Warum enden so viele LTR / Ehen in einem Häuschen (meist am Stadtrand)?

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vor 2 Minuten, SimonPU schrieb:

Als Mieter kann man quasi jederzeit umziehen.

Als Immobilienbesitzer auch. Gibt genug Immobilien, die leer stehen oder nur paar Tage im Jahr bewohnt werden. Kann man ja vermieten, findet man auch schnell n Mieter.
Nen befreundetes Paar in Berlin hatte Ihre Wohnung in Lichtenberg paar Stunden drin und sie hatten ca 1000 Anfragen. 

N Haus / Wohnung geht in den Speckgürteln und Innenstädten weg wie warme Semmeln. Arbeitskollegin sich außerhalb Berlins nen Haus angekuckt. Ne ziemliche Bruchbude für 150.000 wars wohl. Aber Leute ham sich drum gerissen....

Es wird in den nächsten Monaten sowieso vermehrt zu Zwangsräumungen kommen. Gibt dann mehr Immobilien, für lau.

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Als Mieter kann man einfach die Kündigung einreichen und umziehen.

Als Immobilienbesitzer muss man erstmal jemand finden der kauft oder mietet. Wenn der Immobilienbesitzer schnell jemand findet ist gut - wenn der Immobilienbesitzer längere Zeit niemand findet ist weniger gut.

bearbeitet von SimonPU

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vor 4 Stunden, SimonPU schrieb:

Als Mieter kann man einfach die Kündigung einreichen und umziehen.

Als Immobilienbesitzer muss man erstmal jemand finden der kauft oder mietet. Wenn der Immobilienbesitzer schnell jemand findet ist gut - wenn der Immobilienbesitzer längere Zeit niemand findet ist weniger gut.

Wenn man als Besitzer Probleme hat die Bude verkauft oder vermietet zu bekommen hat man schlecht investiert. 

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vor 3 Stunden, Frau S. schrieb:

Wenn man als Besitzer Probleme hat die Bude verkauft oder vermietet zu bekommen hat man schlecht investiert. 

No shit, Sherlock. ^^

Kann aber auch niemand in die Zukunft schauen.
Versuch mal nach dem nächsten schwarzen Freitag deine Bude ohne Verlust zu verkaufen.
Oder man stelle sich vor, die Großstädte bauen in naher Zukunft tatsächlich mal en masse zeitgemäße Wohnhäuser, um den absurden Wohnungsmarkt zu entlasten, statt gute Citylagen mit 3 stöckigen vollverglasten 90-120m² Investmentblasen zu verschwenden, in denen zu >50% eh keiner wohnen wird.

Trends wandeln sich auch. Früher wollte alles auf´s Land. Vor bzw seit 10/15 Jahren war Backsteinloft mit freistehender Wanne und Dachterrasse der Shit. Land wird evtl auch wieder kommen, wenn die zunehmende Digitalisierung flexiblere Bürozeiten ermöglicht. Jeden Tag zwei Stunden pendeln, ist´n  ziemlicher Scheißdeal, imho. 2x/Woche ginge das schon klar. Umso mehr, je autonomer die just in time gemietete Karre einen von Tür zu Tür bringt, um dann selbstständig wegzufahren. Zum Beispiel.

Ma gucken, wo´s hingeht.

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Ich denke auch, mit Home-Office in Kombination mit z.B. On-Demand- Mobilitätsservice, wo man ggf. direkt im autonomen Fahrzeug beim Pendeln von Tür zu Tür arbeiten kann, wird auch das entferntere Landleben wieder attraktiver. Viele unterschätzen halt, wie anstrengend und streßig das permanente selber fahren unterbewusst tatsächlich ist. Hier geht's dann mehr um Status wegen der geilen Karre und weniger um Logik und tatsächlichen Nutzen.

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vor 22 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Trends wandeln sich auch. Früher wollte alles auf´s Land.

Aus relativ aktuellem Anlass: Aufgrund von Coronavirus (oder allgemein Pandemien) kann auf´s Land ziehen wieder attraktiver werden und Städte an Attraktivität verlieren.

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vor 6 Stunden, SimonPU schrieb:

Aus relativ aktuellem Anlass: Aufgrund von Coronavirus (oder allgemein Pandemien) kann auf´s Land ziehen wieder attraktiver werden und Städte an Attraktivität verlieren.

Sagt wer?

These aufstellen, als Dogma präsentieren ABER keinen einzigen Beleg zeigen oder eine Quelle nennen. Hab ich schon öfter von dir hier so gelesen. Ich muss mich jedes mal schütteln, wenn ich sowas in Bachelor- und Masterarbeiten lese.Du solltest sowas belegen, sonst hat deine Aussage eine Wertigkeit von Null! Wird dir in der Uni sonst dolle auf die Füße fallen!

"Aus relativ aktuellem Anlass: Aufgrund von Coronavirus (oder allgemein Pandemien) werden Chads wieder attraktiver werden und Incels an Attraktivität verlieren." Merkste was?

Back2topic:

Ich habe auch mal wegen eines Jobs so richtig auf dem Land ( in einem winzigen Neben-Dorf, wo es gar nichts gab) gelebt, aber als Single in einer gemieteten Wohnung, sau billig die Miete. Aber...bin fast jedes WE von da abgehauen. Und das Leben ist auch nicht so ruhig. Nach Feierabend werkelt der Nachbar am Haus, am Samstag sogar den ganzen Tag. Und vorher um 8 wird noch Rasen gemäht, immer Samstags  (jedenfalls an denen, an denen ich übers WE da war). Aber tote Hose ist da täglich. Wenn du dort nicht geboren bist, findest du auch nicht richtig Anschluss. Wie auch? In der Woche arbeiten, am WE nicht da sein.

Und für alles wird ein Auto benötigt. Man, hab ich da Lebenszeit verschwendet; kannst nicht mal so schnell was erledigen.

Alles muss geplant und kombiniert werden, um das Maximum an Effizienz rauszuholen. Nach der Arbeit kurz nach Hause, Sportklamotten holen, dann zum Fitti? Das wären eine Fahrzeit von über 60min zum Fitti! Aber nach der Arbeit direkt hin? Macht auch keinen Sinn, die Strecke ist voll mit Berufsverkehr und Stau: Dauert 90 min hin, 30 Min zurück. Also fahre ich halt abends ab 20 Uhr, 30 min hin und 30 zurück.
Mal schnell zum Dönermann, weil man Hunger hat? Nicht unter 20min pro Fahrstrecke. Milch vergessen zu kaufen? Tja Pech, kosten jetzt +10 EUR mehr, wegen Sprit, Abnutzung des Autos etc. Und natürlich wieder mind. 60 Minuten bist du zu Hause bist. Aber auf einen Samstag nochmal losfahren? Niemals. Eingekauft wird also wieder frühstens Montag, nach Feierabend auf dem Heimweg.

Mal jemanden Abends in der Woche treffen? Überhaupt nicht zeitlich machbar. Und in der Nähe aufm Land wohnt keiner, die wohnen ja alle in der Stadt und sind der Grund für den Stau zum Berufsverkehr! Die Nachbarn waren alle unter sich, Familien mit jüngeren Kindern. Aber so viel haben die dann doch auch nicht zusammen gemacht. War am Ende jeder für sich.

Ach ja, vergiss niemals zu tanken oder hoffe immer, dass dein Auto nie eine Panne am Samstag morgen hat und nicht mehr anspringt! Oder sei mal Krank in der Woche und kommst deswegen nicht aus dem Bett. Hoffe dein Kühlschrank ist voll und du hast alles(!) was du brauchst. Zur Apotheke oder zum Arzt? Klar, fahr mal mit Fieber so 45-60 min Auto. Wen fragen? Wen denn, sind doch alle auf Arbeit in der Stadt.

Alleine auf dem Land, no way. Dümmster Fehler meines Lebens. Wobei, auch zu Zweit oder mit Kids dürfte es nicht so viel besser sein. Wird sich halt schöngeredet. Ich will nie wieder aufs Land. Mein Leben fand eigentlich nur am Wochenende statt. Und meinen Kindern würde ich dies nie antun wollen; sobald die Pubertät einsetzt, ist m.E. das Land  eh nicht mehr der richtige Ort zum heranwachsen.

Und alt werden auf dem Land? LOL. Wenn deine Family nicht im Haus nebenan wohnt, dann hast du als Renter (älter >70) unglaubliche Probleme. Hab ich live bei Nachbarn mitbekommen. Ohne Unterstützung von den "Kindern" nebenan, die dich zum Arzt fahren können (falls, die müssen ja auch zur Arbeit), bist du dort verloren.

 

 

Sorry, ich musste dann noch mehr ranten, als ich wollte...

bearbeitet von LasseMaskrachen
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vor 5 Stunden, SimonPU schrieb:

kann auf´s Land ziehen wieder attraktiver werden und Städte an Attraktivität verlieren.

Es is zZ in Berlin generell ein Trend zu beobachten, dass viele Deutsche aus dem Shit Hole ausziehen. Berlin wird langsam recht unattraktiv. Ist aber langsam mit jeder größeren Stadt so.

 

Zitat

Als Mieter kann man einfach die Kündigung einreichen und umziehen.

Als Mieter hast du 3 Monate Kündigungsfrist. D.h. evtl 3 Monate die doppelte Miete zahlen, wenn du nicht direkt n Nachmieter findest, den auch der Vermieter akzeptiert, denn dies ist mittlerweile mitnichten so...
Vermieter kucken sich Mieter mittlerweile genauer an. Der Andrang ist aber dennoch groß... als Vermieter kannst du Cherry Picking betreiben.

Würde Frau S. Ihre Bude zu ner Vernünftigen Miete inserieren, hat Sie bis Ende nächster Woche locker 1000 Anfragen, von denen alle quasi direkt einziehen würden.
Da kannste locker zum 1. Oktober raus.

Also immer Gesamtbild betrachten.

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vor 2 Stunden, Noodle schrieb:

Es is zZ in Berlin generell ein Trend zu beobachten, dass viele Deutsche aus dem Shit Hole ausziehen. Berlin wird langsam recht unattraktiv. Ist aber langsam mit jeder größeren Stadt so.

https://de.wikipedia.org/wiki/Einwohnerentwicklung_von_Berlin#Seit_1950

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vor 5 Stunden, LasseMaskrachen schrieb:
vor 10 Stunden, SimonPU schrieb:

Aus relativ aktuellem Anlass: Aufgrund von Coronavirus (oder allgemein Pandemien) kann auf´s Land ziehen wieder attraktiver werden und Städte an Attraktivität verlieren. 

Ich muss

Wie oben ersichtlich, hab ich das Wort kann verwendet.

Ein Beispiel: Angenommen du bist Single und willst heute Sex, du gehst also heute Abend raus - Du kannst einlochen bei einer normalen Frau, musst aber nicht.

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vor 5 Minuten, SimonPU schrieb:

Wie oben ersichtlich, hab ich das Wort kann verwendet.

Mir egal, ob kann oder muss: Warum kann aufgrund von Corona aufs Land ziehen attraktiver werden?

Erklär doch mal deine These, anstatt mit geschwurbel abzulenken. Fokus, Bro.

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vor 2 Stunden, Kaiserludi schrieb:

Joa... ich hätte vllt "Berliner" sagen sollen. Das auch Leute zuziehen is klar. Die ziehen aber auch oft genauso schnell aus.

Oder meckern dann in Prenzelberg oder F Hain über das Partygesocks rum, weil seitdem Martha-Jacqueline  Kevin-Lasse geworfen hat, ja dass alles zu laut is.... drum verklagen Se Clubs und andere, zu denen sie sich mal selbst gezählt haben.

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vor 9 Minuten, Noodle schrieb:

Joa... ich hätte vllt "Berliner" sagen sollen. Das auch Leute zuziehen is klar. Die ziehen aber auch oft genauso schnell aus.

Oder meckern dann in Prenzelberg oder F Hain über das Partygesocks rum, weil seitdem Martha-Jacqueline  Kevin-Lasse geworfen hat, ja dass alles zu laut is.... drum verklagen Se Clubs und andere, zu denen sie sich mal selbst gezählt haben.

Jaja, früher war alles besser, sogar die Typen, die gesagt haben, früher sei alles besser gewesen...

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Am 27.8.2020 um 13:41 , 14:59 schrieb:

Und ein bisschen Neid lese ich da auch raus, selber nicht bereits die richtige Frau für sich gefunden zu haben. Frag mal die älteren Herren ab 50 mit Lebenserfahrung. Ich denke der größteil wird bestätigen, dass eine Frau mit der man glücklich ist viel mehr wert ist, als jede Woche ne andere vöglen zu können

Stehe ich dahinter, dass das allen unser Traum ist, der auch seit der Kindheit, u.a. durch Filme so konditioniert wurde, und scheinbar glückliche Nachbarn. Aber eine Frau kann einem das nicht geben, zumindest auf Dauer, und wird es auch nicht. Zumindest nur so lange wie man ihr etwas bieten kann. Es gibt in diesem Zusammenhang eben keine Bedingungslosigkeit. Gerät einmal etwas aus dem Gleichgewicht, dass das Kartenhaus aufrecht erhält, sei es die Tilgungsrate des Kredits. Oder noch besser, man wohnt im Altbau, und plötzlich steht was ganz dickes an: Ein neues Dach. Sowas geht massiv ins Geld. Aber selbst neben der Geld Variable. Der Frau kann der Alltag auf dem Land gefallen. Entspannt im Garten arbeiten, mit dem Hund rausgehen, die Autos waschen, einkaufen. Aber es kommt irgendwann immer die Frage nach mehr bei ihr. Er macht mir keine Komplimente mehr, war das wirklich schon alles?, der Alltag ist eintönig, kann er in Zukunft alle Rechnungen bezahlen, wir gehen kaum noch aus in die Stadt-immer sind wir nur zu Hause. Eine Frau wird zwangsweise unglücklich wenn ihre Gelüste nach Up and Down von Emotionen nicht getriggert werden. Und mit gleichbleibender Harmonie bleibt eine Frau nunmal nicht glücklich. Ich habe x Fach de Erfahrung gemacht. Die Fehler werden in den Krümeln gesucht und schwups ist sie weg. Und dann ist man über jede nicht bestehende Verbindung froh. Keine Kinder, kein gemeinsamer Kredit, keine Ehe, keine Dinge die einem im Nachhinein das Leben zur Hölle machen.

Deshalb habe ich keinen Neid auf andere Männer, die denken die richtige gefunden zu haben, sondern ich bemitleide sie eher, wann sie aus ihrer Traumvorstellung aufwachen werden. 

Man kann im Endeffekt wohnen wo man will. Aber man sollte persönlich, als auch finanziell und rechtlich, immer bereit sein, morgen seine Koffer zu packen, und wieder in die Stadt zu ziehen, oder auch alleine klarzukommen. Obs ein Haus auf dem Land ist, oder was auch immer.

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Zitat

Jaja, früher war alles besser, sogar die Typen, die gesagt haben, früher sei alles besser gewesen...

 

Nenene, früher war alles vorher :D

Aber wenn Leute direkt neben n Club ziehen, meckern und dann noch Kevin Lasse heißen, isses doch bezeichnend, wenn auch stereotypisch überzogen. 

bearbeitet von Noodle
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vor 15 Minuten, Noodle schrieb:

 

Nenene, früher war alles vorher 😄

Aber wenn Leute direkt neben n Club ziehen, meckern und dann noch Kevin Lasse heißen, isses doch bezeichnend, wenn auch stereotypisch überzogen. 

Vor nicht mal einer halben Stunde war Kevin Lasse noch der Neugeborene der Nachbarin des Meckerers und jetzt zieht er schon selbst neben einen Club. *seufz* - sie werden einfach so schnell erwachsen.

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vor 1 Stunde, Masterthief schrieb:

Jaja, früher war alles besser, sogar die Typen, die gesagt haben, früher sei alles besser gewesen...

Sokrates war ganz knorke, yes.

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vor 1 Stunde, Kaiserludi schrieb:

Vor nicht mal einer halben Stunde war Kevin Lasse noch der Neugeborene der Nachbarin des Meckerers und jetzt zieht er schon selbst neben einen Club. *seufz* - sie werden einfach so schnell erwachsen.

Hey, es gibt halt so Modenamen. Dann isses halt Kevin Lasse der Dritte. Vater seines eignen Sohnes von Hinten und so.

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Am 27.8.2020 um 10:34 , Awakened schrieb:

Eine Mietwohnung (und Vermieter) lassen sich schneller und einfacher austauschen als ein gekauftes Haus.

Ist das so? Also für Familien mit Kindern in der Stadt, Großstadt bzw. Metropole? M.E. ist es so, dass der Wohnungsmarkt dermaßen angespannt ist, dass man auch als Mieter kaum eine Wahlmöglichkeit hat. Vielmehr ist es so, dass man sich als Mieter um eine Wohnung "bewirbt" wie um einen Job. Und das ist in Großstädten für alle Wohnungsgrößen so, weil die Familien mit den WGs konkurrieren. In einer Stadt mit Universität kann man als Vermieter mehr Miete erzielen, wenn man in die vier-Zimmer-Wohnung eine vierer-Studenten-WG einquartiert, als wenn man an eine Familie mit zwei Kindern vermietet. Vier Studenten á 500 Euro Miete, da kann keine normale Familie mithalten.

Und dann ist es völlig rational, sich als Familie mehr an den Stadtrand bzw. den Speckgürtel oder noch weiter weg zu orientieren.

Oder man verdient richtig gut und profitiert von der Gentrifizierung.

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Am 26.8.2020 um 12:02 , AlphaMX schrieb:

warum enden ab ungefähr 30 so viele monogame LTRs bzw. Ehen ganz klassisch in einem kreditfinanzierten Häuschen / Eigentumswohnung am Stadtrand oder noch weiter weg in der Pampa? 

Familiie / Familiengründung - da ist ein Häuschen z.B. wegen Platz schon praktisch - Wenn also Geld und oder genug Einkommen da ist Häuschen bauen/kaufen und später mit Gewinn verkaufen/vermieten - gute Kombination.

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Am 26.8.2020 um 12:02 , AlphaMX schrieb:

Heutzutage muss die Frau da meist selber noch mitarbeiten, weil die Kohle oft nicht reicht. In der Eltern- und Großelterngeneration war doch da alles entspannter. Und die Stadt bietet heute doch so viel mehr.


Kapitalismus hat Kommunismus im kalten Krieg besiegt. Kapitalismus hatte keine Konkurrenz mehr. In USA konnte sich damals ein MC Donalds Mitarbeiter eine Familie unterhalten, 2 Autos, eine Immobilie und noch was zur Seite legen. Heute kann sich der selbe MC Donalds Mitarbeiter nicht mal eine ordentliche Mietwohnung leisten. In BRD war ja früher auch ein Paradies. So ziemlich jeder hat 3000,-DM (5000,-EUR) verdient. Hat während der Arbeitszeit Bier gesoffen und mit den Mitarbeitern über den Sinn des Lebens und des Todes diskutiert. Die Rentner wussten nicht wohin mit dem Rentergeld und kauften sich neue Mercedes. Heute muss die Frau arbeiten gehen, weil das Gehalt des Mannes nicht ausreicht. Frau wird zu einer Karrierefrau. Kein Grund darauf stolz zu sein. Eine Entwicklung zum Heulen eigentlich.

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Nö, rd. 1500 Öre oder rd. 10.000 Mark.

Und der einfache Ami braucht/e mind. 2 - 3 Jobs, um Haus, Familie, Gesundheitsvorsorge und Leben zu bezahlen. 

Alles wird gut... 

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@TimComeOn - ganz so einfach war‘d auch in den 70ern nicht. Ich sach mal: Du hast keine Ahnung, wovon Du da sprichst.

@Lance-Hardwood - ist doch OK. Wenn‘s für Dich nix ist, machste halt selbst was anderes.

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@botte : ich hatte 860DM Ausbildungsgehalt , davon konnte ich meine erste Wohnung (Appartement 1 Zimmer Küche Bad, 34qm²  2. Stock ) für 389DM plus Strom und Telefon+DSL leisten und hatte noch 100-130 DM jeden Monat für jucks und dollerrei.  Und das war nicht 1970 sondern 1999 . Gut , das erste eigene Auto dann erst als ich ausgelernt war ,aber meine Eltern mussten nichts dabei geben zum Leben.  Das müssen die meisten heute wenn ihre Kinder ausziehen in ihre erste Wohnung. 

Mein Vater hat 7000DM verdient ,und der war nicht CEO einer Firma sondern einfacher Schichtleiter in der Industrie. 3 Schichtsystem und Nacht Schicht hat damals richtig gut Geld gebracht. 

Es war defintiv wirtschaftlich besser bis Anfang der 2000er .

 

 

 

 

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