PU -Thema des Monats => Offene Beziehungen

285 Beiträge in diesem Thema

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Also vielen Dank  für die wirklich durchgängig hochwertigen Posts!

@bottes Post hat mir besonders gefallen, weil er mit seiner Erfahrung hier wirkich neue Aspekte aufgebracht hat. 20 Jahre Beziehung sind eben etwas anderes als vier oder fünf Jahre LTR.

In ein paar Tagen werde ich mal die Ergebnisse der Posts hier zusammenfassen.

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So jetzt mein Senf zu dem Thema. Ich möchte mich mit dem Thema "Konzept Liebesehe" befassen. Denn die ideale Vorstellung, dass man seine Liebe findet  und diese "wahre" Liebe bis in das hohe Alter Seite an Seite als Gefährten lebt, gibt es noch nicht lange.


für uns heute kommt es so vor, als wäre das einfach eine Vorstellung, die in unserer menschlichen Natur liegt. Dem ist aber nicht so. Das ist eine Idealvorstellung, die erst Anfang des 19 Jahrhunderts aufkommt und im Bürgertum beginnt.

Vorher galt nicht das Ideal der Liebe, sondernes  wurden Ehepartner danach ausgesucht, ob sie am besten den Zweck der Ehe erfüllen konnten: die wirtschaftliche Stabilität der (erweiterten) Familie garantieren und den gesellschaftlichen Status zumindest  festigen. Natürlich, nicht alle wurden zwangsverheiratet, und wenn man Glück hatte, war man in die/den Zukünftigen verliebt. Aber die obigen Kriterien mussten erfüllt werden. Ferner galten starre Regeln bei der Eheschließung. Nicht nur weltliche und geistige Herren, sondern auch Zunftregeln, wer wen heiraten durfte und vor allem ob überhaupt. Also nicht nur die Eltern, sondern das gesamte gesellschaftliche Gefüge bestimmte bestimmte wer wen heiratet. Viele blieben unverheiratet, und konnten (keine richtige) Familie gründen. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden diese Beschränkungen aufgehoben und Familiengründung war zumindest rechtlich eine individuelle Entscheidung. Das Bevölkerungswachstum in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts beruht auf diese Beseitigung der alten Beschränkungen. Die Effekte der neuen medizinischen Erkenntnisse setzen sich erst Jahrzehnte später durch.

Und fühlten sich die Eheleute drangsaliert und beschränkt? Nein. Denn in einem Kernpunkt waren die Menschen anders geprägt. Es galt nicht das Leitbild des Individuums und ob dieses sein Glück fand. Man war in die seine bestimmte Gemeinschaft eingebunden und lebte in dieser. Die Frage man selbst in der Ehe sein Lebensglück findet oder sich entfalten kann, stellte sich gar nicht und lag außerhalb der Vorstellungswelt. Die Familie war ein Gefüge (wozu auch das Gesinde gehörte) wo jeder seinen Platz einnahm. Natürlich spielte Liebe eine Rolle in den Köpfen der Menschen, und junge Menschen verliebten sich heute wie damals. Aber ein Konzept von lebenslanger Liebesheirat? Scheitern der Ehe, weil man den anderen nach vielen Jahren nicht mehr liebt? Man war froh, wenn man miteinander gut auskam.

Im heutigen Indien können wir das heute noch beobachten. Für den Großteil der Bevölkerung existiert die Liebesheirat nicht. Ehen sind arrangiert und folgen Überlegungen der ökonomischen Stabilität und den Regeln des Kastensystems, auch heute noch. Auf der anderen Seite gibt es seit vielen Jahrzehnten die kitschigen Bollywoodfilme, welche große Liebesgeschichten erzählen. Das ist aber Kino und spielt in der Realität keine Rolle. Nur in der neuen wachsenden Mittelschicht setzt sich so langsam das Konzept der Liebesheirat durch.


 

Das Konzept des individuellen Familienglücks an der Seite des geliebten Partners, also das Ideal der Liebesehe ist ein junges, das im frühen 19. Jahrhundert im aufstrebenden Bürgertum aufkommt. Also in einer neuen Schicht, die weder gesellschaftspolitischen Verpflichtungen (wie der Adel) noch ökonomischen Zwängen (wie die einfache Landbevölkerung) unterworfen war. Erst mit dem ökonomischen Wohlstand können sich die Menschen leisten, über individuelle Erfüllung nachzudenken, und auch in der Ehe persönliche Erfüllung zu finden. Damit kommt auch die andere Seite der Medaille. Das Scheitern der Ehe, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden.


 

Und da sind wir auch schon beim entscheidenden Punkt für uns moderne Menschen:

Wir haben haushohe Ideale, und wenn sie nicht erfüllt werden, sehen wir uns als gescheitert an. Eine Ehe (oder heutzutage Partnerschaft in welcher Form auch immer) muss unsere Vorstellungen des Glücks erfüllen: Jahrzehntelange Liebe, sexuelle Anziehung, Kinder im harmonischen Umfeld aufziehen. Das heute als „konservativ“ geltende Bild der Familie: Monogame Ehe, wo sie sich um die Kinder kümmert und die Familie heimeliger Ort des Glücks ist, ist genauso ein „modernes“ Konzept, wie neue Formen der Partnerschaften, wie Ehen in totaler gleichberechtigung, monogam oder nicht, usw. Denn immer steht die individuelle Entwicklung und das Glück der Partner immer Vordergrund. Erfüllen sich nicht alle Punkte, sehen sich viele Menschen als gescheitert und stellen die Ehe(Partnerschaft) schneller in Frage.


 

Die ökonomische Unabhängigkeit der meisten Menschen wuchs in den letzten 200 Jahren in dem gleichen Maße, wie immer weitere gesellschaftliche und rechtliche Beschränkungen wegfielen. Damit stieg auch die Bedeutung des individuellen Glücks. Doch die große Freiheit, die uns das individelles Glück ermöglicht, ermöglicht eben auch Leid: Wenn wir nicht die beruflichen Ziele erreichen, wenn wir nicht unsere Vision vom Familienleben können. Feministen/Linke und rechte Konservative sehen da immer gesellschaftliche Kräfte am Werk, die uns durch Zwang vom glück fernhalten. Es sind angeblich die alten misogynen/ konservativen Familienbilder oder der gleichmacherische feminismus/ Werterelativismus, die angeblich für unglückliche Ehen, Scheidungen usw. verantwortlich sind. Dabei ist es die immer größer werdende Freiheit, die das tut: Wenn wir die Freiheit der Wahl haben, müssen wir auch damit rechnen, falsch gewählt zu haben, und mit unseren individuellen Entscheidungen und Wünschen zu scheitern. Wir selbst setzen uns die hohen Ideale von Selbstverwirklichung und idealer Partnerschaft bis in den Tod. Wir sind unglücklich, nicht weil die Gesellschaft uns soviele Vorgaben macht, sondern weil wir keine Vorgaben mehr erfüllen müssen außer unseren eigenen. Damit ist schwer umzugehen. Fremden Ansprüchen nicht zu genügen, ist einfacher als die eigenen nicht zu err3eichen


 

Nun, welches Fazit können wir daraus ziehen: Wir müssen einfach unserer Erwartungen und Ideale von Ehe beziehungsweise Partnerschaft überdenken.

Die Anziehung wird in 30 Jahren nicht mehr stark sein, die Vorstellungen von lebenslangem Beziehungsglück werden sich relativieren,

keine Visionen, sondern ein immer neues adaptieren der aktuellen Lebensumstände

Wenn es mal nicht so läuft, ist das nicht unbedingt ein persönliches individuelles Scheitern.

Aber ich glaube Botte hat es viel besser beschrieben, als ich, wie man mit Bodenständigkeit und Realitätssinn eine erfüllende Beziehung führt. Sein Post ist die beste Folgerung, aus den obigen Erkenntnissen.


 


 


 


 

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Ich möchte hier eine besondere Doku aus der hervorragenden Reihe 360 posten. Es geht um eine junge Frau in China, Teil einer ethnischen Minderheit, dass bis vor kurzem so traditionell lebte, wie vor Jahrhunderten. Doch sie gehört der ersten Generation ihres Volkes an, die von Chinas Modernisierung erfasst wird. Sie arbeitet nun in der Stadt, ist eine ökonomisch selbstständige Frau und gehört der unteren Mittelschicht an. Sie ist aber auch auf der Suche nach einem Mann. Auf der anderen Seite steht ein junger Mann, der noch ganz in der traditionellen Kultur des Landes verhaftet ist und auf die gleich Art und Weise eine ehefrauu sucht, wie die Generationen vor ihm

Ich finde es sehr faszinierend, weil die von mir beschriebene Entwicklung in Europa, welche 150 Jahre dauerte hier in Zeitraffer von 30 Jahren passiert. Auch hier entsteht plötzlich durch die neue Freiheit der Wunsch nach Selbstverwirklichung auch in der Ehe, Ansprüche, die auch entäuscht werden können. 20 Jahre zuvor wäre sie noch ganz zufrieden mit dem Angebot des jungen Mannes gewesen, der ihr ein solides Leben in alter Tradition gegeben hätte. Die Frage der Selbstverwirklichung hätte sich gar nicht gestellt.

 


hier nochmal auf der Arte Homepage

http://www.arte.tv/guide/de/056821-020-A/360-geo-reportage

 


 

bearbeitet von jon29
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Werte Debattierende, werter Jon

Ich halte das für ein recht wichtiges Thema, und würde vorschlagen das dieses noch einen weiteren Monat auf der Agenda hier steht.

Komm im Moment auch nicht dazu das zwar im Ergebnis einfache, aber auf den Weg dahin komplexe Thema in sauberen, nachvollziehbaren Gedanken zu packen.

LeDe

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vor 17 Stunden schrieb LeDe:

Werte Debattierende, werter Jon

Ich halte das für ein recht wichtiges Thema, und würde vorschlagen das dieses noch einen weiteren Monat auf der Agenda hier steht.

Komm im Moment auch nicht dazu das zwar im Ergebnis einfache, aber auf den Weg dahin komplexe Thema in sauberen, nachvollziehbaren Gedanken zu packen.

LeDe

Da das Thema ja mitten im Monat angefangen hat, lassen wir das Thema auch noch ein paar Tage weiterlaufen. Aber wenn irgendwann nichts mehr kommt, ist es Zeit für das nächste Thema. Da brauchen wir jetzt nicht bis Ende  März warten.

Ich freu mich aber auf deinen Beitrag.

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Wir verlangen eben heute auch viel mehr.

Im Mittelalter wurde die durchschnittliche Frau 25 Jahre alt. Wenn mit 15 geheiratet wurde, dann dauerte damals eine "Lebenslange Beziehung" 10 Jahre. Inklusive Kinder bekommen und aufziehen.

Heute soll die lebenslange Beziehung 50 Jahre und mehr überdauern. Das ist ein völlig anderer Anspruch. Wenn man dann noch mit einbezieht, dass natürlich in dieser langen Lebensspanne auch viel, viel mehr Entwicklung passiert, dann sind da Probleme vorprogrammiert.

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So, es wird Zeit:

 

PU-Thema des Monats Mai 2017
SEX!

 

Deswegen sind wir doch alle hier. Neeein, doch nicht im Pu-Forum... auf der Welt und so. Er treibt uns um, ist die Basis unseres Liebeshandelns, lässt uns obskure Aufreißerforen aufsuchen. Macht uns stark und verletzlich. Wirkt bedrohlich, sodass fast alle Religionen ihn einzudämmen versuchen. Wollen wir eine Person oder ganze Völker diffamieren, geht es nicht einfacher als durch ihn: Entweder als Bedrohung, oder dass man ihn zu leicht hat.

Gleichzeitig will niemand öffentlich als jemand gelten, der zu wenig davon hat, oder noch schlimmer, als jemand gelten, der ihn besonders fad praktiziert: SEX!

Der Frühling lässt meteorlogisch noch auf sich warten, die Frühlingsgefühle aber nicht. Um den starken Wallungen Herr zu werden, wollen wir in diesem Monat über Sex reden. Fangen wir mit der banalsten Frage an:

 

Was ist guter Sex?

 

Kann man lernen gut im Bett zu werden, und wenn ja, wie?

 

Technik oder einfach nur Emotion - was ist das entscheidende für guten Sex?

 

Guter Sex, eine Frage des Alters und der Erfahrung?

 

Guter Sex, immer abhängig vom Gegenüber? Oder ist jemand perse gut / schlecht im Bett?

 

Sex, die Voraussetzung für tiefe Bindung?

 

Der Faktor Zeit: Braucht es eine gewisse Zeit, um sich optimal einzuspielen, oder gibt das Neue die Würze? Kann man nach vielen Jahren Beziehung immer noch guten Sex miteinander haben?

 

So, ich freue mich über Eure Einsichten zum Thema. Ich denke fast jeder hat was dazu beizutragen...

 

 

 

 

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So, damit das Thema endlich Schwung bekommt, stelle ich mal meine Sicht der Dinge vor.

 

Was ist guter Sex?

Den guten Sex gibt es nicht. Man sollte sich ein wenig von dem Begriff lösen, weil er gerade Männer unter Druck setzt. Viele denken, es gibt dann die eine Form des guten Sex, die in jeder Situation und bei jeder Form der Frau gleich sei. Bei PUA herrscht die Meinung vor der dominante Sex (also vom Mann dominiert) sei der Kern guten Sexes und wo die Natur sich einfach durchsetzt. Das ist hier jedpch nur die habe Wahrheit. Es ist nicht die animalische Dominanz, was guten Sex auszeichnet, sondern der Grad der Intensität. Die Intensität der Gefühle oder besser gesagt, was man dabei fühlt. So kann dominanter Sex sich schal und langweilig anfühlen, insbesondere, wennn er zur Gewohnheit wurde oder man ihn auf jede Sitautaion und Sexualpartner überstülpen wollte. Der Blümchensex mit der verliebten Partnerin kann intensiver sein,  als hemmungslose Sex mit dem ONS. Zu erkennen, welche Art von Sex gefragt ist und was für einen Sexualpartner man hat, ist Schritt Nummer eins, dies dann ohne Hemmungen intensiv auszuleben, ist Schritt Nummer zwei für guten Sex.

Kann man lernen gut im Bett zu werden, und wenn ja, wie?

Ja. Es ist nicht eine Gabe, die vom Himmel fällt, auch wenn in der Öffentlichkeit dies oft so vermittelt wird. Doch wie?

Auf jedenfall meiner Meinung nach, nicht durch Vermittlung irgendwelcher Techniken oder wenn dann, nur sehr begrenzt. So wie zum Beispiel eine G-Punkt-Massage oder trainieren, wie man länger kann. Doch entscheidend ist das Mentale: Einerseits eine innere Befreieung, dass man sich von jeglichem Druck loslöst, also  auch keine Angst hat, einfach mal schlecht zu sein, keinen Ständer zu bekommen,  zu früh zu kommen. Man muss lernen, seinen Kopf auszuschalten, und lernen sich ganz in den Emotionen fallen zu lassen, egal, was das ist. Man muss lernen, die (emotionalen) Signale des gegenübers zu lesen und darauf einzugehen. man muss lernen mit dem gegenüber auf eine Wellenlänge zu kommen, um mit ihm neue Sphären erklimmen zu können. Man muss lernen die emotionale Intensität zu steigern, denn das ist das entschheidende beim Sex.

Technik oder einfach nur Emotion - was ist das entscheidende für guten Sex?

Wie oben erwähnt, ist die Emotion das entscheidende und die Technik nur ein Beiwerk. Wenn die Emotionen stimmen wirkt sich das auch auf die Technik aus oder besser gesagt, wie ich den anderen berühre.
Ein Beispiel: Die Umarmung. Es ist immer die gleiche Handlung, die gleiche Bewegung, doch sie fühlt sich immer anders an. Wenn ihr Euch mit Eurem guten Freund umarmt, von Eurer Mutter umarmt werdet, Eure kleine Tochter umarmt oder das Mädchen, welches frisch in euch verliebt ist. Immer die gleiche körperliche Handlung, aber so unterschiedliche Empfindungen.

Das müsst ihr auf den Ex übertragen. Was ihr bei einer Berührung fühlt, das empfindet dann auch der andere. Seien es besonders zärtliche Gefühle beim verliebten Sex oder animalische Triebe, die ihr beim wilden Sex auslebt. Je intensiver ihr Eure Gefühle selbst zulasst, desto stärker werden sie übertragen.

Es gab mal einen guten Text von Esperame übers Blasen für die Cats. Leider finde ich ihn nicht mehr, aber: Was sie beschrieb ist vor allem die Wonne beim Blasen, die man empfinden soll, wie man gar nicht darüber nachdenkt, sondern einfach den Schwanz vergöttert, die Verruchtheit empfindet, wenn man das Sperma zur seite rauslaufen lässt und vor  allem sich mit Selbstbewusstsein dem Blasen und dem Schwanz hingibt.
Das kann man auf alles beim Sex übertragen. Die eigene Empfindunng und vor allem, wie man auf den Körper des anderen eingeht. Da ist die Titte, die man ableckt,  nicht irgendeine Titte, sondern gerade die geilste Titte der Welt

 

 

Guter Sex, eine Frage des Alters und der Erfahrung?

 

Guter Sex, immer abhängig vom Gegenüber? Oder ist jemand perse gut / schlecht im Bett?

 

Sex, die Voraussetzung für tiefe Bindung?

 

Der Faktor Zeit: Braucht es eine gewisse Zeit, um sich optimal einzuspielen, oder gibt das Neue die Würze? Kann man nach vielen Jahren Beziehung immer noch guten Sex miteinander haben?

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Ich habe gerade nicht mehr die Zeit alles zu beantworten. Die anderen Fragen beantworte ich morgen.

 

 

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Gast Jack the Tripper
vor 20 Minuten, jon29 schrieb:

 

Guter Sex, eine Frage des Alters und der Erfahrung?

 

Des Alters weiß ich nicht, denke aber nicht. Hier kann ich mit meinen 29 auch nicht wirklich was fundiertes zu sagen.

Ich denke es liegt eher an der Erfahrung. Natürlich steigt die Erfahrung oft/meistens mit dem Alter an. Jedoch steigt die Erfahrung nicht, weil man Älter wird.

Ich hoffe man versteht, was ich damit meine.

 

Erfahrung ist auch immer eine Sache. Hilft es mir weiter, möglichst viele ONS mit verschiedenen Frauen zu haben oder eher kontinuierlich Sex mit einer Partnern(oder meintet wegen auch mehreren) zu haben? Wie seht ihr das?

Meine Gedanken dazu sind, dass es dort einen gesunden Mix geben sollte. Jede Frau reagiert anders, jede Frau lässt sich anders anfassen etc. Hier kann man bestimmt einiges über Frauen und ihre Vorlieben lernen.

Jedoch ist meine Erfahrung, dass man den besten Sex mit "festen" Partnern hat und nicht mit ONS. Man kennt sich, man ist eingespielt. Man hat eine andere Vertrauensbasis.

Mir fällt es z.B. schwer, bei einem ONS mich komplett fallen zu lassen und das zu machen, wo drauf ich wirklich Bock habe. Sprich, man ist etwas gehemmt. So geht es mir zumindest. Ich brauche da eine Basis und möchte mein gegenüber besser einschätzen können.

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Gast Juninho
vor 1 Stunde, MarkusA schrieb:

Jedoch ist meine Erfahrung, dass man den besten Sex mit "festen" Partnern hat und nicht mit ONS. Man kennt sich, man ist eingespielt. Man hat eine andere Vertrauensbasis.

Unterschreibe ich. Jedoch hat auch Fremdenverkehr was. Möglichst schneller Sex, vom Hallo bis zum Sex in 30 Min. Passiert zwar selten aber hin und wieder schon. Hat was animalisches.

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Also hier jetzt mein zweiter Teil:

 

Guter Sex, eine Frage des Alters und der Erfahrung?

Ja und nein. Auf jedenfall bis zu einer bestimmten Alterstufe trifft das auf jedenfall zu und zwar bei beiden Geschlechtern. Wenn hier um Hilfe gebeten wird, weil die freundin keinen Orgasmus bekommt, ist die Freundin fast immer sehr jung und hat die 21  meist nicht überschritten. Und auch bei Männern ist es am Anfang einfach noch nicht so dolle. Es ist weniger eine Erfahrung, wie alles funktioniert, sondern eine emotionale Erfahrung: kann ich mich fallenlassen, erkenne ich die Signale des Gegenübers, habe ich keine Hemmungen mehr, kann ich mich auf den Partner richtig einlassen. Kenne ich mich und meinen Körper gut genug. Und bei Frauen findet in jungen Jahren einfach eine drastis che Steigerung der Libido statt. Es ist einfach etwas anderes mit einer Frau um die 30 zu schlafenn, als mit einer 19jährigen.

Ich würde sagen, von der Erfahrung und des zu sich selbst findens ist irgendwann mit 30 eien Spitze erreicht. Es kann mit den Jahren wieder ins Gegenteil kippen: Man ist eingefahren, nicht mehr offen für neues, wird träge, durch mangelnden Sport und schlechte Ernährung nimmt die Libido ab. Der Sex wird fad.

Guter Sex, immer abhängig vom Gegenüber? Oder ist jem. and perse gut / schlecht im Bett?

Es ist einfach extrem abhängig vom Gegenüber. Bei der einen fühlt man sich wie der Sexgott, weil Madame so abgeht, bei der anderen rührt sich nichts. Das ist auch ein Teil von Erfahrung: Man ist nicht einfach gut oder schlecht im Bett. Es hängt vom Gegenüber ab. Die richtige sexuelle Wellenlänge muss vorhanden sein. Deswegen ist es ein riesen fehler eine Beziehung einzugehen, wenn man mit jemanden noch gar keinen Sex hatte. Erst der  besiegelt den Schritt zur Innigkeit.

Sex, die Voraussetzung für tiefe Bindung?

Ja, er ist Voraussetzung für eine tiefe Bindung in Beziehung. Ohne innigen Sex kann es keine erotische Liebe geben, sonst ist es eine freundschaftliche Liebe. Auch innerhalb der Beziehung muss zumindest in den jüngeren Jahren diee sexuelle Anziehung stimmen und Sex vorhanden sein,

Gleichwohl ist Sex nicht alles und irgendwann sind die gemeinsamen Erlebnisse und überwundenden Hindernisse, die Kinder usw. einfach prägender und tiefgehender als der Sex. da ist es auch keine Katastrophe mehr, wenn man  vielleicht x oder y eine Zeit für sexuell anziehender empfindet als den eigenen Partner.

 

Der Faktor Zeit: Braucht es eine gewisse Zeit, um sich optimal einzuspielen, oder gibt das Neue die Würze? Kann man nach vielen Jahren Beziehung immer noch guten Sex miteinander haben?

Markus hat es geschrieben, ich glaube es auch, zumindest eine gewisse Zeit braucht man um es richtig knallen zu lassen. Aber der Reiz des Neuen in der richtigen Stimmung hat auch etwas.

 

 

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So das war mein Senf dazu. Wie gesagt, über eure  Ansichten freue ich mich, auch auf heftigen Widerspruch.

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Gast Jack the Tripper

Ich möchte gerne mal eure Erfahrung dazu hören

Punkt 1.

Am ‎15‎.‎05‎.‎2017 um 17:44 , MarkusA schrieb:

Mir fällt es z.B. schwer, bei einem ONS mich komplett fallen zu lassen und das zu machen, wo drauf ich wirklich Bock habe. Sprich, man ist etwas gehemmt. So geht es mir zumindest. Ich brauche da eine Basis und möchte mein gegenüber besser einschätzen können.

Trifft das auf euch auch zu? Ich meine, wenn ich eine Frau das erste mal im Bett habe, komme ich halt nicht auf die Idee gleich `nen Cumshot ins Gesicht anzusetzen oder Analverkehr einzuleiten. Ich brauche ein paar Male um da warm zu werden.

 

Punkt 2.

Zitat

Ich kann mich gut kontrollieren als Mann, etwa ob ich zum Orgasmus kommen möchte oder nicht. Diese Fähigkeit zu erreichen, setze ich positiv angesehen für guten Sex voraus (Ich will also nicht unkontrolliert zu früh oder zu spät oder überhaupt nicht kommen).

Habe ich aus einem anderen Beitrag hier.

Wie seht ihr das?

Ich stimmte da gar nicht zu.

bearbeitet von Jack the Tripper

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vor 2 Stunden, MarkusA schrieb:

Ich möchte gerne mal eure Erfahrung dazu hören

Punkt 1.

Trifft das auf euch auch zu? Ich meine, wenn ich eine Frau das erste mal im Bett habe, komme ich halt nicht auf die Idee gleich `nen Cumshot ins Gesicht anzusetzen oder Analverkehr einzuleiten. Ich brauche ein paar Male um da warm zu werden.

 

Punkt 2.

Habe ich aus einem anderen Beitrag hier.

Wie seht ihr das?

Ich stimmte da gar nicht zu.

Punkt 1.: Da ich gerne mit den Mädels auch über sexuelle Erfahrungen rede (anfangs über komischen Kram und lustige Anekdoten, später dann der "interessantere Stuff"), kann man bei ihnen schon gut abschätzen, ob sie das mögen oder nicht.
1st Date Anal? Klar warum nicht. Wenn ich gerade darauf Lust habe und sie dem nicht abgeneigt ist.

 

Punkt2.: Jein.
Mal unkontrolliert zu sein, kann auch sehr anregend für die Frau sein. Man fand sie eben verdammt geil (in dem Moment noch mal extra oder so).
Aber man sollte sein Pimmel schon so gut kennen, das wenn man Bock auf mehr hat, auch mal bissl ruhiger macht, oder was anderes.
Statt Zack Zack. 1ste Runde. Fertig. Aus.
vllt 5-6-7-8 Anfickrunden übern Tag verteilt zum anheizen, bevor man sich auf/in/über ihr entläd.
Eine gewisse Vielfallt/Variabilität in der "Intensität" / "Dauer" des Aktes kann schon sehr erfrischend und reizend sein.

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4 hours ago, MarkusA said:

Ich möchte gerne mal eure Erfahrung dazu hören

Punkt 1.

On 5/15/2017 at 5:44 PM, MarkusA said:

Mir fällt es z.B. schwer, bei einem ONS mich komplett fallen zu lassen und das zu machen, wo drauf ich wirklich Bock habe. Sprich, man ist etwas gehemmt. So geht es mir zumindest. Ich brauche da eine Basis und möchte mein gegenüber besser einschätzen können.

Trifft das auf euch auch zu?

Der Ablauf des ONS ist bei mir in gewissen Grenzen vordefiniert. Je nachdem wie die Interkation zuvor war: ließ sich ohne Umstände führen? - Dominanz pur. War spielerisch mit hin und her teasen? - Dominaz wird währenddessen hin- und hergereicht. Verschmusst, zärtlich - intimer Blümchensex. Etc.. und ich finde irgendwie alles geil.

Je nachdem auf was ich dennoch Lust habe, fahre ich das Stück für Stück hoch. Damit gehe ich sicher keine Grenze direkt massiv zu überschreiten und alle ihren Spaß haben.

Generell korelliert bei mir die Interaktion zuvor sehr stark mit dem Sex danach. Also Hemmungen sind keine da.

Quote
Quote

Ich kann mich gut kontrollieren als Mann, etwa ob ich zum Orgasmus kommen möchte oder nicht. Diese Fähigkeit zu erreichen, setze ich positiv angesehen für guten Sex voraus (Ich will also nicht unkontrolliert zu früh oder zu spät oder überhaupt nicht kommen).

Wie seht ihr das?

Ich finde Kontrolle des Orgasmus wichtig. Gerade wenn ich dicke Eier hat damit ich nicht zu früh komme. Priorität hat bei mir die Frau. Wenn ich spüre dass sie erfüllt ist - was nicht unbedingt einen Orgasmus voraussetzt - kann ich mich gehen lassen und kommen. Habe aber auch das Problem wenn ich es zu oft weggedrückt habe, dass dann gar nichts mehr geht. Also steht noch und alles, aber der Druck zum Orgasmus will sich nicht mehr aufbauen - egal was Frau macht. Fand ich in manchen Momenten schade.

Hab auch die Erfahrung gemacht es zu übertreiben und man vögelt, fingert, leckt und hat einfach fun und die Frau ist total fertig und braucht eine längere Pause. Viele fangen dann direkt an mit Handjob und blasen,  - finde ich den Abturn weil's sich anfühlt wie: ey alter ich kann nicht mehr, nun spritz ab. Ist z 100% nie so gemeint/gedacht - krieg diesen Gedanken aber nicht aus dem Kopf plus siehe oben wenn zu oft weggedrückt. Das ist dann irgendwie unbefriedigend.

Um zur Frage zurückzukommen: kommen unterbinden finde ich eine bereichernde Fähigkeit. Orgasmus auf Knopfdruck? mmh - weiß ich nicht. Da fehlt mir die Erfahrung.

 

On 5/16/2017 at 5:00 PM, jon29 said:

Guter Sex, immer abhängig vom Gegenüber? Oder ist jem. and perse gut / schlecht im Bett?

Es ist einfach extrem abhängig vom Gegenüber. Bei der einen fühlt man sich wie der Sexgott, weil Madame so abgeht, bei der anderen rührt sich nichts. Das ist auch ein Teil von Erfahrung: Man ist nicht einfach gut oder schlecht im Bett. Es hängt vom Gegenüber ab. Die richtige sexuelle Wellenlänge muss vorhanden sein. Deswegen ist es ein riesen fehler eine Beziehung einzugehen, wenn man mit jemanden noch gar keinen Sex hatte. Erst der  besiegelt den Schritt zur Innigkeit.

Stimme ich im gewissen Maße zu. Aus meiner Erfahrung kann dies noch weiter im Bezug auf Mann/Frau differenziert werden

Meine Erfahrung ist, dass die Mehrheit der Frauen beim ONS passiv bzw. semipassiv sind.

Bildlich gesprochen Seestern. Absoluter Alptraum. Da kann ich mir direkt auf meine Oma einen runterholen. Die Semipassiven sind aber interessant. Von sich aus passiert nicht viel aber sie lassen sich führen und genießen es in vollen Zügen. Somit hat Mann alles in der Hand. Hemmunglos und kann sich fallen lassen - geiler Sex. Top. Kann Mann nicht führen...schnarch.

Würde gern die Meinung einer aktiven/semi-passiven Frau zu passiven Männern hören. Wie seht ihr das?

Wenn die Bindung stimmt, sich fallen lassen, beide offen und spielerisch sind ist klar das es Bombe wird. Da gibt's nichts zu diskutieren.

 

Grüße

Thalim

bearbeitet von thalim
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Kann man lernen gut im Bett zu werden, und wenn ja, wie?

Der Punkt war für mich essentiell und ich denke der betrifft auch einen guten Teil, der Neulinge, die hier anlanden. Ich war, bevor ich PU kennengelernt hatte, Absoluter Beginner und das mit 25. Ohne PU wäre ich es wohl heute noch. Mir fehlte auf sämtlichen Stufen des Verführungsprozesses eine Idee, wie man überhaupt vorgehen könnte. Ich las mich zu einer Stufe ein, setzte dies in ein paar Anläufen um flog danach jeweils direkt wieder raus, weil mir für den nächsten Schritt das Wissen fehlte, wie es weitergeht. 

Das gilt insbesondere auch für die Ebene, wo es körperlich intim wird. Letzten Endes hat es mir den einen oder anderen Lay versaut, weil ich plötzlich blöd da stand und nicht weiter wusste. Ferner ist es hier zweifelsohne Konsens, dass Outing als alte Jungfrau oder planlose Fummelei nicht gerade förderlich auf die Attraction wirken. 

Ich kann daher jedem Anfänger mit wenig oder keiner Erfahrung nur empfehlen: Lest Euch auch in diese Themen ein. Dann habt ihr im Notfall einen Plan in der Hinterhand, wie ihr weiter vorgehen könnt. Stellt Euch Fragen wie

"Wie küsse ich eine Frau?"

"Wo fasse ich sie wann wie an?"

"Wie eskaliere ich nach dem Küsen weiter?"

...

Sucht Euch dazu eine Anleitung und sammelt vor allem Ideen. Es nimmt bei Euch eine Menge Anspannung heraus. 

Beispiele, die mir spontan einfallen: 

Mit diesem Hintergrundwissen lief es bei den nächsten Bekanntschaften entsprechend besser und die eigene Unerfahrenheit wurde nicht nur nicht bemerkt, sondern das eigene Vorgehen von der Frau positiv kommentiert 😛

Sex, die Voraussetzung für tiefe Bindung?

Ja, denn Sex schafft Vertrauen. In meinen Beziehungen hatte die Frau zu Beginn eher Probleme sich zu öffnen und blieb längere Zeit auf einer oberflächlicheren FB-Ebene. Je häufiger man mit jemandem schläft, umso stärker wächst auch das Bedürfnis sich dieser Person emotional zu öffnen, bei Frauen sowieso. Das ist auch der Anschluss ans Comfort/Rapport-Thema. PU lehrt im Zweifelsfall lieber schnell zu eskalieren, auch wenn man eigentlich eine Beziehung sucht. Nach dem Lay ist das Verhältnis deutlich entspannter und etwas Längerfristiges ergibt sich von allein, wenn es auch auf menschlicher Ebene passt. Anders herum winkt die Friendzone. 

 

 

 

 

 

bearbeitet von scrai
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vor 23 Stunden, thalim schrieb:

Würde gern die Meinung einer aktiven/semi-passiven Frau zu passiven Männern hören. Wie seht ihr das?

Da klinke ich mich mal ein, und schildere mal meine Sicht:

Wenn der Mann beim ONS aktiv ist und führt, Bingo! Ich hab dabei ne Menge Spaß, er bekommt sehr wahrscheinlich alles, was er will und hat auch Spaß, geile Sache. Ich bin da auch nicht gehemmt oder so, sondern (entsprechende Kommunikation vorausgesetzt) bereit auch gleich in die Vollen zu gehen. Der Kick grade weil alles Fremd ist, kann schon super sein. 

Wenn er "semi-passiv" ist, das heißt, wenn er sich zurücklehnt und mir freie Hand lässt, es aber auch anders könnte, dann ist das auch noch ne coole Sache. Dann bin ich halt proaktiv und lasse mir halt was einfallen, was erstens mir Spaß macht, und zweitens vermutlich ihn erfreut - ne mehr Feedback er mir gibt, desto besser kann ich dann seinen Geschmack treffen, und desto höher ist die Motivation. 

Wenn er aber wirklich komplett passiv ist, dann hab ich auch keinen Spaß. Da kommt dann keine Stimmung auf, und ich kann mir den Sex gleich sparen - was meist auch passiert, das merkt man ja schon in der Interaktion vorher...

Insgesamt muss ich aber sagen, obwohl ONS durchaus ihren Reiz haben, sehe ich es auch so, dass der Sex wirklich richtig gut erst mit einem eingespielten und vertrauten Partner wird, und dass Gefühle das natürlich nochmal immens verbessern. 

Von mir als Frau eine Meinung zum "Orgasmus zurückhalten": Bitte macht es nicht. Bzw, nicht, um die Frau besonders zu beglücken. Weils eben irgendwann überhaupt nicht mehr geht, und bei mir dann der Eindruck entsteht, er hat grade seinen Orgasmus geopfert, nur um vor mir gut dazustehen. Das ist kein schönes Gefühl, und obendrein noch doof, wenn man bedenkt, wie geil es sich anfühlen kann, wenn er kommt, und wie schön das ist, wenns einfach mehrfach klappt... Also, lieber weniger zurück halten, und dann Runde zwei und drei genießen. 

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Am 3.5.2017 um 13:17 , jon29 schrieb:

Was ist guter Sex?

Für mich ist guter Sex, Sex der mein Hirn fickt. Der mich wirklich im Kopf mitnimmt und kickt. Wo man sich am besten noch gegenseitig hochpusht.

Dabei entsteht der Kick im Kopf für jeden anders - eben auf der Basis der eigenen Fantasien. Dehsalb ist es so wichtig, die Fantasien des  Gegenübers auch zu kennen. Und deshalb ist Dirty Talk auch so wirksam. Man holt genau damit den Kopf des Partners ins Boot.

Dafür brauche ich definitiv emotionale Bindung, um mich so weit fallen zu lassen.

 

Zitat

Kann man lernen gut im Bett zu werden, und wenn ja, wie?

Man kann lernen sich fallen zu lassen. Und man kann Kommunikation lernen.
Man kann auch üben / lernen Partner und deren Reaktion zu lesen.
Und man kann natürlich einige Techniken lernen, die man dann einsetzen kann.

Das sind aber alles nur Bausteine - zusammensetzen muss das jeder selbst.

Am 15.5.2017 um 17:16 , jon29 schrieb:

Technik oder einfach nur Emotion - was ist das entscheidende für guten Sex?

Weder noch - wie oben gesagt der Sex im Kopf ist absolut entscheidend.

Zitat

Guter Sex, eine Frage des Alters und der Erfahrung?

Ich glaube schon, dass Sex mit den Jahren besser wird. einfach schon, weil man sich selbst besser kennen lernt.

 

Zitat

Guter Sex, immer abhängig vom Gegenüber? Oder ist jemand perse gut / schlecht im Bett?

Ich halte es für abhängig vom Gegenüber. Wenn ich noch so "gut" im Bett bin - wenn mein Partner einfach null einfühlsam ist oder in anderer Weise "schlecht", dann werde ich daraus alleine keinen "guten Sex" zaubern können.

Andererseits ist es schon eine Frage der gemeinsamen Chemie - auch 2x "gut" kann schlecht sein, wenn es nicht passt.
Beispiel aus meinem Bereich: Ich werde mit jemandem, der auf totalen Kuschelsex steht als BDSMlerin keinen Sex haben, der beide Seiten glücklich macht. Funktioniert nicht.

 

Zitat

Sex, die Voraussetzung für tiefe Bindung?

Für mich schon, auf jeden Fall. Sex bringt der Bidnung eine völlig neue Qualität und Vertrautheit.

Zitat

Der Faktor Zeit: Braucht es eine gewisse Zeit, um sich optimal einzuspielen, oder gibt das Neue die Würze?

Kann man nach vielen Jahren Beziehung immer noch guten Sex miteinander haben?

Für mich ist Sex mit neuen Personen immer furchtbar. Ich brauche Zeit und Vertrautheit, um guten Sex zu haben. Bin da also wie @MarkusA. Es ist am Anfang immer stressig, beide sind gehemmt, keiner weiß so richtig, was er machen soll und man ist nur am Ausprobieren - nicht am Fallenlassen.

In meinen Augen kann man auch nach vielen Jahren noch sehr guten Sex haben. Was der Beziehung dabei hilft ist meiner Erfahrung nach, wenn es eine offene Beziehung ist. Sex wird einfach normal und gewohnt. Hin und wieder Sex mit anderen lenkt den Fokus sehr gut darauf, was man an seinem Partner hat und was schon toll läuft :) Außerdem bringt es auch einfach neue Impulse ins gemeinsame Sexleben.

 

bearbeitet von Herzdame
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Und weiter geht's mit einem neuen Thema:

 

PU-Thema des Monats Juni 2017: 
High Value‘ Frauen, und woran man sie erkennt

Unser Lieblingsthema hier im Forum (Cats mögen die Fragestellung entsprechend für sich adaptieren): Frauen. Unser Puzzle, unser Wetzstahl, unser Leiden; aber auch unsere Freude, unsere Leidenschaft, unser Versprechen.

Viele Posts hier im Forum befassen sich damit, das Verhalten von Frauen zu erkennen, zu verstehen und einzuordnen. Dabei fällt es vielen Forumskollegen leicht, Warnsignale – ‚Red Flags‘ – aufzuzählen, warum mit einer Frau über Aussehen und Sex hinaus nichts anzufangen sei, und manchmal nicht einmal dafür. Alternativ wird am Ende einer FB, F+, LTR einfach mit den Schultern gezuckt und festgestellt, dass es wohl einfach nicht gepasst habe.  Was hier gefühlt weitaus seltener gesprochen wird ist die Frage:

 

Was sind die positiven Eigenschaften einer Frau, die sie über gutes Aussehen und guten Sex hinaus für uns anziehend machen?
Was verleiht ihr in unseren Augen ‚Value‘?
Was bringt uns dazu eine Frau für längere Zeit in unserem Leben haben zu wollen, als Freundin, als LTR?
Und woran lässt sich dieser ‚Value‘ erkennen?

 

Als Diskussionsgrundlage sind hier mal ein paar Detailfragen, an denen ihr Euch orientieren könnt, aber nicht müsst:

Stichwort Value: 
Welches sind die vier Eigenschaften über das Aussehen hinaus, die ihr bei einer Frau am meisten schätzt – und warum? Handelt es sich bei diesen Kriterien um ‚Broscience‘, oder entspringen die Eurer eigenen Erfahrung, im Guten wie im Schlechten? Welche Bedeutung haben diese im Vergleich zu zum Beispiel dem Aussehen?

Stichwort Screening:
Sucht ihr bewusst nach Frauen mit entsprechenden Eigenschaften, oder läuft das eher im Hintergrund?
 Welche Bedeutung hat für Euch das soziale Umfeld einer Frau? Welche Vorhersagekraft für zum Beispiel eine LTR hatten diese Kriterien für Euch in der Vergangenheit? Habt ihr damit auch schon einmal komplett daneben gelegen?

Stichwort Beziehung:
Legt ihr für unterschiedliche Beziehungsformen unterschiedliche Maßstäbe an?
 Passen sich diese Maßstäbe über die Dauer einer Beziehung an, und wenn ja, wie? Haben sich Eure Maßstäbe mit Eurem Alter bzw. Eurer Erfahrung über die Zeit geändert?

Mich würden Eure Meinungen, vor allem aber Eure Erfahrungen hier interessieren! Beiträge von Cats (voraussichtlich in Bezug auf Männer) sind selbstverständlich ebenfalls willkommen!

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Zitat

Was sind die positiven Eigenschaften einer Frau, die sie über gutes Aussehen und guten Sex hinaus für uns anziehend machen?

 


 

Leichtigkeit, positives selbstbild, emotionale reife, offenheit,positive einstellung zum eigenen Körper

Am Mittwoch, 31. Mai 2017 um 15:09 , botte schrieb:

Und woran lässt sich dieser ‚Value‘ erkennen?

Sie behandelt sich selbst und andere Menschen gut. Sie legt Beziehungen einen realistischen Stellenwert bei.Sie achtet ihren Körper, z.b. Yoga , vernünftige Ernährung, Sport. Sie macht spontan sachen mit oder probiert dinge aus auch wenn sie noch nicht genau weiss was dabei raus kommt. Sex ist für sie natürlich und schön und sie lässt sich dabei gehen.

Sie lästert und beschwert sich nicht über andere Menschen, Sie versucht nicht andere Menschen zu verändern,sie hat keine Esstörungen Depression oder dergleichen, sie kann sich für dinge begeistern hat Leidenschaften oder Hobbys und es für sie normal das beide Partner auch hin und wieder alleine diesen Hobbys nachgehen.   

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Am Mittwoch, 31. Mai 2017 um 17:18 , Nelson Muntz schrieb:

Einfach ein wenig mehr Interesse zeigen, anstatt immer nur darauf fixiert zu sein, daß jemand für sie den Unterhalter spielt und letztendlich, je nach dem wie er seine Rolle als Entertainer gemeistert hat, zu entscheiden ob sich diese Bekanntschaft lohnt.
Ich verurteile keine Frau für dieses Verhalten, denn es ist der gewohnte, übliche Ablauf

Ich denke nicht dass das der gewöhnliche Ablauf ist meine Erfahrungen sind in dieser Hinsicht jedenfalls völlig anders und ich denke das du solche Frauen automatisch in dein Leben ziehst weil du glaubst das viele Frauen so sind und nicht weil allgemein viele Frauen tatsächlich so sind.
 

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Am 10. Juni 2016 um 14:17 , MrJack schrieb:

Ist eine Frau noch etwas unsicher trifft man sich in der Nähe.... geht 1h spazieren und dann eben zu sich heim. Fertig.

Soweit so einfach. Aber was macht man dann mit ihr bei sich zu Hause? Es ist ja erst das 1. Date.
Mir ist iwie nicht klar wohin und wie man dann eskaliert. 

 

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Gast
Am 31.5.2017 um 15:09 , botte schrieb:

Stichwort Value: 
Welches sind die vier Eigenschaften über das Aussehen hinaus, die ihr bei einer Frau am meisten schätzt – und warum? 

  1. Intelligenz
  2. Die richtige Mischung aus männlicher und weiblicher Energie
  3. Toleranz + Offenheit für neue Erfahrungen (z.B. im Hinblick auf Kultur/Gesprächsinhalte/Drogen/Reisen)
  4. Verlässlichkeit bzw. ein gewisses Maß an Beständigkeit

Stichwort Screening:
Sucht ihr bewusst nach Frauen mit entsprechenden Eigenschaften, oder läuft das eher im Hintergrund?
 

Ja und Ja

Stichwort Beziehung:
Legt ihr für unterschiedliche Beziehungsformen unterschiedliche Maßstäbe an?
 

Ja

 

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@jon29

Gut. Man muss also zuerst fest im Leben stehen. Ergibt Sinn. Und dann sollte man es langsam angehen. Soweit verständlich. Aber inwieweit geht "gemeinsame Hobbys"?
Mal angenommen meine Hobbys sind Kampfsport, Motorräder und Whiskey. Die Männeraffinität ist natürlich bewusst gewählt. Fallen dann bereits fast alle Frauen aus meinem LTR-Screening heraus?

bearbeitet von ♎

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