Trennung von erster großer Liebe (Quarantäne Blues)

30 Beiträge in diesem Thema

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1. Dein Alter: 26
2. Ihr/Sein Alter: 24
3. Art der Beziehung monogam 
4. Dauer der Beziehung 5 Jahre 
5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3-4 Monate
6. Qualität/Häufigkeit Sex: ca 3x die Woche (meistens von mir initiiert, ich hielt immer einen sexuellen/C&F Frame)
7. Gemeinsame Wohnung: Nein
8. Probleme, um die es sich handelt: Trennung 
9. Fragen an die Community: siehe unten

Hey Leute, längerer Text, ich hoffe ihr lest ihn trotzdem.

Zu mir: Master Abschluss, seit letzem Sommer fix im Berufsleben. Sportlich, witzig, ganz gut aussehend.

Sie: Duales Studium, kurz vor dem Ende. Für mich einzigartig hübsch (objektiv HB7). LSE Ansätze (latente Eifersucht, immer wenn ich ein neues Mädchen kennenlernte, wollte sie ein Foto sehen, fand ich eigentlich ganz süß, fragte, wer mir da grad schreibt) sehr viele Männer im Freundeskreis, anscheinend auch der Eine oder Andere Orbiter, was ich mir erst jetzt im Nachhinein denke

ich habe mich hier vor knapp 5 Jahren angemeldet und damals wahrscheinlich historisches Geschafft, nämlich eine hübsche junge Frau in eine Beziehung zu quatschen und zwar mit zickigem, unsicherem Pussyverhalten. Also es war rückblickend unglaublich peinlich aber plötzlich waren wir zusammen, ich glaube sie war einfach noch zu jung um zu kapieren was da gerade abging. Vor dem Zusammenkommen hatten wir nicht einmal Sex, erst als wir ca. einen Monat offiziell zusammen waren kam es dazu, weil ich einfach zu nervös war es zu verkacken. Sogar das wurde mir verziehen. Davor hatte ich eine einzige FB mit 19 und drei betrunkene ONS, also insgesamt vielleicht 30x Sex (also Sex und nicht Frauen). 

Mit der Zeit fing ich mich aber, ich habe grobe Schnitzer vermieden und musste mich in der Beziehung weiterentwickeln (was ziemlich tough war, weil ich einige Jahre PU/Innergame nachzuholen hatte). Ich bekam von ihr nur positive Resonanz, was mich nur selbstbewusster macht und plötzlich lief das Ding von alleine. Daneben war ich aber auch hier am Mitlesen, musste aber auch mein Studium abschließen, Führerschein machen, Sport + Freundeskreis nicht vernachlässigen, Wohnung wechseln...war auf jeden Fall sehr viel los in den letzten 5 Jahren.

Man merkte mir aber auch meine Unsicherheiten an, da bin ich mir sicher aber ich kriegte es hin als wüsste ich was ich da machte aber vieles war halt "fake it till you make it". Ich schaffte es hin und wieder auf den Tisch zu hauen bei Respektlosigkeiten, gleichzeitig war ich aber auch sehr unterstützend und liebevoll. Da die Trennung nun 4 Tage her ist, hatte ich etwas Zeit nachzudenken und denke ich war alles in allem ein guter Freund (evtl. zu gut/ zu sehr in die Vater/Unterstützerrolle gekommen). Das ist eben auch das Problem, deswegen fickt mich diese Trennung auch so. Mir wurde von ihr immer wieder gesagt wie toll ich bin, wie stolz sie auf mich wäre, dass ich mein Leben so meistere. Jeder meinte wir wären DAS Traumpaar und der Invest war von ihrer Seite bis zum Schluss enorm hoch. Treffen und Pläne gingen 80% von ihr aus, sodass sie sich sogar beschwerte, ich solle doch mal mehr organisieren und ich wolle sie ja garnicht so oft sehen wie umgekehrt (das müsst ihr euch mal vorstellen, so needy wie ich am Anfang war) Es gab sogar Phasen wo ich so voller Selbstbewusstsein war, dass ich mit anderen Mädels tanzte und mich in stillen Momenten fragte wie erfolgreich ich denn bei Frauen gewesen wäre hätte ich PU früher entdeckt. Meine Verlustangst war aber ständiger Begleiter. Schrieb sie mir mal einen Tag nicht (was selten vorkam) schrillten bei mir die Alarmglocken, dann ging ich aber zum Sport oder hier ins Forum und mir ging es besser.

Die Trennung vor 4 Tagen selbst war irgendwie surreal. Sie sagte mir noch vor wenigen Wochen, dass sie mich liebt und findet, dass das zwischen uns gerade super läuft, wir wollten nach der Corona Sache nach einer Wohnung suchen (war auch ihre Idee). Sie verbrachte die Quarantäne bei mir und hatte uns, bevor sie zu mir in die Wohnung kam, so eine Art Corona-Rettungspaket gebastelt und zu mir mitgenommen (Snacks und Brettspiele), sehr niedlich. Wir hingen dann aber irgendwie nur aufeinander, keine Abwechslung, manchmal dicke Luft. Sie hing viel in Instagram und WA, ich schaute viel Fern, zockte, las. Sie erzählte mir beiläufig von so einem Typen, mit dem sie grad schrieb, ich schenkte dem kaum Beachtung da ich ihn nicht als Konkurrenz sah.(komme unten noch zu dem) Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit meinem Leben und meiner Entwicklung der letzten 2-3 Jahre, man merkte mir sicher aber auch an, dass mir der Sport abging. Ich bin dabei mich stetig zu verbessern und neues zu entdecken.
Rückblickend betrachtet war sie komischer als sonst und aus der dicken Luft entwickelte sich (auf mein ständiges Nachfragen, Rückblickend natürlich DER Fehler) ein Krisengespräch und sie nannte folgende Sachen: "findest du nicht wir sind so früh zusammen gekommen", sie findet in letzter Zeit andere Typen interessant (besonders den einen mit dem sie schreibt) und weiß nicht ob das normal ist UND wenn sie an die Zukunft denkt hat sie Angst (Wie werden wir unser Kind erziehen, WTF, Kinder waren noch nie ernsthaft ein Thema, ich bin erst jetzt ins Berufsleben gestartet). Das Gespräch ging ewig und wir redeten beide sehr viel Bullshit, ich fragte sie natürlich aus und in ihrer Überforderung sagte sie mir dann Sachen, die ich garnicht wissen wollte. Sie konnte auch nicht nachhause und nachdenken, wir lagen die ganze Nacht wach, weinten, redeten. Sie fuhr dann dennoch kurz nachhause (keine Ahnung was sie da machte) und kam einen Tag später wieder um es endgültig zu beenden. Wir meinten, dass wir keine platonischen Freunde sein können.

Ich sagte am Ende, das was hier gerade passiert ist doch verrückt und sie meinte auch, sie hätte niemals gedacht wir machen diese Woche Schluss aber diese Gedanken hätte sie schon länger nur sie fraß das alles in sich rein, sie wäre aber froh, dass das alles raus ist. Sie sagte auch sie sei einfach glücklich mit mir und ich gebe ihr keinen Grund wieso sie an uns zweifeln sollte. Sie hasse sich dafür, dass das jetzt gerade passiert und sie mir so etwas antut, einfach weil sie ihre Unsicherheit nicht kanalisieren und einordnen kann. Sie meinte auch sie vergleiche andere Typen mit mir und niemand gefällt ihr ernsthaft besser, aber allein, dass sie das tut und manche Leute anziehend/aufregend findet, lässt sie irgendwie zweifeln. Sie führe seit Monaten eine Art Tagebuch/Journal über ihr Leben (auch meine Idee, weil ich es auch mache) und dort schrieb, sie auch, sie würde den anderen Typen gern näher kennenlernen aber weiß auch, der Reiz kommt größtenteils daher, da es "verboten ist" und sie sowieso weiß, dass sie nichts mit ihm anfangen kann, da sie vergeben ist. Ich meinte dann auch zu ihr "Das Gras ist auf der anderen Seite immer grüner, glaubst du ernsthaft du könntest mit dem 5 Jahre lang eine geile Zeit haben, nur weil der in eurer kleinen Welt der coole Typ ist?" Sie wusste selbst, das das Bullshit war. 

Sie meinte auch (und das fand ich unfair und es macht mich fertig) "wäre ich jetzt nicht bei dir gewesen und hätten wir nicht geredet, wären wir wahrscheinlich noch ewig zusammen." Daraufhin machte ich ihr eine heftige Ansage, wieso sie solche Aussagen bringt, das macht mich nur mehr fertig. Rückblickend war sie aber auch im Schock und überfordert.

Nun ist sie weg und ich bin fassungslos. Ich habe mich hier seit Jahren im Beziehungsthread eingelesen und die typischen Anzeichen, dass eine Beziehung den Bach runter geht gab es nicht. Meistens geht es doch rapide bergab mit Sex/Invest/Zärtlichkeiten und dann meint die Freu "Du, wir müssen mal reden...". Vielleicht wäre das bei mir auch so gewesen in nächster Zeit, aber dann dränge ich als Frau doch nicht auf das Zusammenziehen.

Folgende Sachen fielen wir dennoch ein. Die Aussagen, die ich nun aufzähle fielen ca. in den letzten 16 Monaten und ich nahm die damals nicht wirklich ernst.

1. Sie hatte mir des öfteren gesagt, wie Unterschiedlich unsere Familien wären (ich bin Russe, aber man merkt es mir nicht wirklich an, meinen Brüdern etwas mehr) und sie ist eher von der Fraktion Biergarten-Deutsch (wir zogen uns immer Gegenseitig mit unseren familiären Unterschieden aber ein Problem war das nie). Der Typ, zu dem sie sich hingezogen fühlte war auch einer von diesen Leuten, die lockere Sprüche draufhatten und immer aufs Oktoberfest gingen (garnicht mein Ding, sie drängte mich immer dazu, aber für mich war das nichts). Sie kannte ihn aus dem Fitnesscenter und er dürfte der AMOG in der Konstellation sein, in der sie ihn kennenlernte. Ich wusste immer, dass sie so etwas cool findet und solche Typen sie interessieren. Aber gut es gibt immer Eigenschaften, die der Andere nicht hat, war bei ihr genau so, obwohl sie meine Traumfrau war. Mir war es egal, dass sie sich nicht für Eishockey interessierte oder mein Studium, diese Sachen gehörten nämlich zu meiner "Me-Time". Wir machten aber auch Sport zu zweit, vor allem im Sommer, aber dieses Fitness und anschließend in der Gruppe was essen gehen, das war einfach nicht meins.

2. Sie sagter mir in letzter Zeit öfter durch die Blume, dass sie sich nie richtig ausgelebt hatte, ("Ich hatte nie Tinder oder sowas, verrückt!") also nie direkt aber ich merkte, dass da was war, was ihr fehlte. Sie meinte auch mal, dieses ganze Erwachsenwerden mache ihr Angst, alles ist so ernst und sie wünscht sich die Zeit zurück als sie noch ein Teenager war, wie spannend es nicht war, wenn mal ein Typ Interesse zeigt und man nie genau wusste, was als nächstes kommt. Sie dachte auch viel an Sterblichkeit und wir führten lange spirituelle Gespräche. Ich versuchte ihr immer ein guter Freund zu sein und mir ihr über alles zu reden und tiefsinnige Gespräche zu führen, sie zu motivieren etc. Rückblickend waren das aber anscheinend Perlen vor die Säue. Ich hätte ihr öfter die kalte Schulter zeigen sollen und PU Werkzeuge anwenden, aber unsere Bindung war irgendwann einfach schon so stark und es machte mir Spaß eine RICHTIGE Beziehung zu führen.

3. Ich wäre irgendwie nicht so oft bei ihrer Familie. Dann nannte sie 3-4 Paare, die ständig beim Sonntagsessen wären und ständig sonstige Aktivitäten mit der Familie des jeweils anderen machten und bei uns käme das irgendwie nicht zustande. Ich kenne die paare alle und die Beziehungen, die die führen möchte ich alle nicht. Die sind mit Mitte 20 schon so wie 50, das sagte ihr auch so. Da sie selber nicht wirklich wusste was sie will und auch mega beeinflussbar war, ging ich darauf auch nicht näher ein. Sie ließ sich auch immer von Instagram und Erzählungen anderer blenden und war dann angepisst, dass sie selbst gerade lernen/arbeiten musste und alles ging ihr auf die Nerven. Sie ist auch ein Einzelkind, lebte zuhause und musste sich nie wirklich um irgendwas sorgen.

Ich finde das einfach beschissen, eine super Beziehung aufzugeben von heute auf Morgen, weiß aber auch nicht weiter.

Meine Fragen an die Community:

1.War sie sich meiner einfach zu sicher? 

2. Wollte sie einfach noch ein Abenteuer? (hatte davor nur einen Geschlechtspartner)

3. Passten wir von Anfang an nicht zusammen (würde auch erklären wieso ich sie Anfangs in eine Beziehung quatschen musste)? Wieso hatten wir dann über 5 Jahre eine geile Zeit fast ohne Streit?

5. Dachte sie schon mehr an Zukunft, als sie mir mitteilte und ich passte da nicht mit rein?

6. Ist es heutzutage überhaupt möglich mit einer 19-Jährigen zusammenzukommen und mit ihr langfristig etwas aufzubauen? Sind wir einfach zur falschen Zeit zusammengekommen?

7.(!) Was waren meine Hauptfehler ? 
DANKE!

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@capitalcat

Vielen Dank für deine Einschätzung! 

Es ist nun umso schwerer für mich, da ich meiner eigenen Einschätzung nicht mehr vertraue und mir vorwerfe ihre Signale nicht gelesen und gedeutet zu haben. Aber wie kann man da dagegen steuern, das Gras ist auf der anderen Seite immer grüner?!

Es ist für mich irgendwie unverständlich, dass man eine funktionierende LTR wegwirft, obwohl man ja nach eigener Aussage gar nichts auszusetzen hat um evtl. jemanden kennenzulernen, der sich dann wahrscheinlich sowieso als inkompatibel darstellt. Einfach nur um den Thrill nochmal zu spüren. Gut das ist aber warscheinlich Männersicht. Ich glaube sie weiß das garnicht zu schätzen jemanden zu haben mit dem es über Jahre so gut läuft und dem sie so viel bedeutet aber gleichzeitig nicht komplett auf sie ausgerichtet ist und sein eigenes Leben hat. Ich meine das nicht arrogant, sondern sie hat halt keinen Vergleich. Dass ich auch meine Makel habe ist doch klar, aber das macht uns ja alle menschlich und individuell.

Sie hatte davor nur paar Monate eine Teenie-Beziehung, die man garnicht als solche bezeichnen konnte. Jetzt hört sie so viele coole Sachen von ihren Freundinnen/Instagram: die eine Freundin hat geile Tinder-Dates, die andere Freundin postet etwas von dem Salsa-Kurs mit ihrem Freund, die andere ist gerade auf Bali, die nächste redet davon wie aufregend der Sex mit ihrem Neuen ist.. und dann sieht sie uns und fragt sich warscheinlich "kann ich es nicht auch besser treffen?! Ist das alles? kommt da noch was?!". Ich dachte nicht, dass sie so kurzsichtig denkt, vor allem weil sie ja immer meinte Single sein, wäre ist für sie unbefriedigend. Sie will anscheinend jemanden der ALLES hat, das ist aber komplett unrealistisch, wo gibt es einen Typen der jedes einzelne Hobby mit ihr teilt und am besten für jedes neue Hobby von ihr aufgeschlossen ist. Noch dazu darf er nicht zu klein sein, am besten noch Akademiker und best Buddie mit ihren Eltern.

Wegen dem Kinderthema: Unsere Gespräche beschränkten sich bis jetzt nur darauf, wie sie wohl aussehen würden und, dass ich gerne hätte, dass sie Russisch verstehen, weil mir das viele Vorteile bringt. Plötzlich kommt sie aus dem nichts, dass sie sich fragt, wie unsere Kids aufwachsen sollen und wie wir das hinkriegen. Deswegen dache ich mir WTF!: wir sind beide nicht arm, haben Familien im Rücken, die uns unterstützen, Wohnungsmöglichkeiten und sobald sie fertig ist mit ihrem Studium sind wir beide Akademiker. Das ist so irrational als würde ich sagen, ich habe Angst, dass du in 10 JAhren nach deiner 2. Schwangerschaft mit 35 zu dick wirst. 

Kann auch sein, dass da einer der Orbiter (erfolgreich) den Boyfriend-Destroyer angewandt hat und ihr bewusst einen Floh ins Ohr gesetzt hat. So eine beeinflussbare Freundin will ich aber echt nicht

Ich glaube, es wäre besser gewesen, sie hätte vorher schon Typen gehabt, mit denen es (mit der Zeit) dann garnicht gepasst hat um UNS wertschätzen zu können. 

 

bearbeitet von kepec

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vor 2 Minuten, kepec schrieb:

Aber wie kann man da dagegen steuern, das Gras ist auf der anderen Seite immer grüner?!

Ich denke irgendwann kommt auch ein Punkt, an dem man sich darüber klar werden sollte, dass man nicht alles steuern kann. Sich bewusst werden, dass egal wie gut man eine Beziehung führt es immer einen Nenner geben wird, den man eben nur bedingt steuern kann (wenn überhaupt sollte) und das ist der eben Partner. 

Kann natürlich sein, dass es Themen gab, die sie beschäftigt haben, dir aber nicht aufgefallen sind - ist aber aus deinem Text nicht zu entnehmen - und selbst da liegt die Verantwortung beim Partner diese anzusprechen. 

Ich denke, wenn man in dem Alter schon min. eine Beziehung hatte und auch wirklich reflektiert damit umgegangen ist, dann wird man bei der nächsten Beziehung im Optimalfall gleich gut screenen und einen passenden Partner für sich filtern (falls deine Sorge ist, dass ihr tatsächlich nicht zusammengepasst habt; man muss durchaus auch lernen die richtigen Leute mit den passenden Werten zu filtern und dazu gehört aber auch das Wissen um die eigenen Werte und Vorstellungen) und gleichzeitig, wenn man diesen passenden Partner hat wissen, was man an ihm hat. 

Außerdem geht man in dem Alter viele Entwicklungen durch, hast du ja selbst an dir gemerkt. Mit jedem Jahr wird einem klarer welche Vorstellungen man eigentlich vom Leben hat, es fängt langsam an sich zu formen. Kann sein, dass sie unterbewusst gemerkt hat, dass sie sich hier in eine andere Richtung als du entwickelt oder aber, dass sie noch nicht bereit ist für den nächsten Schritt, gemeinsame Wohnung etc.pp.
 

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Stimme da Capitalcat vollkommen zu. Man kennt jetzt nicht alle Details, aber habe auch nicht das Gefühl, dass du etwas falsch gemacht hast. So ist manchmal einfach das Leben. Und so scheisse das von ihr auch sein mag, kann ich es doch verstehen. Jeder einzelne der anderen Typen kann ihr nämlich was bieten, dass du nicht kannst: es ist neu und aufregend.

Ich hatte auch kaum Erfahrungen und dann eine 3 jährige Beziehung. Seit diese zu Ende ist, in den letzten 2 Jahren, konnte ich mich so richtig ausleben und es war grossartig! Alles in Allem ist mMn eine schöne Beziehung schon besser, aber trotzdem bin ich froh, dass ich mich ausleben konnte/kann. Das hätte mir immer gefehlt und ich hätte mich wohl mein Leben lang gefragt, was wäre wenn...

Das beste was du jetzt machen kannst, ist dich selber auch ausleben. Geniesse die Freiheit und all die wundervollen Möglichkeiten (vor allem, wenn der Virus dann endlich mal vorbei ist)!

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Danke euch!

@capitalcat @MrSlevin

Ihr habt Recht. Es hat von ihrer Seite anscheinend irgendwas nicht mehr gepasst, inwieweit ich da jetzt mitgespielt habe mit meinem Verhalten weiß ich nicht. Ich mache mir nur Gedanken, was gewesen wäre, wäre Corona nicht gekommen. Vielleicht hätte sie mit diesem Typen geschrieben und gemerkt, dass er eigentlich doch nicht so toll ist, wie gedacht und ich hätte nichts davon erfahren. Wir wären Zusammengezogen und es wäre ideal gelaufen. Sie meinte, das Gespräch hätte alles hochgebracht und vielleicht wäre es besser gewesen, garnicht darüber zu reden, sondern sie hätte das selber mit sich ausgemacht (auch etwas das mich nicht schlafen lässt). Wenn mir jemand aber mehr oder weniger sagt, er ist sich unsicher ob ich noch der Richtige bin, weil das hieß das ganze für mich, dann kann ich mit dieser Person nicht zusammen sein. Das kommunizierte ich auch so. Ich hätte ihr evtl. sagen sollen, soll sich nochmal klar werden, was sie da gerade macht, aber ja Verlustangst war da und ich konnte keinen kühlen Kopf bewahren. 
Ja sie sagte schon oft Dinge wie "Der Freund von X ist mit ihrem Vater Tennis spielen gewesen oder ist vorbeigekommen um was zu reparieren, du hast so ein Verhälntis nicht zu meinem Vater". Ja gut aber das kann man ja auch nicht ändern weil wir beide einfach unterschiedlich sind und eine Connection kann man da nicht herzaubern, Respekt war immer da. Sie verglich uns auch immer mit anderen Pärchen und ich musste ihr immer sagen, dass dort nicht alles passt, sonst hätten manche ihrer Freundinnen jetzt nicht schon den 3. oder 4. Freund in 5 Jahren. Ich bin derzeit auch extrem im PDM und denke an jede Kleinigkeit, die sie mir gesagt hat in den letzten Monaten/Jahren.

Wir haben letztens mit meinem Bruder noch darüber geredet, wie wir unsere Küche einrichten würden, jetzt lernt sie einen Typ (näher) kennen und wir sind auseinander. Verrückte Welt. Ich werde im Moment sicher kein EX-Back starten und sie anrufen etc., dazu habe ich zuviel Zeit in diesem Forum verbracht. Gibt es eurer Erfahrung/Meinung nach aber die Möglichkeit, dass wir dennoch irgendwann wieder mal eine Chance als Paar haben. So der ganz klassische Wunschgedanke, sie merkt, dass ich doch der Richtige war und wir werden wieder glücklich miteinander (nicht, dass wir jetzt unglücklich waren)? Vorausgesetzt wir entwickeln uns in dieselbe Richtung, bleiben beide im Inland etc. Ich meine die Zeit an sich war ja immer gut und locker, aber halt nichts neues mehr. Warscheinlich habt ihr Recht und das war der Knackpunkt.

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vor 6 Minuten, kepec schrieb:

Ich mache mir nur Gedanken, was gewesen wäre, wäre Corona nicht gekommen.

Was-wäre-wenns bringen dich nicht weiter. 
Ich persönlich verfolge die Ansicht, es kommt immer alles so wie es kommen sollte zu dem Zeitpunkt zu dem es kommt - ohne seine eigene Verantwortung an etwaig entstandenen Situationen dabei abzugeben. Macht das Leben, mit all seinen Vorkommnissen doch angenehmer zum Leben, als sich über Hättes den Kopf zu zerbrechen. 

Wäre Corona nicht gekommen, hätte sie dich vllt. auch mit dem Typen betrogen. Geht auch in die andere Richtung und ändert nichts an der Tatsache, dass du am jetzigen Stand nichts ändern kannst. 

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vor 4 Stunden, kepec schrieb:

7.(!) Was waren meine Hauptfehler?

Weiß nicht ob das die richtige Formulierung oder der richtige Ansatz ist. Im weitesten Sinne nur unter der Betrachtung "Würdest du alles nochmal genau so machen?". Musst du dir ehrlich beantworten, ohne den Ausgang zu kennen. Soll heißen, wolltest du dich so entwickeln, warst zufrieden mit deiner Haltung/Reaktionen, gesundes Umfeld und Selbstbild gefördert? Wenn dem so ist und du erkennst dich klar in dem Verhalten wieder und bist zufrieden, dann kann man nicht von Fehlern reden.

Wie bereits erwähnt müssen da Beide in die Beziehung investieren wollen. PU-Werkzeuge und kalte Schulter zeigen, im Sinne von Techniken abrufen, hätte was gebracht? Die Beziehung aufrecht erhalten, obwohl es sich für eine Seite nicht richtig anfühlt? Ist ja auch kein gesundes Miteinander. Wie lange will man das ziehen? Zusammenhalten ja, daran (verkrampft) arbeiten nee. Gibt einfach zu viele schlechte Beispiele einer Beziehung, wie du selbst erkannt hast, die sich negativ beeinflussen und es evtl. nicht erkennen (wollen). Sei mal dankbar für die Zeit und nehme es als Teil eines guten Lebens mit. Kontrolle hast du nur über dich und welche Richtung du einschlägst.

vor 27 Minuten, kepec schrieb:

Gibt es eurer Erfahrung/Meinung nach aber die Möglichkeit, dass wir dennoch irgendwann wieder mal eine Chance als Paar haben.

Hab ich schon im Umkreis erlebt, sie waren 3 Jahre getrennt. Knackpunkt wird hier, wie in jeder Ex-back Geschichte sein, dass du daran nicht festhältst, sondern zu dir findest und sie abschreibst. Nicht vorerst, sondern wirklich keine Hoffnung mehr schürst. Nur so hast du eine emotionale gesunde Distanz. Wird etwas dauern, nur egal wie es kommt oder wer, es wird besser. 

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Hi kepec! Tut mir sehr Leid für dich. Das nimmt jeden mit, ich fühle mit dir. Was ich unten sage, sind Dinge, die du in deinem Alter fast gar nicht drauf haben kannst, Frauen aber eben leider erwarten. D.h. dir wird mein Posting unfair unfair vorkommen, was es auch ist. Vergib mir die Unverblümtheit, ich habe gute Absichten. Ich werde ganz direkt sein. Und stimme den in diesem Thread nicht zu. 

 

In der Krise zeigen sich die guten Anführer. Schönwetter kann jeder. 

Das hat sie realisiert. Daher ist sie auch so resolut in der Trennung und scheint auch gar nicht an ein zurück zu denken. Schon erstaunlich, oder? Von jahrelanger Zuneigung mit hohem Invest instant die Trennung durchgezogen. Es zeigt, wie unfassbar wichtig leading skills als Mann in einer Partnerschaft mit einer femininen Frau sind. Und "Führung" ist weit, weit mehr als in der Datingphase ein Date zu initiieren, voranzutreiben und durch Locationwechsel z.B. dem Ziel näher zu kommen. 

 

Sie schiebt da viele rationale Gründe vor. Klingen teilweise auch gut. Letztendlich hast du sie und euch nicht auf Kurs halten können, als sie das Meer künstlich stürmisch werden lassen hat. Sie simulierte zunächst eine potentielle Krisensituation und trieb das dann immer weiter bis eben zu dem Punkt, wo für sie die Partnerschaft vorbei ist.

 

Genau das kickt dich ja auch so raus, weil du das deep down spürst:

 

vor 5 Stunden, kepec schrieb:

Sie meinte auch (und das fand ich unfair und es macht mich fertig) "wäre ich jetzt nicht bei dir gewesen und hätten wir nicht geredet, wären wir wahrscheinlich noch ewig zusammen." Daraufhin machte ich ihr eine heftige Ansage, wieso sie solche Aussagen bringt, das macht mich nur mehr fertig. 

Hat sie Recht. Daher auch deine heftige emotionale Reaktion. Dein Hippocampus rafft im Unterbewusstsein, worauf dein Bewusstsein noch nicht drauf zeigen kann. 

 

Wenn du möchtest, führe ich das weiter aus, z.B anhand ihrer Aussagen. Ich spare mir das grade, weil erfahrungsgemäß weder der TE, noch der Rest des Forums bei dem Thema interessiert sind. 

Führung ist der härteste Job. Darum kriegen ihn ja auch nur so wenige hin. Das Ding ist dir aufgrund deiner mangelnden Führung kaputt gegangen. Sag einfach Bescheid, wenn du denkst, dass da was dran sein könnte. 

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vor 26 Minuten, apu2014 schrieb:

Wenn du möchtest, führe ich das weiter aus, z.B anhand ihrer Aussagen. Ich spare mir das grade, weil erfahrungsgemäß weder der TE, noch der Rest des Forums bei dem Thema interessiert sind.  

Hab keine Likes mehr, aber das Thema spricht mich an.
Ich würde gerne mehr über Führung lernen.

bearbeitet von Awakened

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vor 3 Stunden, apu2014 schrieb:

Führung ist der härteste Job. Darum kriegen ihn ja auch nur so wenige hin. Das Ding ist dir aufgrund deiner mangelnden Führung kaputt gegangen. Sag einfach Bescheid, wenn du denkst, dass da was dran sein könnte. 

Gerne! Hilft mir alles weiter.

Natürlich habe ich nicht gut reagiert, aber bei jeder Führung muss ich ja eine bestimmte Agenda haben. Hier hätte ich ja quasi zurück in die Beziehung führen müssen. Egal wie ruhig und gelassen ich geblieben wäre, hätte jede Art von Führung ja dahin gehen müssen, dass ich "Eigenwerbung" betreibe. Das heißt ich hätte ihr die Sorgen bezüglich meiner Person nehmen müssen. Das konnte/wollte ich nicht. 

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Wirklich schade. Ich schätze es war der falsche Zeitpunkt. Ihr seid jung zusammengekommen und 5 Jahre zusammen gewesen , das ist wirklich eine sehr lange Zeit für das Alter. Vermutlich hat es iwann angefangen damit, dass sie andere Männer attraktiv fand und sich dachte was wäre wenn.. So ein neues Kennenlernen ist halt immer spannend. Evtl haben noch Single Freundinnen von ihren Abenteuern erzählt. Und dann ist sie so jung , hübsch und hat sich noch nicht wirklich ausgelebt. Der Drang wurde immer stärker, bis sie dann schlussmachte. Ist auch ehrlich gesagt schlau gewesen vor dem Zusammenziehen, wenn sie diese Gedanken schon eine Weile hatte. Zusammen eine Wohnung und dann ne Trennung ist ein Mega Akt. Oder wenn plötzlich Ehe, Kinder ansteht. Alles nicht soo abwegig bei 5 Jahren Beziehung. Für dich ist es natürlich scheiße. Hattest du diesen Drang nie? Oder habe ich das überlesen? Von einer Arbeitskollegin die Tochter ist um die 18 oder so und ihr Freund 19, sind auch schon 2-3 Jahre zusammen. Die Arbeitskollegin fragt sich auch , wie lange sie noch glücklich bleiben, da sie auch der Meinung ist, dass sich vorher ausleben und dann eine lebenslange Beziehung die bessere Reihenfolge ist. Tut mir echt leid für dich, du scheinst nichts falsch gemacht zu haben. Klar weiß sie rational, dass du wohl der beste Fang auf Dauer wärst, aber die Aussicht auf Abenteuer ist aktuell größer. 😕 w27

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Welcome to female hypergamy oder auch she's not yours its just your turn.

Nimm die negative Energie um dich aufs nächste Level zu pushen. Mit der richtigen Einstellung hast du aus dieser ganzen Sache mehr gewonnen als verloren.

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Kepec: Deine Geschichte erinnert mich etwas an meine. Im Grunde genommen hast du wohl nichts falsch gemacht. Wenn man mit Mädels Anfang Zwanzig zusammenkommt, ist ein Ende der Beziehung ohnehin meist vorprogrammiert. Wie deine Ex hatte etwa auch meine wohl das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben. Obwohl man nichts verbockt hat, werden für sie plötzlich andere Typen interessant. Beziehungen in diesem Alter haben ein natürliches Ablaufdatum. Das tut natürlich weh. Du hast sie vermutlich zu früh kennengelernt. 

Als Russe hast du nun aber die Möglichkeit, dich an einem der vielen wunderschönen russischen Mädchen zu versuchen. Das sollte den Schmerz etwas lindern. 

Und, schön zu hören, dass sich noch jemand für Eishockey interessiert. Zweifelsohne der beste Sport.


 

 

bearbeitet von MCMLXXXIX

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vor 13 Stunden, kepec schrieb:

Gerne! Hilft mir alles weiter.

Natürlich habe ich nicht gut reagiert, aber bei jeder Führung muss ich ja eine bestimmte Agenda haben. Hier hätte ich ja quasi zurück in die Beziehung führen müssen. Egal wie ruhig und gelassen ich geblieben wäre, hätte jede Art von Führung ja dahin gehen müssen, dass ich "Eigenwerbung" betreibe. Das heißt ich hätte ihr die Sorgen bezüglich meiner Person nehmen müssen. Das konnte/wollte ich nicht. 

@apu2014 spricht hier auch nicht von Führung am Ende der Beziehung, sondern generell als Element des männlichen Parts. Ich würde es wie folgt umreißen:

Jeder führt ein selbstständiges und unabhängiges Leben in der (gesunden) Beziehung. Nur gibt es Phasen oder Abschnitte wo Frau ungern allein mit ihren Emotionen und ihrer Entscheidungsfreiheit gelassen wird. Dein Part sollte dann sein eine Richtung vorzugeben, indem du klare Signale setzt, wie du dir die Beziehung vorstellst, welche Richtung sie einnimmt und welche Stellung du der Frau in deinem Leben beimisst. So findet sie Halt und Orientierung, fühlt sich bei dir gut aufgehoben, das ganze findet einen Rahmen worauf sich aufbauen lässt. Bindung und so. Passiert das nicht, macht sich wussy Unsicherheit breit, die eure Bindung eher schmälert.

Übertreibt man es kann es schnell als Kontrolle/Abhängigkeit interpretiert werden. Lässt Mann es sein, wirst du nicht als verlässlicher, verantwortungsvoller Partner wahrgenommen, der für Beide einsteht, wenn es drauf an kommt. Gute Balance ist ratsam.

Soweit die Theorie. Nicht verwechseln mit Unselbstständigkeit, das wäre Screening, Beziehungstypen, etc.. Generell kann man wohl festhalten, wenn der Gedanke aufkommt „Irgendwie bin ich ja doch auf mich allein gestellt / keine Ahnung was ich machen soll“ ist eher Mist. Daher Führung und Verantwortung übernehmen.

Suchfunktion gibt hier z.B. auch gute Beiträge raus:

 

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vor 14 Stunden, kepec schrieb:

Natürlich habe ich nicht gut reagiert, aber bei jeder Führung muss ich ja eine bestimmte Agenda haben. Hier hätte ich ja quasi zurück in die Beziehung führen müssen. Egal wie ruhig und gelassen ich geblieben wäre, hätte jede Art von Führung ja dahin gehen müssen, dass ich "Eigenwerbung" betreibe. Das heißt ich hätte ihr die Sorgen bezüglich meiner Person nehmen müssen. Das konnte/wollte ich nicht. 

Nein, das ist (glaube ich) nicht, was apu mit Führung meint. "ihr die Sorgen nehmen" oder "Eigenwerbung betreiben" ist doch wieder reaktiv, zielt darauf, vermeintlich bei ihr vorhandene Bedürfnisse zu bedienen. DArum geht's aber gerade nicht. Führung heisst eher: vorangehen. Einen Plan haben im Leben. Ihr Wege aufzeigen, auf denen Du mit ihr gehen willst - oder auch auch mit einer anderen. Und sie kann sich dann entscheiden mit zu gehen - oder auch nicht.

Ich glaube, Du bist jetzt an einem guten Punkt, weniger diese Beziehugn zu reflektieren, sondern mehr Dich als Mann. Falls Du da mal was lesen willst: Moore & Gillette, "König. Krieger. Magier. Liebhaber."
Und lass die Finger von dem Gedanken, dass das in naher Zukunft nochmal was wird mit Euch. Selsbt wenn das klappt - könntest Du ihr wieder unvoreingenommen vertrauen vor dem Hintergrund dessen, was da gerade gelaufen ist?
ExBack gibt's manchmal schon, aber sinnvoll erst dann, wenn Sie Dir nicht mehr fehlt und Du Dich von ihr gelöst hast.

Aus Mod-Sicht: gibt'S für Ex-Back einen Extra-Ex-Back-Thread. Solltest Du das (Gott bewahre) doch versuchen wollen - bitte nur dort posten: 

Wenn Du den liest, bekommst Du eine Idee, warum es wahrscheinlich keine gute Idee ist. 

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@Uchiha @botte

Leuchtet alles ein, die Sache ist aber:

1. Ich weiß ja selber nicht wo ich in 3 Jahren sein will. Ich könnte mir vorstellen mal paar Monate ins Ausland zu gehen, die Stadt zu wechseln, ist aber alles kein Muss. Ich wäre meinen Weg aber gerne mit Ihr gegangen. Noch wichtiger ist aber: sie selbst hat ja auch keine Ahnung wie es weitergeht, ihr Duales Studium ist zwar praxisnah, aber ob es das richtige ist, weiß sie selbst nicht genau. 

2. Nehmen wir mal an ich wäre 10 Jahre älter und hätte schon einige Beziehungen mehr auf dem Kerbholz. Ich weiß also wo es lang geht: würde das was daran ändern, dass sie sich mit 24 nochmal ausprobieren will? Daten, Tindern, alleine reisen?

Einen kurzfristigen Ex-back strebe ich nicht an. Dachte eher so 1-2 Jahre, wenn wir beide mehr Erfahrung gesammelt haben. Das war sicher keine Beziehung zum vergessen, die einfach gnadenlos gescheitert ist.

Noch ein Gedanke: ich habe mir Gedanken darüber gemacht welche Paare ich kenne, die über Jahre seit Ihren Teenager oder frühen 20er Jahren zusammen sind: Ich kann mir da beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Typ führt. Irgendwie scheint es doch zu klappen, weil man gemeinsam erwachsen wird. Was glaubt ihr, was das Geheimrezept ist? Oder glaubt ihr all solche Beziehungen haben ein Ablaufdatum? 

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vor 3 Stunden, kepec schrieb:

Einen kurzfristigen Ex-back strebe ich nicht an. Dachte eher so 1-2 Jahre, wenn wir beide mehr Erfahrung gesammelt haben. Das war sicher keine Beziehung zum vergessen, die einfach gnadenlos gescheitert ist.

Harte Realität ist halt: Du musst es erstmal "vergessen". Ansonsten hängste bei Dir selbst in ner Schleife. Und ja, die Hoffnung auf ein "back" hält Dich vielleicht oben. Wird Dich aber immer wieder auch runterziehen. 

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Das Erleben der erste Trennung ist schon übel, gehört aber zum Leben dazu. Lass dir Zeit beim Verdauen. Ich weiß du möchtest am liebsten wissen, was du alles falsch gemacht und was du hättest besser machen können, aber das ist eine Frage, die, wenn man eine Beziehung ernsthaft betrieben hat, sich nach jeder gescheiterten Beziehung wieder erneut stellt. 

Ich kenne die beschriebene Situation "plötzliches Schlussmachen" auch. Ich denke viele kennen das. Im Endeffekt kann ich für meinen Teil rückblickend sagen, es passte nicht. Auch wenn ich es damals anders gesehen habe oder eben auch nicht. Wenn also ich der Teil war, der ein Ende mit Schrecken besser fand, als ein Schrecken ohne Ende. Ich habe auf beiden Seiten gestanden, du noch nicht. Aber das wirst du noch und dann wirst du deine Ex ein Stück weit besser verstehen als heute.

Zur Zeit lebst du mehr in der Vergangenheit, jedenfalls kopfmäßig. Das wird vergehen, auch wenn`s dauern wird. Ich möchte dir eher eine Aussicht auf die Zukunft mitgeben. Du sagst, du stehst mittlerweile im Berufsleben. Deine Entwicklung hat gerade begonnen und du wirst alleine hierdurch diverse Frauen kennen lernen. Kann natürlich auch im Privatleben passieren. Irgendwann wirst du wieder einer begegnen die dir gefällt und die dein Interesse erweckt. Dann erst wird dir klar werden, dass du frei bist, zu gehen und zu tun was du möchtest. Du kannst heute noch gar nicht glauben, wie gut dir dann dieser Umstand gefallen wird....

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Ich beginne meine Ex jetzt auch mit ganz anderen Augen zu sehen, es ist erschreckend. Sie hat die letzten Tage schon sehr auf ihr Handy aufgepasst und über die letzten Monate immer wieder "Träume gehabt in denen ic sie betrüge"- nach ihren Aussagen, obwohl ich ihr nie eine Grund dafür gegeben habe. Sie selbst hatte auch immer Angst beschissen zu werden. Vielleicht hat sie mich echt schonmal betrogen oder daran gedacht - damn das ist echter hirnfick. Hätte schon gerne die volle Wahrheit, wenn da wirklich etwas war, aber richtige Anhaltspunkte habe ich keine. Irgendwie war mein Bauchgefühl wohl doch nicht zur stelle, als ich es brauchte. Sex/intimität war aber auch immer da.

Ich glaube immer mehr, dass sich eine Trennung ohnehin nicht vermeiden lassen hat, ich meine wo hätte das hingeführt, wenn meine EX sich jetzt schon zu anderen Leuten hingezogen fühlt. Wie wäre das erst nach dem wir Zusammengezogen gewesen. Für mein Umfeld, besonders Bruder, der uns als paar sehr gut kannte, kommt die Sache extrem überraschend, kriege aber Unterstützung von allen Seiten. 

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vor einer Stunde, kepec schrieb:

Hätte schon gerne die volle Wahrheit, wenn da wirklich etwas war, aber richtige Anhaltspunkte habe ich keine.

Die volle Wahrheit wirst du auch niemals bekommen.

Mach dir bewusst, dass die Trennung nicht deine Schuld war und zerbrich dir nicht den Kopf über irgendwelche "Gründe" die von ihr zusammenrationalisiert wurden. Frauen trennen sich erst emotional und biegen sich dann die logischen Gründe zurecht, deshalb bringt es auch nichts nach dem Sinn zu suchen.

Wenn du dich selbst reflektierst, die Beziehung von Außen betrachtest und mal ein gutes Pickup Buch liest, wird dir vieles klar werden, wofür du vorher blind warst. Ich kann dir da "Tägliche, Freundliche Erinnerungen" sehr empfehlen, der Schreibstil wird dich auch ein bisschen ablenken.

 

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vor 2 Stunden, kepec schrieb:

Hätte schon gerne die volle Wahrheit, wenn da wirklich etwas war, aber richtige Anhaltspunkte habe ich keine.

"...am Anfang tut's noch weh, jeden Tag, du quälst dich mit Fragen... Bruder, is' doch egal! Lass sie gehn, lass sie gehn, lass sie gehn!"

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Respekt, ich finde du siehst das ganze sehr reflektiert. Das ist so frisch nach einer Beziehung nicht so einfach. 
Du solltest den Fehler absolut nicht bei dir suchen, du scheinst sehr viel richtig gemacht zu haben. 
Das Gefühl was da in ihr gewachsen ist, konntest du nicht beeinflussen. Dabei geht es ja auch gar nicht darum, ob du sexuell ggf. nicht gut genug warst. Dabei geht es ja ausschließlich um das neue Unbekannte. Da sind alle Menschen eben unterschiedlich drauf und ihre Freundinnen, die von aufregenden Tinder Dates sprechen, machen es da sicher nicht besser. Emotionen sind da manchmal größer als Rationalitäten. Das muss man leider akzeptieren. 

Mache einen sauberen Cut, checke nicht mehr ihr Insta oder solche Geschichten, sondern konzentriere dich auf dich und genieße die freie Zeit. Das hat auch was richtig geiles, wirst du noch merken, wenn der erste, ganz harte Schmerz erstmal durch ist. Kopf hoch! 

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Am 28.3.2020 um 20:40 , kepec schrieb:

beginne meine Ex jetzt auch mit ganz anderen Augen zu sehen, es ist erschreckend. Sie hat die letzten Tage schon sehr auf ihr Handy aufgepasst und über die letzten Monate immer wieder "Träume gehabt in denen ic sie betrüge"- nach ihren Aussagen, obwohl ich ihr nie eine Grund dafür gegeben habe. Sie selbst hatte auch immer Angst beschissen zu werden.

Immerhin 5 Jahre monogame Beziehung. Und der Wunsch nach Trennung ging von ihr aus. Dein Verhalten selbst hatte darauf keinen bzw einen vernachlässigbaren Einfluss. Also höre auf die "Schuld" an der Trennung bei dir zu suchen. 

Tatsächlich wurde ihre Angst etwas versäumt zu haben von Tag zu Tag größer. Das kann doch noch nicht alles gewesen sein? Ist das der beste Mann, den ich kriegen kann, um mich fortzupflanzen? Um eine Familie zu gründen? Oder bin ich noch zu jung dafür? Gibt es womöglich bessere Männer da draußen? 

Du siehst, du selbst spielst bei ihren Überlegungen KEINE nennenswerte Rolle. Ebenso wenig wie die verbrachten 5 Jahre guter Beziehung ...

bearbeitet von slowfood

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Danke für den Support Leute! Ich hatte gestern ein paar längere Gespräche mit Bruder, restlicher Familie, bestem Freund und paar weiblichen Ex- Uni Kolleginnen, hat etwas geholfen.

Es ist derzeit noch sehr schwer zu begreifen, dass diese Person einfach nicht mehr in meinem Leben ist, aber das wird sicher noch andauern. Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass ich großartig "Schuld" bin an der Trennung, wie das Trennungsgespräch verlaufen ist ja(war etwas needy, panisch und nicht souverän) aber nicht, dass sie sich getrennt hat. Das macht mich aber mehr fertig als hätte ich mich einfach gehen lassen die letzten Wochen/Monate. Ich war schon ziemlich eingespannt mit dem neuen Job aber wir hatten immer noch eine gute Zeit miteinander, gemeinsame Pläne, Sex und Kuscheln. Hätte ich mich negativ entwickelt, hätte ich zumindest etwas woran ich mich festhalten kann. So habe ich mich lange von meiner besten Seite gezeigt war privat fleißig und zielstrebig, in der Beziehung liebevoll und unterstützend, natürlich auf kosten von Aufregendem, Attraction etc. Wäre ich unnahbarer gewesen für eine gewisse Zeit, hätte meine EX warscheinlich garnicht die "Langeweile" gehabt, sich ständig zu fragen "ist das jetzt alles?!". Das macht mir etwas Angst und lässt mich meine Art Beziehungen zu führen überdenken. Auf der anderen Seite wären das aber auch nur kurzfristige PU-Ansätze und auf die Dauer wahrscheinlich nicht durchführbar.

Nach 5 Jahren ist eben nicht "alles neu", wie soll man jemals gegen den Wunsch nach Neuem ankommen. Man kennt sich halt schon in und auswendig und auch wenn ich kein Langweiliger Stubenhocker war gibt es immer noch den coolen Yoga-Lehrer, den lässigen Surfer oder den erfolgreichen Anwalt. Ich zweifle echt daran ob es Sinn macht so viel und so lange in eine Beziehung mit einer Frau im Alter unter 25/30 zu investieren. Natürlich, wir hatten eine unglaublich geile Zeit aber nun tut es deswegen noch mehr weh. 

Mir geht das Trennungsgespräch nicht mehr aus dem Kopf und lässt so viele Fragen offen:

1. z.B. Wir haben mal scherzhaft darüber geredet, dass wir mal nach Bali auswandern und sie sagte mir beim Trennen "würden wir doch einfach unseren Auswander-Plan durchziehen, dann wäre alles gut" - das klang für mich nach Außeneinwirkung von Freunden, Familie etc. 

2. Sie sagte einerseits Dinge, die darauf hindeuten, dass sie meinte wir passen in paar Dingen nicht zusammen. Im nächsten Atemzug meinte sie, wir wären warscheinlich nur zum falschen Zeitpunkt zusammengekommen. Wie passt das zusammen?

Ich konnte das aber einfach nicht akzeptieren, dass eine Frau sich meiner nicht komplett sicher ist. Das habe ich auch so gesagt, hätte ihr eher vielleicht die Sorgen nehmen sollen, alles wird gut, aber es fühlte sich einfach falsch an die ganze Zeit. Ich hab eigentlich konträr zu dem gehandelt, was ich eigentlich wollte. Aber wer sagt mir, wären wir jetzt noch zusammen geblieben, dass sich ihre Gedanken verflüchtigt hätten. Verflüchtigt sich das Gefühl, sich nicht ausgelebt zu haben bzw. FOMO einfach? Vielleicht wenn der Kerl wieder interessanter wirkt?

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