Warum enden so viele LTR / Ehen in einem Häuschen (meist am Stadtrand)?

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Hallo,

warum enden ab ungefähr 30 so viele monogame LTRs bzw. Ehen ganz klassisch in einem kreditfinanzierten Häuschen / Eigentumswohnung am Stadtrand oder noch weiter weg in der Pampa? Hat sich die Frau, spätestens wenn Kinder da sind, dann doch zum Wohle der Kinder (unbewusst) mit ihrem Lebensmodell durchgesetzt und den Mann total benebelt oder sind das tatsächlich gemeinsame Entscheidungen von beiden Partnern? Ich bin Ende 30, kinderlos und sehe wie fast alle meine Freunde und Freundinnen mit ihrer Familie oft an den Stadtrand in überteuerte und riesige Immobilien ziehen, die oft beschissen verkehrlich angebunden sind und wo man ewig lang braucht um zur guten Infrastruktur in die Stadt zu kommen und man seine Alltagsmobilität ohne Autos und lange Wege gar nicht mehr befriedigen kann. Hinzu kommt die Verpflichtung, sich langfristig sexuell und ökonomisch an die eine Ehefrau und an den einen Arbeitsplatz zu binden. Heutzutage muss die Frau da meist selber noch mitarbeiten, weil die Kohle oft nicht reicht. In der Eltern- und Großelterngeneration war doch da alles entspannter. Und die Stadt bietet heute doch so viel mehr.

Freue mich auf eine spannende Diskussion und Erklärungsansätze.

bearbeitet von AlphaMX

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Mann denkt, er hat mit der initiativen sexuellen Eroberung das Wesentliche getan.

Frau bindet weiter... und weiter... und weiter... und weiter...

Und wenn er verbunden ist, ist der Mann nicht mehr attraktiv und sie sucht sich einen neuen Mann und das Spiel beginnt von vorn. Alternative Verläufe gibt es, sind aber nicht die Mehrzahl.

So, jetzt hol ich schon mal das Popcorn.

bearbeitet von perfect10
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Ich denke, es ist hauptsächlich eine Verschiebung der Prioritäten. Mit Kindern braucht man mehr Platz und es ist einfacher, wenn die einfach raus in den Garten gehen können, um zu spielen. 
Bar- und Restaurantbesuche werden mit Kindern weniger. Und die paar Male fährt man dann einfach in die Stadt. 
Dazu kommt, dass viele Paare ihre Kinder lieber auf dem Land aufwachsen lassen wollen als in der Großstadt. Da wird auch die Nachbarschaft plötzlich wichtiger. Kreuzberg und Neukölln sind hip und cool, wenn man Student und / oder ungebunden ist. Trotzdem will man seine Kinder dort nicht unbedingt aufwachsen lassen.

Mir gefällt immer noch die Devise am besten: Ein Landhaus und ein Penthouse. 

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Naja , ist primär die Wunsch und Traum Vorstellungen der Frau .

Die stellen sich das abenteuerlich vor, isses aber nicht.  Einzig das man etwas ruhiger wohnt und i.d.r. keine nervigen Nachbarn hat ,wenn man ein freistehendes Haus hat .

Das man aber für jeden scheiss mit dem Auto los muss,  sei es zum einkaufen ,die Kinder zum Kindergarten/Schule/Freizeitvergnügen wie Vereine usw  haben die nicht auf dem Schirm .

Da wird einfach nicht weiter gedacht als 5 Meter Feldweg .

Auch wenn das Haus in der Pampa gute 50-80k weniger kostet als vergleichbare Objekte in Stadt Nähe, wird oft vergessen das man viel mehr Zeit im Auto verbringen wird als vorher plus viel mehr Treibstoff verbrauch hat usw . Wenn man alles gegenrechnet , kommt man unter dem Strich Langfrisfinanziell und Zeittechnisch besser weg wenn man nicht aufs Land zieht .

Nach ein,zwei Jahren hat man sich dann auch satt gesehen vom freien Blick hinter dem Haus und denkt eh über einen Umzug wenn die Kinder größer sind in die Stadt(nähe) nach .

Spätestens wenn man ein Alter erreicht hat,wo man nicht mehr so mobil ist , zich Arzt Termine wahrnehmen muss ,oder sogar nicht ganz so alleine alles mehr bewältigen kann weiss man,warum viele  das Landleben aufgeben .

 

Im Grunde ist es oft einfach die Erfüllung eines Kindheitstraums,  bei Frauen unserer Generation die Vorstellung, eine Art Villa Kunterbunt zu haben ,mit Viechern und alternativen Lebensstil. 

Bei denen spielen sich dann Szenarien in der Vorstellung ab wie :

sie geht ihren Künstlerischen Ergüssen (Töpfern,malen,schriftstellerischen Werken oder schreiben eines Veganen Kochbuches etc ) nach , er hackt vorm Haus Brennholz für den Winter oder geht kleineren Reparaturarbeiten am Haus nach und die Kinder kommen von der Wiese abends heimgelaufen und sind brav und glücklich .

 

Realität ist dann aber eher :

er muss morgens 1,5std eher los ,um die Kinder zur Kita/Schule zu bringen,  sie verbringt den Vormittag mit Daily content wie insta stories oder Peak TV Konsum sowie Amazon wishlist mal zu aktualisieren ,  dann der Stress mit Hausarbeit und die Kinder abholen ,die Kinder werden vor Netflix oder YouTube geparkt weil sie so geschafft ist schon ,und sobald er heim kommt von der Arbeit darf er sich um alles was liegen geblieben ist noch "mal eben " kümmern .

Und am Wochenende muss sie endlich mal ausschlafen und er kann die Kinder zum Reiterhof/Sportverein Veranstaltungen fahren und brav dabei sein, da hin und zurück fahren und dann wieder hin sich zeitlich garnicht lohnen würde weil es ja so weit weg ist .

 

Klingt sehr klischeehaft, aber so läuft das bei paar Bekannten von mir ab, die innerlich schon stark resigniert haben und eigentlich nur darauf warten ,das die Frau ihn endlich  verlässt für einen anderen und mal wieder ihren eigenen Interessen nachgehen .

 

 

 

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Interessante Erklärungsansätze! Und sorry namelessone, ich find deine Ausführungen irgendwie lustig und aus männlicher Sicht traurig zu gleich. Aber da steckt sicher mehr als ein Fünkchen Wahrheit drin?

Also setzt sich am Ende wohl doch irgendwie die Biologie der Frau durch und Mann kann es sich als Verschiebung der Prioritäten erklären, nun die Kinder dutzende Kilometer herumzufahren und diese im eigenen Garten spielen zu lassen.

Was ist mit Erklärungsansätzen, dass das Landleben an der frischen Luft einfach entspannter ist und man besser schläft etc.? Oder das es dort, pardon, ethnisch homogener zugeht?

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Wenn man seinen Interessen wirklich nachgehen will, bekommt man das auch hin. Ein Kind ist aber natürlich eine gute Ausrede.

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Naja , es scheitert meist daran , wirklich zu sehen ,was man will ,und was der Preis ist. (=was alles an Arbeit/Zeit daran hängt )

Und sobald die Konstellation  Frau+Kind(er) steht , geht der Mann immer mehr und mehr ,das kommt schleichend , auf die Forderungen ein bzw hat einfach kein Bock mehr auf Diskussionen und geht den Weg des geringsten Widerstandes. 

Will damit nicht sagen das alle mit dieser Lage  total Totunglücklich sind . Aber der Mensch ist ein Gewöhnungstier,  was anfänglich als Ausnahme geschah, wird zur Regelmäßigkeit. 

Frauen und auch Männer stehen immer in einem dauerhaften Machtkampf in einer Beziehung .

Vor 30 Jahren hat die Frau noch aufgrund der finanziellen Abhängigkeit eher mal klein bei gegeben, heute bekommen die Gesetzlich soviel Support , das sie das als Backup  haben ,und sich einfach wenn der Kerl nicht nach und nach ihre Bedürfnisse stillt (Konsum/Status), trennen kann .

Im Grunde will die Frau von heute das gleiche wie vor 30 Jahren , nur das sie weitaus weniger dafür einbringen muss mehr .

Und mann weiss eigentlich worauf man sich die nächsten Jahre einlässt ,nur viele haben da einen verschönten Blick drauf ,bis die Wirklichkeit einen eingeholt hat .

 

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vor 19 Minuten, Calara schrieb:

Dieses Topic hat viel Potential 

Du sagst es 

Wahre Worte gelassen ausgesprochen ...

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Wenn ein Häuschen im Grünen für Frau (mit Kind(ern)) so attraktiv ist, könnte Mann mit Häuschen dann perspektivisch nicht zum totalen Muschimagneten für Frau (mit Kind(ern)) werden? Also dies als Selektions-/ DHV-Bonus einsetzen?

Wenn ja, müssten v.a. Männer mit geerbten Häusern (und vollen Kassen) da weit im Vorteil sein, was den Druck bezüglich SMV auf Otto-Normal-(Akademiker)-Mann ohne großes Erbe ja dann heute zusätzlich verstärken müsste. Also ich habe auch schon einige sehr hübsche Frauen ~30 (teilweise mit Kind) erlebt, die dann lieber (mit langer Geheimniskrämerei) mit dem 50 Jährigen Wohlhabenden durchgebrannt sind, statt sich mit dem angeblich gleichaltrigen unerwachsenen Mann abzumühen. Aber das ist nur meine sicher limitierte Wahrnehmung aus meiner Erfahrung und persönlichen Statistiken. Vielleicht werde ich später ja auch so ein Häuschenbesitz-Ficker, wenn es sich lohnt.

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vor 2 Stunden, AlphaMX schrieb:

Hat sich die Frau, spätestens wenn Kinder da sind, dann doch zum Wohle der Kinder (unbewusst) mit ihrem Lebensmodell durchgesetzt und den Mann total benebelt oder sind das tatsächlich gemeinsame Entscheidungen von beiden Partnern?

Bei uns war der Mann die treibende Kraft. Mir war das eigentlich immer egal. Die Vorzüge spüre ich nun aber deutlich. Wir haben keine Kinder und sind unglaublich froh über die Ruhe, die man im eigenen Haus im Gegensatz zur (Miet-)Wohnung hat. Dafür hat man aber auch definitiv mehr Arbeit, Stichwort Garten. 
Haus liegt direkt am Wald und gleichzeitig keine 10 Minuten von der Fußgängerzone entfernt, dadurch haben wir kürzere Wege als vorher, ich kann zu Fuß zur Arbeit und so konnten wir sogar ein Auto verkaufen, statt mehr zu fahren 😉  

Weiter arbeiten muss ich natürlich - müsste ich aber auch, wenn wir immer noch „nur“ eine Wohnung hätten. Oder glaubt irgendjemand, die Mietkosten wären nicht geteilt gewesen? Oder dass ich später in Altersarmut enden möchte^^?
 

vor 2 Stunden, AlphaMX schrieb:

Und die Stadt bietet heute doch so viel mehr.

Ich denke, das ist schlicht Ansichtssache. Und es gibt ja auch nicht nur Großstadt oder Kuhdorf. 

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Im Bekanntenkreis stelle ich dieses Muster ebenfalls fest. Es gilt als chic, auf's Land zu ziehen und dann bis zum Erbrechen per Instagram Updates aus dem Grünen in die Welt hinaus zu senden. Sicherlich auch eine Form der Zurschaustellung von Wohlstand. Dass dies jedoch immer von den Frauen initiiert würde, kann ich so nicht bestätigen. Häufig wollen das auch die Männer.  Auch ich selbst könnte mir ein Leben im Speckgürtel durchaus auch vorstellen. Viel Platz, mehr Ruhe. Klar, viele Herren setzen das gleich mit einem gegenseitigen Waffenstillstand der Partner in Sachen Beziehung: Wir begeben uns beide ins "Exil" und schließen damit das Kapitel Partnersuche ab. Habe ich auch schon mitbekommen. Ein Kumpel von mir hat beim Umzug aufs Land gedanklich einen Haken an das Thema gemacht und regelrecht durchgeatmet. Als wäre eine große Last von ihm abgefallen. Der ist dem Herrn auf Knien dankbar für seine fiese Alte, die ihn von morgens bis abends knechtet. Der will das aber auch so, weil es ihm Stabilität gibt. Er hat bei den Mädels noch nie ne Schnitte gemacht und ist einfach nur dankbar, dass er sich dem Datingmarkt auf diese Weise entziehen kann.

Bei einigen klappt das wohl ganz gut. Empirische Studien habe ich noch nicht angestellt, aber meist sehe ich das bei weniger attraktiven Partnern, dass diese dann für immer zusammenbleiben. Irgendwo logisch, denn das Angebot wird im ländlichen Raum nicht größer. Gleiches gilt für die Gelegenheiten, jemand neues kennenzulernen.

Gleichzeitig gab es in meinem Bekanntenkreis in letzter Zeit ganze 4 Trennungen. Da sind Menschen, die heiraten, kriegen Kinder, bauen Häuser. Und wenn dann alles soweit fertig ist, trennen sich die in der Regel noch recht ansehnlichen Frauen. Mit dem Waffenstillstand, den sich einige Männer sich erhoffen, ist es also wohl auch nicht so weit her. Mein Kumpel muss sich da bei seiner Ollen zum Glück keine Sorgen machen. Die wird er nicht mal dann los, wenn alle anderen Frauen auf dieser Welt plötzlich zu Kerlen werden. 😁

bearbeitet von ariello
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vor 23 Minuten, pMaximus schrieb:

Ich feiere irgendwie die Leute, die sich dem sozialen und gesellschaftlichem Dogma nicht beugen wollen.

Toleranz ist nicht so deins, hm? 

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vor 1 Minute, Elisa_Day schrieb:

 

Toleranz ist nicht so deins, hm? 

Wie kommst du drauf bzw kannst diese prätentiöse Unterstellung damit untermauern? 


Ich finde ganz im Gegenteil. Mit dem Abweichen sozialer Normen, die über Dekaden kollektiv gesellschaftlich indoktriniert wurden, unterstütze ich doch ein anderes Lebensmodell. Jedem das Seine. Wenn jemand sich seinen Traum von Land, Haus, Kindern etc. frühzeitlich schon herbei wünscht und es auch umsetzt, dann soll das so sein. Egal ob jetzt Mann oder Frau. Lediglich herrschen dann geschlechtsspezifische Motivationen. Die meisten Frauen wollen dadurch ein gesundes (und deshalb auch völlig legitimes und verständliches) Fundament für ihre Familie/ Kinder aufbauen, während der Mann mit der Zufriedenstellung der Frau oft (nicht zu verwechseln mit immer, pardon) sich damit glückliche Beziehung vorstellt oder wünscht. Was ja auch völlig legitim ist. Vice versa könnte man das Beispiel natürlich auch geschlechtsspezifisch umdrehen. Kenne auch solche Leute. 

Nur die naive Vorstellung, dass man durch eine veränderte intrinsische Demographie oder gar Materialismus (Haus, Auto, Hund, Katze etc.) dadurch automatisch in die "Happy Peppy perfekte Familie" hinein rutscht, halte ich für Erstens fragwürdig und Zweitens gefährlich. Und um Letzteres zu untermauern, greife ich natürlich wie so jeder andere Mensch, auf seine persönliche Empirik zurück. Deshalb habe ich die paar Beispiele weiter oben angeführt. Was das mit Toleranz zu tun hat. No fucking clue. Dass ich triggere, vor allem Frauen hier in diesem Forum. lol. Ein offenes Geheimnis, oder? 😄 

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vor 12 Minuten, Sprachlos schrieb:

Wie kommst Du eigentlich darauf, dass nur Frauen ein Haus mit Garten cool finden und die Männer das mitmachen "müssen"?

Gerade in den letzten Monaten mit Corona-Beschränkungen und den Kindern mit Home-Schooling:
Ich weiß nicht, wie ich das ohne Garten und Pool ertragen hätte, z.B. in einer Stadtwohnung ohne Balkon.

Weil ich mal aus meiner männlichen Sicht gerne pauschalisiere. Bin eher ökonomisch geprägt und auf die "Stadt der kurzen Wege" und Minimalismus eingestellt, wo alles schnell erreichbar und verfügbar ist. Ich frage mich daher wirklich, was die Motivation für ein Häuschen mit riesigem Heiz-, Gartenpflege-, Putz- und Verkehrsaufwand ist? Zufriedenstellende Antworten wurden bereits genannt.

Neuere Städtische Mietwohnung bieten ja oft auch Hinterhöfe mit Spielgelegenheiten, wo Kinder auch zu Coronazeiten spielen könnten. 

bearbeitet von AlphaMX
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vor 50 Minuten, pMaximus schrieb:

....während der Mann mit der Zufriedenstellung der Frau oft (nicht zu verwechseln mit immer, pardon) sich damit glückliche Beziehung vorstellt oder wünscht.

Happy wife, happy life. (Alte indische Weisheit)

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Gerade eben, botte schrieb:

Happy wife, happy life. (Alte indische Weisheit)

außerdem hört sie im eigenen Keller niemand schreien ^^

nee, aber mal ernsthaft. Ich bin in knapp 9 Jahren fertig und dann zahl ich nur noch einen Bruchteil. Mal davon angesehen, dass ich für die Rate die ich aktuell zahle, in Berlin kaum ein Wohnklo bekomme. Dafür fahr ich eben regelmäßig ein paar Kilometer weiter. Wobei das nicht wirklich viel mehr ist als vorher. Denn auch in Berlin ist es kein Problem einen 20km-Arbeitsweg zu haben.

Das einzige was für mich wirklich negativ ist: abends mit den Jungs ein paar Bier trinken und dann nach Hause kommen. Das ist jetzt ein bissl komplizierter wenn man nicht hackedicht über die Autobahn will.

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Schopenhauer sagte: “der geistreiche Mensch wird vor allem nach schmerzlosigkeit, ungehudeltsein, Ruhe und Muße streben, folglich ein stilles, bescheidenes, aber möglichst unangefochtenes Leben suchen und demgemäß nach einiger Bekanntschaft mit den sogenannten Menschen die Zurückgezogenheit und, bei großem Geist, sogar die Einsamkeit wählen.“
 

Ich werte das in Bezug auf die Frage des TE so, als das der Mensch, wenn er ein bestimmtes Alter erreicht hat, andere Bedürfnisse entwickelt dergestalt dass er vermehrt die Ruhe sucht. Was für mich aufgrund der Lebensumstände verständlich ist. Man geht den ganzen Tag malochen, Frauchen (+ Kinder) warten daheim. Die Rolle die einem die Gesellschaft ab 30+ zuschreibt, ist ne andere. Etc.  Der Fokus verschiebt sich.

bearbeitet von Bud_Fox
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Also wenn’s nach mir geht..... ich bin nicht eine von diesen Frauen.

 

Bei mir darfs gerne die Stadtvilla sein, ich bin da gar nicht so

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Ich kenne nur wenige Pärchen die ich schon lange kenne und die ein Haus im Grünen haben und es passt. Unteranderem weil beide finanziell unabhängig sind oder der Mann genug Kohle hat, oder beide in Ihrer Mann Frau Rolle aufgehen.

Kenne aber auch genügend Paare die sich nachdem sie Kinder bekommen, eine Wohnung gekauft oder ein Haus bezogen haben sich getrennt haben. Oder lange unglücklich in Co abhängigkeit miteinander leben.

Meine Eltern sind seit 40 Jahren verheiratet und haben ein Haus auf dem Land, jeder erfüllt seine klassische Rolle. Gut das waren andere Zeiten, trotzdem gilt immer noch heute was mir mein alter Herr mir mal gesagt hat.

Guck dir genau an wen du dir anlachst und als Mann brauchste ein bisschen Knacken in der Tasche. Recht hatter.

bearbeitet von houze
Verschrieben
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