durch den Jobwechsel Anfang Februar, meine berufsbegleitende Masterthesis und - coronabedingt - weniger Ausgleich durch meine Hobbies. Das oben beschriebene Gefühl gipfelt in den übelsten Hirnfick und das ich realisiere, das ich mich in einer OneItIs befinde. Sie gründet gerade ihre eigene Band, kann ihr Hobbies voll ausleben, hat ebenfalls viel Erfolg im Job und entwickelt sich weiter. Ich freue mich sehr für Sie, gebe Ihr aber zur Zeit einen höheren Value als mir. Hinzukommt, dass die Attraction in der LTR durch Home-Office und gemeinsame Wohnung leidet. Ihr Sexdrive ist normalerweise höher als meiner, seit den letzten zwei Wochen ungefähr gleich. Das belastet mich zusätzlich. Wir reden sehr offen miteinander und sind uns beide einig, das Attraction keine Selbstverständlichkeit ist und wir uns nicht auf die chemischen Prozesse im Gehirn - wie am Anfang - ausruhen können, die einen geil machen nur weil wenn man sich sieht. Entsprechend plant z.B. jeder jeweils einmal im Monat eine Datenight. Parallel versuchen wir 1x die Woche iwas "spannedes" zu machen (Salsa, Bar-Hopping, Kochen, ...), was in letzter Zeit weniger war. Trotzdem hat jeder sein eigenes Leben mit viel Sport, Freunde und Co. Betaisierung kann ich bisher nicht erkennen, außer den geringeren Sexdrive. Sie ist sehr liebevoll, macht sich Gedanken über gemeinsame Aktivitäten und unsere Zukunft, investiert allgemein viel. Das Problem: Da dieses Down so intensiv und so plötzlich kam, gehe ich von einer mittleren depressiven Verstimmung aus. Ich habe ein großes Sicherheitsbedürfnis in meinen LTRs, daher habe ich in der Vergangenheit meine LTRs verunsichert durch FO etc., damit Sie investieren und ich wieder Sicherheit verspüre... Davon bin ich glücklicherweise weg. Ich war die letzten 4 Tage mit Freunden Backpacken und Wildcampen, was es jedoch noch verstärkt hat. Gestern Abend nachdem ich wieder Zuhause war hab ich mich dann so allein und traurig gefühlt, dass ich das - so selbstbewusst wie's iwie ging - angesprochen habe (dass es mir nicht gut geht, dass ich mich gerade alleine fühle und Angst habe, was das ist und einfach gerade ein größeres Bedürfnis nach Sicherheit verspüre). Sie hat mir zwar zugehört, hatte aber nicht das Gefühl, dass sie Verständnis hat. Gleichzeitig hatte ich eher das Gefühl, das war's mit meiner Attraction. Jetzt geht's mir und meinem Selbstwert umso beschissener, weil meine größte Sorge zur Zeit der Wegbruch meiner Attraction ist. Die erlange ich aber wieder nur durch mein Selbstwert. Ein Teufelskreis... Ich bin auch mega enttäuscht von ihr, z.B. dass Sie nicht einmal gefragt hat, ob es mir besser geht - (Erwartungen die ich nicht haben sollte). 9. Fragen an die Community: Wie handhabt ihr Situationen wie diese? Ich arbeite sehr viel an meinem Innergame und habe damit normalerweise auch kein Problem. Meine Prios sind jetzt Masterarbeit und Sport für Erfolgserlebnisse um hier schleunigst wieder rauszukommen. Was mache ich Zuhause? Gute Miene geht leider nicht. Wie haltet ihr Attraction in der LTR hoch? Gruß und Danke im Voraus P.S.: Bitte nur die antworten, für die "Augenhöhe" und "Kommunikation" zwei akzeptierte Begriffe in LTRs sind.
  5. Erst einmal vielen Dank für die Antworten. Geht auch schon wieder Berg auf. Wenn ich das jetzt richtig lese, gibt mir fast jeder einen anderen Ratschlag @[email protected] Vielen Dank. Das ist der Weg, den ich zur Zeit versuche einzuschlagen. Auch wenn es mir noch schwer fällt, weil ich eben dabei häufig befürchte, Attraction einzubüßen. Das ist auch etwas, was ich immernoch nicht abschätzen kann. Und das mir mein Ego mir das Bedürfnis gibt, immer der Stärkere sein zu müssen, macht diese Angst nicht besser. Hausieren gehe ich mit meinen Problemen jedenfalls nicht. Es sind konkrete Situationen, die ich dann versuche selbstbewusst anzusprechen. @Magnetism Auch dir vielen Dank. Auf jeden Fall viele wahre Worte dabei. Wenn ich dich richtig verstehe, rätst du mir, meine Unsicherheiten hingegen lieber nicht anzusprechen. Du hast Recht, dass Unsicherheiten meistens aus einem Gefühl der Minderwertigkeit entstehen. Und ja, die Dinge anzusprechen sollen dann diese Unsicherheiten wohl auch ein Stück weit rechtfertigen und mir das Gefühl nehmen. Da bin ich jetzt ehrlich gesagt hin und hergerissen, weil es eben genau der Ansatz ist, den ich nicht mehr fahren will bzw. wollte. Das Problem ist, das ich meine Gefühle nicht gut überspielen und gelassen reagieren kann. So zu tun als wäre alles in Ordnung und das nicht auszustrahlen... verstehst du was ich meine? Ich werde aber auf jeden Fall versuchen eben diese emotionale Stärke und Unabhängigkeit weiter auszubauen, damit mich die Sachen weniger belasten. Es ist auch nicht so, falls sich das so liest, als bestünde mein Alltag aus einer Anreihung von Unsicherheiten. Wir haben unsere eigenen Leben, pflegen eigene Hobbies und den eigenen Freundeskreis und sehen uns ca. 2-3 mal die Woche. Es geht mir vor allem darum, wenn dann verstärkt in dieser Phase welche auftauchen. Ich werde deinen Ratschlag befolgen und erstmal tief durchatmen und rational bewerten. Sollte es mich immernoch belasten, würde ich es wie gehabt ansprechen, bis ich die nötige emotionale Distanz habe. Da fehlt mir aber noch ein wenig der Fahrplan. Oder würdest du allgemein davon abraten Unsicherheiten anzusprechen? @B. Friedigen Vielen Dank. Ich habe nicht erwartet, das sie mir das ausredet. Aber es ist ein Thema was uns ganz klar beide betrifft und darüber muss mMn einfach gesprochen werden. Mich hat verunsichert, dass eben dieses Bedürfnis offensichtlich nicht da war. Meinst du Beispiele die ich anspreche oder die sie nicht anspricht?
  6. Mmh, also verstehe was du sagen willst. Ja, in diesen Phasen versuche ich möglichst die Rolle einzunehmen, wie ich sonst bin. Ich komme mit mir sehr gut alleine klar, nur eben nicht in dieser Zeit. Und das offen zu kommunizieren, da sehe ich Probleme. Verstehst du was ich meine? Also das wir beide lediglich Rollen spielen - halte ich für zu pauschalisiert. Klar kann ich mein Ego akzeptieren und das ist sicherlich auch authentisch. Aber ich würd lieber diese negativen Charaktereigenschaften ändern wollen. Wie sprichst du denn deine Unsicherheiten genau an, wenn du sagst, dass das für dich kein Problem ist? Und wie lässt du sie dir anmerken?
  7. 1. Dein Alter: 26 2. Ihr Alter: 25 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 4 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Sehr gut & mehrmals täglich 7. Gemeinsame Wohnung: Nein 8. Probleme, um die es sich handelt: Hallo zusammen, Meine Fragen basieren auf zwei Problemen: Problem 1: Ich An sich gibt es keine richtigen Probleme in unserer Beziehung. Das Problem bin ich. Alle paar Monate habe ich einen extremen Einbruch meines Selbstwertgefühles. Ich bin vier mal die Woche beim Sport, sehe meine Freunde, reise viel, habe einen super Job, bin mit meinem Aussehen zufrieden und meistens im Reinen mit mir... Aber dann kommt wieder diese Zeit und ich werde super unsicher und habe riesige Zweifel an mir und an dem was ich tue. Da ich das kenne und weiß, dass es nur eine kurze Phase ist, versuche ich mich auch nicht unter Druck zu setzen. Ich gehe einfach verstärkt zum Sport, räume meine Wohnung auf, höre Musik und versuche zu entspannen. Mit meiner neuen Freundin klappt das aber so nicht, weil ich mich wahnsinnig unter Druck setze immer der "geile" Typ sein zu wollen, den sie kennengelernt hat. Ich kann dann mein "Game" aber nicht fahren wie sonst: ich führe weniger, bin schneller verunsichert und fühle mich in Summe weniger liebenswert bzw. als würde meine Attraction leiden. Jedenfalls bilde ich mir das ein und dann gehts mir erst richtig scheiße. Ich kann mit meiner Freundin über alles sprechen, aber nicht darüber. Ich habe entsprechend wirklich Angst davor, das genau so zu kommunizieren und versuche mir in den Zeiten nichts anmerken zu lassen. Einfach weil mir - leider - sehr wichtig ist, wie mich andere sehen und Sie mir letztendlich dabei auch nicht helfen kann. Da ist einfach wahnsinnig viel Ego meinerseits mit dabei. Problem 2: Unsicherheiten ansprechen Meine Freundin macht es mir nicht unbedingt leichter, indem Sie mir häufig das Gefühl gibt, als bestehe sie aus puren Optimismus, Unabghängigkeit, Liebe und der Selbstsicherheit in Person. Dann fühle ich mich noch mehr unter Druck gesetzt immer performen zu müssen. Das Ding ist, dass sie genau die gleichen Unsicherheiten hat, nur besser damit umzugehen weiß bzw. nach außen hin entspannter wirkt. Ich war da früher auch besser drin, vertrete aber inzwischen den Standpunkt - entgegen der gängigen Meinung hier im Forum - dass Unsicherheiten in einer Beziehung (bei dem der andere Klarheit schaffen kann) sehr wohl kommuniziert werden können. Und das ohne Attractionverlust, solange sie nicht aus Vorwürfen oder in Form eines schmollenden 5-Jährigen bestehen. Wenn ich dann mal eine Unsicherheit verspüre, die mich wirklich beschäftigt, spreche ich diese an. Einerseits um mir keinen innerlichen Ballast aufzubürgen und andererseits um entspannter mit ihr zu sein (Fehler?). Das fordere ich auch von ihr. Sie tut das so gut wie nie! Letztens stand beispielsweise im Raum, dass ich vielleicht die Möglichkeit bekomme, im Rahmen meiner Arbeit für ein Jahr nach Orlando zu gehen. Ich mach mir eine Platte über unsere Beziehung und wie wir das schaffen. Ihre Reaktion in Kurzform: "Mega geil! Bin stolz auf dich! Wann geht's los?". Kein Wort über uns. Das klingt erstmal vielleicht super, aber auf Dauer verunsichert mich das, dass es so wirkt, als mache ich mir Gedanken, wo der andere garkein Problem sieht. Das nervt mich dann solange, bis ich dann das Thema anspreche, weil es mir keine Ruhe lässt! Dann kommen sehr wohl ihre Unsicherheiten zum Vorschein und erklärt, dass sie dachte so reagieren zu müssen. Sie ist zwar sichtbar erleichtert wenn ich das tue, aber ich fühle mich - um die Sache noch ein bisschen verwirrender zu machen - aus genau diesem Grund wie in Problem 1 beschrieben (Ego & wie mich andere sehen), schlecht. Weil ich wieder der bin, der die Unsicherheiten von beiden zum Thema macht, negative Emotionen in die Beziehung bringe und mein Ego darunter leidet, dass ich - verglichen mit ihr - diese Gelassenenheit nicht ausstrahlen kann. Dann fühle ich mich wieder als würde meine Attraction in den Keller fallen und der Teufelskreis beginnt von vorne. 9. Fragen an die Community: Wie schafft ihr euch von eurem Ego und von der Meinung anderer zu lösen? Wie schafft ihr es, dazu zu stehen, dass es euch scheiße geht, ohne das euch genau diese Offenheit noch weiter verunsichert und stört? Soll ich aufhören Unsicherheiten anzusprechen, weil meine Attraction doch darunter leidet? Sprecht ihr Unsicherheiten an oder behaltet ihr sie für euch? Wenn ja, wie lasst ihr euch diese nicht anmerken? Ich sehne mich nach einer Grundgelassenheit - gegenüber mir und auch gegenüber ihr. Ich habe alle Themen zu Innergame durch und auch sonst lese ich viel, aber es hilft nicht.
  8. @Magnetism: Mmh, also ich vermute eher das @Herzdame Recht hat und es an meinen ersten beiden Beziehungen liegt. In der ersten (16) war ich allgemein sehr needy und wurde verlassen. Die zweite (19) ging dann über 2 Jahre. Wesentlich weniger needy, aber hatte zu der Zeit Probleme mit meinem Ego, nicht gut & ehrlich kommuniziert und mit ihren Verlustängsten gespielt um meine zum Teil eigene Unsicherheit zu überspielen. Nach dem Umzug und Tod meines Hundes hatte ich ein relativ kurzes Tief über 2, 3 Wochen und wurde needy und - absolut zu Recht - verlassen (alles sehr vereinfacht dargestellt). An den mir bekannten Gründen habe ich über die Jahre viel gearbeitet! Das Gefühl des Verlassenwerdens hat mich sehr intensiv geprägt. Also ich denke ich weiß woher diese Angst kommt. Aber ich weiß nicht wie ich sie abstelle.
  9. @Magnetism: Ich bin 100% bei dir. Das habe ich auch selber erkannt, dass es meine Baustelle ist. Deswegen ja auch der Thread hier, wie ich daran arbeiten kann und entspannter werde. Ich weiß auch, wann und wieso ich Hirnfick schiebe und hab mich dann unter Kontrolle. Aber die Gedanken sind präsent. Und wie ich diesen überflüssigen Hirnfick ausschalte, das weiß ich nicht. Ich lebe mein Leben, treffe mich weiterhin mit meinen Freunden und Freundinnen, geh zum Sport und stelle nichts hinten an (@jhells). Hirnfick ist trotzdem da. Allgemein mach ich mir über alles sehr viele Gedanken. Auch sehr sehr selbstkritische. Das bringt mich oft voran, aber manchmal lähmt es mich auch. Sehr nerviger Selbstoptimierungswahn. Aber das kann ich nicht mal so easy ausschalten.
  10. @botte: Danke dir. Noch sehe ich da auch kein Problem drin. Habe ich auch versucht zu erklären. Aber es gab zum Beispiel im letzten Thread von mir kurz das Gefühl, dass sie sich distanziert (hat sich von selber geklärt & es war nichts). Ich wurde unsicher und bekam Hirnfick. Und das kann's dann nicht sein. Das möchte ich vorbeugen.
  11. @Magnetism: Dann geh mal mit dem Teufel 😉 Bis jetzt noch kein Drama gehabt. Gab in der Zeit als ich in Laos war mal eine 3 Minütige Zickerei... Wir sehen uns ca. 2-3 mal die Woche, machen viele Aktivitäten zusammen (Sport, Sauna, Barabende, feiern) und der Sex ist nach Aussage von uns beiden der beste, den wir bis jetzt hatten (mehrmals täglich wenn wir uns sehen). Wir kommunizieren sehr ehrlich und sprechen unsere Bedürfnisse & Unsicherheiten direkt an. Was meinst du mit CoAbhängigen Verhalten? Und ja, sie entspricht zu 100% meinem Typ. Sowohl optisch, als auch dass wir fast alle Leidenschaften teilen und uns gegenseitig inspirieren. Sie ist auch die erste Frau, die mir wirklich Parolie bietet. Auch in den Bereichen, die ich als meine Stärken ansehe (Sport, Erfahrungen im Ausland, Beruf). Und du hast Recht, mein Thread impliziert ja meine Verlustängste. Aber ich weiß nicht, wie ich die loswerde. Das Problem würde sich meines Erachtens durch mehr Unabhängigkeit lösen. Bezüglich Liebessuchtmodus: meine letzte LTR ist gerade einmal 6 Monate her. Habe sie beendet, weil es mit meinen Vorstellungen einer LTR nicht übereingestimmt hat. Und da war es bei weitem nicht so.
  12. HerrPlanlos

    Oneitis in LTR

    1. Dein Alter: 26 2. Ihr Alter: 24 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 1,5 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Sehr gut & mehrmals täglich 7. Gemeinsame Wohnung: Nein 8. Probleme, um die es sich handelt: Hallo zusammen, Ich habe hier vor Tagen schon einmal einen Thread eröffnen, bei dem es um meine Angst vor Needyness und Ungleichgewicht im Invest geht. Ihr habt mir damals sehr gut geholfen und meine Definition von Needyness korrigiert. Besonderen dank an an dieser Stelle [email protected] Ich bin seit dem wesentlich entspannter, gebe wenn immer ich Lust dazu habe und bleibe bei meinen 50%. Rückblickend betrachtet basiert meine Angst Needy zu wirken, dass ich entweder noch nie in meinem Leben so schlimm verknallt war oder dass das meinerseits an eine Oneitis grenzt. Ich wache auf, ich denke an sie. Ich sitze auf Arbeit, ich denke an sie. Ich bin beim Sport, ich denke an sie... Natürlich genieß ich diese Phase und die Gefühle, aber es macht mir auch Angst, dass ich zu abhängig bin (aus diesen Gedanken entstand auch der letzte Thread). Ich kann mir nur beim besten Willen nicht erklären, woher diese extrem starke Fixierung kommt. Ich habe mein eigenes Leben und bin sehr zufrieden damit. Job, Gym, Thaiboxen, treffe mich regelmäßig mit meinen Freunden, Alternativen, viel auf Reisen, jedes zweite Wochenende feiern, reflektiere viel, ... egal wo ich bin, sie ist in meinem Kopf. Seid inzwischen 4 Monaten. Noch sehe ich darin kein Problem, aber ich möchte auch nicht, dass sich daraus eins entwickelt. Frame ist stabil und ihrem Verhalten zu urteilen, geht es ihr nicht groß anders. 9. Fragen an die Community: Wie kann ich ein wenig Abstand/ Unabhängigkeit gewinnen, um nicht gleich einen Hirnfick zu bekommen, falls mal etwas los sein sollte?
  13. @Herzdame: Hab deinen Rat zu Herzen genommen. Ich kommunizier meine eigene Unsicherheiten sehr selten. Habe jetzt diese aber angesprochen und das hat mir sehr geholfen. Ich habe über Weihnachten ihre Eltern in den Niederlanden kennengelernt, war drei Wochen davor in Laos backpacken und bin jetzt in Budapest. Ich hatte einfach keine Zeit zur Ruhe zu kommen und jetzt das Gefühl, dass sie - verglichen mit Laos - auf Distanz geht. Das hat mich natürlich beschäftigt und verunsichert. Einfach weil ich mich gefragt habe, ob das was mit ihrer Familie zu tun hatte oder ob es für sie zu viel war (sie hatte das erste mal das L-Wort ausgesprochen) oder dass sie etwas beschäftigt (Silvester mit Freundin). Genau das habe ich kommuniziert und darauf Sie hat cool reagiert. Aber ich bin ehrlich: ich habe bei sowas immer Angst unattraktiv zu wirken. Einfach weil es Unsicherheiten sind. Bezüglich den ich-Botschaften ist kein Problem. Ich denke du beziehst dich auf „gewaltfreie Kommunikation“ von Rosenberg? Wie gesagt, sehr sehr viel über PU hinaus gelesen und verinnerlicht. Den Denker kann ich aber nur bedingt ausschalten.
  14. @Herzdame: Sehr starker Text! Glaube sowas habe ich gebraucht um für mich noch einmal Klarheit zu schaffen. Wie gehst du damit um, wenn dich Dinge in der Beziehubg verunsichern. Sprichst du diese einfach offen an? Ich denke da habe ich oft Angst vor. Geht garnicht darum alles zu verbalisieren, aber bezogen auf die eigenen Bedürfnisse, wie denkst da darüber? @htid: Ich weiß was du meinst und du hast absolut Recht. Ich mache mir über sehr viel Gedanken. Aber daraus ziehe ich auch oft viel Kraft, gerade auf Arbeit. Ich habe mich auch sehr intensiv damit beschäftigt, wie ich weniger denke - aber das ist leichter gesagt als getan. Und meiner Meinung nach auch nichts mit meinem selbstwert zu tun. Eben manchmal eine Stärke und zugleich eine schwäche, die ich akzeptiere. Wenn du Tipps hast, immer gerne. Aber ich denke es gibt kein Bauch was ich darüber noch nicht gelesen habe.
  15. @Dustwalker: Ich finde den Gedanken sehr gut, aber das schaff ich nicht von heute auf morgen. Werde da aber dran arbeiten. Wie reagiert ihr, wenn Ihr das Gefühl habt, dass sie anfängt weniger zu investieren und distanzierter ist? Das ist der Punkt den ich nicht einordnen kann und oft nicht weiß wie ich am besten reagieren soll, ohne auf die typischen PU-Tools zurückzugreifen. Da kann ich eben noch nicht chillen, weil sich das so schleppend anfühlt. Klar frage ich erstmal nach ob was ist, weil ich eine offene und ehrliche Kommunikation will. Wenn aber nichts kommt und mich mein Bauchgefühl nicht verlässt, dann gibt es für mich drei Möglichkeiten: 1. Es ist nichts 2. Sie hat ein Problem und spricht es nicht an (Shittest) - z.B. bin ich zur Zeit in Budapest mit einer guten Freundin Silvester feiern. Das war fix als wir noch nicht zusammen waren. 3. Sie verliert das Interesse Dann fang ich automatisch an zu Spiegeln, auf Abstand zu gehen & leb mein Leben. Aber es beschäftigt mich eben trotzdem. Und es fühlt sich auch nicht richtig und ehrlich an. Natürlich kann ich ohne sie. Aber zur Zeit möchte ich mit ihr. Ich finde das auch nicht verwerflich. Wie reagiert ihr in solchen Situationen? Einfach nach Schema PU?