Warum enden so viele LTR / Ehen in einem Häuschen (meist am Stadtrand)?

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@pMaximus - und ich komme gerade von einem Treffen mit Studienfreunden am WE, alle Ende 40, Anfang 50. 6 Pärchen dabei, die den Weg des Häuslebauers gegangen sind. 4/6 immer noch zusammen, Kinder werden langsam erwachsen, Umgang miteinander nach wie vor liebevoll.1/6 ist sie vor einige Jahren an Krebs gestorben, er tindert sich als Witwer maßvoll erfolgreiche durch die Landschaft. 1/6  geschieden (in der Tat meine Ex und ich) und sauber auseinander. Da haben wir mal 67% Erfolgsquote über bald 20 Jahre seit Studienabschluss. Sind Deine Anekdoten jetzt valider als meine, oder bewegst Du Dich einfach nur in der falschen peer group, die schlechte Entscheidungen trifft? 😉

Den hier

vor 24 Minuten, pMaximus schrieb:

es folgte anschließend die Katastrophe bzw „schützt“ er sich seitdem „vor mir“ weil es dann immer heißt „der PMAX umgibt sich immer mit lauter insta hoes herum und feiert viel“. Ich mein come one, seriously? Ich bin schuld bzw die HBs, nur weil sich mein Kumpel unter Alkoholeinfluss etwas geflirtet hat? 

kenne ich allerdings auch, sehr lustig. Als mein bester Freund nach seiner zweiten Scheidung mal ne Weile ungebunden war, hat er nix anbrennen lassen und wir haben viel zusammen gemacht. War meiner Ex damals ein totaler Dorn im Auge, weil ihr die Männerabende in Bars mit Frauenkontakt überhaupt nicht geschmeckt haben. Er war ne Zeit gar nicht gut gelitten bei ihr. Inzwischen bin ich meine Ex los und war selbst ne Weile auf der Pirsch, aber er hat wieder geheiratet. Und seine Neue lässt ihn jetzt kaum noch alleine raus mit mir, damit ich ihr den Jungen nicht "verderbe". Könntste Dir so nicht ausdenken.....

Wie gesagt - beide Wege sind OK. Ich wäre nur vorsichtig, die jeweils andere Seite zu gescheiterten Existenzen zu erklären. Individuell mag das so sein, aber zwingend ist es nicht.

bearbeitet von botte
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Wenn man der schlechte Einfluss im Freundeskreis ist wird man wenigstens gerne eingeladen. 

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vor 4 Minuten, botte schrieb:

@pMaximus  Sind Deine Anekdoten jetzt valider als meine, oder bewegst Du Dich einfach nur in der falschen peer group, die schlechte Entscheidungen trifft? 😉

Den hier

kenne ich allerdings auch, sehr lustig. Als mein bester Freund nach seiner zweiten Scheidung mal ne Weile ungebunden war, hat er nix anbrennen lassen und wir haben viel zusammen gemacht. War meiner Ex damals ein totaler Dorn im Auge, weil ihr die Männerabende in Bars mit Frauenkontakt überhaupt nicht geschmeckt haben. Er war ne Zeit gar nicht gut gelitten bei ihr. Inzwischen bin ich meine Ex los und war selbst ne Weile auf der Pirsch, aber er hat wieder geheiratet. Und seine Neue lässt ihn jetzt kaum noch alleine raus mit mir, damit ich ihr den Jungen nicht "verderbe". Könntste Dir so nicht ausdenken.....

Wie gesagt - beide Wege sind OK. Ich wäre nur vorsichtig, die jeweils andere Seite zu gescheiterten Existenzen zu erklären. Individuell mag das so sein, aber zwingend ist es nicht.

Nein. Ich denke es hängt viel mehr damit zusammen, dass es demographische und somit in Zusammenhang soziale Unterschiede gibt. Ich denke, dass hier in Österreich noch konservativere Werte gelten als in Deutschland. Daher auch der größere soziale Druck unbedingt ab einem gewissen Alter etwas zu "erreichen". Ob es die falsche peer group ist, kann und möchte ich auch nicht beurteilen. Dass sich soviele Männer allerdings die Eier mehr oder wenig freiwillig figurativ abschneiden lassen, ist dennoch ein offenes Geheimnis oder? Sonst gäbe es dieses Forum nicht. 

 

Natürlich sind beide Wege legitim. Ich habe auch nie die andere Seite zur gescheiterten Existenz verurteilt, sondern lediglich aufgezählt welche Fehler man begehen kann, wenn man(n) zu voreilig handelt und vor allem wenig selbstreflektierend handelt. Das Gleiche gilt natürlich ebenso für Frauen. Kenne da auch genügend Gegenbeispiele, wo SIE es extrem schwer hat mit ihrem Lebenspartner bzw. mir richtig Leid tat. 

Nur das Prinzip von Haus, Frau, Ehe und Kinder sollte unter den aktuellen sozialen Gegebenheiten noch einmal überdacht werden. Familienplanung ist heute durchaus nicht mehr das Gleiche wie es vor 30-50 Jahren war bzw. wie es unsere Eltern vorgelebt haben (Anm.: das galt jetzt für alle Millenials). Deshalb verstehe ich gewisse gezwungene Massnahmen nicht, weshalb sich junge Pärchen so dermaßen in erstens eine Schuldenkrise hinein reiten und zweitens gar nicht bereit sind miteinander soviel Verantwortung zu übernehmen. 

Die vorherig genannten Beispiele dienten natürlich aus meiner persönlichen Empirik und spiegeln natürlich meine persönliche Erfahrung und Subjektivität wieder. Wenn jemand aus seinem Freundeskreisen oder persönlich DIE perfekten Beziehungen gesehen hat oder es selbst auslebt, dann bitte immer her damit mit der Wunderpille wie man eine Beziehung in der heutigen sich immer schneller drehenden Zeit mit maximaler Auslastung und Wunschvorstellung nach Perfektionismus und Informationsbias führt. 
 

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vor 36 Minuten, pMaximus schrieb:

Das sind für mich keine „choices“, sondern Leute die sich den sozialen und durchaus gesellschaftlichen Dogmen und Druck fügen wollen. 

Für mich sind das keine gesellschaftlichen Dogmen sondern n paar bequeme Typen ohne Rückgrat die sich ne falsche Frau ans Bein gebunden haben.

 

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vor 11 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Wenn man der schlechte Einfluss im Freundeskreis ist wird man wenigstens gerne eingeladen. 

Versteh ich nicht. 

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vor 3 Minuten, Doc Dingo schrieb:

Für mich sind das keine gesellschaftlichen Dogmen sondern n paar bequeme Typen ohne Rückgrat die sich ne falsche Frau ans Bein gebunden haben.

 

Das siehst du vielleicht so bzw. viele Leute hier im Forum. Das sieht aber die Durchschnittsbevölkerung nicht so bzw. vor allem ältere Generationen. Da heisst es "Meii, es ist so schön wie ihr zusammen passt. Es ist so herzig wie ihr zusammen XY unternehmt, Haus baut, Kinder habt etc." 

Es gehört zum "guten Ton" als Mann gewisse Kriterien zu erfüllen bzw. die Wünsche einer kollektiven Gesellschaft. Und diese Wünsche leben leider auch viele Frauen mit einer leichten Naivität aus. Oder ich bin was dieses Thema belangt einfach mit zuviel negativer Konnotation behaftet. 

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vor 27 Minuten, pMaximus schrieb:

Das siehst du vielleicht so bzw. viele Leute hier im Forum. Das sieht aber die Durchschnittsbevölkerung nicht so bzw. vor allem ältere Generationen. Da heisst es "Meii, es ist so schön wie ihr zusammen passt. Es ist so herzig wie ihr zusammen XY unternehmt, Haus baut, Kinder habt etc." 

Es gehört zum "guten Ton" als Mann gewisse Kriterien zu erfüllen bzw. die Wünsche einer kollektiven Gesellschaft. Und diese Wünsche leben leider auch viele Frauen mit einer leichten Naivität aus. Oder ich bin was dieses Thema belangt einfach mit zuviel negativer Konnotation behaftet.  

Aslo ich persönlich wurde lediglich von meiner 90 jährigen, senilen Oma (nicht die Lieblingsoma) darüber belehrt dass ich endlich heiraten und Kinder kriegen sollte. Lag aber eher daran dass sie nochmal eine Hochzeit erleben wollte. Ansonsten hab ich in der Hinsicht überhaupt nicht die Erfahrung gemacht. im Gegenteil, oft haben mir ältere Menschen erklärt dass man sich das schon genau überlegen müsse mit wem man sein Leben verbringen will etc. Also eher Zustimmung geerntet. Liegt evtl. daran dass damals eher aus pragmatischen als romantischen Gründen geheiratet wurde und das auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei war. Ich habe auch keine gesellschaftlichen oder sozialen Repressalien erleiden müssen weil ich als Ü30 unverheiratet bin. Also so alles in allem habe ich in der Hinsicht nichts vom gesellschaftlichen Dogma mitbekommen. Klar fragt mal der ein oder andere der Neugierde halber nach. Aber was sich dann ein einzelnes Individuum über meinen Lebensstil denkt is mir auch Latte. Es stand bis jetzt jedenfalls kein wütender Mob mit Fackeln und Mistgabeln vor meiner Haustür weil ich unverheiratet bin. Hab da, wie gesagt, eher Zuspruch und Verständnis geerntet. Gut, was die dann hinter meinem Rücken sagen weiß ich nicht, is mir aber auch egal.

Was Frauen betrifft, da kann ich mir bei einigen schon vorstellen dass die unbedingt heiraten und Kinder bekommen MÜSSEN weil sie ansonsten nix mir ihrem Leben anzufangen wissen oder weil man es halt so macht. Aber das sind auch nicht durch die Bank alle sondern halt n paar. Kann sein dass Frauen sich evtl. eher einem imaginären gesellschaftlichen Druck beugen wollen, genauso wie sie z.b. nicht als Schlampe da stehen wollen. Ich könnte mir gut vorstellen dass sich da Frauen mehr Gedanken zu dem Thema machen was andere von ihnen denken. Daraus resultieren ja auch so Geschichten wie anti slut defense, bitchshield, buyers remorse usw. Trifft aber meiner Erfahrung nach auch nicht auf alle zu.

bearbeitet von Doc Dingo
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(Konservativ oder Progressiv. Manchmal gar nicht so leicht auseinanderzuhalten. Häuser bauen tun aber beide.
Ist inzwischen eine ziemliche finanzielle Nummer geworden. (Oder mal wieder, wenn man sich die Menschheitsgeschichte anschaut und dabei die Barracken in denen die meisten meistens gewohnt haben nicht als Häuser ansieht).

Und Männer die sich in unglücklichen Beziehungen halten gibt`s auf dem Land genauso wie in der Stadt. Genauso wie Frauen in unglücklichen Beziehungen verweilen (auch wenn man hier "manchmal" glauben könnte, dass es das nicht gibt).

Das Sesshaftwerden im übertragenen Sinn ist aber als gruppendruckrelevanter Faktor eher in traditionell verwurzelten Gegenden zu finden. Kenn ich zur genüge aus süddeutschen ländlichen Gegenden. Und den Spruch der Mutter zur Tochter: "Es läuft bei dir und dem Peter momentan ja nicht so gut.... Schonmal über ein Kind nachgedacht....." habe ich ernsthaft schon zweimal einfach so auf der Straße gehört. Kinder als Bindemittel. Da gehört aber auch ein entsprechender Mann dazu, der das mit sich machen lässt. Also ein unreflektiertes nachgelebtes Verhalten von beiden.

Gibt aber auch genügend, für die ist schon ganz früh klar.... Ich will einmal Familie. Also Männer... Männer die unbedingt Papa werden wollen. Und die dann auch super darin aufgehen.
 

Im Endeffekt ist es heutzutage aber eine (eigentlich viele) Entscheidung(en) die man treffen DARF.

Wird gerne vergessen. Die meisten Menschen der letzten Jahrtausende hatte diese Entscheidungsmöglichkeiten nicht. Also die allerallerallermeisten.

Und dieses Entscheiden fällt manchen Menschen leichter und manche können es nie so richtig. Genauso wie reflektiertes Handeln. Ist halt so. Und die, die nicht so gerne entscheiden, die orientieren sich an Leitbildern oder lassen für sich entscheiden.

Und zurück zur Hausnummer. Diejenigen, die das für sich reflektiert entscheiden, bei denen läuft es oft recht lange und recht gut. Diejenigen, die sich diese Entscheidung aufstülpen lassen, weil ..... Frau sieht geil aus/ Hab keine Meinung/ Will es doch nur richtig machen/ Das macht man so/ Alle meine Freunde haben auch/ ...... Bei denen läuft es dann halt nicht so geil. Ist aber deren Sache. Machen das sonst wahrscheinlich noch bei anderen Themen (Verein, weil macht man so, Arbeitskollegenstammtisch, obwohl die auch mal doof zu einem sind...k.a)

Und darum geht es doch vielen hier im Forum. Das Leben so zu gestalten wie Mann/Frau möchte. Entscheider zu sein.

Und dann ist das Haus/Kinder Modell eine Entscheidung. Und keine Umerziehungsmaßnahme von Frauen.

 

 

 

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vor 21 Stunden, 14:59 schrieb:

Es steht und fällt eben alles mit der richtigen Frau. Was spricht dagegen ein Häusschen zu bauen, wenn man sonst glücklich ist und es finanziell stemmen kann. Geld für Miete oder Haus muss man so oder so zahlen, hat aber beim Haus wenigstens eine Altervorsorge. Ich kann natürlich verstehen, dass man als Single lieber in der Stadt wohnt. Macht sich einfacher besser zum Party machen, weggehen und Mädels kennen lernen. Aber wenn man dann eine Frau hat, mit der man zufrieden und glückich ist, spielt das alles keine Rolle mehr. Irgendwann sehnt man sich eben nach mehr als nur nach oberflächlichen Bekanntschaften auf kurze Zeit, Geld sinnlos verprassen oder die Nächte durchfeiern. Irgendwann kommt man zu dem Punkt da hätte man gern mehr Tiefe und sich auf eine Person einlassen, jemand der nach der Arbeit da ist und mit dem man Dinge unternimmt. Hat man das ist der nächste Punkt gemeinsame Projekte starten. Entweder Kinder und Haus, Reisen oder what ever. Der Punkt Kinder kommt zwangsläufig immer irgendwann. Und ein Haus ist dahingehend eben optimal. Ein Garten, ein Pool, viel Platz, Ruhe. Find ich gut, man wird nunmal ruhiger im Alter und ich brauche diese ganze Hektik, den Lärm, den Müll, den Verkehr der Stadt nicht mehr. Lieber schön am Auto in der Werkstatt basteln, sich in den selbstgebaute Sauna setzen, mit dem Hund im anliegenden Wald spazieren gehen oder gemütlich auf der Wiese im Garten liegen.

Verstehe die ganzen negativen Sichtweisen nicht wirklich. Da besteht der Fehler ja schon bei den Basics, d.h. falsche Frau und schlecht gescreent. Das hat weniger was mit Haus+Kinder zu tun. Und ein bisschen Neid lese ich da auch raus, selber nicht bereits die richtige Frau für sich gefunden zu haben. Frag mal die älteren Herren ab 50 mit Lebenserfahrung. Ich denke der größteil wird bestätigen, dass eine Frau mit der man glücklich ist viel mehr wert ist, als jede Woche ne andere vöglen zu können. Macht auf Dauer nicht glücklich, da macht man sich in dem Fall nur selber was vor weil es an der Richtigen fehlt.

Damit wäre die Antwort gegeben. Diese Überzeugung ist der Grund.

Mist! Muss Popcorn kaufen...

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Worauf beziehst du deine Statistiken?

Ich persönlich habe in der Innenstadt gekauft.

Aber im großen und ganzen ist es eine Preis Frage. In den meisten Innenstädten Deutschlands sind erstmal nicht so viele Immobilien zu haben und dann auch wesentlichen teurer als ausserhalb.

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vor 34 Minuten, Frau S. schrieb:

Worauf beziehst du deine Statistiken?

Ich persönlich habe in der Innenstadt gekauft.

Aber im großen und ganzen ist es eine Preis Frage. In den meisten Innenstädten Deutschlands sind erstmal nicht so viele Immobilien zu haben und dann auch wesentlichen teurer als ausserhalb.

Erweiterter deutschlandweiter Bekanntenkreis und meine lokalen Dates halt, was man bei vielen Damen ~30 so an Zukunftsvorstellungen rausgehört hat. Als überzeugter und flexibler Mieter mit wechselnden Arbeitsorten aller paar Jahre ist das für eine mögliche Partnerschaft anscheinend eher ein Nachteil, wenn man sich keinen langfristigen Kredit und festen Standort aufbürden möchte. Aber Eigentum (unabhängig von der Lage) scheint anscheinend der nächste Evolutionsschritt in einer gefestigten Partnerschaft zu sein. Und die Frage ist, ob da der Treiber mehr Frauen, Männer oder beide sind. Wie war es bei dir @Frau S.? Und wie ist dein Lebensgefühl nun mit Immobilie? Wer hat mehr eingerichtet? Danke!

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vor einer Stunde, AlphaMX schrieb:

Erweiterter deutschlandweiter Bekanntenkreis und meine lokalen Dates halt, was man bei vielen Damen ~30 so an Zukunftsvorstellungen rausgehört hat. Als überzeugter und flexibler Mieter mit wechselnden Arbeitsorten aller paar Jahre ist das für eine mögliche Partnerschaft anscheinend eher ein Nachteil, wenn man sich keinen langfristigen Kredit und festen Standort aufbürden möchte. Aber Eigentum (unabhängig von der Lage) scheint anscheinend der nächste Evolutionsschritt in einer gefestigten Partnerschaft zu sein. Und die Frage ist, ob da der Treiber mehr Frauen, Männer oder beide sind. Wie war es bei dir @Frau S.? Und wie ist dein Lebensgefühl nun mit Immobilie? Wer hat mehr eingerichtet? Danke!

 

Mein Ziel war es schon länger einmal eine eigene Immobilie zu besitzen als Altersvorsorge, weshalb ich vor ein paar Jahren angefangen hatte mich am Markt umzusehen und eben Eigenkapital anzusparen, das war schon bevor ich mit meinem Partner zusammen gekommen bin.

Der hatte Ebenfalls den Wunsch eine Immobilie als Vorsorge zu besitzen und befand sich in der glücklichen position ein kleines Erbe erhalten zu haben das ihm als Finanzierungsgrundlage dienen sollte. Bevor wir nun den kauf tätigten hatte er das Geld vor allem in Aktien und Fonds investiert und so schon einiges mehr aus dem Geld erwirtschaften können.

Anfang des Jahres fiel uns die Immobilie dann quasi in den Schoß, die Mietwohnung in der wir gemeinsam seit über einem Jahr leben wurde vom Eigentümer verkauft, es war innerhalb unseres Budgets und so haben wir direkt zugeschlagen und gekauft.

Ich (Und auch mein Partner) fühle mich sehr gut damit. Zu wissen das einem das Dach überm Kopf gehört und dass man nicht nur jemand anderes Investition abbezahlt mit der Miete sondern die eigene. 

Besonders gebunden fühlen wir uns aber dadurch nicht. Es  wäre kein Problem die Immobilie schnell wieder zu verkaufen oder eben zu vermieten. Die Wohnung ist in top Lage in Berlin und wird ohnehin durch eine Gebäudeverwaltung betreut. Somit hätten wir als Vermieter keine Scherereien sondern würden es wieder über die Verwalterfirma laufen lassen, die kümmern sich um alle großen und kleinen Belange der Bewohner.

Ich würde den Kauf insgesamt eher als Evolutionsschritt in meinem Leben bezeichnen als den der Beziehung.

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Am 27.8.2020 um 13:41 , 14:59 schrieb:

Aber wenn man dann eine Frau hat, mit der man zufrieden und glückich ist, spielt das alles keine Rolle mehr. Irgendwann sehnt man sich eben nach mehr als nur nach oberflächlichen Bekanntschaften auf kurze Zeit, Geld sinnlos verprassen oder die Nächte durchfeiern. Irgendwann kommt man zu dem Punkt da hätte man gern mehr Tiefe und sich auf eine Person einlassen, jemand der nach der Arbeit da ist und mit dem man Dinge unternimmt. Hat man das ist der nächste Punkt gemeinsame Projekte starten. Entweder Kinder und Haus, Reisen oder what ever.

Ich denke der größteil wird bestätigen, dass eine Frau mit der man glücklich ist viel mehr wert ist, als jede Woche ne andere vöglen zu können. Macht auf Dauer nicht glücklich, da macht man sich in dem Fall nur selber was vor weil es an der Richtigen fehlt.

Der Witz ist, daß sich das alles NICHT gegenseitig ausschließt. Ist eigentlich nur eine Zeit/Prioritäten/Offenheits Sache.

Spricht nichts dagegen, seine Eine u Projekte zu haben, und immer mal was/eine wegzuknallen/verrückten Quatsch durchzuziehen/whatever. So für den Seelenfrieden.

Ist vielleicht Typsache.

bearbeitet von Jingang
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Wurde eigentlich schon definiert, was für´n Haus auf dem Land?

Allein da fällt für mich das "machen, was ich will, weil Freiraum" Argument schon ziemlich flach. Insbesondere Reihenhäuser sind in meinen Augen wie Trikes. Schlechteste aus beiden Welten kombiniert.
Finde zumindest, dass ein 600qm Garten ziemlich an Charme verliert, wenn die Nachbarn trotzdem jedes gesprochene Wort mithören können.

Von Party machen, wenn ringsum Großteils Rentner und/oder Spießer wohnen, die ne halbe Mille aufwärts für "Ruhe" bezahlt haben, ganz zu schweigen. Da braucht man schon echt Luck mit seinem Dorf.

bearbeitet von Easy Peasy
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vor 4 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Allein da fällt für mich das "machen, was ich will, weil Freiraum" Argument schon ziemlich flach. Insbesondere Reihenhäuser sind in meinen Augen wie Trikes. Schlechteste aus beiden Welten kombiniert.Finde zumindest, dass ein 600qm Garten ziemlich an Charme verliert, wenn die Nachbarn trotzdem jedes gesprochene Wort mithören können.

600 qm Garten sind schon sehr weit oberhalb dessen, was Du bei den meisten Reihenhäusern dazu bekommst. Das wären 40*15 m zum Beispiel... so ein typisches Baugrundstück für'n Reihenhaus läuft vielleicht auf 300 qm - und da muss erst noch das Haus drauf und der Stellplatz fürs Auto und für die Mülleimer.

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Gerade eben, botte schrieb:

600 qm Garten sind schon sehr weit oberhalb dessen, was Du bei den meisten Reihenhäusern dazu bekommst. Das wären 40*15 m zum Beispiel... so ein typisches Baugrundstück für'n Reihenhaus läuft vielleicht auf 300 qm - und da muss erst noch das Haus drauf und der Stellplatz fürs Auto und für die Mülleimer.

Jau. Mir bewusst. War da sehr generous mit den Reihenhäusern.
Aber. Siehste. Wird nich besser. Wozu hat man denn Land, wenn man darauf nichtmal entspannt die Alte weghauen kann..

Nächste. Stichwort Kinder.
Bis die 11/12 sind, ist Land richtig geil.
Sobald die 14/15 sind, wird´s absoluter Horror.

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vor 7 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Nächste. Stichwort Kinder. Bis die 11/12 sind, ist Land richtig geil. Sobald die 14/15 sind, wird´s absoluter Horror.

...vor allem für die Kinder :)) Deine Alte kannst schon weg hauen aufm Balkon, das ist nicht das primäre Problem. Eher die Nachbarn im Anschluss. Ist wie immer ne Finanzfrage. Je frei stehender und unverbaubarer desto teuer. Kommt immerwieder aufs gleiche raus. Aber auch noch das schnödeste Reihenhaus bietet Raum für nen kleinen Folterkeller. Oder, falls die Frau mal nicht mehr so interessant sein sollte, für ne schicke Modelleisenbahnlandschaft. Da geht schon mehr als in ner handelsüblichen Mietswohnung. Wenn Du mal abends die Tuba blasen willst oder nochmal zünftig hämmern und sägen, geht das im Reihenhäusle meist auch. Ist schon noch was anderes - field-tested.

bearbeitet von botte

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Gerade eben, botte schrieb:

...vor allem für die Kinder :))

Ja. Insbesondere.

Aber auch für die Eltern. Ständig die Wahl zwischen Spielverderber spielen, oder Freitags um 1 nomma los. Die Tochter (natürlich viel zu früh) von der Party abholen. Biste so oder so das Arschloch.
Oder mit einem Auge offen schlafen, bis der Große es im Suff heil nach Hause geschafft hat. Froh sein. Standauke halten. Moped verbieten.  Wieder das Arschloch vom Dienst.

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vor 2 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Wieder das Arschloch vom Dienst.

Wie ich das so mit bekomme, biste als Erziehungsbevollmächtigter von 15jährigen eh der Arsch vom Dienst. Glaube nicht, dass sich Stadt und Land hier grundlegend voneinander unterscheiden.
Am Land etwas weniger fragwürdige Unterhaltungsoptionen. Dafür mehr Taxidienst.

bearbeitet von botte

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vor 27 Minuten, botte schrieb:

Am Land etwas weniger fragwürdige Unterhaltungsoptionen. Dafür mehr Taxidienst.

Jain. "Am" (hihi?) Land sind die Drogen schlechter. Ist unter´m Strich ungesünder.
Bessere Stickstoffwerte geb ich dir aber. ^^

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vor 33 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Jain. "Am" (hihi?) Land sind die Drogen schlechter.

Noch schlechter als in Berlin?

So ein Dreck!

 

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vor 1 Stunde, Easy Peasy schrieb:

Wurde eigentlich schon definiert, was für´n Haus auf dem Land?

Allein da fällt für mich das "machen, was ich will, weil Freiraum" Argument schon ziemlich flach. Insbesondere Reihenhäuser sind in meinen Augen wie Trikes. Schlechteste aus beiden Welten kombiniert.
Finde zumindest, dass ein 600qm Garten ziemlich an Charme verliert, wenn die Nachbarn trotzdem jedes gesprochene Wort mithören können.

Von Party machen, wenn ringsum Großteils Rentner und/oder Spießer wohnen, die ne halbe Mille aufwärts für "Ruhe" bezahlt haben, ganz zu schweigen. Da braucht man schon echt Luck mit seinem Dorf.

Mille steht in dem Fall altmodisch für 1000 und nicht neumodisch für Million, hoffe ich? Ansonsten sprechen wir hier nicht von echtem Dorf, sondern von Vororten.

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Jeder will irgendwie n Haus... ich will nur ne Hobbithöhle mit Speisekammern und nem großen Masturbatorium....

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Am 26.8.2020 um 12:02 , AlphaMX schrieb:

warum enden ab ungefähr 30 so viele monogame LTRs bzw. Ehen ganz klassisch in einem kreditfinanzierten Häuschen / Eigentumswohnung am Stadtrand oder noch weiter weg in der Pampa?

Du hast die Frage teilweise schon selber beantwortet - klassisch: In der Gesamtpopulation der Leute (also alle Menschen, nicht nur dieses Forum) hatten viele diesen Weg (Frau, Kind(er), Haus) gewählt - und immernoch. Man hatte und hat dies klassisch gemacht, z.B. eben weil dies normal war und ist - und dann haben diese Personen dies auch selber mitgemacht.  Als ich jünger war wollte (und wünschte) auch ich diesen Weg (Ehefrau, Haus, Kind(er), einschlagen - dann einmal bin ich auf redpill / Rote Pille(n) gestossen - so haben sich meine Interessen verändert.

Übrigens: Ehe ist nicht unbedingt das gleiche wie LTR.

Als Mieter kann man quasi jederzeit umziehen.

bearbeitet von SimonPU

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