Warum enden so viele LTR / Ehen in einem Häuschen (meist am Stadtrand)?

352 Beiträge in diesem Thema

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vor 1 Stunde, Fastlane schrieb:

So einen Typen kenne ich auch vom sehen. Ist bestimmt 60. Fährt einen neuen 458, zieht ne Bomberjacke an, hat die Haare halblang, so aus den Siebzigern übernommen und ist unterwegs im hiesigen Nachtleben. 

Klar, ist needyness da ein Problem. Und auch wenn seine Quote sicherlich schlecht ist, vermute ich mal, dass er ab und zu das bekommt, was er will. Sonst würde er es lassen. Und damit ist er bei allem komischen Auftreten weiter als der Stadtrandtyp, der keine rechte Lust mehr auf seine Angetraute hat und sich nun still nach jungem Gemüse sehnt.

Mir erschließt sich nicht ganz, warum Du diesen Typen beschreibst. Warum sollte jemand, der PU kennt und kann, so leben?!

Er versucht einfach, den alten Funnel (Club, Auto, etc) zu perfektionieren als sich einen neuen zu bauen, der die Frauen, die er mag, so selektiert, dass diese dort gehäuft auftreten. Und man zudem dort selbst nicht deplaziert sondern high value wirkt. Das ist halt irgendwann nicht mehr der Club. Und da die meisten Typen aus dem Fickerleben aussteigen, sind diese Orte oft nicht mehr typische Aufreißerorte sondern Orte mit gemixten Altersgruppen (wo jeder finden kann, was er/sie mag). Kulturveranstaltungen und Sportvereine aller Art bspw.. Man braucht nur genug davon. Und natürlich Bars, etc.

bearbeitet von perfect10
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vor 3 Stunden, pMaximus schrieb:

1 mal Party auf Ibiza.

Scheiss auf die Party.

Erlebe die Insel mal fern ab von Partys und Trouble.

Hippe Höhle im Norden, einsame Sonnenuntergänge im Norden bei Portinatx(der Osten Ist überlaufen), die Hippies.... Einsame Bergstraßen..

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vor 49 Minuten, Lance-Hardwood schrieb:

Hier in Berlin Charlottenburg gab's noch bis vor kurzem das Gainsbourg (Tanzbar 50+, sehr stylisch).

Das alte Gainsbourg hat seit  ca 10 Jahren geschlossen. Im neuen war ich noch vor 3 Wochen. Nicht ganz so geil wie das alte, aber solide. Publikum ist auch nicht wirklich 50+, sondern gut gemischt, oder?

Drinks sind gut, ansonsten ziemliches Koks-Loch.

Top für Dates.

 

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Am 26.8.2020 um 15:13 , pMaximus schrieb:

😄

 

Ich feiere irgendwie die Leute, die sich dem sozialen und gesellschaftlichem Dogma nicht beugen wollen

Pick up in a nutshell eigentlich

 

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vor 2 Stunden, El Guapo schrieb:

Pick up in a nutshell eigentlich

 

Unsozial sein bzw keine socialskills haben isn dogma?

 

Sheeeeet pass that blunt yo!

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vor einer Stunde, kleiner pinguin schrieb:

Scheiss auf die Party.

Erlebe die Insel mal fern ab von Partys und Trouble.

Hippe Höhle im Norden, einsame Sonnenuntergänge im Norden bei Portinatx(der Osten Ist überlaufen), die Hippies.... Einsame Bergstraßen..

Schon alles gemacht 😉 deswegen liebe ich die Insel ja. Vor allem die Nordseite ist extrem geil 🤩 

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vor 3 Stunden, Noodle schrieb:

Unsozial sein bzw keine socialskills haben isn dogma?

 

Sheeeeet pass that blunt yo!

Nee Pick up

 

BTW was hat "sich dem gesellschaftlichen und sozialem Dogma (du musst Kinder kriegen, du musst ein Haus kaufen, du musst einen Zimmermann anbeten, du musst jenes, Frauen kriegt mann nur wenn mann... Etc) nicht beugen wollen mit asozial und fehlenden social skills zu tun? Höchstens mit selbstständigen denken.

 

Yo, Pass that crackpipe broooo!

bearbeitet von El Guapo

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vor 12 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Ne ist klar worauf ich hinaus will? Ist ja cool dass der alte Herr so agil ist. Aber hat sein Leben eben auch schon nach den "gewünschten" Regeln durchgespielt. 

Ich nannte ihn ja auch als Beispiel dafür, dass selbst, wenn man den ganzen Wahnsinn zwischen 30 und 55 mitmacht, dann wieder eine Phase kommt, in der die meisten wieder ruhiger werden und der Gruppendruck in der Gesellschaft nachlässt. @pMaximus hatte diesen angesprochen. Ob der ältere Mann  selbst Kinder hatte, weiß ich nicht mehr. Er sagte das mehr über seine Altersgruppe generell. Er war Polizist und hatte wohl die letzten Jahrzehnte Katas gemacht, aber sicherlich nicht so oft am Strand. Aber ich verstehe, worauf du hinaus willst. Dir sind eigene Kinder offenbar wichtig. Dann ist das passende Zeitfenster schon ein Thema.

Aber nicht nur das subjektive  Zeitfenster, sondern auch das objektive Zeitalter, in dem wir leben. Wie sieht das Leben in 30, in 50 Jahren aus? Wenn ich 50 Jahre zurück denke, ist der Unterschied krass und unsere Entwicklung beschleunigt sich. Will ich da Kinder in die Welt setzen. Bedarf nach Arbeitskräften, wenn diese erwachsen sind? Wie lange wird die Lebenserwartung in 30 Jahren sein. Wie wird das Leben von Alten sein?

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vor 6 Stunden, Fastlane schrieb:

So einen Typen kenne ich auch vom sehen. Ist bestimmt 60. Fährt einen neuen 458, zieht ne Bomberjacke an, hat die Haare halblang, so aus den Siebzigern übernommen und ist unterwegs im hiesigen Nachtleben. Man sieht ihm an, dass er die Haare nachfärbt, den Bauch kaum noch verbergen kann und dass er etwas humpelt, Hüfte oder Knie, jo mei. Was ihn aber so mitleidenswert macht ist, dass er irgendwie creepy-needy jede junge Frau versucht anzusprechen.

Wer steht denn bei dem Typen am Grab, wenn er mal stirbt oder wer besucht ihn im Krankenhaus, wenn er krank wird?

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vor 7 Minuten, perfect10 schrieb:

Ich nannte ihn ja auch als Beispiel dafür, dass selbst, wenn man den ganzen Wahnsinn zwischen 30 und 55 mitmacht, dann wieder eine Phase kommt, in der die meisten wieder ruhiger werden und der Gruppendruck in der Gesellschaft nachlässt. @pMaximus hatte diesen angesprochen. Ob der ältere Mann  selbst Kinder hatte, weiß ich nicht mehr. Er sagte das mehr über seine Altersgruppe generell. Er war Polizist und hatte wohl die letzten Jahrzehnte Katas gemacht, aber sicherlich nicht so oft am Strand. Aber ich verstehe, worauf du hinaus willst. Dir sind eigene Kinder offenbar wichtig. Dann ist das passende Zeitfenster schon ein Thema.

Aber nicht nur das subjektive  Zeitfenster, sondern auch das objektive Zeitalter, in dem wir leben. Wie sieht das Leben in 30, in 50 Jahren aus? Wenn ich 50 Jahre zurück denke, ist der Unterschied krass und unsere Entwicklung beschleunigt sich. Will ich da Kinder in die Welt setzen. Bedarf nach Arbeitskräften, wenn diese erwachsen sind? Wie lange wird die Lebenserwartung in 30 Jahren sein. Wie wird das Leben von Alten sein?

Hab oben noch mal editiert. Und erstaunlich ähnliche Gedanken gehabt wie du. Spannend. 

Eigene Kinder... Hab ich vor bald 11 Jahren erledigt. Ich hab da keinen Druck. Kann da entspannt sein. Aber das mit den anderen Lebensentscheidungen kann ich nachvollziehen. Da hab ich n bisschen as durcheinander gebracht. Und den backlash merke ich deutlich. Bekomme ich auch in 30 Jahren nicht aufgeholt was ich vor 15 Jahren hätte anders machen können. Aber sei es drum. Mit 55 stehe ich kata machend am Strand. Evtl leicht angetrunken. Evtl mit Enkelkindern. Das, eh dings... Also wenn cialis mich nicht killt und so hab ich das zumindest schon in der Tasche. Von daher... Alles gut 😄

 

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vor 11 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Hab oben noch mal editiert. Und erstaunlich ähnliche Gedanken gehabt wie du. Spannend. 

Die Ergänzung zur Zeiplanung hat es in sich... Den Zeitplan habe ich zum Glück schon mit meinem Dauer-Studium geschmissen. 😄 Ein Jahrzehnt später: Je ne regrette rien.

bearbeitet von perfect10
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Ey, was seid ihr alle online, geht Mal schlafen, morgen ist Arbeitstag.

Ich will aufs Land oder Stadtrand. Unbedingt. Die ganze Stadtdynamik geht mir nur noch auf den Sack. Diese Menscheninflation. Überall MUSS irgendwo ein Auto vorbeifahren, egal wo du bist, ist jemand anderes, Gemurmel und Schreien. Beton. Kaum Sonne bei Tag, kaum Sterne bei Nacht. Die Luft belastet die Lunge. Haustiere quälen sich wie im Gefängnis. Was kann man unternehmen, also WIRKLICH unternehmen? Wie viele Diskos, Bars , Cafés und H&MS brauchst du wirklich? Kaum. Vllt. gehst du ein Eis essen, trinkst was, ne Stunde spazieren und ab nach Hause. Gibt's in jedem Dorf. Wenn du nicht gerade dein Hobby jeden Monat wechselst, sind Städte maßlos überbewertet. Bis auf wenige Ausnahmen sind Städte im Leben wie die Funktionskleidung in der Mode. 

 

 

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Aufm land kannste im garten besoffen ballern. Inner stadt haste gleich das sek im haus. Aufm land kennste die jungs vllt noch. Dann saufen und ballern se mit.

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vor 6 Stunden, Mobilni schrieb:

Ey, was seid ihr alle online, geht Mal schlafen, morgen ist Arbeitstag.

Ich will aufs Land oder Stadtrand. Unbedingt. Die ganze Stadtdynamik geht mir nur noch auf den Sack. Diese Menscheninflation. Überall MUSS irgendwo ein Auto vorbeifahren, egal wo du bist, ist jemand anderes, Gemurmel und Schreien. Beton. Kaum Sonne bei Tag, kaum Sterne bei Nacht. Die Luft belastet die Lunge. Haustiere quälen sich wie im Gefängnis. Was kann man unternehmen, also WIRKLICH unternehmen? Wie viele Diskos, Bars , Cafés und H&MS brauchst du wirklich? Kaum. Vllt. gehst du ein Eis essen, trinkst was, ne Stunde spazieren und ab nach Hause. Gibt's in jedem Dorf. Wenn du nicht gerade dein Hobby jeden Monat wechselst, sind Städte maßlos überbewertet. Bis auf wenige Ausnahmen sind Städte im Leben wie die Funktionskleidung in der Mode. 

In letzter Zeit geht mir die Stadt auch deutlich mehr auf'n Keks. Überlege mittlerweile schon meine Clubstöpsel beim Radfahren zu tragen, weil's einfach unglaublich laut hier ist. 

Ne alternative Bude auf dem Land wäre eigentlich ne feine Sache, hat nen Kumpel jetzt aber die ganze Arbeit die sowas dann macht, nähnäh - kein Bock drauf. 

Komplett auf's Land könnte ich nicht. Stimmt schon das man das ganze Angebot hier eigentlich nie wirklich nutzt aber ich KÖNNTE es. Und das ist für mich der wesentliche Unterschied. Ich latscht 8 min. runter zur Berger und hab da ne feuchtfröhliche Meile wo ich, gern gesehen, mein Geld lassen kann. Ein PU Kollege kommt jede Woche aus'm Vordertaunus zu mir, weil's hier die attraktiveren Mädels gibt. Der macht hier quasi Urlaub vom Dorf. Wenn's mir zuviel wird geht's auf Wanderschaft. Ich bin in ner Stunde ins Enkheimer Ried gelatscht, da sind Felder, Heuballen, Kühe/Ziegen/Schafe alles. Mit dem ÖPNV ne knappe Stunde in den Taunus oder an den Rhein. Da haste Natur satt wenn dir Ffm mal wieder zuviel wird. Sind ja sehr nett anzusehen die kleinen Orte, aber da wollt ich net Tod über'm Zaun hängen.

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Sehr interessant. Die Städter romantisieren das gefühlt ruhige, freie und naturnahe Landleben und einige Ländler die Action, Angebote, Vielfalt und Frauen des Stadtlebens. Ein Landleben bedeutet bei eigenem Haus deutlich mehr Arbeit, Kapital und einen Fahrtenzwang in engen Kabinen, aber auch mehr Urlaubs- und zu HAUSE-Gefühl. Ein Stadtleben bedeutet gefühlte Enge, Lärm, Abgase und Menschenmassen. Zu 80% der eigenen Zeit will man ja eigentlich nur gut Arbeiten (Selbstverwirklichung) und gut Wohnen (Entspannung). Da reicht die Natur für Ausflüge am Wochenende oder für die Joggingrunde im Stadtpark aus. In guten Wohnvierteln gibt es Spielplätze für Kinder. Ich halte das Stadtleben bei Vollzeit berufstätigkeit insgesamt für ökonomischer und effektiver. Das Landleben wird wie gesagt nur dann attraktiver, wenn es mehr Home-Office und vielleicht noch bessere Lieferangebote gibt, die den Fahrtenzwang schmälern. Am Besten wäre bei genauerer Überlegung ein geerbtes Häuschen mit möglichst genug Eigenkapital und einer Teilzeitbeschäftigung, so dass genug Zeit für Haus, Hobbies und Familie bleibt.

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vor 20 Minuten, AlphaMX schrieb:

Sehr interessant. Die Städter romantisieren das gefühlt ruhige, freie und naturnahe Landleben und einige Ländler die Action, Angebote, Vielfalt und Frauen des Stadtlebens

Immer das was man gerade nicht hat 😉

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vor 9 Stunden, tomatosoup schrieb:

Wer steht denn bei dem Typen am Grab, wenn er mal stirbt

Kann ihm egal sein, er ist dann ja tot.

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vor 11 Stunden, Rudelfuchs schrieb:

Aber fällt dir was auf? Der Typ ist mit 65 aktiv und happy. Hat aber mit spätestens 30 das Program Familie gestartet. Kinder sind jetzt groß und er kann frei herum reisen. Weil er jetzt die Zeit und die Kohle hat. UND fit genug ist. 

Biste Jung und gehst arbeiten, ist da idr nichts mit halbes Jahr Katas am Strand üben. Keine Zeit. Davor biste zwar auch jung und hast Zeit aber keine Kohle weil Student, wenn Papi sie dir nicht in den Arsch schiebt. Und der will ja Katas am Strand machen und nicht seinen verlausten Schnöselbengel alimentieren. 

Wartest du zu lang mit dem Familie gründen, verlässt dein Jüngster erst die Bude wenn du schon 70 oder noch älter bist und fies das zwicken im Rücken hast. Und vom nächtelang Saufen bis ins hohe Alter haste noch ne undichte Blase. XD

Ne ist klar worauf ich hinaus will? Ist ja cool dass der alte Herr so agil ist. Aber hat sein Leben eben auch schon nach den "gewünschten" Regeln durchgespielt. 

Das ist schon so ziemlich ne timing Sache. Bekommst du zu früh Kinder kannste Bildung und Karriere vergessen. Dann bleibt die Kohle aus. Bekommst du zu spät Kinder, haste zwar Karriere, aber nichts mehr von der Kohle, weil du halt n seniler alter Sack bist, wenn die Lütten endlich selber leben können und dich nicht mehr schröpfen. 

Verzichtest du auf Kinder, biste da evtl mal traurig drüber. Weil Familie haben schon echt ne Bereicherung sein kann.

 

Naja und dann bekommt man mit 30, pünktlich zum Bereichsleiter oben drauf, die kerngesunden Zwillinge von der nimmersatten Hb10 hse hd geboren, zahlt mit 40 das Eigenheim ab, leitet mit 48 alles für den finalen Anlageplan ein, um in zwei Jahren in Rente gehen zu können, knallt der 23 jährigen hb 11 Sekretärin und ihrer nicht weniger umwerfenden bisexuellen Lebenspartnerin nach dem mittwöchlichen Dreier mit Segen der Gattin noch mal genussvoll auf den Arsch, geht vor die Tür, kauft sich noch ne Tüte postkoitale Gummibärchen am Kiosk bevor es mit dem restaurierten 911er nach Hause geht und auf einmal kommt die Abendsonne so hell um die Häuserecke, du musst niesen und zack platzt dir was im Hirn und du bist einfach tot. Zu viel Cyalis. 

Kannste halt nicht wissen. 

Kannste dem nächsten glücklichen alten Sack mal antworten. Er ist halt drum herum gekommen. Und hat die Chancen gelebt die ihm da Leben gegeben hat. Gut für ihn. 

 

Bittere Wahrheit ist aber: wir haben nur ein Leben. Das wird zwar immer länger, ist wirklich aktiv aber auf einen überschaubaren Rahmen von so 75 bis 80 Jahren begrenzt. Danach ist mehr so Stuhlgang noch selber halten können als Erfolgsmaßstab. Aktiv leben.. Naja. 

Also so mit 23 bis 25 Jahren Ausbildung. Dann bis 65 malochen. Dann alt sein. Mitunter 20 oder 30 Jahre lang alt sein. Mit rapide absteigender Lebensqualität. Die Partyjahre sollen sich hier ja besonders bemerkbar machen. Sterben. 

Da ähneln wir uns alle. Im Prinzip haben wir also alle das gleiche Fenster von 40 bis 45 Jahren in denen wir Kohle und Familie unterbringen können. 

Willst du vorm unvermeidlichen Verfall noch was vom Leben haben, solltest du die jüngsten Kinder spätestens 20, besser 25 Jahre vor Beginn der regulären Verrentung ins Rennen schicken. Also spätestens mit 45, besser mit 40. Ein Kind ist doof, drei sind asozial. Also zwei gute deutsche Durchschnittskinder. Direkt hinternander ist doof, zu weit auseinander auch. Also sagen wir 3 bis 5 Jahre Abstand. Also musst du das erste spätestens mit 40, besser mit 35 auf den Weg bringen. 

Vorm Kinderkriegen, wäre Eigenheim ganz geil. Mehr Platz und Vorsorge und so. Son Eigenheim ist teuer und wenn man günstig kauft, muss man renovieren. Das dauert gut und gerne 2 bis 5 Jahre. Kinder auf einer Baustelle groß ziehen... Scheisse. Also solltest du vor den Kindern schon ein Nest fertig gebaut haben. Also solltest du spätestens mit 37, besser mit 33 anfangen in eine Immobilie zu investieren. 

Investieren ist teuer. Eigenkapital in 5 bis 10 Jahren Erwerbstätigkeit mühselig zusammengekratzt. Also teilt man sich das mit jemandem. Heiratet vorher. Idealer Weise die Mutter der späteren Kinder. 

Man heiratet aber nicht irgendwen. Und ein Jahr Verlobung sollte drin sein. Und verlobt wird erst nach frühestens 2, besser nach 5 Jahren. Dann ist das ne ernsthafte Beziehung. Alles davor ist noch "kennen lernen". 

Also lernt man spätestens mit 31, besser noch mit 26 seine zukünftige Frau kennen. 

Und das ist Sabine aus der HR  der ersten Firma in der man nach seinem beschissenen Bwl Studium angefangen hat. 

Man merkt dieses Scheissleben verengt sich von hinten aufgerollt zu mehreren recht schmalen Korridoren in denen bestimmte Lebensentscheidungen einfach Sinn machen. 

Weil wir alle vergleichbare Lebenserwartungen, Rentenpläne, Ausbildungs und Tragezeiten haben, kommen diese Lebensentscheidungen immer sehr synchron. Paar Jahre Versatz. Aber vergleichbar. Später als vor 50 Jahren. Aber vergleichbar in der Kohorrte. 

Wer da über die Normalverteilung hinaus, also 5 bis 10 Jahre ca, hinterher hinkt, holt das zum Ende hin in den seltensten Fällen noch auf. Der verpasst einfach viele Entscheidungen. Zeit abgelaufen. Die Wall . Wechseljahre. Hodenkrebs. Haarausfall. Schufaeinträge. 

Das merkt jeder unterbewusst. Und das wirkt halt manchmal komisch. Da das Ergebnis aller Leben ja erschreckend final der Tod ist. Und wer sein Leben nur zu 45% leben will und die letzten 55% durch "Party und Junggeselle" auf Dauerrepeat geschaltet runter spulen will... Oder glaubt es zu können... Najo... Das kommt halt merkwürdig naiv und verrückt daher. Da offenkundig nicht zu schaffen. 

 

 

 

Alter. Danke, jetzt Stress ich mich noch mehr. 😅

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vor 8 Minuten, pMaximus schrieb:

Alter. Danke, jetzt Stress ich mich noch mehr. 😅

Jetzt weißt du wie es uns Frauen geht. Hab das letztes Jahr spaßeshalber mit Kind kriegen vor 32, (noch besser spätestens 30) und Hochzeit und Verlobung und wünschenswerterweise paar Jahre Beziehung vorher auch mal so durchgerechnet, kriegst echt Schweißtropfen.

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vor 20 Stunden, Lance-Hardwood schrieb:

Vlt. reden wir auch alle ein wenig aneinander vorbei.

Definitiv. Man könnte in diesem Thread den Eindruck bekommen, es gäbe nur Berlin auf der einen und das 100-Seelen-Dorf auf der anderen Seite. So ist es aber ja nicht. Gibt unzählige Varianten dazwischen.
 

vor 19 Stunden, pMaximus schrieb:

Plötzlich heisst es nicht mehr "Geil Jungs, let's go nach Ibiza dieses Jahr!!!", sondern plötzlich sind andere Dinge wichtiger, weil___ja, warum? Plötzlich fallen dann Sätze wie "Wir haben uns eine Immobilie angesehen für 500k, oder 1.2 mill. EUR", wo ich mir dann nur denke "FUCK! Sind die wahnsinnig? In dem Alter so nen hohen Kredit aufnehmen, nur damit man in der Gesellschaft ankommt und damit prahlen kann, dass man sich endlich mit Anfang 30 nen Haus gekauft hat??" Wozu? Wozu der ganze Stress, nur damit man sich und seiner Partnerin etwas bieten kann? Für welchen Preis? 

Das ist schon beinah paradox: Für dich ist es total ok, dass du andere Lebensmodelle kritisierst, aber wenn dein Lebensmodell nicht (mehr) von allen in deinem Umfeld geteilt wird, dann ist das total unverständlich und doof? 
Geh doch deinen Weg und lass den anderen dabei ihren 😉  Leben und leben lassen.
Wieso ist deren Entscheidung "Haus statt Ibiza" direkt Prahlerei? Kann doch gar nicht sein, wenn für dich (als Sinnbild) Ibiza > Sesshaftigkeit? 
 

vor 19 Stunden, pMaximus schrieb:

In dem Alter so nen hohen Kredit aufnehmen

Naja. Wann sonst? Wer erst mit Mitte 40 oder später solche Kredite aufnimmt, kriegt sie oft nicht mehr abbezahlt - sofern die Zeit bis dahin nicht genutzt wurde, um wirklich viel Eigenkapital anzusparen. Und oft wurde sie das nicht, sondern das Geld wurde halt ausgegeben. Der Lebensstandard steigt ja schon meist mit dem Einkommen.
Man hat eben nicht für alles ewig große Zeitfenster.
 

Am 4.10.2020 um 20:01 , Fastlane schrieb:

Warum rennt die überwiegende Anzahl der Frauen rum und meint, sie wären nur dann ein "komplettes" Wesen, wenn sie gebären?

Dahinter stehen mMn zwei Wünsche: Ganz simpel zum einen der nach Fortpflanzung und zum anderen der nach Selbstverwirklichung. Neben der Biologie spielen also Psychologie und Soziologie eine Rolle, mit individuell unterschiedlicher Gewichtung. 
Übrigens denken so wie in deinem Zitat auch Männer. Ist immer ganz interessant, wenn das Thema hier mal aufkommmt. Da liest man dann plötzlich von Männern, die sich selbst als total modern sehen sowas wie "eine Frau, die keine Kinder möchte, ist unweiblich".

Merke eine gewisse Erwartungshaltung auch im erweiterten Bekanntenkreis. Da gibts schon den ein oder anderen, der immer mal wieder vorfühlt, ob wir denn nun langsam mal Kinder haben möchten, schließlich sind wir verheiratet und haben ein Haus. Das macht man doch nicht nur für sich!?!!!11!! Der Konservativismus ist stark^^ 

Wenn man Statista glaubt, möchten übrigens mehr Frauen als Männer keine Kinder:
https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/kinderwunsch-akademikerinnen-wuenschen-sich-haeufiger-kinder-als-andere-frauen/13659930.html
(Die dahinter liegende Statistik, auf die verwiesen wird, ist ohne Account nicht lesbar, daher der Link zum vorgeschalteten Artikel) 

bearbeitet von Elisa_Day
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vor 4 Stunden, Sam Stage schrieb:

Immer das was man gerade nicht hat 😉

Is doch immer so 😉

Thema soziale Konditionierung: Da merk ich bei mir Gottseidank nix. Mit Ende 20 als es auf die große 3 zuging ploppten Mal kurz so Gedanken auf, hat sich aber relativ schnell wieder gelegt als ich gemerkt habe wieviel man mit ner 3 vorne dran noch ballern kann.^^ Kinderwunsch habe ich generell, aber immer unter der Prämisse "nur mit der richtigen Frau". Also einfach Kinder machen um des Kindermachenwillens oder wegen Torschlußpanik eher nicht. Und wenn das so nicht hinhaut dann is das einfach so. Komm ich auch mit klar, aber würde es  dennoch auch schade finden. 

Die Vielfickerei hat mit da schon gut geholfen weil ich einfach bemerkt habe dass man wesentlich mehr Auswahlmöglichkeiten hat und nicht nehmen muss was mich grad will, einfach damit jemand da ist. Entspannt ungemein. Allerdings, wenn man mal durch die Laken gehopst is, dann hat mans auch irgendwann gesehen. Hab ich auch krass gemerkt als sich dann mein Fokus iwann wieder auf andere Dinge verschoben hat und nicht nur aufs ballern aus war. Auch wenn's Anfangs n bissl komisch war^^

Unterm Strich wird's da keine Schwarz / Weiß Antwort auf die Threadfrage geben. Viele machen es aus unterschiedlichen Motiven. Und Menschen ändern sich. Und dann gibt's noch genug die alternative Lebensmodelle suchen oder leben. Ich kann mir das Modell "Haus, Kinder, Pampa" für mich persönlich gut vorstellen. Is aber auch nicht für jeden der Weisheit letzter Schluß. Kann alles gut gehen oder scheiße laufen. Weiß man halt vorher nicht. Wäre aber auch langweilig. 

So, einmal alles auf Rot bitte. ^^

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vor 2 Stunden, capitalcat schrieb:

Hab das letztes Jahr spaßeshalber mit Kind kriegen vor 32, (noch besser spätestens 30)[...] auch mal so durchgerechnet, kriegst echt Schweißtropfen.

Du hast ne seltsame Definition von "Spaß".......^^

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vor 4 Minuten, Doc Dingo schrieb:

Du hast ne seltsame Definition von "Spaß".......^^

Heißt doch immer, dass Frauen auch mal gerne leiden.

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vor 4 Minuten, capitalcat schrieb:

Heißt doch immer, dass Frauen auch mal gerne leiden.

Du alte Dramaqueen 😄

 

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